C; 1: st e B e i l a g e zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
NY“! 81. Berlin, Donnerstag, den 2. April 1896.
Uh afk- ausländischer Wolle. Es betrug die ! tere 1820 genau 42 725 Zit.,
Statistik und Volkswi fck . dagegen die Ausfuhr deutscher Wolle 7 606 Zit., das bedeutet eine
Die Wollprobuktion, Wollbreise und die deutsche Mehrausfuhr von 44881 Ztrn. _ _
Schafsucht.*) Was nun speziell den stärkeren Nuckgang der besseren Qualitateu
Die Schafwolle ist das Rohmaterial, aus welchem die WM“ auf dem Berliner Markte anbetrifft, so wird dieser einmal den Ver- industrie ihre Produkte ursprünglich allein und heute wenigstens noch
änderungen in der Mode und der Vervollkommnung in den zur um großen theil herstellt. Von den verschiedenen Rasen ber Schafe Wollverarbeitung dienenden Maschinen, sodann aber auch dem Um- die der Merinos in Spanien, dis von einer Kreuzung arabischer
stande zugeschrieben, daß auch außereuropäische Produzenten infolge Widder mit südrussischen Schafen herstammen und zur Zeét der
des immer noch höheren reifes fich mehr auf die Züchtung feiner ft ber Mauren in Spanien _ vom 8. bis 15. Jahrhundert _
k Wollen legen. So hat ck also das Angebot feiner_WoUe erhöht, von diesen "“ck der Pyrenäen-Halbinsel gebracht worden sein soll, die wahrend die Nachfrage na derselben immer mehr zuruck egangen . berühmteste gewesen und für die Wolivroduktion aller Länder von
isi
,Die befferen Qxxalitäten schlesischer Wolle dagegen nd deshalb
einschneidender “ Bedeutung eworben, n Spanien unterscheidet weni er im Preise gesunken, weil die Fabrikanten nicht zu allen man zwei Unterarten als die sien: die egretti- und die Eskurial-
Zwe en die überseeischen Wolxen gebrau en können und schafe. Jene zeichnen ck durch einen runden, krä tigen Körperbau, der heimischen den Vorzug geben mussen. Der reslauer Markt ist starken Kopf und ls. farbigen Halskragen, urze Beine und
den Stellen, wo er zum Durchbruch kam, re t erfrischend wirkte. Kopenhagen die Klaviervirtuoen F.B.Busoni und W. Stenbammar
e DarXeUung war im Gau en vortrefflich e Pat b ' '
Kommet "“en-Rat . rr g ga den und der Konzkrtmeifter Ant. itei (Violine) mit. Die Organisation FszensÜIZSUFHFJZ-LT inZYTLZLÖaéaltung und SpraYTt also??? ZXUJesammten Unternehmens 181161; die Konzertdirektion Hermann ne ret a zue r_ überzeugt Herr *Froböfe in dem mor en im Kon ert a s ttt (l:;gte Lsben elaanarchtHr Les Crack) im Ganzen_ vortrefflich lichen Konzert Zirl) der Violizn-ViétußseL HY; 237136611819 LIF]- des Verfa ersg u mildc: er ntcht,_ den _oben gerugten Fehler (181116 r611'Z1080“ von Thoms Vortragen; Fräulein Aderhold '*smgi , zu gewinnen, die ihr zukoueiJen unlesdieeifire erFfigleFlichéZYipYZiies? F6 'VLtesUiytiier: VZ?“ KFW, daI Yehhster bringt die Ouvertüre zur des Lebens erwachende Frau wär Fräulein Lebermann höchst L b er “90 e m gyp en“ von 6 Ul, ein „ZMSÜGWZ“ vo" werth' mit feinstem Empfinden und in logischer Fol erichti ke“), 9- es Macken?“ und W ,.«5 WWW 0.039.118“ von Mozart. zur Aufiüb- nete st,? diesen allmählich _ck Vollziehenden Ueber g 9 er _zetcb- rung. Bon raulem Lampe, Fraulem Rosenmund, Herrn Gehrke
_ _ _ gang. In kleinerem und dem (S 0 sei) des ' ' f aben thaten sich die amen Wilke, Meyer und Werner hervor. Werk: von (933028, I]));lestrinaUTtkLrIsdérY ZTYZTTZJW gelangen
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Au der kleinen Bottstein, welehe Exich's Söhn e d i
111qu (1811261331668in _Cäéähnung gecs__ck_)elb)exi_. UDas dPUblikUJ, nwleyresseFkéi (; u 2, war re 61,06 ' '" 5 .
affer mehrmals vor die Rampe. freu lg und Mi dM Ver
'Das Deutsche Thsater bereitet "ürDonnersta d * ' zwei Neyheitxn vor: ein einaktiges Scshauspiel: „ZF, .YUYÖZLYZ Georg Htrichseld und einkn breiaktigcn Schwank: „Wsiberfchrcck“ bon MRI HJmsCtsnn. T
«zm e in_g- heater werden an dcn L*tkr'kisrta en ' folgenden NachmttYangorsteÜungen stattünbcn: Ams SionnjaZ widr? dec Schwank „Die Großftthluft“ mit Franz Guthkrb als V1". Crufius, am Montag Nachmittag bas Lustspiel „Comtkffc Guckkrl'
11. Am zweiten Osier- und Ysjngist-Feiertage find , lediglich die allgemeinen Vorschriften uber di S 1 es.- Handengewerbe Anwendung. ** v"" “ISMN im
Der „Verein Berlinkr Künfiler“ hat sich, wie die A* . Ztg.“ msldex, in_ einer am 31. b. M. abgehaltenen VersammlunäÜY-x den_ Ankauf _emes Gruydsiücks zur Begründung eines eigenexz .Kunstlerhsims“ schlüifig gkmacht. Das gewählte Grundstück 1,41 das _Haus B0Uebuestraße 3, nahe bkm Potsdamer Play. Dn'n Verein 11681 zum Erwerb kes Hauses auch das Kapital von 100 000 «45 zur Verfügung, welches die Stadt Berlin für die Jubilalzms-Ausstcüuzt von 1891 béwilligt und später der Künstler- schaft fu; den Fal! 11 Erwiefen hatte, daI der Plan eines Künstlex- haus€s_initerhalb_ einer Frist bon 10 ahan verwirklicht we'rdx. Dér Klinsilerberety hat selbst ein Vermögen bon rund 400000 .* xnxfthözieht bie TYAN dsr RsinkrthF a1Zsl ben anähriich-Zn Kuni:- _u -.e_ungen. m vsr an enen “0,16 ('i die dé? k * ,„ uberwtescns Summe? aufTOJWM kf Mb 111 MM
Wiesn, 1. April. HEUTE Vormittag steUte Lin Theil d- FCULrYehrmqtinjchaft den Dienst ein, kveil 8 FLUC'T'WLÖÜC'ULZ wkgen „&;nsubcxrbtnatwn entlaffsn wvrben waren. Zur Vermeidung bon Rubestoruncékn wurd? Sine Sichkrheitswach nach de: 8611115011101]? sbwc dkn Bezirksfilialen der Feuerwehr entsandx. DSB Béztrkshauptmann bon Friebeis wandte sich an die Statthalterci ung fur ben Löschbienst. Der Strikx
im erzen fi
Besonders stark war der Rückgang des Schafftandes in den preußischen Provinzen, Schlesien, Posen und qundexiburg, ebenso auch im Königreich Sachsen, in Hkffen, in den thüringhchen Stagten und in den Rei slanden. Bedeutend gerinFer daga en war dieser Rückgang in den rovinzen Pommern, Westfa en und Heffen-Na au, ebenso auch in Hohenzoklern, Oldenburg, Waldeck und Me len- burg, während er in den übrigen Ländern fich um ca. 50% vermind;rt hat. Am stärksten wurde die Schafzucht in den sechziger ahren in dkn preußischenIZckr00inzen Pommern, Posen, Brandeyburg, annover, Sachsen und estfalen, in den nichtpreußischen Landern ecklenburg, Weimar, Braunschweig, Sachien, Coburg-Gotha, An- halt,* Schwarzburg-Rudolstadt und Reuß ]. L. betrieben. _Durch starken Schafflund in den fechziger Jahren und nur germgen Ruck ang bis zur Gegenwart zeichnen sich demnach besonders Pommern, Me len- burg, Braunschweig und einzelne thüringische Staaten aus. Der gewaltige allgemeine Rückgang der deuts en Schafzucht
Mannigfaltiges.
Des bevorstéhcnben Osterfestes Wegen werdcn am Sonnabend die stadtischen Bureaux und Kassen bereits um 1 Uhr Mittags geschlof sen mr_t AuSnahmc bes Zkittral-Bureaus, das zur Entgegen: nahme bon wichtigen Sachen bis 4 Uhr Nachmittags geöffnet bleibt. _ Von Sonnabsnd, den 4. April d. I., ab ist die Besteigung dss Rathhaus-Thurmes wieder gestattsx.
DieArbeith auf bx'mGeländL der Berliner Gewcrbc-Aus- „stellung 1896 sind in leytkr Zeit wesentlich qsfördcrt worden,
(Gruppe )()(111') nun für die deutschen Industriellen ber bauptsächlichste PUK ihren n
es Preises für Bedarf an hochfeinen deutsehen WolLen zu decken. Dagegen d die
zur Aufführung gelangen. Im Sch
.Der Widerspenstigen Zähmun "; Mot , mzd Julicz', Abends „Ein tolierg Einfaü'p. M wird „Wilhelm TeÜ", Abends „Haider und Sohn“
Jm Residenz-Theater bsginnt bcrxits bLU1
F6) dic?k O_sÖerfekcrtags T_Vorsieklungen , _wan_ _. 016 zum srsihafen“ beherri ! 1 i 1“. bleibt bis 2 Uhr Mittags gsöffnet. ck v 1 Im Theater Untkr den Linbex; Die VorsteUung beginnt um 78 Uhr. zwa; „Die ledcrmaus“ agesxaffe ist auch am Freitag bon 10 bis _«zm Zentral-Theatcr smden nach dkn zwei Vorfteüungen statt, zunachst nach Brcslau Lht. Auffuhrungcn) haben räulein Thka Göhrs ihr L_?)enefizé3 _ _ as 5,0: iner Philharmonischc 23. April eme Kunstreife durch Skandinavien an.
Am Diems
_ iller-Theatcr 961101171 sich dsr eierta ß-S 161 [an wie folgt: Sonntag, Nachmittags .Die Kinder dxeérFCxce-ÜZMF'éAY-UDÉ Nachmittags „Romeo tag Nachmittag gegsch.
€ der Borbcrkauf Dsren chsrtoirs 19011 blm Dis Tagéékaffc
_ 96101191 am Sbnxiabknd div: Offenbach'1chc Opkrctte „Madame Herzog“ zur erfimaligsn Aufführung. „ Am Sonntag und ' iinbcxi NachmrttagÖborstsllungcn zu halben Kaffknpreiscn statt, und cht am SOUYÜÜL um 3 Uhr .Der Bkttkistudent', am 21101191» _ m «ceux. Als Abéndvorstellung bikibsn „Madamc Herzog und das .BaücÉdwcrtiffemsnt“ auf dem SP 2 Uhr gköffMt. Feiertagxn nu: noch da das Ensemble' ('in? Tournée? antritt und 1. Am 8. und 9. Avril (dm: blibsn lcytexi und „Nr? ©6015 Kaisxr
Irchcstcr__tr111 am
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010 97651111 öglichc beiden Maler
_ Für Ost-Afrika und schon dieskr 1160171611 in kcinsr Kairo in Konkurrenz
ist der
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Montag Ort und Stclie.
_ _Das Königlichs Polize JLicriagéZruhe gémäß
Dis
iclpian.
Am ersten Ostcr- mib tm Handslsgewcrbc, 05811911 Verkaufsstellen Arbkitkr nur nach Maßgabe schäftigt 111679611: 8. im Handsl waarcn und Konfitüren:
dürfe'n
Kbbsnhagkn
namxntiicb zcigt dic Kolonialausstellun bersrts em charakteristiichss Geprägk. ? WirklickpkéitStrcne _ Hellgrkwc und Franke, in dekoratwc 11111) künsticrische Ausstattun Aufgabk rnit (Gew1sfc'nhafttheit_ und Sackokenntniß nachg€kbmmsm _ Sanmbarisckye Stil Umstand dürfte
_ Z§§ 1051 Ab“. Retch8-Getvcrbeordnunq Folgknbes bje'kannit:
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i-Präsibium 1110691 bei 2, 105-_),
Pstxigst-Fkiartagc biksk 1011381! dex besrbebéi Gehilfcn, Léhrlin dEr folgsnben Bystimmm
_ mit Z).)Liich, mit Back, Konditor- wahrcnd der
Zeit von 5 bis
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_ _ dercn Händc g gélkgt 1si, smd ihrer schwierigen
zu Grunde Sonbkr - Ausstellung
ist für fich Cigsnartig und hat cine charakteristischc Sve 101 h " Es sind bereits einig€ _hundsrt Kisikn mit Mattcn, DLTk-an1ii51 e_thnblbgtsckch Gkgensianden angekommen, Hutten, *OaUskk und Aussthungsgcbäudk bCrwandt Mrden s0116n; auch
dic zur Beisbung ber T€ichk bkstinimtkn 36111000 [0097115616119 (111
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und dic dic filialen habkn
gelegt, 6 Unter-
(Gruppkn wgnomie. d anbcrkn krung dcr
Karlsbad fest,
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_um _militärisckx Untkrstü xs; (Zstcht aiFemsin, cine
ur en. rei Kompagnicn ionicrcx aben € te N ' ». Fsuerivehrdic-nsi in dsr 3911119819 b hu acbmtttag U;"
Karlsbad, 1. Nachrichten bon Gaenthut-Schacht
_ Rom, 1._ 8 Uhr durch 6111 Erdbebcm einc Panik verursacht.
törung dss Löschdienstes ist nicht zu be-
_ _ Übernommsn. Mkhrkre Beirkxm fichnachtraglrch “06111 Striik dsr Feuerwchr QngsÖlzoßkl. _ April. „W. TB.“ mkldét: G0 Cnüber dw“, etncnxv _(»§i_r_1br_:_i_chd Lzeli'ßéin Wassergs in bZ-Z _ g. I r. _ . „„ .) eilt der Stadtrat!) 1 . das; 1710 Wasserbé'rhaltnissc ganz normal smd. „ Abril. Jm Rchxio in Caiabrien Wards heute früh
11 Me '"i . * 0 wurde'n e*bcnfakls Erschütterun§5611 VLrLPÜÉ'Ja
k . 111736 ;ht bsrurfacht Words".
resis dcr dkr s Jahrcö kiki) in gc nnd igcn bc-
10 Uhr
Roénck) 2. April. vcrosicnti t11ntcrdcmZ0.Mär 01 81100 ' *“ 5 Ws M c_1_ss0wah nach zf g , Mittels ciygctroxsxnsn Nachrichtsn hätte Msnclik dic Abncht, feiertage m Makallc zu vcrhrimgcn. _ Ein mit zicmlichcr B7-
Nach Schluß dor deaktion cingcgangsne
Depeschen.
(W. T. B.) Tic „Agen 10 Stefan;“ _ _ ostdam 676 513011111 gkbraihte Meldunxxcn: Nacthier
die Ostkr-
dicke Ohren aus. Das Vließ ist dicht, der Wollfaden kräftig, wellen- förmig gebogen und wenia elasti ck. Das Woüfett ist pecharti und klebrig. Das Eskurialscbaf hat am langen, fcblankxn Hals, viven Kopf, nacktes Gesicht, dünne Ohren, nackte,_hohe_Beme. Dgs Vließ ist nicht sehr dicht, die Wolle sanft und öltg, nicht pecbgrttg anzu- füblen. Während die Nearetti unter der Regierung Mqria Theresia's und Joseph's 11, nach Oesterreich eingeführt wurden und m sorgfältiger Zucht sich dort zu den Jmperialschafen ausbildeten, ist Sgcbsxns und Yreußens, insbesondere Schle Lens veredelte Schafzucht bauvtsachlicb durch
infübrung von Eskurials fen und Kreuzuzig derselben mit ein- heimischen Schafen entstanden. Von dem Kurfurstentbum Sachsen ging ein nachhaltiger Einfluß auf die deutsxbe Schafzucht aus. Hier wurde zuerst die Merino- fzucbt in ihrem ganzen Umfang ber- standen und auf das rationell ie entwickelt. Allerdings war auch in Brandenburg-Preukzen die Wollprobuktion schon lange ein Gegenstand der Hauptaufmerk amkeit der brandenburgischen Herr_fcher gewesen: Seit Kurfürst Ioachim's 11. Zeiten _erschienen foriwabrend Edikte, welche die Wollausfuhr bei Konfiskation, Geldbuße und_ aft, sogar bei Todesstrafe verboten, auch für den Tuchmacher zu [er alle Kon- kurrenz beseitigten. weil erst dann, wenn diese ihren edarf auf den Märkten gedeckt hatten, Händler .die übrige Wolle zu weiterem Verkauf, wieder nur an einheimische Tuchrziazher, erhalten konnten. Allein man war selbst in der äußeren sorgfaT-ttgen Pflege der Thiexe manchmal noch weit zurück, und von einem Z_uchtsystem, das auf _die individuellen Eigenschaften der zu paarenden Schafe weitgehendeRuck-
hatte seinen Grund Vornehmlich in der Vewe ung Schafwolle während der leßten Dezennien. _ ie _Notixruygxn dxs Berliner und des Breslauer Wolimarktes, d1e_dte wichtigxien in Deutschland find, zeigen nämlich, daß die Wolle im P_reise sert 1851 nach und nach bis zur Gegenrvart um mehr als 40 % zuruckgeggngen _1st. Allerdin s war dieser Rückgang bei den ver chiedenen Qualitaten nicht ein glei er. Die extrafeinen und feinen ollen sind auf dem Ver- liner Markt, wo nicht nur europäische, sondern aueh Koloniglwolle zum Verkauf kommt, um ca. 10 % tarker gefallen als die mittleren und ordinären. Auf dem Breslauer Markt dagegen, ivo vorwiegend Zchlesiscbe WoUe und daneben posener unb österrerchiscbe, also auptsäcblich europäische WoUe gehandelt wird, sind die befferen Marken nicht so stark gefallen als die schlechten_. Ebenso ist der PreiSrückgang überhaupt am Breslauer Markt nicht ganz so stark gewesen als auf dem Berliner. In den nach ehenden Tabellen eben wir eine Uebersicht über die Notierungen des “ erliner und des * res- lauer Wollmarktes seit 1851.
Berliner Wollmarkt. 50 kg gewaschener W011? in Reich9mark
Im Jahres-
mittlere ordinäre
_" ck .... =! m
extrafeine
besten Qualitäten am Berliner Markt sowohl Kolonial- wie deutsche Wollen. Es ist demna an diesem Markt das Angebot von hoch- feinen Wollen größer, 0 s auf dem Breslauer Markt, die Na frage dagegen nicht so stark. Dabei kommt dann_ auch noch hinsichtli des gerin eren Fallens ber hochfeinen Qualitaten auf dem Breslauer Mart der msiand in Betracht, daß man in Deutschland nicbt mehr in dem Maße hochfeine Wollen produziert wie früher, also das An- gebot hiervon gerin er geworden ist.“ _
Es ist natür ich, daß ein Ruckgang bes, Woapxeises um beinahe 50 9/0 die auf Schafhaltung basierten Wirthsibaften (chiver schädigen, daß die Verminderung der Schafzucht, du? lange Zei hin- durch besonders im Norden unseres Vaterlandes mit Vorliebe und großem Geschick betrieben worden ist und die ausgedehnteftx Rege erfahren hat, einen tiefgreifenden Einfluß insbesondere auf die ein- erträge größerer Güter ausü muß. Denn die Entnahme für Wolle bildete hier einen der Hauptposten, aus denen die Brutto-Einnahme zusammenfeste, und der Reinertrag der Güter wurde von den höheren oder niederen W911- preisen wesentlich beeinflußt. Hieraus erklart es sic? denn, daß viele Grundbefiyer die Schafhaltung eingeschränkt und an hre Stelle Rind- viehzucbt eseßt haben oder zur viehlosen Wirthstba übergegangen sind. DiFenigen Gegenden aber, welche dur starken chaxxmd noch heute sicb auSzeicbnen (s. oben), werben natürl ch durch das mken der Wollpreise ganz besonders getroffen. Auf der anderen Seite haben jedoch gerade die anhaltend niedrigen Preise des Rohmaterials auch
an den inländischen Märkten es der deutschen Wollindustrie ermöglicht, die stolze Höhe ihrer heuti en Entwicklung Zu erreichen und nicht nur in den Deutschland benach arten Kontinenta staaten, sondern au? auf den außereuropäiscben Märkten fremder Konkurrenz mit Erfo g_zu begegnen, und auf den E port nach dem Auslande_bleibt diese Industrie von Jahr zu Ja r mehr an ewiesen, da, wie s on oben esagt, im Inlande der Konsum von ollfabrikaten pro opf der Bevölkerung mehr und mehr sich vermindert.
Preis I I J Durchschnittspreis.
durchschnitt
Preis mittlexrer Preis
siimmtheitauftrctendes (Heriicht 190110 von einem Attcn
Ras MÜkOULU missen, WLlÉMS nach den m-cistcn Vetrcétimach 0011 9101; MangZscha vcranlaßt skin solle. _ Obori: €:- tcvanr habe 0116 : abdcrat tclegraphiert, der (Zchiidhe'itQ: zizstand des Expeditonskorps sci zufricbcnsthcnd, der V“"- pxlegnngsdicnst funktioniere rcgclmäßig. **
werden füanonzerte stattfindeu, und zwar unter Leitun bon ro? “01 F. Mannftaedt, Hof-Kapellmeifter 1)1.Muck, Hof-KapeligmeisjeY 2538311- axtner (an Stkllk dss Verhindertcn Hof-Kapciimeistkrs Hans ichtsr), Ed. Coionne aus Paris und Edw. Grisg. Zwei Konzerte i_verben m Gothenburg und fünf in Christiania ber- anf101t€_t„serner auf der Rückreise eins in Malmö und sch1i€ßlich rioch emtge _in Anklam und (Greifswald: bie [815181911 sämmt- 11ch untcr Lrttung bon Prbfciior Mannstasbt. Solistisch wirken in
Vbrmiitgßs und bon 12 bis 2 Uhr mrt Fieischwgarch: währkzib der Zsit von 5 bis 10 Uhr Vor- mitiaxzs;_ w. 1111 chndel mit Kolonial-, Vorkostwaaren, mit Brcxm- matertglten, niit 25107 und Wein, mit Taback Und Zigarxcn: wäbrsnb de_r Zklt bon 8 bis 10 Uhr Vormittags; 11. im Handel mit Bluinen: _ixathTnZkaTr 8312th hon _7 1218 13) LFU" Vormittags und bon 12 bis .. mag'9.ner xiunsvk": “' Von 4 bis 9 Uhr Vormittags. g & dttwn wahrend dsc ZM
sicht nimmt, wußte man so gut wi? gar nichts. Zudem überwvgen die Nachtbeile jener Maßregeln für die WoÜproduzenten den Vortheil 813 die Manufakturen. Vor allem wurden durch das Verbot der ollausfuhr die Preise so herabgedrückt, daß bon einex lohneriden Schafzucht kaum die Rede skin konnte._ Erst von _der Zeit Friexrichxs bes Gro en an trat ein Wandel ein. Der Adlerbltck dieses fur die Größe reußens rastlos thätigen Königs hatte erkannt, daß den _dar- niederließenden Wollmanufakturen aufgebolfen Werbe, wenn sie emen besseren, gleichmäßigeren Rohstoff zur Verarbeitung erhielten. Daher trug er zunächst für Einführun von Merinos Sorge. Schon im Jahre 1748 lief? er eine kleine Zerbe von Zuchtböcken aus Spanien kommen, denen in päteren Jahren sein_er Regierung mehr demi ein NachschUbfolgte. Freilich, auf die eranvilbung reiner, charakteristi[cher Rassen und berühmter Zuchten aben auch diese Herden nur _emen ingen Einfluß gehabt. Von höchster Bedeutung fur die preußischen Yammschäfereien waren dagegen einige Erwerbungen in Frankrei leich nach Beendigung der Befreiungskriege. Auf Befehl Friedrt ZVilhclm's 111. ließen der Skxatskanzler von Hardenberg und der nachmalige Minister Rother in der Umgkgend von Paris mehrere Merino-Herden ankaufen und im Winter 1815/16 nach BornsiZdt bei Potsdam bringen“ durch Kabine'tsordre vom 13. Marz 1816 genehmigte der König ferner die Ausführung der T_hiexe zur Hebung der vaterländischen Schafzucht und ordnete die Einrichtung weier Stammschäfereien in Preußen an, deren Obexaufficht er dem 5ewährten Staatsrat!) Thaer übertrug. Nunmehrxrzielten in Preyßxn auch bis Privatzüchtereien große Erfolge; namentlich erlangten die in dieser ersten Phase der deutschen Merinozucbt kntstanbenen schlesischen Schäflreien eine hohe Bedeutung. _ _ _ Der bcrebelnbe Einfluß, den die: importierten Merinoschafe auf unser prkußisches Landschof ausgeübt habkn, geht besonders aus fol- gender Tabelle bcrbbr, welche die Blütbezeit der preußischen Schafzucht
um 0 t. Preußen hatte f ß halbveredelte
im Jahre Landschaf0 Schafe
Stück Stück 1816 5147186 2 376 010 1825 5 313 547 4 558 777 1834 3 977 024 5 839 333 1846 4004 519 8183 603 1855 3 293 567 6 977 466 1858 3 222 186 6 808 345 1861
3 694 476 7191613 1864 _ 8 508 745 10 820 285 19 329 030 1867
7 821 505 10 999 275 18 820 780
Dornach beträgt die Gesammtbermehrung er Schafe in rund 50 Jahren, nämlick) von 1816 bis 1864, wo dxe Zahl der Schafe ihren Kulminationspunkt erreicht, 233,990/0. Die and- oder ordi- nären Schafe, die 1816 noch 62,6 0/9 des gesamznten Schafstandes ausmachen, betragen 1861 nur noch 21,2 % bnd horen allmahlich auf zu existieren. Die halbveredelten oder Mittelscbafe vermehren sich Von 2 367 010 im Jahre 1816 auf 7821505 im Jahre 1867; d. 1). während sis 1816 nur 28,7 % bes Gesammtbcstandes aysmachen, wachse_n sie bis 1867 auf 41,2 % désselben. Geradczu auffallig aber ist die
Nachmittags; 1). im Hand?!
mittlerer ' Preis mittlerer Preis höchster Preis mittlerer
x_- ,x- O' O
, 160,0 223,081935 197,5 182,0 163,0 148,0 186, 178,0 171,5 150,0 161,5 122,0 128,2 108,8 WTI 133,0
» R M .;. (73
1851/55 1856/60 1861/65 1866/70 1871/75 1876/80 1881/85 1886/90 1891 1892 1893
x
!
171,6 159,5 134,5 168,0 140,0 106,5
90,9 132,5 100,0!
94,0
» «X "4.07 WSV p.- D W
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224,
194,0 201,5 168,5 155,5 132,6 145,5
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('Fortscßung dcs Nichtamtlichc'ti in dcr Erstkn Beilagcy
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Literatur.
f r die ziviliftische Praxis von Proeffor Dr. Adolf Stölzel. Zweite Außage. Berlin, Verla von rau Vahlen. Preis 8 .“ _ Die erste uflage erschien im O der 894; sie war indessen, obwohl schon im nächsten Monat ein Neudruck ver- anstaltet worden, bald ver riffen _ ein Bewäs dafür, daß das Buch einem dringenden praktis en Bedürfni entspricht. Der Präsident der Justizprüf'ungskommission veröffentli t darin die Vorträge, die er in einer öffentlichen zweistündigen Vorlesung im Winter 1893/94 _an der hiesigen Universität vor einem theils aus Studierenden, theils aus angehenden Praktikern bestehen- den Auditorium gehalten hat. Die Grundla e bilden acht aus Gerichtsakten entnommene, in einem Beilage eftcben enthaltene Rechtsfälle, die den Zuhörern in Druckexemklaren mitgetheilt und dann an der Hand der gelie exten Arbeiten esprocben wurden. Er wil] diese Rechtsfälle dazu enu en, die "ungen Juristen auf den richtigen Weg zu leitrn, _ die“en gen, die Soeben in die akademische Laufbahn eintreten, bon born erem in das Getriebe des prakti_jchen chens einführen und denselben Personen sowie denjenigen, die chou in dem weiteren Stadien der juristischen 5;1lnsbildung stehen, eine Reihe von Fehlern vorführen, die haufig vorkommen und ohne besondere Schwierigkeiten aus emerzt werden können; endlich will er dcn'enigen, die der Univ tät angehören, zum Besuche nuybringender Ko egien und zum Selbststudium einen wirksameren Impuls geben, als er in einer allein auf die Theorie be chränkten, rein rezeptiben Thätigkeit gefunden werden kann. In derT at bieten auch diese Vortrage eines Meisters, der nicht nur das Gebiet des emeinen und des preußischen Ali emeinen Landrechts wie das deutsiZ: ivilprozeßrecht thkoretsch beherrycbt, sondem dem auch die rei praktische Erfahrung zur Seite steht, eine Quelle vielseitiger n- regung, Belehrung und Warnung, insbesondere für diejeni en, die vor der zweiten Zrüfun stehen, und für den jun en raktier. Sele der gereifte efcbäf Wann wird manYn Win mit Dank entgegen-
W _ck)
a » d-s ck “ “:* ck »-
: Kostümen, Dekorationkn und Requisijen: Der
Huugerlcider, Ausstaßungs-Komöbte mit GL 0 und Baüet in 10 Bildéérn von Julius Kelier suiiii Lbuis Hkrrmann, mit theilweiser Bennyung é'i-“TCX cheßdes Mark Twain. Musik 5011 Louis Roth. Zn “Scene g€s_0*t bon Julius Hriysckpe. Dirige-m: Herr Kayéllmet Lk Wimrö. An ang 74 Uhr. Sonntag iiildfOigkndL Taßk: Dcr Huugericidcr.
t Vom 2. Abril, Lscßt vom Ober-Re iffeur Tsßlaff, Wil elm T [i' YäorMns. ?)crr Theodor R81 mann, K. K. (Kaniincrsänxer, . bon ber Hofoper in Wien, 018181310 Gastrolly.) An- faYch? Usbi'lh aupe aus. 91. Vorstéllung. Faust bon Wolfgang von Goethe. Der Tra ödie (Trifer Theil. D_16_ zur Haydiung gshörcnde TEUR bon Anton Fiirytsn Radztkmll und Von Pkfsr Jossrh bon Lind- [**011111181', Anfang 7UUhr. “ : AbJLsKZZÜKJHThM-J: U F::bxin ag, en _ r; _ c kranke Zcit. “131195 . Luxtspikl m_ 4 Aufzugen von Richard Skowronnkk. rsita-x' (YFZFX! _ 111016011, Abends 751119: Vasqutascna. Drama (Yonncibe'nd- Gatsp'jkl BeH 7, 1? .“ "b m UYMULM 11011 6511183051.)th fre-icr Bsnußuns shielkrs Addis Sonnenth [“ ' 733107 "PWM“ ber Dichtudng dcs_alt_tndische'n Konrgs Sudraka._ Nathan der Weise DraYZTifchesksZZ VÖchP: 5.281“....811688351889 5 31 22:15: A...... ...... 211-19- A...... 71'1...*" 513€!quka 24.46 ASeiten-Balkori 1 954 51173. Stsh- AHFFURYMFYFWZJZ Gastspiel. ZMA“ 1 W * -_ - Ufßkld kad "Wbt kkbkbkn- DIYitontagdunb éietFéag: Sßunenthal-Gaßspiel. _ _ _ 11 61" un 9181 ('r end: D r YLUMÜLSTULUÜLT- Fré'ttag: Geichloxycn. An beidcn Fciertagcn NathJthqtscnbfienfibF-Uzu ?.OUUZHan: Die Weber. Anfang 7z Uhr. halben Preisen Aufführungen bm: Winterschlaf Sonntag, Nachmittags 24 Uhr: Der Kaufmann statt. von Venedig. _ Abends 76 Uhr: Der Meister , Dkk VVkVCkkan zu von Palmyra. _ Abéndcn findet täglich __ Vkontag, Nachwittags 28 Uhr: Hamlet. _ Abends Theate'rs statt. éKénéWr: Liebelei. _ Vorher: Dcr zerbrochene
B?c'nstag, Nachmittags 2? Uhr: Die Weber. _ Abcnks 71 Uhr: König Heinrich der Vierte.
Konzerte. Schulung ü
Zäqnzcrt-fjaus. Karl Mchdcr-Konzen. yzrmta, dM 3. April, Abands 78 Uhr: Geiß- !iches onzcxt, untor Mitwirkung der KMM:- 1011901111351 zxrauicin Aderhold, Fräulein Lampe- raulein Rofenmuud. ch Hkrrn Gehrke unk 141 L, Finschcßrö FDCSDMThrUischCi1 ZLnse'rbam-iums.
«onnac'n, ('n . pri,“ mb 71 : - scllschafi8=Abcnd. Z ' Uhr G:
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Durchschnittspreis
15111156 mittlerer Preis
Preis
242 254 231 181 189 159 145
370 355 321 294 309 271 248
1851/55 . . 1856/60 . . 1861/65 . . 1866/70 . . . 1871/75 . . 1876/80 . . 1881/85 . 266 1886/90 . . . 263 232 128 122 1891/94 . . . 255 221 183 169 151 141 123 117 149 Versucht man die Gründe für ein derartiges Faaen ber Woll- preise aufzufinden, so unterliegt es zunachst keinexn waifel, daß hierzu die Veränderungen der Produktionßverhälfniffe viel be1_getragen_haben. Die WoUproduktion hat besonders in Australien, Sud-Amerika und im Kaplanb seit 1850 ganz rapid zugenommen und Europa tmt Roh- wolle überschwemmt. Seibt ber g-Ziyaltige Aufstbwung der Woll- industrie Europas in dieser eriode, die Zunahme der kozisumierenden Bevölkerung und andere Momente reichten nicht aus, die Nachfrage nach Woüe in dem Maße zu steigern, wie die Produktiorz gestieg_en, und es mußte somit die Ausdehnung dex Produktion auf_ emen Ruck- an im Preise hinwirken, zumal da hikxzu noch verschiebene andere rsFeinungen hinzutraten, die denselben Einfluß ausübteii insbesbndere die Verminderung des Woilkonsums pro Kopf der Bevokkerung in den
„ Wilhelm Koebner. Preis 1,50 „ii _ Der Verfasser, der einer eit lasten Dezennien, die Entwickelung des Verkehrs zwischen den Woile s Sat, produzierenden Kolonialländern und den konsumterenden Industrie-
auch den ersten Entwurf einer einJehenden Kritik unten en
„ „ , unternimmt es, in dieser Schrift, de zugleich eine auth r MIt-
bezirken und aW, olae dexselben dte Verbtütguna der Fracbt- _ Vyn Zuristen leicht verständliche Orientierung uber die wesentli fteu e-
Vermehrung der feinen oder Cdelschafe: Im Iahre1816 betragen de“ in überseeichen Landern produzierten WOK?" bktkUI fur timmungen des zweiten Entwurfs eines Vür etlichen Gesc buche
0 - 0 _ Deutschland , _ , in der dem Reichstag vorlie enden asiun gewä rt, ein elne r den sie ZÉei/LYLWLYFY ZYTeiici'LreiMziFFZÜts/anÉFaFWtffnebrundmebr- die Einfuhr die Ausfuhr dk? MkbkaUstbk Rechtsverkehr besonders wi Fe FundsYße und spezie ere Bestim- Legt man die preu iche Viebzählun von Ende 1861 und bis in den Ztk- Z““ Z"“ x_nungen desselben in ihrer edeutung und „Tragweite näher zu er- übrigen Zollvereins-Étaaten einige onate später aufgestcüten Verech- 1834 87 741 138 798 41017 ortern. Er mgcht im Anschluß an seine kritischen Bemerkungen eine nungen zu Grund? und vergleichtman damit die Er ebniffe der Viehzäh- 1835 112184 176 422 ,' 64,268 Reihx von Abanderupgßvnrschlagen und_ sucht schließlich die Notb- bon * oben (Schl s; W lungen vom 10 Iaiiuar 1873 und 10. Januar 1883 30 hatte Deutschland , Nebkkmfubk wendt keit weiterer, in dem Entwt-rf mcht, enthaltener, den sozialen Hrn Zahl 'st os almen bkk St“ Abold. “* amj10 Januar 1863 rund 28000000 Schafe 1840 165 064 149260 1:5 804 Aufga en des Rechts entsprechender Vorschriften 1: begründen.
. mei Lk .Yugo Gerdeffen (Breslau. _ “ 1873 genau 24999406 “ 1845 163117 149342 13 775 -- ,Geistliche Lieder“ von Georg ilhelm SÖulje. ' 1850 221457 85 002 136 455 27. Auflage. kie, Richard Mühlmann's Verlagsbuchbandlung 1855 358 250 ZZ LZ? 270 411 BRU EMU. r. eleg. gebunden mtt Goldfcbnitt 3 .“ 50 „z. _
Zis" Lh 338318815: HM'HP “71015831 FÄ“ HMM; ' ' 1883 19185 362 ott B . _ ._x, /- _" rn. [Ln njél Lr Wk. ! ! ! ! s _ 8.6... 5518... 983161“ 5.6.5 185181812 523298); 5. P.,... ..., ...„ „„„ 11.1»; 8.1“6281331392678.188821.€36F193"61. 9; “ 96 33362 29,39, 7.1? 26 lese ,» , iuxffsaxre 182,8 «19,92; H...... 95 swb- .. von Gustav ©5711 Mufik V0" Gustav Stkffens- Gkbkdkn1 “- Hr. Gymnasial- Oberlebrer [ck11 Und 1883 rund 35 Schafe. Gelegentli der ViebzählunZ des Jahres 1870 888089 436 257 451832 MFM? _? 1:3be Zonereinexkn a xilstlickjpvexiks “deaneßrrediixexnan dfanF'e :: 1875 1180000 411222 768 778 Jesuskir e, gedichtet, gewähren diese Lieder dem gläubigen Cbri en 1880 1448460 ZYX 1129920 Trost in Leid und Trubfal, aber auch Stärkung im eudigen Gott-
I" S“"? gesexzt W" MWM) Ernst. 5. artin Sorof (Berlin. _ ' . 9 1892 wurden noch erheblich weniger, 11 mlicb nur 13 58 612 Schafe «. Franz Flemming (Oberiiigk). J'YTLUÖaZZLlFit-JTÉ' amittelt, sodaß die Zahl derselben seit den sechziger Jahren bis 1892 1885 1975800 1 786000 vertrauen. Die heiligen Zeiten und efte, sowie ie vers ieder:- 1890 2572 280 180 280 2392000 arti sten freudigen oder traurigen Fam ienereigni e im chri ichm
' 51 ' _. **. um 51,56 mm . Zentral-Theatcr. Alte (*.zakobstraßc Nr. 39, Gustav KWL (KUW- Hk- Ka111-*»---Znsvckor /“ “bgeno M hat 21er?leicht man ür die Jahre des entf iedenen Rück 01199 der Lan e bilden den Anlaß imd IxihaltÖer übrigen editht In dem
2 3 wolkig
WWF _ck“ 00»
169 181 152 141
1 [ OPQKN (III.?)[Öx-s-[W
333
beredelte 295
Schaf?
Stück
719 200 1 734 105 2 831 553 4 317 325 4 800 392 5 344 186 6 550 776
zusammen Stück
8 260 396 11 606 429 12 647 910 16 505 547 15 071 425 15 374 717 17 436 865
sämmtlichen Sonncnfhal-
";4 _ „ 4 . 70 „NO bedeckt , an dcr Kasse“ 186 Ncusn
*; béöécki (* *
JTther Unter den Much. 111qu ;„riBsCÜL. Freita]: Gefchlo en. Sbmiabcnd: Zum crstsxi Viale: Müsidamc erzog. K'onnWbs Opersttc in 3 Aktcn bon Albe'rt Jkiüaud. ;.)Musix _boZi FJgßcsqcFes L_O)ff8nb€1ch. In Scene gesetzt
011 «zu 111 ri c. iri ent: “
FLFSkkkklatnn 99211229li __ Uh? He'rr Kapellmeister
onn 09, a mittagsZ Uhr: Bei halben ' : Dxr Vcttelftndcnt. Opcrette in.? Alten NZXT?! Millöcker. _ Abends 73 Uhr: Madame Herzog, Operette in 3 Akten von Jacques Offenbach. _ Huxrauf: Divertifsemcut, arrangikrt vom Ballet- meMer tJ. YTisxiger.
_ on ag, 0 111111096 311177: Bei halbe " : Die Fledermaus. Oberetts in 3 AJYMFFn * Johann Strauß. _ Abknds 7z Uhr: Madame Herzog. _Operctte in 3 AÜW von Jacques Offen- baY ___Hieraufd : ?_ivcfrtliffcmcnt.
ten ag un_ 16 0 genden Tage:; Madam Herzog. _ Hierauf: Divertissemcnt. e
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758 Berlincr Thraker.
Sonnabend (28 AbonnementG-Vorstküung): rnhm. Anfang 7ck Uhr. Sonntag, Nachmittags 28 Uhr: Der Pfarrer von Kirchseld, _ Abends 73 Uhr: König Heinrich. nnYwdntagLiIlTachFngs 21 Ihr: Des Meeres er ee eu._*beds7611: MÖi'ncitdbauITth n * br Der tens ag, a mittags 21 Uhr: Köui Lear. _ Abends 71 Uhr: König Hßiuri-h. "_
Lessing - Theater. Freitag: Geschloffen.
Sonnabend: Zum erstcn Male: Das Glück im Winkel. Schauspisl in 3 Akten von Hermann Sudermann. (Friedr.Miiterwurzer 016 Gast.) An-
fanT 74 Uhr.
_Sonntag, Nachmil'tags 3 Uhr: Zu volksthüm- 7167611111) MYM)?“ GroßstF-ktlnft. _ Abends r: te 1) . ' . Glück im Winkel. on Fr itterwurzer Das Zu völksthümlicben _ Abends 75 Uhr:
Montag, Nachmittags 3 Uhr: reiferi: Comtesse Guckerl. astsptel bon Friedrich Mitterwurzer. Das Glück im Winkel.
Residenz - Theater. Direktion: Laufenburg. Freitag: Geschloffcn. - Sonnabend: Hotel zum Frei fen. (lxllötel Y 1111 [„ihre Demokeo) S want in 3 AÜW] Sonna end: Opernhaus. 10. Shmphouie- von Georges eydeau, über evt und bearbeittét von
Abend der Königlichen K lle. Diri t: BMW Jacob v““ Anfang & Uhr. Yen Felix Weingartner, KönixliFLr KapellmeFtner. Sonntag und folgende Tage: Hotel zum Frei- nfang 7,1 Uhr. hasen.
Jautspiellöxus. béeschHZffY __ [1 F“ T: . ck M1“ [. onn ag: pern us. . o te un . Wil [ Uk U " 2
Tell. Große romantische Oper in FAktenhev-Z'ri CbaulfjseechßßéstHY? Thkklkf. Rossini. Text nach dem Französischen von Theodor Freitag: Geschlossen. '
„Haupt. Vanek von Paul Taglioni. Jn Scene onnabenb: Mit großartiger! Ausstattung an
Frkitag : Geschlossen. Nath-
.;
. . , . , 'WNW
Wixxx HTWK W____.„ . le d'Aix. .] 766 „NO " 951377“
., 756 O 1heiter ;
_) «ck __, 757 „ stil]„bedeckt Z 10 “' nec, ocken. 9) Gestern und N 19 R . 3/ Nachts Regen. 4) Nachts Schnee. ach egen
D Uebersicht derWitterung.
_ ic" Wexterlage hat fich seit gestern Weni ka- andxrt. Die karxsfion,_w-:lche gestern über SJandi- nabtetz lag, ist fudostwarts nach Westtußland fort- geschritten. Das barometrische Maximum lagert nbch immer auf dem Ozean westlich von Irland, die ozeanische Luftströmung aus mittleren und mebereri Breiteti 13071 unseren Ge enden abhaltend. Bei leichten bis frischen nördli en bis östlichen Winden ist das We_tter in Deutschland andauernd trübe und kglt; btelfach haben Nachtfröfte statt- gefunden; meistens ist Regen oder Schnee gefallen, aJn F?r FeiätsÉen pNohdslete Landefrti Hagelfäue statt. n'oro-uroaä ie r ' . Fortdauer wahrscheinlich. enge Kalte an
Deutsche Seewarte.
M Theater. Königlithe §chauspielr.
baus. Geschlossen. Schaaf ielbaus: Geschlossen.
.? ) IW 1Sch 1 )
nehmen. Die zweite Auflage des Bu 5 unterscheidet sich von der ersten nur durch eine Reihe von zusätzli n Noten.
_Kritische Bemerkungen zur SchluHrevil'ion des Entwurfs eines deutschen BürYekrlichen eses uchs von Dr. J. Meißner, Ober-Landesgerichts- ath. Breslau, Verlag von
&
. M*Iik-14ké-
Familien - Nachrichten.
Vérlobt: Frl. Maric Koch mit rn. Landwirt Hurt von Schlegel] (RittérguiH Benvstedj-Z »alle a._S.) _ Frl. Bkrtha Kocümann mit Hrn. Tpxeri-Licut. Garth? (Dobsran). _ Frl. E00 Blitmer mit Hrn. Ohc'rlehrcr ],)r. Psiser (Vui_
Pbxen). _ Gkborcn: (8111 Sohn: Hrn. ngierungs-Affssim SM-Lieut. riedrick;
Kausch (Graybcnz). _ Hrn. bon Friederici-Steinmann gen. von ellentix-
(Gaiséndorf bsi Lobdenau). _ Hrn. Prem-Lieul.
Adolph Ernst-Theater. Freitag undSonn-
abend: Keine Vorstellung.
Sonntag, den 5. April: Zum ersten Male: Das 1
Si mund a. D. Carl Riedel B 31 . _ Den: :) ewonnenen Bilde entspricht die folgende Au ellung g Yeitagb: écschLlLOffMW ( rc au) LY diedgsesaxigtöze WoUpFMktiond 5595 ZZZverÉLZen DZUts56l1aW: __ onna en : tes :) , run 429 tr., run . run , , Eine tolle NWZ, «,L? Ausstattunqsvo e mit 1852 rund 581800, Z1858 rund 558100, 1864 rund 691700, 1870 deutcben Schafzu t die ei ene Wollprodu ion Deutsch ands mit chönen Gewanbe eignet sich das fromme Liederbuch vortrefflich alk (Gesang und Tanz in 5 Bildern von 2131117. - ann-
rund 662 500, 1875 rund 590 000, 1880 rund 505000, 1885 rund städt und Julius Frexmb. Muß? von Juiius Ein-
er. “ n cene ge t bo Dit ! ; * . SMW. Mc Tanz-Arranfzément? vom HYLO“ T'? *) Nach Vr- Georg Quandt, .Die Niederlausiver Schaftvollindustrie
Gunblackp. Anfang ? Ubr- in ihrer Entwickelung zum Großbetrieb und zur modernen Technik“ M1!twoch,den 8. til: Zum Benkfiz für HM„ Staats- und ozialwissenscbaftliche Forschungen, berauSgegebe" von
Georg Kaiser. Zum 215. Maier: Gi ustav Skhmo er, Band TUK st 3), und Conrad 2c., Hand- Donnerstag, den 9. April: 511717 YFfeFaYé wökterbu der Staatswissenschaften,?rtikel „Wolle und Wollindusirie“
rMÄTUZZZT-héöbrs' 861311 Vorstellung von: im 71. ande und „Wollzoll' im ersten Supplementbande.
Freitag“: Opern-
Emil Thomas 0. ©. chamwortlichcr Redakteur: Si cmymoth
111 Berlin. Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.
Druck der Norddeutschen Bu bruck i ,' Anstalt Berlin ZW., WFhelmFYÉYYKrPTW"
Sieben Beilagen (einschließlich Börsen-Beilage).
und das Verzeichnis; ekü di 1 [ laudschast1ichcHPflxm§bXeTéh ofischer
r Wolle, so beträgt die deutsche Woll-
74,6 0/9 78,1 . 44,8 . rund 26? .
sterges k für Konfirm erte. _ as an dieser Stelle mehrfa erwähnte „Panorama des Leitfäidxn um
WYYns und der Bildun ', eine mmlun von _!
Se nterricht (Verlce-ig von H. Payne in Leiipzi , ift s ner dritten, völlig umgearb teten Auflage bis zum 21. t vorgeschritten. Dasselbe enthält die Fortfeßungen der aneßefangenen Lektionen, da biBraphiscben Lexikons und der übri en B aben. Dao AÜW“.- w wird mit dem fünfzigften Heft a eschloäen (Preis des [neu
Heils 50 45)-
dieser Mebreinfuhr überseeis
produktion: 1870 (662500 Ztr. zu 888 089 Ztr.) 1875 (590000 . „ 768778 , (505000 , „1129920 .
1880 1885 (rund 470000 , „ 1786000 , 2892000
1890 , 450000 , „ . . , . von der Mleeinfubr ber überseeischen Wolle, wä rend vor 70 Ja ren die Ausfuhr deutscher Wolle doppelt so groß war, als die Ein br