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Die Severvulie und“ die Regale für die Letternkasten müßen ent-
wed :: rin s m di ts ließend auf dem Fußboden aufsitzen, odaß euntergdkneiklben kYn tLian!) ansammeln kann, oder mit so 8 üßen versehen sein, da die Reinigung de_s Fußbodens auch unter den [ten und Schriftrega en bequem auSgefubrt werden kann.
5) Die Arbeitßräume sind täglich mindestens einmql griindlich zu lüften. Ferner it dafür Sorge zu tragen, daß in ihnen ein aus- reichender Luftwe sel während der Yrbeitözeit staxtfindet.
6) Die SÖmelzkeffc-l und Gteßpfannen' fur das Lettexn- und Stereotypenmetall sind mit gut ziehenden, ms Freie oder txt einen Schornstein mündenden Abzugöborricbtunßen (Fangtrickptern) fur ent-
ende Däm e u überdecken. sich Das Leginenzdes Metalis und das Ausscbmklzeu der sogenannten
Kräße darf nur außerhalb der sonstigen ArbeitSräume oder in leisteten
ii Arbeiter erfolgen. nach EntTsZiYun äZFiesOLLdgeFLren Einrichtun en, insbesondere auch
Wände, Gesimse, Regale, Letternkasten, sm zweimal im Jahre i' . WUFF FÜNF" sind täglich auf feuchicm Wege bom Staub zu
beste??" Die Letternkastcn sind, bebor fie in Gebrauch genommen
Werden und so lange fie in Benußung stehen, nach Bedarf zu
'i . ' rein YIM Ausblasen der Kasten darf nur mittels eines Blasebalgs
im Freien stattfinden und jugendlichen Arbeitern nicht üb€rtragen werden. “ „ _ 9) In den ArbeitSräumen sind mit Wass€r „gefullike „unix taglich zu reinigende Spucknäpfk, und zwar mmd€st€n2i einer fur 1€ fuaner- sonen, auf ustellen. „_ * , ck
Das usspucken auf dkn Fußboden iii Von den Arbeitgebern „u unt€rsa en. ' ' ' ' 10? Für die Seiser soww di€ Gt€ß€r, Polierer und Schleifer find in den Arbeitßräumcn oder in deren unmittelbarer Nähe in zweckentsprecbenden Räumem ausr€ich€31d€ Wasch€1yrichtung€y anzu- bringen und mit Seife aquuiLthattc-„nl;i ffnr jeden Arbeiter ist mmdcstens wö entli €in reines Handtu zu € ern. , ' '
chJns§sond€re ist dafür zu forge'n, daß bei der Waicbwnricbtung stets reines Wasser in auskeicbender Menge vorhanden ist, und daß das gebraucht€ Wasser an Ort und, Stelle ausgegosseri we'rden'kann. Für höchstens je fünf Arbeiter ist eine Wascbgelegenbett einzurichten.
Die Arbeit eber bab€n mit Strenge daxauf zu Halten, daß die Arbeiter j€d€§ma , bevor sie Nahrungsmittel innerhalb des B€trieb€s zu sich nehmen oder den Feirieb Wriaffen, von der vorhandenen Wasch-
€ en eit ebrau ma en. , _ gel 811? Kiéidungstücke, welche während der Arbeit8z€tto abgelcxlzt Werden, sind außerhalb d€r Arbeitßräume aufzubewahren. «anzxrha b der ArbeitSräume ist die Aufbewahruxig nur gestattet, wenn dixselbe in verschließbaren, egen das Eindrmgew bon Staub geschiiizten Schränken erfolgt. lZico. leßicren musi€n wahrend der Arbeitsz€1t ge-
en ein.
schlos12)sAll€ mit €rbeblich€r Wärmeentwickeiung verbunden€n Be- leuchtungSeinrichtnngLn find derart anzuoxdtien oder mit solcbexi SCHW- vorkebrunacn zu versehen, daß eine, bclasttgende Warmeausiirablung nach den Arbeitssteiien bermi€d€n wird. , "
13) Der Arbeitg€b€r bat, um die Durchfubrmigx der unter Ziffer 8, 9 Absaß 2, 10 Absaß Z und 11 getroffxnen Oestrmmuxigcn zu regeln und sicherzusteiien, für die Arbeiter verbindliche Vorschrift€n u la en. ,
z eereren in einém Betrieb in d€r _R€g€1 mrxideisiens zwanzig Arbeiter beschäftigt, so smd diese Vorsxbriften m die nach F 1345 der Gewerbeordnun zu erlasi€nde Arbeitsordnunq auszuzi€bmeix
11. In jedem rbcitsraum ist ein Von der Orisyolizstbebzorde zur Bestätigung der Richtigkeit “scirics Inhalts unterzeichneter Aushang anzubringen, aus d€m ersichtlich ist:
3. die Länge, Br€ii€ und Hoch des Raums,
d. der Inhalt des Luftraums in Kubiknietern,
0. die Zahl der Arbeiter, die demnach in dem Arbeitskaum be-
" ti t werden darf. ' _ . Wangerner ist in jedeY 'sitlrbeitSraum LTW Tlafei FuEquanen, die in
i er S tit die 5 € immun €n un €r w:€ €r i€ ,. dentl1c1hl. F8? dfie ersten zehn Ja ;r€ nach dem ErlaZ dt€s€r B€kannt- machung können auf Antrag des Unternebm€78 Abxveichungexn von den Vorschriften unter 1 Ziffer 1 bis 3 durch die hohere Verwaltungs- bebörde zugelassen Werden. Jedcck) darf fur_dte Arbeitsraume eine geringere als die unter 1 Ziffer 2 bezeichne-ieHohe nurdann zugezlassen Werden, w-xnn jedem Arbeit€r ('in Luftraum box) mehr als 15 Sbm ewährt wird. Ein geringewr LUfiraum als [€ 15 0511) darf nur Zis ur Grenze von je 12 (:dm und nur uiiter, der Bedingung" zu- elciißien werd€n, daß durch künstliche Vxnttxattoxi fur regelmaßige ufierneuerun ausreichend gesorgt und die kunstlrcbe Beieucbiung io eingerichtet it, das; weder strablende Warxne _noch die Urbert€r be- lästigende Verbrennungsprodukte in die Arbertßraymc gelangen._
17. Die vorstehenden Bcsti1nmung€n tr€t€n fur neu zu errichtende Ania en 0 ort in Kraft. . '
ZürsAfnlagen, die zur Zeit dei; Erlasses dieser Besttmniungen bereits im Betriebe sind, treten die' V_orichriften unt€r [ Ziffer 5 Sa 1 sowie Ziffew 7 bis 9 sofort, die ubrigcn Vo'rsch'rifien 'Mit Ab- lau von sechs Monaten nach dem Tage ibrcr Vcrkundigung in Kraft.
Der Ausschuß des B un d € 2 r at 5 s für Handel und Verkehr hielt heute eine Sißung.
Die Kommission für Arbeitcrstatistik trat heute unter dem Vorsitz des Unter:Siaatssekrctärs Lohmann zu- sammen, ' _
Als Kommissare dcs Rctckisianéiers wohnten 'der Geheime Ober-RegKrungS-Nath 1)r. Wilhe mi, der RegierungS-Rath 1)1*. Wußdorff und der Regierungs-Yffeffor Kyck), als Kom- missare des Königlich preußischen Ministers fur Handel und Gewerbe der Re ierungs: und Gewerbe-Nath 1)1'. _Spren er, der Regierungs- sscffor von Meycren und der V0rs1 ende es Yesigen Gewerbegerichts, MagistratS-Affeffor von S ulz den
erhandiungen bei. , _ _ .
. Die Tagesordnung betrifft die Vornahme mgndltchxr Vernehmung€n von AuskunftSpersoyen ubex die Verhältnisse in dcr Kleiderkonfcktion. Fur die Herren: und Knabenkonfektion sind Auskunftspersonen geladen aus Berlin, Stettin, Aschaffenburg, Stuttyßart und Echier- dingen bei Statt art, für die so enannie rbeitcrkonkatiqn aus Lübbecke, Her?ord und Gadder aum bei Bielefeld, fur die Damenkonfektion aus Berlin, Breslawund Erfurt.
Unter den Auskunftsyersonen befinden stch Unternehmer, sogenannte Zwischenmeifter und Arbeiter sowie Arbeiterinnen.
Geladen sind 74 Auskunftßperionen, deren Vernehmung voraussichtlich mehrere Tage in Anspruch nehmen wird.
Ueber die Vernehmungen wird ftenograpbisch Protokoll
geführt.
Im Monat März 1). J, aben 1191 Schiffe mit einem Netto-Raum ehalt von 9895 Reg.-Tonne_n den Kaiser Wilhelm: an al benußt und an Gebuhren zusammen 63359 ckck entrichtet.
Der General der Infanterie, General-Adjutant von i ahnke, Chef des Militärkabinets, „hat KY) Wm Vortrage i'Seiner Majestät dem Kaiser und Konig na ien begeben.
Der Bevollmächtigte um Bundeöraih, Köiii lich bayerisckxe Ministerial-Nath von eller ist aus Mun en hier an- gekommen.
Mecklenburg - Streliß.
re Köni li cHo eit die Großherzogin ist mit Ihren ZohethYU den Zebhzogiliinen Marie und Jutta gestern von euftreliß nach England abgereist. Sachseu-Alteuburg. rc Köni liche Hoheit die_Prinzessin Albrech't von Preésien ist Zit Ihren Königitchen Hoheiten den Prinzen Friedrich Heinrické, Joaxhrm Albrecht und Friedrich Wilhelm zum Be uch Seiner Hohen des Herzogs am 11, d. M. in Altenburg eingetroffen.
Sachsen-Coburg-Gotha. [ s
Der Landtag des Herzogthums Cdburg it ge'tern in Coburg zusammengetreten. Unter den Eingängen bcfmdet sich eine Vorlage, betreffend die Aixfbxsserung der Gehalts- vcrbältnisse der Landaetstltchen. „Danach sollen die festangestellten Pfarrer 1800 „M Gehalt bis zum Ende des 5. Dienstjahres, 2100 «16. vom (1. bis 10., 2400 („16. vom 11. bis 15., 2700 «;;; vom_ 16. bis 20, 3000-16 vom 21. bis 25., 3300-Mvom 27. [):sz 30. und 3600 „15 vom 31. Dienstjahre ab erhalten. „Die Dienstwohnung sol] mit 100 „16 angerechnet werden. Fur die, Verwaltung von Filialen soll eine in das (Gehalt nicßt mit" etnzurechnende Ver- gütung von im Durchschnitt 150 W. gewahrt werden.
Oesterreich-Ungarn.
Der Kaiser empfing gqstern Nachmrttag deii Botschafter am Berliner Hofe von Szogyézny-Marich in besonderer Audien . ' DZ: Erzherzogin Marta Josefa, welche den D€utsch€n Majestäten in Vertretung dcr Kaiserin von Oesterxeick) die Honneurs machen wird, ist gkstern aus Ocdenburg in Wien ein etro cn. ' gZuIBkgrü ung des Deutschen“ Kaischs und der Deutschen Kai erin schreibt die gestrige „Wiener Abend- post“: , _, ,Die au t- und Re1d€nzstadtd€§9i€tchs rustedfiäx zum Empfang ein€§ erlaintex Gastes. sMorgcn trifft SeYie'Asiaxestat der Deutsche Kaiser und König von Prcußen zum BCsuch SctnsZcrbabencu Freundes und Bund€5g€noss€n hier ein. Vom Marcusdom fuhrt Ibn S€in Wkg zum Stefanstbnrm, um einer liebgéwordencn Y_ebung zu folgen und unseren erhabenen Kais€r und Hkkk'li 311 b€gru13€n und so vor ali€r Welt die' Jnnigkeii und 1111verbrwchiichi€tt [Wes Yundes zu b€zeug€n, welcher die beid€n Fürsten zum Segßn Ihrer Volker und zum Heile dcs gesammten Erdtbeils d€rkxmpit. , Dieser _Bimd b€s1€bt kraft einer inneren s?€schZchiltch€n Zioibkwxndxgkert. ck _;Ourcb d€n Beitriti taliCr-s i i m jene". , rganzung zu ei ge- worden, die ianzum stärksten Horddes Fri€d€iis macht." Dsr"B€su'ch dks Deutscbkn Kaisers an den beiden, b€fr€und€t€n Fuxstenboßn ist nicht nur gceignkt, dicse Erkenntniß bei Alien zu 'bef€stt cn, €r mag auch alice Zweifler und Bkfferwislßer b€1€br€n, daß 181168 ort, tyc1ch€s Wilbeslm von Humboldt bor me r als 80 Jabrcn schrt€b, iioci)_11n1n€r den un3€rstörbar€n Grundgedanken der'Politik dcr drci V€rsund€t€n R€ich€ enthält, das wcisc Wort:“ „Die Ruhe" im Zentralsysiem dkr europäischen Politik berste'licn, b€ißt dis ÜÜJLMCUU'U Grundlqgw für die aiig€mein€ Rub€ borb€1“€it€n.' „_ An, d€r Skit? Seitzcr Majestät dcs Kai ers halten Jhxe Maikstai „dw Dsutsch Kats€r_in, S€in€ 505€ Gema [in, und die b€id€n KaiserlichenSöbnchywq Ein. zug in die Hauptstadt unserer Mwwrchm Mit €i)rsurchic§b011€r Sympathie bietet Ihnen dieselbe [)uldigkiidcn Wiiikoiiitxien;_ Di€ alte Refid€nzstadt Oesterreichs darf ich 915 OLT; des „REWE _sabicn und darf ficber boffxm, daß alle Völ er dixier M'ona-rchte frc'udtg in diesen WiÜkommengruß und in diese Huldigun-g €!nsitmr11€n.wx-rd€n; denn ein Fest des Frieden.? ist es, das unserer Stadt winkt. Darauf, auf die Erhaltung der aklgemeinsn_Ordnung, guf dE Abwedr glier den Frieden störenden Tend€nzcii isi 1a die: unablassich ©org€ der beiden mächtigen Staatsbäupier gkr1ch181, bis morgen €inand€r b€xi€gn€m um gl€ich€rmafz€n d€m B€dürfniß des" Herzens, wn? der Ersuiiung Jbrcr hoben Fricdenßgesinnunacn Genugc zu xbun. W€nn die b€td€n mit ritterlichen Tugenden all€r Art g-eschmuckten Herrscer morßen Seite an Seite Jbr€n Einzug balken, Wird gn dem außeren Burg-t or neben der glorreichen Fahne Habsburgs die Hobeiizoü€rn-Sta11dart€ Weben als ein Wahrzeichen des Völkerbund€s„ dem an dt€sem Tage so glanzvolle Weihe wird. Miilioncn Herzxn eint mchgen d€r Wurzsch, das Schicksal möge s€gn€nd ieucbtkzi uber den Hauptexn der beiden Fürsten, Welch€ in nie raitciider Arbeit und Sorge d€r Volker Europas heiligste Güter wabren: Friedcn und Gesittung.“
Die heutigen Wiener Blütie; Widmen der „Ankunft des Deutschen Kaisers ebenfaUs außerst symp'athische Bc: grüßungéartikel. Das „Frcmdcnblgtt“ _wcist ciuf den ]ubeindcn Empfang des Deutschen Kaisers 111 Italien hin
a t: , und ,sJZde neue Festigung des Dreibunds wird in OxsterretchUngarn als eine stetige Kräftigung und „als, eme, der wichtigsten _Yufgabe'n betrachtet und mit roßcr, auirtchtt €r Befriedigung begrußt. Die Allianz der drei Reicbze ist eine Defen iv-Alltanz, dariim ist fiefaucb so populär bai den b€tr€ffenden Völkern, und darum ist auch die Fort- dauer so gesichert.“ Die Anwesenheit des deutsch€i1 Reichskanzler?16 Fürsten zu Hohenlohe in Wien trage _dazu bei, den Eindru der Zusammenkunft beider Monarchen zu starken.
ie , re €“ reibt: „
„Yer JYbaltfsder degnung ist ein offenkundiger und klarer: es ist der Friede, dem der ganze W€lttbeil die „Segnungen ruhiger Kulturarbeit, sowi€ des wirtbscbaftltchen und geistigen Aufschwungs verdankt.“ T hl tt“ f"h t g
Das ,Neue Wiener ag a“ „U r aii:
.Der ufenthalt des Deutschen Kaiicrs in Italien und Oester- reich bekundet, daß der große Friedensbund immer mehr an im- ponierender Festigung zunimmt.“ _ „ ,
Auch sämmtliche Budapxster „Blatter begrußen mrt warmen Worten den heute 111 Wien eintreffenden Deux- schen Kaiser. Beide Kaiser, Wilhe'lm und Franz Josep , repräsentierten den Gedanken des Friedens iind hielten mt starker Hand,scharfem Blick und xmt unverbruchiicher Trxue dic Wacht über die großen Kulturguier, an welche die allgemeine Wohlfahrt geknüpft sei. Darym könn; jede Zusammedkunft dieser Beiden Monarchen als em verbetfzuw svoiles politisches
Ereignis; gefeiert werden. Der „Pe ter L oyd“ sagt: „Was auch die Allianz Anderen fein und bedeuten mag, uns ist
sie eine von der innigen Sympathie der Völker und der unberbrürh-
ichen erundschaft der Herrscher getragene und eFegie Gemeinschaft,
und die Intimität zumal mit dem Deut en e , die immer von neuem in besonderen Thatsachen und (Lr cheinungen zu Tage tritt,
Tbat. Wenn Regiment unserem
In der
gestellt. wesentlich von dem
Haltung i
unmöglich sei, da seien, und ersuchte
entgegnete, es s€i bis
Budget des Acker
Gerald Balfour, gcse novelle ein die F
Jahre
je nach dem
der von den
Pächter.
angenommen. - Dc
(Brei) sick) 200 Mann
crbdten, den bersits
nähmen. Mit dem
C u rz o 11 habe am
wärtigen Musch
behörden hätten aufgefordert, lassen.
hoben ha gehoben worden sei.
eröffnet worden. gebracht worden. Das Journal „
Cavaignac habe, neuen Artiilcri
Legations-Rath von
lischen Delegirten in
der Deputirtenkamm herigen Resultaten
sowie dem ehemqlick? heimen Nati) Fleis
ist mit den Vorstellungen und
tiscbeim aWelx lbxäitrenöibkitr vxrxvolxn. di t e e er a a ur €
ven one Kaiser Wilhelm sein
Minister wurde das , Dasselbe weicht, wie „W. T.
Akten erst nach Udterbreitung des Berichts dcm gele t würden; er worde davon nicht abgehen. „Außerdem'ver- han (€ die Kommission zur Zeit nur übcx dic Vorgrbe'iten. Hierauf wurde zur TageSordnung, der Speziaidcbaite uber das
*eststcllung dcs ' " _ *
mit dcr Maßgabe; daß der Zins alle funf Jahre Steigen Produkte abg€ändert Pächtkrn * und die Erleichterung des Aukaufs dcs Pachiguts duxci) dcn John Morici) mid Dillon kritisicrtcn die Vor: lage und behaupteten, dieselbe bedürfe WF vieler Aenderungen, um annehmbar zu scin, Dic ersteLcsung der 5
beritiene Unruhigen Distrikten dcs I)iaiabylelanch zu skndkil, angeworbcncn „ Sir Herkules Robinson we'rde auch 250 Vasntos rckriiticreit, damit dieselben an dci“ Unterdrückung dcs Aufstaiich tiicil;
auf Grund Klsinasion “ ' ' . , Dem eimlisci)€n Botschaftcr Sir Philip Curric sei auf seine Vorstellungen :nitgetlicili wordon, das Zrade be- iehe sich nicht speziell auf die Missionarc, iondcrw duf Pei“: Zoncn, dic. an aufrcizcndcn Bewxgungeiimbetheiligt icwn; die Missionare wiirden in kcincr Wcisc bciaitigt werden, so lange sie den Lanchg€s€ßen nachkämen. schäftsirä er in Konstantinopel, der ebenfalls Vorstellungen cr:
Fc, sei bcnachrichiigt worden, daß das dee auf:
Empfindungen unserer pon. Das Aeußerliche und „Kon- Weibe einer politischen
ungarisches Hujaren-
Monarchen vorführen, wenn unser
Monar vor Kaiser Wilhelm eine Parade kommandieren wixd, so hat dies nicét die Bedeutung eines bloß militärisxhen Schauspiels; dczs bringt die Zusammengehörigkcit der „beiden macbtigen Reiche in Leid und Freud, in (Glück und Bedrängmß zur Anschauung, und, hierzulande vorerst auch die Freude versagt, den Deutschen Kaiser, den erhabenen Waffenbruder und besten . ungarischen Hauptstadt feiern zu können, so siiuimt doch „unsere Naiion aus ganzem Herzen in die v€r€brung5voll€n Gruße em, die dem Kaiser. [ichen Gast in Oesterreich zuflisgen.“
gestrigen Konferenz
ist uns
Freund unseres Königs in der
der gekmeiniamen gemeinsame BudÉet volistandig fest- .“ berichtet, nicht
Budget dss Vorjahres ab. Die Be-
rathungen wurden gestern bcendct. " ,
Die gestrigen mündlichen Verhandlungen uber die _Er- neuerung des Bankprivilegiumx; wardn diif cinen Gedankcnaustausch iiber die (Grundprinzipien b€1chrankt. Nach der dabei u Tage getretenen, beiderseitig, cnige enkommenden izt Hoffnung auf einen g€deihiich€n FF ' „
erhandiungen vorhanden, welchc__i11f91g€ andsrwcttiger In- anspruchnahme beider Finanz-Mmmicr eme Unterbrechung von einigen Tagen erfahrcn haben. ' ,
Jm ungarischen Unterhausc gab gestern VN" Eintritt in die Tagesordnung der Abg. Ugron seinem Bedau€rn dariiber Ausdrnck, daß eine Konirolc der Quotendcpatation
ortgang der
die Verhandlungen derselben eheim dcn Präfidenicn, dem Hause de be-
treffenden Dokumente vorzulegen und die Oeffentlichkeit der „Verhandlungen anzuordncn.
"
her stets Brauch gewesen, daß sammtli
Der Präsident von SzilagZi e Hause vor:
ba n- Min i st cri u m S, übergegaxxgcn.
Großbritannien und Irland. In der qcstrigen Sitzung dcs Unterbauses brachte
der CHcf-Sékretär dcs Lord:Lieutenanis
und G€n€ral-G01wsrn€urs von Irland, die irische Boden:
. Dcr geseßiichcn
Haiiptzwcck _dcr V9rlagc_ ist Packiizinics aus dreißig
Preise der die Sicherung Verbcncrunch
0der„Fa11€n 'der werdcn konne, sowie vorgenommenen
, oriagc wurde sodann r SMÜTIskaLiäk fiir die Kolonien Cham-
berlain erklärte, Sir Herkules Robinson habe Zack) Bc- rail)ung mit dem Befehlshaber der Ti*upp€n am Kap imd infolgeddn Berichten Cecil Rhodes“, Duricaii's und dss Earl
Kavallsrie und nach den außer Polizisten,
Qßann
sofort 300 von Natal
Jnfaniciic
Freiwilligen und
KkiegE-Ministcrium fänden Berdtimngcn
dariiber statt, wclch)€ Schritte nothwcndiq seien, 1:m_dic MS Innere gesandtcn Truppen zu crscizcn. Nach den bsxxchcnden Abmachnngcn habe die CWrWrcd-Compmnx dianOULU der Operationen zu tragen. --- T€? PüriNMUitOSkkWMk dcs Aus:
kaläklc, dcr kNglischLViJWKOßsM in 27. März iclctrapbiert, dic _Liai-
cincs ??rade die Misiwnarc sofort iibcr Alexandrciic 511 der-
Dcr amerikanische (He-
Frankreich.
Die Session dcr Gcncralxäthe ift 02119 Zwischenfall Zahlreiche Antrag€_ gcgen. ' ' Regierung, betreffend di€ Einkommensteuer, smd bLkEits cm:
ie Vorlage dcr
La Francc“ meldet, der Krich : Minister
cine Krcdiivorlagc fiir Herstellung cmatcriais aus carbeitct. Es handele
sich dabei um Hersteliungneuer Schnel] €urr=Kanoycn fas! olz'ne Rückstoß; bci denselben werde dei“ erste Schuß tmc gemobnlick) abgefeuert, lVähkLUd sich die iibrigen Schaffe auiuomansch losien. Die Kosten der Umgestaltung dcr Artillerie wurden auf 470 Miliidncn Francs veranschlagt.
Italien.
Dcr a t empfin heute den prezißischen Gesandten von Büléwébcssen'sSoiZJU und den Sekretar der Gesandtschaft,
Waldthausen.
Dcr Gencral:Präf€kt der (“'anrSgZdig (18 p1'0pagum13 tic18 Kardinal Ledochowsk i hat 10000 Lire an den aposto-
Erythräa gesandt. Spanien.
Bei den Wahlen zur Deputirtcnkammer ist, wie ,W. T. B.“ aus Madrid erfährt, in Bilbao der Sozialisten- iührer Iglesias unterlegen; die Sozialisten werden daher in
erhalten. Nach den bix
er keinen Si „ inisterielien und die Mit-
dürften die
lieder der Opposition in dem Verhältniß von 300 zu 70 in Jer Kammer vertreten sein.
Türkei.
Der Sultan hat, dem „W. T. B.“ zu olgx, sämmtlichen bulgarischen Ministern, mehreren Hohen bylfgartschen StaatZ beamten und Deputirten, dem Metropoliten von ftscb
en Erzieher des Fürsten Ferdinand, ©?- mann, Ordens:Auszeichnungen verliehen-
" und Munition beschafft und untcr das 5
Afrika.
Die Verhandlung vor dem Tribunal erster Instan über die Klage wegen der erfol ten Zahlung eines Vors usses
"r die Dongola-Expe ition seitens der Kasse der Staatsschuld ist, mtc das „Reuter'sche Bureau“ aus Kairo erfährt, auf den 27.1). Mwertagt worden. Es handeltstck) dabei um drei Klagen, nämlich um eiiie Klage des Syndikats der französischen Inhaber von Schuldtitxes gegen die Kasse und die egyptische RegierungB ferner um eme Klage des fran ösiséen Domänen-Kommiffars outeron gegen die Kassa, und schieß ich um eine Klage des Syndikats der egvptifchen Inhaber von Schuldtitres geqen die Kasse und die egyptische Reqierung.
Aus Massowai) vom 9. d. M. wird über erim ge- meldet, der Oberst Stevani habe aus Kassala telegrapbisck) berichtet, es werde von Deserteuren gemeldet, daß die Der- wjfche nach dem Kamdfe am 2. April 800 Todte begraben hätten. Die Flucht der Derwrsche sei eine Überstiirzte gewesen, obgleich während des Kampfes 300 von Streifziig€n gegen Ombul urückkcbrcnde Reiter zu ihnen gestoßen s€ien. Nördlich vom HJT € Mokrain hätten die Derwischc ibrc Viehbcständc im Sti lassen missed. Der Oberst Stevani habe das feindliche Lager in Tukruf in Vremd stscken lassen. Das La er sei sehr auSgedchnt und von drei Reihen von Laufgrä en und Pallisaden umgeben gewesen. Am Abend des 9. d. sci auch das vcrschanzt€ Lager von (Hulusit ango- zündet worden. Die vollkommcne Regelmäßigkeit der von den Vermischen um Kaffala angelegten Verschanzungcn beweise, daß dieselben die Absicht gehabt hätten, das Fort zu belagern. In dem Gcf€cht vom 2. April babe dcr Oberst St€vani 2500 Mann und 4 G€schiißc g€i)abt, auf der Seite des Mndes hättcn 5000 mit Gewchrcn bewaffnete Soldaten und
Reiter ckämpft. Bci dcm Rückzuge habe die Ka: valleric dic Zußtruppcn dcr Dcrwischc umgeben, wodurch verhindert worden sei, daß die Dcscrttoncn gr0߀n Umfang angenommen hätten; ihre Todten und Vcrwuudctcn hätten die Derwische auf der Flucht im Stiche gelassen. (General Bal: differa hab€ vom KriegI-Ministcr den ielegraphischen Auftrag erhalten, dem Obersten Stevani und seinen Mannschaften im Namen des Königs lebhafte Anerksnnnw auIzusprcchcn; hierauf habe der Gcncrai Valdisscra tclegrapßert: „Das Lob des Königs ist der Höchste Lohn für die Truppen unter Stevani's Befehl und wird für Alle cin Ansporn sein, bci jedem Anlaß ihre Pflicht zu erßüllen.“
Nach einer wcitcrcn Mel ung befinde sick) der Negus Mcnciik in Anfall). Auf ihrem Rückmarsch habe die schoanische Armce schwer untcr Verliisten _ und Schwierig- keiten gelitten, welche ihr durch bewancte Landicutc bereitet worden seien, dic sich ihres : iebcs zu bemächtigen suchten und einzelne Nachzügler odcr versprengtc Soldaten cntwaffnctcn und tödtcten. Ras Makonen sci ge: nöihiqt gewescn, dM Marsch durch eine Truppenbcwcgnn Vik Bekämpfun der R€bellen zu unterbrechen. Dcr Genera
aldissera Kei gcgcnwc'irtig damii beschäftigt, bedeutende Strcitkräftc in Guru, Snganeiti, Halai und Adicajc zusammcnzuzichcn.
Dcr Pariser „Libcrté“ wird aus Tananarivd (Mada- gascar) gcmeldct, bei Manarinsoa seien in einem Kampfe mit einer größcrcn Anzahl Fahavalos drei Franzosen getödtct worden; die Fahavalos hätten fünfzig Todic gehabt. Amba- iondrazaka fei bedroht.
Die Südafrikanische (Hestilschaft berichtet, „Vor: posten aus (chlo hätten am 10. d. M. eine große Explosion in dem Eagle Rc'cf Store bemerkt, in welch€m dcr (Mscbäfts: fiihrcr Dynamit zuxiikkgolaffcn babe: zahlreicbc Matabclcs Hi?" bei dcr Exploiwn gciödict worden. Das „Ncuter'schc
ureau“ meldet dagegen iiber die E p[osidnx cin Farmer habe, bcvor cr scitic Befißung ULkla son, Zeit gefunden, an verschiedenen Piäßkn sine Zroßc Mcngc Ttmamit- patronen niedcrziiiegcn, dic, währcnd dic Maiabcic geplündert Hälften, explodiert seien und iib€r hundert Pcrsoncn gctödtet äten.
Aus DUrban erfährt dassclbc Bureau, dis britische Re ierung habe um Gebrauch im Maiabcleland zehn Maxim- Jéjgchüße gckauit, welche vor einigen Monaten, auf privatem
ege nach Natal gebracht worden scien. Mit jedem Geschiiß mürdkn Laduvgcy für 10000 Schuß mitgcsandt werdcn.
„ Der Administrator von Matab€lcland Earl Grey YU, Wie aus Kapstadt berichtet wird, das Nncrbikten “ ir Herkules Robinson's angenommen, ilm von Natal 300 Mann des 7. usarcn-chiments und 150 ann bcrittener Wii anterie zux Hil e zu skndcn. Weitere 100 Mann berittener In anioric wurdcn unverzüglich von Kapstadt abgehen.
' Der„Timcs“ wird aus Kapstadt emcidct, hundert Mann seien estern von Jobanncsbura nacb afcking abgegangen.
_ I ach einer Meldung der „Timcs“ aus P rätoria gründet sich die Anklage gegen die Mitglieder des Reform- Comitéxs auf folgende Punkte:
„ 1) Daß fie mii 1)l'. Jameson in Vkrbindung g€tr€i€n s€ic'n, um ihn zum Einfall in die Republik zu b€wcg€n, und gleichzeitig €in€tt Aufstand in Jobannckbnrg ana€fiiftrt hätten.
2) Daß sic“, in €in€r Organisation als RLform-Comiié bereinigt, ])k- Jameson in ungessizlicber WLisL untsrsiüyt hätten, nachdem Lk an der Spise einer Stc€itmacht in die Republik eingedrung€n sei; daß six Anstalten getroffe'n hätten, in Johannesburg eine bewaffnete Unicr- UVUti? für ihn zu rüste'n und auch €i_n€ Truppe bewaffnet und ibm Her Ht_fc entgegengx-samdt, sowie alierlci HilfStnitteél an Proviant und
unttton für Ur. Jam€son b€r€itg€balt€n hätte'n.
3) Daß sie ung€s€81ich€rW€is€ Ma imgeschüize, Kandtwn, Waffkn
Önblikum bertbeilt hätten, in dk! Absicht, den Widerstand gegen die Regierung zu untcrsiüyen.
4) Daß sic sich die Staathewalt angemaßt, ein€n Gerichtshof Und allerlei politifche Magistrate aufgerichtet und die Exekutim? auch tkikiksächlich ausgeübt hätten.
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Parlamentarische Nachrichten.
In der heutixlien (50) Sißun des Hauses der Ab- geordneten, we ckßer der Finanz: inister 1)r. Miquel bei: W nie, stand auf er Tagesordnung unächst der von den Poen unterstüßte Antrag des Abg. JoFannsen (Däne):
Die Königliche StaatSregierung zu ersuchrn, die Anweisung des n Ober-Präsidenten zu Schleswi vom 18. Dezember 1888, bett end den Untcrricht in den nords [eWigicht Volkslichulen, dahin abzuändern, daß in den Schulkn mit daniscbem Re igions- Fykerricbt weni stens wei Stundcn wöchentlich Unt€rricht in der “nischen Spra e gege en werde.“ in Ab - Johannsen erklärte er halte den Unterricht des Kindes Rex“ uttersprache für gerecßt und für ein absolutes Bedürfni. ner gab eine Uebersicht ber die Entwickelung des Spra -
Von 1871 und führte dann aus: Damals wurde bestimmt, daß in den ersten zwei Jahren in den dänischen Sprachg€bieten kein Unterricht in der deutschen Sprache ertbeilt werden solle, damit die Kinder erst in ihrer Muttersprache bildungsfäbia gemacht werden können. 1878 wurde dieser richtige Weg verlassen. Man vergaß das VU- sprechen, das; der Muitersvracbe nicht zu nabe getreten werden solle. Man meinte, das; mit Rücksicht auf die Ges äftsspracbe der Be- börden, welcbe geseßlich die deutsche geworden it, das Deutsche in der Schule in den Vordergrund treten müsse. Man nahm auf die Interessen der Beamten mehr Rücksicht als auf die der Be- völkerung. Das verstand diese durchaus nicht. Die Instruktion von 1888 schloß das Dänisch€ voliständig aus der Schule aus. Noch 1883 erklartx der .Ministsr Von Go ler die Verfügung yon 1878 fur auskeichend für die gute usbildun der Kinder im Dcuisch€n; nach 5 Jahren st€llie sich Herr bon Go [er auf einen oxideren Standpunkt. Die Proteste der nordscbleswigschen Bcvölkc'rung kummerten d€n Kiiltus-Minisier nicht; sie blieben unberücksichti t. chn1€ntlich die Getstiicben erhoben im Interesse der Pfl€ge der V?L- 1igwn lebhaftesteu Widerspruch da egen, daÉ der ReligionßunterriÖt in der Muttexspracbe aufhören, so € zum c*chadeén der sittlichen Er- ziehung der Kinder. Sogar die Synod€n, in denen an.“!) deutsche GListltcbe soßetz, protestierten gegen die Instruktion von 1888. Redner bat deshalb dringend um,Annahm€ seines Anita s.
Geheimer Ober-Regierungs-Ratb Köpke: ch) babe Sie um die Ablebnungdss Antrags zu „bitten. Ick) bin bon d€m Heute durch ander? dringend€„Amtsg€schaft€ verhinde'rten Unterrichts-Minist€r er- mackpttgi, zu erklaren, daß die Königlich: StaatSregierung, unb€irrt dur'ch di€ Klagen und Forderungen der dänischen Agitation, nicht den ermasien Grztnd hat, von dem Wege abzugeben, den sie betreten hat n Bezug auf bis Maßnabmxn der Schul- und Sprachenpolitik in den nord- schl€swtgsch€n Bezirkeén. Sie wird auf diesem Wege weiterg€b€n und hofft, noch weißte Erfolge auiibm zu erzielen. Dieses Ziel besi€bt darin, dds; tn d€n n„ordschle5wrgsch€n Schu1€n dic Schu1kind€r, auch die 51111st etWa danisck) gesinntcr EltLin, b€fäbigt Mrden, die d€utsch€ Sprache zu b€b€rksch€n. Es find deutsche Schulen, und der Sprach- uxiter'ricbt wird d€uisch Lrtbetit; si€ sol1€n erzogen wch3rd€n xu 111ch11J€n Burg€rn ihres deutscbe'n Vat€rlandes. Dieses Zi€l ist isher mit [ehr günsii em Erfolge verfolgt WWW und wird, wie ich ausdrü lich erklären soli, mit aÜen zu G€boi€ stehendkn gesetzlicixn Machtmiiieln weiter der- folgt werd€n trotz aller Agitationen mit ihren tb€iis sophisti- sch611, theils sentimentalen Mitteln und Mittelchen. Und die Regierung erwartet ,und Verlangt von ihren Beamien €in€ ebr- 1tch€ imd “10121116 Hilfe. Ein Pakiieren mit der däniscbcn Agiiatton' ist ausgerichchffen und kann nicht geduldci W€rd€n. Die B€richi€ dcr kirchlrch€n und Schulbehörden ergeben, daß ein Grim? zu Klagen'ntoegkn eines etwaigen mangelhaften Verständnisses _des dantscbe'n Religionsunixérrichis nicht vorliegt; im G€g€ntb€i1, der 18111 xieii €mg€ir€t€nc Krets-ScbulinsWktor dieses Geébiets lobt aus- drucklicb den 'übérrascbend gutt'n Stand der dorti en Schulen und namcntltch auch des ,Neligionsimterri ts. „ie Verord- nxmsg Von „1888 iii Linz: Konzession an die G€m€indsn mit damscbér Kirch€nsprach€;, die? 4 däniscbkn ReligiondstundLn haben Jh ,als „durchaus, zur€tch€nd crwi€s€n. Der ganze Nordkn der rovmz ist danch „zufri€d€n, und iv€it€rg€b€nde Wünsche geben nur 'von d€x damschcw Opposition aus, in d€r€n Interesse es licgt, die _Sache immer mehr und mehr aufzurübren, und das g€schi€bt aucb b€ut€ wi€d€r. Die (Geistlichkc'it der_absZbWt' dte AanuiZUtig der Sprachenfrage fiir di€ dänische 912111111011 im Interesses staatsfeindiicbkr TendenzM, und desbalb machi€ die daritsche Prefix? kc'tn H€bl daraus, daß ihr di€i€ Gcistlich.n ein Dorit in) Auge sind. Hi€raus mögkn Sie ersehen, wie wknig stich- baittg dt€ B€zug1xabm€ des Herrn Johanns€n aui di€ Geisilichksit ist. Der Antrag Johannsen gleicht in der That d€m Mädchen aus der Fr€md€' er k€brt immer wi€d€r, w€nn auch mit b€r= anderter Frisur. Yköcbie dic b€uti € Siizung das R€sultat babc'n, daß die' Stelle des Gedichts mit Zikzug auf di€s€n Antrag znr Wabrbett werde, an w€lch€r es heißt: „und schnell War ibre Spur verschwimdcn, sobdid das Mädcbln Abschied nabm.“
An dsr weitcrcn'De'battc betheiligten sich bis zum Schluß des Blattes noch dic' Y_bgg. Bachmann (ni.), Rintclen (;chir.) und von Czarltnski (Pole).
_ _ - Dcr]: Hause der Abgeordncéikn ist der Entwurf €in€s (Wistsks, betr€ff€nd die' Ergänzung dt?! Städtewrdnung für dt€ Probiiiz Wcstfalen Vom 19. März 1856 und d€r Städte- ordnung sur dis NHLinprovinsz15.9.)kai1856,zug€gana€n.
Entscheidungen des Reichsgerichts.
„ Wird die Leiche €in€s gegen Unfall Versicherten, durch einen Schuß getödtet, unter Umsiändcn aufgefunden, daß man als lirsachc des Todcs cntWLder sin Verbr€ck)€n 0d€r_ ein€n die V€r- sich€rung aufbékbmiden S€lbstmord annehmen kann, so bat. nach einem Urib€il des Rcichsg€richts, lll. Zivilsenats", Vom 7. Januar 1896, in D€utschland derjenig€, welcher die Versicherungssumms be'anspru'chtUden Nachweis des Verbrechens zu fübr€n. - Ein 'th einer Unfall-V€rsich€runas-G€s€[1fchaft Vcrsich€rt€r zu Bkritn Wurd€ xines Tach im Fr€ien, mit eincr Kugel im Kopf, als LUÖL gefund€n. Der GerichtSarzt und der seit Jabrk'n in L€ich€nunt€rsuchun en ibätige Berlinkr Polizsib€amt€ bt€lt€n nacb d€r ganzen Sa lage üb€r€instimm€nd €in€n S€1bsi- mord für wahrscheinlich. Tie Verficherungßgesklischaft lkhnte d€m- zufolge die ZablunF3 der Versicherunxzssummc ab, worauf der die Ver- sich€rungssumm€ 5 eanspruchende, egen dic Geseliicbaft auf ablung Klgge krbob und in der Wernliungsinstanz “.:in bbsi€g€nd€s rtbeil erstritt, indem das Berufungsg€richt ausfübrtc', daß die für Selbstmord sprechenden Umstände in ihrem Werthe denen, die cin Verbrccben mutbmaszen lassen, völlig gleichsteben, daß die eine Mög- lichk€it ebenso nabe liege, wie die andere, das; aber, WM" nur die Möglichkeit des Selbstmorde's vorliegt, dann auch die der Lebens- erfahrung entnommene Vermuthung, da der Tod durch eiiien Unfall erfolgt ist, nit beseitigt ' . Auf die Revision des Beklagten hob das Reich- gericht das Berufunéurtbeilauf, indem es begründ€nd ausführte: „Wenn auch solche ebenscrfabrung und die daraus gezogene Ver- muthung zutréffend sein sollte, würde das keine Vom Beweise b€fr€i€nd€ und durch Gegenbcweis zu beseitigende Rechtsvermutbung, sondern nur ein bei der beweiswürdig neben den konkreten Er- mittelungenk und in Gémeinschat mit dicsen zu berückfichti ender Umstand skin. Man erkennt (1 er auch nicht, ob das Berußun s- gcricht jene LebenSerfahrung und Vermuthung als eine im Re ie an€rkannte oder doch allg€meine oder ob es fie nach einer ei €nen Erfahrung und Beweiswürdigun als zutreffend ansteht. ollie «?teres gemeint sein, so würde diese Ankiicbt erheblichen Bedenken u_nterli€g€n, und ihr namentlich nicht das zu den Prozcßaktm €ing€r€icht€ Urtbeil des 171. Zivilsenats d€s R€ich8g€richts vom 15. Juni 1893 zur Seite leben. Der dort entschiedene Fall lag Lanz anders; dort war ein außerlicb unberleyter Mensch ertrunken m Wasser gefunden, und in solchen Fallen mag meistens ein Upglücksfqll, nicht Selbstmord vorliegen. In Fällen dagegen, wie der vorliegende, wird in zivilisierten Länder die allgemeine Lebens- erfahrung eber die ent egengeseßte sein, für Deutschland weni stens wird ohne nahere Be r ndung nicht als allg€meine LebenGerfaßrung angenommen werden önnen, daß unter den mit einer Kugel im Kopke Aufgefundenen mehr einem Verbrechen zum Opfer Gefallene, as Selbstmörder sind; daß aber ein Unglücksfall überhaupt FZZY/HHF Frage kommt, nimmt das Berufungsgericht selbst an.“
""tekkkkbts in den nordschleswigscben Landestheilen seit der Instruktion
Der Staatsfiskus
Etsenba[)n-, Bergbau- und sonstigen sowie aus Domänen und Forsten.
11. Dezember 1895 ausgesprochen,
(beispielsweise aus pflichtig ist. - ge'metnde R. für eines Einkommens von
Gebäuden)
angezo en.
begründend aUSführte: „. . .
ab abengeseßes Vom 27. Juli Jlerade in der Absicht geleacn !) zu d€n auf das Einkommen g€l€gten da die anderweite Regelung der Einf
das“Kommunalabgabengesey vom 14. scheidenden Richtung den bisherigen R
dienstwobnungen ein Einkommsn im
- Die iiach § 55 des Kommun 1893 €rford€rltch€ © € 11 e i; m i g u n (; kommunale Zuschläge über den Verwaltungsgericbts, 11. Sknats,
St€uerford€rung und muß dah€r s on theilt skin. (11 1785.) ck
Entscheidungen des Ober-Berwalkmgsgeruhti.
ist nach § 33 Nr. 4 des Kommunal- abgabengeseßes _vom 14. Juli 1883 der Gemeinde-Einkommensteuer uqterworfen bezuglich seines Einkommens aus den von“ ihm betriebenen
gewerblichen Unternehmungen,
In 213er an dike B hat das Ober-Verwaltungk-“gerickpt, 11. g f s Estimmung
Senat, durcb Urtbeil vom
' daß der Staatsfiskus von seinem Einkommen aus anderen, im § 33 Zita 4 nicht erwähnten Quellen nt Der StaaiSfiskus das Steuerjahr , 6090 „M, Diknstwobnungen dex Strafanstaltébeamten benutzten Gebäude zu- fließen soll, zur Gemsmdk-Cinkommensieuer in Höhe von 168 «14 ber- , Der Fiskus erhdb Klage und ersiriit beim Bezirkßausscbuß ern ob egc'ndcs Urtbeil. Nur die Revision der beklagten Stadtgemeinde bestätigte das Ober-Verwaltun sxierickyt die Vorentscheidung, indem es “_ s kommt in Betracht, daß die Ziff. 4 in § 33 a. a. O. sich der Bestimmung in § 1 Abs. 2 desKommunal- , 1885 anschließt. ge chicht€ des Kommunalabgabengsseyes von 1885 aber lehrt, daß es , . at, mit jener Bestimmung im § 1 b . 2 bis zur anderw€it€nJi€g€lun§ld€r Heranziehung des Staatsfiskus . ' bgab€n die Gcmeinde-Einkommen- steuerpflxcht des Staatsfiskus erschöpfend zu regeln. Es kann dabkr,
gemeindeeinkommensteuer- wurde von der Stadt- 1895/96 unter Annahme das ihm aus dem zu
Die (Entstehungs-
omm€nsb€st€u€rung des Slaats
bish€r nicht erfolgt ist, k€in€m b€gründ€ten Zweifel unterliegen, daß
Juli 1893 in der hier ent- €chtszustand nicht verändert hat.
Mag auch aus der Verwendung fiskalischer Grundstücke zu Beamien-
steuerlichen Sinne konstruiert
werden können, so ist doch _ und darauf allein kommt es an _ €in sdlches, da es Wkder aus Eisenbabn-, Bergbau- und sonstig-Zn ngkrb- ltckxen'linteryebmungen, noch aus Domän€n und Forst€11 €rwächit, dec Gememdc-Emkommenste'uer nicbt unterworfen.“
(11 1785.)
alabgab€nges€§es Vom 14. Juii d€r Aufsichtsbebörde für vollen Satz der Staats-
€inkommenst€uer Hinaus bild€i, nach1€in€m Urtbeil d€s Obér- vvm ]. unerläß1ich€ Vorausseßung für dis R€chtSwirksamk€it der c'rbobe'nen
Dczember 1895, eine
zur Z€it dcr Heranziebuxig er-
1)1*.Kar1Humannisi, nach ci dom Sonntag, d€n 12. d. M., i
die er im_ September 1878 b€gann bis 1886 sorts€izt€, in Rheinpchßsn g€b0r€n. ais" „solcber b€i dun Baui€n für die tbatig, besuchte dann di€ Ban-Akad
suchen. Er wandte AuSgrabungen annstaitete,
' später und KONstäUUÜOPCi. Jm
ne߀s 1€it€ts. Im Auftrage dsr
ob€r€n Cup rat und
zum
sich in Smykng, nm bon bier aud" Masten im Ori€nt wabrziineébmeii.
aus;;rabun-g in TraMs.
ziim (Mbe'imen Conz€, Bohn u. A. gab er heraus: „D zu P€rgamon" (Berlin 1880, 1882 u. das Wcrk: ,R€is€n in Kleinasie'n 11 Bérlin 1890). siattfind€n.
Den portugiesischen Cort zugegangen, nach welcher untcr tions: und Konsumsteuer raffinierten Zucker in .?öhe gramm cin cführt wcrdc'n oll, tiertcm Zucker der
sein würde. rathung.
sxßcs illusorisck) gemacht Hätte,
Nach Artikel 1 dieses ki0761'110“
Zuckers provisorisch von a
in den portugiesischen Zoilämtcrn
Die Eisenbabn Bentheim-
Verkebr übergeben werden.
New-York nach ViSmarck“ ist am 12.April
orgens Der Reichsposidampfer
„Prinz Hein
ist am 11. April Mittags von New- chmgen. . Der Postdampfer „Brauns bends in Neapel angekomme'n.
eines Volks-Theaters nichtvorentbalten w
aber nicht jedes Werk dks norweÉiscben
es muß daher der Leitun?) des
esyendet werden, daß sie a
schb s f€ ;1 ' s vieraktigem Schauspiel a .
und bannte bald *die Zweifel, die dies
lerische Reife der immerhin noch jungen
scine'r amwgriffenen Gesundheit Wegen
fich zunächst nach
, „ Auftrage d€r b€r€isi€ er 1864 Palastina, um das Land zu niV€11i€r€n und eine Karte dcsfelben zu'entwerfen; ebenso €rfo_rscht€ er später den östlichen Balkan und nahm eine Karte dLSsciben aus, im Jahre 1866 auch von Vorder- asien, wo er bon 1867 bis 1873 dM Ausbau Links größerenStrafien- _ Berliner Akad€mi€ der Wiff€n- schaftcn ma te er f€rn€r AUMÜÖUWU von Antiken in Angora, am in Nord-Syricn. Jmanw , Abtheilungs - Direktor b€i den 5 MM 111 Bcrltn ernannt, jedoch mit d€r Anweisung seines
' fraglichcn Diese Gcseßcßvorlagc unterlief noch der Be- , Da aber ein Hinausschiebcn des Steuer bis nach Erledigung de_r Vorlage den Zweck des GS 10 haben die Cortes inzwischen cm von der Regierung vorgcirgtesSpcrrgescß an enommcn. in Nr. s „I vom 27. März veröffentlichten Gcscßcs ist die in dcr (Heikßcsvorlagc vorgesehene Fabrikations- stcuer von 15 Reis pcr KiloZramm geklärten oder raffinierten „ em solchen Zucker zu erheben,
welcher am Tage d€r Veroffentlichung des
R ché111tewabeclxxer12 eibnibed A Skkka-a ieeer uWa .Die Stü
den Vorzug gab. Die Erstaufführung fand gestern “'tatt
Kunst und Wissenschaft.
m€x M€iduna d€s „W. T. B.“
, _ n Smyrna JCstOkbM. Dkk Vlt- siorbene, in w€1t€si€n Kkéiskn durch scinc Ausdrabung€n von Perganwn, und 1880 bis 1881, dann 1883 bekannt, Wurde _am 4. Januar 1839 zu Stekl? Von Hau1€ aus war er Ingenieur und
Bergisch-Mäikische Eisknbabn emi€_zu Berlin, mußte aber ein südlichs Klima auf- Samos, wo er mit Erfolg ging er „nach Smyrna türkiichen Regierung
Im Mai 1884 wurde KöniÉLlichen ' obn- dte Ini€r€ff€n der Königlich€n
„ „ _ Im Jahre) 1888 1€i1€t€ er die AuSgrabung VLN Sindschtrli in Nordsyrikn und eine kurze Versuchs- Seit dem Jahre: 1890 war U mit der Aus- grabung von Magnesia am Makandcr b€fchäftigt. R€gi€rungs - Rail) ernannt.
1894 wurde er * In Gcmeinscbaft mit 18 Ergebnisse der Aquabungen 1888) und mit O. Puchsi€in nd Nordsyrien' (mit All.:s,
» Das Bkgräbnif; Dr. Karl Humann's soilte beute
Handel und Genoerbe.
cs itt einc Gcseßesivorlage anderem eine ,;abrika- auf geklärtcii oder von 10 Reis per Kilo- dic auch von impor- Art zu entrichten
tikrafttretens der 69 de 18.110 (10 und Konsum-
efeßes „nicht bereits gelagert oder sich auf dem
TransPort nach portugiesischen Häfen befunden hat. Verkehrs-Anftalten.
N€uenbaus Wild, wie die
Direktion der Bentheimer Kreisbahn mittb€ilt, am 16. April dcm
Bremen, 14. A ril. (W. T. B.) Norddeuts er 81 vd. Dcr Schnelldampfcr , aiser Wilhelm 11,“ ist am 11). Aprilovon Genua ab egangcn.
' Der Postdampfer „Graf iii Antwerpen angekommen. rich“ ist am 12. Avril Vor-
mittags auf der Weser angekomM€n. Der Postdampfer „Dresden“
der Weser abge- tst am 11. April
5 ori" na weig'
Theater und Musik.
„ Schiller-Tbeater. Daß em Dramatiker von dcr Bedeutung Jbsen's den B
ucbern erden darf, istselbftverß ndli , Dichters ist bierkür geeigne '
onderes Los
kl sen der Gesel .
er oder jener über die kr" Volksbühne zur Lösung «'i-fi“: