1896 / 111 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 09 May 1896 18:00:01 GMT) scan diff

***-errangen Entlohnung! ..ck, dem Tarif für das Löschen von Erzen, welcher anläßlich des eßten Ausstandes von einer Firma aufgeßelit Nur bei wenigen, Schiffen wird Learbeitet. Für griern

wurde. , . iändtgen “angekündigt.

Abend war eine große Versammlung der Aus

. Lituatnr.

7- Jm Verlage der ,Concordia', Deutsche Verlags-Anstalt in Berlin hat Adolph L'Arronge unter dem Titrl ,Drutscbes Theater und deutsche Schauspielkunst“ kin inbaltretchrs uiid lesenswertbes Buch erfrlreinen [offen. Der Vrffassrr hat seine Schrift den ebemali en Mitgliedern des Deutschen Theaters „zu Berlin ge- widmet, deZen Begründer er ßewcsen, und das er bis vor „kurzem geleitet hat." Die Einleitung im besondern wendet sich unmittelbar an die Schauspieler des Deutschen Theaters, denen er die gxmeinsrime künstlerische Thätigkeit ins Gedächtniß zuruckruft und daher mancherr belustigenden und manchen gemütbvo en Zug aus, der_ Wirksrrmkrii und dem Leben einzelner hervorragender Dar teller mittbeilt. Weiterhin werden aUe künstlerischen und technischen ragen und Aufgaben _drs Tbeaterwesens mehr oder weniger eingehend und immer „unter Beruck- sichtigung der Erscheinungen der jüngsten Vergangenheit behandelt; ; natürlich stehen dabei die- Erfahrungen, Erlebniiie und Beobachtungen *",ides Tbeater-Direktors L'Arronxre und“ die aus ihnen he'rvorgeßrmgenen , Ueberreugungen, ;Hoffnungrn und Wünsche für die zukünftr e Ent- wickelung des Tbeaterwesens im Vordergrunde. Der Verfa er bai „also “nicht eigentlich eine objektive Kritik des Theaterwefens ge-

xcbrieben, sondern eher ein Lebr- und Lernduck), dem man - en Titel geben könnte: „Aus der Praxis für die Praxis des Tbeaterwefeus.“ In dieser Richtuug bemegeu sicb ferne _tre'ffrnden Bemerkunaen über die Kunst der Reßie, wie über die Aufgaben der Schauspielkunst im allgemeinen. D e Darsiriimig dieses „Sioffes ksificber überall beldhrend für dm Fachmann, abcr zugierckp aucb unterhaltend und seine Einsicht fördernd für den Laien, der der Kunst Tbaliens Interesse und Liebe rntgegcnbrinat. _ Dcr Anlage , der anzen Arbeit entspricht es, daß der Versaffer der wrrib- Lrbafilirhen Seite der Tbeaterunternehmungeu und der wirth- scbaftliebeu und sozialen Stellung der Schauspieler und Schauspielerinnen beiondere Beachtung iuwendet; es ist das ein Ge- biet, auf dem man dem früheren Direktor des Deutsckzrn Theaters enaue Sachkenniniß und reiche Erfahrung nicht wird absprechen (3113611. Die eigentliche Abhandlung ebt aus 17911 einer Würdignvg der Wirkun en wrlche die Theaterfrei eit auf dic Kunst gebadi bat, und sie [ck ießt gewissermaßen ab mit Vorschlägen zur Benrruna unserer Tbeaterzuftände, welche rs ais wünsckoenswrrtbes Ziel bin- fieilen. daß die geaenwärtin nach Lage derKGe eizo brstebende Theater- freibeit in gewiffrm Umfange ringeschrankt werdcn möge. Das Schlußkapitel handelt im besonderen von dem Wrsen und der Wirksamkeit des Deutschen Bübnen-Vereins nnd der Gciiossensihaft deutscher Bübnenangebörigrr.

- .Staatö-„Hof- nndKommunaT-Zandbucb desRcicbs und der Einzelstaaten" (zugleicikZ statistis ES Jahrbuch). beraus-

egeben von Joseph Kürschner. -'lfte Ausxzabe, 1896. Mit neun Yoriräts, einer Flaggrn-, fünf Wappen- und zwei Ordenstakeln. ck erlag von Kürschner's Staatsbandbucb, Eisenach. «- Mit dem Vor- liegenden Iabrganqe be innt dieies.*brkannte Handbuch das zwritr Iabrzebnt seiner Lauidaßn. Auch dieSmaibaberi sicb Aenderungen in alien Theilen vollzogen, und wer fich die Mühe nimmt, die einzelnen Jahrgänge zu vergleicben, wird nicht nur in den Personalien, sondern auch in den“ Organisationen dieWandlungrn wahrnehmen, die' drm_Staats- handburbe neben seinem vraktisckoen Werth aucb rin historisches Interesse verleihen. Virlfacbe "Aenderungen machten sich in den Zahlenangaben nötbig durch die Volkszahlung vom _2. Dezember vori en Jahres, deren Ergebni e allerdings nur theilweise noch be- rück chtigt werden konnten; er drm nächsten Iabrgarige wird es vor- behalten sein, dies zu er änzen und- zix dcrvollsiandtgrn. Das im vorigen Jahrgangs eiiigefii rte Verzeichniß drr druiscben Verfichrrungs- anfialten konnte dieSmal fast“ ooiiständig aus den direkten“ Mit- Zbeilun en der einzelnen Geseüschasten zufammrngestrllt ' werden. Die' b ldlicben Beila en erfuhren gleichfalls eim: Vermehrung. Neben den fünf apven- und den (ebenfalls verbesserten) zwei Ordenstafein enthält 'das Buck) dtrömas acht Porträt- iafcln mit neun Bildniffen, und zwar Seiner Königlichen Hobrii des Prinz-Regentcn Luitpold von Bayern, Seiner Königiichen Hoheit des Großherzogs von Baden, Ihrer Hoheiten der Herzoge Von Sachsen-Meiningen und Sachscn-Altenburg, sowie des anhaltischen Kerzoglicben Paares und der Fürstin Batbildis von Waldrck, des dcutsrhen “.* eicbskanzlers Fürsten zu Hobenlobe-Scbiliingsfürft und des Großherzog- lich sächsischrn Staats-Ministers 1)». Freiherrn von Groß. Der In- ßalt des Handbuchs gliedert sich in folgende Fdairptabicbnittc: [. Chronik fiir Reich und Bundesstaaim über bemrr rnswerthe Vor- gänge im Jahre 1895; 11. Gedenk- und denkwürdige Tage 1895; 111. Das Reich; 117. Die_ deutschen Bundrsfürstcn und ihre Familien [owieHofsiaatery Zivilliitr :(.; 17. Die deutschen Bundesstaaten; “O“l. Die diplomatische Vertretung des Reichs und der Einzel- fiaaten; 1711. Die Kriegsmaäit drs Neichs;_17111. Die Recht“!- Lffege im Reich; [IT. Die deutschen Eisenbachn; U. Post und eleqravbie; )(1. Das Unierrichtswrsen im Reich; )(!1. Finanzen, Geld und Kredit; )(111. Handrl; )(117. Flaggen,__War-Ven, Orden rind Farben; 117. Die deutsckien Städte; )(71. Statistik; 11711. Die außrrdeutfrben Staaten. Den Schluß bildet ein alphabetisches Sachregii'ter. -- Das Kürscbnrr'fcbe Siaatsbandbucb, welches durch Eine gesébickte Redaktion und kürzeste uiaxnmcnfaffung mit Hilfe von bbreviaturen den wesentlichen Inbat fammiltchrr Handbuchcr ch Reichs und der Bundesstaaten, übersichtlich an eordnet und in 111166 kon- densiert darbietct, bat fich von. Anfang an So allgemeinen Beifall a1s willkommenes Hilf6mittel für Bureaux jeder Art errvorben, das; auch der neue Jahrgang keiner besonderen Empfehlung Bedarf.

'- Von der im Verlage drs Bibliographischen Institut:“; zu Leipzig rind Wien erscheinenden nruezi, kritisch durcbgesebenen und erläutrrten Angabe der Werke Schtller's, die in Profeffor Dr. Ludwig Beilermann einen der feinsinnigsten und ]elbständigstechnner drs Dickstrrs' zum Bearbeiter hat, können wir wiederum zwci Bände anzeigen: den fünften und den siebentru. _ Der erstere führt den glanzenden-Absrhluß von Schilleks dramatischer Wirksamkrit , Vor, derm er enthalt die „Jungfrau von Orleans“, die „Braut von Messina“, „Wilhelm Teil", die „Huldigung drr Künste" und den gewaltigen Torso ch „.Demrtrius'. Nicht viel JLU] „eren Umfang hat „der siebente Band , der die - esYrchte des_ dreißigjährigen Krirch darbietet. Eine knappe. aber geha wolle Einleitung unterrichtrr über die Entstehung des Werkes, irine Yusuabtxie beim Publikum, seine Bedeui'ung für Geschichte und Arstbettk. _Dte erläuternden Anmerkungen siiid bier natur emäß ziem_lich rerchlich, machen aber dir Lektüre gerade interessant, wei man an iter Hand Schiller's Darstellung mit- drr bitoriscben Wirk- lichk tvergleirben kann. Besondere, am Ende des Bauch ange- hangte Anznerkungen eben Aufschluß über die Von Schiller drm! irn Orteuen, dre Er tbni e der moderner Forschung und die neurrk „itc- ratur iiber die esch*;chte des dreißigjährigen Krie es. Ein sorgfäl- tiges Verzeichnis; der verschiedenen Leöarten beschie t den Band.

fi". Niederlausitzer Mittheilungen. Zeitschrift der Niederlausi er Gesellschaft für Antbrovologie und Alterthums unde. “4. Bd. 1. bis 4. Heft. Guben, Koenig, 1895. -- Die e Hefte brm en zunächst einYe Miiibeilungen über die

Oräbisiorisihe “eit der 2411 s „ven Ien !. und Böttcher, die uns Unter ten ü er ein reiche wi exrsckzaf lr Außbeute “gewährendes Gräber eld .aus der germaxnschen iederla-ssuug vor der Völkerwande- rung im Kreise Guben forme über unde von bronzenen (Gerätbscbaften aus noch früheren erioden. Otte; schirch mczcht_uns darm mit einem „Wendiscben Geisierse er aus der Zeit des drrißigjäbrigen Kriegeß bekannt, , drr, wie er vo ab, im Auftrage überirdtscber Machte Heiligung dez .Sonnta s und rleichterung dec Frobuden forderte. Endlich erwabnen wir no die „urkundliÖen Mittheilun en W. Lippert's über die Schenkuqulter Militäriabnen _an. Sch sengeiell cbaften vou Sprem- berg und tiweida durcko den ]ächsischen Kurfü en August 111.

»dann cinen Verbandpla

ü". Mittheilungen vom Freiberger Altenbrak"-

vereine mit. Bildern aus reibergs Verganzenbeit. 31. “Heft. FreibM i. S., Gerlach. 895; -, Dieses ftrben enthält außer kleineren ittbeilungen eine aussubrltcbe Ges icbte der Frei- ber cr Goldschmiede-Innung von Konrad Kneb [. Der Verfasser s' ißdert die Anfänge der Innung im 14. Jahrhundert, die Persön- li keiten der einzelnen Meister und ihre Werke, von denen uns zahl- reiche Abbildungen Proben geben. . * -- Iulius Sturm, der letzte des Dreigesiims religiöser Drchier unserer Zeit, ist am 2. Mai seinen Voraängerxi Grrok und Spitta in dem hohen Alter von 80Iabren in dir Ewrgkert nacbgefolgt. Seinen Wirkungskreis bildete Köstriß, wo er langeoIabre Pfarrer war und als Geheimer Kircben-Ratb lebte. Seine Dichtungen sind nicht nur voll tiefreligiösen Sinns, sie zeigen auch, daß Sturm ein Mann voll Gemüth und von echt deutscher Eesmnmig war. Die Form seiner einfachen, wahren, zum ibeil höchst zarten und [innigen Dichtungen ist klar. und glatt, und Es ist daher nicht nur für den kirchlich Gläubigen ein hoher Genuß, sie in stillen Stunden zur Lektüre zu nehmen. Die Dichtungen erschienen rum größten Theil im Verlage von F. A. Brockhaus in Leipzig. Unter denen religiösen Inhalts mögen Vor allem die „Frommen Lieder“ genannt sein, die in drei Theilen erschienen sind und mehrere Auflagen erlebi haben (der erste bereits die 12. Auflage); ihnen schließrn" sich an die ebenfalls mrbr- fach auf;;elrgten Dichtungen .Aufwarts“ und „Gori grüße Dich“ sowie eine Reihe anderer. Unter Sturm's weltlichen Dich- tungrn ist die Sammlung „Natur, Liebe und Valerian d“ iiervor- zubcben, in der der Dichter auch seinem Patriotismus "den srbönsien Ausdruck verleiht. Ferner gehören dam die schon in 6. AuflÉZe vor- liegendrn .Gedirbte" und die „Neuen Gedichte“. _ ie wir hören, hat der greife Dichter kurz vor seinem Hinscberden eine Sammlung von Dichtungen abgeschlossen, die unter dem Titel „In Freud und" Leid" in naher Zeit ebenfalls bei F. A. Brockhaus er- ichrinen werden; wir find überzeugt, das; des Dichters Schwanengesan'g aUgcmrinr Aufmerkjamkeit erregen wird.

Verdingungen im Axislande.

Dänemark. 16. Mai, 1 Uhr. Staatsbabnvcrwaltung (Urigkjnukiigiingdns 001150» G0idjör115011§3§369 6 11) Kopenhagen: Lieferung von: 700 m Wa einquasten, 600 Stück agenbortcn, 3000 m Nabisckmüren, 6000 Stück Schmierkiffeii, 100 rn Schmierkiffenzeug, 1500 Stück runden Lampendocbten, 20 Pfund Leingarn, 150 , Vindqarn, 100 Nahtscbnüren, 200 Schnürgacn, 1000 Signalpfeifenschnürcn, 500 Züncgarn, 250 Packgam, 300 . Seilen. Vrdingungen und Angebotsformulare an Ort und Sieäe und beim „Reichs-Anzeiger' (in dänischer Sprache).

Verkehrs-Anftalten.

Die Bürgermeistercien Vilicb, * Obrrcaffel, Königswinter und Honnef im Sicgkreise babrn die Konzession zum Bau einst elektrischcn Kleinbahn von Beuel nach Honneßnacbgesuckoi. Der Provinzialausscbuß hat in seiner Sitzung vom 4. Marz d. I. die Benutzung der Provinzialstraße fiir diese Balm mit der Maßgabe genehmigt, daß die vorgesehene Verbreiterung in Obercaffel und Nieder- dollendorf zur Ausführung gelangt.

Osterode i. Ostpr., 8. Mai. (W. T. B.,) Amtlich wird bekannt gemacht: Die vorgestern angezeigte Betriebsstörung infolge Dammruts ungzwischenOsterode i. Ostvr. und Kraplau wird voraudfirbtli noch 8 Taxe aridaucrn. Der §Yerfonrnvrrkrbr wird durcli Umsteigen aufrecht «Zaitcn, drr Güxcherke r 11er Hohen- stein in Ostpa AÜensicin geleitet.

Theater und Musik.

Königliches Opernhaus.

Anläßlich dt'r 25jährigen Gedenkfeier der deutschen Freiwilligen Kriens-Kranfenpflege schloß sich an das Dinrr m Königlichen Schloffe Abends um 8 Uhr auf Allerböcbsten Befehl eine Festvorstellung im Köiiiglicbrn Opernhause an, zu welcher nur die zur Feic'r Geiadcnen Zuiritttbattcy. Dennoch war der stattliche Raum zur festgesevien Stunde bis aus den leizten Play gefüiit und bot bei der strahlenden Festbeleuchtung eincn außer- ordentlich glänzender: Anblick dar. Während die Ränge und Logen bauvtsäcblicb dcn Damen eingeräumt warrn, war das Parquet aus- schließlich für die Herren rrserviert. Es mochte wohl 81 Uhr sein, als der Gcneral-Intcndant dir Königlichcn Schauspiele Graf Von Hochberg an die Brüstung der großen, der Bühne gegeniiber befind' [ichen Hofloge trat und durch dreimalixirs Aufklopfcn mit dem Stabe das Naben dcr Ailerböcbstrii und Höchstrn Herrschaftexi verkündete. Das Publikum erhob fich von den Pläßen' und verneigte sich ebr- furcbtédoii Vor Ihrer Majestät drr Kaiserin und Königin, "Zillcrbörbstwelche in großer Toilette, die Anwesende:).buldvollst be- griißend, zuerst die- Loge beirut. Drrsclbe Vorgang wiederholte fich_,als gleicbdaraufSc ine M ajeiiät der Kaiser undKöLia i-nderUnisorm des 1.Garde-Regiments z.F. sichtbar wurde, um den Sessel Zur Rechten Ihrer Ma'estät einzunehmen. Zur Linkcn Ihrer Majestat nahmen in der er ten Reibe _Piaß Ihre Königliche Hoheit die Erbprin- zessin von Sach en-Meiningen und Ihre Diircblau t die Prinzessin Elisa eib zu Schaumburg-Lipp'e. Zur echten Seiner Majestät saß Ihre Köni liche Hoheit dre Prinzes s in Friedrich Leopold, weiter re ts Ihre Königlichen obeiten der Frinz Heinrich und der Prinz Friedrich Leopo d. Die Vor iellung wurde mit der Von der Köm'aliéhen Kapelle unter 1)r. Muck's Leiiung vollendet wiedergegebenen Oudertüre zur Oper , D er Freis chü ß von Carl Maria von Weber eröffnet. Daran schloß sich als Festspiel eine [innige Dichtung, .Das Rothe Kreuz", das einen aktiVen Offizier, “den Hauptmann. Josef Laßf!,_ zum Verfaffer hatte. Auf öder Haide treffen sich „die: Noth" (Frau em _Povpe), die „Krankheit" (Frau Stollberg) und der ,Dämon des Krteges" (Herr Grube"), um sich froblockend der Greuel zu rühmen, die fie vereint dem Menschengeschlecht angetbcm, und neues Unheil, zu bergtben. Da nabt als bobe Licht estalt die .Barmberzigkert' (Fraulein Lindner); _in Wolken ers eint „ihr zu Häupter strahlend das .Nothr Kreuz, das Zeichen, in dem es tbr gelingt, die finsteren Gewalten zu bannen und ihr mildes Scepter zum Heil der Meuschbeit-frei walten u lassen. In schönen Versen feiert sie die werktbätige Liebe und zau ert mit ihrem Palmenwedelberrliche Bilder hervor: zunächst die erste Heilstatte, gegründet 1187 von Philipp von Elsaß, Grafen von Flandern (nacb erdinapd Pauwels), . „während der" Schlei t. Eine glänzende Apotheose, welcbe das1i tumflossene Rothe Kreuz über einer „Gruppe von Friedenßengeln, undKrie ern- freiscwa'end "darstellte, "bildete den “Scbluéße Auf das Festspiel olgte emelangere Pause, während wel er Ihre * ajesiäten im großen Saale den Thee einnahmen und ene Anzahl der Gäste buldvoll ins Gesiyräch zogen. Nach der “aufe wurden in stark gekürzter orm die er'ien drei Aufzüge 'von tto von der Pfordten's f nfaktigem Schauspie1„1812“ aufgeführt.

_ Berliner Theater. -

Die gestrige Aufführung von Srbiller'o Maria Stuart“ erfrerite sich des ungetbeilten Beifalls des Publikums, den [ie-um der tüchtrÉen..Leifiurigen der Hauptdarsteller willen au wybl verdienie. Die estalt, welche im Mittelpunkte des Interc es steht, Maria,

“ca. 100'Personen belebende Otto

r

fand in Fräulein oopischil eine vortreffliche Vertreterin, welche die Würde und Hobei , die Leidenschaft und den tiefen Seelensibmerz der

unglücklichen Königin ausdrucksvoil zur Geltung brachte- und dnrch

klaren Vortrag das Verständnis; förderte. Yücklick) war die Darstellerin , ihrer _großcn Gkgnerjn

lisabetb in der Wahl, ihrer Mittel; bier fehlte mancher

u , der die nicht Herz- und gemüiblose, aber kühl abwägende und to ze Herrscherin, der das Staatsinterrffe'. böber sieht als ihre Wünsche und Neigungen, erst bLJreiflicb ma rn kann. Herr Webrljn gab den Grafen Leicester annebm ar, aber ni t lait und sicher, genug, und Hcrr Senger besißt wohl die Kraft der eidenscbaft, um den Mortimer zu spielen, läßt aber zuweilen noch eine einheitliche Ec- fassung der Aufgabe dieser Rolle im Rahmen der Tragödie vermissen. Tadellos war der Burleigb des Herrn Pohl.

' Konzerte.

Gestern fand in der Philharmonie das dritte und letzte Festkonzert der Akademie der Künste itari. Das Programm desselbrn brachte Werke von Richard Wagner, Kiri, Brahms und Mendelssohn, deren Auéführun wiederum der sicheren Leitung des Herrn Professors Iosef Ioa im «nvertrart war. Den Anfang machte Wagnec's .Faust-quertüre'; ihr folgten ein selten gebörteö, stimuiunzisdollrs „geiitlichrs Lied“, nach Worten von Novalis von Friedrich Kii?! für ,Chor und Orchester und die S-moji- Symphonie von" I. Brahms, eines der „früheren, klarsten Werke dieses Meisters, das namentlich durch seinrn an- sprechenden Andantesaß fcs'elt. Den Beschluß des Konzerts machte Mendelssohn's .Erste_ alpurgisnarht“, nach der Ballade von Goethe für Chor und Orchester komponiert. Dieses interrssante Werk, welches in den Chören „Kommt mit Zacken und mit Gabeln“ und .Schreck1ichc verhexte Leiber“ den Sängrrn wie dem Orchester nicbt unbedeutende Schwierigkeiten birtet, wurdr mit gleicher Voll- endung wie die voran:“;egangenrn achgefübrt, sodaß laute und an- haltende Beifallsbezeugungen von seixrn des zahlreick) rrschienencn Publikums folgten. Lrßtere galten nicht „nur dem Chor der Aka- demischrn Hochschule, drm Ochs'scben Philharmonischen Chor und dcmSängerbund des „Berliner LehrervcreinS', sondern auch den trefflicben Solisten: Fräulein Jordan, Herren Diedrich, Ed. Feßlcr (der auch dieLmai für ]cinrn verhinderten Kollegen eingetrc'ten war) und dem Königlichen Kammeriänger Herrn Krolop Dari_Orchrster der Köni lichen akademischen Fockjschule für Musik war durch deren -ei)rer und Schült'r der-

ärkt. Das höchste Lob gebührte auch viermal der cinsichtsVoiie-n und energischen Führunqibres Meisters Joachim.

In dem dorFJcstrigen Orqel-Konzert in der Kaiser Wildelm- Gedächtniß- irche wirkte der Königlicipe Kammcrsänger Herr Fr. Krolop mit. Nach einem von „Ferm 1)r. H. Reimann aus- efübrten Choralvorspiel: „In Dir it Freude“ von I. S. Bach Sang Herr Krolop Arien aus Händcl's Oratorium .Iosua“ und aus Mendelösobn'ßOratorium „Elias'; die angenehme, sym- pathische Stimme des Sangers klang in dem Weiten, hoben Raum kraftvoü und wobllautend, und der Vortrag brachte auch bier Wärme der Empfindung und Innigkeit zum Ausdruck. Kerr ])r'. Reimann spielte alsdann mii brkanntrr Meisterschaft

ndante und Finale aus der hier noch nicht gehörten .,mepiionis orbiqns“ von Charles Maric Widor (Organist an St.-Suipice in Faris) und ein altes Präludium mit Fuge von Dietrich Buxtehudr. Den Abschluß machte, angesVrochenen Wünschen gemäß, das Vorspiel zu R. Wagner's .Parsifal“, das der vortragende Künstler selbst für die Orgel bearbeitet hat. Die Kirche war von Zuhörern dicht gefüllt: ein Beweis, daß sicb diese Orgelworträge der verdienten

ibrcn Wrniger

_ Anerkennung erfreuen.

Im Königlichen Oprrnbauie findet morgen eine Aufführung Von Richard Wagner's ,Lobengrin“ statt. Vorher gelan t Richard Wagnsr's Kaisermarsch zu Gehör. - Am Montag ge t Rossini's „Barbier von Sevilla“ in folgender Bescsung in Scepr: Figaro: Herr Bulß; Almaviva: Herr Naval; Rosine: Frl. Dietrich. Den Schluß bildet das Vanek .Die Puppenfce', in welchem die Damen Dell' Era und Urbanska austreten.

Im Königlichen Schauspieldause gelangt morgrn, dar- Festspiel ,Das rothe Kreuz“ don Josef Lauff mit lebenden Bildern und das Schauspiel .1812' zur Aufführung. Am Montag gehen Schiller's_,Räuber“ in Scene. Herr AloyßWeyrautHer sry! dariu sein Gastipici als Franz Moor fort; den Karl Moor spielt Herr Matkowsky, die Amalie Fräulein Poppe. _ ,

Seins Majestät der Kaiser und Ihre Majestqt die Kaiserin ließe'n nach der grsirigrn Festvorsiellung im Köizrglichen Opernbause durch den General-Jntendante'n Grafen won Hochberg sämmtiichen Mitwirkenden den Ausdruck AUerbörhstibrrr großcn Zu- friedenheit und Anerkennun übermitteln.

Im Deutschen Tßcater finden in kommender Woche Aufführungen don .Lumpacidaaabundus' außer mixt xn

Mittwoch, Donnerstag, FreitaJl, sowie am na ii- folgr'nden Sonniaa und Montag statt. . m_ Dienstag gebt .Licbrlei' in Scrnr; dazu wird „Zn Hauke" qegebrn, Am Sonnabend wird nru einstudiert Jbsenis Schauspiel .Die Stößen der Geseüsrbaft“ auf efübrt werden. Als Nachmittags- Vorsiellungen sind für nrorgrn , irgend“, für den nächstfolgenden Sonntag .Die Weber“ angesevt. Die Nachmittags-Vorstellungen ZLYFUCU von morgen ab für die Dauer der Sommermonate erst um ' r. Im Berliner Theater wird mor en Na mittag Schilxer's „Maria Stuart“ zum ersten Male wieder vlt, A*ends, gebt Ernst von Wildenbrucb's „König Heinrich“ in Scene. „König Heinrich“ wird in nächster Woche ferner wiederholt: am Montag, Dienstag, Donners- tag (Nachmittags und Abends), Sonnabend und SWntrrg (Na miti- tags), am Mittwoch findrt eine Wiederholung voii Schtüer's . arra Stuart“ statt. Das dieraktigc Lustspiel „Cornelius Voß“ Von Franz von Srböntban wird am Freitag (34. Abonnenicnts-Vorfirüung) zum erZ'ten FKK“ aufgeführt und am Sonntag Abend, zum ersten Male weder o .

Der Spielplan des Lessing-Tbeatcrs wird auch in der nächsten Woche ausschließli durch Wiederholungen der Operette .Waldmeifter' von Johann trauß, mit Julie Kopacjy-Karczag und Eduard Steinberger als Gäste, beherrscht. . ,

Das Schiller-Theater bringt morgen Nachmittag eme Airf- fübrun von ,Antigone'. Auch in dieser Nachmtttagsvorsteiiuiig wird Trau lara Meyer, Ebrenmii lied der Königlichen Schausyrele, die

itelrolle'alöGast spielen. ends geht das Lustspiel .Die Kinder der Excellenz“ in Scene. Am Montag kommt zum ersiennMal ,Das leßie Wort“, Lustspiel in 4 Akten von Franz von Schontban, zur Aufführung. Dienstag und Donnerstag finden die ersten Wiederholungerl dieses Stückes statt. Am Mittwoch und Freiiag wird .Antigone mit Frau Clara Mcyer als Gast gegeben. Die letzte Wochentags- auffiibrung don .Obne Geläut“ findet am Sonnabend stritt.

Bei der Aufführung des „Requiems' von Berlioz, welche am 18. d. M. in der Philharmonie stattfindet, wird Herr Paul Kalisch, wie bei der aÜerersten Wiedergabe des Werks, das Tenorsolo übernehmen. ' .

Am Mittwoch, den 13. Mai, Abends 7]- Ubr, ßndet m der St. Georgen-Kirche (am Alexande las) ein geiiiliciyes

weitere am Montaa,

Konzert zum Besten des „seit mehrerenIa ren erblindeten Familien-

“vaters He'rman'ri' Werth statt. In dem Konzert wirken mit: rau „Sophie Lomiä [SpvrariY-Herr Edmund Hol beriet (Violine), err Werner üw“ Cello , Herr Organist Adol "Frtedricb und ;der aus

Srbmidt'stbe gemichte Chor Villeis zu 1 und 2 .“ sind zu haben in der Hof-Musikal endandlung von Bote u. Bock, Leipzigerstraße 37, und am Konzertabend am Ein- gang der Kirche. *

1. antecsurlnm S-Saöen- *

2, An gebote, ustellu'nLten u. ders!- - ,

3. Un all- und Invalid äts- :e. Versicherung. 4. Verkäuée, Verpachtun en, Verdingungen :e. 5. Verloo ung :e. von ertbpavieren.

, | Oeffentlicher Anzeiger.

s.. . , _ _“ m,:x-z . _. * .“ „, .! “;,-- *.* k 7. amauidß'nMWM'GMsé

8. Niederlasun :e. von «kisan 9. Banr-WZY 10. Verschiedene ckanntmachnns_ m.

*

F1) Untersuchungs-Sachen.

[9863] Steckbriess-Erneuernug.

Der gegen den. Kaufmann Max Cohn. geboren am 23. Februar 1843 in den Akten (ck. 52. 79 _ jetzt „1,1 741 79 -- Wegen wiederholter schwerer Ur- kundrnfälichung und _betrüglickrn Bankrrutts dom fxüheren hiesigen Königlicbrn Stadt ericbt unter dem 13, September 1879 erlassene Ste brief wird hier- mit erneuert.

Berlin, den 6. Mai 1896.

DM Untersuchungkirichier beim Königlichen Landgericht 1. [9865] , _

Der gegen den Dieniiknerht Friedrich Koß, aus Schwentaim'n gebürtig, uxrterm 5. Mai 1890 rr- 1affrne Strcibnrf wird btermit zurückgezogen. - .], 1898/87. "" ' r'

Hanau, den 4. Mai 1896.

Der (Erste Staaiéanwali: I. A.: v. Ibell.

[9866] Veschinß.

Auf Antrag der Königlichen Staatßanwaltscbaft wird gegen: . _

1) den Wilhrlm Weegmauu, geb. am 25. Juli 1873 zu Bärl. obne Vermögen, [cyier Wohnort oder gewöhnlicher Aufenthalts Mörs,

2) den Johann Gerhard Löwendick. geb. am 24. Januar 1873 zu Cocrsäl, obne Vermögen, lrytrr Wohnsitz oder ewöbnlichrr Aufrntbaltßort Eoersäl,

welche binrei end vrrdäcbtig erscheinen, ,als Wrbr- pflichtige in dcr Abs: t, fich dem C'inmtt in den Dienst des siedenden reres odcr drr Flotte zu ent- ziehen, obne Erlaubmß das Bundesgchixt verlassen u haben und nach crreichtem militarpflicbtigen

lter sich außerhalb des Bundes ebicts au zuhalten, Vergehen gegen Z 140 St.-G.-5 ., das »Wer- fahren Vor der trafkammer drs Königli en Land- erichts bierselbfi eröffnei, und auf Grund des YO leylrr Absav Straigeseßbucbs, 480, 325, 326 irafprozefiordnung in Ermangciung naci'weisbarer einxciner Vermöaenssiücke das im Deutschen Reich befindliche: Vermögen der Angeichuidigten mit Br- [ch1ag belegt. Kleve. den 28. April 1896. Königliches Landgericht. Strafkammer. (gez.) Kluth. Engels. Scherer. Zur Beglaubigung:

Der Gerickptsfchreiber: (1.. Z.) Heiden reich.

Vorstkbcnder Beschluß wird in Gemäßbeii dcs § 326 der Strafprozeßordnung zur öffentlichen

Kenntniß gebracht. Kleve, den 2. Mai 1896. Königliche Siaatéanwaitscbaft.

[9864] Beschluß. _Auf Antrag der KöniFickpen StaaiSanw-altichaft wird ge en den Tischler arl Haste. geboren“ am 4. Okto er 1873 zu Halle an_ der Saale? als Sohn der Eheleute Friedrich August .Zuske und Henriette,aeb. Wernicke, zulcßt wohnhaft xu Mettlach, zur Zeit ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, militärpflichtia, welcher hinreichrnd verdächtig erscheint, in noch nicht rechtsmrjäbrter Zeit, in der Absicht, fich dem Ein- tritte in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu entziehen, ohne Erlaubnis; das Bund» ebiet derlaffen und nach erreichiem miiitärpflicbtigen iter fich außerhalb des Bunchgebiets aufgehalten zu Haben, Vergeben gegen § 1401 Strafgescßbucbs, das auptverfahrcn vor der Strafkammer dcs K_önig ichen Landgerichts biersclbst eröffnet. Gleichzeitig wird das im Deutschen Reich befindliche Vermö en des Angeschuldigien zur Deckung vonStrafc und Ko en auf Höhe Von 3050 «14 mit Beschlag brlkgt.

Trier, den 28. April 1896.

Königlichss Landgericht. Strafkammer. „Denic. van Ham. Ruer.

2) Aufgebote, Zustellunget; und dergl.

[9928] Zwangsverftei erung.

Im Wege der Zwangßvoll treckung soll das im Grundbuchs von den Umgrbungrn Band 173 Nr. 7414 auf den Namen der Druischrn Handels- bank, Gesellschaft mit beschränkter Paftxrng zu Berlin eingetragene, zu Berlin in der Huifitrn- straße 38 belegene Grundstück am 22, Juli 1896, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13, Erdgeschoß, lugel ()., Saal 40, verstei ert werden. Das

x_undstück ist mit 4,71. .“ einertrag und Einer !Fläche von 13 a 34 qm zur Grundsteuer, zur Ge- äudrsieuer aber noch nicht veranlagt. Das Weitere enthält der AusbanÉ an' der (Gerichtstafel. Das Uribeil über die rtbeilung des Zuschlags wird am "22. Juli 1896, Mittagsx12 Uhr, ebenda verkundet werden. Die Akten 8611“. 54/96 liegen in der Gerichtsxchreibcrci, Zimmer 41, zur Einsickyt aus.

Berlin, en 29. April 1896.

Königliches Amthericht 1. Abtheilung 86.

[9927] Zwangsverftci erung.

Im Wege der Zwangsvollßreckung soll das im Grundburhe von Alt - Schöneberg, Band 32 Nr. 1303 auf den Namen des Maurermeisters .Her- mann Stuv bier eingetragene, in der Elßbolzstra e Nr. 22 belegene Grundstück am 25. Juli 189 , Vormittags .10k U r, vor dem unter eicbneten Gericht, Neue Friedrich traß'e 13, Erdgeschoß, lüqelS.

mmer 40 versiei "ert werden. Das Grundstück ifi

einer Fliicbx you“ a 95 qm mit 12600,“ Nußimgs- «de“ Gebäudesteuer anLYt. Das Weitere ent-

ü er „Ausbau „an der Geri tstafel. Das Urtbeil Ober dre Ert lung des uschlags wird am ck“* Juli“ 1896. Na mitn 8 "& Uhr-

knda perkundet wxrden. ie A en 86 11. 50/96 liertilenchtm Fer Gerichtssrbreiberei, Zimmer . 41,- zur

au . , . " erlin, den 29. April 1896. - ' Königliches Amtsgericht ]. Abtheilung 86.

„...-_...."

YYY] WM„Ilir!aufysverftei1 terung. rr [wangsvo reckun soil d

(Grundbucbe von den Umgebungen Ban? 173 Nrés74i1u0 auf den Namen drr Deutschen Handelsbank, Gesell- schaft rnit beschrärii'ter „Haftung zu Berlin, ein- qetranenß, zu Berlin, Srberinristrafze 11, belegene Grundsiuck nm 25. Juli 1896, Vormittags 10 [ihr, dor dem unterzeichnrten Gericht, Neue Friedrichstraße, 13, Erdßefchoß, Flügel_()., Zimmer Nr. 40, vers crgcrt werden. Das Grundstück ist mit 1,53 514 Remertrag und einrr Fläche von 2 a 96 qm zur Grundsteuer, zur Gebäudesieuer aber noch nicht definitiv verarilagt. Das Weitere enthält der Aushang an'der Gerickxtstafri. Das Uribcil über die Er- tiirilung des Zuschlag?) wird am 25. Juli 1896, YtleYan HL“ 1111??? lrbenda' erküYr-t werden. Die

. ..). iernmer erit ' " Zimmer 4]. zur Einück)? aus. ck SWWÖLM,

Berlitz, den 29. April 1896.

Kontglichrs Amisrrericht [. Abtheilung 86.

[99.29] Zwangsverfteigeruug.

«zm Wege der Zwangßdolistreckung soll das im Grundbucbe von den Umgebungen Band 173 Nr. 7411 auf den Namen er Deutschen Handrisbank, Gesell- schaft mri brsch'rarikter Haftung zu Berlin, einge- tragene, "zu Berlin tn dcr Scherinaiiraße 10 belegene Grundstuck am 29. Juli 1896. Vormittags 10 Uhr, vor dem unierz€ichnetrn Grricdt, Neue Friedrichstraße 13, Erdgeschoß, Flügel G., Zimmer 40, verstrigert werden. Das Grundstück ist mit 1,65 «14 Reinrrlrag und einer Fläche von 4 u 66 qm zur Grundsteurr, zur Gebäudesteuer abrr nicht drranlagt. Das Weitere entbqlt der Aushang an der Gerichts- tafel. Daz? Urtiretl über die Ertbeilung des Zu- schlags wird am 29. Juli 1896, Mittags 12 Ubr„_'ebend_a Verkündet werden. Die Akten 86 1152/96 1189911 in der Gerichtsschreikxerci, Zimmer41, zur Einsicht aus.

Vcrlip, den 29. April 1896.

Königliches Amiögericbt 1. Abtheiluug 86.

[9926]

_ In Sa eri des Maurers Heinrich Wiese in Kreiensen, lggcrs, wider den Schuhmacher August Hoppe bteselbit, Beklagten, wegen Fordrrung, wird, nachdrm auf Antrag des Klägers die Beschlagnahme drr demBeklagien gehörigen Anbausrsielic ck10. &II. 114 brefelhst sammt Zubehör zum Zwrcke dcr Zwangs- vxrstetgrrung durch Beschluß vom 5. Mai d. I. ver- sagt, auch die Eintragung dieses Beschlusses im Grund- buche an der_nselben Ta e erfolgt ist, Termin zur ZwangSVerstrmerung au? 13th 27. August d. J.. Morgens 10 Uhr, vor Herzoglirbem Amtsgericht biesrldst angeseßt, in welchem die Hypothekgläubiger dir Hypotbrkenbrtefe zu überreichen haben.

Greene, den 5. Mai 1896.

Herzogliches Amtögericht. G. Müller. [9393]

Nazb dem beutiaen Prokkam finden zur Zwangs- versieigerung des beschlagnahmten, drm Kaufmann Wilh. ormiim, früder views„ gebörigsn Wohn- hauses r. 2804. zu Schuman mit Zubehör Termine

1) zum Verkaufe nach zudoriger endlich€r Rrgu- lierung der Verkaufsvedingungrn am Freitag- deu 17. Juli 1896,

2) znnr Uebrrbot am Freitag. den 14. August 1896, jedesmal Vormittags 117] Uhr,

st rjttn Zimmer Nr. 2 des hiesigen Amtsgerichtsgebäudes (: .

Auslage _der Verkgufsdrdingungen Vom 2. Juli 1896 an aus der Gertchts1chreibcrei und bei dem zum Sequesier bestellten Herrn Armrnkaffcnbereäpner Bick bicrsclbst, weicher Kaufliebbaberu nacb voraängiger Anmeldung die Besichtigung dcs Grundstücks mit Zubehör grsiatten wir . -

Schivaau, dgn 5. Mai 1896.

Grosberzoglichrs Amtsgericht.

[9925]

In Sachen des Landwiribs Albert Schrader zu Gr. Denkte, vertreten _ durch die Rechtsanwalte Eyfertb 1. und 11. biericlbst, KlägerI, widrr den Barbier Hermann Schrader zu Er. Denkte, Beklagten, wogen Darle'bns, wird, da der Antrag auf Zwangs- Vc'rsieigrrung dcr ideeÜcn Hälftr? drs 5115 1%. 515,43. 108 zu Er. Denkte bc-[kgenen Anbaurrwesens seitens der Vrrtrcter drs Gläubigers zurückgrnommrn ist, das Verfahren damit cingciirllt.

Wolseubütxl. den 6. Ykai 1896.

HerzogliYs Amtsgericht.

[60556]

Der Rentier Heinrich August Volmar zu Cassel bat Vorgestelit, daß die ibm/Zeböri en, auf den In- Haber l_autenden 40 Tbalcr-Sckyuldßcbeine der Grof;- brrzogltck) Oldenburgiscben Ciscnbabn-Prämirnanleibe (18 1871 Nr. 76 465 und 84 461 bei einem im Juli d. J. cntfiandenrn FScTZadenfruer verbrannt seien, und hat beantragt ein Aufgebot dieserbalb zu er- laffen. Demnach wird der Inhaber der erwähnten Wertbpapiere aufgefordert, seine Rechte spätestens im Aufgebotstcrmin am 16. September 1899, Mitta 6 12 Uhr. bei dem unterzeichnrten Gericht anzume den und die Papiere Vorzulegen, widrigrnsalls dieselben für. kraftlos erklärt werden.

Oldenburg, 1895, Dezember 31.

Großherzoglicbes Amtsgericht. Abtheilung 1. . Harders,

Aus ebot. , , Seitens des Herrn räidenten des Königlichen Kammergerichts ist das ufgebot der von dem Gerichtsvollzieher Au ust Müller. der, beim hiesigen Amtßgericht angesie t, am 28. Februar 1896 Ver- storben ist, bestellten Amtskauiion von 600 „rz be- antragt. Alle unbekannten Gläubiger werden hier-

[9932]

mit aufgefordert, ihre Ansprüche undRecbte cm die

bezeichnete Amtskaution spätestens in dem, auf den 13. Juli 1896. Vormittags 11 u r. im Terminszimmcr Rr. 2xdes bissigen Amtheri ts an-

beraumten Termine geltend zu machen, widrigenfalls

The?“ etivaigen Anspruchs an die Kautioir verlustig Eserswarde, den 4. Mai 1896. Königiicbes Amtsgericht.

[62.553] “' k s' bKöchbZk

a Spar aien 1: er ädtis en S arka e u Schlocbau Nr. 250 über 143,27 «ck„ angaYr'rtifT fréir den Arbeiter Theodor Stremlau in Lichtcnßaaen, isi angeblrck) verloren gegangen und soll auf den An: trag des Eigrntixümers zum Zwecke der neuen AUS- fertrgung amortisirrt Werden. Es wird daher der Inhaber drs Buches aufgefordert, spätestens im Auf- grbotstermin dsn 3. Oktober 1896, Vormittags 11 Uhr„ bci dem untrrzcicbnrtcn Gerichte, Zimmer Nr. 11, seineeRrrkite anzumelden und das Buch vor- zulegen, widrigensaus dic Kraftloserklärung desselben, erfolgen wird. 11. 11". 9/95.

Srhlochau, den. 4; Februar 1896. Königliches Amiögrrickpt.

[9940] Aufgebot.

Die underebeiichie Wilhelmine gen. Minna Ieep zu Pyrmont hat das Aufgebot des ihr vor etwa 2 bis 3 Jahren abhandrn grkommencn Sharia rn- bucbes der hiesigen erzoql. Sparkasse Vom 3. „Juli 1891 Nr. 16 448 11 er 99 „14 beantragt. Der In- haber des_ geoacbien Sparkaffrnbuches wird aufge- fordert, ipirtesiens in dem auf dcn 25. No- vember 1896. Vorm. 95 Uhr. vor dem unter- zeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstertninc seine Rechte anzumelden und das fragliche Spar- kassenbuch vorzulegen, widrigenfalis die Kraftle- erklärung desselben erfolgen wird.

Wolfenbüttel, den 30. April 1896.

Herzoglicbrs Amtsgericht. . (gez.) Winter. Veröffentlicht: Schwanneke, als Gerichtsschreiber.

[9939] _ Aufgebot.

Die Firma Albert Lsichkan zu Berlin, Lcipziacr- straße 72, hat das Aufgxbot cines crm 10. März 1896 von Stephan Ioief Hang zu Euskirchen an eigene Ordre auf Dr. Baron zu Euskirchen gc- zogenen, an den Aufmasieüer grrierien, am 10. Irmi 1896 fäliiaen Wechsels über 324,64 ..;- beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spä- testens in derm auf den 5. Dezember 1896, Vormittags 9 Uhr, Vor dem unterzeichneten Ge- richte, Zimmer Nr. 12, anberaumten Aufgeboistcrmine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzu- [egem widrigenfails die Kraitioscrkliirung der Ur- kunde erfolgen wird.

Euskirchen. den 6. Yiai 1896.

Königliches AniiIgericbt. [9936] K. Amtsgericht" Maulbronn. Beschluß v. 5. Mai 1896.

Der Wittwe _des Steinbauers Ludwig Leuze], Katharine, geb. Ene-imann, von Freudensicin s uldete die Wiltwe des Taglöbners Johann Friedrich Schilling. Magdalene, geb. Cmgcibardt, von Haben- klingen kezw. “deren Sohn und Rechtsnachfolger Johann (Hottfrtrd Schilling, led. vOUj. Diensiknecbt daselbst, ein verzinslicbrs Darlehen von 50 „;ck (mit Worten fiinfzig Mark). Ms Sichcrdeit dicrfür ver- vfändete die Schuldnerin lt. 11. Mb. der" (Hrmeinde Freudenstein Theilx Blatt 418 bezw.)?l 277 einen

ausantbril und ein Gärirhrn Haus Nr. 102 und

arz. Nr. 2078/3. Der hierüber außgrstelitr fand- chein i1t vcrlorcn argon en, und hat nunmc r die Gläubigeriri das, Aufge ot dieses Pfandsrheins be- antragt. Dreirc Eintrag wird hiermrt iugclaiicn und Aufgebot-Ztermin auf Mittwoch. 8. Juli 1896, Vorm. 10,1 Uhr, anberaumt. Der etwaige In- haber der gen_ann1en Urkunde wird auf efordrrt, [vä- tcfienö in diejrm Termin bei dem Geri tfeine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigcnfalis deren Kraftloecrklärung erfolgen würde. Ober-AmtöriMr Zeller. [2336] Aufgebot.

Im Grundbuchs ,

1) des dem Dominialrendanien Johann Nkpomucrn Warczynski zu Mieschkow zur Zeit der Stellung dcr? Auf ebotsantragrs grbörig xirwesenen, jrizt dem Tiscßlrrmrister Loreriz Wyfrckr- und de en güter- geineinscbaftlirbrr Ehefrau Prlagia. geb. arczynska, Jebörigen Grundstücks Pikscben Nr. 229 stehen in .'ith. 111 untrr Nr. 1 -- 16 Tbalcr 20 “Sgr., zu 50/9 vrrzinslicb und nach vierteljäbriger Kündigung zahlbar, laut Kaufvertrag Vom 31. Januar 1832 011-111. den 4. März 1833 i_iir Andreas TigieTÖki eingetragen, welche durch Verfügung vom 13. Juli 1859 auf die abgeschriebrne *arzelle drr Ansonina und Ixnas KoWalkki'scbcn helrute mri ix_izertragrn worden iind,

2) des dem Wtrib Daniel (:Nbrodtke zu Eulcndorf und deffen ziütergemeizrschaftlicber Ehefrau Emilie, geb. Baertsl. „qcbörtgen Grundstücks Eulendorf Nr. 16 in 91515111 unter Nr. 1 -- 32 Thaler 10 Sgr. für die Anna I)iaric Fiebigen (Fiebig) auf Grund des Erbvergleichs (10 011. den 8. Dezember 1804 HE. äscr. Vom 13. Dezrmber1804 eingetragen, über welche ein HyYotbeke-nscbein ausgestelit ist und welche am 27.- Marz 1863 auf das abgrtrrnnte Grundstück Culcndorf Nr._ 23 mit übertragen sind,

3) des dcmsclhen Daniel Schrodtke und dessen gütcrxmeinsckpaftlzcher Ehefrau Emilie, geb. Baeriel. gehört?)an Grundstücks Eulendorinr. 24 m Abib. 111 unter r. 3 - 10 Thaler 29 Sgr. Muttererbtbeil für die Arina Dorothea Tepper, zu 5 0/0 verzinslich, aus dem Crbrczeffe vom 16. Juni 1834 rig. (19013 vom 3. Novrmirer 1835, sowie unter Nr. 4 » 90 T aler theils mütterliche Zuwendung, theils vatcrl es Crbtbcil nebst 5 % Jmsen für die Anna'

Christiane Laube, geb. am 1429711171 1836, laut Erba.

rezeß (10 Loni". deri 11.Juni 1855 zufolge Verfügung vom 16.*Iuni 1855 eingetragen, * ' 4) des demseibrn Dantxl Sidrodike und deffen gütergemcinsckxaftltckscr Ebenau Emilie, geb. Baertei, Fhörigen Grundstücks Eulendorf Nr. 20 ficht iu btl). ][ unter Nr. 4 für Anna Zimmermann, ver- wittwete. .'Sckprodtke, em Altentbeil auf Grund des Erbverglercbs (10 00qu den 28. September 1804 a:: risar. vom 3. Oktober 1804 eingetragen welches am 26.Iuli1886 auf das Grundstück É-ienvorx Nr. 18 mit übertragen worden ,ist, „, . .- -

' Cameo. den' “30.

5) des dem_Wirib Michael Wackwwiak zu Sucbomw und drffen gutergememscbaitlicher Ehefrau Conskimtia," verwittwet gewesene Pawlicka, ?ebörigen Grundstücks Suchorzew Nr. 46 in 21th. 11 unter Nr. 12 --.-* 87 «14 zu 5 0/9 verzinslichcs Erbe für Thecla Pawlicki,= ?ck; den 9. September 1861, aus dem Carl Paw- tckt'scben Erbrezeffe vom 22. Juni 1878 eingetragen- am 10;Juli1878, welche bei Abschreibung dieses- Grundtiücks yon dem Grundstücke Bl. Nr. 40 Suchorzew auf dasselbe übertragen sind am 28. No- vember 1882,

_6) des dem Wirts) Maximilian Biesicki und deffen gutergemeinschaftl icher Ehefrau Marianna, geb. Patrzyk, zu Piexarrew gehörigen (Grundstücks Piekarzew Nr. 12 sieben in Abib.111untcr Nr. 1 -47 Thaler 11 Pfenni fur Igriaß Pcrtrzvk, geb. am 25. Juli 1819, na halbjahrtger. Kundigung zinslos zablbares Vatererbe - aus dem Erbrezeffe (16 00111. den 23. November1851 .

' zufolge Verfügung vom 28. Dezember 1851 ein-*

getragen, über welche ein Hypotheken ein ebildei iii, welche, am 20. Januar 1894 auf dx? Gandsckck Nr. 55 Yiekarzew mit übertragen sind.

, Die, Loschung ' dieser Posten, die angeblirb getilgt sind, ist nicht lich, da die Gläubiger verstorben sind, die Sierbeur unde der Giäubigerin zu 4 nicht zu _eriaitgeii, dre . Rechtönacbfolßer der übriger! Glaq'brrxer „weder ihrem Aufenthalte, noch ihrer Prrsoniirbkert nacb bekannt sind. Es werden deshalb die Glaubiger dieser _Posten bezw. deren Recthnacb- fdlger aufgefordert, tbre Ansprüche und Rechte auf dre Postrn spatestens in dem auf den 29. Juli 1896 . Vormittags 10 Uhr, anberaumten Azifgtedotstcrmin an_ Gerickoissteüe anzumelden, widr: .enfails sie mit ihren Ansprüchen auf die dies- bezuq ichen Posten werder) außgescbloffen werden.

Pleschen. de_n 28. März 1896.

Königliches Amtßgericht. [9934]

Auf Anika des Kaufmanns Motiv Gottheiner zu Kempen :. . wird die von ihm bevormundete Wittwe Dorothea (Dorel) qulowiß- geb. Weiß, aus Kenxven, welche seit dem 24. Juni 1857 ver-' schollen isi, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebois- termine den 8. Mär 1897, Vormitt. Si Uhr. zu melden, widrigen alls dieselbe für todt erklärt werden wird.

Kempen, den 4. Mai 1896. '

Königliches Amtögericht.

[9933] Besckjluß.

Die Verehelichte Kaufmann MaibildeMenzel, geb. Werner, _zu Schönau hat beantragt, ihren Ehemann, den Kaumiann und Radlermeister Hermann Menzel, welcher iemen Wohnort Schönau am“ 11. März 1886 verlaffen hat und von deffen Leben “oder Tode seitdem keine Nachrichten eingegangen find, für todt zu erklären. Der Kaufmann und Nadlermeifier Friedrich Richard Hermann Menzel aus Schönau a.K. wird dabrr aufgefordert, vor oder in dem auf den 15, Februar 1897. Vormittags 16 Uhr, bestimmten Aufgrboistermin bei dem unterzeichneten Gericht sich schriftlich oder persönlich zu meiden, widrigenfalls er für todt erklärt und sein Vermögen an [eine sich lrgitimiercnden geseßlirhen Erben beraus- gegeben werden wird.

Schönau, den 2. Mai 1896. *

Königliches Amtögericht.

[9938] . LYgel-ot.

Auf Antrag _des üllers Harm Kresting zu Werner wird desten am ]8. Februar 1836 eborener Bruder, drr Srefabrer Ja ob Woltjes re ting nus Dißum, und auf Antrag-des Arbeiters etjet Freesemann aus Loga dessen am 5. Januar 1838 geborener Bruder Ubbc Freesemann aus Divumer- bammrich aufgefordert, ipätrstens im Aufgebois- termine den 20. Mai 1897, Vormittags 10 Uhr, _bei dem unterzeichneten Gerichte sicb ur meldrn, wrdrtgenialls fie fiir todt erklärt und ihr Vermögen den nachsten bekannten (Erben überwiesen werden wird.

Weener. den 25. April 1896.

Königliches Amthcrichi. Abtheilung 11.

[9937] * Bekanntmachung.

§L_luf den Antrag des Nachlaßpflegers Kanzlei- ck11an Hermann Roscbu zu Bocholt werden die rden des für todt erxlärtcn Johann Lamers auf- gefordert, spätestens rn dem Aufgebotstermin am 18. Meir; 1897, VormittaNö 11 Uhr, zu melden, widrigcnfalis der acblaß dem cb meldendrn nud lrgitimierendcn Erben, in Ermange- lu'nq drUelbcn aber drm Fiskus verabfolgt werden wird, und der fich später meldende Erbe alle Ver- fügungen dcs Erbschaftsbrfißers anzuerkennrn schuldig, weder Rechnungslegung noch Ersatz der Nutzungen, sondern nur Herauögabe des noch Vorhandenen würde fordern dürfen,

Bocholt, 5. Mai 1896.

Königliches Amtögericbt.

[9935] ' ,- Aufgebot. Am „Antrag _der Geschwister Anna, Auguste und Lina Bodde von Cameri. vertreten durch ihren Vor- mund, derÉ-SMoffermeister Iulius Bobdein Cameo, werden WNachlaß läubiger _der am 5. Dezember 1895 zu Wen vet iorbenen Wittwr Töpfer Wil- helm _.Byhde, Caroline, geb. Sauerland, aufgefor- dert. spätestens im Aufgeboistermin, den 13. Inti 1896. Vormittags 9 Uhr, ihre Rechte und- Anfvrücbe gegen den Nachlaß derselben beim bie xn“ Amiöaericbt anzumelden, widrigenfalls fie gxgeu re“ Bcnrßzialerben ihre Ansprüche nur noch irrsyweii . eltmd- machen können, als der Nachlaß mrtxAuss- ßckdluß aner seit dem Tode“ der Erblasserin aui». " gekommenen“ Nusimgen durcb BefriediMng ,der an*

"gemeldeten Ansprüche nicht erschöpfr w'

Avril 1896: Königliches Amtsgericht. [99311 Bekaynmaebnng. * Auf den Antrag des Kaufmanns Ludw' HW zu Köpenick, Kießersir. 418... des in,.der E P „' * Vormundsrbaftssacbe “für“ den Nachlak ' - fle ers, werden. die Nachlaßqlä inß 0.- “uni18951uKö 'ckMiio- ibm“. er.":d August Erkner au gefordrrt, ipäieüen! im"