1896 / 119 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 19 May 1896 18:00:01 GMT) scan diff

nachzuweisen erlauben. Vorher möchte ich ganz kurz einschalten Bemerkungen über Neuformationen und Reserveformationen.

Das Feldbeer der ersten Linie, das berufen ist, die S schlagen, ist und bleibt das mobil gemachte Friedensbeer.

Bataillon ist eine Kerntruppe, befähigt fiir alle Zwecke des Friedens Alle Bataillone sind wie aus einer Kugelform gegossen; Reserveformationen und Neuformationen sind keine Kern- truppen; ich halte es für bedenklich, sie beim Beginn des Krieges in die vorderste Linie des Feldbeeres zu stellen. Sie sind in meinen Augen minderwrrtbig, minderwertbig nicht an Tapferkeit und Hin- gebung, sondern mindertvertbig an innerem Halt und frsiem Gefuge, fie gleichen Bauwerken, die aus guten Steinen, aber mit einem sehr verlängerten und verdünnten Mörtel hergestellt sind; sie können ein schönes Aeußere haben, sie Vertragen aber zu Anfang keine Stöße und keine starken Erschütterungen. Daran, meine Herren, wird Wenig ge. ändert, Wenn für diese Formationen im Frieden schwache Stämme vor- handen waren. Natürlich wird eine Neuformation immer vorzuziehen sein einer solchen, _die improvisiert ist auf der tribalxr rera, wenn im Frieden für erstere schon Stämme bestehen, aber sie bleibt minder- werthig und ist nie zu vergleichen mit einer mobil gemachten voll. Werthigen Friedenstruppe. schwachen Kadres werden sowohl die Chargen wie die Mannschaften, wie wir es in den [eßten drei Jahren durch unsere Erfahrungen gesehen haben, nur mangrlhaft auSgebildet. Zweifellos werden fie ganz geeignet sein, bei der Mobilmachung zur Bekleidung, Bewaffnung und Außrüstung der einrückenden Reserbe mitzuwirken, aber eine Wesent- liche Verbesserung der Qualität der Truppe führen sie nicht herbei; denn diese vierten Bataillone würden im Kriegsfall vielleicht nur 50 Mann als Stamm übrig behalten haben und 950 Reserven brauchen, um vollzählig zu werden. die durch die vierten Bataillone gegangenen Reserven, diese mangel. haft ausgebildkten Reserden, in den Mannschaften des Beurlaubten- standes gewissermaßen Reserven zweiter Qualität schaffen. unser Heer geben ungefähr 10% aller Reserven durch die vierten Bataillone. Ick) halte es also doch für äußerst bedenklich, in dieser Weise eine Heeres- Verstärkung, eine Heereöberbesferung herbeizuführen. Ich glaube, daß der Werth schwacher Kadres bisher erheblich überschätzt worden ist. Wenn die Herren also meinen Ausführungen beipflichten, so werden sie mit mir anerkennen, daß, will man das Feldherr in erster Linie wirksam verstärken, es nur ein Mittel giebt, und das ist die Vermehrung der FriedenZVerbände, und daß es nicht zweckmäßig ist, eine Verstärkung des Feldbeeres dadurch anzustreben, daß man beim Ausbruch des Krieges aufgestellte Neuformationen als gleichwertbig betrachtet mit den bestehenden und sie mit diesen gleichzeitig gegen den Feind schickt. In diesem Sinne War auch ein Entwurf vom Jahre 1891 gehalten, der der Gesetzesvorlage von 1893 zu Grunde lag. sah vor eine Vermehrung der Präsenz bei sämmtlichen Bataillonen und 66 Vollbatailione, genau die Zahl, die durch die jetzt Ihnen vorgeschlagene Zusammrnlegung der vierten Bataillone geschaffen wird. Diese 66 Vollbataillone verkörperten klar und deutlich den Gedanken der Heeresverstärkung, denn sie bedeuten einen Werth, der nahezu für Preußen dem Werthe der Infanterie von drei Armee-Korps gleich- kommt, für Deutschland dem Werthe der Infanterie von vier Armee- Sie bedeuten ein Gewicht, das, im Moment des Ausbruchs des Krieges in die Waagschale geworfen, nie und nimmer aufgewogen wird durch die aufgrfüllten vierten Bataillone, namentlich wenn sie Verwendung finden in zweiter Linie und, wozu sie mir nur befähigt scheinen, nämlich als Besatzungs, als Zernierungs und Eiappentruppen.

Der erste Enthrf vom Jahre 1891, wärtige Vorlage zurückkommt, ist übrigens nicht von mir erdacht, deshalb ist diese auch nicht eine von mir gsplante Neuerung. Nein, meine Herre'n, diese ist bereits niedergelegt in drm Entwurf von 1891, von _ e_r _ von Seiner Majestät dem Kaiser Allerhöchst eigenhändig aufgestellt und sogar in Bezug auf die Be- rechnung der Kosten eingrbcnd bearbeitet ist.

Sie werden nun vielleicht fragen: wenn das Alles so ist, warum hat man denn im Iabre1893 nichtVollbataiUone siatt-Halbbataillone gefordert? Auch darüber will ich die Antwort nicht schuldig bleiben. Mit der Schaffung der virrten Bataillone hat man sich, wie ich es schon vorher sagte, von dem Grundgedanken der Heeresversiärkung entfernt, Veranlaßt allerdings durch Erwägungen, die mit der gleich- zeitig beabsichtigten Einführung der sammcnbingen

6 d s am 11. Mär 1896 Allerböcbst vollzogene Statut für die ) a ' & ffelbusch im Kreise Pr. Holland UTJZWW zu Königsberg

't vollzogene Statut für "1 im Kreise Pr. Holland ben Regierung zu Köningerg Nr. 17

56 st vollzo ene Statut für ck eise Kehdingen

145) Einleitung der künstlichen Frühgeburt oder des AkoriubJ

146 Kaiserschnitt bei einer Lebenden . .

147 Des leichen bei einer Verstorbenen . .. . ung der Nachgeburt obne Entbindun . 149) Behandlung einer Blutung nach der Geburt o ne (Entbindung

Operation eines frischen Dammrisfes Operation eines veralteten Dammriffes . . 152) Sofern derselbe ein bis in den Darm durcthJheanZ F td -S eide tel, der Bla cm oder Mas arm ck _nfis . 30s-500

die Gebärinuiter oder A

; Marienfelde- - der König ben am 23. 1896 Allerbö

Drainagegeno ens

Nr. 17 S. 144, aus 7) das am 14. die Draina egenoffenscbaft _ mtSblatt der Königliö S. 141, auSgegeben am 23. April 1896 d (Yckzödf'ii “Zi 16'r-ii'kizrzrfW9S6c13iWser b d i en - rne- 8 v er eu enver an m mtsblatt der Königlichen Regierung zu Stade Nr. 17 eben am 24. April 1896;. _

erböchfte Erlaß vom 23. Marz 1896, betreffend die ungsrecbts an die im Kreise Lübbecke gelegenen ashorst, Getmold, OfFelten und die zu einem Wegebauverband vereinigten Kommunalberbande _Gememde Hedem und Gutsbezirk Hoilwinkel behufYErwerbung und dm von Grundstücken zum charzffeema Alswede nach Getmold bis zur

. 50-500 :“ 20-50 ck 10-20 M

chlachten zu Jedes voÜe

10-100 .“ und des Krieges.

20-200 914

S. 115, aus

Verleihung des Entei Gemeinden Alswede,

eration der , _„cheidenfistel oder Aehnliches . tnlegen von Arzneisiiften izr _ spülun “derselben oder Aeßung des Gebarmutterbalses oder der Gebar- m'utter öhle oder Anseßen von Blutegeln mrttels des MuttZrsthegels

155) Einlegung eines Mutterkranzes mit Lagederbefferung der 10-100 916

er Belastung 11 Ausbau der inmündung in die Kreischauffxe r. Oldendorf nach Levern und 2) yon Hedxm nach O elten bis inmündung in die Provinzialstraße v_on Mr_nden_nacb _ - und zwar jedem dieser Kommunalverbaxide fur seme_n Bezirk -, durch das Amtsblatt der Königlichen Regtrrung zu Minden Nr. 17 S. 93, auSgegeben am 25. April 1896; _ _ 10) der Aller öchste Erlaß vom 30. Marz 1896, betreffend die Verleihung der Re te einer juristischen Person an den Bremberger Neiffeverband zu Bremberg im_ Kreise Jauer, durch das Amtsblatt ZerPéöiliiiilZikzch Regierung zu Liegnitz Nr. 18 S. 111, auSgegeben am . a ; _ 11) der Allerhöchste Erlaß vom 16. April 1896, betrßffend dre Verleibun des Rechts zur Chausseegelderbebung an den Kreis Nieder- erbauten Kreischauffeen:

Gebärmutter . . . . . . . . . . ._ . . . . _ 156) Reposition der umgestülpten Gebarmutter . 157) Unblutige Erweiterung des Muttermundes und MUZtterbalses

158 Blutige Erweiterung des Muttermundes . 159 Naht alter Mutterbalsriffe . . .

160 Ausschabung der Gebarmutterböble . . Tberlweise Entfernung der Gcbärmuttrr . 162) Gänzliche Entfernung der Gebärmutter 163) Untersuchung einer Amme . . .

11]. Gebühren für approbierte Zahnärzte..

ür die Beratbung eines Zabnkranken, einschließlich der ng des Mundes und etwaiger schriftlicher Verordnung

&. in der Wohnung des Zahnarztes . . . .

20-50 M 10-100 4/16 20-100 916 50-500 „Fü

Und dann, meine Herren,

1) Von der

ür die von ihm Kanalbrücke

asrwalker Provinzialcbauffee an _der Zerpenschleuse bis zur Kreisgrenze in der Richtung auf Falkentbal, 2) von Bernau bis an die Berlin Pasrwalkrr in Station 28,1 mit Anschluß an Wandlitz, 3) von Tasdor Stadt Alt-Landsberg, 4) von Herzfelde nach Bahnhof Strausberg innerhalb des Kreises Nteder-Barnim belegen ist, 5) von Bahnhof Hermsdorf (Nordbahn) nach Schloß Rummelsburg - Köpenicker Kreischariffee_ ber Ober-Schönweide nacb Marzahn, durch das Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Potsdam _und der Stadt Berlin Nr. 19 S. 215, aus- gegeben am 8. Mai 1896.

1). 91? cZett Wobirurig “des. Zitbrikrcinkén Provinzial Mise? as......M....

2) Schließt sich an die Beratbung und Untersuchung in

Sitzung eine der Verrichtungen, für welche im

hr ausgeworfen ist, so darf eine solche nach Nr. 1 nicht

Dazu kommt aber weiter, daß

abstehenden eine (Ostbahn), soweit dieselbe

besondere Gebü gefordert werden.

3) Reinigung aller Außziehen eines eim AuSzieben mehrerer Sivung für den zweiten und die unter 1 „M

6) von der

abus oder einer Wurzel hn? odrr Wurreln in derselben folgcnden xe die Halfte, jedoch nicht

5) Für die Füllung einer Zahnhöhle &. mit plastischem Material . . .

b. mit Gold je nach der Größe .

(3. mit Zinn und Gold . . . 6) Für die Ueberkappung einer Extraktion oder Abtödtung einer_Zahnpulpa . . . (; mehrerer Zahne in derselben Sißung für jeden

: 10-30 «;ck Deutscher Reichstag.

92. Sitzung vom 18. Mai 1896, 1 Uhr.

Tagedordnung: Erste Berathung des Gesetzentwurfs, enthaltend Abänderungen des Geseßes, betreffend FriedenSpräsenzstärke des deutschenHeeres, vom 3. August 1893, in Verbindun mit der ersten Bcrathung eines Nachtra s zum Reichs aushalts-Etat für Etatsja )r 1896/97.

Zur Enleitung der Debatte nimmt das Wort

Kriegs-Minister, General der Infanterie Brons art von Schellendorff:

Meine Herren! Zur Einführung drr Ihrer Beratbung und Be- schlußfassung unterbreiteten Vorlage will ick) mich beute nur darauf anknüpfend an die militärischen Motive darzulegen, welche für, die; Umformung der In Bezug auf Einzelheiten bin ich bereit, in der Budgetkommission, der, wie ich annehme, die Vorlage überwiesen wrrden wird, jede gewünschte Auskunft zu ertheilen. Heute wollte ich nur die wesentlichsten Grfichtspunkte hervorheben.

Meine Herren, Sie finden in der gedruckten Vorlage den Satz:

Wie die vierten Bataillone, so dienen auch die neuen Regi- menter im Frieden zur Entlastung der alten; bei einer Mobil- machung aber bieten fie nicht nur Stämme für Neuformationen, sondern fest gefügte Truppentbeile, welche zu jeder Verwendung

Damit eytsprechcn sie in Vollxm Maße dem Grundgedanken der 1893 erfolgten HeereZVerstärkung: Ver- mehrung der Leistungsfähigkeit der Feldarmee.

Hieran möchte ich anknüpirn und Sie bitten, mit mir einen Augrnblick zu Verweilen bei dem Grundgedanken der HrerrsVLrstärkung. Hixr von dieser Stelle ist regierungsseitig wiederholt erklärt worden: die Feldarmee soll verstärkt Werden, und zwar der Theil derselben, der berufen ist, den ersten Stoß im Kriegsfalle zu führen erfolgt. Die Mittel oder, besser gesagt, das Material dazu war vorhanden. Wir besaßen infolge Anwachsens der Bevölkerung eine große Zahl brauchbarer junger Wehrpflichtiger, die wkgen hoher Looßnummer überzählig geblieben, der Ersaßreserbe zugeschrieben und in dieser mangelhaft oder garnicht ausgebildet waren. eine Mobilmachung ein, und war es nothwendig, das Feldherr der ersten Linie zu verstärken, so mußte man auf ältere Jahrgänge zurück- greifen, diese improvisiert zusammenstellen und neue Verbände daraus bilden. Es lag also auch ein Akt der ausgleichenden Gerechtigkeit darin, daß sie nack) Mitteln und Wegen suchte, um zu'ßermöglicben, daß diese jungen Jahrgänge, die Vorhanden waren, vor dem älteren Ick) muß es daher auch bares Verdienst des Grafen Caprivi, sowie auch meines Herrn Amts- vyrgängers bezeichnen, daß sie diesen Gedanken voll gewürdigt Haben und eifrig bestrebtgewesen sind, zur Geltung zu bringen. Daran halte ich fest, dagegen mag grsprochen und geschrieben werden, was da wolle.

Nun entstand zu jrner Zeit die Frage: wie wird, wenn man das Rekrutenkontingent jährlich vermehren kann und muß, dasselbe am wirksamsten für die Armee vrrwerthet? Und dazu gab es dreierlei Wege: 1) Man konnte das Mehr von Rekruten vertheilen auf alle Bataillone und die Chargen vermehren. Kopfstärke, verbesserte die Qualität, erleichterte die Ausbildung und verjüngte auch die Truppen der ersten Linie. war, daß man einen Theil dieses Mehr an Rekruten auf die Bataillone Vertheilte und den Rest benutzte, um daraus schwache Kadres zu bilden, die eventuell als Stämme dienen konnten für neue Formationen. Auch bei diesem zweiten Weg war immer noch eine Verbesserung der Qualität und eine Verjüngung der Truppen gesichert, in gewissem Sinne allerdings auch eine Verstärkung des Feldbeeres. konnte endlich den Weg wählen, daß man statt der schtvachen Kadres feste Friedebsverbände schuf, die, gleichwertbig den vorhandenen, im Fall des Krieges einen reellen Werth bildeten, eine reelle Zahl, mit der die Heeresleitung ibren Kalkül machen konnte. verwaltung entschied sich für den in dem Gesetzentwurf von 1893 Ihnen bekannten und von mir hier als den zweiten bezeichneten Damit wich sie allerdings theilweise ab von dem Grund- gedanken der Heeresverstärkung. Warum? das werde iel) nachher mir

freilirgéndin

Bei Abtödtun folgenden Zahn di H ft _ _ 7) Für jede antiseptische Behandlung einer Zabnböhle oder eines Wurzelkanals . . . . . . . . 1-2 „M 8) Für Eröffnung Mundhöhle und ähnliche einfache blutige Operation im M _ . . . . . 2-5 «zk Für größere blutige Operationen tm Munde . . 10) Für das Abfeilen störender Ränder an einem Zahn 1-3 916 [)reren Zähnen in derselben Sißung

“eiiies 'Ab'cesies 'in 'der ' ' Dies er EntWUrf

Für dieselbe Operation an me für jeden folgenden die Hälfte. _ _ ür die örtliche Betaubungbkt einer Zahnoperation 2-5 «M ür die allgemeine Brtaubung bei einer Zahnoperation

Für die Stillung einer übermäßigen Blutung nach er Zahn- Findet eine" dsr iinterNr 4-10'a tatt, so erbö

beschränken, gedruckte Vorlage, eiührteir Överationen

t fich die vierten Bataillone sprechen.

in der Wohnung des Zabnkranken f auSgeworfeue Gebühr um , .

Nachtsum....._......... 15 Für die Anfertigung einer Platte aus Kautschuk f8 r einer solchen Platte die Hälfte. ür jeden an derselben Platte brfestigten Zahn . Fur Blockzähne mehr um je . . ür Klammern oder Einlaß oder Vertärkung einer Kautschukplatte . . . . . . 19) Für Anfertigung einer Zahnersaßplatte aus Edelmet außer dem Metallwerth bere . Für jeden an einer olchen Pla

ür Ansetzung eines Stiftzahns . . . . ür Federn nebst Federträgern aus Gold an

ür Reparatu auf dem die gegen-

deltiietciU “zur" B5

im Felde brauchbar sind. dem ich sagen kann, _daß

. 20-30 „16 stigten Zahn

0 15 «tk . 10-20 «M einem ganzen . 20-30 „46 n Schienen- Apparaten zum Zweck der Recht- ellung schief stehender Zähne oder anderen zahntechnischxn Apparaten, Wie für Kronen- oder Brücken-Arbeiten bleibt der freien Vrrein-

barung überlassen. Berlin, den 15, Mai 1896.

Der Minister der geistlichen, Unterrichts: und Mcdizinal-Angelegenheiten.

tte. (Nr." 19") befe

17.-"„.„xzxx... „,..., „......- -

er Preis fiir die'Aiifertig'uniz tion'Obtrirat-ore'n, “vo

[ w Verbänden bei Kieferbrüchen, von Werber ar

zu parieren, er Vom Gegner

*, „...-«.- ......4 ,...-«»»» -

zweijährigen Dienstzeit Personellen und die finanziellen Leistungen, die durch die HeeresVerstärkung Vom Reich gefordert Wurden, waren nicht unerheblich, und deshalb trat die Frage auf, ob nicht Erleichterungen nach der anderen Seite Verkürzung der Dienst-

entsprangen.

geschaffen Werden Meine Herren, die Zweckmäßigkeit der Einführung der zweijährigen Dienstzeit die Meinungen sehr auseinander gingen. Innerhalb wie außerhalb der Armee fanden sich sowvhl unter dcn aktiven wie unter den inaktiben Offizieren Gegner und Fürsprscher für diese Einrichtung. Erfahrungen, wie man sick) technisch mit der zweijährigen Dienstzeit abfinden könnte, besaßen wir nicht. Da werden Sie es doch gewiß nur zweckmäßig und erklärlich finden, wenn die Militärverwaltung mit Vorsicht und Sorgfalt bemüht war, nach Mitteln zu suchen, wodurch die vermeintlichen Nachtheile der kürzeren Dienstzeit gemindert wer- den könnten. So entstand der Gedanke der vierten Bataillone. würden als Kompensation dienen, nunmehr bei den Infanterie-Regimentern die Mannschaften volle zwei Jahre, unbelästigt durch Nebenaufgaben, ausgebildet werden könnten, daß also gewissermaßen durch eine intenfive Dienstzeit in zwei Jahren geleistet würde, was auf drei Jahre bisher vertbeilt Es wurde so gewissermaßen jedem Regiment, ich will nicht sagen ein Aschenbrödel, aber so einoas Aehnliches hinzugefügt, anf was der Truppe unbequem und lästig

Ihnen alien

Bekanntmachung.

Nach Vors rift des Ge eyes vom 10. April1872 (Geseß-Samml. S. 357) sind b annt gema t: _

1) der Allerböchste Erlaß vom 31. Juli 1895, durch welchen_g€-

nehmigt worden ist, daß das der Deutschen Hypothekenbank (Aktien- esellschaft) zu Berlin nach den Erlassen Vom 3. Avril 1872/3.April . 5 ewabrte Privilegium zur AUSJabe auf den Inhaber lautender pot eken-Pfandbriefe und Kommunal-Obli ationen auch unter den enderungen fortbesteben bleibt, welche dur des Gesellschaftsstatuts bezeichnet sind, durch das Amtsblatt Potsdam und der Stadt Berlin, Jahr- S. 167, auSJegeben am 17. April 1896;

2) der Allerhöchste Erlaß vom 2. März 1896, betreffend die Ver- leihung des Rechts zur Cbausseegelderbebung 2T. an den Kreis Garde- legen für die Chaussee von der Magdeburg-Salzwedeler Provinzial- chauffee bis zur Grenze des Kreises Salzwedel in der Richtun auf Kalbe a. d. Milde mit Abzweigung nach Zichtau zum Anschlu die Chaussee Wiepke-KlöHe-Bandau, durch das Amtsblatt der König- Regierung zu Magdeburg Nr. 18 S. 169, ausgegeben am

ogcne Statut für die ohrungen durch das ichen Regierung zu Königsberg Nr. 16 S. 125,

4 der Aller ö te Erlaß vom 9. März 1896, betreffend die er tym? Cbauffeegeldtarife vom 29. Februar 1840 an immun en wegen der Cbausseepolizeive rettin nacb Annaburg, 3) von Schildau nach Sikenroda und 4) von Mockrehna das Amtsblatt der 141, auSgegeben am 2. 5) der Allerhöchste Erlaß vom 11. März 18

*-»"M !" ckck...«xz74-7»_.„..-.«_„.:

ins Feld gestellt wurden. als unbestreit.

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die beschlossene Neu-

igli en Regierung zu _ sie sollten Gewähr bieten, daß

Dadurch erhöhte man die

2) Der andere Weg

2. Mai 1896; 3) das am 7. März 1896 Allerbö

noffenschaft zu Kuppen im man abwälzte,

der für die Heeres- Zuerft allmählich, dann Verschiebung Heeresverstärkung _ führen, wich man so weit ab, daß die Frage schließlich dahin gedreht wurde: Was ist nötbig, was brauchen wir, was ist erforder- lich, um die FriedenSausbildung bei der zweijährigen Diensizeit durchzuführen ? (Sehr wabr! sehr richtig! rechts.) _ das werden Sie mir nicht bestreiten können, so ist die Sache schließ“ lich gekommen. (Sehr wahr! rechts.) Inzwischen hat die Erfabrm'ß gelehrt, daß die Errichtung der vierten Bataillone eine glückliche

sagte, abgewichen von dem Grundgedanken,

nasse eben am 16. maßgebend gewesen war.

verstärkung

aundorf nach dem Ziel ,

ni li en Regierung zu II? ck] 96-

96, betreffend einige vom 1. Oktober 1866 über die Revision erzogtbum Magdeburg vom 28. April Verordnung vom 31. März 1873, gierung zu Magdeburg Nr. 14

Merseburg Nr. 18 Die Militär-

n der Verordnun Meine Herren,

anordnung im 1721 und der hierzu- ergangenen das Amtsblatt der Königlichen 25, außgegeb en am 4. April 1896,

Abänderun e der Deicbsgch

Maßnahme nicht gewesen ist. (Sehr wabr! rechts.) Namentlich bat ßch heraußgesiellt, daß der Gedanke nicht zu vertreten ist, daß man drei Bataillone auf Kosten eines vierten ausbildet. (Sehr richtig! rechts) Weiter ist man sich auch darüber klar geworden, daß die vierten Bataillone - aufgefüllt - füglicb nicht in die erste Linie im FM des Krieges gestellt werden können. Die FriedenSaufgabe, die den vierten Bataillonen zugewiesen war, haben diese Bataillone, wie jch bereitivillig anerkennen muß, erfüllt, allerdings nicht in dem Maße, wie es erWartet war, und zwar einfach aus dem Grunde, weil die lokalen Verhältnisse und die Bedürfnisse der einzelnen Txuppentbeile verschieden waren und immer Verschieden sein werden. Dagegen hat sich ganz vorzüglich eine andere Maßnabmé bewährt, die auch im Jahre 1893 zur Einführung gelangt ist: ich meine die gleichzeitige Aushebung des Nachersatzes fiir die Truppen, ermöglicht durch die Einführung der Durchschnittßziffer in den Etat. (Hört, hört! links.) Das ist eine ganz vorzüglicbeMaßregel gewesen-aurl) ein Versuch, der sich aber Vollständig bewährt hat - und an der wollen wir festhalten.

Im übrigen, meine Herren, ist vorgesehen, daß auch die fünften Brigaden, die aus den vierten Bataillonen zusammengesetzt werden sollen, mit theilnehmen an der Entlastung der anderen. Schabloni- fieren wird fich das natürlich nicht lassen; denn, wie ich sch0n erwähnte, die Bedürfnisse des einzelnen Truppenthcils und die lokalen Verhält- nisse in den Garnisonen sind außerordentlich verschieden. Ick) erinnere nur daran, daß in einzelnen Univerfitätsstädten keine vierten Bataillone gestanden haben, und daß dort die Einjährig-Freiwilligen bei den Vollbataillonen haben auSgebildet werden müssen; und bei dem großen Eifer und bei der Pflichttreue, die in der Armee überall herrschen, ist es mich gelungen, das durchzufüHren. Die Absicht, zu schablonifieren, liegt allerdings nicht vor; wir sind vielmehr der Meinung, daß es xjchtigrr ist, in das Ermessen der böchsten Kommandobebörde zu stellen, Erleichterungen, Aushilfen und AuSgleiche eintreten zu lassrn, ivo es nothwendig ist. Also wir smd der Meinung, daß die jeßt zu schaffen- den Vollbataillone wenigstkns in demselben Maße den militärischen Interessen entsprechen und das leisten werden, was wir Von den vierten Bataillonen erwartet hatten.

Meine Herren, wenn nun von vielen Seiten in der Presse gesagt worden ist, die Miiiiärvsrwaltung hätte doch ein sehr geringes Maß an Voraussicht [)(-wiesen, sie schiene überbaupt nicht zu wissen, Was sie wolle, sie verdiene kein Vertrauen - dann nehme ich die Militärverwaltung dagegen in Schuß. Diese war bor eine sehr schwierige Aufgabe gestellt, sie stand vor Verhältnissen, die ihr ganz unbekannt warm, sie that Linen Schritt ins Dunkle. Ich finde es durchaus begreiflich, daß damals mit äußerster Vorsicht, wie ich schon sagte, nacb Mitteln gesucht wurde, um den Bedenken zu begegnen, die von den ngnern dieser Neuerung ausgesprochen wurden.

Daß es sich rnit den vierten Bataiiionen um einen Vérsuch gehandelt hat, darüber ist die Militärberwaltung auch nicht einen Augenblick im Zweifel gewesen. Nun, der Zweck jedes Versuchs ist doch, fich zu belehren über das, was richtig und was unrichtig ist. Meiner Ansicht nach kann man daher nicht Dem einen Vorwurf machen, der einen Versuch macht, welcher misslingt. Zu tadeln ist, wer das Fazit eines Versuchs nicht zu ziehen weiß. Probieren geht über Studieren; das gilt auf allen Gebieten und am meisten auf dem militärischen. (Zuruf) - Nein, Herr Abgeordneter; gerade unsere gute Organisation, unsere ausgezeichneten Einrichtungen, unsere Waffen, unsere Taktik - alles dies ist weiter nichts, als der Nieder- schlag praktischer Erfahrungen und sorgsamer Vkrsuclpe, die wir ge- macht haben. (Sehr richtig!) Ich glaube, daß die Ergrbniffs don drei Feldzügén doch den Beweis geliefert haben, daß die Militärver- waltung bis dahin wenigstens so ziemlich das Richtige grtroffen bat. (Lebhafte Zustimmung und Heiterkeit.) Wollte man also aus diesem mit dem vierten Bataillon gemachten omißlungcnen- Vrrsucb' dcr Militärverwaltung einen Vorkourf machen oder ihr seinetwegen das Vertrauen Entzieben - so würde ich persönlich das wirklich sehr auf- richtig bedauern.

Ick will nun kurz noch auf die finanzielle Seite der Vorlage ein- gehen. Die ziffermäßige Berechnung ist in der Begründung Vor- handen. Ich möchte nur ganz allgemein Folgendes bemerken: Die laufenden AuSgaben beabsichtigt die Vkilitärverwaltung zu bestreiten aus einem liquiden Posten und auch nur aus einem Theil desselben. Es kann also, glaube ich, Weniger von MehrauSgaben gesprochen werden, als vielmehr don Minderaußgaben. Das Gleiche trifft zu bei dcneinmaligen Ausgaben. Wir erbitten in diesem Fall, das, was UnS, auf eine längere Reihe von Jahren vertbeilt, bereits zugestanden ist, auf eine kürzere Zeit zu vertheilen, und fordern dafür im Ganzen Was Weniger. Den Nachweis darüber zu führen, wird sich in der Vudgetkommission die erwünschte Gelegenheit finden.

Meine Herren, sollte es mir gelungen sein, Sie davon zu über- zeugen, daß die Vorlage nothwendig und nützlich ist, so wage ich zu boffkn, daß Sie nach Anhörung Ihrer Budgetkommission ihr ein- stimmig zustimmen werden. (Vrabo!)

Abg.1)r. Lieber(Zentr.): Wenn wir uns an die heftigen Widersprüche in den Verhandlungen von 1893 erinnern, wo wir als unausbleiblicb voraussaben, was beute ringetroffen ist, so könnten Wik tmt Schadenfreude auf diejenigen blicken, welche uns entgegentreten. Diszalbbataillone verschwinden “etzt, wie wir es vorausgesehen haben. ive! Dinge machen es uns ni t leicht, die Vorla e mit der Ruhe Mbetrachten, welche sie verdient. Am 21. April at der Reichstag teilung gegen das Duell, besonders im Heere, genommen. Am 2521:31:11 vertbeidigte das „Militair-Wochenblatt“ den Zweikampf und veksuchie den Nachweis, daß das Duell eigentlich ganz bibelmä ig sei. Der Kriegs-Minister wird allerdings sagen: Was geht die * ilitär- ykrivaltung der nichtamtliche Theil des „Militair-Wochenblatt5' an? dJ" einem zu amtlichen Mittheilungen benutzten Blatt soÜte er Kriegs-Minisier wenigstens so viel zu sagen haben,

„darin nicht der Reichstag wegen seiner " a'ifkgrtffen wird. Ein zweiter Punkt ist di exorm Znerer Militär-Strafprozeßordnun die eine über ein Viertel ahr- _Undert qlte Geschichte hat. So s wcrcYk das Haus beute besetzt ist, d? sehe ich doch eine ganze Reihe von ollegen, deren Namen mit riesen Anregungen einer Reform mehr oder weni er eng ver- iiiiüpst ist, a er alle Anregun en haben bisher keinen rfolg gehabt. psd“ hatte man sich darauf erufen, daß die Reform der ivil- Weßordnun auch noch ni t durch eführt sei. Diese Kuli e ist

WT 10th mehr vorbau en. II würde dem Kriegs-M nister

Reichskanzler zu Dank verpflichtet sein, wenn er vor der ur Beratbung der Vorlage mit einer bändigen Erklärung kb BerUbigung etwas beitragen könnte. Man mag zu der Vorlage ef , wie man will, die Akißstimmung über das Ausbleiben dieser lichs?rm wird nachtbeilig bei allen arteien wirken. Der we ent- des ZLLPUnkt dieser Reform ist die effentlichkeit und Mündli k_eit künstler abrens gewesen, wovon man eine Schädigung militar-

f “hkk Interessen befürchtet. Meine politischen Freunde stehen,

wie zu allen Zeiten, auch heute no

tärischer Inter _ Neuforderun en din s maßvoll. ni t ailzusebrzu erhitzen. Der bange der vierten Bataillone mi war das ein Wesentlicher Bestan der gesammten zur intensiVLren Die Erklärung, und Brigaden Bataillone, den vierten Bataill wurden_ alle Erwartungen an dire man nicht recht daran glauben kann, einen Versuch gehandelt hat.

wesen. Die vier“ten_ Bataillone, dagegen die zwei'abrige Dienstzeit dauern estlrgung gestimmt, wei

die Verstärkun

it durchzufü r einun ,daß nach der Vor wdrden ann? Es kommt nich denkt, sondern am!) darauf, Frist für die

wenn die Auch en die Aufnahme einer brige Dienstzeit gese lich festlegt. werden wir die Z Darin bestärkt uns der Umstand, da Jzert wieder munter geworden sind

der Bataillone auöreiche, albbzxtaillone. ge die zweijährige Dienstzeit d rcbgefüb t dasrauLÖcZn, wass b wa n er e e en zweijährige Dienst eit *abge au f nell ändern.

ch auf dem Standpunkt der Oeffent- b die Schädigung

Militärverwaltung MehrauSgaben brauchen wir uns t in dem Zusammen- t der zweijäb gen Dienstzeit. 1893 dtbeil einer grundle eeresorganisation. Die vierten 5 staltung der Ausbildung in den übrigen Bataillonen. daß die neu zu schaffenden Bataillone, denselben Zweck haben sollen, 9 nicht zu beruhigen darüber, daß man damals ermaß, und zwar

um *die __zwei ährige Dienst-

Mündlichkeit , ieruug der

Schwerpunkt lie en ist, um“ so mehr, Dagegen kann uns in das Geseß welche on einer sol en Be- zum Geseß abhängig m alle Gegner d und für die dreijäb die Probezeit fiir die zweijährige Dienstz von der Probezeit der Halb- rungen in militärtechnischer Beziebun jährige Dienstzeit sicb bewäbr , _erseben werden, wenn die ersten, welche in das Landwehrverhältniß treten. n man nicht machen, aber 1866 und 1870 zwei Jahre oder wenig länger im Dienst gen vor, welche die Entscheidung 11 nicht gestatten. die jetzt den Vollbataillonen entzogenen g_ Wieder eingeholt werden sollen? menter mit zwei Bataillonen na

enden Aenderung ataillone dienten

Regimenter _wie die vierten

tzeit eintreten. noch nicht ab

hat man nicht gemacht. kann doch erst nach 1900 zwei Jahre gedient haben, Probe quf den Ernstfall kan waren die WiisttiiitckyLitultihan r a i e n dieser Frage bis 1899 !) darauf hinaus, 1) später durch eine Sollen die Rei Bataillonen ver augen? Der Kriegs- neuen Bataillone vier neuen Armee- Armee-Korvs mit der dazu gehörigen werden? Ni t1893, sondern je Dunkle bezüglck) der zweijährigen schaffenden Formationen. man schafft Klarheit in Bezug auf die zember _1895 erklärte der Kriegs=Mi _ er, ob die Militär-Strafprozeßordnu viertrn Bataillone no Merkwürdig ist es, da ordnung nicht so schnell fertig geworde vierten Bataillone. Warum wird die j zum Herbst verta t wie die Militär-Stra esteht allerdings zwische o_lksvertrxtung hat doch den Wunsch, da gefuhrt wird, was die Regierung augen [ das,_was der Rei allmahlich mißtrauis die Reform der Militar- auf weiß gedruckt vor uns die gese liche Festleg eform der

roßen Werth b Halbbataillone gekn daß es damals si Genau das Grgentbeil ist der Fall ge- seien nur vorübergehend, 1) festgelegt. Wir haben _l die zwetjahrige Dienstzeit prtcht und weil wu: ein Aeternat der riedens-

onen einen so

chlechte Erfah Ob die zwei

gegkn eine solche der Verfassung ni

zweijährige Dienstzeit nicht. Wir Vorlage sein, welche die zweijährige In der Budgetkomwission, an

_ge, wird zu untersuchen sein, in Frage stellt. usammenlegung z

tereffen lie _ inauszuscbiebe Geht man gen jede Aenderung eeresvermebrun _ _ ch ihren dritten Minister sprach davon, daß die Korps gleichkämen. Kavallerie und Artillerie geschaffen macht man einen Sprung ins eit und der noch weiter zu leibt Alles beim Alten oder zukünftigen Absichten. nister , daß es noch zWeifel- _ _ ng und die Vorlage über die ck in dieser Session vorgelegt werden könnten. ereitete Militär-Strafprozeß- n ist, wie die bezüglich der ige Vorlage nicht auch bis prozeßordnung? Ein innerer n beiden nicht. iiicht bloß daSjenige du icklicl) will, sondern an stag seit 25 Jahren verlan t.

bis sie schwarz Wir tt_iüffen eine Realsicherheit der zweijabrißen Dienstzeit und die rozeßordnung. cht zu haben. Ich kann dem Vorredner ün che durchseßen; wir wollen aber Armee nothwendig so werden wir sie 11 Kriegs-Minister

die Vorlage ob sie die Wir müffen Gewähr dafür weier Halbbataillone nicht an e nothwendig wird. sationen, in diesen Truppen ganz anderer Regi- rden können. egebenist, sind wir nicht in der . Em anderes Bedenken ist die _ ein Regiment. Werden diese ihren dritten Bataillonen ver-

zu überweisen beantra zvoeijährige Dienstzeit hgben, daß durch die Z die Stelle der zweijährigen Dienstzeit die Uns fehlt die Einsicht, wie in diesen neuen Regimentern und Brigaden die menter in ihrer Ausbildung entlastet ive dieser Beziehung nicht Beruhigung Lage, uns für dir Vorlage auSzuspre Zusammenfassung je zweier Bataillone in neugebildeten Regimenter nicht nach en? Wir älteren Mitglieder des Parlaments haben "a eine 6 Entwtckelung_ schon einmal durchgemacht, und wir wo nicht festlrgen für eine Erhöhun der Präsenz oder vielleicht schon früher. drei odér vier Bataillonen bilden will, Meine Frßunde sind geneigt der Vorlage einzutreten,

die Vorlage zur Verab nicht sichere Gewabr Zeboten werden kann Dirnstzeit nicht erschuttert wird und daß bahnt wird zur Erhöhung der Friedenspr

Reichskanzler Fürst zu Hohenlohe:SchillingsfÜrst:

Der Herr Abg. Lieber hat sich über den langsamen Gang der Arbeiten der Reform der Militär-Strafgericht§ordnung beklagt und den Wunsch ausgedrückt, über diesen Gegenstand eine bindendeErklärung vom Tische des Bundesraths aus zu erhalten. einen inneren Zusammenhang zwischen der Ihrer Berathung unter- stehenden Vorlage und der Militär-StrafgerichtSordnung nicht an- zuerkennen vermag, so bin icl) docb bereit, die Anfrage des Herrn Vorredners zu beantworten.

Es ist seit lange allgemein anerkannt, daß unsere Militär- Strafgerichtsordnung der Verbesserung bedarf, und daß die deutsche Armee ein einhritlicbes StrafgerichtsVerfahren nicht cntbehren kann. Dies hat dazu geführt, daß schon vor längerer Zeit, wie Sie wiffen, mit der Ausarbeitung einer neuen Militär-Strafgericbtsordnung begonnen worden ist. Der Entwurf einer solchen ist nunmehr so Weit vorbereitet, daß ich die bestimmte Erwartung hegen darf, denselben im Herbst dieses Jahres den gesetzgebenden Körperschaften des Reichs Vorlege'n zu können.

Derselbe wird - vorbehaltlich der Besonderheiten, welche die militärischen Einrichtungen erbeischen - auf den Grundsäyen der modernen Rechtsanschauungen aufgebaut sein. (Brady!)

Im übrigen muß ich es selbstverständlicl) ablehnen, Näheres über den Inhalt des Entwurfs mitzutbeilen, so lange derselbe nicht im BundeSrath zur Annahme gelangt ist. (Bravo!)

Ri'ch-"ter' iir. VMM): *Alle im. rderten Bewilligungen hätten Es liegt ein finanzpolit

Entweder ck Ehe uns in

ßdie so lange vori)

des Jahres 1899, man Regimenter mit

sammenhang ann in der Kommi

_ _ ssion beser , m eme ernste sa e können aber keine Aussi chiedung gelangt, wenn ihnen m_id Wird, daß die zweijährige x_ncht durch si asenzstärke.

erörtert werden. liche Prüfun

eröffnen, da

-.-------«»-„-«-«--, „„.,

Strafprozeßordnung ,

Sicherheit der diese beiden Dinge sind wir für die Vorlage n

odbielski d.ko

ilitär - Stra

Abg. von nicht folgen. nur Dasjenige bewilligen, ist; liegt die Vorlage nicht im Intere Hdem es uns schwer wird, dem jesige agen. Die einmaligen AuSgaben für die Unterbrin weil die Kasernen jest überfüllt sin r Mannschaften gesorgt werden muß. Welche der Abg. Richter gemacht hat, gehören Außgaben find meist aus anderen Gründen Richter beruft fick) auf den Grafen 4 Bataillonen ausmarscbiren sollten. es schon schwierig, drei Bataillone es würde unmö lich zu la en. cht für die Reduzierung der Regimenter auf zwei 6 yon 1893 sollte die Webrfäbigkeit ompromiffe zwischen der Armee und der ursprünglichen Grundlage ab zweijähriger Dienstzeit die Ausbildung Von den Abgg. von Man- worden, ob man diese olle, man hat

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W WM»„«M« ..

Intereffe der Obgleich ich nu" ablehnen tro sse der Armee, etwas zu vers der Truppen sind nothwendig und für die Unterbringung

Die Aufrechnungen, nicht hierher; die nothwendig geworden. Der A Caprivi, daß die Regimenter m Bei der heutigen Feuertechnik ist vor dem Feinde Bataillone

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zu führen ;

„.,. „.... ...-.- :., .,... .. „...,-«4-

*.»-

Die Vorla Da kamen die

Bataillone ei voll ausnußen. dem Parlament, man wich von und sah n_ur darau , daß bei

für den Krieg aufre terbalten w teuftel und von Huene ist stets bezweifelt

Halb-Bataillone überhaupt als Bataillone be sie als mmderwerthig gekennzeichnet. Vorlage zeigt, daß die da verstandigen getheilt werde verwaltung ungesaumt nach dieser Erkenntni Ob die zweijährige Dienstzeit fich bewahrt hat, ch kein Urtheil abgeben; wir können also jest Wer will_ dafür im Reichstag wenn die militarischen Sa verstän- sind? Wie de zwei- die Erst im Formationen, Formation der

«».-»»»...

(Lebhafter Beifall.) erden kann :

Die knappe en Bedenken jeßt von den rfreulicb ist es, da die Militär- orlage gemacht darüber kann

*" "M. «. „„...-.-... „„...-„„......

man nach ZZ Jahren no nicht zu einrm Definitiv die Verantwortung übernehmen, eri mit ihrem Urtbeil noch rige Dienstzeit auf die Landwehr wi en zusammentritt feblt uns jeglicher Anhalt. Bataillone

doch keineSwegs. Aehnli Wir freuen uns über die dieser Beziehung eine Beruhigung für wei es eigentlich nicht bedurft hätte, da der Krie s- schon früher gesagt hat. Das „Militär-Wochen Armee in keiner direkten Beziebun . .Armee-Verordnun sblatt“, das Privatunterne men. manches nicht zu unleidlicben Arbet belastet werden, wenn Bei der klaren, wir für die Beratbung im dem nicht verschließen, der Vorlage an die?

vorgelegten Nachtrags- _Zeit gehabt bis zum nächsten liches Interesse vor, Jahres gleichzeitig übersehen kann, endigkeit abwä

um übergeben.

Haupt-Etat. alie AuSgabetitel eines Nützlichkeit und Nothw _ zu können zu den Einnahmen, die Der Nachtrags-Ctat erbeischt eine Erhöhung der Matriku um 2 800 000 „M und einmalige Ansxxaben von 10 800000 «!( pt-Etats haben wir uns eifrigst bemüht, die sodaß wir rn diesern Jahre ohne An- können, und jetzt wird doch wieder ein ßten sich doch die Mittel finden, auch larbeiträge und ohne Anleibekredite die Mittel zur Deckung zu gewinnen. Im Nachtrags-Etat wird allerlei gefordert, Was mit der sammenhang ste_bt. Botschafter bet

erbeischt, verma ich infolge meiner diplomati D e Kosten der Vollbataill

nicbt ferti

e in Vergleich stellen

anderweitige zweijabrigen s mit der Militär-Strafprozeßordnung. Reichskanzlers, welche in bracht hat, der inister dasselbe latt' sieht mit der Das amtliche Blatt ist das enblatt' ist ledi lich : em Blatt allerd

WÜUM * TQM IHF!"

der Feststellung des Hau Anleihekredite berabzuseß leihekredit hätten auskommen Anleibekredit gefordert. Es mir ohne Erhöhung der Matriku

rklärung des

«...*-';“.

Militärvorlage garnicht im Wie () z. B. die Vertretung durch den deuts en oskauer Krönungsfestlicbkeiten 250 000 „16 schen Unkenntniß nicht zu _ one sind höher bemessen, als eigentlth müßte eine Minderaus abe ent- stehen durch den Wegfall der Halfte der StabSoffiziere. D kosten sind dadurch entstanden, dgß die Bataillone u Das giebt ein schönes

Es brauchte in di tehen. Aber das Krikgs-Ministerium würde mit e es jedem Artikel sein Placet präzisen Fassung der Vorlage wären Plenum gewesen, indessen können wir uns daß manche Bedenken für die Ueberweisung Für die Kriegs- Regierungsvorlage zuzu-

ll . beurtheilen. 995?" so te man annehmen sollte;

Budgetkommission sprechen.

Regimentern ZU“ tüchtigkeit der Armee sind wir bereit, der

vancement. Aber Graf Caprivi hat auSgefübrt, Regimenter i

sammengelegt werden. das kann doch nicbt maßgebend fein! Mobilmachung

seinem Regiment bleiben. er wolle etwas zugeben und die MebrauSgabe

Vermehrung der Unteroffiziere und Offizi Wenn dafür kein Bedürf in Wegfall; der anspruch daran. aufmachen; «S i Divisionsärzte Aussicht gestellt batte. 0 Millionen mehr Steigerung der einmaligen Ausgaben so nehmen, da für die Kasernierung der Truppen in 9 Jahren 180 Millionen für Preu Zusammenhang der vierten Batai one mit der zweijähri zeit kann man nicht scharf genug hervorheben, um Der Kriegs-Minister meinte, da n selbst aufgestellt sei; aber dieser altung der dreijabri ie zweijährige Dien evt trat wieder eine

gs-Minister, General der Infanterie B rons a rt von

Bataillonen

Bataillon bei Ich bin zunächst dem Herrn Abg. Dr. Lieber außerordentlich

dankbar für die wohlwollende Beurtheilung, die er der Militärvorlage entgegengebracht hat. Ich glaube, daran die besten Hoffnungen für ihr weiteres Schicksal knüpfen zu dürfen. Ich hoffe auch, daß er meine nachfolgenden Bemerkungen in eben demselben Sinne entgegen- nehmen wird.

Er hat die Dueilfrage angeschnitten und dabei auf einen Artikel im .Militär-Wochenblatt“ Bezug genommen. kennen: ich habe den Artikel nicht gelesen. Mir ist aber mitgetheilt, daß Wenige Tage vorher, am Cbarfreitag, ein Artikel, der denselben Gegenstand behandelt, erschienen ist, und der sich sehr viel mehr der Anschauung des Herrn Dr. Lieber nähern soll. ihn auch nicht. Ich bemerke im übrigen, daß das „Militär-Wocben- blatt“ ein ganz unabhängiges ist, auf das ich keinen Einfluß habe. Wenn nun die Thatsache, daß Mittheilungen von Veränderungen in der Armee als amtliche bezeichnet werden, dazu führt, daß man mich auch für das, was im nichtamtlichen Theile steht, verantnwrtlirb macht, so kann ich nur erklären: ich habe schon lange darüber nach- gedacht, ob ich nicht die amtlichen Anzeigen in einem anderm Blatts erscheinen lasse.

Der Kriegs-Minister

bestimmt war für ere bei den Spezialwaffen. vorhanden ist, dann kommt auch der riegs-Minister hat doch keinen Privat- mancherlei Gegrnrechnungen st für Bespannung von Geschützen, für Meldereiter, u. s. w. viel mehr gefordert worden, als man in Die Unterbringung der Vollbataillone kostet albbataillone. te man es dock) _gicht leicht den nächsten en allein erforderlich sind.

Da könnten wir

Ick) muß ehrlich be-

Gelesen babe ich

alscbe Kon- equenzen zu vermeiden. lan 1891 von dem Monat 11 Dienstzeit. eit wurde in rebung ein; hr die drei-

an beruhte auf der Bei amals trat eine Drehung ein den Vordergrund gestellt und albbataillone verschwinden und es rückt wieder me rge Dienstzeit in den Vorder rund. 1893 wurde Dienstzeit auch die

für die zwei- erstärkung der Vollbataillone als Zest wird dieser verstärkte Präsenzstand

.Ztärkrsii en ändern können. Dur enerals von Goßler über chBYamfvrnisi i Ab H u r e nn ge g.

für bekehrt. Ich habe damals gezweife ,

(Sehr gut!)

Um zu beweisen, wie unabbängig das .Militär-Wocbenblatt' ist, bemerke ich: es erscheinen darin Artikel für und gegen die zwei- jährige Dienstzeit, für Batterien zu vier Geschüßen und zu sabo, der eine will Kavallerie-Divisionen, der andere verwirft fie. ch m_eine also, man sollte einem Blatt, welches tbatsäcblicb eben unabhängig

Bedingung

Ans auungen in Mil, en Ausführungen

konservativen lieder und a

ehemaliger Militär,