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uE render bier urTbeilnabmean dequbiläums-Kongreß
der 2)?" s_ en Geiells _aft flir Cbirur ie; weilenden aus- ' g rien batte g tern ie „Freie ereinigunlg der “hin?:i : „etlin“ " in den Räumen desNeuen Könik ichen &beaters % "entaks Kroll's Etabli erneut) ein ek veranx.
„ das den In iläntn'stagen einen 9 änzenden- Ab uß ab. p ellung, welche um 8 Uhr im Tbeaterfa bren n- fay n „ wohntenbe're Maxestäten der Kai er und die Kaki s'e'rin bei. Unter den Festtbei nehmern wqren als hren äste an- wesend der Minister) der eistlichen, Ukterrtébts- und eduinal- Angelegenheiten 1). Dr. offe, der Minister des Köni lichen Haases von' Wedel der Staats-Minister Dr. von De rück, der Präsident des Reichstags Freiherr von Buol, der General- tendant der Königlichen Séauspiele Graf von Hochberg, der mmerberr B. von dem Kne ebeck und Andere. Die medizinißche WiffensÜaft, insonderheit die Chirurgie war vertretxn durch en General-Staböarzt der Armee, Professor Dr. von Coler, den General- Arzt der Marine Dr. Wenzel, den General-Arzt Dr. von Esmarcb, den Geheimen Medizinal-Ratb, Professor Dr. Virchow ngmens der „Berliner, medizinischen Gesellschaft" und andere Autoritäten. Zur Auffübjung gelan te eine Reihe von lebenden Bildern, in denen eine Darsie ung der Geschichte der Chirurgie ge- eben werden sollte. Den verbindenden Text dazu hatte der ichter Julius Wolff gescba en; derselbe Wurde von_ der Frei- frau von Barnekow, einer To ter des Geheimen Mediztnai-Ratbs, rofeffors. Dr. von Bergmann, und einein der Assistenten des erübmten Chirurgen, Dr. von Hippel, wirkungsvoll vorgetra en. Die lebenden Bilder, neun an der Zahl, waren von den Ma ern Fechner, Koberstein und fretschner, dem Ober-Regiffeur Grgbe, dem Königlichen Maschinen- ber-Jnsvektor Brandt sowux dem Kostum- maler der Königlichen Schauspiele Gutbknecbt exitworfen' und außer- ordentlich wirkungsvoll und farbenpräcthiK inscemert. Die beigleitende Orchestermuäk batte Kapellmeister ])r. uck mit großem Ge thick ku- fammen estei'1t und leitete dieselbe in bekannter, formvollendeter We se. Das erte Bild War betitelt „In germanischer Urzeit“. Im zweiten Bild erblickte man ermanische Frauen, „welche mit ihren Kräuter- fäs'ten „Während der ölkerwanderun “ heilend zu wirken suchten; dazu erklang die Ouvertüre „Nordische eerfabrt“ von „Emil «Hartmann. „Im Kloster“ hieß das dritte Bild, das die Benediktiner als Aerzte zeigte, während ein altes Kirchenlied aus dem zwölften Jahrhundert vorsetragen wurde. Zu dem Bilde ,Die Quacksalber“ ertönte eine Bauernweise im alten Stil, zu dem Bilde „Beim Bader", „Ain „guter newer Dany“ (v. Jahre 1577) und zu der Darstellung „Huldigung des deutschen Anatomen Vesalius in Padua“ „1381101111151 7611913131111“ (v. Jahre 1583). Das fiebente Bild „Vom Feldscheer zum Doktor“, das König Friedrich Wilhelm 1. zeigte, wie er dem eldscheer Brandhorst die Doktorwürde verlieh, wurde von den Kängen des Marsches ,Grenadiergarde' begleitet, wahrend zu dem Bilde „Unterm Rothen Kreuz“, das ein Feldlazaretb bei Wörth dar tellte, das ergreifende „Vater, ich rufe Dich" erklang. Dgs S lußbild war eine Huldigung, die dem §L_lndenken Jbrer Majestat der hochseligen Kaiserin Au usta und dem Stifter der Deutschen Gesell- schaft für Chirurgie, Profe or von Langenbeck, gewidmet war._Nach der Festvorfteliung wurde in den Nebensälen ein Imbiß eingenommen.
Am 12. Juni d. J. findet im Königlichen Schlosse bezw. im Landesbause der Provinz Brandenburg zu Berlin die 8. Jahres- Versammlung des Weiteren Ausschusses des Evangelisch- kircblichen ilfsvereins statt. Die Tagesordnun lautet, note fol t: 1. ZZ br: Versammlung im Königlichen Scblo e (Elisabeth- faa , Aufgang: Wendeltreppe), welcher Ihre Ma jestät die Kaiserin beizuwohnen gedenkt; Eröffnung durch (Gebet, Begrüßungswort des Vor-
ßenden, Wirklichen Geheimen Raths 131". von Leveßow, Jahresbericht:
ber-Konsistorial-Ratb Koehler, Berichte aus den Provinzialvereinen; 11. 11 Uhr: Versammlung im Landeshause der Provinz Branden- burg, Maltbäikirckpstr. 20/21; Verwaltungsbericht des Schriftführers, Vorlegung der Jahresrechnung zur Entlastung, satzungsgemäße Neu- wahl von drei ausscheidenden Mitgliedern des Engeren Ausschusses, Berichte aus der Vereinßarbeii der Zweigvereine, Bericht aus der Delegirten-Konferenz und Beschlußfassung zu den Anträgen derselben, namentlich betreffend das Hauptthema: „Die Fürsorge bon seiten des Evangelisch-kircblicben Hilfsbereins für Berlin und dieÉProbinzen“; Vortrag über: .Die Ausbildung und Verwendunß von Lbilfen der Seelsor e in den eroßen Städten und Industriebezirken" von Pastor Kobelt- einstedt;
ste
Vom 1.Iuli 1896 ab befinden sich die Bexirks-Kommandos 111
und 117 B erlin in dem neyen LandwebryD enftgebéiude, Exerzierplatz
Texttxelbofer Feld, an der Anhalter Bahn, in der Nahe der Kolonnen- e.
Jbre Köni lieben “obeiten der Prinz und die Prinzessin AlbrechtvongPreuxen, Höchstwelcbe gestern Abend in Berlin eingletroffen kind bee rten heute die Berliner Ge-werbe-Aus- lung mt i rem esucb,
Der Arbeits-Ausscbuß derBerliner Gewerbe-Ausstellung erläßt folgende Bekanntmachunß:
1. Vom 1. Juni ab werden sta der bisher aussegebenen Monats- karten nur Wochenkarten, welche für den Hamea Tag ültig sind aus- ge eben. Diese Karten werden auf den amen des nhabers iauten un sind nur zu erlangen auf Grund eines Antrags der Päzbter der Ausstellung, Welcher die enaue Angabe der Namen ihrer An estellten enthalten muß an die Erklärung, daß die auf-
e brten Personen zu ihrem Betrieb drin end nothwendig sind. I)iese Karten berechtigen zum Eintritt, nur b s 10 Uhr Vornzittags. Die Herren Pächter werden deshalb dringend ersucht, die Anfrage auf Aussteliung von Karten unverzüglich an unsere Betriebsin vektion ein- zureichen, damit ihre Angestellten rechtzeitig, in den Be ß derselben
elangen können, wobei wir bemerken, daß die Angestellten persönlich
in der Betriebsinspektion zu erscheinen, haben, dort ihre Unterschrift auf den Karten vollziehen müssen, forme ferner emen Schsm, worin fie sicb verpflichten, bei etwaigem Mißbraizch der Karte etne'Strafe von 10 „ja zu entrichten. Der Eintritt mtt diesen Karten ist nur durch Portal 1 gestattet. ' '
11. Statt der bisher ausgegebenen Monatskarten für dte Arbeits- zeit von 6 bis 92 Uhr Morgens gelten Vom 1. Juni ab nur Wochen- karten. Die Karten Lind nur erhältlich egen Erklärizng der Gruppen- vorsipenden, daß die eantraJteZabl der arten für die auSzuführenden Arbeiten dringend erforderlch ist. Diese Karten Werden beim Ein- tritt egen eine Kontrolmarke umÉFtauscht, welcbe wieder bis spätestens 10 U r Morgens ge en die ochenkarte eingetauscht sein muß, widrigenfalls die Wo enkarten verfallen. Der Eintritt mit diesen Karten ist nur am Portal 1 gestattet.
111. Sämmtlicbe bis jeßt ausgegebenen Passierkarten zur Aus- führung restierender Arbeiten (blau) Verlieren mit dem Ablauf des 31. Mai ihre Gültigkeit. Es Werden statt ihrer nur Arbeiterkarten au; Antrag der Bauherren ausgegeben. Die Karten werden nicht an den Namen ausgefertigt, haben Gültigkeit auf die Dauer einer Woche, werden am (Eingang gegen eine Kontrolmarke umgetauscht, find bis spätestens Abends 8 Uhr, gegen Abgabe der Kontrolmarke zurückzufordern und kosten pro Stück für die erste Woche vom_1. bis einschließlich 7. Juni 2.461, für dis Woche vom 8. bis 14. Juni 3 ck Der Eingang mit diesen Karten geschieht gleichfalls nur durch Portal 1. Diese Arbeiterkarten berechtigen nur zur Ausführung dsr bezüglicben Arbeiten, nicht zur Besichtigung der Ausstellung.
117. Die ausgegebenen Dauerkarten auf rau Leinen verlieren mit dem Ablauf des 31. Mai ihre Gültigkeit. ie berechtigten In- haber solcher Karten werden bikrdurcb ersucht, ihre Photographie ein- zuliefern, welcbe ihnen, mit der entsprechenden Dauerkarté beklebt, unverzüglich zurückgegeben werdkn wird. Die grauleinenk Dauerkarte muß"gleichzeitig mit der Photographie ein eliefert werden.
17. Die bisher im Umlauf bsfindli en dreieckigen Botenkarten verlieren mit dem Ablauf des 31. Mai ihre Gültigkeit. Es werden statt derselben Ausläuferkartsn, welchc? auf den Namen der Firma lauten, ausgegeben. Sie gelten für die Gesammtdauer der Ausstel- lung und sind mit 10.711 pro Stück zu bezahlen.
Auf dsm Gelände der Deutschen Kolonial-Ausstellung ßndst morgkn, Sonnabknd, Vormitiaas 11 Uhr, die Generalver-
ammlung der „Deutschen Kolonial-Gesellscbaft“ statt. Zu Ehren der Théilnebmcr ist für dkn Abend eine allgemeine glänzende Beleuchtung der Kolonial-Ausstellung in Aussicht genommen.
Bei dem Comité für Ferien-Kolonien sind, wie die .Nat.-Ztg.' meldet, in diesem Jahre weit über 6000 Kinder zur An- meldung gelangt, und nicht weniger als 205 Aerzte Haben die Kleinkn in den ießten Tagen körverlich untersucht, (odaß die Zahl der wirklich Bedürftt en nunmehr feststkbt. Leider muß eine sehr große Anzahl zurückblei en und auf die für nothwendig erachtete Erholung VL).- zicht€n, denn die Kostsn summieren fich bei der großen Zahl der Kinder ganz gxwaltig, wenn auch in dcr Voilkoldnik pro Kopf nur 50 „jk Veranschlagt find. . Im Vorjahr wurden 3140 Kinder _ gerade die Hälfte der dicsjäbrigcn Meldeziffer _ der Wohl-
wande von 101 000 .“ erreicht werden konnte. okenilicb bringt die "ekt eröffnete Hauskollekte ein erfreulicberes e ultat als die vor. !)ä rise, welcbe, da namentlich die einmaligen Beiträge sehr niedrige lieben, nur 37 000 .“ ergab. In wenigen Tagen schon geht der erste Trupp der F'erienkolonisien ab; es sind dies 91 Mädchen, welche in der ei enen Anstalt des Vereins in Kolber untergebracht werden.
"Ihnen olTYen acht Tage später 85 Mäd en, Welche theils nach
Kammin, eils nacb Kösen und Pyrmont in die dortigen Kinder- Heilansialten gehen.
Kiel, 29. Mai. Heute Vormittag wurde unter dem Voxfiß des Abg. von Schenckendorff der R11]. Deutsche Kongre für erziehlicbe Knabenarbeit eröffnet. _Als Vertreter des iniste. riums der geistlichen 2c. Angelegenheiten ist der Geheime Ober- Regierungs-Nath Brandi erschienen. Heute Nachmittag findet die erste Sißung der Hauptversammlung statt.
Hartenstein i. Erzgebirge, 28. Mai. Heute wurde das dem bierselbst im Jahre 1609 geborenen Liedxrdichier Paul Fleming errichtete Denkmal feierlich enthüllt. Die in Bronze gegosene Statue ist ein Werk des Bildhauers Max Mei ner in Friedenau bei Berlin; sie zeigt den Dichter in ganzer, über ebenSgroßer igur.
ür die Errichtung des Denkmals babcn Saive Majestät der aiser,
eine Majestät der König von Sachsen, mehrere andere Fürstlich- keiten und viele Vereine, voran der ErzgebirgsVerein, Spenden ge- widmet. Pfarrer Goldhabn hielt die Festrede. Die Stadt ist fe'stlich geschmückt; zahlreiche Fremde waren zu der Feier eingetroffen.
Coburg, 28. Mai. Nach gsnausr eststeuuna hat der gestrige Brand (dgl. Nr. 126 d. Bl.) im bena barten Wiesenfeld die Kirche, zehn Wohnhäuser und 28 Scheunen vernichtet.
Wien, 28. Mai. Heute Vormittag fand in den Anlagen zwischen dem Rathbaufe und der Landes ericbtsstraße die Entbüllun des Denkmals für den Erbauer des iesigen Ratbbauses Friedri Schmidt statt. Der Feier wohnten bei: Seine Kaiserliche und Königliche Hoheit der Erzherzog Rainer in Vertretung Seiner Majestät des Kaisers, der Minister-Präsident Graf Badeni der Unterrichts-Minister Freiherr von Gautscb, dsr FeldmarschaU-Éieutc- nant von Guttenberg, der Statthalter (Graf Kielmannse g, dsr Bürgermeister Strobach sowie zahlreiche Vertreter der Be örden, der Wiffenschaft und res Baufachs.
Wien, 28. Mai. Wie die Blätter melden, stürzte in Vrüx beim Abbruch eines durch die vorjäbrigen Bodensenkungcn stark be- schädigten Hauses ein Balkengsrust ein, wobei zwei Arbeiter getödtet, zwei schwer und zwxi andcre [Licht verletzt wurden. Drei unter den Rüsthölzcrn begrabenc Arbsitkr konnten bisher noch nicht geborgen wkrdcn.
Ncw-York, 28.51.6111 Nach den [Wien, genaueren Berichten war die 3001061" bei dem Cyclon in St. Louis (v [. Nr. 125 u. 126 d. Bl.) Getödtéten zu bock) angenommkn. Es ie t jest fest,. daß 500 Personen umgekomznen sind, jcddck) ist Es unmöglich anzu- geben, wie viele Leichcn noch unter dcn Trümmcrn be raben liegcn. _ Beide Häuse; des Kongr-Zsses babkn, wic aus Washington ge- meldkt wird,be)chloffen, die durch dcn Chcldn Heimgesuäyten mii. Zelten und konstigcn Hilfsmittkln bkrscbcn zu lassen.
Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depcfchen.
Budapest, 29. Mai. (W. T. B.) Das „Amisblait'“ veröffentlicht die Ernennung dcs Ministcrial-Raths Freiherrn von Apokr zum Staatssekretär des Ministeriums & 13113818.
Der Kais er wird am Montag Mittag in Budapest dic Dclcgationcn empfangen. ZumPräsidenten derungarischen Delcxatidn wird Koloman stl cwählt werdcn.
ien, 29, Mai. (W. T. B.? Der Gemeinderail) wählte heute weitere 7 Antiliberalc zu Stadträthcn und schritt sodann zur Wahl von 6 Stadträthcn an Stelle der gestern gewählten Liberalen, welche die Wahl abgclchnt haben.
(Fortscßung dcs Nichtamtlichcn in dcr Ersten Beilage.)
nträge aus der Vsrsammlung.
] that des Sommeraufentbaits theilbaftig, was mit einem Kostenauf-
Wette
Q" III S*“ “'I--
cht vom 29.211111, Morgens.
Stationen.
Bar auf 0Gr u. d.Meeressp. red. in Millim.
Wind.
Wetter.
Belmullet. . Aberdeen . . Cbristiansund Kopenba en . Stockbo m .
t Fatndab .
. e ers g. Moskau. . .
ÜchQueens- town . .
mburg . . Lawinemünde Neufabrwasser Memel
Kris . ! . | ünster. . . Karlßruhe . . Wiesbaden . 211111 emnt . . Berlin | . . . Wien . . . . Breslau . . .
237776." .'
1) Abends, Nachts Regen. 2) Früh leichter Regen.
Uebersicht der Witterung.
Eine Zone niedrigen Luftdrucks erstreckt Zick) von Skandinavien südostwärts nach der Balkan
ochdruckgebieten im Westen und Osten. Depressionen ie en über der mittleren Ostsee, sowie über dem norweg schen Meere; bei leichter bis frischer nördlicher und nordwestlicher Luftströmung is; das Wetter in Deutschland trübe und fast überall kuhlxr; nur an der ostdeutschen Grenze, stellenweise auch im Süden, liegt die Temperatur über dem Mittelweribe, stellenweise fanden Gewitter mit Regenfällen statt. Kühle, veränderliche und windige Witterung demnächst
zwischen den
zu erwarten.
774 766 762 759 754 760 761 762
772 768 766 762 763 761 759 757
765 765 762 763 761 762 762 758 761
763 759
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SW NNW OSO
heiter bedeckt „ balb bed. bedeckt balb bed. heiter heiter wolkenlos ,
halb bed. bedeckt wolkig bedeckt bedeckt . bedeckt ! wolkigl) | YM“) ? wolkig ! bedeckt 1 bedeckt [ wolkenlos bedeckt | ! !
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Deutfze Seewarte.
Theater.
Kümgltrhr Zchausptrle. Sonnabend: Opern- haus. Aqullerhöchsten Befehl. Mit aufgebobenem Abontisment und unter Fortfali dcr permanent reservierten Pläße. Fra Diavolo. Komische Odex in 3 Wien von Auber. Text von Eugézne Scribe, bearbettkt von Carl Blum. Zn Scene ejeßi dom Ober-Re isseur Te laff. Dekbrative
mrtchtung vom Ober- nspektor * randt. Dirigent: Kapellmeistkr Weingartner. _ Zum 50. Male: Phgutafieu im Bremer Rat steller. Phan- tastisches Tanzbild, frei nach Wil elm Hauff, von Emil Graeb. Musik von Adolf Steinmann. Diri- gent: Musikdirektor Steinmann. Anfang 8 Uhr.
Neues Opern-Theater (Kroll). 96. Vorstellung. Mit Allerhöckoster GLnebmigung, zu Gunsten der Hinterbliebenen Albert Loryin 's: Der Waffen- chmied. Komische Oper in Akten von Albert 7? ing. Dirigent: Musikdirektor Wegener. Anfang
r.
SZauspielbaus. 146. Vortellung. Die Karo- lin er. Trauerspiel in 5 kten Von Ernst bon Wi denbruch. Ju Scene gäseßt vom Obcr-Regisscur Max Grube. Anfang 711 hr.
Sonnta :Overnhaus. 139. Vorstellung. Oberon. Nomantis e Oper in 3 Auf ügen. Musik von Carl Maria bon Weber. Die ecitative von Franz WüÜner. Ballet don EmilGraeb. Anfang 7? Uhr.
Neues Opern-Tbeater (Kroll). 97. Vorsteüung. Don Juan. Oper in 2 Akten mit Tanz von Wolfgang Amadeus Mozgrt. Text von Lorenzo Dadonte. Anfang 71? Uhr.
Schauspielhaus. 147. Vorstellung. Die Jung- frau von Orleans. Eine romantische Tragödie in 1, Vorspiel und 5 Aufzügen von Friedrich dem Schiller. Anfang 711 Uhr.
Deutsches Theater. Sonnabend: Die Mütter. Anfang 8 Uhr.
Sonntag, Nachmittcijs 3 Uhr: Die Stützen der Gesellschaft. _ bends 8 Uhr: anpaci- va abundns.
ontag: Die Weber.
Verlinkt Theater. Sonnabend: König Heinrich. Anfang 711 Uhr. Sonntag: Wilhelm Tell.
Montag : König Heinrich.
Wening-Theater. Sonnabend: Waldmeister.
Operette in 3 Akten von Gustav Davis. Musik von Johann Strauß. Ferenczv-Enfemble vom (Carl
Schulse-Tbeater in Hamburg, mit Julie Kopaczy- Karczag und Eduard Steinbergsr als Gästen. Anfang
71 Uhr. Sonntag: Waldmeister.
Restdenz - Thcatcr. Direktion: Sigmund Lautenburg. Sonnabend: Zum vorleßten Viale; Hotel zum Freihafen (b'uötel an [„ihre kobaußs). Schwank in 3 Aktkn Von G. Fevdkau, überseßt und für die deutschc Bübnk bearbeitet von Benno Jacobson. Musik von Frang'ois Perpignan. Anfang 7? Ubr.
h fSonntag: Zum letzten Male: Hotel zum Frei-
“ ens '
Montag: Neu einstudiert: Hals über Kopf. Schwank in 3 Akten Von Alexandre Bison, deutsch von Paul Block. _ Vorher: Der neue Ganymed. Schwank in 1 Akt von Ch. leeau,
Friedrich - Wührlmßüdnsrhes Theater. Cbauffeestraße 25-26.
Sonnabend: Der Bettelstudeut. Operette in 3 Akten von F. Zell und R. Gcnée. Musik von Carl Millöcker. Dirigent: Kapellmeister Winné. Anfang 71 Uhr.
Im prachtvollen Park: Großes Dobpcl-Konzert. Auxtreten von 28 Spezialitäten ersten Ranges. 7anan des Konzerts 6 Uhr. Anfang der Vorstellung
r. , Sonnia : Im Theater: Leske Vorstellung in dieser Saison: er Bettelstudent. ZIM Juni bleibt das Theater Renovierungsarbeiten alber geschlossen.) _ Jm prachtvoUen Park: Großes Doppel-Konzert. Auftreten von 28 Spezialitäten ersten Ranges.
Neues Theater. Schiffbauerdamm 4 .../5. Sonnabend : Tata-Toto. Vaudevilie in 3 Akten von Victor Leon und F. el], nach Bilbaud und Barré. Musik von Antoine anés. Jn Scene gese t von Sigmund Laufenburg. Kapellmeister“ Guiiav (mda. An'gng 71 Uhr. Sonntag: Tata-Toto. Montag: Tata-Toto.
Theater Alutec den Linden. Direktion:
Julius Fritzsche. Sonnabend: Mit durchaus neuer
AusstattUUYan Kostümen, Dekorationen und Re-
quisiten. er Groß erzog. Burleske O erette
in 2 Akten von Gi bert. Musik von rtbur
Sullivan. In !Scene gese t von Julius Frisécbe.
RiRnt: Herr Kapelln: er Jedermann. An ang r.
Sonntag 111:d dix: folgcndkn Tage: Der Groß- hcrzog.
Adolph Ernli-Tkjratrr. Sonnabend: Char- lcy's Tante. Schwank in 3 Akten bon Brandon Thomas. Repertoircstück des Globc-Theaiers in London. In Scene geseUt von Adolph Ernst. _ Vorher: Mit neuer Ausstatiung: Die Bajazzi.
arodistiscbe Posse mit Geiang in 1 Akt von ,d. Jacobson und Benno Jacobson. Musik von F. Roth. Anfang 8 Uhr.
Sonntag, Mont.» Disnstag: Tas flotte Berlin.
Mittwoch, Charlcy's Tante. W
Familien - Nachrichten.
Vsrlob t: Frl. Elisabeth Hasenkamv mit _Hxn. «Hauptmann Hans von der Esch (Düffeldori). _ Frl. Frieda don Waldow mit Hrn. Alfre'd chn-
ard (Czarnikau_Hemer). _ Frl. Helme Hainaucr mit Hrn. Lieui. d. R. Meinhardt Grafen VM Naybauß-Cormons (Schloß Niedxr-Baumgdrjxn b. Bolkenbain i. Schl.). _ rl. Asta von inbmß mit Hrn. Skc-Licut. Gerd von Reibniy (Linden- hof b. LanJubr_Langfubr). _ Frl. Rosa Endres Iii H)rn. bcrlehier Carl Donsbacb (Koblcnz- rum .
Verehelicht: Hr. Scc.=Li€ut. OEcar von Hardcr mit Frl. Else: von Jachmann (Berlin). _ “Ok- Kapitän-Lieut. Günther von Krcsigk mtt Jr]- Marie von Vkltbeim (Desiedt). _ ér. Ffarrmcar Albert Schindler mit Frl. Ol aKlee (* ieu alz a., O.)-
Geborxn: Ein Sohn: rn. vsreid. Gerichts- und „Pandelscbemiker Dr. R. Woy (Breslay). “- Hrn. Ober- Präsidc'ntcn Grafen von Bismaick (Königsberg).
Gestorben: Hr. Oberst a.D. Theodor von QUÉVVW (Warnemünde). _ Verw. Fr. Kreisgerickzts-Raib Agnes Deeslcr, geb.Richter (Neisse)._ r.Jusilz“ Rath Hermann Hecke (Breslau). _ ' erw. Fk- Rekwr A nes Hildebrandt, geb. Hagist (Groß“ Lichterfelde) _ Hr. Registrator a. D. Carl Henning (Berlin). Y
Verantwortlicher Redakteur: Siemenroth- in B erlitt.
Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin-
Tonncrstag, Freitag:
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-
Nnstalt Berlin ZW., Wilhelmstraße Nr. 32. Fünf Beilagen (Einschließlich Börsen-Beilage).
Erste Beilage
zum Deutscheu Reichs-Anzeiger nnd Königlich Preußischen Staats-Llnzeiger.
Berlin, Freitag, den 29. Mai
M 127.
Entscheidungen des Reickxsgerichts.
In dcn Ländern, in welchen die Konsular ericbisbarkeii au - gkübt wird, 111, nach einem Beschluß des ReicbsYericbts, [. Stra?- sxnats, voni 28. November „1895, dex Konsul zur Zurückweisung exqer Pr_tvatkla?e zustandtg; wird die hiergegen an das Konsular- gerficbt gerichtete Be chwerde von dieiem zurückgewiesen, so ist eine wettkre Beschwerde, an das Reichsgericht unzulässig. _ I dem zu Grqnde [tege'ndén Fali batte der deutskbs Konsul in Kon- stantinopel eme vonxtnem dorti en deutschen Kaufmann gegen Linsn anderen wcgen leetdigung erbt) ene Privatkiage, weil dtksélbe dem § 186 G6r1chtsberfaff1mgsgeseyxs zuwidEr in französischer Sprache ab- gefaßt War, zuruckgewtesen. Die dagegen von dem Privatfiägkr Er- boberze Bcicdwerde Wurde bow Kaissrlichen Konsular erichi zu Kon- sig.";tmovei gletcbfaÜszuruckgkwwsen und die weitere BSHTHWLTÖL an das Reichsgericht wurde von diesem für unzulässig Erklärt. (3295/95)
_ Dis Benennung des vxmntwortlicben Redakteurs an 21.19: Zcitixna oder Zeitschrift mit einem Pseudonym _ seinenT Fog. Schrtststellernamcn _ ist, nach einem Urtbeil des Reichsgerichts, 11. Stxafssnais, born 13. Dezembex 1.895, unzulässig. Ebenso Unzu'lasstg ist die Y_Znennung mehrerer Pkkfonen ais derani- wortlich? deakteure 1111: die ganze Zeitung oder für dknsezlben Kinzslnewaetl derselbc'rx. „War 1)» L . . . der Verantwortliche Re- d;)ktcar, io war er als iolcher zu benennen. Sslbstdérständlick) mußie d1es aber durch Benennung mit seinem bürgerlichen Namen ge- schzebem, da_ *aus der Bknennung sofort und mit Bßstimmtbeit 2171691111!) ie'm soil, wsc die Vsrantwortung zu tragen bat, 1111!) Yb dsr Bestimmung des._§ 7 des Reichs-Preßgcskyi's JSXKÜgt zit. «zm vorlie evdcxn Faüe 111 aber durch diese Benennung noch 111 anddkcr R1 tung gkgen die nämliche Bestimmung Verstoßen. Haftkn zylbnach derselben aks derantwortlicher Redakteur 66113 11111 eins cixxzige' Person. Es ist deshalb auch nur Line Psrson als iolcbk 7.11 1191181111111, 11111) zWar Entweder für die ganze Druckschrift oder (9le. 2) 711111le11 Linzeinky Tb'eil, im [613121611 Falie' (1er so, dai“; für 18,001] Thkii der Druckjlbrtfr Linderaniwortlickper Rédakt€11r benäm-T, (1le dsr 'gcsammte Inhalt deryelben durch die Benennung gedeckt wird. Dxc Vencnnyng mebrßrkr dérantwortlicher Redaktenrs sei 15 fur die ganze quckjcbriff, f91 ('s für denselbcn einzklnen Tbe'il, ist dagegen nnzulaymg." (3928/95)
_ Dic [711715 die Auswanderung nach dem Vkrkinigten Staaten deNdrd-Amerika bsgangxne Hintsrziebung der Militär- Wltcht 1_c1i€ns eincs d€ut|ch€11Reichsangehörigkn kann, nach 81110111 [i_rtbeil des N81chsger1chts, 111. Strafsenats, dom 20. Januar 1896, nicht 'ne-br strafrcchtl1ch dkrfolgt werden, wknn kk fünf Jahre lang fich dort 1xm1nt'erxbroch1-n aufgcbaiten hat und vor oder Während Wer nach diejym 'Aufkntbalt Staatsangkböiixwr der Vkreinigikn (711111121 gxwordsn ,1st._ „Der Regel nach ist für die Bknchsilung 8711.21 Sikaitbat dasxemgk Sachverbältniß entscbcidend, w€ichcs zur ZELT _d1*x_ Böschuna dsr abzuurtbeilendkn Handlung objektiv und 1116101111) gegeben war. An sicb kann dabkr (11111) 1181 *dkr _.Yinterzisbung dcr Webrpflickyt nach § 140 Str.- G.-B. dis berwixktx Strafbarkeit nicht dadurch aufgehoben wsrdsn, dax; der Militgrbfdchtige die Eimanscbafi als Angxbörigcc des Ytadts, d;.“r auf die instung jener Pflicht ein Anrecht hat, erst nach 5768111511179 dsr Hmtc'rztebiing berlisrt. AuSnabmsweise aber lisgt dis Sache da ,andk'rs, wo [31-1 dem Militärpflicbtigkn Eine Auswanderung rmxb dk" Vcrc'tnmien Staats." von Ame1ika in Frage: kommt. Der zw1schm1 dnsc'm Staat und dem Vormaligkn Norddeutsckxcn Bunde abgesch10s1chsVertrag Vom 22. Februar 1868 béstimmi in Art. 1: dZi; Amabbxigc d€s Norddeutschen Bundes, wclchc naturalisierte Jtaatsaitzicborige dcr Vsreinigten Staaten geworden find und fünf «53010 lam; dort ununterbrocbcn zugebracht babkn, bon dem Tikorddéut_schkn Bunde als amerikanisch? SaatSangebörig-x krachtki Uiid als wick)? behandelt werden MUM, und in Art. 2: ks solle xm naturalisierter Angkböriger des einen Theils bei etwaiger Rückksbr m_das Gcbiet des andcrcsn wegkn Link!," nach dkn dortigen Gesetzen 11:1t_Strafc bcdrobten Handlung, wc'lche er vor seiner Auswanderung bkrubt'bai. zur_Unterfuchung und Strafe ezogkn wkrden können, so- fern n1cht Bveriabrimg eingetretkn sei. S on der Wortlaut ?rgidbt, daß wsgkn smes'ntcht Vor „der Auswanderung, sondern durch disse begangpnen Delikts de'rjentge Deutsche nicbt strafrechtlich be'rfolgt wcrdc'n kann, welcher nachb€r Staatsangehöriger der Vsrcinigtsn Staaten geworden tft und [ünf Jahre lang ununterbrochen sich dort aufgebaltcn hat, Nicht exsorderlicb ist es, das; der fünfjährige Auf- ?ntbalt 11 ach der Naturaliiation stattgefunden babe. . . .' (4757-95.)
Entscheidungen des Ober-Vemaltuugsgerichts.
_ Die Sorge dafür, daß die auf bsbauten und bewohntkn Grund- stucken entiiebenden Fäkalien in (eordneterWeisc gesammelt Find entfernt. Werden, stellt 111), nach einem U1'tbeil des Ober- YerwaltynKSgcrtckpts, 17. Senats, vom 1. April 1896, als Sorge fur „dw Gesundheit dar und bildet mithin gkmäß § 6 1111 i' des Polizet-erwgliungsgesetzes Vom 11. März 1850 einen Gegénstand ortspolizctltcher Bors riften. „Dic zn diese'm Zweck linter Beobachtung der Betimmungen diefes Gesepes und des Ö? 143 des Laxidesverwaltungsgcsexzes erlasssnk Poltzeiberordnung Lurch wclche fur die Abtrittanlagen der bewohntcn Grundstücke der
tadt G. das sog. Tonnensystem dorgkscbrieben ist und wonaäo vor- baydkne Abtrxtisgruben und Wafferklosets bis zu einem bestimmten Zeiipunktc bc1etttgt_werden soUen und für d1e 111'11 anzulegenden "oder umzubauendkn _Abtrttte ipszielie Bestimmungen getroffen sind) bewegt fick) deshalb innerhalb dsr Zuständigkeit de'r beklagten Polizei- verwaltung. Der Umstand, daß fie einen Eingriff in die frcie Selbst- bestimmung der Betroffenen enthält und dieselben nichtnur zum Unter- laffen, sondern auch zum Thun zwingt, ist die Folge ihres polizeilichen Charakters; Es ist unrichtig, wenn der Klägkr meint, das; die Polizei im weientltchen nur zu verb'ndern und zu untersagen hätte. In allen den Fallen, in welchen gsiundbeitsgefährdende Zustände sick) aus der Natur der Dinge ergeben, in welchen also die Polizei nicht durch Verbindern imd Verbieten die Ursache beseitigen kann, ist sie immkr auf die Beseitigung der olgen angewiesen, und diksé erfordert in der Regxl ein Thun der Bet eiii 1611. Ob die Polizei dabei zweckmäßig FHTW?“ nicht, hat der erwaltungsrichter nicht zu entscheidcn."
** §_ 10 des Vorflutbgeseszes vom 15. Nobember 1811 bestimmti: -W„Lm dlc Unterhaltun eines Grabens oder Wasserabzugd Obliegx der kann zu de1en Auskrautung oder „Raumung költzeilich angehalten we1den, sobald aus der Vernachlässigung de_c- deiiien oder aus Mangel an der eIorderlicben Tikfe Nachtbetl fur “ Bksiyer anderer Grundstü e oder nußbarer Ania en Yer “"ck für die Gesundheit der Anwohner entsteht.“ 'In USW auf diese Bestimmung hat das Ober-Verwaltungsgertcbt, Vl- Senat, durch Urtbeil vom 13. April1896 ausxsprocben, daß b ertUZfUnsen des Grabens über die alte oble, Vor- veriitkinßen und ähnliches, wodurch die regelrechten Vorflutb- Fbaltmffe eine Verbesserung erfahren, nicht unter den fi “Friis der Räumung fallen und nicht nach § 10 des Vor- ": Ssskses polizeilich erzwingbar sind. „In § 10 a. a. O. ist auch
das Maß „ der Anforderung der Polizeibehörde an „den zur Unter- bqliung eines Grabeys öffentlich-rechtlich Verpflichteten (§ 100 Tit. „8 Ti). 1 Allg. L. R.) bestimmt; es sol! von ebw dte „Auskrautung oder Räumung“ verlangt werchn können. Die Raumung und Auskrautung beschränki sich aber begrifssmäßig auf die Erhaltung des Betts und der Ufer in normalem Zustande. . . . D'en abweichenden Ausführungen des Königlichen Kammergericbts in fernem Erkenntniß vom 25. April 1889, welche mit der gleichmäßigen Rechksprechung des Ober-VerwaltungsJerichts in voilkommenem Wider- spruch stehen, kann nicht bLigetreten werden.“ (111. 476.)
Literatur.
5, Handbunch' dss dsuischen Konsularwesens Von B. W. vdyn KOULJ. Fünstk, verbesserte, die Verhältnisse in den ?LUkscben thuygebieiexi mit umfassende Auflage, berauSgegeben Von B. v on KOJUY, „Kaisszrlichem Wirklilhen Legations-Ratb und vor- 1rage11d1-xn 911111) tm Auswärtigkn Amt. Berlin, R. von Decker's Verlag. Prsts gsb. 12 „;ck _ Das Erscheinen dieser neuen Auflage des bkkgnnten andbizcbs unssrcs Konsularwssens wurde desbaib ?rforderltch, werk sLik der letzten Ausgabe (1888) mancbe .iknde'runaew m der Geseßgebung, insbesondere auf dem GS“ btc'te dsr Schrffabrt und des ".".)iilitärwksens, stattgefunden haben. Das Handbuch, welches zuerst im Jahre 1854 als „Preußens Konsular-Negiemsnt“ [Zischien und als soiches bereits zwei Auflagen exlkbt batte, zexfallt tn brer Theile. Der erste Theil behandelt die ZWÖTT und Pflichten der Konsuln Und enthält nähere Angaben über die Zulassuxtß zum Kbnfuiardienst und 11er die Anforderungen, Welche an die Katserltchcén Kdmjuin gssiellt werde'n. Dkk zweite Theil ist den Linzeinsn Amtsbandiungsn gewidmst. Die Matrikelfiibrung, die standeIazniUMn, notarielien und richteriich€n Befugnisse der Konsuln, dkreii Bezwbungén zur deutschen Kriegs- und andels-Pkarine, ihrc Pflicbtkn 111 Bezug aus den Schutz und die Unterstützung der Dfeiitschen irn §Iiuslande smd eingebknd Erörtert. Dsr dritte .TÜÉll. L_ntbalt' fiir dw wichtigsten Zweige der konsularischen Thatrgiktt Bexspwik, VOkbilde und Formulare. DLT vierte Abschnitt 1€bt 01116 Uebsrficbt 11er die Verhältnisse in den deuische11 . chuZ ebikten, derkn Einrichtungen (Gerichtsbarkeit, standksamtliche Leurkundungen, sksamtiiche Befugnisse 2c.) vielfach auf de Griiridlaae' der Bestimmuncien für die Konsularbezirke 1381116811. Di???- Emtheilnng des Stoffes hat 1711) bewährt und ist daher bsibehalten worden; nur einige inzwischen nothwendig (361110106118 sach11ch€ Aéndsryngen sind in der neuen Auflage vor- Jeno'mmpsn. In dlcser „Hinsicht bedurfte' namentlich der Ab- 1ch111tt 11er drsSchußgeijL" Linex voliständigen Neubéarbeitung, da ber der Neubktt dEr Vsrbaltnisic in den [6131611 Jahren mannig- f9ch€ V?xanderungen und Fortschritte in de'r Organisation Eingetreten smd. DLL neue Ausgqbe dss Konsular-Handbuchs wird nicht nur den Kaiserlichen Konsuln, sur die fie in Erster Linie bestimmt ist, sondern auch_d_1?n Rbedsrn iind Kaufleuten sowie den in diknstlicsyer Beziehung 311 dwien Berufskreisen stkbenden Verwaltungsbeamten, Richtern und Nechtsam§chten Fin wiLkomZnem-„rl Rathgebkr sein.
_, ie 1:11 1 e *ivi prozeßordnung, erläutert von Q. Rerucke, ReichsgerichtI-Ratl). Driite, vecbefferte Auflage. Erste Lieférimg. Vsrlag Von H. W. Müller, Berlin. _ Ein Zeitraum von nur wenigen Jabrkn liegt zwischen dem Erscheinen der zw-Ziten und dsm 'der dritten Auflags. ?_lbér auch in dieskr kurzc'n Zwischenzeit haben „Wtffensckpczft und Praxis 1owie die Geseßgczbung ein reichhaltiges Maierml angebauft. Dasselbe ist in der das EinführungSgeseZ zur Zibildrozeßoxdnung und don dieser selbst die §§ 1 bis 153 behandeln- den „erstsn Ltefeximg der nxuen Auflage bis auf dM be'utigen Ta mit gewi'ffsnbafter D'orgfalt mcbt nur berücksichtigt, sondern organif der- axbettct; und 'dlksk „Verwertbung verschafft dem mit Recht beliebten Kommentar wieer einen Play in der ersten Reihe. Von den Land- 12021611 find, wie in früherkn Auflagen, das gemeine Recht, das AÜ- gxmeine'preußtfckye Landrecht und das rbkinische Recht gleichmäßig be- rucksichtigt. An der eigenartigen Anlage des Wsrkss batte der Ver- fasser ntch16 zu andern. (Fs schltcßkn sich also auch in der neuen Auflage die in Tcxtnoten auf enommenen Erläuterungen zwar an die Paragraphen dex Z.-P.-O., ni t aber an die Worte des Geskyes an; der Vkrfaser hat die Form des Kommentars beibehalten, aber, wies on in" fruheren AuflaJn, dbcb im wesentlichen eine systematische Fr- kiarung der Z.-P.- . gel1efert. Den einzelnen Abschnitten und Titeln smd_ merst allgemeine, einen Ueberblick über die betreffende Materie gewabrende Bemerkungen Vorausgescbickt. Dann fol en die Erläute- rungen unter den Ziffern der Paragraphen und mt Ueberschriften, welche den Inhalt der leßteren kennzeichnen. An der Spixze dicser Vorbemerkungen und Paragraphen _ist die einschlagende Literatur überficbtliäy und Mit großer Voiistandigkeit zusammengsstelit. Die Ausführungen selbst smd unter Ziffern und Buchstaben systematisch gegliedert_ und gruppiert; sie zeugen von Beherrschung des Stoffes und Scharfe des juridiscben Denkens. Zu den bestehenden Streit- fragen hat der Verfasser überall selbständig STCÜUUJ genommen. Diese auf Zusammenhang und System, wie auf die praktixrbe Hand- habung des Gesetzes bedgcbie Behandlung macht das Werk ganz be- sonders zum Studium fur jüngere Juristsn geeignet. Nach wenigen Monaten sokl die neue Agfiage in vier Lieferungen zum Gesammt- preise don circa 18 .“ dolistandig vorliegen.
_ „Gemaite Galerien.“ Von Theodor von Frimmel. Zweite umgearbeitete Auflage. Berlin Verlag bon Georg Siemens. Pt. 1 «;ck 60 „F.) _ Der bekannte Wiener Kunstgelebrte läßt diese
cbrift, die ursprünglich dcn Ybfch1uß der ersten Reihe ssiner „Kleinen Galeriestudien“ bildete, cht in neuer Form und erheblich bereichert selbständig erscheinen. „Gsmalte Galerien“ nennt der Verfasser jene Bilk-er, auf denen, Wik eine Bühne auf der Bühne, Bilder- Galerien mit Fißuren - Siaffage :c. gemalt sind. Man kennt deren eine ganze .)ieibe: dre bervorragxndsten befinden fich in der Kaiserlichen Galerie zu Wien, dsr Königlichen Sammlung im Haag und in der Münchener Pinakothek. Mehrere diejer Bilder stelien anz bestimmte Gemäldesammlungcn dar, bei anderen aber war es Fisher vergeblich, das Vorbild zu ermitteln, sodaß anzunehmen ist, daß sie hantafiegebildx find. Das Hauptbild der ganzen Gattung ist jeden alls das Gemaldc des jüngcrcnx Davtd_Teniers in der Kaiser- lichen Sammlung zu Wien, welches dec Brünelcr Galerie des Erz- herzogs Leopold bon. Oksterrctcb (geb. 1614, gest. 1662 zu Wien) darstellt. Diese Galkrie gchöric zu den wertbvollstexn und umfangreichsten des 17.Jabri)underts und bildet noch heute den auptstock der Wiener Galerie; sie umfaßte 517 italie'nis ?, 880 deuts und niederländische Gemälde, und zwar ganze Rei en don Werken erskec Meister. Dieses Bild unterzixht dcr Verfasser einer eingehenden Besprechun und sucht die'. schon früher unternommenen Deutungen der daran dargestel-lten Gemälde durcyöxieue Ermitxeluiigen iiber ihre Identität mit den noch vorhandenen rldcrn, sow1e,uber dj_e sonstigen Schick- sale derselben zu erweitern. Eine gute, 111 Zinkaßung nach photo- rapbiscber Aufnahme hergestelite Reproduktion dient zur Erläuterung. Zlehnlicbe Gemälde haben der ältere und der_ jüngere Teniers in an- sebnlicher Zahl geliefert; die alte Pinakothek in München besivt deren allein vier, welche ihr Vildermatertal derselben Erzberzo lichen Sammlung entlehnt haben. Im 18. Jahrhundert verbreitefe ck die Vorliebe für „gemalte Galerien“, dte bis dabm vorzu Weise in den Niederlanden heimisch war, auch nach Frankreich, Englan und Deutsckp
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land. Unter diesen und vielen anderen, in den Rahmen derSchrift ge- hörigen Gemälden, über die der Verfaßer mit großem Fleiß alle ihm xrreichbaren Daten zusammengetragen at, kommt für uns namentli !" Betracht ein Bild von _ Antoine Watteau, das
im biesikßen Schlosse befindet, wahrend die Berliner Gemälde- Galßrie ein Werk der Art aufzuweisen hat. Ueber jenes Bild schreibt der Verfasser: Antoine Watteau's .Bilderladen', allbekannt durch den Stich von §Yvesline und unter dem Titel .,L'sugijxng (19 (;grgajmc“ (das Aysbangeschild Gersaint's) ist eine Komposition von hohem und „bielsettigem Interesse. Als Watteau 1721 nach kurzem Ayfentbalt in England kragk ngcb Paris zurückkehrte, fand er bei seinem Freunde, dem Gemgldebgndler Gersaint, liebevolle Aufnahme. Fur diesen mqlte er em riesiges Ladenfchild, das nach alierlei Wanderungen in das „alxe Schloß nach Berlin kam, wo es sich noch, gegenwartig findet. Als eine der leßien kunstlerisxben “eistungen 'von Watteau ist dieses Ladens ild, ein Doppelbtld, fast'ebenso mtxreffant wie durch seine Darfte ung, die uns (Wenn vieUeicbt auch die dargestellten Bilder und Personen zum tbeil erfunden find) dock)" mrtten in den französischen Oilderhandel des 18. Jahrhunderts meubrt. _ Der wertbvoklen kleinen Mono- grgpbte rst ein sorgfaltiger alphabetischer Indsx (11181: Namen von Kunstlern, Sammlern und Kunitorten beigegebsn, weiche in dem Buche vFKkFTmen. b d s [ d
_ i Weniger e sut qm (1 s ie Biogradöicn escbi tli dder literarisch großer Männex ielbst ist die Darsteüunq dsrgGesYich ihrer Vorfahren; denn ficherl1ch ruht in leyteren die QueUe aller Be- strebungewund aller Sebödxungen der Lebendkn. Wir befißen wettb- vvlie geschichtliche Darsteüimgcn der Y_orfabrkn literarisch bedeutknder _ anxier in „großer Zabl._ Dreien reibt sick) eine um- fangltcbe Arbett des P1osessors 1)!"- David Kaufmann an, der unter dem Titei „Aus Heinrich Heines Ab_nxnsaal', soweit seine Stthen Ls ermöglichten, eins voUständige Geichrcbte der Familie_ VTI Dichtkrs geschaffen hat. Mit großem Fleiß bat déi“ Verfasjex allks ausfindbare urkundliche Material zgiamwengstragen, um seiner DarstLUUn-g die feste Grundlage und den bittortschén „Charakter zu sichern: abkr auch in der Darstellung des nur, Uebexiieferten befleißigt sich das Buch der wünschenswerthen Objskttvrtat und Treue, die 112an dsr Sorgfalt auch die Liebe er- kennen [asskm mit der fich d-Ir Vcrsaffkr dsr Lbsun seiner Aufgabe gsrmdmst hat. Das im Verlag der Schlesiscben Vu druckerei, Kunst- urid Verlagsgnstalt S. Schottlaender in Breslau Erschienene Buch wird durch seinen Inhalt auch für die Würdigung der Persönlichksit dks Dichters bon berborragender Bedeutung sein.
-_- Die von dem Profßffor d-r Geschichte an der Berliner Uni- versitat 1)r. Ma Lenz be1 dsr Trankrfeier der bikfigen Studknth- schaft am 17. Mal 1896 zum Andenksn an Heinrich von Treitschke
ebalte_ne Ansprache ist als Sonderabdruck aus den .Zreußischen abrbuchern“ soeben im Bkriage bon Hermann Waltber ( erlin 97.) neu Veröffentlicht worden.
__ „Das Engadin in Wort und Bild". T€xtlich be- arbetiet von_ M. Caviezsl. Herausgegeben unter dem rotektorat dxr Kurdsreme Ober- und Unter- Engadin. Druck und " erlag von „Simoxi Tannsr m' Samadcn. _ Dieses prächtig ausgestattete Werk m Albumfoxmat ist aus dem Caviezel'schen Reiseführer durch das Obxr-Cngadni bexvorge ungen, welcher elf Auflagen erlebt hat und dxnxentgen,ld1e dieses ebiet früher bereist haben, woblbekannt sein durfts. Mit Unterstüßung dex Engadiner Kurvereine wurde der Ver- leger m den Stand gesest, das Buch bedeutend zu erweitern und illustrativ gufs reichste auszustatten, und in dieser Torm liegt dasselbe xeyt zur Frkude und Augenweide jedes Ho gebirgstouristen vor. Der Inhalt bietet auf 394 Seiten alles, was dem Reisenden zur Belebxung iind zux Kenntniß von Land und Leuten frommt. Er wird uiiterrtchtet uber die Lage_ und den gügcmeinen Charakter des Engadin, die Zufahrtexi und Zugange zu diesem yrächtigen Hochgebirgslande, diedrograpbtschen _und geblogiscben VerbaltnYe, über Pflanzenleben, T_bterwelt _und Mineralogie, die Gletscher, een, die Tbalsoblen- b11d_ung, die klimatischen Zustände 2c. Eingebend werden ferner be- schrieben die betlbringenden Mineralquellen und Badeorte St. Moriz und TarasP-Schuls, 'die axsenikbaltigen Eisensäuerlingc in Val Smesira und das eisenbalnge Givswaffer in Zuoz. Aueh die Geschichte _ der Kuxorte wird berücksichtigt; es wird auf die einstige_vrtm1tive Einfgcbbeit der oiel- und Bade-Einrichtungen hingewiesen, der allmahlrche Aufs wung und die heutigen Ver- vollkommgungen sowie der großartige Komfort dieser in der gamen Welt bexubmten Etablissements geschildert. Weitere Abschnitte sind dem Satson_leben im Symmer und Winter mit ieinen manni fachen Sportvergnugun en sowie dlm Bkrgtouristknwesen gewidmet. n den beide_n lesten bschnittcn endlich wird das Leben der einheimischen Be'volkerung besprdcch uiid eine Bescbrsibung der einzelnen Ge- mxtndexi des Engadin und ihrer Lage dargeboten. _ Das Buch ist tn1t_ emxr außerordentlrcb großen Zahl vortrefflicher Lichtdruck- Abb1ldungen nach auSgewablten Original-Pbotograpbien der sehens- wertbesten Pgnktx, Hochgebirgs- und Gletscher-Anfichten, wie Auf- nahmen der friedlichen Thallandschaften, der Kur-Etabliffements und der Dorsgemeinden ausgestattet und dürfte allen Besuchern der berrlrchensGebtrgSWelt des Engadin eine bleibende, wertbvolle Er- 1nnerung em.
Handel und Getverbe.
Tägliche Wagengestellung ür Kohlen u d K k an der Ruhr und in berscblesient.1 o .
An der Ruhr nd am 28. d. M. at 1173 “MZ “31? Mi“ 1"? ...... *“ "*““ «mai. n er e ien sind am 2“. d. M. ill 42 „ .
ieitia gestellt keine Wagen_ * gese t A) "Wk recht
_ **Dle Hauptversammlung des Deutschn Verbandks Kauk- manniyche'r Verein,? findet am 8. und 9. Juni 1896 im Sißun ssgal des Vereins junger Kaufleute Von Berlin, Beuth traßc 20, stgtt. Die Tagesordnung enthält 11. a. folgende Berathungs, eg-nstande: Die Vorschläge der Reichskommission für Yrbeiterstgttitk, bxtreffend Arbeitszeit, Kündi ungsfriften und Lehr- lingsverbaltmffe im andelsgewerbe. Ber? ter tatter: Herr . Pfisner Kauxm.Verein' polda.)_Diegeplante b nderung des Allge- memext "eutxben Handelsgesetzbuchs. Berichterstatter: err R.Hclms (Verenx fu; Handlungskommis von 1858, Hamburg). _ ie Erri tung Kaufmanntsxbex Schixdsgxxichte zur Schlichtung von Streitig eiten zwischkn Prinzipalen einerseits und Gkbilfen und Lehrlingen anderer- seits. _ Berichterstatter: err General-Sekretär Syndikus Jos. Schloßmacher ( rankfurt a. * .). _„Die Frauenarbeit im Handels- gewerbe. Veri terstaxter: Herr Julius Meyer (Kaufmännischer und gewerblicher Hilfsverem für weibliche An estellte, Berlin). _ V . eini ung der Vereins-Kkankonkaffen zu enem Krankenka enverband. Ber cbterstatter: err Jui. Wißigmann (Kaufmännis er Verein Maynbein). _ ie Frage der Yersicbewung gegen Stellenlosi keit. Berichterstatter: Herr Otto Voigt (Verein junger Kaufleute, Bcr in). _ Der Stellßnvermittlungsbund. Berichteäßt'atter: Her Carl Trauner Kaufmannischcc Verein Frankfurt a. .).
_ “ n FrankZirt a. M. sand Jestern die Konstituierung der
Aktiengesellscbaft , lei- und Sil erbütt " einem Kapital voii 2 Millionen Mark statt. HiethecilikbÉe eÜsM übernimmt das fett vielen Jahren bestehende Blei- und S
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