1896 / 145 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 19 Jun 1896 18:00:01 GMT) scan diff

des Reichstags, betreffend . die..- Fi . kim du eke n wkf'ry, ferner die Be- schlüsse es Reichstags zu dem Entwurf einxs Depot ese es u verschiedenen Petitionen ge a ericht der Reichsschulden-Komm über die Verwaltung des Schuldemvesens des Norddeut Bundes bezw. des Reichs u. s. w. Außerdem wurde aber e ne größere Anzahl von Eingaben Beschluß gefaßt. Heute ielten die vereinigten Ausschüsse des Bundes- , nun Mesew und für ElsaßLothrxngen, die vel- einigten Aussthßffx fi?! andel und Werke r und fur Rechnungs- sen, sowie die verein gten Ausschii e -'cn und für Handel und Verkehr

in ElsaH-Lo r ßes über das

. und die vom Reichstag Resolutionen, sowie der

raths für r Zoll- und Steuer-

Im Monat Mai d. I. haben 1360 Schiffe mit einem Netto-Raum ehalt von 139 787 Neg.:Tonnuen den Kaiser Wilhelm: anal benußt und an Gebuhren zusammcn

78206 „46 entrichtet.

Der General der Kavqllerie von Krosigk,“ Inspekteur der 1. Kavalierie-Jnspektion, rst von Berlin abgereist.

Der General der Artillerie ,Edier yon der _Planih, General-Znspekteur der Fuß-Artillertc, 1st hierher zuruckgekehrt. Der Regierungs-Assessor Wilke aus Br„ombe_rg ist der Königlichen Regierung zu Hannovcr zur dienstlichen Ver- wendung überwiesen worden. *

Seine" Majestät der König von Dänemark ist heute zu mehrwochtgem Kurgebrauch hier

Sachsen-Weimar-Eisenach.

Seine Köni liche Hoheit der Großherzog ist vorgestern wieder in Weimßr eingetroffen und hat in Schloß _Belvedere Ihre Königliche Hoheit dte (H„roß- hrt heute von Heinrichau nach Wemiar zuruck.

Elsaß-Lothringen. Die Nr. 6 des „Gese blatts für Elsaß:Lothringen“ ver- öffentlicht das Gcseß, betre end die Gewerbesteuer.

Deutsche Kolonien.

Nach einem gestern bei dem Auswärtigen Amt ein- gegangenen Telegramm des Kaisexlichen LandeHhauptmannS vori Deutsch-Südwestafrika Maxor Leutwem vom 20. Mm wurde der Häuptling Kahimema und der _ , Siamm gefangen; Nicodemus hat fich reiwrllrg gestellt. Der Krieg ist vorläufig beendigt (vgl. den Bericht m der Ersten Beilage zur gestr. Nr. d. Bl.).

Wiesbaden, 18. Juni.

eingetroffen.

Wohnung enommcn.

herzogin

anze Khauas-

Qesierreieh-ngarn.

Das „Vaterland“ meldet, der Erzberzo

nach Wien überstedeln; der Kais er habe be ufs Schonun des GesundheitSzustandes des Erzherzogs Franchrdinan Este bestimmt, daß der Erzherzo Otto zu er og Carl Ludwig verse enen Ge- der ehemaligen Neprä entations- zogen werde. _ er österreichischen Delegation wurden das Or tnarium und das Extra- ordinarium des Armecbud ets unverändert genehmigt der Occupations- kredit sowie ohne De atte das Budget des Reichs: Finanz:Mini teriums mit den Nachtragskrediten, die Zoll- ud et des Obersten Rechnungshofes mit den Nachtragskre iten, die Schlußrechnung für 1894 Ordinarium und Exiraordinarium der Marine angenommen.

Großbritannien und Irland.

Der Attaché der deutschen Botsch hardtsiein hat, wie „W. T. B von Curragl) (Irland) dem Regiment einer Ansprgche einen Seine Maxestät der

Otto werde

von Oesterret den bisher 'von" _ s äften sonne fur emen T p ichten des Kronprin en Rudolf heran

In der gestrigen lenarsi ung

und sodann nach

gefälle, das und das

t Baron von Eck- estern im Lager Dragoons mit oldenen Kranz uberreicht, welchen . eutsche Kaiser dem Regiment wxdmei hat. Der Oberst M'Claren richtete an den' Atta die Bttte, Seiner Majestät den Dank d ihm erwiesene E re zu übermitteln.

_ Im Unter aufe erklärte die Kployien Chamberlain, traph'tschen, Meldung hätten daten dte Gren e von Brill ch-Gu ana über- ermessun Sarbeiien be chäfti arlaments - Sekretar der britische Konsul auf türkis en Soldaten ' n dem Bericht

dtese Kirchen sich be- ä te in Konstantinopel eg erung zu den erforder- g der Ordnung und zur Ver- e auf Kreta zu veranlassen.

Frankreich. estern abgehaltenen Ministerrat theilte der eußern Hanotaux mit, daß mit ein Uebereinkommen abgeschlossen worden sei, wonach auf dem Rumänien importierten franzöfischen Weinen Zucker, Kon erven, Te ilwaaren, KonfektionSwaaren, P orzeilan bedeutende Reduktionen sogen. anderthalbprozentigen Zölle gewährt würden. DerMinister- ruth beschloß vor dem AuSeinanderge en des Parlaments eine en zum Schuß er neuerdin 13 durch die ebener Länder bedrohten s loß der Mini errath namSproz-es ionen chof von Cambrai belangen und en audzuseßen,

.“ beri te,

es Regiments für die

gestern der Staatssekretär für nach einer ihm zugegan enen

venezolan sche

schritten und mit_ tische Beamte behellt t. Neußern Curzon : eilte mit, daß von drei Kirchen entweibt worden“ seien; nicht ange eben, in welcher Gegen ie Vertreter der Großm seien energi ck bemüht, die türkischeN Sch tien zur H, hinderung weiterer Kon

Miniter des umänien

Seewege na

menterien, Papier und

Vorla e nteressen uckerindustrie.

e der über die leßten ange eilten Untersuchung, den Erzbi wegen Amtsverleßung vor dem Staatnath :: die Auszahlung der Ge "lter jener Geist!" des von den ürgermeistern erlassenen Verbots an

wclche tw onen theilgenommen hätten.

den Pro fi

Der Kri Mini er General Billot brachte in der

e _ enSlkußgS-der Dßputirtenkammer dexxGFße-ttßmrf, "eite end d e Fedrganisation des Oberbejehls m er Armee, ein. In Beantworung einer Anfrage uber das Aufflte en- laffen von en lischen Tauben in Eberbour erklärte der Min ster des Innern arthou, das Au fliegen affen sei gemaß den eltenden Bestimmungen ersol t; der Minister forderte die Kammer auf, den Gesesentwur , worin das Auffiiegenetxremdxr Tauben geregelt werde, zu erledi en. Alsdann b eth dre Kammer den Geseßentwurf, wonach adagaskar zur franzö- stschen Kolonie erklärt wird. Der Deputirte Doumer ue Jiad.) bekämpfte den Geseßentwurf in längexer Rede. er eputirte Best 0 u rn e [ les forderte von der Regterun genauere Mittheilungen. onnabend

verta t. Illis Tunis wird berichtet, die Nachricht von der Er-

mordung des Marquis MUTÖS bestätige sich. Mqrés “batte am 8. d. M. das nördlich von Gbadanes belegene impo- itanis c Dorf Eluatia mit einem Dolmetscher und stehen tunesif en Dienern sowie mit einer Eskorte von Tuqregs und Chambaas, die er am Tage vorher nackp'mehrtägtgen Ver- handlungen engagiert hatte, verlassen. Dre Eskorte war im voraus bezahlt und mit Karabinern bewaffnet worden. Drei Kilometer von Eluatia Egriffen drei Tuaregs Morés, der mit drei Dienern vor der skorte marschier_te, mit dem Säbel an. Morés zog den Revolver, tödiete emen der An-

reifer und trieb die beiden andern in die Flucht. Die Eskorte t eilte sich hierauf in zwei Grup en, dere_n eine sick) der vixr Diener bemächtigte, welche den LTU begimteten, während die andere Morés und die Leute, weche mxt ihm in der Vorhut marschierten, mit dem Karabiner angriff. Dre vier gefan enen Diener konnten am nächsten Tage nach verschiedenen * ick)- tungen entfliehen. Einer kam an den Ort zurück, wo der Kampf stattgefunden batte, und fand die fünf, mit Wunden bedeckten und ihrer Kle der beraubten Leichen.

Rußland.

Am Tage des eierlichen Einzugs des Kaisers und der Kaiserin in St. etersburg wird, wie „W. T. B.“ berrchtet, Allerhöchstdenselben von Abordnungen der Städte Narva, Novo-Ladoga, Schlüsselburg, Oranienbaum, Luga, Gdow und Jamburg, als Distriktshauptstädten der St. Petersburger Provinz Brot und Salz überreicht werden.

Der Großfürst Sergius Michailowitsch ist nach dem Auslande abgereist.

Durch emen Kaiserlichen Maß ist bestimmt worden, daß der Min_1ster des nnern als Oberhaupt der Gendarmerie einen Adjunkten, entprechend dem Adjunkten des Chefs des Militär:Arrondissemen_ts, mit der Bc cichnung Gehilfe erhalte. Die Stelle eines Adjunkten des inisters des Innern zur Leitung der Polizeivcrwaltung wurde eingezogen.

Italien. Der „Agenzia Stefani“ zufolge, ist gestern ein Dekret erlafxen worden, worin der Kriegszustand in Erythräa für eendet erklärt wird.

Spanien.

_ Der Minister-Präsident Canovas del Castillo verlas gestern in der Deputirtenkammer den „(Hefe entwurf gegen die Anarchisten, welcher acht Artikel cniYält. Alle mittels Explosivkörper begangenen Verbrechen sollen anach vor die Kriegs erichte verwiesen und die Urheber solcher Verbrecl en und die itschuldigen zkum Tode verurtheilt werden. m Verlauf der Si ung bc lagie s1ch _der Deputirie Gallego aus Cuba darü er, daß dle Vereinigten Staaten in der cubanischcn Angelegenheit gegen die Interessen Spaniens kon- Firierten, und erinnerte an die im Repräßentantenhause zu

Ypington geführte heftige SpracheAqegen ie Regentin und die e icrung. Der Minister des uSwärtigen rügte die Ausfä e Gallego's.

Die weitere Beraihung wurde auf

Niederlande.

In der Kammer erklärte der Minister für Waterstaat, Handel und Industrie van der Sleyden auf eine Anfrage des Abg. Cremer, er hoffe, daß die neue Schleuse für große Schiffe in Ymuidcn vor Ende dieses Jahres fertig sem werde.

Belgien.

Das „Journal de Bruxelles“ erklärt die Nachricht, daß die britische Regierung in der Angelegenheit Lothaire Berufung eingelegt habe, für unbegründet.

;n der Repräsentantenkammer ist es, dem .B.“ zufolqe, gestern zu tumultuösen Auftritten ge- kommen. Der Senat hatte den von der Kammer angenommenen Art. 50 des Budgets für das land- wirthschaftliche Ministerium , in welchem das Prinzip eines Lohnminimums für dem Staat geleistete Arbeiten aufgestellt ist, abgelxhnt. Die Reßierung und die Rechte der Kammer erklärten s1ch bereit, fich er Anschauung des Senats über diesen Artikel anzuschliesßen, wodurch ein unbesckzreiblicher Tumult seitens der Soialiten hervorgerufen wur e. Der Präfidcnt der Kammer Schloß sofort die Sisung. Hierdurch wurden neue Tumultecerregt, wobei von verschiedenen Seiten heftige Schmähworte ftelen.

Türkei.

In Wien smd Mittheilungen aus Konstantinopel vom 17. d. M. ein etroffen, wonach die _aus Wan emeldeten Vor ange ernstex eien, als in der offt iellen Me ung dar- Jeste t wordense1, und dort große Beunru ikzung ervor eruxezt älten. Die Zahl der Opfer sei wei grö er as .

der auch in den armenischen Läufern aten habe fich in der weit ausg ehnten Die Waffen, welche

verübten Gemailt Stadt als sehr

Die Verhinderun? bei den Armeniern vorgefundensHeien' seien persicher oder e

chtvierig erwiesen.

russischer Herkunft. Der armeni MWF von an habe vor kurQem den' Wali auf die bedenkl Stimmun unter der mu amedamschen Bevölkerung aufmerksam ema t und Befürchtungen we en des Ausbruchs von 11an en Ausdruck ge eben. -- „Au aus anderen Orten lägen beun- ru igende Stimmungsberichte vor. Es herrsche die Be- Wgniß, daß dte Nachxt ten von. den Vorgängen in

an auch anderwärtx ine eidens a-'ten wieder zum Aus- bruch kommen las en konztten. Die “orte habe den stren en Befehl ertheilt, dre Hamtdje-Regimenter zu veranlalssen, re Garni onorte nicht zu verbaffen. - Nach einer Me dung des briti chen Koztsulats m Wan Heim die dortigen Unruhen durch eine aufstandisthe Bewegun er Armenier

ervorgeru'fen worden. Bei diesem Aufstand eien auch türki che Soldwen umgekommen.

Die „A encé .as“ erfährt aus Athen „a . „Depesche angg CerigHFyseien am Mittwoch Flücs ck eincr ,

Kreta in Antiky't xra eingetroÉexi, welche von Meßeleien und Brand ftun en der urken in den Provjn

Kiffamo und Kydonia berich en. 500 Apokonioten mit einjßm , k

Sphakiotcn unter dem Oberbefe?! von Papamelekos seien

C riten in Kissamo u Hilfe ge ommen. Die türkis LUS .n ; s ?e Küsten von Kreta und "ZbindeMe .

ü erwachten genau 5 daß Frauen und Kinder die Insel verließen. Der M Le enamitteln und Munition mache die Lage “der C kisten äußerst kritisch.

Schweden und Nouvegen.

Das O d els t [) ing hat, nach einer Meldun des -W-T.B_-

aus Christiania, gestern mit 46 gegen „Stimmen ein Amendemmt zum Artikxl 3 des Geseßes für hohere SchUlen an enommen, wonach dre la'teinische Sprache als 1111th ri thegenstand vom Gymnasium ausgeschlossen wird.

Amerika.

Die republikanis e Naiional-Konveniion in St. Louis hat das von em Ausschuß genehmigte Programm mit 8121/2 ge en 1101/9 Stimmen angenommen. Daßclbe empfiehlt An auf der dänischen _Jnseln, damit die * er- einigten Staaten auf_ den Antillen eine ,Flottenstation erhalten könnten, da em dringendes Bedürxmß hierzu vor- liege. Zn Betreff der Frage der Monxoe:Do trin erklart dag Yogramm, daß die [ge enwärtigcn Bestßungen der europäischen

ächte auf der west tFen HemtsYäre unter keinen Umständen erweitert werden dürften. Das ro ramm drückt ferner die lebhafte Yffnung aus, den eventue en Rückzu aller euro- Txäischen & ächte aus Amerika zu ehen, und spriZzt fich schließ- ici) rückhaltlos u Gunsten ,der nabhängi keit Cubas aus. Zum Kandidaten ür die Präsidentschaft wurde ac Kinley no: miniert. Bei der Abstimmung erhielten MacKinley 4611/2, Reed 841/2, Quay 611/2, Morton 58, Allison 351/ und Cameron eine Stimme. Das Ergebniß wurde mit unbefchreib- licher Begeisterung auf enommcn. Durch einen spätem: Bcschl'ußantrag wurde odann die Wyhl MacKinley's zu einer einstimmigen gemacht._ Als Vize-Prästdoent wurde H obart- New:Iersey nominiert. Hierauf vertagte stch die Konvention auf unbestimmte Zeit.

Afrika.

Aus Kapstadt berichtet das „Reuter'sche Bureau“: dorf eingetro enen Nachrichten zufol e sei unter den zwischen Umtat und Salisbury ansäéfigen Eingeborenen eine neue aufständischc BewexZung aUSgebrochen. Der Häupv ling Makoni habe am 9.d. „N. eme Versammlung der Führer der einzelnen Stämme abgehalten, worin er eine allgemeine Erhebung empfohlen habe. Ein Theil der Häuptlinge habe sich geweigert, der Aufforderung Folge zu leisten, die übrigen hätten zugestimmt.

Parlamentarische Nachrichten.

Die Berichte über die gestrigen Siéun en desReichs- tags, des Herrenhauses und desHau neten befinden steh in der Ersten und Zweiten Beilage.

-- In der heutigen (109) Sitzung des Reichstags, welchcr der Staatssekretär des Innern, Staats-Ministcr L))“. von Boetticher und der Staatssekretär dcs_ Rei :Justizamis Nieberding beiwohnten, theilte der Präsident reiherr von Buol vor Eintritt tn dic TageSordnung dem Hause mit, daß er mit Riicksicht auf die in den lcßten Sißungen wiederholt festgesteüte Be chlußunfähigkcit Urlaungesuche nicht mehr be- wiTigxns könne, soweit ste nicht besonders dringende (Gründe na rote en.

Auf der Ta eSordnung stand zunächst die zweite Beraihung des „Bürgerlich Geseßbuchs.

Zur Geschä tsordnun bemerkte der

Abg. Dr. Rintelen ( entr.): Alis diejcnigen, denen daran lix'gt, daß das Bür etliche Gesetzbuch glatt hintereinander erledixét wird, mussen alles ögiiche thun daß das Haus beschlußfäbig si; wir wünschen abel;Q da die Arbeiten der 11. Kommission, betreffknd dte Novelle zur Otra prozeßordnun , welche zwei Jahre [an mit an- gesirengtestem Fleiß geaxbeitet Lat, in dieser Sesfion nißyt wieda verloren ehen, Wenn der Reichstag nach Erledigun des Bür etlichen Geseßbuch geschlossen wird. I bitte den Herrn eichskanz er oder einen seiner Vertreter, uns in d eser Beziehung eine beruhigende Cr- klärun zu geben. _

Jßachdem der Staatssekretär, Staats-Mmister 131“, von Boetticher sich dahin außgesprochen hatte, daß es _dem Wunsche der verbündeten Regierungen entsprechen wurdc, wenn das Bürgerliche Geseßbuck; noch im Laufe der chn- wärtigen TaÉunq zu _stan e äme, beantragte der bg Richter (fr. olkSp.), dte Beralhung desselben von der Tages- ordnung abzuse en. _

An der si an diesen Antrag knüpfenden Debatte,_ _ubkr welche morgen ausführlich berichtet werden soll, bethetltgtcn ich bis zum Schluß des Blattes die Abgg.1)r. Lieber (Zentr),

eiherr von Manteuffel (d. fans,), 1)r. von Bennigsen (ni.). Singer„(Soz.), reiherr von Stumm (RpÖ), Rickert (fr “VW) und der Staats ekretär, Staats-Minister r. von Boetttcher.

- Jm Herrenhause wurde in der eutigen (18) Sißung, in welcher der Finanz-Minister [)r. iquel _und der Justiz-Minister Schönstedt zu egen waren, zunachst der Bericht der Matrikellkommisfion ü er die im Personal- bestande des Hauses seit dem Schlusse der vorigen Seifton vorgekommenen Veränderungen vom Ober : Burgermelsiek Becker erstattet; das Haus erkannte die Le itimatio" der neu eingetretenen Mitglieder an, nachdem raf von Hutten-Czapski an die Regierung die Aufforderung ge- rickztet hatte, bei der Anberaumun von Ersaßwahlen zmtichk" stä tische_n und landschaftlichen räsentationswahlen keinen UnteZchted zu machen. ,

odann gelangte der Geseßxntwurf, betreffend dl? ngilienfideikommisse in euvor ommern UKW RUQZUL, zur Berathung. Der Referent, irkliche Gekkae

JÉMYWU"

a mäß zu ertheilen.

[alles.)

- In der heuti-gen (84) Si ung des auses der 3 Ab eordneten wurden ausschlie lich Pet tionen b“ *,

ra en. Der Landwirthschaftliche Verein in Bre

wandte sich in seiner Petitiyn egen

mund-Ems-Kanal provisorisch kes]

tlinge aus

anelxi-

es er Abg cord- *

Ittenbach beantragte, dem Entwurf die verfassung“

den für den Doki" “geseßten Gebührentar f .

müns ie, daß auf, diesem Kanal für landwirihsckxafilxche MTM"? esondere Tartfklaffen eixtgerichtet und o bemessen würden, dF dem weiteren Eindrmgen ausländis er Erzeug- nj e kein orscbub cFeleistet werde, insbesondere nicht dem VerWYlen ausländis en, Getreides. ,

D e Peiitionskommtsston beantrq te, die Petition der Regierung zur Erwägung zu uber tßen mit dem Ersuchen, vor der endgültixöen Fe tseßuxtg des anfs auch die Landwirts)- chaftskammern ' ezw. andwwthschaftlichen Zentralvereine der Honarchie zu hören.

Abg. Wallbre t (ul.): Ich wollte den Antrag auf Uebergang zur Tageßordnung ste en, verzi te aber darauf wegen der schwachen Beseßung des Hauses. Wenn dem Antrag der Herren aus Schlesien efol t würde, würde der auf Staatskosten gebaute Dortmund-Ems- „Liana keinen Verkehr haben, der Verkehr würde über den Rhein eben nach Holland und wir hätten von unserem Kanalkeinen Nasen. Zientieren kann der Kanal überhaupt erst. wenn wir dur den Mittelland- Kanal eine große _Wa erstraße voix Ost nach Wet haben. Graf Mirbach hat das im errenbaufe' richtig erkannt. Wir müssen, um egen das Aueland konkurrenzfähig zu bleiben, billige Tarife haben. I)er Minister hat sich im Hure_nbause Regen die Ueberweisung der Petition zur Berückfichtigun erklart, wo te aber die Angelegenheit nochmals in Erwägung zie en. Ich verzichte auch deshalb auf den Antra zur TageSoxdnung über ugeben.

Fig. Hirt (kons.): Als orsiyender des Landwirtbsckoaftlicben Vereins zu Breslau muß ich mich gegen die Kritik wenden. welche der Minister der öffßntlicben Arbeiten im Herrenhause über das Vorgehen des Vereins gefallt bat. Er bat sich gewundert, daß gerade ein Verein aus dxm Osten diese Frage zur Erörterung stellt. Wenn der Minister die Thätigkeit der großen landwirthscbaft- lichen Vereine kennen würde. hätte er nicht so absprechend geurtbeilt. Die landwirtbscbaftlichen Vereine können sich nicht mehr nur mit der Vervoükommnunk] der Technik beschäétigen, sondern müssen auch die mit der Landwrtbschast zusammen ängenden volkswirjhscbaftlichen

ragen erörtern. Es ist erklärlicb, das; dies auch der Breslauer Jenin thut, der über 1000 Mitglieder zählt und über die ganze Pro- vinz verbreitet ist. Die Tariffrage spielt für Schlesien eine große Rolle, denn Schlesien bat besondkrs schwierige Absa wege und ww haben einen Fachmann für Tariffragen, den früheren bg. Schöller, in unserm Ver n. Der provisorische Gebührentarif für den Dortmund- Ems-Kanal muß unserem Getreideabsaß und unserer Mühlenindustrie eine bedeutende S ädixZung bringen, denn dem ausländischen Getreide wird dadurch der XYZ ns Land erleichtert und es wird ck in Dort- mund eine grofße ühlenindustrie entwickeln. Der inisier sagte im Herrenbau e, da wir die guten Abs1chten verkennen, welche die Regierung fur den Absa des Getreides am Rhein habe. Wir Schlesier sehen nicht scheel an den Westen, aber hier wird das rusfische Getreide efördert. Das ost- und wesipreußische Getreide, welches dorthin ge angt, wird verschwindend sein gegen das russische Getreide. Diese Frage ist sehr schwierig, und unser Verein mag sie vielleicht etwas einseiti beurtheilen, aber man hätte diese Frage in einer Weixe prüisen so en wie es die Heimische Landwirtbscbaft verlangt. Das ist n ke ner Weise geschehen. Man hätte dabei auch den Landwirtbschaits-Minisier böten sollen. denn die Interessen der Land- wirtbschaft smd nicht gewahrt. Die Frage muß noch einmal gründ- lich eprüft werden unter Zuziehung des Landwirtbfcbafts-Ministers, der lJndwirthcbaftlicben Vereine und der Landwirthschaftskammern. Ich bitte des aid, den Kommisfionßanirag anzunehmen in der festen Zu?erficht,i Laß nunmehr der Landwirtbschafts-Minister unser Interesse wa ren w r .

Abg. Wallbrecht (ul.): Ich will alles ihm), um die Land- wirtbschaft zu erhalten; was aber diese Sache mtt der Landwirt!)- schaft zu thun bat, sehe ich nicht ein. Der Vorredner beruft sich auf Herrn Schöller; dieser hat aber gerade vor einigen Jahren in einer Broschüre nachgewiesen, da? der Getreidetransport von Breslau nach Mannheim theater is als der Seefransport von Amerika. Der Dortmund-Ems-Kanal wird erst rentieren, wenn der Mitielland-Kanal gebaut ist. Dortmund hat für 5 Miliionen Mark eine Hafenanlage gemacht, doch in der Voraussicht, daß der Verkehr kommt. Wenn er hier nicht kommt, kommt er über den Rhein. Die Rückficbt auf Schlesien kann ich bei aller Vorliebe und Freund- schaft für Schlesien nicht anerkennen. ' "

Das Haus be chloß nach dem KommtsnonSantrag.

(Schluß des lattes.)

- Nach dem Bericht der Mairikel-Kommissiow des Herren- hauses sind seit dem Schluß der Session 1895 beztebun Sweise seit Erstattun des leßten Matrikelberichts im Personalbe tand des Herren aus es folgende Veränderungen vorgekommen: ,

Ausgeschieden sind: &. info! 6 Ablebens 1) Prinz Fried- rich Wilhelm zu Hohenlohe-anelfingen, 2) Graf Ludwig von Pfeil-Burgbauß, 3) Wirklicher Geheimer Ober-Regierungs-

. Präsident des Ober - Landeskulturgerichis Glatze], 4) Dr. Baumbach, Ober - Bürgermeister von Danztg, Y General der Infanterie von St'osch, 6) Lands afLSratb

rnst von Wedel, 7) Staats-Mimster von Camp aufen. b. Infolge Verlustes derjenigen Eigenschaft, in welcher die Präsentation erfolgt war: 8) Freiherr von Win inge- rode-Knorr auf Webnde, 9) Geheimer Regierungs-Ratl) elzer, Ober-Bürgermeister von Aachen, 10) Kammerherr von Schwichow auf Margoninsdorf. ,

Neu berufen find: 11. auf Grund erblichen Rechts: 1) Fürst zu Rbeina-Wolbeck, 2) „Graf zu Solms-Rödel- beim; 13. unier VerleihurY erblichen Rechts: 3) Freiherr von Schlichting auf chlichtingsbeim. (). Infolge von Präsentationen: &. des Geschlechts von Puttkamer: 4)General-Maiora.D.vonPuttkamer;b.ausdenVerbänden des alten und be e tigten Grundbeéißes: 5) Rütergutßbesitzex von Loga aufWichor ee, 6) Majorvon _ , auf Neubersdorf, 7) Ritter utsbesi er von Zißewi auf Ba wis, 8) Major ;. D. von Kue el-D berix auf Züls agen; «. von Universitäten: 9 der vereinigten riedrichs-Un ve tät lle- Wittenberg 1). Bey cbla ; (1. von Städten:] 10) O er-B rger- mejsier Schneider in Magdeburg und 11) Erster Bürgermeister von Erfurt Dr. Schmidt.

rankenbergund Pros liß

Entscheidungen des Ober-Vemalkmakaeriohtl.

Dienstboten, welche für den bedunJenen Gesindelobn neben ihrem eigentlichen Gesindedienst einen Theil es Tages auch in dem andengewerbe oder in dem sonsti en Geiperbebetriebe der iknstbérrscbaft dauernd und in niädt BringfügiSer Weise be- at werden, unterliegen, nach einem rt eil des ber-Verwal- kungsgericbts, 111. Senats, vom 5. Dezember 1895, der Kranken- versicherungsvflichi nacb Ma gabe des Krankenversickxerungs- Fieses vom 15. Juni 1883/10. pril 1892. - 11 em zu runde liegenden ail handelt es sich um das „D enstmädchen W" Miche von . in Berlin als Mädchen fur alles ae en fkekkn Aufenthalt und Unterhalt und einen haaren Lo n "M 90 ck äbrlicb gemiethet und bis zu i rer Erkrankung in der Weise bes ftigt worden war, daß sie neben äuslicbcn Arbeiten und Wartun des Kindes in dem von der Frau S. betriebenen Milch-

, chäft das ustragen der Milch zi: den Kunden, was tägli am k NIE" zwei Stunden erkorderte, das Reinigen des Ladens, der ilch- mmen und äße zu esorgen alte. Die W. wurde demzufolge fürkrankenversi tungs flichtig er tet. „Ob die Versicherungs fließt“, Kehrt das Ober- erwal un sgericht aus, .be!*tanden bat, wiewo [ n cbt Unze tägliche AtbeitFkraft dem vet berungöpflichMen Betrieb «“M'- "3 17.1» «:*-"7." F“. ck“.“- W. “&de

11 en ,ree ee cm an „a o Arbeit zu mtscbeßdxn. Daenn daran ist eilscb festzuhalten, daß die

* übertrafen

Ver kberungspflicht weder auf Grund einer 519 gelegentli en Be- schä igunx, Weil Ye als eine bloß vorübergebßende außer Tetra t blei t en steht, no auf Grund einer dauernden aber nach Leistung und Éobn derart geringfü igen täglichen Arbeitstßätigkeit, daß sie als eine Beschäftigung im nne des § 1 des Geseßes nitbt beurtheilt werden kann. Ganz unerheblich ist für diese lediglich nach der Art der Beschäftigung im versicherungspflichtigen Betriebe zu beant- worteyde Frage, wie der Arbeiter dieibm für den Rest des Tages verbleibende Zeit“ verwcndet, ob er überbauyt nieht mehr oder in einem nicht versteherungspflicbtigen Betriebe earbeitet hat. Deshalb trifft es nicht zu, da die VerfiÉerungspxlith rundsätzliY dawn zu verneinen ist, wenn d e tägliche rbeitsleitung auptsächli in emem nichtVSrficherungspf1icbtigen Betriebe geleistet worden ist. Ein hiervon abweichender RechtSzusiand besteht auch nicht für diejeni en. welcbe als Dienstboien angenommen worden Zub. Sie sind außer alb des Ver- cherungs wangs gestellt in der orausseßung, daß sie als Dienst- oten ni t bloß anLenommen, sondern auch als solche beschaftixzt werden, und sie un erliegen der Versicherungspfiicbt, sofern sie, n einem versicherungspf1ichti en Betriebe in einem die Versicherun svfitcht bedingenden Maße thatsä lich beschäftigt werden. Insoweitisti re Ver- sicherungspfticht nach denselben Grundsätzen zu beantworten, nach denen diejenige der nicht als Dienstboten angenommenen und _nicht nebenher mit Arbeiten, wie sie den Diensiboten obliegen, beschäftigten Arbeiter eines versicherungspflichtigcn Betriebes bestimmt. . . . Abier- din 9 hat der Vorderrichter nicbt ziffermäßig festgestellt und au nicht estLtelien können, wie viel von dem Gejammtlohn nach Abfi t der etheiligten auf die Thätigkeit im Gewerbebetrieb entfällt; dessen be- durfte es indeß auch nicht, da es genügt, das; der Vorderrichter sich von der Geringfügigkeit deffen, was von dem Gesammtlobn auf die Arbeitsleistung im GeWerbebetrieb billiger Weise anzurechnen wäre, nicht überzeugt gehalten hat.“ (111 1517.)

Kunst und Wissenschaft.

_ :Y: Die meist aus dem Nachla ihres Schöpfers stammenden Bilder, Studien, Aquarelle und Zei nungen des vor Jahresfxist Ver- storbenen Thiermalers Albert Brendel, die gegenwärti in der Köni lichen National-Galerie zu einerSonderauSHtellung verein gt sind, bieten für die Beurtheilung des 1827 in Berlin ge- bqretzen Künstlers kaum wichtige neue Gesichtspunkte. Die Einseitt - keti m der Stoffwahl bedeutet Größe und Grenze seiner Kun t, Frisch und brett gemalt sind einige Motiv? aus der Normandie, wie Nr. 5 des Katalogs ,Stromauf“ und die .Viebweide' (Nr. 7), die" am Anfang der fünfziger Jahre entstanden. Typisch für d e spatere ett seiner Entwickelung, die durch gesteißerte Intimität für Landscha t und Staffage. durch Verfeinerung desL cht- und Luftsinnes sicb ankündiY, sind die 1872 gemalten „Schafe und Lämmer im Stall“ Nr. 27). ie Eintönigkeit der Motive unterbricht woblthuend ein

agdbild .Hasendoublette', 1876 gemalt, das sich auch durch geichickte Wiedergabe des klaren Schneelichts auszeichnet. Aus der späteren Zeit sei noch das Bild Nr. 51 hervor eboben, das Schafe vor dem Stall mit feiner Behandlung des Lichts Zchildert, während das [este unvollendete Werk des Meisters ,Weidende Schafherde“ einen Versuch Vrendel's darstell't, sich der impresfionistiscbsn Malweise zu nähern. Wenig ge- plückt ist die ebenfalls in den letzten Lebensjahren“ des Künstlers ent- iandene „Nymphe mit unden am Waldbach“ (Nr. 59). Die Werke aus der Zeit seines Au enthalts in Barbizon, der fast zwei Jahr- zehnte wahrte, eigen einen nur schwachen Reflex der Kunstweise Daubiqyy's und acques7, mit denen Brendel dort in BerühquZ kam. Nach seiner Rückkehr in die Heimatb siedelte er bald nach eimar über, wo er als Lehrer und Professor der Großherzoglichen Kunst- schule bis zu seinem LebenSende tbättg war.

Land- und Forstwirthsthaft.

Weinbau und Weinhandel. Aus Trier wird berichtet: In den Weinbergen an der Mosel und Saar konnten im vergangenen Winter die Arbeiten

"ohne Unterbrechung ge ördert werden; der Schnitt der Reben war

beendet. Wohl in wenigen Wintern waren die Winzer so tbäti , wie in dem verflossenen. Allentbalbcn find Um- und eupflanzungen von Weinbergen in aus- Zedebniem Umfang vorgenommen worden, was wohl in erster inie den hohen Weinerträgen der leßten Jahre zuzuschreiben ist, Welche die nötbigen Geldmittel zur Ausführung solcher Verbesserungen und Neuanlagen gewährten. Es ist ein erfreuliches eicben, daß auch in dem Kleinwtnzerstande sich ein wachsendes ' ersiändniß für einen sorgsamen und ründlicben Weinbau zeigt. Der Wein- stock ist gut durch en Winter gekommen und beretbti t, wenn auch die Zahl der Tragrebeu nicht ungewöhnlich reichlich ii, doch zu den besten HoffnuMen. - Die diesjährigen großen Wein- versieigerungen von ofel- und Saarweinen in hiesiger Stadt waren wiederum an ewöhnlich stark von Kauflustioen, wel e zum tbeil aus entfernten egenden erschienen waren, besucht und ieferten den Beweis von der immer mehr wachsenden Bedeutung der feinen Saar- und Moselweine für den Weinhandel. Der starken Beibeiligunß entsprechend waren die erzielten Preise sebr boch; leßtere

ei den Weinen des 1893er Iabrgaths sogar die Preise des Vorjahrs im Durchschnitt um nahezu 4 „4!- Im Ganzen kamen zum Auögebot 607 Fuder des levtgedachten und 438,1' Fuder des 1894er Jahrgangs. Jene erzielten emen Gesammt- erlös von 2174710 .,“, im Durchschnitt also 3582 „4a, diese einen Gesammterlös von 421959 „M oder im Durchschnitt 963 „ja für ein nder. Von den im vorigen und in diesem Jahre auf den Ver- teigerungen aus cbotenen 1893 er Weinen mit im Ganzen1567k Fudern wurden ü er 5000000 „Fi erlöst.

bereits zu Anfang Avri

Verdingnngen im Auslande.

Italien. 22. Juni. 11 Uhr. Artillerie- und Bewaffnungs-Direktion des [. See-Departcments in Spezia: Lieferung von Feilen und Ras ln. Voranschlag 20000 Fr., Kaution 2000 Fr., endgültiger Zus lag, den 13. Juli, Mittags.

ortugal.

8. Juli, Mittags. Kön? lich portu i scbe Eisenbgbngesellscbaft in Lissabon: Lieferun von * ürften un inseln. Naberes in den Räumen der Geseklschaf . atis: Rue de häteaudun 28.

* iederlande.

25. Juni, 1 Uhr, im Mini erium des Innern im aa für die 313611169116 Hanäsärukksrz' ür die eit vom ]. uli 896 bis um 30. Juni 1897: Lieferung von ungef br 130000 kg Nbein-Elbe-

ascbinen- lammkoblen,je nach Bedarf. Bedingun en liegen tYlicb, mit Außna me des Sonntags, von Vormittags 1 Uhr bis a mittags 2 Uhr, in der 413011169110 Lanäsärukksrx zur Kink t aus wosesbft aucb robemußer der Kohlen zu besichtigen und wettert

Juiormationen erb ltliih n

30. Juni, 2 Uhr. esells aft für den Betrieb der Staats- eisenbahnen, im Zentralbureau oreelsche Laan in Utrecht: Unter- bauarbeiten fiir eine Eisenbabnbrücke und einen gewöhnlichen Ueber- gan , mit Viadukt, über die Yffol bei Weftervoort und Ausfü rana versixbiedener, damit zusammenbängender Arbeiten. Voran (bla 618000 Fl. Verdingungébeft 2Lbokliindischer Text) bei A. C. r - mann, Kortke Walfiraat 45 in rnbeim.

8. Jul . Ministerium für Waserban, Handel und Industrie. im Haag: Maaö-Regulierungöarbciten: 1) unterhalb der Kommunen preltern und Oven, 2) unterhalb der Kommunen Heerewarden und A en! Voranschlag zu 1: 20650 BY UL: 13000 Fl.

8. Juli Ministerium für ffer u, Handel und ndustrie, im Haag: Bau einer Brücke in uiodm. Voranschlag: 100 F1.

um 11 en. 24. Juni. Stadtverwaltung in Bukarest: Lieferung von

.4800 m Bordztxowellen ““is-“Depot des Bahnhofs von Cotwceni. Liam:

Vora g 36 Fr.

auf dem Boulevard Maria, zwischen der Stra e

8. Juli. Stadtverwaltung in Bukarest: PFskerun arbeiien 11. uni und - Egalitatei-Straße, und auf den verschiedenen S aßen, in welchen der

Boulevard endigt. B r a f i l i e n.

Ohne Datum: „Quai- und Molenarbeiten im Hafen von otto- Alegre von 4 km Lange und 5 m Höbe. Näheres bei dem Drektor der öffentliÖÄn Arbeiten für den Staat Rio Grande do Sul Häbert in Porto- legte.

E vpten. Ef 45 bJusli.i Verwaktktmg dFHYTngllp-SaniedeZißstZun Lon 12123 ! t'enan enen ne ue ! eten un 4 :) wem. Lmtenbefte eim „Rei “Zn ei er“. „ck 15, Juli. Direktion der ä,cn und Leuchiibürme in Alexandrien. Lieferung: emes „Kondensatqrs, 24 ußeisernn Säulen, 36 Bag er- eimer mit ubebor, einer eisernen edacbung mit Decke aus da- nisiertem _ellenblech, eines vertikalen Damvffeffels nebst ZuNbör, 4 Anker mrt Zubehör, einer Drehbank nebst Zubehör.

Verkehrs-Anktalteu.

Bremen, 18. Juni. (W. T. V. Norddeutscher Lloyd. Der Postdampfer ,Neckar“, von altimore kommend, ist am 17.Juni auf der Weser angekommen. Der Schneildampfer ,Havel' ist am 16. Juni von New-York 71a Southampton nach der Weser abgegangen.“ Der ostdampfer . Braunschweig“, von Neapel kommend, rst am 1 . Juni in New-York an ekommen. Der Reichs- Postdam fer .Darmstadt“, nach Ausira ien bestimmt, ist am 17. Jun in Neapel an ekommen. Der Dampfer „Riverdale', nach dem La Plata best mmt ist am 17. Juni in Antwnpen an- gekomnzen. Der Dawpfer .Silverdale', vom La Plata kom- mend, tft am 17; Jun: in Dünkircben an ekommen.

- 19. Juni. (W. T. B.) Der chnelldampfer ,Labn' von New-York kommend, ist am 18. Juni, 7 Uhr Morgens, aué der Weser angekommen. Der Schne11dampfer .Emö", von New-York kommend, ist am 17. Juni, 3 Uhr Nachmittags, in Genua ange- kommen., Der Schnelldampfer ,Trave' ist am 17. Juni, 12 Uhr Nachts m New-Yyrk angekommen. Der Postdampfer „Habsburg“, nach Brasilien bestimmt, ist am 18. Juni, 9 Uhr Vormittags, in Ovorto angekbmmen. Der NeichS-Postdamejer „Sachsen", nach Ost-Asien bestimmt, ist am 18. Juni, 7 Uhr * orgens, in Antrverpen

angekommen.

_Hamburg, 18. Juni. (W. T.B.) Zambia -Ameri- kanixche Paxketfabrt-Aktien-Gesells aft. er Post- damY er ,Persta' hat, von New-Ymk kommend, heute Nachmittag 3 U r KuFrbaven passiert. - Der Schnelldampfer .Normannia'

ew-York kommend, heute früh 4 Uhr 20 Minuten Sciiiy passiert.

Budapest, 18. Juni. (W. T. B.) Die auf drei Tage an- beraumte Techniker-Versammlung des deutschen Eisenbahn- vereins wurde heute von dem Direktions- räsidenten der ungarischen Staatsbahnen Ludwig tt_rit einer Anspra e eröffnet. worin derselbe bervorbob, da _die ungaritchen Kollegen sioz seien. ihre ausländischen Kolle en als aste. begrüßen zu können. Ueber 100 Mitglieder Waren anwe end. Nachmttjags fand bei dem Direktions-Präfidenten Ludwig zu Ehren der Gäste em Festessen statt.

London, “17. Juni. (W., T. B.) Der Uniondampfe: . Athentan ' ist auf der Heimreise gestern von Kéthadt abgegangen.

Rytterdam, 18. Juni. W. T. B.) ' ederländiicd- Amerikanische Dampfscbi fabrts - Gesellf aft. De: Dampfer .Obdam“, von New-York nach Rotterdam, t beute früh m Rotterdam angekommen. Der Dampfer . Veendam', von Rotterdam nacb New-York, ist gestern Nachmittag 5 Uhr 45 Minuten von Boulogne s. Mer abgegangen.

Theater und Mail!.

Königliches Opernhaus.

_Zur Erinnerung „an die vor 75 Jahren (am 18. Juni 1821) im Köntßlichen Schauspielhauses siattgebabte erste Aufführung ging Kar Maria Von Weber's romantische Oper .Der Freiscbch; gestern auf der Bühne d€s„Opernbauses in Scene und erwe wiederum den Bersal], der eme Aufführung dieses unvergleicblicbcn Werks_stets zu, begleiten pflegt. Stoff, Dichtung und Musik sind in dreser rexfstsn Schöpfung des unsterblichen Meisters ' harmonisch miteinander verbunden, so unmittelbar deutscher Anschauungsweifx und deutschem E finden entsproffen ' so boüendet m Form und Ausdru Smitieln, daß deutsches Auditorium, so lange es ein solches geben wird, stets im Banne balken werden. Aber auch selbst über die Grenzen des engeren und weiteren Vaterlandes hinaus haben die finnige Dichtung und die einscbmeichelnden Weisen sub die Herzen zu erobern Mußt. Upter Kapeameifter Or. Muck's kundige: und um- sichtigen: übrung leisteten gestexn Orchester, Solist'n und Chor Vor- tre liches. n ter Lime tft der Agathe des auf der J e ibrxs Könnens stehenden Fräulein Hiedler rübmend zu gedenken.

s Wefxn dieser wobl mit der schönsten Stimme, die wir augen- blicklich hier haben, begabten Künstlerin deckt sich so vollkommen mit dem Bilde, das man, sich dem einer Agathe macht, daßxnichts zu wünschen bleibt, als em wem mehr Deutlichkeit in der ussvracbe des Textes. Ein leisch Scherer, ebenfaas über glänzende Stimm- mittel Mgmder ' er ist ZerrSommer, der den Max fang; das Glei gilt von Herrn ödlmger, deffen tadellose Wieder- gabe des Kaspar des öfteren gewürdigt wurde. Auch Fräulein Dietrich ist ein Aennchen, wie man fich's nicht be er wünschen könnte. Die Herren Bulß(Ottokar), Kroiop Kuno), Kraa(Kilian), Stummer Famil), sowie die Damen Egli, otbauser, Weiß und Krainz als ' rautjungfern bilden eine Bejesungeda Nebenrollen, wie sie nur ein Kunsiinftitut allerersten Ranges zu bieten im stande ist. Die gestrige Wieder abe des Werks dürfte, alles m allem genommen. den besten der in en 75 Jahren erfolgteanrungen zuzuzählen sein.

Im Schiller-Tbeater kommt am Mont Bauernfeld's Lustspiel .Bürgerlitb und Romantisch'_ zum ersten al zur Auf- führung. Frau Clara Meyer spielt dann die Katharina von Rosen als Gast. Morgen Abend wird der SÖwank .Vergniigte Flirtn- wocben' von Brentano und Keller wiederbokt.

M

Das Denkmal Kaiser Wilbelm's [. aufdem Kyffhäuse. , wel geZern im Beisein Seiner Majestät des Kaiser! und _ den! eben undesfürften feierlich eingeweiht wurde, ist in Zteinee Ge ammtaniage eine SÖöpr des Berliner Architekten wo

8. DU Monument etbet sicb aks dem Plateau des aas:- umwobeneu, 456 m hohen Kvsfbäuser-Bt-Kbetges, dem M des 759 qkm mofa ffendea, denselben amen vagen komplexes, an der Siätte, wo einst die alu Kaifnburg stand, derm WMF W AÜW HaWbWDe-«WWÖ "Fe"- “37-174: en n e orra . e ge : KriegerbunßwertiÖIet bat, beßebt aus einem iskenattiaem Thum, der auf einem halbrunden, mit bet den ver- sebenem Mamu Y! und an F die W MWUWWd man :- zwei Men at der Kaiser di.?“ Wsardadekse dWYä'edaC!

, ro a' m! - " Hatmandßunmi !batvondmsteileu «&; ra ende Denkmalwlatte erreicht so durchs! mm drk! aches T orgewölbe und [“a-gt ia eiaeu ticken, lei den aum. Wi ü Tee!; Meint au Zeworzuwaebsen und sieh ! deu Qua do: werks zu vereinigen. In einerxVxetießmg „„ lei am im .unterirdisZm Mose“, ift Kaisa Isen er Suliung die aiserkrone auf"“"deK W waüendem Bart fo wie die Sage ibn Bildhauer N. Éeiger-Berlin. wiederg .

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