1896 / 151 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 26 Jun 1896 18:00:01 GMT) scan diff

in diesem Ia rbunkevx durchmachte, miterlebt hat der reund ** „Uparm's und ran Schubert's, gestorben. Fast wolli: es s einen, ck sei mit ihm ach jene barmloS-beit e Kunst. die unsere Väter erfreute, mit ins Grab gesunken, als sollte der leichtfertige Ton der meisten Modernen Schwänke und Possen allein die Oberhand behalten. Dem ist aber, wie die gestrige Auffü rung erfreulicherweise bewies, nicbt lo. Es giebt noch ein unverdor enes Publikum, das, der ri- voliiä abbold, “nch an dem breiten, bebaßlichen Humor ver eit der o eben, der Iabots, Conants und alt änkis en Zylinderhute, der ürZerl chen Biederkeit und sentimentalen Romanik erfreuen kann. Mt ri tigem Verständniß hatte die Re ie des Schiller-Tbeaters das Zeitkolorit dcs Lustspiels festzuha ten ewußt, und den naheliegenden Fehler, das Stück in mo ernem Aufpu zu Leben, vermieden. So muibete es als anmuthiges enre- ild von nicht geringem kulturbistorißcbem IntereLe an und fand bei den blreichen uscbauern eine sebr eifäUige Au nahme. Unter den Dartellern ist n erster Linie Frau Clara Meyer zu nennen, welche das Fräulein von Rosen mit jener liebenSwürdinen Anmutb ber- körverte, die ihr früher im Königlichen Schauspielhause so viele ' Freunde erwarb. Vorzügli war auch das Gegenspixl „des Herrn _ airy, der den Baron yon ingelftern mit roßer Naiurltchkeit und Gewandtheit verkörperte. Unter den übrigen arstellern zeichneten sich besonders die Damen Lebermann und Werner und die Laurence, Reimann, Joseph und Schmasow aus.

Im Königlichen Opernbause werden' morgen Masca ni's „(38.79.116er kUJt-joaua“ (Santuzza: Frau Pterson; Alfio: err BulßZ und Donizctti's „Marie, die Tochter des Re imentS" (Marie: Fräil: ein Dietrich; Tonio: Herr Philipp; Sulp ce: Herr Krasa) e e en. * g g Im Neuen Königlichen Overn-Theater gelangt mor en ,Das Heimchen am Herd“, Olper in 3 Abtheilungen' (ret

nacb DickenS' leicbnamixéer Erzäl) ung) von A. M. Willner, Musik von arl Go dmark, zur ersten Ausführung. Die Besevung lautet: Iobn, Posiiaon: Herr Fricke; Dot, deffeß Yan: Frau Herzog; May, Puppenmacherin: Fraulein Weißf; Eduard" ummsr, n a

Herren

Seemann: Herr Sommer; Tackleton,„Puppe brikant: rr Krolop; das Heimchen, eine Griüenfee: Fraulein Rotbquser. apeUmeister Dr. Muck dirigiert. Das Werk ist vom Ober-Regtffeur Tkhlaff in Scene geseßt, die dekoratiVL Einrichtung hat der Ober-Inspxktor Brandt besorgt. _ Die neue Dekoration der 1. und 3. Ainbetlung Iobn's Stube) ist vom Königlichen DekorationSmaler Quaßlio-

erlin, die der 2. Abtheilung (John's Garten), sowie das Schlußbtld vom K. K.,.Hof-Tbeatermaler Brioschi-Wien gemalt.

Jm Königlichen Schauspielhause npbt morgen Karl Niemann's Lustspiel „Wie die Alten sungen“ in Scene. Die Hanne spielt darin rau Scbyamm. _ ,

Im _S iller-Tbeater kommt mor en ,Vurgerltch und Romantisch" mit rau Clara Meyer als Kat arina Von Rosen zur Wiederholung. 2) it Ende dikses Monats beschließt Frau Claia Meyer ihr Gastspikl. _ Von Mitte Juli bis Mitte August finden die Vorstellungen außer Abonnement statt; den Abbnnenten „werden auch für diese Zeit die Abonnenrm1t§preise eingeraumt. Die neue Spielzit beginnt Mitte August.

Mannigfaltiges.

Die Stadtverorbneten erledigten in ihrer gestrigen Skisung zunächst eine ROME gescbaftlichcr Angelegenheiten und genehmigten so- dann die Vorlage, betreffend den Ankauf eines Theiss des (Grund- stücks Oderbergersiraße 57/59 für eine Volksbadeanstalt. _ Stadt- verordneter Buchow erstattete bierauf Bericht über die Magistrats- vorlagen, betreffend: 1) die Einrichtung eines Einladcplaizxs für bis Ver- schiffun von Hausmüll auf dem stadtischen Lagerplay am Südufer 14/15, 2) die rwerbun eines zu Pinnow bc-i Birkx-nwerder belc'gkncn Grund- stücks zur Herr chtung einer Aus- und AbladesteÜe für Haukmül]. Bside Vorlagen wurden an enommen, jedoch mit der Bedingung, daß der Hafen möglichst weit ötlich und der Nachbargrenze paraliel ange- legt werde. -Es„ folgte die Bericbtxrstaitung über die Vorlage, be- treffend die Angliederung des Instituts für In kktionskrankheiten an das 117. städtische Krankenhaus, Der lusschu beantragte folgende Beschlußfassung: „Die Versammlung erk ärt sicb mit dem VextragSentwurf zwischen dem Königlich pr€ußischen

iskus, vkrtreten durch die Unierrichtsverwa1tung, und der

tadt Bßrlin wegen Angliederung dks Instituts für Infekiions- krankheiten an das 117. städtische Krankenhaus cinVerstanden und C1."- mäcbtigt den Magistrat _zum Abschluß des Vsrtragsx' Gegen den ZL des Vertrags, der die SteÜung dks Dirigenten der Infektions- btbeilung betrifft, wurden Von den Stadtberordneicn Louis Sachs, Hugo Sachs und Meyer Bedenken 97112111) gemacht, gegen die sich andererseits Stadtrat!) ])r. Siraßmann, Bürszcmnsifter Kirscbnkr, Stadtverordnete Cassel nnd Zadek erklärten. Bei der Abstimmung wurde zu § 2 folgender Antrag des SiadtVSrordneten Louis Sachs an- enommen: .Wenn der dirigierende Arzt aus scincr Stellung am Kranksn-

aufe au51chcidei, hat bis zur andc'rwkitigen definitiven Beieyung dc-r

Stelle die städtische Verwaltung für geeignete Stellvertretung zu sorgen.“ Jm übri en wurden die sämmtlichen Paragraphen dem Antrag des Aus cbuffes enebmigt. _" Zur ErweiterunD des Gymnasiums zum rauenK oster hat der Magistrat in einer orlage den Ankauf des Grundstücks Neue Friedrichstraxe 86 em "foblen. Der zur Vorberatbung der Vorlage eingeseßte AUT spra sich. wie der Stadtverordnete Bracke namens desselben beri tete, gegen die Annahme aus, da der Preis des Grundstücks zu tbeuer sei. Die Versammlung nabm jedoch mit großer Majorität den Antrag des Magistrats an. _ Mit den Vorf lägen, betreffend den provisorischen Betrieb des Hakens am rban, erklarte ck die Versammlung ein- ver-“tanden, ersuchte aber gleichze ti den Magistrat, die in Aussicht genommene Verwaltungs- cputation recht bald ein- zuseßen, um mit ihr die Fragen des Lösch- und Lade- wesens für Berlin in Veratbung u nehmen. _ Auf Antrag des Stadtverordneten Dmie wurde ?odann die Vorlage, betreffend die Zahlung von Be trägen zu den Kosten der Erbauung der Samariter - Kirche und der Simeons - Kirche, bis nach den Ferien vertagt. _ Die Vorlage bezügli des Ankaufs eines

rundstücks in der Dunckersiraße zur Erri tung einer Gemeinde- Doppelschule gelangte zur Annahme. Ebenso erklärte sich die Versammlung mit det' Verlängerung des Vertrags über Einrichtung und Unterhaltung von Verschönerungsanlagen im Kleinen Thiergarten einverstanden. _ In die gemischte Deputation zur Entscheidung über die Vertretung oderNBetbe-iligung der städtischen Behörden an den bier stattfindenden Kon reisen und (Generalbar- sammlungen von Vereinen wurden gewäb t; Stadtverordnete 1)r. Langerhans, ])r. Schwalbe, Cassel, KyÜmann, Mtchelet, Witkowski, Baumgarten, Ed. Perls und Weber. _ Nach Schluß der öffentlichen folgte eine geheime Sitzung.

Ibre Königliche Hoheit die Prinzessin Friedrich Leopold beebrte gestern Miitag in Begleitung Höcbstibrer Kinder die Ver- liner Gewerbe-Ausstellung mit einem längeren Besuch.

Das Preiögericht der Berliner Gewerbe-Aussieüung befindet sich bereits in lebhafter Thätigkeit. Nachdem fich das Gefammt-

rengericht unter dem 4. d. M. konstituiert hatte, haben in der “wischenzeit auch die Prsiörichtcrgruppen ihre ersten Sißungen ab- gebaltc'n und ihre Vorsitzenden und Schti tführer gewählt. Am reitag, den 19. d. M., wurde unter Vor is des Zwsiten Vor- Yenden des TGefammi-Preißgericbts, Pxoseffors W, Hartmann eine Sitzung der Vorsißendkn sämmjlicher Preisrichtergruppén abgehalten und dabei über die Thätigkeit des Gesammt-Preisgerickois sowie der einzelnen Gruppen Bericht erstattet. Zur Einlkitun und ichneüen Fötderung der Preißrichtexarbeiten sind Von sämmtli en Ausstkllkrn, und zwar als Ergänzung dsr Mittheilungen im Hauptkatalog, genaue An aben über die ausgestellten Gegenstände bezw. über die der reisbkwexbuna untkrworfénen Gegcnstände eingezogen wvrden. Um die Ueberfichtlicbke'it dikser Angaben zu erhöhen, mußten dieselben in Formulare cingctragen werden. Es war dabei den Herren Ausstellern gestattet, in Einem bcsonderen Bericht auf die Vorzüge ihrer Ausstellungen hinzuweisen; Von dieser Erlaubnis; ist in reichem Maße Gebrauch Zemacht woxden. Die inzwischkn eingeliefsrien Formulare nebst dc'n dazu gébörenden Crlauterunx'xßberickpten' gingen den ein- zelnen Preisrickyternruppkn zu, die nunmehr 2[Zofort m Funktion trsten Werden. _ Am 20. d. M. ist der Erste orsi ende 1766 Gxsammt- Yreisgerichts, Herr Wirklicher Gkbeinnr Rath, taaisskkretar a. D. erzog Von seiner Erbvlungßreise zurückgekébrt und bat die Leitung des Gesammt-Preis erichts übernommen. Die Geschäftssiklle dcs Yreißgkrickyts bleibt i16504) nach wie Vor: die- Wbbnung des Zweiten 5 yrsißenden, Berlin W., Neitelbecksiraße 7/8. Alle an das Preis- ericht zu sendenden Brisse nder Eingabkn find an die genannte Ge- xxäyäftsstelle zu richten.

Am morgigen Sonnabknd, Abends 6 Uhr, wird Herr Professor 1)1". Otto Jaekel im Hörsaal des Chemiegebäudes der Ber- liner Gewerbe-Ausstellung übcr ,die Entwickelung dsr Think- melt“ sprechen. Der Vortrag wird zunächst Von der Entwickelung der OrganiSmen auf unserer (Erde handeln und dann im bssondcrcn auf bis Entwickelung ker. Wirbeltbiexe eingeben, iie mit Hilfe: der fossilen Foxmen in eininxr Voüständigfeit uniersucht ivor- den könnkn. Nach kinkm Hinweis auf bis charaktsrisiischkn Eigenschaften dikfes Tbietstamms Wild ic'r Voriragcnde namentlich dis Momente hctborbkbcn, Welche größkre Umgestaltungen des Körpers bedingen und dadurch zur Entstehung n(sondeitkr Entwickelungbrcibkn Veranlassung geben. Weiter wird er erörtern, wie dic Umgebung der Organismen Wohl die Anregung zu ihrer Umbildung gikbt, die Acndsrung selbst aber nicht durch natürliche uchtWalckl, wie Darwin es annahm, sondern in dcn funktionierenden heilkn des OrganiSmus direkt durch diese selbst bewirkt wird. .

DaÖProgramm dir Vorträge für die nächste Woche lautet: Montag, den 29. Juni. Professor Maerckcr-Haüe a. S.: „Land- wiribschaftlich - chemische Zeit; und Streitfragen". Dicnßia , din 30. Juni. . I. Van den Wyngakrt-Betlin: „Dic Entigtebung nnfcres täglichcn Brott-s“. Mittwoch, den 1.Iuli. Geheimer Ne-

aierungs-Ratb von Maffow-Yotsxam: Donnerstag, den 2. uli. roikffor 131“. Gaertner- ena: ie , Kvgiene des Trinkwa erS“. re*:taa, den 3. Juli. rofesssyx'yr ' aoul Pictet-Berlin: .Die tefen Temperaturen, ibre Herstenxm' und Anwendun in der Wtffens aft und Technik". Sonnabend ÜisJ'iZ' Pro esso: ])r. Wabns affe-Verlin: „Unsere Heimaes „„

ze .

Ein Comité unter dem Vorsiß des Dr. W. Gebhard dem unter Anderen auch die erren G. Küblstein, ' t“ zu“ von Reibniy, Major a. D. choenbeck, M. beabxichtigt im Monat September im Anschluß bern enden Allgemeinen Deutschen Sporttag ein großes, Mit der Berliner Gewerbe - AusstcÜung in Verbindung stehen- des Sportfest zu vzxranstalten. Die Ausstellung sol] den Anstoß zu einer Darbteiun dcs regen sportlichen Lebens der. Hauptstadt geben. In einer orbesvrechung, welcbe kürzlich Wischen den Vertretern des Conittés der Sportabtbeilung der AUSstellung und einer Anzahl Berliner Sportsmännerstattfand, wurde beschlossen am Montag, den 29. d. M., Abends 81 Uhr, im „Hotel Sa onia', Königgra erstrafxe '10, eine Versammlung zu verantaltm m wel er ber m der Vorberatbung gewählte und diese:; Aufrztf unterzeichnende Ausschuß einen Entwurf für das Fest vorlegen und in der ern größeres Festcomité; gewählt werden soll. Alle Ber- ltner Sportvereine find gebeten. zu dieser Versammlung, Welcher der Fesiaubs uf; der Berliner Gewerbe-Aussteüung beiwohnen wird,

offizieÜe ertreter zu entsenden. Auf das an Seine Majestät den

„Angermünde. 25. Juni. Karsch Von der 50. Ia'bresversammlung des Branden. burgtscben ngptvererns der Gustav Adolf-Stiftung abnesandte Huldigungs-Telk ramm (s. Nr. 150 27.231.) ist, dem „W. T. B.“ zuf'olgx, die nachteibende Antwort eingegangen:

„Seine Maxesiat. der Kaiser und Köni [affen dem Branden. bnr iscben Hauptverein der Gustav Adoxf- :ifiung für das Aller. bo ftibnen aus Anlaß seiner 50. Iabrsßbersammlung erneut zum Ausdruck gkbrachte Gelübde unverbrücblicher Treue herzlich danken und den segenSretchen Bestrebungen bes Hauptvcreins aucb ferner Gottes Schuß und reichen Erfolg wünschen. Auf NUerhöcbstLn Befehl; yon Lucanus, Geheimer Kabineté-Ratb.“

In der henti cn Versammlung hielt der. General-Superinivndent 1). Dryandkr dre ' tstpredtgt.' Die große Liebeßgabe Wurde der rves1preußtschcn DiasporageMLmds Podgorz zuerkannt.

Kluge gehören an einen '

Dr_ksden, 25. Juni. Der Schleppdampfer Nr. 4 Von der „DnmpsschKppfcbiffaizrts-Gfesiliscbnft versinigikr Elbe- und Saale. Schiffer“ hatte heute Vorxntttag die Aunustusbrücke iHalwärts passiert, als er aus noch unaufgeflartcr Ursache aus der Fabrtrichtung kam und so dicht auf das linke Ufer losfahr, daß cine mit 7 Badegästen bcskßle bealuxpe vom „Steven dcs Dampfcrs utngeworfen wurde. Sammtltcbk? Badegasie fielen ins Waffer und konnten Erst nach Jroß-en Anstrengungen gerettét werden.

Wien, 25. Iuyi. Die Bläiicr melden m-sVozen, daß fich auf dkr Südbabnftrecke Bozen_Franz€nsfeste zwischen Weid- bruck und Aßmang im Eisack1bal nestcrn Abénd infolge eines W o_lkenbru obs cine gcwaiting elSm asse loélöste und dssScbienen- glense sowie die Brennerstraße in einer Länge Von ungefähr 60111 ber- sciynttcte. Man bofft, die Verkehrsstöruna bis zum Abend be- setttgkn zu können. Die Straße in das Sarntbal wurdc bei channc-skofc'l infolge dss anhaltsnicn ngsns Dlllch das Hochwnffer der Talfkr zsxstört. Auch die Eisnck ist statt“ geicbwvüen.

Linz, 26.1Inni Im Strafbanse zu Garste'n (Ober- Oesterrstäß ist kme Revolts ausgebrnckyen. ZweiKompagnienIäger sind dahin abgsgangen.

„Londbn,_ 25. Juni. Hefti („'n nastrrschsn Fic-bkr Erkrankt. ind.“ en nicht ringetrsjc'n. _„__„_.„

Stockholm, 25. Iuni. Von dem depolrciscndcn Andrée ist vin Tromme sin gestern aufgegebencs Tklc'gramm bier einge- troffen, wonach die Expedition am 20. d. M. früh in Ise- Fjord auf Spiyber cn angekommen isi. Die Ankunft daselbst ski durch große Etkimasnn zwiscbkn Horrand und Ise-Fjord etwas Verzönkri“ wnrdcn. Im übrigén sci die Reise so rvsit gut Verkaufen, und Alia beiänden sich wohl.

Yokohama, 24. Juni. Nach einer Meldung des .Reuieriscben Bureauß“ wird die Zabl der bei dsr jünnsikn Hochslutb (vgl. Nr.143 u. 145 5.281.) an der Nordonküste ums chsn Ge- kommenen auf 27 000, die Zahl der Vkrlkßlkn auf 8000 angegrben.

(Fortscßung dcs Nichtamtlichen in der Zweiten Beilage.)

Der Afrikarkiscnde? Stan [ey ist anxinem Eine Abnahme dcr Kraxte ist

T* 53a “:“-*"

Wetter f 8

icht vom 26. Juni,

r M orncx; s. eingetrktsn.

wieder südliche'r Wind und Abnahme des Luftdrucks

7.) Uhr.

Deutsche Seewarts. ""

ratur 811518 4 " N.

Skationen. Wind. Wettex.

Bat auf 0Gr u. d. Meeressp. red. in Millim.

Te 6 1x! FFT «€.:

bedeckt bedeckk

V-lmullet. . 4 1

2 wnlki

2 baib ibed. 6

2

Akkrdken . * Ebriftiansnnd * Kopenhagen . Stockholm .

Havaranda . CoerueenS- town . . Cherbourg . der . . - . vlt ..... mburg . . winemünde Neuiabrwaffer Memel . . .

Kris . . . . ünster. . . KarLSrube. .

WieSbaden . München . .

768 [SW IN NO NNO 758 NRW 757 N

NW NO

Machani. Text Von (G. Varga.

qq» („"NO OU-q

bkdeckt

bedeckt ufzug.

aesebk

769 767 765 761 761

beiter

wolkig NW woxkig NNW bédkckt

1

Z Rathskeller. 4

NRW Z bedeckt

"1

1

2

1

Wilhelm Hauff,

mann. 758 NRW bali) bed. 757 NNO beiter

756 N halb bxd.

765 N bedeckt 762 N Wolkig 762 NO 4,wolkigl) 762 NW 2 bedeckt") 761 O ? bedeckt“)

4

74

1)r. Muck.

Cbemniß .. 760 N bedeckt NW

Berlin. . . . 758 W beiter Alten fungen. NNW

Niemann.

Wien.... 755 wlkl :) en os Max Grube.

Breslau. . . 75 la d'Aix . . 765 izza . . . . 754 O wolkig

Triest . . . . 755 ONO beiter

*) Gestern Gewitter. ?? Gestern Gewitter. ') Nachts Regen. 4) Nachts eg

Uebersicht der Witterung.

In Süddeutschland und Böhmen nd gestern und Nachtss were Regen gefallen, tbei weilse mit Ge- witter. arlSrube, Bamberg, Prag me den Regen- höben über 40 mm. u in“ Oesterreicb-Ungarn ynd Frankreich baben Ge iter und starke Re en "tattgefunden. Die unahme des Luftdrucks und er iüblen nördlichen inde haben sich na Deutsch- land forigepflanzt; in Schottland ist er er bereits

bxdecki 4)

Cyclus. weitc'r Abend:

3 NO ;; wolkig 1

theilun en (frei zäblungg)

slhwöruug des kanis es Trauers von chiller.

Theater.

Königliche Ickanspiele. Sonnabend: Opern- haus. 165. VorsieÜUn . Unfalloria rustioann. (Bauern-Ebre.) B

RYiffeur Te laff. _ Fra Francesco. 1 usik von

' vom Ober-Rei eur Te laff. Dekorative Einrichtung vom Ober-i nspeiktor5 randt. Dirigent: Kapellmeister 1)r, Muck. -- Phantasien im Bremer Phantastisches Tanzbild, frei nack)

Adolf Steinmann. Anfang 74- Uhr.

Neues Onetn-“Tbeater iKroU).

um ersten Male: Das Heim eu am Heerd.

psx in 3 Abtheilungen (frei na namiaer Erzablung) von A. M. Wiüner. von Carl Goldmark. In Scene gesetzt vom Ober- Regiseur Teßlaff. Dekorative («Einrichtung vom Ober-Insvekwr Brandt. Anfang 7& Uhr. Schausviclbaus.

In Scene gese t vom Ober-Rpgiffeur Anfang 74 U r.

Sonntag: Opernhaus. 166. Vorstellung. Wagner- 12T. Der Ring des Nibelungen.

anderer,: Herr Theodor Reichmann, K. u. K. Kammersanger von der Hofoper in Wien, Siegfried: 7 Uhr en. Kerr Alfred Oberländer, Großberzo ich Badischer '

atnmersänger, als Gäste.)

Neues Opern-Tbeater (Kroll). Das Heimchen am Heerd.

von A.

Goldmark. Anfang 7 Uhr. Schauspielhaus.

( ourgognino: Herr Max

Anfang 8 Uhr. Sonntag: Jugend. Montag: Die Weber.

per in 1 Aufzug vbn Pietro nach dem gleichnamigen Volksstück In Scene geseßt vom Ober- Oper in In Scene

rich. Anfana 7:1 Uhr. Sonntag: König Heinrith.

enry Waller. Ed. Steinberger a. (G.

von Emil Graef). Musik von FW“ W" apps.

Dirigent: Musikdirektor Stein-

121. Vorfteliung.

llompla aut. William uSna

Schwank

Dickens' leich-

iufik

Dirigent: Kapellmeister

173. Vorstellung. Wie die Lustspiel in 4 Aufzügen von Karl

Sonntag : Erlauben Sie. Madame!

Siegfried in 3 Akten. (Der Anfang des Konxerts 6Ubr.

Illumination des Parks. Neue; Theater.

[ Anfang 7 Uhr. 1.22. Vorstellung. Oper in 3 Ab- nach Dickens' aleicbnamigcr Er- M. Willner. Musik von Carl

Die Ver- Ein republi- riedrich aulsen,

duell. Ausstattun s-Si il 174. Vorstellung. nasve iesco zn Genua. el in 5 Aufzügen von

ierau: Das ingspiel in 1

vom Stadttheater in Bkrn, als; Gast.) Anfang

Deutschen Theater. Sonnabend : Die Weber.

Berliner Theater. Sonnabend: König Hein-

Wessing * Theater. Sonnabend: Ferenczy- OperettenoEnsemble mit Julie Kopaczy-Karczag und _ Das Modell. Operette in 3 AuszüÉen yon Léon und Held. Musik von

Anfang 7x Uhr. (: Sonntag und folgende Tage: Das Modell. Yb. Iaco son und Benno Iacobson. MUR vox

Residenz - Theater. Direktion: Sigmund Laufenburg. Sonnabend: Der Stellvertreter. (be

und Georges Duwal. von Max Schönau. _ Vorbe-r: Erlauben Sie. Madame! Lustspiel in 1 Akt nach dem Franzöjxiéchen dcs Labicbe, von Fr. Lichterfeld. Anfang 74 c.

Der Stéllvertreter. _ Vorher:

Frreer-thhelmßüdttsrherMonzert-Wark. Cbaufseestra t 25-26. Direktion: Iu ius Frißscbe. Sonnabend: Der schlafende Fakir. Pose mit Gesang und Baaet in 12511ka von Leo Herzberg. n an Bei e nbrecbender Dunkei

Schiffbauerdamm 4 a. / 5.

Sonnabend: Gastspiel der Bud ter“ deut eben Operetten- und Vallet-Geseüschn[t.(;pes s n

Somo y. Musik von Wilhelm Ro enzweig. -- rauenbataillon. kt von Carl Somo y. Musik von Wilhelm Rosenzweig. Anfang 71 hr.

Sonntag und folnrnde Tage: Gastspiel der Budapester deutschen Operetten-Geseüscbaft. Das Damenducl]. _ Das Frauenbataillon.

Theater Unter drn Winden. Direktion: Iulius Fritzsche. Sonnabend: Der Bettelstudeut. Operette in 3 Akten bon F. Zell und R. Ganze- Muk von K. Miüöcker. Dirigent: Herr Kapell- mci tsr Jedermann. Anfang 77 Uhr.

Sonntag und die folgenden Tage: Der Bettel- student.

Adolph ETUÜ'TULMLX. Sonnabend: Char- lev's Tante. Schquk in 3 Akten von V'candnu Thomas. chertoireytück bes Globe-Tbeaters in London. In Scene geseJi" vnn Adolph Ernfk- "* Vorher: Mit neuer Ausstattung: Die Bains“

rbdistis e Posse mit Gesang in 1 Akt von

F. Rotb- Anfang 8 Uhr. Sonntag: Charley's Tante. _ Vorher: Die BÜRO.

Akten Von

Deutsch

Familien-Nachrichteu.

Verlobt: Frl. Melanie Scholtz mit Hrn. Haupt- mann a. D. Carl Bieneck (Therexienstein). “" Frl. Clara Schultz mit Hrn. O erlebrer „Uk- Ernst Trampe (Strasburg :. d. U.-M._Berlm)-

Verehelicht: Hr. Licut. a. D. rtedrich,_ W" Oppeln-Bronikowski rnit Frieda Fre in von Stein- Liebenstein (Berlin).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Forst-Affesior Eber- bard Von Groote (Fallersleben, rov. Zannover) _ Hrn. Oberlehrer Mosler (5 les; “S"- (EÉni-„i )Tocbter: Hrn. Prem.-Lieut. V"“

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Gestorben: HX“ General-Direkior AUJUst Erb“

(Veuioen Q-S.) -__

Verantwortlicher Redakteur: S i em e nroth in Berlin.

Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin- Druck der Norddeuts en Bu druckerei und VFW,“ Anstalt Berlin 8 ., W elmstraße.Nr- 3“-

Sieben Beilagen (eins chlicßlich Börsen-Beilage)-

der Vorstellung it: Feenhafte

Das Damen- Akt von Carl

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* “voi ' Mtoffen werd

zum Deutschen Reichs-Unz-eiger und Königlich Preußischen “Staats-Anzeiger.

NL“? 151.

Königrciéh Preußen.

Konzessions-Urkunde,

end den- Bau und Betrieb von volls ui Jetbreexfeisfenlbdabnedn vonRMtsxFau Zb“ Teuk1132ngaec1;

er (? an von an a na reiwa ba SWM die Lausitzer Eisenbahn-Geseiischaft. " urch

, Wir Will] elm , von Gottes Gnaden, König von Preußen 2c.

Nachdem von, der Lokglbabn-Aktiengesel]schaft jn Mü11chen,welche die Gründung einer Akitenqesellschaft unter der Firma: ,Laufingx Cisenbabn-Ge ellschqft“ beabsichtigt, darauf aYetragén worden ist- vieser GeseÜs aft die Konzession zum Bau und etriebe nachbenannter für den Betrieb_m1tte'ls ZOambfkraft und für die Beförderung von

ersonen und (Gutem nn offentxtchen Verkebrx bestimmter, den Be- iYimmun en der Babnordnung fur die Nebenersenbahnen Deutschlands unterwoi?ener Eisenbahnen &. von Muskau über Teuplitz nach Sommerfeld „und b. von Ranscha nach Freiwaldau zu ertheilen, wollen Wir diese Konzession fowrc das Rccht zur Entzikbung und Be- schränkung des GrundUJenjbums nachaßgabe ber gesetzlichen Bestim- mungen unter den nach lebenden Yedmgungen hxgxduxck) ertbeilen.

Die Gesellschaft bildet fi_ch unter de_r Firma: .Laufitzer Eisen- bahngeseUscbaft' und nimmt ihr Domizil und den Sitz ihrer Ver- waltun in Sommerfeld, ngterungsbeznk Frankfurt a. Oder, oder unter enehmigung des,Mtn1sters ber öffkntltcben Arbeiten an einem anderen, an einer der beiden Bahnen gklcgcnen Ort.

Die Gesellschaft ist den bestehenden wib den künftig ergebenden ReichS- und Landesgeseßen ohne n;;iteres untcrworfen.

Das zur Plan- und anschlagömäßigen Vokikndung und Ausküstung der Bahnen erforderliche Anlagckapital wird auf den Betrag von 3367 000 «)(-. für die Bahn VKuskau_Sommerfcld und von 642000 „ck für die Bahn Rauscha_Fr€twa1dau festgese 1.

Der Nennbetrag der Von der Gesells aft asszugcbenden Aktien darf den Betrag des festgese ten Anlagekapitals nicht übersteigen. Das Aktienkapital ist baar und vo Linzuzablen und lediglich zur plan- und an- schlanstnäßiaen Vollendung und Angrüstnng der Bahnen zu Vkanden.

Die Aktien dürfen erst nach der Betriebberöffnung der Bahn ausgegeben werchn.

Den Aktionarcn kann nach ber boUcn Leistung des Nennbetrags der Aktien bis zum'Ablanfe desjenigen Kalcnberbalbjabres, in wclchm der Betrieb auf einer der bciben Bahnen eröffnst wird, jedenfalis aber nicht über dasiknigs Kalendkrhalbjabr hinaus, in welchem die im Artikel 1711] Nr. 3 isstgescxztc Bauitist abläuft, soweit die crübrigten Mittel solches zulasskn, 016 kaäbrung wou Bauzinsen bis zu 49/0 des NLnnWerths ihrer Aktien zugesichert werden.

111

Die gesammte Lsitung der Bau- und Betrieböberinaliung ist eincm Vorstands zu übertranen, welcher die _Gcseuscbaft mit den qeseylicbcn Bc- fugniffen und Verpflichtungxn des Vorstandes ciner Akiicngeseüsäyast vertritt und für die Gcschästsfübru_ng. insoweit dieselbe der staatlichen Beaufs1chtiaunn unterliczgt, der Anisichtsbobörd€ verantrvortlicb isi.

Die Wahl dcs Vorstandes VDSt", falls dersklbe aus mehrprcn Pkrsonsn bestshkn sol], die Wahl des Vorsitzkndsn nnd der tcchniscben Mit- glieder bedarf der Bestätigung dss Ministcrs der öffentlichcxn Arbeiten.

Die GeschäftSordnun für den Vorstand unterliegt der Genehmi- gung dss Ministers der ö?fentlich€n Arbsitc'n.

Sofkrn die oberstcx Betrikbsleiiung nicht durch de'n Vorstand selbst erfolgt, finden die Vorstebkndcn Bestimmungen auch auf die Wahl und die Göschäftsordnung des oder der oberstEn Betrikbsleitcr Anwcndung.

17.

Dis Mitglicder des Aufsiäpisraibs _und des Vorstands, sowic sämmtliche YZLÜMU'U der GeieUschaft müsien Angebörige VCI Deutschen Reichs sein und, sbnnxit nicht Vom Minister dsr öffentlichcn Arbkiten AuEnahrncn zugelassen werden, im Inlande ihren Wobnfiy Haben.

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Die Staatsregic'runsx ist bkr€chtigt, sich in dMZällc'n, wo sie das staatliche Intercffe fiir bktln'iligt crachtst, bsi den ' Ersammlungen und den Verbandkungen dcs Anfsickptsratbs und 5617 Gcncralbsrsamm- 111119 der Aktionärs durch einen Kommissar Vertreten! xu laissn. Um dre Ausübung diesks Rechts zu crmöleichcn, ist dcr Régikrnng Von allen die'skn „Versammlungen und Zuiatnmcnkünficn rcchtzcitig untér Vorlagé eincr dis Vol1siändig€ Angabk dir Bkrathungsgegknstände cnt- haltenden TagsSordnnng Anzeige? zu machsn.

_ Der Minister der bffcntlichcn Arbkiten isi berkchtigt, in den „allen, in welchen er es für nbtbig crachtct, die? Berufung außerordent- tcher Generalversammlungsn zu Vérlangcn.

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_ 21116 die juristische Pcrsönlichkcit dcr Cisenbabnncscüsckyast, wcklcher drk m dee stehende Konzcsfion als eine an ihre Person gebundenks Recht Lrtheilt ist, abänderndcn Beschlüsse dex Geseüscbaft, überhaupt aÜe Abänderungen ihres Gesküschafisvkrirags, welche? nach dkm in dieser Hinsichi lediglich und aUcin entscheidenden Ermessk'n der Staats- reénerung dkn Voraussxßungkn nicbt lntspr('chc'n, untcr dcnkn dick Kon- zésion ertbeilt ist, erlangen nur durch dio Gknebmigung dcr Staats- regierung Giiltigkeit.

Di? (Gesellschaft hat alle', ihren GssellsckpaftÖVLrirag bkircffsndcn GenLrnlwerfammlungßbeschlüffk, chor sie dlksé beim Handklsgericbt zur Eintranun anmeldét, der StaatSregicrung mit dlm Antraga auf die vorbezeichnete 5Zrüfunn und Bestätigunn Vorznlc'gcn und die Critickycidung der Staatslegiernng de'r Anmeldung bsim Handelögxricbt beizufügen.

Insbesondere bedürfen Beschlüsss dEr GksKlUchaft, w€lch€ dic Uebernahme des Bctriebcs auf anbercn Cifenbabnsn, die Uebertra- LUUJ dc_s Betriebks dsr eigenen Bahne'n an Andere, die Auflösung dék Gexeüschaft oder die Vcrichtnclzung mit einer anderen Gescklscbaft “Yssvkkcben, oder durch welche sonst die Babnanlage odcr dercn Bc- trieb a'ufgegeben werdi'n sol], zu ibrsr Gültigkeit der Bestätigung der Köm lichen Staatsregierung.

lese Bestätigung ist auch zur Aufbkbung derjenigen Beschlusse friiherer Generalversammlungen erfordcrliä), welcbe Vom Staat ge- "LHngt Waren.

4711. . Für den Bau und Betrieb beider Babncn sind'dic Babnordnung fur die Nebeneisenbahnen Deutschlands vom 5. Juli 1892 (vcröffeni- lcht in Nr. 36 des „Reickzs-Geseßblatis' Von 1892 S. 764) und die asu ergebenden ergänzenden und abänderndenBestin1mnngen(Vgl.§55 daselbst) maßgebend. Die SpurWeite der Babnsn soll1,435 m betragen.

7111. Für den Bau insbesondere gelten folgende Bestimmungen: Der Staatsregierung bleibt vorbehalten: . die Feststellung der Bahnlinien in ihrer voUstandtgen Durch- fuhrung durch alle Zwischenpunkte, die Bestimmung der Zahl und der Lage der Stationen, die eststellun der Entwürfex aller für den Betrieb der Bahnen be- - ,iimmten aulichen Anlagen und EinrichtunFen, sowre die FLÜ- ÜÜUUJ der Entwürfefür die Betriebßmitte und ihrer Anzahl. 6 Dem Staat bleibt für alle durch die Ausführun der genehmigten snt'vürfe bedingten Benacbtbeiligun en eines Ei ent ums oder seiner Yslkßen Rechte der Ans tych auf vo stän ige Ent cbädigung nach Maß- " er BesevlichenB immungen gegen den Konzessionar vorbehal-en. 128 er Konze onar bat aUen Anordnungen, welche we en “"ck“ Beauisi tigung der beim Bahnbau beschäftigten Arbe ter en en, na ukommen. 3) Die Vollendan unz Inbetriebnahme beider Bahnen muß

Erste Beilage

Berlin, Freitag, den 26. JW

längstens binnen zwei Jahren und sechs Monaten nach Eintragung der Gesellschaft in das andelßre i na ie enden Artikelß )(7111 erfong. Ist“ in Gewäßbeit des - ck b

Fux dle Vorlnae der ausführlichen Bauentwüife sowie für die Inangrrffnabme, dt?- FOrtfübrung, die Vollendung und Inbßikicbnabme der emzelnx'n Strecken und Bauwerke der Bahnen können vom MillistU der öffentxicben Arbeiten besondere Fristen feftgeseßt werden.“

4) „Fur den Fal], daß der Konzessionar mit der Erfüllung der ihm bezuglich kes Babubaues obliegenden Verpflichtun en, insbesondere dxr rechtzerttgen plan- und anschlagSmäßi en Ausfü rung und Aus- rnsiuna der Bahnen in Verzug kommen ?ollte, ist er zur Zahlung emer Verzugsstrafe yon 50/0 des für die Bahn Muskau_Sommerfeld anf 3367 000 .“ und für die Bahn Rauscba-Freiwaldan auf 642 000 „M festgeseßten Baukapitals mit der Maß abe verpflichtet, daß die Entscheidung darüber, ob und bis zu wel em Betrage die Verzugsstrafe 915 verfaüen anzusehen ist, mit Ausschluß des Rechts- wsges dem Minister dsr öffentlichen Arbeiten zusteht.

' Zur StchersiSÜnng dieser Verpflichtungen hat der Konzesfionar cht chr General-Siaatskaffe den Betrag von 200 450 «16, in Worten: ,ZWLtmalbnnkcrnausknd vikrhunderi und fünfzig Mark“, baar oder in preußischen Staats- oder vom Staat gewährleisteten Werth- papicren oder in inländischen Eisknbabn-Prioritäis-Obligationen _ unter Berechnung auxr dieser Wetibpapiere nach dem Kurswertb '- nxbst den noch nicht falligen Zinsscbeinen und Zinsscheinanweisungen zu hinterlegen und in gerichtlicher oder notarieller Urkundk mit der Maßgabe zum Pfunde zu bcxieUcn, daß dem Minister der öffentlichen Arbertsn „dn! Befuaniß zuste 1, durch Vermendung oder Veräußerung der berpfgndeten Werthpapiere zum jeweiligen Börsenkurse die Ver- falLenen thafbetra'ge einzuziehen. _ Die Rück abe der zur Kaution xtwa Ikbortgen Zinsscbeinc erfolgt in deren erfallterminen, kann ]eboch Von „dem bezeichneten Minister untersagt werden, wenn nach seinem aÜLin maßgebenden Urtbeile der Konzessionen den Bau ver- zögern soUte. Auch ,ist der bezeichnete Minister ermächtigt. nach Maßgabe dcs Fortschritts dcs BUMI und der AuGrüsiung der Bahnen einen entsvrkchcnden Theil der Kaution Lchon vor völliger VoUendung des Baues und der Außrüstung der Ba nen zurückgeben zu lassen.

5) Falls ,die oben fkstgesexzts all emeine Baufrist oder eine der von dem Mmtstcx dcr öffentlicbkn rbeiten festgeseßten besonderen Banfrrstcn nicbt tnncgebaltcn wird, kann nicht nur die bezeichnete Ver- zngissitafe xingezogsn, ' sondern auch die ertbeilte Konzession durch landeßberrlicben Erlaß zurückgenmnmen und die im § 21 des Geseßes Vom 3. Novwnbkr 1838 vorbehaljene Verstcigerung der vorhandenen Vabnanlagsn eingelkitet werdcn. Sofsrn die Staatßregierung bon dim Vorbkbalie der Versieigarung der Bahnanlagen Gebrauch zu machen beabsichtigt, soll jedoch die Zurücknahme dsr Konzession nicht vor Ablauf der in dem angkzogencn §21 festgesetzten Schlußfrist erfolgen.

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Für inn Bcirieb insbcsondere gelten folgendk Bestimmungen:

1) ch Fkststcllung und diE Abänderung kes Fahrplans erfolgt unixr dkn nachfolg€nden Beschränkungkn Turck) die staatliche Aussichts- bcbbrdc. Der Konzessionar soll nicht verpflichtki sein, zur Vsr- mittelu-nc; des Psrsonenm'rkebrs mehr als zwci Wagenklaffen in die Zugkxmzustellßn. Auch soll dcrsslbez, solange die Bahnen nacb dem blkkfut: all'xxtn'maßgebenden Ermeffcn der Aufsickyisbßbörde Vorwiegend von nur ortlichxr Bsdeutnng find, nicht angebalikn wcrdsn könncn, mxbr als zivet dcr Personknbkförderung dienende Züge in jeder Richtung zu fahren. Die Feststellung des abrplans derjenigen Züge, 1vßlche dxr Konzcsswnar freiwillig 11er die abl 2 hinaus fahren läßt, wird b€t Wahrung der babnpolizeilicben Vorsckyristcn dem Ermessen des Konzksswnaxs überlassen. “_

2) Zur die ersten 5 Jahre nach dem auf die Eröffnung dsr Bahnen, olgcndln 1. Januar bleibt dem Konzkffimmr die Bestimmung der Preise"sow'bbl fur dkn Pétionen- als für den Güterverkehr über- lassen. Fur die FolngLit unterliegt die Fcstsieljnng und die Abände- rung des Tarifs der (Hsnc'hmigunn der staatlichsn Anffickdtsbcbördc. In Bcircffldes Giitkrvkrkebrs Wurden jédöck) nach Ablauf jcnks fünf- jabxtgen Zcrtkaums, so langs dis Bahnen nach dem bicrfür aUcin Ent-

schLtdsnd€n ETMLffM der Auffichtsbebördc Vorwikgend von nur örtlicbkr Bsdcntung find, wix'dcrkebrknd yon 5 zu 5 Jahren Höckysttarifsäße für die etnzelne'n Gütcrklaffen unter Vkriicksichtigung der finanzieUe'n La c 578 Untkrnebmens Von dem Minister de öffentlich" Arbsitcn fet- gejtküt. ka Uninrnebmcr bleibt überlassen, nach Maßgabe der rctchs- nnd lnndc'sneikßlickycn Vorschriften innerhalb dcr ch'nzcn diescr Höchstsatze die Soße für die Tarifkiasscn nach (“inkrem (Ermsffen fest- znssßen und Erbbbungikn wic Ermäßigungen dcr Tarifklaffensäize ohne 016 Zustimmung dseruificbtsbcbörde borzunehmen.

Auch tsx dsr Konzessionar bervflichtet, das jeweilig auf den prkußischkn Staatsbahnen bcstczb-“nch Tarifsystem anzunehmen und bin- ßcbtltch dcr Einrichtung direktnr Tariie die für die' prcußiscbsn Staats-

alnnkn jkivßiltg bestsbcnbkn allncmeinkn Grundfäize zu bcfolgen, Wenn und sonyett soiches von dem Minister der öffentlichen Arbeiten für Erforderlich €rachtci wird.

3) Der Konzksfionar bat, sobald eine dcr bcidcn Bahnen in Betrikb Lcnomrncn wird, eincn Ernc'quungbfonds und nsben dem in den Artikeln 239 i) und 1855 des .Oandklsgeféßbucbs in der Fassung dl's (Heiexze's, bktkkffknd die Kommanditgösel1schaften auf Aktien und die Aktit'ngksLÜsckMstkn, Vom 18. Juli 1884 (R.-G.-Vl. S. 123 ff.) borgsschriebencn Rkschéfonds (Bilanz-Reserbcfonds) einkn Spezial- Reservefonds nach den bestebknbcn Normativbestimmunnen und dem zur Ausfübrnng der lcßtcren unter (Henebminung des Ministers der öffsntlichen Arbsitcn aufzustellcndkn, von Zeit zu Zeit der Prüfung zu unterziehendén chulatib zu bildern.

Dcr Erneuerungs- und der Spezial-Rcscrvefonds sind sowohl Von einander als auch von anderm Fonds dcr GcseÜschait ietrsnntzn halten.

Der Erneuerungsfonds dient zur Bestreitung der Ko1ten der rcgslmäßig wiederkshrenden Ernßuerung dcs Oberbauc's und der Bstrikbsmittcl.

In den Erneuerungsfonds fließkn: "

n.. der Erlös aus dtn entsprechenden abnangigen Materialicn'

b. eine _dén Betriebscinnahmsn alljährlich zu entnehmende Rück- lage, deren Höhe durch das Regulativ festgesetzt wird;

(3. die Zinsen des Ernsuerungsfonbs. _

Der Spezial-Rescrvefonds dient zur Bestreitung von solchen dnrch außergewöhnliche Elementarereignisse und größere UnfäÜe bewor- gerufenen Aussaben, welche erforderlich werden, damit die Beförde- rung mit Sicherheit und in der der Bestimmung des Unternehmens entspkechenden Weise crftylgen kann.

In den Spezial-Reservefonds flie en:

a. der Betrag der nach dem (Hefe schaftsvertrag verfallenen, nicht abgebobcnen Dividenden und insen;

, b. eine im Regulativ estzuse ende, alljährlich den Betriebs- emnahmen zu entnehmende R ckla e;-

0. die Zinsen des Spezial-Reßervefonds.

„Erreicht der Spezial-Reservefonds die Summe von 60 000 „ji, 1? können mit Genehmigun? des, Ministers der öffentlichen Arbeiten dre RücklagenÉo lange un erblctben, als der Fonds nicbt um eine volle Iabreßru lage wieder vermindert ist.

Die Werthpa iere welcbe ur zinstragenden Anlage der ver- einnabmtcn und ncht “sofort zur erwendunix elangenden Beträge zu bescha'iien sind, werden durch das Regulativ stimmt.

Läßt der Ueberscbuß eines Iabreö die Deckang der Rückla en zum Erneuerun s- oder Spezial-Re erveßonds nicht oder nicht vo ständig YB. so ist as Fehlende aus den Ue erfcbüssen des oder der fol enden

etriebsjabre u entnehmen. AbweichungJeln hiervon sind mit eneb- mi ung des inisters der öffentlichen rbeiten kuläs g. Für die R cklagen geht der Erneuerungsfonds dem Spezia -Re ervefonds vor.

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T. Der Konzessionar ist verpflichtet: 8. für jede der beiden Bahnen besondere Rechnung zu führen, feine BUriebsrecbnungen nach ' den vom Minister der ffentli Arbeiten zu erla enden Vorschriften einzurichten, der Re ierun zu von le terer zu estimmenden Zeit die jährlichen Be ebSr nungs- abfchlü e einzurei en und seine Kaffenbücber vor ulegen;

b. der Aufte unk; der Rechnungen den Ze raum vom Anfang April jedes Ia res b s Ende Marz des folgenden Kalenderjahres als Rechnungsjahr zu Grunde zu legen; _ ' 0. die von dcn Aufsicbtébebbrden zu fiatii'iischen Zwecken für nöthig erachteten Nachweisungkn xowie deren Unterlagen auf seine Kosten zu beschaffkn und den Auffichtébebörden in den von ihnen fest- geseßten Fristen einzureichen.

R1.

Der Konzessionar ist verpflickptet, hinsichtlich der" Beseßun der Subaliern- und Unterbeamtenstellen mit Militäranwartern, in oweit sie das 40. Lebensjahr noch nicht zurückgelegt haben, die für die StaatSeisenbabnverwaltung in dieser Beziehung _ und insbesondere bezüglich der Ermittelung der Militäranwärtcr _ bestehenden und noch ergebenden Vorschriften zur Anwendung zu brin en.

ür feine Beamten hat der Konzes onar au? Verlangen des Mini ters der öffentlichen Arbeiten nach aßaabe der Grundsäße, wel e bis zum Erlaß des Geseßes, betreffend die Pensionierung der unm ttelbaren Staatsbeamten 2c„ vom 27. März1872 für die Staats- etsenbabnen bestanden haben, für seine Arbeiter nacb Ma gabe der jest und kunftig für die Staatsbahnen bssiehenren rundsäve ensions-, Wittwen- und Unterstüyun skaffen einzurichten und zu den- elben dic erforderlichen ZuschüsseT zu eiiien. 11

Die Verpflichtungen des Konzessionars zu Leistun en für die Zwecke des Postdienstes regeln fiel) nach dem Eisenba n-Postgese Vom 20. Dezember 1875 (Neicbs-Geseßblatt für 1875 S. 318) an den dgzu gebörigenVollzugsbestimmungen.jedo mit der Erleichterung, daß fnr dte Zeit bis zum Ablauf von acht Ia ren vom Beginn des auf die BetriebSeröffnnng folgendkn Kalenderjahres an Stelie der Art. 2, _3 und 4 des Geseßes die im Erlaß des Reichskanzlers vom 28. Mar 1879 (Centralblatt für das Dsutsche Reich S. 380) getroffenen Bestimmungen trkten,

, Sofern innerhalb des Vorbezeicbneten Zeitraums in den Verhält- mffen der Bahnen infolge von Erweiterungen des Unternehmens oder durch dyn Anschlnß an andere Bahnen oder aus anderen Gründen eine Aenderun 'emireten soüte', durch welche nach der Entscheidung der obersten €tchs-Auffichtsbebörde die Bahnen die Eigenschaft als Nebeneisenbabnkn virlixren, tritt das Ciscnbabn-Postgeseß mit den dazu gehörigen VoUzugsbesttmmungenF-Yne Einschränkung tn Anwendung. _ Dex „Kbnzessionar ist vqi'pf1ichtet. fich den bezüglich der Leistungen fur mrltinrtsclpe ZWCch€ bereit?; erlassenen oder künftig für die Eisen- babnkn im. Deutschen Reiche ergebenden geseßlichcn und rcglementari- sch61l Bestimmungen zu unterWerfsn.

FUR

" Der Tßlegrnpben-Vkrwaliung gngcnübsr bat dkr Konzesfionar deLnlgLn Verpflichtungen zu übernehmen, wclch€ für die pxeußischen Staatsbahnen jewcilig gelten.

)(7. Anderen Unternehmern bleibt sowohl der Anscblu an die Bahnen mit'tcls, Zweigbabnen,_ als die Mitbknußung der BaTnen Janz oder theilweise gWen z_u berembarende, nötbigenfalls Vom Minister der öffent- lichen Arbeiten ikstzuseßende FraLIjod-zr Bahngeldsäße vorbehalten.

Nacthrbffnung dks Bstriebc's ist der Konzessionar zur Aenderung und Erwsiter1xixnd8r Bahnanlagen sowie zur Vkrmebrung dsr Gleise auf den Babnbhien und (»Er freien Strecke verpfiicbtet, sofern und so- nzett der Minister dsr öfféntliche-n Arbeiten solches im Verkehrs- mtereffc odkr ix_n'Inierexsne der Betriebssicherbeit oder im Interesse der Landcévkrtbktdigung ur erforderlich erachtet. Soweit diese An- fordernngen lediglich tm Intkressc dsr Landcxöbertbeidigung erfolgen, md die dksfaklsinen Kosten dem Konzessionar zu erstatten, Wenn nicht m che denGcscch-bung andsre, für den Konzkssionar alsdann maß- gebendctBesitmmungen (Vgl. Artikel, 1) getroffen werden. Im übrigen folien dre betreffenden Kosten de;:(ißKonzessionar zur Last.

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Sokltcn nack) dcm Ermessen dks Ministers rer öffenili en Arbeiten oder der obcrsten Reicbs-Aufficbtsbebörde die Vorausscckzngen we - faUen, unter denkn auf die Bahnen bei ihrer Konzesskonierung de ancndnng dcr Bahnordnung für die Nebeneifenbabnen Deutschlands fur statthaft crkiart tit (vgl. Art. )(11 am Schluß), so ist der Kon- zessibnar ve'rpfltchtet, auf Erfordern des bezeichneten Ministers die baulichen Ettixickptungkn und den Betrieb der Bahnen nach Maß abe der fur Haupteisxnbnbncn bestehenden Besiimmungen den desfallsigen n- oxdnungcn dks'Mlnisterö entsprechend u mzuändern. Kommt der Konzessionar dieser Verpflichtung innsrbalb der ihm diesérbalb geseßten Zriit nicht nach- so hat er auf Verlangen der StaatSregierung das igentbum der Bahnen nebst allem Zubehör ge'gen Gewährung der in Nr. 4 unier &, 5 und 0 des F 42 des Eisenbabxtgcseses vom 3. Nobember 1838 bczctchncten Entschadtgung, mindestens aber ge en Zahlung des auf d?" Bau der Yahncn vxrwendcten Anlagekapiia s an den Staat oder einen von der StaatsregnxruZL?7 1ztlilbezeiclynenben Dritten abzutreten.

Die Aushändi ung eincr Ausfertigung die er Kon e onSurkunde an 'die 'Eingan s (zeichnete Lokalbahn-Aktiengesselischaf1 "an München sowie die VW) entlichung der KonzessionSurkunde in Gemäßheit des Geseyks Vorn 10. §Yprtl 1872 (Geseß-Samml. S. 357) erfolgt erst nachdem die Zeichnung des gesammten Aktienka itals duns Vorlesung beglanbigtcr Zeichnungsscheine dem Minister der öFfenilichen Arbetien nachgewiesen und zugleich die Kredit- fabtgkett “ber Zeichner yon ibm als genügend bescheinigt befunden rst, nachdcn1 der Staatsregierung der mit den Konzessionsbedingungen tn volie Uebereinstimmung zn seßende Gesell- schaftöbertrag Vorgelegt und dtLse Uebereinstimmung nachgewiesen ist, nachdem ferner die Hinterlegung der unter Art. 17111, 4 vorgeschrie- benen Kaution und VYfändungSnrkunde stattgefünden hat, und nach- dem endlich die Gksklls aft rxchtzeitig und rechts ültig errichtet ist.

In le irrer Beziehung Wird bexilimthaß bénnen einer von beute ab zu bete nenden sechßmonatigxn us cblUTZfrist die Eintragung jenes von der StaatSre-gierung als nm der onze fion übereinstimmend be- fundenen Gesellschaftsvertrags m das HandelSregifier bewirkt werden muß, zu welchem Ziveck dem Handelsgericht eine beglaubigte Abschrift der Konzesfionsinkunde und die Erklärung der StaatSregierun bezü - licb_ jener Uebereinstimmung von der Lokalbabn-Aktiengesellkckpaft Ln Munchen vorzulegen sind.

Wirb diese Eintragung binnen der vorbezeichneten Frist nicht berbeigefubrt, so ist die eßenwärti crtbeilte Konzession obne weiteres erloschen, in welchem Fa e jedo die hinterlegte Kaution zurück- gegebÜ" Wik" soll? 11 öchsti di 11

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Gegeben Neu§s Palais, den 29. zIékril 1896.

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ellendor f. ei Freiherr von Hammerfstein. Fr bÉZZZZeYÉW

Freiherr von der Recke.