« A; 131“. von Benn ißxfen (nl,)bält es für angemessen und txolitisch KW & ig, grundsävlicke rklärunßen am Scblu der dri en Be- Ztatb ab u eben. D : Generali: skussioa am nfan der dritten Bmikgung io te ganx auSgeschloffen werden; die Spezia diskussion sei WW?! auf die Entscheidung des Reichstags in dritter Beratbung
„] M-
' ' Abg. von Czarlinski (Yole): Wir werden troß vieler Bedenken [ür das Bürgerliche Geseßbu im Ganzen stimmen, weil wir es mmerbin für einen Fortschritt des jeßigen Rechtézustandes betraibten. Was die religiösen eiten betrifft, so schließen wir uns voUsiandig den Ausführungeti des Abg. Lieber an. ' _
Es folÉ die Berathung der Resolutionexi. Abg. Frei- "herr von tumm beantragt, dieselben erst tm Herbst zur Berathung zu stellen, da ihre Besprechung mehrere Tage erfordern würde und nicht so eilig sei. . *
Abg. 131". von Bennigsen: Es unterliegt keinem Zweifel, das; die Resolutionen eine mehrere Tage dauernde Debattx erforderlich machen, namentlich wenn wir der Regierung die Grunde fur die Resolutionen klar machen wollen. Wir können doch kaum giauberi, daß wir Gegenstände wie das Bergrecht, das JagdrkÖt, das FYÖSWUWT, das Verficherungbrecht und das Verlagßrecbt m wsmgcn Stunden er- ledigen können. Deshalb stimme ich dem Antrags des Herrn von Stumm zu. „ _ _ ,
Abg. Singer (Soz.): Es ist doch eigentbumlicb, daf; dieselben Herren, welcbe die Beratbung dcs Bü'rgerUÖLn'GLY-ZHÜUÖSS durchge- drückt haben , jeßt die Fragen, wklche im organticberi Zusaciximenbang mit diesem Geießbucb stehen, nicht mehr bcrqtberi wollexi. 75:9 wiirde es für sehr unzweckmäßig halten, wenn war die Rciylutionen jeßt nicht durch einen Spruch des Reichstags er18digkn wurden. Wenn die Veratbung des Bürgerlichen Geseßbuckos ntcht_ bis zum Hexbst vertagt Werden konnte, so können diss? Rßsoiutioncn auchk nicht vertagt wcrden, weil sonst die Régikrquen mii ibrcn Vorbereitungs- arbeiten zur Ausführung der Resolutionen, nicbt vorgeben kiinnen. Dafür könnte man doch noch einen odkr zwsi Tage opfern. Wie die Beschlüsse der Kommisfion beim Geießbucb zum Gesetz erhoben worden find, so werden auch die Resolutionen angenommewwerdi-Zn. Wenn Sie dasselbe Maß von Gründlichkeit anwenden wie beim Burgerlicben Gesc buch, dann wird die Verzögerung keine erheblich sein. Es macht den indruck, als ob man die Rksolutionen mcht diskutieren will,"um Pla für andereRefolutionen zu bekommen. Unsere Resolution uber die ewerbegerichte wird gewiß nicht lange Zczt in Anspruch nehmen, Die kann aber die Regierungen Veranlaffen, dre gescßgebcrisÖe Vor- ereitung zu treffen. , , „ „
Abg. [)x'.Lieber: Die Resolutionen betreffen Dmgc, die außer- halb des Bürgerlichen (Hess bucbs gkregélt werden sbiien. Die ersten beiden Resolutionen betré en Aendkrungen dEr _Ztvrlprbzeßordnung, Welche mit dem Bürgerlichen Gssstzbuch in_ Verbindung 1181)?"- Die anderen Resolutionen baben aber Zeit bis nach der Vertagung; fie erfordern eine? mündlicbc Erörterung, wsnn sie auf diE verbündeten Regierungen einen Eindruck maxbcxn „1011611. ,
Abg. 1)r. von Bennigien: Dr_r3_€rsten beiden Resolutionen enthalten aUerdings nicht wichtige- Gegeniiande. Es würde nichts dem entge enstehen, diese Resolutionen i_e tiorort zu“ beratben.
Zlbg. Freiberr von S_tumm ! ließt sich diesen Ausführungen an.
Abg. Singer: Auf der Beratbung der dritten Resolution wollen wir auch nicht bestehen, wohl 11er auf der Erledigung unserer Resolution über die Geiverbegxrichte. . '
Das Haus genehmigt darauf die folgenden beiden Resolutionen:
1. Es wird die ErwartunZ angesbrocth, daß in der gleich- zeitig mit dem Bürgerlicbén Geießbucl) in Kraft tretenden Nobelle zur Zidilvrozeßordnung folgendk Vorschriften aufgenommen wc'rdsn:
1) im § 621; Die bon dem zu Entmündigendkn angkbotenkn Gegenbeweise sind zu erheben; zii dem Antrag auf Ent- linimdigung wkßen Trunksucht ist die Staatsanwaltschaft nicbt e uqt;
2) als § 49a: _
;Parteiiäbig ist, wer recbtbfäbig ist. Vereine, die nicht re'chts-
äbig sind, können verklagt werdkn, wie wenn sie rechtbfäbig
waren;
und als § 6683:
Zur Zwangßvoüstreckung in das Vermögen eines nicht rechts-
fkibilgen Vereins gsnügt ein gegen den Verein ergangenes Ur-
Mi .
11. Den Herrn Rcicbskanzkkr zu ersucben, bsi dieser Nobelle zurlckézivilprozcßordnung Vorschriften in Erwägung zu nehmen, nach we en
1) eine scblcuniszcre Bcitrcibung des vcrdicntcn Arbeiisiobns er- möglicht wird;
2) in einem auf Räumung einer Woannxi lautenden Urtbeil eine angemessene Frist zur Räumunq gewährt wurdcn muß;
3) dsr Ktcib der unbfändbaren Sachsn krwxitert, minderstens auf alie fiir den Erwerb oder Beruf dis Schuldners unentbehr- licbßn Gegenstände ausgedehnt wird.
Präsrdenthrctbcrr von Buol tbcilt mit, daß folgende Interpxllatron des Abg. Grafen Arnim (Rp.) und Ge- noffen eingegangen sci:
_Jst den bcrbündeten Regierungesn bekannt: 1) das; die Loko- nottermigcn an der Beriiner und anderen dcutschcn Peddukkenbörskn dem mr_xklicben Vkrkauisprsis Vielfach nicbt Entspreäoen? 2) Ob und mit, wclchen _Mtttxlw dic Aufsichtbbebörden dcr einzelncn LandeSremxrygqen di€s€n_Mii_;ständen entgegc'nzutretsu bcabsichiigen?
Der Prqiidcnt Freiherr von Buol schlägt vor, vor der Gesgmmiabftmxmnng 11er das Bürgerliche (Zcscbch) den nächsten (Gegenstand d.“. TageSordiiuna, dcn Veri ! der (89- schäftSoxdnungs-Kommüston Über die Giiltigksit der Wahl 1186 Abg. Köhler (Reform:P.) zu bcraihcn.
Dgs Hau? folgt dem Vorschla _e des Präsidenten.
Die GcichaftsordnungZ-Kommisßon beantragt, das Mandat dxs Abg. Kohler d11_xch dic Uebertragung cincr Postagentur fur erlo1chen zu exklaren.
Das Hays tritt dem Anfrage seiner Kommission bei.
Abg. Graf von Mirback) (d.-k0ns.) bUUtkaNi, die dritte Be- ratbung der, Margartneborlaxic vor dsr Gesammtabstimmurig über das Burgkrltche Geseßbuch Vorzunkbmkn. Dic Nationallibcralen und die ?entrumbpartei batten bündiga Erklärungen abgegeben, daß diese Vor age noch erledigt, werden folie. Die Herren könnten ihrem Ver- sprechen doch nur wirksam nachkommen, wenn fie die Abjiimmung ausseßtexi; nur so sei es möglich, ein beschlufzfäbig€s Haus für die Mar abrmcöorlage ZYMMLU szu bLHYlan'
' g. k. von enni cn: erdings ist von deri iedenen Parteien ' mit de_r Recbtcn iiber die Frage bcrhandcit und “(Zis Ein- verständnis; erklart worden, die Margarinsborlage noob in dieser Seision vorzunehmen; dagsgsn ist weder bon mir, noch, meines Wissens, von einem meiner Frkunde kasPXOÖLU wvrden, daf; diesc Beratbung Vor der Schlußabstimmung über das Bürgerliebe Guse buch stattfinde. Und nachdem, dieses Gesetzbuch nacb viclcn Schivic'rig'cite'n soweit gediebcn ist, liegt kcin Grund bor, die Marxiarincoorlage voWeg zu nebnxen; Wir find gern nach wie vor bereit, das Margarine- gesev auf die nachiie Tagcbordyung zu setzen.
. Abg.„1)r.'Lie-ber: Ick) stimme mit Herrn bon Bennigsen voll- kommen uberein.. Habxn die geehrten Herren von der R?Cbtkn den entschiedenen Willxn, dic Margarinevoriage noch zu stande zu bringen, xo haben sie chs m der Hand; sie brauchen nur so vollzählig zu er- cheincn wie wir, und xm dem Resultat wird nichts geändert, wenn auch Einige von der Linken abreisen.
Der Antrag Mirbach wird abgele nt. um" 41/2 Uhr die namentli e Ab Buerrliche (Heseßbuch im anzen.
wselbe ergiebt dle voni Hause mit großem Beifall be-
YüLßte Annahme des Burgerlichen (Heseßbuchs mit
gegen 48 Stimmen.
. Darauf beginnt ttmmung über das
Schluß 51/4 Uhr. Nächste Sikung Donnerstag 11 Uhr. Dritte Lesung des Margarine e eyes, oHnterpellation des
rufen Arnim, betr. die Lokopre e, und Äntrag des Grafen Schwerin.)
Nr. 27 der „Veröffentlicbun endes Kaiserlichen Gesund- beitSamtS' vom 1. Juli hat fo genden analt: Gesundheitsstand und Gang der Volkskrankheiten. - Zeitweilige Maßregeln gegen Cholera 2c. - Debgl. gegen Pest. -- abresbericbt des Medizinal- KoUegiums von Lübeck 1894/95. - Gesc! gebung u. s. w. Deutsches Reich.? Geheimmittei. »- Reichs-Vieb euchengeseiz. S luß.) -- (Preu en. Reg.-Bez.Breslau.) Kindbettfieber. - (Reg.- MLicgniß.) StaÜungen fur Handelsvieb. - '(Reg-Bez. Oppeln.) Desgl. - (RegnVez. Merseburg.) Beaufsichtigung bon Viebbeständen, Thier- chauen 2c. - (Bayern.) Bäckereien und Konditoreien. - (Württem- berg.) Viebenischädigungkn. - (Sackzsc-n-Wsimar.) Mcdizinalwein6.- (Reuß ,L.) AuEiübrung des vafgesetM - (Oesterreich. Varicellx'n. - (S wiiz. Kanton Freiburg.) Ibbrlings- und Arbeiterfchß. - (Kanton Genf,) Ausübung der He'ilfunds. - KrankcnwärtsrsGUle. -- (Bklgien) Flcisckpbanbcl. - Gang der Tbierseuchen in Bobuicn und Hirzegowina 1895, 2. Halbjahr. - Dcögl. in den Nicderlanden 1896, 1. Viertsliahr. - Zbitweiliac Maßrkgkln gegen Tbicrsmtckxen. (Preuß. ng.-B€zirkc Oppeln, Stadb, Boveri", Oestsrrcicb, legicn.) - Vérbandlungeubon gesc'tzgebenden Körperickyaftcn. Großbritannien.) Wobnbäussretivcrb durcb Arbciier. -- Vermischtes. ('_,elgicn,Brüssel.) Bevölkerunngorgänge,1894. - (Arabien) Pilgerfahrten,1_894/95. - (Ostindien) Rsißsnde Thiere 2c„ 1894. - Geschenklists. - WochetitabeUe über die Sterbefäüe in deutscth Ortkn mit 40 000 und mehr Einwohnern. -- Debgl. in größerin Städten dcs Auslandes. - Erkrankunaen in Krankenhäusern deutschir Großstädten - DLSgl. iu deutschkn Stadt- und Landbczirkcn. -- Wittcrung.
Entscheidungen des Reichsgerichts.
F" 4 dLs Reicbs-Anfccbiungszibse'ßes vom 21. Juli 1879 lautst: „Hat der Gläubizier, bebor er einen bollstrcckbaren Schuldtitel erlangt hatte. oder seine Forderung fäliiii War, denje'nigcn, welcbcm gegenüber eine im § 3 Nr. 2-4 bezeichnstc Re(btsbandlung boramwmmcn ist, Von seinsr Absicht, die Fandlung anzufecbten, durch Zustdllung cinas Sch1*iftsa es in Ketmini gesetzt, so wird die Frist bon dcmZeitpunktc dér Zuste ung zurückgereäpnet, sofern schon zu dieser Zeit dsr Schuldner zahlungsunfäbii war . . ." Dii'se Bkstitnmung findet. nach einem Uribcil des 9 eii'ngcricbW, 17.1. Zivilie'nats, Vom 20. Januar 1896, nur dann Anwendung, wenn der Schuldncrzur Zeit dchustellungdeISÖriftsavks zurBefricdigungdesGläubixiers unfähig war, Wknn cineZwangswllsircckung in sein Vermögi'n zu einer Befriedigung nicht geführt babkn wiirde, was Von dem Anfechtungsgläubiger zu bewsifen ist; die Fssistellung ciner allge- meinen Zabluncisunfäbigkeit im Sinne der Konkurbbrdnung genügt nicht. „Der Mangel bereitcr Zablungßmiticl zur sosortiaon Dkckung dcr fälligen (Heldicbulde'n bedingt für don Einzelnen Gläu- biger noch nicht die Unmöglichkeit, sich aus dem biw.) borbandcncn Vermögsn durch Ziyangsvollstreckung befriedigt zu machen. Da die Exekution wegen der Forderizng des anfechtcnden Gläubiiikrs in der kritischen Zeit noch nicht b€r1ucht war, so muß sick) dcr von dissen: zu führende Beweis darauf richten, daß er durch Zwangsbollitrcckung seine Befriedigung damals nicht gefunden babcn würde, welcbi-r Be»- weis dadurch nicbt geführt wird, daß dcm Schuldner die' bunten Mittel zur Bezahlung seiner Schulden fehlten“. (279/95)
- ,Das ierbitutariscbc Recht dss Hausbesißers an dEr an seincém Grundstück Vorübcrfübrcndcn Straße ist, nach eincm Urtbeil des Iieickpsgcrichts, 17. Zivilsenats, Vom 6. Mai 1896, im Gebiktc ch reußiicben Allgemeinen Landrecbis begrcnzt und bedingt durch die ch bsstimmung der Straße sclbst dergestalt, daß dcr HausbcsWer sich ohne Entschädigung alle Vkränderungcn gefaÜcn lasicn muß, mclche dazu dienen, die Stra ,c in dem Zustande „zu erhalten oder auch in den Zu tand zu seßcn, in welch-xm sie ihrer Bestimmung am bolikomnmisien gknüaen kann, ofern nur bis Straß? auck) ferner als Kom m 11 nikatidns- miticl für das bctrcffendc (Grundsiüik crbalikn ble'ibt; aeriiigfügigt' Erfchwcrnisse der Kommunikation deb Grund- stücks mit dsr Straße bciiründi'n dkmnacb keinen Anspruch auf (Ent- schädigung. - Dic" Gsbrüdcr B. sind Eigsntbüme'r dki'if'k in Brande'n- burg a. H. an dcr W.-Stras;3 nkbkn einandkr bclkge'ncr Grundstücke, auf dich (:incm Line Woi1waarenfabrik betrieben wird. Diksc Strußc ist aus* Anlaß dc-Z Nkubausb dkk Brücke, WLil-bi' über den östlich am Grundstück dor Gebrüdcr B. borbsiflisfzcndcn Grabsn fübri, in al]- mäblicbcr Steigung am Grundstück dür (Gebrüder B. vorbei srböbt und durch eine Futtermausr abgegrenzt wordkn. Zwischen dim Wobnbausc der Gebrüder B. und dikskr Futteimauer ist ('in ca. 6 111 brkitsr Raum liegen zikblicbkn. Unter dem Balkon dss .Hauscs bsfindct fick) cine 3,3 111 brc'its Einfahrt zu dkn Fabrik,;xbäudmi, in wclchc Vor dcm Brückönbau dirkkt Von der Siraßc cingcfabrcn wsrdmi kommis, wäbrc'nd jetzt bsi Einem Nachbar- grundsiück in jcnkn Zwiicbénraum acfabien Und die' Wagcn dort 51?- wkndkt würden müffc'n, um in die Einfahrt zu gklaniicn. Dic Gebr. B. beansprucbtcii kiage'nd Wksén disscr Kommunikations-Erschwsrniß von der Siadtgcmciißc sink Éntkchädigung, ibr Ausbruch wurds (1er in der Bcrnfimgsinitanz ab,;ewikscn, und die Revision der Klägsr wurdc boni Ri'icbägericbt znrückxcwicssn, indkm cs dic bbkn bkrbbrgkbobcnkn Säye aUT-spracb. (352/95)
- Hat einc Akiicngcscüsckaaft Obligationen ausgegeben und dén Obligationeninbabérn zu __ dkren Sich9rbcit gcgkn «Zerändcrung deb“ Vermögkns und geaen die" Konkurrßnz andsrer Gläubiger an ibrkm Vcrmögkn gewisse_R€chi€ beste'llt, und beriäiit sodann die 21kiikii§ikskllschchiit in Konkurs, cbk fämmilick)? Obligation?" ausgkgsben sind, so kann, nach 61118111 Uribe'il dcs Reich§gsricht8 ]. Zibilsinats, vom 6. Mai 1896, die Konkursmasse dis dkn Obligationkn- bkfißkrn ein kräumtc Sicherheit nicht für sick), binfichtlich der iioch 11th auSsi-égebenkn Oblizationkn, in Anspruch nebmcn, sowmi dicse Sichkrbsit zur Sicbarung der vorbaudensn Obligations- glaubtaer wc-iien (inse'n und Kapital erforderlich ist. ,Die Ein- gelöstc, aktilcßte bliciation hat ihr Ziel ka€icht, kann nicbt in den Verkpbr zUrück ebw", bat keins: Existßnz mib): und ist kkin VLMLÖJMÖ- gegenstand. Dix nicht ausxicgkbi'nc Obligaxion bat mindkstens in dem_borlikg€nd8n (Zaile 081." Konkurbsröffnuaß über da:“. Vermögen des Einittcniin ibrc xistinzbkrcchtigung verloren. Sie kann nicht mxbr cmtxtiert werds", W?i[ nacb dcr Konkurseröffnung die 11330 “|“an auf- gelosieAkiianeiellsckpast nur iioch zu dem chcke cxistisrt, die Gläubiger zu_bciricdigkn und dc'n Uebericbuf; untcr die Aktionäre zu vertbeilc'n. Die Wiiengessliscbait imd dcr Verwalter ihrer Konkursmasse: kann sich auch nicht darauf'bermcn, daß die anabi'r dcr ausgegebknen Obli- gationen sich die", Beschränkung ([Uf diejenige iSichLrbcit gefallen lassin „müssen, die sik. gehabt haben würden, wenn a_1lc „Obxigattoncn ausgegeben wären. Die Konkursmasss kann mit dieser_ intendierten Beickoränkung der Obli ationsinbaber beim Mgngel 811188 eigenen Gläubigerrecbts an der ichcrbeit nur beabtch11gTi1,_dLii Ueberichuß der Sicherheit zur Befriedigung der ;Kon ursglaubtger, die nicht Obligationsinhaber sind, zu Verwendcn. Aber gegen deren Konkurrenz in der unsicheren Zukunft sollten die
bligationsinbabcr na dem „;ck d , werden.“ (23/94) ck Z “ “s katkags gerade gescbußt
'- Jeder Streitgenosse bat, na einem Be lu des Retch§gerichts, 11. Zivilsenatß', Vom 12. Meili 1896, das Keck)? fick) einen besonderen Prozeßbebollmäcbtigten zu bestellen, und die dafür ausgewendeien Kosten müssen ihm vom unterliegenden ??xäneszxÜYsxi-erben, ohxxize i?ali; zu unitersuckyen ist, ob im gegebenen
ungzur *cu-es ' ' "- bevollmächtigten vorlag. (76/96)ng ne gememschaftluhen PWW
Statistik und Volkswirthsthaft.
Die Pocken-Sterblicbkeit in Preußen.
(Stat. Korr.) „ Die Pocken sind keine in Preußen einheimische Kran beit mehr; „indessen werden sie immer wieder aus den ver- sxucbten Nachbailanbern, namentlich aus Polen und Galizien eingeschlepvx, ohni: jedoch bei uns festen Fuß fYsen zu xönneii. Die Pockcn-Sterblichkeit in den größeren Städten reu ens ist verschwindend klein ge enüber der in anderen außerdeut chen Großstädten. Die Bevöl erung in den befallenen Orten zei t (ich wenig embiängltcb für den Anstxckungsstoff. Es ist de egensreicbe Wirkang der Durchführunß des ReiYSgeseyes über die SchußpockenZmefung vom 8. April 18 4, wxlcbe ier zu Tage tritt. Die gegenwaricge Etiiwobnerschaft Preußens ist zum weitaus über- wiegenden Ther] getmpft und zum gro en Theil auch wiedergeimpft. Im Jahre 1893 waren ersiimpfpfl cbtig 960 565 Yecsonen, von denkn 87,7 ,V'H' und zwar davon 111160217 95.5 v.H. erfo greich geimpft Wurden, wrederimpfpflichtig 702048 Psrsonc-n, von denen 96,4 und zrvar davon 90,5 1). «H. erfolgreich wiedergeimpft wurden.
Großwar die Zahl dkr Opfer, ivc'lcbc die Seuche früher in unserem Staat binraffte. Gcnausrk, statistiscbc Mittheilunakn über die Pockensterblichkeit besißkn wir seit Ende des vorigc'n Jahrhun- derts, all€rdings nur _für die Kur- und Neumark, während der Jahre 1789/98. In di'r Kurmark Brandknbnrg starben wäbrknd dikscr zehn Jahre 19238, in dEr Neumark 6921 Personsn an Blaitern. Nachdem im ersimi Jabrzsbiit dss ncunzebntkn Jahrhunderts die Schußpockeii-Jmpiumi aleäblicb Eingang in Preuß?" ;icfundc'n, ssbkn W? die Zahl dsr Pocken-TodesfäUe sicb beträchtlich bkrmindcrn. chkl' maßi e Nachrichten für den ganzen Umfang des Staats ließen seit dL"? abres1816 vor, in welchem 4690 Personen an Pocken verstarben. Settdem tit ganz Preußen in keinem Jahr?, von Todediäilc'n frei gewesen. Da man noch nicht wußte, das; dir Jmpfschuß nicht für das ga'nze Lebsn, sondern nur für einm zcbn Jahre andaaert, und *Wicdcrtmpfmmen nicbt odcr dock) nur in ganz geringkm Maßc statt- fandxn, War die Zahl dEr Pockan-Todcsfälle noch immer kilius un- betrachtlichc; sic blicb bis 1860 im allgcmciiie'n unter 4500 für ein Jahr, wäbrcnd 1833 7996, 1834 6625, 1853 6734, 1854 7490, 1858 4691 Todcsiälle zu bkrzcicbncn worin. In den funszikzcr Jabrkn Verminderte sich die Zahl der Impfungen erbebicl), und dementsprechd stiegkn allmählich die Todeöfäüe an Zocken; intKrieasjgbre 1866 crr€ich1c ibrc: Zahl die Höhe von 11937. “ n den folgendcn Jabrcn sank sic wipdcr nach und nack), bid fie 1870 nur 4200 betrug. Jm (Héfolgc dcs französischen Krisch entstand nun die mörderischstc Epide'mie, die Preußen wäbrknd dicses Jabr- bundcris durchzumacben batte. Dieseibc erreichte ihren Höbkpnnkt 1872, in welchem Jabra in Prcußcn nicbt ivenigcr als 65107 Per- soncn an Pocken bxrstarbkn; 1873 ware'n noch 8932 Pocken-Todc'sfälic zg vérzeicbne'n. Unter dem Eindruck dcr Vcrbesrungbn, welche die Seucibe hkrborgexufen basti“, wurdc 1874 durch Reichsgkskß dcr mefzwang cingeiübrt, und zwar mit scgcnöreichm Erfolg?; denn die Zabl dcr TodLT-iäilc bcrmindcrts sich nun bon Jahr zu Jahr und sank 1877 bis auf 88. Nicht Ullßki“ Aebi zit lassen ist dabei, daß kin nicht ganz unbkdkutcndc'r Brucbtbcil der BLVÖlkL'kUiig durcb Ukblk- siebLn der natüciich6n Blattern 516x811 dic Ansiccknng mit Pocke'naift (;(-schützt War. Zn dcn folgenden ( abrcn nabm nun zwar die Zabl der YOckCU-TOÖWMUC wieder zu und Erreicbic 1882 1007; allein geg?" die Wii vdr Erlaß des mefxxkscßcs blieb sie immerhin klein.
Während der Jabrc 1886-94 trat die Wirkung dcs Zwanies zur Wic'dcrimixfung immer Ulli)! hervor, sodas; während dicser 9 Jabrc in Preußsn insgcsam mt nur 895 Pcksbncn an Pockcn verstarbcn. Dcr jährliche Durcbsckoniii der Pocké'U-Todi'sfäilk bctrug für die'skn Zsitraum 99,4 (gkgcn 6611,9 für die Zeit 1860-69 und 519,6 für die' Jabra 1877-85). Di: Jabicsb'ciÖstzabl solcher dec'dfäiik sieUte sich während 017166 Jabrncuntes auf 157 (1889), die niedrigste auf 35 (1891); in 5 Jahren blicb sie untkr 100. Auf 10000 Lebende bc- rccbnct, schwankti' sii wäbrmid dcr Jabrc 1860-65 zwischen 1,9 und 4,6 Von 1868 bis 1870 zwischkn 1,7 Und 1,9.
Auf absolute “ ubcrläsiigkcit können disse Ziffern krim'n Anspruch nmchxn; es ist bis mcbr mm' Anzahl durcb andcri' Krankbcitcn bl- dingtcr Todesfällc' mit kin,;crkcbnct; abkr diess ist gcgenübcr di'n großen Zahlen, um die ('S sick) bier bandc'lt, zu géring, um für di? aüiicmeine Bcurtbcilung ber Pdckcn-Stxrblichkcit inc; Gewicht zu fallen. Nachdem 1874 das Juwfgcscß in Kraft astretc'ii war, schwankt? die Zahl dcr Pockeii-decsfälic, (Ulf 10000 chlridc bcrkcbni't, Von 1875 bis 1884 zwiscbpn 0,03 und 0,3; während dzb Zbitranmb 1885-89 bcirng sic durchschnittlich 0,06, Von 1890 bis 1894 durchschnittlich 0,02.
Aubfiidilicbcrk Nachrichtsn sind für den Zkiiraum 1886-94 bor- bandkn, auI bmimi boxrborgc'bt, daß 50 v. 4). dcr in diesen Jahren an Pocki'n VckstO-lchi'xi im Alter bis zu 2 Jahren standc'n, und zwar im crsicn Lc'bcnsjal)ri' 37 1). H., im zweiten 12 v; H. Disse“ Zablcn find zu groß, um durch die“ gcririgc Widerstanddiäbiascii dir jungsn Kiiidiér erklärt zu wsidsn; bikime'br find sie durch das FeblCn des Jmpiscbuyks bedingt. Die Zahl dsr Genicin dk", in idclchcn sich wäbrknd dikscr 9 Jabrc Pocken-Tddkxiiälic creigncicn, betrug 421; mcistcns kam in cink-i (Hkmcindc' mir 1 dexbfail bor. Wkrlin batte dcrkn wäbrcnd dcr Jabrc 1886 bis 1891 13, bon 1892 bis 1894 da- gcgkn 76111611 einzigc'n z:; vcrzkicbiie'n. Von den übrigi'n größeren Prxußiscbcn Skädicn Wurdi' Kötiiaéébch am s ivcrsicn bsiroficii, wo 1886 bis 1894 54 Pcrfbncn an Pockc'n bersiar cn.
Von [dcn Kreisen blicbcii wäbic-nd dicscr 9 Jahrs 394 (fast 72 v. H.) ganz berschont, 100 battcn Todesfälle aii ,Pockcn mir in 61110111 Jabra 28 in zwei, 19 in drci, 7 in dier, 1 in fiinf Jabrsn.
Von den Regieruniisbszirfcn des Staats batten 1890 28 itiid1894 26 überhaupt keins P:)cksn-Tddkbfäile; für die übrigcn 7 Jabrc schwanktié bis 3551 rcrsslbcn zwischen 16 und 22. Fast die Yälfts davon srcigncic sicb 111 den 8 ösilicbi'n Greiizblzirken. Die
kfabr dcr Anstkckung bon dkn 913chbarländsrn ist dort eine sebr cr- bsblicbe, ivcil in dissen Staatkn manch gcnügcndcr Schußimbfung dic Si'ucbc 11615 in gro 61.“ NuSdcbnumi bkrbreiirt ist._ So starbkn in Rußland wäbrknd dir Jabra 1891 -93 288120 Perwiicn. d. i. 836,4 jährlich auf 1 MiÜidn Lédkndi', in Oksti'kréick) 1889-93 37 037, d. i. 313,3 auf 1 MiUion Lebéiidc.
Bksondch hat sich der Sibuß dsr Wiedcrimbfung in der Armee, wo seit 1834 jeder Ri'krut bald nach der Einstxllung geimpft wird, bcwäbrt. Vorzüglich ist dies während des deutich-franzöfiichcn Kkié',1€§k)0kv01'gkikkiéx1. „Während des FkidzUQÖ 1870/71 sind 2.879 preußische Soldaten an Pocken erkrankt und 164'JLstOkbi'n, cine außerordkntlich kleine Zahl, wenn man sich die erhebliche Vsrbrcitu-ig der Krankbcit unier der Zivilbkböikerung wie 11111131.“ dEr Armeb Frankrkicbs bergkgcnwärtigt. Leßtci'e Vcr[0_r 23 400 Mann während des Kricch cm Blattern. Nach dem Friedenssckpluß erkranktcn im zweiti-n Halbjabre 1871 915 Soldaten dss preußischen Heeres (ein- schließlich der badischbn und bcssischkn Truppen) _uud erstarbcn 37 an Zocken. Im Kaicndcrjzbrc 1872 betrug die Zahl der Er- kran ungen im preußischen „Peer 205, di? Todesfäiie 16; im eriien Vierteliabre 1873 erkrankten 5 Mann, von denen 2 verstarben. Vom 1. April 1873 bis 3. März 1892 erkrankten an rchtc'n Pocken 15, an modifizierten Pocken, Wobei Windpocken, und zwar in nicht ge- ringer Zahl, mit eingerechnet sind, 273 Mann. Die Zahl dsr Todk's- fäUe betrug während der 23 Jahre vom 1. April1873 bis 1. April 1896 nur 3. Die Sicherheit des Schutzes der Wieder- impiung bat sicb besondcxrs in den Grenzgebieten des Landes gezeiit, wo die Zivilbevölkerung häufig in ausgedehnterem Maße von Pocken betroffen wurde, ohne daß eine Uebertragung auf das Miliiär statt- fand, so u. a. in Aachen 1881 und in Gnesen 1888.
Die Bewegung der Getreidepreise in Oesterrc'ich im Jahre 1895.
Das kürzlich erschienene Mgihefi des 1. Jahrgangs der neiien Folge der von dsr K. K. siatiiti1chen Zentralkommilsion in, Wien erausgegebenen „Statistischen Monatschrnt' enthält e ne Arbeit über .Die Bewegung der Getreidepreisc in Oesterreich im
Solarjabre 1895“, aus Welcher in Folgendem einiges mitgetheilt werden soll. _ „
Von vornherein läßt sieb konstatieren, daß die Getreidepreise im Jahre 1895 im allgemeinen eine Steigerung erfahren haben; nur der Hafer zeigte noch immer voxwiegend eine Neigung? zum PreisfaÜ. Nach der für die größten und fiir eine Anzahl der ! ernsten Märkte
egebenen Zablenübersicht steht fasi außnabmblos für _Weizen und Zioggen der Januarprkks 1896 bsher, und zwar meist e_rheblicb höher, als dsr Janqarpreis 1895; Eine Preissenkung iii nur in Bozen für Weizen eingetreten; ,bierbei' handelt es sich aber um eine an fich unbedeutende Aubnabme, die - wie der österreichische Statistiker inzufiigt - überdies niir zeigt, inwieweit die eigentbümlichcn Ver- Zältnisse der Tiroler Marktx fie dem Einfluß der Wsltpreisbewegun entziehen. .Die 5 reissteiqeruank - 10 beith 66 wörtlich - „is? meist eine so star 8 (1811981611, daß vie[sach, und zwar insbesmidere bei No,] en, dix: Preisx: dss Januar 1894 überstic'gkn worden find. Wepn die ( ahre'srzurchsckynitie 1894 und 1895 verglichen werden, so tritt uns die Thatsache enigygkn, daß auf den größeren Märkten aus- nabmblos der 16 tcrc Durchschnitt höher ist, auf den kleine_ren, mebx Von den örtli '("11 Einflbffsu bebsrrschtcn dagegc'n, wenigstens be: Weizen, das Umgékcbrte zutrifft. Wynn wir die Großbandclß- preise dsr Wiensr Börse für landwirtbsckpaftliche „Produkte in Betracht ziehen, so zeigt sich uns ein ganz ähnlicher Eylwrckelungsxgang. Auch hier [100611 sich bis Roggenbreise am mxisten, und'zwar über das Aubmaß der Preise vom Januar 1894 erhoht, die Witzeb- preise) iind zivar gksiiegé'n, aber-nicht gsxmg, um den Preidsail iin Jabra 1894 wieder witt zu machen, sodaß der Zabre'SdllkchiÖUltt 1895 noch etwas hinter dem des Jahres 1894 zurückbleibt; die Hafer reise babs" sick) nur ganz unbcdsutend gehobené dik Minima der Iaxrsddurckyschnitic sind sich gléicb geblieben, das „Maximum ist gesunke'n. Diese auifaÜcndc Gli'icbartigkkii im Entwickklungstangc der Groß- und der g(kwöbnlichcn Marktpreise ist sehr bézeichnend; fie sagt uns, das; allgeméinc Ursachen für die Aenderung in der bisher zu Tage gstrctenml Tendenz bZstLiiLn müsskn und nicht nur Zufälligkeiten deb [okalen Vcrke'l)rö dafür Ausschlag gcbkn konnten.“
Die (Hroßbandclbbréiie dt'r Wiener Börse (Januar 1895 bis Januar 1896) sind in folgenden Zahlen wiédergcgeben. SiS beziffertkn sich PCL" Meter-Zeniner:
Durchschnitt
Jan. 1895 Dez.]895 Jan. 1896 imJabre1895 von bis Von bis Von bis von bis
W615?" | | (Banaicr) . 6,89 7,24 7,06 7,46 7,24 7,73 7,06 7,43 6,87 6,99 6,26 | 644
Roigen . . . 5,72 5,89 6,74 6,86
Haier (Ungar. j ' |
Niercantil) . 6,3716,48 6,40 6,55 | 6,39 651 6,56 6,70 Das: unter jciikn „allgsmeinen Verhältnissen“ dis Ernte-
crgebnisscé und di(' Entwickelung der Aus- nndEinfubr
eine Rolle? spielc'n, läßt sicb wvbl - maxb dem Uribi'ii. dss öster-
reichischi'n Statistikcrs -- „weder bebauvtsn, nock) [LU8U811*, wenngleich
("(s auf den erst?" Blick scheints, als Wärk die Frage bkjal)€nd zu be-
antworten. Dic (Getreideernic Oesterrkichs betrug in Tausc'nden
bon Yiktcr-Zentnkrii: im Durchschnitt 1895 der Jahre 1894
1885-1894 in W013?" 10 925 12 327 12 860 in Roggcn 16 459 19 770 21 043 in Hafi'r 18180 16 338 17 444 Dic. Einfnbr_ in das östcrrsichisch-ungarischc Zollgcbic't erreichte in Tauscndcn don Z))ictcr-antnern: 1894 1895
327 399 270 812 39 503 283 169 1 394 910 682 074
Die Ausfuhr :
in Wciikn . . . 646 238 678 594 in Roggcn . . . . 3243 4404 in Haier . 109 073 25127.
Eine weiters TabLÜc informich übcr die Preisbkrvc'iiungkn von Monai zu Aionat. Es ergiebt sicb daraiis, daß die W-Zizen- Preise zivki Höbi'bunkic babsn: 6111611 zwischmi April und Juni, aus: nabmöwsisc schon im März odsr erst im Juli, den (1110817611 im No- bembCr odcr Dezember, zum tbkil schon im Oktober. Dil Tikfpunktc licge'n mit im Januar 11:12) Sibtcmbcr odkr Oktobkr, ansnabmswsisc schon friiher. Dic Roggenvrciid i'rrcicbsn ibre' iirößte Höf)? im Mai odcr Juni 11110 im Nobembsr oder Dczsmbsr, ibrc' Tief- punkt? im Januar und im August odi'r Sobiembsr. Be'i dinHafe'r- preisen ze'igcn sicb sebr grofic Umkcgi'imäßißkéitéii, sodaß 61110 auch nur annäbsrndk zcitlichc Ucbkri'instimmunzx nicht iiach1icwilsxn wcrdkn kam:. - Die (Hrößc der Märkte und ibre Ök111ch0 Vcrtbcilung hat sich wcnia gcänk-crt; gkgknübsr cincr nicbt ssbr Erbi'blichcn Ab- nabmc des We'izinbandkls läßt fick) einc Stcigsrmig 111 der zu Markt gcbracbicn Hafcrmi'ngs konstatisrcn,
in Wcizcn in Rbggm m Hafcr .
Zur Arbeiiexbkweguna.
Aus Karlsruhe _wird dcr .Frkf. ZM“. gcmsldci; In der Wkäagonfabrik bon Sch1itid€ruck111abkr ist bsnic cijbcii- ausstand dcr Nkbcitsr aus,;cbrdcbc'n, indkm 200 Aibliisr dic „2111011 nicderlxgtcn. Während in dcn übrisc'n Mascknncnmbriikn bci 381111-
stüiidigkr *iirbi'iiszt'it dix". Miitagbpaufi' 14 Stiindsn beträgt, isi sw in'
der Vorsicbcnd (1611011111611 Firma nur auf ] Stands fcitgssk 11. Die F?rdcrung ;]?!)i in d:“r Hauptsache anf Gcwäbrimg cincr 141111019911 iitagöbause. .
Aus Lübkck bcrichici der „“Vorwärts“, daf; dcr Axtésiaiid dcr Kobl€nschiffarbcitkr nacb nur dreixägigsr Dansk aufzikbobcn wurde, da (1116 Firm-Jn dic Fordcrungsn dcr Nrbcitcr bcwiiiigt und dcn Lobnixiif ansrkannt babcn. .
Hier in Berlin babs", wic dik Vkrlincr ,Vblksztg.' rmttbcili, die Präger und Prägkriiinkn der Fabrik bon Priester nnd Eyk die Arbeit nikdergkle'gt. Die Aubitändigen idrdcrn cine bkffcrc Bc"- 1euchtung dcr Arbeitsräume). Dic Bclcixcbtung wird cht durcb Petroleumlamb-sn bewerkstslligt. '
Ju Will! bat Lincr Meidung dsr „Voss. Zig.“ zufolge: cmc Versammlung der Tiscblermsister bescbldffen, drk Akbé'ii m iammt- liche'n Tiichl9rwcrkstäitsn Wiens cinzustclicn, bis dsr ubs; mebrcrc Meisisr Von den (5,5256ka berbängic Boykott aufgkbobkn wrrd.
Literatur.
01153. „Ist eine Schulbibel wünscixenSwertb'Z' bon Wil- belm Leinuna. Mazidkburg 1896. Verlag von Schaücbn 11.28911- brück. 27 S. !Preis 50 „5 - Dkk Vcrfaffcr _berübrt unt seiner Frage eine ern ie Angelegünbeit, welcbe Schulmannkr und Pasioxen in den letzten Jabrci: biklfach bcsckpäfiigt bat. Cr erwägt und brust
' dic Ansichten und Vebaupiungsn der Gegner wie dsr Freunde einer
Schulbibel in objektiver Weise und kommt zu dem Rßsultat„daß die Bedeykk", dagegen zahlreichkr seien als dic Grüvde dafur, mc'tnt abcr skbk MHM: dab Zünglein der Waage richte sich nicht nacb, dé! A*qul 8.“ GLWML, „sondern nach ihrer Schwsrc. Sonack) bali er kme CANIN“! ("em biblisches Lesebuch) für wünschenswert!) und ihre Einfuhrung fur unbedenklich.
0118. Das Lgnd Kanaan. Eine Wanderung durch dasselbe an, der Hax?) der biblisxben Geschichte. Als Beigabe zu den biblischen Historienbuchern bearbeitet von A. Wolter. Halle a. S., R. Mühl- mann's „Verla (Max Grosse), 1896. Preis 15 „3, - Auf 32 Seiten wird hier vic des Belebrenben dargeboten. Das kleine Heft füllt eine Luckx aus, die mancher Religionslehrer schmsrzlich empfunden haben wird. Es dürfte auch von Werth für Theologie-Studierende sein. Der „Sohn des Landes Kanaan“, astor L. Schneller in Köln, hat dem Bücbiein in einem Vorwort en so gutes Zcugniß ausaefieak-
daß man dieser kompetenten Beurtheilung eigentlich keine weitere (
Empfehlung hinzuzufügen braucht. _
0118. Wald und Wild in der Bibel. Von Fri Mücke. Neudamm 1896, J. Neumann, Verlagsbuchbandlunq für „andwirtb- schaft und Gartenbau, Forst und Jagdwesen (127 S. Pr. 2 ckck). - Der Inhalt beruht auf singebendem Studium _der b. Schrift und zeugt von bis Verfassers Liebe für “„.-'.“. Wald in seiner bunten [ora uiid das Wild in seinen vielgestaltigen Formen. Für beides ildet die Bibel ein? unerschöpfliche Fundgrube. Das Buch ist anders ge- sialtei als _Edmg's „Coder und Palmbaum“ und mußte es sein, WCil es nicbt Einzelgruvpen, sondern ein Ganzes ins Auge faßt. Dabei: kommt eG, daf; Manches nur le ikoaravbiiäo berücksichtigt werden konnte. Aber der Inhalt liesi sick; gut imd verdient die Beachtung aller Naturfreunde.
- Von der bekannten Viograpbien-Sammluna „G Liftesl) e lden“ (Verlacxbon Ernst Hofmann & Co., Berlin 8177. 48) liegen zwei neue Bande bor. , Der 22. Band mit dsn Lc-bk-nsbildern von Kepler und Gaiilei ist berfaßt von dem Münchener (Geographen Professor l,)r'. Siegmund Güniber, welchkr zugleich als Forscher in dcr Geschichls dsr Naiurwiffsnickaftsn Anskhsn genisszt. In klarer, anri'siender Form schildkrt er die? stensläufe der beiden genialyn Reformatbren der neueren Naturanscbauung und bersicht es, faßlick) und sachlich die Bedeutung ihrer LLbkkn, den KLM ibrcr Haubt- Werke darzulegen. Was er bietet, ist das Resultat aus den Quellsn
und den neuesten Untersuchungknaewvnneiier, historischer Forschung. - .
In dam 23. Bande giebt der greife Professor 1)i'. J. N. Sepp eine
1chivungvoll aeichriebene Darstcilung Von dem Leben und Wirken seines '
(“bemaligizii Frt-undes und 5365ka11 Göskés. Die einflu rczicbe publi- zistische Wirksamkeit des Herausgkbexs bes .Rbdinischßn Mkrknr“,
GörrsS' pairiotifcbes Wirkén zur Zcii der Befreiungskriege, seine .
Virdieniib um- die Wiederbelebung dxr dkuiscben AltkrtbumI-Wisit-n- fcb_aft, 1emc_ innigen Bkzie'bungen zu Axnim, Brentano, den Ge- briidcxn Grimm u. s. w. WSldM mit Liebe und Begeisikrung ae- Wurdigt. chn dcr, Verfasser ihm, als dem gkistbolien Vorkämpfer des Kaibolizismus nicht ganz gcrxcbt wurdc, so ist das wohl auf sein Besirßbcn zurückzufübkkn, dab Lébe'iisbiid Görreb' auch dem nicht katholiiscbcn, Deutschkmd näher zu bringen. - Beide Bände (Pr. je 2,40, fur die Abonnknten 2 „M) sind mit guten Bildniffen geschmückt.
- Von dem bsi Schmidt und Günther in Leipzig eiscbkinenden Wirk „Napoleon ]. in Bild und Wort“ bon Armand Dayot liegen acht neueLiescrungen (14-21) vor. Der Schwervunkt
dieser berciis öiisr erwiihnten Publikation lißgt in den bi-len bisher , unvcröffcntlichten bildltchkn Darstellung;)", Gsmäidsn, Kubfkrsiicbe'n, '
Aufnabmcn von Werken dsr Kleinkunst und Erinnern" sstückkn aUer Art, dic in irgendwelchxr Beziehung z:: „5661 großen Ero erer odsr der Gsichicbte séint'r Tbaten_1ieb€n. Auch die borlieciyiiden Hciik smd rsicb an interessanten Abbildungxn (meist LichidrUck-Fakfimileb). Wir nennkn Von den bisonderen Tafein nux: „Marie Louise und dir König von Rom“ (Gemälde aus der Galerie zu Versaiües), „Ein Faradeiag zur Zsit Nabokeon's“ (Original im LVUVTL), „Dkk Kaiser“ nacb David), „Uebergaiig 111121713811 Nicmsn am 12. Juni_1812 und B?,xinn des Kriegss mit Rußland“ (nach einem Oiiginaliiicb aus dsr Sam nlung Crünile in Dortmund), .Di? Salbung deb Kaisi'is in Nvire-Damk zu Parib' (nacb einer Sipia-Zcickßnung von Jtabc'b und Fontaink), .Te'dkum dk!" Truppen auf dsm Patadsselde zu Paris am Ostertage dx's Jabres 1814“ (nach Linkm menia bekannic'n rufsiscbé'n Kupferstich) und Nabblkoxi's Todtknmadke. Im Text ficidet man u.a.Abbildungen dEr Yiöbel, die Napoléon in dcr Veibannung auf de'r Jnse'l (Elba bennßt bat, viele Karikaturin en,;liscben und deutschen Ursprungs, die' seine Pcison zum GLÜCUÜÜUD habi-n, und zahlreiche Porträts aus jedem Leben?;alter.
- ,Die Kunst der Rede“. Eine deutsch? Rbeiorik von Adolpb Philippi. 336195111, Fr. Wiib. Grunow. - Jm Wier- tbum nabm dic öffexitlick)? Rede cine ViSl wichtigere? SicUe cin, als in der Nciizeit, Mnigstkns bdr Einfübrung dcr Parlamentk. Die kunstgemäßc Prosa bildete sich daber bei dem (Hriccb-en an der münd-
lich gcbalienen Reds, bci uns Ncucrcn dagc'gsn im schriftlichen Ge- .
brauchs. Wie fick) auf Grund der Theorie der Altes", der Rhstorik, die Prosa dcr europäischen Kulturvölker ausgebildet hat, schildert der Vcrfasstr im critkn Tbkil skinc Jm zireiten Theil sicUt Lk yodami aus jcner Tblorix (11166 das zuiammxn, was entwcdcr noc!) prakiiscb brauchbar ist odeér sonst bon Jntercsik ('!"sÖf'ikii. Dic Tbkbric bai sick) hauptsäckylick) im Anschluß an die mündlich Réde' Mitcr Entwickclt, und dannn
Buckxcs. _
„._.--». „*.*-«-»... .- «,...-_....«x- *-
kleincren Vill-n, Land- und Sommerbäusem (6- bis 12000 .“), größeren Villen und Landbäusern (12- bis 50007) .“) an, welche in der Regel im Hauptgrundriß und einer AnFcht (Front) mittels tre -- licher Holzschnitte dar estelit smd, währen die übrigen Sk _ durcb beigegebene Besiibrcibungen erläutert werden. Es wird da- durch Jeder in den. Stand gefaßt, den Plan bezw. Grundriß zu seinem Hause nach seinknz Geschmack und seinen Bedürfnissen in den, Hauvjzügen selbst'zu bestimmen. Die vierte Aufla e ist um einen Anhang mit Abbildungen deutscher und schwedischer olzbäuser in der Preislage von 2150 bis 18 200 „zu vermehrt worden.
"- Katechszus der angewandten Perspektive. Nebst Erlautexungen uber Schattenkonsiruktion und Spiegeibilber. Von Max „Kleiber, Maler i_md Professor der Königlichen Kunstgewerbe- schule in München. Zweite, vermehrte und verbesserte Au age. Mit 1,45 in den Texi gedrycktxn und 7 Tafeln Abbildungen. Verlag von J. J, Weber in LLipzig. 'Jki Ociginal-Leinenband Preis 3 .“: -- Das Wesen der Perspektive ist m dicierSchrift allgemein verständlich unter Bkrückficbtigung der Fundamentalsäße zur Darstellung gebracht. Jedoch ist, wo imxner tbun'licb, die Verwertbung der Theorie sofort durch Anfübrung bierzu geeigneter Beispisle veranschaulicht. Bei der Abneiaimg dsr metsti'n Künstler gegen (31128, was bin Schein aus- schließlich mathematischer Ausführungen tragt, ist dies? Lebrmetbode ohne Zweifel besonders gaeignkt, daanti-reffe an der Sache wach zu halten und zu fördern. Die zweite Auflage des Buches bat mannigfache Verändsrungen erfabrsn Und ist bksqndcis in dk-m 'Libi'cbniit über Schaitcchnkonstrukfion um ein Bcträcbtlichs erwkitkki worden.
- DLL? bei Fr. Linß in Triar berligts „Führer an der Mosel und durch die: an;:renzenden Gebibtc“ erschien soeben in rierter Auflage, welche der Völfißkndk dc-s Eiiklvereins, Direktor ])1". Dronke bedeutend ernieitert und praktisch verboiikommnet hat. Die Angaben. des Buches beschxänken fich nicht mehr anf das Moscitbal und dessen xtachstc_ Nachbarichait allein, vielmehr sind jeizt auch die bkkaUntSiiM und besuchtesten ngcnden der Eifel, des Hunsrück und Hochwald, sowie das Saar- gebiet mii aufg-Znommen. In 16 Wanderungen gliédert sich der In- balt, welche das umfassende Gebiet nach aan Richtungen bin aus- führlich berückfichtigkn. Ein reiches Kaxtenmatkrial leistet dem Tburisten dabsi gute Hilfe. Das bandiicbz Taschsnbuck) (Pr. 1,50 .“) wird den Besuchern dsr Moselgegend din willkommener Reise- begleiter sein.
- Das zwéite Quartal der „Neuen Musikzeitung“ (Stutt- (1011, Carl Grüninger) bringt (Exzäbliixiqcn Von . Rosegger, H. Wacb-énbysen, S. .ii'aulbackp und Humocedkcii von K. Licbscber und (C. Schnitts, msbrerk mufikgcicbicbtliche Ariikcl. in einer besonderen .Bcetboben-NUMMCr" mit acht Illustrationkn Aufsäye über ver- schied€no Tbr-wcrke_ des großkn Meiste'rs, ferner eine Reihe musik- bädagoxzischr Aufsatze, wis z.B. übsr dkn Untxrricbt im Z61-SQU130, Beiträgs zur Aestbsiik des Ksax-isrsbikls, eine Rsibe musikkritischer BLsPLL-IHUMZM übkr nkue Darbietuxigen im karnhauss, im Konzert- saa1e, auf dem Bücher- imd, Muiikalienmarkt. In jeder Nummex fiUÖLX wan ferner Texic iüx Likderkombdpisien, thizc'n aus dem Mufiklebkn der Gegsnwari und beitkre Anekdoten, ferner Biographien mit Abbildungen „1.101! K“. Reinjbaler, Arthur Nikiscb, Alexander Petscbnikoff, Pauline Zoran, Marie Pantbbs und d€m „Dkutichen Damenterzeit', ein Tablßau diutsckier Dichterinnen und ein Bild des Mozart-Denkmals in Wien. Ti; _Mufikbyilaiien endlich bieten Klavikrsiücke von Besibobcn, Cyrill Kistler, J. Pfe-iffer und Lieder von Jörgen Mailing, Gust. Lazarus, Fr. Zierau, Rudolf Freiherr
* Prbchx13ka, fowic kin Trio für Violine, CLÜO und Klavier bon Carl
Kämmersr. Probenummsrn dieses BWW, Welches vierteljährlich nur 1 „46 kostit, werden bon dcr Verkagsbuchbandlung jedem Musikfreunde auf Vcrlaniien porwfrei zugeschickt.
-- Dic_Nummer 27 das )()(11. Jabrgangs dsr Vaterländischen Wochenschrift „'Der Bär“, beraußgcgebsn von Fr. Zillessen und R. George hat folgenden Inhalt: Die Fläminger. Ein Städte- bild aus dem 12. Jabrbimderi. Von A. W. Ludwig. (Fortseßung) - Cbarloii€_ Sticgliß. Von Tony Pauly. (Schluß.) - T eodor K'örnkr's Aussnibaltan de'r Niederelbe im Mai 1813. Von Dr. Willy Tbambabn. - Jobann Joachim BSUirmann's Rückreise von Rußland nach Erfurt Vom 6, Fkbruar bis 13. April 1782 (Schluß). - Kl€ine Mitibsiluxmcn; Hiinricb bon Trkiiicbkk 1" (Mit Porträt). - Das
- alis Natixbaus mit der Gerichtslaube. (Mit Abbildung.) - Weitere
tritt dicsc im zwsiicki Tbcil tykbr bcrbbr'ais dis Scbrifi-Pwsa. Hiér- '- bci wird auch_ btqlcrlsi bxrubri, was in nkucrcn *Iinle'xiimacii ;,um - Redcn und in abnlichcn Bucbkm bkbandclt zu werdsn pflegt. Tas _
Buch kann daer nicbt iiur denjßniqcn Empiobwn wsrdkn, die' fich Übkr Gkschicbic und Theorie dc'r deckunsi in angsncbm [kbbarkr Form
' , | . 7 , ' * 5 ' . " * v- “ _ . _ ' untcrrichn noüen, w:.dcin 68 516161 auch an Beisbirle'n aiim“. imd : bcwabrtc? Wirtbicbafisma WM" zur An chSUUWI zu brm M und zu
- €r1äut€kn, ferncr ibr'stli „c Tagesfragen auf wiffenschasticbem und * wirtbschzitlickyem Gebiet zu erörtern. Es soüte Bewäbrn's und Neues
ncuercr Prosaistcn und Rcdncr brakiiscbs Winke zur Vcrboiikbmnw ming im Redkn und Vortragen, wie* im schriftlichxn Stil.
-- Unt-xr de'm Titel ,Hkrrlc und Hannilc' bai Hans Raiibcl im Verlags bon 1)i. (Gaspar!) in Bkrlin einc prächtige kleine Dorfgsscbichtc' kksckU-iliéil lasicn, rvklcb? de'n Bcginn eincs „Siraitßsb bon Ddrfbiüle“ bildcn soil.- Dis klcinc Crzäbliiiig ist eigenartig imd doch natürlich und doll Dumb: in dcr 'DéikssiiiiUU, kraftvoU und wahr in dchbaraitcriiiik. Eb find wirklichc911chnichcn, dic dCi“ Dichie*r 381ch11C1, dix“ Jungén mid dis Alt.". Div Einfacbbkit der döriieriscbkn Bmkäitnisi? bidinat sixic kernig? (“ZW.icbc, woicbc die' rccbti' Siimnmng Erzeugt, abcr maiicbér dcrbc AUIdruck 1711th wobl obne Schadcn fü; dix" Gesamnitwirkuxig gcmildcrt wsrdyn könnc'n
- J11.Engelborn'§ allgemciner Roman-Biba'iotbek' (Siuiigari, Vxxlag bci“. J. Engelhorn) krscbic'n (als Nrn. 17 und 18)
cin 14mm- ?)ioman box“. Friscricb Spiclbagcn, bctiicli ,Sélbstgcrccbt“. “
Diriclbc reibt sicb don bestc'n Schöpfumien dss belisbtcn Schrifjsthcrs gilickyivcribig an imd zeugt „bon, cbenso bsdeutkndém dicbtrriicbkn Vcr- mögen, wie bon (Liner Fäblgkétl, dic Cbarakicrk zu bcrinn€r11chkn und
die Handlung spannend zu gestalten. -- Vordnxiing als Nx. 16 eine “ Smmniung bon Novellen bon dcm ncuerdmgg' als Vcriaffkr der,
._offizieUe-i Frau“ wicdkr viel Muri) Sabagc'.
g'enanntcn Amerikansr Richard- Dcr Autor bietet darin einen buntsn Strauß'
abcnteucrlicbcr G€schich1€n aus skiiikm wzcbisibbiikn Wandcricbcn. :
Diss? durcb ibkc Originaiiiät und WitkTiÖkcithrcui' fcffclndcn_Kultur- biidsr 6111111611! cxuch duni) ibren Scidauplas im „Wildcii Wcitsn“ an die einst viel,;kl-Fiknci'. Novellcn Brct Hartsis. _ Ebcxiiaüs aus dem
Cuglisäxn übcriéyi find die' .Romanstudisn“ bon Jerome" K. Jkrome '
(Nr. 19). Si? sind dkmjeiiiacn zu cmbfebikn, dcr fich erbxitkrn wii]; er wird an de'n ergößlichcn (8116511811 des englischen _Humoriiten seins Frsude babkn. - Leicht untcrbaliand durch ?eiiien bxbaglicb bU1n0k1stiich61l Plaude'rw- ist auch der zweibändige Roman ,Einc Familiknäbnlicbkcit“ Von B. Pk. *Croker (Nr. 21, 22): Die bkiicbtc Verfasscrin ddr ,bübfcbc'n Mis! Nsbiiie“ uiid andxrkr beifäliig auigxnommencn Geschichten schildert bicr die Schicksale: amis Ascbciibröde'ls in “so anzicbcuder W656, daf; dcr Lsser von Anfang bis zu Ende“ (:ifkffé'it blcibt. - Zn dcm Roman ,Jygendstürmc“ (Nr. 20) . endlich bcbandclt Karl Buffs, ("inkl der begabtsiikn jiinge'ren dcutschey AUiOkM, ein noms orixiinellks Problem mir ebcnioviel Gsist wie dichterischxr Kräit. - Für dic Rkisl- und „_Fkricntage sei auf di? Clißi'iiWkU'iÖL Bibliotbck, als auf einc gxwabitx preiSivertbe Unter- baltungslektürß (50 „1 vw Band , wiedexbolt auimetkiam gcmacht. -- Villen und KlLine amilxenbäusxr. Von Georg Aster, Architekt und Vaumeiftkr. Mit 112 Abbildurzgen bon Wobn- gebäuden ncbit dazu cböcigen Gkimdslffén und 23 m dsr; Teri (JJC- druckten Fi uren. ierto, bcrmsbrte Aufla e. Verlag vcn J. . Weber iv cinia. Jn Original-Leinenband (. 5 ..ié_- Der Ver- faffcr dieser Schrift beginnt mit einigen in_iereffantén, historisxben Ve,- merkunaen sowie einer avregenden Vergikicbung _zwiszben Eigenbaus und Mietbödaus und erörtert dann in lciÖt'vexsiandlichkr Form alle bei der Aula e, dcm Bau, der inneren Emncbtun und der Be- nuyung, eins ließlich der Anlage des Gartens zu bea_ icndcn Gefixbts- punkte in knapper, abcr erschöpfßnber AUÖskaung.' Diesen allgemeinen Audeinanderseßungkn schließt [ich eine rciche Aus-
wahl bon länen zu kleinen Wobnbausern ür Arbeiter, Handwerker, leine Beamte :c. (Preislage: 2200 bis „5000 .at),
Ausschmückung dsr Sicgks-AULL. -- Kcitb-Fsier. - Büchertisch.
Land: und ForftWirthschaft.
Zn dsr 3811 vom 23. bis 27. Jusni d. I. wurde bei der Forst- Akade'mie Ebkrswalde sin idrstlichkr Fortbildungskursus abgebaltkn. “Skin Zweck w:.r, durcb kaonstration im Walde
in weite Krcise bon Forstwirtbcn und Waldbefißern getragen werden.
Dkk Ansckpauungbuntkkriclpi im Wald? erstreckte sich in zwei Wald- EkakfiVULU an dcr Hand eins:“; gddruckten Fübrcrs, hauptsächlich auf bis Maßrrgkln dcr Bsstondsgründung und Bestandspflege im Kiefern- wald in reinem und gcmischicn Béständcii. Aufikrdkm wurde'n zahl- rcicbe, 1611 1880 aiigclcgte Anbauversuché-fläcbcu mit ausländischen Holzatien borgcfübrt. Die Jübtung und Erläuterung in den Ober- iöcstercicti Biesenthal und Eerbwalde übkrnabmmi Land-Mrsimeifter O7. Danckkimamz, Foxsimcistcr Zrising, Obclförstcr 1)r. * öÜer und Forstmeisdr Proieffor 1)r. Schwappach.
Jm Hörsaal? gclangtcn idlgc'ndc_ Gegknstände zum Vortrgge:
Wald uud Jagd im Einwurf dks Büigerlicven Geießbucbs (111: Danckelmann). Zilk Vciibcilung kam dabei eine" Druckschrift, wclcbc' den Wortlaut ker t'inschiägigcn Paragraphen des Entwurfs
. xum Bürgcriickycxi Gcscxxbuch und dcr Artikel des Einfübrungxxgescßes,
sowic einc Sicffanordnuxkg des Vorirags mit Hinweis auf die be- trcffcndcn Vorschriftkn c-ntbielt.
Holzaitcnwabi fiir Tln märkischen Wald (1)r. Kirniß).
*.:euxre Unikriuckxmigen 1"!er die technischen Eigcnichaften des Holzks (111: SÖWIPPQÉ'). _
Praktiscbc Neuerungcn aus dem Gebiet der Holzmeßkunde (Or. Schwapvach).
Da.“- Gescbici'c-Diiubium dcr Viatk Brandenburg (Geheimer Regierungs-Ratb Profcffor ])r. Nemelé).
Uebcr Wcttckkarjeii und Wkttexpwgnofcn (Profesior 111". Müttrich).
Bljiibimgi'U zwixcbcn Wald und Klima (Privatdozknt Or. Schubert).
KCTMZÜÖM imd Eigensch9ficn dxr in Deutschland angebauten fremiländisckoe'n Holzartsn ( roécffor 1)r. Subwarz).
Dcuwnsiraiion dcr wi tigten Pilze (Professor Dr. Schwarz).
[?cker Rauchbefcbäbigungcn dcr Ve'gctationcn (Profcffor 1)r, Na- mann .
Dix verschiedcnen Kleider unserks Jagdgeflügels (Geheimer Ne-
- gic'rungb-Ratb Profc'ffor Dr. Altum).
Fortschritts in dsr Vcrtilgung forstfchädlicher Thiere, (Privat- Dozrr-t 1)r. Eckstein). .
Die Bctbeiligung war eine über Erwarten zablretckoe. Von aus- wärtigen Tkkilnc'bmsrn hatten sich 38 ei." efundcn, und zwar 17 aus blk Provinz Brandknburg, 4 aus Schlc 1811, 4 aus Posen, 2 aus Pommcrn, 2 aus Sachsen, 2 aus dcr Rbcinprovinz, 2 aus Mecklen- burg, 2 ans Rußland und je 1 aus Wesipieußen, Sachsen-Weimar und dei Fürstentbum Reuß.
3 usw . ' rkr 't M M Gesnu he esen AY? auf:]leni. en spektaku-
Bulgarien. t ffDcr bulgarische Gesundbeitöratb hat folgende Bekiimmuugen oo- ro kn: Schiffe, welche aus eg ptifcben oder anderen vecseW ,“ kommen und nicht in Konäantinopel oder in einem anderen. einer Quarantäne unterworfen gewesen sind, aelien alk vers»,