_' R dthb artb (nl,) beantragen dagegen, dem § 3 folgenden Zusaß zu geben:
Der BundeSrat bat- bei der ZewerbSmäß en erstellung
von Margarine oder argarinkäse den usah von beno btbalefn oder eines anderen vom Bundeöratb zu wählenden geeigneten Kennmittels vorzuschreiben und das gewerbömäßige Verkaufen und .inlbakten Hon Margarine oder Margarinkäse obne diesen Zusaß _u'nter der trafandrobung des 15 u verbieten. Die Art der 'Anwendun regelt der Bundeskat dur besondere Bestimmungen, die im Re chs-Geseßblatt zu vexöffentlicben sind.“ Abg. Dr. aa e bespricht das ärbeverbot und den ' Ksa'ßantrag, be ält aber seine Entsch ußfa ung dor bis zu _ er Erklärung der verbündeten Regierungen über iesen Punkt. “7 _ Staatssekretär des Innern, Staats-Minister Dr. von Boetticher:
Ich hatte geglaubt, daß aus den Erklärungen meines Königlich preußischen Herrn Kollegen, des Herrn Landwirtbscbafts-Ministers, schon ziemlich unzweideutig die Stellung, Welche die verbündeten Regierungen gegenüber dem § 3 der Beschlüffe zweiter Lesung ein- nehmen, sich ergeben hätte. Inzwischen bin ich sehr gern bereit, auch noch meinerseits, und zwar auf Grund der sehr sorgfältigen und eingehenden Berqtbungen, die gerade das Färbeverbot im Schoße des Bundeöratbs gefunden hat, mitzutbeilen, daß der Bundesrat!) sich nicht hat entschließen können, diesem Färbeverbot seine Zustimmung zu ertbeilen. (Bravo! links.) Der BundeSratb ist im Gegentheis der Meinung, daß, wenn der§3 in der Vorlage auch nach der Berathungin dritter Lesung vom hohen Reichstag belaffsn werden soÜte, die ver- bündeten Regierungen nicht in der Lage sein würden, dem Geseye ihre Zustimmung zu geben. (Bravo! links.) Meine Herren, gestatten Sie mir, diesen Standpunkt mit wenigen Worten zu begründen. Ich darf Sie zunächst versichern, daß es uns mit der Prüfung der Wünsche, die in Bezug auf die Verschärfung der sogenannten Mar- garinrvorlage in diesem Hause und aus den Kreisen der Landwirthe laut geworden sind, voÜer Ernst gewesen ist, und daß die verbündeten Regierungen nichts mehr gewünscht hätten, als daß es sich mit ihrem PflichtbeWUÜtsein hätte vereinigen lassen, diesen Wünschen Rechnung zu tragen. Allein, meine Herren, es ist bei der eingehenden Erörte- rung, die vorgenommen worden ist, nicht möglich gewesen, diese Ueber- zeugung zu finden, ich muß viekmehr konstatieren, daß wie im Schoße der Königlich preußischen Regierung volle Uebereinstimmung fämmtlicher Mitglieder über die Stellung zur Frage des Färbeverbots stattgefunden hat, so auch die überwiegende Mehrzahl drr verbün- deten Regierungen das Färbeverbot für ein solches ansehen zu müssen geglaubt hat, welches nicht angenommen werden könne.
Meine Herren, es ist schon an sich, obwohl dies ein mehr thro- retischer und prinzipieller Einwand ist, eine Forderung, der man mindestens den Charakter des Ungewöhnlichen beilegen muß, daß einem Fabrikanten oder Händler untersagt werden soi], die Waare, die er an drn Mann zu bringen wünscht, so gut auszustatten, wie er das in seinem Jntsresse findet. (Sehr richtig! links.) Ich gebe zu, daß dieses Prinzipielle Bedenken gegrnüber der Rücksicht auf das öffent- liche Wohl würde zurücktreten müssen; allein das wird mir niemand bestreiten können, das; bisher in der Gesrßgebung ein solcher Schritt, wie ihn das FärbeVLrbot enthält, noch nicht gemacht ist, daß es an jeder Analogie dafür fehlt und daß es deshalb an fich doch recht bedenklich wäre, zum ersten Male diesen Schritt zu unter- nehmen. Aber, meine Herren, auch selbst wenn man ihn thun wollte, wird man ibn nur dann thun können und rationeller Weise thun dürfen, wenn man den Erfolg, den man fich darwn verspricht, auch wirklich errrichen kann. Es ist nun aber nicht „schwer, nachzukvrisrn - und dir Untrrsuckoungen haben das bestätigt -, daß dieser Erfolg [ridrr nicht zu erwarten ist. Vrrsckpiedene Vorredner haben bereits darauf bingewiefrn, daß das Färbeverbot außrrorde'ntlich leicht umgangen werdrn kann. Man braucht garnicht der Margarine irgrnd einen Färbcstoff zuzuseßen, um ihr die Farbe zu geben, die man für er- wünscht hält, um ihr ein brsseres Ansehen zu fichern, als sie Von Natur hat, sondern man kann dasselbe auch erreichen, indrm man dunkler gefärbte Oele bei der Fabrikation Vrrwrndet, und man kann - auch darüber bat die Untersuchung nicht dem leissstrn Zweifel gelaffcn - auf diesern Wege dazu gelangen, daß die Margarine fast ganz dasselbe Ansehen Erhält, welches [10 annimmt, wenn sie gefärbt wird. Also schon um dyswilTe'n ist drr Zwrrk des Färbeverbots gar- nicht zu erreichen.
Writer aber, was Wollen Sie mit drr Margarine anfangen, die aus dem Auslande importiert wird? Dcm Auslande können Sie nicht vorschreiben, die Margarine nicht zu färben. Die aus- ländische Margarine geht unter derselben Zoiltarifvofition ein wie die Buttrr. Was wird also geschehen? Wenn Sie das Färbsverbot erlaffen, und wirklich der ausländische Importeur durch dieses Färbeverbot in irgend einer Weise geniert würde - wovon ich nicht absebe, wie das geschehen soll -, so wird er einfach die auöländische Margarine 016 Butter deklariren, und wir werden außcr stande sein, bei dem großen Umfange des Grenzverkehrs ein jedes einzelne Faß, ein jedes einzelne Kolli, in dem sich Butter oder Margarine befindet, darauf untersuchen zu können, ob darin verbotswidrig Margarine sich befindet, welcbe gefärbt ist.
Also, meine Herren, die Sache läßt fich nach der Uxberzeuguna der Regierungen nicht durchführen. Wenn ste sich aber nicht durch- führen läßt, dann frage ich, w."lchen Zweck hat das Verbot? Soll dadurch wirklich das Produkt, Welches auf dem Wrge der Margarine- fabrikation hergestellt wird, den Konsumenten als cin minderwertbigcs, minder angenehmes bingesteüt werden, lediglich zu dem Zweck, um den Konsum an Margarine einzuschränken und dadurch vieücicht die Hoffnung zu erwecken und die Persprktive zu eröffnen, daß der Konsum an Butter zunimmt? Ja, meine Herren, auch diese Er- warxung und diese Argumentation können die Verbündeten Regierungen nicht für zutreffend erachten. Die Hoffnung, daß durch eine Beschrän- kung der Margarinefabrikation, fie liege, auf w€lchem Gebiet fie wolle, der Konsum an Butter erhöht wird, muß mrines Erachtens immer eine trügerische bleiben; denn die Leute, die heute Margarine verzehren, können eben dir Butter nicht bezahlen. (Sehr gut! links, Widerspruch rechts.) Mcinetrvegen sollen fir auch die Butter bezahlen können; aber sie ziehen es doch vor, sich der billigeren und vielleicht auch -- (16 Zugribug 11011 OJO äjspudanäam! - für den Einzelnenschmackhafteren Margarine zuzulvenden. Wenn Sie also jeßt das Färbcverbot erlassen, wenn Sie der Margarine- fabrikation Schwierigkeiten bereiten, die zur Vertheuerung oder zur -Verminderung des Absaßes an Margarine führen, so werden Sie doch das Eine zugeben müssen, daß derjenige unter den Margarine- konsumrnten, dem es darauf ankommt, fich ein billigeres Fett zu
acquirieren, sich um deswilsen, weil die Margarine ibm zu ,tbeuer wird, gam notwendiger Weise einem anderen minderwertbigen, einem anderen biäigen Fett, nicht aber der Butter zuwenden wird. Das ist eine Folge, die unausbleiblicb ist, und wenn in dieser Beziebung noch irgend welche Zweifel bestehen sollten, meine Herren, so bin ich denn doch der Meinung, daß es für den Geseßgeber ein recht bedenklicher Schritt wäre, angesichts dieser Zweifel dazu über- zugehen, eine Maßregel zu treffen, die, wie gesagt, als ein Unikum dastehen würde und die in ihrem Erfolge keineswegs sicher ist.
Meine Herren, die verbündeten Regierungen haben - und damit kehre ich an den Eingang meiner Bemerkungen zurück - mit der größten Sorgfalt und mit der größten Gewiffenbaftigkeit geprüft, ob auf diesem Gebiete noch weitere Vorschriften zu erlassen sein möchten, als sie die Vorlage enthält, zum größeren Schutz gegen den betrüglichen Wettbewerb der Margarine. Das ist der Grundsaß, von dem das Geseß der 80er Jahre, von dem die gegenwärtige Vorlage angegangen ist, und das ist der Grundsaß, der auch hier im Hause unter allen Parteien Beifall gefunden hat. Die Verbündeten Regierungen werden auch ferner bereit sein, jedes Mittsl zu ergreifen, was diesem ZWScke dient, sie werden aber kein Mittel zu ergreifsn sicb entschließen, was lediglich darauf berechnet ist, einen an sich erlaubten Betriebszweig zu schädigen, bloß weil man daran Erwartungen knüpft, deren ErfüÜrmg denn doch mindestens außerordentlich zweifelhaft ist. (Sehr gut! sehr richtig! links.) 81111111 01110110 brijSrS, 1101111110111 111606101 Wir Wollkn dEr Landwirtbschaft nüßen, aber wir Wollen nicht einen erlaubtén Betriebs- zweig ohne Noth schädigen. (Lebhaftes Bravo! links.)
Der Antrag der Nbgg. 1)1*. Schul§-Lupiß, 1)1*. Paasche, Rgthbqrth wn'd dahm geändert, daß der BundeSrath nur er: machrrgt werden soll, den Zusaß von Phenolphthale'sn vor: zuschretben.
Abg. Dr. Bachem (Zentr.): Die Erklärung des Staats- sekretärs swat das Zustandekommen des Geseßrs erheblich erschwert. Dre Vorlage hat den Zweck, einen unlauteren Wettbewerb zu beseitigen; sie soll Verbindern, daß die minderwerthige Margarine 016 Butter verkauft wird. Dazu dient das Färbeverbot. Dir Margarine bat an fich keine ekelhafte Farbe, sie sieht dem Schmalz abn'ltch, und es soll nur verhindert werden, das; die Mar- garmr so aussieht, wie dic Butter. Die Arbeiter sollen Zeschützt werden dahin, das; sir Butter bekommen, wsnn sir fie ezahlen, und wenn fie Margarine haben wolle'n, soUrn sir diese zu dem richtigen Preise erhalten. Der Bundesratb würdr Unterbr thun, wenn 01: wegen drs § 3 den ganzen Gcseßentwurf verwerfrn sollts. Es wird damit durchaus nicht ein neuer grsrtz- ngLrischer Schritt gethan. Ein französisches Gesrß von 1896 Enthält dieses Färbevrrbot. Wir sind da[)Lr entschlossen, an dcm Beschluß zjveitrr Lesung fe'stzuhaltrn und überlaffrn den wrrbündrten Regierungrn die Verantwortung dafür. Wir Werden aber, um die Stellung dk's Bundeöratbs nicht noch zu rrscbwrrcn, 0118 wcitergebc'nden Anträgd 0518511611, Weil dadurch drr Bundröratk) in ssinkm Wider- spruch aestärkt werden würde. Drshaib we'rden wir uns an der sach- lichen Beratbung dsr weitergcbcnden Anträge nicht mehr bctbriligrn, sondcrn lediglich dagrgen stimmen. Ich bitte dcn 2511111261011), die Sache noch einmal gründlich zu prüfen. Es liegt hier die Möglichkeit vor, dcn Wünschrn aus agrarischen Kreisen cntgrgrnzukommrn. Dirsen Wünschen sollte man entgcgrnkommen, sowLit man es thun kann.
Abg. Von Podbielski (d. kons.): Wir stebrn auf dem glrichen ZZtandprmkf wie der Abg. Bachem und jvrrden dementsprechrnd auch ande n.
Abg. Herbert (Soz.) tritt für die Beseitigung des Färbe- VLrbots ein.
Der Zusaßantrag Sch111ß=Lupi? wird darauf abgelehnt und § 3 unverändert nach dem Be chluß zweiter Lesung an: genommen gcgrn die Stimmcn dcr Sozraldcmokratcn, dsr Freisinnigen, der großen Mchrhcit dcr Nationallibrralcn und drs Abg. Freiherrn von Stumm.
Zu „“DJ 7: „Grtrrnnte Vcrkaufsräume“ erklärt der
s Minister für Landwirthschaft 2c. Freihcrr vonHammer: tcin:
Der Hrrr Minister Von Bocttichrr ist vrrbindrrt, namcns drr Vrrbündeten Regierungen eine Erklärung abzugebrn, und [)?-1 mich [).-auftragt, dir?; zu thun dahin, das; auch die Annahme des § 7 für die vrrdündeicn Rrgicrungrn die Vorlage unannebmbar machcn würde. (Bravo! links. Hört! hört! Großs andartcrnde Bcwrgunzx.)
Abg. Benoit vrrzicbte'k gkgrnübrr drr großr'n im Hansc hcrrsckyrnden Unrnbc auf das Wort.
Abg. (Höß von Olrnbusrn (5. k. F.) Verzichtet 6501110112; auf eine längere Rch und crklärt s1ch für die Streichung des F" 7.
Abg. v. PlOSB (d. kons.) Erkjärt, das; § 7 7111 ibn nnd ssinc' Freundc drr Hauptpunkt des 9011an Gcsrßcs sk'i. Dru n*ritcrgr[)cndc'tt Antrag, daß die Gastwirthc u. s. w. durch Ansch10g bekannt geben 10111811, od str Margarinr 1)1*r!*.*-cx1dx::, zicbe er aber für jetzt zurück.
§ 7 wird grgrn die Stimmen der Linken in dcr Fassung zweiter Lesung beidelwltcn.
Jm Übrrgcn werden die Bestimmrwgcn ohne Debatte an: genommen. '
u „6 21 bkantragt Abg. (Hraf Mirbach (d. 10111), das cscß zum 1. Januar 1897 in Kraft treten zu 105811.
Die Abgg. ])r'. Bachem (antr) nnd Freiherr von Man- teuffc'l (17.1011?) 011151051011, rmt Rückficht darauf, daß dix: ver- bündcten Regirrungen Zcit zur Urdcrlcgung habrn müßtcn, dre An- nabmr drs Antrages. ' .
Dcr Antrag des Grafcn Mirbach wrrd angenommcn und cbrnso schließlich der Gcscßentwurf im (Ganzen grgcn die Stimmen der Linken. .
Es folgtdtc Vrricsung „dcr Jnterperlatton des Abg. Grafen Arntm (Rp.), betrencnd die Notrerung der Loko- preisr.
Abg. ])1'. Von Bennigsen (ul.) Nieht dcm Interpellanten an- beim, mit Rücksicht auf die Geschäftslage des Hausrs aus die Verhand- lung zu vrrzicbten. _ ' ,
Abg. Graf Arnim: Es war mein Wunkckp, kme em- gebcnde Erörterung ailcr kinsch1ägi rn Fracxcn herbeizuführen, ich glaube aber mit Rücksicht auf die GefrFäfsc-laqe des Hauses brssrr zu thun, Krick) mit dem Antrags drs Abg. von Bennigsen einwerstanden zu er-
aren.
Damit ist die TageSordnung erledigt. Das Wort er: hält der
Rcichskanzicr Fürst zu Hok)enlohe-Schillingsxfürsj:
Ick) babe dem Reichstag eine Kaiserliche Verordnung zu verkünden (der Reichstag erhebt sich); diese'lbe lautet:
Wir Wilhelm . Von (Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preußen 11. s. w. verordnen auf Grund der Art. 12 und 26 der Verfaffung mit Zu- stimmung des Reichstags im Namen des Reichs, was folgt: § 1. Der Reichstag wird bis zum 10. November dieses Jahres vertagt.
5 2. Der Reichökanzler wird mit der Ausführung dieser Ver- ordnung beauftragt. Urkundlich unter Unserer Höchfteigenbändigen Unterschrift und bei- gedrucktem Kaiserlichen Infiegel. _ Gegeben Wilhelmshaven an Bord Meiner Yacht .Hohenzollern", am 1. Juli 1896. (gez.) Wilhelm. Gegengezeichnet vom Reichskanzler.
Ich habe die Ehre, dem Herrn Präsidenten das Original der Kaiserlichen Verordnung zu überreichen.
Zugleich aber habe ich mich eines Auftrags Seiner Majestät des Kaisers zu entledigen, indem ich in Seinem Namen und in dem der verbündeten Regierungen dem Reichstag Dank und Anerkennung für die außerordentliche Opferwilligkeit und Hingebung ausspreche, mit welcher das große GeseßgebungSWerk dieser Tagung seiner Ver- abschiedung entgegengefübrt worden ist. (Bravo !)
Durch die nach mühevoller Arbeit nunmehr gewährleistete Ein- führung eines einheitlichen bürgerlichen Rechts wird ein neues Band um die Nation geschlungrn, dessen Bedeutung für die Stärkung ihrer Kraft nach innen und die Befestigung ihres Ansehens nach außen zu keinrr Zeit verkannt worden ist. (Bravo!) Daß es auf dem Gebiet unserer ideellen und wirtbschaftlichen Interessen reiche Früchte zeitigen, daß es mit dem Bewußtsein gleichen Rechts für Alle aueh das Be- wußtsein gleicher Pflichten gegen das Vaterland und Mitbürger fördern und festigen möge, das ist ein Wunsch, den Sie, meine Herren, mit den Verbündeten Regierungen tbeilen werden. (Bravo!) Indem der Reichstag für die Erfüllung dieses Wunsches die wrsentlirbe Grund- lage geschaffen hat, hat er sich - ich spreche es gerne im Namen Seiner Majestät des Kaisers und Seiner hobkn Verbündeten aus - um das Vaterland wohlverdient gemacht. (Bravo!)
Präsident Freiherr von Buol erbittet und erhält die (Ermäch- tigung, Tag und Tagesxrdnung der nächsten Sitzung festzusetzen, und fahrt dann fort: Es drangt mich, im Namen drs Hauses der Freude Ausdrzrck zu eben für die Anerkennung, die uns zu theil geworden, und fur den" ank, der uns gesagt wvrden ist. Wir werden darin den „Lohn fur "unsere mkzbsamen und langdauerndrn Atbritc'n in dem (Grfrrhl der erfullte'n Pflicht und ficbrrrn Hoffnung finden, das; unsere Arbrtt zum Srgen, des deutschen Vaterlandes getrieben möge. Ich sprlche Ihnen zrxgletch meinen persönlichen Dank aus für die Unter- Ytußrzxg, dir nur Vielfach be'i mcinrr Amtsführung zu thril gewor- en 1 .
" Abg. V1"; V9" Bennigsen: Ick) forderr Sie auf, dem Herrn Prasidc'ntkn fur die' Hingrbung, Umsicht und (Hrrcchtigkeit, mit wrlcher er wahrend diescr langwirrigrn, anstre'nzxcndr'n, adrr auch erfolgreicbkn Session. fStné's Amtes newaltct hat, unsere dankbare“ Anrrkennung aus- zusprechen dadurch, daß wir uns von nnsc'rcn Sijzrn crbcbkn. (Dicks geicbtcbt)
Präsident Freiherr Von Buol übrrträgk dicsén Dank auf den (Gesamrnworstanddnd schließt die'. Sinns mit folarndrn Wortrn: Noch cms liegt nur f€hr am Herzen: chenigrn freudig und dankbar zu gedrnkrn, dcr rms dir bobe Anerkennung bat zu tbkil werden lassen. Ich kann du?; nicht einfacher und kürzrr, 0er auch nicht mehr Von Herzen thun, als indem ich Sie auffordrré, aus vollem Hrrzen und am:; Voller Brust laut mit mir einzustimmen: Seim: Yiajestat der Kaiser und KönigWilbrlm11.1ebebocb!
Die Anwrsendeu erheben sich von den Pläßcn und stimmen dreimal lebhaft in dicscn Ruf ein. Schluß 21/2 Uhr.
Statistik und Volkswirthsrhaft.
' ' Zur Arbritsrbeweguug.
Aus Mainz wird drr ,Fri'k. Ztg.“ znr vanbcwcgung dsr dortiacn Maurc'r (val. Nr. 142 d. Bl,) ;;cschrikbrux Zwisch9n der Lohnkommisfion drr Maurrr und den Vrrtrstern dcr Vrrrinigung drr Bauunternrbmkr ist vvrbrbaltlick; der Genehmigung der bridkrskitigcn Versammlung?" f01grnd€ Vrreinbarung zu stande" gekommen: 40 Ö Stnndrnl ohn für b€s1cre :).)iaurcr und 30 „1 Mindestlohn für junge Maurer ; wer cim'n Lohn von über 30 „1 gehabt bat, rrhält 2 „5 die Stunde Zulage. Dic Taglöhnrr sokien demnächst aufgrbrffrrt werdcn. Die zrbnstündige Arbkitvzc'it soll festgebaiten wrrden, für Narbtarbrit und Sonntags- arbeit_soUen 50 0/9 Auftrhlag bezahlt werdcn. Dir Lohnzahlung soll 0118 Mrng Taxw stattfindrn, jrdochsoii in dcr Zwischcnwocbe ein Vor- schuß bis zu drki Vicrtcl drs wrrdirntcn Lohns gewährt werden. Diese Abmachung 1011 grltrn bis zum 1.März 1897. Dir für das kommende Frühjahr gcstelltkn Forderungen Von 45 „Z Stunde'nlobn und neun- ?inhalbstündiger Arbeitszeit wurdrn abgrléhnt.
In Kulmbach, wd die Maurer ausständig waren, wurd? der Ausstand, wie im „Vorwärts' berichtet wird, in eincr Sitzung der Vrrtrctrr der Arbriter und Arbcitgcbsr, die untrr dem VorsY drs Bür crmcistcrs und Links Regirrungskommissars stattfand, im inne der * rbeiter beigelegt.
In Bridgéwatkr (Somersetsbire) find gestern wcgrn der Un- ruhsn, wklche mit einem Ausstande drr Zirgcleiarbeiter in Zusammenhang stehen, 100 Mann Soldaten aus Plymouth an- gekommrn. Die Soldaten wurden, wir „W. T. B.“ aus London meldet, mit fcindseligrn Kunglbunzwn rmvfangc'n. Vrrstärkunaen der Polizei sind aus vrrtchikdenen Tbcilen der Grafschaft eingetroffen.
Literatur.
Von Wilhelxm Lübke's .Gkschichte drr deutschen Kunst Von den ältesten Zeitrn bis zur Grarnwart' beginnt soeben im Verlage Von Paul Neff in Stuttgart eine nrue Lieferungsaukgabe zu rrschcincn Wir haben dirsrs Wrrk des vcr- ftorbcnen bcrübmten Kunstkrnnrrs und Kunstsckzrifjstellrrs s. Zt. aus- führlich besprockzrn; es sei dabcr bei diesern Anlaß nur noch einmal kurz darauf hingewiesen, daß diksCs vortreffliche Buch ('in G8- sammkbild der drutscbrn Architck1ur, Bildnerei und Malerei, der Kléinkünste und des Kuns1gewcrbrs, drs „Holzschnittrs und des Kupfer- stich darbietet und die Entwickelung dcr deu1schm Kunst 0011 dcn frühcftsn Anfängen bis zur (Gegenwart behandelt. Ein anderer Vorzug ist die anzisdende, knappe und populare reib- weise. Das mit 675 Abbildungen außgestaftrtr Werk ers eint, wie früher, in 20 Lirfc'rungen zum Preise von bje 1 „M - Auch ,von zwei anderen Publikationen, die sich aber me r an den engeren Krcis derjrnigcn wenden. welche die Kunst wissenschaftlich be: trachten und genisßen woÜen, sind neue Licfcrungsausgaben in Bor- bereitung. Dies ßnd: Jakob Burckhardt's, „Geschichte der Renaiisance in Italien“ (dritte Auflage, mit 288 Abbildungen; 10 Lieferunßrn 5. 1,20 „M) und (C. Gurlitt's „Geschichte „des Barocksti s, desRokoko und des Klassizismus in Italien, Belgien, Holland, Frankreich, England, Deut ch1gnd' (mit 506 Abbildungen, zahlreichenZierleisten, Vignrtten und mttalcn; drei Bände in 32 Lieferungen 5 1,40 W). Kunstfreunde werdrn auch von diescn billigen Neuauflagen zrvc-ier grdicgcnkn Svrzialwerke mtt Interesse Notiz nehmen.
Gesundheitswesen, Thierkremkheim uud Abspermngs-Maßregeln.
N a ck : i ch t e u über die“ Verbreitung von Tbierkrankbeiten im Auslande.
Oesterreich. “7. Mai.
Orte: 5 H 7
Kronland
Maul- und Klauenseuche . . 21 YFbchuf v?x(Fwaeiines „ck ) 33 we nepe we ne eu e Rotblauf der S weine . . Schweinepest(S weineseuchc) YUM WZ!) we'ines 'ch3
we nepe weine eu e Rotblauf der Schweine . . SchweinepestéSchweineséuYe) Schweinepest SchWLinZeu e)
Nieder-Oefterreicb .
Ober-Oesterreich
Steiermark, . . .
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Krain Küstenland ".
Tirol-Vorarlberg e .
Maul- und Klauenseu . Schweinepest Schwäne euche) Maul- und lauenseu e. .
Böbmrn . . . . . . ! Rothlauf der Schweine .
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Schweinepest Schweine euche) Maul: und lauenseucée . . Rothlauf drr Schweine . . Schweinepest(Schweinrseuche) Maul- und Klauenseuche. . Rotblauf drr Schweine . , Schweinrpest(Schweincseuch8) Maul- und Klauenseuche. . Rothlauf der Schwcine . . Schweinepest(Schweinestuche) Yiaul- und Klauenseuche . . Schweinepest (Schweineseuche) Rotblauf der Schweine . .
Ykäbren Säblks'ren
Galizien
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Dalmatien . Bukowina .
Ungarn. 13. Mai.
6. Ykai.
Komitate: Orte: Höfe:
?Uiaul- und Klauenseuche . . . 17 50 322 12 Lun enseuche . . . . . . . 4 6 6 4 Rot lauf der Schweine . . . 24 57 187 25 Schweinesruchc . . . . . 41 956 - 43
Rußland. Ninderpest.
Im Monat März. Gouvernement: Stawrop_01 (Kaukasus) .....
Gebiet: Trre'k (Kaukasus) 32 376
1.-15. Mai. 16.-31. Mai. Maul- und Klauenseuche. Zahl der Vcrsruchten und verdächtigen Kantons: Orte: Ställe: Orte: St 118:
Zürich ........ 1 1 Blr" 9-1 5 ) )
Appknzrll 0. 015. ." Aargau :. Tiritrgaa ....... T. „ Rojblauf drr Schweine und S wrinrseuche.*) Zahl dcr vcrscu ten Kantons : Orte: Kantone: Orte: -12 27 11 31.
2 Am stärksten Vrrseucht warkn dir Kantons Zürick), Bern, Waadt und St. (“Hallen. Belgien. 1.-15. Mai. 16.-31. Mai. Zahl de'r Verseuchte'n Provinzrn: (Hemcindrn: Prodi)11zrn: GCMJUDLU:
Lungrnfeuckyc. . . 1 1 .. .. Maulscucbc . . . 2 2 1 1.
Handel und Gejverbe.
Zwangs-Versteigrrungkn.
Brin: Königlichen Amtsgericht 1 Berlin standen am 29. Juni und 1. Juli die nachbrzeicbneten Grundstücke zur Vcrsteigrrung: Wilhelmshöhe 19, drm Maurermeister Herm. Stutz gehörig; Fläch 5,87 11 bezw. 8,39 11, Nußungswertl) 7120 „M; für das Meistgrbot 5011 1251.00 „11 wurde der Rentier Ernst Benda, Schöneberxrrr Ufer 40, Erstrber. - Maxstraße 15, der Dcutfrbrn Handelsbank gehörig; Fläche 5,75 &; Nußungs- werth _ 7510 „46; für das Meistgebot von 93 000 „11- wurden drr Kaufmann (55. C. . Voigt zu Eberswalde: und die Frau Emma Cremer, Alte Jakobstraße 130, Erstrher. - Schul- traße 38, dcm Architektkn Heinr. Kaese grbörig; Fläche 5,67 11; Nutzungswrrth 9300-14; Ersteherin wurde Frau Yéargarete Kaese, Rrinickendorferftraße 42 0, für das Meistgebot von 121500 „15 -
"1. Untc'rjuchun s-Sachen.
Z. Aqucbotc, ustcllungen u. dcrgl.
3. Unsall- nnd Invaliditäts- 2c. Versicherung. 4. Verkäufr, Verpachtun en, Verdmgungcn 2c.
fe:
170 3 127
Komitate: Orte: Höfe:
961 - 44 992 - 42 1028
Zahl des grtödteten gcfaUenen Viehs: 32 17
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14. Mai. 21. Mai. Zahl der verseu ten Höfe : Orte : Höfe : 97 28 118
5 8 8 106 68 134 3 3 18 70
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6 6 4 .) 58 157 27 64
Kreuzbergstraßr 44, dem Zimmermeister Rob. Zeis; gehörig; Fläche 9,65 &; Nutzun Zwettl) 14 970 „jk; für das Nkeistgebot von 264 325.34 Wurde der aufmann G. Draeger, Charlottenstraße 71, und der-Hachrwakter Emil Hagemann, Werftstraße 17, Ersteher. - Stczttinerstraße 56, dem Bauunternehmer Paul Otto ge- hörig; Fläche 11,45 11; Nr.:lßungswrrtb 14130 «14; .Meistbietende blieben der Renticr Jakob 9 ppelbaum, Voßstraße 31, und der Kaufmann Sally Gerson zu Charlottenburg, mit dem Gebot Von 166 300 «16 - Schulstraße 71, dem Maurcrmristrr Trang. Fischrr xshörig; Fläche 8,55 &; Mristbietendrr blieb Friedrich Voß, StZwrdrnstraße 18 (:, mit dem Gebot don 12050 „45 - Aufachobrn wurde das Verfahren der wangßvyrswigerung wegen des (Grundstücks Stromstraße 36, dem Ti chlcrmeister Rob. Herr- gesell gehörig.
Brita Königlichen Amtögeri t 11 Brrlin standen die nachbc'zeichneten Grundstücke zur Ver teigerung: Grundstück zu Groß-LickUerfelde, (m der Ringstraße belegen, dem Kau“mann Karl Dinger gehörig; Flächenraum 7,25 s., für das Meiétgebot Von 204 516 82 „Z; rvurd0 drr Schlächtermeister August Schettler zu Friedenau, Ersteher. - Grundstück zu Deutsch-Wilmchdorf, Brandenburgischestr. 103, dem Fabrikanten Ernst Tramp gx'börig; „ Flächrnraum 18,91 11, Nußunaswkrtl) 8140 20, für das Meistgrbot von 194 000 „15 wurde der Ykaurrrmrister Frirdrickp Hardtung za Schönebcrg, Ersteher. - Grundstück zu Deutsch-Wilmers- dorf, Brandcnburgisckyestr. 102, dem Fabrikantsn Ernst Tramp Srbörig; Fläche-nraum 11,34 &; Nuyungswertb zur Gebäudssteurr 860 511." mit drm „ Grbot von 169700 „16 wurde der Zimmermristkr Paul Ricdel zu Schönrbcrg, Erstrber. - Grundstück zu Schönebch, Golystraße 44, dcm Tape- zierrrmeistcr Thsodor Meisler gebörjg; Fläckyknraum 4,68 0; Nußungswkrtk) zur Grdäudestruer 7200 «14; Meistbirtender blieb der der Bureaurwrstrher und Eigknthümer Gustav D rüge mii! [er zu Schöneberg, mit dem Gebot von 120 800 „M - Grundstück zu Schöncbrrg, Golßstraßc 40, dem Maurrrmeistrr Bernhard © ott- fric'd Neumann geébörig; Flächenraun1 13,37 11; Nußunaswrrth zur Grbäudcsteurr 17 040 24; mit dem Grbot von 254 000 24 blicbrn die' Maurermeister Albert Schülrr zu Schönrberg und Robert Schüler zu Frirdcnau, Mkistbirtcnde. - Auf drei Ykonatr Ein- acsfrllt wurdc das Vsrfnhrkn der Zwangsvi'rsteige'rung wkgen des (Grundstücks zu Steglitz cm der Schildhornstraße, Forststraßs und dc'n Straßen 10, 11 und 15 belegen, dem Kaufmann Simon Jolowicz gehörig.
_ - Düsseldorfer Börse vom 2. Juli 1896. (Amtliche'r Kursbericht.) Auf dsn Eisenwerkrn hrrrscht fortgesrst flott? Brsckxäjtigung bei fester Stimmung. Ner Koblenmarkt ist unvkrändrrt srst. Kohlen und Koks. 1) Gas- und Xlammkoblen: Gaskvhle für Leuchtgasbercitun 1000-11,00 „jk, (Zencrawrkoble 1000-11,00. Gasflammförderko [rZ,00-9,00; 2) Frttxohlen: Förder- kohlc 7,50-8,50, melierte beste Kohle 8,50 «9,50, Kokskoblr 7,00; 3) magrre Kohle: Förderkoble 7,00- 8,00, me'licrte Kohle
800-10,00, N kohle Korn 11 (A it) 18,00- ; 43 Koks: Gießereioks 1350-1450 „Hoch mkoks 12,_ „ „„ koks: Febrochen 14,00-16,00' 5) 23“):qu ,00-12,00. - r e: 1; No spatb 010-9430 2) Spatbeisenftein, exz-ktete: 13,00-13 , 3 ' Somorro tro f. o.,b. otterdam - 4) na anche: Rotbeisenfkein unt etwa 5 % Etsm 10,00, 5) Rasen a o -. -- Ro eisen: 1) Sie eleien 10. 10-12 9/9 Jan an 5900, 2 - ftrabliges Qua it ts- ddelrobeisen: a. rbeiniscß-weftfälistbe „ b. Siegerländer Marken 52-53 mit Fra t ab Siegen, 3 Stableisen 53-54 mit Fracht ab Siegen, 4) engli 08 Be emerei en ab Ver- scbi ungsbafen -,-, 5) spaniches B emer en Marke Madele- 01'. otterdam -,-, 6 deutßcbes do. -,- 7 Tbomaöeiseu frei Verbrau Estelle 56,00, 8 Pud e_leisen (Luxemöurger Qualität) 44,80, 9) englis ,es R0 eisen Nr. 111 ab Ruhrort 57,00, 10) Luxem- ("“F“ Gteßereret en Nr. 111 ab Luxemburg 50,00, 11) deut]s Gr ereteisen Nr.1 65, 12 do. Nr. 11 - 13) do. Nr. 111 57, 14 o. Hämatit 65, 15) spanis es Hämatit Marre Mudela ab Ru roct 72,00. - Stabe: en: Gewöhnl. Stabeisen 125. -- Bleche: 1) eröhnlicbe Ble € aus Tlußeisen 130-135, 2) Ke elblecbe aus [[Fe-631411015050 3) (? elbthe 1JuLisSchirZeti)ßeibsen 17 , 4) Fein. ee - .- ra: enwa rat-,-,2 - walzdrabt 108-112. 3 ) Stahl
Litrerpool, 2."Juli. (W.T. B.) Baumwolle. Umsa 10000 B., 'davdn fur Spekulation und Export 1000 B. Fe . Middlamertkamscxpe Lieferungen: nahe stetig, entfernte ruhig. Juli- August 353/64 Kauferprets, August-September 349/44-350/54 do., September-Okwber 349/64 do., Oktober-November 339/04 Verkäufer- prers, November-Dezembex 337/54-333/54 Käuferpreis, Dezember- FLchmxar ZiR/«F-ZW/n YYZrkanJpreiZ loFaxmar-2313er)? ZZ/n-ZW/u
au erprr s, e ruar- arz sa er u erpre s, är - ris 340/5- d0., APriY-Mai 3“/54 (1. Werth. z ))
Offtziel_le Notierungen. American good vrdin. 3'3/31, do. low middlmg 3'7/32, do. Middling 315/16, do. good middlin 41/11, do. middling fair 46- Pernam fair 41, do. good f r 41- Ceara fair 4&, do. good fair 43- Egyptian brown fair 513/10, do. do. good fair 63/10, do. do. good 67/15, Peru rough good fair 61/11, do. do. good 63/15, do. do. fine 6F, do. moder. rou b fair 5U/1s, do. do. good fatr 59/15, do. do. good 513/10 do. smoot fair 4314, do. do. good fair 45/18, M. G. Brom!) good 39/32, do. fine 373/32, Déollerab good 35/32, do. fully good 39/32, do. fine 315/32, Oomra good 39/82, do. fully Hood 313/32, do. fine 319/32, Scinde good fair 21, do. good 2:1, Bengal fully good 211/16, do. fine 215/16.
" Bradford, 2. Juli. (M.TB.) Wolle fest, ruhig, Garne fur Export ruhig, m Stoffen Geschäft nicht gebeffert.
Parts, 2._Juli. (W. T. B.) (Schluß.) Rohzucker ruhig, 88 070 1919 28-288 Wrtßer Zucker fest, Nr. 3, per 100 kJ, pr. Fxlrl 310, pr. August 30,1, pr. Oktober-Januar 303, pr. Januar-
rt .
Rom, 2. Juli. JW; T. B.) Eine heute Nachmittag stattgehabte Versammlung von Glaubtgern drr 89.1108. [mm0di1iar6 ernannte eine Auffich1skomm1ssiom die aus 5 Mitgliedern besteht. Es wurden btcrzu gewahlt: die 1301108 (211111111, die Deutsche Bank, 131311100 (108110111 in Rom„ die Schweizerische KreditgeseUschaft und der Adyokat Hanau. Dt€_ Versammlung befürwortete die endgültige Be- stqtigung des gegenwartigen Prokurators. Einige Gläubiger machten Einwendungen Wegen des bei Ernennung der Kommission beobachteten Vcrfabrens; _ „
Madrid, 3. I_u[t. (W. T. B.) Ein Vertreter der Eisen- babn-Gesellsckyastcn rrnd der Arbeits-Minister unterzeichneten estern Abrnd em desrrtnkommcn dczüglich der Eisenbahn- ubvention.
_Amsterdam, 2. Juli. (W. T. B.) Java-Kaffee good ordtnary 50. - Bancazinn 37.
'New-York,2.J011. (W. T. B,.) Die Börse eröffnete in
ruhiger Haltuyg, wurd? im weiteren Verlauf unregelmäßig, befestigte sich aber spater und schloß fest. Der Umfaß in Aktien betrug 234 000 Stück. ' Weizrn eröffnet? in ruhiger «Haltun , wurde im weitrren Verlauf infolge ungünstigen Wettcrs im Nordwe ten und Deckungen der Platz- squularxtrn 1111 aügkmkim'n fest und schloß behauptet. -Mais einige Zcit stktgrnd tnfylgx drr fest-Zren Weizenpreise, später trat „jedoch auf Zunahme drr Eingangs und Erwartete Zunahme der Ankunfte eine Résaktion ein.
Wgarenbericht. BaumWolle-Preis in New- York 77/10, do. dr). 111 New-OrleanS 613/18, Petrolcum Stand. white in New- ork 6,90, „do. do. m _kxhiladelphia 6,85, do. rohes (in Cases) ,80, dt). Pipe line Ceru. per August 116, Schmalz Western steam 4,20, do. Robe & Brothers 4,45. Mais per Juli 331, per September 331, per Oktobrr 343. Rothrr Winterweizen 66Z,Wrizen er Juli 61-1, do. prr August -, do; prr September 62L, do. ver ezember 64Z. Getretdefracht nach Lidervool 17, Kaffee fair Rio Nr. 713 do. 0119 Nr. 7 pe'r August 11,20, do. Rio prr Oktober 10,40, Mehr: Sprtng-Wbrat clrars 2,40, Zucker 31/16, JIM 13,60, Kupfer 11,50.
Cbirago, 2. Juult. (W. T. B.) eizen anfangs träJe in- folge qrnugexider Ynkunfte an de'rKüstk, steigerte fich aber im spateren Verlauf auf Berichte übrr Erntcschädkn und bedeutende Käufe und Drckungen 'sowie infolsge des frstrn Cffrktc'n-Marktes. - Mais anfangs ruhig, andrrtc 111) auch im Verlaufe nur wsnig, da fich kein besondc'rer Emfluß gritrnd machte.
Weizen Pr. Juli 559“, do. pr. Srptembrr 56Z. Mais pr. Juli 26Z. Schmalz Pr. Jult 3,90, do. Dr. Scptxmber 4,00. Speck short clear 3,87. Pork pr. Juli 6,95,
Anzeiger.
:». Vkrlocsung xc. Von erthpapicren.
[22177] Bekanntmathnu .
rute Vormittag um 6 Uhr iZ die Tagelöhner- thwe Foese. Pauline, grb. Kopischke, aus Scholastikowo, Kreis Flatow, welcbe durch rechts-
Koniß vom 15. November 1895 wegen “ iordes --
begangen am 2. Dezember 1894 in dem Forstbezikk
Kuxan' an ihrem Ehemann, dem Tagelöbnkk (1, 9)
Friedrich Forsa - zum Tode Verurtbrilt worden ist, ' * ' des Beiles entbau tet morden. Konitz. den 27.pJuni 1896.
Drr Königliche Erste Staatsanwalt: Pinoff.
(1.. 8.)
[22178]
Nr. 3341. In der Stra sache gegen Friseur [22179] Bernhard Fri von Alta au ** der Wehrpflicht? b [fen wegen Verlesung
Reich befindli e hundert Mark mit Beschlag 5016 1, Freiburg, den 24. Juni 189 .
Großbrrzogl. Landgericht. Strafkammer 1. (gez.) F. 11. Berg. Roller. Sigmmlc'r. kräftiges Urtbcil des Königlicbr'n SchWUr erichts zu MZF“[FYJZZY*FZJ'ZZZJÖYFWMW [UsfM'gW
Freiburg, den 24. Juni 1896. _ Der Gerichtsscbreidcr des Gr. Landgrrickyts:
5 5) 5 ,! - o " dem Hofe des hiesigen Iustizgsfängniffes mittels bekthLZLFZÖt'VorstkbMdkr Beschluß n1rd btrrm1t Freiburg, den 27. Juni 1896. Der Großl). (Erste Staatsanwalt am Großb. Landgericht Freiburg 1. Br.:
Der S ornsteinfc er Carl Schaar. geboren am Lüneburgerstr. 22 bei 30. DezenÉer 1869 Zu Stavenha en, Kreis Malchin, Emdenerstraße 9, cke zuleßt in Schönberß, wird be (huldigt, als be-
6. Kommandit-Gesclls aft-en au Aktien u. Aktien-Gesellsck. 7. Emoerbs- und Wirt schafts- eno enscbaften.
8. Niederlassung xc. von Rechtßanwa en.
9. Bank-Ausmxt e.
10. Verschiedene ekanntmachungen.
diesem7211111860"101177"d0r0iri1'tmzqufailende, im Deutschen berg in Mrcklenburg zur Hauptverhandlung geladen. enthält der Aushang an der Gerichtstafel. Das
Vermögen in Höhe von Drei- Bei unentfckyuldigtem Ausbleiben wird derselbe auf Urtbeil 11er die Ertheilung des Zuschlags wird am
Der Amtßanwalt: A. Dufft.
Grund dcr nach§ 472 der Strafproze'ßordnung 11. September 1896, Vormittags 11 Uhr. von dem Bezirks-Kommandrur zu Neustreliß au6ge- ebenda verkündet werden. Die Akten 88 X(. 60. 96 stellten Erklärung veruriheilt Warden.
Schönberg in Mecklenburg, den 29. Juni 1896. sicht aus.
liegen in der Gerichtsschreiberei, Zimmer17, zur Ein-
Berlin, den 24. Juni 1896. Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 88.
[22113] waugsverkanf.
(Unterschrift.)
und “dergl.
[22111] (Unterschrift.)
B chlnß. Nach Ansicht § 140 Yk-G-B. und § 480, 326 urlaubter Reservist obne Erlaubni auögewandert zu Vormittags 101 Uhr, vor dem
St.-P.-O. wird zur Deckung der den Friseur Bernhard riß von Altshausen mögli er- gesesbucbes.
Derselbe wird auf Freita . den
teuer veranlagt.
72) Auiäébote, Zustellrw
Zwangsverstei erung
Jm Wege der Zwangdvolltreckung soi] das im Dienstag, 11.,Anguft 1896, Vormittags Grundbucbe von Berlins Umgebungen im Kreise 10 Uhr._ an hiesiger GLÜMSÜLÜS anberaumten Niederbarnim Band 86 Nr. 3551 auf den Namen Termine im des Bauunternehmers August Müüer zu Berlin, lich meistbietend versteigert werden. Der Zuch1aa iebl eingetragene, hierselbst, erfolgt, sobald mehr als '/8 des Taxats ge otra Waldenserstraße, be- find. legen: Grundstück am 8. September 1896, 10. k. M. Juli an
gen „
Der Bd. 7 l. 26 des Grundbuckps der Stadt Barnxrup eithragene Grundbesis der unverebelich- ten Sophie ocke das., welcher die Vürgerftätte Nr. 45 bildet und zu dem nach den öffentlichen Büchern ein Wohnhaus mit 45 „44 Mletbwertb so. . wir 1,48 a Hofraum gehören. soll in dem auf
Wege der Zwangsvollstrsckung Skut-
Taxe und Verkaubeedingungen liegen vm . hier aus “und werden gegen Ent- - unterzeichneten ricbtuna der Schrec ebkhr abscbrifethstYder,W “„ '
' . U b t tu 360 r. 3 des Straf- Gericht, Neue Friedrichstr. 13, Erdgeschoß, [11 el()., richtsschreiberei Vera fo t. S ngekla ten sern * er re ng gegen § Zimmer 40, versteigert werden. Das (LHrundJFÜX4 i ckck?!
Das eitere Eigentbümer gegenüber und Auw
pät ist bei erm ne sind bin liebe a den _ „ weise treffenden bö sten Geldstrafe und Kosten mit 25. September 5. J., Vormittags 1 U r, etner Fläche von 0,1221 118 mit 13 700 „ck Nu ungs- den Realüäten b Strafe des KREI- .
zu ammcn 300 «ck - Dreibundert Mark - das vor das Großherzogliche Schöffengericht zu S:!) n- wertb zur Gebäude