1896 / 158 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 04 Jul 1896 18:00:01 GMT) scan diff

Zünd knapp gehaltene X'ro1sgomsna über die Ksosnsio, die Autbentie dex UebereJttng und die Kompo tion des beabsichtigten Dialogs vomusges werden.“ Es nd rechtzeiüg zwei Bewer- bungsarb en der Akademie eingeliefert worden , die eine mit däm Euripideiscben Motto: NNW: Zorc: “kJ: éa'mxéac u. s. w., die zwckte mit dem Horaziscben: 1151“. 11363111 yroäirs f.ouus u. s. w. Beide Arbeiten haben eigene Ko ationen an efertiÉ, was nicbt verlangt werden konnte, und auch sonst dem T ema orgfalj und Fleiß angedeihen lassen. Leider haben sie beide die Rezension nicht so sicher begründet, als es möglich gewesen wäre, wenn die dscb. auch durch die übrigen Schriften des 00111118 geyau verfol tun die neuereLiteratur hierübersor fält ger benu tworden warx. Abaese en von diexem Mangel, der beide rbeiten ziem ck)„gleichmä tg trifft, zeigt fich 11 ihrer ganzen Anlage und Methode em deutli er Unterschied. Die erxte Bearbeitung, welche das Euripideisäoe Motto jrägt, hat allen An orderungen zu genüßen gesucht und einzelne Ab- cbnitte, wie den über die Authentie der eberseyMg, recht befriepigend ebandelt. Auch verfügt ihr Verfa er über e ne gute Kenntmß der neueren Literatur sowvbl nach der prachlicben wie nach der realen Seite bin. Aber in der Hauptsache; der kritischen und exegetischen Behandlung des Textes, steÜt sich seine Leistung doch gegen dte zweite gehalten als minderwerthi dar. Zwar hat der Verfasser dieser zweiten, mit dem orazischen „Spruch v'ersebenen Arbeit das Thema (durch Krankheit verbmdert, wre er angiebt) nicht in seinem vollen Um ange behandelt, und skine ganze Richtung zei t ihn mehr na der grammatischen als nach der realen Seite Jin mit dem Gegenstande vertraut. Aber; seine Kenntnis; des klassischen Lateins und seine Sicherheit in krttisch-kxegetiscbxn Fragen verrätb eine au5gesprochen pbtlologtsche Bxgabung, dre ibn fur die in Aus cbt genommenc n'eitcre Aufgabe, „eme NeuauSgabe des vbilofopbis en S0rp118 Cicero's, in erster Lime geeignet erschejnen läßt. Die Akademie trägt daber kein Bkdenken, dem Verfasser dj_eser zweiten Bewerbungsschrift den Yreis, bestehend in einem Strpendmm von jährlich 1200 „14 auf 4 Ja re, zu ertbeilen, dagegen dem Ver- fasser der ersten, mit dem Euripideiscben Motto bczeichnct€n Arbeit als Anerkennung einen Nebenpreis von 1000 „14 zyzuerkennen.

Die Eröffnung des versiegelten Umschlags unt dcm Motto: 1151 [18.119.111 proäirs 13611115 u. „w. ergab als Verfasscx Herrn 131". Otto laßberg, der also bas Stipendium erhalten wxrd. 2113 Verfasser

der mit dem Rebenpreis gekrönten Arbcit, welche das Kennwort Z/Wmc (“)'-tree," 777; éwroxzéac u. s. w. trägt, er ab |ck Herr" Dr. Karl Fries. Zugletch ließen die den beiden Ums lägen ber ?fugten „Nach- weife ersehen, daß die in § 3 des Stiftungsstatuts bettmmten Vor- ausse un en bei dkn Bewerbern zutrkffen. ,-

sFre s der Graf Loubat-Stiftunéz. Die Akadxuze hat auf Vorschlag der Kommission für die Gra Loubat- Sttst'ung bg- scblossen, dem Dr. Eduard Seler, Privat-Qozenten an der Uttwetfixat und DirektoriaL-Asfisienten am Museum fur Völkcxrkunde in Berlm, für die von ibm eingereichte Arbeit .Die mxxiskaytscben Bilderband- scbxiften Alxxander von Humboldt's in der Königlichen ijliotbek zu Berlin", Berlin 1893, den Preis von 3000.36 zuzuerkennen. ,

Preis der Dicß-Stiftung. Der Vorstand der „Dreß- Stiftung hat gemäß der in der ?lenarfißung der Akademte am 11. Juni gemachten Mixtbeiluna bs (blossen, den aus der Stiftung im Jabxe 1896 zu vergabenden Prejs im Betrage von 2000 «_ dem ])1'. Wilhelm Mever-Lübke, ordentltchxm _ProfeÉor der xowamschen lS:)xacheLn cmi deFZYxniversiZat ZMS", fur ferne ., omaniscbe Formen- ? rk“, eip , zuzu pre en. ' b reisckréfgabe ver Cothenius-Stiftung. Die Akadcxmie schrei t für die Cotbenius-Preisstiftqng auf Vorschlag dex pbyßkgltsch- mathematischen Klasse folgende chItsaufgabe aus: „Dre Königltche Akademie der Wissenschaften wünscht eine auf eYenen Versuchen und Beobachtungen beruhende Abhandlung über dre ntstehung und bas Verhalten neuer Getreidevarietäten im Laufe, der leßten 20 IJbrS . Eduard Gerhard-Stiftung. Dre Kommisfion ,fur .das Eduard Gerbard-Stipendium macht bekannt, daß ste das Strvendtum an diesem Leibniz-Tage, wie in den zwei vorhergegangeneß Jahren, nicht ausschreiben werde. damit dann im Jahre 1897 der vierfache Jahresbetrag angeseßt Werden könne. ch f W'ss

- Die Köni lich sächsische Gesells a 1 dm 1 en- s chaft en hielt in eipzig vorgestern zur Feier der 250. Wicd'er'kzhrxcs Geburtstags des Pbtlosopben Leibniz und ihres xuyfthjahrtax'n Besßbens eine besonders festliche Sißung ab, der aucb Seme )?ajestat der König, in Begleitun Seiner Königlichen Hohett'des Prinzen Albert und des Staats-ZZYinisters 1)r.vonSeydew1ß, bmryohnte. Als Vertreter auSwärti er Akademien waren zu der Feter er-

schienen: der Hofrath ; ittcr von Sickel Direktqr 566 111531311130 141186131100 in Rom, für die K. K., Akademxe der Wissen-

____________________________________________._._-_--

erickt Vom 4. Juli,

Wéktkk r Morgens.

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1

"M . .' Königliche §chauspicle. Sonntag: Neues * OVLsn-TÖLÜLLL (Kroll).

Stationen. Wind. WWU.

zäHlung Goldmark.

Bar auf 0Gr u. d. M 881255) rcd. in Millim

bedeckt 118115 bed. ZBrandt.

Nebel bedeckt beiter balb bed. bedeckt bé'bsckj

Belmuüxt. . Aberdeen . Christiansuud Kopenhagen . Stockholm . aparanda . !. etersbg. Mos au . .

Coerucx-ns- town . . . Cherbourg . elder. . . . vlt ..... mburg . . winemündc Neufabrwaffer

. 765 755 Karlßrube . . 761 Wiesbaden . 758 Münckpen . . 763 Cbeumiß . . 756 Berlin. . . . 754 "ien . . . . 761 BreZlau. . . 758 __ Jie d'Wx . . 767 wolkig ina .... 765 ULeiter Triest . . . . 763 edeckt 1) Gestern und Nachts Regen. Uebersicht der Witjeruna. Unter der Wechselwirkung eines Hochbruckgebisetö, deJen Kern über Nordspanien liegt, und Zimt uber S dsYweden liegenden Depression weben uber dxm weßli en entral-Europa starke, stellenweise stur- mi che we liche, in den östlichen Gebietstbeilen leichte “bis frische südli e Winde. In Deutschland, wo das Barotmter gefa en ist, ist das Wetter an- dauernd-kübl trübe und regnerisch. Jm nordwest- lichen Deuts [and find große Re enmengen efallen, 20 mm zu uxbaven und auf elgoland, 2 mm zu Wilhelmshaven und 23 mm zu Hamburg. Ge- witter wurden von Borkum und Breslau gemeldet. Eine wesentliche Aenderun des Wetters demnächst noch nicht zu erwarten. eutsche Seewarte.

' Heiter beiter bedeckt Hedecki bedeckt 1) * Hedeckt

Zum Ersten

Hecrd.

wolkig wolkig wolkig bedeckx halb bed. Regen Regen Regen halb bed. bedeckt

Herr

von Heerd.

Winkel.

Franz von

Laufenburg.

eim en am _ . TeiluZen (frei nach Dickens' gletchnamrger Er-

Von A. ) In Scene eseßt Vom Ober-Rsaiffenr Tetzlaff. Dckorative Ein chtung vom Ober-Ins ektor Dirigent:

U r. zMZntag: 130. Voxsteüung. Der Trompeter vou Säkkin en. Vorspiel Von LBictor E. Ncßler. Dirigent: Musik- direktor Steinmann. _ Theodor Reichmann, K. u. K. Kammersangcr aus * Wien, als Gast). '

Dien-taa: Das Heimchen am Heerd. Mttt- woch: Bajazzi. (Tonio: HerrannceSco d'Andrade, Königlich Baveyxislcher Kammersanger, als Gast.) * a L: Donnerstag: Hänsel und Gretel. Die Rose von Schiras. Sonnabend: , ' wolkig Fräulein Wiborg, vom Kömglichen Hof-Thkater m

Stuttgart, Tiannbäuser Herr v. Vandrowsky, vom

Opernhause n Sonnta : Der Barbier von Sevilla. (Figaro: ?ancesco d'Andrade, als Gast.) Die Rose

ck1ra6. Montag: Das Heimchen am

Deutsches Theater. Gesammt-Gastspiel des

Lessing - Theaters: Anfang 74 Uhr.

Montag: Comtefie Guckerl. Dienstag: Das Glück im Winkel.

Wessing - Theater. Opevetten-Ensemble mit Julie Kovaczy-Karc ag und (Ed. Steinberger a. G. in 3 Aufzü en von Léon und uppé. Anfang 7.1 U r.

Montag und folgende Tage: Das Modell.

Residenz - Theater. Sonntag: Der Stellvertreter. (l-o nomol- aut. Schwank William * uSna von Max Schönau. - Vorher: Erlauben S :- Madame! Lustspiel in1Akt nach dem Franzöfiéch'en des Labiche, von Fr. Lichterfeld. Anfang 71 U

Lebaften in Wien,“ der Profeffqr „])r. Kuhn für die Königsi e Aka- emie in München, der Profeüor Dr. Mels 111: die KMM e Aka- demie ckBerlin und der ro*=e or Dr. von klamowi - illendorf lowie der Profeffor Dr. Ch ers f r die Gesellschaft der Jens affen n Göttingen. Der Sekretär der mathematiscb-pbyfikalis en lasse, Geheime ofratb, rofe or Wislicenus le te wie das „Lei z. Tgbl.“ beri tet, in einer estrede zunächst die erbästniffe dar, an er welchen die Festfeier veranstaltet worden sei, und sprach dabei seinen Dank für das Erscheinen und die Tbeilnabme des Allerhöcbsien Protektors aus. E: schilderte hieraus die Umstände unter welchcn vor 50 abren die Begründun der Geseäschaft erfolgte, nachdem cibnié selbst vergebli früher in DreSden *die (Gründung einer Akademie angestrebt hatte. Da die früher gegründete ürstliche Iablonowski'scbe Gesellschaft im Jahre 1844 nur noch zwei itglieder zählte, regte Geheimer Rath Drobisch die Reorgantsation dieser Gesellschaft an, und weil sich diesem Plan Schwierigkeiten ent- egenftelljen entschloß fi W lb. Weber, 1400 Thaler aus dym Böttin er Fonds bei der esellscbaft zu hinterlegen, bis fich exne Soziet t der Wi enscbaften lFux kündet haben würde. Der bochseltge König Friedrich 11 ust 11. efßätiote die vorgelegxen Statuten und übernahm das rote torat der Gesellschaft, deren Grundung am 1. Juli 1846 der damaltge Minister von Wistersbeim durch eine Festrede fxierlicbst ins Werk feste. Ge eimer Hofrath Wislicenus ging dann_ naher ein auf die einlenen Cre gniffs, welche die Gxseusckxast zu verzetcbnen hgt, insbesondere die einzige wesentliche Abanderung de,s Statuts tm Jahre 1884, nach welcher eine Erhöhung der Mttgliederzabl er- möglicht wurde. Die Fürsorge der boben Staatöregierung habe fix!) nicht nur in Gewährung der regelmäßigen UnterstußungenUfur dre wissenschaftlichen Publikationen, „sondern auch m nicht unbetrachtlichen außexordkntlicben Beiträgen gezeigt; die Erhaltung dieses Wohlwbllenß wurde auch für die fernere Zeit von dem anwesenden Staats-Mmister ausdrücklich erbeten. Die GeseUschaft habe in neuxrer Zeit 8111? en ere Füblung mit der Kaiserlichen Akadsmie zu Wien, den Kömg- 11 en Akademien zu München und Berlin sowie der Geseklfcbaft der Wissenschaften zu Göttingen an;?xbabnt; auch sei Hoffnung Vorhanden, daß fich die Akademien anderer ationen diesem Kartel] zur Förderung gro er gemeinschaftlicbex Aufgaben anschließen würden. Aus der Ge chichte der Gesellschaft sei noch bervorzabebey, bas; in den 50 Jahren ihres Bestehens 164 Gelehrte als ordentltche M11 lteder der Gesellschaft angehört hätten, und zwar 92 der pbilosopbiscb- istorischen unb 72 der mathematiscb-physikalischenKlaffe. Zur Zeit lebten 25 bezw. 20-Mttglieder in Leipzig; die 4 Ehrenmitglieder der Gesellschaft'seien verstorben; korrespondierende Mitglieder habe es nie „gegeben. Htexauf bertchteten die beiden Sekretäre speziell über die literarische Tbatkgkeit bervor- ragender früherer Vkitglieder der Gesellschaft. D_er Vertreter der Akademie zu München, Gehcime Rath Kuhn, uberrxtchtc so'da'nn eine Adresse und verlas mit Genebmi ung Seiner Majestat des Königs den Text derselben, fügte auch zu le ch tm Namen der Ykademxen zu Berlin und Wien sowie der Gese schaft zu Göttingen 'dt'e Herzlnbsten (Glückwünsche hinzu, für welche der Geheime Hofrath Wrsltcenus seinen Dank aussprach.

Theater und Musik.

Jm Neuen Königlichen Operxx-Theater (Kroll) wird morgen Karl Goldmark's Oper „Das Hötmchen am Hkrd“ gegeben in folgender Besetzung: Dot: Frau Herzog; John: Herr Ricke; Eduard: Herr Sommer; Hetmchen: Frauleiu Rotbauser;

ay: Frau Burrian-Jelinek. Im Garten findet Von Nachmittaßs 4 Uhr an großes Militär-Konzert staxt._ -- Am Montag get NLßlU's Oper „Der Trompeter yon Sa?ktngen'„in Scene. Den Werner Kirchbofer singt Hkrr Tbßodor Retcbmgnn , K. K. Kammersänger aus Wien, als Gast, dle Marta Zraulein Hiedler. Jm großsn Maifest im dritten Akt 1761611 die amen Dell'Era, Urbanska, Kierscbner und das Balletkorps auf. --„De'r Helderztmor der Frankfurter Over, Herr yon Bandrowsxy, eroffnet__in nacbster Woche ein Gastspiel als ,Tanns)äuser*.“ Dte erste Aujsubrung des neuen Ballejs ,Die Rose von SchiraS“ findet,am M1tt_woch, dcn 8.Ju11, (FFC Die Hauptrokle befindet fick) m den Handen von

räulein e ' ra ' F Im Deutschen Theater wird morgen das Gesaymt-Gastspxl bes Lesfing-Tbkaters mit Hérrmann Sudermann's Schauwtkl .Das Gluck tm Winkkl' fortgsseßt. Der weitereWocbenspielplan se? fich'aus folzxknden Vorstsllungenzusammen: Mo:;tag: „Comtesse ©ucker_ “' ; Dtsnstag: ,Das Glück im Winkl“; Mittwoch, in „neuer Emstudtergng: „Der Fall Cléztneznccau“; Donnerstag: „Comtc'11e"(a5511ck€rl"; Frettag: „Dcr Fall Clömcrceau“; Sonnabend: .Das (Gluck tm Wmfeb“. '

Das Répertoire dss Lessing-Tbeaters fur bte_ kommende Woche gestaltet fich wie folgt: Morgen, am Montag, D:?nkjag und

Montag:

Theater' Erlauben Sie. Madame!

129. Vorstellung. Das Heerd. Opcr in 3 Ab- Mufik Von Carl Direktion: Julius F

Yk. Wiüner. Sonntag:

SÖlUß kes ProgrammZYDilcr ; ! Professor Kleffel. nfang Posse nut Gesang un 0 et

;orsteliung 7 Uhr. Feeubafte Illumination bes

Urne!- Theatcr. Schiffb Sonntag: Gastspiel der B

Oper in 4 Akten nebst einem

(Werner Kirchhofer: Herr

Anfang 7 & Ubr.

duell. Ausstatjungs-Sinqsviel Das , rauenbataiu

ierauf; kt von Carl

Die Rose von Schiras. ingspiel in 1

Heimchen am

L'ta : Das Fri a (Elisabeth:

Tannhäuser. Montag nnd

Dameuduell. - Das Fraue

Frankfurt a. M., als (Bäst?)

Adolph Ernß-Thcater.

otte Ve-lin. n 3 Akten von Leon Treptow

Sonntag: Das Glück im

Der Stenvertreter. - „.

Friedrich-WilhclmßüdlischcrKonzert-Darkx. Chausseestraße 25-26.

Spezialitäten-Vor

Herzberg. Anfa;:g des Konzcrts 6 Uhr. Anfang bcc - Bei einbrechender Dunkelheit:

Operetten- und BaUet-Geseklsäyaf Somoffy. Muftk von Wilhelm Rbßénzweig. - von Wilhelm Rosenzweig. Anfang 71 Uhr.

folgende Tage: Budapester deutschen Operetten-Gesellschast.

Donnerstag, den 16. Juli: Tato-Toto.

Große Ausstattungs-Gesangsxoffe

Kuplets und Quodlibets von (G. GörYl. G. Steffens. 2,21kt: Alt Berlin. Montag: Das flotte Berlin.

Freitag wird .Das Modest“, am Mittwoch, Donnerstag, Sonnabend und am nächsten So ntag „Waldmeister' gegeben werden. Im S iller- beater kommt__ morqen Abend der S wank Vergnügte litterwochen' von Brentano und Keller zur Auffü rung. Nachmittags wird .Der Widerspenstigen Zähmung“ gegeben. Am Dienstag und Mittwoch gebt neu einstudtert .Ultimo“ in Scene. ür Donnersta ist die erste Aufführung von Elsa von Schabelsky's alice .Die rauenfraae“ angeseßt. Am Freitag und Sonnabend finden Wiederbolun en dieser Vorstellung statt. Das Gastspiel er un ariscben Operetten-Gesellsckdaft im Neuen T heater bringt nur no zebn Aufführungen der Operetten .Das Damenduell' und .Das Frauenbataillon".

Maunigsaltiges.

Das Kaiser Alexander-Garde-Grenadier-Re iment Nr. 1 ist eute von dem Truppen-Uebungsplaß Döberiß in d e Gar- nison zurü gekehrt.

Der Polizei-Präfident von Windbeim ist von heute ab bis zum 2. August beurlaubt und na Misdroy abgereist. In der Zwischenzeit [iet die Leitung des olkzei- räfidiums in der Hand des ständigen ertreters, Ober- und Ge eimen Regierungs-Naths

Friedheim. _“

Am Monta , den 6. Juli, Abenbs 6 Uhr, wird Herr Profeffor Delbrück im örsaale des Cbemtegebäubes der Berliner Gewerbe-Aus tellun über .Die Kunst des Bierbrauenß' sprechen und hier ei insbe ondere auf die interessanten Unterschiede in den FabrikatFoUSmetboden eingeben, welche die Erzeugung der Ver- schiedenen Bterarten, des norddeutschen Lagerbieres, sowie der Biere nach Müncbkner und Pilsener Art betreffen.

Eine Muster-Mgn'nsch aftsbaracke, nach dem vom Königlichen Kriegs-Minifterium pramtiertenMuster, 111 in der B e r [ i n er G ew 2 tb e- Ausstellun auf der alten Treptower Stra eerrichtetworden. Es ist ein zwanzi “eser langes Gebäude von W blech, das auf 30 kurzen Ziegelpfei ern ruht, die etwa 50 0111 über den Erdboden emporragen.

u dcn beiden Eingängen führen je drei Holzstufen. Die Baracke enthält zehn Betten, von denen acht paarWeist' nebeneinander und Wei übereinander stehen, einen eisernen Ofen und alle übrigen nothwendigen Gsrätbschasten. Den Wand1chmuck bilden die Porträts Ihrer Majestäten des Kaisexs und der Kaiserin unter Glas in Rahmen. Die Baracke bat v€r1enkbare Schiebefenster und Jalousien wie die Pferdebabnwagen; in der geschweiften, innen Weiß Verschaltcn WeUblechdecke smd fünf Ventilationsrobre angebracht, von denen eines als Rauchabzugßrobr des Ofens benußt wird.

Das Modell des Kreuzers zweiter Klasse „Ersaß Freya “, eines Schiffstypus, der jetzt zum ersten Mal in der Kaiserlich deutschen Marine zur Verwendung kommt, ist seit gestern in dem Foysr der Marine-Scbauspiele außgestellt und für jedermann zu beficbtigen. Bei diesem Kreuzer, der eine Größe von 105 111 zwischen den Perpcndikeln und einen Tiefgang yon 6,2111 bat, find die neuesten 10chk11sch€ll Errungsnschaflen bezügltck) der Atmiérung und Panzsrung in Llnrvendung gebracht.

Die Voliézren, welcbe sub in dem großen Wafferbasfin am Fischerei-Gebäude der Berliner Gewerbe-Ausstkxlun befinden, nd seit kurzem bebölkert worden. In dem einen Kafig it ein Seead erpaar, ein ischreiherpaar, sowia ein Sumpfreiber, in der zweiten Voliézre eine «eemöwe und eine Fischotter untergebracht. - Die Brutanstalt in der Gruppe )()T hat ebenfalls eine intereésante Vkreiäperung erfahren. Es ist daselbst Line präparierte achs- brut zur Ausstellunß gelangt, “bci wck1ch€r die Bescbauer Gelsgenbait haben. die Vollständisxe Entwickelung dsr Fische zu beobachten. Ykan ndet dort Eier, in wchlch9n der Fisch in der Ent- wickelung. ferner ier, in denen das Tbtcr bereits ausgebildet oder im Ausschlüpfen bcgriffen ist, sowie junge Thiere von w-nigen Tagen, die noch den Dojter traqxn, bis zum Alt_er von drei Wochen. Fernkr ist jeYJt auch eine Goldfixchbrut zur Ausnellunß gekommen. .

ie Kapelle des Badischen Lei -Grenadier„-_Regt- ments, die fich unter der Lkitung ihres trefflichsn Dtrtgenten. Musikdirektors Adolf Boettae, namxntlicb durch tbre btstorischen Konzcrte woblVeriknte Ancrkennung seitens der Ausstellungsbesucher erwarb, spielt am morgigen Sonntag zum leßfen Mal am Neuen See. Am Moaqtag wird die- Kapelle von dem Musik-Korps des zweiten See-Bataillons (Wilhelmshaven) abgclöst, dgs [mkkr der Leitung des Mufifdirckwrs Rothe längere Zett bter kon- zertieren wird.

(Fortseßung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

*

bogen (Neknstcdt a. Ham]. - Jr. Gcneral Stabsarzt Caroléne von Wegner, geb. Voxtomlcy

(Berlin).

Vorher:

[22620] Nachruf.

rixscbe- Nach Gottes bciligem Rath ist in der Frühe des

teilung. Zum 2. Juli

!chlafende Faer. Herr Ober-Hosprediqcr

U 1 Akt von Leo 1). moo]. Rudolf Kögel in die Ewigkeit abgyrufen worden.

Die Domgemxinde, auf deren Kanzel der Ver- ewiate durch die Huld des in Gott ruhenden Kaisers Wilhelm 1. seit dem Herbst 1863 gestellt war, schaart fich in kamutb um den SarÉihres Ober- birtcn mit dem Bekenntnis; beißen ankes gegen ihren Herrn und Heiland, daß Seine Gnade ihr dies außerwäblte Rüstzeug Jabrxebnte hindurch zu unaus- sprechlichem Segen gkschenkt hatte.

Mit einem von innerer Lauterkeit getragenen Ge- wissensernst, in einer auch des Geringsten nicht ver- aeffenden Pflichttreue', mit dem furchtlosen Muth seines evangelischen Bekenntnisses und der charakter- vollen Kraft eines durch Ebcnmaß edler Form vex- klärten, aus bristi Füsle schöpfenren Zeugnisses, mtt einem in der Verborgenbeit fließenben Strome linder Varmberzi keitsübung bat er seme gottbegnadete Persönlich eit selbstlos in den Dienst seiyszs Amts gestellt und sich darin verzehrt, seiner Gemeinde auch Das m den letzten bangen Leidensjabren nabe mit der MSchit seinÉs 11innige? GZetélencZ, K 11 i it

knen o egkn m om- rr en- 0 8 um 111 und EdPchac? son. der Klarheit und Besonnenheit seines Rat 5 alle eit

"11.357" in herzlicher Freundschaft zu etban, seinen it- nfang * r. arbeitern in bruderlicber Gems nschczft ein erprobter Führer und leuch1endes Vorbild, [emen Untergebenen ein für ihr Wohl besorgter Vorqese ter, hat er unter

Parks.

aucrdamm 4 5./ b.

udapester deutschcn 1. Das Damen- tn 1 Akt von Carl

on. 'usstattungs- Somossv. Mufik

Gastspiel der

Tas nbataillou.

Sonntag:

Sonntag: Ferenczv-

Sec.-Lieut. Walter Odebrecht

Das Modell. Perette

ld. Musik von von Sch ieb

u. Lieut. d. R. burg-Berlin). Verehelicht; ZHr. mit Frl. Char otte S war Georg von Stuckrad mit r kaarlottenburYß - .Fr. Lieu rl. Else von edder oli ei-Lieut. a iewicz erlinY Göboretrtt: (Kö Wb Soibn: ) .oupe e ng erg . r.. r. Gestorben: Hr. Oberst-LYut.

Direktion : Sigmund

in 3 Akten von

und Georges Duval. Deu cb

„„- -

Familien - Nachrichtexa. Verlobt: Frl. Anna-Sopbie Nast niit

rn. (Trier). -- Frl. Else von Below mit - rn. Rittergutobe Jer

Hau tmann Stephan Wiesand

ov (Schleswig). . einrich Pröble mit Frl. Martha

uns gewaltet und uns zu unauslösch ichem Dank ver- pflichtet. Sein Gedächtniß segne der Herr unserer Gemeinde für und für. Könixkliches Dom-Kirchcu-Kolleginm. Bar hausen. aber. Krivin er. Klingemann. Schn ewind. Stein aufen.

cn-Kemllß (Straß. B a d | ü b n er. G ? ro ld.

Verantwortlicher Redakteur: Siemenroth in Berlin.

Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.

Druck der No deuts n Bu druckerei und Berlusc- Anstalt Ber in 8 ., Wi elmstraße Nr. 32.

Sechs Beilagen (einxibließliÖ Börsen-Beilage).

(Berlin). - r. [. Hedwi Gefen us t. von Aßlefeld Zit - r

Prem.-Lieut.

Hrn. Hans von Western-

Grfte Beilage

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

M 15S-

Verlin, Sonnabend, den 4. Juli

%

Personal-Veränderungen,

* “Königlich Preußische Armee.

Offiziere, Portepee-Fähnriche 2c. Ernennungen, Beförderun en und Versetzungen. Jm aktiven Heere. Neues Pala s„ 17. Jun:. Herzog Heinrich Von Mecklen- burg.Schwer"1n obeit, Pr. Lt. 5 111 511116 des Großherzogl. !))?ecklenburg. Fus. _6916. Nr. 90, unter Bélassung in diesem Ver- hältniß, auch 5 18. 811119 des Garde-Jägkr-Bats. gestellt und diesem Bat. zur Dienstleistung überwiesen.

Kiel, an Bord S. M. „Yacht ,Hohenzollern', 25. Juni. 1). Vudrißki, Hayptm. und Komp. Chef vom 2. Garde-Regt. 3. F., nach Beendigung semes Kommandos beim Neben-Etat dss Großen Generalstabes, vom „1. Juli d. I. ,ab behufs Vertretung des Plaß- Majors zur Dienstletstung bei der Kommagdantur von Berlin kom- mandiert. v. Kameke, Pr. Lt. Vorn Königin Elisabeth, Garde- (Hren. Regt. Nr. 3, unter Stellung 5. 18. 811116 586 ngts., zum 5 laß- Major in Potsdam ernannt. von der Schulenburg, ittm. vom 1. Brandenburg. Draa. Regt. Nr. 2, vom 1. Juli 1). I. ab auf skchs Monate. behufs Wahrnehmung der Geschäfte eincs Flügel- Adjutantcn zu Seuxkr Köyiglichen Hoheit dem Regenten des Herzog- thums Braunschweta,_Prmzen Albrecht Von F??reuß-m, kommandiert. Stumpf, ort. Fahnr. vom Inf. Regt. r. 144, in das Feld- Art. ngt. Fr. 15, (Graf v. Korff gen. Schmising, Port. Fabnr. vom Westfal. Iager-Bat. Nr. 7, in das Kür. Regt. von Driesen (Westfäk) Nr. 4, -- versetzt.

Wilhelmsbqun, an Bord S. M. Yacht . oben- zollcrn“, 1. Jult. rbr. v. Scheiß, Oberst, Flügel15 djutant Seiner Majestät _des 'aifers und Königs und Kommandeur der 2. Garde-Kabaüertc-Brigade, Graf v Klinckowstroem, Oberst, Flügel-Adjutant Seiner Majestät dss Kaisers und Königs und Kom- mandeur des Garde-Kür. Regts., _ yon dkm Kommando zur Ver- tretung eines dixnfttbuenden Flügel-Adiutanten bei Seiner Majestät entbunden. v. Koeckriv, Pr. Lt. Vom 2. Großberzogl. Hess. Drag. Regt. (Leib-Drag. Regt.) Nr. 24, unter Steklung T:. 15. 811ij dieses Regts, dem Großherzog von Mkcklenburg-Schwc-rin Königliche Hoheit behufs Verwkndung als Gouverneur des Erbxroßherzogs von Mecklen- burg-Schwerin Königliche Hoheit mit dem 1.21ugust d. J. zugewissen. Franke, Hauptm. 5. 1a JUik-G dcs Inf. chtc». Nr. 130 und Mit- licéd dcr Gewehr-Jrüfunßskommission, bis auf weiteres zur Dienst- eistung bei dem riegs-Ministerium kommandiart. Horn, Pr. Lt. 5. 1:1 8111156 dss Grkn. Re,".ts. Prinz Carl bon Prczußcn (2. Branden- burg.) Nr. _12, unter Belassung in dem Kommando als Erzibher bei dktn Kadettknbause in KarlSrubc', in das Régiment wieder einrauqiert. Pancke, Premicr-Likutenant Vom 6. Pomm. In- fanteriL-Regiment Nr. 49, unter Belassung in dkm Kommando als Er- zieher bei der HauPt-Kadettenanstalt, 5 111 811110 1266 N?xxts. gcsteÜt. Graf v„ Gerßdorff, SLC. Lt. a. D., zuletzt Vom 1. Garde-Ulan. RM., tn dsr Armee und zwar mit einem Patent vom 13. Nobember 1891 (116, SEL.L1. der ReserVL des KÜNRLJW. Graf (Heßler (Rhein.) Nr. 8 wwberangcsteüt und auf ein Jahr zur Dienstleistung bsi diesem Regt. kommandiert. Junckerstorff, SLC. Lt. a. D., zuleßt im Inf. Regt. Freiherr Von Spart (3. Westfäl.) Nr. 16, in der Armee und zwar mit einem Patent vom 16. Mai 1895 als Sec. Lt. der Rcserbe des Rhein. Train-Bats. Nr. 8 wiederangestellt und gleich- zetttg auf ein Jahr zur Dienstleistung bei dissem Bat. kommandiert.

Abfchi€dsbewilligungem Im aktiven Heere. Wil- belmxzbaVen, an Bord- S. M. Yacht ,Hobenzollcrn', 1 Jul:. Gans Edle'r Herr zu Putli , Sec. Lt. Vom Königs- Ulan. Regt. (1.Hannov. Nr. 13, mit Pen 10:1 der Abschied bewilligt. Mustafa Safvet, cc, Lt. 5. 15 511116 der Armee und dem 2. Nassau. Jus. cht. Nr. 88 zur Dienstleistung überwikscn, Ahmed thami, Sec. Lt. 11 1:1 511110 der Armee? und kom- mandiert zur Dicnstleistung bsi ciner Militär-Jntend., «* aus der Armee wiedkr aUSJcschicdem

R11]. (Königlich Württembergisches) Armee-Korvs.

Jm Sanitäts-Korps. Durch Vcrfüguna des Korps- Gensralarztes, 23. Juni. Leipprand, Einjährig-frciwiüigsr szt im Gren. Regt. Königin O1 a Nr, 119, zum Unterarzt des aktiVM Drenststandes ernannt und mit 5 ahrnebmung Liner bei diesem Regt. offenen Assist. Arztstelle beauftragt.

Beamte der Militär-Verw altung.

21. J un 1. Kir ch e r, Hilfstcchniker, Mau ß , Wkrkmeistcr, - zu Garn. Werkmeistcrn ernannt.

27; J u n i. B 01) v, charakteris. Jutend. Sekretär, zum Jntend. SHkxexar, S t e ck , Bureaudiäjar, zum Sekretariats-Affist. bci der Mtlrtnr-Intend., » ernannt. Sch ol, M o f er , Registratur-Asfistenten bet der Korps-Jntexd., der Charakter als Jntend. Registrator Verlieben.

Durch Verqun des Kriegs-Ministeriums. 21. Juni. K ir cb er, Garn. er „meister, dem Garn. Baubeamten zu Ulm, ZR a u y , Garn. Werkmeister, dem Garn. Baubeamten zu Stuttgart, _ zugcthctlt.

Kaiserliche Marine.

Offiziere xc. Ernennungen, Beförderungen, Ver- se'ßunaen 2c. An Bord S. M. Yacht .Hohenzollern', Ktel, 22.Juni. Herzog Friedrich Ferdinand zu Schleswig- Holstetn-Sonderburg_-Glücksburg, Hoheit, Oberst-Lt. 11 1a Jojbs der Armee, unter Belassung in dem Verhältniß 5.19. 811116 der Armee, 5. 112. 511119 des 1. Sc'c-Vats. gestkllt.

An Bord S. M. Yacht Hohenzollern", Nordsee, 30. Juni. Sarnow, Kapitän zur ee, unter Entbindung von dem Kommando S. M. Kreuzers 3. KlaYe ,Arcona', zum Kommandeur der ]. Werst-Div., Becker, Korb. avitän, untkr Entbindung von der Stellung als Torpedo-Direkfox der Werft zu Kiel, zum Kom- mandanten S. M. Kreuzers 3. Klasse .Arcona“, Gildemeister, Korb. Kapitan, zum Torpedo-Direktor der Werft zu Kiel, - ernannt.

Im SanitätS-Korps. An Bord S. M. Ya t „Hohen- zollern', Nordsee, 30. Juni. 1)» Dammann, arine-Stabs- arzt, zum Marine-Ober-Stgbßarzt 2. Kl., ])r. Senf, 1)r.Mixius, MarinezAsfist. Aerzte 2. Kl., zu Marine-Asfist- Aerzten ]. Kl., * sämmtltch unter Vorbehalt der atentierung, - befördert. ])k- Koppe, Markull, Matine-As st. Aerzte 1. Kl., ein atent ibrer Charge erhalten. Woyke, übcrzäblrger Marine- tabs- arzt, _ mit dem 1. Juni 1896 in eine offene Etatsstelle Sk" LkUth- 1)!"- Ebermaier, 1)r. Kögler, As stenz-Aerzte 1. la 8 der Marine-Reserve im Landwebr-Bezirk oblenz bezw.

dUiB- zu Stabsärzten der Marine-Res., 1)r. Privel, Z)“ Smidt„ Ass'tst. Aerzte 2. Kl. der Marine-Res. im Landw. Bezirk Neu kÜdt bezw. lensburg, zu Asfist. Aerzten 1. Kl. der Marine-Re .. bexördert. ie na Vorstehendem beförderten Marine- Aerzte des Beur aubtenstandes er alten ein atent von dem Tage,

an welchem die BefXdkkUYiibrer Alterögeno en in der Armee aus- l'-

gesprochen wird. ewiv Marine-Asfist- Arat 1- Kl- 1)r. Hennings Stabßart d - . . 5 11 Altona, - der Äbschied be?villi§1.Marine Res im Landw Bezirk

“FaisBerlbchSZkWÖruppe für Deutsch-Ostafrkka-

11 or . . a t , “, , 30. Juni. v. Bercken, Sec. t. a, L.??äonlrkeLrt.na. D.N 11111r kZisnéeerzn Patent vom 20. Mai d. I., Dr. Berg, As st. Arzt 1. Kl. a. V.- zum StabSarzt a. D. mit einem Patent vom 23. April d.I.- _

befördert. Arning, As t. A t 1. Kl. . D., [det , 27. Juni 1). I. aus der (shutzterpe aus. a sche mrt dem

Kaiserliche Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika.

An,Bord S. M. Yacht , obenzollern', Nordsee, 30. Junk. v. eydebreck [., Xr. Ft., bisher vom 2. Garoe-Jeld- Art. Regt., ettstein, Sec. t., bisher vom Bad. Pion. Bat. YthZÉÜnxoYmYndinx 2zincf Ik))ienstleistungtbsi 17er2 7trigonometrischen rane-uname,- id . .. Schutztruppe zugetbcilt. m em Juli d I der

Statistik und Volköwirthschaft.

Die körperlichen Ucbungsn in der Erziehung der u t d Ub sch7711ib§§3cher11§u111nd " er er (*.*-31 rt . 'rper e e ungen in der Er ie un der

weiblichen Juaend 111 Deutschland“ brings das neueste Heft ([z]. l)VicIrtel- jabrshcft 1896) der „Zeitschrift des Königlich preußischen Statistischen Bureauß“ emen Aufsatz Von Dr. V. von Woikowsky-Biedau über die Ergebniss? ein'er Umfrage, welche der „Zentralausschuß für Volks- und Jugendspiele m Deutschland' unter „Vermittelung der Landeßzentral- stelLen (Zu die Letter der höheren Madchenschulen, Lebrerinnenseminare und Madchen-V_?it'tclschulen in dc'n deutschen Staaten gerichtet hatte, um dcn gekZLn'warttgxn Stand _ber Anwendung der sogenannten .Be- wegunxxs ptele“ m der Madchenerziehung festzustellen. Schon in dem vorberg§hend€n Jahrgange derselben Zettschrift, wie auch in dem „Jahrbuch fur Jugcnd- ugd Volksspiele“ hat der Verfasser auf Grund der ihm damals zur Verfugung stehenden Nachrichten den Gegenstand besprochen.

Dax; jktzt voxlicxgknde Ergebnis; der Umfragen ist keineswegs ein erschöpfendcs. BetsptelöWeise find aus dem Königreich Sachken, welches im Turnen und Spiele eine HerVorra ende Stelle einn mmt, von 2 Skminaren' und 31 höheren Mädchen chu1en nur 2 Berichte über 3_ Anstalter) emgegarxgen, was der Verfasser wohl mit Recht mehr auf dre .Abnetguxg wetter Kreise gegen die Anforderungen statistischer Erhebungen ubsrbaupt“ als auf Mangel an Interesse für die Sache selbst zurückführt.

Das aus den'ertwortcn *kom Verfasser berauSgearbeitete stati- stxsche Ergebnis; 111 mfolgß dtescr Lückenbaftigkeit des Materials von germgercm Juteressc. Dte 742 eingegangenen Berichte betreffen 786 Anstalten, Von denen 80 einen Spielbetrieb nicht haben, 141 das Bewegungsspisl in bssonderen Spielstunden, 510 als Theil bon Turn- stunden 55 in der„Erbolungszeit betreiben Dic Bewegun ssviele finden statt in 40 Fallen auf einem öffentlichen, in 133 (1111; einem dem Pztblikum nicbt zugänglichen Spielplaße, in 394 im Schulhofe, 111 64 m der Turnhaüe u. s. w. Außerdem giebt der Verfaffer noch em namentlicbes Verzeichnis; der Anstalten mit Spielbetrieb in be- sonderen Spielstunden untcr Angabe der prozentualen Betbeiligung der Schülßrinnkn am Spiel, sowie ein Verzeichniß der Spiele.

, Dje,m den Bsrtchten nieder elegken Ansichten der Spielleiter zemen, wxe der, VerfaJler sagt, ni 1 mehr die schroffen Gegensäße, welcbe fruher m den eußerungen über Spiel und Spielbetrieb oft deutllch gemxg zum AuIdruck kamen und bewiesen, da die Berechtigung der Form und wohl auch der Sache noch nicht (: gemein anerkannt war. Wenn jeßt über die Berechtigung und Nothwendigkeit des, Bewegungsspiels für die körperliche Erziebun der Madchczn vollkommene Uebereinstimmung hkrrsche, Lo sei das ein Erfreuliches Zeichen dafür, daß das Verständniß für die Sache unterdess-xn tief in die Kreise ?inßxdrungen sei, welche in erster Lime bkrufen und bkfähigt seien dicéseF ichtung zu Pflegen. Dem ge enüber erschsine es nicht bedenkli „, daß in manchen Fällen, wo das ., chul- spiel“ infolge ungünstiger Verhältniss mit der „elterlichen Er- zZehung“ in Kynflikt gerathe, das Elternhaus fich egen die Ein- fuhrung des Spicls in der Schule erkläre. Liege dock? diesem Stand- pynkßdéx gewiß nicht unberechtigte Gedanke zu Grunde, daß durch dre Emrtcbtung von Spielstunden die Zeit, welche das Kind im Eltern- bause und mit seinen Angehörigen verbringen könne, noch mehr ver- kürzt werde. „Hauptsache ist“ - fährt der Verfasser wörtli fort -, „daß dtc Rothwendi keit einer Vermehrten körperlichen Ue ung als Gegengervtcbt der ge stigen Anstrengungkn allgemein anerkannt wird, aux!) in Bezug auf die Erziehung der Mädchen, und das; in diesem Smn geeignete Einrichtungen geschaffen werden. Sicher besißt die S ule beffcre Mittel, die Jugend an das Verve ungsspiel zu ge- wökncn, als das Elternhaus. . . . Aber die Erzic ung der deutschen Madchen wurzelt ganz und gar im Familienleben; dieses darf nicht unter der zu strkn en Befolgung eines neuen Grundsatzes leiden; es kann nicht die Ab cbt sein, Spartankrinnen zu erziehen.“

_Leider muß festgestellt werden, das; Von den Anstalten, die einen Bcrrcht, eingc'fandt haben, eine ganze Anzahl erklärt, daß dort noch nicht Etnmal der obligatorischs Turnunterricbt ein- geführt sei, trois laanäbrigen Bestehcns der Anféalt. Der Mangel an ee„igneten urn- und namentlich Spkelpläßen Tür adchen ist, wie es scheint, auch in olcben Städten noch mmer in [wbkm Grade zu beklagen, in denen sk im übrigen Interesse für die Sache bei der Schulleitung zei t.

Bekanntlich hat der , entral-Ausßchu für Volks- und agend- spikle in Deutschland' die bhaltung von pielkurscn in vers iedenen deutschen Städten in sein Programm aufgenommen. Seit 1892 sind mehr als „1300 Lehrerinnen in der Veranstaltung und Leitun der Mädchensptele unterwiesen worden von denen ede wieder d 8 ge- wonnenen Erfahrungen in ihrem besonderen Kreie verbreitet. Für das Jahr 1896 waren solche Kurse Vorläufi in 5 armen. Bonn, Braunchweig und Königsberg in Aus cht“genommen.

Pro essor Dr. G, Jae er schrieb vor einigen Jahren: „Wenn es für den Mann gilt, daS nur der etwas wertk) ist, der eine 1119115 88.118. und ein aoryug 8111111111 hat, so braucht die Frau von der 1116118 511113 zwar eine geringere Portion als der Mann, aber yon dem aorpug 331111111 eine dop elte, und da die Frau nicht militär- pfiécbtig ist, so besteht für ÖL lediglich gar keine öffentliche Ein-

richtung, welche bei ihr für ie Entwickelung des corpus 881111111 sorgt, und damit fehlt es an nichts geringerem, als an der öffentlichen Sorge für die 001130111 813.119- der Zukunßt." - Von diesem Standpunkt aus - und er ist ni 1 nur für ie weibliche Jugend der höheren Töchterschulen und Mäd enmittels ulen, sondern für die Weibliche Jugend des ganzen Volks nur zu bete tigt - wird man den Bestrebun en zur Föxderung der Bewegungs viele „in dxr Erziehung der weibl chen Jugend in Deut cbland, dqnen die Zettschrist des Königlich preußischen Statistischen * ureaus thre Spalten zur Verfügung gestellt hat, ganz gewiß den besten Erfolg wünschen müssen.

Invaliditäts- und AlterSVersicheru .

Bei der Hanseatischen Ver icherun Sanktalt sind an Anträgen auf Gewährung von enten en egangen: a.. an Alterßrenten: im Laufe des Jahres 1891 110 , 1892 404, 1893 381, 1894 353, 1895 354 und m der eit vom 1. Januar bis Ende Juni 1896 183, usammen 278“ 1). an Invaliden- renten: im Laufe des abres 1892181, 1893 301, 1894 550 1895 895 und in der Zeit vom 1. Januar bis Ende Juni 1896 440, Lulammen 2367“ mithin find seit Beginn des

e

Jahres 1891 der n eatis en VersicherunJSanstalt an Renten- anträaen eingegangen 14 , Von den Antr gen auf Alterörente

entfallen auf das Gebiet der freien und anfestadt Lübeck 464, Bremen 602 ;Famburg 1714 und von den an Invalidenrente auf das beiet von Lu eck 252, Bremen 753, Hambur 1362. Von den An- tragen auf AlterSrente fier bis Ende Juni 1896 erledigt 2759, und zwar 2403 durch Rentengewabrung, 316 durch Ablehnung und 40 auf son tige Weise. Von den AlterSrenten-Empfängern find in wiscYen aus- LI ieden 519, von diesen sind verstorben 490. Von den &ntr en auf & nvalidenrente find_bts Ende Juni 1896 erledigt 2278, un zwar 1653 durch, Rentengewabrung, ,543 durch Ablehnung und 82 auf sonstiße Weise. Von den Invaltdeprenten-Empfängern find inzwi chen außge ieden 439, von diesen sind verstorben 413. Auf die Ge iets der dret Hansestadte vertheilen sich die no im Bezu der Rente be- findlichen Personen foFendermaßen: übeck 31 Alterörenten, 141 Invalidenrenten; remen 410 Alterßrenten, 456 Invaliden- rerzten; Hamburg 1161 Altersrenten, 617 Invalidenrenten. Dte Jabressumme der bts je t gewährten Renten macht inSgesammt 591349,40 „14 aus, Von Wel em Betrage 134 469,20 „14 für die in- zwischen a'usgescküedetzen Rentenempfänger abzuseßen sind. Nach den Berufßzwengen verthetlen sich die 4056 Rentenemkfän er auf fol ende Gruppen: Landwtrthscbaft und Gärtnerei 26 entenempf n er, Industrie und Bauwesen 1726, Handel und Verkehr 759, sons ige Berufsgrten 338, Dienstboten U:. 972 Rentenempfänger. - Anträge auf Ruxkerstattuxg der Beiträge sind 1657 ein egangen; und zivar u.. Anfrage gemaß, § 30 des Geseßes: im Lauße des Jahres1895 425 und in der„Zext vor"n1.Januar bis 30. Juni 1896 983, zusammen 1408; 1). Anfrage gemaß'§ 31 des Gesetzes: im Laufe des Jahres 1895 83 und in der Zett vom 1. Januar bis 30. Juni 1896 166, zusamrzun 249. Von diesen 1657 Anträgen entfaUen auf das Gebiet von Lubxck 138, Bremen 393, Hamburg 1126. Davon find erledi t durck) Ruckzablung 1289, durch Ablehnung 192, auf sonstige Weise 2 , zusammen 1509, mxthm unerledigt 148.

Zu'r ArbeiterbeWegung.

'In Dreßden hgt dre Innung Dresdner Buchdruckerei- best er am 30. Juni beschlossen, den von der Haupt-Versammlung des eutschen Buchkrucker-Verxinö angenommenen erhöhten neuen Tarif vbm 1. Juli d. I. an emzufübren. Der DreLdner Gehilfen- xchaft bringt der Tarif eme balbsiündiée Verkürzung der ArbeitSzeit bwie eine thnerhöhun . Den Mitg iedern wurde aufgegeben, die bterdurck) bedmgte Erbö ung der Sax? und Druckpreise um 10 0/9 auf Xbxse Druckarbeiten Von genanntem age an ebénfalls eintreten zu a en.

Jn Leipzi hielten dieGlasergehilfen (Va1.Nr.138d.Bl. am 1. Juli eine Verßammlung ab, in der, wie die ,Lpz. Ztg." beriehtet, )mit- Ixtbeilt wuxde daß bie VerhandlungenÉwisckpen der Innungs- und der Ge- xlferxkommrss1on uber den neuen arif, deren Verlauf auf einen Junxttgen Abschluß hoffen 118ß, schließlich doch erfolglos e- _lie en seren, rxnd zwar sei binxicbtlicb der mit der E n- fubrung des Tartfs verbundenen Ko tenfra keine Einigung zu erzielen genossen. Es wurde beschlossen, ?alls die Innung ent- sprechende Net mzq zetge, tn rene Tarifberbandlungen mit ihr einzu- treten. ?inst tltch des Ausstandes wurde bekannt gegeben, das; von dey 249 eit etrva 5 Wochen ausständiqen Gehilfen 166 bei 39 Ar- bettgebern -- darunter 18 Innungsmeistern _ nach den bewilli ten ForderurZJen des GebixfentaxifH die Arbeit wieder aufgenommen ba en.

Zn arlSrube rst, wte tm „Vorwärts' berichtet wird, die Lokm- bervegung der Sattler durch Entgegenkommen der vornehmlich be- tbeili ten Fabrikanten beigelegt worden.

n etschen-Bodenbacb haben, nach demselben Blatt, 100 Tischler die Arbeit eingextellt. Ferner sind in Krakau 500 Ttschler in den Ausstand engetreten; sie fordern Abschaffung der Accordarbeit und zebnstündRe ArbeitSzeit.

Hier in Berlin ist der usstand der Tabackarbeiter und Y_rbeiterinnen nunmehr naeh einer Dauer von 13 Wochen end- gultig beendet worden. In einer am Donnerstag abgehaltenen Ver- sammlung der Tabackarbeiter wurde, einer Mittheilung der Berliner .YolW-Ztg.“ zufolge, mitgetheilt, daß noch 28 Ausständige zu unter- stutzen seren; diese werden aber nur noch 14 Tage unterstußt.

Aus Bxidgeryatcr (Somersetsbire) meldet „W. T. B.“: Nach dem Vorgestrtgen Eintreffen der Truppen hielt fich eine große Volks- menge vor dem Rathbause auf. ier wurden Soldaten und Poli ei bereitgehalten, um etwaige 11an en zu unterdrücken. In der Na t wurden einige Fenster des Natbbauses eingeschla en. Der Mayor schr111 darauf zur Verlesung der Aufru takte. 6 wurde Militär herbergezogen, das die Menge von den traßen vertrieb. (Vergl. Nr. 157 “0. Bl.)

Aus Brest meldet „W. T. B.", das; sick) der Aus tand der Konservenbüchsenarbeiter über die ganze bretonische "ste aus- bxeite und der Sardinenfifcbkrei mit bedeutenden Verlusten drohe, da dte Saison des Sardinenfanges nur drei Monate dauere.

Literatur.

Die von Albin Schirmer in Naumburg (1. S. verlegte deuts e Außgabe der Dickenö'schen Romane ist jetzt bis zur 173. ieferung (Preis e 40 H) fortgeschritten. Die seit unserer [exten Ves rechung ers ienenen Hefte brachten den Schluß des zwei- banbigen omans ,Dombey und Sohn“, der in England für die beste von allen Dickenß'schen Schöpfun en gehalten wird und ein Ansehen enikßt, wie bei uns Gustav reytag's „Soll und Haben“. Dann fo gte „Große Erwartungen“, ein Band, welcher in

orm einer Selbstbiograpbie die Kindheit eines Knaben childert,_ dem die porgetäuscbten großen Erwartun eu fürs Leben sammtlich in m ts zerrinnen und der nur das enige als dauerndes (Gut m das anneSalter binübernimmt, was er seiner eigenen TüYikaeit und dem ihm innewohnenden gesunden Sinne 1: Recht und e ck zu verdanken hat. Dieses Werk ist da er von e- xonders hohem Jdagogiscben Werth und als solches au km Lande es Autors ges aßt. Dic Lieferun en 164 bis 171 brachten den zWeiten Band der ,Weibnachtßges icbten', enthaltend die Er- Zäblungen .Der Kam ? des ebenS', .Zu Boden ge- e l', .Der Verwuns ene“ und .Gesperrt' letztere von D ckens emeinsam mit Wilkie Coüins verfa t. Es ist leichtere aare, die dieser Band bietet obglei dem Autor für die dritte Erzählung ein Honorar in ö e von 20000 ckck ezablt wurde. In der zweüen Hälfte der 171. L eferung NYM der oman in vier ern „Unser gegenseitijzer Freund“. - ie bereits ab- gexchloffenen omane können auch e nzeln zum Preise von 3 .“ (eleg. ge . 3 „M 50 H) bezogen werden.

- Geschichte der Ybisosopbie im Umriß, für Stu- dierende sowie für jeden ,ebildeten. Von 131". p111'1. Eduard Loewentbal. Verlag von Hannemann's Buchhandlung, Berlin 827.

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ein Werk „System und Ges icbte des Naturalismus“ bekannte

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