1896 / 277 p. 9 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 21 Nov 1896 18:00:01 GMT) scan diff

Die“ Zproxentige kopsolidierte Anleihe wurde zuerst am 20. Ok- Hber 1890 mt 86,50 notiert. Sie erreichte in steigender Temdenz am 13. Juni 1895 den Parikurs, stand am 5. Juli und 5, Oktober 6]. auf 100,10, fiel dann unbedeutend und stand während der Zeit vom "7. Juli bis 18. August zumeist auf Pari. Am 5. Oktober 1896 War der Kurs 99,60. _

Aus den mitgetheißen Daten 6rgiebt sich 6016 for1schreitende Tinkenke Tendenz des 311161111166. Die 4prozeniigcn Konsols 016111611

11 steigendem Maße hinter dem normalen Verhältniß zu den 30r0- zentigen Konsols zuruck. Der Kurs derselben zeigt seit längerer Zeit nur eine geringe Verschicdenb6it 0011 06111 Kurs der 310rozeniigen Konsols, am 2. und am 5. Oktober 1896 standen sogar die 4prozentigen und 3 prozentigen Konsols im Kurs 916111). Diese Erscheinungen 06r1106n :- enbar auf der aügemeinen (Erwartung der Befißer, das; früher 0061: später eine H6rabseßung drs Zinsfußes der 401'0zenjig6n Konsols 66- folgen werde, sodaß gewiffermaßen eine thatfächliche Konv6rti6rung schon eingetreten 11".

_Eine aÜaemt-ine Senkung d6s 3111611111623 der soliden 211111196- paptere hat sich schon seit längerer Zeit aufdem Zesammten europäischen Geldmarkt vollzogen. 3111111611116 Zinsberabseyungen 11610611 i11f0lge desen in den meisten europäischen Kulturstaaten 1161116111061) 1611 dem Jahre 1894 stattgefundM. Nachdem England hierin 00ran116gangen war, hat Frankr6ich im Jahre 1894 161116 41 1110161111116 Rente auf

Pr01ent herabgeseßt. Von 1111061611 au61än1i1ch611 Staaten haben seitdem 11. 11. 4010361111116 Staaxs-Anleibkn in 31 Prozentige umgewandelt: Schw6drn, Norw6g611, Luxembnrg, Zürich, 0011 deu1fche11Siaaten : Sacbsrn-CoburN-Gotha, Württrmbcrg und neuerdings Bayern, während ZFHkOZMÜJL StaatI-aneihcn auf 3 P101611t kon- vertiert 111100011 Dän6mark, Belgien, *Holiand, Bremen, 5111111011 Bern. Rußland 6ndlich hat in den “311111611 1894-1896 0611601606116 1160136 5prozentige_21nl6ihen 6.111 4 Prozent bkrUkasWf-

_Die Ziiißbera0s613ung6n 111111611 1161) abcr 11ichi 11111 Staatsrapi6re 11116111 beschränkt. In 513161111611 haben fast 11116 größeren Städte, andere inländischc K0100r1111011611 1111d 61116 9161116 0011 landichafilich6n Kreditinstituten und Hypoihesenbanken 1016196, sofern erford6riich mit Alixrböcbsier Genrbmigung, vorgrnrmmen, Pfandbrief-Jnstiiute zum 111611 auf 3 Prozent.

J:: 1116111161 Weise? wie 1161 I1111110611700161'611 ist auch der Zinsfuß der PriVat-H11001111k611 9011111161]. S011d6 6111116111116 Privai-Hyp0113616n gewähren j6ßt durch1ch1111111ch 11111111 1116111 (110 6111611 ZinSsaxZ 0011 3-1

bis 34 Prozknf, 10611191161161 111 6611 Stä01611.

Die geschilderten Ersch6i11u11g611 dcs Kapitalmarkwéö 11110611 016 Staatsrtégierung vor 1:16 Frage 11611611 müffen, 01) 1111111116116 der Z6it- Zunkt 9610111111611 sei, mit ("ner Zi1161111001613111111 auch unserer Stams.

1116111611 vorzugrb6n. Mit dieser Frage bai sich 1101n511111ch 1111 1894 die Oeffentlichkeit 601161110 181711011" 0116115111111, 11110 es hat nicht 1111 1115116161961: Siiwmcn in der Prcffe 11111) in der Lande§0crir61ung 116- fehlt, We1ch6 6111 1111061311111ich6s V0111606n 111 der Richtung der Kon- vertierung 0011 der Staatsregierunß 1161101111101?-

Wenn die Staatöregwrung sich diesem Andrängrn 6161161111061“ mehrerc Jahre 111111711161) 11061) abwartend 06r116111611 11111, 10 ist sie sich wohl bewußt 1161061611, daß dcr Staat den 3111611111 0011 16111611 11111- leih6n T_auerrid 111chtküns111ch 0011111611611, aber auch 1111171 künstlich berabdrucker; darf. Der “Staat hat bei 2511111111101] 065 Zi11610136§ nicht 0011106196116nd611Konjunkturcn zu 10111611, 101116111661 (111 6111610611 Zinsbeirwgung 11achzug6beii, und hat erst 0611111, 1061111 die 11 9611161116

tnss6nkung 1161) als eine daurrnde berausgksteüt 11611, zur H6rab- 1615111111 0665 Zinösaßcs 0011 16111611 Staalöschnldé'n zu schreiten, um nicht Durch eine voreilige KOlWU'Ük'kUUg unabsebbare 1iachtbeilig6 Folgen für 616 1161011111116 Kapitalsbewcgnng und für den Stciatskiedit hervorzurufkn. Fr6ilich 1111.11 111 diescr Bezi6131111g 0011 MM 110101111611

Dauc'r des 11iedrig6r611 Ziiissßtzes nicht gesprochen 1116111611; ('S 111111"; vielmehr genügen, wenn (1113 1611136116111 (111111111611111611 ist, daß die 31116- senxung _nicht 0101"; durch aiißere oder VorÜkékgkkak Zustände 11611161- gefuhrt_1st, sondern daß _1111ch der Lage 016; (5361011161116 und nach den aÜgLZUCMM w1rtbschaftlich6n Zuständen die Dauer der Zinxsenkung verdurgt ersch61n1._ Mit entfernt 116116116611 Möglickokeiten 11110 111111111er- scheinlichkeiten, 1016 z. B. 11111 der Möglichkeit eines Kriegszustandes, WL1chék 016 Kurse sofort zum SkUkM bringen würde, iftdabri 1111111111611

nicht zu_ r6ch11611. '

D16 S_taatkre'xxieriing 111611111 1111) 11111111161)r der [1606r361111ur11 11111- gebcn zu 0011611, dus; 066 16151116 1116011116 Zinksas fich, 0011 001111161- 116116116111 SÉTWUWUJM 6101161111611, 61164 6111 9111011161“ 111 66111 00111611 _Snme 881101181, daß der laiidrsüblich6 Zinsfuß 1111136016111 116111111611 tst. Daiur 1016111611 1116111 1110ß 016 0031161111611 1116111jä111111611 311116- 1)_6w6gu1111_611_111111rrr 301016111111611 510111016, 1061606 d'en Parikurs seit 1111196166 3611 1161-6311 671616111 01111611 11110 sicb 11111 dem Kurse 11111 99 selkst 111 Pcrwden der (3361011111000611 und hoher TisWrrtosäße 611111111611 _bai'cn, nichr minder die andaukrndrn 0110660111001;- maßig ntedrigrn 3111116 _"rer 4010.16111i116n 11110 drr 391 prozrntigen Konsols und die geringe KUXÖVLlsch1€d€anit zwischen 661116113611, 1011- dcrn_ auch 016 1111161611 Gründe, 10616116 dicse Bewegung des Zinsfußes 6111111611. Si6 1169611 0ff6111ar 111 0611 116111611 jähriich6n Kapital- ansammlungen 111 0611 Kulturlä11d6111, w61ch6 111111) 1011601111061 21011- 6ndung der großen _Eiscnb111311baui6n 11110 der gr0ß6n i111ustri6l1611 2111- lagkn keine gleichzeitige 60110r6ch6nde V6ri17611d111111 finden. EI dürfic wahr1ch61n11ch 16111, _daß diese Gründe fortdauern. Sie 1161151111611 lediglich das ÜÜZLL-ULMS Gesch der sinkenden Brsitzrente bei wachsen- dem Volkswokplstande.

Die gligemeinen wiribschaftlicbcn und sozialen Vorai-réseßUn-gen 611166 1111111111611_kak-erabseßung find 111161) Obigem (116 (1611613611 anzu- s61611. Ist 01613 110601563“ Fal], dann ist dieselbe im Jnt6r61's6 drr Steuerzahler und drr 11111 11611106m§111011a1 arbeitendk'n 066r belasteten Erwerböklaffen auch geboten und 0611 Befiyern 00n 4pr0z6ntig6n KO;11019_ 9611611111'67.“ 061611911111".

Ber 61116r 5111111116961 0011 10 tief 6i11sch116106nder Bedeutung ist es aber Pflicht 061 Staatsr6gier1111g, mii Vorsicht 1111172111106 0011111160611. Es kommt 1111131 010171 die fimnzielle Rücksicht der ZinSerWarniß für die Staatékaffe und d6r Entlastung der Stcuwzablrr 111 B6- tracht, _1011d_ern es sipd auch in gleicher Weise die sozia100litisch6n mr_d die _wrrthschaij11ch6n Folgen, welche sich an die Konvertierung an0 611, in Betracht zu ziehen. Dem Jntereffr der Staatskaffe und der“ tcuerzahler stehen die Interessen der Staatégläubiger segenüber. D16_40_r0zenti11611 Konsols befinden 11611 zu einrm nicht unerheblichen Merl 1111 Bcfiß 0011 k16inen Kapitalisten, die sie zu eixer dauernden S211111196 _bestimmt haben; zu einem bedeutenden Betrage sind darin die 5711011011611 der Stiftungen, Kirchen und Pfarreien. der Kaffen und Jusntute, 1061606 gemeinnüßigM Zwecken und dem Wohlk der arbei- tenden K_laffen gewidmet find, angelegt.

Es 111 0011 Wichtigkeit, die fich entgegenstehenden Jnt6refsen der Staatsglaubiger und der Steuerzahler tbunlichst außzugleicben und den Uebergang zu erleichtern. th einmal eine Zinsberabseßung unver- meid11ch geworden, 10 muß dieselbe 0011) in einer Weise durchgeführt werden, Welche unnötbige "rten vermeidet und gebührende Rücksicht darauf nimmt, daß die 616111116116, welche mit der Festießung des niedrigeren Zinsfußes für die Besißer der Konfols 06rbunden ist, auf das unbedin t unumgängliche Maß zurückgeführt werden.

Diese ücksichten waren zunächst entscheidend für die Festsetzung der Höhe des neuen Zinssatzes selbst. Es konnte 11 Frage kommen, ob nur die 4prozentige konsolidierte Anleihe in eine solche zu 3x Prozent zu konvertieren, oder ob der ZinLiaß für diese und für die 3 proze11tigek0nsolidierte Schuld auf 3 Prozent herabzufe 611 sei. Im ersteren FaUe wird sich bei der Kapitalsäduld 0011 3 590 08 5001“ 61136 jährliche Zinsersparniß 0011 17 950 437 „46 50 «3 ergeben, wahrend bei der Herabsesung auf 3 Prozent die ZinSersvarniß 0011 der gesammten 4 prozentigen und 31 prozentigen SWWWUW ZMZZFW «sé 25 .,Z betragen würde, falls die Umwandlung 111 puri

n e.

Ledi lich fiskalische Rücksichten würdenwiellcicbt die Konvertierung auf 3 Frozent anZezeigt erscheinen lassen. Für eine solche ist auch Feltend gemacht, da damit die Konvertierungsfiage definitiv drm Nb- ch1uß gebracht werden würde, während bei der Beschränkung der Kon- vertieruna auf 111 Prozent eine gewisse Besorgni wegen einer 1110 - lichen späteren Herabse ung des 311161111366 auf 3 rozent und dam11

bleiben würde. Der Kursffand der 30r056n11g6n Konsols weise U?U- Jw axis i_1_i_6 Wahl dieses Zinssahes, event. nnter Gewährung e ner

ram e, 111.

Die StaatSregicrung hat diese Anschauungen nicht für maßgebend erachten könn6n.

_ Der Zinssatz von 3 Prozent kann als ein landesüblicher gegen- wartig und wobl auch füreine absehbare Zkkt nicht angesehen werden. Wenn der Staat den Verhältnissen der Zinsbewegung nur vorsichtig zu folgen, nicht aber ibn6n vorzuareifen hat, so ist schon desW6gen die 0011 einigen Seiten gewünschte Maßregel nicht zulässig. Der Vor- gang einzelner landschaftlicher Kreditinstitute, welche ihre Pfandbriefe zum 111611 auf 3 Prozent konvertiert haben, aber dies auch nicht fort- zgseßen verwöchten, kann 1111011 bei den ganz anders gearteten Ver- haltntfsen fur den Staat nicht maßgebend sein.

_ Eine Zinsherabsexzrmg (11113170 würde daher nicht denjenigen Ruckfichieri ausr61ch6nd R6ch11ung tragen, welcbe - wie schon oben dargeiegt - iii sozial- und finanzpoliti1cher Beziehung zu nehmen sind. Dte Stqatsglaubiger erleiden bei einer Konyertierung auf 360/11 da- gegen_ber 06111 g6genwärtig6n Kurse der 40/0 Konsols, Wenn überhaupt, m_1r 61n6n geringen Kapitalderlust. Auf den dauernden (Genuß 611165 1101161611 Zinssayes, (1161 dem landesüblichen, können die Staathläubiger aber kemen b6r6chtigten Anspruch erheben.

Ganz a_nders würde sich die ganze Sachlage bei einer Zinsherab- [613111113 auf_ 3 Proz611t gestalten, we1ch€ fiir absehbare Zeit dem landes- u011ch6n stfuß nicht entsprechen und 6111611 g6wiffermaß6n 116106111- 111111611 Druck auf 061116117611 (1116110611 würde. Sie würde 0111160111 im Erfolg zweifelhaft sein und große Kapita106rschi6bungen 101016 die kaadeks Auswanderns großerzkapitalirn herbeiführen können. Alie 171116 B6denken 11111611 dagegen bei der 001'96161111111611611 Zi116111'r1'101615011g fort. Dieselbe wird, da die 310r0z6niig611 Konkols Lkhébliä) MM ])1111 1160611, 1111) 011116 Schwierigkeit 11110 011116 1061611111656 1111011111- 061161116001153611 durch1ü11r6n lassen.

_ 11111 den Gläubigern 110611 6in Weiteres Enrigegenkommen zu 06-

weisc'n, hat drr Entwurf in § 10 die Unkündbarkeit 061“ kondertierten K0111010, bezw. der umgeschriebenen Buchschuidcn, während eines Zeitraumes 0011 8 Jabimr 001116s611611. Die glatte D111chfü11r111111 der 516110611161111111 Wurde 01616 Zufich611111g 1111 die Staatßgläubiger nicht 6110rd6r11, 100111 w1rd fie (1066 zur Beruhigung 0611610611 beitragen und 61116 1310611111126 Garantie 1369611 111100rs1chtig6 und unsichere Kapital- ummwdlungen geben. _ ES 1111111 dabei darauf biiigewiesen 1116113611, daß auch in Frankreich 111 dem Géskßk 00111 17. Jannar 1894, durch 106161760 der Zinsfuß 661 4.1 0101611116611 11161116 (1111 Betrage von 305 540 276 Francs) (1111 8-6 POLEN); 1160111661651 wurde, 0611 Nenteninbabern die Linlündbaxt'eit auf 8 Jabr6 _ngLfiÖSTT ist.

D6m 1111160611 Zwecke 016111 endlich die 1111 §3 665 (131111011er 11.111; A001_OJTL des 00611111'6616121611 Gescéks 00111 4. März 1885 1161101716116 2161101111106» das; 016 111113111011110611d611 Sch111006rsch1610111111611 11110 die U1U5U1chkelb€200n BUch1chU10611 11061) bis Z0.S60161n06r 1897 mii 06111 1110136111161! Say 0611_ _4 0/0 verzinst werd6n 1011611. Die (531511011161 sind dadurch vor 110161111166 Veräußeriing der 11111116106110611611 5101110113 zUm 3101616 6110611161 andéanÜkr 2111111116 116111111131 11110 116111111611 Z6it, 1111612 _d1616r 9116111111113 100111 über16gtc Enischlüsse zu fassen.

«m_Betrxff der AUDfÜbl'Ung d6r K'0110611i6111111181116111666111 161111 drr 01616156111011111 dem Vorgange des VOTJLÖÜÖU'U (5561611615 00111 4. Marz 1885 (Geseß-Samml S.55). * :?:-117- é-*-=““-?ZL-.-'-“.*.-„ W16 damals 10 1si_auch_ jeßt 0110011 6151161611611, sch1kch1wkg 616 Kundigung der 41ck052111lgék1 5116116106 zur Rückzahlung 0611511101011- betrages 006301111666611 11110 die Mittel zur Baarbezablung 011111) 011061- 166116 511116116106 0011 Sch111106rschreibu1iz1611 511 0611116117611. E1116F1Ü11111- _1nach1_11ig 0011 111161 ZZ Z).)éiiiiardcn würde auch 1111 (571101116 ZWÜfElHUft, 1600111111110 11111 «1111111611611 störe'nden Bewegungrn 11111 dem G61d111111116 06rb1111d611 _sSlts-__ Außeid6m spricht das Interesse der (Gläubiger gegen 61:16 06161111116_K1indigu1111. Die MotirW zu 06111 0019611 (8616136 06- merken m _di61rr Beziehung:

„_D16 Obligatorische Rürkzabiung des Kapitals 10611" M 061- 061111616611, N'Cll 661006 sie manche «111111111101: dazu di610011i1'1611 10111116, 11111 des 5146111560 0011 StaatÖscbu1d06r1ch161011119611 1113610611101 zu 6111160109111 11116 61116 Anlage in 111'**'*6r 06r111161161:611 Werthe" zu 111617611. Jin Bcfiße dcr Baarmiltel 11110 die (411511011161 06111 Ein- 1111116 ('kbk11111'1' ()("Cr (1111116011111961161: 1111111366061 011F11(“slY1, 1111 d1'1'611 (31101011111120 6111 1111116 1161161106r (Gewinn lkfäblegSmäßiJ 1616111 11611 '.)1U61chl1ig 1116111. __BetrachtlickW Summen 1131111611 16011161) 061" __A11111110 i_n UMLÉUCU 11110 zircifclßaiien, "0111k11111ch i11 (1116111111111611611 W6110611 61.11161161111611160611 1661d611, welche 111 11561- 161ch6r Fulle 1)01*_1ck(111d6n 11110. Dit) S1a0101611i611111g 1611111 1016116110 11166311 _111chr 061116111611 1001160; 116 111111; Werth dar11111'11'11611, die 0016111011166 110M€n111ch die. gcschä110111161111111611611, 061; 101111611 Ber- 11161cku1111611, 6611611 011 666 Ruin folgt, 111U1111chst 311 bétVQbkkn, 11116 111161) 011_ 61111 Ziel fcsthltM, das inländiscixe 1111111101 011161) 16116 B6106111111111g_ 6111 Nr S1aaxssch111d mik dem Gksch1ck 6613 StUatS 06rkn11011 z*.1 16116n.“

331616 _(31101111111111611 1r6ff611 auch (16116111111111111 111 00116111 1111111111116 zn. EI _ 111 Z(iixalb der Vorschlag gemacht, "(*-rn (5511100111610 der 401036111111611 SchU1O die Wahl 511111619611 [111111111161111111 1111er Sch1110- 06r1chr610111166n 151-5111. ilires «111131106110 i11 1616111- 161.“ F5101*r'16111111611 Staatsschuld, 11110 66r LZaarz-ablimg “6613“ Kapiiaibctrageö 1161301111160.

Dem Harife der Abgeordneten ist 1161'1106111161161106 Entwurf 6111613 _Gcscß6s, bctrcffend das Dienst: 61_nkom_mcn der Lehrer und Lehrerinnen an den 01fcntl1ci)6n Volksschulen, zrigcgangen.

. . Ö 1-

D1611st611110111r11611 der Lehrer und Lebre'rinnen 1111 d611 öfféilfliÖék'. _ _ Volksschulen.

D16 (111 61116r Öff011111ch611 2101161101116 0611111110 0111161161116" Lebrer un__d Zeerr1_11nen crbcz_i1611_§'11_1_ festes, 11ach__ 0611 örtlirbc'm Verhältnissen 1111 er 6 011661611 111162 6 1111 an 61116 61168 Dicn ieii1k0111n1611. Da616106 06116111: 11 g s 1) 111 61116r 1611611, ihrem Betrage nach 111 einer bestimmteiiGeld- summe _zu berechnrndkn Besoldung (Grundgehzlt),

2) 111 Alterkzzulagcn, 3) _111 fr616r Dirnstwdhnung 006r entsprechender Mieihs- entschadigung. H 2

Grundg6balt.

Das Gr1111dgebalt_dars auch in besonders [311119611 Orten für Lehrersteüen n1cht w6n1g6r als 900 „16, für Lebrerinncnstellen nicht wenmer als 700 „461 jährlich betra16n.

Rektoren, sowie 1016196 erste Lehrer an Voiksschulen mit drei oder mehr Lehrkräften, denen Leitungsbefugniffe iibertrag6n find (Haupt- 16_br6r_). erhalten nach Maßgabe der örtlichen und amtlicbrn Ver- baltmffe 6111 hoheres Grundgeioalt, als die anderen an 06116le Sch1116 angestellten Lehrer.

__ § 3. Besoldung der 111111161611 L6brcr und d6r einstweilig angesi61116n L61ckr6r _ und Lehrerinnen. _Die Besoldung der einstweilig angesteUten Lehrer und Lehrerinnen, sowie derxenigen Lehrer, w6lche noch nicht vier Jahre im öffentliäpen Schuldienste gestanden haben, biträgt ein Fünftel weniger als das Grundgehczlt der betreffenden Schulsteile. Jedoch darf die Besoldung der Lehrerinnen nicht weniger als 700 „16 111011111) beiragcn. Der Mmderbetrag kann durch Beschluß des Schulverbandes auf

einen geringeren Brucbtbeil beschra1_1_kt werden.

§ . Verbindung eines Schul- und Kirchenamts.

Bei dauernder Verbindung eines Schul- und Kirch6namts 1011 0116 Grundgebali der S1696 6111 entsprechend böh6res sein, als in den §§ 1 und 2 bestimmt ist.

In dieses (Hrqndgehalt find auch die Einkünfte aus 06111 zur Dotation des vereinigten _ Amts bestimmten Schub, Kirchen- und StiftungSvermögen einsch116ß1ich der Zuschüssc aus Kirch6nkass6n und

Kircbéndienst einzureckönen. Dabei findet die Vorschrift des Ar ' 4 Abs. 4 des (Hefeßés, betreffend die 6nfi0nierung der Lehrer 111111 ebrerinnen an den öffentlichen Volks chuien, vom 6. Juli 1885

(Geseßsamml. S. 298) finngemäßc Anwendung.

_ Der Meerbetrag (Abs. 1) darf die Gesammtsumme dieser Ein“ kunfte und Einnahmen (Abs. 2) zuzüglich des Nußunngertbs des 060 kirchlichen Jnxereffen gehörigen Antheils an dem SÖUL- und Kuste1haus oder Kustergeböst nicht übersteigen.

Im Falle der Trennung des kirchlichen 2111115 0011 dem SchU1amt hat der L6hrer, 1716161161“ zu_m Bezuge des mit dem vereinigt gewesenen Amt 0erbunden6n Diensteinkommens berechtigt geMsen ist, Anspruch auf die fernereGewahrung cines Dienstcsinkommens in gleichem Be. irage, sofern n_1cht 161116 Anstellung unter dem ausdrücklichen Vor. 116111111 _6110191 i1_t, das; _Und 010 zu 111611116111 Betrage er für diesen Fall eine Kurzung 16111663 Dtensiernkommrns sich 96111910 16111611 11111116.

_ A11616z1111111611. _ D16 2111616361696" find 1111619 Maßgabe der örtlichen Verhältni 6 m_ der Weise zu gcivgbreii,_daß der Bezug nach fi60611jäbriger (1116111!- zeti 1111 offentlichen Schuidxenste 10) beginnt, und daß 1161111 1116111) 11006 Zulagen 111 Z1V11ch€11WU111M 0011 je drei Jahren gewährt 10610611.

_ F 6. _ Höhe der AlterSzulagen. Fie__A1_§er__szulage_d_1_r__f i_Z10kei11611ßF6116 wrniger 116161111611 6116: _ nr e W ]0)k1) „16, eigend 0011 drei ' d '“ 11111 16 80 «4161 1110 61111 jährlich 720 «56; 5.1 M IWM __ 2) 1111 _L01)1_0111111€11_ jäbrlirb 60 „16, 1161116110 0011 drei 51: 6161 «zahren 11111 16 60 (116, 1:11") 11111 jäbr11ch 540 „46.

„ck 7. _ _ 211110611111 61111" AlierNulagen.

Em kkch111chkr 211110111611 auf N6ugewährung 611161,- Alterszulaxxc sieht 0611 Li“1)11_'k11_11]11) Lehrerinnen nicht zu, die 2161111911111] ist j601161; 11116 061 111106fr166111611drr Dilkts11ÜHkU11ß zulässig

U6ber 016 2366111611111] _61111ch6i661 die „Bezirksregierung, 111 Beriiii 6111? PiOJ1U3101-EÜYUlkk-ÜMUUU, (1111 2111116111 0061 nach 9111110611111; 162? 2101116110611 _er? E611111061'1161106s und 061“ örtlichen Schulbehörde.

T_16 3611166116 Voreiitbaixung der 53111616311111116 ist 011116 (8111111117 Zufw d16 2761601111101) 661“ D111111561i 061 10ä16r6r ELWÜÖUUU; dir “&,-„1 ge. **

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_ _ Alterszuiagekafsen.

2161111113 116111611116111161: 2161061111111] 066 Alt6r5z1116196n 111110 1111“ die 5111“ “2111101101000; 0610111651616" Sckyulöerhätide 111 j606111 9161116111116?- 06zirk (01191Ö1181111Ö der Stadt Berlin) 61116 5111116 116011061. ]

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T'16 5411_1611*zu_1a1]511 werken 0011 der Kasse 1111 di6 256111110061115'41171611 (16511111. (191601011616 d6r Zusendung trägt die Kasse. *

Zn 1111611160611 SäiuiderbändM 61101111 016 2111013111111111 611161) die (_Zchuwervaiide 1111: Rechnung der 9111616z11111116kass6. Dad 111C1chC Y6rfa17r611_1111111 0011 der Sch11111111s1ch1606110106 111 (1101166611 1511011619611 Säxiixverbanden 6111160161161_10610611. **

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_Den 2111111111611 für die Vertheilung des B6daris 11111 016 Schul: 06r11111166 011d6t 016 2111111111 der der 2111615561611610116 111111111111011611611 Lehrer- und L61716110116011611611 in B6r011111111g mit dem ÉikibcitSsäßk dcr 2100113116916 661 [)Ltkkffétidkn Stellen. !

Fur SchuliteUen, 111616116 116161) 2111196111110] drs 2161106110111160111115

im L01110 060 Jabrks 11611 errirbtet 10666611, ist der Beitrag 511121111616"- 3111011616116 0011 d6111 Taz16 6111 3,11 561111611, seit welchem die S16116 611161) 61116 0610110616 Lehrkraft versehen wird. _ _ FUr die Ausstellung des 236111161100116011114, die (1111516110111 661 (1161110110 11110 016 9461161111111; 611160 „91111611111111111110 finden die J'C 3, 4 11110 91110 14_ 666 «6161360 00111 21.er11 1893, 116116176110 11111136- 116111111'611111611 fur_ die Lkbkék 1106- 86016111111611 an den öffentlichen _BOlkMÖYÜ'U _ i-JYrsrts-Saan. S. 194 _“ finngrmäße AUTVMÖULW, 160061) 11:11 7:61" 5111111100118, daß diejenigen Beiräg6, die 1111111 § 11 Nr, 2 067111 1111116111111 6111613 L61)1'6ks oder 61116r L6016rin 0011 611166 Privat schule 111 den öffentlichen V01161chuldi611st g6za1111 werk-611, 11116 1016611 2161106116111111 11110611 01111611, 1110 der für j6de (“31696 zur Gewäbrwxg 666 2111111111110B1'3 6rf0rdcrlick6 Bedarf 6611 111161) § 27 17 zu zab1i'11ké'1-1 (“311101931116111111_ÜÖUÜUJT. Den1_K'0ff6111111wa116 116111 k6i11 Einsprncl; 1169611116 F61116131xi111 11110 2111106110111] der einz61116n Altersziilagen zu.

Otadtgrinwnden, 10616116 6111611 6111011611 Kké'iiZVLkbmW 0110611 und (1116 1_11116r1)11l0 1116661 Gebiets 06161161161101161111165611 Volksschulen als ©61116111d66111111111611 01an Staatébiibiifc 1111161011116", sind 61116r Alters- z1ilageka1s6 1111111 (11151111'1211014017, 1061111 sie dies innerhalb dr6i6r 5111011016 111161) d6tn Inkrafitxef-“n 016103 Geskizi's 061 Mr Bezirksregierung 06.- 111111'1111611. Den der 2111610301111111'6116 „111117111? ihres AUTMJI 1116111 1111- 11616111011611611 S111611161n61116611 ist i6r 117151616 Eintritt in die Alters- 311111116111116 11111_ 2161111111 j6d66» Ré"ch111111§6jai)rs gestattet. Dic' Erklärung 1165 C11'1r1116 ist miUdkstCiiö drci Monate 006 Beginn des Rechnung?“- 1111ckr6s (105111110611 11110 ist rndgültig.

Auf 016 Alterszulagen d6r Lebr6r 11110 Lehrerinnrri Nr 611161 A116r6z1111111616ff6 1116111 angesch10ff6n6n Stadtgemeinden (einschließliä; 061 Stadt Berlin) findet der § 5 nur mit der Maßgabe Anwendung, _dgs; 066211611111 101116116116 111161) si60611jäbri116r Diknstzeit im 0ff6n111ch611 «(1111161611116 zu 1161111111611 11111, 11110 das; der Höchstbetrag späkeftrns nach WLlUJkM 01611111631111111319 Dienstjabrc'n err6icht sein mus).

§ 9. Beginn d1'r Zahlung der Nli6rSzu1a116n. _ D6r _Bezug der Alterszulagrn brginnt mii dcm 521111111116 ch- j11_1_1g6n_L;16rteljahr6ö, in w61ch6m die crforkcrlickxe ““O-1611111611 0011- 611 61 1011 -.

§ 10.

Berechnung der Di611stzeit fiir die Gewährung des 0011611 Grundgebairs,

_ "061 Alterszulagen und der Mii-thntichädigung. B61216r6chn1111g der Dienstzeit der Lehrer und Lehrerinnen kommt d1611csczm11116_Z611 in Ansatz, während welcher sie im öffentlichen Schuldienste _111 Preußen 0061 in den nach ihrem Eintritt in den öffentlichen Schuldienst 0011 Preußen erworbenen Landestheilen sick) befunden haben. _ _ AuSg6sch10ffcn_ bleibt die Anrechnung derjenig6n Dienstzeik, Waßrcnd welcher 016 Zeit und Kräfte ein6s Lehrers 01-66 6in6r Lehrerin 1_1ach 066 «1116116101101; der Schulaufsickotébebörde durch die ihnen ubFrtrYeßen (656161111116 nur nebenbei in Anspruch genommen ge- w6 en 11 . __ Die__Dienstz6i1 wird 00111 Tagc der ersten eidlicben Verpflichtung fur den 0ff611111ch6n SchUldi611st an gerechnct. _ Kann ein Lebrcr oder eine Lehrerin nachweisen, daß die Ver- eidigung 6rst nach 06111 (811111111 in den öffentlichen Schuldienst statt- gefunden hat, so wird 016 Dienstzeit 0011 lesterem 1.6iwunki 1111 g6r6ch11et. D6r Dienstzeit im Schulamt wird die Zeit des aktiven Militär- dienstes hinzugerechnet. Die Dienstzeit, welche vor den Beginn des einundzwanzigsicn Lebensj*.h16s 111111, bleibt außer B6r6chnung. _ Als öffentlicher Schuldienst ist auch diejenige Zeit anzurechnen, wahrend welcher ein Lehrer oder eine Lehrerin als Erzieher oder Er- zieherin an einer öffentlichen Taubstummen-, Blinden- Idioten“- Watsen;, Rettungs- oder ähnlichen Anstalt sicb b6funden sat. _ Mtt Genehmigung des Unterrichts-Minifters kann auch die im. außßrpreußi1ch6n öffentlichen Schuldicnst zugebrachte „9,6itang1krech"et wer en.

(Schluß in der Vierten Beilage.)

.die Unruhe in der rwegung der Zsprozentigen Konsols bestehen

0011 Kirchengemeinden, sowie der sonstigen Einnahmen aus dem

Vierte Beilage

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

.I./„€ 277.

Berlin, Sonnabend, den 21. November

1896.

(Sch1uß aus der Dritten Beilage.)

§ 11. Anrechnung der Dienstzeit an Prioatsclyulen.

Für diejenigen Lehrer und Lkhrerinnen, die 006 ihrem Eintritt in den öffentlichcxn V01ksschuldienst an Privatschulen, i11 d6nen nach dem Lehrplan einer öff6n11ich6n Volksschule unteirichtet wird, voll beschäftigt waren, gelten bei Bemessung der AlterSzulagen folgende Vorschriften : _

' 1) Sofern sie fick) beim Jnkrafttc6icn dieses Géseßés bereits im öffentlichen Volksschuidienste befinden, 11110 ihnen die an derartigen Privatschulen zugebrachten Di611stjahre anzur6ch11611

2) Sofern sie erst nach dem Jnkrafttrr'ten 0161613 Geseßes in den öffentlich6n V01ksschu1di6nst übertreten, können fie eine Anrechnung dieser Dienstzeit bis zu sieben Jahren 10106it erlangen, als ein Beitrag von jährlich 270 „M für Lehrer und 0011 138 «16 1111 Lehrerinnen für dirse Zeit an die AlterSzulagekasse bei den einer solchen nicht ange- sch10ffenen Stadtgemeinden (6101661160061) der Stadt Berlin) (111 die Schuikas e gezahlt wird. Die l6xztgedach1611 Gemeinden find befugt, auf die ablung ganz oder theilweise zu 0erzichten, _

3) Die Beschäftisung, 1V81ch8 001 den 2561111111 065 einund- zwanzigsten Lebensjahres oder 006 die 611611111111 Bembigung zur An- stellung im öffentlichen Volksschuldienste 111111, bleibt außer Be- r6ch11ung, _

Der Beschäftigung an ciner preußischen Pri0aischu16 im SW_nL des ersten ?lbfaßes 116111 gleich, wenn ein Lehrer oder eine Lehrerin, sei es als Lehrer oder Lebr6r111, sei es als (8111161161 oder Emießerm an einer privaten Taubstumn1611-, B1inden-, Jd101611-, W111611-, Rcttunas- 0d6r 1111111160611 Anstalt beschäftiat ist. _

Mit Genehmigung des Unterrichts-Véinisters kax_11 1111166 g161chen B6di1111u11g611 auch die im au13610161tf111ch611 Pri0atschuld16nstc zugebrachte Zeit ganz oder theilweise angereYnZ werden.

Dienstwohnung, _ _

Wo seither L6brern oder Lehrcrinnen freie Diemitwobnung ge- währt Wurde, ist die (8111116110011 der Wohnung nur mit (Henehmrgang dcr Schuiau1fichtöbchörde znläisis;

Dienstw001mng auf dem Lande. _ Auf dem Land6 1011611 61116 11110 alleinstehende L65r6r 111 Nr Regel, bei vorhandenem Bedürfnis; auch andere Lehrer und L6brerinne11 61116 freie Dienstwohnung 6106111611. § __

Größe rer Di611stwohnu11g. _ _

Bei d6r Anlage neuer Dienstwohnungen sind die 136111612311 Ver- hältnisse und die Amtsstellnng zu berücksichtigen. _

Mit dieser Maßgabe 11:10 die seitens der Schulamfickytsbehörde zu erlaffrnden 0111161116111611 Anordnungen über d6n Ummng der D16nst- wohnungen für die im Verwaltungssirsi106rfabr611 zu treffenden Ent- sch6idu11g611 verbindlich. ' __

§ .). Unterhaltung der D1611stw0bnung. _ Die 0011 der Dienstwobnuna zu 6ntrich16nden öff611111ch6n Lasten und Abgaben werden 0011 ken Schulunterbaltungspfl1chtig611 getragen. Denselben liegt auch, unbeschadet dcr Vzrpflichtungen Dr_titer aus besonderen 9161111011161", die ba111ich6 Unterhaltung der Dienst-

wvbnimg 00. I' 16.

MietbSentsÖädiaung. _ _ _

Als Mietbsrnischädigung für die L6516r und Lehrerinnen 111 61116 Geldsumme zu gewähren, die eine ausreichende Entschadigung fur die nicht gewährte Dienstwohnumg darstelliZ sie _101] aber in der Regel ein Fünftel des Grundgehalis und 061“; 1116 616 Schu1116116_ 0011 dem Sch11106rbande zu zahlenden 511116rIzUlagckaffMbeitrags n1cht uberstei-Éen.

(Eii-stweilig angesteüte LrbrLr und u1106rbch1ratb6te L6'1)r_6r 00116 eigencn Hauéstand, sowie di6j1nigen Lehrer, welche 11061) 111601 016r J11)kk im öffeutlichen Schuldiknfte 961111116611 11610611, 6101111611 111 der Regel eine um 6111 Drittel gerinZ61'167Mietbscntjcbadigung.

BesÖaffung 0011 Bre'nnmaterial. _ Wo eine Dienstw0bi1u11g auf dem SchU111riindstück6 1161160611 Wird und wo 66 bisher üblich 111, kann die Schulauifickotsbehörde 016 B6- sch1ffung des dcm Bedarfe LnlsprLTthLn Brennmaterials fur 016 Lehrer und Lehrerinnen 06r11111g6n. _ Im übrigen wird an besiedenden Ver0f11ch_iung_6_n zur Beschaffung, Anfubr 11110 Zerkleinerung 0011 Brennmaterial sur 016 Schule oder

die Schulstelle nichts geänd6r1. ___

Gewährung 0011 Diensiland. _

Wo auf dem Lande eine Dienstwohnung gegeben w1rd, ist als Zubehör obne Anrechnung auf das GWUOJLÖÜÜ, 1016r11 6s_ nach den örtlichen Verhältnissen tbunléch ist, 6111 Hausßarten 111 gewabren.

Wo die örtlichen Verisältniffc 623 1b111111ch 6116116111611 _lassen u_nd wo 6111 Bedürfnii“; dazu 001116131, 1011 auf dem Land6 fur einen (1116111- stebenden oder Ersten Lebre'r in Anrechnung aui da_s Grundgehalt 61116 Landneßung gewäßrt werd611,_w61ch_6 dcm durchschn11111ch6n Wirsb- schaftobedürfniß einer Lebrerfamtlte (']!tsVUcht. _ ..“-=; _

Zur BewirtbsckFftung des Land6s find erforderlichenfalls Wirth-

:1 ts 617111166 116630 6116n. sch ngia öffentlichen L1sten und Abgaben 0011 dem Schullande w6rde11 0011 den Schulunterbaltungöy ichtigen gr_trag611._

Wo mit einer Sch111116 6 btsber 61116 großere _Landnußung oder sonstige Berechtigunaen Verbunden 1161061611 find, bebglt 66 00061 16111 Béwenden. Eine Einschränkung bedarf d6r Gen6hm1gu11g der Schul- ausi tsbeböxde.

sc*?luf Anrufen 0011 Vetheiligten beschließt_ der KreiSau§schuß _und, sofern es fich um Stadtfchulen handelt, der Bezirksausschuß daruber, welcher Theil des Dienstlanies als Hausgarten cznzuic-ben isi. Der B61chluß des Bezirksausicbuffes in erster oder zwe1ter Instanz ist 6110-

gültig. 19

9 Naturalleistungen.

Bei Errichtung neuer Schulsteüen darf das Grundg6ba1t Weder anz n0ch 111111 111611 in Naturalleistungen festgesijßt werdcn. Wo Fisher die Gewährung 0011 Naturalleistungen stattgemnden 11611, behalt ck dabci unter Anrechnung auf das Grundgehalt bis zur “110101111141 der Natnralleistungcn oder bis zur Aufhebung 063 111006113611 Gsbrauckxs sein Bewenden. Die Aufhebung bedarf der Fusitmmung der Bethm- ligten und der Genehmigung der Yulausr :sbebörde.

Ante nun von anderweitigen “2361119611 auf das Grundgehalx. Bs Aufchdas gGrundgeckßalt (§§ 1, 2, 4) oder die nach § 3 gewahrte eoldun md anzure nen: 1) ÉexErtrag der Landnutzung 18 Abs. 2 und 5). 2) Die sonstigen Diensteinkünfse an Geld oder Naturalleisiungen. Bei amtlicher Festseßung des _Dienfteinkomrnens b_6sch116_ßt_auf Anrufen 0011 Bethei1igt6n über die Anrechnung dteser Dtensteinkunfte owie des Ertrages der Landnußung der KreiSausscbuß und, s0f6rn es ck um Stadtschulen handelt, der BeztrkSauSschuß. Der _Beschluß des Bezirköaus1chuffes in erster oder zweiter Instanz isi endgultig. _ Eine anderweite Festsetzung ist 061 erheblicher Aenderung der tbr

3) Das Brennmaterial 17). Dasselbe wird mit dem nach § 8 des Géskßes 00111 23. Juli 1893, betreffend Ruhe ebaltskassen für die Lehrer und Lehrerinnqn an den öffentlichen Bolfsfcbulen (G616Z-Samm1. S. 194), 1611161681611 Betrage mit der Bescbrankung angerechnet, daß 006 0610161061106 Grundgehalt 2) einschließlich der zu 1 11110 2 angeführten Bezüge auch in besonders billigen Orten bei Lehrern nichi unter 840 014, 061 Lehrerinnen nicht unter 650.146 jäbr1ich betragen darf. In gleicher Weise ist das Grundgcbalt, von welchem die nach § 3 festzus-ZJN-ide Besoldung gewährt wird, zu berechnen.

§ 21.

Zahlung des baaren Di6nsteinkommens.

Die Zahlung des haaren Diensteinkommens erfolgt an definiiiv anaestellte Leer und Lehrerinnen vierteljährlich, an einstweilig an- gesteklie m0nat1ich, im 00ra116. § 22

Verseynng. Umzuaskosten. GEMÜ Lebrer und Lebré-rinnen an öffentlichen Volksschulen kann die im § 16 Ziffer 1 des Gesetzes, betr6ff6nd die Dienstergehen der nichtrichierlich6n B66111it611, 00m 21.J111i 1852 (Geer-Samml. S. 465) bestimmte Disziplinarstrafe 061111111111 iverd611. Bei Verseyungw im Interesse 065 Dienstes oder 111 Vollstreckung einer die Strafver16131111g 011116 Verlust dcs Ansvruzs aus Umzugs- kosten verhängenden Entscheidung der Di131ivlinarbehörd6 ist eine Vergütung für U111z11gsk01611 aus der Staatskasse zu gewähren unter W611fa11 drr 0011 den Schr-iunterhaltungspflichtig6n zu entrichtenden Anzugs- und Herbeikiolungx-kosten. Die 1161061611 Bestimmungen über die Höhe der Vergütung Werden 0011 d6m U11ierrich1s-Minister in G6M6inschaft mit dem Finanz- Minister 116111111611. Jm übrigen 06111011st 613 [161 0811 bestehenden Vorschriften über die Gewährumg 0011 Anziigs- und Herbeiholungskosien. Bei Versetzungk'n gilt der Verlust einer Dienstwohnung nebst HauEgarten 006r die Verringerung der Miethsentsäyädigung nicht als Verringerung des Diensteinkommens. § 23. Gnadenquartak. Hini6r1äßt ein 6111 einer öffentlich6n Volksschule definitiv oder einsiweilig angrst-Uter L61316r eine Wittwe oder eheliche Nachkommen 10 gebührt 0611 H111t6r111168611611 außer dem Sterbem0nat für das (1111 d6nselben 1015111136 Vierteijabr noch das 00116 Diensteinkommen dei; V61st0rbenen 1116 Gnadcnqaartal.

Dxxr 11161606 3211110111161) 11101 den ebelich6n Nachkommen einer im Wittwenstande Verstorbenen L6hrerin zu.

2111 10611 die Zablumg d16; Gnadenquarials zu 16is1611 isi, b6siimmt die Bezirk6rcgi6rm1g, in Berlin das Provinzial-S611u11'0116gium.

Sind 1016116 P611011611, 1061617611 das Gnadenquartal gebührt, nicht vorhanden, so kann die B61irksr6gierung, in Berlin das Provinzial- Schu1k011611i11m, nach Anhörung des SÖUlverbandes anordnen, daß das Diensteink0111111611 auf die gleiche Zeit an Eltern, Geschwister, Geschwisterkinder 0der PJ6g6kind6r des (der) Verstorbenen 1163111111 Werde, wenn er (fie) ihr Ernährer gewesen ist und sie in Bedürftig- keit hinterläßt, oder 6111101616106 an solche Personen, WL1chL die Kosten der 16131611 Krankh6it oder der Beerdigung bestritten 11115611, soweit gezahlt Werde, als dcr 5116161311113 zu deren Deckung 1116111 auSreicht.

Die Sci"ulunterhaltungpflichtigen find zur Gewährung der Gnaden- bczüg6 verpfl chtrt. _

Soweit eine Vertrrtnnz im Amte nicht zu 6rmögl1ch6n ist, kann die Wi6d6r061613u11g der Stelle auch wahrend der Gnadenzett er- 01 611. 3 Die Entscheidung hierüber 116111 der Schu1auffichtsbebörd6 zu. _

Die Sch11[unterbalkun11spflichtigen sind Verbunden, die Kosten fur eine Vertc6tu11g im Amtc zu tragen,

§ 24. Besaffung in der Dienstwohnung.

In dem Genuffe der 0011 einem Verstorhenen _Lebrer (einer Lehrerin) 11106ka110an Dienstwohnung ist die hinterbliebene Familie, welche mit i1)111(il)r) die Wohnung geihetlt hat, 11061) Ablguf des Sterbemonats 11061) drei 16111666 Monate zu_ 0611111611._ Hinteriaßt der (die) Verstorbene keine solche Familie, 10 ist 0801611111811, auf welche der Nachlaß übergeht, eine vom T_odeötage (111 zu rexhnende dreißig- tägige Frist zur Räumung der Diemtwohnung zuégewabren.

In jedem Falle muß auf Erfordern der Schulaufsicbtsbebörde demjenigen, w61ch6r mir der Verwaltung der_ Stelle beauftragt wrrd, 011116 Anspruch auf E1111chädigung in drr Dtenstwobnung em Unter-

kommen gewährt w6rden. § 25.

Rechtsweg bci Streitißkeiten wegen des Diensteinkommens.

Auf die Lehrer und Lehrerinnen an öffentlichen Volksschulen finden die B.fiimmunaen des ersten Abschniits des Geseßes, betreffend die Erwciterung 0665 1611611361166, vom 24.Mai 1861 (Geseß-Samml. S. 241) mit folgender 1111111311106 Anwendung.

1) die Klage ist 96.1611 die Vertreter des Schulverbandcs und soweit 66 1161) 11111 Z1blungen aus der AlterÉZzulageOffe handelt, zugleich geaen di6 Bezirksoregierung als Verwalterm der Alterszulage- kaffe zu richten; _ _

2) im Fa11e des § 2 a. a. O. tritt an 016 Stelle des Verwal- tungscbeis d__6__r_ O_ber-Präfident, in den Hohenzollernschen Landen der Unterri ts-* initer; _ _

3)Yei der richieriich6n Beurjbeilung sind die auf Grundxieses (*.-16161560 erfolgten Fcsticyun-gen über das Diensteinkominen _der Stelle, in60610110616 üb6r die F:)öb6 des Grundgehalts 1_m_d der Q:)tensta1ters- zulage, übcr Di611stw0 nung odcr MietbsWtsÖadtgung, uber Dienst- land, über Naturallcistangen, sowie über 016 Anrechnung von Dienst- bezügen auf das Grundgchalr zu Grunde zu legen.

§ 26. Streitigkeiten bei Außeinanderseyungen.

Bei Streitigkeiten zwischen dem abgebenden Lehrer (der Lehrerin) oder den Erben des 06rst0rbe11en Lehrers ( der L6brer1n) und _dem an- ziehendkn Lehrer (der Lehrerin) oder dem Schulverbande uber die Außeinanderseßung w6gen rer Landnußung, der Naturalletstungen, der Dienstwohnung einschließlich des Hausgartens 0d6r_des haaren Dienst- eink0mm6ns trifft die B-“zirkSre-gierung, in Berlin das Provmzial- Schulkoliegium, vorbehaltlich des Rechtsweges 611161111 Verwaltungswege voüstreckbarc 611111weilige Entscheidung. _

Bei Verfcßunge'n kann dieselbe gnordgen, daß die von dem Lehrer (der Lehrerin) 1110161 661100611611 Betrqge fur Rechnung desselben (der- selben) den Schulunterhaltu11gsrflichtigen unmittelbar aus_denj_6mgen Bezügen erstattet werde?, w616_1_)6_ der Lehrer (die Lehrertn) 111 der ne 611 S ul 16116 u emp angen a. _ _

u Die c'?36111k6r61zzierung, in Berlin das Provinzial-Scbulkolleaium, ist befugt, die Eniscbeidung allgemein den ihr nachgemdneten Behörden

zu übertragen. § 27_

Leistungcn des Staatß. _

1. Aus der Staatskasse wird ein jabrltcber Beitrag zu dem Diensteinkommen der Lehrer und Lebrerirmen urid, soweit er _bierzu nicht erforderlich ist, zur Deckung der Kosten fur andere Bedurfniffe des betreffenden Schulverbandes an die Kasse desselben gezahlt.

Der Beitrag wird 10 berechnet, daß fur die Stelle eines allein- stehenden sowie eines ersten Lehrers 500 „46, eines anderen Lehrers

Darüber, ob eine Lehrkraft 0011061chäftigt isi“, entscheid6t ausschli lich die Schulachhtsbebörde. _

Außer 5 etracbt bleiben neu LrUÖtLte SteÜen, bis dieselben durcb eine besondere Lehrkraft versehen wer06n.

Das Recht auf den Bezug des Staatsbeitrages ruht, so lange und soweit durch dessen Zahlung eme Erleichterung der nacb öffent- lichem Recht zur Schulunterhaltung Verpflichteten mit Rücksicht auf vorßandenes Schulvermögen oder auf Verpflichtungen Dritter aus be- sonderen R6ch1s1116111 nicht würde bewirkt werden.

11. Der StaaWbeiirag wird bis zur Höchstzahl 0011 25 Sebul- stellen für jede 110111111196 Gemeinde gewährt.

Sind für die Einwohner einer 001itisch1n Gemeinde mehr als 25 Sch111stellen 0060111111611, 10 wird der Staatsbeitrag innerhalb der Gesammtzabl 0011 25 Stellen für so viele 61116 Lehrerstellen, andere Lehrerste116n und Lehrerinn6nstel16n gewährt, als dem Verhältniß der GesammtzalU 016161 S1611611 untereinander entspricht. Brucbtheile werd6n bei denj6ni116nSchulstellen, für welche der höhere Staats- beitraa zu 311111611 ist, ausgegliche'n.

Wo die Grenzen der politischen Gemeinde 1161) mit denen des Schulverbandes 1111111 0661611, dergestalt, daß der Sebuwerband aus mehreren P011111ché1k (8611161116611 0061" Tb6ilcn 0011 solchen besteht und für die Einw00n6r einer dieser politischen Gemeinden mehr als 25 SteÜen vorhanden find, wird durch Beschluß der Schulauffichts- behörde 111111) Anhörung der Beibeiligtcn mit Rücksicht auf die Zahl der Einwohner des Schalverbandes und der Schulkinder, welche den einzelnen politischen Gemeinden angehören, sowie mit Rücksicht auf die Einrichtung der Schule festgeseßt, wie 01616 ganze der im Schul- verbande bestehend6n (ersten, anderen Lebrer-, Lebrerinnen-) Stellen auf jede zum SchU106rbande gehörende 0011111606 (Gemeinde oder Theile 0011 Gemeinden zu r6ch116n sind, für wie viele SteUen demgemäß an den Schulverband der Staatsbeitrag zu zahlen ist. Der Beschluß ist den beth6iligten Schulverbänden zuzusteÜen. Denselben steht binnen vier Wochen nach der Zusteüung die Beschwerde an den Ober- Präsident6n (in d6n Hohenzollernschen Landen an den Unterrichts- Miniiter) 511, 111616561 endgültig entscheidet. Bei einer erheblichen Aenderung der Verhältnisse kann eine neue Berechnung 0011 den be- jbeiligten S ulverbänden b6aniragt oder 0011 der Schulaufsichts- behörde 0011 MTIWSZLU beschlossen werden.

Gehören die Einwohner 6111er„politischcn Gemeinde verschiedenen Schulverbändcn an, so werden die für die politische Gemeinde zu be- rechnenden Staatsbeiträge für erste, andere Lehrer- und Lehrerinnen- ft6l1611 auf die einzelnen Sckoulverbände durch die Schu1aufs1chtsbebörde nach dem Verhältniß derj611ig6n Staatheirräge V__e11h€111, welche den Schulverbänden bei Erwährung der Staatebeitrage für sammtltche Schulsiellen zu zab1611 sein würden. _ Die in diesen Vorschriften angeordnete Festsetzung und _Vertbetlng bleibt bis zum Schluß DLÉjEUiJEU R6chnungSjahr6s maßgebend, m welchem eine neue getroffen ist. _ _

Auf Beschwerden entscheidet der Ober-Prasidenx (111 den Hohen- zollernschen Landen der UnterrickotF-Minister) endgültig._ __

111. In Schulverbänden, in denen der StaatsbettraZ fur alle Schulstcllen gezahlt wird, ist er für einstweiliq angesielhe ebrer und für Lehrer, welche noch nicht 4 Jahre im öffentltcben Schuldtenste gestanden haben, um 100 «16 jährlich zu kürzen.

117. Für diejenigen Lrbrerstellen, für welche d_6r Stagt den Be- soldungsbeitrag (Nr. 1) an den Schulverband gewgbrt, wrrd aus der Staatskasxe ein jährlicher Zuschuß 0011 270 „15, fur d16 Lehrerinnen- stellen die er Art 6in jährlicher Zuschuß 0011 138 „11; an die Alters- zulagekasse des betreffenden Bezirks gezahlt und 06111 Schulverbande auf fein6n Beitrag zur Kaffe angerechnet. _

In dem Fall der Nr. 11 Abs. 4 erfolgt die Zahlung_ und An- r6chnung für die einzelnen Schulverbände nach dem Verbaltniß der ihnen zu gewährenden B1s0ldungsbeiträge; __

In den einer Ali6rszulagekc1ffe n1ch1_ angeschloffenen Stadt- 1161116i116611 (einschließlich der Stadt Berlin) wtrd der staatliche Zuschuß zu d611 Alterszulagen an die Schulkaffe gezahlt.

7. Wenn innerhalb mehrerer Gemeinden d16 (Grenzen geändert werdcn, so wird derjenige Betrag, um w61ch611_ _fich nach den vor- sieb6nden B6stimm11ng611 der für sämmtliche betberltgte Gemeinden zu gewährrnde Staatsbeitrag 06rring-rn würde, auch fernerhm sor_tgezablt. In dem AuIeinauderseyun 6061111111611, welche? sich an_d16 Abanderung der Gemeindegrenzen knüpß, wird auch_ daruber Verfugt, an _wen im Sinne der vorstehenden B6siimmungen diese Fortzahlung zu leisten_ist.

71. D6nj6nigen politischen Gemeinden, denen 111161) den Bestma- mungen zu 1, ][ und 17 am 1. Aprii 1897 germgere Zahlungen aus der Staatskaffe zu leisten find, als 11111611 nach den Vor christen der Gkskße 00m 14. Juni 1888 und 31. Marz 1889 (Ges.- gmml. S. 240 und 64) zustebcn würden, wird der Ausqu durch Gewabrung eines daurrnden Zuschusses aus der Staat-"kaffe insoweit krfeyt, wie dieser Ausfall den Betrag 0011 zwei vom Hundert des Veranlagungs- solls übersteigt, welches der Gemeindebesteueruug der Einkommen von mehr als 960 „16 jährlich für das Jahr 1.A0r11 1897/98 bei Anwen- dung der Vorschriften des Kommunalabgabengesrßes vom 14. Juni 1893 (Ges.-Samm1. S. 152) zu Grunde zu l_egxn isi.

Gehören die Einwohner einer dieser 0011111ch6n _Gemeinden ver- schiedenen Schulverbänden an, so finden die Vorschrtfien des Abs. 1 mit der Maßgabe A.-w6ndun11, daß der St_aatßzuschyß, welcher danach der politi1ch611 Gern6inde zustände, wenn die öffenxlichen Volkssxbulen in derfelbezn als (&emeindeanstalten unterba1ten wurdexi, auf dte eiu- 161n6n Schulverbä-:de nach dem Verbaltmß des fur _leßtere ent- standenen “211111111115 an bisher zahlbar gewesenen Staatsbettragen ver- tbeilt wird.

Zur Abrundung der nach Abs._1 und 2 zu gewährenden festen Zuschüsse sowie zur weitrrcn Gewahrqn solcher Zuschuffe an dte- jenigen unter dcn obrngedackyien 0011111 611 Gemeinden und Schul- verbändcn, der6n Steuerkraft im Verglxich_mit_ den Volksschul- u_nv KommunaUasten ihrer Mitglieder verhaltmßmaßig gering ist, wird ein Betrag 0011 250000 .“ yerWandt. _ _

Die Fesis613un11 der Staatszu1chüff6_ fur die einzelnen betbeili _ten politischen Gemeinden und Schulverbande erfolgt durch Königicbe Verordnung. _ _

1711. Soweit in einem Jahre der für die Gewabrung des Miudestsaßes der Alterszulaaen erforderliche Bedarf hinter de_m Staats- zuschuß zurückbleibt, ist der StaatSzuschuß entsprechend zu kurzen. Der Ueberschuß ist zur Unterstüyung solcher A1ters1ulagekassen zu ver- wenden, in denen der Bedarf für die (_Gewabrung des Mindestxaßek durcb den StaatSzuscbuß nicht gedeckt wird. Sowett der Yeber chuß nicbt hierzu Verwendung zu finden hat, ist er zur Unterstutzung von leistunasimfähiaen Schulverbänden bei Elementarfchulbauten in den Staatshaushalts-Etat einzustellen. _

17111. Die Staatsbeiträge find vierteljäbrlich in_i voraus zu zahlen, soweit sie nicht gegen die von den Schuxverbanden zu ent- richtenden AlterSzulage- und Ruhegehaltska enbetträge 11 060 936161368 vom 23. Juli 1893, Geses-Samm. S. 194) aufgerechnet werden.

Die den Lehrern und Lehrerinnen an öffentlichen Volksschulen aus Staatsfonds gewährjen AlterÉszlagen kommen in Fortfall.

Uebergan s- und SÉlußbestimmungen. Die bestehenden Gesaltsregulative, Ordnungen und Festseßungen sind in denjenigen Fällen, in denen dies erforderlich ist, nach den Vor-

icbriften dieses Gesc es neu zu gestalten.

300 „16, einer Lebrc'rin 150 „M jährlich ezablt werden. Bei der Be.

|U Grunde [16 enden tbatsäcblichen Verhältnisse zulässig. Die FestsZvung gilt auch für die Berccbnung des Ruhegehalts.

rechnung kommen nur Stellen für 009061“ äftigte Lehrkräfte in Betracht.

In denjenigen rten, in welchen nur die Mindestsäve an Grund-

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