11an hier an die verbündeten Resolution gesetzliche Reäe nach der Verfassun “scheink*px_ix doch etw
Dann " Fade :.ixh „ Anschluß an dasjenig
_.Yrgixrungen _h'eranzutrxten ' und in lung zu verlangen von Geßi en,§d e g außerhalb der Zuständigkeit des Reiches liegen, as bedenklich zu sein. *rrocb eine allgemeine Bemerkung zu machen im e, svas _der Herr Abg. bemerkt hat. Ick) babe mich auch gefragt. was welche der Reichsverwaltung eine Aufgabe die nach meinem bescheidenen Ermeffen in einem Zeitraum cbt gelöst werden kann; ick) babe mich auch was man denn in dieser Zeit von der Reichs-Justizverwaltung, für Jahre hinaus im Intereffe des Bü buches mit legislatorischen Aufgaben wichtiger A
von Kardorff vorhin der Zweck von Reso- 1utionen sein kann,
.von 10 Jahren sicherlich ni
rgerlichen, Gesetz- rt überlastet ist,
.baldtbunlichft' zu lösende hinstxllt. “sagen: mit dem .baldtbunlichst'
Woilen Sie, meine Herren, ist nichts Anderes gemeint, als das; vielleicht in der nächsten Generation die Frage zur Erledigung kommt, so kann ich dagegen ja nichts einwenden; wollen Sie aber sagen, daß die Reichsverwaltung bereits jetzt Vorarbeiten ins Auge fassen dieser Materie Reich in Ausficht nehmen zu können, dann, meine Herren, sage ich Ihnen, verlangen Sie yon uns Unmögliches. Die Thätigkeit behufs Regelung der jeßt in der Schwebe befindlichen Maierien ist bei den betheiligten Ressorts schon bis zur äußersten Grenze an- gespannt, und Wenn auch die StsÜung solcher Aufgaben, wie sie hier in diesen Resolutionen bezeichnet sind, gedeutet Werden könnte als ein schmeicbelbafies Zeugniß für die: Leistungsfähigkeit der Reichs- verwaltung, so muß ich doch erklären, um jede Verantwortlichkeit der Reichswerwaltung gegenüber späterrn Vorwürfen abzulehnen, daß wir vollständig außsr stande sind, in den nächstc'n Jahren einer Regelung der hier aufgeführten Matcrien näher zu irrten, 10113611 ich nicht vorhin bereits die Ehre hatte zu bLtUerkn, daß ihnen inzwischcn näher getreten sci.
um rechtzeitig die Regelung
(Brach! rechts.)
Berichterstatier Ab. Schröder (fr. hat ihre Resolution ni t in der ausgeddhn der Staatssekretär dargelegt hat, geseßliche Regelung natürlich sorvsit, und soweit sie zur Kompetknz drs Reichs gehört. Von Kardorff beaniragi, mission zu übrrweisen; dknn es sei unmöglich ,
g und Vorbereitung über so wichtige
VW.):„Die Kommission ten Weise aufgefaßt, wie sondern sie. verlangt Line reichs- als sis nicht bereits erfolgt ist, die? Resolution ' obm' gründliche BerzÖterstattun Fragen zu ent- Spabn (Jenin): Das Auftrete'n dcs Herrn Staats -Iustizamts hat mit!) etwas überrascht.
„des Reichs gearbeitet und drshalb alle die
Wir haben schurli eren Vcrathungen
xnken smd damals
se Fragen aus uns Die heute geltend gemacbtsn Bed gierungen nicht geltend ge die andern Fragc'n ha Wenn in einzelnen
ausgeschlossen. Von den verbündeten RL der Berufsvereine mr_d
wiederholentlich beschaftigt. petenz des Reichs nicht ausreichen sollte werden der Bundksratk) und der Reichsta Kompetenz des Reichs zu
reichßge eylicben Regelung siebkn doch kaum g§recht und das Verficherung-Zrecht 111 auch nichr gleich in den nächsten doch diese Arbeit Ich bitte also, den
bkn den Rri stag . Punkten die Kom- zur cmbeitlichkn Regelung, so g ryobl .nicht anstcbsn, die Die Flüsse und Ströme „nicht Halt; Bedenken Ent- üff-en doch ein-
der Einzelstaatkn
eitlich gestaltet werden; wenn es
zwei, drei Jahren geschieht, braucht ganze Generation zu dauern. abzulehnen.
Staatssekretär des NeichS-Justizamts ])1'. Nieberding: Meine Herren! Ich habe den Antrag Ihrer Kommission unter Nr. 3 nicht so verstanden, daß die Regierung die des Reichs für Versehen der
nicht eine Antrag von Kardorff
Frage dsr Haftung Beamten auf Vcrschiedcncn We'ge'n, aber doch in einem Geseßesentwurf regkln sone, und ich halte 06:1 Versuch einer solchen Regelung, die die Verschiedknen Verwaltungs- zweige zwar materiell unter verschicdene Gesichtspunkte bringt, ails die abweichenden Bestimmungen aber in eincm Ge für absolut unmöglich; das ist unaussübrbar.
Wenn der Herr Referent jeyt den Beschluß der Kommiffion unter Nr. 3 dabin auslegt, so ist er nach meiner Meinung in der Kommission nicht so verstanden worden. gehabt, hier auSzufübren, daß in der That die Regelung, absichtigt wird, bloß Vorgenommen werden könne für die einzelnem VerwaltungszWeiae in Anlehnung an die spezielle Geseßgcbung für diese Verwaltungszwkige durch besondere Geseße.
Meine Herrrn, wenn ich hierauf aufmrrksam mache, worüber ja offenbar nach den Aeußkrungen des Herrn erercnten dock) kein voUes Einverständniß herrscht, Wenn ich ferner darauf aufmerksam machte, daß ein Theil derjenige'n Fragen, die hier durch R€1chsglskYL reguliert rrerdensoüen, außerhalb der Komprtcnzder Reichéigkschg€bung liegt, und wenn ich endlich nochmals herVorgrboben habe, daß dasjenige, was hier Verlangt wird bezüglich des Verlags- und Ver- sicherungsrecbis, beréits gegenwärtig in der Bearbeitung begriffen sei, so wird man, glaube ich, nicht ein Recht haben, wie der Hkrr Vorredner, zu sagen, daß ich damit offene Thüren einstoße. Das scheinen mir doch Sachen zu sein, die ich, um dcn Standpunkt der Regierung klarzustellen, Grund habe, hier auch dorzuiragen.
Wenn dann der Herr Vorredner sein Befremden darüber aus- spricht, daß ich gegenwärtig in diese Materie tie als im Sommer, Sommer, so gebe ich das erstere zu, das bin liefer in die Materie eingetreten als i auch die Kommission sich auf die nähere Erörterung der einzelnen Punkte nicht eingelassen hat, und weil ich zunächst keine Veranlassung batte, meinerseits die Initiative zu solchen Erörterungen zu ergreifen. Daß ich aber etwas gesagt haben sollte, oder auch durch mein Schweigen der Annahme bätte Raum geben können, als wäre ich persön1ich mit einer Regelung aller derjenigen Gebiete, die hier in der Resolution aufgeführt find, von ReichSweget: einverstanden, das muß ich entschiedkn bestreiten, das ist nicht richtig.
Abg. von Kardorff hält dafür, das Bürgerliche Gessßbuch berathen habe,
ledigung der Resolutionen. bitte er, zur Beratöung
einzu en. Mg- 8 einheitliche chelun
e nbeitlicb rege Daran wollten si recbe meine Vejriedi otbwendigkeit der Ar burger Ausstand ist nicht die Noth bat tbn mit elementarer Die Arbeitgeber wirken dahin, daß di
setze zusammenfaßt,
Ich habe also wvbl die hier bc-
fer eingetreten sei und daß meine Stellung Line andkre sei als im leßtere bestreite ich. Ich tu Sommer, weil damals
das; die Kommission, die noch bes1ebe bis zur Er- Wenn das nicht_ der Fal] sein joüte, eine besondere Kommiysion von 14 Mitgliede
Ich halte eine möglichst aus edebnte aller Rechtsverhältniffe für nothwend nkte grundsä li , [lung zum Ha enschaden. ganze nationale Recht scheitern lasen.
g darüber aus, daß der Abg. Hüpeden erorganifationen anerkannt hat. D ation der Arbeiter entsprungen; ewalt zrzm “Ausbruch gebraeht. e Organtsatton nicht zu stande
robme (Soz.):
wo en alle angere Das zeigte tbre
der Organi
kommt. Die übrer der Organisation werden auf die schwar e Liste gesetzt. Das oalitionörecht der Arbeiter steht jeFt auf dem Davier. räsident Freiherr von Buol will jekt den ntrag von Kardorff auf urückverweisung der Resolutionen an die Kommission zur Ab- stimmung bringen. , bg.1)r. von Bennigsen (nl,) gsaubt, daß die Abstimmung erst nach Schluß der Debatte erfolgen könne.
Abg. Stadthagen (Soz.) weist darauf hin, daß der Abg. von Stumm schon mehrfach die Besprechung diescr Resolutionen hinaus- keschohen habe, von der Welten in die dritte Lesung und schlicßlick) eßt bis zum Herbst. Eine weitere Hinausschiebun sei nicht erwünscht.
Nachdem auckz Abg. Rickert (fr. Vgg.) si in diesem Sinne auSgesprochen, erklart der
Prasident Freiherr von Buol, daß er den Antrag von Kardorff jest nicht zur Abstimmung bringen Wolle.
. Ab? von Saliscb d. konf.) erklärt fich für Nummer 3, Mil es eme Aniandspfltcht des sichs sei, für seine Beamten einzutreten, wie jeder Geschäftsmann für seine Angestellten eintrete und das für eine Ebrenpflicht halte; ebenso erklärt er sich für die Nummern 6 und 7, aber gegen die andern Nummern.
Staatssekretär des Reichs-Justizamts O1". Nieberding:
Der Herr Abg. von Salisch hat die Bémerkung in seinem
Vortrag einfließen lassen, daß,. wie für jeden Privatmann cs ein€ Ehrenpflicbt sei, für die Versehen seiner Beamten auszukommen, es für das Reich eine Ehrenpflicht sein müßte, für seine Beamten auf- zukommen. Diese Bemerkung läßt der Meinung Raum, als ob gegenwärtig das Reich für die Versehen seiner Beamten nicht auf- zukomme'n hätte. Das würde ein Jrrihum sein. Das Reich haftet auch gkgenwäriig, und zivar sowsii 1211? Rkichsgeseßgrbung einc Regelung vorgrrtommcn hat, für einze'lnc Vyrwalturtgszrveige nach Maßgabe der Bestimmungen dieser R€ich§gcscßc, sotvcit aber eins solche Regelung nicht Ergangen ist, nach Maßgabe drr Bestimmungrn der Geseße desjrnigen Landes, in dem die Behörde: der betrkffenden Reichézlck€amten ihren Sky hat. Das R€ich haftet also in jedsm deutschen Staate für die Versehen seiner Beamtkn nicht minder als die Regierung drs einzelnen Siaats für die Versshcn ihrer Beamten. Ic!) möchte das nur konstatieren, um nicht der Meinung Raum zu lasen, als rvrnn in der That jkvt cin Vakuum in dieser Béziehung bcsiändk. Die Kommisswn ist Von diesem Irrthum aucb nichi aus- gsgangcn; 112 Vrrlangt, daß eine Regelung überhaupi stattfindk, fis Verlangt nur eins einhcitlikhe Régclung. " Abls]. Fi'sckybkck (fr. Volksw.) hält 61118 Abstimmung 1chon beute fur noi )wc'txdlg; drr Antrag Von Kardorff Wolle nur die Erledigung der R0solutt0nsn binausxiehcn, für deren Erledigung sicb spätkr kaum nyc!) “em ijtixunkt finden werde. Rédm'r wundert sich, das; gerade dt'e K'onsswattVLn' gegen die einbsiilicbe cholung drs Wafferrrclpts sets", drr doch dtc Landzvxrtk)schaftsgcscüscißaft dafür cintretc. Alisk- dings sgi die'chclung d:?jkr Fraue schr fckwieria, 1811311 in Preußen habe sich Wrdersprrzcb grgen dic? Eink)ci111chkcif kl'bobén.
Ahg. Lerno (Zentr.) erklärt fich gegen die Nummcrn 4, 5 und 8, Weil die lczndrrireckpxlicbkn Bkstimmzmgen fich durchaus be-wälé-ri bäätkn, und eine etnhcxtlickye Régklung nicht nothwcndig sci Abg. Dr. 13031 Bennigsen: Tc; iibcr dic Nummcrn ] und 2 berélfs abgestimmt ist, und wir uns 18131 in drr Spezialbcrathung 111-161? Nummrr Z bsfinden, so kann ich auf di? VLkaÖVWLiUC nur noch kurz 8111905811. '
Prafident Freiherr von Buol: Drr Redner bsfindet sich im Jrrtbum, .?er von Cuny hat mit Unrecht behauptet, es wäre übrr 1 und 2 abge innmt; cs stebsn viklmehr sämmjiichs 8Nummsrn d-“rRe- solution zur aUgc-mcinen Beratbung.
Abg. „Dr. von Brnnigsen: Dann kann ich michja über die Berufsvereme auÖlaffen. Meine Freunde haben durchaus nichts da- gegexn, daß man fich der Resolution wkgkn dsr Bkrufstrrine an- schließt, ,um so mxhr, als Es fich dabc'i kkineswegs nur um sozial- demokrattsche Or'ßanisationln handklt, sondcrn Ls k0111m€n auch andere Orqamsatiann m Betracht, dic Max Hirsriz'schen Gcwsrkvsrkine und die evangsltich8n_und katholischen Arbciiervxrcine u. s. w. Es find also aÜgemeirr intcrlxsirerids Fragen bierbsi im __Spisls, dcrcn Regklung durch Rczckpßgessß c'rwünsépt ist. So writ grké-cnde Bcdcnkrn wie heute haben wir tn drr K*ommrssion Von dem .Ocrxn StaatSsrkrrtär nicht gehört, sonst xvürdc rs uns damals möglich gewesen sein, sein? BL- denth in dcr Hauptsackyexzu rvrdkrlsgcn und dkn Standpunkt festzu- baltan von OLM dis Kommission in de*r“Zusammcnsi€11ung dcr Rssolutton ausgegangen ist. Wir'mußirn im Frühjahr doch so Vérfabrcn, das; 7100) mehr als ztvanztgjäbrigcr Arbsit das Bürgkrlichc Gsseßirugl) gemacht „Wurde. In vikrnwnatigsr Arbc'ii babkn Kommtsswp und Reichstag diese Aufgabe" mit Erfolg erlsdigt. Wenn wir digses Ziel Erreichen 111011th1, mußtsn wir uns gewisse ' Bcsckzrankungen auferlegen; man mnßtc manches im Augenhllc'k unentschisden lassen, was noch in Ein Bürgerliches Gefes- buck) binemgezogen Wurden könnte, rvoÜtL man nicht das Schicksal des ganzen Werkes gefährdrn. Wir habrn mit Zusiimmung dcr Rrgicrung marchefö dcr Einzelgesrxgebung Vorbehaltmr, und große: wichtige Materie", die'auf dc'rn * oden drs Privatrcrhis 116,10: und zum theil in das Öffentliche Recht und die Vérwaltung dsr Eirrzklstaatsn cin- gretfen, Von unserer Beschlußfassung absichtlich ausgeschloffcn, um dresrß Zroßs sch1v16rig€ Werk nicht im chien Augenblick noch wiedrr zu gefabrde'n. 'Der Staatssekretär wird (I drr Kommission nicht verdenken, daß sn? (“1118 Rrihe solcher Matkrie'n, Von 0811an sic: geglaubt hat, „daß sie sehr wohl reichsgeseylicb gercgclt werden können, im enzzklnkn bezetchpet hat. (Es kann uns garnicht einfalle'n, m, dtesem Augenblick in die Ykatc'kikn im einzrlnkn bineinzu- steigen. Wir wollcn auch den erbüodrteM chierungen keine? Vorschriften machen, _ daß sie disse Matérisn (mf einmal im nachsten Jahre oder m zwei Jabrsn uns schon zur Erlrdigung yorlkgen. Kern Mensch in der Kommis wn bot das für möglich ge- halten._ Wir haben nur mit Rücksi t auf das Zustandekommen des Burgeriickyen Gescßbuckys auf die Erkrdigung dieser rinzclnen Punkte verzrchtet. Die, einheitliche Regelung, Von der HLN" Fischbkck syrach,' bezteht ITW ntcht auf das Wasssrrcckzt aÜcin; es sollsn sammtltche cxchi ummern der Rßichsxzeseßgrbung unterworfen Werden. Das .etnbettltcb“ sol] aber leineßwegs .schablonpnmäßia“ brdcuten. Es sollen_ nur die Materien brzeichmxt werden., für dir die RLichgeseß- gxbung uberhaupt, m„Anspruch genommen wkrden muß. Und ich bm'durcbaus damit ernVLrstanden, daß eine sehr sorgfältig? Unter- schetdrzng der verschiedener! Vkrbältniffe stattfmdrn muß. Die reichs- gesc§11che Regelfung, speziell des Wafferrschts, müßte sich nach meiner erson1tchen Meinung auf ganz bestimmte wichtige Punkte bcscbränken; ehr vieles Einzel'ne könnte der Landeögeseßgrbung und insbesondere der Verwaltung xe nach den verschiedenen wirthschaftlichen Zuständen ukxerlassen'Weren. Ich möchte mich also dagegen verwahren, daß war uns in der„Kommission für irgend eine schablonenmaßige Be- handlung der Dinge ausgesprochen haben. Nichts hat uns ferner elegkn a1s das, u,nd in diesem Sinne bitte ick) Sie, auch im lenum dre Resolution aufzufassen und zu brbandeln.
Staatssekretär des Reichs-Justizamts 1)1*. Nieberding: Meine Hcrren! Ich habe nichts gesagt, was die Vcrmuthung "begründen könnte, als wenn ich der Kommission die Msinung unter- schieden wollte, als ginge ihre Absicht auf schablonenartige Behand- lung der Sache. Insofern, glaube ich, find die Worte des Herrn Vorredners mir gegenüber nicht berechtigt gewesen.
Was die stveitc Bemerkung des Herrn Vorredners betrifft, das; er bedauere, von mir hier vorhin die Erklärung bezüglich der Resolutionen gehört zu haben, so beschränkr ich mich auf zwei Worte. Wenn ich den politischen Zweck der Rcsolutioneu richtig verstehe, so geht er dahin, an die verbündeten Regierungen die Aufforderung
Diese ablen lassen jedoch einen Schlu auf den Grad der Gefahr er Arbeitslosigkeit in den ver cbiedenen Berufen nicht * vielmehr mu man, um festzustellen, in welchen Berufen die G?- F“ Y tißisFinÄeliei “im “151111991 Zahl as a e m „ag -- e g e en einzelnen Berufen mit den ermittelten Arbeits- losen in Vergleich bringen. Dieser Vergleich ist für die Jun ohne weiteres, für die Winterzählung, ch eine Berechnung der Zahl der nicbtselbft- en unter der Annahme mögliÖ, da sie in den ungen am 2. Dezember den nämli wie am 14. Juni 1895. Arbeitslosen im Vergleich zur chließltch drr Disnstboten nach gedeutet, das Statistische _ Dienst und (D" Ohne dre Dtenstboten in s kamen auf je 100 Arbeitnehmer miteingerccbneten Dienstboten der
Statistik und Volkswirthsthafi.
Die besch'äftiguugslosen Arbeitnehmer im Deutschen Reiche Juni und 2. Dezember 1895,
serliche Statistische Amt veröffentlicht soeben in einem zu den Vierteljabrsheften zur Statistik des Deutschen sie der Arbeitslosenzählungen vom 14. Juni und
: von Stumm mit err von Kardorff mtt n Arm gegangen ür den „Kladderadatscb', aber nichts fur ernst afte
In der konservativen Partei hat sich , pSchrvc-„nkung vollzogen. Nicht ich bin von der konservativen Partei abgegangen, sondern diese hat „sich von mir,entfernt. Vyn einem meinerseits kann nicht die Rede sein; 1ch befinde nnch in der
Im Oktober vori en Jahres fiel der erste Kanonenschß Pfarrer Wittenberg seinen
ortrag über die Sittlichkeit auf dem Lande gehalten hatte und des- halb in Acht und Bann gethan wurde. ysrtheidigen, weil man mir dreimal das Wort dazu abgeschnitten hgt hauptsächlich seitens der konskrvativén Partkt. Ich W111 die Gegenfä e zwischen dm Christlich-Sozialer1 und den KonservatiVen durchaus ni t Verschärfen.
Abg. Dr. Förster-Neustkttin (Reform-P.): Wir Halten _eine organisierte Arbciierscbaft nicht für eine Siaaisgefahr; den Arbeitern fehlt noch das Vertrauen zu anderenParieren als der sqgenannten Verrvrigern wir die Berufsvereine, so rvtrd ssiiens der Sczialdeuwkratir gkgsn uns Stimmung gemacht.
Damit schließt die Diskussion.
In der Abstimmung werden die sämmtlichen acht Nummern, die Nummer 8 unter Streichung dcs Wortes „gesammte“, angenommen.
Es folgt die nachstehende, von dsn sozialdcmokratischen Abgg. Auer Und Gcnoffcn bsantragtc Resolution:
„den Reichskanzler zu ersuchen, baldtbunlickpsi eine Novelle zum Gewerbegkriäpisgksctz vorzulegén , dur Gervcrbkgericwa auf Stréitigkeitc'n ailer Arbeitnehmrr ausgcdkhjxt wird, die einkn Tbr'il ibt'rr gkistigrn und köxperlichen Arbr'itskrast für die häusliche (Gemeinschaft, «in gewerbliches oder ein wirth- schaftliches Unteruehmen gegrn Entgelt vkrwk-nden.'
Abg. Dr. von Sun!) erklärt sich gegkn die sozialdrmokratische Rcsolutton, die anßsrdem noch gar nicht ,be'gründrt sLt. werbegerichte, wie sie jetzt zusammcngcseßt srtsv, wären durchaus nicht die g(“cigneten Organs, um solche Streitigkeiten zu ksttsch€ld€n. „
Direktor im R8ichsamr des Jnnrrn 1117312014 Woedtkc erklart fich ebenfaüs gegen dic Rxsolution rutd weist darcmf bin, daß die Petitious-Kommission vor kurzem eme , ' _ mit großcr Mehrheit abgclshnt ynd daß der Rerchstag sick) die18m Votum ohne Diskuifion angkschiosje'n 5450.
Auch die ADW. Spahn nnd Fischbkck sprschrn gegkn der". Art-
Dkk [ckth erklärt sich jc'docb mit dem Grundsedankrn ch Antrages, für solche und ähnliche: stbältnisse Gcrichie nach Art drr GMrbcgecichie zu sch0ffer7, Lindersiandrn.
Abg. Singer (Soz.) führtauß, cr baba (,t-glaubt, daß ein? woiiercz Begründung sachlich nicht nothwsndig und 11107111 der Vorgsruckxkzr Zcit nicbt opportun sri; er bégründc nunmehr seinkn Antrag unisr tnwms Ebenso trie man die Schöffcrrg(ri xte für bürgerliche Streinqkritcn anderkr Art [;(-schafft?" hab?, so 10111711 die ersrbkge'richie für die Dic'nstbotrn und ländléckzkn ?lkbkitcr mr.? Zn- starxz sein, in drr das Laicnslrrnkät mi"..virkcn könne.
Gegen die Stimmen der Sozialdemokraten und cmiger Freisinnigen wird die Reiolution abgelehnt.
Endlich bcamrach dic Abgg. 1)1'. Bachem (Zentr) und (Herr,: „den Reichdkanzler zu (tsuckycn,
zu richten, baldthunlicbst zur reichégesetzlicben Regelung a 1 den in Frage stehenden Gebieten zu schreiten. Einer solchen Au gegenüber habe ich namens der verbündeten N Ich habe, um ihre Verantwo
ßig gema 1. Wenn im Sommer
Richter bezü "o :?d das.Bilder
rauenfra e. rfrage rm
der Arbeits o geringsten ist - w
Pflichten zu erfüllen. der Arbeitnehmer in d
decken, für den Fal], daß in der nächsten in der hier erörterten Richtung der Geseß hier auszusprechen, daß das auch nicht möglich sei nicht möglich sei. Das habe ich gethan. Pflicht, darauf aufmerksam zu machen,
den verbündeten Regierungen gefordert wird, Wenn es die nächste Zkit gefordert wird, zum theil hinaus die Verbündeten Regikrungen in den (Grenzen der
verfassung zu thun befugt sind. Das ist, Was ich gethan 1101313. Abg. Stadthagen empfiehlt besonders die Nr. 2 der n: die Re elung der Geßndeordnung.
Abg. 1)1'.Hch11Lider (fr.Volksp.) tritt 111556 9 der Rechtßverbältnisse drr Berufsvereine ein,
gen des Réichstages gewesen seien. für die Vereine ma
Zeit noch keine Sch itte g geschehen kön en, , und weshalb aas Und ich habe zweitens -1e was hier von auch nichr für gebt übc'r dasjenige,
chs*) die Cr 2. Dezember 1895.
genheit der Beruszäblung qm 14. Juni 1895 und der Dezember 1895 wurde »- wie der Vorbericht des Kaiserlichen Statistischen 21th sagt - „zum ersten Mal Von Rei 5- such gemacht, über den Umfang dkr Arbeitslosigkeit m Zo. dieskm Zwecke Waren bei
d. i. die Beruszäblung, Volkszählung, nur dur ständigén Erwerbstbäti einzelnkn Beruséabtbei saß der Gesammtbevölkerung auSmackoten, Danach ergiebt sich für die angeblich Gesammthsit dsr Arbritnehmer ein] Verufßabtheilungen,
daß dasjenig egkn die christlich ' soziale WWW]- als Volkßzäblung en Prozent
(', - Ick kann erst bSUtL Mich wegen der Ver Reiche Nachweisungen zu gewinnen.“ beiden Zählungen an „die männlichen und weiblichen Arbeiter, boten, GeseÜ-Zn und sonstigen Arbeitnehmer, „ ' Heimarbeitcr, mit Ausschluß der dauernd vöÜig Erwerbsuufahtgen,“ folgende Fragen gerich)tet:
&. ob g(xgemväriig in Arbeit (Stellung); mit ,ja“ oder „nein“ bkit (Stellung),
_- wvbei, wie bereits an Amt in den Abtheilungen (142) Oeffentlicher Beruf und Berufßangabe lediglt ziebkn konnte - fol endcs Bild.
einschlikßlich der bet Abtheilung ]) ' Abthsilung ]? und 11" Arbeitslose einschließlich der Kranken:
am 14. Juni 1895 am 2. Dezbr. männl. WLibl. zus. männl. weibl.
auch Hausindustrielie und
zu beantworten, 1). wenn „:*-rin“, seit wik'viel Tagen außér Ar _ 0. ob außer Arbcit(Stc11ung) wegen vorübergehender Arberjs- unfähigkeit; mit .ja' oder „nein“ zu beantworten.
Es smd also auck) die wegen Krankheit beschäfiigungslosen Arbeitnsbmer, soweit sie nicht dausrnd erwrrbßunfähig waren, mit- gezählt rvorden.
Was die Qualität des durch diese Fragen beschafften Maierials über die Arbéitslofigkeit bsirifft, so erwies sich dasselbe, wle. das Statistische Amt auédrücklich Vorausschickt und wie Von vvrnberem zu erwarirn war, „ber näherer Prüfung keineswegs einWandsfrei“. So wurden Fälle konstatiert, in denen sr batien, dic übsrbaupt keine " ihre Stellung aufgrgeben batten, um sich selbstandi zu Heiraiben, oder solche, die ihren bisbcrigexr Beru _ einen anderen Beruf, in dem sie thatsächltcb b€1chaftigt'warcxn, er- griffen haiikn. Manche hatten auch ihre Militärdiensizert nut als Zeit ihrer Bxscbäiiigungslofigkeü angegeben. ' , wiedérboli solche Pétionen den Arbeitslosen zugerechnet, die zur Zeit der Zählungüberhaupt nicht arbeiten w haijrn, wie Arbxiisscheue oder lcdiglich befindliche AkbLitkk, deren Arbeithrrba'ltniß abrr fortbcsiand. Von diesen irrihiimlichsn Angaben konnte ein Theil berichtigt werdkn, „nämlich insowät re'r Jrrthum aus der übrigen Beaniwvriung der .,Jkde einzelne Antwort, auch wsnn fich ksin äußerlr Anhalt zu Bkdenfen über ihreRichtigkeitbot, noch zu Prüfkn, 10111110 für das Reich um so wkni nnd «1170601th Mrdcn, als derade 1381 den „ war, daß cin erbebliäécr Tbkil derselben am Ort, wo fie gezahlt WUran, znr Z:it ker Re:;ifion dsr Listkn nicht mxbr anzutreffen sem „Aus dem ©6100,th ergi€bt sich, daß die ermittelten Arbeits- imalzahlen haben, wäHrynd gke'it im Vkrgleicb zu diesén
11:11“ 018 Rege. ruber Gegen- Das Bürgsc- gebracht, aber
ckWkkt- das; ihnen oder, wenn si Rechtßunglc'ichh ' spektoren über die rnit denselben scisn docb
bn (1). 1. F.) wiÜ sich nur für die Nummcry. Rcsolutwn erklären,
Arbeitérpartei. in der Abtheilung
11. Landwirtbscbaft 2c.. 13. Industrie ?c- . . . ©, Handrl 2c. . . . ._ . „82 1). Lohxrarbeitrvechselnder Art 7,75
„Um übsr das Verhältnis; der Beschciftigung§losrn zur Gekammi- heit der Arbeitnehmer auch nach BerufsgrUppen BerufSabtbeilungen Landwirths punkte zu geben“, _ sagt das Statistische Amt _ erscheinen, auch fiir die Wintsrzäblung die im J sammtzahl drr Arbritnebmer zu Grund? zu legen“. der hierbei außer Betracht gela bis Dezember 1895 stéht die
10 der Verbandkun lich0 GesOZbU-ch habe die Bérufst-sirze fielsn nicht unter diese politischen Vrretne ständen unter einem die Einiragung währt 161, wécsdcxr für die BerufSVerine. Nüsslichkeit dieser Verein wohl unpartkiiscb. Abg. 1)t'. Ha 2, 3 und 8 der Punkte, für melch€ sich eine ein die verschicdenrn Vßrbältni Was der Ahg. Fikchbeck gemaa'zt habe,
uche: Besserung Bestimmungen. , „ Damokless m das Veremsregisier Verweigert Darin liege eine Die Zeugnisse der Fabrikin e und ihren kakkhr
entzogen Werde.
der drei großen ck) Leute als arbeitslos bezeichnet ckck“ Industrie und Handel Anhalts-
. . . „wird es angängig Arbettnrhmer waren, sernrr solchc, dre
uni ermittelte Ge- Adgesehen von s 811811 Bévölkrrungszunabme Von Juni km Vsrfabren freilich das Bedenken eniziegen, daß gc-wiffe Personrn im Sommer einrn anderen Beruf ausübtrn als im Winter, und daß daher einzslne Berufsgruppsn nicht ck? Stärke won Berufszugehörigerr in beiden Jahreszeiten auf-
Jnsoisrn seisn _ ermittelten Arbeitslosen mit der im Juni nachgewtesenen («sammt- zahl der Arbeitnsbmcr „nur mit besonderer Vorsicht Schlusse abzu-
UnLLr dix'skm Vorbkbalt sei foldendc? Arbkitsloscn (inkl. Kranken) in_r Vkrgietck) zur © Arbsijnebmrr nach de'n 22 Berufsgruppsn drr Abthrilungrn 11 bis () mitgktbkilt:
aber nicht s ch wklchr' dir Zuständigkeit der
heitlicve Regelung m sse der einzelnen Landestbeil * grgen das einheitliche Wa gelte auch bezüglich des Bet'grechts, _ 011 die einhkitliche Regelung des staaten habe dabei zu Schwierigkeiten _daß man allen Parteien dankbar sein Patriotismus yon ibrem Standpunkt aus grmacbt hätts". in Vézug auf das BürgL Sozialdcmokraten hätten fich ncgativ ve
Abg. Mölle'r (So re'Öis Wohl für mögli ;;cskygcbung die Partikularc Ber durchbrochen babe, HÜPden; der BsrquVercine 1)111(11191ch1Lick€n nichi rm'hr vorlxandsn ist, so wirf Verein? cinirclcn, Vor, da fie 1110121 msbr staatssrbalte «947811 die Arbkitchereine bat bkreij Fabrikantwn Laiskn dcn Evangelischen die' Koalition cintrctkn, i:;foige der Agitation d und Nationalsozialen f démokratik. cinc' solche Politik anerkenncn, welchs dir und di:“ Vrrbiitcrung drrfelbkn mildert. Die nicht Vom Oimmrl [)(-runwr, fie entstkbt d in ihrcm Gkrccbtigkeitsgefühl yerléßt fül; den anderen Parteirn finden. «Yartjburger Strike. Ich Miß, Herrn Rocficke macht?, 111811 den sozialdcmokratis andérs übrig? welch€ in dem Kaisrrlicbcn C sind? DiE Art Fund Weise, zu dcn Berufsbereinén zum A fäbrlick). Für wahr!) klärsn, Wklche dis strik daß die konsLrVatiwe wird b€schämchn 10ffe17,_wrlche für die
Abg. Fi1chbcck (sr. Volksp.) be sammir" zu s1k€1chkl1.
Abg. Spal)n:_ Ich habe d€m Hérrn vorgrworfen, daß er 161118 SteUung géändcrt habe erörtert worden,
1117 die übjzzx-“n, tt Rückficd; «us ? nicbt empfk'ble. sierréckßk geltend der Jagd und der Verwaltungsrechts
zu machen oder aufgegeben und
Endlich batten fick) cer Einzc'l ollten oder es nicht nötbig
. Vergleich der Beurlaubte und auf Ferien
weil sie vol] se'Hr erhebliche Konzessionen
das Gkséßbach z.) hält eine cinbritliche Regrlung
ck für nothwendig, weil ?; eßgebung ohrwbin schon vielfach
rliche Ges?
rhalten un
darauf abziLTe-ndc' Petition Zahlrnübcrsi tdkr angeblich
Zählungs-formulare sich ergab“. Sammtzahl er in Aussicht gknommen
Arbeitslosen Vorauszuseßen Damm in 0/0
. . . . Verufßgruppen bts dlS Soztachm 5 "' “ * " * 1 man dcnsn, die? für di? BkrufsabtbcllungM ck [US ( ß fir die Sozialdcmwkratie föri-. Das ist fa1sch. Dis 1057 um sich Segriffsn. . *Llrbc-itkrvktcéinkn, weil sie für keine. Fördérung m-ZHr arrgedeiixe'n es Freibkrrn Von Stumm, ür ebrnso gkfälxrlicb bä1t w Fiir echt staatSCrhaltend und konschativ RcckYs „dcr Arbsii Sozmldcmokratie schneit 0, wo die Arbeiter fich [en und keine Hilfe bei „Ic_h habe schon hingewiesen auf drn wle ZchWere Vorwürfe Herr von Stumm er m Verhandlung getreten Aber Was blik'b Herrn Roesicke dsnn diE Organisationrn dkr Arbeiter, rlaß Vom 4. Fkbruar 1890 Vkrsprochen wie Herr yon Stumm seinen Grgerrs usdruck bringt, halte ich geradkzu für aft kOnserVativ kann ich nur „solche tests Ge're'ckytigke'it zum Zikle bat. Fraktion sich nicht durch die Nationa se Rksolution stimmc'n. antragt, in Nr. 8 das Wort „ge-
Staatsfekrktär nicht ; so cingkbend sind
losenzahlkn dcn Charaktrr 015 Ma 14.Juni'„).Dczbr.
dcr wirkliche Umfang der _Arbeitslo Zabécn niedrigrr zu Osramchkag€n ist.“
Dic Vorlie cnde Veröffentlichung bébandcli zunächst dis Gesammt- zahl de-r am:? lick) Arbeitslose'n nach 13811 beiden Zählun cn, sodann ihren Beruf nacb Berufsabjbeilungkx', Berufsgruppen, 3,srusx'artxn und nach dcr Berufssteklung, frrnsr den Grund drr Arbeitslojrgkrtt, d. 1). 013 yoxüOcrgrbendc Arbeitsrxnfäbigkeit (Krankheit namentlich) Writc'r dis“ DaUCr der Arbeitélofigkeit, das Alter drr Arbeitslosén, den Familienstand rerbsihätigen dic Arbsiiézlosigkexii in den einzelnen Brindksstaaten und Landeßtbeilxn, sowik nach den Ortsgrößenklaffcn. Es ist natürlich ausgeschlossen, hier aus aÜsn dissen Abschnitten ausführlichere Mitibeilungen zu ma auptpunkte hervorgehoben werden. _ Jnterssse Weitaster Kreise it diessm erste'n Versuch €111Lk amtlich" Arbeitslosenstatistlk brate in außergewöhnlichsm Grade sicher und es tft wohl zu hoffkn, daß die Vorlikgende gkwiffenhaste Bearbeitung das ibrige dazu beitrag?" wird, eiuer unbefangenen, Vorfichttgen Würdigung der Vrrbältr-iife glgé'nübcr dc'r prüfungslosezr Linnahnch berveisloskr Bchauptungkn in dieser wichtigen Fragr Vorychub zu [ersten.
1) Die Gcsammtzahl der Arbeitnehmer, welche sich als arbeitslos bezkichnet hatten, betrug: am 14. Juni 1895 299 352, 1111181," dkn angkblich Arbeitslosen Vom 14. Juni befanden sich 80 749 und untcr denkn Vom ?. De'zember 217 427 weibliche Personen.
Arbeitsloskn entfachr aber im Juni 120 348 oder Drzcmber 217 365 [Mr 28,19 0/0 auf die „Kranken“, e nur an;:„chen worden sind:
Landwirtbschaft ?(. . _. Forstwirtbschaft und Fijchcrm . Bergbau, Hüttenwesrn sc.. . Jvdustrir d. Stsine und Exdcn Metallwerarbritung . . . . Maschinen, Werkzeuge IC. .
. Chemische Industrie . F07siwirthschäfilichc produits 2T. . .
. Trxtiiindrrstric
52131171 " ' WNW auf die Schöffe11§c71chke-
, name'ntlich
ie die Sozial- kann ich nur andcrc Gründe
Arbcitsloskn Angebörigrn, bsi dyn vcrdündctén Rxgiermx-cn zu Erwirkcn, daß sie die Lehrpläne ihrsr Landes-Universitaten da in umgrstalten, daß die Vorlesungen übkr dns Bürgerliche Gesetz-
buck) den Mittelpunkt der privatrkchtlichcn Vorlesungkn bildcn.“ Abg. Spahn: Dic Lebrsrcilukit dcr Universitäie'n soll nicht dure!)- brochkn wkrdrn, [rudern cd soll nur di? Lchrthätigkkit mit dcr Praxis in Ukbereinftimmung gebracht wrrdrn. Erst rvcnn der Studknt weiß, daß der Schwsrpunkt dcs Examens in das Bürgerlichr Geseybuch 4361691 wird, wird er fich dasselbe auch aneignen. Staatssekretär dcs Reichs-Iusiizamis ])]: Niebcrding: Ich bin die§mal in dcr angcnekpmen Lags, die Resolution, die zur Debatte sicht, dankbar zu brgrüßen. Ich kann dem Wortkn, die der Herr Vorredmr zur Bkgründung der Resolution gssprochen hat, im Ich bin auch üb-Zrzrugt, daf; die'jcnigen won LandeL-Unwcrfitäten durch die R(soluiion Was die prcußiscbr girrung betrifft, so hat diss? dix: angeregte Frage bcrciis im Früh- sommer dieses Jabrcs, als das Zustandekommen des Bürgerlichen Geseßbuckps in die nächste Wabrschcinlichkeit gcrückt-War, tbatkräftig Sie wird vorauésichtlich in nächster Zeit auf dem Boden, den der *Di'lr Vorredner angédkutet hat, zu Liner Obgleich die Univcrfitäten
_
_
. 013: mit; Sckznißst-Zff." „Ikahrungs- und (Hmm . Bekleidung und Réinigung . Balugeweßhxck) . G. . . oygravt € ew . . . Yünstlcr und künstlerische Bc-
. Fabrikarbeit Ic. 12. mib. Bcz.
. Handclögcwcrbe .
. Versichkrungsxxcwerbe
Verkehrsserverbe . . . .
Bxherbcrgung und Erquickung zusammcn 13 725 825
Auch die Vrrtbeilung der Arbeitslosen auf die etwa „200 in der Reichsstatistik unterschiedsnen Berufsarten hat das Stattstische Amt yorgcnommcn, Worauf näher cinzugrhen, ('s hikr „1711388 an Nazim „daß im aügsmcmen dre“ Arbexts- losi.;ksii am stärkstcn die Berufsaricn ungc1€r1119r ArbNter, gsringsten dix 17613?an Schichten gelerntk'r, qualifizjrrter ?_ltbettcr be- rührt, und daß speziel] im Wintrr die Arbeitslosigkeit in 101chen Be- rufen (wie Maurfer,iSÖulZ€nrnai'lter) besondders fich" mit Rück'i tau de .1 tcözc ganz () er gro 1ch Da für die [eßteren Berufe die Gefahr der wintrrlicbkn Arbeitslofigkcit so 9311 wie fixher vorauöscbbar ist, foimt fie für di? bktreffénden Bcruxsangehärrgen die Bedeutung emer norxnalc'xr Erschéinuna, geden welcbe suZ schon zur _ . schäftigung bcsondsre Vorkehrung treffen foxrnep und my en; erleichtert wi;d diksen Saisxnarbeitlrn die' Obsorge fur tbre_ arbeitslosen Tage « wcnigsterxs zum tbeil - dadurck), daß sie wabrxnd der Zett ibrer Berufsarbeit höycr gelohnt werden als andere Arbeitnehmer.
Hinsichtlich der Berufssiellung der Bcschäftigungslosen - fie zählcn najürlick) alla zu den Arbeitnehmern _ , ' Bcricht das Gros untcr ihnen, im Sommer 94,16, im Wmtxr 97,00%, die eigc'ntlicben Arbeiter, d. b. Gesellen, Lehrlmgx und sonstige Arbeiter cinschließiich der Dienstboten, wahrend die HquNndustriellen, sowie die sogenannisn Angesteüten nur" im ganz geringen Mdße, Es ist hier nicht naher daraaf einzugeben mogltcb.
3) Der Grund der Arbeitslosigkeit konnte seitens des nur unVollkommeu ermittelt Werden. ' .
„Daß die jcweiligc Arbeitslofigkeit m emem Lande, das Produkt vrrschicdenartigster Verhältnisse ist, die sich,nicht obne ryetterds durcb Zahlen ausdrücken lassen, bedarf keiner weiteren Ausfuhrung. Um daher den wahren und eigentlichen Grund der Arbeitslosigkett_ in Erfahrung zu bringen, wären sebr intcnsch Erh?hungen erforderlr die zwar für den Bezirk einer Stadt, kaum abcr fur cm großes Re mit Erfolg unternommcn_werden könnkn. , „ 1ch dieserbalb darauf beschrankt, zu erfragen, ob dte„bescbaftiguxrgslo_set„t
rbcitnchmer „wegen vorübergehender Arbeitsunfabrgkett oder „aus anderen Gründen" außerArbeit waren." war fdlgendss: ' .
„Von den 299 352 Arbeitslosen im Juni 1895 waren, wre beretxs er- * wähnt, zwei Fünftel, nämlich 120 348 oder 40,200/0 wegen ÜArbeitsunfabig- keit, die anderen drei Fünftel, nämlich 179 004 oder_59,50 /_9 *aus anderen Gründen beschäftigungslos. iI)iescrd-- sabi? vexiycktletgnoirßiZnaßrißnnkaLesietbsk
“' _- ' w en en 6 en erhebliche UUMWW z sZßer für den 2. Dezember 1895. Von
en nämlich nur etwas über ein Viertel _ 217 365 oder 28,10 0/0 - auf die Kranken, dagegen Fast drei Viertel »- 553 640 oder 71,81% - auf“ander€ ArbeitslosLex. [,
ie Vertheilung beider Kategorien auf die erufSabt eilungen, GruFen und Arten wiederzugeben, fehlt bier der Raum.
4) Was die Dauer der Arbeitslosigkeit anhelangt, so konnte die betreffende Frage nur dahin geben, wie lange die Arbeitslosigkeit bis zum Stichtage der ZähYun hinaus konnte die Reichsstatt chende Zahlen geben ein B oweit diese nicht in vorüberge eblicben Grund batte.
virlmciyr können nur einige
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Mn Führern.
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am 2. Dezember 1895 771005.
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weser-tlicben nur beistimmen. Bundesrkgikrunßcn , fich bcfinden,
im BLM 40,20 0/0 und '.
sodas; eigentliä, *lrbeitL-lo
2. Dczembkr 1895. 9051 der „nicht sklbständigen Crrchrbs- jhätigkn“ (aucb dcrUnasindustriellen) der Bkrufszidejlungkn „4 bis 1) und einschließlich aller „Dienstboten“, aucb drr Berufsabibcilung „Oeffsntlicbsr Dj_snst' (11)'und„Ol)ne Beruf und VerufSangabc" (147) bezifferte sich die Zahl aller angeblich Arbritsloskn cinsckxlicßlich der Kranken im Jun! 0111 1,89 0/0 und im. Dczcmbc'r auf 4,88 0/9, und zwar bkim schl€cht auf 2,13 % bezw. 5,40 % nnd brim Weiblichkn auf 1,44 0/0 bczw. 3,90 0/0. ' “_ Den Hauptgrund dcs erbeblicbx'n U111Lrsch1éd cs zrv17ch0n den Sommer- und drn Winterzablen hat man natürlich darm zu suchkn, daß die Mehrzahl der Betriebe im Sommer eine großere Thätigkeit cntfalten als im Winter; dochklxat dabei nach, derUnsicht des Statistifchkn 91th auch der Umstand Lingewtrkt, daß tm «qmmer viele Arbeitslos? Von dsr Zähluna nicht zu"erfaffkn warrn“ forme daß bei der Zählung im Juni dir Nebc'nbeschaftigungen mrt m Betracht ezogen Waren, während dies im Dezrmber, bei der Volkszahlung, uberhaupt nicht stattgefunden hat.
2) Was den Beruf der angebli nehmer anbelangt, so vertbeilien sich die's? abtheiluugen d-Ir Kranken auf die
Resolutionrn Die einzelncn Punkte wurdkn währen Bürgerliche GCsCkZbUÖ 5610 einstimmig angrnotrrmcn, Kardorfs:
d dsr Verbandlrtnsrn über das
kochen und schlixßlich ohne erhebliche» chajte D“ BMM WWU“
wiederholten Im Vcrglciaz
Herrn Hüpe'dcn auf mcinsn Freund Von Stumm unsch c“tcliung zu Nr. 1 noch sinmal darzulc'gen. einmal in den Cimclstaaten liegen, find die grwilit, ihre Vrreinrgksk Wir laubkn
8116111) macht, welche
nötbigcn mich, entbeils nicht aus-
Wie die Din e , Cinzelstaalcn ni 1 Sie wollen ihre Rschte rungen für die Gewerk- , welcbe sicb als Gegner Dre Sozialdemokratie würde 1ich wenn sie die juristische Deshalb können wir der Rcsolution
in die nd enommen. " " Ha g gcubt rverdkn konnen.
;]Cbung (lUfongLn. erner, daß die Fords vxrcinc zu Unre t yon dch v-erlangt werden, der Sozialdemokratkn bekennen. disskr Vrrcinr bcmäcbji Persönlicbkcii crlangt habsn. nicbt zustimtm'n.
Abg. Schall (d. ions): nur dem zustimmen, was Herr v Hsrr Hüpedsn die kon ihre Sozialpolitik. organisation, wartigkn Augenblick ihrs Zwrcke mache'n würde. Sozialdemokraten bedenklich
Entschließung Vcrbältnissc männlich Gk-
verschiedenen deutschen namentlich
it ihrer Be-
der Studirnzcit
vcrschiedcn bemxffen ist, so habe ich doch keiven ereifcl daran, daf; die einzelnen Regie- rungen sich über die maßgsbenden Gcsnhtédunkie obne Schwierigkeit verständigen Werdrn. Sow-Zit es dazu drr Mitwirkung der Rsichs- vertvaltung bedürfkn sollte, wird diese, besondrrs wenn die Resolution vom Reichstag angenommen wird, gerne ihre Péiiwirkung eirtrkten
zen und sie beherrschsn,
Ich kann namens mkjllé'k Fraktion on Kardorff gksagt bat. Ick bskaucrk, serVative Partei ansegriffen „ Wir gönnrn dem Arbkiter au ['r tbc'ilen die Uebcrzeugung, dre Sozialdemokratie
hat in Bezug so bilden nach ck eine Berufs- das; im gegen- daraus ein We'rkzmrg für Herrn Hüpeden sol1te der Bkifall der Die Erfahrungen der Vorsichtig man gegenüber insbesondere
durch Liebäugeln der Sozialdemokratie in die Hände machen uns vorsichtig. entgegenkommen, so müffen wir fich von den Schlingen der Sozial- enn das gelingt, werden die
beschäftigungsloscn Arbkit- en zunächst auf die Berufs- (Es entfielc'n Arbeitslose einschltkßlicb
Von Bennigsen hält kkn Wyrtlaut m_icbt für Passend, da die UniVZrsiiätkn cine, sklbständige Verfassung'batte'n; es wäre wobl bessrr, den Antrag dahin zu fassen, daß es bétße: „Daß die chrpläne ihrer Landes-Universitätkn dahin umgestaltet werden,
crkéärt sick) mit diksik Faffungsände-
gemacht habkn. Arbkiterbesirebungen Wik 19191- BeriÖt sagt
dcr Arbeityrscbaft dazu kommt, Diese Erfahrun en
Wünschen der doch abwarten, daß die Arbeiter demokratic losmachen. daß sie an uns die wahrsten Frsunde haben. testicren, das;
daß U- 1- w.“ am 14. Juni 1895 am 2. Dezember „1895 Abg. Dr. von Cuny rung einverstanden.
Die Resolution wird darauf einstimmig angenommen.
Schluß 51/2 Uhr. (Fortseßung der ersten Verathung des G „ dle Poftdampfscl iffsverbindungen, und Aenderung der Geschafts- ordnung, bstre end die Unterstützung namentlicher “Abstim- und die Einführung einer Generaldiskusston am Schlusse der dritten Lcsung.)
1 Wenn wr Q.Landwirtb-
schach ab* “58 538 107316 106 481 “)08 797 ck MUZYZZYUÜZI; ' Die Reichsstatistik ba der Gefolgschaft
Die konservative P Prqgramm, das ein christlich I wird den Arbeitern mehr und mehr (links) haben keine Veranlassung, allzu zu- Sie doch an Ihre Erfahrungen auf dem an der französischenGrenze, in London 2c. Buol bittet den Redner, nicht von drm sere Partei ist eine selbständige und eme
* Ich will mich in dicse . jondern nur erklären, errn Lerno tbeile.
nhalt und die Tragweite dg, die Bayern dafür stimmen. _, ervativen scheinen die Arbeitkr der Sozialdemokraten bewabrcn zu onen, ndes Koalitionsrecbt mö
: Sonnabend 1 Uhr.
Nä ste Sißun ck € eßentmurfs, betreffend
. . / Arbeitslosen
die Konservativen ausschließlich in ]; Industrie'c
km von Stumm si einer Pkrson, sondkrn ihrem ist, wie früher. Ick hoffe, e ein Licht aufxxeben. versichtlich zu s Parteitags in Breslau, räsident Freiherr Von hema abzuschweifen.) Un durchaus arbriterfreundliche Abg. 1)r. von Marquardsen (nl,): „betheuerungen nicht einmischen als Bayer nicht die Auffassung de Sinne, wie Herr von Bennigsen den Resolution dargelegt hat, können auch Abg. Frohme (Soz.): Die Kons dadurch vor der Verführun daß sie ihr gese lich beste Damit werden
45 321 391 471 Das Ergebniß
. . / Arbeitslosen (“'. Handel
7 851 58 482
'Ar'beitslofen 1). Lohnarbeit wechse1nder
Nr. 50 des .Centralblatts der Bauperwaltung“, beraus- geben im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, !),om 12. D Dienst-Nacbrtcbten. '- Nicht- amtliches: Erweiterungsbau der Universitäts-Stxrnwarte tn Königs- » Architektur und Kunstpbilosovbte. - Die qubtac- über den Bahnhof der Orleans-Eiscnbabn in Parts. - Das Verhalten von Eisenbabn-Signalanla cn bei Bruch der Drabi- - Vermischtes: Erweiterung des . - AuWeiämungc-r aus Anlaß der autcn im Mkmrldelta. - Besuch der Königl. Techn. Berlin. _- Besucb der Königl. Techn. Hochfchule in ksucb der Großherzogs. Techn. direktor Goßweylcr in Karlöruhe
losen stellt fich wrsentlicb den 771005Arbeitsloien tre
folgenden Inhalt: Amtliches:
55 618 103 918
P . . straßenbrücke Arbeitslosen
ebäudesinBeuthen ]3.Oeffentlicher Ueber diesen Tag den Zustand nicht verfolgen. Na ld von der Dauer der Arbeitslofigkei , e_nder Arbeitsunsäbigkeit ihren an- Die Ver altnisse der kranken Ar ssen wir hierbei also gam außer Betracht. Die Arbeitk stand angeblich bei
skchsk einschränken- gedauert babe.
Die Reso ution fordert nur lich bereits im Prinzip besiebt. erten GeWerkscha ozialdemokratie
1kn kommt es bloß darauf Die Gewerk- eifall von links bat mich
0 cbule in annover. - ochscbule in Karlsruhe. - Bau- - Bücherschau.- Neue Patente.
re aber nichts erreichen. die Sicherung dessen, was reichßgese
Abg.Hüpeden: Ich glaubk, 'da die scblimmstc'n Gegner der werdkn. Bci den nicbtorganisirten Ma wer am lautestc'n jchreien und s impfen kann. ten" verfolgen andere Ziele. Der
* . 75. Summe“ bs 80749 299 352 553 578 217 427 771083
noch einma!
*) Vértas von Puttkammer und Mühlbrecht. Berlin.