“Ack
* „ sprechenden bisherigen Zahlen find 120, 150, 170, 210 und 248.
Meine Herren, diese Zahlen geben, glaube ich, ein sebr klares Bild von der Bedeutung des Antrags Weyerbusch. Es ist nun vorhin schon seitens des Herrn Redners. der konservativen Partei darauf hingewiesen worden, daß die §§ 54 bis 59 des Kommunalabgabengeseves das Er- gebuiß eines Kompromisses sind, der darauf abzielte, namentlich im Hinblick auf die Uebertveisungen der Grund- und Gebäudesteuer an 818 Gemeinden ein Verhältniß zu sinken, welches einerseits einer über- mäßigen Belastung der Realsteuern und andererseits einer übermäßigen Ich halte es für garnicht möglich, daß man aus diesem durch das Kompromiß ge- schaffenen Gebäude auf einmal eine der Hauptsäulen berausnintmt, nämlich das Prinzip, daß man die Einkommensteue'r nach der Ueber- Misung der Realsteuern an die Gemeinden jest schonend zu bEbandeln hat. Wenn man diese eine Säule aus dem Gebäude herauSnimmt, so fürchte ich, daß das ganze Gebäude "zusammenfaüen würde. Die Königliche Staatsrkgierung muß ihrcrseits darauf bestehen, daß das seiner Zeit erweiterte Verhältniß hinsichtlich des Maßes der Heran- ziehung der Realsteuer und de" Einkommensteusr zur Aufbringung der Gemeindebedürfniffe unvsrändert erhalten bleibt, und muß fich daher
Belastung der Einkommensteuer vorbeugen sollte.
d8m Antrag Wey8rbusch gegenüb8r ablehnend verhalten.
Ich möchte ferner noch auf cinen Punkt 0171113611211, welcher von Wenn man nämlich den von dcm Herrn Abg. Weyerbusch vorgeschlagenen Weg einschlüg8, so würde: man tveit zurückkommen hinter diejenigen Verhältnisse, wie (18 001“ dem Kommunalabgabengeseß unter 1181? Geltung der (111811
5811 Herren Vorrednern noch nicht bkrührt ist.
(?Hlmeénd8verfaffungsgeskße Vorhanden war811.
Wenn ich mir erlauben darf, zunächst auf die rb8inische Städte- ordnung bkmuweisen, die dem Hkrrn Abg. Weyerbusch am nächsten wenn ungleichmäßige
eintreten zu Lassen, dazu eine besondere Genehmigung der Aufsichtsbehörde erforder- lich ist. Daraus ist 11111 Sich8rbeit zu fch1i8ß8n, daß man in diesem Gemeéndebcrfaffungk(181813 und mit dieser Beslimmung 81118 gleichmäßige HNanzZebung der Einkommensteuxr und der R8a1s18ucrn im Auge gehabt hat. Genau dieselbe Bestimmung befindet sich auch in der
"liegt, so 7111581 s1ch 18118119 ber 0581718111118 Haranzie'hung d8r Einkommensteuer un'?
darin die Bestimmung, daß, beschlossen wird, 81n8
Realfteuern
wzstfäliscben Städteordnung, in dcr rbeinifchen'Landgemeindeordnung, in der W8sifälifch8n Landg8n18ind80rdnung und in 581 östlichen Städte- ordnung. Die östliche Landgkmeindeordnung hat allerdings eine etwas abwchs1ch8nde Vorschrift. 21118 diése Bestimmungx'n smd getroffen worden zu einer Zeit, als von einer U8b8cweisnng 12131? Realsteuern an 518 mecinden 11011) nicht die Rede war. Wenn man j8131, nachdem diksk 11858rw8isung stattgefunden bat, dazu schreit8n onte, das Verhältniß der Prozentsäße zu Ungunsten de'r Einkommen- steuer noch schlechter zu gestalten, würde man 10811 hinter diejenigen Bestimmungen zurückgeben, die damals bei der Abfassung d8r Städte- ordnung und Gcmeindeberfaffungsgeseße maßgeand geivesen sind.
“ Schließlich möchte ich nicht unterlassen, darauf hinzuweisxn, daß mir in vielen FäÜ-Zn das eigene Interesse der Gemeinden selbst darauf hinzuweis8n scheint, die Einkommensteuer nicht zu stark zu 1181161811. Ich habe bier Vor mir 81:18 Zusammexnstsllung von 50 der größten Städte der Monarchie. Aus d18s8r ergiebt sick), daß nicht wenig8r als 16 davon es für chkmäßig er- achtet 505811, die Einkommensteuer nicht über 100 9/0 in die Höhe 1chn8llen zu lasen, und die doch sehr cinfichtSooÜen und klugen Leiter d1es8r groß8n Städte babén, glaube ich, ganz gewiß gewußt, was (18 damit beabsichtigen. Sie haben fich, glaube ich, überlegk, das; 81:18 11058 Einkommensteuer doch sehr viele Lsute, und gerade Wohlhabende Leute, Industrielle davon abhält, in die Städte zu 1185811, und sie haben sich, glaube ich, auch gesagt, daß, Wenn man das Budget zu sebr auf die Einkommensteuer basiert, es sehr leicht vorkommen kaim, daß bei Einem Wegzug eines oder mehrerer stark kontribuieerer G8- meinbemitglieder das Gemeindebudget leicht in Unordnung kommen könnte. Ich habe gerade einen Fall im Gedächtniß aus der Provinz Wkstfalen, in dem man auch fich etwas zu sehr darauf versteift hatte, die Einkommenfteuer zur Haupt- grundlagc des Budgets zu machen. In diesem Fal] hat der W8gzug eines einzigen chfiten hervorgebracht, daß die Gemeindeumlagen sofort um 10 bis 15 „46 in die Höhe geseßt werden mußt8n. Der- artige Verschiebungcn könn8n längst nicht in dem Maße vorkommen, wenn man sich dazu entschließt, wie wir es wünschen, di:: Realsteuern in etwas stärkerem Maße heranzuziehen.
Ich möchte mir nun erlauben, 1101!) kurz den Antrag Bachem zu streifen. Ick muß ja dem 2159.01“. Bachem zugeben, daß sein Antrag eigentlich eine ganz nothwendige Ergänzung zu dem Anfrage Weyerbusch ist. Denn Wenn Sie den §55 nicht in irgend einer Weise umgestalten, so würden Sie aller Voraussicht nach zu dem von Ihnen gewünschten Ziel nicht kommen können. Der Herr Abg. Bachem möge es mir aber nicht derübeln, Wenn ich binzufüge, daß meines Erachtens auch so die 1818 immer noch eine jwporlsaßa bleiben würde, wenn man nicht auch den § 77 entsprechend ändert. Ich habe ja eigentlich keine Veranlaffung, bei dem ablehnenden Standpunkt, den ich zu diesem Geseßentwurf einnehme, noch Fingerzeige wegen etwaiger besserer Ausgestaltung desselben zu gebkn; diesen Hinw8is wollte ich mir aber doch gestatten.
Zum Schluß meiner Ausführungen möchte ich noch Folgendes hervor- heben, Ich bin keinkswegs der Anstcht, daß man bei der Durch- führung der Kommunalsteuergesevgebung schroff und schematisch vor- geht, und ich halte es namentlich auch nichtfür richtig, in denjenigen Städten, welche früher nur in sehr geringem Maße die Realfteuern herangezogen baden, diese nun ganz unvermittelt bis zur denkbar möglicbsten Höhe hinauf zu schrauben. Diese Schonung und Nachsicht kann aber meiner Ansicht nach nur für gewisse Uebergangéjabre Play greifen; sind diese verstrichen, so müssen die bestehenden Grundsäve, deren Abänderung ich nicht empfehlen kann, unter Berückfichtigung der individuxllen Ver- hältnisse der Gemeinden überall zur Durchführung IMMI?“-
Aba. Mies entr. : Der i t die itati d Hausbesivetvereine (“381118111218 äbtlicb 391933? Kfer AUSYZuck 171111181 ri ig. Aber oef brli Hi es aüerdings, wenn die Gründe be- sie bleiben die die e itation hervorgerufen haben, namentlich daß das Einkommen aus rund- und usbesis mit Steuern bis zu 20 und 30 % des Einkommens selbst elaftet ift. Der Grund-
und usbe () ift Ufa ,und wenn er ver uldeti , 10-15ma1 , WXlasie? wie das ital. Man N43“! Vefxtxeine, um M8:
«515001. 5:1.1800/o 001370910, 001119 bei 199 % der Rearsteuem - " das _ift ungéfäbc die Gren'zé,"bis su welch'er die Realfteuertr'der'Regel . nach *nur belastet !yerden sollen - würde es sogar "möglich sein, die Einkommensteuer mit 397 9/0 Zuschlägen heranzuziehen. Die ent-
, bereits eine Kommission
Leute 'eßbaft „zu machen, und wie belafiet- man den .Grund- und Haus 8" mit Steuern, die er nicht tragen kann! Mib-der Ge- nehmigung der Steuervertbeilung seitens der Behörden haben wir bisher keine angenehme Erfahrung gemacht, und der Antrag Weyer- busch bietet eigentlich gar keine Verbesserung, keinen Schuß (380811 die mechanische Anwendung-des § 54. Darum haben wir unseren Antrag
we che dem Grundbesiy und dem (Gewerbe besonders zu gute kommen, während die Einkommensteuer den Rest decken so!]; unser Antrag geht aus von dem Grundsaß der Leistung und GMnleistung. Ich bitteisSie, die Anträge an eine Kommission von 21 itgliedern zu verwe en. .
. Abg. von Ebnern (nl,): Ich bin der Steuerreform des Finanz- Mtnifters Miquel erst dann gefolgt, als nach Erlaß des Ein- kommensteuergeseßes die Konsequenzen für die Gemeinden ezogen werden mußten. Der Widerspruch meier Parteien gegen die eform könnte mich mit Genugtbuung erfüllen. Aber ick) kann micky nicht zu dem Antrag Weyerbusch bekennen. Nachdem die Einkommensteuer als die alleinixka Steuer des Staates binaestellt ist, bin ich der Meinung, ß eine höhere Belastung derselben als nach § 54, der aus einem Kompromiß aller Parteien entstanden ist, nicht stattfind8n kann. Dadurch würde die belichkeit der Steuerbeklaration und damit die Einnahme des Staates gefährdet wexd8n. Der Antrag Weyer- busch_ gebt nicht vom Staatsfinanzinteresst aus, sondern von lokalen Verhaltnissen, namentlich von den Hausbesißervereinen, die Herr Richter als Hausagrarier bezeichnete. Diese: Vereine richteten Ein- gaben an das Haus, in denen die Erlasse der Minister des Innern und der Finanzen als geseßwidrig bezeichnet wurden. Das Laus ist über die Petitionen zur Tagesordnung überaegan en.
18 Petentsn haben den Prozeßweg beschritten, und das Ober- er- waltungsgericbt hat erklärt, daß die Ausführung des Ges8§s richtig erfolgt sei. Seitdem haben die Hausbefißer sich gegen die emeind8- vertretunge'n gewxndet. welche das ©8188 nicht richtig ausführen. Auf dem Rheinischen Hausbeßßertage in Duisburg wurden desen die Ober- Bürgermeistec beschuldigt, von denen sich die Stadtverordnet8n- Versammlungsn ins Schlepptau nehmen ließen. Herr Weyerbusch ist ja auch Stadtverordneter in Elberfeld. Vor drei Jahren ist dort gewählt, welche die Steuervcrtbeilung zu GunsteU der HauEbefißer andern sollte; fie hat aber bisber noch keinen Bericht erstattet. Wo der Grundbesiß im Werthe blrunter-
8111, wie es in Krefeld und Köln ftatifindxn soll, ist eine Berück- 8chtkgung del)" Grundbeßßss nötbig. Aber eine absolute, prinzipielle Aendkrung bes Geseßes ist doch gefährlich namentlich bei der kurzen Wirkfamkeit des G8s8ß8s. Für Elbctkeld würde der Antrag Weyerbusch 181n8 Erhebliche Wirkung hab8n, aber die B818chtignng d8r B8l)örd8n, in das Gemeind818118n einzugr8if811, wird noch mehr ver- stärkt, als s18_ jeßt schon Vorhanden ist. Die BLWLLUUASÜ'LWLÜ d8r Gemeinden iti schon genügmd eingeschränkt, namentlch bkzüglich der indir8kten S18uern, und troßdem suchen die Behördmi die Gewänden geradezu 3111 Einführung solcher indirekten Steuern zu zwing8n, z. B. sollte “die G8xn8in08 Gevelsberg durchaus einc Bikrsteuer und eine Gewerbe-Kopfsteuc-r Linfübr8n, trotzdkm § 78 Absatz 3 einen solchen Zwang nicht gestattet, D8r Druck der Behörden wird durch 11811 Antrag Weyerbuskb noch wesentlich Verstärkt. Das macht mich zu 81n8m grunkéäglichtzn GkgnLr desselben. Wenn wir § 54 ändern, müssen wir dxn G8n1eind8n auch andere Einnahmequeüen 8rschli8ß8n. Der beste Ersa sind 1318 indirekten S18U8rn. Wir müssen an unseren Beschlu erinnSrn, der die Freigabe, der Gctränke- steuern für di? Gemeinden fordertc. Aber die Minister des Innern und der Finanzkn haben nach di8s8r Richtung bin gar keine Schritte getban zur Aenderung der R81chsges8ßgpbung. Der Finanz- Minister hat einer Deputation von rheinischen Ober-Bürgermeiftern erklärt, daß die kommunale B8st8uerung des Weines den G8meind8n freistebe, aber die G8meindebesteuerung des Bieres könne erst nach einer Erledi ung der Biersteuerfcage im Reiche erfolgen. Soll _die BkUstCUSk m 918111912 erböbt wcrd8n? Was (31851 d8n Ministern Veranlassung, sich einem einstimmigen Votum “ces Hauses zu widcr- cyen, da 5081) in abskbbarer Zeit an 8in8 ReiYs-Biesrsteucr nicht Zedacbt werden kann?- Hier 118111 der Grund d8r lag8n, welchc zum
ntrag cherbusck) geführt babkn. D8r Antxag dÜrste wvbl eine? Mehrheit im Hause nicht finden; aber einer Kommiksionsberatbung WLrben wir uns nicht entgegensetzen.
Abg. Dr. Bachem (Zenn): Ich verzichl'8, auf die Frag8 dsr indirekten Stéuern 811111108580 Die Kommunal-Steuerrcform hat sich im Ganzen kmchaus b8wäbrt; die Bkscbwerdkn 86580 nur davon aus, daß die §§ 54 und 55 in einer Weise gehandhabt werdkn von Auf: sichtsweqen, daß daraus große Härten entstc'ben. Ich (7181.18 zu, daß die Agitation der Hausbc-siyervsrcine in der Form und dkr Tendenz über das Ziel binausfchießt; ab8r Wilm man die Aaitation besei- tigen wil], d-mn muß man 1318 unl8ugbar vorhandenen Mißstände aus 58111 W808 räumen. In den Landgemeinden 58: Eifel wurd8n 250 bis 4000/11 Grundst8ucr erhoben; ja, es wurd8n in einzelnen (G8meind8n 600 und 8009/11 (Grundsteuer erhoben in besonders armcn Gemeinden, sodaß das go-xammte Einkommen aus dem Grunbbkfiß davon absorbiert wird. Bei steigenden Grundwertben ist auch in Städten eine hobe- Realsteuer erträglich, aber nick)! da, wo der Grunkbesiß im Werthe sinkt, wie z. B. in Krefeld, wo die Realste'yer von 20% bis auf 225 0/0 des Reineinkommens aus dem Hausbesiß steigt. So kann die Sache nicht bleiben. Die Gemeinden wollten eine vom §54 abw81ch8nd8 Vertheilung d8r Steuerlast eintreten lassen, aber dazu wurde die Genehmigung nicht ertbeilt. Durch eine solche Belastung des Hausbefißes wird die Ansäsfigmacbung k181n8r Leute etscbwcrt und der Bestand des schon vorhandenen Hausbesißeés erschüttert. Die Zch- tb8ilung nach dem Antrag Weyerbusch würde ke'me ungerechte ein. 150 % Reaisteuern sind meist viel drückender als 250 0/0 Ein- kommknfteuer. Wenn man den zweitkn Saß des „H 55 dahin der- stehen würde, das: die Realsteuern nur das decken sollen, was dem Grundbkfiv und Gewerbe besonders zu gute kommt, dann wäre man aus allen Schwierigkeiten heraus, aber man verlangt an RealsteU8rn mehr. Unser Antra schafft das Genehmigungsrecbt dkr R8 ierung nicht aus der Welt; 4118 soll untersuchen, ob alle dem Grundbe Z und Gewerbe zu gute kommenden Ausgaben dura?i Realsteuern gedeckt find. Ist das nicht der Fall, dann kann 8 die Genebmi ung versagen. Ich bitte, unseren Antrag einer Kommission zu überwc sen.
Minister des Innern Freiherr von der Recke: Ich will auf die von dem Herrn Vorredner gemachten Einzel- heiten nicht näher eingehen. Es wird sich vielleicht nachher noch Gelegenheit dazu bieten. Ich habe mir nur das Wort erbeten zu einer Bemerkung mehr persönlicher Art. Der Herr Abg. Bachem hat es anscheinend unangenehm empfunden, daß ich seiner Meinung nach gesagtbätte. die Agitationen der Haus- und GrundbefißervUne seien gemeingefäbrlicb gewesen. Damit sich nun nichl Legenden an diese Version knüpfen, halte ich es für meine Pflicht, zu konstatieren, daß ich diese Aeußetung in dieser Form nicht gethan habe. Es liegt hier vor mir das noch nicht korrigierte Stenogramm, ausweislich dessen ich Folgendes gesagt habe: Also ich möchte ins Gedächtnis; des hohen Hauses zurückrufen,
daß im borigen Jahre und in diesem Jahre eine wahre Flutb von Petitionen von Grund und Hausbesißern an dieses hohe Haus ge- langt ist, die in ihrer Fassung zum theil so weit über das Er- laubte binauögingen, daß das geflügelte Wort von der gemein- gefäbrlicben Agitation der Grund- und Hausbesitzer aufkam.
Das 111 also etwas ganz Anderes, als wenn ich selbst diese Agitation als gemeiugefäbrlicb bezeichnet hätte. Abg. Knebel (nl,): Es bestehen Ungerechti keiten in der Steuer- vertbeilung, aber die Zeit ist zu kurz seit dem nkrafttreten der Re-
Zrm, als daß man zu einer Aenderung chou jest kommen könnte. esouders-bedenklicb ist, daß die Gebäu euer viermal so boch ift
als die GMerbefteuer, und daß trovdem beide zu gleichen Säßen
ein ebracbt, nach welchem die Realsteuern die AUSgaben decken sollen,
_seien.
herangezogen werden. Der Betrag der Grundsieuer bt o ,10 0/9 des Einkommens. .Die-kleinen-Grundbesißer mfksesen LFZYUR Steuern blen, die kleinen Gewerbetreibendey unter 1500 .“ («[L- kommen nd fteuerfrek,tro dem gerade der Gewerbebetrieb die Gemeinde. lasten steigert. In Kö 11 sind die fteuerfäbi sten Leute durch die Reformentlastet worden um 51 000 „ja; das (01118 doch nicht ekne Folge der Reform sein.
Geheimer Ober-Negierungs-Ratb Roell: 400 % Zuschläge dur Einkommensteuer find in manchen rheinischen Gemeinden fküber erhoben worden; aber heute könnte keine Gemeinde das wagen ohne das: die reichsten Steuerzahler ibr den Rücken kehrten. Der' ?Lntrag Weyerbusch entlastet die Realftenern unbedingt. Der An-
rag
!pxicbt von Aufwenduxgen, die krkennbar dem Grundbe (; zum Vortheil gerercben, Wahre'nd das Wort „erkennbar“ im Gesetz "icht steht. Man soÜ dem Grundbxxsis die Vortheile anf Heuer Und Pfennig vorr8chnen können und alles freie Ermessen soll aus- geschlossen werd811. Der § 55 ist nicht so zu verstehen, daß nur die- Zenigen Aufwendungen durch Realstkucrn gedkckt Werden soÜen, die
em Grundbesty zu gute kommen, sondern dahin, daß zur
Schonung der Einkomme-nswuer auf Grund solcher Aufwendungen die Realsteu8rn 11151188 belastet werden sonen. Man muß voraus- se en, daß die gknebm1g8nd8 Behörde Weiß, worum es fich handelt. De G8W8rb80rdnun€ enthält allerdings Fälle, in den8n die Ge- nehmigung 'mcbt ver agt W8rd8n kann. So präzise kann man in dieser Mcxßrx die Bestimmun en nicht treffen, sondern man muß einen Spielraum lassen. Dex ntrag Vacbtém übersteht, daß die Minister des Innern und der Fmanzen einer Erhöhung der Einkommensteuer. zuschlgge über 100% hinaus zuzustimmen haben; wenn die Ge- nxbmmung dsr unteren Behörden festgelegt ist, dann ist noch nicht dre Zystimmung der Minister ertbeilt. Die 400 und 6000/,) Grunbtteu-er m, den tbeiniscben Landgkmeéinden belasten nicht, wie, :ck) aus 8'gen8r Erfahrung als Mitglied der Koblenzer Regterung Weiß. 9281111 die Grundsteuer ist dort sebr medrig, .und _Zuschlage _zur Einkomm-Znsteuer wouen die Landgemeinden nicht. D18 Städte mit mehr als 10000 Einwobm-rn haben meist unter 100 9/0 EinkomrMnsteuer, und nur 224 G8meinden 1111181110000 C1nw0511€r11 Haben mehr als 1500/(). Cbarlojtenburg kann kxme [16587811 Stewrn 811385811 als Berlin, wenn es nicht einen Abzug von B8W01m8rn 1181518111811 will. Die Vorortsgemeinden Berlins 11185811 fich in niedrigen Einkommensteuersä en zu unter. 1111:th- Dte Stadt Graw bki Stettin mußte cm auf chttin Ruck cbt 1185111811, iroL'de bie Gebäudcwerthe 9811011811 waren. Denn bei. oben Etnkommenst€118rzuschlägen wird Es nicht gelingen, 18818 Miethswobnungcn zu bevölkern. Berlin, Köln, Frankfurt a. M., P(ZWWVLL', Cbar10118nburg, Aachen, Wiesba88n, Görliky, Münster, Bi818f8ld, OMabrüÖexbcben n18nigcr als 1000/41 Ein ommcnsteuer und geben offlnficbtltcb darauf hinaus, dadurch die steuexktäfligen (818111811113 zu sich b8rax1zuziehen. In Gevelsberg w01118 man die YéalstLUCkn unter keinen Umständen erböbcn; man dachte, das; die ubergeordneten Behördkn sich den städtischen Bcsiblüffen fügen müßten. Es war nicht ganz konschLnt, 1081111 Herr von Eynern e's 10178118, daß den Gkvelsbcrgern die indirekt8n Stcnern 110580811411 wurden, wäbkLnd er selbst_d1c(311nfübrung inbirxkt8r St8uern 811111681111. Im Reichstage wurde die 2881111181181 115081811111, weil sie mi! dcr 231811181181" im ZusamM8nhange st81)t. Geg8nüber H8rrn Abg.Kn8b81 möchte ich f8stst811811, daß "die (Hervorbetrcibenbk'n nicht zu niedrig sondern schon Ltwas über Gebuhr b8rang8zog8n find, nam€11tlich durch die besonderen Gewerbesteuern in Wcstfalén. Die Zeit d8r Geltung des Kommunal- abgabengxsc'tze's ist zu _kurz, um 81118 solche grundstürzende Aendkrung berbetzufubren. Freilich darf man 581 di818r Frag-x nicht an die Hausbes1138r d811k8n, welche ihr Haus bald Wieder verkauf8n möchten und die_ unter der Last d8r Hypotbckcn seufz8n, sondern an die, welche ihre Hauser daULrnd bcsißcn.
„ Abg. Herold (Jean.) tadelt das Bastreben der Bkbörden, die Einkomm8nsteuer zu entlasten auf Kostsn der Erhöhung der Real- steuern; anderweitigeBesckplüffe werden gar nicht gen8bmiqt. Die (8811181115811 foütsu ab8r bei ibrcn Anschauungen b1eibkn und sik bis in dlc höchsten Instanzen yerf8cht8n. Redn8r fordert eine Aend8rung der Yorschrift8n über die Gknebmigung der Gemeindebksckplüfse in Steuer- )achen damit die SelbstwerW0ltu1ja zu ihrem Rechte komme,
Äbg. Gerlich (fr. kons.): Es haben nur Vertreter dks Westens und der Städte (381111085811; auf dem Lande im Osten haben sich auch äbnlich8 Mißstände [)erausgsstellt bezüglich des Vsrbältniffes der Einkommenstsuer zu den Realsteuern. Die schöne Theorie von der übe'rgcordueten nnd der untergwrdnctun B8börde führt schließlich 111 dem schönkn Grundsatze: DerBien muß! Dann haben die Gemeinden kxincn 8111611671 Willen msbr. Die Erörterungen haben gezeigt, daß 81118 Kommisfionsbcrathung sich als nojwandig 8rgeben bat.
_ GeheimerEFinanz-Rath Strutz: Bezüglich der Frage, ob die Reform der Steuern die Absicht hatte, den Geuneindcn die Real- st8uern vorzugsweise zu üb8rlaff8n, v8rweise ich auf die früheren Verbandlungcsn, in MW dis Eingabend8r Hausbefiyer durcb Uebergang zur Tageésordnung er18digt Wurden. Das Ober - Verwaltungs- gericht bat die Auffasmng der Regierun durchaus b8s1ätigt. Die Entrüstung dcr Hausbefißer richtete ?115 nun Vom Finanz- Minister auf das Ober-VerwaltungMerickpt. Wenn die Rcal- steuern nur nach dem Antragc Mies - Bachem erhoben werden sollen, wie 1011811 die GemeindeaUSgaben denn gkdeckt werden in kleinen Gemeinden, wo fast tmr fingiert8 Steuersäße veranlagt W8rden? Die Schullasten wiirden dqnn einfach die Gemeind8n tod1- schlagen. § 54 beruht auf einem Kompromiß und bildete für 1118 Regierung die äußersteGrenze, bis zu Welcher sie geben konnte. Daran wird auch eine 8rn8u18 Beratbung wohl nichts ändern. Bei jeder Umgestaltung von Steuern er eben fich Mißstände; aber nachso kurzer Zeit kann man das Geseß nocZ nicht ändern. _
Abg. von Eynern (nl,) bleibt dabei, daß die Gemeinden, namentlich die kleinen, trotz dcr Steuerreform sehr boch belastet D8r Antrag Weycrbnsch möge den Hausbesißern einz81ner großen Städte Nasen bringen. Aber es liege schon eine Pention des Vereins Berliner Wobnun smietber vor, den Antrag abzulehnen- Die Bestrebungen der HausbeJ'ißer seien ganz unberechtiat, denn ihre Steuern wälzten sie, ja auf die Mietber ab. Die Schwierigkeiten lägen hauptxächlich m den kleinen Gemeinden, und bier zu helfen- set cine dank arere Aufgabe, als die Beratbung dieser Anträge.
' Abg. Mies (Zenn): An die Mietber kann der Hausbefißex die Lasten nur abwalzen, wenn obnungsmoth vorhanden ist, nicht, wenn die Wohnungen leer steh8n. Daß die s18U81kräftigen Einwohner bei hohen Zuschlägen zur Einkommensteuer die Gemeinden verla en würqdm, sei nicht zu befürchten, wenn alle Gemeinden böbere U“ schlage als jest erheben müßten unter Entlastung der Realsteuern-
Geheimer Ober-Regi8rungs-Ratb N o e l l: Die Gemeinden sollen doch nicht etwa zu boben Einkommensteuern gezwungen werden? Wenn man durch Rkalsteuern nur das deckt an Ausgaben, was in über- wiegendem Maße dem Grundbefiß zu gute kommt, wie sollte man dann den S18118rbedarf der Gemeinden decken! '
Abg. Dr. Bachem( entr.) führt aus, daß nach der Ausführungs- verordnung zum K. A.- . die Realfteuern nur zur Deckung von Ausgaben zu (Gunsten des Grundbefißes werwendet werden sollten nach dem Grundsaß von Leistung und Gegenleistung. Istzt böre m“" daVon nichts mehr, sondern nur von der Entlastung der Einkommen“ steuer. Jede Abweichung davon werde verweigert. _
„ Geheimer Ober-Regierungs-Rath Noell weist darauf bm, daß dre allgemeinen Ausgaben vorzugsweise durch die (Einkommensteuer gedeckt werden sollen; die Realsteuern könnten also dazu auch beta?" gezogen werden. Das ergebe die Ausführungsanweisung.
Damit schließt die Debatte. Die Anträ 8 werden einer Kommission von 14 Mitgliedern überwie?en. 1 Uhr Schluß 31/ Uhr. Nä fte Si ung: Montag 1 . ' Festeuerung N21?- Wandergéwerbesß - zweite und dukte ung _, und erste Lesung der Stadt- und 9071dile or nung für Hessen-Naffau.)
Mies-Bachm entspricht nicht der Technik des Gase es; er
Zweite Beilage
zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
„21.4? 296.
Berlin, Montag, den 14. Dezember
1896.
M
Statiftik und Volkswirthschaft.
beschäftigungslosen Arbeitnehmer im Deutschen
Reich am 14. Juni und 2. Dezemb 81: 1895. „_______ Aus dem dem Ergänzungsheft zum vierten Vierteljabrsbeft zur Statistik 11811 Deutsch8n Rsichs, Jahrgang1896, bei 898b8n8n umfang- xe1ch8n Tabellenwerk über die beschaftigung§lo§en Arbeitnehmer im Deutschen Reiche am 14. Juni und 2. 9383801581: 1895 111811811 wir in Ergänzung unserer ausführlichen Miitbcilung in Nr. 295 des „Reichs- und Staats-Anzeig8rs“ noch Folgendes mit:
1) Die an 9851111) Arbeitslosen ausschließlich der wegen vorübergehend“ Arbeitsunfähigkeit (Krankheit u. dcrgl) B8schäftigungs1018n, also die eig8n11ich Arbeits- losen, bezifferten sich in 0011 Berufsabtheilungcn:
im Juni „4. Landwirtbscbast, Gärtn8rei [ männl.
Die
im Dezember 75 123 87 349 162 472 248 831 25 794 274 625 37 141 4 853 41 994 34 305 34 118 68 423 4 617 1 509 0119 - -- - ' 4 0 „4, bis 141. Bcsckpasttgungswse ] - „ . _). Arbeitnehmer im Ganzen auf [ Mtbl' [ZZZ ZZZ ZZZ ZZZ 2) M8 gleicb8 Katsgorie der angebli cb Arbeitslosen
9831181118 1115 auf die Staaten und Landeöthcilc, männliche und weiblich? zujammcngcnmmnc'n, wie folgt:
12 478 und Tbierzucbt, Forstwirtb- weibl. 6726 schaft und Fiscbcérei auf
M. 19 204 13. BerTbau und «Hütt8nwe's8n,
männl. 82 875 Indus rie und Baurvescn aaf Werbl. 14 90,
zus . 97 782 männl. 22 451 weibl. 3 729 zus. 26 180
1). Häusliche Dienste (cinskhl. [ männl. 11 654 p8rs0n1ich8r B8di8nung), auch 1081171. 19 253 Lohnarbeit 13381111“. Art 11. s. w. ] zus. 30 907
14].Staats",©6111€111d0-,K1rch€n- [ mannl. 3279
dicnst, freie Berufsartcn auf FKK“ ZZZ?
132 737
(3, Handel und Verkehr anf
mannl.
im Dc'zcmber 28 027 29 290 36 889 50 779 20 465 35564 66 194 36 640 17 628 21 513 11 214
im Irmi 5419 4296
27622 12818 5 122 4082 14443 9 923 6738 6349 4291
Provinz Oßprkußc'n ......... „ W8fiPr8ußen ........
Stadt Berlin
Provinz Brandenburg ........
Sch18swkgeH01fi8in Hannober W8stfa18n H8ff8n-Naffau 5 279 23 023 _ .. Rheinland ......... 11 424 30 627 *VVÖLUZOULM ............ 46 859
Königreich Preußen ....... 117852 408703 Bavérn rechts des Rbcins ...... 9 279 29 834 Bayern links des Rheins 879 3 995 Königreich Vavcrn ....... 10158 33829 Sacbskn .............. 20 381 28 254 Württ8nrb8rg ........... 2 471 10 809 Badem 2 833 7 414 H s 2 053 4 410 Mkcklcnburg-Scbwcrin ........ 1 399 5 635 Sachsen-Weimar .......... 749 2 748 M8ck18nburg-Str81113 190 1 249 Oldenburg ............. 545 2 959 Braunscbwäg 004 4 350 Sachsen-MÜningen ......... 424 2 285 Sachscn-Alfenburg ......... 516 1 023 SaÖsLU-CoburgGotba 455 3 175 Anhalt 919 3 513 Schwarzburg-Rudolstadt ....... 236 612 Schwur;burg-Sondersbauf811 ..... 265 (34 Wald8ck ............. 64 810 Rkuß ä118r8 Linie .......... 129 349 RM; jüngere Linie? ,,,,,,,, 353 933 Schaumburg-LipW ......... 24 217 Lippe ............... 94 5 838 Lübkck .............. 391 1 280 Bremen . . ............ 1 127 2 331 Hamburg 12 847 14 539 Elsaß-Lotbringen .......... 1 525 5 641
Deutsches Reich ......... 179 004 953 640, 3) Die gleiche Kategorie der angeblich Arbeitslqose VLTWÜUL sich nach den Ortsgrößcnklaffen, 1131810191. Es 8011181811: im Juni im Dezember
6] 469 348 490 38 624 88 349
auf die Gemeinden unt8r 10000 Einwohner auf die Gemeinden von 10-100000 Einwobncrn . auf die Großstädte ......... 78911 116 801 zusammen 179 004 553640 Von den 28 Großstädten batten angeblich Arbeixskose, tmmer ausschli8ßlich der Kranken, im Juni Königsberg 1986 (tm D8z8mber 3927), Danzig 1176 (3209), Berlin 27 622 (36 889), Charlottknburg 979 (2124), Stettin 1203 (3042), Breslau 4232 (6874), Ykagdehurg 1640 (3823), Halle a. S. 1066 (1823), Altona 2605 (4398), Han- n008r 1782 (3142), Dortmund 587 [7411 Frankfurt a. M. 1811 (2942), Düsseldorf 853 (1813), (8158! eld 826 (1127), Barmen 623 (779), Krefeld 348 (779), Köln 1541 (3368), Aach8n 449 (1326), München 2239 (4610), Nürnberg 658 (1054), DreSden 3190 (3700), Lkipzkg 5285 (4594), Cbcmui 1386 (1343), Stuttgart 472 (1352), quunschrveiq 622 (1720), 5 remen 829 (1516), Hamburg 12 652 (13 838), Straßburg i. E. 249 (116801). Die preußischen Sparkassen im Rechnungsjahr 1895 bezw. 1895/96. , ' _ Die Vorläufigen Erg8bniffe der preußischen Sparkassenstattsttk lassen für das [8318 Rechnungsjahr ein Wachstbum der Sparkassen- einlagen erkennen, Welches die günstigsten Ziffern der Vorjahre Wett hinter fick) läßt. Zu dem Bestande bon 399916 Millionen Mark, Wklcben die 1495 in der Statistik berücksichtigten Kassen nach der „Stat. Korr.“ zu Beginn des R8chnungsjahr8s aufwiesen, kamen 112.825.11111110nen Mark an zugeschriebenen Zinsen und 113481 an Neu- ei"[KJLU; nach Abzug von 901,55 Millionen Mark an Ruckzablungen blieb ein Bestand von 4345,24 Millionen, also ein Gcsammtzuwachs der Einlagen um 346,08 Miuionen und ein Ueberschuß der Neu- Ei"[Mikn über die Rückzahlungen von 233,26 Milltonen. Selbst das Nkchnungsjabr 1894 bezw. 1894/95, dessen Er ebnisse bis dahin die esten gewesen waren, hatte nur einen esammtuberfchuß von 249,55 MiUionen und einen Ueberschuß, der Neueinlagen von 145,56 Millionen aufgewiesen. Inwieweit diese abßergewöbnliche Unabme der Spareinla en mit einem verbäljmßmäßig boben tand des Einlage-Zinsfußes oder andern Ursachen als der Spar- fäbkgkeit und Sparlust der Bevölkerung in Zusammenhang gebracht
werden kann, wird eine besondere Untersuchung zei en. Dafür, daß [die 521111098 bei Svarkaff8n zur Zeit eine verhältnißmä ig vortbeilhafte ist, 1pricht emmal der Rückgang ihrer Zinsüberschüff 8 11138: die Einlagezinsen, der im Vorjahre noch 0,93, im Berichtsjabre nur 0,87 0. H. der zinsbar angelegten Sparkaffengeldsr betrug, sodann aber auch die be- 10nd€rs starke V8rmebrun der böb8r8n KOMM, von Welchen in der Regel anzuneth ist, da 08 nicht Ersparniffe des Berichtsjabres, sondern früher entstanbene Kapitalien darstel18n, welche mit dem Ein- gange bei der Sparkass-c lediglich ibr8n Anlag8plaH 111881118111. Es hat ck) nämlich die Gefammtzabl der umlaufenden Sparkaffenbücher im Berichtsjabre (im Vorjahre) um 348 884 (271830), und zwar auf 6876 221 Stück Vermehrt. An diesem außerordentlich günstigen Er- gebnisse sind die einzelnem 5100180110118" in der Weise 118158111111, daß die Anzahl der Bücher 1: über über über über über 603 “„ 60 150 300 000 3000 MM esti .st d bis bis bis bis bis 10 000 L LSM 1 U". 150 300 600 3000 10000 „4 weniger [€ «14 „14 016 019 4,31 4,67 10,91 7,59
11711 Hunbérktbisilc 4,22 4,92 7,45 sodaß sie erreichte
Hunderttbéile. 28,86 15,88 14,0715,32 22,24 3,23 0,40 von dem Gesammtbestande der Bücher mit bekanntem Einlag8betrage. Indessen ist auch 018 2381111850111 der k1ein8n Konken sebr stark, 81100 viermal so stark wie? der rcgelmä ige Bevölkerungszuwacbs.
In 61980 Probinzsn waren schon die N8ueinlag8n allcin Erheblich größcr als “018 Rückzahlungen; 1318 großen Unjerscbiede der Sparkassen- b8stä11de haben fick) im 108s8n111ch8n erhalten. Es entfielen Von den Einlag811 übUbZZUÜt H 1) t M 11 €) _ t
5 i ionen un & ' ' i ionen . under -
“Uf Mark 1913116 “Uf Mark 1118118 Ostpreußen 84,62 1,95 SachsLn . . 472,09 10,86 Westpr8uß8n 77,29 1,78 Schl.=H01stein 457,06 10,52 Berlin . . 191,41 4,41 Hannover 577,92 13,30 Brand8nb1trg 301,82 6,95 811101811 . 700,88 16,13 Pomuwrn 202,25 4,65 H8ff8n-Naffau 202,12 4,65 930180 . . 68,59 1,58 Rh8inland . 631,99 14,54 Sch1efi8n . 363,73 8,37 Hobenz0118rn 13,46 0,31.
Da außer 17811 Einlagen noch R818r081011ds in Höb8 0011 310,29 MiÜi0118n Mark sowie einige k18in818Fonds vorhanden waren, überstikxx 018 (Gesammtsumme d8r zénsbar ang818018n90pitali8n den Einlag8bestand noch 8rb8blich; sie erreichte 454222 Mllltonen Mark. DiL Pr8ufzisch8n Sparkassen (18bör8n also auch als Kreditanstalten WWW zu den b8d8utsamst8n Einriobtungmx unseres (HemexinMsens und unifaffcn 8111811 b8achtcnsw8rthen Bruchtb8i1 des PrxzußtschensVolks- 0881110081111, welches schäßungsweise b8kan11111ch auf 70 bis 80 Mtl1iard8n Ykark beziff8rt worden ist,
Zur Arbeiterbewegung,
91119 Hamburg 581185181 das .Wolffffche Bureay" zum Aus- stande der Hafen- und anderen Arbeiter: Ju elner Versamxxt- lung d8r Ausständigen wurde eine Resolution angenommen, tn welch8r erklärt wird, die Arbeiter seien trotz der ablsbnendM Haltung des Arbeitg€b8r - Verbandes b8reit„ die Hand zum
riLDCn zu 518480 Um zu v8rbüten, “daß 1318 Zusammenseßung des Schi8ksgerichts auf (“iner der beiden Seiten Bsdenken v8rursach8, sprech8n di8 ArbLiter den Wunsch aus, daß dex Hamburg8r Senat, 1081111 er der allgemeinem Anregung aus allem Kr8118n der Bcpölkerung, die Vermittelung zu übernehmen, [301118 giebt, dnrch 81118 in Geg8n- wart 0011 Vertretern d8s S8nats 81 olg8nd8 VorHSr1sgeB8spr8chung 0011 Vertrefcrn der Arbeitg8ber und Arbeitnehmer über die Zusammxxnerung dss Schiedsgerichts und über die Vorauswxzung für diL'GUUlgkLit d8r B8schlüff8 eine Vsrsiändigung berbeifühxen mögen, Die Arbeiter bcton8n ausdrücklich, es band818 fich für fie mch um 81118M0ch1frqg8 sondern cinzig und allein um 81:18 R808lu11g dEr Lobn- 11nd Arbeits- Verhältnisse. SiS WL11€11 antschieden die BLHauptung "zuruck, daß s1_8, 108nn 8111 LÖTSUVOÜSL' Fri8d8 g8schloss8n 181, 'schon in kurzxster Fr1si 111 einen n8118n Ausstand 8intreten würden. DteZUrbUtxr 1011111151811 8111811 dauernden Fri8d8n, gegründet auf dic Bcrttxkfichf1gung' der_ 5211361“- seitiakn J11t8r8sscn, vnd crkläre'n fich (1119131101111) 1181811, 101113 016 Zwistigkäten durch 8111 Schiedsgericht 118sch11chtet 108113811 101118n, 8111 aus V€rtr818rn der Organisation 181 Arbeitgeber unh Arbettnczbmer zusammcngc-seßtcés Einigungsamt als dauernde (Einrichtung, _an- zuregen, um Shädigungen, wie den gegenwartigen, kunstig vorzubeugen. -- Die AusständigeW stimmten dem Vor- schlage dss Ausstandsausscbuffes zu, die Unterstußung um 1 „11 zu 811155811. - Einbundertackpt englische Dockarbeiter find am Sonnabend in Hamburg ang8kommen. “ In 37 Stgueret- bctriebcxn 611581181811 am “reitag 2352 Arbeiten, wabrcnd unter gewöhnlichen Verhältnis M 3307 Leute 8rs0rd€r1tch gkw818n wären. Die Belästigungen der Albertkl' durch 1318 Ausstan- digen nehmen einen ernsteren Charakter Fr8itag Abend überfielen die Ausständigen 30 (zus Magdeburg angekOMM8n8 Arbeiter am Berliner Bahnhof„ als dtese nach dem Hafen gebracht Werden 1011180, und riff8n fie vom Wagen. Schußleute zogen blank und säaberten den Plus. Mehrere Perronkn Wurden Verwundct und die'. Rädelsfübrer Verhaftet. _
AusHanau wird d8r .Frkf.Ztg.' gcmeldet, daß in 0811 dorttgen Diamantschleifereien mit Ausnahme von dr818n die Arbeitxr am Sonnabend in den Ausstand traten. VeranlassunJ dazu gab 'em 0011 11811 Arbeitgebern Vorgelegter herabgeskßter Lo ntartf. (Vgl. Nr. 286 d. Vl.) , „ . . ,
Aus Am sterd am w:rd der „Koln. Ztg. gxscbrteben: Dam den Kreisen d8r Juweliere und Diamantenbgndler Amstexdams 8in aUg8m81118r Arbeiterausstand xn diesen Geschaftschxkgen befurchtet wird, War auf Freitag Mittag 81n8 Versammlxmg von 811081 hundert Arbeifgczbern einberufkn 1vorden, in welcher eine Resolutton ange- nommen wurde, die zunächst auf s8chs Monate den Abschluß fyl endet Uebereinkuuft bezweckt: Die Arbeitgkber sind verpflrchtet, 111118 isber bezahlten Tarife und Löhne aufrecht zu erhalten; 2) 1m Fa118 eines Ausstandcs, d8r nicht durch eine Herabse un der Lobne vxr- ursacbt würde, während der ganzen Dauer des us tan'des alle Mit-
lieder ciner Arbeitswereinigung auszuwerten, dre emen Ausstand Servorgerufen, ibn begünstigZ oder si ibm angeschlossen bgben. Die Leitung der drei Hauptberbande der rbeitgeber'wurden nut der Aus- führung und der Aufrechterhaltung der Uebereinkunst beauftragt, die fast von all8n Tbeilnehmern der Versammlung unterzeichnet wurde.
Kunst und Wisenschaft.
Ni ard Wa ner-Werk. Ein Bildercyclus von Ferdinand Leeke. Th„2580181181111;le Text von Frqnz Muncker. Neue Folge. Münchsn, Franz Hanfstängl, Königlich bayerische Hof-Kunstanstalt. In Original-Einband Preis 45 „ji - Dem ersten Bande_ diesYs schönen Werks, welches die Hauptscenen aus deux , liegenden Hollzmder ,
Tannhäuser“, .Lobengrin“ und dem „Ntbe unaen-Cyclus ver- änschaulichte, folgt hier ein zweiter Band mit Blättern, welcbe dxe prägnanteften Vorgän 8 aus den Mufikdramen „Trixtan_und Jtolde
Parsifal" und „D e Meistersin er von Nürn erg künstlerif f'estbalten. Aus dem erstgenannten rama, das die wunderbare Mach der Liebe schildert, sind dreiScenen gewählt: Tristan mit Isolde, den
an. Am
1 an anen's trinkend aus dem ersten Auszug" aus dem JZXKMUIPYY, bois Leuchte löscöend und dem Geliebtet'i winkend,
sowie die Zusammenkunft der Liebenden im Garten; aus dem dritten Aufzuge: des suchen, auf das Lager gestreckten Tristan Fluch übxr den furchtbaren Trank und der erschütternde Liebestod. Dre Reihe der BMW aus Um „Parfifal“, dem Schwanen- sange des Meisters, eröffnen die Beschwörung Kundry's durch“ den Zauberer Klimxsor und dre Scene Parfifal's mit Kundry, d8r „HöUenrosZ“ im Zaub8rga118n; dann folk die Taufe 1181 2813181811 durch Parfifal und die gewaltige eindruck - 00118 Sc8118 dkr Erh8bung des erlösendM Gral-Heiüqtbums. (13811 B8schluß 081: Vilderscsrie machen sechs Blätter zu den „Meister- smgern von Nürnb8rg“. Für diese sind g8wäblt: aus dem erssen Aufznge Evch8n's B8gegnung mit Walther von Stolzing in der Kirche und der Prbbegesang des [WWW Vor den Meister- s111gern;„ aus „dem zMiten Aufzuge: die Begrüßung bes Hans Sachs d11rch Eva und B8ckm8ff8r7s Ständch8n, endlrch die Zusammi'nkunft d8r beiden Liebenden in 1381: Werkstatt des Hans Sachs und die Preiskrönun Walther's durcb Eva auf der Johannis-Festwiese. Sämmtliche 5 *lätter find nach den Ori inal- kompositio118n in Kupferäßung Vorzüglich ausgeführt und je na der G8samn111timx1mng 08rschixd80fchbég zart (1816111. Der von Franz Muncker berfaßt8 T8xt giebt weniger eine Erläut8rung 3.0 den einzelnen Bildern, als einen Kommentar zu dem gesammtm Kunstichaffen Richard Wagner's und 13811 Gedanken, die ihn dabei 181181811, wobei die in dem vorlie en- den Bande behandelten Mufikdramen in ibxem Wesen und iter B8d8utung spezicxll b81811chtet Werden. Auch dieskr zwcit8 Band wird allen V8r8hr8m 989 unsterblichen Mc-isiers und seiner errlicb8n Werke 858111001818 Freude bereiten wie der LrstL. Unt8r den diesjährigen Wäisbnachtsgaben (1811611 Lk jcd8nfal1s zu den glänzendsteu und 108111)- vo en.
Aus 08mf8158n Kunstwerlage von Franz Hanfstängl in München 11891 ferner ein schönes photographisches Blatt vor, welches ein bisher in dcr O8ff8n111chk8it nichk bckanntes Vildniß der Königin Luise wiedergiebt. Di8189 POrträt (Brustbild),*dessen Original fich im 238171138 Jbr8r Maj8stät 88r Kaiserin und Königin Friedrich be- findct, 118111 die Unbsrgcßlicbe Monarchin, dix: Mu'ter Kaiser Wil- 581111'9 des Großen, in noch fast mädchenbaft zarter Er- sch8inung dar. Das 11850858, bon 18ich8n Lockkn umrahmte Gesicht mit TM 10r8ch8nd811 AUJM ist dem B8schauec zugewendet; das einfach8, bnftig8 Kostüm z8igt di8 0116008158111)? Mode der da- maligen Zeit und läßt den schlanke'n, schmucklosen Hals frei. Als Maler 1389 Porträts wird aus dem Platte C. Tischbein genannt, also 8111 Mitglied j8ner weit 0813W8igi8n Künstl8rfamili8, deren Signatur zahlr8ich8 Bildniff8 bochstebender und berühmtcr Persönlichkeiten des vorigen und aus dem Anfan98 dieses Jahrhunderts txagen. Dte Sorgsamkeit, mibxwelcber die Hanfsiängl'jche Anstalt 1181 der Re- Produktion von Kunstrvcrke'n 118111 Verfabrt, giebt die Gewgß- bkit, daß das Originalgemälde mit (111811 Feinheiten d8r Incarnatwn und der 101111113811 malerischen Qualitaten in der einfarbigen Scala der 5136118 (3811811 wiedergeg8ben ist. Soviele Porträts von der Königin Luise, deren Schönbeä und Güte 10 Hoch und ,mit Recht gerübmt wvrden, 96150119 bekannt sind, es kann fich “0061 bisher kaum 8in8s an 2185180 und Anmutb mik dem oben erwähnten meffßn. Das- s8lbe 8rscheint ßerade zur rechten Zeit, da fick), alles für dte Jubel- f8i8r des 22. März 1897 rüstet, und ist in dtcser photographischen Außgabe j8 nach der Größ8 des Formats für 18, 7,50, 4, 3 und 1211, sowie MUM (7119 Grabüre zum Preise Von 15 „14 yon dem genannten Verlage 1011118 durch a118 Kansthandlungen zu bezieh8n,
Literatur.
11'. Die deutsche Kaiseridee in Prophetie und Sage. Von 111. F. Kampers. München, H., Lüneburg, 1896. Pr. 5 „“ _ In der (8111181111118, dieses Buxbcs wrrd dargelegt, daß sich bei allen Völkcrn dm: W811 Sagen finden, die Von einem goldenen Z8italter, einer (5110118 8wig8n Friedsns und vollendeter Glückseligkett berixbten, und ebenso Prophezeiungen, 518 die Wicderberstcüung dieses (Gluckes durch einen großen H8lden 0d8r B8sr818r verheißen. Naturgemäß txeten 51818 ZukunftsboffnungM immc'r am stärkst8n in Zeiten der Trubsal und Bedrän niß auf, und mit V0r118b8_ knüpfen sie an große (181151 1118118 P8rfönlicbkeiten an. Auf dieser (Grundlage untersmcbt nun der Verfaff8r die deutsche Kaisersage, dte m der Kyffhäuserlegcndc ihre poetischste Form ([efunden hat, und 118111 fest, daß das ganze Mittklalter bndurcb Hoffnungen auf das Erscheinen eines solchen Messias gehegt wurden, als den man bald Karl den Großen, bald Otto ]., bald einen der Hohenstaufen ansab. Die Sa en erfü118n sich mit nationaldeutschen oder impe- rialistifchen oder [erikalen oder antipapsFltcben Gedank8n; j,8 nach der Lage dsr politisch8n, kirchlichen und soztalen Verhältniss andern sich die Wünsche, den-n Erfüllung man von dem kommenden oder wieder- 8r1ch8in8nd8n Helden erwartet. Das We'rk bebanbelt den Gegenstand sebr gründlich und sei daher all_en, die sich fur den Gexnstand iutcress'terkn, als fi81ßig8, erschöpfende Darstellung dieses bemas
em oblen.
13117. I[Meußisckoex Feldbe'rren 11111) Helden. Als Beitrag zur vater ändischen Geschichte von Wilhelm 'Bußler. 4. Band. Gotha, Schlößmann, 1896. Prets 391€ _ Drese Sammlung „Lurz-
8faßt8r Lebensbilder sämmtlicher Heerfubrer, deren Namen, preußtscbe 9181101180188 tragen“, behandelt im vorliegenden Bande d18 Namen:
rin Au ust von Preußen, von Podbielski, von eucker, von Holßen- YFZ 001? Scharnhorst, von Clausewiß, von L nger, von Hmderfin,
E11 von Dieskau, Fürst Radziwiü, von Rauch. Das Buch will keine erschöpfenden Biographien dieser Generale bringen, sondern nur kurze Skizzen ihres militärische'n Lebens und ihrer Verdxenste, die die Persönlichkeit d8s Einzelnen in den Hauptckparakterzugen erkennen lassen. Die Erzählung ist im allgemeinen zutreffend, nur hätte bret und da der Stil etwas sorgfältiger gefetlt werden können.
11". Die Schreckenstage von Saalfeld und der Helden- tod des Prinzen Ludwi Ferdinand von Preußen. Von 23.13. König. Meiningen Zungbanß und Foriker, 1896. Pr. 1 .“ „„ Dieses Büch18in giebt nkcht eine zusammbanqende Darstellung des Treffens von Saalfeld, sondern es behandelt nach einer kur en Ueber-
cbt über das Gefecht nur einige Momente und stellt insbe ondere die Berichte über den Tod des Prinzen Ludwig Ferdinand zusammen. Es geht daraus berVor, daß der Prinz im Kaxnpfe_mtt einem Franzö- sischen Serge-Inten gefallen ist. Das Buch tft mtt einigen bubschen Illustrationen geschmückt. 72 Band 1
' s Ma azin. ck NEUSS Laustßiséhe- In iLem vorliegenden Heft schi ert
. a 81, 1896 JeörrrtiüxénHSY1F83chdie Gefch1cht8 bes Oberlausißer Sechsstädtebünd- nises während der Zeit von 1346 bro 1437. Da die Krone Böhmen, zu der die Oberlaufiy gehörte, nicht im stande war, für Nabe und Sicherheit zu sor en, so tbaten fick) die Städte Görliv, Laubau, Zittau, Baußen, öbau, Kamenz [usammem um 1115 in der Abwehr eden Friedensbrucbes und der _Ver olÖung von Verbrechern munter- ktüßen. Der Bund wurde in jener egend bald ein wichtiger aktor, und nicht nur der räuberische Kleinadel batte ibn zu : sondern au mächtige Fürsten wie die benachbarten rafen von eißen und M bremßatten mit ibm [u rechnen. -- selbe Thema behandelt P. Arras, der eine Anzab Regesten , “» «11 111999; 9999 ammen e .- nenw enw e „ „ rührt Hermann Knothe, nämchh die Aufkaufung von Bau -
Rittergutsbesiver. Die Bauern der Laufiv, ursprüng *