i en Büßkenwkrkfamkeäé. In Berlin Léa! Lie ZYXMeaterlÜn entfaltete vor der scharf?“? 'inzxen “Vordergrund. in den s t Fällen a ,
Wn'auf ber Bü"ne erschien, bewährte er sicb stets als tüchti und
vnskäüdakkkßvbller Künstler. Seine Leistung als
I!)"én's .Wikdente' “M! zu .den besten, de bisher geboten er für seinen Fest-
"er in “den D enst der Wobltbätigkeit in der er, wie immer mit Erfolg
Wor en Und. Es 'war 'da er einstrbtig, da «bend, de en Vorft'eklungsertra
th ba e, diese'Rölle wäb'l e,
au f. Dém Jubilar wmden im Laake des Abends alle Ehren Kätheil, welein festlich“ estkmmtes Zu likum darzubieten vermag. "sehender éifall und zaxllose kö ill 2 Vlumenspenden veranla ten rzen Ansprache Ausdruck zu ge en,
ibnuscbließlitb, seinem Dank in einer
Im Köniali en Opernbause findet moren der vierte ck Königlichen Kapel e unter Felix
Symphonie-Abend der Weingartner? Leitung statt. Zur Aufführung Werke Ludwig van Beethoven's und zwar: die ., idelio', das Klavier-Konzert tn Ls-äur, die
. onöre' Nr. 2, die Symphonie .4-c1ur) Nr. 7. Sämmtlicbe'Siß- Yve find vergriffen. Die öffentli e'Hauptprobe ßndet an demselben
(I Mittags 12Ubr, statt (BMI zu 2 und M
der Herren Klein, Vollmer, urschian, Blencke, Herßer, Oberländer, Ei holz, Damen von Hochenburger, Lindner und Am Sonnabend gebt „Doktor Klaus“ und um ersten Mal .Der lange Preuße“,
A im von ohde, Stabs-
Fr ulein indener;
Lüberen preußischen Re imentGensdarmes: Herr Matkowsky; der alte Zogun, Kosaken-Hetman: Herr Arndt; Roger,
Marquis von Sturmeck, Ordonnanz-Ofsizier im Stabe Napoleon's: dom Rheinbund-
General: Herr Graf Bjelinski: err Link" Frau Ursula: Hand ung begicbt sich auf Wanda's Schloß, Eylau am 7. Februar 1807.
bde: Herr Arndt; *
auptmann
Molenar; Bemarrois. Lieutenant: Herr Her er; aushofmeister:
Herr Ludwig; Mückenberger, Kontingent: Herr Nesper; Colet,
Purschian, Nevpmuk, rau Schramm. Dre wenige Stunden vor der Schlacht bei
' Das Werk ist vom Ober-Regisseur Grube in Scene
Dem Lessing-Tbeater ist gestern,wiedie Dire
demKöniglicben Polizei-Präfidium die Mittheilung zugegangen, daß die Komödie .Getbeilte Liebe" („ÜmanI“) von Maurice Donnay auch in der neuen Text-Redaktion nicht freigegeben werden könne und
das Zensurverbot somit aufrecht erhalt-xn bleibe.
Verfügung hat der Spielplan der Woche die folgenden Aenderungen erfahren: morgen gelangt „Madame Sans-Göne', am Sonnaberxd „Comtesse Guckerl" und am Sonntag „College Crampwn“ (unt
Georg Engels als Gast) zur Aufführung._ ' Im Theater des Westens rst dre
würde, aufgehoben worden.
Konzertbause durch eine besondere werden. Außer der „Jubel-OUVLrtüre“
Wcttsrbericbtvom 17.Dczcmbs1*, 8 Uhr Morgens.
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Bklmullet.. 756 !NNO _ ; ' MOTM; k
Aberdeen . . 752 FM
Christiansund 756 OSO
Kopenhagen . _751 WNW
Stockholm . 445 NNO
-' paranda . 76] NÖ Oskan. . . 758 „OSO
Cork,?)„uce'ns-
town . . . 756 NNO Cherbourg . 755 „SW Helder. . . . 754 TSW Sylt . . . . 754
mburg . , 754
winemündc 752 Dunst Ne'ufabrwaffc'r 749 Wms Memel . . . 744 Münster. . . 755 _ *- Karlsrubc' . . 757 wolkenlos » 6 Wissbaden . 756 bedsckk 0 München . . 756 . wolkenlos «11 Chemnitz . . 758 er _- 8 Bc'rlin . . . 755 * bedéckt -- 6 Wien . , . . 759 bedkckt -- 3 Breskau. . . , 757 Dunst '»«- 6
Triest . . . . x 759 wolkig 4
Ucbcrsicht dcr Wittkrnng.
Eine ZONE niedrigen Luftdrucks erstreckt fiel) 5011 Großbritannien ostwärts über das Nordsee- und süd- liche Ostseegebiet hinaus nach dem westlichen Ruß- land, mit Steuer: niedrigsten Barometerftandes Übkk der Nordsee und östlich yon Wisbv; im Süden und Norden davon ist die Luftdruckverl'bei- lun gleichmaßig. In Deutschland, Wo etwas S nee gefallen ist, ist das Wetter kalt, an der Küste trübe, im Binnenlande bkitt'k; Helgoland und dkt äußerste Nordosten find frostfrei. München meldet 11, Grünberg und Cbxmniß 74? Grad
unter Null. Deutschk SLLWartC.
wolkenlos SÖnee x“ Schnee ) bedeckt Schncc'
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bektkr wolkig
' halb bed. bedeckt bedeckt
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Theater.
Kömgluhe §chausptele. Frecta-x: Opern- aus. 17. Svmphonie-Abend der Köyiglichen „apeüe. Dirigent: Herr elix Wemgartner. Solisi: Herr Ferruccio Bu oni. Proarauxm: ]) Ouverture zu .Fidelio“ von Beetchen. 2) Klavxer- zert 1513-c1ur von Beethoven. 3) Ouderture zu „Leonore' Nr. 2 von Beethoven. 4) Symphonie z-äur Nr. 7 von Beethoven. Sämmtliche Si?- läße find vergriffen. Stebpläße zu 1 «;ck sind n er Fo-Mu kaltenbandlung von Ed. Bote und G. o , Le pzigerstraße 37, sowie an der Abend- kasXFL ztu habexÖ Ub O itags r: effentli e an t r be. Eintrktjs-Karten zu 2 und 1 '“?“de „er oHof. Musikalienbandlung von Ed. Boe und G. Bock, Leipzigerstraße 37, sowie an der KaZea zu haben. s.Symphouie-Abend am 7. unar 1897. Schauspielhaus. 287. Vorstellung. Abu Seid.
“Köni lichen Schauspielhause werden morgen die LufisZF-x „AbugSeid“ und „DaSzwc-ite Geficbt'Huyter Mitwirkung eme, Hartmann und der Haus;:er gegeben. -
Schauspiel in vier ufzügen von Rudolf Stray, kn Scene. Le „teres Sxück ist folgendxr- maxm bese t: Wanda: Träulein PoYpe; E tsabeth, tbre Schwagerm: das
nächste Freitags- Abonnements-Vorstellung, da ste auf den ersten Wéilynacbtstag faÜen Den Abonnenten wird dafür die Vor- steüung am Mitjwoch, den 30. d. M., zur Verfügung gestellt. _ Der Geburtstag Carl Maria Von kaer's wird morgkn xm Gedächtnißfkier und 587: OuVLrtürcn zu
ein i ii, . ,réischü ', OOFnYrigjxßrk F v
in denen er als dice „Aufforderung zum Tanz ,
Schwarz) und Anderes.
almar al in
und 11/4 Uhr am Saugarten.
elangen nur aus Photographiscb auf enommen,
uvertüre zu
Ouvertüre zu
[ich [WT tigt werden. Das
] bk ' t “M e Bo e fernen Horizont vorführen.
Molenar, dcffen Beispiele alle „ heute am Sonntag nationalen Bäderverbande feierte mit 25 jährige Während im Anfan
Rittn'tei ter im 8 s Betbeili ung der schlesißcben Bäder
Warmbrunn. Die dem medizinischen und . angenen 25 Jahren eme ie berührte ach und Verwaltungégebiet,
ese t. B umfaßte die
ion anzcigt. von
Jnfolgs dicser
erwor.
Arbeik erfolgreich begangen
zurückscbauen und wird
Lustspiel in ] Aufzu don OScar Blumenthal. In Scene geseßt om ber-Regiffeur Max Grube. - Das zweite esicht. Lustspiel in 3 Aufxügen von Oanr Blumenihal. In Scene geseßt vom Ober- Rc isskur Max Gruben Anfang 7k Uhr. Honnabend: Opernhaus. Der Riu bes Nibe- lungen. 3.2158nd: Siegfried in 3 kten. Von Richard Wa,:nc'r. (Sikgfried: HLN? Wilhélm Grü- ning, vom Stadt-Tbcatkr in Hamburg, Brünnbilde': Frau Ella" Gulbranson, aus Christiania, Erda: Fran Ernsstine Hsiuk, Vom Stadt-Tbsatsr in Ham- urJ, Albc'rick): Her Friy Friedrichs, als Gästs.) Anfang 6T Uhr. Schauspile-xns. 288. Vorstellung. Doctor Klaus. Lustspiel in 5 Aufzügen von Adolf L'Arrongk. An- fang 7? Uhr.
Deutsrhcs Theater. Freitag: Hanuele's 7TitFthtelfahrt. -* Vorher: Ohne Liebe. Anfang r.
Sonnabend: Die versunkene Glocke. Sonntag, Nachmittags LZ Uhr: Julius Cäsar. - “21561158 711 Uhr: Die versunkene Glocke.
Lerlmcr Theatcr. Frc'itag (14. Abonnements- Vorstcuung): Zum ersten Male: Aschenbrödel. Anfang 7-1 Ubr.
Sonnabcnd, Nachmiüags 3 Uhr: Aschenbrödel. - Abends 7.) Ubr: Reuaissancc.
Sonntaa, Nachmiltags 2ck Uhr: Aschenbrödel. » lesnks 7§ Uhr: Kaiser Heinrich.
Wcffmg-Theater. Frsitag: Madame Sans- Gönc. (Jenny Groß.) Anfang 75 Uhr.
Sonnabknd: Comteffe Gnckerl. (Jimny Groß.)
Sonntag: Conege Crampton. (Georg Engels als Gast.)
Nrsrdxxnz-Theaier. Dirckiion: Sigmund Lauten- burg. Freitag: FernaudW Ehekontrakt. ([In 1115 13 pubbs.) Schwank in 3 Akten von Georges Féydkau, deutsch von Benno Jacobson. Anfang 7) Uhr. Sonnabend: Fcrnaud's Ehekontrakt. (1111 111 73. 18. paßßs.) Mittwoch, den 23. Dezember: Zum ersten Male: Der Frauenjäger. (119 WWW.) Schwank in Akten yon Gkorges Fehdeau, deutsch von B. Jacobson.
Neues Theater. Direktion: Sigmund Lautsnburg. Freitag: Bolk- sprüuge. Schwank kn 3 Akten von Paul Hkrscb- beraer und C. Kraav, mit Benußung einer fran- zösischen Idee. - Vorher: Die fittliche ordernug. YYY)“ in 1 Akt von Otto Erich Hartle en. Anfang
r.
Sonnabend: Bocksprüuge. «* Vorher: Die sittliche Forderung.
Sonntag: Bocksprünge. »- Vorber: Die fitt- liche Forderung.
Sonntag, Nacbmktjags 3 Uhr: Zu halben Preisen: Der Hüttenbesiyer.
Freitag, den 25. Dezember 1896: Zum ersten
Male: Marcelle. Sckoaukpiel in 4 Akten von Victorien Sardou. Für de deutsche Bühne be-
Oberbn" und .?:ecios ' W das Programm
eine Arie aus Jem .FreiscbüßF, Mugen vou Fräulein Mayer, ferner
Jagd. _ Die nä sten und leßten Königlichen_ Parforce- Jagden in cKefer Saison finden morgen, Frettag, den 18.-
und am Manta , den 21. d. M., an beiden Tagu? um 12k/4 Uhr im Jagdschloß Grunewald
Mannigfaltiges. Das „Panorama der Stadt Berlin“, vom Ratbbaustburm
Ratbbauses aufgeste t worden und kann von beute (Donnerstag) ab daselbt in der gewöhnlichen BesuchSzeit von jedermann unxntgelt- Panorama se t sich aus zwölf m den Dimen onkn von 1 zu 0,50 m gehaltenen ,
dem Beschauer die Reichshauptstadt aus der Vogelperspektive bts zum
Breslau. Der auf Anregung des Bürgermeisters Dengler- Reinerz gegründete Schlesische Bädxr'tag, welcher als der Bahn- brecher auf dem Gebiete der Bäderderetmgungen zu bezeichnen ist und
bestehenden nationalen und inter- gefolgt 15. Dezember hier seine 25. Jaberversammlung ab und dem einvicrtelhundertjabrtgen Bestehen Jubiläum des des Bestehens des
später a e schlesischen Kurorte der Vexeini ung angesch offen. sodaß heute dem Bädertage angehören: Altbetde, linIberg, Goczalkowi , Görbersdorf, Königsdorff-Jastrzemb, Landeck, angenau, Muskau, 5 einerz, Salzbrunn, . „ ThätiYeit des Schle [chen Badertagcs auf “ crwaltungsgebiet war in ükcraus Zeit- und S reitfragen auf dem ärztlichen soweit sie die Bäderkunde betrafen, und Hygiene in Bezug auf Wohnungén und die Nahrungs- und Genußmittel, den“ dellenscbuß, die Kurtaxfrage und allgemeine VsrwaltunJSMaßregeln, sowie Stellung der Badeärzte, Kurmittel aller Art, ' logie,Jmmunität des (Gebirges, In- und Desinfektton u.s._w. Welchen Aufschwung und welche Verbéfferungen die vereinigten schlesijchen 'Kuryrte seit dem Bestehen des Bädertaqes zu Verzeichnln haben, geht au§ emer Zu- sammensteüung über die seit 1872 in den einzelnkn Wadern vor- enommenen größeren Neuanlagsn, Bauten, QueÜenbobrun en :c. Die Gesammt-Frequenz aller schlesischen Kurorte 8. an kurgebraucbenden Personen 1872: 17 750, 1896: 24 946; Durchreisenden, Sommerfrischlern xc. 1872: 11250, 1.896: 26029. Diese Ziffern ergeben ein serfrcu'lsitclchs Resultat und zeigen, daß dle JLWL en 1 . kann mit großer Bxfriedignng auf die v-srgangenen 25 Jahre weiter
SÖiffbauerdamm 4 a.. / 5. -
Concertlno für Klarinette (Herr 21 Nummern zä
seit 25
. . 6) borismen statt. Das Stelldichem tst
in Kurorten,
ist gestern im Bürgersaal des
ildern zusammen,“ welche bury, Grafschaft bemerkbar; viele
Konzert
am 14. und anstaltet werden.
sind, hielt glsichzeitig Vorfißenden des Vereins. Bädertages die
haben fick)
eine geringere war
der folgenden eit die scbkfiscben Kurorte u ersten Ranges zu Lachen oder darin zu, er alten. -- _ blende Taoeöordnung mu aßte wiederum ein „z . (1. folgende Boxträge: Z Der Schlesische abren und die Tbätt kett der
Schlefis e Bädertag seit 25 Ja ren und die badeärztli 3) Entwurf einer Miethßordnung, 4) ur in den Kurorten, 5)
Arbeifsfeld und u
8) S uv der Bade-VerwÜtungc-n durch den Bädertag g schuldete Angriffe in der Oeffentlichkeit, 9) Fäkalienfortschqffu" kn Badeorten, 10) Sanitäre Einrichtungen und eptdemiscbe Krankbe en 11) Beweßungsspiele und Gymnastik für Ku ort 12) analaTionen in Einze versuche, 14 Stempelsteuer für Promenaden-Konzerte 2c„ infektionssa en u. s. w. Die Verhandlungen werden im künftjgen Frühjahr wieder im Druck erscheinen.
London, 17. Dezember. dem „W. T. B.“ zufolge in Mehrere Sekunden dauerndes Erdbeben wahrgenommen.
St. Petersburg, 17. Dezember. wird auf Wunsch des Kaisers im Laure dieses Monats ein großes zum Besten der Notbleidcnden in Indien und ferner auch ein solches für die Nothleidcnden in Montenegro ver-
Annecy, 17. Dezembe'r. Zn . entstand, nach einer Meldung des „W. T. B.“, zuotschen italienischen und französischen Arbeitern eine blntige Schlägerei. Zwei Jjaliener wurden verhaftet.
ie d e “ZM"
adeverwaltun en, 2 Thätigkeit, rage der
ilquezJen in PHYS“ ) Ueber Moorprodukxx;
egen Under-
Schuß der
über Moorbäder ,
kabtnen, 13) Ueber Sauerstoff-Inbalatriöux: 15) Des.
Heute früh 5 Uhr 30 Minuten wurde eft- und Mittel-England ein
ereford, machten fick) die Erscheinungen am FMI inwobner stürzten erschreckt auf die Straße.
Wie „W. T. B.“ erfährt,
dem nahc gelegenen Tbomes
harlottenbrunn, Cudotva, edwigsbad-Trebniv und
den ver-
große und vielseitige.
wicher, ( Fmanzen),
den Kurort selbst, die
Inhalation, Maffage, Klimato-
Rechte).
strug: 1). an
Der Schlesische Bädertag
bemüht sein, auch in
§chiUer-Tl)catrr, Freitag, 21561155 8 Uhr:
Demetrius. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Ein Wintermärchen,
Theater des Wesens. Kantstraßc 12. (Wahn- bof Zoologiskbec Garten.) Frsitag: Gräfin Lea. Anfang 71) Uhr.
Sonnabend: Zwischen Himmel und Erde. Swnnsaß- Nacvmittags 3 Uhr: Bei halben Preisen: Hamlet, Prinz von Dänemark. " Absnds ?:) Uhr: Gräfin Lea.
Theatkr Mum“ den Maden. Behrenstr. 55/57. Direküon: ??. Frißscbe. Freitag: Der Mikado. oder: Ein TYR“: Titipn. Burlesks Operettc in 2 Akten von . S. Gilbert, deutsch Von Julia?) FrißsÖe. Yéusik Von A. SuÜi_van. Dirigent: Herr KWEÜMListLr Korolanyt. „„ Hierauf: Unter den Linden. BaÜctybantasic Von BMU!) Jacobson. Musik Von aul Linke. Dirigent: )xrr Kapell- meister Da ms. Dkk cboreoqrap ischs Theil arrangiert und einstudiert von Grsco Poggkoxcsi. Anfang 7) Uhr. Sonnabend: Die schöne Helena. 3 Akten von Jacques Offenbach. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Bei bis zur Hälfte ermäßigten Preisen: Die Fiedermans.
Freitag, den 25. Dezembkr: Zum ersten Male: Der Schmetterling. Operette in 3 Akten yon WiUncr und Buchbinder. Musik von Wkinbcrge'r.
Thalm-Theater (Vorm. Adolph Ernst-Theatkc). Dreßdenerstraße 72/73. Direktion: W. Hasemann. Freitag: Goldene Herzen. Schwank in 4 Akten von C. Karlwcis. Anfang 7-1 Uhr.
Sonnabend: Goldene Herzen.
Zentral Theater. kalte Jakobstraße 30. Direktion: Richard Schuss. Freitag: Emil Tbomaé a. E. Eine wilde Sache. Große Augstattungs- Posse mit Gesang und Tanz in 6 Bildern von W. Mannstädt und Julius Freund. Mufik Von Julius Einödgbofer. Anfang 75 Uhr. SSanabcnd und die folgenden Tage: Gitte wilde
a e.
Operette in
Konzerte.
Eonzerthauxx. Karl Mehder-Konzert.
Freitag: Weber-Feier, unter gefälliger Mit- wirkung der Opernsängerin Fräulein Mayer.
Alle Abonnements haben Sonntag, den 20. De- zember, Gültigkeit.
Ztrkus Renz. Voranzcige. Dem boch- geehrten Publikum der Haupt- und Residenzstadt Berlin gestalte ich mir, die ergebenste Anzeige zu machen, daß ich am Diensmg, den 22. Dezember 1896, mit meiner Gesellschaft wieder hier eintreffen und die dießmali 6 Saison am Freita , den 25. De- zember 1896 (1. eibnacbtsfeiertag), * hends 711 Uhr, mit einer Glite-Vorstelluu in metnem baultch verschönerten, auf das elegantete und komfortabelste eingerichteten Pracht-Zixkus in der Karlstraße er- öffnen werde. Es zieht mich dieSmal um sofreudiqer hierher, als sich im Laufe dieser Saison der Tag zum fünfzigsten Male Fähren wird, an dem einn mein seliac-r Vater mt einem damals sebr be-
Bern, 17. Dezember. Bundeswersammlung wählte heute früh für die neue dreijährige AmtSperiode
nämlich: Dcucber- T urézau, Frey-Basel-Land ( ii (Posten und Eisenbahnen), Lachenal:Ge'nf, Ruffy-Lausanne (Inneres), Müller-Bern (Justiz). Alle Gewählten _ehören der radikath PZrtei an mit AUSUahme von Zemp (kat olische eu er, zum Bundes - Präsidenten nimmt das Deparjcment des Auswärtigen, bisherige Präfidcnt, das Departement des Handels, der In: dustrie und der Landwirthschaft. Halten ihre Departemcnts. 149 Stimmen zum Vizc-Präsidcnten gewählt.
Nach Schluß der deaktion eingegangene
Depeschen.
(W. T. B.) Die vereinigte
Bundes=Räthe Hauser-Zürick) Z e m p : Luzern
die gegenwärtigen
tär),
149 von 151 Sttmmen gewählt wurde, über- Lachenal, der
welcher mit
Die übrigen Mitglieder be- Rufft) wurde mit 124 von
(Fortscxzung ch Nichtamtlichen in der Ersten Beilase.)
einzog. Getragen von der Gunst dc§|Publikums und durch bis weitestaebendc und schmeichc_lbafteste Anerkennung aller, selbst der böchsten KrLiJ-x, stets zu neUTn Tbaten, zu friscbkm Wagkn angespornt. ba! sick) dsr Zirkus Rknz zu dcr *Vöbc Emporsckowingen können, die er, so darf ick) wohl mit Recht bebauptrn, als erstes Kunstinstitut der Welk hkute simzimmt. Allen dcnkn, die hier» beigetragkn und NT ihre herzliche Zuneißung von meinem seligen Vater auch auf meine Pkrson übertragkn haben, ganz bssonders aber der lieben und Verehrtxn (Kinwohneryxhafj Berlins, fühle? ich mich aus tiefster Seele zu i_nmgxm Danke Verpßichtet, Aber nicht nur durch aufrichtige Worte, neén auch durch die That möchte ich myinxm Dankesgesübl Auökruck verleibkn. Und so erscbcme ich dicémal in dcr Jubiläums-Saiwn des Zirka"- Renz nicht nur mit kinkm Künstler-Personal, dss auf jeglichem Gebiets der circenfischen Kunst„ wre auf denjknigcn dcr Gymnastik und der Komthas Vollcndcste in sick) VCrc-inigt, sondern auch mit ('an neue-„n, aufs sorgfältigste vorbereitetén und mi] den größten pe'funiärsn Opfern in SCOUT gekeßten Original-Ansftattungs- Pantomime, die“. an Origmcllität der Handlung, an Pracht der Aus- stattung und an überraschenden Effskten aller Art ach Bisherige übertrc'ffen und, wie ich zuberficht1tch glaube, fick) auch aÜseitigen BcifaU erringen Mrd. So bvse ich denn die Hoffnung, auch durch dj_eyc Art des Dankes crwciscn zu können, wis bock) :ck das mir und meinkm Unternebmcn stets axzcigte Wohll- wollen zu schäßkn wc'iß. Mit dcr Zuficherung, mcm ganzes Bestreben sté'ts darauf richten zu wollen, mkr dicse Gunst auch für die Zukxuft zu erhalten, »Er- barre ich in Vorzüglichstcr Hoéoacbtung und Ergeben- beit Franz chz, Königlicher Kommisfions-Ratb und Dirkktor. Famtlteu - Nachrtchteu.
Verlobt: Frl. Ida von Ebrenfiein mit an- Forst - Assessor Andrc'as von Wilucki (Grudsch1lk.3)- _ Frl. Anita Nordknbolz mit Hrn. Gericbts- AffLssor Bruno Wedding (Berlin). ,
Gcboren: Ein Sohn: Hrn.Prkm.-Lteyt. Fröm- von Lützow (Berlin). -« Hrn. Rittmetster Jil!) von Dincklage (Hannover). -- Eine Tocbtckx YU ;Frbdrost Frhrn. von Hamtncrstcin-Gcsmold
e .
(H(estorben: Fr. Caroline Gricbcnow geb. Klebe! ( Berlin).-Hrn. Ober-Hof- und .Was-Marschall z-D- vonLiebknauTochterElse(Pa11anza).- rn.5.),llbr8cht Von Gadenstedt Sohn Barthold (Vo! ersbeim). ““ Verw. Fr. Amtßratl) Bertha Bayer, geb. Rik ner (Drcsden-A) -- Fr. Stabßarzt Helene Aeu- mann, geb. Lachmann (Krotoschin). - Hr. Stadt- rat!) a. D. Otto Warnke (Görliß). - «Hr. Fa' brikbefißer Gustav Gebauer (Pitschen OFM)?!- - Hr. Rechnungs - Rath a. D. Carl Kubfä (Berlin). _ Hr. Hausbofmkister a. D. Rudolph Ernst Berlin). - .Fr. Kommissions-Ratk) Herr- mann “ ccker (Berlin .
__-
Verantmortlicher Redakteur: Siemenroth in Berlin.
Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin-
Druck der Norddeutschen Bu druckerei und Verlags“ Anstalt Berlin ZW., Wi elmstraße Nr. 32-
Sechs Beilagen
arbeitet von Paul Lindau.
;
scheidenen Unternehmen zuerst in die Thore Berlins
(einschließlich Börsen-BEilWÜ-
zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich
Erste'Veilage
Preußischen Staats-Auzeiger.
. „)|-(a: 300. Berlin, Donnerstag, den 17. Dezember , 1896. Deutscher Reichstag. besitz, wie die Praxis in den von mir schon gknannten Partikular- ! Werth der übrigen mit dergleichen Hypothek belasteten Grundstücken
149. Sißung vom 16. Dezember 1896, 21/2 Uhr.
Die in dsr vorhergehenden Sißung, über wslche in der gestrigen Nummer deH Blattes berichtet wurde, in erster und zweiter Lesung gsnehm1gte Erklärung zwischen dem Reiche und Fratzkretch, betreffend die Regelung der Ver: tragsbezxehungen zwischen Deutschland und Tunis, wird in dritter Beralhung genehmigt.
Es foxgt die erste Berathung des Gesehentwurfs, bs- reffend dte Zwangsverfteigerung und Zwangs: verwaltung.
Staatssekretär des NLichS-Justizamts 1)1'. Nieberding:
Meine Herren! Mit dsr Einbringung dikser Vorlage entledigen
* fick) die Ve'rbündeken Régikrungen des ersten Tbcéles der Verpflich- tungén, die ihnén auferlegt Und durch Artikkl [ des Einführungs- 975865 zum BürgLrTichen Gesstzbucb. Nach dieser Geseßesbestimmung, n-xe sie im Sommer dieses Jahres bcschlossen wvrden ist, sol] das Bürgerliche Gese'xzbuch in Kraft tréten gleichzeichtig mit einem Geseße über die AbändCrungen des Gerichtswerfaffungsxxksexzes,
. soweit diss? bedingt find durch den Inhalt dss Bürgérlichen (Geseß-
buchs, mit einem Gkseß, betreffc'nd dié einschlägigen Aenderungc-n der Zivilprozeßordnung, mit einem Gaseß über das Verfahren in nicht streiti,;-'n Rechtssachkn, mit einsr Grundbuchordnung und mit einem Essex; übcr dis Zwangsversteigcrung und die Zwamgsverwal- tung dcr Jmmobilisn. Dk'n lkßtcrc'n Gegénstand behandelt die Vorlasc, 151€ beun- zur Debatte stc'bt. Meine Hérren, ,das R€ichsgericht hat nicht crst bei Gclégknheit dss Bürgerlichen Gefeybuchs die „Hand gwlrgt anf di? Regelung des Sabhastations- rechts, als Links Töeils dcs vm; Reickswsgcn zu ordnenden bürger- lichen Rechts. Bc'reits di? Zivilprozsßordnung batte ebknso wie die- chxngWoUstreckung in das Mobiliarcigenthum auch die Zwangsvvllstréckung in dic Immobilien in den Béreichibrkr Bestimmungkn gézogkn, absr fie hatte doch in der Erkenntniß, daß dsr wichtigste The'il des Snbbastationsrkchts nur im Wege cines bcsondersn Gessßkk; fich rkgéln lasst, fick) darauf beschränkt, einige wenige Grundsäßx zu dixsér Matc'ric fsstzulcgkn und im übrigcn zu- nächst Vcrwikfen auf D?" Inhalt dkr Landesgkseßgebuns. Der wichtige Tbkil, dcr zxmächst dsr LandsSgesexchbung aus der Zwaxmßvoüstrcckung in das Jmmobiliareigenthum vorbehalten Wurdu, bcxraf dis zwangséckisc Verstkigkrung und die zwangsweise? Verwaltung der Grundstücks. Barsieigskung und Verwaltung im ge- richtlicbkn ZwangIVerabrsn bildkn dLn Gkgcnstand diésés Geskß- entwurfs. In Der That würde» das n€ueJmmobilienr€cht, wie es durch unskr Bürgcrlichcs GeskYbuck) bc'gründet ist, 11icht haltbar sein, nicht nach «UM Richtungén bin durchg€führt Wkkdkn können, rvknn wir nicht dafür Sorgc tragen, das; in dcm Verfabré-n der Zwangsvoll- ftrkckung gsgen dk" immobilen Bcfiß dicjknigén Grundsätze Vol] zur Antykndung kommsn, welch€ das Bürgkrlickye Geseßbuck) bezüglich d€r Bélas'tung dcr Grundstücks aufgsstcüt bat. Dcnn in dem Sub- bastationövkrfabren Mrdkn nicht allcin bis auf den Grundstücken rubchen RSÖTE bcscitigk, sondern Es werden auch nlue Rechte", die dsn Grundbefiß bslaste'n, bßgründet, Und ('s ist notwa'ndig und likgt in den Endziklkn kss Bürgerlichen Géscßbuchs, daß auch nach disser Richtung hin gleichmäßizx in Denkschland Verfabrkn wird, vérmöge dcn Grundsäkzkn, dis das Würgcrlickye Geskybucky für dic Bkgründunz], Uebertragung Und Busetjigung Von HypOjHCkkn und anderen Vsrscbuldungcn aufge'steUt bat.
Mkinc H(rrkn, dic ge.»,xcnwärtigs Vorlage“ bcrubt auf wobl be- währt:", durch dis Erfabmmg Dkk wirtsckschaftlichcn Kreise und durch die Prüfung der göricblléckykn Instanzen als bcjlsam bestätigten (Grund- säßcn, wic sie die pkkUßisThC Gc'scngkbxmg aus,;cbildct hat, wie fie dic Geseygebung Buysrns nnd SachsLns übcrnommcn bat, auf (“1an Rechte also, das mit Verbäliaifxmäßig gcrinxxen '.]lkxw-xichungln in dem ganz überwikgcndsn Thsilc Deutschlands bcrcits Gcltung hat. Die- ,vrc'ußisckW Geschxkbung darf den Ruhm in Anspruch nehmen, das; fie zuerst VCLsUch1 bat, mik bewußten Zielkn von den Jrrwc'gen abzukvmmen, auf die das gcmcxine ?!kcckxt untwr dlm Drucke Von ungerchlten Grundbuchverhältnisssn und unüberssbbaxen, den Grund- besitz bslastc'ndsn Priv-xtbypotbsksn und Vorzugsréchten das ganze Subhastationswesen bingskrängt worrkr'. ist. In ciner sebr allmäh- lichen, an dsr Hand Prakjisckxkr Bosbachnmßkn Vorgeschrittknln, vor- sichtig durchgeführtkn Nov:l]knx29schg€bung ist dic? Prsnßisch Gasex- gebung nach und nach zu einer fortneüen Vkreinfachung, zu einst salblichcn Verbesserung, zn Sinkt Bésch17unigung de's Subhastations- 1*('=7al)rens gklangt, bis "(*:-f; endlich im JaHre'1883 cin neuss um- saisznkks Gesey dic Materic cndaültig für Prc'ußc'n zum Abschluß bracbtk.
Dieses Gessß, mc'ink Herren, ist das Vorbild gkwesen für die
entsprechenden Geseßk Bayerns und Sachscns, und LS bildet anch die Untälage für den GcseßkntWUrf, ker Ihnen gegknwärtig unter- breitet ist. . Meine Herren, sin bedkutungsvoller wirthsckxaftlicher Gedanke ltkgt diesem nczuen SubhastatkonSrecbt zu Grunde. Wäbrcnd nach d'en! früheren Recht in dkm Augenblick, wo dis Subhastation über em Grundstück voÜzogen wurds, der ganze Kredit diescs Grundstücks in das Ungewisse gsseßt wurde, indem alle Belastungen, die auf dem Grundstütk ruhten, nun bestitigt wurdkn und theils zur Ablösung, theils in Wegfall gebracht werden mußten, stellt das neuere Sub- basfationSrecht Preußens und der übrigen schon genannten deutschn Staaten in Uebereinstimmung mit dem Vorliegenden Entwurf den Grundsaß ayf, daß ein leMdstück niemals zur Subhastation Ikbracbt werden kann, wenn nicht zunächst für aÜe dix-jenigen Belastungen, die vor dem die Subhastation betreibende'n Gläu- ékger fich befinden, volle Deckung geschafft wird, derart, daß diese Belastungen von der Subhastation unbkrübrt in alter Recbjsficherheit bestehen bleiben.
Dieses sogenannte Deckungsprinzip, meine Herren, das fich nur sehr allmählich unter manchen Kämpfen auf Grund umfassender
vbachtungen zur Anerkennung durchgerungen hat, ist für den Grund-
staaten evident Sexveist, Von garnicht hoch genug anzuschlagender Be- deutung; dem Eigentbümer 1768 zur Subbastation ;;Lsteüten Grund- stücks ist dadurch die Sicherheit gegebsn, daß, soweit es irgend möglich ist, sain Grundstück nicht zu unterwertbigemPrxise Veräußert werden wird ; der Kreis der Bieter ist dadurch in einer Weise erweitert worden, daß der Eigenthümer dic? Auöstabt hat, den bestmöglichen Käufer unter dsn zur Lizitation erscheinsnden Bietungslustigsn vertreten zu sLth; der Kredit des Eigenthütmrs ist auf diese Weise in fühlbarer und ber€chtigter Weise erhöht worden; dsr erth der Hypothkken ist nicht bloß Erhöht worden, Weil fie fieber stehen, dix? Möglichkeit solider hypothekarischer Belaskang ist auch wer,;rößxrt und dadurch dis Nei- gung, Hypothekén im Grundbesiß avzulxgsn, (;estärkt worden; der Hypothekengläubiger ist fichsr davor, jeden Augenblick durch eine
drohende Subbastakion im Befiß fein9r Hypothekarischen R€chkc er- .
schüttert zu werden. Meine Hsrre-n, däe Rcichsgkseßgebung kann nichts Bkfferes thun, als diesen Grundsaß, der in der gerichtlichen Praxis troy mancher formellxr Stbrvierigkpiten fick) bLWährt hat, der in den [andwirtbscbaftlichen Kreisen ungetheiltcn Beifal] gefunden Hat, ihrersc'its zu übérnebmen, und ich zwxifls nicht, daß disser Sch1itt auch hier im Hauje die überwikgcnde Anerkennung findc'n wird, Nur in zwei, allerdings ebenfalls wichtig€n Punkten Hat die Re- gierung es für nötbig gefunden, die Grundsäßé dcr besteh-ankn Par- tikularrechte der großen deutschen Staaten zu ergänzen. EI ba: di:?ses xxesckpshen müssen mit Rückstcht auf 0971 Umstand, daß, während dix? Geseßgebung, diE- uns zum Musx'kr disnte, yornchmlicl) in solchen Landesgebieten Geltung befißt, in Welchsn der größére Gxundbxfiß Vorhexrfchxnd ist, nunmehr dikskr Gescßentwurf fich aucb erstrecken soll auf den Westsn und Südwesten Deutschlands, in dem dsr Klkin- befix, bis hinunter zum Parzeüenbesiß eins herv-orragende wirtbslhaff- lich8 Bkdcutung in Anspruch nimmt. Auf die Vsrhältnisse des .Klsinbefißes, tnßine Herren, ist aber in dsr Gefkygebung Preußens, Bayerns undSachs-Zns nicht in demMaße Rückficht genommen und brauchte naeh den VerhältUiffen dicéscr Staaten nicht in dem Maß? Rückstcht genommen werden, wie der Westc-n und Südnoestkn Deutschlands es Verlangt, wch der kléincr-Z parzpllierté Grundbesikz im Nordkn und Ostkn die RoUs nicbt spielt, dic er im wsstlicbsn und süxwestlichen Theile unserss Vatérlandes einnimmt. Disses also, meine ÖZHeren, hat dazu gefükrl', daß wir zWei Grundsäßs in den Enthrf haben auf- ncbmen müssen, die in dcr prkußisckyen und ds: Okrwandtsn parti- kularen deutschen Geseßgébung ksine Ansrkennung gqundkn batten "nächst dén Grundsaß, daf; bei Sinkt Subhastation de'r erstehendk Meistbietcr nicht génötbigt ist, unter aÜen Umständen das “')."keistgebof, dsn Preis, zu dem ererstanden hat, auch baar zu berichtigen, sondern, das; ('I ihmcrmöglicht wird, dcn Prsis in Einzelnen Terminzablupgen zu er- 1€digcn, ihn, wie man es in Süddeutschland nennt, in Zielern abzufragen.
Volkss, die die Ncigung und das Bcstrebsn habkn, M) in dcn BLW klkiner Landstücke zur Ergänzung und Stärkung ibrer wirtbschaftlichen Existenz zu sätzen, von nicht zu untcrschäßender Wichtigkeit. Würden diese Kreise genötbigt sein, in jedem Falle und sofort den ganzcn Kaufpreis zu erlegen, so würde ihnen die Möglicbkeit rkgelmäßig gk- nommeén sein, ein Grundstück zu erwerbkn; dsnn fie würdén wora'aé-
sichtlich in den meisten FäUen über die dadurch in Ansyrucb gc- 3
nomme'nm Geldmitte'l nicht Vérfügen. Indem dcr GCsLJLUNVka ihnen jx'ßt cinen ch weisen wil], auf dem fie mittels aÜmäblichr Abtragung des in dem Subhastationsverfabren crziéltcn Gebot-Js dennoch alsbald ix1d6n Bkfiß dCsGrunr stücks gelangen könnc'n, trägt er dchcrbältniffe-n und dkn wirtbschaftlichkn Bedürfnissen dks kleinen Landbcfißxö und dt'k unteren ländlichsn Bevölkerung Reckmung.
Der andcrc Grundsaß, meine Herren, bezieht sich auf die Bar- bältnisse dcr Gefammtbypotheken. Unter Gksammthyyotbcken 5er- stebt man, wie Sic wissen, diejenigen Hypotheken, di? nicht auf einem Grundstück allein haften, sondern die auf einer Rcibe von Grund- stücken derart ruhen, daß der Hypothekengläubiger aus jedem der Grundstücke nach Wahl seine Befriedigung suchen kann. .Das stärkt nakürlich dc'n Werth der Hypothekcu insofsrn, «119 der Hypothckengläubiger nach den jenscilt'gkn Konsthathn auf dasjenige Grundstück zurückgreifen wird, welches ihm nach Maß gabe der Vsrbältnisse die meiste Aussicht bietet, zu seiner Befriedigung zu gelangen. Wenn nun die Gefammtbypotheken immer der Art wären, daß sik aus einem einzigkn Grundstück vermöge dcs über "dkn Wert!) der Hypotheken hinausgkbcndcn Wertbs des Grund- stücks kariedigung erlangen können, so würde kein Bedürfnis; Vorlikge'n, hier eine Sonderbkstkmmupg zn treffe'n , und ein solches Bkdürfniß besteht in der That in den östlichen und nörd- lichen Theilen Drutscblands aucb kaum; aber im Süden und Westen Deutschlands hat diese Gesammtbypotbek eine eigenthümliche Gestalt angenommen. Die Hypotheken, die in dicsér Art cine Reihe' von Grundstücken belasten, find regelmäßig von Einem solchen Vétrag, daß ihre Deckung aus einem einzigen der bslasteten Grundstücke übst- baupt nicht erzielt werden kann, daß vielmehr, Wenn dkr Hyprtbsken- gläubiger zur vollen Befriedigung gelangen wil], er unter allen Umständen genötbigt ist, auf eine Reihe von Grundstücken zurück- zugreifen, also aus jedem dieser Grundstücke nur einen verhältniß- mäßigen Theil seinerHypotbeken zur Befrkc'digung zu bringc'n. Würde nun für solche Verhältniss keine besondere Vorsorge getroffen, dann würde im gegebenen Sabbastationsfalle die Subbastation fich erst dann vollziehen können, wc-nn sich ein Bieter findet, der bereitist, dcn in dem sogenanten geringsten Gebot enthaltenen Betrag der Gesammtbvvotbc'k mit- zuzablen. Das wird er aber nicht können, weil er'damit einen Preis zahlen müßte, der weit über den Werth des Grundstücks hinausgeht. Um in solchen FäÜen dennoch die Möglichkeit eines Subbastations- verkaufes zu erzielen und die Hypothek pm radu des Wertbs des einzelnen Grundstücks zu decken, bleibt nichts Anderes übrig, als dahin Vorschrift zu treffen, daß bei der Bemessung des geringsten Gebotes nicht der Gesammtbetrag dieser Korreal-Hypotbek, sondern nur eine Rate aus der Hypothek in Anrechnung kommt, wie
fie dem Werth des einzelnen Grundstückes in Vergleich mit dem
. - . , : G'bot it Meme Herren, das rst namentlich für dis rvcnig béfiZ-anc'n Kreise ÖW ' l s
5 entspricht. Dadurch wird zweierlei erzielt: einmal fiebern wir über- 3 haupt erst die Möglichkeit, die wirtbscbaftlicb nothwendig gewordene 1 Hypothekenbklaftung bei ganz kleinen Grundstücken zu angemessenen ; Preisen durchzuführen; zweitens wird dadurch erreicht, daß die zur ! Subhastation gestellten Grundstücke auch wirklich zur Subhastation Z und daß nicht Subhastationsverfabren eingeleitet ; werden, die, wie von vornherein zu übersehen ist, einen Erfolg nicht haben können: also, für das" Verfa hrkn sowohl wie auch für die wirth- schaftlichen Verbältniffs ein Vortheil.
Meine Herren, ich bejchränke mich darauf, diese leitenden Grund- gedanksn der Vorlage Ihnen mit kurzen WorteU darzulegen; auf das Detail und die sonstigen Bestimmungen bier einzugeben, würde einen Zweck nicht haben. Das Subhastatéonsrycht ist eine derjenigen Materikn, die besonders Schwierigkeiten in ihrer rechtlichen Konstruktion bersiten und die fich in ihren Einzelheiten, namentlich in der ersten Lesung, schon im Plenum erörtkrn lassen. Wenn ich mir gestatten darf, über den (Entwuxf ein Gesammturtheil abzugeben, so ist es das: ; er beruht auf den bewährtcn Grundsäßen des Rechtes, das in : dLm übkrwäeg€nden Theile Dsutscblands bereits in Geltung ist; er ) Vchertbe't die Erfahrungsn, die im Laufe der Zeit mit der Partikular- ß gesetzgebung gemacht worden find; er nimmt Rückficht auf die eigen- [ é
gelangen können,
artigen wirtbschaftléchen Verhältnisse, wie stein großen, Wirtbscbaftlicb blühenden Gkbietcn Deutschlands bezüglich des Kleinbefitzes bestehen, und er hat diejenigen Erinnerungen benußt, die im Laufe der Jahre gegen den von der Ersten Kommisfion für das Bürgerliche Geseßbucb ausgkarbeiteten und der Oeffentlichkeit'zugänglich gemachtkn Entwurf * Von seiten dsr Praxis und der Theorie erhoben worden find. Des- halb, msina Herren, glaube ich, den Entwurf mit gutem Grunde Ihrer wohlwollenden Prüfung empfehlen zu können. (Bravo! rechts und links.)
AbgKaufsmann (fr. Volkßp.): Ykit dym Deckungsprinzip find Tuts Erfahrungén gemqckyt worden; nur in 84 Fäüen wurde das Ver- 'abren a„ufgcboben, wetl das „geringste Gébot nicht erreicht war, und M89 Fallxn'rvurde das gcrmgste (Gebot Erst bei wiederholter Ver- stjexgerung Erzrext. In den MkistéJU FäÜSU ist es Erreicht worden, und du? dkm Betxmber der Zwangsvxrsteigkrung vorangebendsn Gläubiger . fi'nd a_l_so bßfrtedtgt wvrden. Dm ZwangKVLrstLigerung ist erleichtert; ; dthrUth Und (MVZLI'QÖWLUHNZD yon dem preußischen Geseß geregelt,
dqs „Zustsllungswssxz: tst O_erer:*.sach1. NSU ist die Mö lichkeit der Be- wxlltgung; von Frtstkn fur die Zahlung dks KaUZJk-ldes und die Kaxfgkldscbelegnnxz außkrhalb des Gsricbts. Redner schließt mit der *ÖM'JUW- das; Exc Presse: _und die. Betheiligtkn fich mit der Vorlage rchxsclkyxafngkn und dre Kommtsfion in ihren Beratbungen unterstüßen *cr en.
WTI- Bass erman-Z _(nl.): ,Die Materie ist in der Vorlage im Ü'UJLMLUWU wohl zrvk'ckmaßtg und befriedigend eordnet. Für eine emgehende IZL'sPl'SchUW der Vorlage eignet si die Materie nicbt bx'sondsrs. Dre (Etnsuhruxxg-Ns Deckungsprinzips für das geringste
, . durchaus zu_ blUth, aber es ist dock) zweifelhaft, ob ntcht ÖL! kg!" KorxkalYHypothek doch eine andere Ordnung getroffen wxrdkn muß, dmxnt ntcbt durcb einc Cbikane des Gläubigers Grund- stuxkx zur „Vcrstxtgsrung gelangen zur Schädigung des Schuldners. 2016 Gcwabrung von Tbéilzablungen entspricht den süddeutschen Vorschxtftcn; dadnrä) wird d?" kleim'n Leut?" die Möglichkeit ge-
gebßn,b als Bjet?! mit auszut'rctsn, 05:18 sofort das Kaufgeld bereit zu a 1'17.
Dis Vorrkchts dsr Bauhandrverker können auch in diesem
?
Gcschk geändert jperdßn. WEnigsté-ns könnte man fie in der Nr. ] dss § 10 untar dtcjkmgkn einreiben, welcbe Ansprüche haben für Aus- 6.7.5». zux Erhaltung odcr nötbigen Verbesskruna eines Grund- sx_uck5. VPU,.LUF) dcr Versteigsrung der Schiffe dürfen nicht dteYlmtIgcrgchtc [m al1gezn€in€n zuständig scin, sondern nur die Amts- gcrtchtc, bk! _de'mn Schtfföregistcr geführt werden, weil an diesen
Orten a;;ch 018. Lc'ure Vorhayden find, Mühe auf die Schiffe bieten. Wenn xm Schxff 'rhsinabwarts nach Holland oder Bklgien kommt, Wlakd „('In auSlLandtscbkr Richtkr die- Rechte der deutschen Hypotheken- gxaubtzsr artsrTsnnkn? Wixd ?r daz" Schiff nicht als Line bewegliche Sache: betrachten? Darübc-r müßten internationale Vereinbarungen gktroffk11_wcrdsxr. .M-xr zxvllsge Jebsen hat mir mitgetheilt, “da? auch be'zuglich dcr Ée'ksckpiffc Rkckxtc dsr .Ldchyfökkungläubiger nich ankrkannt Ysrde'n.
_ Abg. Spahn (Zentr.):, Ick stnvfcer eine kommissarische Be- ratvung; das chtrum st-rbt rm Ganzcn auf dem Boden des Entwurfs und wunscbt mzr „einige Ybändkrnngcn. Bedanklicb ist die Zwangs- bvpothk, die wtr tn Prcmzsn, aber nicht in andsren Staaten haben. In Prcyßcn' haben wir damit keine» günstigkn Erfahrungen gemacht. Bedenklxct) rst fexner die Regelung dsr Frage der Gesammt- bypotbcke'n; man x_oüte dubci ssbr Vorsichtig sein, weil sich die Ge- sammthyv01lck-.'kkax_nicbt Vkrljtkédx'n iasssn, weder bei der Zusammen- legung,“ noxx'? 1:81 “oer Tr-cnnung vou Grundstücken. Ob es möglicb sern wrrd, _dkn B3u5211dwsrkern zu helfen, ohne daß das ganze Grundbuckzsystem geändert wird, iii hoch sebr zweifelhaft.
. Abg. 1)1'. von Buchka (d. komp): Ich kann Herrn von Czarlinski nxcht U11rccht gebkn, wéznn cr ??_ste'rn meintc, daß das Juristendeutsch ouch,m;?ncjpßDkutschc'mckyx vcrtandxn. Das habe ich so recht gesehen, als ick). 111 7:16 Mystsrten dxcscs Gcs-Zes Einzudringen Versmbte, wel es doch mch! h_lof; fur Juristsn, sondkrn am!) für Laien bestimmt ft. Ékfké'ullch :|, das; der Enttvurf das Dcckungsprinzip nicht nur auf- xecbt erhalt, ,sondkrn anch weiterbildet, daß die dem Betreiber der ZwangL-chxtctgckung vqranst-leenden Gläubiger gesichert sind. Dass en kann ich den Vorfchrtftsyuber die Zwangsbypotbeken und die He- s9111mthypothxksn ntcht zusttmmexx. Ich beantrage, die Vorlage an kme Kommtsfion Von 21 V?it*1iedern zu überweisen.
Abg. Dr. von Dzienx owski (' ole) hält dafür, daß da! Dlckum-VYUUZP fich doch 1xtch1_übxrall cwäbrt habe, und empfiehlt, ntcht klkß'ken dam'rnd beschaftigtsn Arbeitern, sondern auch den Saisongrbettkrn, den Rübsngrbsitern ein Votre tfür ihre Fordenm en zu gewabren. Békaucrlécb sei Es, daß nicht fog eich die neue Rei Grundbxzchordxiung vvrgxlkat sei, denn obne Kenntniß derselben könne man die)? Vorlage nicht gut bkratben. Redner fragt, ob die Vor- rechte- d.“,k Lankschakten aufrccht erhalten bleiben. Er glaube das aus den Belttmmungkn des Einführungsgeskßes schließen zu können.
Staatssekretär des Neichö=Justizamts 1)1'. Nieberding:
Meine Hsrrsnk Ich möchte nur auf zwei Bedenken des Herrn Abg. von Dzismbowski antwortsn. Der Herr Vorredner bat zunäch| seinem Bedauern darüber Außdruck gegeben, daß der Entwurf der Grundbuchordnung noch nicht in den Händen des Reichstages sich befinde, und die Meinung angesprochen, daß es für das Verständniß des Subhastationögeseßes doch von Wichtigkeit sein würde, auch den Inhalt der Grundbuchordnung zu kennen. Meine Herren, ?ck bedaure auch, daß dieser Entwurf noch nieht so
aber nicht alles auf einmal machen. Ich glaube mich aber nicbt ck
weit gediehen ist, um ihn dem Reichstage vorzulesen. Wir könne; ,