1915 / 213 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 09 Sep 1915 18:00:01 GMT) scan diff

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, tquetku, de- 5. «*:-on uu.“- ,- - . „. kaff. Oban? m '“ k . cba eu ?otsevl. Peas und ; .... «:| , " ". . **: _FQ.WMU-nnf-FMSchM Beamte der Militärverwaltuna.

Daub Verfü- des „Kriegsministeriums. Den 4. September. SFr." (Göttingen), Ob. Peter. d. Ref., 5. Abschied bewilligt.

Uvizlieh Bayerisch Armee.

München, 30. August. Seine Majestät der König haben Silk Annböchst bewogen gefunden , uachstebende Personalber- änderungen Alletgnädigst zu verfügen:

bei den Offizieren und Fähnricben:

am 23. d. M. zu befördern: zu Lw. obne Patent die Fähnricbe: Sen, Martin, Trübswetter, Svller d. 10. Feldan. Regts., diese mit Wirksamkeit vom 24. Juni 1915, Fibrn. v. Ow, Fthtn v Pravckb 5. Ins. L-lb-ngt7-, Scholl, Cnovf, v. Faber du * Faur, Arndt, Zilcber d. 1. Cbov. Regks,1-Zteren unter gleich xe'tiqer Vexsesung zum 20 Ruf N., v. Stetjen d. 4. Chet). ' News., Kropf d. 5 Fxldart. R&W, Gerner d. 3 Train-Abt.; zu Fäbxricben obne Patent: die Fahnet-junker, Unteroifi-ieje: Brand d. 3. Int. Regts., Datengel d. 9 Inf Reth, Wagner d. 10. Feldart. Reth, Ramge, Grafenberger d 3 T-ain-Abt.;

ein Patent res Dienstgrad» vom 19 Eevt-mb-r 1914 z.- v:r- leihe": dem Lt. [][-ich 1“. 1. Cher). Regie. unter Vorbehalt der späteren Neqelung se'nes Rn. 979; . .;m 25. d. Mrs m. d. g-seßl. Pkns. z. Dißv. xu stellen? den

E !! Lt. Paul, Korn. 12. 5. Fel art. Btig., in Geanmiauna spipes

_ Abichiedkgcsxchxs und unter Verieibuvg kes Sternes zum Militär- Vetdiensio'dyn zweiter Klasse mit Schwertern; _

den Abichied m. d. aeskßl. PMs. zu bewiüigen: dem Obxrrxen Schmidt, Kom. d, 7. Inf. RUM, dem Hauptm. Wewer ,d. - 10. If Regis, beid-n m. d. (E'laubn. z. Xorttragen d. bisb-“r Umf. m. d-“für Verabicbiedetk voraeicbxi-benen Abzeichen:

zu erteilen: d-“m Obersjl. a. D Hahn 13. Erlaubn. ;. Tr. d. Unis. d. 18. Inf. Regts. m. d. für Verabschiedete vorgeschriebenen

Abzeicbm; den Fähnr. Schwanbäuser 1).

zur Reserve überzufübren: 5. Feldatt. Reats ; zu b-iördern: zu Hauptl-uien: den Oblt. Arendts d. 399150". Re,“. mit Patent vom 9. Angust 1915 (115), den Oblt. a. D. Croissant; zu Ob ts die 5319. a D. Pfleaer, Baurkedkl; zu 5318. ohne Patent: die Xäbnrkcbe: Handicbuber, _Reuter, offmann d. 22. Inf. Reats., Nopitscb d. 1. Ja.]. Bars, itrtbes, Hoffmann d. 4. Ehe!)- Regts., Kerber, Merkert, Seibert, Harteneck d. 5. Chev. Nexus„ Schneider d. 7. Cbkv. „Reats., Kremer, Roth, Babin er, Wirsing, Martini des 2. F'ldart. N-gtä, Lobinger d. „11605 Mais., Raab, 91810- . sch.rotb, Heniasf d. 2 T-lear MW.; zum Fäbn . und 919121) extra zum Lt. obxxe Patent dcn Fahne junk", O7fii Srüvertr-ker Maisel d 12." Feldatt. R-'qt:»'.: zu FabnrkiF-kn obne Patkni- “di- Fahnenjur-k-“s, Unteo'fizire: Bauer, Krautheim d. 8. Inf Regis, Schmitt, Hacker, Raab, Wolz, Schimvf d. 9. Jnf. RWTH., Hasinaer', Wild 1) 12. F21dart. Regts., Scharfenberger, Dannemann d. 2. Train-Abt.;

Patente des Dienstgrades zu verleihen: dem Obexsten z. D. Gloß, dem Mai Seidensticker, Pl. Maj in Munchen, den Majoren 3. D. Skbobert, Färber, Mkrgner, Ritter und Edlen v Taeuffenbacb, den Major-n a. D. v. Svi el, Gürster, Schmidtkonz, Lampel, den Hauvkleut-n a. D. 5 811.1, Kolb;

zu chaiakte'ifieren: als Oberstlt. d. Major a. D. Reber; als Münte: die Lauvfleute a D.: F1 bn. v. Kövvelle unter glekckyieitiger Stellang z. ., Frhrn. v. Tautpboeus Unt“! Crikilung d. (Erlaubn. 3. T1“. d Unif. d. 1 Feldart. R&W. mit 5. für Vkrabscküedeie Vor- gksckxriekepyn Abxkkchen, dix Haitvklkuie «. D, ?Kinkcker, Richter, 01“ Zcug-Maj. dM Zcua-Hauptm. a. D. Sitterer, c-1s FLUkkw. Maj. dsn Feuerw. Hauptm. a. D. Ruß,

Königlich Württembergische Truppen.

Ernennungen, Beförderungen und Versetzungen.

Stuttgart, 26. August. Holz, Unt. Zublmsjr. b. 111. Bat. Res. Inf. Regts. Nr. 119, unter Belassung in seiner Fcldstelle zum Zablmstr. ernannt.

Stuttgart, 30. August. 11 Leutnants, vorläufig obne Patent befördert: die Fäbnriche: Frank Wilhelm), (:I 68 (Erick), Haidlen (Ernst), Renkenberger (Godfxev), Renz (Adolf), Rnbe (Otto), Säbüle (Emil), Stakb (Günther) im Gren. R. Nr. 119, Fct1cher (ZWEI Hindennach (Walter), Mangler (Otto) im Inf. R.

r. . Zu Fäbmicben befökdert: die Unteroffiziere: v. Seeger (Karl) ' im (Gren R. Nr. 119, Werner (Julius) im Feldart. R. Nr. 29.

Beck ([ Stuttgart), Obst. 1)- Ref. 1). Inf. Regis. Nr. 121, zum Hauptm. in diesem Regt, Meyer (] Stuttgatt), Lt. 1). Res. 13. F-ldart. Regis. Nr. 65, zum Oblt. in diesem Regt., Maurer (Hermann), Vijefeldw. im Gren. N. Nr. 119, zum L!- 1). Ref. diefes Regis befördert.

Zu Leutnants d. Res. d. Inf. Regis. N|“. 121 befördert: die Nizefeldwebel: Bavba (Albert) (Calw), Hauser (Gottlieb) (HHU), Hägele (Otto), Göß (FUL), Günther (Max), Kay (Heinrich), Müller (Emil), Schnizer (Goitlob), Schumm (Friß), Walker (Wilhelm) (Ludwigsburg) in diLsLM Regt.

Werts ck 1 ans), Vizéwachtm. im F31dart. R. Nr. 29, zum Lt. d. Res. dieses egjsq Bläß (Hermann)(Brucksa1), Vizefeldw. im Inf. R. Nr. 121, zum Lt. d. Landw. Inf. 1. Aufq-b. befördert.

Zu Leutnants der Reserv-Z beiördett: rie Offizierasviranten des Beurlaubtenftandes: Rothacker (thin) (Gmünd) im Res. 0inf. R. Nr 119, K*.mmelmann (Heimicb) (Mergentheim), Simon (Artur) (Gmünd), im Res. Inf. N. Nr. 247.

Bergin ann (Simon) (El]wangen), Oifiz. Aspirant d. Bears. Standes im Landw. Inf. R. Nr. 124 zum Lt. d Landw. Inf. 1. Aufgeb, Reinwald (Eugen), Ofßz- Äspirant d- Veyrl- Standes me Rest. Inf. R. Nr. 247, zum Lt. d. Landw. Ins. 2. Aufgeb.

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Wohlfahrtspflege. Frauendienst unter dem Roten Kreuz.

Aus der Not des Krieges geboren, betrachtete der Vate'rländiscbe Frauenverein in mehr als vierzi jähriger riedenstätigkctt das Rasten für den Kiieg stets als seine vorneTmste An gabe und als im Sommer vorigen Jahres der oberste Krieasberr sein Volk, zu den W_aff8n tief, a1s wir den Kampf beginnen mußten, der entsche1den ioll uber Sein oder Nickptsein deutscher Macht und deutschen Wesens, da zeigte sich auch der Vaterländische Frauenverein in seiner Gesamtheit bereit und gerüstet für die nicht geringxn Anforderungen, die der Ernst der Lage ein ihn stellte. Gieicbwie in früheren Kriegen, Jud es auch dieSmgl zwei große, gewaltige Pflichten, die der Vate11andische Frauenverein Heer und Vaterland ge enüber erfüllt: die Kriegskrankenpflege und die Kriegswobl abrtspflege.

Etappe und Heimat find die Gebiete, wo sich dix Vaterländischen Jraumpereine in der Kriegskrankenpfl ege betatigetx. Bet dem amvfmden Heer ist eine fürsoxgeriscbe Wirksamkeit fur sie aus-

eschloffen, und nur wenn sich die krie erisch-“n Ereignisse auf heimat- lcbem Boden abspielen, kommt ihre ilfe in Frage. Troßdem ver-

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_ 1- . ' . eil voa * uud iakri-Daoelm M “"leider"-Manu e mm . rein [amatug der WFM lee!ben a&buFerm-ieinn salzen Be 5 , 1 en v etz a eger, die für ihr Vaterland geblutkt haben, in die Hetmanlamette be- förderte. Die Wirkung der modernen SchußwaFen und die Uebenabl der Feinde btin en es naturgemaß mit sich, daß nach ieder aroßeu «lacht viele Vexwundete und Kranke des RücktranSports barten. Steben nun fur diese Zwecke Lazarettzüge n1cht auSreiÖend K!!! Verfugung, so verwendet die Heereßverwaltuna einfache Züge, denen ein komplitierter Verband- wecbsel nnd die Verabreübung von Kofi allerdings nicht erfolgen kann. Damit sc.? deu verle ten Feldarauen troydem an nichts mangele, hat man für derartige ran-porte besondere Verband- und Etirisxbunas- stynen aus den Bahnhöfen in- Leben gerufen, bei denen weibliches Pfl-gyv-rsonal gemeinsam mit Krankenpflegern und Mitgliedern ch Samtä skolonnen vom Roten Kreuz Samantxxdienste verrichtet. Fur die zurückka-btenden VerWundeten und Kranken 11“ d kn der Heimat ne en den staatsicben Reservelazaretten dle Vercinslazarktte Yoni Roten Kreuz zur Au'nabme bkreii. Die Zweigvereine des Vaterlat-dtscben Fraum- vereins stklien für diese Zwecke meist solche Baulichkeiten jut Ver- süauna, die kn FriedenUeitkn bereits als Krankxnanstalt-n Verwendung fanden. Daß unter der nambwten thl manche qusterscböpfung Vorbandkn ist, braucht wobl kaum besonders bxtont. zu werden. Aber auch dort, wvdie Räume der Krankenhäuser nicbt auersxckpen, wo man nach Bkbelfen Umschau ballen mußte, hat man durch Errichtung 'von Baracken Stättyn geschaffen, in den-n es den Aufnabniebeische_nden an nichts mangelt. Zahlreiche Krkegs*er1este finden auch in Geband-“n Aufnahme, die 10718 andern Zwecken dienen. Warmbetzigkeit und Menscbknfrerznd- lichkeit bgben eben manche Tür und manches Tor geöffnet, die frubrr der AUaemeinbeit verschlossen waxen. Mit _gutem Beispie! gipg darin die erste vatetländiscbe Frau Jbre Maxxstät die Kaiserin und Königin voran, AÜLtböch11weéche dée Kgl. Orangerie zu Potßdam 0161ch nacb Kriegsbeginn zur Unferbringung Vethndeter besjimmte. Dxm edlen Vorbild folgend, hat noch manch_efürs111che Frau Genesungs- siätten für die KriegEVexl-Zten zur ersügung gestellt - es sei da nur kurz erinnert an das Refidenxscklcs; in Braunschweig, deffen einer Teil eine Zeitlang auf Anordnung der jungen Herzogin als Lazarett diente; und viele ankere, die das Schicksal für die Sonnexseite dcs Lebkns bestimmt hat, haben ihre Besitzungen Und La::dhausn_ber- gcaeben, um Weniasiens in ktwas ihren Dank abtragen zu können jenen geaenüber, die für des Vaterlandes Bestehen 1hre Gesundheit ge- opfert haben.

Neben der Krieaskrankenpflkge üben die Vater1ändischen Frauen- vereine in ausgedkbntem Maße Krie Swoblfabrtspfleae. Wynn ein Regimxnt hinausziebt wider den innd, dann finden fick) die Mitglieder dkk Vereine auf den Bahnhöfen ein und Erqmckcn die Abfahrenden mit Speise und Trank. Di-se Critisckzungssteüen reichen bis weit hinein in das priet dsr Etappe. So fanden unsere Tapferen Wenige Wcchkn nach dex Eroberung Von Lüttkcb auf dem dortigen Bahnhof deutsche vaterkär-discbe Frauen und Jangfraum damii bksekäftigt, die nach langer Fahrt Ermüdeten durcb Erßiscbungen zu belebe'n und mit LHEÖxsxxnben aus der Heimat zu erfreusn. Auch das Weihnachtsfest byt dtn Vereinsmitgliedern wiUkon-mene Gelegenheix, ibrsn (Eifer im Wohltun zu bekunden. Als es herannabtk, sendeten die 700 000 Mit- glieder des Vaterländisäpen Frauenwereins enva ZZ Miüionen Pakete ins Feld. Ebenso wurde ke nsr vergcffev, der das Fest dxr Liebe in skinem heimatlichen Lazarett begkben mußte Sclbst in den Verband- räumen auf den Bahnhöfen brannte der Tannenbaum und erklangcn deutsche Weihnachtslieder, und mapcber Vérwundste mag angeficxts so viel trsuer Fürsorge seine Schmerzen VergesFe-n babkn. Gin rkicbes Feld der Tätigkeit smden die theilandlschen Frguen auch in den Näbsiuben und Arbeixssjmten , wo Waicbe und Verbandmaterial vkrarb-xitet, verpackt und vexsandet wird. Das [“Blaue muß natürliä» 011611 Axxfoxderunsxen der Anti" u.».d Anytik entsprecbx'n. Infolgedcssen gslten fur seine Vorxcbriiten, und jeder Verkin ist im Vssiß einer Musée'rkßste, di? Proben von Wäsckoe und Verbandmatsrial enthält. Das Schakpiezupfen früherer Z-itkn kenn] man allerdingß nicht mehr; heute Werden weiße, sterilisierte Manzel bei der An- fertigung Von Verbandmitkeln ge'tragen, und Bindeniéneidemasäyinen und Vindenwickekmascbinen gewährleisten eine einwandfreie .Her- stellunq. Zur Beschaffung und Ergänzung des WäschLVqrrats für die Vereinélazaretts zieben die Vereine Heimarbeitermnkn - meist Frauen won Reservifien und Landwehrmännern, - heran und helfen durcb auskömnüicbe Bezahlung sozxalxr Not steuern. Aber das warme Empfinden der deutickZen Frau, die ihre se]bstgewäh1ten Pflicbien so treulicb erfüllt, beqnugt fich nicht mit dém, was gesjrkmie Vorschriften fordetn. Jbr Heiz treibt sie viel weiter, und so floffén denn während der kalten _Jabres- sxit Ströme 0071 W011? in (Gestalt vrn Sttxtmvfen, PulswarMC-rn, Kopfichüjzern usw. 1319 bin zu den Schüßengtaben, wv unsere Fsld- grauen die sichtbaren Z€ichen des Gedenksns jubelnd in EmpiarY nahmen. Auch in Küche und Keller, (Garten und Speicher fand fi so wancbks, das binaußwandcrn konnte. Man begann 0110 zu schmorsn und einzukockzcn, und bald konnten Tausende VM Biicbien mit Frücbten, Maß und Marmelade cm die Front oder in die Lazarelte vsrsandt werden. An diefen Liebesgabenspknden beteiligte fick) in hervorragendem Maße der Hauvaftand dk's Vaterländischxn Fraitenvereins. Ihm war aus aüen Kreisen der Bevölkerung s0.V161 Gsmüfs und Obst zugsgangen, da freiwillig? Hilfskräfte morZatelang in der Königlichen Gäitnerlebranjalt zu Dahlem damit be1chäftiét Waren, die Voxräte zu sortieren, beim (Einkochen zu Helfen cm;) in de Gläskr zu füllen. In gleicher Weise konnten 16 000 Weckalaser mxt Neben, Hasen, Hübnekn und Fasanen gefüÜt mexden. Uebexbaypt gibt es wohl keinen Zweigwerein, der nicht bald nach Kriegsbeginn ein Dkvot zum Aufsammeln dcr Liebeöaaben einrichten mußte, so zahlreich trafen diese Ern. Ihre richtige VeriSisun-g und Verwertung ist eine Aufgabe:, die nicht immer zu dem ganz leichten gehört.

Noch ein Axbeitsg-biet, beworgerufen durch die Schreckniffe des Kriegés, eröffnete ßcb den vaterländiscben Frauendereinkn. Es galt, den vertriebenen Auslanddeutschen und den flüchtigen Osivreußen Unterkommkn, Kleidung, Speise und Trank zu qe- währen. Nun, wo die leßtexen wieder in ihre Heimat zurückgekehrt und im Begriff sind, ihre zerstörten Haußweien wieder neu zu e:rich1en, laser: es sich die Vereine nicht nehmen, ihre Fürsorge sesbst dort noch zu üben. S0 spendete vor. kurzem ein vatetländisckxer Frau-nveréin aus dem Westen des Reichs mehrere Eisenbabnladungen Voll lebenden Kleinviebs für die bedtängten Ostvreußen.

Am 11. November 1866 bearündrt, blickt der Vaterländische Frauenverein auf ein fast 50jäbriaes Bestehen zurück, eine geraume Spanne Zeit, und doch erscheint sie kurz im Vergleich mit den Erfolgen, die von ihm errungen wurden: eme styte, unablä1sige Vor- bxrxitung auf den Kriegsfall und dankben welcbe ausgedehnte riedens- tangkeit! Wie es in seinem Merkblatt „Was mus; jede deut cbe Frau vom Vaterländischen Frauenverein wiffen ?“ beißt,. „pflegt er die Wöäsnerin und den Säugling, behütet kas Kind, erzieht die Jugend und 1110th si- tüchtig für Hausba1t_und Beruf. Er bekämpft Seuchen, pflegt Alke, Kranke und Sieckoe, unterstüßt Arme undHilfsbedüjfnge. Er tteibt Arbeite1fürsorjxe, fördert fas Bolkkwobl aus allen Gebieten und leiht dxm _Staate be Notständen seine werktätige Untexstüyung. Werke der “!kachstenliebe zu üben und dem Va1erlanre zu dienen, ist ihm Pflicht und Ehre.“ Und das Geheimnis seiner Erfolge? Einmal die nie Versagende Gunst seiner hohen Schirmberrinnen sodann aber auch die Macht der „ersönliihkeiten, die an seiner Sp1ye sieben un mit nimmermudem 1161: um seine Fortentwicklung“ bemubt sind. 4

""ZA“ 19 (. u Reuben

. - Joka bat t- «.» , .sßdenZeku-m 194/16 e, - . . dee frühem: Veranlagungen. - öeuLandumbu-rbeitetundovkmmeumüdekin 1

„eicbl- vnd Aunanzeiaets' vom 8. Juni 1915 (erste Beilage) besvroäeneu Einkommensteuersjaüfük für das Jab: 1914 den beiden Läufern du Laudiaxx moelegt worden ßud. Die wiehtisfteu diese:

rßebniffe det Ergänzungssteuewetanlaqung find mit Rück. bli en auf die fxü ren Veranlagungsjabre ebenfalls schon im „Reichs. nnd Staatöank-eiger' (Nr. 144 vom 22. Juni 5. .) mitgeteilt worden. m n1chlu daran lafien wir beute nod e ige Angaben über die ermögensjgl derung der Bevöikerung teu ns, wie sie sich bei den Ergänzung! teuemeranlaqungen eben at 0 en.

Bikber batte die preußische mm.de taufmö derDarsiellunq der Vermö ensxxliederung der Gesamtbevölkerung ( us. baltungs iäude n e b 11 A n_g e b z r i g e n und selbsiändigen E nzel- pexsonen) sich auf die beiden Hauvwermö mögrupven bis du 6000 .“ und über 6000 .“ beschränken müssen. * euerdivgs ist abxr infolge erweiterter Mitetfaffung der Haushaltung9angebörigeu bei der Ergänzungosieuerßaiistik für 1914 zum ersten Male die Möglichkeit gegeben, die Verteilung der Gesamtbevölkerunq auf die einzelnen VermögenSgruvveu ebenso ein.“.ebend zu veranscbaylicben, wie dies bisher bezüglich der Haushaltungsvorstande und selbsiandigen (Einzelperwnkn (Einzelwirisävafter) möglich war. Der Klaffe der Perionen mit über 6000 „76 sind selbstverständlich auch die Personen nebst ihren Angehörigen zuzuzäblen, die ein Vermögen von mehr 018 6000 .“ befißen, aber gemäß § 17 Ziffer 2 und _3 oder § 19 Absaß 2 des Ergänzunxsneuergeseßes aus besonderen Grunden yon der Ergänzungssteuxr befreit rvoxdm find.

Es entfi-len Vom Tausend der Gesamtbevölkerunq (HcsmsbaFtungsvorséände nebst Angehörigen und selbstanoigen Einzel. per onen

im bis Jahre 6000 1914 . . . 809 111 51. 17

1911 . . . 815 185 1908 . . . 828 172 1905 . . . 829 171 1902 . . . 828 172 1899 . . . 826 174.

Hiernach bat fick) die Bevölkerunqssckykcht mit über 6000.75 Rein- dermöaen, die Von 1899 bis 1905 ctwao zu'ückgegan en war, 1eit1911 m€kklich vergrößert, sodaß fie im Bekixbtsjabre fa ein Fünftel der Gesamtbevölketung bildete, (“gen etwas mehr als ein Sechstel in den Veranlagungsjabren 1908 b?s 1899 zurück.

DLL für 1914 ersxchtlicbe eingebéndere Vermögensmiederung zeigt, das; rund vier Fünfte! der Gesamtbcvölkerung auf die thmöaens- gruppe Von nicht über 6000 «16, ein Neunjel auf die von uber 6000 die 20000 .“, rund ein Zwanzigstel auf die von über 20000 bis 52 000 «76 21116951, wäbrcnd ken beiden höchsten Vermögmßgruppen zuian-xnen nur e11va ein Dxciß'gstel det Bewölkctuna angehörte.

©rupp7€rt man die- für dm selbständigen Vermögenßexwerb und ;dcsit; hauptsächlich in Bétraäyt kommex-den Personen, namlich die HausHaltvngkvmstände und Einzelivitjsckoaster, nach dem Betrage tbjes Vermögkns, so erhält man das folgende Bild. Vom Tausend aller HaquaitungöVorstände und selbständigen Einzel- personen hatten

auf die Vermögenßgruppe von . . . .“ _ über 6000 über 20000 über 52 000 uber bis 20 000 bis 52 000 bis 100 000 10? 9000

ein Vermögen Von . . . .“ _ im bis über 6000 über 20 000 über 52 000 uber Jahre 6000 bis 20 000 bis 52 00-0 bis 100000 100000

1914 . . . 866 73 37 13 11 1911 . . . 870 74 34 12 10 1908 . . . 876 71 32 11 10 1905 . . . 76 72 32 11 10 1902 . . . 876 73 32 11 9 1899 . . . 876 73 32 11 9.

Der Teil der Personen, der fich nicht im Besiße eines Vermögens Von über 6000 .“ befindet, ist hiernach neuexdings beträchtlicb zurück- gegangkn; immerhin machte er auch im Berickptsjabre noch xvesentlieb Über vier Fünftkl der Gesamtzahl der HaushaltunZIVOrstande und Einzelwirtscbafter aus. Auch die Zahl der Befißet e nes Vernzögens Von über 6000 bis 20 000 .“ hat 1143 von 1911 auf 1914 Verhaltnis- mäßig etwas vermindert; auf sie entfäÜt wenig mehr als ein Bier- zehntel aUer Haushaltungsvorstände und selbständigen Einzklpsrsonxn. Anderseits Waren al1e Vermögenögruppen von über 20 00096 im Beiicbtsjabre zahlenmäßig stärker beisst a19_ in den Vorjahren; gleichwohl bildeten die diesen Gruppxn Anaeborigen im Jahre 1914 zusammen noch nicht ganz ein Secbzebntel aller'Hausbaltunqovorftande Mid Einzelwirtscbaiter, 989er 6111 Achtzebntel tm Jabxe 1911. Ins- besondere MiÜionäre gab es im Berickxtßjabw aus je 10000 der HausbaljungWorstände und Einzelwirtscbastendcn 6, d. s. ebensoviele wie in den Jahren 1911 und 1908 (gegen 5 in den Jahren 1905, 1902 und 1899).

Zur Arbeiterbewegung.

Unter den Bexaleuten von Südwales herrscht, wie „W. T. B." erfährt, abermals 11an be. 2500 Manx! haben wegsn Einstkllung nicht oxganifierier Arbeiter die Atbeit nicdergslegt. - Der „Times* zufolge ist die Bewegung unter den (81105- babnern in Südwa1es auf die Agitatäon dll Bergleute zuruck- zuführen. (Vgl. Nr. 212 1). Bl.)

Handel und Gewerbe.

im Reichsamt des nnern zusammerz- „Nachrichten für andcl, Industrie und Landwirtschaft")

Oesterreicb-Ungarn.

Verlängerung der Zahlungsfrist für Patentgebßbren in Un arn. Eine im ungarischen Amtsblatt vom 22. August 1915 verlautßarte Verordnm-g des ungaxiscben Handsleministers Verlängert die durch die Verordnung vom 22. April 1915 Z. 24 685 bis 31. August 1915 fes1gestellte Ftést, wäbxend der die Zahlung der Jabres- und Zyscbla Sgcbübren für Patente ruht, bks 31. Dezember 1915. (Pester Lloyd.?

(Aus den “gestellten

Niederlande.

A u_ sf u b r v er 1) o 1 e. Durch KönigLiche Verordnung vom 22. August 1915 111 die Ausfuhr von Profileisen, Werkzeugstahl und altem Gußeisen verboten worden.

(U060r1011e150110 ZÜÜQÖZTQUTJUÖ.)

-Ausfu[)rbewilligung Zür Rinder. DasLandwirtsÖUfis- ministerium bat unterm 23. Augu 1 1915 bestimmt, daß vom 13. Sey- tember 1915 ab Von Woche zu Woche Ausfubrbewiüigungen fur lebende Rinder unter gew! en Bedingungen erteilt werden können". (Teicgmmm des ai1erl. Generalkonsulais in Amsterdam.)

- Au 9 fub r vo n P ferd en. Das LandwirtschaftSministerium hat durch Verfügung vom 25. August 1915 - mit Wirkung vom 30. August 1915 ab -- dke Ausfuhr von Hengsten und Wallacben im Alter von unter 20 Monaten für einige Zeit gesjattet.

(Telegramm des Kaiserl. Generalkonsulats in Amsterdam.)

;.

" . _, , u,Hme1-abtckm,jiod " C ' |!"- m . .Anfnbcbewmwmgeu uber

WeinfolTnde - hm d. 1 D AMbr Weinen edex WWU wird bewiüigt, sofern die e vor dem Er des italienischen Aquubrverbots vom 13. Juni 1915 bereits in Stkweiz lagerten; 2) die Austbr spMÜsÖék Wkiué. Welche über Frankreich nach der Schweiz kamen, wird bewilligt, wfetn die Sendung von Spanien vor dem Erlaß dcs 1chweizerischen Ausfubcverbots vom 14. Juni 1915 abgegangen war. (Nach einem Bericht der Kaiserlichen Gesandtschaft in Bern.)

Dänemark.

Ausfubrverboi. Eine Bekanntma un vom 25.

verbiZetbediie “11qube FM Käse.K s ck I August 1915

a wir 11 2 en den äe erzeugenden Mekereien ständk : GknebtyiJUUJ zur Ausfuhr einer Menge von Käse erteilt, die 25 o. g' ihrer kun tiaen Erzeugung entspricht, mit der Maßgabe, daß diYe Menge auch den bereits Horbandenen Vorräten entnommen werden kann. Die Ausfuhr findet für jede Sknouna unter Vorlegung und Ablieferung des vom Kontor iür Mxicreistaiistif (Ovenye, Vinde- gade 72) ausgesjeüten Ursprungönachwciies statt, der zur AUOfubr der Kasemenge verwerzdet wktden kann, auf die er lautet, ohne Rixcks1cht darauf, welcbe Meierei in Dänemark diesen Käse erzeugt bat.

_ In Hinblick auf die Konttoüe, die sowohl für den Umfang der K.;sxerzeugung, der Meicrei, als auch für die Größe ibrer Ausfnbr ersmde111ch semxwird, bat fich die Yéeierei nach den Vorschrift-n dcs Landwirticbaftmmistextums und den vom obengenannten Kontor in Uebereinstimmung mit diesen Vorschriften gegebenen näheren An- xveisungey zu vzrbaltcn. Die Käse ausführenden Meiere'xen haben ubsrdiks dre mit der Kontrolle verbundenen Ausgaben nach näbcrer Bestimmung des LandwirtschaftSministeriums zu trauen.

(ZdaßNjäC-näg.)

Sebweden.

Ausfuhr!) erbyte. Durch Königliche Kundmachung vom

310. “August 1915 ijt die Ausf.:hr nachstedend€r Waren verboten 011611:

Kßzbk, SKi-rc, Jungrinder und Kälber, Fleisch anderer Art (als von Bo,]eln), WZrste, gkkocbte oder ionstwie anders als durch Salzen, Trocknen oder_?;1kauchern zum Genuffe zuberettxtk, nicht besonders y,e- nqnnte und nickxk zu den' Kynfetden ßehörßnde Waren aus Fleisch Von Tieren oder anderen tteri1chen Teilen, darunter FleiéchaxtSzüge und emgxdkckie Suppen, KonserVen: Fleisch Von Rindern odcr Schafen, Fletéékoxisswxn, auch Schwc1nefleischkonservcm (Sysnsk Författningx- am ng.

L u x c m b u r g.

AusfnbrVerbote. Ein Bkcxhlixfi der Großber 0“1i Luxxmburgischen Regieruyg Vom 30. August 1915 lautet: 5 1 ck

Art. 1. Die AuOfuhr ]) dk!“ Milch und aller Milch- produkte,“ 2) dzr _Eier, 3) des Rotklee- und des Luzernemam 8119 111 provisoriicb über 011€ Grc'nzen untersagt. Dao AUSfubroerbxyt fur Milch, mit Ausschluß dsr daraus gemomWnen Prodgkt-é, tritt er)! vom 30. Sextember kün tig ab in Kraft. Duxch Vcrmrltlum; der d11rch_Ministerialbsschlnß vpm 7. April 1915 er- nmxnt-rn Spezialkommirsion können jedoch für Butter besondere Aitsiubrhcwilügun en ertsilt ivxtden, namcntkicb für Crzcusnissc aus M-ylfeketgknoffens _aften, die gkaenüver dem Yus10nd dmcb Vcrkräge, wck1chc dsr VLkÖfsMUiÖUUJ dieses Bekcipluscéi voraufgkhkn, v:"r- pflläxx?! sind.

Art. 2. Usw.

Art. 3. Die gesaenwättkgem Beschluss entgegenstehenden B6- siimmungkn find aaßsr Kraft geseßt.

Art. 4, [1111617 StaatSminisWr, Präsident der Regierung, vnd Unsere GexxeraLDtrekwren dsr Finanzen und der Justiz und dsr öffent- 11chenArb€itsn sind, soweit es jeden betrifft, mit dcr Ausführung dieses BesÉ/msses bsauftragt, der am 1. Séptémber 1915 in Kraft tritt.

(Memorial des Großherzogtums Luxemburg Vom 31. August 1915.)

- Nach einem durch „W T. V. übermiitclten Telegramm der ,Frankfutjxr Zeitung“ Wild, vacbdkm die Schwekz durch Bundesrats- b;sch1us;_1wm 16. Juli 0. J. kin Ausfubrverbot für Gold, auch fux „Zemunztes, erlasxen bat, deutsch_en Reisendrn, die die Schweiz bsiucoen beim Verlamen des eidgenöisixcben (Hebieis das aus Deutsäoland mitgebrachte dsx:t*_,che Gold in schweizerisches Papier- und Silbergeld umgeWrcYselt. Hatten die Betreffenden, wie das Blatt hierzu bemerkt, daß zur11ckgebal1ene,Go.d der Rcich-bank r€ch1zeitig zugeführt, so 170an iinen die bterduxcb entsjandcnsn Unanmbmiicbkkiten crypart geblieben, und, das denich)! (Hold Vexstärkte unseren im begonnenen inten Krikxßsxai): d'erd drtB-ntYiUiazde FZtaegengebkndenGEoldscbaZ.

arum crae *: an e 611 e.; cn e a 111111 : die 01 ün n an die ITTHiÖZZFk !i1 ck b 9 dm ze

- as . )e nis „-Westfäiische Koblenfyndikat Es en ladet laut Melduyg dks „W. T. B.“ die Mitglieder auf sdcn * 14. September zu cxrxer weiteren Zechcnbefißer02rsammlxmg ein, deren Tagesordnung n0ch nicbt festgesxßt ist.

“_ Der „NtSUWe Courant" meidet laut Meldung des „WTV,“ aus Rotterdam aus London: Das Handelsblatt gibt bekannt, daß der Wert dsr britischen Einfuhr im Auaust vsrg1icben mit der

!?

Die "fußt ki met de- . .; 1914 m! .I.-' zugenommen und bleib: bitte: der "!!-sub: um 115000W Pfuud Sterling mück. Die Janke der Einfubr ist bauptsächlich auf die vermehrte fubr von Lebensmitteln, Ge- JFF", Hol], Wolle, bearbeiteten aterlalleu und Seide zurück- ren.

- Zur französischen Finanzlage schreibt laut Meldun des „V? T. B.“ der Pariser Mitarbeiter der .Neuen Zütche?

eiiung u. a.: Die Fra e der Reqelum des Wkchsslkur1es be-

errscbt andauernd die Bau welt, da die beftiam Schwankungen von bisweilen 4-5 Punkten das Ges_chäft sebr oft unterbinden. Bisher b_abeu Xrankteieb und Ermland fur 700 Millionen Francs Gold und fur 1500 Millionen Wertpapiere nach Amerika gesandt. Der Ueber- schuß der Ausfuhr, fur das am 30. Juni aba-schloffene Jab: nacb Englcznd, Frankreich und Italien beträgt 638 Millionen Doüar geqenuhcr dcm nortpalen Vkrbälinis im Vorjadt. Rechnet man dkn RuckJana der (Einfuhr aus diesen Ländern nacb Amerika Von 103 Ykiüwnen Dollar hinzu, “so ergibt sick) eine Verschlechterung dsr Fandelsbilgnz zugunsten Amerikas um 3700 Minionen Francs. Dem

bschlus; einer großen Anlsxbe werden in New York große Schwierig- keiten bereitet.

Lopdox, 9. Sxptembkr. (W. T. V.) Der Handels- ausivxtxksfnx August gibt die Einfuhr 11111 69 496 695, die Auéfubr 1111133458805, die Wieder-zuöfubr mit 7323 749 Pfd. Stei- an. In dcn eriien acht Yéonaten des Jahres stiea :ie Einfuhr ge'gcn 0611 aleickxsn Zeitraum dcs Vorjahres um 20,13%, während die Ausfuhr um 22,61%, die/ZViederauWnbr um 4,84 0/0 sank.

Parizs, 8. Scpt-mber. (W. T. B.) „Petit Puristen“ mxldef aus Marjecllk: Dcr Vaik-br des hiesigen Hafens Weist in dem eritxn schs Monaten 1915 ;;xgsnüber dem ijabr einen Rück- gang 00:1 3617 578 ?, kü“: die“ ausfahrenden und cinxaézrcnkcn S*:biffe ZZ. Die Warcnausfuhc ist in dcrjclbm Zeit um 40 9/0 zutück-

gangkn.

Berlin, 9. Scwtcmber. Der Markt War gcschäftslos,

Produktenmarkt.

Berlin, 8. Skvtcmber. Bericht über Speisefette Von Gebx.©.011e. Butter:_ “Da die kleinen Zufuhen inländikchsr Buxtcr den Bedarf bei wcitem nicbt dkcken, die Außenmätkte lbke Forderuvaen jedoch chnxlich erhöht haben, zogen a11ch bier die PM: an. Die beuttgén *)?!)Tiekunße'n sind: F*of- und Genossensämfjsbutter 13 Qualität 1900051931104, do. 113Qualität1.7,00-1900096. -Schma11: Dtchorraix' genugen bsi [L*éité'm n1cht zur Beftix-d1gung des starken Bedaxfs. Die Prsisc smd nominell. - Speck: Fxst.

Amtlicher Marktbericht vom Ma erviebbo" in inedrichsfl1dck Schweine- und FeIkelmarkts am Miktwocky, TM 8. Skptkmbsr 1915:

Auftrieb Uebersiand

SCHWER: . 162 Stück -- Slück

Félk€1 . . . 1815 , - . . Verlauf dés Marktcs: Ravi») Gescbäft; Preise gedxückt.

ES Zvurrx gez-nblt im CUJWSHQUÖLÜ für: .

Laufe11chtrcine: 7-8 :U-kon-ate alt . . Stück 58-70 „76 „_ 5-6 Monate alt . 43-57 , P01k62 3-4 Monate: alt . 30-42 , Fkrkcl: 9-13 W0chen ali . 19-29 6- 8 Wochen alt . 11-18 .

Kursbericbte Von auswärtigen Fondömärkten.

London, 8. September. (W. T. B.) 2.) 0/0 Engl. Kousol! 65"/..;, 50/0 Argentinicr von 1886 98, 40/0 Brasilianer von 1889 451, 49/0 Javankr von 1899 664, 30/0 Pwttugieéen 53, 50/9 Rasen yon 1906 92-2, 41% Rusxen Von 1909 74, Baltimore u. Ohio 88, Canadian Pacific 1644, (_Trie 311, National Railways of Mexiko -,-, Yennsvlvania 581, Syntbkm Pacific 942, Union Pacific 1381, United States Steel Corvoration 791, Anaconda Copper 15, Rio Tinto 551, Chartered 10/1, De Beers def. 107/15, (Goldfi-lds 13/15, Randmines 43/15. - Vom 7. September: Privatdiskont 43, Silbsr 23Z. - Wechsel ayf Amsterdam 11,541, Scheck auf Amsterdam -,-, Wechsel auf Parts 28,15, Scheck aus Paris 27,71, W€chs€i auf Petetksburg 135. - Bar-kausZana 1210 000 Pfd. Sterl. Paris, 8. Sevxember. (W. T. B.) 3 0/0 Franzöfisäoe Rente 68,50, 40/0 Span. außere Anleihe 87,75, 50/0 Russen 1906 88,50, 3 0/0 Muffen Von 1896 -,-, 40/9 Türken 59,75, Suezkanal 39,50, Rio Tinto 1512. & Umiterdam, 8. September. (WFT. B.) Markt stil]. Scheck auf Berlin 50 _10-50,60, „Scheck auf London 1150941601, Scbxck M1 Paris 41,45-41,95, Scheck auf Wien -,-, 5 9/9 Niederländische “Staatx-anleibe 102, Obl. 3 0/9 Nikdeil. W. S. 7515115, Königl. Nixdßriänd. Petroleum 516, Holland-Amerika-Lini: 2531, Niede'r- ländi1ch-Jn511ch€ Handelöbank 17415, Archison, Tovrka u. Santa FS 101, Rock JSland_9/xs. _Soutbkrn Pacißc 901, Southern Railway 16§, Union Pacific 130,1, Amalgamated 752, United SMW Steel Cory. 73§. " ' New York, 7. Skptembér. (Säolufi) (W.T.V.) Die zwei- tamge Unterdrscbung dss Verkkbrs br_achte der beutkgßn Börse kkinkrlei Anreaung, das Gesibäft hielt sich anfangs in sehr engen Gkkiijkn und die Spekulation bekUndcxe im Hinblick auf die Vorlic'gendkn Meldun,:en

Vom 5210911111914 um 27 Millionen, im Vergleich mit der vom

größere Zurückhaltung. Jmmxrbin exwiks sich die Grundstimmung

leben! Tendenz fü: Seid: SW.

““t-ZMF“ LY“; WFÖSYM Transfer!

!! n e , , - *“ paris auf Sicht 5,99, Wechsel auf Berlin auf AZ:.“- Bullion 481, 3 0/9 Noribem Pacific Bondi --,-, 4% Bonds 19“ -,-, Atebi on, Toveka 11. Santa F6 Wik, W und Ohio 8 , Canadian Pacific 1541, Chesapeake » Okto Chica , Mt wantee u. St. Paul 831, Drum n. Rio Illino Central 102, LouiSine u. Nashville 1141. New Central 92T, Norfolk u. Western 110, Pennsylvania iM, 150Z, Southern Pacific 88Z, Union Pacific 129 , Anaconda CW Mining 71, United States Steel Corporation 43- do. pref- 1121.

Rio de Janeiro, 6. September. (W. T. B.) Feiertag.

Kursberichte von auöwärtigea Warenmärkten.

London, 7. September. (W. T. B.) Kupfer prompt 661.

Liverpool, 7. September. (W. T. B.) Baumwolle. M 12090 Ballen, Einfuhr 9130 Ballen. davon 3500 Ballen kanische Baumwoüe. - Für September-Oktober 5,70, für Oktober- November 5,76.

64 stkHLaFgow, 7. September. (233- T. B.) Roheisen fü: Kas?

Amsterdam, 8. September. (W. T. B.) Java-Zafsee ruhig, loko 50. Santos-Kaffee für September 431; fur De- zember 43,3, für März 401.

Amsterdam, 8. September. (W. T. B.) Rüböl loko 67k._ Leinöl loko 331. für Oktober ZLF, für November 322“, Die Notierungen verstehen sich zu den Bedingungen des Niederl ischen Ueberseetrusxs.

New York, 7. September. (W. T. V.) (Schluß) Baumvae Toko middling 9,80, do. für September 9,73, da- für Q ober 9,84, do. für Dezember 10,19, New Orleans do. loky middlkng 9,50, Petroleum Refine!) (in Cases) 9,75, do. Standard white in New York 7 , do. in Tanks 4,00, do. Credit Balances at Oil C 1,60 prime Wesjsrn 8,421, do. Robe u. Brothers 9,10, ucker Zentrifugal 4,58, Weizen für September 1011), do. für ezember --, dc». 111: Mai -,-, Winterwsizen für_ September 1081, Mehl Spring - Wheat clears 4,80, Getreidestacbt nach Liverpool 12, Kaffee Riq Nr. 7 loko 7, do. für Dezember 6,21, do. für Januar 6,25, do. für März 635, Kuvfer Skandard loko --.-'-, Zinn 33,25.

wa York, 7. Skptember. (W. T. B.) Die sichtbaren

Vorrate betrugen in der vergangenen W015: an Weizen 7 769 000 Buibeks, an Canadaweizen 1 888000 Bufhels, an Mai! 2415000 Bujhels. " London, 7. September. (W. T. B.) Wollauktion. (Er- cxffnung.) Die Auktion eröffnete bei lebhaftem Geschäft in guten Sorten zu var] bis 50/0 über der leßten Serie. Andere Sorten waxen im Pr.?iye schwankend, gewöhnLiche Sorten Ckoßbreds un- Verandxrt, gerkngc Mcrinos towie fehlerhafte Wolle hielten sich 59/9 bis 711 0/0 unter der levkkn Ssrie; während sich Kavwoae teilweile behauptkte, teilweise: 5 0/0 unter der leyten Serie fortging.

„(Gewerbe- und Kaufmannßgericht', Monatßscbrift des Verband-s, dsu1§cher Genocxbe- und Kaufmannégericbte (Ver1ag von (Hema Reimer in Berlin), entbä1t in Nr. 12 des 20. Jahrgang] dis Bekanntmachun?) über die Wahlen nacb dkm GewubegericbWaeseß und dem Geseßs, etreffend Kauxmannsgdcichte, sowie folgende Bei- trage: Stadtrat Dr. Karl Fiesch 1“; „25 Jahre GeWerbegericbtk- gesetz“ von Magistratßrat von Schalk. - Rechtsprechung deutstker Kaufmanns- und Berufunasaerickote (Berlin, Mainz) und anderer deutsehen Gerichte (AG. Herborn und LG. Limburg). - Recht des A:“vcitsvertrages: „Wiederaufnahme des Stxeites um § 63 Abs. 1 .I.-(H-BJ von Maaimatsxat Dr. Adoif Neumann; „Zur, Frage der Kündigung des DienstverhältniffeS“ von Magistratßrat Dr.Landsb:1_“ger; „Hat der Handlungßgcbilfe Anspruch auf Nach- z01310ng des ihm wegen des Krieges gekürzten Gehalts in dem Faak, daß ibm die Stkllung Vom Arbeitgeber gekündigt worden ist?“ von Kaufmannß-Bxifißer Alfred Baum; .Die Auflösung des Arbeits- vextrages bei den gegsn Akkordlobn Beschäftigten“ von Arbeiteriekretär Friedr. Kleexs.

Nr. 36 der ,Veröffentlichungen des Kaiserlichen Gesundheitsamts] vom 8 Sepxember 1915 hat folgenden 311.501th GesundbettIziand uud (Gang der Volkskxaukbeitea. -- Zéttkv€111g8 Maßreaeln gegen Cbo1era. - Geseßgebung usw. (Oeutsches Reich.) Ernte, 1915; Zucker. - Arzneitaxe. - (Preußen.) Zabntfechnike'r. - Cbolera- und Typbuéimpfnoff. - Uebertragbate Kravkoettxn. - (Oksierreich.) GetreFT-e und Mablprodukte. -- Stoffe sur HS115Wkckß- - Arzneéjaxe. - kSteicrmark.) Ansteckende Krankheiten. -_ (Tirol und Vorarlberg.) Kalk zur Desinfekkion. -- (Schweß) Ewidkmien. - Vernusckztes. (Deuticbes Reich.) Aerztlicbe nnd zabyarztlickze Vorprüfungen, 1913/14. - (Bayern.) Genickstarre, 1. quijaky 1915.,__[N260911ä1101sck Indien.) Gesundheitsvsrbältnisse der uiechsr1anciichchndiichen Armee, 1912. - Geschenkiiste. - Wochen- tabklle 1113-31) die Stsrbcfällc in deutsckxsn Orkéén mit 40000 und mehr Einwohnern. - DeSgl. in größsxen Städten des Ausland-s. - Exkrankunaen in Kranksnbäusssn deujrcher W(oßstädte. - DeSgl.

als ziemlich fest, und die Kmse strethn besonders in der zweiten

in deatschen Stadt- und Landbezixken. - Witterung.

Anfgcbotc, isrlust- und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

2. 3. Vcrlänfc, Verpachtung», Verdingungcn 2c. 4. Verlosung ec. Von Wertpayieren.

5. Kommandttgeseüschaften aus Aktien u. Aktiengesellßhaften.

1. UnterWchunZssachen. V'

Off

Anzeigenpreis für den Raum einer 5gespaltenen Einheitszeile 30 „z.

SWW nzeger,

6. Exwerbs- und Wirtscthts enoffenfchaften. “7. Niederlassung 2c. don eFtSanwälten. 8. Unfall- und InValiditäts- xc. Verfickperuna. . Bankausweise.

10. Verschiedene Bekannfmachungen.

[375381 Steckbrief.

1) LFttersuÜmgssachen.

[37540] Steckbrief.

Gegen den unten beichriebenen unsicheren Fcrredpflicbtigen Johann Dunkel, ge- oren am 18. 17. 1895 in Weilerswist, Kreis Euskirchen, früher wohnhaft Cöln, wegen Fabnenfluckpt

Vater: osef Dunkel, Mutter: Katharina geb. flucbti ist und fich verborgen hält, ist die v. Württembxrgstraße ], YFcthetr u ungsbast verbängtwegen Fabuen- 1110 1). L.. 645. 15. und an die ste Militärbebörde zum Wkiiertransport ierber abzuliefern. Beschreibung: Alter: 20 Jahre, Größe: 1,60 111, Statur: klein, schmächtig, Haare: tiefschwarz mit grau meliert, Augen: dunkelbxaun, Nase: normal, schmal, Mund: schön geschmungey, Bart: temen, Gesicht: ? 91) des Gcseßes vom 4. Zigeunerfatbig, kan lich, Sprache: Cömer Platt, gebraucht ]) ufig das Wort Véensckp.

[37536] Steckbrief.

Bewndere Kennzeichen: An der linken verhängt. Es wird ersucht, denselben zu Geéichts efän nis abzuliefern vae d d

verhaften und in das nächste (Gerichts- ' g g s m en un Rock, graues Jackett.

“.“sz 91““““ en . .

* Gerlcbtdes1.ErsavbataillonsInf--Regts.65. zu machen. , fofor e ung

Schl"f ' bewaFMTJrauner Mutterfl ck mit Haaren

Cöln, den 5. September 1915.

Gegen Kraftfahrer Johann Otto Bau- mann yon Ers.-Abt. ]. (kraftsab'cbataillons, aeb. 16.3. 1895 in Düsseldorf, katholisch,

Fabrikarbeiter, ist _zu verhaften und der südlichen Arrest- Heinen, welcher anstalt, Berlin SW. 29, Prinz August

5 wird ersucht, ibn zu verhaften Königl. Preuß. Gericht der Inspektion ] der immob. Garde-„Inf.

Gegen den unten Beschriebenen, welcher (Vergehens gegen den Korpsbefebl vom flüchtig isi, ist die Untersuchungsbaft wegen unerlaubter Entfernung (Ver eben gegen Ges. v. 4.6.1851)

“gangen in Schlöteniß, Kreis Pbri , am 22. August 1915, am 31. August 1?- Is.

Pepsonbeschreibung: Familienname: Ofa- now'Ski, “.'korname: Jan, Stand und

18 Jahr?, aus Tagajorv, Kreis inczow,

Unler- kannt, Größé: nnttel, Haare: blond, Ges1cht: rund, Angen: blau. Stettin. den 31. August 1915.

Ksicgsgexicht des KriegSzustandes.

[37535] Steckbrief.

"Gegen die unten Beschriebene, Welche f1uchtig isi, soll eine durch Urteil des Kriegsgettckzts des KrieJSzusiandes in Stettin, wegen unerlaubter Ebtfernung

unter" 1', Baumarn Gksiibt? bogenidxmig,

zuzuführen. Sprechen in

beim

äber ebe t, 10 Oktober 1914 in Verbindung mit dem g ug am 1. April 1915 un! 1851),

vollstrpckt werden. Es wird ersucht, die-

btefigen Akten k). 12.189714 sofort Mit- teilun zu machen.

Per onbeschreibung: Familienname: Marzol, Vorname: Josefa, Stand und

(1F9Lwe2FeoéYlbeiteribn, anschelneZdes AÉter: 137534] _ - -are,e-.u ere , is GeWerbe: Schnitter, an1cheinendes Alter: Zonixt, dRuff. Plen, zleßier AYentht: rnS.el e, jetziger vermutxter Aakenthalt: wegen Dienstvetla ens 91) des Verheiratet, Von schlanker Statur, Haar Ruff.Polen,le tkrAusenibalt:S löteni , bk t vill" t . “'i blond, Raft klein, (?rößeF11T2 111, ist Kreis PHriß,Vjeßiger Aufenthalt: unbY- """ eann, e Mh Uckermark bei ihrem 4 „uni 1851), Q _ m e e Gr. GrteiYcenmarkt 7, Schubmacher,1edig, suchungshaft verhängt worden.

Stettin, den 1. September 1915. Kriengericbt des Kriegszustandes.

_-

Steckbrief. „Gegen den unten Beschriebenen, welcher fluchtig ist, ist die UntersuchuYessbaft ' vj

egangm in Dami ow

Schwager KrZwiec, Größe: klein, Gesjalt: bei Tavtow, Kreis Randow, am 4. ai

aare: rund, Voll und frisch, niedrig, Augen: dunkklbraun, Augenbrauen: Fb1?un“Ns kl“ 11 f (1 en, ae: ein, umv, Ohren: klein, Strüunq der Ohren normal, Wund: klein, dünne Lippen, Zähne: voll- standig, normale wei eZäbne, Kinn: wis, Lacben Grüb en in dm B Gang und Haéttäng: beim Gehen vorn- in e e polnisch, spricht aach gkbkocben deutscl“, Tätowierungen: an dem rechten Oberarm etkannle Gefänznisnrafe von 1 Woche Wei Feißexlecke,ixerrührend vom Impfen, eon eie cnnze en: 2 selbe zu vsrhaften und in das nächste rechten Hand, Bekleidung: grüne Bluse und! mal, Stirn: ukedrig, ::

ngen rauen: *bogeuföxmß, M

dunkelbiond, dicht, Stirn :

1915, am 1. September 1915 verbäuat.' Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das nächste Gerichthefängnik ab- zuliefem sowie zu den biesgm Akten 1 ZZ". 301/15 sofort Mitteilung zu machen. PersonbesÖreibung : Familienname : Ava! gen. SWF Vornamen: Karl rmann Wiüv, fand und Gewerbe: rbÉjter, geZorienPam 21. szmber 1886 . argar . omm, e Stargard . 1133 Psomm.t Zyt??? AxaféntbaktÄ Stektiu, - arower ra : , 6 1er , KMW : unbekannt, Grö e: einm 1270111,“ “' "

Ywäcbn-b, fob ank, Haare: „„,-,x,- ck

3125! Stirn beim

acken,

Stimme, Sprache:

art: kleinen Schnurxbarx. W

Warzen an der qeradlini . Obten: , .

n : w n , * " "L * gewöhnli , SUSI»

...