1915 / 235 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 05 Oct 1915 18:00:01 GMT) scan diff

. ,. * , Mantels, von Ünheitlichem _Schnkü , time and Beritime m.!d mit einhertlicbxm «ck am Kt «1 für akle Wyffen statt der 503- Mäntel so e statt der Mäntel und Paletyts , _ _ iert, für YFZ“ Ytrßixnceaurotem Brust- kl-yenk futterunde 0 en_ o 0 en.

5. Einer feldgrauen (grauaruuen) *. luse statt des . bisherigen felbgrauen (_graugrüne19) Waffeztroxks (Attila, Wanka), von gleichem Schmit und Mi em- heitlichem .Vesaßtuch am Kragen für a11e Waffen- gattungen. , __ _

- sowie derStickereien, Liszen und der Unterofnxier- barten statt der Treffen “11 dtesxr Bluse. _ „_

0. Eines Waffenrocks für _1e Kurassiere statt des bis- herigen Kollers und ngsenrocks. „“ ,

11. Eines Attilas für die „Husaren statt des b19hec1gen Attikas. _ . K

9. Einer feldarauen Offizierlitewka, sortan „Klezncr „Kock genannt, stalt der bisherigen grauen, nebtt den aus der Anlage 31" ersichtlichen Abzeichep. q

1". Der Schulterklappen und :ichnure _m der Ireite von 4,5 0111, für die FußartiUerie Mit zwei gekreuzten Granaten. Bei den Mannschaften der Ulanen treten Schulterklavpen an die Stel1e der EpZulettxn. _ _

cx. Eine?- für die 21.11011nschaften aUerWanen emberiltchen Koppeloö mit einheitlickwm Koppelschsoß stait dernbts- berigcn Leibriemen, Ueberscbnallkoppel und. Sahel- koppel mit Schloß oder Schloßschm111e samte eines dunkelbraunen, genarbten, ledernen. Feldxoppels an Stelle der fortfallenden Feldbinde für Offiziere.

Die Leibbinde der Ulanen fällt fort.

Die Husaren tragen zum 11ntergx„s_ch11allten Koppel statt des Koppelschloffes eine Schließaw. „_

Die Mufikmeister tragen zur Felyumsomn statt der Leibbinde das 911011nschaft§koppcl m1t dem matten Schloß der Leibbinde.

11. Einer grauen Halsbinde an Stelle des, Halsttzches und der schwarzen sowie der feldgrauen Halsbmde.

Offiziere dürfen zum kleinen Rock unter der HUS; )

binde einen in der Höhe 0011 3111111 1ichtbaren weißen Kragen tragen. _ ,

i. Eines EinheitH-Kavallericstiefels stajt dkx'lxtslxrxgen Stulpstiefel, Kavalleriesiiefel Und HirsarenmesÜ- " 1“. Der ,schwarzen Schnürschuhe und Gamaschen fur

Offiziere. _, ' _ 1. Einer Feldmüße fiir Ofnzrere 11115 emec; feldgrcwen Schirms für sämtliche Schirmmüßen.

111. Der Achselstiicke für Ofnziere 5. D. und a. D.

10) Ueberrock und Jnierithtila schßiden aus der Aus- stattung aus; an iizre Stelle tritt fiir Ofnztere der kleine Rock. Fiir Offiziere 5. D. und 11. D. sowie des Beurlaubtenstandeß ist dieser nur ein gestaltetes Stiick. ?,

11) Zur Bluse werden nicht getragen: „- "

9,012, „Abzßichßn der, Fahnen- und Stand_arte11trczger,

" Sckjüßevabzeichen, SclßeßausZeichnungen, Kg1ierabze1chen und Kaiserschießpreise, dieA zeichen für chbikqxzomerc, Fechter, Lei)r-Jnfanierie-Bataillon, Militär-Rettinsniut, Schießschulen, 1111teroff1'ziersch11le11 111111 :Uorsck)11len sowie Winker:

11. der Ringkraaen der Falmcn- _11nd Standartenträger

und die Vrusisciziider der Kürajiiere; 0. die Kniefelie und Schwalbennester.

12) Die Stiefelhosen der Offiziere [)uben fortan in _der Weite und im “Sitz den Schnitt der Reithose fiir 91101111sch011211 und nur dann Vorstöße in den Seitennähicn, wenn Besaßstreisen zu ihnen gehören. __

Ysaren haben an den Stiefel: 1111091€itiwsen den Fremen: oder ortenbesax; wie an den früheren dunkelblauen „T)oien.

13) Die Unbeiiitenen der Feldariiilerie 11'0gen,Kar1011e1'ie- stiefel und Stiefelhosen, die Unbcrilienen der Maschinengewehr- abteilungen Infanteriesiiefel und lange T'1111)1)oien,

14) Zu den Waffenröck€11 (Attila, 111011130) 111111 zu dem kleinen Rock der Offiziere darf 01111) Trikot, quDen Stiefel- hosen auch Cord verwendet werden, zu den ;xeldmiitzen, Mänteln und Blusen dagegen 11111“ Tuck), daß im Aussehen völlig der für die Mannschaften gültigen Probe entspricht.

15) Alle Helme 11110 T'sciwpkax) Spißen (Kugeln) oder Deckel.

Am Helme (Tschako), Öusarenmiiße, Tschapka) initiieber: zug werden allgemein K*innriemen getragen. Zum Helm 11110. ohne Ueberzug bleiben Schuppénketten nur „fiir die Metal]- he11_ne, für Mein ]. (Harderegimeni zu Fuß und für die Offiziere bestehen. _

16) Vandelier und Kartusche scheiden 11119 der Ausrtgttung der Unteroffiziere und Mannschaften 0116. Wegen der Offiziere bleibt Befehl vorbehalten.

17) Das Lcderzeua (fiir 11110 Waffengattunaen 10111101), das Schuhzeug, sowie Fernglas“, Vistolen- 11nd_ Kartentaschen sind geschwärzi zu tragen. Die Farbe der Pscrdeaus-rüstung ändert fich nicht.

18) Die schwarzen Zcimiirscbnbe mii Gamaschen können von den Offizieren aller Waffen bei jeder Gelegenheit statt der hohen Stiefel getragen werden. _

19) Offiziere tragen zu hohen Siieseln ebenso wie zu Schnürschuben mit Gamaschen allgemein statt der Anschlag- sporen Anschnalisporcn nach dem von Mir genehmigten Muster.

20) Die Adjutantenschärpe wird nur noch _ ziir Frieden?: uniform getragen; zur Felduniform tragen die Adjutanten w1e alle anderen Offiziere das Feldkoppel.

21) An die SteUe der“ bisherigen Ordensschnaüe treten

eine große Ordensschnaile (mit Orden) und eine“ kleine Ordensschnalie (ohne Orden).

22) Die Epauletten und Epauletthalter fallen _foxt. Zum Jekdanzug werden auf Bluse und Mantel Feidachielnücke nach dem von Mir aenehmi ten Master angelegt.

23) Zur Feldaustattunq der unbertttenen Offiziere der Fußtruppen treten Brotbeutel, Feldflusche und Trinkbecher nach der Probe für Mannschaften.

' 24) Mein Regiment der Gardes du Corps sowie das Gardekürassierregiment tragen den weißen Koller und die Kirswhose, Mein Leibgardehusarenregiment de_n roten, das 1. und 2. Leibhusarenregiment Nr. 1 und 2 sonne 0119 Braun-

erhaltcn abnehmbare

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'-W ' v'erLetbgmvamksl * „eri- Das G ---ch der Calahosen_a11er anderen Ofnztere

grau. - , 25) Die Pelze der Husaren werden nur noch zum Parade-

und Galaanzug getragen.

26) Stücke alter Ari düZken nicht mehr bxs afft werden.

Gleichmäßigkeit im nzuge der Offtz ere tuner-

halb der Verbände ist während der Auftragezeiten

bei keiner Gelegenheit zu fordern. .

27 Das KriegSministerium hat das Weitere zu veran- lassen, 1n§b3sondere_entsprechend Meinen Weisungen die Einzel- heiten *und die Bestimmungen über das Auftragen der bis- herigen Siücke zu verfügen.

28) Ich erwarte, daß, nachdem nunmehr die Be- kleidung und AUSrüstung des Heeres unter Berück- sichtigung der KriegSerfahrungen neu geregelt ist, alle von einzelnen Dienststellen erlassenen Sonder- hestimmungen, erteilten Erlaubnisse und Zuge- ständnisse aufgehoben werden.

Abweichungen von den Bestimmungen und die Einführung besonderer Abzeichen bedürfen auch während des Krieges Meiner ausdrück11chen Ge-

nehmigung. Großes Hauptquartier, den 21. September 1915.

W i l 1) e l m. ! Wild von „Hof)enborn. An das Kriegsnrinisterium. *

Zu der vorstehenden Allerhöchsten Kabinettsorder hat der Königlich preußische K*rienswinister unter dem 27. September folgende Ausfiihrungsbcitimmungen erlaffen:

Vorstehende AUcrhöchfie Kabinettsorder wird mit folgendem zur Kenntnis der Armee gebracht:

1) Die für die Uniform der Offiziere befohlenen Aenderungen oder nachstehend getroffenen Bestimmungen gelten sinngemäß auck) für die Sanitätsoifiüere und Veterinäroffixiere. SanitätSoffiziete behalten die Feldbbiinde )ür Gelegenheiten, zu denen die Offiziere die Schä1pe ragen, e.

2) Die 1051 Vorhandenen Bxkieidungs- und Ausrüstungssiücke sind unverändert aufzutragen, indessen sind nicht mebrzuiragen: Feldbinden obne Umbüllunp, Adjutantenicbärpen zum Feldanzug, Baudeliere und Karin chen seitens der Unteroffiziere und Mannschaften, Epauletien und paulettba1ter. Achsels1ücke 11/41. find baldmöglkcbst durch solche 11,4. zu ersetz-n.

Bezüglich der Verweriung der Materialien wird besonders Veifügt.

Die bisherigen feldarauen (graugrünen) Waffenröcke (Attila, Wanka) erhalten Unteroffizierbotien statt der iinieroffizicxtreffen und nach Aufbraucl) der vorhandenen Schulterklavyen solche neuer Probe.

3) Es dürfen getragkn werden:

&. dunkelbla11e*)Waf1€nröcke usw. nur in Verbindung mit dunkelblaumeiierten oder grauen Hosen, nicht aber zusammen mit feldgrauen.

. feldgmue Waffenröcke usw., Feidrbcke, der kleine Rock und Blusen in Verbindung mit feldgrauen (grauotünen) oder grauen Hosen, nicht 9ber zusammen mit dunke1biaumeiierten.

. Jm übriaen ist jede andere Zusammrnneliung alter und neuer Bekkyidung “zulässig.

4) Zu 3. Am feldgrauen Waffenroxk der Unteroffiiiere als Ge- baliSemvfänger sind die Besäße, Vorstöße, Schulterkloppen und Knöpfe (gelb oder weiß) wie am dunkelblauen Waffenrock. Gleiche Schulterklapven und entsprechende malte Knöpfe erhält die Bluse.

Unterzabimeister, Unterinspektoren, Unterärzie, Untervcterinäre, Unierapotbekcr und einjäbria-ireiwillige Militärapotbefcr tragen die bisherigen Schulterklappen der dunkelblauen Uniform mit der bis- herigen Ciniaffung: an den Blusen besteht die Einfaffunq aus ther- oifiztetbotte. Die Offizierstelloectrkter und die :).)iannschaiten in oberen Beamtensienen tragen an den Schulterklappen der B1use Ebenfalls

infaffung aus Unteroffizierborte.

5) Zu 1 und 6. Die ieldgrauen (graugrüneu) Schirmmüizen

nisprscben in der Farbe des Grundtuchs und des Besayes dcr ieid- grauen iaraugrünen) Feldmüize.

6) Z 11 8. Die Maicbinevgewebr-Abteilungen tragen die Uniform des Truppenteils, dem sie zugeteilt sind, mit dem Abzeichen der nächst- böberkn Kompagnie usw. Ueber die Vetwendnng ihrer bisherigen Bekleidung wird besonders v-xriügi.

Landebr-Osfiziere der Ma)chinengewebr-Abieilungep tragen die Landwebroffiziec-Uniform der Waffengattuna, der die Ma)chiuench€hr- Abteilung des Armeekorps angegliedert ist, beim Gardekorps die Uniform der Garde-MascbinengeWebr-Abieilung Nr. 1.

Stabsordonnanzen t1agen die Uniform ibres Truppenteils.

7) a. Zu 9.1.

Palktots, Mäntel und Umhänge bisheriger Probe sind

11110 du1ch solche wie am M*antel 11/11. zu ersexzen.

11,311 91) und .*.

Die Patien an den bisherigen Feldröcken 1111d Litewken sind möglichst [sald nach der Vo1schrifx für die Bluse-auch betteffknd der Tucbumerlage - bzw. des iiciren 910119 zu ändem, ebenio die Vorstöße an _den Litewken.

Der Feidwck der Generale kann unverände1t weiter ge- tragen werden.

8) Zu _10. Der kleine Rock ist nur für Ofßziere bestimmt: für anldrrse Klasien (z. B. Musikmcisier, Unterzablmeister) ist er nicht zu a) 10. -

9) Zu 11. Auch zur bisherigen Féldbekleidung find dic1e Ab- :eicben nicht mehr zu tragen. .

10) Zu 13. Oekonomiebandwerker der Feldarliiletie trag-n lange Tuchbosen und ananieriestiefel weiter.

11) Zu 14 und 23. Offiziere dürfen Mäniel, Blusen, Reit- und Stiefelboien sowis Brolbeutel, Felkftasckoen und Trinkbecher gegen Er- statiung der jährlich vom Armeeverwaitunngepartement festmseßenren Selbstkosten aus Truvpenbesränden entnehmen. Erforderliche Aende- rungen haben sie selbst ausführen zu lafferz. Auch dürfen sie Tuch 11: oben enannten Bekleidungsstücken durch ihren Truppenteil usw. von den ekleidun sämtern bejieben. Diese Werden neben dem Mann- schaftstucb lei ieres Tuch für Offiziere führen.

12) Zu 15.

9. Die Tscba kas nebst Ueberzügen der im Felde befindlichen Truppen md möglichst bald durcb 1011512 neuer Probe zu erxesen; die Tschapkas 9,314 find aber in der Heimat auf- zu ragen.

11. Das Feldzxicben am Tscbako (Husarenmüxze, Tschapka) wird zum Feldanzug nicht (:etragen.

1*. Im Felde und bei 11ebungen im Feldanzug wetden die Spitzen (Kugel, Deckel) der Helme usw. nicht mitgeführt.

13) Zu 17. Anleituyg zum Schwärzen foist. Das Schub- und Lederzeug der Ka111merbesiande lagert auch fernerhin ungesxhwärzt.

*) Unter den Begriff .duni'elbiau' oder .dunkelblaumeiierte' Stücke fallen alle Bekleidnngssiücke außer der feldgrauen (grau-

grünen) Kriegsbekleidung.

mii Kragkn Von Grundtuä) zu berieben, ihre blanken Knöpfe -

“k: ..., ck"* “IMHO“; «4.7.4 ,„-111* "von. 7 tie- K„ickevm ve- ".."-«' “21 1111-11-11, 1- kefieu 6.1.1 11- mm:- DetZeit- m von man ab es aesäeben kann, within .!mee-Vuordnuuas-_ blatt bekannt,)»

15) Es gilt:

a. f?r das keldaraue Nocktutb die Probe vom 27. August 1914 "- Nr. 79618. 14. 133 _,

b. für das ielograue Manieltrcb die Probe vom 29. Juni 1915 _ Nr. 2276. 15. 133 _,

. für die graue Halsbivde die Probe vom 2. August 1914 - Nr. 1172/7. 14. 133 - uud

. für die Eirbeitskavaliniestieiel die Probe vom 6.Dezemker 1914 - Nr. 611/12. 14. 83 _.

Es wird noch biYewiesen auf die bereits erfolgte Einführung

9. des grauen rundstoffs zu dxn lan en Tuchbosen, Reit- und Stiefelbo en (Probe vom 27. August 1914 - Nr. 796,18. 14. 11 3 _)

11. der grünen Abzeichen aui den Helm- übenügen, .

0. des Bandes zum Verdecken der Vesavsireifen der Feldmußx _ Erlaß vom 29. März 1915 Nr. 649/3. 15. 13 3 (A. V. B1. S. 141).

16) Zu 26. Die Auftragezeiten werdcn Lkst nach Friedensschluß festgesetzt. 17) Zu 28. Hierzu gehören untcr ander'm:

9. Feldmüyen der Offiziere von Unteroffizieren und Mann- scbaftm getragen,

1). Wickelgamascben, soweit fie nicht durch das Kriegsmir-isi-rium für einzelne Fyrmaiionen Vorgeschrieben sind, für Offiziere und Mannschaften,

(: s(“Y)(lyfnürichuk): mit Gamaschen für Unteroffiüere und Mann-

a ten,

(1. Braune Handschuhe für Unteroffiziere und Mannschaften, a1-ö,;en0111men Wkusikmeisier,

.-, Untero1fizierabzeichen in Fo1m von Winkeln oder dergleichen.

Bei der feebtenden Truppe dürfcn solche, solange die nenen Botten nicht rsrfügbar sind, noch getragen werden.

* Wild 0011 Hobenborn.

Erlaß vom 15. August 1915 (A. V. Bl. S. 315)

Land- und Forstwirtschaft.

Die landwirtschaftliabe Bearbeitung des Brachlandes in Groß Berlin.

In der ,Zeitscknift für Kommunalwiffenichast' (][. Jakérgaug, Heft, 3) berichtet Re,“;icrungsrat Dr. Hövker über ein Stück Kriegs- arbe1t, das in grosxzÜaiger, für andere Orte Vorbildiiäver Weise die Schwierigkeitan der Vkrweriung brachliegeudkn städtischen Geländes fxir die Lebensmittelstreckunq aeiöst hat. Der vorliegxnde Bericht gibt ein Vorläufiq abschließendes Bild Von dem landwitisckoaitlicben Ve- triebe des Unternehmens und den dabei gewonnenen Erfahrungen, der nicht obne Interesse ist. An Land, das bestellt werden konnte, fehlte es der Genossenschaft nicbt. Eckwn bcr ibrcr Gründung waren ibr größere Geländeitücke zur Verfügung aesteüt, und nach ihrer Grün- dung winden ihr so zablrécbe weitere Vingebole gemacht, daß si: bald über ein Areal von 4000 Morgen Verfügen konnte. Da bei den hohen Besteiinnaskosien, die auf 150 .“ fiir den Morgen geschätzt wurden, die Beorbeiiung von Grundsiückxn, die nicht einmai diesen Ertrag berwracben, zu gefahrbringend erschien, wurde zunächst durch 1andwir11chaft11cbe Sach11eriiändige sämtliches angebotene Land auf seine Ertragsfäbigkeit untersucht. .Der rößere Teil Wurde als 1111- brauchbar befunden, und nur bei einem leineren glaubte man, 1101“- maie Witterung vorausgesekt, für eitzen genügend hoben Ertrag eintreten zu können. Häne man im Okkbsié mit der Bembeituug bcginnen können, io bätte man noch weitem Teile 165 Geländes unicr den Pflug nebmrn können. Immerhin zeigt das Ergebnis der Unter- suchung, daß die in Groß Berlin brachliegenden: Flächen keinen zu erheblichen LandwirtsÖaftlichkn Wert 1671131311. Der gute Boden wird bereits ständig zum weitaus gtößercn Teile 011161) die rund 24 000 Laubenkolcnisten, die Groß Bkrlin aufweist, bearbeitet; man kann die Fläcbe, die von dicken Kleinfiedlern mit großer Treue und gutem Erfolae bebaut wird, auf 800 bis 1000 119 schätzen.

Den für die Besieliuna erforderlichen 111nf1lichen Dünger lieferte die Deutsche Landwittsckoaitsgeseüschaft zu den bil11gsien _Tage913reisen, die Lieferung des Stalidungs wurde einer großen, letstungssäbigen Düngerhand1ung in_ Berlin übertragen. Der Preis rcs Dü1111e16 selbst betrug durcbicbnittlicb nur 12 „_Z für den Zentner,_dagx'gon waren die Anfubrkbsien infolge des Mangels an Gespannen ioivie die Kosten dss Streuens des Dünge1s bei dern geringen Angebot von geeignetxn Arbeitskräften so erheblich, daß d1e Düngung eines Moracps, 100 Zentner kurzen Kubdnngs 0111 den Moracn gerechnet, auf ungefähr 50 .“ zu sieben Tkam. 211111) die Sicherung der notwendigen Mengen bon Saatkortoffeln machte keine besonderen Schwierigkeit: man war nur geszqen, nach- dem beim ersten Ab1ch1us1e 11015 4,25 bis 4,50 .“ für den eniner bezahlt waren, später 5,50 [1:5 6 .szu zahlen. Die Betelluna selbst konnte im aligemeinen etst M1tte März beginnen. Da es gerade zu dieser Zeit sehr schwierig war, Gespanne xu erhalten,wurde1x vornebm1ich Yiotorpflüge in 1611 Dienst gesieUi. Die durchschnittlich: T'agssleisiuna der Pfiüge schwankte zwischen 5 und 15 Morgen in einer Tagesscbicbt. Selbst d*c böbere Morgenzabl bleibt noch erheblich hinter den Leistungen zurück, die sonst für Motorrflüge in Betracht kommen. Der Hauptsache nach isi dies auf die Ungunst dcr Bodenwerbältniffe zurückzuiükr11. 16 mit Unkraut verwachsenen, seit längerer Zeit brachliegenden Ländereien [affen fich schwerer durcb- arbeiten als alter Kulturboden. Auch bedingrn kleinere GeZägde- stücke eine längere ArbeitSzeit als große Schläge, da der Pflug 1101411961! wenden und infolgedessen länger leerlaufen muß. Wo die Wurzeln der Pfianzendecke ineinander gewachsen waren, war der Boden schwie- riger umzuwerfen als da, wo dies nicht der Fall war. Infolge dieser 111111211 Pflanzenkecke War auch im großen und ganzen die Arbeit der Gespannpflüge, die neben den Motorpflngen in Dienst ge- siellt worden waren, nicht besonders zufnedensiellend. Die Gespanne waren vielfach zu schwach, um die Schollen zu werfen, sie ktvpten sie vielmehr meist nur, so daß sich die 'Nach- arbeit schwisriger gestaltete. Ueberbayyt berlangte die Nacharbeit emen aanz erheblich böberen Kräfte- und thtaufxvand als bei altem Kuliur- boden. Um diese Nacharbeit durchzufubren, mußte eine größere Anzahl von neuen Maschinen in den Dienst gcstelit werden: vor aUem wurden neben den gewöbniichgn Eggen jeder Größe und Schwere Scheibenegaen gebraucht, die mit ihren glatten oder ausgezabnten Scheiben rie Pflanzennmbe durchschnitten und so den anderen Eggen vorarbeiteten. Um die mannigfachen landwirtschaftliäoen Gerate nicht mit großem Verluste wieder lrsschlagen zu müssen, fand sich die landwittxcbaftlicbe Verwaliung der Stadt Betlin bereit, die angeschafften Maschinen unter Ab- scyung bestimmter Abnußunakvrozenie ihrerseits zu übernehmen. In entgegenkommendkr Weise li-ßen fich das erste Gardsfußaritllerie- regiment, das GardetrainbataiUon sowie durch Vermittlung des Krie Sminisieriums das Zeniraldepot in Potsdam bereit finden, ent- bebr i(be Gespanne einschließlich der BedienungSmanniebaften zur Ver- an 'zu stellen; auf dem Gelände der Genoffenscbast- arbeiteten so faßt isländig 30 bis 40 Militätpfetde, die sich“ einschliéßlick) alier Nebenkosten _ Löhnuna, Verpflegung und Unterbrinaung der Mann- scbaiten ?" auf 16 bis 25 .“ ür den Tag und das Gespann stellten. Diese Pferdektäfte genügten 11 er bei weitem 1111171, 11111 die Arbeit zu

bewältigen. Eo mußten daher auch Gespanne von Privatunter-

- sitionen bon Schubert, Brahms und drei

..., 37'!._

„_ ' subve- km “einzelne- Qeg-uw “*“ Mini Cespanoe oder Landarbeiter zu erhalten waren, mnFu die Kato , nachdem voher dee kütßliibe Dünger _ gegen 2 Zentner ali.

S_ bospbat und 1 Qieatner Ammoniak avi deu MAY treunzaichinen geßwevt und gt war, mit

d oder 1111 ' astbmeu gel 1. Als Maschinen anden neben den

kannten Karteffcllvckp- und Zu eckmascbineu die Kartrffellesemaftbincn

vcn Töpfer in Treptow Verwendung, die sich vonüglich Wählt haben.

Mit dem Lden dcr Kutcffeln war tm aUngkmn die [“W“

wirtschaftliche Tati,keit der GenossensÖafi beendet- Den zahlreichen

"sonen. die sich als Pacbiluftige meldeten, wurden dann die 5?“

111th ParzeUen in Größe von rund 400 (1111 _zu dem Pk“)? DM ?5 .“ (;"gegehen, Ihnen fiel dann nur umb die kleine Mühe des Packensdes Bodens und des Häufelns der Kartoffeln 311. Dabei wird zmt emer Ernie von ungeiäbr 60 Zentrum auf den MMI?" "" gegenuber einkm Durchschnitte Von 100 Zentnern auf den Morgen bei länger in Kultur gkbaltenem Boden - gerechnet, sy daf; ieder Pakbkkk 10 Z-ptncr, kj: ungefähr den Jabrekbedarf von fuanersonen darstellen, gewmmn wüxde,

, ?.

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrmßs maßregeln. '

Das Kaiserliche GesundbriiSamt meldet dxn Ausbruch der Maulz B).»; Klauenseuche dom Vishbof in ernkfurt a. M, am 3. . „:*.

lieber ein neues Verfabren, Tyvbusbazillen im Trinkwasser nachzuweisen, wird in der „Wiener klinischen Wochenschrift'_ bLticbllt nach V-“rducben, die im Bakteriologischen Jr- sjitut dcs ..11011911911101111) 1811101011111 111,1 1117160110“ in Buenos Aires (111116118111 worden sind. Bei der Bedeutung“, die dem Typhus gerade als KÜMSsKUÖL zukommt, ist ein solches Verfahren sehr wichtig, 31111111 es an einer exakicn Z1iketbode des Nachwkises Von Typhusbazilien im Wasser bis'bkute'nocb 1611116, wvbl chbalb, weil die Verdünnung der „Typhusbaztiien 1111 Waiikr iebr groß ist und auch weil eine spez1111ch6 AnertchexungWetbode kisber nxcbt gefunden war. Nun ist eist im Matz diksCI'Jähkkö kin brauchbarks Verfahren beschrieben worden, “um Tvpbusbazillen in dcn Jäcks nachzuweisen, wobei die Be- weglichkeit der Tvvbusbaziiien 101111151 wird. Das Ve1b1ndungsstück erxks [„.-91011279 13011 Lwa 33 1111 Lärge und 5-6 0111 Breite wird m1t fem sterilisicricm lwand “01111111, 11: den einen Arm des 1110510178118 wird _ Galle gcmisckn mtt dem zu untersuchenden Yéaterial emaefuüt, in dm. andern 1800111011, 1111? schon nach wknigen Grunden werdcn 111 der Bouiiwn TWhuöbazillrn gefunden. Dieses Verfahren winde in Buenos “211106 etwas abgeändert, um auch im Wasser nach Txvpbusbaziuen xu fuchkn. Statt eines U-Robrcs wird ein kleinecm Reagensglakchen 11011 nur 18 0111Länge und 3,5010 Breitx genom111en, 111_ dem sich ein innetcs Robr von 14 0111 Länge und 2 0111 Breite b&smdei, das am Boden 8611111191 und [.*-förmig 11111gebo-en ist. DiéscsBöbrÖen, das an beiden (Enden offen bleibt, wahrend dc_1s äußere Robtcbxn mit Watte Verschlbffen und sterilisiert 111, wird 11111 1.70er aeglubtem und sterilisisriem Sand bis zur Höhe 11011 4 «_111 gesuüt. Scbrxitct man zu einkm Versuch9, so füllt man in das außkre Glas 1% 111€ Traubenzuckerkouiüon mit einem Tropfkn 9113111101101, etwa bis zu einem Dr_iiiel bis zu Ein Halb dcr Höbc. Sobald der Sand naß gxworden und gic1chmäßig mit dsr Flüx'sigkeit durch1ränkt 111, qut man ins innere Rohr 20 00111 cincs aus dem 111 unter- suchenden Wasser mit ©0112 gewonnenen Niedcrschlags, wobei der- schiedene Fullungktyeiboden ange1vk11det 19:1den können. Das Gläschen kommt dann_auf 15 bis 24 Stunkcn in den Brutkasten, worauf so- wohl dem mneren Röhriben wie dem äußeren Gläschen Material crxtnommen wird, das auf Verschiedenen Platten g-züchtet wird. Zu- nachst wurden Versuänx mii künstlich hergestellten Aufschwkmmungen vqn Typhusbaztllen angixst-Ut, die 1 : 10 000 Ocie Vazilien enthielten, Hierbe1zei te sich, das; rie Größe der Sandkörner keineöwrgs gleichgültig isi. Wei sex 1 feinem Sand von ";. bis ““,/;, 111111 Durchmc er der einzelnen Körner Wurden in der BomUon zahlreiche Bazislsn gZunden, gröberer Sand dagegen sxizt dem DurcHwandern der 2503111111 cFenbar einen 11Fcht z11 115210111156an Widerstand 811111911111. Weitere Versuche nach kikfcm Verfabxen ergaben, daß auch bci sxbr weitgehendLrVerdiinnung der Bazillen im 29111191, bei 1:100 000 000 Iman sie noch absolut sicher nacbacwiesen _werben können. Es wuroen auch Versuche mit Lcttungswaffer an 9118111, dem Typhusbazillkn in dieser Verdünnung zqusyßt waten. rack) 18 Stunden konnten dann in der äußercn Fiuisrakett Remkulturcn v0n_ Tvphusbaziüen nacbgewiassn werden. Dr. Carbonell, der dies V€111br111 beschreibt, 11-111 es benutzen, um ?ZTsJxZotige Frage: ier Baziüenträger mit seiner Hilfe näbs'r zu 13:-

Tbeatec und Mufik.

Konzerts.

Prosyiwr Waiti-r Peßet, der sich im borigén Wintsr durch die (1115 Ugige 2101111er1113 d(r Brahmsscixn Klaviersonaten 11111 Linkin Schlage als emer dkr bs1borragendsten deutscbxn Pianisim bxiarmt 1110611251101 am 1. Okiober 119116101an im Klindwortb- Scharwcnkayaal mit 1c11_ drei Klavietionaten Robert Schu- 1111111115 be1vor. Wie_man aus 1e1nen Programmen ersieht, macht der 511111111121 keine Zugesiandnse 'an das große Pubbkum Für den Kenncr bot aber auch d1-ser Abend wredkr eine Fülle schöner und erbebenker An- regur-gcn, denn _H61r _Pevrt ist der rechte Mann dazu, die keineswegs 011 ist Öbk1figchx611egenken Schönheiten der romantischen Muse Schumanns auszuipUr-n und in neiitooiler, dabki keineSwegs 011,7- iting1ickcc oder etwa_ belcbrender Wkise deutl-ch [1110010611411 zu lassen. Das; man dak-ei 1116131 mehr 011 0671 Vermiitisr, sondern nur yocb an den Echopfer des Werks denkt, scheint dxm Schreiber dieser Zöiikn einsHaupworzu-a seines, Spie1s zu sein. Es ist nicht 1113111111), bier des naheren auf Einzelbmten einzugkken; als ganz vorzüglych (16- 111119011 muß aber der V01nag der Aria aus der Fis- Moli- Srnate bezeichnet werden, dsr den träumerischn Duft “dieses kleinen Tonsiuckcs 'mit 5101111000111: Gelingen aus den „Tasten hervor- zauberte. Lieber k1e Tcchnik ist nicht viel zu sagen; der Konzertgeber brsißt fie 111 hervorragendem Maße, sieht in ihr aber als in fich ge- sesiiater ;K11ns111r nur das Mittel zum Zweck, sodas; den Hötein, Welche dte bcdeutknke Schwimigkcii der vorgetragénen Werke nicht ricbiig einzuschaizen vsrmögen, Wohl kaum klar (1111101de 10, welche sia11nenswe1te technische Letsiitngsfähigkeit _ibnen gegenübergctrcten war. Die Anivesenden bereiteten dem Konzertgeber einen sehr warmen Erfolg und ehrten ibn durch Vielfache Hchbrrufe. - Der 111 Be1lin nicht mehr unbekannte Name des elfjährigen ch1181111chen P.:misien (»I-„iaudio Arran hatte, ebenfalls (1111 Freitag, eine zahl- 1e1chx Zuborerschaft 111 den Beethobensaal gelockt, dic dcm technisch voilcndeien Spiel warmen, wenn auch 11icht stknmiscben Beifall„zolite. Die Vortragsotdnung, die Von Bach bis zur Gegen- wart iubrte, war gesch1ckt zusammengksteüi, indem sie dem Ep:eicr Gelkgenbeit bot, sein starkes musikalisckyes Talent nnd ssine Vcl1endete Schuleia zu „entfalten, obne ibm Aufaaben ju- zumuien, deren Bewaltiqung nun einmal die dolle Reife des Kunsilers zar Vorbedingung hat. So War wobl nicht obne Bedacht Beeiboben im Proaramm übergangen, wenngch die Art, wie der kleine Ametikaner Haydn und 2111111011 11117117, bewies, das; er sick) gam in die Gemütswelt der deutschen Musik hinein- gefunden hatte. Das; fur die Yéufik der Gegenrvart gerade ein Jugend,- )VLfk von Weingartner auSgewablt wurde, ras bei aller Leicbtßussig- ke_1t kaum Eigenartiqes bot, nimmt wunder. Geradezu glänzend war k1e Wiedergabe des R1gaudon, Op. 204 Nr. 3, von Joachim Raff u-d cirer Lisztscberi Rbavwdie, die der Knabe 11achSch1uß des langen ProgxammY rbr-e 1ede Spur von (Ermüdung als Zugabe bracbie. - In der Wingakademie veranstaltete gleichzeitig Anna Marie

5.4-015619 eincn Liederabend. Das ProFJinnsl'sÉntFeelst' Kompo- . ne1 : ange" Von

7!-,

41“! ck“?» ÖWD??? ., .I T _ , . m 1.1.- . .- *- . «„...-«...m- fim _Lieden- eule! - WWU de» Mead“ ud .I- Freien 1. tae- semi Die «ngen- bemühte 1111) .F.-114111115 um einen aus ruckjvollen Vatikan, dem ck och noch u binteiibevder Wärme mangelt; aucb wäre ihr ein .! deuilickere Aussprache zu

wünschen. . Literatur. Kurze Anzeigen

nei! erschienener Schriften, deren _Be prechung vorbehalten bleibt. Ein endungey smd nur an die edaktion, Wilhelm- stra e 32, zu r1chten. Rucksendung findet in keinem Falle statt.

Für alle Welt. Illusirierte Zeitszrist mit der Abteilung Erfinduyéen unt) Entdeckungen auf allen Gebieten der Ixaturwtf enscbasteu und Technik. ](Fl. J1hrgang 1915, 26, 28 und TW]. Jabraana, 1. KrieaSnummer. Jährlich 28 Hefte :; 0,40 .44. Berlin 97. 57, Deutsches Verlagshaus Bong u. Co.

P 'ste; thieg01zc914 12131 2,53%? 519?) Bdild. Heft 42 bis 44. reteees,.ké.etm.,ots ., Verla ZFussBong u. Co-K amerstr 88 Deutiches o opbie des rieacs in Umrissen. Von . Gom- Perz- (Pertbcs Schriften zum Weltkrieg Heft 9.) 2,50 .“? Gotha, Frikdricb Andreas Pertbes.

Die Hauptsache. Kriegsaufsäße der Wartburg von Profeffor Dr. ein rich Wolf. 0,70 .“, Leipzig, Arwed S1rauch.

. _ ie Kosten des Automobilbetriebeas. (*Uutotkcbniscbe Btblwibek. Band 54.) Von Ad. König. Mu 4x. Betjviclen, mehreren Tabellen und einer Bildertafel. Gebdn. 2,80 „je. B1r1in 1.7. 62, Lutbexrsir. 14. Schmidt u. Co.

* Kriegsthalidenfürsorge. Darstcilung dsr in Nürnberg gewoffenen Maßnahmen. Mit 15 Abbilduugcn und 6 Schriftprokcn. 0,50 .“. Wurzburg, Curt Kabiysch.

Hindenburg, der Hüter der Ostmark. Zam 213111) 1915. Von Ludwig Weichert. 0,10 .“; 50)S1. 4,30 (T&M; 1300 St. 8 „7-4; 1000 St. 70 .)6. Hamburg, Agentur des Rauhen xda)! e .

Das stille Ieuchten. Von Paul Grabein (Wikin -V" er Bdü 9) 1 «16. Lewzig, Verlag der Wiking-Bücher, PM 6. ZZV mu er.

An das deutiche Volk. Die Reicbstagsreden des .K1nz1ers und des Schaßiekretats zum Weltkrieg. Sieben Reden. ] .“. Berlin 117. 8. Carl Heymanns Verlag.

Seebeld Otto Weddigen. Dem deutschen Volke und 16an Heere. Dargesieüt von Rudolf Eggstein. 0,30 „46. Télpzig,

Gustav Schloeßmanns Verlag.

Oesterreichisch-ungariscbeKriegsberikbieaus Stréf- leurs M_ilit5rbiatt. Hrft 3 und 4: Der Krieg gegen R11s . land, Fick?l1251undgbxzfeldizug.F 0,5b0 „FZ. 72131" ösierreicbisrZ- ungar 6 10r eer m ja rs e d u in Gali ien. 1 .“. Wien 1, L. W. Seidel u. Sohn. 1 z

Enßland und der 17-Bootkrieq. Von Hans Steinutb. 1,20 .“. Stuttgart, Deutiche Verlagsanstalt.

Rußland und wir. Von Paul Rohrbach. 1.44. Stutt- gart, J._C11gelbotns Nachiolger.

Luittania. Von Hans Steinutb. ],50.16. Stuttgaxi, Deuische Verlagsansimt.

Kriegspo1itische_Einzelscbriften Heft 1: “Die Kriegs- vcrschwörung und dte_ Kriegsberscbwörcr. Von Salbaior. 1 „46. Berlin 117. 57. (». A. SchMtsébke u. Sohn.

Jugendwebr und Zukunftsheer. Von Oberstleutnant von Hoff. 0,60 .“. Oldenburg 1. Großb. Gerbard Stanng.

Vom Kcrbiiock zum Alphabet. “Urformen “der Schrift. Von Dr. Karl Weule, Diretior-des Mujeums für Völkerkunde 1111!) Professor an der 1111106111151 zu LcipziZ. Mit zahlreichen Ab- bildungen nacb Originglaufnabmcn _und riainalzeicbnunakn von Paul Lindner. Preis geb. 1 .“, geb. 1,80 .“. Stuttgart, Franckbscbe Verlagsbandlung.

Da6 deutsche Feldzugsbücblein 1914/15. '11'. Teil: Der Krtea 0011112101111114 Cndc Juni1915. Mit einem Bilde Von Mackensens. 1 .“. Gotha, F1ied1ick Andreas Pertbes.

Handel und Getverbc.

. Beidet1&21brechnungsstellen der Reichsbank wurden UU Monat *;eptcm 11er abgerechnet: 5409981200 .ké.

Nach der Wochenübersicht der Reichsbankvom 30. Sep. tember 1915 betrugen (+ und -- im Vergleick) zur Vorwoche); AktiVa. 1915 1914 1913 Mxtallbest'and (Ve- .“ «16 „16 (fand an kurs- äbigem deut chen Geld: und an Hold in Barren oder aus- ländi ck)enMünzen, das ilogr. fein zu 2784 .“ berechnetck

darunter Gold Bestand an Reichs-

u. Darlebnskassen- scheinen . .

2 456 879 000 1737 445 000 (- 523 000) (+ 32 932 000) (_ 53 173 000) 2 419 434 000 1716 071000 1142 926 000 (+ 4 525 000) (+ 40 239 000) (** 36 589 000)

1 408 465 000

385 127 000 336 475 000 39 176 000 (+ 701244 000) (“.'-187 183 000) (--- 18 968 000)

11934000 7347000 11228000 (- 6 400 000) (*- 15 756 000) (- 24 452 000)

Bestand an Noten anderer Banken .

Besiand au Wechseln, Sch-cks und bis- kontierten Reichs- scbaßanweisungen .

Bestand an Lombard- forderungen

Bestand an Effekten

Bestand an sonstigen Aktiven . . . .

7 470 576 000 4 755 770 000 1499 263 000 (+2143709000) (+ 43 618 000) (+537 654 000)

13134000 30581000 112194000 (+ 755 000) (- 94 996000),(+ 47 611000) 37829000 100906000; 198094000 (+ 6 697 000) (+ 26 282 000)=(+136 292 000)

251 714 000 228 528 000 206 946 000 (- 58 847 000) (" 40 906 000) (- 81 677 000)

P as 1 10 a. Grundkapital . .

Reservefonds . . .

180 000 000 (unvc'rändert) 80 550 000

180 000 000 (unverändert) 74 479 000 (unverandert) (unverändert) (unverändert)

6 157 630 000 4 490 893 000 2 455 644 000 (+ 608 969 000 (+498 087 000) (+607 943 000)

4416 255000 2350 718000 703 462000 (+2167021000) (_ 358 257 000) (- 68 088 000) 292 758 000 105 962 000 66 212 000 (+ 10 645 000) (- 1 373 000),1+ 3 432 000)

180 000 000 (unverändert) 70 048 000

Betrag der um- laufenden Noten .

sonstige täglichfällk e Verbindlichkeiteng.

sonstige Passiva . .

T* "**“ ' ' ' : 72,5! 1

=*

Niederlande.

Ausfubrverbot. Durch 11 MW] „22.89; tember 1915 16 ein AosiubwetbotM MMS und Erzeugnisse aller Art aus Milch - soweit diese 111151 bereits unter die [u- fubrvetbßte fallen - erlaffen worden. (Keäorlauäsobs Stutz- (DUkZUO-

„»Aufbebung der Ausfuhrerlaubnis für Pferde. Der Mmister iür Lantwirtickaft, Gewerbe und Handel bat seme Vex- suguna vom 25. Au ust 1915, keireffeod Aosjubrbewilligvngen fur HEWste und W100 u im Alter von weniger als 20 Monaten, unterm 25. September 1915 wieder aufgehoben. (Usaoüanäscba 51381500111'911T )

_ Ausfubrbewilligunaen für Schweinefleisebgmter gewisfen Bedingungen. Wie die niederländischen Zutun en melden, dürfen in Kürze wieder besckränkie Mengen Sebweineft ich ausgefuhrt werden, wahrscheinlich schon vom 27. September 1915 ab. Die Ausfübter sollen jedoch für den inländischen Verbrauch einen böberen Prozentsatz ais bisher zur Versüsüng stellen, der voraus- sichtlich von 100 auf 150 erhöht werden wird. Für Plockwurst- ausfubrer, die biyher 20 v. H. ihrer Ausfuhr an Sebweinefleifch dem inland:schen Verbraucher zur Verfü ung stellen mußten, wird der Prgzenisaß vermutlich auf 100 1). Z. erhöht werden. (Bericht des Kaiierlichen Gweralfonsulats in Amsterdam.)

«- Wiedsrinkrafiseßung des AusfubrVerbots für Flatbsabfali; Das unterm 17. Februar 1915 (8691115111911. 911. 102) etiancne und durch Königliche Verordnung vom 24. Juni 1915 (51.991.4019-1 Nr. 292) bis auf weiteres aufgehoben: Ausfuhr- verbot für Flach§abfall für Wergspinnereien ist dmch Königliche Verordnuna Vom 22. Séptcmber 1915 (8199151111111 Nr. 4025 wieder in Kraft geseßt worden. (M*1191-19111130119 8199115- (2011611111.

; * 1! w xi, .

uad.

- Auf die dritte KriegSanieibe waren laut Meldung da „W. T B,.“ _0us Berlin bis zum Sonnabend, also bis zum 2. Ok- tober e1n1ch11ch11ch, rund fünf Milliarden Mark eingezahlt,

- BCi dLn in der Drahtkonbention dcreinigten Werken ist laut Meldung deß „W. T. B.“ aus Cöln eine den emgei ränkten Betriebchrbälimncw durchaus angemessene Beschäftigung f igesielit worden. Durck) die wachsende_n Vetriebssckpwierigkeiten bei wesentlicher Erbbbung der HersieÜungstoiten find die Werke zur HeraufseYung dcr Verkaufkpreise 11111 eine Mark für 100 kg für das leste Ja res- viertel 1915 Vsranlaßt worden. Der Velkauf für das erste Jahres- viertel 1916 ist noch nicht freigegeben Worden.

Wien, 4. Oktober. (W. T. B.) In dem in der ordentlichen Generalbetjammlung dcr Galizisckoen Karpatben-Petroleum- Ge16111chaftkrstattrten Berichte wird mitgeteilt, daß die Gesel).- schafi durch die kriegerischen Erei niffe schweren Schaden gelitten hat. Trotzdem die Vervaltung zu0ers1 tlicb Schadenersaß durch die Staats- rcrwaltuna erbost, wurde beschloffen, zur Deckung des 4773180 Kronen bstmgenden Verlustes den Kapitalreservefonds im Betrage 11011 4610 207 Kronen heranzuziehen und 162 973 Kronen auf neue Reénung vorzutragen. Der Bericht bebt hervor, daß ein großer T-r der Raifinerie durcb dén Krieg zerstört worden und eine sehr bedeutcnde Menge von 0105-31 sowie 0011 Haib- und Ganzfabrikaten den Flammen zum Opfer gefallen ist, das; jedoch erfreulicherweise die Anlagen d(r Maschinenfabrik verhältnismäßig wen1g gelitten haben. Die Berwaiiung bofft, in absehbarer Zeit den Betrieb der neuen F0b1tk m 110111111 Umfange aufnehmen zu können.

London, 30. Septsmber. (Telegrapbifcbe Berichtiaung des .W. T. B.“, ). gestr. [. B_e11. des „91.11. SWA.) Barvbrrat 62 009 000 (*.-1611. 891000) Pw. Sterl. '

Paris,30. September. (W. T. B.) Bankausweis. Barvonat in Gold 4550 142 000 (31111. 50 068 000) r., Vojvorrat in Silber 364146000 (Abn.2010 000 Fr., Gutba 611 im Ausland 981888000 (Zan; 8545 000) Fr., _We sei (vom Moratorium nicbt betroffene“) 219 126 000 (Z""'.30 152 000) Fr., Gesiundete Wechsel 1 981 953 000 (Ahn. 12 848000) Fr., V0r1chüffs auf Weripaviere 580 008000 (Ahn. 1692 000) Fr.. Krilgsvorsckpüffe an den Staat 6900000000 (3101. 100000000) Fr., Vorschuß an Verbündete 530 000000 (Zun. 10000000) Fr., Notenzirkulatlon 13 458 304000 (31111. 148 708000) Fr„ Tresorauthaben 64207000 (21511. 53 921000) Fr., Privatgutbaben 2 605 989 000 (Jan. 88 370 000) Fr.

Verlin,5.I1"11*bcr. Produktenmarkt. Der Markt war gßschäftslos.

KUr-stricbte 0011 6051051119211 F01105märkien.

231780111) on, 2. Oktober. (W-T-B.) Priyatdiskont 413,15, Silber *)16- *

London, 4. Oktober. (W. T. B.) “210/11 Engl. Konsols 651/15, 50/0 Argenjinier v. 1886 98, 49/0 Brasilianer v. 1889 -,-, 4 0/0 Japaner von 1899 681, 3 (),/0 Portugiesen -,-, 5 % Ruffen Von 1906 _,7, 410/13 NY)?" 11. 1909 751, Baltimore u. Ohio 921, Canadian Pac1fic 16691, rie 331, National Railumvs of Mextko 631, PennsylVania 551, Southern Pacific 981, Union Pacific 139, U1nteo States Steel Coworation 851, Anaconda Copper 15Z, Rio Tmto 54,1, Chartered 9/71, De Beers def. 101,15, Goldfields 15/15, Randmines 41“..-

Paris, 4. kaober. (W. T. V.) 3 0/0 Franzöfische Rente 66,50, 4 ('/o Span. außere Anleib: 87,00, 59/0 Ru en 1906 87,60, 3 % Russen von 1896 57,50, 4 % Türken -,-, Ukzkanal -,-, Rio Tinto 1495.

Amsterdam, 4. Oktober. (W. T. B.) Matt. Scheck Ber1w50.121-50,62.§, Scheck auf London 11,461-11561, Scheck an Paris 4200-4250, Scheck auf Wien 3550-3600, 50/1; Ni - ländiscbe Staatsanleibe 101151... Ohl. 3 % Nikderl. W. S. 759, Königl. Nicdxriänd. Pstroleum 5041515, Hannd-Amerika-Linie -,-, Nieder- ländijch- Indische Handelsbank -,-, Atchison, Toveka 11. Santa , F6 1043, Rock Island 1, Southern Pacific 95, Southern RailWav 199/15, Union Pacific 1331215, Anaconda 150, United States . Steel Corp. 7814)... *

Rio de Janeiro, 2. Oktober. (W. T. B.) Wkch1e1auk London 121.

Kursbcrichie von auSwäriigen Warenmärkien. ,

Liverpool, :. Oktober. (W. TB.) Baumwolle. Um

6000 Bauen, Einfuhr 930 Balien, davon - Ballen WTF

kanische Ba11mwol1e. - Für Oktober-November 6,65, für Januar-

Fcbryar 6,10. - Amerikaniscbe und Brasilianische 11 Pakts;

nxexqger. Aegyptiscbe 10 Punkte niedriger. Indische 5 W '

n ? rmcr. Amsterdam, 4. Oktober. (W. T. 8.) Ieva-Ka

ruhig, loko 50. Santos-Kaffee für Oktober 4611, für -

zember 462, für März 441. , Amsterdam, 4. Oktober.

für Oktober 301, für November-De

Die Notierungen verstehen fick zu den

ländischen Ueberseetrufis.