' MW UKW eine persönliche Unkerftel-kung zii venvabrM- Herr-
quier-Henkx hat es für angemessen gehalten, mir“ vorwerfen zu
„_ .
W- 1441511115 mi: besvmdorer Schärfe sex'ade gegen die Herren ' W?WzSc-sdaldenwkratistben Arbeitsgemeinsckoaft richde, um irgendwo Wmtazu sein. Ich glaube, daß ichbier im Hause hinreichend bekaimt bin, “und daß man wohl auf allen Seiten weiß, daß ich den- ,Standpunkt, den mir mein Gewissen vorzeichnet, nach jeder Seite hin mit ;dem Nachdruck, den ich für richtig halte, vertrete. (Bravo!) .Was die Feldgrauen anlangt, Herr Wgeordneter Henke, so bin
ick; idberzeugt, däß Sie fich irren und das; ich recht habe. Unsere Feld- grauen werden für “dasfortgeseßte Reden davon, daßKriegsinteressenten und MegSprofitm-acher den Krieg herbeigeführt und verlängert “hätten, * kein_Verständni_s haben. Sie wissen ganz genau, um welche Sache ge- kämpft wird. Sie werden ebensowenig für solche Anschauungen Ver- ständnis haben, wie fie Verständnis dafiir “haben, “daß Ihre Freu11de (zur Sozialdemokrakischen Arbeitsgemeinschaft) sißen *bleiben, wenn hier in diesem Hause die Rede ist von dem großen Sieg unserer Flotte und yon den Braven, die dabei den, Tod für das Vaterland erlitien baden. (Lebhafter Beifall.)
Damit schließt die Diskussion. Die Artikel 1 bis 117 werden angenommen. “ Ein neuer Artikel 17 sieht vor, daß HaUHg*ewerbetreib-ende md Arbeiter, die infolge dieses Gesetzes arbeitslos werden, interstiitzwwgen bis zu einem Zeitraum von einem halben Bahre erhalten. Abg. Meyer-Herford (nl,) bittet, bei diesen Unisrstüizungen ck die arbeitslos gewordenen AngesteÜten nicht zu vergessen. An eme rke Arbeitslosigkeit glaubt er allerdings nicht, 1001111 aber dador, die BFkindustrie durch neue Zölle immer Weiter zu beuntruhigen und zu 19811. * Der Artikel wird -aii-g-ew0mm:en. Zum Artikel 71, der das Inkrafttreten des Geseßes auf 111111111 1916113111191, wird aux Antrag Blunck u. Genossen €offen, daß die e timmu-ng, aß die Preis *renze fiir d-en Wer Bawderolesteuer freizu-l-affenden Rauchta ak von 5 auf pro Kilogramm hevarufgesetzt werden 1011, bereits am 1- 11 1916 in Kraft .tritt. er Steirerausschuß hat vorgeschlagen, in einer Ent- ©1315? die verbündeten Regierrrn-g-en zu ersuchen unverzüag- Mk), rrichtung 11011 Fachmrssckxiissen fiir di-e Taßakindwstme “Uf *nd des HWSarbeité-geseßes beschließen zu 111011611. Die
ck ß-u-ng wird wwgewomm-en.
* ?MTS geht über zur zweiten Lesung" des Gesetz- MM" etreff-end eine mit den P 0st- 1111 d T e le- graing-ebiihrew u erhebende ord'Mch-e Reich?;a agabe. YMUsoU das Porto für Briefe
für
außer- Nach den Ausschuß- -ein-e11 Aufschlag von 5, „ ckehr von 21/2 ,;5 er uhren, fii-r Postkarten von 21/2 Ö, YLaoo-n 5, 10 und „3 für Telegramme 11011 2 ,:3 W lTir Rohrposbbrief-e 5, für
],0%* „.:-, _ und jed? Pausch oder Grundgebuhr,
eb enso
den Telepho-nverkeer von für jedes Gespräch ebena-nschluß. Der Feldpostverkehr bleibt frei, “1g9pakete und Preßtelegramme.
MS ialdem-k-t' 21516. ' at-"td Zasad &.th o rutschen r 91 gememschf is er
** “' reiung *ka regierenden Fürsten in, den Staaten des D,?UÜFJYB some der Gemahlinnen und Witwen dieser Y:? 111 MLHFWÜU, der POst- und Telegraphengebühren findet
M8 “Albrecht ,und Genossen (So" ' _ _ _ z,) *becmtr-cr 6111 dte YÜUUn-g der Fürsten und ihrer GSM“ 11109177
“*,-11 ,'?-
“ , Em" ießUW- . - _ _ i-«ündeten Regierungen _zu ersuchem _dem Reichßtag ewexßentwurf vorzulegen*,__durch„den d1e Bestrmmun en uber die Ring der re ierenden Fursten m 9?“ Staaten des__ euischen Neia'zwxe "der &emaßlinnen und Witwen dieser Fursten 11013 Portielegrapben- und Fernsprechgebubren aufgehoben werden. Aquck (Soz.): Gerade diese Vorlage hat große BLUN- so des Handels und des Verkehrs hmeingetra en. 1 Petitionen zeigt uns, We WW gewagte „Y aß- 1; g rade die vorliegende ist. Der Staaisskkkköqu LL“- klärte 11116112 1 kein Unwille darübßr vor,)anden. D1e _Pei1i1one11 1061 en 1052921211. Wenn man LULU “"ck 1316 Post musse zu d?" ailgemeineiE'mn men das "111119? kltkWen*..so _verg1ßt_ m011, daß die Post LÜVLY xsanstali ist und denBedurfmssen des Verkehrs ?" dienen [)(- Wi WF" aus diesen (Hunden dwsen Abgabeii unsere ZustimMumß-rsag ie PostverWalisW, gibt 19 selb t zy, daß durcb ,L, Verbilljüng ?: Ostscheckvérkehv d1__eser eine_ teigerung er- alten hat eine Be “111 um; also ve,?brsfordernd Wirkt. __Eme Ver- téuerun auß natür ck ewxnxgegegeseßten Emfluß aysuben. Der Staatsékretar wollt ier 'r_ nach _kmen Aus uhrungen 1111 Novembrr obne „xvinßenden Grt eme st,? ere _Belatung _des Verkehrs und Verkrauches ' ' Vyrnehmn. Em solcher 1st nun aber nicht mussen .*as uysern _Wahlem gegebene Wort * deshalb zegen d1e 111d1rekte Besteuerung. Bci e11 1111171 die e111_zelsta__ail1chen Minister Konzessionen er N81ch§té7ch _Hier hatte man m11 der versprockyenen __ de_r Pol1tif 116911111611 konnen. Der Bekeitigung des Fykstenvorr es konnen dieburgerl1che11 Parteien troß es Kompro- Misses zUs - mexx Durch Emsckyrankung des Postkartenversandes 11111 das dur __e11 Kr1eg so 1 on hart getroffene gr§xbi che Gewerbe 110 mehr _ad1gt werden._ _enn nur fur direkte * ei 6 teuer sind, dann kim es, um den E1nhe1isgedanken im Reit? zu ördern. Wenn d,? oßen Masssen ausdem Kriege 111161) Hause ommen, dann werden 'ch§:Zich1'to L_?Tetehen, w1e man ihnen eme solche neue Steuerbelastung Ab , Carstens (sorts r."Volks .: Au wir ' __/K0mm1ßfion unsere lebbgfien ck§)23e11e111"en pgikgen diechneuen YßiYuiiiylxxx __/ vyrgehracht und auch e1n__1ge Verbesserungen durcbgeseßt, wenn 0u*ch _/ 111 t m dem Von uns qewunschtcn Umfange. Der Vorredner darf-aber „ 111 t vergessen; das Re1_ braucht Geld, viel Geld und schnell Geld. Der Wert des (Feldes 1t gesunken, und die Post hat größere Auf- we_ndungen_ fur obne uw. zu _zahlen. Wir brauchen uberhaupt ste1gende_E1nnaHxnen nack_) em Kr1eqe. Allerdings find Pot und Tele- grth 1111111 allem _Jnstttute des GleerVLrbs, ondern sie Knd und M11 en _ble1b_en Institute des Verkehrs. Anderer eits sieben eispiels- we1se__d1e_E1nngk)men- 11_nd_ Au aden für Telegramme in gar keinem Vcrhaltms. Em etnb-eitltchcs e1ch eFordert au einheitliche Post- Wertze1chen. Der Ausschuß des Deutz en Hande stages und andere Korporationen haben gegen die Ver raucbs- und Verkehrsabgaben ernste Bedenken erlwbeg._ Auch die gewerblichen Kreise wollen eine Belastung infolge de_s Krieges gern auf fich nehmen, aber im richtigen Vcrhalims. So wtrd dte Landwirtschaft nicht _so getroffen wie das Gewerbe. Der Mittelstand seu zt unter den La ten des Krie es und nnrd 1_1un guck) durcb dte neue ostgebuhr schwer getroffen. Zweifek- los wird eme starke Abwanderung von den Briefen zur Postkarw er- folxen. Leider 1st. es uns_111cht gelungen, die Gebü r von 15 fennig a_u 13 __Pfenmg berabzudrucken. Eine gewiJe Abs wä ung it aller- _d1n s d__ Bfirxstuzig des Geseßes auf zwei abre nach. riedensschluß. Dr_e ebu_ ren retbett- der Staatßtelegramme wird 0 t u- aan neben- 11 pnvaten Mitte11unixen m1ßbraucht.Selbst bo ostbe örden
_ Vorredner behawpdot Hat, es sei n'icht'anzu:11ebmen,„ daß vOn» den “_ _ rden sei, daß die'_„_x_1desf"r n-Lni “ s,fr“_eir_oi “ß ncith dieser Rich- „- “"'“-1110011511456» WWUUW: :,Ä '
wenn er hier erklärt, die Fürsten hätten Wildsrndungen den Händlern auf Grund der Portofreideii frei zugehen. Ick) habe schon mehrfach Gelegenheit gehabt, Ihnen zu sagen, daß die Fürsten die Portofreibeit für derartige nehmen, und deshalb soUie er das nicht bezweifeln. bezweifelt, möge er die Fälle anführen, 1611 habe darum besonders ge- bctsn, dann wird das untersucht. stLÜLU, ob der ausgesprochene Verdacht gerechtfertigt war. richtig!) Man muß also Vorsichtig sein und so_ etwas nicht aussprechen. (Sehr richtig! rechts.) ,
dic Portofreiheit zu Unrecht in Anspruch genommen wordcn sei. Die Fälle sind dem Reichspoftanit unbekannt. um festzustellen., od 0111» Versehen Vorliegt. sehen, und auch 6111 Hofbeamter 101111 einmal ein Versehrn begehen. Wenn so etwas angeführt wird, wird das verfolgt, und es wird ge- geben-enfal-W Romedur gesch1ffen, (Zuruf links.) - Ich habe Ihnen zu- gesagt, daß wir untersuchen, wie der Fall liegt. Angabe Vor, die Sie gemacht haben. finden.
der Kommission sind die (Gesichtspunkte eingehend dargelegt worden, und man war sick) allseitig darüber einig, abgabe handelt, die von allen Parteien, eigentlich nicht gern bewilligt wird. Man sagt sich eben, 1916 auSzngleichen, und deshalb kann man auch an der Post nicht Vor- beigehen. Das ist auch in- Herren es aber so darstellen, als wenn das etwas ganz Abnormes wäre, so möchte ich darauf binweisrn, daß derartige KriegSzusckoläge nicbt erst bei uns eingeführt worden, , uns bereits eingeführt haben. Gerade England, auf das Sie sich so sehr berufen, war der erste Postabgabe verteuert bai.
artigen Vorlagen hervorgetreten. Vorlage,
Postamk in Braunschwe' die- gedübr'mfxeie Anndbme eines Glück- wynschte1e rammes der Fdiensteten-des'Ho 1wa in Braunschweig mz_t Rea“; als Mißbraucb beanstandet. 1e“Obe ostd1rektion er- qurte jedoch, daß es sich um e1_11e d1en [i_cbe Ang xgenbeit handle. _e terhaltu der Gehn it der t 's 111 zu de teben. Wenn ste_dew We batrag beza lt X' ck?! diese kle1nen“Gebu__Ye1;_en-7 J
111 1 un S_ofäste fie aZer _ _ , werdeii wir twßdem aus vater- landiMm 2?)flicl) iihl für d1e lage 1-m-men.
. ogt err (soz„ Arb.-Gem.):_ Ich sehe, daß die Bänke
des Bundeßrads stärker besetzt sxndasls d1e“ des_Re1chstags. Da es 111-cht angc'mHig ist, e'me so WLÖÖY Angelemnheit vor leeren- Bänken zu verhande n=, beantra ich die_- _ rtwgung.
__ Abg, Dr. Mii'l er-Memmgen (for chr, B*qlksp., zur Ge- schäftsordriu .: Zu einem solchen 21111cm ben d1e rren keinen Grund; d1e Fartei des Herrn *Vogtberr rike beure am 1 wächsten hier
Vertreten;
Vizepräsident Dr. P aa che stellt die Uaiterstiißu-ngsfrage. Da zur _U-nterstüßung eines vt-aguwgöqnxraiges 30 Mitglieder notwendig srwd und nur etwa 6 Mitßl-reder der Sozialdemo- krattsschen Arbeithem-einschaft sick) da “r erheben, erklärt der Pra ident den Antrag für 0111901611111. _
Abg. Vdgiberr (soz. Arb.-Gem.): Dte Befristung des Ge- seßes wtrd 111cht verhindern, chß der_Zuschlag e111- dauernder wird, denn *d1e Vorwusseßuin-g, 'daß_ die Reicihsßnanzen sicb „durchgreifend bessern“, wird nach dem Krtege n-1cht e1n*t_retc11-._ enn die Frei- finni 11 stark genu gewesen waren, da111_1 hatten s1e in den Vorder- bxmd -11*ngen- die Be eitigunq der__Poriofre1117611_der_Fürsten durcbseßen kopnen. Der Reichssch0ßsekretar me1nt-e, d1e fmrmzielle Wirkung wurde ganz »JTÜUJ sein, sein- Kollege vom Re1chspost0mt aber konnte die finanzielle kaung überhaupt nvcbt fqßtstellen. Dieser u-ngcnicrie, regelmäßigr un-d absichiliche M1ßbrauch einer Reichsan tali m11ß be- seitigt Werden; Die Vemnytwng, daß d1e1 Bundesfü tcn freiwillig auf ihre Port-ofreibei-i verzichten wiirdrxr, hat wohl niemand ernst genommen. Die Reichspost sollte keine fmanzi-elle Einrichtung, sondern» eine Einrichtung im Interesse des Verkedrs sein, diese Vor- lage hebt diesen (Grundsatz r111f-ach awf.
Stwatssekretär des Innern, SvaatSMinister Dr. H e l f f e -
ben, warum ck möchte Ihnen deshalb die de zur Annahme empfehlen.
rick)
Meine Herren! Der Herr Vorredner hat es für notwendig gr- halten, aus Anlaß dieser Vorlage gegen die Bundesfürstcn einen Angriff zu richten, den ick) aufs entschicdcnste zurückweisen muß. Ick. steUe zunächst den Sachderbalt bei der Postdor1age fest. Wir Haben die Form der ReichSabgabe gewählt, um das (Heseß von dornbcrein als ein provisorisches zu charakterisieren. WNW wir 101111111111 cine Gebührenerhöhung dorgcnommen hätten, was wir ganz gut hätten tun können, dann wäre gar kein Zweifel, daß die Portofreidrit der Landesfürsten, die auf gesetzlicher Grundlage beruht, dadurch in keiner Weise berührt worden wäre. Im übrigrn haben wir 1111111 dci der Form d6r Reichsabgabe der bestehenden Portofrcibeit Rech1111ng gc- tragen, indem nicht nUr fiir die Landesfürsten, sondrrn auch für 0119 anderen, die Portofreibei-t genießcn, unter anderem auch für den ganzen Bereich der Feldpost, ausdrücklich die Erhebung der Rcicbs- abgabe nicht Vorgesehen worden ist. Wenn Sie die Landesfürsten dieser Abgabe hätten unierwrrch 111011011, wäre das ein Ausnahme- geseß gegen die Landesfürstrn gewesen (Heiterkeit bei der Sozial- demokraiischen Arbeitsgemeinschaft), jawohl, ein Auönadmegescß gegen die Landesfürsten, Weil nur in bezug auf die Landesfürsten cine Abweichwng von dem Geseß, betreffend Portofreiheit, Vorgesehen wvrden wäre. Dagegen habe ich Cinspruch_erhoben, Wenn der Herr,
Landesfürsten nach dieser R insig_,.«irge11dein Verständnis zu er-
“119 “eti'oas _;geräü““]bäxxenx:x_fo 1152112“ 31chY'“dakßög_1ei _alls'xauf das ent- «111-ust? “zurück. (Brady!) ,Wonz'beiin Webrbeitrag haben fich die _. ndesfürsten freiwilligdem Webrdeitrag miterworfen. (Zuruf des AbgeordneEen Vogtberr.) - In der vollen Höhe, wie jeder andere Sbaatsbürger, eine Bezweiflung lasse ich nicht aufkommen, Hrrr Abgeordneter. (Brady!) Und hier bei der KriegSgcwinnsteuer haben die sämtlickyen Landesfürsten, ehe auch nur die Spur eincr Anregung von der Volködertretung auégegangen ist, erklärt, daf; sie aucb hier ihren Anteil übernehmen und e11irichtc11 werden. _- (Zurufc. Von der Sozialdemokratischen Arbeitsgemcinschaft, _ Glocke drs Präfidentrn), ,- okme jede Einschränkung, ohne jrden Vorbehalt und aus vollster Freiwilligkrii. (Brado!)
Stwatssekretär des Reichspostamts K r ne 1 k e :
Meine Herrcn»! Dcr Herr Vorredner sollte doch Vorsichtig sein,
Abkommen getroffen, daß die
Sendungen nicht in Anspruch Wenn er es aber
Auf andere Weise ist nicht festzu- (Sehr
Ein andcrcr Rchcr 501 Fälle angrführi, wonacb don Hofbeamten
Wir werden* 1iachforschcn, Wir alle mackyen ja Ver-
_ Vorläufig liegt nur die D1e Untersuchung wird statt-
Es ist dann viel übrr die Porioabgaben gesprochen worden. In
daß es sich um eine Kriegs- es liegt eine Notlage vor, den Etat für
den Motiven ausgesprochen. Wenn die
smd, sondern daß andere Staaten sie vor Staat, der aus Anlaß des Krieges die Es sind weiter Italien, Rußland und die Niederlande mit der-
_ _ Es handelt sich bei uns um eine d1e durch d1e Verhältnisse geboten ist, und bei der die Ge-
]: „“ üben diesen “offenbaren- - Mißbrauch. So batte z. B. das
bühren so bemessen smd, daß sie niglxt zu verkehrsfiörend wirken werden.
Kaltsalzen, wird in
_ Abg. Buck (Soz.): Aycb mrs würde es lieber Jursten hier aus dem_Sp1ele blieben. “ ch ebe ni t, daß _ngestelltetz der versch1edenen Hofe ein i rauch etrieben R; denn d1e Ausfuhrun sverordnung von 1 9 gibt ilgznen “ein' „g.,J
_echt dazu. Wenn _1111 er Antra an enommen wird, dann wird dxeses Recht endl1ck einnxal BYE _e ge egi. Wir haben uns daß,; die KnegSabgaben eschrankt. eme Freunde von der anderen
ein, wenn
werden._ Der Antrag Kopsch geht uns nicht weit genug. nach ew1e en, daß d1e Emnahmen der Postverwaltung zur Bestrei der esol_ung der Beamten und Unterbeamten nicht ausreicben deeßn nnr uns einer Erhöhung der Posteinnahmen auch Uicdi
[€ 611. nicht erbracht werden.
_ In der Abstimmung werden die beiden Anträge Ye stem u_nd Albrecht _geg-en die Stimmen der Sozialdemokr und einiger Mitglieder der Fortsckxrittlichen VolkSp-artej gelehnt. § 1 der Vorlage wird mit dem Tarif ebenso_ der Rest der Vorlage nach den Aus chußvorsch[ä.. Fiir die Entschließung Kapsch erhebt sich eine ehrheit, "1111. auch 6111 Teil des Zentrums mit der Linken dafür stimmt,
Der Ausschuß hat eine weitere Entschließung
gesch-laZen:
__en_Reichs_ka11 ler zu ersuchen, geeignete Schritte zu tun,._ baldmogl1chjt d1e mfubrung einheitlicher Postwex- 36115 611 fur das ganze Reich zu erreichen.
Ick) _biite, die 1, , dds; d1e 131111111111
_Abg. Dr. Mcyer-Kaufdeuren (ZenirL:
!clyleung abzulehnen. Es 111 selbstberxta'ndli
ck12 5 Ostmarke ein eisernes «1161611101 11, Ick) wurde es für 111111" Verfehlt halten, wenn der Reichstag dicser Entschließung 311an Es 1st 111-111011 017011611 worden- 0011 seiten des sozialdcmvkratis Redners, daß «11111711116111611 das“ rinzip des Fortsckxrittes [eins Dadon Y aber gerade 111 dcn ozialdemokratiscben Parteien 1" 5_ ede. _ 131010 111 den dayeriscdcn Postanstalten erblicken 61119 110111111116 Konkurrenz für die Rrickyspost. In Bayern kom. 0111 dcn Kopf der Bevölkerung 1111111 Postämter als in anderen deutß Gcg'endcxt. Ebenso hat das 910111) 1611 so brwäbrten bayrriscbrns automob1len 11111719 Gleickywertiges 1111 d1e Seite zu stellen. E11: * 11011611 des R61chsiags 1m Sinne der Entschließung würde manj 111111611 1111 Weltkrwge 171111111 1111111111611811111 empfinden.
_ Abg._L 1_e 16111111] (fortscbr. Volksw.): Es 5011176111111) 111111111111 c111c11 E111gr1ff _111 d1e _ResrrdatreÖte, sondern nur um die 011111111 1narke._ Auris 11111 111 Wiirttrmderg baden ja ein Postreserdat und i: drm 116 E111britsr11arkr. Wir 11111011 trotz dieser 11110 die Dingcb 116111111111, wvzu 111113 unsere Tarifiwlxeit brrecbtigi. Wie nötig: E111110111'111111rkc ist, das empfindct 1111111 bei Rrisrn 111 210111111. R“ wollen 111151 die Rcserdatrecdtr absrbaffrn, dcr Reichstag skll 1111111 Anrrgung gedcn, d1e Einbcit nacb auszcn zu fördern.
__ D1e Entychließung wird vom Buroau fiir 1111gct10111men1 klart. Dagegen stimmt das Zentrum und die. Rechte.
Das Haus geht iibcr zur Beratung cines (5711111111153 111 Frachturk11ndenstcmpclgesétzcs.
icrzu 111111011 910 Sozialdemokraten den Antrag 1111: dem * r11kel 111 hinzuzufügen, daß die Aufhebung des FWU urkundenstempels spxätestemr 111161) Ablauf des zweiten ** nungswbrcs 1111111 Frredcn§1ch1uß zu erfolgen 1111t, wenn der Reichstag fordert.
Adg._ Reißbaus (Soz.): Wir 161111611 011111 diescs 0111“ grundsaßl1ch ab, da 69 611011511112 61110 Belastumg 11011 Handcl 1111121 _kebr darstrllt, und leßten 011169 eine solckw der breiten Masse Volkes. Ich bedaure, daß die Regierung in ihrer Begründung Enrwurfes 111cht 1261161309011 en 1st. Sie bricht gerade an der 11. effanteZFw Stelle ab. *16 aten des Staatssekretärs sprechen gi se1_ne orte, Handel rind Verkehr nicht nutzlos belasten zu woll D1e _Verke rssteuern wirken bexonders drückend auf die kleineren '*' _1dxistnen. . Frach111rkunden teuer nimmt außerdem nicht die , - rmgste 911112111131 auf d1e Art der Frachtsendungen. diese (."-1- mzr e1ne;dorubergebende sem oll glauben wir ni t. eskalb nur unseren _Antrag gestellt. 12 men wir dieses sev an, dann 1' sicher- bald „eme Erhohung der Frachts'ße folgen.
_ Abg. Ca rst ews (fortscbr. Volksp. : Die vorliegende Steuer zweifellos eine Belastung von Handel und Verkehr. Sie trifft 11 11th d1e arbeitendexi Kretse des Volkes, und Wien fie haben dir tro fenen Kre1sc komen Emsprucb erhoben. „1cse wollten 111111- Belast1 ungcn 561001111 113211011. Wir [105011 uns aucb schweren Her cptsckoivlen, dem_E1111_v_urse zuzustimrzwn, hegen abcr dir H0fs111111g, d1e Reg1erung c1ngre111, wcnn s1ch 1rg611dwie Schwierigkeiten fiir; J11d11str_1e ergebc11._ _
Dre E11_tfc1)l1cßung_ mird gbgelehnt und die Vorlage 11 den Vorschlqgewdes Ausschuss?- 1111 einzelnen angenomme Dannt 111 d1e zwettc
Lesung der Steuervorlagen crlcdi Das
aus setzt die Spezialberatung des R 610]? ts c t a t s für 1916 fort beim Etat der R 0111 __ Dazu hat der Haushalthsschuß folgende 011:
1 e f; 11 11 g vorge1chlagem
„Den Reichskgnzler zu LksllÖLn, eine Aenderun des R11:- ste111pc1ge§16ßes 111 die Wege zu [citen dahin; das; die Étempelpfd 0115 dxm uslande emgekubrtsr Wrrtpapiere crst dann eintritt, 111 dtese 1111 Julande veräußeri werden.“
Der Etat w1rd genehmigt, die Entschließung angenomm
Es folgt der Etat _der allgemeinen Finanz 1) e r w 11 l t u 11 g; In diesen wird der Einnahmepostcn (L* der außerordentlichen Krte Sabgabe eingesetzt werden. 01 Haushaltsausschuß smd Liolgende E 11 t s ch 1 i e ß u 11 91 vorgeschlagen:
a. den Rcighskapzler zu ersuchen:
_ 1) die fur d1e Bewilligung 11011 Kriegsbeibilfen festgei: EmkommepsgrenY von 2100 0-6 für Beamte auf 3000 „kö und ** 2400 5-0 fur __1m 5 ertragßderhältnis stehende Angestellte 01113“ Mark zu_erhohen;
2) d1e Kriegdbeihilfe auf die Postagenten aus*zudehnen, de- Auskommen er_r_rv1egend 111 der Vergütung für Wahrnehmung * Postdwnstgescbaste besteht;
_ 3 den, Rudegehaltsempfängern und dew Hinterbliebenen ** Reichsbeamten _11n Falie der Bedürftigkeit entsprechende 11111 stußung zu ewahren;
_ ) dur emen NachfragSetat die Mittel zur Gewährung 1
egstxeuerungxézulagen 011 untere und mittlere Reichsbeamtrc schllSßUcH der mchtetaiSmaßiZen Awgestellten und an im Vertk'“ verhaltms stehende An este te und Arbeiter soweit fie jäl11* mcht mehr als 2400 1,76 halt oder 2700 :“ Vergärung bzw. Lo bez1ehen, anzufordern; Außzuscbließen smd alle beim Heere bei de_r_ Flotte oder 111 den okkupierten feindlichen Gebiets111* bescbastigten und die 1m Sanitätsdienste tätigen Beamten, 9111 stellten und Arbeiter. Der Etat wird genehmigt, die En chließungen gelang zur Annahme; _ e111e weitere Entschlie ung, betreffend '“ baldige W1edere1nbr1ngung der dritten Ergänzung des Bes“ duntes-eßes 111 der_vom Reichstage am 18. Mai 1914 *- schlo _enen Fassuw, ist durch die inzwischen erfolgte Wiedx einbrm ung und nnahme__d_er Vorlage erledigt. Ueber Sl große nzahl hierher gehort er Petitionen wird durchw nach den Antragen des Au_s chu_s_ses Beschluß efaßt.
Das E t a t S_geseß w1rd e enfallH ohne iskusfion *** genommen. Damit ist die zwette Lesung des Reichshaushal
etats für 1916 erledigt. betreffend den Absaß vo
Die Novelle zum Geseß, dritter Lesung ohne Debatte n-
den Beschlüssen Mster. Lesung endgültig genehmigt. ,;
tat bwben einen weitergehenden Antrag gestellt, dem wir auch 31571, 11d
Aber dieser Beweis ist nicht erbracht worden und k"
11“
angenomm
s l t die zweite Lesung des Geseßentwurfs, betre end ;;: AGs tfeorgs r e n t e und die Waisenrente in der Invaliden-
run . verfiYeie Vgorlage 1th die _MterSgrenze von 70 auf 65 Jahre erab und erhöht die Waiéenrente. Gleichzeitig werden die Zßochenbeiträge in allen K affen um 2 «3 heraufgesetzt. Nbg, Molkenbubr (Soz.): Wir beantra n, die qutezeit vom 30, auf das 25. Jahr und dementsprechend die ahl der Beitrags- 11111111?" von 1200 aux 1000 herabzuse en. Bauhandwerker und Land-
* arbeiter zahlen durch _cknittlicl) "1111 Ja re nur 40 Wochenbeiträge. Mit
(Hefe e würde sich dies tt_och verschlimmern. Esist deshalb nur recht und illig, d1e Warteze1t herabzuZettzen. _Sie ist für die Uebergangszeit namentlich vo_n Bedeutung. otwendrg 1st_aber _auch die Gewähruxig einer ausre1chenden Waisenrente, wozu d1e Mittel nden in , _ vorhlÉeheirYrar Dr. A u r i 11: In: dem Ausschuß 1st dargelegt worden, daß an den 40 Wochen festgehalten- werden mu_ß__. Daß d1ese Zahl nicht hoch ist, beweist, daß der Durchscbmtt der *andlichew Arbe1i_er _iiber 40 “Wochen im Jahre beschäftigt ist. __D1e Wartezett w1rd ubrigens 1111111 immer erfüllt werden _kdnnen. Wurden die 1200 Wochen Herab- se'tzt, so würden die Beiträge nicht ausweichen. Ick) bitte deshalb, den 11tr0 der So ialdemokraten * (Ytlelmen. _
Agb . B 11 (L) 11 e r (soz. Ard: en_1.):_ D1e Herabseßung der Warre- zeit ist iir die Arbeiter_notwendig, d1e _1_11cht so kzesteÜt find wie 1116 In- dustrieardeiter, sonst würden, sie e t spat zur A tersrenie gelangen. Der Gesetzentwurf ist nur ezne kleme bschlag9zahlung. __
Die Vorlage w1rd nach den Beschlussen des Ausschunes unter Ablehnung des soz1aldemokratr1chen Antrages ange-
nommen. _ _ _ _ _ _ __ _ _ Es folgt d1e zwette Lesung 611169 (5061121er 1111er „1111111- ta [ a 11 f i n d 11 11 g an Stelle von Kriegsveriorgung (Kapital- abfindungsxzeseß), _ _ _ Der Haushaltsausschuß Hat den Entwurf 111 emer Reihe von Punkten geändert und folgende Entschließung beantragt:
den Reichskanzler zu ersuchen; a. Maßnquen zu i_rcsfen, 11111 die Wohltaten der Kapitaladfindung m_ geeigneten FalleZ _a_uch kriegsbeschädigten Offizierew und den Wtiwen gefallener Off1z1ere Uzuwenden; _
z 1 1). demnächst dem Reiéhsiczg-e e111en__Gese13-eniw_urf Vorzulegen zur Einführung der Kapitalabsinduyg 111160116 Witwen 11011 gr- fallenen Kriegsteilnehmcrn, welche 61119 1ve1iere_(§“l)e eingeben; _
0. noch in dieser Tagung dem RCLTÜSÜÜJL einen Gesrizrntwurs Vorzulegen, in welchem zUr Förderung der Amiedlung 511151916115 11eb1ner und ihre Hinterbliebenen 19011 der Rr1chsstempclabgabe dei (55r1111dsiücksüdcriraZungen desre1t werde11; _
(1. geeignete Schrirte 311 11111, dan11t 111011611 BUUdesstqaien Vorkehrungen g-eirofscn werden, 11111_d1e 9111116011019 Von KULJS- teilnrhmern und 136101106113 11011 Kriegsdeschad1gten und K'kich'c- witwrn zu 0rleichter11. _ _
Abg. B a 11 er (Soz.): Der Entwurf der_Regier1111g 1si 1m Aus- s11111ß 1111651111) Verbessert worden. Die Regierung ging 11119011 aus, 111"; 111111) der Abfinduyg des _betreffenden Kr1egsbeschad1 tert d1e An- gelegenheit fiir das K*riegßmmisterium er1_ed1gt sc1_;_ 4111111 wurde mit Recht eine große Gefahr für den Kriegsbeschad1gien 161511 _ge- sedcn. Es wurde deshalb ein 3111013 angesugi,_da 5121 Verlust des 3111011115 Unter drstimmicn Voraudseßungen _d1e entc wwder ge- 1r'0111'1 wird. Wir halten es aber fitr notwend1g, aucb 110111 we1terh111 “6111111 zu sorgen, daß ein Gnmdstitck, das so erworben worderi 111, 1111111 sofort wieder Veräußert werden kann. Deshalb 13011611 rmr zu „S 53 dcn Antrag gesteÜt, daß dafar gesorgi Wird, das; 109 (Brutw- siiick duch richtig Verwaltet Mrd. Außerdem 1011111611 1131r dann die Abfindung dadurch erhöhen, indem mcbi eme Verz1nsu_ng 0011 5, 10115 dern von 4 % angenommen wird, Auch erhalten die W1iwen _de1 Eingebung einer Ehe den dreifc1chen thresbetrgg ausbe 01111, Drin- end notwendig ist auch, daß eine Ansiedlung 111 den tadten mog-
dem neuen
. jch"ift-" DW 11111an besonders fÜr-die IndustriegegendeW?
denen an besonders a el an kleinen Wohnungen herrscht._ _ jenigen9 die ihre Gesanth und Arbet-tßkraft HRM oder teilweise 1m Zntereffe des Landes verloren- haben diesen _annem_gehort unser
ank. Diesen wollen wir aucH durcß Verabscbwdimg dieses Gefeyes zum Ausdruck bringen.
Generalnm'or Frhr. don Langermann un_d Erlen- c5 111 p : Die 5" egicrung hat gegen den neuen Antrag keme Bedenken. Ick) bosse aber, du weitere Anträge zu dsm Gesetzentwrtrf 1116111 mehr 116118111 wrrdrn. “ck hoffe, daß da-Z_Geseß moglichst einniutig artge- 110111111611 wird und den davon Beirotsetien zum Segen gere1ck1en-_ m_oge. Durch das Geseß wird der Dank des_Vaierlandes allrn den1en1gen Negenüber zum Ausdruck gebracht, die 111 ernster, schwerer Ze1t de_m Vaierlande gegrnüderbiksre Treue. 11111 1hrem Bluke bez1ebungswe1se 111113111 Tode be ieeli 11 en. _
Abg. Dr. 1;]iqi e 11 011? w ski (Pole): M11 der Tendenz 1199 (He- sctzes sind wir rinderstanden. Es muß aber 011116 Ansehen 1761191011011, Religion oder politischen Gesinnung ancßewandr werden. EW der_- artige Bestimmung 100111211; wir 1111 211191 ,us1_e 111ne1115r111gen. Has 111 11119 [rider 1111111 gelungen, so daß ww micht imstande sind, uns 011 drr
Abstimmung zu beteiligen. _ _ _ Abg. Henke (soz. Arb.-Gem.): W112 irtidelzeéHrdierchillse:
11111 betonte, 1605111511 r 1216 es Geseß eine __ _ _ “sLarsin 1611011 wir (3512 Yeschräsnkung der Freizugigkeii; Außerdem eni- bält es eine Bevvrmundung der InVa11de11 und schad1gb um 6111er An- zahl u11zuderlässiger Elemente willen d1e Siredsamen. Deshalb konnen wir auch dem neugestelltrn Antrag 111cht zustimmen.
Bei § 571 bemerkt _ _ __
Abg. Bauer (Soz.): _Unser Antrag 111 keine Beschrankun der Freizügigkeit, ebensowenig wre das Gesetz, Wer_s1ch ansiedeln _111 _en wil], 1111 dies freiwillig, Es muß sich deshalb ieder vorher re1fl1ch überlegen», was er tut. Da kann man dann erwartet), daß _er nicht sofort wieder foriläuft. Er muß den ernsten W1llen ze1ge11, 161116 neue
UngFg,z1chifeus7)neris (Zen-tr.): Ick) 170112 _selbftde_rsta_11d11cb 11610111, das; der, der so Eigentum erwirbt, gebunden 1st_. DWZ 1st_ aber keine Beschränkung der Frei üaigkeii. _ Das Gele w1rd 101101111161) (11171) z1_1r Hebung der Ardeiterk asse in vieler szw ung beitragen, 10100111 111 moralischer wie sozialer. Wenn _wir 5161: gute Wobnungzsaelrxienbeit 1chaffenYdann können wir natürlich keme schrankenlosen- Wechsel zu- lassen. _ _ _
Der Antraq Bauer wird ge en d1e Stimmen der_ foz1al- demokratischen Arbeithemeinschat angenommen und die Yor- lage nach den Ausschußvorschlägen im einzelnen endgultig genehmi t. _ _ _
Auf(3 Antrag Spahn fmdet sofort die dritte Lesukng stÖtt.
A . enke Soz.): Wenn auch vielleicht jetzt n_och eme e- [chrän-kltisiigYer Arbeiterckdurcb das Gesetz emtr1tt, so ist eme solche doch mmerhin später mög .i .
1 ' r.vo11 Langermann und Erlen- caméénerZZYrUFolth durch das Geek etwas schaffen, Was den Kxiegsteilnebmern zugute kommt und 1_nen Num Nixßen und Segen gereicht. ("cl) bedauere, daß die__1112nßchl1che atur n1ch_t gestZttet, m_ die Seele ineinzusehen, sonst hatte er Abg. Henke seinen. „3011111111 nicht erhoben. _ _ _ _
. k e So .): Ich kann schl_1eßl1_ch n_11r 111 d1e Seele des HerrZUÉerZreaxmajois bsineinseben, aber nicht 111 d1e seiner Rachfolger.
Das Geseß wird hierauf ohne weiter*e Aussprache end- " ' ' t. _ _ gulequnÉemÉgorbwge, betreffewd die Altersvente, nnrd l)1erawf 11011) “in dritter Lesuwg *endgüliY geÉelMigtM _ V 111 6 en 5 Uhr. Mi te iduw on ag, or- 1111th115 ZUK“. (Vereinögeseß; dr-rtte esimg- der Steuer- geseße und des Etats.) „
_ zurzeit aufgehoben.
Land- an Foeßwkrtsäask.
Ueb er die Beschaffung von Klee aas und von Saat anderer Futterpflanzen im rntejabr 1916 wird in einer Veröffentllibung des preußischen Landwirts chaits- ministeriums anagefübrt: „
Der Bedarf Deutschlands an Sämereien fur den Anbau von Futterpflanzen ist in Friedmözeiteu iu beträchtlichem 1111101113:i vom Ausland gedeckt worden. Während des Krieges fehlt dt??? Ufubr zum größten Teile, zumal da auch die neutralen Staaten, die mit uns noch 1111 Verkebr sirben, nicht in der _Lage sind, von ihren Be- ständen namhafte Mengen abzugeben. D1e_ einbeimiicben Landwirte sollten daher, soweit die örtlichen Verbaltntffe dies irgend zu- lcxssen, ihren Bedarf selbst erzeugen, und Birtsckaften, in denen die “Verhältnisse besonders günstia für tre Samevgewinnung Negev, soüten durch umfangreiche Samenwerbung zur Deckung des Gesamtbedarfs so viel als irgend möglich beitragen. Die damtt fur die Wirtschaft verbundenen Uaßequemliebkeiten und die erforder- lichen Aufwendungen werden durch die gegen Friedenstett wesentlich rrdöbten Preise aufgewogen. Der Umfang, in dem _der Vedazf 5-1 den einzelnen Samenarten durch die Erzeugung und die noch mogliche Einfuhr gedeckt wird, läßt sich aus Mangel an sicheren Unterlagen schwer ermitteln. Immerhin können nach den Erfahrungen der Kriegsjahre und nach sonstiaen Feststeüunqen eiyige Anhaltspunkte nach dteser Richtung bin gegeben w:"rden. Dabei ist zu berucksickytiaen, daß neben dem inländischen Bedarf auch die sehr _erbeblicbeu An- forderungen der bescßten Gebiete befriedigt wkrden mußen._
Die Nachfrage nach brauchbarem Rotkleesamen 111 im lrßten Jahr außerord-ntlicb grvß gewesen. A::Ö bei Voüer Auxnuyung der Einfubrmöglicbketten und günstiger Erntewitterung wird die 11 orurale inländische Erzeugung bei weitem nicht hinreicb-n, um den Bedari zu decken. Eine Steigerung der Erzeugung ist daher dringend gxboien, und alle Wirtschaften, in denen die Möqliäokeit Vorliegt, 9111211 9101- kleesamen zu weiden, soliten davon Eebraucko machen. Ganz adn11ch liegen die Verdältniffe beim S ck) 111 e d 6 11116 6 (Bastardklee, Miike); auch hier wird der Bedarf bei Wettem “nicbt gedeckt werden können, tvenn nicht eine wesentliche Steiaerung der _Er- ISULUUL 1311112111. Weißklee und Gelbklee („Hopfen- klee) sind im leßten Jahre nicht so knapp gewesen, wie die beiden erstgenannten Arten. Eine angemeffere Erwetterung der Samenwerbung wird aber auch bier erfolgen mussen,_ wenn _der Bedarf ganz gedeckt Werden soll. Der letztere iii gegenwartig gioßer als zu normalen Zsiten, weil die in beträchtlichem Uwfanqe aus- getübrten Moor- und Oedlandskultucen Weitere Mengen 1n Anspruch :iyhmen und weil außerdem infolge des Mangels an Serraxeäasamen die beiden Klesarten vielfach als Ersatz für diese herangezegrn werden mußten. An Wundklee, der bekanntlich für die leichten, sonst nichc kleefäbigen Böden 11011 besonderer Bedeutung ist, konnte der Bedarf nicht 0011 gedeckt weiden, sodx-ß eine Steigerung der Samen- erzeu ung dringend erwünscht erscheint. _
on den aukdauerndm Futterpflmzen Verdienen die Luxerne und die Esparsette in erster Linie Beachtung. Die Luzerneiamen wurden zu normalen Zeiten in besonders reichlichem Maße vom Auß- land, namentlich von Frankreich, bezogen. Da in Deutschland d1e Sammgewinnung nur unter günstigen klimatiscben _und Boden- derbältnissen möglich 111, sollten sich die Wirtschafted, die diese Vor- teile genießen, die Werbunq des Samens besonders angeleaen sein lassen. Dasselbe gilt für die Esparierte. 21111 die Notwmdigkett der Werbung von Grassamen aller Art ist schon vielfach bin„ewieten worden. Dies gilt rowobl für die der Anlegung von da**e1ndcm (Grünland als auch für die dem felrnmßigen _Fniteibau dienenden (Grassamenarten. Besondere Bearkztuna 1771111611711 das Timotbygras und das italieni1che Raigras, d1e in erster Linie für drn feldmäßigeu Futterbau in Betr0ch1_ kommen. Der Samen beider Graöarten wird in beträcbt11chem Uniiange vom Aus- land bezogen, namentlich find die Einfuhren von Timotbesamen aus Amerika sehr umfanqteich. Beide Samenarten können aber auch im Inland von _den *Futterseblägen geworinen werden. Die Wexbung io'llte daher in möglichst “großem Umfange bewirkt_werden. Bemerkt sei übrigens,. daß *bei' mebriäb'xi Kleegrassiblagen beide Gra?- arxen ZHW," ei;1emex MFT; __ Umfange durcb Knaulgras und i Winne im [aW in bet!
“„Iweren-„zkä „ , deren amen , __ jeden Me eu1th ' __xmi Das heraus trockene Jad": 1915 bat en bochs _ Mangel an Serradellasamerr zur Fol e gehabt. Die „,iubten vom Ausland Waren anz unbedeutend. a m_ diesem Jahr beffere Erträge in Aussicht sie en, sollte die Samengewmnung nirgends ver- säumt werden, wo sich die Mögliébkett dazu bietet. Ganz (111111115 liegen die Verhältnisse bei der L upine _; guck) bei ihr ist ("1116 außer- ordentliche Knappheit au Saatgut im nachsten Jahr zu eiwartcn. Die Gewinnung hinreichenden Samens fur die Futterschläge ist Von besonderer Bedeutung, weil wegen der fehlenden Kraftfuttereinfubr dem ein- heimischen Futterbau die größte Beachtung zu
s ch e n ke n ist. Verkehrswesen.
ot eckverkehr. Die durch den Krieg geschaffenen Verhiiitnsiffseck Haben mit aUer Dringlichkeit darqetan, daß der Umlauf an Banknoten und sonstigen baren Zahlungsmitteln auf das geringste Mas; beschränkt und der dariieldlose ZablungMuSgleick) in weitem UmfanY gefordert werden muß. Diesem Ziele dient auch der_ osischeckoerkelir, der zugleich das ahlungswesen veremsacbt, verd_1111gt 111111 beschleunigt. ( m Deutschen Re1c11e nehmen 1th gegen 140000 Kunden am Postscheckverfaltre11 te1l. _ Der Teil- nehmerkreis ist aber noch viel 311 klein. Eryt w_em_1_ _dte Beteiligung sehr groß ist, 1111111 „nch der bargeldlote Ueber- weisungSverkehr, dessen Pflege die Hauptaufßadedes _Postscbeck- wesens bildet, recht entfalten. Die (856511 1; fur e111e_Ueber- weisung von einem Postscheckk0nto anf em "anderes ist sehr niedrig; sie beträgt ohne Riicksicht auf d1e Hohe des Betrags nur 8 «5 und wird vom AUSsteÜer der Ueberweisung erhoben. In den nächsten Tagen werden die Brieftrazxer 2111 Merkblatt über den Postscheckverkehr neb1t Vor- druck zum Antrag auf Eröffnung_e1nes Postscbeck- kontos verteilen. Allen denen,_dte de111 Postscbyck- verkehr noch fernsteben, bietet fick) __k)1erdurch eine bequeme Gelegenheit, sich ein Postscheckkonto eroffnen zu 1011611.
Geld endunien an KriegSgefangene 111 Rußland. Zu der vors einigenTTagen durch die Presse «gangenen Notiz über Geldsendungen an Gefangene durch den chr1s_tl1che11Verein junger Männer 111 Berlin machi für deutsche Kriegsgefangene der Hamburgische Landesderein vom 9101211 Kreuz im Auftrage des genannten Vereins, um Mißverstandmssen vorzudeqaen, darauf aufmerksam, daß Geldfendungen dureh den chnstl1chen Verein unger Männer seitens: der Angehorigen Gefaiigener vorläuiig noch nicht gemacht werden_ kiinnen. D1e _fur diesen Ueberweisungsweg notwendige Orgamsatwn ist noch nicht vollkommen durchgeftilrt. Eine weitere_Bekan_1_11n1qchung 1011?) erfolgen, sobald der * eg für das Publ1k11m offen ist.
“ ., i skursbuck) erscheint Anfang Juli eine neue AUSZYLZLYF Kreise von 2 „716 50 „H. Bestellungen nehmen sämtliche Postanstalten und Buchhandlungen entgegen. Der Postbezug für mehrere aufeinander folgende AUSgaben ist
"„-ck"“-
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“ blieben gesutbk-
a un en Mödaki :fc-igémaöxe ésx-U-Vakkkk-W karte-Biirideiffe d Zdenégan d1éVet-ölkerung ia Etappen- aebiet iu Betatest WZYffxom"“WnsturniÉJÜÜTZZ: mdkkm niätme m poftlac- _,o-den. sGent deabnbof m ckckck!!- MWÉMUH oksofokpde- Mafia entsprechen: „Herm 31.31, Rn: „1, Cramxe-e bei Devnze. Durch die Etappea-Jnspektioa Gent postlagetud Sent Südbahnhof.“
_
SeitdemEkus enderwämerenJabwözeix mebtmß-HW d1e Klagen der TruZZeuteile, daß Päckchen mit leicht schmeis- bareu Stoffen, wie Butter, Fetten, Honig usw., infolge mangel- hafter Verpackung beschädigt entgehen. Solxbe Sendungen M für den Empfänger nicht nur meist wertlos, sondem fte bescbmusm W _ viele andere Päckchen, Briefe und Zeitungen sowie die zur Verseuo der Feldpostsenduagen dienenden Beuxel. Es wird daber_erneut _dat _, dingewiesen, daß Lebenkmittel aus leicht [chmehbaten Stoffen mbcend der warmen Zabreßzeit nur in Blechbebaltern mit fest stkließenke Deckeln verschickt werden dürfen, und daß Sendungen solche! Inhalt wenn sie nur in Pappkästen oder dergleichen veryackt sind, von
osianstalten unbedingt zurückgewusm werden mussen. Von derV endung von Butter und Fett ins Feld wabreud dsr Sommern! kann, wegen der leichten Verderblichkeit dieser Stoffe selbst bei (: reichender Verpackung, n1cht dringend genug abgeraten werken. _- _1_
Handel und Gewerbe. “*
Bei den Abrechnungssteüen der Reichsbank wurde,1 im Monat Mai abgerechnet 5533 296 100 «. *
Nach der Wochenübersicht der Reiidsbank 130111 FMN 1910 betrugen (+ und - im Verg1e1ch zur Borwockxc): -'
Aktiva. 1916 1915 Metalibesiand *) . darunter Gold
Neicbs- 11. Dar1ebns: kaffensckyrine
„1- 2 499 663000, 2 (1- 3369000 (+ 31330001 2 79455 000
2 464 403 00:1 _ _ (+ 1 011000 (+ 1095 0001 445 906 000
553 073 000 (+ 25 526 000 “__ 79 383 000) „ 8 879 000
6 223 001,- (- 17 976 000) _- 16 763 000
:“ 431515 000 3
Noten and. Banken
Wechsel, Schecks 11. diskontierie NACHH- schaßanweisungcn .
4 147 639 000 (+165 526 000 16 755 00
1 295 21 609
5 493 650 000 (+227 264000 14 261 000
(_+ 3 1700001151- . 41194000 + 5 158000 „
345 216000
(+ 17 329 0001 ;
180 000 000 (1:11Herxinkeri_()) 5 4'1 01 .. „ (unverZiWerT) (“110176111 ZUZ'FFTJÖNU 6737650000 53178 _- „2000, (+2943340001(+175 1 + *4 496 0001 - - - - 8 340000 Verbmdlichkeiien . (_ 47041000 ZH?ZFZU_1Y§Y 000) ' 2" "47000 15 *, 11000 Sonstige Passiva „__-__ 1090900011.“- 6381911- 651000)
*) Bestand an kursfädi em deuti'cbk",Ge M Gold in
66 355 000 10 396 000) 275 028 000 17 798 000) 224 132 000 1 123 000)
180 000 000 ndeiändert1 74 479 000
Lombardforderungcn Effekten Sonstige Aktiven
P a ss ! [) Ü. Grundkapita1 .
Nescrrwfonds .
Umiaafende Nrtcn ,
Soniii e 151 1. 15111 e I g g 1 728 412 000
Barren oder“ außländischen ___";nzen, das KUW ' 3112784.“
...e-inmoet's , mon „ „-
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Konkurse im Aßslandx Rumänien. Berlad: Zalman Jintelstein isi fallit wmden.
__
"“In der vorgestrigen auptvsrsammkun & ienkiccbcnek VLTJWLTkS-AkttSn-Geéeljschaft stndglgix "„Uns; des -W' T* B'“ die 'Ankkäg? des Voritandes, 591,9,7 Uebernahme :er Vermögen 712749110339: Gewerkschaft A-G. 11 DMEsdoricr Röbren-Jndasfm Unter Aus1chluß der 5310100119 d unter Er- 1161111110 des GUM «Pktals der Gelsenftrßener xrgwerkS-NÜKU" Ge1elischaft um 8 000 s“- k'knsiimmig eneb - dem_Betra-ge der italSerbö-bung werda 3_ 00 _“ Vei1chmelzvma mit de 'üsÉener Gewerkschxx AW. 11 3500000.“ für die Verschwelzun mit der Düseidcfer _nötiat. Das Umtausch ältnis stellt sichxui 3 Aktien zu 48000 Husix Aktien und 8-10 Gelsen“ 12000 Düffeldorfer R m . Iläusjrée- Aktien, ie „7111117111 750000 Aktien siad zur D aug der 'VW! der Verse!) WKS?" und der KavitalSerböbqua besttm t", der Bkstand ist ermäch _ worden, diese Aktien im Einvernebnie mlt WLuifiäzmate zu U 1119 von mindestens 155 0/0 an emeBankanemnWaft zu hege _ Wien, 3. Juni. (W. T. V.) Die “qxzwzchung der gefkiaen Berliner Börie dat sicb heute an? hier im “ien, Börse-nverkt.pr demUkbar gemacht. Es fanden großere Entlastr ““zu“ nomexatiix 1:1 Montana, Rüstung?" und 8111 einen Trank!) „km, 1tatt- Nach- frage bestand nur für einige ) auß, Leiter- untTex-xjjwexxe, Dcr Anlagematkk zeigte feste und behauptete Paltunx, xxxengleiden
on, 1. uni. (W. T. B.) Die „Timks melken 11113 ,ToroFFxlßom 12. IFM, daß bei der Verschuldung der “Canadwn Northern und Grand Trunk Pacific _(Fisendaxnen 51-1: Staat genöttat sein wird, beide Bahnen zu ubet_ne_bm-n, Zu- nächst bat die Regierung im Parlament Anleihen 1111 Bm : von 4,6 Millionen Pfund Stcritng fur die beiden notleidenden buen beantragt. 1 (W T B) B k sweis. Baxvomt “»
atis, 1.Jun . . . an an _ _, , GoldP4 739 234000 (31111. 7 721000) Fr., Balvotrat__in3éZW 352 336000 (Abu. 100000) ., (Guthaben im Ausland 101 ) (Ahn. 57 635 000) Fr., We sel (dom Moratorium nicbt beterfJZ) 442148000 (Jun. 20 337 000) Fr., Gestundete «101513752 _ Abu. 18 304 000) Fr., Vorscbitsie auf Wertpapim 1199ck6€8§ Abn- 8 194 000) Fr.. Kite svoxscbüße (m_ den Staat 780000091 „
un.100000000? Fr., Vor chax; an Verbunden 1035030000 (* m;. 1 000000) r., 9 oienzirkulation 155311290001 11 . 96158000, _ , Tresorgulba en 54 716000 (Adu. 50990 000) , MWM _ : 2 105 963000 (Ahn. 3181000ZL_FZ_B__ M der w * ork, 12.311111 ( „ dera _ Deck:: 10111ine 270Y 000 Donar Gold und 220000 Doüar Y Lib
_ _4: ein.“- geiübrt; aus efübrt wurden 1 746000 Dollar Geld naö-CMUQ 1654000 „Do ar Süder-
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Der 1141111 11 Wertpapiermarkt zeigte ein „51 __ „_ *. sehen. Die Yes 114111 „1: war «_ _ aea en; weder, de bm: äßwe
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