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.!“ ' ' no M, _.,„_»-*-»_- OberbergratNe o,. “...... FWW; JRR; ' „ „- .e 'm to or . anean «*Mie in Berlin Charakter als Geheimer
MWspektorm Rollen in Herne, Grevel in Reck- „M und Lwowski in Dudweiler, Landkreis Saar- “ Wie dem Hütteninspektor Dr. Grimm in Lauten;_hal, „' ld, dm Charaser als Vergrat mit dem pe ön-
_ ange der Räte vierter Klasse und - * den Oberber amtssekretären Beckerling und Simon in
Dortmund den C arakter als RechnungSrat zu verleihen.
Auf Grund AUerböcbster Ermächtigung Seiner Ma estät des KöniF ist die Wahl des Direktors der Oberreals ule in Bielefeld . Gotthard Ost zum Direktor der Humboldt- FobWrden. [schule in Essen durch das Staatsministerium bestätigt
_ Ausführungsanweisung zum.,Geseß, betreffend Höchstpreise, vom 4. August1914 in der Fassung vom 17. Dezember 1914 (NEM. S. 516).
[. Zur estseßung des Uebernahm reifes ür (He enstände des KriegsbeFarfs oder Gegenstände, Ye bei fder HIrstelLung oder dem Betriebe _von Kriegsbedarfsartikeln zur Verwendung gexangen können, smd, wenn für sie öchsipreife zur Zeit der auf “Grund des § 2 des (Heseßes, betre end Höchstpreise, in der
sung vom 17. Dezember 1914 (RGW. Seite 516 erfolgten
„eignung bestanden, die Regierungépräsidenten u tändig, in deren Bezirk steh die enteigneten Gegenstände zur eit der Ent- eignung befanden, für .den LandeSpolizeibezirk Berlin tritt an F: lSteile: des RegierungSpräsidenten der Polizeipräsident in
r .
__Qgs gleiche gilt, wenn die Enteignung auf Grund der Bqunnxmachungen über die Sichersteslung von Kriegsbedarf vom 24. „Zuni 1915, 9. Oktober 1915 und 25. Novémber 1915 (N. _, l. ; . 357, 645 und 778) angeordnet ist und zur Zeit der" teigxmng Höchstpreise bestanden haben.
“11. ie ; estseßung des Uebernahmepreises und die Er- MWMJ YH Empfangsberechtigten erfolgt nur in Streitfällen. „ie Enix eidung erfolgt im Beschlußverfahren ohne _ _ khan ung; doch kann mündliche Verhandlung an- geordne'k Fordert.
„17. _ r der Entscheibung sind die Beteili ten u, "ren. Ai§_h_e_.t„e,isi'_971chelten: die Behörde, welche das „_ riiZenkZUiYver- tra___ en Hat, e Person, auf welche das Eigens üherträg'en _ ist" dxelr ,bésberigte ?igentümer und sonsßße dingljxh
„ - 'An men." ' “* “ er ede... Ver andlun it ein r i k 11 - zunehmemßtb i „ h g s P o o o anf 711. Den beteiligten Behörden steht das Recht zur Akten- einsicht zu. 7111. Die Kosten des Verfahrens fallen dem Reiche zur Last, soweit fie nicht einem Beteiligten auferlegt werden. » LF. Die f_"*tseßende Behörde veranlaßt die Ueberweisung des festgese, ten Uebernahmepreises an die Empfangsberechtiaten binnen 2 ochen nach Festseßung. Die Re elung der Ueber- weisyng an A3) ehörige feindlicher Staaten leibt vorbehalten. Bei Zweifel u er die Person des Empfangsberechtigten kann die Hinterlegung bei der Reichsbank angeordnet werden. Berlin, den 31. Mai 1916, Der Minister für Der Minister Der Handel und Gewerbe. des Innern. Kriegsminister. J. A.: *Lusensky. I. V.: Drews. IV.: v.Wandel.
Bekanntmachung.
Auf Grund des § 1 der Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 23. September 1915 zur Fernbaltung unzuverläsfiger Personen vom Handel ist dem Kaufmann Max Fischer in Allenstetn, Oßpr., Rixhtsiraße 10, der Handel mit Lebens- und Futter- mitteln jeder Art sowie die Vermittlung eines derartigen Handels wegen quuverlässtgkelt unters agt worden.
Allenstein, den 3. Juni 1916.
Die Stadtpolizekverwaitung. Zülch.
Bekan'ntmacbung.
-* DW_.Stellenbesißer uud Handelömann Josef Hasse in Ullersdorf a. Qu. ist auf Grund der Bekanntmachung zur Fembqltung unzuverlävfiger Personen vom Handel vom 23. Sep- teuxbek 1915 - REVL S. 603 - der Handel mit Lebens- mitteln jeder Art untersagt worden.
Buuxchü, den 6. Juni 1916. Der Landrat. v o 11 Hoffmann.
Bekanntmachung.
Auf *Grund der Vundeßratsverordnuna, betreffend Fernbaltuu - Personen vom Handel, vom 23. September 191 „ _ bl. S. 603) und der Bundesratsverordnung über die “_ Yvon PreiskpküfUngi-ftellen und die VersorgunaSreaeluna* „ ber 1915“. November 1915 (Reicbs-Geseybl. S. 607 "(„ _“Mmuit In: öffeailieben Kennmiz ?ebracht, da ich dem , " irma ,4 aul P&Tlßner Nach olger in elfen-
„, _ "„“ _. „_ , Bergmann Josef Kalina zu ,* „Handelsbetrieb mit Nahrungsmitteln aller , (“MMU babe, da Tatsatken vorliegen die die Unxuverläsfig- „ ,_ in bung auf den Handelssetrleb dartun.
' ßen, den 31. Mai 1916.
_ “?'“Mbüraexmeister. IV.: von Wedelsta'edt-
; „ xxazkaW... PLZ*! !*.-"Tx? “Y.- 14!» WÉZHÉ.» Zer-Un, 8. Iimi1916.
wie „W. T. B.“ meldet, gestern nachmittag dem R kanzler Dr. von Bethmann Hollweg einen längeren Besuch.
Der VundeSrat versammelte fich heute" zu einer Voll- sißun ; vorher hielten die vereinigten Ausschuffe für ndel und rkehr" und für Justizwesen, die vereinigten Aus chüffe für Eisenbahnen, Post und Telegraphen und r das Landbeer und die estumen, der Ausschuß xtr Han el und Verkehr sowie der usscihuß für Justizwesen ißungen.
___-„.___-
Die Rohfettvero'rdnung vom 16. März 1916 ist nun- mehr überall durchgeführt. Der KriegsaUSschuß für pftanzliche ur_1d tierische Oele und Fette hat, wie durch „W. T. B.“ mitgeteilt Wird, durch seine „Rohfett-Abteilung“ in etwa 11 000 Gemeinden _ Deutschlands von dem ihm in der Verordnung übertragenen Rechte Gebrauch gemacht, die bei den Schlachtungen anfallenden Rohfette von Rindern und Schafen für sich in Anspruch zu nehmen. Um Versorgungsschwierigkeiten in der erstenJFeit der Beschlagnahme nach Möglichkeit zu vermeiden, ist der nspruch nicht sofort für alle im F ,1 der Verordnung genannten Roh- fettarten, sondern zunächst nur für einen Teil erhoben worden, und erst nach einer Uebergangßzeit auf alie Rohfeitarten er- streckt worden. - ' .
Die Rohfette werden zunächst den dem KriegSausschuß angegliederten Feintalaschmelzen angeliefert. Hier werden die Rohfette so schneli als möglich zu Feintalg verarbeitet. Die eme Hälfte des gewonnenen Feintalas geht in die Gemeinden zurück, aus denen der Feintalg angeliefert worden ist. Die Verwaltungen dieser Gemeinden haben die Möglichkeit, den zurückgelieferten Feintalg für sich in Anspruch zu nehmen. Nur dort, wo die Gemeindeverwaltunaen davon keinen_Gebrauch machen, wird der Feintalg den Schlächtereien zuruckgegeben, die die Rohfette angeliefert haben. „
Soweit bisher zu übersehen ist, haben die Gemeinde- verwaltungen von dieser Möglichkeit, den. Verbrauch von Fein-
insbesondere auch durch Zuführung an die minderbemittelten oder schwer arbeitender: Klassen zu regeln, leider nicht in dem erwarteten Umfang Gebrauch gemacht. Wenn den Schlächtereien auch vorgeschrieben ist, daß sie nicht mehr als 125 I auf einmal an einen Verbraucher abgeben dürfen, so würde eine Regelung des Absaßes durch die Gemeinden doch eine bessere Gewähr für eine zweckmäßige Verteilung des Fein- talgs _bieten. Es ist dringend erwünscht, daß die Gemeinden von diesem Rechte in_größerem Umfange Gebrauch machen.
- Als Höchstpreis für den Verkauf von Feintalg an den Verbraucher ist zunächst der für den Verkauf der
n*1_00 rp S is tt b i __,_fest Hie Höch reis
arxes - ben . akgari nicht nu wegen der Ver- much __ _ oz., die der, einta'lg bei der Bérarbetung zu Margarine erfährt, Fndern n erster Linie deshalb, weil eine Reihe von anderen
etten und Oelen ohne Zusaß von Femtalg nicht zu Margarine verarbeitet werden könnte. Die Margarine wird vom 5. Juni ab nicht mehr wie bisher im Wege des freien andels in den Verkehr gebracht, sondern durch den KriegSaus chuß nach den Weisungen des Britterverteilungsbeirats auf die Bundesstaaten, bezw._die Genieindeverbände verteilt, denen die Unterverteilung auf die Gemeinden ihrer Bezirke obliegt. '
“tre; nnF.um etwa 2 Pr
...:“-
Das KriegSernährungsamt bat am Montag und Dienstag die orientierenden Verhandlungen mit Vertre- tern der v_erschiedenen Berungruppen zum Abschluß gebracht. Wie „W. T. B.“ meldet, wurde mit Vertretern der Industrie _neben' der Förderung der Schweine- schlachtungen d1e_ schnelle Fürsorge für Schwerarbeiter durch Sonderzuweisungen von Nahrungswitteln und die Förderung der Maffenspeisung beraten, mit den Ver- treiern_ des Großhandels dessen Verhältnis zur Einfuhr- tättgkett_ der Zentral - EinkaufS-Geselischast, mit denen des _Klemhandels dessen Heranziehung zur NahrungSmittel- verteilung durch die Kommunalverbände, seine Mitwirkung ber den Preisprüfungsstellen und die Maßnahmen gegen den Handel durch unlautere Elemente, vor allem den Kettenhandel. Scharfes Eingreifen “zur AuSmerzung unlauterer Händler wurde dabei von den HandelSvertretern gefordert.
„ Mit Vertreiern der Landwirlschaft, kleineren und großeren Landwrrten aus den verschiedenen Teilen des Reiches wurden Fragen der Milch- und Butterlieferung, der Schlachtviehbescha ung, der Hausschlachlungen, der Kar- toffelversorgung, ver Ernteerhevungen und des verstärkten Rybaues von Oelfrüchten erörtert. Den Schluß bildete am Dienstagnachmittag eine eingehende Beratung mit Vertretern der Konsumvereine und sonstiger Konsumentenorganisationen, über Fleisch- und ettversorgung und das Verhältnis der ge- ngnnten Organisat onen zu den Gemeinden und der Zentral- Emkaufs-Gesellschast, sowie über sonstige, 'das Konsumenten- interesse besonders berührende Fragen. Die Vorstandsmit- glieder, Ministerialdirektor von Braun und Dr. MüUer, hatten vorher über die Teilnahme an der Konsumententagung am leßten Sonntag berichtet. '
Sobald die Zeit es erlaubt, soUen noch Besprechungen
.mit den Vertretern anderer Kreise, insbesondere denen des
NahrunaSmittelgewerbes "folgen.
AUF Grund des durch die Besprechungen gewonnenen Ueberblicks hat der Vorstand eine Reihe von Maßregeln be.- schlossen oder ihrem Abschluß nahe gebracht, so neben der schon früher erwähnten Neuregelung der Butterversor ung eine Verordnung wegen sofortigen Verbots der Ver tte- rung zur menschlichen Nahrun eeigneter Kartoffeln„ eine Vermehrung der für den men?chl chen Verbrauch und das Einmachen zur Verfügung ge teliten Zuckerme'ngen, die Zu- weisung besonderer Brot- und ettmengen an die unter Tage und vor dem Feuer arbeitenden P onen.
Im wesentlichen abgeschlossen die Beratungen über eingreifmbe Maßnahmen gegen den :mlauteren Handel.
Seine Majestät der Kaiser und König maXZen." S-
talg in ihren Gemeinden durch gleichmäßige Verteilung,-
,-Woitere Arbeiten, die schon.- in AMF genommen sind,
"werden in neuen Vorstandssivun en. in der Wo nach
Bfi .. finden "Abs luß gebracht :perden..
- ,_ bnmgsamm begibt s
» ZÖLL- „'“,gm-, ufW Ta nach München. _ „ “ küßte" Bun esktaaten sollen, sobald es *die
will der ok.:tand eine Vereisung der rheinisch-we _ Reviere vornehmen während die anderen besonders wichtigen gewerblichen, Mitteipunkte durch einzelne Vorstandsmttglieder aufgesucht werden sollen.
Der heutigen Nummer des „Reichs- und Staatsanzei ers“ liegen die Auggaben 1005 und 1006 der Deutschen Y er- lustlisten bei. Sie enthalten die Lisie Nr. 1 der in Krregs- ge-Üngenschaft befindlichen und Zest m der Schweiz unter- gebrachten Angehörigen der Kaiserlichen S ußtruypen, dre Liste _2 der in Krieaßgefangenschaft befmdlrchen un _ jxtzt m der Schweiz untergebrachten preußischen Heeresangehönqen, lfern_er die 550. Verlustliste der preußischen Armee. die 288.„Ver ustltsie der sächsischen Armee und die 897. Verlustliste der wurttembergischen
Armee.
Sachsen,
Die türkischen Abgeordneten _haben vor ihrer Ab- reise, wie „W. T. B.“ meldet, an Seine Majestat den König folgendes Telegramm gesandtz
Euer Majestät wollen uns gnädigst gestatten, beim Abschied aus Sachsens schöner Hauptstadt unseren ebreibietigsien, _ auf- richtigsten Dank für den buldvolien Empfang darbringen zu dmfcn. Die warme und begeisterte Aufnahme, die wir in Dreßden bei allen Teilsn des Volkes gefunden haben, bildet einen glanzvolien Abschuß unseres an tiefen und bleibenden Eindrücken reichen Aufenthalts in
Deutschland. ' Namens der türkischen Abgeordneten Hussein Djabid, Vtchräsident der Zweiten Kammer.
Hierauf ist bei dem Vizepräsidenten Hussein Djahid-Bei) folgende Antwortdepesche eingegangen.
Es war mir eine große Freude, die Herren aus der uns be- freundeten Türkei bei mir begrüßen zu können. Zur besonderer: Gr- nugtuung gereicht es mir auch, daß die .Herren von dem Aufenthalt in meinem Lande so befriedigt sind. Gebe Gott, daß sich nach dem Kriege daraus freUndscbaitlickpe, wirtschaftliche und kulturelle Bande der engsten Art entwickeln möchten.
Friedrich August.
Die türkischen Abgeordneten haben ferner noch an_ den Präsidenten des Deutschen Reichstages, Wirklichen Geheimen Rat Dr. Kaempf und an die Freifrauen von der (Holy, MsarsFali von Vieberstein und von Wangenheim Telegramme ge an t. .
Württemberg.
Der „Staatsanzeiger“ veröffentlicht einen Vortrag des SiaatSministerS der Finanzen an die Ständeversammiung zu dem Entwurf des Finanzgesetzes und dem Hauptfinan etczt für das Rechnungsjahr 1916. Die Regierung steht einen riegs-
zur Einkommensteuer vor, durch den der Staats- :..,“ „ü rt werden li
dl
„mehr als
Oesterreich-Ungarn.
__ _Jm ungarischen Abgeordnetenhaus gedarhte drr Prasident von Beötbt) in-der gestrigen Eröffnungsfißung in einem Rückblick auf die KriegSereigniffe seit dem Schluß der Session laut Bericht des „W, T. B.“ der Vorgänge an der Westfront und des Sieges der deutschen Flotte beim Skagerrak mrt folgenden Worten:
Wir sehen, daß die Armee des Deutschen Reichs mit deutscbkr Kraft, deutscher Gründlichkeit, deutscher Konsequenz und Planmäßigkeit und deutscher Unerscbrockenbeit an mehreren Punkten der Westfront, besonders aber um Verdun, zum Angriff übergegangen ist. Langsam war und Schritt für Schritt, aber unaufhaltsam nähert fie sicb ibrxm vorgesjeckten Ziele, Vor dem, selbst im Feinde Mit- aefubl auslösend, die Söhne des eines beff-ren Loses Wertm Frankreichs zu Haus fallen. Die französische Nation selber aber gebt blind im Dienste fremder Interessen der Verblutung und Erschöpfung entgegen. Wir haben gesehen, daß die deutsche Flotte, die Von den Engländern bocbmütig .Ratten' genannt wurde, die sich aus ihren Löchern nicht hervor vnd der englisäoen Flotte kxin Treffen auf offener See zu liefe-n wagen, daß diese deu21che Flotte uber die auf ihre Uebermacht stolze englische Kriegsflmte eincm über- legenen Sieg davongetragen hat, ihr dadurch einen so kmpfindlickyen Schlag zufugend, an dem selbst die maritime Weltmacht zu tragen bgben wird._ Der deutsche Sieg gestattet auch einen Ausblick auf die kunstiqe ercbeit der Mrere, aber in diejenige, die wir uns vorstelien. Es ist naturlich, daß das aanze deutsche Volk und das ganze große Deutsche Reich, das auf Anregung feines genialen Kaiiers in den leßten Iabrzcbn_ten ungeheure Opfer gebracht hat, um seine Flotte zu entwickeln, uber den errungenen gLänzenden Sieg cin Freudenfest feiern. Nichts ist also natürlicher, als daß auch wir als treue Bundes- genoffcn in jreuer Freundschaft die Frkude dieses Festes der deutschen Nation teilen.
_ Der, Präsident beantragte darauf unter einhelLiger Zn- siimmung des Hauses, folgendes Telegramm an den Präsidenten des Deu1schen Reichstags Dr. Kaempf abzusenden:
Das ungarische Abgeordnetenhaus nahm in der Heutigen Cr- öffnungsfißung mit aufrichtiger Begeisterung Kenntnis von dem doch- bedeuxsamen und in seinen oigewirkungeu unabwägbaten Sessiege, dxn die deutsche Flotte als tönung ihrer nahezu zwei Jahre ge- fuhrten zähen und erfolgreichen Kämpfe über die englische Yocbsee- flotte errungen hat und deren verntchtender Schlag nicht nur Schiffs- riesen mit ruhmrediger Benennung in die Meerestiefe versenkte, sondern an den Dunkel des Feindes als eiiies Truggebilde zerrinnen ließ. Den uhmektaten der unter dem unbezwinglicben Schwerte Seiner Majestat des Deutschen Kaisers kämpfenden Wehrmacht zu Lande schließt sicb dieser Sieg der deutschen Flokte würdig an.
_ Der Prasident gedachte auch in rühmenden Worten der siegreichen Offensive gegen Italien und beantra te die Absendung einer qudigungsdepescbe an den Kaiser ranz Joseph, ferner lückwunschdepeschen an den Höchstl'omman- dierenden Erzherzog Friedrich und an den Thronfolger als den Korpskommandanten, dessen Truppen" zuerst die italienische Grenze über chrittén haben, sowie an den Armee- kommandanten an der üstwestfront Erzherzog Eugen.
Großbritannien und Irland.
man an der wirtschaftlichen Konferenz Paris teilnehmen.
(';esch ftsla e zülä t, gleichfalls be ucht werden. Nach YYWF:
Lord Crewe wird an Stelle des andelsministers Rünci- '
7.- Der „WWW Rat von Ulster hat fich vor ostern in yer! , ,x. im. 1,51»? U:, Vorschläge-der-Re „ , zu“ “e _ufe_n dem „Rotterdamschen Conrant“ :.. hinauxz, daßtn.Du_blii1-ein Parlament errichtet oll, von dessen -Machtsphäre sechs Grafschaften ul er aus "e*iehlossen “werden splien. Die dreianderen (haften, nämich Done al, Cav _n und Monaghan, zum qroßen Teil kathoi ck und na ionalistiscb sind, sollen Dubliner Parlament unterstellt werden. Dieser, Plan ist , ßjger für Ulster als der vor dem Krieg entworfene Plan, ' „.ch jede Gkafschat das Recht der freien Wahl gehabt , Nach diesem lan würden zwei Grafschaften mehr und Stadt London-Derry unter Homerule kommen.
Frankreich.
u Beginn der vorgestrigen Sißung der Deputierten- mer brachte Albert Favre unter allgemeiner Bewegung Interpellation über die Verantwortlichkeiten
. die stch aus der gegenwärtigen militärischen ( .e ergebe_n. Laut Bericht des „Petit Journal“ forderte der ; .'jsterpräsident Briand vom Redner Verzicht auf die Er- ng seiner Interpellation unter Hinweis auf die im Heeres-
. schuß möglichen Aufflärungen. Favre lehnte dies ab - .erklärte, es müffq endlich einmal frei herausgefxrochen “ den. Es handelt sich hier nicht nur um eine spe ulative rterung der Vorgänge bei Verdun. „Wir wollen viel-
" -r“, fuhr der Redner fort, „aus gewissen Feststellungen _ .jffe Schlüsse ziehen, die gewisse Entscheidungen mit sich gen. Den Verhandlungen im Heeresausschuß vermag ich en ernsthaften Hintergrynd zuzuerkennen; was gefordert d, wird nie gewährt, sodaß z. B. der Berichterstatter
_ Ausschusses Abel Ferr? „sein Amt lieber nieder- , je, als sick) zu einem so chetr Wechselspiele herzugeben. [che Verschleppung§manöoer smd weder Briands noch - erer selbst würdig. Jede Stande ist für das [ des Landes wichtig. Wir haben genug von dieser derblicben Atmosphäre, diesem drückenden Alp. Wir [Len Wahrheit, die Kammer Hat ein Reckt darauf, iands Verschleppungßmanöver würden uns daéin führen, r den Krieg zu reden, wenn er zu Ende ist. Mm„Matin“ olge sagte der Redner noch, als er davon sprach, daß es für ihn um keine strategische Erörterung der Lage bei
' rdun handle, sondern einfach um eine Besprechung, weiche ethoden den Deutschen ent_ egenzuseßen seien: „Weil wir wissen,
ß dem ersten Kanonenschu vor Verdun eine lange Vorbereitung tens der Deutschen vorherging, beabsichtigen wir zu prüfen, was sererseits dagegen getan wurde. Die Gerüchte werden immer cker. _daß die schweren Verluste, die wir erlitten, gewissen .chlässigkeite_n und mangelnder Voraussicht zur Last fallen. . handelt sich um gewisse Methoden im Kommando, die in ser Debatte ein für allemal verurteilt werden müssen, ebenso edie Führer, die sich ihrer bedienten.“ Der Redner geißelte
7' ließlicb die Haltung Briands zu dem Antrag auf Abhaltung
er Geheimsißung. Nach einem nochmaligen Eingreifen iands war, wie der „Matin“ berichtet, der Zwischenfa11 edigt, worauf die Kammer eine Geheimfißung für den
Juni beschloß. Rußland.
DasMiüisteriUm des Innern ,und ds, erxehrsministerium ßentliché-rs'VÉixoran , “'wona"ch_ e'ue Anzahl -“2le,mxer, isher „FLUIsÄJÜeßtich'
rtretende StationSvorsteher, als Schaffner, Fahrkartenverkäufer m. bekleiden können. ' - Vorgestern begann die Reicbsduma, wie__ die %erlingske Tidende“ meldet, die Beratung eines Kommisnons- trages auf Aufhebung der Beschränkung des Rechts r Bauern und Bürger zur Bekleidung staatlicher d städtischer Verwaltunqsämter. Der Antrag be- utet eine Einschränkung der Vorrechte d2§ Adels und der heren Stände. » Italien.
Die Kammer hat nach zweitägiger Debatte über den ntrag Turatis und Gen., betreffend die Internierung rdächtiger Bürger, und nach einer mit Beifall aufgenommenen ede des Minisierpräsidenten Salandra gemäß seinem Wunsche n Antrag Turatis, wie die „Agenzia Stefani“ meldet, in amentlicher Abstimmung mit 211 gegen 45 Stimmen ab-
elehnt. Griechenland.
Die Ententem ä chte haben nach einer Meldung des Secolo“ vorgestern die Blockade über die griechischen üsten verhängt.
Wie das „Reutersche Bureau“ meldet, fordert der General
* oarrail die Abberufung des Obersten Messala und zweier
-nderer Offiziere aus Saloniki. Diese Forderung wird als nstatthafte Einmischung eines ausländischen Offi-
' iers in die Angelegenheiten der griechischen Armee
_etracbtet und die Regierung nimmt in diesxkr Angelegenheit me sehr feste Haltung ein. Der Ministerpräsident Skuludis ksuchte gestern .den britischen Gesandten.
Afien.
Nach einer Meldung des ,Neutersche_n Bureaus“ bai Li uan Hung gestern morgen sein Amt m ailer Form uber- ommen.
„ Yatlamentsbericht.*)
Der Schlu bericht über die gestrige Sißuna des Reichs- tags befindet reh in der Ersten und Zweiten Beilage.
In der heutigen (6?) Sißung des Reichstags, welcher
J der Staatssekretär des Innern, StaatSminister Dr. Helfferich
beiwohnte, wurde die Veratvn des Berichts des Haushalts-
. Wssckjuffes“ über Ernährungs ragen fortgeseßt.
Abg. Dr. Böhme (nl,): Wer 1eit einigen Monaten den Sidungen des Ernährunqkbeirats beigewobnt- hat, wird nicht versiehen ökjnen, wie bier manche Fragen erörtert worden smd, wie es gestern KUÖében "isl. '_ Wer die Schwierigkeiten in jedem einzelnen unkte kennt wird cb hüten, dem einen oder dem anderen eine be- wußte Näckiiehtslo gkekt vorzuwerfen. Allerdings ist manches kedauerlickmweise verzögert worden, und man muß den scharxen Vorwurf erheben, daß die amtlichen Instanzen nicht immer genuat haben. In dieser Beziehung unterstreicht ich, was der Abg. Hoff-
“) Ohne Gewähr.
, _ «,die-.d , n imbö _ _ ännern'kvorbehaitm maren, „zukünftig "o:...Y'kaik L'üteinerseitsé nacb Kenytula-«owxxvoxbau „, “ t Frauen beseßt werden können. 'Die-Verordnung des
'rkehrSminisieriumS bestimmt, daß Frauen Posten als- stell-
manu geßem über den Wuxb-r gesagt baf- Die auioaen'Geik-
sm do, „3, 5, 0 .“ wd e dem “Vol m ki den; „„Esxist _ n ! ' TektéspÜO i;:kr'“ a ** ekkti? Fer Mörders“
emp rend," daß in eiiier werdkn', es iminer “noch cute gibt, die 6 ""NRW.“ WSU? ihren persönlichen Vorteil suchen. Ick“ Uk" “WFM!"- daß- auch der Staatssekretär der Stimmung unsmr Vpös erung xtwao mehr gerecht geworden wäre und diese Pesibkule- an dem Körper unseres Volkes genügend aebrandmarft hätte. Hoffentlich ist der von dem Präsidenten des Kriegsernäbtung-amtéß.betxetene Weg der Ausscheidung der unioliden Elemente aus dem Handel geeignet, um diesen bettüblichen Erfcheinun en evtgegemutteten. Eatsibeidend ist, allerdings für die eurteilun Unserer gegenwärtigen Laae die ungünstige Ernte. Es sind her von Anfang "i' gewiffe Fehler gemacht worden. Anerkennenswert war,_ das; in dieser chwi_erigen Zeit des Kti-sges Staatssekreiär Dr.Delhruck fich dazu ent- schloß, im Kamp'e auszubauen. Er war aber mch! in dem Maße aesund, um den Widerständen gewachsen zu sein und die Schwierig- keiten zu überwinden, die ihm ,von dem grö teu Bundesstaate er- wachsen waren. Wenn jxßt an die Spiße des egASetnßbrungSamtes ein Mann gekommen ist, der mit seinen gestrigen usfubrungen all- seitige Zustimmung im Hause gefunden at, so begrüßen_ wir dies deSdalb, weil wir hoffen, daß die inflüffe, die bisher. einer gesunden Ernährungxyolitik hinderlich gewesen sind, ausgescbaltet wkrden, die eine außreichende Volköernäbrung verhindert haben. Möge es ihm gelingen, den Partikularißmus einzelner Bundes- staaten zu beseitigen. Ich spreche bier nicht von den baye- rischen und süddeutschen Verhältnissen überhaypt, sondern mehr von Mkcklenburq. In der Rationierung, m der Spar- samkeit und in der gerechien Verteilung sieht Süddeuxstbland voran. Preußen isi ibm nachaebinkt und bat die Maßregeln mcht an- nähernd so vollkomxxrn durchgeführt. Wenn ier Winter nicht so milde gewesen t:“är-, io bälten wir in der Kartoffel- vexsorgun vor einer Katastrophe gestanden. Auch in der Fraue der Fleiscbver orgung haben die Behörden versagt. In einer Sißung der Fleiscbvrüfungakommijfion wurde auf die Notwendigkeit einer allgemeiyen Fleischkarte hingewiesm. Das wurde von_dem Ver- treter des preußiscbzn landwirtschaftlirben Ministeriums mit dem Hin- weis abgetan: wir haben genua Fleisch. Es war dock) klar, daß wir nicht genug Futtermiitrl batten. Die aEbildeten Schichten der Be- völkerung oder richtiger gesagt, die Woblbakenden leben heute den Verhältnissen dxr Friedenszeit. Der Staa'ssekreiär unterscbäßt doch die Kräfte der Denk- faxlbeit, der ringewurzelten Vorurteile in diesen Kreissn. Man fikht da noch nicht genug cin, daß in dieser Zeit die Vorrechte des Geidbkutels aufhören. Wenn wtr uns hier zu Hause Ein- schränkungen auferlegen, so sind das geringe Opfer gegenüber den Ovéem an Gesundheit und Blut, die an der Fror-t aebrackyt werden. Die M.:sznabmen für das nsue Wirtschaftsjahr dürfen n_icht be- schlossen werden, bevor nicht die Zustimmung des Eryabrungs- bgirates in allen weskntl'cben Punkten berbeigetübrt" 'lst; wir können uns nicht ausschalten lasscn. Man macht Pub yon diesem Beirat Vielfach eine falsche Vorstellur-g. Es sixid manche ?Naßnahmen bpscblrsfen woxden, die der Beirat erst sehr spat kennen lernte, manche Maßnahmen smd gegen den aiysgespxochenen Willen einer _starken Mehrheit des Beirats in die Tat umgesevt wvrden. Der Beirat ist eben nicht eine entschxideude Instanz. Jeßt sind aller- dings vom Reichamt des Innern Sißungrn anberaumt wvrden, sodaß wir in der: Lage sein werden, uns zum Wiitfchastspian zu äußrrn. Wir freuen uns, daß die vielen Verordnungen gesamrmlt wr1den soßen, damit man endlich einmal weiß, welche noch gültig find. Ein großer F*bler des vorigen Jahres w.1r die nachträgliche Erhöhung der Preise, die viel böxes Blut gemacht hat und vor allem die scbäolate, die „sofort ihre Waren auf den Markt gedracht haben. Bei allen zu ergreifenden Maßnahmen muß ein Vertreter der kieinen Landwirtschaft eben- fal1s aebört werden. Gerade die Interesixy der kleinen Land- wirteFind bisher nicht aenügend wahrgen'oyxmegworden, , wodm sien Maße '?eücblxyektsx «:P.»
noch zu sehr wie in
o„_ ' .
daß wir auf “alle' Fälle durchbaiten 'wetden. _ Ernte wird uns weiter über alle underen Schwierigkeiten hinweg- belfen. Doch darf man nicht allzu viel erwarten. Ganz besonders in bezug auf die Fleischprodukiion. Eine weitere erabminderung der Vikbbesiände, die yon einer Seite vorgeschlagen wird, wäre verfehlt. Jm Eeqeuteil ist, um drm Fettmnnael zu begegnen, eine starke Schmeinsaufzucbt nötig. Zur Viehhaltung müßten dann die großen viebloien Wirtschaften anaeval-en Werden. Das wird mit Recht Von dkn anderen als Uuzercckstigkeit empfunden, daß iich aerade "die großen bisher dieser Mabe entzogen haben. Wenigstens mußte man ihnen auferlegrn, die AbfäUe so nuizdn: zu machen. Eine der wssentlichsten Uriacben für die Fleiscbknapvbeit ist die Tatsache, daß MiiUonen der kräftigst'cn Staaisbürger_im Felde siebZn und weit msbr Fleiich erhalten, als ihnen fruher zur Verqumg stand. Wäbrdnd des Kriese? werden wir casio kaum dieselbe le1schmenge fiir die andcre stölkerung baden könnsn wie im Frieden.
(Schluß des Blattes.)
In der heutigen (ZZ.) _Sißzung des Hauses d _er Abgeordneten teilte der Präsident Dr. Graf von Schwerin mit, daß von dem Admiral Scheer und dem Großadmn'al von Tirpiß Danktelegramme auf die Glückw_unsche des ngseS an- läßlich des Seesieges beim Skagerrak eingegangen smd, und verlas diese unter dem Beifall des Hauses. _ _
Das Andenken des verstorbenexr Abg. Viereck (fretkons.) ehrte das „aus in der üblichen Weise. _ _ _
Dem 3 nirag des Königlichen Staatswtmstermms betreffs Vertagung des Landiags vom 9._Iuni blS zum 14. November 1916 erteilte daS Haus seine Zustimmung. _
Auf Beschluß des Hauses vom 30. rxortgen Monats in- folge eines Antrages der Abgg. Dr. Friedberg Zul.) und Genossen hat sich der verstärkte Stgatshaushaltsaus chuß mit den Ernährungsfragen beschäftigt und auf Y_ntrag der Berichterstatter Abgg. Dr. Hoesch (kauf.) und Lippmann (Fortschr. Volksp.) eine große Reihe von Maßregeln zur Sicherstellung einer zwxckmaßigen und gerechte) Verteilung der Lebensmittel nn aligemeinen und fur die einzelnen LZbenéZmittel im h_esYtderTnd aufgestelit, um deren
" run ie e ierun er u wr . DurYlTWDrLHoc-sckp ?fons.)gberichtet über die Verhandlungen des HaushaltSausscbuffes. _
(Schluß des Blattes.)
ck
Kriegsnathrithten. Großes Hauptquartier, 7. Juni. (W.T.B.)
Westlicher Kriegsschaufpxaß. . _ s ck
. ur Erweiterung des am 2. Jimi au en Höhen üdö tli von Ypern errungenen Erfolges griffen _geslern oberschlestsche und württembergische Truppen die englischen Stellungen bei ooge an. Der vom Feinde bislang no gehaltene Rest?“ Dorfes sowie die westlich und s dlich an- schließenden Gräben sind genommen. Das gesamte 'öhen elände südöstlich und östlich von Ypern in
"normale
WiMmm konnte unreine geringe Zahl Gefangener WH!
“Auf dem westlichen MagSafer “ys frankösische „Kräfte nach heftiger AMB“ dre mal wiev'érhökten Angriffen gegen» _ auf der Cauretteshöhe vor; der Gegner isi- ab- geschlagen, die Stellung lückenlos in unserer Hand. _ _ Auf dem Ostufer haben die am 2. Juni onan barten Kämpfe *zwifchemdem Caillette-Wal : mid Damloup weitere Erfolge_ gebracht. Die Panzer- feste Vaux ist seit heute na t tn allen ihren Teilen i-„tx unkeren Händen. Taisächich wurde Fe schon am 2. Jam durch die ersteKompaaniedesPader ornerInfanterie- reqiments unter Führung des Leutnants Rackoxv gestürmt, der dabei durch Pioniere der erstenKompagnte Reserve-Pionierbataillons 20 unter Leutnant der Reserve Ruberg wirkungsvoll unterstüvt wurde. Den Ei- stürmern folgten bald andere Teile der aUSgezerchzieien Truppe. Die Veröffentlichung ist bisher unterblieben, weil fich in uns unzuaänglichen unterirdischen Räumen npch Reste der fran- zösischen Besaßung hielten. Sie habet) sich nunmehr ergeben, wodurch einschließlich der bei den gestrigen vergeblichen Enisas- versuchen Eingebrachten über 700 unverwundete__Ge- fangene gemacht, eine aroße Anzahl Gefchuße, Maschinenaewebre und Minenmerfer _erbeutet wurden. Auch die Kämpfe um die Hänge be__1dersei_ts des Werkes und um den Höhenrücken sudwestl1ch_deß Dorfes Damloup sind siegreich durchgefuhrt. Der Feind hatte in den leßien Tagen verzweifelte An- strengungen gemacht, den Fall der este u_nd der an- schließenden Stellungen „abzuwenden. 8[Te seme Gegen- angriffe sind unter schwersten Verlusten fehl- geschlagen. Neben den Paderbornern haben sich a__ndere Westfalen, Lipper und Ostpreußendeidiesen Kamyfen besonders bewortun können. Seine Ma estat der _Kaiser hat dem Leutnant Rackow den Orden our le msrite ver- liehen.
Oestlicher und Balkan-Kriegsschauplaß, Die Lage bei den deutschen Truppen ist unverändert.
Oberste HeereSleitung.
Großes Hauptquartier, 8. Juni. (W. T. B.)
Westlicher Kriegsschauplaß. _ Der Artilleriekampf beiderseits der Maas dauert“ mit unverminderier Heftigkeit an.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Südlich von“ Smorgon drangen deutsche_ Erkundungß- abteilungen über mehrere feindliche Liniep hinweg bis 111 das Dorf Kunawa vor, zeruörten die dortigen Kampfaniagen und kehrten mit 40 Gefangenen und einem erbeuteten Maschmen- geweer zurück. _
uf der übrigen Front bei den deutschen Truppen keine besonderen Ereignisse.
Balkankriegsschauplaß. _ Ortschaften dam Eéo'rian-SteÖ m;):rdetz vort; feindlichen ieernone'ees enswi _ omen ewoen. _ „ „F I * *., g -» ......»ng
Wien, 7. Juni. (W.;T.»jv.)x- MUMM _, ' Russischer.Kriegsschauplaß. “2 „-__
Von stark überlegenen Krä ten angegri en, wurden“ unsere in Wolhynien an der oberen utilowka ämpfenden Streit- kräfte in den Raum von Luck zurückgenommen. Die Be- wegung vollzog sich ohne wesentliche Störung durch den Gegner.
An allen anderen Stellen der ganzen Nordostfront wurden die Russen blutig abgewiesen, so nordwestlich von Rafalowkq am unteren Styr, bei Berestiani) axn Kormmdach, ber Sapanow, an der oberen Strypa, bel Jaslowrec, am Dnjestr und an der bessarabischen Grenze. _ _
Nordwestlich von T arndpol schlug eine rmserer Pivifionen an einer SteUe zwei, an anderer sieben Airgriffe zuruck.
Sehr schwere Verluste hat der Feind an im Raume von Okna und Dobronoucz erlitten, wo eine Sturm- kolonnen vielfach in erbittertem Handgemenge geworfen wurden.
Italienischer Kriegsschauplaß. _- Südwestlich von Asiago seßten unsere Tmippen den An- griff bei Cesuna fort und nahmen den Busibollo. '
Südöstlicher Kriegsschauplas. Unverändert ruhig. Der Stererlreter des Chefs des Generalstabes. v on H o e f e r , Feldmarschalleutnant. ' »
Der Krieg der Türkei gegen den Viervlérbmx'd.
Konstantinopel, 7. Juni. (W. T. B.) _Das Haupt- quartier teilt mit: An der Jrakfront hat, sich auf dem rechten und linken Flügel nichts von Bedeutung ereignet._ _Jm Zentrum vertrieben wir den Feind von neuem auß emmtxn
teilungen und schlugen ihn weiter nach Osten zurück. Wir erbeuteten Maschinengewehre, eine Menge“Waffen und zwei- hundert Kisten mit Infanteriemunition. „
Ein feindlicher Monitor beschoß em_Do_rf an der Kusieder Insel Keusten und zerstörte wei Hauser lem T_eil. _Wir vertrieben durch unser Feuer ein lugzeug, das uber die dortigen Gewässer fl'oJ.
Sonst n chts von Bedeutung.
Konstantinopel, 7. Juni. (W. T. B.) Das Haupt- quartier teilt mit: An der Irakfront_1st die Lage unverandert-
An der Kaukasusfront Scharmüßel gFixn Er- kundungSabteilungen. Im Zentrum versuchte der emd eine Höhe zu nehnien, die s1ch m „unserer: Handen befand. - Unsere Reserven und unsere Kavallerie verjagten ihn. durch einen mit Bajonett und Säbel unternommenen Angriff gegen die feindliche (anke und frieden ihn in die „alien - Slellun "en zurück. D e Russen, die frei) unseren Stellungen . auf die er Höhe auf 400 m genähert hatten. «erlitten „gro. _e, „. Verluste an Toten und Verwundeten *und lie „en 25 , „_ _ fangene. in unseren Händen urück. Nuk , ' , lnken Fküael und im Küstengebiet zer treute unsere xtixlxrie feirxdikrhe Truppen, die mit B estigungSarbeiten besYäjtigt- maren.
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