Sélbel, Ewald, Haudlun Sgehilfe in MW, Seifert, Augyst, Schl er in Radebeul “bei . Sieber, Iose_1_,_ Möbel "adler in Plattling, Bayern, Sichert, Chrrxttan, Wirt in Effen-Bredmy, 'Sounen- schem, quwig, Kan mm in Iserlohn, Sparr, Haus, Kaufmann in Prißwal , Kreis Ostvrigniß, Spieß, August, Anstreicher in Barmen, Spöbr, Wilhelm, Lehrer in Korn- tal, Württemberg, Stadelmann, Heinrich, Kaufmann in Wtudsbgch, Bayern, Städtgen, Hugo, Volontär in Ohligs, Landkxets Solingen, Dr. Stammler, Friß, praktischer Arzt m München, von der Stein, Johann, Platzarbeiter in Hüls, Krets Kempen, Rhein, S t e in i 3, Heinrich, Kaufmann in Breslau, S_teinmeß, Eduard, Goldschmied in Oberstein, Fürstenium Birkenfe1d, Steltner, Theodor, Gartenarchitekt, Gartenmeister m Ießmß, Anhalt, Stern, Wilhelm. Käfer in Langenlons- beim, Kreis Kreuznach, Stettner, Friedrich, Steinbauer in Gunzenhausen, Bayern, Steuerwald, Wilhelm, Lackierer in (Gießen, Strudel, Anton. „HandlungSaehilfe in Koblenz, Summerer, Michael, Maler in Schnaittach, Bayern, Swieckxocki, Wladislaus, Lehrer in Danzig-Langfuhr, Thill, Theodyr, Schuhmacher in Grimma, Sachsen, Trapp, Georg, Mafchuxenstricker in Markt-Erlbach, Bayern, Tröger, Christian, Weber m Weißenstadt, Bayern, Trzeciok, Theophil, Gärtner in Schildberg, Posen, Uhlig, Max. Nechtßanwalt in Dortmund, Unjrted, Ludwig, Flaschner in Nürnberg, Urbanzl, Lambert, Ma1chinenschlosser in Cöln, Vincenti, Wilhelm, Ordenspriester in Valkenburg, Holland, Vizekhum, Johann, Eisendreher in Mindelheim, Bayern, V6 [ g er, C1)ristian,Monteur in Darmstadt, Dr. Vogel , Wilhelm, praktischer Arzt, OberstadSarzt der „Landwehr in Darmstadt, Vogt, Heinrich, Malermeister in Frgnkfurt a. M., Vonficht, Rudolf, Lehramtskandidat in In- golstadt, Vorbrugg, Heinrich, Malermeiswr in ((Yunzenhausen, Bayern. Wahl, Heinrich, Missionskandidat in Schwäbisck) Hal], Württemberg, Wailer-sbacher, GLorg, Maurer in Buckenhofen, Bayern, Weber, Johann, .Hüttenarbeiter in Völklingen, Landkreis Saarbrücken, Weingärtner, Jakob, Badewärter in Elversberg, Kreis Ottweiler, Weist, “Franz, Buchdruckmaschinenmeister in Saarlouis, Dr. Wellnlwfer, Franz, Historiker in München, Werkls, Augnst, Bergmann in Ottweiler, Westermann, Adolf, Schlosser in Dortmund, W9ychert, Hans, städtischer Bademeister in Frankfurt a. M., Wichelhaus, Julius, Rassenbote in Elberfeld, Dr. Wim: ,lzö-fer, Heinrich, praktischer Arzt in Msnden, Land- kreis Iserlohn, Wittmann, Karl, Lagsrist in C11am, Bayern, Wo lf, Georg, Kattfmarm in Frankfurt a. M., Wolf, Philipp, Hüttenarbeiter in Saarbrücken, Dr. Wollmann, Hans, praktischer Arzt in Dresden-Noxxstadt, Wroblowski, Matthäus, Barmherzigsr Bruder, “Frater in Bogutschüß, Landkreis Kattowikz. Zieger, Johannes. „Hand- 11mg§gehile in Berlin-inßensee, ,'Zierold, Paul, (Musst: in Zwickau, "ackjsen, Zollmann, Gottlob, MissionéF-arbeixex' “m ;«armstadt, Zschux-ve, 211111721111, Mustersch1äger in Niedvr- qderwiß, Sachsen, Zuttermeister, Lndmia, Schreiner 1:1 (Hodesberg, Landkreis Bonn, Priwatiore Ewa Wilhelmine Nd am in München, Schwester Johanna Andress in Berlin- Steglixz, Schmester Ancan Aubele in Donzdorf, Württem- berg, Fräulein Annemarie Wake in 11151115, Kreis Oschaxz, Sachsen, Schmester Zmeldine Bamberg in Olye, Schwester Mina Bareither in Stnttgart, Schwester Kätßarine Bauer in Darmsmdt, Schwyster 11.11ariana Becken- haus in Iserlohn, „HilfsssciWsswr Alice Bertin 171 *.111agdeburg,_ Diakonisse Etsbétk) Biobel in Darmsmdt, Schwester Agnes Freiin von Biegeleben in Darmstadt, Fräulein Hildegard Bienert, cand. méd. in Dreézdsn, Hilfs- schwester Makio-Lnise Bienert in Drgsden, Schwsster Anna Blöcker in J“éeum1'11)len- Dietrichsdorf, KWiI Bordesholm, Iohanniterschwester Hedwig Bock in Groß Brüß, 2111€ch1enbm'g: Schwerin, Schwester Anita Boehm in DLffÜU, Frau Fkikda Bosse in Dresden, Schwester (Gertrud Brntring in Arm.“;- walde, Schwester Dorotkws 781111er 111 Darmstadt, Hilfs- schme1ter Hilda Burdack) tn Dresden, Schwester ÖLXMML Butschke in Bremen, Malurin Lilli Cleinow in 9.111'mcl)2n, Schwester Emm11Col§1na11n in Langenberg, Kreis MM- mann, Frau Major Elisabetk) Dudekind, geborene Albrecht, in Dsgerlock) bei Stuttgart, Schwester Euphrasia Demarczyk in 911112116279 O. Sch1es., Schwest_er Ma: cellina Domogalla in Mwslowixz, Landkreis Kattowikz, Schwester Iacobine Ebert in Frankfurt a. M., Schmsster Anna Ebner in Albbruck. Baden, Laborantin Anna Egerer in Landshut, Baysrn, Schmcster Oranda Eickelmeisr in Olpe, .Hilfsscbmester Hedwig Engelhardt in München, Diakonisse Eulalie Erksl in Darmstadt, Johannitsrschwester Elisabeth Fischer in Stuttqart, Schwester Miriam Fuß in Rothenfels, Bayern, HilfHsckWester Gertrud von (Gehe in Blasemiß bei Dresdsn, Küchenschwester Mina Gößele in Göppingen, Württemberg, DiakonisseIRartha (Humbert in Breslau, Jobanniterschmester EUa ("Zander in Friedberg, Hessen, Schwester Marie Luise von (Bosen in Frankfurt a.M., Schwester Alma Grafe in Dresden, Schwester Salvia (81ünther in (KZrunau bei Ostrixz, Sachsen, Schwester Elisabeth Haase in Berlin - Tempelhof , Diakonisfe Emma Hain in Breslau, Schwester Toni Happel in Crefeld, Schwester Fkieda Hecker in Dessau, Schwester Katharina van „Heese in Berlin, Diakonisse Elise Heinisch in Breslau, Diakonisse Ernestine Henschel in Breslau, Schwester HeUa Hertel in Wiesbaden, Schwester Anne Herzog in Frankfurt (2. M., Schwester Margarete Hiller in Darmstadt, Diakonisse Emma Jäkel in Breslau, Schwester Lydia Illing in Frankfurt a. M., HilfSschwester Hanna Jordan in Dresden, Küchenobersckxwester Emilie Kappler in Nagold, Württemberg, Schwefter _Claire Katiofskt) in Charlottenburg, Diakoniffe Marie Keien- burg in Kaiserswerth a. Rhein, Schwester Margarete Keßler in Rothenburg, Hessen, Diakoniffe Pauline Kirste in Breslau, Schwester Willibalde Klein in Münchey, Schwester Michaele Kochkohann Kn Salz- kotten, Kreis Büren, Schwester Elisabeth Kohl in Oberhausen, Rheinl., S wester Marga Krause in Frankfurt a. M., Schwester T erese Kreuzpaintner in Dü eldorf, Schwe"'ter Sabina Krischer in Salzkotten, Kreis Büren, Schweäer Margarete Krüger in Schwerin 1. M., Schwester Frieda Kupfer in Dresden, Schwester Hedwig Ließ in Breslau, Fräulein Wanda Lütens in Chemniß, Diakoniffe Mathilde Mon_son in Kaiserswerth a. Rhein, StiftSdame Elisabeth von Nosttß-Wallwiy in Stift Joachimstein bei Radmeris, Land- kreis Görlitz, Fräulein Josefine O trö in thhau, Kreis Molsheim, Schwester Brianza Parte e in Sprottau, Schwester Theodolinde Post in Colmar i. E., Schwester erengard von Quistorp in Burg Altenbura bei Felsberg, Kreis
Melsungen, Schwester Dorothea Radmann in Saar- *W
JZ
Diakonlffe Marta van“? RietsihoÉFR ? -
. a. “- Fräulein Else Röll in München, Fräulein J ---.a_ Nö [ in München, Diakonisse Else Ru-mke in Kaiserswerth a. Rhein, Fräulein Elisabeth Schäfer in-Drkkdeu, Schwester Dorothea S chaich in Stuttgart, “'Frau Militärbanse reiär Else Schempp, geborene Schwarz, in TJudmigshura, Würtlemberg, DiakonJffe Emma Schieweg in Breslau, Schwe 1er Bouosa Schm1dt in Baumgarten, Kreis rankenst'eiu, ilflsthjvefxer ohmma Schmidt in Dresden. chwester EUaSchulz m 'pemdau, Iobanniterschwester Emma Schuster in Duvenbvfen, Hessen, Schwester Eleutheria Schwanen in Nonnen- werth, Kreis Ahrweiler, Schwester Arnolda Sellmann in Nonnenwerth, Kreis Ahrweiler, Laboratoriums- asfistentin Marie Seyler in HWemmerich, Kreis MörH, Zilfsscbmester Margarethe Sicke [, geb. Spaltebolz. in DreSden, c-chweste:1: Freda Sk as a in Wiesbaden, Iohannlterschmest r KlaraSpringer in Ludwigöburg, Württemberg, Diakoni e Elisabeth Stamm in Darmstadt, Hilfsschmestcr Tuska von Stummer in Dresden, Schwester Anna Stern in Darmstadt, Schwester Johanna Stöcker in Zehlendorf, Kreis Téltotv, Diakonisse Dorothea Stork in serlobn, Schwerter Katharina Süring in Dresden, Diakonü e Elisé: Sunderkötter in Iserlohn, Schwester Margarete Trautmann in Schloß Hornega, Württemberg, Diakonisse Anna Ulrich iu Darm- stadt, Hilfsschmestsr Johanna Wächter in Annaberg i. Erzgeb., Diakonisse Emma Walter in Breslau, Haushaltungs- lehrerit] Gertrud Wallbér in Straßburg i. _ E., Schwester Margareths Weber in Leuben, Bezirk Dresden, Schwester Friede Wendt in Dresden, Schwester Emma Werther in Altona, Fräulein Gabriele Wilisch in Plaue bei Flöha, Sachsen, Schwester Germann Willmann in Breslau, Hilfsschmester Hedwig Wippermann in Wittenbsra, SchwesterNidgarda Wurm inOlps. Schwester Marüm „“;Zeddies in Cassel, Diakonissc Kätl)e_,;31chkler in „Darmstadt und chSch1vestér Prarkdis ZiaLLr in Worms.
Dentsckpes Reick]. 5119101111111ij 1111191“ 1710 “1101161111111 13913 Fleischwcx01auch6 Vom 2.1. Amwst 1,916.
A.:xf (551111111 061" Vekmmlmaämng 111161" 11'riea6maßnahmen 3,112“ Sichsrmm de:? VolkSernäkUUUg 00111 22.9.1119 19.10 “(Reichs- Gessßvl. S 4011 Wird folgende Verordnung erlaffen: ZH 1 Vor Ve'rßrancb won Fl-xisäo nnd Flelsäywaksn Mrd nach Maß- gäbe dsr nachs1ch€ndcn 210x1chriften geckgklt. Als Fleijch und xxleiscbwaren im Sinne Mfsr Vsrordnung
. das Vétrskesx'iéisä) 7911 einJWaÖs-nen Knochen Von Rind- 17192, Schufsn UU?) SchWLinen 1Schlachw1evsl€isch), sowie 3311 11131,
;, dax; Muskelfleisöh mit sinaewacbs-nen Knochen von Rot:, “„Denn-, Schwarz- und Rehwild (Wildbret),
Z. tober, Kesaizener oder geräacberter Speck und Rohfeit,
* . 171€ (Eingeweide des Scklach1viehs,
. zubereitetes Schlackzwkehfiejscb und Wildbref, sowie Wakst,
_ Flkiscbkonferven und sonstige Dauerwaren aUer Art.
Vom Fleische lo-qelöste Knochen, Euter, Füße, mit Ausnahme dm? Schwe1nepfotem Fleck, Lungen. Täcme1©ekröse), (Gehirn mxd Flozmaul, skrner Wildaufvrucb eknsckoliéßlkcb Herz und Leber sow»: Wiidköpse geltkn nicht als Fleisch und Fteifchwarsn.
N' 2
Die Landkssentralbkbörden oder die Von ihnen bestimmten Be- hörden können den Vkrbraucb von Fleisch Und Fleischwaren einschließ- lich Wilobxet und (Geflügel, die dieser Verordnung nicbt unterliegen, ihrerseits regeln. Hierbei darf jedoch die nach § 6. Abs. 1 wo: Kriegsernäbrungßamte fssfgcseßte Höchnmengk an Fickscb und Fleisch- woaren, die dieser Verordnung unterliegen, n1cht erhöht werden.
§ 3
Die Verbrauchsregklupg erfolgt durch die Kommunalverbände. Diess können den Gemeinden die Regeluna für die Gemeindebezirke Übertragen. (Gemeinden, die nach der [eZten VolkSzäblung mehr als 10 000 Exnwobner batten, können Die Ue erlragung Verlangen.
Die LandeSzentralbebötden oder die von ihnen bestimmten Be- hörden können die Kommunalverbände und Gemeinden 111: die Zwecke ker R-gklung bereinigen, sie können auch die Regeluanür ihren Bezirk oder Teile ihres Bezirks selbst vornehmen. oweit die Regelung biernach für einen größeren Bezirk erfolgt, ruhen die Be- fuZnisXe der zu diesem Vezitke ge örenden SjeUSn.
*-
F 4
Fleisch und Fleischwaren dürfen entqelilicb oder unentgelllkcb an Vsrbraucber nur gegen Fleiscbkarte angeben und yon Verbrauchern nur ge en Fleisebkarte be ogen werden. ies gilt auch für die Abgabe in Ga t-, Schank- und peisewirtstbaften sowie in Vereins- und Er- frischungßräumen und Fremdenheimen. Es gilt nicbt für die Abgabe durch den Selbstwersorger an die im § 0 Abs. 1 genanntenKUersonen.
DM Verbrau in Krankenhäusern und anderen (Zesävlo enen An- stalten können die ommunalverbände in anderer We se regeln.
§ 5
Die Fleischkarte gilt im gan en Reicbe. Sie besteht aus einer Stammkarte und mehreren Ab (Snittm (Fleischmarken). Die Ab- schnitte find gültig nur im Zusammenhange mit der Stammkarte.
Der 23er Eherecht! te oder der Haushaltungevotstand hat auf der Stammkarte Jemen amen einzunagen. Die Uebertragu der Stammkarke wie der Abvénitte auf andere Personen ist ver oten, soweit es sich nicht um solche Personen handelt, die demselben Haus- baltd angehören oder in ihm dauernd oder vorübergehend verpflegt wer en.
Das KriegSernäbrun !amt erläßt nähere Bestimmungen über die Außgestallung det Fle?schkatte. '
§ 6
Das KrieaSernäbrungkamt 1th fe , welche Höchstmenge an Fleisch und Fleischwaren auf die Flels karte bezogen werden darf und mit welchem Gewichte die einzelnen Arten von Fleisch und Fleisckpwmen auf die Höchstmxnge anzureckmen sind. Hierbei ist auf eine entsprechend aerin ere Bewertung des Wildes, der Hühner und der Eingewexde Beda zu nehmen.
Wenn im Bezirk eines Kommunalverbandes die Nacbsrage aus den verfügbaren Fleischbeständen vokaukstöußh nicht gedeckt werdm kann, hat der Kommunawuband die jeweilig igesevte Höchstmenge entsprechend herabzuseßen oder durch andere aßnabmen für eine gleichmäßige Beschränkung im Bkzuge von Fleisch und Fleischwaren oder einzelner Arten davon zu sorgen.
§ ? Jede Person erhält für je vier Woüen eine Flelstbkarte. Kinder erhalten bis zum Beginne des Kalendejjabra, in dem fie das sechste Lebenöjabr vollenden, nur die Hälftk dee fefkgesevten ockenmenge.
tien odera «Welse feütkeine ck Betriebe zu sorgen.
ng erört§ckc az auch auf die Selbstversorger. . . m_): durcb Haussa , _ . durch A“- .. “z.,zszzßkeyarx W __ e “ im eigenen
; die ,a: den, Wansßzr. »ermeinsam
"'.“ MW: eQukzD al- “Se erfß'rg'ek “angesehen.
sor er können vont. ommunalverbauve ferner anerkannt
werden Krankmb user und 'äbnüÖ: Ansinnen, die, Schweine aus-
1ch1ießkichntr Verformm der von ibm" ju Mösüaeuden Personen,
sowie WME"VUchLchMW WFSüeßUcb zur Versorgung ihm „AUMM W, AMM- xäsum '
,exsoxaexr . ., WHU.- WMW von Schweinen und von Rindyieh, mit", “11. von US „ echo Wochen, der Genebmmungdes MWM _ „andes. ie“ : miaun hat zur Vorausfeßw-Y.“ dcÉdkr" Selbstvkrsdrger bav'Tier in sein;: irtschaft mindestens sechs scheis eßalteu bat. Die Mnebmksuna ist nicht [u erteilen, wenn durch die usschlaihtung der Fleisebvocratdes, Selhst- versorgers die ihm zusiebxnde letschmeuge so erhtßlkö übér'sieizen würde, das: ein Verdetben der orräte zu befürcbteü' ist.
HausfMaMungen vonKälbé'n“! Fkk zu fe'cbs Worben, von S Hafen und Hühnern f'md dem Kommunalverband anzuzeigen. Die Landes- zentralbehörd'en können auch-diese Haussélachkanqen Von der Ge- nebméquna des Kommunalverbandes abhängig machen. _
Die Verwendung von Wildbret im eigenen Haushalt sowie dre Abgabe an andere fino dem Kommunalverband anzuzeigen.
§ 10 Die Selbséversor ec können das aus Hausscblachkungen odkr durch Ausübung der Zug) ewonnene Fleiscb unter Zugrundelegung der nach § 6 Abs. 1 fettgesJZten Höcbsjmenge um Verbrauch im eigenen Haushalt verwenden; Zum Haushalt ge öfen auch die Wirt- schaft§angehörigen ekn1ch11eßltch des Gefindeö, sowie ferner Natural- berecht1ate, insbesondere Altenteller und Arbeiter, soweit sie kraft ihrer Bernbtigung oder als Lohn Fleisch zu beanspruchen baden.
Erlfolgt die Vermendung des Fleisches gemäß Abs. 1Sa151 innerba [) des Zeitraums, für den der Selbstderjorger bereits leistb- karten erhalten hat, so hat er eine entspr€chende Anzahl Fleis karten nacb näherer Regelunq des Kommunalverbandes diesem zurückzugeben. Ccstrsckt sich die Verwendung über diesen ??itraum hinaus, so hat der Selbsjverwtger au erdern be! Anga e neuer Fleiscbkarten anzugcbkn, innerhalb wel er Zeit er die Fleiscbvorräte Verwenden will. Für dlLsL 3911 erhält 2: nur so viele Fleijchkarten, als ihm nach Abzug der Vorräte noch zustehen. _
Pkc'rbek Werden das Schlachtvieb'eisch (§ 1 Abs. 2 Nr. 1.) mi! drei Fünfxeilen des Schlächtgewxchts, 5 tldbret und Hübner nach dem Maßnab des § 6 Abs. 1 anaereÖn-t. SSlbstversorgem, dke ihren Bedxrf an Sch1v=inefleisch durcb Hausschlachtung decken, wird bei dem crsten Schwäne, das sie innerhalb Linas jeden Jahres, gerechnet Vom Inkrafttreten disser Verordnung ab, schlachten, d(xs Schlachtgewicht yar zur Hälfte angerechnet. Das Sch1achtgewicht ist amtl1ch sestzusteüen, Ö __
Fleisck), das aus Notscblachtnnqen anfäUt, unfxrliegt nicht dé'k Verbraucbsregelung, Wenn es bei dér Fleischbescbau für mindernxektyg oder nur bedingt taugliob erklärt wird. Fleiseb, das ohne WS- schränkung für den menschlichc11Genuß tauglich befunden wird, unter- li-gt der Verbrauchßregeiung; dem Selbstwersorger ist es"nach Maß- gabe des § 10 Abs. 3 anzurechnen.
§ 12
Dic Landxözentcasbebörden ooer die Von ihnen bestimmikn Be- hörden können anordnen, daß Fleisch und Fläschwaren mit Aus- nabme von Wild und Hühnern, aus eineax Kommunalv-Zrband oder größeren Bezirke nur mit behördlicher Genehmigung außgeéübrj werden dürfen. 5 13
Die Landxßzentmlbebörd-n oder dke Vyn ihnen bestimmten Be- Hörden crlaffen die zur Ausführung dieser Verordnung erforderlicbar; Bestimmxmgen. Sie bestimmen, Welcher Verband als Kommunal- verband gilt.
§ 14 Mit kaänanis bis 31! einem Jahre und mit Geldstrafe bis zu zehntausend Mark oder mit einer dieser Strafen wird bestraft:
1) wer entgegen den Vorschriften im § 4 Abs. ], § 10 Fleisch oder Fleischwaren abgibt, bezieht oder verbraucht,
2) wsr den Vorschriften im § 5 Abs. 2 zuwiderhandelt,
3) wer ohne die nach § 9 etforderlicbe Genehmigung eim: Hau81ch1achtung vornimmt oder vornehmen läßf,
4) wer es unterläßt, die vor?e1chclebenen Anzeißen an den Kommunalverband zu ersta ten oder wiffent fck unvoll- ständige oder unrichtige Anaaben maeht, '
5) wer den auf (Grund der §§ 2, 3, Z' 4 Abs. 2, §§ », 10, 12, 13 erlaffenen Bestimmungen zuwiderhandelt,
Neben der Strafe können Fleascb und F1eeschwarem auf die sub die strafbare Handluna bezieht, eingexogkn wrrden, ohne Unterschted, ob ße dem Tater gehören oder nickpt.
§ 15
Das KriegSemäbtungSamt kann Auenabmen von den Vorschrißen dieser Verordnun xulaffen.
Die gleiche efugnis haben die Landeßzsntralbebörden und die von ihnen bestimmten Stellen; fie bedürfen zur Zulassung von Aus- nahmen der Zustimmung dks Krkegßernäbrungöamts.
§ 16
Diese Verordnung tritt mit dem 2. Oktober 1916 in Kraft.
Vor diesem Zeitpunkt von Landeszentralbebörden oder undem- Bebötden ausgegebene leifchmarken behoben ihre Gültigkeit; fie berecbtiqen jedoch zum ezuge_ von Fleisch und Fleisebrvaren nur bis zu der nach § 6 Abs. 1 vom Kriegsemäbrungsamt festgeseßtcn HöÖstmenge.
Berlin, den 21. August 1916.
Mr Stellvertreter des Reichskanzlers.
Dr. Helfferich.
„._.-9
Bekanntmachung
über die Ausxxetaltung der leischkarte und 1719 Festseßung der erbrauchshö stmenge an Fleisch und Fleischwaren.
Vom 21. August 191.6.
Auf Grund der §§ 5, 6 der Verordnung über die Regeluna des Fleischverbraucbs vom 21. August 1916 (ReichQ-Geseßbl. S. 941) wird_ bestimmt:
§ 1 Die Fleisckxkarte beste t an] einer Stammkaxte und quadratisckex! Abschnitten * Smark- . Die Vollioäe entbält 40 Abscbnltte, 16 10 für eine 1» " die udnkarte ea! st 20 Abtbnitte, je 5 fü; eine Woche. Die ste- m' naa- m untenste enden Mustern“;
(Muster 1: Vonatte, uster 2: Kknderkatte) au! Kartonpapierwuckj
*) Die Muster ßnd hier n1cht mit abgedruckt.
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, §_ 2 Die ge ak Fleisch und Fleischwaren, die wöchentlich auf die FW KUW!!! werden darf, wird bis auf weiteres FMI???“ Gramn' MWKbfieifcb mlt eingewmhseuea .Kuotbea e
An Strke von je 25 Gramm Schlachtviebfteiscb mit ein- axwaösenxn ' könmn entnommen wuden 20 Gramm Schlacht- mebfkeiP' obne Wen, Schinken, Dauerwurn, Zunge, Speck Rob- irrt oder 50 Ramm Wildbret, Frischwmst, tngewewe, Klench- konserven einféjkeßlkh des Dosengewkcbts.
übern Hähne und Hennen) ßnd mit einem DmSschnins-
gew! te von “400 Gramm, junge Hähne bis zu & Jahr mit einem DuYsthnkmgewithie von 200 Gramm auf die Flelstkkarte ein- zure nen.
* 3 Diese Bekanntmmbung tritt ?uit dem 2. Oktober 1916 in Kraft. Berlin, den 21. August 1916.
Der Präsident des Kriegsernährunngts. von Batocki.
Bekanntmachung „znr Dnrchführnng der Verordnung über Hafer.
Vom 19. August 1910.
Auf Grund der Vorschriften im 55 6 Abs, 2,7, 1) der Re- kxxxmtmachung über Hafer aus der Ernte 1911; vom 6. Juli 1911; (Reichs-Geseßbl. S. 811) und des :o“ 1 der Bekannt- machung iiber die Errichtung eine?: KriegEernähmmgSamts vom 232. Mai 1916 (Reichs-Geseßbl. S. 4-02) werden die Hafer: Mengen, welche die Tierhalter in der Zeit vom 1. September bis ;10. November 1911; aus ihren Vorräten verfüttern dürfen, 11.119 folgt bestimmt:
.“1. „Halter von Einlmfern 11. Halter woxenchibnllex1 21 , „
*1ZLUÜUS1“ fiir jedkn EMHUfEk;
an jeden Zuchtbullen, flix" den die Genehmiqung 091" zuständigen Vehörde „mr Hafsrffittsrung E!“: 19111 wird: "1111181“nehmer landwirt-
1chaftlicheertriede, die
Arbeitöochsen Halten . 2j , „ (111 Hoden “.'[rbeitsocksetp
Wenn die Einhnfer, Zuchtbuljetx und Arbeitsocksen nici)? 1111192111) des ganzen Zeitraumes gehalten werden oder menu 1111“ Zuchtbullen die Gcknehmigunq zur Haférfütteru-ng nicht auf 11911 ganzen Zeitraum erteilt wird, ermäßigen sick) diese Mengen éiir Jeden fehlenden Tag bei den Einhufern um je 41/2 Pfund, 1191 den Zuchtbnklen um je 21 Pfund und bei den Arbeits- 111111911 um je 21,1.) Pfund.
Die Féstseßnng der zur Verfüttermm freigegebenen Hafér- mengen für die Zeit nach dem 150.9?0vember 1910 bleibt vor- behalten.
Berlin, den 19. August 1910.
Der Präsident 1396 KrieaSemä[)mmgMMt(“,-x. '““ (“W.: von Brauu.
Bekanntmachung (111971319 Nexxdornng der Ausflißrungsbestimmungßn Y1117148607011111111 "des BundesYats 1111917 dis Einfuhr 13011 Brew 11:11) Flejsck) somto Fleischwaren vom 22. März 1916.
Vom 21. Angust 1916.
Anf (53111111) der HF" 2, 8 der Verordnung des Bundesrats 111er die Einfuhr _Uon Vieh und Fleisch sowie Fleischwaren 110111 18. März 1910 (_ReichS-(Heseßbl. S. 175) bestimme ick):
[
F“ 9 Abs. 1 der AUsfübrungsbestkmmunJen :ur Vérordnung des Bundesrats über die Einfuhr von Vieh und Fleisch sowie Reiseb- Waren vom 22. März 1916 (Reichs-Gesetzbl. S. 179) erhält sol- ;.;endsn Saß 2: -_
Die Landeöxentralbebörben können dix? Einfuhr rm Grenz- verkebte wener beschränken oder verbieten; fie köanen be- stimmen, daß diese Einfuhr nur über einzelne, 11er ihnen zu bezeichnende Grenzstationen exfolgen darf.
][
_Diese Bekanntmachung tritt mit dem Tag?, dsr Verkündung 111 Kraft.
Berlin, den 21. August 1916.
Der Stellvertreter des Reichskanzwrs. Dr. Helfferich.
Ausführungsbestimmungem
„zur Bekanntmachung, betreffend die Einfuhr von Getreide, Hülsenfrüchten, Mehl und Futtsrmitteln.
Aufs Grund der §§ 1, 3 der Bekanntmachung, betreffend die Ein uhr von Getreide, Hülsenfrüchten, Mehl und Futter- mitteln vom 11. S9 tember 1915 (Reichs-Geseßbl. S. 569) in der Faksmiq der B ' " 'nt'macbimg vom 4. März 1916 (ReichS- Geseybl. S. 147) bestimme ich:
1.
An die Stelle des § 6 der Ausführungsbestimmungen zur Vekavnxmakung, betreffend die Einfuhr von Getreide, Hülsen- fxücbten- M91)! und Futtermitteln, vom 1. Oktober 1915 (Reichs- anzek er Nr. 2113) tritt fol ende Vorstkrift:
“MZthn gebt mt dem Zeitpunkt auf die entral-Eknkaufs-
eelksÉaft ber in dem die Erkiärun der Geseüs aft, daß fie die
engen _ü Ömer: wolle, dem Ver ußerer oder dem Inhaber des (Gewahrsam: zugeht.
11. In § 7 der zu ] beseiebneten Auöfübrungßbesiimmnngen Werden die Worte „Aufforderung zur käuflichen Ueberlaffung' erseßt durch .Uebernabmeetklärung'. ___
Dx? Bestimmungen treten mit dem Tage der Verkündung ra .
in K Berlin, den 22. August 1916. Der Stellvertreter des Reichskanzlers. Helfferich.
.Be.kauntmachung, . betreffend Liquidation br.itischer Unternehmungen.
Auf Grund der Verordnung, betreffend Liquidation britischer um vom 31. Juli 1916 (Reichl-
«:s-951 S. 871) H ordnoe “ich die Liquidation nachstehender '
Frauen an: _
1) Daß ku Deutstblaud befindlicbe Vermögen der perial Continental Gas Association in London. - Liquidator: Ydlrat Cajstrer, Cbarlotteubma, AUMMFK Jt-aße 54.
2) GW! Grünau ( a ) G., Berlin. Liquidator: Stadtrat Cakfirer, Charlottenburg, Augsburgerftraße 54.
3) Gastverk Oberspree Gm-b-H, Oberschöneweide. Liquidator: Stadtrat Casfiker, Charlottenbur Anasburgerstraße 54.
4) C. Ash & Sous, Berlin, Jägerstraße 9. Liquidator: Direktor Max Uhlemann, Charlottenbuxg, Detabutgftra 49.
5) Die Zweignjederlaffang de_r Firma ootal Vroadbursi Lee Company Limrted, Berlin, Brudmttaße 4. Liquidator: Kursmakler Otto Kuaß, Beratn-Gruuewald, Dou labstraße 32.
6) Stevuey Amy Reserve Rad . m. b. H., Berlin, Lkndower- sfraße 18/19. Liqutdator: Kommerzienrat Albert Dzialoözynski, Berlin, Hausvoateivlaß 6/7.
7 Fixma Petry &, Co. Limited (A. Sommerville & Co., Sir Jofia Mason), Zweigniederkaffung Berlin, Alte Jakobstraße 133. “quidator: ande19rtchter Direktor John Gansmann, Berlin- Grunewald, K uigkallee 7a.
8) „Das in Deutschland beßndlicbe Vermögen der Firma Mander Mothers in Woldetbampkon, inSbesondere die Firma Gebrüder Mander, Betlkn, Kurstra e36. quuidator: Direktor Jgnaß Norden, Charldtfenburg, Fasanen traße 22.
9) Das der Fittna L. Breitmever & Co. in London gehörige, im Besiß der Diamanten Regie des südwest-afxikaniWén Sobuß- gebiets befindliche Lager von Rohdiamanten. Liquidator: Bankier Geora Nkosler, Berlin, Markgxafenstraße 45.
]0) Firma White, Child &_B€n€1ck Sirocco-Wkrk, Merlin, Durotbeentraße 35. Liquidator: Vanli-xr Ernst Wallach, Bkrlin, Taubenstrafxe 16. _
11) "British Pavkr Company *.*-112651 & (R)., Berlin ZW„ Alte Jakobstraße 139943. Laquikalor: BMkier GENJ 1111013161“, Berlin, Markgrafenstraße 4:3.
Berlin, den LTU Auausx 1916.
TEL“ Stelwertretxr deH 5129111121kc11131615. T4". „lefer'xkb.
Die von heute ab zur AuBgabe gelangende Nummer 169 des ReichS-(Heseßblatts enthält unter
Nr. 3394 eine Bekanntmachung zur Durchfiihrnng dsr Verordnung Über Hufen vom 19. Angust 1916, Und unter
Nr. 5395 eine Bekanntmachung über die Aenderung der Ansfübrungsbestimmunqen zur Vcrorknmng des Bundesrats über die Einfuhr von Biel) und Fleisch sowie Fleischwaren 00111 22, März 1910, vom 21.21ugust 19113.
N 11 m mer 1149 enthält 1111181"
Nr. 5396 eins Verordnung iiber die 9121101111111 des Flcisck- Ucrbrauchs, vom 21. August 1916, und unter
Nr. “3397 Line Bekanntmachung 11er die Ylltsgesmltung der Fleischkarte nnd die Festseßung der Verbrauchböchstmenße an Fleisch und Fleischwaren, Dorn 21. August 19111.
Berlin W. 9, den 23. August 1916.
Kaiserliches PostzeitungScxmt. K rü e r.
Königreich Preußen.
Soino Majestät der König Haben Allergnädigst gerubt:
den Ovérlekser an dem_(§1unmasium ix_t Gnejen Dr. Her-
mann _Widmann znm Dxrektor einer 1echsstumgen höheren Lehranstalt zu ernennen.
_ Auf Grund Allerböchster Ermächtigung Seinsr Majestät 13213 Königs hat das StaatSministerium die yon dem Provinziallandtage der Provinz Ostpreußen am ?. Augnst d.J. voÜzogene Wahl des Landrats von Brünneck in Königsberg 1. Pr.. zum Landeshauptmann der Provinz Ostpreußen fiir eine Amtsdauer von zwölf JUHL'LÜ bestäticxt.
Ministerium der öffentlichen Arbeiten.
_ Bei dem_ Ministerium der öffentlichen Arbeiten ist der Eiyenbabnoberjekretär Paul Busse zum Geheimeneryediorenden Sekretär nnd Kalkulator ernannt worden.
Ministerium der geistlichen und Unterricht]- angelegenheiten.
Dem Dixektor Dr. Wißmann ist die Direktion des Pro- gmmmsmms m Tremeffen tjvertragen worden.
Finanzministerium.
Nach meinem Erlasse vom 3. Mai d. I., 11. 8900, sind die Tagegelder, welche den aus dem Dienste des Reichs oder der Bundesstaaten überwiesenen Beamten der Zivilverwal- tungen der befehlen feindlichen Landesteile neben ihren heimischen Gebührniffen gewährt werden, als für den Dienst- aufwand bestimmt anzusehen und daher bei der Feststeklung desl __einkommensteuerpflkckjtigen Einkommens außer Ansatz zu (1 en. .
Nachdem den gedachten Beamten inzwischen an Stelle der Taßegelder monatliche Zulagen gewährt worden sind, wir bestimmt, das; diese Fulagen steuerrechtlich ebenso be- handelt__ werden wie die isherigen Tagegelder, an deren _S_t_elle_1_12dgetreten sind, daß ste also gleichfalls steuerfrei zu a1en m .
Ew. Hochwohlgeboren wollen die Vorstßenden der Ver- anlagungskommisfionen im Bedarfsfall mit Weisung versehen.
Berlin, den 14. August 1916.
Der Finanzminister. J. 5 .: Heinke.
An die „erren Vorstsenden der Einkommensteuer-Verufungg: kommissionen.
_ Bekanntmachung.
GemäLp§ 1 der Bundesratsverordnun zurßetubaltun un - verläsfiaer ersonen vom Handel 1) m 23, eme . 1916 Re! - Gesehbl. Nr. 129) und der Aus bkunasbestimmungän dieser Ver- ordnung vom 27. September 1915 tffer 3 ist dem fr beten Güter- agenten Stanislaus Popa, !) er, Götbestraße Nr. 13 wohnhaft,
aeboren am 5.,November 1879 iYc-ww, WW, die Ausübung des Handels mit Seifen und eifenetmßsioffen verboten worden. Bromberg, den 17. August 1916, Städtistke Polizeiverwaltuug. Wolff.
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Bekanntmachung.
Gemäß § 1 der Bunkeuatsvewrdnung zur Fernbaltuna umuvkr- säsfiaer P-1fonen vom Handel vkm 23. Sevtember 1915 (Reichs- Gsskßbl. Nr. 129) und der Ausführungsbestimmungen __dteser Ver- orknuna vom 27. Skptember 1915 Zéffer 3 ist dem Kaufmann Emil Conradi, bier, Viktoriasttaße 15 Wohnhaft, geboren am 5.Februar1877 in KöSlin, die AuSÜbung des Handels mit Seifen und Seifenersasstoffen verboten worden.
Brombxrg, den 17. August 1916. Städt11che Polizeiverrraltung. Wolff.
Bekanntmathung.
Die Firma Rosa (Cohn, Nachf. der Firma Haurwiß, welcbe biersetbsf, Linkestr. 4, eine Robproduktenbandlung betreibt, bat 11ch vurch wiederholte Nichtbeachtung der für die Beschlagnahme bezw.
-Bestandßanmeldung von Metaüen etlaffenen Vero:dnungen in der
Auöübung des Handelsvettiebes unzuverlässia erwiesen. - Der Geschäftsbetrieb der Firma Rosa CoHn bierselbst wird daher im Einverständnis des steak. Gen.:Kdos. ?. Armeekorps auf Grund der Bekanntmachung zur F*rnbaltung Unzumxrsäküaßr Psrsonen Vom Handel vom 23. September 1915 -- R(H Nl. S. 603 «- [vagen der vorerwähnten Unregelmäßigkkiten Wm 23. 5211191111 1911) «b geschlosten. „Hirschberg, den 23. August 1916. Die Polizsiwelwaltung. HÜTTUUJ.
Bekanntmachung.
Dem Lederbändler Aug. Schwarszf in Erfurt, Frikdticko Wilhx'lméplaß 4, ist auf Grund der Bekanntma-qung dcs Reichskanzlsrs vom 23. Septkmbkr1915 zur Fernbaltmxx anzuwer- läkßäer Personen Dom Handel (NGBl- S. 603) der Handel ((Ein- und Verkauf) mit Leder jeder Art sowie die Beteiligung an solchem Handel dritter Pcrsonen Verboten worde-n.
Erfurt, den 23. August 1916, Die PolizeiVetwaltung. Dr. Schmidt.
Yichtamtliches.
Deutsches Reich.
Preußen. Berlin, 21. August 1916.
Der BundeSrat versammelte sick) [19018311011161' Voll- sithg; vorhér hielten der Ausschuß für Handel und Verkehr, die vsreiniglen Ausschüsseé für das Landheer und die Festungen umd fiir Reclwungsmesen, die vereinigten Ausschüsse fiir“ Rechmmgsmesem für das Landheer nnd die Festungen und für das Seewesen, dor Ausschuß für Justizmesen, die vereinigten Ausschüsse für Handel und Verkehr nnd fiir Justizwesen sowie die vereinigten Ansfehüffe für Handel nnd VerkeQr Und für ?1kec11nungswese11 Sisnngen.
Das dikkwr einmal im JUDre dcm „NeickW- Und Stacxls- cm e'iger“ bcigelegfe Sachregister 10111) künftig, Um den Be- zieéjern des Blattcs schon im Laufe des- Jahrkcs das Nach- schlaaen zu erleichtern, halbjährlich Erscheiwen. Das erste? Teilsacbregister, mnfassend die vom 1. Januar die:: 5111113131111 d. I'. erschi2nenen Nunnnern des „R01ch§- nnd StantcsanzeigekI“, Wird am Sonnabend beigelegt wsrden.
Der heutigen Nummer des „“Reichs- und Staawanzeigers“ lie en die AuSgaben 11.19 und 1120 der Deutschen Verlust- liten bei. Sie enthalten die 615. preußische und die 292». bayerische Verlustliste. _ _
(Fortseßung in der Ersten Beilage.)
Kriegsnachrichtem
Großes Hauptquartier, 28. August, (W. T. V.) Westlicher Kriegsschauplaß.
Zwischen Tbiepval und Pozié-res wurden die enk.- lischen Angriffe vergeblick) wiederholt, _nördlich Von Ovillers fanden während der Nacht21ahkämpfe 11cm. TestlicY des Foureaur-Waldes, ebenso wie bei Manrcpas m€x;- langen feindliche Handgranatenunternel)nmngcn. TieArinerien entwickeln fortgeseßt große Tätigkeit.
Südlich der Somme find bei Estrées klcine Grabenstüäc, in denen fich die Franzosen vom 21. Angus: her noch. Hielxen, gesäubert. Z Offiziere, 143 Mann Zielen dabei als Nefanchc in unsere Hand,
Rechts der Maas wiesen mir im Flean-Abscbnixt feindliche Handgranatenangrifée ab. Jm erqmakdc fanden für uns günstige kleinere In anteriegcxchne xmxx,
Oestlicher Kriegsschauplas. _ __Yom Meere bis zu den Karpathen keine Niondcrren S'?- etgn 1e.
Im Gebirge erweiterten mir den Besitz der Stara Wipczvna durch Erüürmung neuer feindlicher Ste [lung en , machten MWangene (darunter cinenVataiUons- stab), erbeuteten 2 Masch1nmgewebre und wiesen Gegmmxariffe av. Beiderseits des Czarun-Czeremosz hatten die 1719116921? Wiedereroberungsoerfuche keinerlei Erfolg.
Valkauk'riegascbauplax Die Säubenxna det Höhengeländes westlitb des Ostrand»- Sees bat gute'Fortschritte gemacht. Wiederholte sorbisäze Vorstöße im Moglena-(Hebiet find abgewiesen. " Oberste Walburg.
Großes Hauptquartier, 24. Rugusj. (W. T. V.) Westlicher Kriegsschauplas.
Nördlich der Somme WWWWMW "UU Anstrengungen unsmr Wer zum Schein": gehrmdk-
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