ö . . b. . Q [11 - Berlin 97. 8, KauouierFtaF: 291690, [(u 1115131.“ f ck gnabme)
§ 6. Inkrafttreten.
Diese Bekanntmachung tritt mit ihrer Verkündung am 7. Sep- tember 1916 in Kraft. Der Verkauf und die Verarbeitung von Rohöl bleiben bis zum 15. September 1916 gestattet. Berlin, den'6. September 1916. Königlich "preußisches KriegSministerium.' , I. V.: von Wandel. München, den 6. September 1916. Königlich bayerisches Kriegsministerium. . Freiherr von Kreß. Dresden, den 6. September 1916. Königlich sächsiscbes Kriegswinisterium. von Wilsdorf. Stuttgart, den 6. September 1916.
Königlich württembergisches Kriegsministerium. von Marchtaler.
! .die betreff debevalls ankÖmereWW v W:" f
Bekanntmachung.
Auf Grund der Verordnungen, betreffend die zwangs weise Verwaltung fran ösischer Unternehmungen vom 26. November 1914 (5 GBL. S. 487) und vom 10, Februqr 1916 (RGW. S'.'89) ist für die folgende Unternehmung dre Zwangsverwaltung angeordnet worden:
234. Liste.
Kre is C olmak. (Nachlaßmaffen)
Dkk MWH Nachlaß der Mathilde“ Steiner, früher Näherin in ' im Werte von rund .“ 13 500 (Zwangsmrwalter:
ar Notar Justizrat Weber in Colmar). Straßburg, den 2. September 1916.
Ministerium für Elsaß-Lothrinaen. Abteilung des Innern. J. A.: Wündisci). „
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Bekanntmachung.
Auf Grund der Verordnungen, betreffend die zwangsweise Verwaltung französischer Unternehmungen, vom 26. November 1914 (RGW. S. 487) und vom 10. Februqr 1916 (RGW. S. 89) ist für die folgende Untemehmung die ZwangSverwaltnng angeordnet worden:
2815. Liste.
Kreis Rappoltsweiler. (Nachlaßmassew)
Der samte Nachlaß des am 6. Januar 1915 in Gemar verstorbenen |ZKZM Bohn im Werte von etwa 20 000 .,“ (Zwangßderivalter
Notar Lamey in Bergheim). Straßburg, den 2. September 1916.
Ministerium für Elsaß-Lothringen. Abteilung des Innern. I. A.: Wündisck).
Königrejrh Preußen.
Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht: den Regierungßrat Dr. Janßen in Flatow zum Landrat zu ernennen.
Auf Grund Allerhöcbster Ermächtigung Seiner Majestdt des Königs hat das Siaaiswinisterium den RegxerungS- affeffor Dr. Wellmann in Trier zum zweiten Mitglrede deS Bezirksausschuffes in Triex auf Lebenszeit ernannt.
Ministerium für Landwirtschaft, Domänen “ und Fo rsten.
Dem Tierarzt Dr. Loweg in Ahlen ist die komzniffarische Verwaltung der Kreistierarztsteüe- in Burgdorf ubertragen worden. -
Ministerium des Innern.
Dem Landrat Dr. Jans; en ist das LandraiSamt im
Kreise Flatow übertragen worden.
Yiehlamtliches. Deutsches Reich.
Preußen. Berlin, 7. September 1916.
Der BundeSrat versammelte fick) heute zu einer Plenar- fißung; vorher hielten der Ausschuß für Handel und Verkebxr, die vereinigten Ausschüsse für Handel und Verkehr und fur Justizwesen, die vereinigten Ausschüsse für „Handel und Verkehr, xür das Landheer und die estungen Lind ür Rechnungswesen owie der Ausschuß für Jutizwesen Sivungen. .
Der niederländische Gesandte „und der schweize- ris e Ges andte haben nach einer Mitteilung der „Nord- deu chm Angemeinen Zeitung“ hier im Auftrage ihrer Re ie- runsen die Erklärung strikter Neutraliät gegenüber en krie führenden Staaten erneut be tätigt. Nach einer Madridxr Me dun? bat die spanische egierung ihre Neutralt- tätser“ lärung veröffentlicht.
Der Geheime Oberpostrat und vorlr'agende Rat im Reichs- y mt Wernecke ist am 3. tember 1916 im 59.Lebens- a fchWerem Leiden g torben. Der Heimge anqene
] -
trät 187 in den .'öhoron Dienst der ReichsPast- un Tele- SMWMK, h WM 1902 zum Postrax, 1907 zum " Pwßrat amd vor-tragenden Rat .und 1910
zum (Ge eimen* Oberpostrat ernannt. Seine Mrs „Gv-
krankung uötigte ihn, am 1. Septemberd. I). in den Ruhestand zu treten. Der En cblafene hat der Verwalémng vermöge seines reichen WKW, ner nie etlahm en beitskrasi. „
seiner vorb' lichen Pflichttreue Wge „nete ienfte gel et. Sein Hinscheiden wird um so Ymerzltcher empftmdm, als der Verewigte ein Mann von kzgewinnendem. Wesen und lauterster Gesinnung war. Sein Andenken wird 111 Ehren gw
halten werden. .
Von der Bekanntmachung, betreffend Beschlagnahr'ne baumwollener Spinnstoffe und (Harpe (Nr. 117. 11. 1700/2. 16 1111111) vom 1. April 1916 smd gemäß § 3 Ziffer 1 und 2 somohl Webereikehricht wie Kunstbaumwolle aus Lumpen und Stoffabfällen audgenommen. Hieraus ist vielfach gefolgert worden, daß auch die daraus gesponnenen Garne der Beschlagnahme nicht unterlie'gen.
Diese Auffassung ist irrig. Die erwähnYe Bekanntmachung vom 1. April1916 unterscheidet scharf ztmschen Spinnstoffen und Garnen. Aus dem Umstande, daß die gepannten Spinn- stoffe von der Beschlagnahme aUSge chloffen smd, folgt nicht die Freilassung der daraus hergeste ten Garne. Die Frei- lassung der Kunstbaumwolle war unter anderem deshalb not- wendiq, weil aus dieser der überwiegende Teil des deutscben Bedarfs an Verbandwatte gedeckt werden muß, die Freilassung des Webereikehrichts, weil, seine Fest- legung FeuerSgefahr mit sich gebracht hätte. Dtese Gesichts- punkte treffen für die aus Kunstbaumwoüe oder Weberexkehmcht hergestellten (Harne offensichtlich nicht zu. 'Sie smd daher, wie alle Übrigen Garne, der Beschlagnahme unterworfen „worden und zwar gleichviel, ob sie auf Vorrat oder gegen vor- liegende Aufträge gesponnen und ob sie in Baumwollspinnereien oder in sonstigen Spinnereien hergestellt worden smd oder her- gestellt werden.
Vorstehendes gilt nicht nur für reine Kunstbanmwoll- game, sondern auch für solche, die aus Kunsiwolle 11111 Baum- wollgehalt'bestehen. Deun die erwähnte Bekanntmachung be- schlagnahmt ausdrücklich sämtliche (Kxarne, die auch 11111: einen Znsaß von Banmwollspinnstoffen enthalten, gleichviel nne groß dieser Jusaxz ist.
_ Das namentliche Verzeichnis. dcr-in dcn einzelnen Lagern in Spanien und Fernando Po mtermcrten Kanikru 11- Deutschen sowie die11sueste11 Verlustmeldungen der Schuß;
Nr. 626 (1141. 2111211111119 110111 6. d. M12.) und im „Dentschcn Kolonialblatt“ 11". 16/17 110111 1. d. MLS. veröffentlicht. » Zur Vermittlung der Zustellung von Briefen und Karten an die in Spanien internierton Kamcrun-Dentschen [mt fiel) der Verein dom Roten Kreuz, Ylusöschuß fiir de1111c1)e Kriegßgefangene, Frankfurt a. M. (Zeil 114) bereit erklärt.
Der heutigen Nummer des „Reichs- und Staatsanzeigers“ lie en die AUSJaben 114311nd 1144 der Deutschen Verlust- lisHen bei. Sie enthalten die 627. preußische und die 297. bayerische Verlustliste.
7-1 *., 5 ';és * _ „
.1 OesterÉeiÜ-quxn.
In der gestrigen Sißung des ungarischen Abgeoxd- netenhauses steUte Graf Andrassy emen Antrag ayf Etn- berufung der Delegationen, begründete diesen eingehend und sagte laut Bericht deS „W. T. B.“: "
Es ist unmöglich, den ungarischkn Minisietpräsidenien fur die Einzelheiten und für die (Ergebnisse der auswärtigen Politik zur Ver- antwortung zu ziehen. Entweder gibt es keine ernste Ve7antwortung, oder aker sie trifft den Minister des Aeußern, der den Delegationen Rede und Ant1vort zu stehen hat.
Der Redner behandelte dann im einzelnen die Gesche!)- nisse der auswärtigen Politik, und vor aÜem d1e Bsr- bandxungen, die dem italienischen Kriege vorausgegangen smd, und agte:
Die Behauptung, der Kxieg sei unvermeidlicb genossen, widerspricbt nicht nur der Meinung der Regierung und ibter Organe in der Vergangenheit, sondem sie ist auch unwahrscheinlich, wenn man die Reihenfolge der Ereignisse in Betraäzt zieht. „(Hraf Andraffy Verlas hierauf verschiedene SieÜen aus den Vetöffen1ltchten am111chen Berichten und erklärte weiter: ObnE mir ein endgültiges Urteil cm- zumaßen, leite ich aus den Verlesenen Aktenstücken die Schlußfolgerung ab, daß unsére Verhandlungsweise keine andere Wilkung babkn konnte, a1s die,_de11jer1igen in Italien, deren Ziel „der Krieg war, in die Hände zu arbeiten. Wir haben eim; sebr ehrliche Politik in sehr ungeschickter Weise gemacht. Meme Beschuldigung gebt dahin, das; wir immer zu spät zZekommen find, aUes zur Unzeit ange- boten, dadurch die ijalienische riegspartei genätkt und dadurch uns für unsere Verspäteten Anerbietungen immer wieder einen Korb geholt haben. Der Redner besprach dann die rumaniscbe Frage und führte aus: Die Regierung hätte ibren ganzen Einfluß in die Wagschale werken müssen, damit, wenn- wir die Kraft zu einer erfolgreiäyen Offenstde haben, diese in einer Richtung erfolge, die auf das Verhalten Rumäniens von Wirkung sein mußte. _ kann obne Gefahr und Nachteil behaupten, daß wir die stärkste der gegen uns kämpfenden Armeen vernachlassigt und Rußland acht bis zehn Monate Zeit gelassen haben, sich wieder aufzurichten. Trotzdem ist mein“ Vertrauen unerschütterlich, daß wir Rumänien schlußen und seinen niederträcbtigen Ueberiall ahnden werden. „Aber ich bin aus den angeiübrten Gründen der Ansicht, daß die scbarisjx Beauf- fichtk'gung der auswärtigen Politik berechtigt ist, die mit Erfolg nur vor dem Forum der Delegationen ausgeübt Werden kann.
Der Ministerpräsident (Graf Tisza ersuchte 11mNblehnung
des Antrages Andraffy und führte aus:
Das ungarische Abgeordnetenhaus , habe, da während des Krieges die Delegationen unter Zustimmung des Abgeordneten- bauses nicbt tagten, bereits dreimal das gemeinsame Bud et bswilligt- Es sei daher vom Standpunkte der Le- wiüigunq des gemeinsamen Staatshaushaltcs eine Kon- trolle der Politik durcb . die Delegationen nicht unerläßlich. Was den Vorwurf Andraffys, betreffend die „Politik gegen die jeßt feindlichen Mächte Italien und „Numanien, angebe, so sei zu beachten, daß in diesen Landern fich derart feindselige Strömungen und Heißhunger nacb Landxrwerb ge- zeigt hätten, daß keine Diplomatie etwas daran batte andern können. Bezüglich der dem Kriege vorangegangenen Verhandlungetz mit Italien seien seine Worte mißdeutet worden, sodaß er [eine frubere Erklärung nochmals wiederholen one, die lautete: „Wr babennder itakienlsOen Regiexung Unser Anerbieten eines Gebietdzugestand-
' t. Wi 1 s in der emsfen mffeö im ,befjen Glauben «mach r mach en e WUiißben
MM t, , wir es, wen es anaenommgn wird ehrlich , werde» : werden dkese Reständnksse a e11dgü11igbetrachten 1111d kesneklei in1€rgedanken cm5 1111): "oder iedereroberung dks abae-
].
tretenen ebiets hegen. Dieses Anerbieten, das-wir im besten Glanden
truppe Ka111er11n sind in der amtlichen Preußischen Verlustliste.
ema tbatten, ward an dann auftecbterbasten, als wir sozusM'“
“*"“ ““NRW “ck ““" ed“ßwä?d§"“6"§§'xnw§1?“1„w§*d -- enomm n , 1
denn, wenn "9 Zeit gewinnen. Zu Ende der 51115r1mudz,e ;,
. IR FYÉMM der i'Lupräfident fort, hatten wir fast M 0
keine nun mehr, aber niemand kann aUed_ wiffen, und e WendÉKJf weltbe mit dem Namen Giolitti verknuvft ist, zeigt am besten, das; noch im le ten Augenblick eine Wendxmg hätte eintreten können." Graf Tissu estritt sodann entschieden die Behauptung AndraffyS, daß die Anerbietungen an schlechterung der militärischen „Lage _ sagte, die grundsätzliche Erklarung uber sei am 9. März abgegeben, und ein weiterer Schritt sei nach dem Fall von Przemvsl getan worden. Aber es sei nicht richtig, daß Oester- reich-Ungarn unter dem Eindruck des Falles von Przemysl Mbandelt hätte, sondern es habe eben zu jener Zeit die er11e meriwtische Antwort Sonninos erhalten und habe eine Mitwort darauf c1tei11n müssen. Der Fall yon Przemysl babe keinen Einfluß am die Antwort an Italien gehabt, da Oesterreich-Ungarn wok)! genmßt bude, daß er keinen wesentlichen Einflyß auf den Außgana des Krieges haben würde. Er könne nur ties bedauern, daß der Abgeordnsie br- dauptet habe, daß die- gesteigerte Nachgiebigkeit Oesterreich„ Ungarns gegenüber Italien mit der Bestgrjung uber den Fall Prxemvsl im Zusammenhang gestanden hatte. JU) Ergenieii, OesterreiÜ-Ungarn sei am Weitestea in den Zugestandnißkn 1111 Monat Mai nach dem Siege bei Gorlice gegangen, (1111) zu einer eit, in der die Russen zurückgeschlagen worden seien und von einer * eftürzung durchaus nicht die Rede habe sein können.
Graf Appoüyi beantragte mit Nückstcht darauf, daß die Delegationen nicbt zusammeanßten, eme geiétzliche Abänderung, das Erscheinen dex; Munsters de;?- Aeußern im ungarischen Reichstage berbwzufnhren, darnit er „Über die auswärtige Politik Aufkläryngen 119132. „Graf Txgza lehnte diesen Antrag ab, erkläxte jedoch, keine Einwendung da- gegen zu erheben, daß über diesen Antiag sonne den Antrag Andrafft) auf Einberufung der Delegationen verhandelt werde,
gesteigert bäiten, und
Großbritannien und Irland.
Der Erste Lord der Admiralität Balfour besuchte 1101-- gestern in Begleitung von Mitgliedern der Adnnralitäi die Werften am Clyde. Hieranf hielt er vor Bertsrßtern der Syndikate und zahlreichen Arbeitern und Arbeitexmnen von KriegéZmaterialfabriken in GlaSgow eine Rede, 111 dur er laut Meldung des „Reuterschen Bureaus“ 11. a. sagte:
Wir haben dkn Krieg mit einer mächtigsten Fxotte, als die aU-r unserer Feinde zusammengerwmmen, begonnen. Seixdem bat diese Flotke nicht nur an Schiffözabl und Schlagfertigkxit 311113110111111111, sondern auch an großen Kampfsöbiffen, deren wir 1chtmebrbab1n als zu Bkginn der Fe111dse1iakeiten. Bei Kreuzern und Torpedoboots. zersiörern sind unserE Streükräfte zu jener Zeit mit den jc'ßigen über. haupt nicht zu Vergleieben. In allen Klassen unserer Seestreitmacht deriügen wir über b ttächtlichere Hilmeittel als am 4. August 1914. Wenn troßdem mmer mehr gearbeiikt werden untß, so kommt d(zs daher, daß der Feind, wohl wissend, daß er in einem lovalcn Kampfe Wenig Aussichten bat, die von JellicoeoVorzngliäz [11- fol)1igte Flotte zu schlagen, auf dem Wege des Unterseebootskrwges
Torpedierungen Herbeizufüdren.
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jeden, „mb: 911 „W, , dei Handels *“otfe von den Untersee ooten dw
fahren auch fort, Handelsschiffe zu bauen. Wir müffen forifabren, so viel wir können zu arbeiten, denn wie Menscben, Kanonen und Geschosse notwendig sind, swift es ebenso unerläßlich, daß wir die See ganz und gar bebarschen.
--- Der Kon'greß der britischen Gewerkvereinc in BirmiUgham bat vorgestern den Vorschlag der amerikanischen Federation of Labour, während der Friedensverhandiungen einen internationalen Ardeiterkongreß einzuberufen, der 1111 dem Parlamentskomitee gebilligt worden war, mit 1486 000 gegen 828 000 Stimmen abgelehnt.
Frankreich.
'Nach dem „Temvs“ übersteigen die neuen vrovisori- schen Budgetzwölftel mit 8,847 Mi1liardcn Francs jene dLÖ lanfenden Quartals um 452 Millionen. Die seit Kriegs- ausdruck) biS Ende 1916 gewährten Kredite werden rund 61 MiUiardsn betragen.
Niederlande.
Dio Sitzung der (Veneralstaaten wird (1111 Sonnabend, den 16. Septsmbcr, geschlossen werden.
Amerika.
Der amerikanische Senat hat nacb-einer Meldung des „Neuterscben Bureans“ cin Steuergesetz angenommen, durch das jährlich 205 Millionen Danr durch Steuern auf Erbéchaften und MunitioUSgewinne sowie durch Erhöhung der Ein ommenstcuer aufgebracht. werden soÜen. I)ie Geseßes- vorlage legt einen Schußzoll auf Farbstoffe und 1311111111th stimmungen zum Schuße amerikanischer Firmen vor Ueber- schwemmung deS Landes mit billigen Waren (111111111111g) nach dem Kriege. Ferner sind darin Vergeltungsmaßrcgeln gegen die Länder vorgesdiwn, die das amerikanische Transyort- geschäft benachteiligen oder den amerikanischen Postverkehk zu unterbinden suchen.
Asien. _
Einer Reutermeldung zufolge fordert Jap an von 6,1101? aus Anlaß des Zwisckenfalis von Chengchiatu11g,daö Polizeistationen an den Éläßen der südlichen Mandschurei und der östlichen Monaolei errichtet werden, wo Japaner wohnen- daß der Kommandeur der 28. Division, deren Truppen “." dem Zwischenfall beteiligt waren, einen Verweis erhält und die untergeordneten Beamten, die für die Ereignisse unmittelbar
sation verlangt, es dürfte aber, wie man annimmt, China 11111- geteilt haben, daß es erwarte, China werde zur Bekunduna seines guten Willens eine Kompensation anbieien.
“ Der Generalgouverneur von Niederländisch Indien meldet einer amtlichen Mitteilung zufolge, daß Moeara Tubes i am 2. September nach einem 111111131n Kampf besetzt worden ist. Man vermutet, daß die Fanal]? des.; früheren Sultans von Djambi an dem Aufruhr beteiligt 11!-
Jtalien fit!; mit der Ver. . Gebietöabtretungen *
versucht, eine Zablengieichbeit zw1scheri den bekdi'n Flotten durch Um die lf-Boote zu bekämpfen,; mußte eine große Zahl kleiner Einbeiien gebaut werden, von denen„ gegenwärtig schon Tausende Verwendet werden, und das er'Xorderte eine:" Vor dem Krieg Völlig unvorhergesehene Atbxit, und-aucb die Reva.-
raturen waren zahlreub. _ „_ _ , „ . „;;; * -
Ueber d1e; “gn “1.021,11“, te sagxe “Balfour: ' Wir besißen Un. ;
e_säbr WN dev.;-.;:x Tonnage der Welt. 42 0/9 ausgaz outta
“ Weidedsür _ 7 - e Werke vexwendet, 100/() stehen ohne“. ck MMFTM Verfü una. Die Geiabr, die:;
„ ghte, 11'1 gewichen, dens „wir haben besonderx Fahrzeuge zu ihrer Bekämpfuna gebaut. W177;
' an den eigenen Hindemiffen, teils schon in Unserem Sperrfeuer
“_ Abbey“ auch der Da m p fer „ (H 1“ en a di er “ versenkt wurde.
, Venedig und Grado wirkungsvoll mit Bomben be-
verantwortlich sind, bestraft werden. Japan hat keine Kompené
K.l'jkgsualhrithten.
Großes'Hauptquartker, 7. September. (W. T. B.)
West“ liehex Kriegsschauplav. *
Die S'omm-es lacht nimmt ihren ort au . Kam auf der ganzea Yttxie. .Die EnglänJer ZKFM mit b?! sqxzderer Hardiäxkiakeit tmmér wieder, aber vergebens, bei (thcht) an. Die Franzosen festen abermals auf ihrer großen Angriffsfront sudlich der Somme zum Sturm an, der im nörd- lichen Teile „vor unseren Linien restlos zusammenbracl). Jm Abschmtt Bernt) ?Deniecourt und beiderseits von Chanlnes wurdewanfangliche Vorteile durch raschen Gegen- stoß dem Feinde wxeder entriffen. In Vermandovillers
hat der Aggretfer Fuß gefaßt.
_ Oestl ich der Maas wurden wiederholte französische An- gmffe gegen dre Front Werk Thiaumont-Bergwald ab-
geschlagen. Oestlich er Kriegtsschauplaß.
Front, des Generalselbmarschallö Prinzen Leopold von Bayern.
Keine Ereigniffe von besonderer Bedeutung.
Front des Generals der Kavallerie ' Erzherzogs Carl.
O9stltch Und südöstlich von Brzezann blieben russiYche Angriffe ergebnzsxos. wischen deerota Lipa und em Dkn1estr „bezogen wx'r tm An ch111ß an die gestern geschilderten Kampfe eine'vorbereriele rückwärdige SteÜung, in die im Laufe des Tages dre Nachhuten herangezogen wurden.
In den Karpathen wurden südwestlich von Zielona, mehrmals, an de1*_ Baba Ludowa, westlich des Kirlibaba- 111125 1*11ss1[che, beiderseits von Dorna Watra russisch-rumäni- sche Angrnfe abgeschlagen. '
Balkan-Kriegsschauplaß.
Die sidqreicbon deutschen und bnl 1111 en Krä te haben den stark befestigten Platz Tutrakar? 1111chSt11rm gse- nonzmen. Ihre Stegesbeute beträgt nach den bisher vorliegenden ' Meldungen Über 20000 Gefangene «- darnnier zwe: Generale und mehr als 400 andere Offiziere - und uber" 100 (Beschüße. Auch die blntigen Verluste der Rumanen waren schwer.
Der “Angriff starker russischer Kräfte gegen Dobrtc 1stz11111ckgeschlagew
Der Erste (Jeneralquariiermeister: Ludendorff.
Oesterrcichisch-11nqarischer Bericht. Wien, 6. September. (W.T-.V.) Amtlich wird gemeldet: Oesilicher Kriegsschauplaß. Rumänische Front.
Außer Kämpfen vorge obener M1 r'ckt: [1 11 keine besonderen Ereignisse. 15) 1 ck 1 ) c1c11e ungen
Hee'resfront des GeneralS der Kavallerie _ Erzherzogs Carl.
An tt_nserer Karp_athenfront erneuerte der Feind gestern seiye hefttgen Angriffe. Abgesehen von schwer errungenen kleinen'Vörteilen schetterten aUe Versuche des Feindes, Raum zu gewmnen.
Auch im Raum östlich von Halicz wurde mit größter C'rbttterung aexampft. Nach mehreren vergeblichen Stürmen 1191111111 es schl1eß11ch dem Gegner, dieses Frontstück zuriick- zndmcken.
Heeredfxont des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.
'Qestlick) 111111 Zloczow brachen feindliche Angriffe, die nach
[)eftmjter Artillerieoorbereitung zur Durchführung kamen, teils
zusammen. , An der übrigen Frdnt außer mäßigem ArtiUerie- und Mmenwerferfeuer keine deionderen Ereignisse.
Italienischer und Südöstlicher Kriegsschauplaß. * Nichts von Belang.
Der Sterertreter des Chefs des Generalstabes. v o n H o e f e r , Feld marschaÜeutnant.
Der Krieg zur See.
Notterchm, 6. September. (W. T. V.) Der vcr- scnkZe etzgl1sche Dampfer „Rievaul Abbey“ war 511111216) mrt den Damp ern „Madcotte“ und „Grenadier“ am Sonnabendabe'nd von „oek van Holland nach England aus- gefahren. 23113 z1tr_englischen Küste wurden die Schiffe von Wltschen Krzegdschiffen geleitet. Offenbar haben dann, als die Kriegssckvffe den Konvoi verlaZen batten, deutsche Kriegs- fabrzeuge ejnen Angriff auf die ampfer unternommen. ES behauptet s1chdas Gerücht, dasz außer„MaScotte“ und „Rievaul
Der Wert der Schiffe und der Ladun wird an drei bis vier Millionen Gulden geschäßt. g f '
Wien, 6. September. LTW. T. V.) Amtlich wird ge- meldet: Am 4. September bends hat eines unserer See- f[111136119geschwader militärische Anlagen von
legt. Ein Seeflugzeug ist nicht zurückgekehrt. Flottenkommando.
Berlin, 6. September. (W. T. B.) Deutsche See- flngOUJe „haben am 4. September im Zusammenarbeiten MÜ bu1gartschen Land- und Seestreitkräften rumänische Fattemen und befestigte Jnfanteriestellungen in der Dobrudscha sowie den Bahnhof und Oelbehälter beekeqétadt Constanza erfolgreich mit Bomben
__
Parlamentarische Nachrichten. „,
Die nächste Sitzung des Reichstages findet wie „W. T. B.“ meldet, 1,1111 28. September statt. ,
' unmittelbar an dem Gebirge haften.
Bei der Ersaßwahl eines Mitgliedes des an es der Abgeordneten, , die am 6. d. . in dé? Éreisen Zilehne, Czarmkay, Kolmar i. P. und dem „Stadtkreise
chndidemuhl, Regierungsbszirk Bromberg, stattfand, wurde nach emer Meldung von ,W. T. B.“ zum Nachfolger des ver- toxbenen Abgeordneten tereck (freikons) der Kommerzienrat . tlloeper-Kolmar (freikdns) mit 205 geLen 139 Stimmen, die a11f_ den Oberbürgermetster Dr. Krause-Ochneidemühl (frei- kons.) fielen, gewählt.
Statistik und Volkswirtschaft.
Von dem „Statistischen Jahrbuch für den preu i en S))taatxixt dsr )(111. Jahrgang -- 1111 das Jahr 1915 _ eÉsHYnen ( Ferlaa OLÄKZ1111111ch Preußischen Statistischen Lanchamts, Berlin, ged. 1,60 .“). „Int aügememen schiießt er sich nach Form und In- halt, ZUSÖLLOUÖUL aucb hinsicht" der Stoffeinteilung, seinen leßten vier Boxgamqern obne weientli e Aenderungen an. Da er indes, wie schon das Jahrbuch fur 1914, von den Begleitersckpeinungen des
u1w.) nicht 1111138211161:th geblieben ist, wsist er eknen etwa um ein Drittel geringeren Umfang auf als sein unmittelbarer Vorgänger. Gleicbwobl entbält auch das Jahrbuch für 1915, namentlich (11er ßnanzstatistifcbem „(Gebiete, eine: größere Anzahl wichtiger neuer Ta 811€". Jm 9111111111111 .Mi-völkerung“ find die 311112131 im Jahrbuch 1912 fur die Zerit von 1876 bis 1910 miiasteklten Fr11ch1baxkeitsz1ffern nach Stadt und Land nunmehr auf den Zaitraum 1911/1913 erstrxckt und eine Uebersicht uber die Geburtengxnerationen seit 1875 und ihre Verfolgun?_bis zum 20. Lebensjahre eingefügt. Fernrr 9111) in das Jahrbuch ur 1915 u. a. neu aufgenommen: eine Uebxrsiebt über die (Kaufpxeiw lä'ndlicber Grundstücke in Preußen im Durchschnitt der «zabre 1895 bis" 1912, eine „Nachweisung über den Wert der nicht öffent- lichen Grundnucke don _Städten und Landgemeinden mit mehr als 10 000 Einwohnern im Etatsmhre 1914 111111) der Höhe der Grundwertsteuer, eine Tabelle 11er die im Jahre 1914 in den Städten mit mehr als 100 0110 Einwohnern nutzbar ßewordenen Wohngebäude, vergleichende Yeherfichten uber die Verteilung des Bodens nach NuZUnJSarten, uber die Nutzung der Acker- und Gartenländc-reisn Und über das 2111er- 11nd (Gartenland nacb Feldergruppen (Xr'*ch1gattungkn) auf Grund der Erhebungen der land- und forstwirtsckyaftl'tcben Boden- b-“nußung im Zeitraum von 1878 bis" 1913, eine Darstellung des Bkkhs1andßs und des Obstbaymbestandes in ihrer Verteilung auf die landwirtschaftlich [3811111318 .Fläche, ein;? Ußdßrficbt 11581? die deutschkn und" Polniicben Inhaber don newsrblichcn Hauptbetrieben in den Stadtkn der Regikrungsbe'zirke Pojen 111111 onmbem nach Gewerbe-
grupden, eine Nachtveisung der orlsüdlickzkn Ta elob ä *: "r erWacbskne Weibliche Arbeiter miT Wirkung jZVdmns B1. LY;- nuar 1914 an, die die im Jahrbuch 1111: 1914 enthaltene
9181chartige _Nach11)ei1ung für die männlichen Arbeitc'r ergänzt, eine [[Edersitbt über die eigenen und fremde'n Gelder der 611-7n011961chaftcn_der 5 großen Verbände für die Jabr171904 bis 1914, TJbekl-zwubkr die Veneilung des steuerpfliÖtigc-„n Einkommxns dbx pbd111chkn Zansitkn im Jahre 1915 nach :Uéélliardengruvpen des (xnantmens 11110 nber die des ergänzUngssteuervflicbtigcn „Vermögens im Jaer 1914 mch YkiiLiardkngruPpen des Vsrmögcns, 7,1118 Nach- weisung der von 06.11 öffentliäyen Sparkaffen Prkußens für sich und ihre Sparer auf dre drei ersten Kriegßaulciben gezeichnktsn Beträge, f?rnsr Eine Reihe 0011 kommunalfinanzstatistischen Tabeüen. :311 emen) 2111132111; werden 11. a. bis auf die Kreise herab dsr Stand und die BSWLJUUJ der Bevölkerung im Jahresdurcbscbnitte 1909/1913 sowi-z die Einkommens- und Vermbgknsgliederung im Stenkkiabre 1914 behandelt. Das bxigegebene alpbabeiische Sachregister erstreckt sich aus;:xr auf den Vorliegendkn im allgemeinen bis auf den 7. Jahr- gang (1909) zurück.
Von der .Zeits-cbtikt des Königlich preußischen Statisti- s cken Landxdamts' ersckpien die 1. Abteilung des 56. Jab-ganas (1916). Sie enthält? drei- Abhandlungen sowie drei Boden „Statistischer Korrespondenz". Die erste Arbeit, von dem Mitglied des Landedamts und Privatdozenten an der Königlichen Technischen Hochschule zu Berlin Dr. N. Meerwartb, handelt Von ,akwerblicher Produktionsstatistik“, die zweite, die das Mitglied des LandekJamts Dr. O“. Teßlaff zumVerfasser da?, Von der „Steuerkraft dex preußi- schen Gewemden nacb dem'Vorläufigen Ergebnis der Gemeindefinanz- sjatlsiik fur das RxcbnungUabr 1911“. Daran schließt sich eine ein- gebenngtatisKk ubcr dio: preußischen Sparkassen im Rechnunadjabre 1914, die im amtlichen Auftrage von Regierungdrat Dr. prker be-
arbeitet ist. Wohlfabrtspilege.
Ein Opfertag 1111: die deutsche Flotte findet am 1. Ok- tober d.I. statt. In einem bierauf bezüglicben Austufe beißt es: Die Daxkbarkeit des deutjcben Volkes gegen seine Streiter, die schon o uberwaltigende Beweise seiner Opferwiliigkeit geliefert bat, wilT auch seiner Flotte mcbt vergessen, die in mehr als zweijährigem, zäbem „Kampfe auf allen Wurmeexen Ack) so glänzend bewährte. Die jungste der großen Lgroväischkn Marinen bat qegen die vereinigten Flottkn Von fünf alten Seevölern 1111) nicht nur bebaunptef, sondern undergängliche Lorbeeren sich erworben. Ohne Stußpunkt haben ihre „Kreuzerbesaßungen monatelang den feindlichen Handel schwer ae1ckädigt und in den Schlachten von Santa Maria und den Falklandsinseln rubmreich zu. siegen und zu sterben gewußt. Jm Mittelmeer, im Schwarzen Meer, in der' Nord- und in der Ostiee haben ihr: Linienschiffe und Kreuzer dem einde unerschrocksn die Stirn asboten, und am 31. Mai hat unsere . ochseeflotte Vor dem Skagetrax der stärksten Flotte dxr Welt einen Zblaa Versxyt, wie sie ihn seit mehr als hundert Jahren nicht ver- wurt hat. Aber auch der kühnen Fahrten der deutschen „11“-Boote, Torpedoboote", der Marine-Luftsckziffe und-Flugzeuge, der stillen, opfer- mutigen Tätigkeit der Minen- und Vorpostenscbiffe und nicht zuleßt der Taten des tapferenMarinekorpsinFlapdern wiÜdas deutscbeVolk gedenken, die so viel dazu beitragen, den geiäbrlkckpsten unserer Feinde, Groß- britannien, zu bezwingen. Jdnen allen, den Kämpfern zur See in jeglicher Weise zu helfsu und ihnen zugleich ein Zeiäaen beißen Dankes darzubringen, dazu so!] der Opfertag des Deutschen Fiottenvereins, dcs Flottenbundes deutfckyer Frauen und der Deutschen Marineveteine dienen, dessen Ergebnis von derZ-Niraistkllx für freiwillige Gaben an die Marine unter LeitUng des (onßadmirals von Koester sachgemäß verteilt werden soll. 9111 ai18 Dk1rtschen ergeht daher die Biite: Gebt und gebt reichlich für die Deutsche Flotte!“ Spenden nehmen ent- gegen: Präsidialaeschästsstelle. des Deutschen Flotten-Vereins, Berlin W., Karlsbad 41, Bankhaus yon der Heydt u. Co.,;Berlin 117, Mauerstraße, Zentralstslle für freiwillige Liebeögaben der “Marine, Kiel-Düsternbrook, Seebadeanstaiiölazarett.
Kunst und Wiffensthaft. _
Radiumemanation und Wolken. Wenn aus dem Erd- boden radioaktive Emanation aufsteigt so wird die Atmosphäre durch sie ionisiert, und dadurch kann ekne Verdichtung yon Wasser- dampf hervorgerufen werden, die in weiterer FolYeRzur Entstehung von Nebel und Wolken führen kann. Auf dte ö lichkeit dieses Zusammenhanges wird in der „Physikalischen Zeitschri 1“ von einem im Felde stehenden vafiker Bands hingewiesen. Er hat wahr. enommen, daß in manchen Gebirgsgegenden immer an einer be- ?timmten Stelle eines BerHes oder an einer steilen Felswand, an einem Grat oder einer Ein altelung unter bestimmten Verhältnissen kleine Wolken- oder Nebelaeblldc entstehen, die bis zu einer halben Stunde fast unbeweglich über der bestimmten Stelle schweben oder si icbt i 3 s b ' sich?)?“ LäßströeimungeZÖscbseinen e n n uammen ang u n, e zgeu oar öfter bei verbältniWäßiger Windstiüe. Von der Tempera?ur
Krieges (Ausfaüen größerer Erhebungen, Mangel an Arbeitskräften .
MUM spielt der Luftdruck eine Rolle, denn sie treten immer nur orb
n sicherer als “das Fallen des Barometers anzeigen. Eben des 115 kommt Bandl auf die Vermutung, daß der sinkende Lufkdruck das Aufsteigen der_ radioaktiven Ausströmunaen aus den Höblungen des Erdbodens begunstigt, zumal die geschilderten Wolkenbildungea nur in Gegenden beobachtet wurden, die als tektomsche Einnurx- oder Spaltengebiete bekannt sind wo also Hohlräume mit einem größeren Gehalt an radioaktiver Substanz anzunebmen find. Natürli können auch andere Witterungsfaktoren bei Zustandekommen der Er cbeinung mitwirken, doch meint Band!,“ daß es wobl [ohne, den von ihm der- muteten Zusammenhang der radioaktiven Bodenemanation mit diesen WitterungSerscheinungen durcb eingehende Beobachtungen und ?Uceffungen xu erfortapen.
Literatur.
-- Bei_S. Hirzel in Leipzig ist eine Schr1ft „Neutrale Stimmen erschienen, in der, namhafte Männer aus Amerika, Holland, Norwegen, Schweden und der Schweiz von ihrem Stand- punkt auß die Stellung ihres neutralen Heimatlandes im Weltkrieg und die Stimmung der verschiedenen Schichten i.brer VolkSgknoffen Fgenuber dem Völkerringen darzulegen v::iucth. Rad olf
ucken bat eine Einleitung für die „Sammlung dieser Dar- legungen geschr1eben„ in der er nach Betonung des deutschen Stdndpunktes auf dre Schwieriakeiten hinweist, die einer gerechten Wurdiqung des Verhaltens der Nenrralen .bxi uns, die wir doch„P-1rtei sind und sein müffen, vielfach “entgeaenstehén. Er beuxußt kann das Unternehmen dus Verlagxs, hochstehende, gebi ete M*anner aus dem neutralen AuSland zu d-efxr AusspraobI dsra ßt ZU- „haben„ da gerade don solch)" Mänm'rn e1n zutreffendes Bild, em gerechtes und zutreffendes Urteil zu erwarten ski, zumal six *" ,die Gegenwart in ihren wÜtgexchtcbt- lichsn Zuxammenbangen sehen, dia E1sche1nungen auf ihre 119167211 GTUUDJ verioiden, Gedanken bleibender Art an die gegen- wartiaen Vorgange knupfen'. DSSMeiteren versucht Eucken dann in kurzen UekwrbYcksn u::syre Stküung zu den Neutralen, deren Ver- trster in der Exchrift zu Worte kommen, zu kennzeichnen, wobei er sein Bédauern daruber (1116113111171, das; aus Dänemark ein )).)CitacOMer nicht gewonnen, Werden 101111112. Aus Amerika, das am schärfs1en in zwei Lager geteilt rst, konnten ztvei Bettkäxxe Veröffentlicht werden: dm deuts1'b-amerikani1cben Standpunkt vertritt Dr. Paul Carus, den'englisch- amerikaxjischetx Dr. Edwin Kludi), Projeffor dxr Nationalökonomie an YZ: Unwersitat View York. Hannds Politisckpe Vergangkmbeit, die «1111111111113 und Bedrangnis der G'genwart schilder! Jb. van dEr chk, ehemals Professor der Philosophie an der Unidecsität Utcecbt. Norwegen,_ isiue Handelswerbindungen mit beiden krieasübrenden Parteien, 161118 Auffassung dc'r Kxieqsursmben und Krikgsfübrung er- lautert KarbAaS (Drontbeim). Sch1veden ist durch dsn Historiker Hjarqld Hjärne vert-eten, der. mit der Erörterung des Aktivtsmus, der russisch:“.n Gefahr und der gesamtrn Zeitlaqe eine Unters11chung desen Verbindet, was 1231 das Vorhandenscin nxutraler Staaten fur Euroda bkdkutet. Die Verbä11niffe dkr Schweiz behandelt dsr Berner Tbeologe Karl Marli. Die Schrift durfte in Deutschland aufmerksame Leser finden, liegt 1101111156 Strebsn nacb Sachlichkeit und gerechter Ve1ve1tung in unserem VolkScbarakter. Das ist ein Vorzug, solange der Wunsch, den Bemeagründxn anderer (He- rechtigkcit wtaderfahr§11 zu laffLn, nich1 das Dmchscßsn eigener gerecht- fertigter Ziele beeintrachttgt. S1) maa denn die vo1liegende Scbrift den Eifolg haben, den Eucken Von ihr erhofft: „Hoffentlich trägt DiK hier voll- zognene Aufdeckung dzr großen Zusamm-éubänge und der treibenden Krafte der Zeit dazubei, "das; Wir 'die (Heßenwart klarer durchschauen und uns ruhiger in ihr fuhlen, obne daß Kraft und Entschiedenheit irgend xlwas dadurch ysrlieren; sie trägt hoffentlich 0611) dazu bei, daß: 1v1r unser Verhaltnis zu_d€n anderen Völkern 101131 auf die Sti'mnwnq dss bloßen Augenbltcks stellen, sondern einen festen Boden dafur MWD
"- ä rend des Krieaes in Deutscb OsFafrika und Sudafrika. Von Profcffoc Dr. H. (Hürick), Direktor des Minera- logiscb-geoloqischen Instituts in Hamburg (Verlag Von Dietrich Reimer (Ernst Vobssn) in Berlin; 5 .“). Die vorliegende Scbcii: kann auf besonderes Interesse Anspruch machen, weil Nachrichten aus den deutsche)! Schußgebteten während „des Krieges naturgemäß nur selten und sparltck) zu und gelangen, und auch deSbalb, Weil der Verfaffer 019 einstiger Teilnehmer der Fleaelsckpen (Expedition nach dcn Venue- 1a11dern und infolge seiner in späteren Jahren mebrfach nack) Deutsch Foulßwieest «Yachten ßForsYungsFYeiisen alk? Jemtxbr de-xh afxik-niscben
"YZ ge 1311 um er regSaus ru ü erras te we or Dr. Gurich 1111 Gebiet zwischen dem K1limandscharo qu fdsTm Vixtoriasee, wo er die von Reck im vu1kani1chen Tuffstein aufaedeckte Saqutierfauna durchforschen WOÜtS. Jn Pkoschi konnte er die ersjen zur Tandksm-rteidigung gejroffenen Maßnahmen miterleben. Darm hielt er sicb noch mehrere Wocbxn in Wilhelmsthal, Tanga. Amani xmd Daressalam aus und wagte hierauf den Versuch, über portugiefisck) Angola rxacb der Heimat zu gelangen. In Kapfkadt Wurd? er von 13-11 Englandern vom Schiff geholt und, obwohl er das wehr-
pflickptiga Alter längst ' überschritten hatte, bis zum Herbst 1915 in einem Konzantrationslager gefangen gehalten. In der ganze Verlauf der abenteuerlicbén Reise von Intereffk,
so durf1e dieses doch am lc'bbaitesten Von den Schilderungkn dsr ersten KrEegSwoÖen" in Dexuticb Ostafrika gefesselt Werden, wo Güticb mit zahlreichen fuhrenden Periöylicbkeiten zujammentraf. Die Schrift be- zeugt auch, daß ihr "Vetjasjer troxz der aufregenden kriegerischen Er- lxbniffe den Sinn fur 1716 Beobachtung wiffenscbaftlicb interkssanter Fiji?“[sfxithiZichtheZorickostWaß cZire: ReZse, i„obwvhl ibr eigentlicher _ en a er we n errei wer en “onnte, do an in die er Hinsicht Vicht [)J-(Ze sAusbexute gäybliÉbFniisit' ck ck [ _» on ' a uren na ' b t en. Ein Jahr in ruf er thegögefangenfchaft. Von Professor Dr. Eduard Schmikxktstbin Lösen. (Verlag von Friedrich Bahn in Schwerin, 1 .“.) Dkk Ver- fasser, der im August 1914 in russische Gefangenschaft geriet und in ihr ein Jahr als vailgefanqener zubrinaen mußte, schildert in der Vor- liegenden kleinen Schrift seine Erlebniffe in sachlicbkr und höchst an- sxcbaulicher" Weise. Jm Gegensaß zu der Behandlung vieler Lsidendzefabrjen des Verfassers sind die Ruffen mit ihm glimpflick) verfahren, was Dr. Schmidt zum Teil dem Umstand zuz4schreiben geneigt ist, daß seine Gefangenschaft in die Zeit des strengsten AlkoholVerbots kiel. Als Gegenstück zu manchen Schilderungen in Rußland gefangen Gebaljener, die von WiÜkür und theérresLsZebandlung zu erzählen wissen, ist die Schrift von besonderem n ,.
Kurze Anzeigen , ' nrg erscbienener Scbriffen, deren Be prccbun vo be alte dl "dt. Etnsendungep sind 1111; cm die erdakJZonr, k5715311111e1e1n- straße 32, zu rtcbten. Rucksendung findet in keinem Falle statt.
. Taschenbuch der Kriegsfloti-n. 21711. Jahr an 1916.
M11 "teilweiser Venußung amtlicher QueUen. HerauSgeZebIn von
Zapiianleutnant Weyer. Gebdn. 6 „is. Müncben, J. F. Lehmanns er ag.
Unsere Auf aben na dem Krieae. Erwägungen und
Anregungen von ermann
t" 1 ' .! . ' Step an Geibel. ck"* ? ““ A"endura, S A,
as deutsche Feld u' sb" 1 1. 6. 11. 1 „ , „ Friedrich Andreas Mildes quG uch e n Te 16 Gotbq, AdovaZenr FKWebckle ZT?) YitksnuKYM'iZbks- Rede von tna , „ _ | 6 . Weidmannscbe Buihbandsuug, “ " - ZWMUskk 94.
Gesundheitswesen, Tierkraukbeiten cmd Absperrun- mßreaeln.
Der Krieg bat den Verbrauch an Verbandmkiteln und damit an deren Kosjen ungeheuer gestrigen, und es ist daher vom Staakpunck?
und Jahreszeit erweijen sie- sich auch als unabhängig,
der Ersparnisse zu begrußen, daß es gelungen ist, Verbandstoffe
finkendem Luftdruck auf, sodaß fie einen nahenden Wxttexums, laa.