1916 / 212 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 08 Sep 1916 18:00:01 GMT) scan diff

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Der heuü en Num des „Nei s- und liegen die ck mer ck Verlustllsten i.

28. preußische, 456. württembergische Verlustliste.

Ooserrei-h-mtgaru.

. Der rumänische Generalkonsul und das KonsulatSpersonal m Budapest haben fich gestern nachmittag nach Wien begeben, der rumänischen Untertanen hat der

Dm Schu amertkani che Generalkonsul übernommen.

- Einer Me'ldung des „W, T. B.“ zufolge treffen un- unterbrochen patrtotische Kundgebungen aus allen (He- genden der ungarländischen ariechisch-orientalischen Der Karansebeser griechisch- orientaltsche rumänische Bischof Dr. Miron Christes versicherte seinem Empfange sämtlicher Priester eme

Rumänen in Budapest ein.

dem Ministerpräsidenten Grafen Tisza bei sowohl Yme' als auch die Loyalrtät und „G ubtgen seiner Diözese und überreichte LoyalttätSerklämma' für die

keit an das ungarische Vaterland

kundet wird. Großbritannien und Irland.

Die Verlustlisjen vom 4., 5. und 6. enthalten die Namen von 388 Offizieren (102 gefalTen) und 5880 Mann,

bezw. von 178. Offizieren (86 gefalLen) und 4580 Mann und von 111 Offtzteren 3030 Mann und von 2780 Australiern.

Dänemark.

Die Delegierten der politischcn Parteien behandelten gestern einen von den Konservativen gestellten Vorschlag zur Lösung Frage des Verkaufs der westindischen Inseln. Wie „W. T. B.“ meldet, wurde der Vorschlag vom Ministerium, von den Radikalen, den Sozialdemokraten und der Partei der Linken im Prinip angenommen, von der leyten ]edocl) nur ein Koalition?)- Die Verhandlungen werden heute

der

unter der Be ingung, das; gleichzeitig

ministerium gebildet werde. fortgeseßt.

- Die dänische Generalpostdirektion teilt mit. daß die gesamte Paketpost des dänischen Dampfer?» „Tjaldur“, ckZet? in Inlandsahrt zwischen den Faröer-Jnseln und Kopen-

Men.,pxxxehrt . . * “* ckckck

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„NéäxDa “t Allebanba“ macht'darauf-dufmerksam,' daß ein kür i ichalandsmeer gelegtes russisches Minen- Z'd 1ch auf schwedischem Hoheitsgebiet befindet. Für das

alandSMeer gelte nämlich der Staatßvertrag von 1810, der festseßte, 'daß 'die Grenze zwischen Rußland und Schweden mitten durch das AalandSmeer nach der Ostsee geht. Somit babe Rußland auf schwedischem Gebiet Minen ausgelegt. Schweden müsse daher auf das nachdrücklickste dagegen Ein- spruch erhebén, wenn es nicht dieses Gebiet einer fremden Macht für Kriegszwecke zur Verfügung steÜen one.

-- Zwischen derschwedischen und der englischenRe- gierung ist nach einer Meldung des Schwedischen Telegramm- bureaus eine Verständigung erzielt worden, auf Grund deren die englische Regierung sich verpflichtet, gegen gewisse ZU- geständniffe schmedischerseits die Einfuhr von höchstens 150 0001: isländischer Heritxge nach Schweden für Rechnung der LebenSmittelkommisston nicht zu verhindern. Im übrigen be- müht sich die englische Regierung, wenigsten: 150 000 “o nor- wegischer Heringe für die Einfuhr nach Schweden zur Ver- fügung zu halten.

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Türkei.

Der Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika hat den Schuß der rumänischen StaatSangehörigen in der Türkei Übernommen.

* Aus _den A'ktenzusamm'enstellungen über die repolutionären Anschläge der Armenier werden 'th wettere Mitteilungen gemacht, denen, wie „W.-T. V.“ beri tet, folgendes zu entnehmen ist:

Vor Eintritt der Türkxi in den Weltkrieg faßten die armenischen Komitees vyn Tas nat“, Pintsckzak und Ramgavar gemeinsam den BenUuß, fur den al], daß der Sieg fich der oEmanischyn Armee zuneigen sollte, einen aUgememen Aufstand anzuzetteln, die öffentlichen Gebäude und Aemter mit Bomben und den seit Jahren angebäufien Waffen anzugreifen, Meßeleien und Feuersbrünste beworzurufen. die Fabuenflucbt der armenischen Soldaten zu erleichjern, mit einem Wort, den „Russen den Sieg zu Verschaffen und mit Hilfe Rußlands ein un- abbanqiaes Armenien zu Michen. Sofort nacb Veröffentlichung des türk1schen Mobilisierungsdekreis machten die Armenier gemeinsame Sache mit der Ertente und forderten in feurigen Aufrufen alle Arwenier auf, die Russen mit Gut und Blut zu unterstützen. Ueber tausend armenijche Türken waren von politischen Agenten Frankreichs xmd Englands zur Desx1tion verleitet und mit armenischen Notabcln uber Bulga-rien, Rumanien und Aegypten nach der Kaukasusfront befördert worden. Der berüäotiate “Agitator Antranik und der Depu- tierte von Ermum Fasxir Marjian stclltcn ßcb cm die Spitze von Banden und verübten unsagbare Grausamkeiten gegen die muselmaniscben Bewohner von Bayarid sowie der Ortschaften an der türkisÖ-verstsahcn Gxenze'und der Ge endvon Adjara. AufBefebl des Erzbischofs Atscbmia rundete ein aewi er BOJbos Nobar einen Ausschuß zur Unterstützung

r armenischen Kaukasus reiwilliaen. Im Februar 1915 bildeten die Armenier beWaffuete Banden, .welche den „mit der Rekrutierung be- .trmxten Mndqrmen wochenlang regelrechte. Gefechte lieferten. Jm Dorfe Küffén _ei„Mysch wuxden hierbei 9 Gevdarmen getötet. Ju Mus!) ! ZF textn die armeyiscben Aufrübrer, die sieh "im Klosjer Arak vei'säsaxüj-qutten, den Befehlsbah'ét"der“G'epdmmetiec-biailung und seineLeuie. 'DemrtlaeFäÜewéederboltcn-ficb-in v-tsolsisdenenOrtschaften. Von der fkindlicbxn Flotte wurken on" der k1e1nastatischen Küste Armenier gelandet, um fur Rechnung Englanks zu spionieren. Sie wurden bei Deurt Yol und Ylexandrefle fe'sfgenommen und vor ein Kriegs-

ericht gestellt. Develu wmden in der armenischen Kirche Und chule sowie an dem Fciedbofe neunzig aroße Bomben, Hunderte

Staatsanzeigers“ s aben 1145 und 1146 der Deutschen Sie enthalten die 9. Liste der aus rankreich zurück?]ekehrten preußischen Austauschgefangénen, die

ie 298. bayerische, die 326. sächsische und die

, unerschütterliche Treue aüer _ Gläubxgen seiner Diözese zum König und für die Anhänglich- . und dessen Lebens- mtereffen. Der Bischof erklärte, er habe die Loyalitätserklärung “auch dem Hirtenbriefe beigeschloffen und ihn auch dem Honved- minister eingeschickt, mit der Bitte, der Brief möge den Sol- daten rumänischer Nationalität verdolmetscht werden. Das Nxader rumänische Konsistorium hat aus seiner jüngsten Stßung an den Ministexpräsidenten eine Adresse gerichtet, in dex d'ie unersabütterliche Treue und Hingebung des Araber gr1ech1sch-orientalis en rumänischen Kirchendistrikts an die glorreiche ha-bsburgi che Dynastie und die unentweate Anhäng- ltchkeit und Opferwilligkeit für das ungarische Vaterland be-

„YLÖFB YMksmhung des Dampfers in Leith

wurde festYsteUt, daß der armenische Bixcbof in

dieses Ans [ages war. Die Be1chuld19 en aestauden auch- da?

bestimmt waren.

stets dem Islam bereitet habe. dem Islam heiligen Bodens vom Feinde zu unterstüßen.

Griesheuland.

um deren Ausweisung ersucht werde.

Gebiet zu verlassen. - Der Ministerpräsident Zaimis hat dem „Secolo“ u-

Volksversammlung wissen lassen, daß der König empfangen werde. nieder., Die griechische Regierung beschloß, Kundgebungen ZexckReservisten gegen die französisch-englische Polizei zu unter- rU en.

Amerika.

Das Staatsdepartement in Washington und die Führer im Kongreß haben sich nach emer Meldung des; „W. T. B.“ für wirtschaftliche Vergeltung gegenüber den Verbündeten, namentlich England, We_en der Schwarzen Liste und anderer Störun en des amerianischen Handels entschieden, als für das beste Mittel, den amerikanischen Noten Nachdruck zu vxxrleihen. Der Znsaß zu dem Schilffahrtsges 913, der das Schaßamt ermächtigt, allen Schiffen die Aus larierung zu verweigern, die die Annahme amerikanischer Waren aus anderen Gründen als Raummangel ablehnen, und der Ab- änderungsantrag des Senators James zu der Schaßamtsbill smd Schritte in dieser Richtung. Der Abänderungsantrag James wurde vom Sen at einstimmig angenommen; die andere Abänderung hat bereits beide Häuser des Kongresses durchlaufen.

Der VräsidentW i [so 11 hat dem „Reuterschen Bureau“ zufolge die Schiffahrtsbill unterzeichnet, durch die die Regierung ermächtigt wird, durch eine noch zu gründende (HeselTschast mit einem Kapital von 50 Milltonen Dollar Schiffe zu kaufen und zu mieten und mit diesen Schiffen Handel zu treiben, weZm private Firmen sich weigern, die Schiffahrt zu über- ' nce-WY* .". . * „**.- 5 .

5 _' ?)katerZ-ÉMerMelkH-“W-“qu9 '“é*““skn'o 15 000 Mann der Nation garde!" von 'der Wexikam “' n Grenze zurückgezogen worden.

_- Der „Temps“ erfährt aus Buenos Aires, die argentinische Regierung habe auf die Note der Ver- bündeten, in der verlangt wird, daß die deutschen Handels- t,auchboote als Kriegsschiffe zu behandeln seien, geantwortet, fte werde die Frage in Erwägung ziehen, behalLe sich aber den Entscheid für einen eintretenden FaU vor.

Kriegsnathrichten.

Großes Hauptquartier, 8. September.

Westlicher Kriegsschauplaß.

An der Somme nördlich des Fkuffes (mdauernd be- deutende Artiüerietätigkeit. Südlich des Flnffes entbrannte der Jnfanteriekampf am Nachmittag von neuem. Mit großen Verlusten ist der Angreifer abgeschlagen, west- lich von B ernx) blieben einzelne Grabenteile in seiner Hand. Rechts der Maas ist, wie nachträglich gemeldet wurde, bei den vorgestrigen Kämpfen nordöstlich der Feste Souville Gelände verloren gegangen. Das thtige beiderseitige Artiklerie- feuer hält an.

(W. T. V.)

Oestlicher Kriegsschauplaß. ' Front des Generalfeldmarschalls

Prinzen Leopold von Bayern. Nichts Neues. '

Front des Generals der Kavallerie Erzherzogs Carl.

An der Zlota Lipa südöstlich von Brzezant) und an der NaÄaromka sind mehrfache russische Angriffe unter erhebltchen Verlusten gescheitert. . In den Karpathen hatten deutsche Unternehmungen südwestlich von Zielona und westlich von Schipoth Erfola. Stärkere feindliche Angriffe wurden südwestlich von Schipoth abgeschlagen. Balkan-Kriegsschauplaß.

Nördlich von Dobric wiesen bulgarische und türkische Truppen abermals stärkere russisch-rumämsche Kräfte zurück.

Der Erste Generalquartiermeister: L u d e n d o r f f.

Oesterreichisch-ungarischer Bericht. Wien, 7. September. (W. T. V.) Amtlich wird ver- lautbart:

Oestlicber Krkeasschauvlaß

Front gegen Rumänien.

Bei Olab-Toplicza wurden unsere Truppen, um einer drohenden Umfassung auszuweichen, auf die Höhe westlich des Ortes zurückgenommen. Sonst bei unveränderter Lage keine

von Gewehren, mit Pulver gefüllte Blechgefäße, ein armeni1ch-englisch-

...am-mz.- Cbiffreu-Buckp, revolutionäre ScbrYen gefunden. as evelu der AnstifZeir

e Bomben für den zur Unabhängtgkelt Armeniens geplanten Au stand

- Der neue Emir von Mekka, Scherif Ali Haidar Pascha, hat nach seiner Ankunft in Medina einen Aufruf erlassen, in dem die Haltung des früheren Emirs Husséin gebrandmarkt wird, der das Land unter den Schuß der im Kriege mit der Türkei befindlichen, dem Islam feindlichen Engländer babe stellen wollen, die, wenn dies gelungen wäre, es so wie viele andere Länder unterjochen würden. Der Aufruf weist darauf hin, daß die Mittelmächte niemals nach islamiüschem Boden lästern gewesen seien, und auf das Unheil, das England Der Aufruf fordert die Be- völkerung auf, die oSmanische Armee bei der Säuberung des

Der französische und der britische Gesandte in Athen haben nach einer Meldung der „Times“ der griechischen Regierung eine Liste von 60 Deutschen Und Oesterreichern vorgelegt, Der Minister des Innern habe den auf der Liste genannten Personen, die in Athen wohnen, befohlen, noch in der Nacht, und den in der Provinz wohnenden, vor nächsten Sonnabend das griechische

folge die venizelisüsche Kommission zur Abhaltung einesr gro Zn ie 111 t Die Kommission legte darauf ihr Mandat

Heeresfront des Generals der Kavallerie Erzherzogs Carl.

Mehrfache sehr heftige Angriffe, die der Feind „. gegen unsere Karpathenfront richtete, wurden teils UJZ? bitterten Nahkämpfen, teils durch Gegenangriffe unter großen FeindeSverlusten abgewiesen. „Südwestlich FUUdul Moldowi führte ein eigener Angrtff zur Eroberung eines Blockhausstüßpunktes. 88 unverwundete Gefangene fielen hierbei in unsere Hand.

Zwischen der Zlota Lipa und dem Dnjesxr bezogen wir im Anschluß an die gestern geschilderten Kämpfe eine vor- bereitete StelXung.

Oestlich und südöstlich von Brzezant) führten feindliche Angriffe zu keinem Erfolg.

Heeresfront des Generalfeldmarfchalls Prinzen Leopold von Bayern.

Bei der Armee des Generalobersten von Böhm- Ermolli wurden vereinzelte Angriff6versuche des Fkkndeg durch unser euer vereitelt. An der übrigen Front Mäßiges beiderseitiges rtilTeriefeuer.

Italienischer Kriegsschauplaß. Jm Görzischen beschoß unsere ArtiÜerie die Isonzo-

Lokvica und mehrere Ortschaften im Wippachtal unter Feuer hielt,

An der Snganer Front wurden italienische Nuf- klärungsabieilungen, die unter starker Feuerbegleitung gegen den Civaron vorgingen, kurz abgewiesen.

Südö stlicher Kriegsschauplaß. Die Lage ist- unverändert. Der Sterertreter des Chefs de!- Generalstabes. v o n Hoefer , Feldmarschalleutnant.

Bulgarischer Bericht.

Sofia, 4. September. (W. T. B.) des Generalstabes. (Verspätet eingetroffen.)

Mazedonische Front. Ein Versuch, den der Feind in der legten Nacht machte, einen Teil unserer Stellung 1161)- [ich vom Ostrovofee anzugreifen, mißglückte aUein dnrch die Wirkung unseres Teuers. In der Gegend von Ts chc111azj versuchten eine ES adron und eine Jnfanterieabteilnng fémd- licher Truppen gegen das Dorf Tschiflik vorzurücken, wurden aber leicht durch unser Feuer zurückgeschlagen und ließen einige Tote anf dem Schlachtfeld liegen. An dem übrigen Teil dieser Front schwache Tätigkeit der beiderseitigen ArtiUerien, Ein feindliches Schif“ beschoß schwach Orfano.

Rumänische 2 ront. Unser Vorrücken in der Do- brudscha dauert mit Erfolg an. Von Westen und Süden auf Tutrakan vorrückende Abteilungen griffen die rumänischen Truppen an und warfen sie hinter die Linie der Forts dieser Stadt zurück, wobei sie etwa 100 unverwundete Sol- daten zu Gefangenen machten, Eine in der R15 tung Silistria vorgehende Abteilung brachte dem Gegner nördlich des Dorfes HaSköij eine Niederlage bei und . schnitt die _ telegraphischen Verbindungen zwischen Tutrakan und “Silistria sowie zwischen Silistria und Dobritsch ab. Sie erbeutete 11 mit Munition beladene Wagen, die der (Hegner nach seiner Nieder1age und seinem Rückzugs auf Silisxria zurückgelassen hatte. Die Truppen, die am 2. September die Ortschaft Kurtbunar erobert hatten, Hatten am 3. ScyTember einen sechsstündigen Kampf mit einer starken feindlichen 51115 teilung beim Dorfe Katschinar zu bestehen. Der Feind erlitt eine Niederlage und wurde in der Ebene zerstrent; er ließ auf de_m Schlachtfelde über 600 Tote, darunter4 Offiziere, und eine große Anzahl Ylusrüstunas- und Waffenstücke. In diksem Kaxppfe machten wir 8111011 Generalstaböoffizier, 9 nicdcke Offiziere und 700 unverwundete Soldaten zu Gefamxenen. Eine auf Dobritsck) vorrückende Abteilung besiegte den “Feind in der Umgebung des Dorfes Baldje und warf i[)11nach Nordosten zurück. In diesem. Dorfe, dak.)- in Brand gesteckt war, fanden wir ekwa 50 Lcichnanw von Frauen und Kinderp, die von Soldaten des 40. rumänischsn InfantericregimenTH, das auf dem Rüchzug begriffen war, niedergemacht worden waren. Die auf Baltschik marfchierenden Truppen bx- seßten gestern abend die Dörfer Teke und Monxtsch11 fi'mf Kilomstcr westlich von der Stadt Baltschik.

Sofia, 5. September. (W. T. B.) Amtlicher Verichk des (Generalstabes. (Verspätet cingetroffen.)

An der mazedonischen Front hat die Lage keine ch- änderung erfahren. Schwache beiderseitige At'tiUerictäiigfelk und Patrouillenzusammenstöße an der qanzen Front. „“ ront' gegen Rumänien. Die Truppen, die (111de besfest gte Stadt Tutrakan vorgehen, haben sich den Bk“- fetigmxgen dieser Stadt genähert und die Links westlichpym Dorfe Starismil _- Gegend nördlich von Daidir - 152111111 vom Dorfe Wiskoer) eingenommen. Ein Ausfal] dec?- Feindes in der Richtung auf Daidir ist leicht zurückgeschlagen mordew Die Vorposten der Truppen, die auf Silistria vorgehen, [10ka die Linie Kapakli-Tschataldscha-Alfatar-AMM erreicht. Tutrakan und Silistria isoliert.

Amtlicher Verich1

Nack) cinem erfokg“

Baltschik, Kawarna und Kaliakra beseßt, mo sieVM der d2335610eran mit unbeschreiblichem Jubel aufgenommk" wur en.

Djonaufront. Ruhe außer in der Gegend VM Kladovo, wo unsere ArtiUerie die Eisenbahn und den BabUbsf von Turnu Severin beschießt und die Zusammensteüung 111,1 den Verkehr von Zügen verhindert. 5 ei Tetia besckxeök unsere Artillerie mit Erfolg von der Flanke her Gräben Und rückwärtiae Verbindungen des Feindes, der Orsova besexzt M In der Nähe des Dorfes Gruja sind durch unser ArtiÜekW Heuer drei rumänische Schaluppen versenkt und zahlreiche andere eschädigt worden. :

Sofia, 7. September. (W. T. B.) Amtlich. Geskkrn“; den 6. September, 2 Uhr 30 Minuten Nachmittags, 11? nach einem beftigenKampfe bei der zweiten Verteidigung? linie südlich der Stadt Tutrakan die bri'tckenkopfarxkse Tntrakan-Festunq in unsere Hand. Die Garmss" der estung kapitulierte.

fangen “wurden das 84., 35., 35, 40., 174. „773, 80.11nd 84. Jnfanteriereg'iment, zwei VataiUone „des Gendarmerie- regiments, das 5. Haubißen-, das 3. schwere Artiüerieregixnsn Erbeutet wurden: die ganze FestungSarUUerie, viel Mumtion-

besonderen Ereignisse.

Gewehre, Maschinengewehre und anderes KriegSmaterial.

übergänge, während der Feind unsere Steüungen bei

Somit Haben wir die beiden Brückenköpfe von Ü

reichen (Gefecht haben unsere Truppen die Städte Dobritskh- ,

ahl der Gefangenen und der Beute wird erst fest- estellt. Bis jeßt wurden ge ühlt: 400 OffiJlere, J,;“runter drei Brigadekomman eure, und 2100 un- verwundete Gefangene, ferner an Beute zwei Fahnen' und mehr als hundert moderne Geschüße, bei welchen ich zwei im Jahre 1913 bei der Stadt Ferdinand gestohlene Batterien befinden. Die Verluste derRumänen an Toten und Verwundeten sind enorm. Viele rumänische Soldaten ertrunken auf ihrer panikariigen Flucht in der Donau.

genaue Z

Der Krieg zur See.

Rotterdam, 7. September. (W. T. B.) Der nor- wegische Dampfer „Rilda“, der Mittwoch morgen, von ier nach London abfuhr, ist in der Nähe deZNoordhmder ,euerschiffs gesunken. Wie die Mannschaft, d1e durch, den Dampfer „Batavier 111“ gerettetwurde, erzählt, wurde“„erda“ von einem deutschen U-Boot versenkt. Er führte 1111- gefähr Zs00 Tonnen Stückgüter, hauptsäch11ch Butter, Margarme und Ob t.

Rotterdam, 7. September. (W. T. B.) Hier ist der Bericht eingetroffen, daß der Dampfer „Rixvaul Abbey“, dessen Verlust bereits gemeldet wurde, auf eme Mme ge- laufen ist und das; dabei zwei Mann der Besaßung ums

Leben gekommen sind.

Die russische Sommeroffensive 1916. 1. Der Kampf um Kowel. Erster Teil.

Aus dem Großen Hauptquartier wird uns Jeschrieben:

Nach der in Bmtsuömen ersticken MärjoffensVe geaen h_ie un- erscbüjterliche Mauer der Hinderxburgatmee tastete die ruffiscbe „Oesch- leitung die Front weiter nach Süden ab und fand in Wolhynien jene verhältnismäßig schwache Stelle, die zum strategischen Durchbruch geeignet schien. .

In rückfichtslosem, keine Menschenopfer scheuendem Angrtff wurde das russUche Maffengewicht Vorgedrückt. Anfan Juni durchbracheu nach starker Artillnicvorbereitung rusfiche Angri e die österreichischen Stellungen westlich OWTa. " " '

Durch ener isches Nachstoßen auf und uber Lask, dessen Bracken- kopf gegen über egenen Aaniff nicht gehalten Werden konnte, gelang es dem Feinde, deu Südfl gel uno dte Mate der K. und K. 4. Armee über den Styx zu drängen, währeyd der NordflüY, aufgenommen durcb zunächst etinge deutrche VeUtätkunaen, dem egner das Nach- dränqen über ierna und Slvr zu verwehren vermochte.

Enya gegen Ende der 1. Juniwoche folgte der Fetnd in westlicher und südwestlicher Richtung nur zögerndZmd schrittweise nach. Seine Sorge galt dem östeneichischen Nordflugel und den hier exngesetZten deut1chen Kräften, egen die er nunmehr mit seinen Hauptkrasten nach Nordwesten in Ri tung Kowel kinsckzzvenkte. D.“ wohl unerwartete Widerstand dieses dura) deutsche Verbände verstarkten, unter deutscher

übrung zujammengefaßten Flügels veranlaßte ihn zur Vorficht und 5Tecugruvylerung seiner Kräfte.

Selbst ein General Brusstlow lernte wobl ahnen, daß Maßen- angriffe aUein gegen deutsche Truppen keine Stege erzwingen. (General von Linßnqen, der Sieger in blutigen Karpaxvenkämpxen, gebot mit denstüber Kowel stherqnéexübrten deut1chen Verftarkungen dem rujfischen An urm das er e Ha t. "

Mitte Juni verlief die Front unsere; nach dem linken Flugel bw durchvkeutkche Kräftwvexstatknn'Berbundexen in der axlgemeinen Lmie: Pleowka-Abschnltc vou Tarnawka bis zyt _Einmunoung in den Styr-die Stvr-Linie bis Gegend Llpa-das sudltcbe Lipaufer bis Zborysjow-kann nach Norden biegend über Exotocbow;--Swln1uchy auf Witoniez-Stochod-Abschn11t bis etwa nordlicb Ltniewka-die Styr-Linie Sokul-„Kolki, h_ier nacb Al_orden umbiegend.

Nachdem deutsche Kräne auch suoltch Kowel eingefkßt Waxen, begann am 16. 6. der erste (Gegennoß in drei Gruppen: im Westen ungefähr aus der Linie Gorocbow-Lokaszv von Nordwest mit dem 1echten Flügel längs dkr Turija und Von Norden.

Bis zum 18. 6. fühlte dieser (Gegenangriff bereits einige Kilo- meter vorwärts.

Nack) dem Eintreffen weitxrer deutscher Verst'ärkungen wurde am 23. 6. ein zweiter Gegenstoß eingelebet, der 1udwcs111ch Von szzk unter deutscher Führung nach Nordosten weiler ein gutes Stuck

vordrang. . ,

Ein dritter Gegenstoß wurde Wenwe Tags svater (30. 6.) nach Bildung einer neu zusammengeseßtcn Stoßgruppe (unter deutscher Führung) e1ngkleltet. '

Sttömender chen rauschte am Vormtttag dcs 30. 6. bernleder und Verwandelte die Wolhyniscben Wege in “grandiosen Morast. Stundenlang war für die Attiüeriewnkung xede Fernsicht aus- geschaltet. Trotz aller Schm1exlgkeiten aber wird hie bebexrschende Höhe südUchabin gestürmt. Auch eine [inks anschließende K. undK. Infanterictruppcndwxfion macht gute Fortschrine und drinat„ in tapferem Angriff Vor, wobei fie mehrere Gegenatxaxiffe kalxblzxtig abweist.“ Writer nördlich stürmen deutkcbe und öste1retch1sche Verbande das Dorf Zubilno und eine Höhe östl1ch Von Trvsien. *

Der folgende Tag (1. 7 ) trägt den Angriff weiter vox. k Auf 318 ](111 Breite find diec-„hrZßxcbsn Steuungen eingebxochen. Bis 515111 Breite ist Gelände na en ewonnen.

Ueber mehrfache Linien rusZsckoer Gräben, hier durch dichtes, ver- sumvftes Waldgelänve, dort über freie Ncederuygen, troß zahlreicher Gegenangriffe russischer Infanterée, ohne Rucksicht auf mehrfache Attacken der TranIamur-Reiterdiviston und einer usammeygesesten Kawalletiedivifion, wird am Abend des 2. 7. das öhengelande um

Yk _- b l t. “Ö“iwwr“ G" *" "“e ck beainnt der Russe mit dem Gegerstoß;

In der Nacht zum 3. 7. 1 1 d äcbtli e KavaUerieattacken leiten sarke Jnfanterieangr ffe un n cb Unter außergewöhnlich

zwei zäh durchgeführte Maffenangriffe ein. schweken Verlusten wird der (Gegner restlos abgeschlagen. ,

Auch die inzwiscbm verstärkte NoPgtuppe hatte den Angrtff vorgetragen. In der Nacht zum 3. 7. taumt der innd fluchtartig unter schweren Verlusten eine yon ihm befaßte Bruckenkopfnellung auf dem nördlichen Swobodufer an der Straße Kowel-Lusk.

Der verhältniWäßka geringe Raumaewmn dieser drei Gegen- angriffe überraschte die Führung nicht. Es war Vorausgesxben, daß unter den vorliegenden Vejbältniffext der örtliche Erfolg 5121er Gegen- s1öße wobl beschränkt bleiben wurde. Sie fielen in eine Periode

egenseitigen Kräfteaußgleicbes bei uns und unserem Gegner. «mmerbln wurde durch diese Gegensjöße unsere seit5.Iun1 gema_chte Beute auf etwa 100 Maschinengewehre, 128 Oxftziere und uber 19 900 Mann erhöht. Die große Bedeutung dieser unter deut1cher Führun sofort einaeleiteten dreimal1gen Gegenstöß: ist aber 11th nach die en Zahlen oder dem erzielten Raumgewinn zu bemessen. I : FFs tliegt in ihrer rein militärischen, pjycbologisihen und moralischen e en un . kGenYral von Linßnnen nimmt dem bisher unabläYg vordxuckenden Angreifer die Freiheit ,des Handelns, zwingt ihn zu rwä ungen und Umvruppierungen, "fesselt Kräfte, die an andere!, politis fur Ru - land wi tigen Stelle Eingeseßt werden sollten, und veranlaßt d e kUsfische übrung zu Verschiebungen ihrer Reserven dorthin, woffie den deutschen Angriff befür tat! Hinfort bemüht fich di? tuffi che Heeresleitung durcb unablä en Annayß ort weiterer starker Kräne, das YLWÉS ÄYÜWMTYYUTWWKLKJZÜÜÖM und a! «, , 's 1a moralischen exten mk» fortgssaßt. .Reu Iman efüßrte Kräfte oe-

. Z 91) anlehnt. e

stehenden Verbände weichen unter dem (ée en die Orte Grmiatyn und Kostiuchnowka angeseßten Angriff na essen ag! und werden hinter den Stochod zurückTenommen. In diesen Kampten zeichnete sich besonders die polnische calon aus, _die in tapferem Gegensjoß dea! Feinde wichtiges Höbengelände eqt-iß. _ Einige Tage später drückt der Femd sudwestlich Luzk eine in Yer Gegend westlich von Gubin eingese te K. and K. Divifion zuruck. Zur Aussxleicbung der dadurch ge chaffenen Lage wird _die lxier kämpfende (Gruppe aus den erobettcn Stellungen ein Stuck zuruck- genommen, ebenso die süd11ch anschließendx Gruppe. - -

Gegen diese neue Front und geaen dte Swchodlinke glaubt nun die rusfifche Führung bei Weiteren! rückücbtslosen Menseheneinsaß néue Erfol e erzielen und das befohlene Operationöobjekt .Kowel'sßebu errel en zu können. Sie Vermutet auf durcbeinandergewurfelte Verbände zu stoßen, die sie mühelos abfertigen wird, wenn. fie nur energisch weiter verdrückt. Ste irrt fich'und stößt auf gefestigte, nicht nur milktätisäy, sondern auch mora11sch starts Vettekdiguvgk- linien, die nicht zu überrennen sind. _Den'weiten Halbbogen um 2113? baltkn kräftige deutfch Ttuppen, ösxerreiÖ-ungqriscbeVerbände und tapfere polnijckpe Legionäre. Der Vermeintliche Stxgexlauf ist zu Ende, ein neuer Angriff mus: eingeleitet werden. Dazu aber bedarf dw rusfifcbe Führung stische: auSgerubter Kräfte. Sie. zögert_n1ch1, bolt diese Kräfte Von allen Verfügbaren Fronten zusammen, laßt andérö politisch wle ftratealscb bedeutsame Ziele in den Hintefgrundqneten und richtet das Höchstmaß der Kraftenjfaltung auf Kowel. Wahrend im Norden geyen Bmanowitjchi, im Süden gegen Lemberg c12-3: strategisckze Ik))ufrcbbruä) angestrebt wltd, wird der auf Kowel e1n1äch rückichtsws e oblcn! .

sIn- chhtung und " über KoWel soU (General Brusfilvw den KU! ekntreiben, der die Verbündeten Heere auseinandersprengt, die Flaukkn freilegk aur AufroÜuna umd die weitere Sieaesbabn öffnet nach West“]. „Durchbruch nacb Kowel _ um jedcm reis" so beißt nun dre Losung für Brusfilows Offens'w: in Wo hvnien. Wie im März an Wilna, so rvsrden nun, ge en Ende quk, alle Kraft; eingestellt auf das Ziel .Kowel'. Schon leben, wie wcxhrknd der FrubjabrSoffenfive, Kawaüexiemaffen bereit zur Verfolgung uber Kowel nacb gelungenen) Durchbru . Unerbixtlicb wird dem leßten Mukhick die Losung „Kywel in den S ädel eingebämmert. !

Mijtc Juli find der gcmzen ruifiscben Armee bereits dxe Tcxge bekannt, an denen KowU entscheidend anzugreifen ist. Dex e1fte Angmffstag ist für den 28. Juli, ein etwa nßtiger zweiter Zeckpunkt auf den 7. August 'estgelegt. Am 12.'A11gn1t * spatesten] - muß Kowel in russischer und sein - „um “xeden Preis“. Die russ11che HeereSlektung bat fi -- wohl aus aervxffen, m ibrkn Umriffen er- kennbaren Gründen _ auf die anoeaebenen ZeiWunkte zux Erzwmguug des strategi1ch2n Durchbrmbs auf Kowel fZstgelegt. "

Zwar rüttelt nun die rusfixcbe Fubrun- machtiq und mit grimmiget Wut an der eisernen _Scbrcznk-x, die enexal von chsmgen zwischen Lask und Kowel geschwßen halt. Bald cm diejer, bald an jener Stelle drückk der Russe gegen unsere Front. Ohne Erfolg.

Alle Verfügbaren Kxäfte rafft der Femd zusammen. Unsere Flieger bsobachten me Yéaffentransporte auf den n'acb Luzk und Kowel führenden Bahnen. Sie begnügen 1139 nicht mrt ker Beobackytung und Meldung. Häufig stürzen fie sich auf weniae 100 m hinab und überfaUen d1e Tranqurte sowie maxfchie-rende Kolonncu durcb Bomben und woblgezieltes Ma1chinengewebrxeueu (W. T. B,)

Statistik und Volkswirtschaft.

Zur Arbeiterbewegung.

Berliner Holzlndusirie find Lobustxeixigkelten aus- Die Verhandlungkn zwischen Nxbeitgebern ur.d Arved- die ,Voff. Ztg." mitteilr, noch nicht zum Abschluß haben erklärt, in einer Versammwng

Ja der gebrochen. nehmern find, wke gekommen. Die Arbeitgerer

" 11 -n Be! cid eben zu woÜen.

gul ach eier?“ Fon „W. T. B.“ wiedergegebenen Melkdung des „Reuterjcben Bureaus“ aus New York erklärten die Fuhrer der Eewexkvexeine den Ausstand der Angesxellten der Unter- grundbabn, der Hochbahn und der Grunau Trambasbn der Stadt New Ymk. Sie Werfen den Geseuschaftetx Vor, Daß drew dkxn kürzlich geschrossenen Vertragzxiclxt eingebaUen bquen. Die «81811- scbaften haben Tausende von Streikbrecbem eingeveljt, sodaß fich dxr Verkehr normal abspielt. Die “ausßändixen hoffen, den Ausstand auf alle Linien des New Yorker Bszvks ausdehnen zu können. Nach xincr späteren Reutermeldung laufen die Stahxbabnen trotzdes Yusstandes wie aewöbnltckz. Die Gesellschaften exklarkn, daß nur 2000 Mann im Ausstande find. Die Streiksührer daglgsn sagtn, daß es 9000 seien.

Kunst und Wissenschaft.

ei den Aux rabungen, die die'. Deutsche Orientgesellscbaft in dyn JabrY 1901-191JZ im Pyramidenfelde von AbußrKVUansjaltefe, und später auch bei Önerreicknscben Grabungen in der Nahe der Pyramiden yon Gizeh, sind Mumienmasken aus Gips aus den Kleßten Zeiten des alten Reiches aufgefu'nden worden. Dr. Boxleaxdt b-scbreibt im Skptembexhefx der ,Amtirchen Beliebte aus den Konta- licben Kunstsammlungen“ mkbrere solcher Mask-n, die fich „im Befiß der ägprcbsn becilung im Hikfizen !)"?eucn Museum b-fmden und knüvst raran interessante Exörterurrgen ubs; das Alter und die Her- steUungSweiss dieser Totxnmaxken. Abvtucke Von L-inen auf _der Innkufiäche zeiakn, daß die MaSken aus frisch aufgegessem Grps uber der fesjumwick [ten fertigen Mumie, deren Geficbxswtmen durch die d1cke Umwickmng b1ndurch übkrbaupi nicht mehr kxnntlicb wakxn, modeÜiert worden find. Sic fielen deshalb erbxbltcb uber Leheysxpycße aus. Vsrmutlicb Versuchte der Modelleur, der Maske Porxxatabnh - keit zu gsben, wobei er evtweder nach dem Gedachtms arberten mußtk, oder ein Von dem Darzust-Üenden noch bekLebzeitkn odcr gleick- *.*-:ck dem Hinscbeiden geferngtes ModeÜ benußkn konnte. Man [Zraucht nicbt anzunehmen, daß die Gipsknasken aus eine der späterxn Myunfizierung Vorausgegan ene Lekcbenkonservkerung in (Hips zuruckzuwbren seien. Vermutlich cZUndcelt xs fich bsi ihnen nur um ein einfaches und billigks Verfahren, dem mmnisizsertcn und umwickelten Leichnam. wieder Menschenäbnkichkeit zu geben. Die Herstellung einer „P. - auf Leivenunterlagc War schw16riger als die einer solchen (zus dixekt aufaetragenem (GipSmörtel. Deshalb scheink dress einfache Tcckmkk im alten Aegypten aucb me Verloren geaangen zu sein, und aus ihr entwicke-lten Pcb sch11eß11ch die oft sehr schönen Ginnasken des römischen Aegyvtcns. Auob stilisttscb Und die Elys- masken des alten Reickws amcheinend nicht ohne Exnfiuß, auf die spätere Zeit geblieben. Manch? Gasteiner auf den Mumienkastcn der Spätzeit erinnern stmk an die alten Gip9maskea.

Literatur.

(1 e über den Belagerungszustand vom4.Iun1 185121mist (Zak * bänkerunaszzeseve vom 11. Dezember 1915) tn der Rechtsprechung des Reicbsczerichts. Nebst einem Anbanae: Das bayerische Gesetz über den Kriegsjustand vom 5. November 1912 in der Fassung der Geseße vom 6. August 1914 und 4. Dezember 1915. Harausaeqeben von Ernst Conrad , Reichsgerlckotsrat in Leivzia. )(11 und 146 Seiten; Berlin, Verlag von Otto Liebmann. Geb. 3,80 „s. - Das preußUcbe Velagerunaöxustaudßgeseß von 1851 bat gegenwärtkg staatsre'cbtsick) die Bedeutung eine] ReickSges es, dessen GéltunaYbereicb fich an ganz Deutsölcmd mit us- nahme von Bayern ersjreckt. ür *leßteres gilt das bayerische Landesgeketz über den Kriegszustand, das fich wesentlich an das preußisäxe BLG, namen111chxmit.Art. 4 Nr. *2 an*de en m tigsten Als mit der Verkündung der Kaisern en .E lärupg s Kriegszustcmdes .dasBZG- Lin uWir-kwmkü mt und den Schwer- punkt der staatlichen Gewalt 133ng “nach der mikirärisäoen Seite bin verlegte, wareti seine Vmschrlften nur wen1g bekannt, und da die

statten dem Gegner die Einleitung eines starken ngrlffs Fgen den linken Flügel österreichischer Truppen im Styrbogen. ie bier

politischen Verhältniss Deutschlands seit der Emstebung des Geseßes

dié Frage unket fit!) zu erörterndnd bis spätestens Dienstag ei'nén" end;"

.. die KG vielfaib Veranda! haben, kann ek t wund Hmm, daß Befümmunßen des BIG. bei der HandeMg uad ungulJFnLF litben Zwe feln begegneten. Deren Lößmg fiel vorne!)i M) ReichSaericht zu, dessen Zuständigkeit fur die Revision! nstan] ab aus den im Voxdergrunde _ benden Snafoolkäjrikxsnts “gun; Gegenwärtig darf die R€chtsprechung de? RAMSAU) , * BZG. -- auch zufolge der Verfahrenßauderung gemaß d Bundeskatéverordnuna vom 7. Oktober 1915 zur Entlgstunßelt er Strafaertäpte - im wesentltcben a]s abaescb a S?; und die vielen zutage getxetenen Rechtsfragen können ,mmmebrjas geklärt betrachtet werden. So stellt fich denn die jeßt von Re ck - gerickztSrat Conrad in seinem bier angezeigtcn Buche gegebene Luz sammenfaffenr-e Ueberfiebt über die gxunlegenden Euxßkeldungerx e Reichsgerichts zum BIG. als eine e11ch§_vsende„ xuvxrlasfiqe Erkun- 1ung desselben rar, die den Belehrung Suchendxn niemals im Ctläke la en dürfte. ES sei 3. B. auf die nicht weniger als 78 Seiten ein- neßm'nden Bemexkungen zu de: wichtigsten, durck» das GeseL_V0m 11. Dezember 1915 ab;;eänderten Bestimmung in §q95 bivgewxskn, nach der bestraft werden 1511, wer ,ein bei Exkxaxunq des Knexzs- zustandks oder während desselben vom M111tä1befehlsbaber“ im Interesse der öffcn111chen Sicherheit erlaffenes Verbot ubex- niit oder zu solcher Usbertretuna aufwrdett oder anteizL . Der Verfaffer bat al1e rcchtliäyen Gesichtspunkte, von denen seh das Reichkgericbt bei der Arxsleaung der Geskyeworsäzrixten bat [eiten [offen, und die Ergebnis?, zu denen es gelangt ist, xtb€1sich111ch zu- sammengesteÜt. Die Beaxveitung der insgesamt 130 mitgeteiltext Ent- sche1dungen ist derart erkolgt, dot"; die Urteile mLt ihrer Vegrurxdung gruppcnweisk, je unter V0ranste115ng und Hervorbehung der aus lhnen zu entnehmenden Rechtssäßé, smtkmatijcb geordnet m der Form eknks Kommentaxs zu den einzelnen Bestimmungen des GeseYes dargeboten werden. Ein ausführliches Inhansverzeicbnis, eine be1onderc „Inhalts- überficht zu § 9 1) und ein alphabetiscbes SchlagwoüvcxzetÖmS et- leichxern das Nachschlagkn gesuchter Entxäxeikungch ch bochsten Ge- richtshofes. Der Kommentar düxfte aU-Zn, die mxt dsr Handbabyng und Auslegung des BZT berufltcb bsschartigt sink, wj-z guck) weitcren Kielsen und insbesondere der Rechtslehre wertvoük Dtsmje [CisÉLiLK

(GeseZ und Recht währendfdes Kriegszustandes. Yon

H. Te mer, Syndikus. 35 (:*-Uten- GrMSwald, Verlag vun Julius ' bel. Preis 80 .H- -- Der Verfasser,_der im Vergangynen Jahre ein viel beachtejes chr- und Handbuch fur Laien und Jutzfien über das durcb den Krieg zu hoher praktischer Bedeugung gxlangte Schieds- gericthVetjabren nach deutschem Recht als Erganzung seines 1912 er- jcbkenenen Werks über den SchiedIVerjrag als "Vorau'sseyung und Grundlage des sch1€d€r1chterlich€n Verfahrens vcxoffentxxcht hat, gibt in der vorlikgknk-en Schrift einen das Westnjlniée kurz zujammen- kcrffe'nden Ueberblick über die Gestaüurg der Rech1sp11ege Und daß Rcckßkverkebrs während des KciUSzunandes, xinexskxts uber dxe NeÉ-fe der Mililätbefehkshaber als Inhaber wollztßbendsr 4 des Be- lag-ruvgözustadegeseßeU und gesetzacbxrifÜe: (kakpUt 95 des BZW.), andererseits übst die Befugmffß der vaügewW aus „den Gevieten der Geseßgkbxmg Und der Rxäytxpßsgy. Der gxssßgeberxséyxn Gewalt der Milikäcbesebisbaber auf Grund vo'n § 91) OS:“; ZBW. räumt er den w-“iärsjen Spielraum ein. Bei _Exöckeruna der Rechts- vflsge 111115; der vaxlgewalt Werden die FaUx bkhandelt, fur die der Bundeßrat gemäß der ihm in § 3 des Ermacbtkgungsaexeßés vom 4. August 1914 erteilwn Crwächjiguna den" orkexxxllchxn 211€ch1swxg aus- gescHXr-ssen hat, indem kr dic Entjcbeiknng burgerlicchr ReÖtOstteinßkeiten d-n V--rwaltungsbebörden ZUJLWWan [_z. B. 1n 5 8 hex Verordnung über die Regexung des Vkrkckdrs mitKaxtoffsin Vom 12. *.*-1517111915) oder dafür bxsondece Bcböeden und Gerichte bestellt [M (x. B. die Höchsjpreisscbieds Nichte gemäß § 3 der Veroxdnung, betreffend Ein- wirkung Von H? stpmseu auf laufende Vkrtragc, Yaxm 11. Nobember 1915). Anknüpfend an disse SÖiCdÖASÜÖtS befttxw.:7rtet dcr Bsr- Faser, „kaß die Keime einer, neuen Rcchtéen1w1ck1ung, wache das aus 'der Rot 556 Txgks geboxene KriegSnonxäzt entba17,_ nlchx Ubsjc-“rbeu, sondern kräftége Wunew sÖla-zen, dcm“! daraus„fur, 131-3211 nach Beendigun «des“Krkegszustandxs Eim1ch1ungen «Öfen, «durcb dxe mehr als isber die «Verbequbrung eines W111, , - _ , der widerßrkitenyen Interessen gefördert “11,513 ge Ösrxwkkdkx -,Wenn es Zexinge, solche Einrichtungen zur VerhuTung vonProzxffm-3nx-Maffen so werde uns damit aus dem Käeax eine Frucht erachsen, die au polxtischem, geseüfcboftiicßsm und wtrt7chaft11chcm säxebiet _einen Aus- 91e:ch für vielé Schäkigungen infolge DES thsass bisten konnte.

Die“ Kaiserlichn chordnungen vom 28. Dezemher'1899. über 1) die Strafrechtsvaege 551 dem Heere in' Krtkgs- zeiten und 2) das außerordentliche krkweasreäztltche VCT- fabren asgen Ausländer und die Aus::bung der Straf- ger1ch1sbark€1t akgen KxicgsJefangene, erläutkrt yon G. Rotermund, Kricgégericbtsras 1n Minden 1. W., z. Z. FELD- oberkciegscexichismt bsim Eknkralkowmando eines Armxxkorps im Fe1de. 49 Seiten. Hannch, Hxxlwmgsckxe Verlaßsbuäxbaurlung. Preis 1,50 „16. » („116 [ckckck Katsexixchxn VLMLÖUUUJEU 136111 28. DCszbkk 1899 find grundlegknd fur das feldkrisgsgeriebtlxcbe, das fkidgeckcbüiäze und zum Teil auch das fcldstandaerlchtl€che Verfabken. Es 191 bekannt, daß zu diesen Veroxdnmrgext während „des Kcieges 1111) zahlreiche Zwmfelssragen ergebcn_und C-gapzunKZn nptkg qemchcht Haben. Ws w1chti§ste Fragen seien etwabnt-die der ZustandigkUr der einzclnen Gerichte jm Felde, das im Fklde besynders bedeuturgs- 501112 Reäzt der Bestätigung und AuWebung dsr Uctetle, dle Frqage nach Umfang, Wrundlage vnd den wichtigsten VetfahrcnSgrundsaßext der AusländetVZrordvung u. dgl. m. In dem Vormgendm Buche don Rotermund find dikse wie alle and€ren weijelsfragkn eingebénd er- örtert. Der Verfassxr biejet einc erscböv enxdc "Erläuternnq der Ver- ordnunaen, die die in zahlreiében neue'ren „Verfugungen sich findenden Ergänzungen, die Uganaenen Entschetdungen' .und geWmmUten Er- fahrunakn sowie die etnsckxkägtge Ltteratur gewrffenbast Vererth." Bei dsr Rechtöpflege im Felde dürfte s1ch der Kommentar als nußlick) erweisen.

“Kurze Anzeigen eu e ienener Schriften, deren Bcs rechung'vorbek)alf'en bleibt. tÉin rYdungcn sind um: an die Zedaxtto'n, Wilhelm-x straxe 32, zu richten. Rücksendung findet m kernem Falle statt.

Das vétetländkscbe ©55th der Stunde. Rede von Wilhelm Kabi. 0,50 «M. Berlin 177.“ 10, Genthincxstr. 38,

sor Reimer. G 51131: russische Gefahr. Beiträge und Urkunden znr Zeit- geschichte. HerauSJegeben von Paal Robxbach. Heft 1: Ruß- lands Länderaisr. Von chbarY Pople. 1,50 „46; 2. Pext: Bon Axel (“:-ckckmehr. 1,50 .“. Stuttgart,

RULLWFS Esz'szl. . n : orns ' a . .

J I?:eal und Macht. Von Houston Stenzart Chamber- lain. 0,50 5-6. München, F. Bruckmann A.-G. _

Von Lebenslust und Todesgrauen. Kriegserzalsungen von Hans Von Steinen. 2 .“. Y_reslau, Schlesische Buch- druckexei, Kunst- und Verla Zanstalt von S. Schottlaendcr.

Dia volklerzieberthhe Bedeutung der aermaniscben Weltkultur und der Anteil Flanderns im Kulturkampf egen den Albionismus und dxe mosrowitisjcbe Staats- ?dee VMOKUtt L.dWalter van der Bleek. 1.60 „x. Haas,

aale. tto en el. S Das still? Sterben. Von Robert Schneider. Gebdn. 2,50 .“. Halle, Saale. Richxrd Mühlmann Verlagsbucbb. (Max

Große). Land- und Forftwirtfthaft.

L 1) n. 6. September. (W. T. B.) Die „Daily Maki" meldetojzuso Ostengland, ““daß 51: Crntearbeiten dmcb die ungünstige Wittnau elne ernstliwe Unterbretbuna erfahren haben. Seit einer Woche Lat ane When aufgehört. .Das Wetter ist

wintexlickp, und es fällen kalte Regen1chauw