1916 / 221 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 19 Sep 1916 18:00:01 GMT) scan diff

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Tageöordnung für die am Mittwocb. den 27. Spytember 1916, stattfindende Sitzung des BezirkSeisenbabnrats Frankfurt (Ykain): 1- Gesckoäftlich Mitteilungen. 11. Neuwahlen. 111. Fabrylanänderungen. Ftanlfurt a. Pk., den 15. September 1916. Königliche Cisenbabndirektion. Reuleaux.

Bekanntmachung.

Das auf Anordnung des Oberkommandos in den Marken unter dem23. v.M gegen die Firma Robert Berthold Cohn & Co. in Charlottenburg, Meierottoiiraße 1, und deten anabkr, den KaUimann Robert Berthold Cohn, ebenda, erlaffenx Vsrbot des Handels mit Glyzerin babe ich durch Vkrfugung dom heutigen Tage wieder aufgehoben.

Berlin, den 1:3. September 1916. Der Polizeipräsident von Rönnc.

Bekanntmachung.

Dem Meßqenneisier Jacob Müller, in Duiseldbrf, Liefergasse 1 wohnhaft, geboren am 24. Jiddkjnber1868 zu Dussel- dorf, babe ich auf Grund des § 2 Abs. 2 der Bundcxraisvewrdnung vom 23. 9. 15 (RGBl. S. 603) 1":er die Fkrnbaltung unzubsrlqssigkr Personen vom Handel die Wiederaufnahme des ihm durcb! Verfugung vom 5. Juni 1916 untersagten Handels mit Nahrungs- und Genußmitteln aller Art wieder gestattet.

Düffeldorf, den 16. September 1916.

Die Polizei-VerWaltnnq. Der Oberbürgeimcister. In Vertrejung: Dr. Lebt.

Bekanntmachung.

Auf Grund der Bundeskaisvi-rordnung dom 23.Scbtember 1915, betreffend Fexnbaltung unzvderläisigér Personenkbom Handel (RGBL. S-603), babe ich dem Kaufmann Chanant Spießbsrg bier, Grenadiersjraße 7, durch Verfügung vom heutigen Tage: den Handel mitNabrungGmitteln Wegen Unzuverlafsigkeit in bezug auf diesen Handelsbetrieb untersagt.

Berlin, den 12. September 1916, . Der Polizeipräsident. von R (inne.

Bekanntmachung. *

Den Fleiickpermeisikrn Hermann Sturm, Dammsiraiie Nr. 17, und Gustav Franke jun., an der Geisel Nr. 2, in Yéexieburg ist auf Grund der Bestimmungen des Geicßes dom 23. September 1915 und der Ausführungsbesjimmunßen vom 27. ,Sxptember 1915, Amts- blatt 1915 Sein: 293, Wegen Unzuberläisigkeit die Ausixbung ihres Fleiichercibetriebes aus die Dauer bon 4 W'oche'n, vom 13. September 1916 an, untersagt.-.G.leichzei114 wnd festgeseßt, daß die von der “Anordnung Betrxffencn die Kosten der Bekanntmachung zu tragen haben.

Merseburg, den 12. Sept-ember 1916.

Die Polizeibcrwaltung. I. V.: Wolff.

Die von heute ab zur NuSgabe gelangende Nummer 25 der Preußischen Geseysammlung enthält unter

Nr. 11534 eincn Erlaß des Staatsministeriums, betrßffend Anwendung des versinfachien EnteignungSverfabxenH beider Yusiibung der den Anbaliiscben .ii'obldnwerken, AktzengesckiickMft inHalle (Saale), zwecks regelrechten Foribeiriebs 1[)1*e5B1'a11n- koblenbergwerks Elisabeth bei Mücheln verliehenen Enteignungs- befugnis, vom 4. September 1916, und unter _-

Nr. 11535 einen Erlaß dees StaatsministeriUMS, beidemend Anwendung des vereinfachten EnteignbngSverftibrenI bei dcm Bau der Staatßbabnstrecke Neuwied-Koblenszcnqel Us1d der Verbindunngabn bci Remagsn sowie bei dem Außbau de_r Staatsbabnstrecke Bengel-Ebrmig, vom 12. September 1916.

Berlin 117. 9, den 19. September 1916. Königliches Geseßsammlungßamt. Krüer.

Yichtamtlicßes. Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 19. Sepicmber 1916.

Seine Kaisexliche und Königliche Hobcit der Kronprinz hat am 7. Sevicmber, wie „W.„T. B.“ meldet, den nachstehenden Yirmec-Tagesbefehi erlaiien:

„Seine M*ajestär der Kaiser hat mir chtC dasEichcm laub zum Orden 1,0111“ 1e- 11:1 61-150, Verlieben., Die An- erkennung, die in dikskr bobkn Außxxichnang likgt„gilt mchtnur nur, sondern Vor allem meiner bruden Armee. Sie iii dkr Dayk Seiner Majestät für das, was die Armee geleistet hat in denKämpfen vor Verdun. Heute, da der Feidzng 13063 nicht zum Ybschiuß aebrackot ist, läßt sich die Bedeutupg dieser Schiachtem die wir dem 21. Je- bruar fast ohne Untexbrechung geiobt haben, ihr Einfluß auf den Gang des großen Krieges, den Deutschland um seine Existenz xu führen gezrvungen ist, noch nicht annähernd'überseben. “Fest steht nur das Eine, daß selten in der KriegSgesÖttbte von einer Axmee unter schwierigsjen Vetbäitniffen io Gewaltiaes verlangt und ge- leistet wurde an kübnem Wagemut im Angriff und an tod89mutiger Widerstandskraft beim Feßhalten des Erteichten.

Kameraden, der großxn Aufaabe, die uns gesieUt war, habt Ihr Euch gewaähien gezeigt. Meines unauslbséhlicben Dankes sLid

r (1118 Zeit gewiß. Jh Der Oberbefehlshaber. W i l b e l m , Kronprinz des Deutschen Reichs und bon Preußkn.

Anläßlich deH HeidentodeS Seiner Hobeil des Prinzen Friedrich Wilhelm vofn .Hessxn hat Seine Majestät der König von Bulgarien an die Hohen Eltern folgendes Telegramm gesandt:

„Tief nfchüttert von der schrecklichen Kunde, die ich soeben erfahre, sage ich Eurer Hoheit und der Prinzessin mein tie'stes Beileid- Der Heldentod Ihres tapferen Sohnes gebt mir sebr nahe, und sein Andknkkn wird bki mir und meiner Armee under- geßlich bleiben- Ferdinand 11.“

Die vereinigten Ausschüfie des VundeSratS für, Handsl .und Verkehr Md für Iusnzweien hielten heute eine Stßung.

_ irgische Verlustliste.

Gestern wurde anf dem Dreifaltigkeiiskix'chbof iy der Beramannstraße der Geheime Hosxat Willtbscho, fruherer Voistclwr des Chiffrierbureaus un !Auswarttgen Amt, zur leßten Ruhe bestattet. Der Verstorbene. welcher ein Alter von 82 Jahren erreicht hat, _ * Viquärtigen Amt von 1857 bis 1911 an. Er nahm an dem Feldzug 1870/71 als Chiffreur im Hauptquartierk der Armee teil. Mit ihm ist der lebte Ms dem'Kretse der Beamten, die damals den Stab des ;Fursten BtSmarck bildeten, dahingegangen. Seinen wichtigen uiid verantwortung? vollen Posten hat der Verstorbene bis 11) sem hohes Alter Mit hingebender Pflichttreue versehen. , Some Verdienst? wurden durch zahlreiche in- und ausländische OrdenÖaertchnungen anerkannt. Bei seinem am 1. Oktober 1911 erfolgten Aus- scheiden aus dem Dienst erhielt er den Kronenorden 11. Klasse mit Briiianten.

Die Preis e der auf die militärische Anordnung fur 9.11armeladenzwecke beschlagnabxnten Vflaumci) ;und Aepfel sind durch Anweisung cm dre zum 5211113an ermachtigten Aufkäufer laut Meldung dei; „W. T5 .“, wre folgt, gkregclt: Für Hauszwetichen gilt der bestehende Erzeggerböäxiipreis Von 10,»- «zz, für Wirtschafisävfel, zu denen aueh die 961chnttslten WZ?) abgefallenen Aepfel der Tafeliorten gehören, wird bis zu 7,50 „jk- fur den Zentner gezahlt. Fiir Fabrik- und W rtichxftsäpr€l wird nach Beendigung des Einkaufs für dis ZiiéarmeladenVZtiorgung ein allgemeiner “mäßiger Höchstpreis festgessyx werden. Die Marmeladen- preisc werden ipäter so niedrig feiiges-«Yt Werden, wie es bei den derzeitigen Einstandspreiien irgend angkhi. Die Unmöglichkxit, anders als durch.Vesch!aqnabme den Z))éarmemdetzherarf zu decken, ist, wie nochmals betont wird, durch die in den meritexi Teilen Deutsch- land?; und in den besetzten Gsbietcn nur geringe Apfelernte und durch die stark g-iieiaerte Kaufbtst der wobibabenderen Bkvöikerung hervor- gerufen. Durck) l-Ztere wäre bei der Knavpbkit an Ware ohne Be- schlagnahme die Versorgung der ärMeren Bevolkerunq m_it Marmelade unmöglich gemacht wwrden. Die Verwendung im Hausbaklkt zum Frischderbrauck), zum Einkochen und zur Mosibersteljung inc de'" eigenen Bedarf des Erzeugers bleibt nach wie bor unbeschränkt.

Mit Frankreich schweben zurzeit Unierbandlnngcn iiber eine gegenseiiixic Vcreinbarmm„1mcb der kriegIgefangene Brüder und sonstige nabe Verwandte, u.Ä.„auch “Freunde, auf Antrag in ein und demselben KriegH- acfangencnlager vereinigt werden können. Ob die Vereinbarung znstande kgmmi, ist noch ungewxsz. Ist einer der Brüder usw. Offizicr, währeUd dex andere'zu dc-n Mannschaften bis einschließlich Fdidwebei gehort, 19 Wird eine Ver9i11igunn vorauSsick)1[ich nicht möglich sem. G9s11chc, die bezwecken, Verwandte und Freunde 1111th „den 171117553- gefangcnen Dvnticbm in Frankreich 311 vereinigen, smd mdqiichst bald an das Preußische Kriegsministerium, Abteilung Kriegs- gcfangcnenschux), zn richten.

Der heutigen Nummer des „Reichs- und Staatsanzeigers“ liegen die Angaben 1163 und 1161 der“ Deutschen Verlustlisien bei. Sie enibalien die 10. Liste der (1116 Rußland zurückgekehrten preußischen Ansians'cbgefangenßzi, die “737. preußische, die. 301. baxzariiclw und dle 465. wnrttem-

Frankrcickj.

Die in Paris eingetroffenen iialicniscbcxi Minister fiir Handel und fiir TransPori batten gestern 1110111211 ihre erste Besprechtrng mit den» :Uiinistcr Clcmenici “11er Fragen des TranSporis und 061" f1“01130s1's(1)- italienischen Einfuhr. Die Minister „werdcn mfdieier Woche ii)reBLsprec1)1mgen fortssizen msd sicb Ucrmuiltci) znr Front begebon, eizo sid nack) Italica zurückkehren. Verschiedenen Blättern zufolge idilcn Bcrbände yon

20- bis 45jäbriqen algerischen Eingeborenen Jill 67111- siciinng in die Landwirtschaft und Industrie Frankreichs ge; bildet werden. Man hofft anf freiwillige Ste ung der Em- acborenen, sonst solleii Zwangsnmßregsin (111112113211st werden. Ddrxirie11§minister,dcr Arbciicöminister und dexGeeralgouverncur bon Algier wcrden sich in dioser Frage veritändixien.

Niederlande.

An Sisile des, VizeadmiralI Frédéric Pinie ist dsr Konicr: admiral Ian Anion *.).ikariims Bro 11 zum Kommandanteit dci“ Marine imd 311111 Elch ÖSV Marincdypmriemcnis in Nieder- [(indisck) Indien ernannt worden.

Sckmwiz.

Dic außerordentliche Herbsttagnng der Eid- genössischen Räte ist, wie die „Schwcizcrische Telegrapbon- Agentur“ meldet, gestsrn nachmittag eröffnei worden. Der Nationalrat Präsident Eugster eröffnete die Sißung nut einer längeren Rede, in der er mahnte, sich einig und entschloiidn um den BundeHrat zu scharen, dessen Tatkraft _1md_ Energid, dessen bingebender Tätigkeit nnd weitsichiigem Blick die _Sci)rdetz es zu verdanken habe, daß sie bis heute durch die Fährmffe des Krieges hindurchgekommen sei.

Türkei.

Die Verwaltung der o§maniichen Staatsschuld "veröffdnt- licht, wie „W. T. B.“ meldet, eine Mitteilung bezuglich der Neuaußoabe von auf den Ueberbringex lautenden Geld- scheinen im Betrage von 30 Millioiien Pfund mxt Zwangskurs entsprechend dem kiirzlich zwischen der oEmamscben Regiermig und der Verwaltung der oswaniickjen Siaatsschxtld Unterzeichneten Vertrage. Der Geldwert dieser Scheine wxxd von der Régierung bei der Verwaltung der StaatEschuld m Schaßscbeinen hinterlegt, die in Konstantinopel zu bestimmten Zeitpunkten in (Hold rückzahlbar sind. Die Riixknglung begmxit zwei Jahre nach Friedensschluß, und zwar Ut jedes Jahr em Fünftel der Gesamtsumme einzulösen.

Griechenland.

Nach der Miliic'irrevolte in Saloniki, die „wenig Anklang gefunden bat, Und nach dem unerwarieiey Ziixxck'tritt ,';Zaimis wollen die _revolniioniiren Kreise in Saloniki, xme dcr „Secolo“ meldet, die Lage dadurch klären, daß sie ganz Grie isch-Mazedonien und die altgriechischen Inseln von

gehorie dem ZeFündeten und den Ereignissen in Athen abhängen.

[ s jenen. Es sei jedoch .schwierig, zu sagen, wieviel ZZZHYFYFUZMZU für sie Verwirklichuna dieses Planes des nationalen Verieidigungökomiiees m Saloniki bestehe, dessen

belschränkte Tätigkeit unter aÜgemeiner Teilnahmslosigkeit er-

Die politische Entwickelung in Saloniki werde von den

Amerika.

n Uru nat) ist ein neues Ministexmzn gebildet woran, dar,; sigck) laut Meldung des, „W. T. V.w113 fdlg't zu; sammenseßt: Inneres: Dr. Iulw Murq; (Iiuswaritgecz; Dr. Baltasar Brums; Finanzen: Dr. Mart111|§.Mar1111ez; Unterricht: Dr. Emilio Barbaroux; Jydusmex Dr. ZUM J. Amezaga; Oeffentliche Bauten: Santiago RWUS, Heer

und Marine: Joaquin Sanchez.

Affen.

us Soeraba1 a wird dem lesierdarper „Handelsblad“ vomYC September )gemcldei, daß Major 513.13. van dex Linde, der sich mit zwei KZmpagmen Lui Fern ZULETZYYYTH Leingixx

' , an allen «eiten von ;;em erz _; , : Jefijbbeibunqext mii ihm sind qbgeichmtten. Cc.“- besteht (1er keine Gefähr, da der Feind memq Gewehre bcsrizt. _ . Einem i)o[1ändisch-indischen Blattx'wxrd aus Dja_mb1 bo- richtet, das; die Bevölkerung mehrere Jitbrer dcr Aufstmidzischcn zu Radschs ausgerufen babe. Ucberakl „l)errsckx ]eizi Unf- ruhr. Mie telcphonischen nnd telegrapbffchen Verbindungen seien1mtcrbrochen. Selbst in der Stadt D1an_1_bt fubld man fick) bennrubigt. Die öffentlichcn_(§ebaud§ wnrden bewacht. Dis Truppen seien anf ihrem Mariä) fortwahrend von Rechen

umzingelt.

Kriegsnathrichten.

Großes Hauptquartier,19. September. (W. T. B.) Westlicher Kriegsschaupjlaß. .»)cerecZgruppe Kronprinz NudpreckU. _ Jm Som m egebiei" unter dem Eixifiußsii)1echierW1tierixiixx keins größere Kmnpfhnndlung. Die Yiritllcrieiciiixikeit war gleich.- wobl teilweise sebr [)efiia. Oestlici) von (13111 ck 1) und voi Combles iiberlicszen wir einige voiLkomrnen_ zusaizxmcnz geschossene (Gräben dem (Gegner Und schlugen TUMUJNUL dex Belldi) imd Bermandovillers ab. Heeresgruppe Kronprinz.

Links der Maas: gelangte ein französischer Angrin'am Westbmige des „Toten Mannes“ vorübergehend in emen unserer Gräben.

Oestiicber Kriegßschauplas.

Heerexzqruppe des Gcneralfeldmarschalls

* Prinz Leopold von Bayern. _ Dcniiche nnd ösierrcichisch-ungarischZ Truppsn des (Iixncrals von Bernhardi stürmten unter “(FÜHT'UUJ des (dßncrai- 1011111111112; Clansius den stark befestigten russischen Brückenkopf nördlich von Zarecze am Siochod 111101121- folgten den Feind bis auf das Ostufer. 31 Offiziere, 2511 Mann und 17 Maschinengewehre smd m unsere .'mnd _e allen. &“ chifPerepeliniki (zwischen-Serstk) und Strypa) nahm eine deutsche Jägerpatrouiiie 2 Offiziere, 80 Mann gefangen.

Front des Generals der Kavallerie Erzherzog Carl.

Dcr (Hexietinnxiriff an der Nara] owka brackzic 11115 wwiierc Erfolge, Die Zahl der Gefangenen [st 1111] mehr (1164200 gesiiegcii, ' _ * In den Karpathon don Smotrcc [US 111 dre (Hexicxid von Kirlibaba lebhafte Ziiiinpfc. Verschieden? starke rni'sisxiw Angriffs sind znriici'geschlagon, tm Indowa-(chiet erlangte der Gegner kleine Vorteile. ,

BdiderseitI von Dorma Watra_ erltiicn Russen 11111) Rumänen bci vergeblichen Sinrmvcriucixn sch w 0 re „Bci; luste.

„In Siebenbürgen sind die Rumänen siidöstiiii) von .Höixing (.Hatözeg) diirch Truppen ch Gejwi'ailcuiimntö von Stanbs gcscblagcn. Sie werden 1101101111.

Balkan-Krisgsfthauvlaß. Hecreßgrnppe des GencralfeldMarschallö 0011 Mackensen. „(*in die Nestern berichtete rn ssisck) -rnmä11ische Stellu'n !! sind die Ucrbiindeicn Truppen an mehreren Siccht 6111- gedrnngeu. Mazedonische Front. Jm Becken 0011 Fiorina babcn sich neue Kämpfe entwickelt. DLL“ Erste Generalquariiermeisior. Ludendorff.

Oesterreichisch-ungarischer Bericht. Wien, 18. September. (W. T. B.) Amtlich wird ge-

meldet: Oestlicher Kriegsschauplaß. Front gegen Rumänien.

Südöstlich von Hatszeg (Höying) neue erfolgreiciie Kämpfe. ES wurden gestern sieben rumänische Geschüßc und mehrere Maschinengewehre eingebracht. _ _ Nordöstlich von Fogaraé: ist der Feind obne Kampf 111 Köbalom (Jieps) eingerückt.

„Heeresfront des Erzherzogs Carl. '

In den Karpathen griff der Feind zwischen der Drei- länderecke südwestlich von Dorna Watra und Hm niawa'an zahlreichen Stelien an. Die verbündeten Truppen Schlagen 1[)n überall zurück.

Beideréeits der Lipnica Dolna führte ein Gegenangriff der dort ämpfenden deutschen Truppen fast zur völbgen Wiedergewinnung der vorgestern vom Feinde genommenen Stellungen. Nordöstlich des eben genannten Ortes wehrten oitomanischo Regimenter im Verein mit ihren Verbiindetsn starke russische Vorstöße in crbiitertem Ringen sickl- reich ab. Die Armee des Generals Graf Bothmer brdtck)le

11 Gri enlaud trennen,! und unter die provisorische Regierung

,16 lefiziere, mehr als 4000 Mann, 16 Maschinen- gewe re em.

Heeresfront des Generalfeldmarschalls Prinz Leopold'von Bayern.

Bei der Armee des Generalobersten v on Böhm-Ermo [li erneuerte de_r Gegner aostexn nachmittag zwischen Zborow und Perepelntktnseme A rtffe. Die femdlichen Muffen mußten zuberali der zahen Au _ auer der Verteidiger weichen. Die Urmegdes Getieraioberiten von TerSztyanSki hatte nur mehr emen 'schwachltchen Vorstoß abzuwehren. Andere Angriffs- versuche wurden bereits im Keime erstickt.

Jtalienischer Kriegsschauplaß. 5 Gxsiern erneuerte die italienische dritte Armee die Zugriffe gegen unsere ganze Front auf der Karst- Yochflache. Auch an diesem vierten Schlachttag behauptetxn 'diejzahen Verteidiqer ihre Stellungen. Wo der Fxmd m,.dte ersten Gräben eindrang, wurde er durch Gegenangriife zuruckgeworfen. An vielen Stellen aber brachen TLM? Vdrstoße schon im konzentrischen Feuer unserer braven UrttlLertd unter schwersten Verlusten zusammen. Das bewährte Infapterteregiment Nr. 87 hatte bei Lokvica hervorragenden ?Unterl an der exfolgre1chen Abwehr des feindlichen Anstnrmes. Jm Noxdabschmtt der Hochfläche schlugen Abteilungen des .anante'rtere iments Nr. 39 drei Angriffe der italienischen Grendeterel lutig ab. as ebbafie (Heschii feuer von der Wi a bis in die

Gegend von Playa hältßan. pp ck

'An der Fidims-Tal-Front wiederholten sich dic VLB"- gebltchen Vorstoße schwächerer Abteilungen gcgcn unsere Steliungcn auf dem Fassaner-Kamm.

Südöstlich er Kriegsschauplaß. Unverändert.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes. von H oefer, Feldmarschalleutnant.

Bulgarischer Bericht. Sofia, 18. September. (W. T. B.)

Großen Generalstabes. (Bestern, am 17. September,

Mazedonische Front. 11011211 012 vereinigten russischen, französischen und sc-rbtschen Truppen unsere Stcilungen um Lorin (Flo- r1119)_crfo1glos angegriffen; alia feindlichen An- Urlfse'__slnd durch 'Geogenangriffe abgewiesen worden. Am!) Anqrine gegen die „Höhe Kaimaktschalan wurden abge- mie'en.' Im Tal der Moglenißa daS gewöhnliche eritllxrte- und Jnfanteriefeuer, im Wardarial schwache?- (H'eschußfeuer. Ani Fuße der Belasißa Planina haben nur vqrgeschobene'1talienische Abteilungen bei den Dörfern Maimsa, “Garni Poroj und Dolni Voroj angegriffen Und 5 Offiziere und 250 Mann vom 62. italieniscben Regiment gefangen germmen; außerdem blieben 2 MaschinengeWebre “m unserer Hand. Länqs der Struma unbedeutende In- fanteridgeiechte 'zwisckwn Vorpostennbteilungen.

Die feindliche Flotte hat das Dorf Prawischta beschossen,

Dobrudscha: Der Kampf, der auf der Linie dcr Dorfer Maraiui, Monuk, Nrabadscbi, Ko- kardicba, Cobadinu und Tusla begonnen hat, entmtckeli sick) zu unseren Gunsten; infolge von Gegxnangrtffen haben wir die Dörfer Sotului, Schrol und Wassink beseizt, in welchen wir 5 Geschüize und 4 Mdschinengewehre erbeutet haben. Am 15. Septembér Iden Wir nach kurzem Gefechte die vor Ankunft unserer Truppenfvon der Bevölkerung geräumtc Stadt Mangalm_ b csexzt.

Ilm User ch Schwarzen Meereß Ruhe.

Minister Rados [ a w on).

Meldung des

Türkischer Bericht.

Konstantinopel, 18. September. (W. T. B.) Vor- spiitet eingetroffener amtlicher Bericht vom 13. September.

An der Jrakfroni griffen die Engländer in der Um- «_ebung von Nassirieh am 9. September Unsere Front mit einer etwa 5000 Mann starken Truppenmacbt und verschiedenen (Heschiiizen und Maschinengewehren an, wurden aber zuriick- gciborfen und verfolgt, wobei sie schwere Verluste e_rltttcn. An den übrigen Fronten kein wichiige§ Er- eignis. Der Steiivertrctende Oberbefehlshaber.

Der Krieg zur See.

Berlin, 18. September. (W. T. 25.) Nach amtlicher Bekanntgabe der englischen Admiralität soll am 16, September Vormittags cin Geschwader englischer Seeflugzcuge die schweren Batterien bci Ostende bombardiert haben. Wie uns von znständiger Stelle mitgeteilt wird, hat ein solcher Angriff nicht stattgefunden. Dagegen bat in der Nacht vom 16. zum 17, „September ein feindlichesr Flieger versucht, FeebSrügge anzugreifen. Er warf seine Bomben unschädlich in

ie ee.

Wien, 18, Sopicmber. (W T. B.) Amtlich wird ge- meldet: In der Nacht vom 17. (Ulf den 18. hat Ein Sceflug-

zeuggeschwader neuerdings die BahnhoféZanlagen von Mestre erfolgreich mit schweren und leichtenBomben belegt urid in Bahngebäudeü "zahlreiche Treffer erzielt. ' Troß heftigster BLfchießung smd die Flugzeuge unversehrt eingerückt. Flottenkommando.

, Berlin, ]9“. September. (W. TB.) Am 18. September griffen unsere Flugzeuge wiederum vor der flandrischen Knite stehende feindliche Seestreitkräfte in Stärke von 2 Monitoren, 16 TorpedobootSzerstörern und einem Flugzeug- Mutterschiff mit _ gutem Erfolg an. Auf dem ngzeug:Muiterschifi wurde einwandfrei ein Treffer beobachtet.

tederum wurde ein Flugzeug eines zur Abwehr unserer Flug- zeuge erschienenen feindlichen LuftgeschwaderS zur Landung auf holiändischem Gebiet gezwungen.

Wohlfahrtspflege.

Die_leitknden Personen der Eivricbtungen zur Fürsorße für die beickmdigikn Krichieiluebmer, die aleald nach Krieaßausbruch in allen Txiicn des Reiches entstanden sind, haben sich im September 1915 zu einem Reichsausschuß der Kriegszbeicbädiaten- fursoxge in Berlin zusammengeschloffen. Dieser Ausschußsjeüte sich die Aumabe, die angeschlofienen Hauplfürsorgeorganiiationen zu beraten und durch Aufsikllunq einheitiicher Grundsäße und Richtlinien eine aZwiffe Gleichmäßigkeit der Fürsorge in ganz Deutschland bkrbeizu- fuhren. merbaxb des Reichsausicbuffes, dem zurzeit alle Hauptfür- soraeorgamsatiouen Deutschlandß angeböxen, ist ein Reichßarbeitöausscbuß gexbildet wordeti. der dazu beraie'n ist, die zur Förderung der Fürsorge noltgey Bxschliisse zu faffsn und ihren Voüzug einzuleiten. Die Gesckyaftsfnhxng liegt dem Vorsitzenden ob, dem hierfür die Reichsgescbailsstelie zur Seiie siebt- Zur Vorberatung dks Arbeits- stoffes könne"n Sonde1ausschüffs gebildet werden. Nach den Mitteilungen bei dcr Colner Tagung besikbm zurzeit 10 Sonderausfchüff-, die bereits umfangreiche Arbeit geleistet haben. Es liegen etwa 150 ge- druckte Berichte über grundsäßlicße Fragen der Kriegsbescbädigtenfürsorae bor. In etwa 90 Sißungen Wurden s1€ eingehend erörtart und zum arosx'en Teile zur ab|chließsnden Behandlung gebracht. Weitere Problkme, die_ml Laufe der Zeit aufdetaucbt sind, Werden der Untersuchung und Prufung unterstelit. Die LiUgemeinhetr hat bisher don der Arbeit des Reichsausschuffes nicbt aÜzuviel vernommen. In alLer Ruhe und StiÜe haben berufene Männer aus ganz Deutschland fich an die Lösung der ge- stellten Anfgdben gemacht Bci der Cöln-r Tagung ist der Yeickysaussckyyß zum erijen Male an die breite O5ffsnt1ichksit aetrcten. (“xiivaq 1500 Milneiwier aus allsn Gauen dcs Dkulschen Reich€s sind in Coln zuiammengeiirömt, um den Vorträgen beizuir-obnen. Diese Tatsache"mttten in Einem geivaktigen Kriege zeigt, wie schr alle Kräfte dkr Bxevolkeryng an den Jursorgcaufgaben des Krieges teilnehmen. Sie iii zugleich ein BLWUS dafür, daß der Réichaussubuß es ver- standen hat, auch ohne große öffentiiche Bstätigung ftcb Ansehen und Anerkennung zu verschaffen. Jn eincr großen Zahl um- faffender Berichte, „die von bexufsnen Männern erstattet Wurden, sind in Coin alle' (Gebiete der Kriegsbeschädigtétifüxsorge bchandelt Worden; Die Versammlungen waren bis zur leßtsn Stunde außer- mdentltch i_jark betucht- Angxficbts der umfangreichen Tagesordnungen, deren Bewaltiguna aroßx Amprückoe an Redner und Zuhörer fieUte, chif diesem Umstande besonders; Bedeutung beigemiéssen werdkn. Die Boritage gaben zqusammmgenommen ein nahezu boliständiges Bild des gegenivartigen Standxs dkr Fürsorge; der Ver- bandlunasbericht, den dsmnächst der ReickWauIscbnf; im Druck der- offentlicbt, wird deshalb nicht nur für die Teilnehmer der TEAMS, sondern fur alle in dethicgsfürsorge tätigen Personkn aus;:rordentLicb werkyyil sein. Besonders eindruckSboU wirkte der Umstand, daß auf diesem Gebiete alie Kreise der Bevölkerung ohne Untetschied des Starires, der Partei und des Glaubens sich zu gemeinxamer Arbeit zusammengeschlossen haben. Dieses Zusammenwirken it in Cöin immer wieder hervorgetreten. Auch in dxr lebhaften Diskussion trat das außerordentliche Interesse der Allgemeinheit zu Tage. So gestaltete sich die Cölner Tagung |U emex der wirkungsvollstexi sozialen Veranstaltungen der leßtcn Jahre, die m den "Weiteitezi Kreisen Beatbtung finden und für die Sache der Kriegsbcschadigteufarsorge von reichem ngm sein wtrd.

Literatur.

-- Zm 10. Heft der SÖrift-nfolac: .Weljkultur und Welt- bolitik" bat dsr Tübinger .Hisioriker Profzssdr Dr. Johannes Hal_ler eine interessante Arbcit über Wißmarcks Friedens- schlufse viröffentlicht.' (Verlag Von Bruckmann in München; 2 95.) Nach einsr Einleitnria, in der eine Reihe wichtiger Friedensschlusjs „der vvrbrSmarckjchen Zkit * glüékiich: und vxr- ieblZe _, genrxift werden, gibt HaUcr eine Geschichte der Friedens- schlusse m YUM, 1864, in Nikolsburg und Prag 1866 und in Versailles 1871, eme Darsiellung, bei der er alis wichtigen Quellen und geschichtlichen Darsteüungen verarbeitet hat bis auf Erich Brandenburgs neueste „Bücher .Die Reichßgründuug' und .Unter- fuchungen und Akxensiacke zur Geschichie der RsichMründun ', die bei Absähluß der borließcyden Schrift, deren HerauSgaZe fich verzöaett bqt. noch nicht borlagsn. Der Leser, auch der mit den_Eimelbettk-n der gx1chichtlichen Vorgänge nicht näher Vertraute, erbait auI Bauers DariieUxmg ein klares Bild Von der Von Bi5marck bei sciyen inedenNcblÜffen bkriolgt-n Poiiiik, ihren Vorausseßungen und Ziylxu. Er €1ké1111t bewundkrnd die Politische Kunst dss großen Staatsxnanns, der LJ gelang, Oesterreich an die sch1eswig-bolsieiiiischen Intxrenkr) zit ketten und dadurch eine drohende (Einmischung der neu- traie_n (Hroßmääxte, dornkbmlicb diejenige Englands, in eine rein deuticbe Angelegxnheit zu derbindsm; am Friedensschluß des Jahres 1866 lernt er, die Gabe Bismarcks bewundern, mit bellseberischem Blick durch diL Schonung Oesierreich die europäische Politik auf Jahrzehnte im byraus zu überschauen und in seinkm Sinne festzuleaen. Nur im „Versailler Frieden babe ViSmarck sein Ziel, die deutsche Einheit dadurck) zu sichern, daß er Fraukreicb 1eines vorspringenden Glacis beraubte, nicht ganz erreicht. Ver- mutlich habe ihn die Sorge Vor einer europäischen Einmischung daWn

abgehalten, seine ursprünglichen Forderungen, die auch Belfort in sich

schlossen, vollständig aufrecbizuetbaltm. ImStklußwort betont ofeffor Ogüer, dai"; es ihm ferngeleaen, mit seinen Auviübrungen- . 1) Was wie“ eine Theorie der Frieden51chlüffe nachisvsdrck“ bieten 'm 'von?!“- JedeSmal babe Bißmaick anders verfahren. 1864 habe er in „det Friedenöurkuude das Ziel seiner Politik noch vöniq im Dunkel gelaiim; 1866 habe „er die Welt mit der Gestalt, die er den Dingen gab, plöslttb überrascht, 1870 dagegen habe er seirr Ziel fast vom ersten, „Tage an laut verkündet. Die Geschichw blése'ebkn kein .Repetbucblem“, und ihre Erfahrungen ließen skb Ui? untmitelbar verwerten, Weil die Witklichkeit immer unter neuen, "vfb nicht kageweseyen Formen erscheine. Man könne aber troßdem aus Biomarcks Beispiel Weisheit lernen, die allgemein este, allaemeiu Lustig! Wahrheiten, die fick) auch aus seinen FriedenssYlüffen erkennen lassen. Die erste und oberste sei ein scheinbarer Gemeinplaß, den chu mit Shakespeare in die Worte fassen könne: „Nichts ist obne Rucksicht gut“. „Was 1866 zwinaende Notwendigkeit war, den Be- fikgixn zu scbynen, um ihn zu versöhnen und zum ? reunde ewinnen zu konnen, ware 1871 Torheit aewesen; was 1864 sie Klug eit War, das Problem ungelöst zu lassen, das wäre in jedem anderm Falle aedankenloser Leichtsinn“. . . „Jeder Friedensschluß hat einen Janus- kopf, er beendet einen Abschnitt und eröffnet einen neuen. Der Laie ist nur zu geneigf, vor allem das Erste Antliß zu sehen. Ibm erscheint der Friede ais das Ende des Krieges. Wer schärfer blickt, wird das; Wysentliche auf der anderen Seite erkennen. Dre Partie geht ja stet?"- weiter, es gilt also nur die günstigsten Piäße zu beießen für die Fort- seßung. Jm Friedensfchluß nimmt der Sieger seine Aufstellung für“ neuen Kamdi.“ Dazu sei die höchste und seltensie Fähigkeit des MZnschen, Divination, bon nöten. Einen Ansiprucb von Wißmarck besaßen wir 1reilich, der wie ein Dogma des Friedensschluffes aussebe. Er habe in bezug auf den Nikoleburger Frieden gesagt: „niemals nehmen, was man haben kann, immer nur, was man braucht“. Auf die Frgge, was Wißmaick wohl am Ende des gegenwärtigen Krieges tun wurde, gibt Haller folgende Antwort: .Er würde sich nicht danach- umsehen, was andere täten oder getan haben, er wüßte von allem Anfang, was er zu tun hätte. Bißmarcks Friedensschlüffe sind gerade? darum solche MeisterWerke, weil er fie selbst emacbt bat. Sie sind die seinen nicht nur, weil er sie unterichrieben Fat. Wissen, was man braucht, und wissen, was man will » das ist die große Lehre, die aus seinen Friedensschlüffen wie aus allen seinen Taten spricht."

Land- und Forßwirtsrhast.

Saatensiand in Dänemark.

Der Kaiser'licbe Generalkonsul in Kopenhagen berichtet unterm 11. d. ZN; Die am ]. Sepiember d. J. borgenommcnc und nun- mehr Veröffentlichte Schäßung dc's Saatenstands in Dänemark ergab nach dem Bericht d-s statistischen Amts das nachstebend_ wieder- aeqebene Resultat, wvbei die Beurteilung durch Zahlen bon iolgen'der Bedeutung aitsgerückt isi: : besonders gut, 3 : etwas unter ZNittelernte, 5 : etwas über Mittelernte, 2 : mäßig, aber nicht schlecht, 4 : Mitteiernte, 1 : schlecht. Die Schasung des 1. September d. I. ergab im Vergleich mit dem 15. August 1). I. für Jütland

dix Inseln Quantität Qualität Quantität Qualität

Saaten: 1.Sebt. 15.Aug. 1.Sepx. 1.Sept. 15. Aug. 1. Sept. Weizen . . . 4,4 4,5 3,6 4 Roggkn . Eerste Hafer . . . Mischkorn . „Hülsenfrüchte . Buchweizen , Wurzßifrüchte : Kartoffeln . Nkobrüben . . Runkelrüben . Koblrüben . . Türniven . Zuckerrüben

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„05.

London, 18_ Septkmb-Zr. (Reuter.1 Das Ackerbauamt hat einen Bcriäyt barbxientlicht, nach dem die Ernte im aUgemeinen gut stehen soll., Es hertscht aber Vkangel an Arbeitskräfien. Ja den maisten Tytien des Landks helfen Frauen und Soldaten dkn Bauern bci dsr Einbringung.

Verkehrswesen.

Dkk? Paketdxrkebr nach der Türkei hat, wie „W. T. B." meldet, bis auf weiteres wikder eingestellt Werden müffexi.

Nr. 20 des „.EisenbahnderordnungsblaTtS', beraus- gegeben im Köniqltcben Ministerium der öiientlicben Arbeiten, vom 14. Sypiember 1916, hat folgenden Inhalt: Bekanntmachung des Reich€€isenbahnami§ Vom 25. August 1916, bktr. Aenderung der Anlage () zur (EiienbabtJVerkbrSordnupg; Erlaß des Staats- minisieriums vom 19-Augu1t 1916, betr. Anwendung des Vereinfachter; EntkigmanÖVLtftlbrens bei dem UmbaU der Vorgebirgebabn Cöln- Bom [Md dem NMbau der Eisenbahn Hermülbeim-Berrenratb dmch die Akti€ngcsclischast dcr Cöln-Bonnsr Kreisbabnen in Cöln; Nachrichten.

Theater und Musik.

Schillertheater Charlottenburg.

Das Schikisrtbeater, griff am Sonnabend auf ein älteres Volks- siuä dcs Wieners C. Kaereis: ,Das grobe Hemd“. zurück, das schon bor etwa zwölf Jahren in seinen Spielplan aufgenommen worden war. Es richtet fich in bumorvoUerWeise gegen die „Salon- iozialisien', die, selbst verwöhnt und anspruchsvoÜ, mit Vorliebe von Elend und Armut und dem Verderblichen Einfluß des Reichtums reden. Ein Meder

Schwärmcxr wird von seinem wohlhabenden Vater auf die Probe gesielit,