*..., Jratztm ein "'m, Nurn berg, Johannitetschwester Margarete :) o n T r ot !: a
„, „ „ Frei - von Stengel, geborene Meißner,
„ hug,„quern,. konisse Julie Stenull 1" Nomames,
„ „;D-Wm, Stinnester Anna Sterzing m Eienach, cFrau,
_ Arzt Anna Stiegler in La11genßnv,Bayeru, Stau peaktische Arzt Elsa .Stoeckl, geborene Zuz- ,* in Moos urg, *: :: Justizrat Fanny Strkccius, ged.“ eck, in Landau, _fakz. Menopftegekin Emilie Strehle n Memmingen, Bayern.. Schwester Pambo Stump in Kloster Wallersdorf. * 11. Frau Gymnafialdirekwr eta Sturm, geborene
Js ck, in Speyer, Bayern, Schwester Anna Sturmfels in stadt, Oberin Annemarie Techel in Eberswalde, Dia- komffe VUlba Teschner in Dan ig," Jobanniterschmester Maria von Tbadden in Pahnerow, eis „Greifenberg, verwitwete Frau Oberlehrer Eltse Them, geborene Tiesler, in Halber- tadt, Fräulein Maria Thomas in Mainz, Schwester Hedwig Töpfer, Vorsteherin des Krankenhauses in Neustettin- Dia- koniffe Minna Traenker in Genthin, Oberschmester Selma 111 München , Diakonisse Dina Treude
in “ Gerbstedt, Mansfelder Seekreis, Frau Landrat _ Marga von chyirschky und Boegendorff, ge- boretze von Rathenow , in Belzig , Frau Kommerzienrat Mart; Ullrich, geborene Janson, in Annweiler, Bayern, Oberm ValeSca von Unruh in Stettin, Frau Xorstrat Therese Unseld, geborene Maier, in Stadt Brückenau, Bayern, Schwester Marmenia Vodermaier in Landshut, BMFrauletxj Emmy Vogel in München, ilfsschmester Feide alter m Potßdam, Oberschwester Ernest ne Warnke xn,“ LUYMghafen a. Rhem, Schwester Marie Antoinette Weber m Munchen, Obxrschmester Elsbeth Weichel in Kalkberge, Kreis Ncederbarmm, Sckzmcster Rull) Weidner in Würzburg, Schwester. Engelbertg Weigert in München, Schwester Anna Wei in qunhUm, Baden, Hilfsschmester Caroline Freiin von elser tn“ München, Schwester Maria Wenßel in JWrg, Schnwster Helene von Werner in Worms, Hessen,
au-Rommerzienrat Sabine Weyermann, geborene Sippel, in Bamberg, Bayern, Schwester Hedwig Wiegand in Weimar, FrauRealilätenbxfiß-r Hedwig Wien in g er in Vilshofen, Bayern, Sebwester Mane Willy in KarlNuhe 1. B„ Frau Fabrik- bcsrßer Berta Wißmann, geborene Schenk, in Goünow, Kreis Navgard, Fräulein Maria Wolbert in Potsdam, Fräu- lein Erna Wünn in Potsdam, Hofdame Ihrer Königlichen Hoheit *der Prinzessin Wiltrud von Bayern Bertha Freiin von Wulffen in München, Fran Superintendent Käte Wuxtke, geborene Peßold, in Berlin-Lichtenberg, Prinzessin Marte zu “Ysenburq und Büdingen in Büdingen, Hessen, Frau (Geheime Rechnungsrat Friederike Zander, geborene „olst, in Potsdam, Frau Generalmajor Frida Ziethen in Jüteröog, Frau Nen1ner Marie Zippelius, geborene Pabst, m Nürnbera, Frau Kaufmann Helene Zoller, geborene Lüßel, in Neustadt a. Haardt, Bayern, und Hofdame Ihrer Könichhen Hoheit der Prinzessin Hildegard von Bayern Helene von Zwehl in München.
Deutsches Reick).
SZYNY“,_M„gj.estät der Kais er haben Allergnädigst gernht: men Postrat und vortragenden Rat im Reichs-
heiyxen Oberpo'strat, „_ _é ' MWxRegierungsmt .und Ver- . . _ .- , , eichsdrucker'ék,
' dke'“ O-“rpostinspektoren Schaar in Leipzig, Schrader in Berlixi'kRgi'chßpostamt), Wendt in Diisseldorf und Werner in Chemniß zu Posträten und den' Regierungsbaumeister, Baurat Friebe in Dortmund Pgstbaurat u ernennen und den OberpoZLkaffenkassieren Einwäcbter in Karlsruhe (Baden), Hucke in Danzia, Schaarschmidt in Dresden, Wunderlich in Cassel, den Oberpostkaffenbuchaltern Gropen-
ießer in Braunschweiq, Mibr _in Dortmund, Waack' in
öSlin, den Oberpostsekrelären Arndt in Berlin, Behm in Stettin, Brieger in Hamburg, Büge in Frankfurt (Main), Dieß in Plauen (Vogtland), Falk und
eld in Berlin, Friedrich und Görner in Berlin LNÜch§postath (Hollinge und. Hannemann in Berlin,
inß in Caffel, Kanter in Trier„ Krickeberq in Chur- lottenburg, Kukulka in Cöln, MöfchlerinSchwedt, Morell in Krßuzbach, Peter?- in Mainz, Thurmann in Elberfeld, Uhlmann in Berlin (Reichspostamt), Volger in Vegesack, Wiederbold in Leipzig, Zierack) in Hannover, den Ober- teleargphensekretären Eisert in Berlin, Falkentbal in Stettin, H aake in Kiel, Scheffler in Stulp (Bomm), Wolff in Kolberg, den Postmeistern Biß in Molsheim, Steinhardt in Grünau (Mark) und Vogt in Neustadt (Schwarzwald) den Charakter als NechnungSrat sowie aus Anlaß des Scheidens aus dem Dienste
den Postdirektoren Holz in Bochum und Trenner in Flensburg den Charakter als Geheimer Vostrat, dem Oberpostsekretär Rauert in Düsseldorf und dem
Obertelegraphensekretär Kaßner in Görliß den Charakter als RechnungSrat zu verleihen.
zum
Den Poslräten Schaar, Schrader, Wendt und Werner sind Postraffxeüen in Breslau, Frankfurt (Oder), Chemnis und Gumbinnen übertragen worden.
Bekanntmachung,
bexreffend Ausführlingsbestimmungen zur Verordnung über Weintrester und Travankerne vom 3. August 1916 (Reichs-(Heseßbl. S. 881).
Vom 21. „September 1916.
Au Grund der §§ 2, Z, 9 und 12 der Verordnuna Über Weinir, ter und Traubenkerne vom 3. August 1916 (Rexel)?- G hl. S. 887) und des § 1 der Bekanntmachung über dte E „ „ g eines KriegsernährungSamts vom 22. Mai1916 (Re *" eßbl. S. 402) wird bestimmt:
§ 1
Munk aus Weintrestern (§ 11 des Weingeseßes vom 7. Avril Siehs-“Fefeßbl. S. 393) darf ohne Erlaubnis nur von Per- ur Weinkelteruu Trauben gebaut oder
1909;- t !) dk wer en e Die Haste u
soßen bn efié
«Zinken. darf nur ür den eigenen Witt-
sWderf Jsxx PsrsoMüFLaZIs „th21? erqufktenlsiäpéxften dürfen
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Wer bei derWe'knkelmuna Trester gewonnen hat darf aus ihnen Brannttvein für den eigenen Wirtsebastobedarf Versie en.
Das Brennen der Trester darf im e1genen Wirtschaftsbetrlebe des Trestererzeugerl oder für seine Rechnung km Vrennereibetrleb eines- anderen bargenommen werden. Winzergenossenscbaften dürfen in gleicher Weise Welnteesterbranmwciu für den Wirtschafubedarf ihrer Mitglieder berßellea.
§ 4 .
Wer gewerbsmä ig aus Weintreßern Weinstein oder Bxanntwein herstellen will, bedcu der Erlaubnis des Kciegöauöscbuffes fur E:saß- satter oder der von ihm beze1ckneten Stellen. .
Der Kriegöausscbuf; für Ersavfutter oder die von_1bm bezeiÖneten Sikllen können diese Erlaubnis an Bedingungen knüpfen, die mit den Vorschriften der Verordnung üher Weintrener und Traubenkerae vom 3. August 1916 nicht in Widerkprucb stehen dürfen.
von ihm beni
§ 5 Die bei der Trestetverarbenung verbleibenden Rückstände find
abzukeltern. Die Ve1pflichtnng der Abkelferung liegt neben dem Brenner
(§ 3 Saß 1) dkm Brennereibesißer auch dann ob, wenn er einem andern die Benuyung der B-ennerei obne_Cn1gelt gestattet hat.
§ 6 Die aus Treffern ausgesonderten Txaubmkerne find nach der Aussonderung zu waschen, voUsjändig zu trocknen und lufttrocken auf- zubewabren.
§ 7 Gewerbömäßigen Brennern ist das Aussondern der Tranbenkerne aus den Schalen untersagt. Sie haben die Schalen mit den Trauben- kernen gemijcbt abzuliefern.
„ 8
Der Kriepßausscbuß für Exsaßfutter kann für die Anfubr frischer und soicher Trester, aus denen Pausnunk bereitet ist, eine besondere Vecaütung zahlen, wenn der Ort, an dem die Trester anfallen oder zu Haustrunk verarbeitet wurden, mehr als 2 Kilometer von der in einem anderen Gemeindedezirke gelegenen Bahnstation entfernt ist. Ueber dle Höhe der Frachtvergütung hat der Kriegßauöscbuß aUgemekne (Geundsäße aufzustelLen.
Der Kriegeausi-cbus; für Ersavfutter kann„mit Genehmigun?) des Kriegxernäbrungsamts tm Einzelfalle höhere als die im „S 9 A s- 1 der Verordnuvg vom 3. August 1916 (Reicbs-Geseßbl. S. 887) bestimmten Preise zahlen. - § 9
Der Kri-JSausscbuß für Crsaßsutter hat für Tres1er und Trauben- kerne, die aus rem Ausland eingeführt und von ihm übernommen Werden, einen angxmeffenen Uebnnabmepreis zu zahlen.
Ist der Vexkäufer mit dem gebotenen Preise nicht einverstanden, so seßt der auf Grund des § 4 der Ausführungsbestimmnngeu zur Vexoronung des Bundesrats über die (Einfuhr von Futtermitteln, HxUMoffen und Kuvstdünger vom 31. Januar 1916 (Reichs Geseybl. S. 71) gebiideje AuNckouß den Preis endgültig fest. Der Kriegßaus- schuf; fü: Ersayfutiec ist von den Sißupgen zu benachrichtigen und besagt, dazu Vertreter ohne Stimmrecht zu entsenden.
„H 10 Diese Bestimmungen treten mit dem Tage der Verkündung in Kraft.
Berlin, den 21. September 191.6.
Der Präsident des KriegSernährnnngts. von Batocki.
, , V e k a n n tGm aÖuÄg . über die Verfütterung von Kartoffeln. Vom 28. September 1916.
Auf Grund des § 5 der Bekanntmachung iibcr die Kar- toffelversorgung vom 26. Juni 1916 (ReichS-Gesexzbl. S. 590) wird folgendes bestimmt:
§ 1
Kartoffeln und (Erzeugnisse der Kartoffeltrocknerei dürfen nur an Schweine und an Federvieh vexfüttert Werden.
Ka1wffe1erzeuger dürstn Kattoffeln, die als Speisekartoffeln oder als Fabrikfartoffeln nicbt verwendbar find, mit Genehmigung ihres KommunalVerdandes auch an andere Tiexe ihrer Wirtschaft als an Schwäne und an Federvieh verfüttern, soweit die Verfütterung an SchWeine und an edervkeh 111th möglich ist. "
Kartoffelstärke und Kartoffelsjäckemehl dürfen nicht verfuttert Werden. § 2
Als KommunaWerband im Sknne des §1 gilt die Von der Landeksentralbebörde gemäß § 11 der Bekanntmaäouna über die KartoffelVLrsoraung vom 26. Juni 1916 (Reichs-Gefcßbl. S. 590) bestimmt? Behörde.
§ 3 er den Verboten des § 1 zuwiderhankelt, wird mit Gefängnis biszu1echs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu fünfzebnbundert Mark bestraft.
§ 4 Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Verkündung in Kraft.
Berlin, den 23. September 1916.
Dex Präsident des KriegSemährungsamts. v o n V at 0 c k i.
Bekanntmachung
über die Gewährung einer außerordentlichen Hafer- zulage während der Herbstfeldbestellung.
Vom 25. September 1916.
Auf Grund der Vorschriften im § 6 Abs. 2a, 1) der Be- kanntmacbung über afer aus der Ernte1916 vom 6. Juli 1916 (Reichs-Geseßbl G. 811) und des § 1 der Bekanntmachun über die Errichtung eines Kriegsernährungsamw vom 22. Ma 1916 (Reichs-(Heseßbl. S. 402) werden die LandeSzentral- behörden ermächtigt, für Gegenden, in denen die Verfütterung von Kartoffeln. an ferde und Rinder üblich war, bei dringendem wirtschaftli en Bedürfnis zu bestimmen, daß Unter- nehmer landwirtschaftlicber Betriebe in der Zeit zwischen dem 26. September und 15. November 1916 an ihre zur Feldarbeit verwendeten schweren Arbeitßpferde, Arbeitsochsen oder Zugkühe neben den du ch dieB kanntmachun en vom «19' A___ugujt 1916
r s g 5. September 1916
(Reicbs-Geseßbl. S. 939) , (NeichS-Geseßbl. S.997) und vom 15. September 1916(Ne1chs- Geseßbl. S. 1045) bewilligten noch folgende weitere Hafer- mengen aus ihren Vorräten verfüttern dü' en: a. an die schweren Arbeitsyferde 3 kund für den Tag oder 11/2 entner für den a'nzen Tinnum, 10, an die Ar eitSochsen 11/2 ZI r den Tag oder
und 3/4 Zentner für den ganzen eitraum,
und “ iich der Geile mixung der zuständigen . Tag oder 3/4 Zentner
. »
Beßßr ii ' „' ". ' , Berlin, den 25. September 1916. Der Präsident des „KriegSernährungSamts. I. V.: Edler von Braun.
Békanntmaöung.
Der Fitma „S. Arn eim u. Co., ihrer alleinigen Inhaberin Alma Kii aste rubeim, geb. ' Böttlaer, und deren
eneralbevolloäcdlßgnn und Ehemann, dem aufmann Samuel Arnheim in amburg, Oberaltenallee 76, wird der Handel mit Gegenständen des täglichen Bedarf! auf Grund der Bekanntmachung vom 23. September 1915 zur Fembaltung un- zuverläsfiger Personen vom Handel untersagt. Hamburg, am 20. September 1916.
Die Deputation für Handel, Schiffahrt und Gewcrbe.
Justus Strandes.
Die von heute ab zur AUSgabe gelangende Nummer 216 des Reichs-Geseßblatts ent ält unter " Nr. 5469 eine Bekanntma ung, betreffend AusfuhUmgs- bestimmungen zur Verordnung über Weintrester und Trauben- kerne vom 3. August 1916 (Reichs-Geseßbl. S. 887), vom 21. September 1916, unter „ Nr. 5470 eine Bekanntmachung über die Verfutterung von Kartoffeln, vom 23. September 1916, und unter "
Nr. 5471 eine Bekanntmachung über die Gewabmna einer außsrordentlichen Haferzulage während der Herbstfelvbestcllung, vom 25. September 1916.
Berlin 17. 9, den 26. September 1916. Kaiserliches Postzeitungsamt. Krücr.
Königreich Preußen.
Seine Majeséät der König haben Allergnädigst gerubt: dem freien Standesherm, Kaiserlichen_ Geheimen Ober- regierungßrat a. D. Grafen Kuno von .Hardxnberg nuf Nießthardenberg (Kreis Lebus) die Kammerherrnwurdc zu ver- le en.
Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht: den zu Profefforen charakterisierten Oberlehrern. der „Land- wirtschaftsscbulen Kortüm in Dahme, Heyer *in Lüding- hausen, Hoepfel und Dr. Teicke in Salzwedel, Dr. Scheffer und Lueg in Kleve und Biederman_n in Schwelbem den peksöulichen Rang der Räte vierter Klaffe zu verleihen.
Ministerium für Handel und Gewerbo.
Der Lehrer, Dlpl.-Jng. Wilhelm Rinalex an der König- lichen Baugewerkschule in Königsberg 1.Pr. tst znm Ober: lehrer ernannt worden.
Auf Grund der Verordnungen, betreffend die zwangs- weise Verwaltung 22. Dezember 1.914 (RGW. S. 556) und 10. " März 1916 (RGW. S. 89) habe 'ich nach Zustimmung des Herrn Neu!)» kanzlers Über den der Ehefrau Anna Schmorl, geb. Frillner, in London aus dem Nachlaß der in Vockenhausen verstorbezten Eheleute Nechmmgörat a. D. Julius Füllner zugefallenctxßrb- anteil die Zwanaöverwaltung angeordnet. (Verwalter: Kauf- mann Philtpp Wolf in Vock'enhausen.)
Berlin, den 22. September 1916.
Der Minister für Handel und Gewerbe. J. A.: Lufensky.
Ministerium der geistlichen und Unterrichts- angelegenheiten.
Der bisherige Prorektor am Lehrerseminar 3116116511111th Dr. Aloys Servos ist zum Kreisfchulinspeklor m WNW ernannt worden.
Finanzministerium. Das Katasteramt Templin ist zu besetzen.
Bekanntmachung.
Gemäß § 46 des Kommunalabaabengeseßes vom 14. Juli 1893 wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, das; das steuerpftichtige Reineinkommen der Königsbexg - Cranzex Eisenbahngesellschaft für das Rechnungsjahr 1915/11) 140 000 «16 beträgt.
Königsberg Pr., den 26. September 1916.
Der Königkiche Eisenbahnkommkffar. I, V.: von Szymanski.
Bekanntmachung.
Dem Kaufmann Adolf von Königslöw, blsber _zu W175- baden, Stiftstraße 28, ist die Wiederaufnahme des Handels mit Gegenständen des täalleben Bedarfs, inßbeWndcre Nahrungsmitteln aller Art, gestattet worden.
Wiesbaden, den 18. September 1916. Der Polizeipräsident. I. V.: Welz.
Bekanntmachüng.
Auf Grund der BundeSraikverordnuna vom 23. September 1915- betreffend Fernbaltung unzuverlälfiger Personen vom Handel (RGB!- S. 603), in Verbindun mu Ziffer 1 der Ausführungsbestkmmunat" des Herrn Ministers f r Handel und (Genoerbe vom 27. Septembkr 1915 babe ich der Firma „Deutsche Gußeisenlöt-G-sell- s _ aft m. b. H., Berlin' Bülowstmße 85 und ihrem Geschäfts- fü rer, dem Kaufmann Gustav Nitsche durch Verfügung vom
eutigen Tage den Handel mit eljkugetn und äbnlitben
betrieb untersagt. Berlin, den 21. September 1916.
Der Polizeipräsident. I- V.: Hey [.
0. an dle Zukü' e unterVes ränkung auf 1 Gespmm * *
brit'ischer Unternehmungen,- vom **
* mästens von Schweinen zu vermeiden.
Zenstoffcn wegen Umuverlässtgkei in*bexug auf diesen Handelk- .;
. * JWWMMS.
, , «:x-«7,45: uxsq. .A.-«Hn- "Bixrlin, 27. September1916.
In der am 26. September unter dem Vo [ des Staats- ministerö, *Staatssxkrztärs d'es Inpern'Dr. Jetzlffer1ch ab- g'ebalkenex , lenarstßung des Bundesrats wurde dem Entmur etuesGesLHeS, betreffend Aenderungen des Gerichts- kosteng eßes; der Gebührenordnung für RechtSanwälte und der Gebührenordnung für Gerichtsvoüzieher, die Zustimmung erteilt.
Die vereimgten Ausschüsse des BundeSrats für Zoll; und Steuerryxsen und für Rechnungswesen, die vereinigten Auk- xchü'ffe fur Flow und Sateuerwesen und für Handel und Verkehr sSmixxe deer? 5 usschuß fur Zoll- und Steuerwesen hielten heute - „ung .
Zum Stellvertreter des Vorsißenden der Landesfett- stelle, Landrats von Graeveni , ist der Landrat vou Pommer_-Esche ernapnt worden. Zu Mitgliedern der Landes- settsxelle smd der RegtenmgSrat Dr. Weyermann und der Neg1erung§affeffo13 ;eriherr, von Thielmann besteUt worden.
Als picht stan tg? Mttglieder gehören der Landesfettstelle der Gehexme Oberregwrungßrat Hagen, der Geheime Re- gierungsrat von Htppel sowie der Landrat Dr. Hage- dorn an.
Einex Mitteilung des „W. T. B.“ zufolge hat der Wali von Bejrut Anßang A'ugust von dem Führer des feindlichen GeschwaderH an, er smrschen Küste, dcm“französifchen Konkre- admzral Sptß, em Rundschreiben erhalten, in dem mit- gßtetlt ward," das; das bloße Setzen einer roten Flagge auf einem yerYZmdetxn Kriegsfabrzeug die Aufforderung bedeute, sofort dre offeytltchen und alle militärischen Zwecken dienenden Gebäude zu raumxn. Erfolge die Räumung nicht sofort oder werde, auch xzur em Schuß, sei es auch nur ein Gewehrschuß, a1_1_s cmem dieser Gebäude gefeuert, so werde die betreffende onene Or1schaft als verteidigt angesehen und ohne Frist bom- bardiert werdcn. '
Besser als dyrck) dieses Rundschreiben kann die Heuchelei Englayds und semer Verbündeten nicht gekennzeichnetwcrde11. 51116 "dre deutsche Flotte BefestigungSanlagen an der englischen Osthxste erfolgretch beschoß, wurde dies als Völkerrechts- widrtg gecbolten, und es wurde der Versuch gemacht, die deutsche Flotte vor aÜer Welt als barbarisck) zu brand- maxken. Doxt aber an dex_ft)risck)en Küste, wo sie unter sick) aUem zu sem glauben. [amen die Verbündeten die Maske fallen und drohen offen an, Uichwerteidigte Städte in Grund und quen zu schießen, wxnn auch nur aus einem öffentlichen" Gebaude derselben ein einziger (Hewehrschus; fäÜt. Dre Verbundeten haben es Übrigens nicht nur bei ihrer Dro'kxzmg gelassen. Am 3. September haben fünf feindliche Sch1)12_Mexandrette beschosgxn, haben dort 11. a. die deutsche Palastmabgnk -- nach Llnncbt der Verbündeten also ein öffent- 1111)??? Gebaude odcr wohl gar ein Festungswerk _ leilweise zexstott 11'nd haben, damit die Ironie nich1 schie, gleich auch das gmcrtkamsche Konsulat troß wehender amerikanischer Flagge mit m Grund und Boden geschossen.
...-...
_ Das KriegSemährungSamt hat eine Anordnung erlassen, 1112 das Verfüttern von Kartoffeln und Erzeugnissen der Kgrtoffeltrocknerei für die Zukunft nur noch an Schrqctne und an Federvieh géstattet. Die Anordnung 1st, wze durch „W. TFB.“ mitgeteilt wird, notwendig geworden, dq'dte kommcnde .Herbstkartoffelernte nach Ansicht aller be- tetltgten Stellen sowth an Ertrag wie an Haltbarkeit zur Deckung des Bedarss an Speisekartoffeln und an Brot- stxexkungMnxtqrial sowie zur Herstellung der fÜr das Heer be- nottgten Sptmttts1ne11gen nur ausreicht, wenn das Verfüttern dex Kartoffoln soweit als irgend möglich eingeschränkt wird. Du: aebo1_c*_ne Einschränkung wurde nicht auf das Verfüttern v'on .N“art__oneln an Schweine und an Federvieh erstreckt, um eme Gefahrdnnq des Aufziehens des Geflf'xgels und des Auf- " _ Die Verfiitterungs- bxschrcxnkung muß sich andererseits auch auf die Erzeugnisse der Kartoffeltrocknerei erstrecken, da sonst durch das VerarbeitM
.von Kartoffeln übergroße Mengen als Speisekartoffeln keine
5L'kertvexnyu1rg finden, sondern getrocknet werden würden. Die MS Speisekartoffeln benötigten Mengen wüxden alsdann nicbt MINT vorhqnden sein. Ach: Ersaxz für SpeisekartofftlnKartoffel- Pkaparate, msbesonderc Kartoffelflockan, zu verwenden, ist aber 90112 schwere Beeinträch1igung der VolkSernährung nicht möglich.
__Das KrtegSernährungsamt verkennt nicht, da[; die ge- jWWW Anordnung gerade in der jeßigen Zeit für die Landmikte äußerst schwer ertragen werden kann. Fiir die ZZV Fkldarbeit verwendeten Spannticre mußte auf die O'auer. der Herbstfeldbesteüung unbedingt die Möglich- kext emos" Ersaßes für die infolge der Anordnung fehlende Kartoffelfntterung geschaffen werden. Dies ist in der Weise Z91chLhem daß gleichzeitig mit dem Verfütterungsverbote die _»andecZzentxalbehörden ermächtigt wurden, für Gegenden, UZ denezt dle Verfütterung von Kartoffeln an Pferde und Rind- ?zeh thher_ üblich war, die Bestimmung zu treffen, das; die »anßwirte m der Zeit bis 16. November an ihre zur Feld- arbett" verwendeten schweren ArbeitSpferde, Arbeitsoclsen nnd ZUKkkae neben den diesen allgemein znstehendcn Hafermengen n"ck eme außerordentliche Haferzulage von 3 Pfund täglich
' bei den' Pferden und 11/2 Pfund täglich bei den Ochsen und
Kühen verfüttern dürfen.
d Der Präsident des KriegSernäbrungsamts Hat bestimmt,. aß Zuckerrüben zur Verarbeitung auf Nübensaftmtt
'Genevmjglmg der KrieaSriibengeseUschaft verwendet und ab-
Zeskßt werden dürfen. Wie durch „W.T. B.“ mitgeteiltwird, [Md Anträge von Herstellern von Rübensaft, die Zuckerrüben )kskzu erwerben oder verwenden wollen, an die KriegSrüben- Yakkgeseüschaft zu richten. Das gilt auch für diejenigen Betriebe, die im Jahre weniger als 100 (12 Rübensaft herstellep und eshalb auf Grund der Bekanntmachung vom 6 Zum 1916
,von den Landesbekzörden zum freien Absah ihre? Ware er-
wächkkt werden onnten. Auch diese Betriebe bedürfen ur rwer ung und zur Verarbeitun 'von Zuck'crrüben der e-
«nehmigung der KriegSrübengesekls aft.
Die Beschlagnahme derfoleen und Aepfel hat bislang nicht zu de_m MLU ben, ErkolX geführt, sodaß dix beabsichiiate baldige “kb; 11 “„Bei? nprdnung „nicht möglich ist. Der Grund ist der. "da W einer RelFe von Be- ztrken die Ware zurückgehalten „wird“ „und“ kié-Mli seum an die mit der Verfüguna “über das hcschlnnnahmte Obsl Kauf- tragte KriegSgeselUchaft für Obstkonserveri und Marmeladen zögexnd erfolgt. Da auch der-iesk eskßie-vexhättnismä g höhe Prets nicht dazu geführt hat, du [L;xtferuna zu hesch euniaen. wird erwogen, die Höchstpreise für'P aumen in nächf1er Zeit erheblich herabzuseßen.
Der heutigen N: mer des ckckckS- und StaatSa W“ [ie en. die Außéggben 117.7 und 11,7 der Deutschen LN? ust- 11 en bek Ste entbultendie 644. xreußisckn, die 303. bayerische, dte 834. sächsische und die 469. wurttembergische Verlustliste.
Großbritannien und Irland.
Der Hafen von Havwich ,und einige Nachbarorte mit jhrcr Umgegend sind nach emer Meldung des Blattes „_Polmken“ für militärisches Gebiet erklärt und für du; Schiffahrt und den anderen Berke?“ geschlossen worden. Niemand darf das Gebiet betreten un niemand es ohne Paß erlassen. Der Verkehr mit dem Festlande erfolgt von einem nordltcher gelegenen Hafen aus.
Rußland.
Nach einer Meldung der St. Petersburger Telephen- Agentur traf der japanische Prinz Kanin als Vertreter des Mikado in Begleitung des Großfürsten Georg Michai- loxvttsch am 24. d. M. im Kaierlichen Hauptquartier ein. Be) dem zu Ehren des Prinzen Ygebenen Frühstück wurden ztmschen diesem und dem Kaiser „_ ikolaus Trinksprüche getyechselt. Nach dem Frühstück besichtigte der Kaiser mit dem Prmzen die ihm und dem Zarewitsch vom Kaiser von Japan ubersandten (Geschenke. Am Abend reifte der Prinz Kanin nach Kiew ab.
„ »“ In einer dem Budget des Ministeriums des» Innern fur 1917 beigefügten Denkschrift wird auf die unter dem Vorsxß ch Unterstaatssekretärs Fürsten Wolkonskx) abge- haltenen Konferenz hingewiesen, die sick) mit der Aufgabe beschäftigte, die den Polen auferlegten Einschränkungen ahzuschaffen. Die Konferenz faßte eine Reihe von be- sttmmten Beschlüssen, die in Form eines besonderexx Gesetz- entwurfs der Duma vorgelegt werden sollen.
» ZurNeaelung der Le-benSmittelversorgung in Rußland ist der „Berlingske Tidende“ zufolge ein Zentral- k_oxnttee gegründet worden, dem Vertreter der Städtever- engmxg, der Semstwovereinigung, des Zentralkomitees der Krtegßmdustrie, des Handels, der [andwirtschastlichen Ver- eine usw. angehören. In St. eter-Zburg ist eine roße An- zahl Hon Sor1derausschüffen geb [det worden, die si mit der Herbetsckmffung von Fisisck), Fisch usw. beschäftigen. Das Zentralkomitee verfügt über ein Kapital von 4“) MiUionen Rubel, das von verschiedenen Vereinigungen eingezahlt wovden ist. Man hat mit diesem Zusnmmsnschluß entsprechende französische Orgamsationen nachgeahmt.
Im Interesse der Ausdehnung der Anbaufläche und der Sicherstellung einer guten Ernte für das nächste Jahr Hat die Regierung beschlossen, das S:) stem des Krtegs1andbauzmanges für die nichtdienende Land- bevölkerung einschließlich der Frauen einzuführen, wozu in jedem Wila'et und den Bezichxn besondere Kommissionen eingefeßt werden so en.
». Der türkisckxarabiscben Zeitung „El Szbark“ zufolge babxn slch nemxrdings nwhrere, durch den aufständischen früheren Emrr von Mekka Hussein Unterstüßtc arabische Stämme, darmxter die El Havasim, El Ahame und Sabihe, den türkxschcn Behörden unterworfen.
Schweden.
„Der. scwadzsck); Minister des Aeußeru Wallenberg empfing m thstmma nach der Ministerkonferenz einen Ver- tretex dxr „Times“, den er der „Verlingske Tidende“ zufolge ermachtrgte, über die Konferenz und die Politik Schwedens folgende Ausführungen zu veröffentlichen:
An dex Spiye der No:: über die Mininettonfermz steht zu lesen: .Dte drei Länder sind einig in bezug auf die fortgeseßte Auf- rechterb91tung einer ehrlickyxn, unparteiischen Neutralität während des g-g-xwattigen Wsllkcieges.“ N1cmand darf weiter daran zweifeln, erklarte der Minister, daß dieses der ernste, aufrichtige Wunsch und das Bestreben der nordischen Reaikrungen und Völker ist. Nxcb der Behankzlung zu urkeilsn, die den nordischen Roichen Von den Krwgkubrenken zuteil wird, scheint es indeffen beute, als" ob diese Neutralität yon d-n Kriegfübrenden nicht ge- schayt oder nicht gewünscht wird. So denkt jkdenfalls das Volk in unserem Lande; es_kann das unbegründete Mißtrauen mcbt ver- steben, das oke Kricgfubrenden zu nach der Auffassung des Volkes rech-SwidrMen Handlungen veranlaßt, die die Leiden und Entbehrungen unnötig Vermehren, denen sich auch ein neutrales Volk im Kriege uxtterwerfen muß. Unser Volk versteht sehr wohl, daß die Krieg- fubrenden miT unerhörten Schwierigkeiten zu kämpfen haben und daß fie gezwunaen find, „zu unaewöbnlichen Mitteln zu greifen, um ihr Ztel zu erretchen. Unser Volk ist immer bereit gewesen, und 111 es auch noch; sich den unvermeidlitben Folgen der ungewöbnlickpen Verbältntffe zu unterwerfen; es kann und will aber nicht verßcben, warum M1 siimmung und Haß unnötig unter Nationen außgesät werden sonen, ie einander nicht be- kr_iegen und die im Gegenteil stets in gutem freundschaftlicben Ver- haltnis zu einander gesjanden baben. Wir, Yie wir die Verantwortung für die Politik der nordischen Länder tr en, wuden auch weiterhin Versuchen, unser xoaramm aufrecht zu er ten und unseren gemein- samen waxmen unschen,_mutra1 zu verbleibm, zu folgen. Es wäre ab_er in bochstem Maße wunscbensweri, wenn die europäischen Groß- mackne. die dieses Pro ramm billigen, es unterftüßeu und nicht er- schweten und qnmögld machen woaten. Wir begehren nickpts Un- veznünfttges, Wadern nur weniger Mißtrauen und etwas weniger
Hatte. Griechenland.
' Die innere politische Lage in Griechenland, die sert Tagen besonders we en der Haltung der venizelisiiscben Partei verwirrt und untcher war, ' hat fiel) der „Agence d'Atheknes“ zufolge unerwartet vekschlimmert. Alles weise darauf hin, daß die derzeitige Regierung. sofort durch eine neue Regierung des Handelns werde erseßt werden.
Der König Konstantin traf gestern vormittag ' lichen Palast in Athen ein und entbot sogleich deu * nme;
_ denten und den Marineminister zu slch, mit denen er eine.
Besprechung hatte. Darauf cm » er den *Miüistek m'!“ “' . . * „kleUßxrrai 521;st „_ d-se'“ en.“ .opalz. : .
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höheren Offizieren und Anhängern, auf Kreia angekommekx Hsm „Dmly Chronicle“ zufolge wird er im Namen seiner Arp“ langer exne Proklamation erlassen, in der er erklärt, daß er :ck an dre Spiße der nationalen Bewegung stelle, um die lezte Gelegenheit für Krone und Regierung, fich auf die Seite der Mehrhett der griechischen Nation zu stellen, Kdt: benu en., Eine Entthrynquserklärung wird nicht verkün t wer en. Venizelos zmrd auf der ganzen Insel die allgemeine Mobil- machung nn ntexeffe der nationalen Verteidigung an- ordnen. Hieran wrrd er Mytilene, Chios und Samos be- suchen, um fich dann nach Sa1oniki zu begeben. Na einer- Meldung des „Secolo“ hat in Canea eine hema fnete VolkSversaxnmlung stattgefunden, welche die Solidarität der Kreter mtt der revolutionären Bewegung in Saloniki fest- gesteÜt hat. Die Aufständischen haben die Umgebung von Canea l_xeseßt,_ um dre Antivenizelisten Fu verhindern, Nach- richten uber dre in Canea gefaßten Besch üffe zu erhalten und
weiterzugeben. Amerika.
Das „Reuterscbe Bureau“ meldet aus Westerw (Rhode Island), daß der Kapitän eines SchleppdampferH den Befeht erhalten hat, sein. Schiff fertig zu machen, um nach der Nähe von Montauk Pomt zu fahren und ein deutsches Handels- unterseeboot nach New London (Connecticut) zu schleppen. ,'Man glaubt, daß das demsche [*:-Boot umer Wasser den Embruck) der Dunkelheit abwartet.
Kriegsnathrichten.
Großes Hauptquartier, 27. September.
Westlicher Kriegsschauplatz. . „Heeresgruppe Kronprinz Rupprech't.
Die Fjortseßung der Sch1acht nördlich der Somnxe fiihrte gestern wiederum zu überaus starken ArtiUerte- und erbitterten Jnfanteriekämpfen, die spixzvor- springende Ecke von Thiepval ging verloren. Beiderseits,- von Courcelette gewann der Gegner nacb mehrfachen verlust- re_ichen Rückschlägen schließlich Gelände. Weiter östlich wurde er abgewiesen. Den Erfolg vom 25, September vermochte er . _ abgesehen von der Beseßung des Dorfes Gueudecourt - nicht au§zunusen; wir haben seine heftigen Angriffe aus Lesboeufs und aus der Front von Morval bis südlich von Vouchaveßnes, zum Teil im Handgemenge, blutig ab- geschla en.
S1“: ['ich der Summe smd französische Handgranaten- angriffe bet Vermandovillers und Chaulnes mißlUngcn.
(W. T. B.)
Im Luftkampf wuxden gestern und vorgestern an der Somme sechs feindltche Flugzeuge, ein.:veiteres gestern in der Champagne abgeschossen. '
Oestlicher Kriegsschauplaß. Front des Gen'eralfeldmarfchalls Prinz Leopold von Bayern. Die Lage ist unverändert. Front des Generals der Kavallerie Erzherzog Carl. Nördlich der Karpathen keine Ereignisse von Bedeutung. Neue Kämpfe im Ludowa-Abschnikt sind wiederum mit dexitnem verlustreichen Mißerfolg für die Russßn geen e.
Kriegsschauplav in Siebenbürgen. Unser Angriff bei Hermannstadt machte gute Fort-
schritte. Balkan-Kriegsschauplaß. Heeresgruppe des Generalseldmarschalls von Mackensen. Luftschiff- und Fliegerangriffe wurdcn wiederholt.
auf Bukarest
Mazedonische Front.
Am 25. September wnrden östlich des Prekxpa - Sees weitere Vorteile errungen, östlich von Florina feindliche An- griffe abgeschlagxn.
Gestern stießen die bulgarischen Truppen am Kaj m a kcalan gegen den angrifsßbereiten Feind vor, warfen und verfolgten ihn und erbeuteten 2 Geschüße, mehrere Maschinengewehre und Minenwerfer. “
Der Erste Generalquartiermeifter. Ludendorff.
Nach einer Meldung des „W. T. B.“ aus New York vom 5. September veröffenüicht die „New York Times“ eine von der „llnivxrsax Preß Association“ in New York verbürgte Nachricht, worn; ste- einezj Brief des Mit liedes des britischen Parlaments, Ktng, ayfühxt, in dem die er mikteilt, kurz vor dem 16. Augyst habe stch dle größte Explosion, von der man ]e gehort [);-be, hinter den britischen Linien in Frankrexch erst,?nxt. Der Verlust an Munition werdx auf 25 M1 [tunen Dollar (100 Millionen Mark) geschutzt. Die „Norddxuische Allaemeine Zeitung“ ist nach einer Angabe aus amtltcher Quelle in der Lage, hierzu er- läuternd zu bemerken:
Eines der größten englischen Munitionslager wurde in monate- langer Arbeit bei Audtuicq (16 km südöstlick) Calais) “(wgele ; Dutzende von Lagerbäusern und Wappen in den verstbkedxysÉ! _ Größen, uuxxangreicbe neue Vabuanlag Rampen uud Auswdxßx en , entstanden, tn ummterbrockpener Folge Üefen dle Mnaüionkzüse n. "*“ WWW“ ZW? '" ***Yz “ **
na en en tun nuuerer kk *: '“ beendet und alle Räumegmit Munitiongßollgexmckt «, „M ** _ der Naa): v'om A). zum 21. Jan der A gti eknä““uaßrch* ; *, * a-söhwader mit überwältigenden EK». Za KW" Munitionslager flog bis zum letzten uppen, sx. ne,“. Erdtrlcbter und wüste Trümmetbaufen !: den » 11172. 9911111 HIMMZWM ...“"“13' ' ra o „er, am , ae m n .. Licktbtlvaufnabmen» unsem Ilka (; ' “vos UWH erfolar ' INM? der Zerstörung tuen _ ' ' .