Ic
Junge Men, sehr fein, yngegr-ünt . .
. gegrünt
' E:!ssemfän natbseu,mittelfein..... .. ekrbisen........
ppeuerb en ..... . . . . nge feine Erbsen mit Karotten . . . . . nge Erb eu, mistelfein, mlt Karotten . . , , Junge Et en mit Karotten in Würfeln , iger A erlei, sebr fein Leipziger Allerlei, fein . Leipziger Aner1ei, mittelfeln 1.26 Leipziger Allerlei . 1,02 . Die Benezmungen der Konserven und die Beschaffenheit des Inhalts smd durch die seit Jahren geltenden Geschäfts- bedingungen der Obst- und Gemiisekonsewenbranche im Inlanhs- verkehr festgelegt. Abdrucke der Geschäftsbedmgungen smd geqen Erstattung der Selbstkosten von der unterzeichneten Ge- seUschaft zu beziehen. Braunschweig, den 25. September 1916.
Gemüsekonserven-Kriegßqesellschaft mit beschränkter Haftung. Dr. Kanter.
_
*
*
Qk-öx-Wd-d “QZ SV
,o KZ
O !*.-1-1-111
ccccccccccccc ------------- ' .........
Bekanntmachung.
In Zwangsverwaltung wurden genommen:
3. auf Grund der Verordnung, betreffend die zwangsweise Verwaltung britischer Unternehmungen, vom 22. Dezember 1914 (RGW. S. 556)
das im Königreiche Sachsen befindliche Vermögen, ins- besondere die Leipziger Niederlassung der Firma Oster- meyer, van Rompaet) & Co., Melbourne und Sidney (Verwalter: Arthur Schmidt in Leußsck) bei Leipzig,
' Bahnhofstr. 42);
b. auf Grund der Verordnung, betreffend wirtschaftliche Vergeltungßmaßnahmen gegen Portugal, vom 14. Mai1916 (RGW. S. 375)
das im Königreiche Sachsen befindliche Vermögen des in Portuqal eingebürgerten Kurt Morgenstern (Verwalter: Kurt Fischer, Vorstandsmitglied der Darlehnßbank A-G. in Augustusburg i. E.).
Wieder aufgehoben wurde die Zwangsverwaltung
des von Musnickischen Grundstücks in Dresden und
des in Leipzig befindlichen Warenlagers der Firma M, RaiHin, Moskau.
Für das in Dresden befindliche Grundstück des Dr. phil. Henry Wright in London wurde an SteÜe des zum .Hceres- dienst eingezogenen Recht§anmalt§ Erich Klöppel der Rechts- anwalt Dr. Böhmig in Dresden, Johann Georgen-Allee 3, zum Verwalter besteUt.
Dresden, den 26. September 1916. Ministerium des Innern. Graf Vißthum von Eckstädt.
Bekanntmachung.
Dem Kaukmann Johann Beck in Augßbura wurde auf Grund der Bekanntmachung des Bundc-Srats Vom 23". September 1915 zur Fembaltung unzuverläjfiger Petsonen Vom Handel der Handel mtt NabrungSmitteln untersagt.
MZnckzen, den 21. September 1916. “ _“ Dex „konzmqndierende Gmeral. v. d. Tann. ck
. _ "T BekanntmachUng.
Dem Kaufmann August Kis s el von Neunkirchen, Wohnhaft in Rohrbach b.H., ist der Handel mit (Hegensjändsn des täglicben Bedarfs, insbesondere Nahrungs- und Futtcr- mitteln aller Art sowie toben Natur€1zeugnisskn, Heiz- und Leuchtstoffen odsr mit (Gegenständen des Kriegs- bedarfs gemäß §1 der Bekanntmachung zur Fexnbalturg vnzuversläMFer Personen vom Handel Vom 23. September 1915 unter agr.
Heidelbexg, den 18. September 1916. (Großherzoglicbes Bezirksamt. H. Müller.
Königreich Preußen.
Seine Majestät der König haben AUergnädigst geruht: den Regierungssyrat Dr. Fuhrmann in Heydekrug zum Landrat und die PolizeiaFefforen Nitsche in Magdeburg und Hansel) in Effen sowie den Grenzkommiffar, charakterisierten Polizeirat Mädl er in Beuthen O. S. zu Polizeiräten zu ernennen.
Miniskerium der geistlichen und angelegenheiten.
Der außerordentliche Professor in der philosophischen Fakultät der Universität in Göttingen Dr. Franz Lehmann ist mit Allerböchster Genehmigung Seiner Majestät des Königs zum ordentlichen Honorarprofessor in derselben Fakultät ernannt worden.
Dcxm Privatdozenten in der medizinischen Fakultät der Universttät HaÜe-Wittenberg Dr. Karl Justi und dem Privat- dozenten in der philosophischen Fakultät derselben Universität Dr. Arnold Japha ist das Prädikat Professor beigelegt worden.
Unterricht]-
Königliche Friedrich-WilhelmS-Universität.
Tie Jmmatrikxxkatiynkn bsi dsr'Hissigcn Univkrsitäk für das kommsndß Wimtsrßalbjabr bsginnan am 7251113er 11117) sckxkiößen m?“: LSM 6. NCMMÖST 1“. J.
Jeder, der immarrikxlßkrt ZU rrcsrdsn wünschk, bat fich zltvor bei dém Pförwer er Univ-krüräx m€x Lichr ZulassUngé-karts zu Vcr- sskésn. Ort 12771: Stunde dsr Jmmatrifxxlation wird 581 dieser Gslegknkeit mitgetsilt WLTÖSU.
g. BEWE- dsr Jmmatrikxlatiyn Öabsn rorzUlégkn, und zWar sämtliche 323911117? im Lrigénal:
1) Die StUZierkU'kM, WELCHE die UniOsrsitäfIstudién erst besinnen:
s.. Ansekörige “DEZ TEUtsäben NSZÖZT dasjéni eReife- zeugnis einer ksbérsn Lskranktalt, WLlCÖLÖ für dic ulaffung 31; DM ikrem Srukéknkacky Entsvréchnden Berufsprüfunszen in ikrkm Heimatstaate Vorgeschriebsn ist. Genügt nach dsn hätekenken Bestimmunßen für 8111 Berufsstudium (Phar- mazés) kkr Nachtve'xs dsr NEF? für “ki? Prima Liner neun- swZZM Höberen Lebranstalt, so k€icht das auch für 518 Immakkikasatiyn (TUS.
.. A::ZTZKTSZ: QUÉTLÖÖMFS LkgitimatichakZM, Paß xc. Mx ::mtli-“H? ZMQZÜF" xkß-Zr eme SÖUMTBUUJ, die dkr U;:n a.. &ck&-ck.“??ka tm rxéé'krktäckxn gisichwertig ist.
2) Die Studierenden, welche von einer andere_n Universität kommen: die zu 1 eforderxen Zeugnisse und em Abgangszeu nis jeder der früher besméten, UnWerfitäten.
3) An erdem hat aHHU eine sorgäl aUSgefüUte Personalkarte WM Zeugnissen ugeben. Forma are find bei dem Pförtner zu .
13. Sonstige männliche Axt ehörige des Deutschen Reichs, welche ein Reifezeugnis ntcßt ertvorben, 'edocb wenigstens dasjenige Ma der Schulbildung erreich hgbxn, wel es_ für die Er- lan un der ercchtigung zum ernjäbrigÉketwrllxgenMilttardienst vor- es ric 611 ist, könncn mit besoyderer rlauhms_ dcr unterzeichneten Kommiston auf vier Smuestcr immatrikultcrt und bei dcr pbilosop ischen Fakultät eingetragen Werdau. Die Gesuche sind untcr Beifügung der Zeugnisse persönlich gn den UniVLrsitätssekretär ab- zugebe'n. Formulare dazu können ber dem Oberpedell in Empfang 6110111111611 wsrdcn. Reickxsixxländeri'nncn bedürfext in diesem kalle der Genehmigung des 4,3th Ykmisters der getstlichen und UnterriÖtSangelcgenhciten.
(?. Angehörige dcr zurzcit mit dem Deutschen Reich im Krkcgs- zustand befindlichen Staaten find von der Immatrikulation sowie von der Zulassung als Hörer ausgeschlossen.
Berlin, den 26. Skptémber 1916.
KöniglickW Frie'dricH-Wilhcélms-Univlrfität. Dic Immatriku[atim1sk01tu11isfion. Von Wflamowiiz=21éosllcndorsf.
Ministerium für Landwirtschaft, Domänen
und Forsten.
Dem zum Kreistierarzt ernannten Tierarzt Franz Soxo- lomski ist die Kreistierarztstelle in Bischofsbnrg, Kreis Nömel, verliehen worden.
Kriegsministerium.
Der überzählige Militärintendanturaffeffor Krupp ist zum etathäßigon, der GLrichtSaffessor Dr. Krösina aus dem Bezirk des Kammergerichts zum Überzähligen Militärintcw danturaffessor ernannt worden.
Ministerium des Innern.
Dem Landrat Dr. Fnhrmann ist das LandratSctmt im Kreise .Heydekrug iibertragen morden.
Bekanntmachung.
Dem Bäckermeister Guskav Kilian in Allenstcin, dem durch Verfüguna dcr Polizeiverwaltung vom 13. Juni 1916 - 6438 11 - der Bäckereibekrieb weaen Unzuyerlässigkeit geschlossen worden ist, wird auf Grund des § 2 Abs. 2 der Bekanntmachung zur Fern- baliuna unquerlässiak-r Pexsonen Vom Handel Vom 23. September 191.5 (RGBl. S. 603) die Wiederaufnahme des Bäckerei- bstriebes gestattet.
Allenstein, den 23. Sevtemker 1916.
Die Stadt-PolizeiberWaitung. Zülch.
Bkkanntmachung.
Dem Kaufmann Alfred Karas, Breslau, Herdainsiraße 70, ist gemä § 1 dkr Bundesratsveroxdnung vom 23 September 1915 _ RG'! S 603 * der Handel mit Kakao, sowohl 18111 W in Mischunaen mit anderen Stoffen, wegen UnquerläMgkelt untersagt Worden.
Breslau, den 18. September 1916.
Der Polneipräßdent. .I“ V.: Salés mon;
Bekabntmachung.
Dunk Bescheid vom 4. Juli 1916 babe ich dem Kaufmann Paul Paeßler hier, Viktoriasjraße Nr. 7, den Handel mit Seife, Seifknvulver und scbäumenden Waschmitteln wwie Lebsnßmitteln aller Art und die Vermittlertätigkeit hierfür untersagt.
Essen, den 12. Septembér 1916.
Städtische PolizeiVerwaltung. Der Oberbürgermeister. IV.: Rath.
Bekanntmachung.
ka Händler Heinrich Van den Kerkkwff, bier, Albrecht- siraße 30, ist auf Grund der VundeSraLOverordnung vom 23. Sep- tember 1915, betreffend die Fernbaltuna unzuverlässigen PIrsonen Vom Handel, der Handel mit Seife wegen Unquerlässtgkeit untc'rsagt worden.
Elbkrfeld, den 15. September 1916.
Die Polizeiverwaltung. Dr. Scheffler.
Bekanntmachung.
Dem Händler Friedrich Hagen, bier, Albrechtstraße 30, ist auf Grund der Bundeöratsverordnung vom 23. September 1915, betreffend dic? Fernhaltung unzuverläsfiqer Personen vom Handel, der Handel mit Seife wegen Unzuverläkfigkeit untersagt worden. Elberfeld, den 15. September 1916.
Die Polizeiberwaltung. Dr. S cheffl k.k.
Yichtamtliches.
Deutsches Reich.
Preußen. Berlin, 28. September 1916.
Der BundeSrat versammelte sich heute zu einer Vol]- fißung; vorher hielten die vereinigten Ausschüsse für Handel und Verkehr und für Justizwesen sowie der Ausschuß für Handel und Verkehr SiHungen.
Anträge auf Auskünfte über den Verbleib und das Ergeben von Zivilpersonen, die sich zur Zeit des Eintritts Rumäniens in den Krieg noch in RUZnänien be- funden haben, find, wie die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung“ mitteilt, bei der ZentralauskunftSsteUe für Auswanderer, Berlin W. (Karlsbad 9/10), anzubringen. Etwaige Ersaß- anspxüche für Schäden, die deutschen Zivilpersonen in Rumänien «_ tbrem Eisenkum oder an Leib und Leben durch Gewalt- tättgkejten der Bevölkerung oder der Behörden zugefügt worden smp, smd bei dem Reichskommiffar zur Erörterung von Gewalt- täxtgkeiten gegen deutsche Zivilpersonen in Feindesland, Berlin 11. .'15 (Potsdamerstr. 38 111) geltend zu machen.
' die S “Wischen Btüdex, _ - pfe gegen die Feinde, welche die Vernichtung unseres Vaterlandes “
?n der Nacht vom 30. September auf den 1. tritt ie mitteleuropälsche _
Die Jurückst ng der o entlichen Hf „ - _ts (Somxnerzejt). ie Stunde von 1 * ix 1 Uhr,“ erscbe t *also 111 dieser “Nacht zwei",“ Nach einem VeßluoLe der kürzlich in Stuttgart ab- nehaltenen Fahrp ank ferenz der
verwaltunaen hat das ReichSamt des , Innern, „W. T. B.“ meldet, die bundesstaatlichen Regierungen Lksucht die erste dieser Stunden, die . und zum 80. September gehört, in allen öffentlichen Beur- kundungen und im Geschäfthange aller Behörden mit dem Buchstaben 11 (12 O., 1214 1Min. . .„usw. biSm12 11 59 Min.“ die zweite, die bereits in die mrtteleuroparsche Zeit fällt, und zum 1. Oktober gehört, mit dem Buchstaben 13112]; 126 1 Min. usw. bis 121; 59 Minuten) zu bezeichnen. *Dnrckx' diese Negeluna werden Störungen im iffsenilicbenVerkehr1nge Zweifel und Mißverstänhniffe im Rechtßleben und im (issam- ltchen Dienste ausgeschloysen.
Sommerzeit. e alt um 1 Uhr
In der Ersten Beilage zur heutigenNummer des „Z)keickzs. und Staatsanzeigers“ ist eine Genehmigunqßurkunde betreffend eine Anleihe der Residenzstadt Cassel' veröffentlicht. “
Der heutigen Nummer des „Reichs- und Stauwanzeigers“ lie en die AuMaben 1179 und 1180 der Deutschen Verlust- li ten bei. Sie enthalten die 645.“preußische, die 5.534. sächsische und die 470. württembergische Verlustliste.
Hamburg.
Die Bürgerschaft hat gestern, wie „W. T. B.“ 111€[dex debattenlos fiir die durch den Krieg erwachsenden AUMaben, weitere zehn MiUionen Mark bewilligt, sodaß der Kriege;- fommission bisher 145 Millionen zur Verfijgnng gestoljt worden sind. Der Antrag, den die Senats- und Bürgerschaftg- kommission zur Beratung über die Organisation der LLÖMI“ mittelversorgunq von ,Hamburg gesteüt hatte, ein Ham- burgisches Kriegöversorgungöamk aus drei Senats: mitgliedern und fünf Mitgliedern der Bürgerschaft zn bilden, dem die Beschaffung und Abgabe von Lebensmitteln sowie die Verbrauchsregllmg und Festsexzung von Ööchstpreisen zn 111101: tragen sei, wurde ohne Erörterung einstimmig genehmigt.
Oesterreitb-Ungarn.
Der neuernannte grißchisckxorienmlische rumänisch? 613-- biscbof und Metropolit Vasul Mangra [mt im Verein mit Zohan J. Papp von Arad und mit dem Bischof von Karanfebes , Mirone Clwistea, einen Hirtenbrief (m Klerus 111113 Volk gerichtet, in dem es laut Meldnng des „W. T. B.“ heißt:
Rumänien, das durch unser Vatcrland Ungarn geschaffsn jrurks, hat zu unserem großen Schmerz den Eid der Treue gebwcbsn nnd dis Waffen gkgen unser Vaterland, gegen unseren erbabensn KÖUU er- hoben, gkgen seine Brüdkr, die seit nunmehr Wei Jahren mit scjtxner Tapfekkeit rinkn Kampf auf Leben mw Tod ae en die Feinde der Monarchie führen. Die Söhne Rumäniens baßen nicht gehört auf
tjxmue des Blutes, ndcbt auf den, gebeiuxen Ruf ihrer ungar- uns ihre Hand zu reichm mm' «emeinsamen
uvd die Außroitung der rumän'lseben Raffe anstreben, -- nein,fie haben, wke der Wolf im Schafspelze, von Versprechungen des Ver- räters Judas veriübtt, die höchsten Interessen des Stammes und dkr Brétderfcbaft außer acht gelassen, um uns unter das russische Joch zu engen.
Sie kamen Vereint mit jenen russischen Horden, welch die Von Stephan dem Großen gegründeten Kirchen und Dörfer zerstört und in Brand gesjcckt, unsere Grenzwächter ermordet, Putva und quczaW, diese heiligen Waüjabrworte der Rumänen, gesckpändet und meder- gebrannt haben.
Sie, die voll Hinterlfst und Tücke, Von Raubsucbt getrkkbsn, in unser Land einbracben, find nicht unsere Brüder, sondern unmen1ch11chc Feinde _“ ja unsere Brüder won gestern find infolge ihrer frevlor'xskoen Taten „unsere verbaßtesjen Fe_inde gervorden, rvelche unser rächxnksr Arm ohne Erbarmen treffen wird.
(Gegen den neuen Feind, der in so VejbrkcberiscbkrWeise unser Watkr- land yexwüstcn und verstümmeln wil], werdet Ihr mit 758111le Tapferkeit und Treue zu kämpfen w1ssen, mit w81ch€r Unsere 591501- baften Vorfahren d1e gmnitnen Festen Von Jwangorod nledergsrmsn haben, denn Eure Liebe und Anbänalichkeit zu Tbxon und V&thland defEurx Seexle erleichtern, Eure Herzen stärken und Euer Schwert
ar en.
Vertrauet fest darauf, daß am Tage des Gerichts und dsr *."x- lobnung Seine Majestät der „König und seine ungarische Regierung es nicht versäumen werden, die Treue und Eure Tapferkeit, mit welcher Jbr Thron und Vaterland Verteidigt habt, dadurch 111 bk- lobnen, daß Re die zur ethnischen, kulturellen und wlrtschaktlichex1 Entwicklung des Vaterländischen rumäniscbcn Volke's exfordkrlickxxx Vorbedmgungen schaffen werden.
Großbritannien und Irland.
Die Erhöhung des dienstpflichtigen Alter?, mxxf 4-5 oder 48 Jahre wird nach einer Meldung des „Manchester Guardian“ anscheinend ernstlich in Erwämmg gezogen. Maßgebend dafür scheinen nicht nur militärische Gründe zu sein, sondern auch das Bcispiel k'rcxnikrcikwö. Einige Wendungen in der kürzlich aehaltenen Re e Briandx» werden so auf efaßt, daß Frankrei von seinen Verbiindktexx die gleichen Leißungen verlangt habe.
---- Die Verlustlisten vom 23. und 25. September" enthalten die Namen von 804 Offizieren (81 gefallen) „1110 4300 Mann, beziehungSweise von 489 Offizieren (92 (1971111811; und 4950 Mann.
Rußland.
Wie die „St. Petersburger Telegraphen-Agentnr“ 11121591, wird nach einer Veröffentlichung des russiséen Finanzministerimnö am 14,Ianuar1917 der Betrag der ruf ischen StaatssékUlld gegenüber 1916 einen Mehrbetrag von 6344 206 084 Rubel aufweisen, worin aÜe während dieser Zeit im Ausland unter- gebrachten. kurzfristßaen Schaßscheine inbegriffen sind. DZoscr Betrag rufe angesrchtß der bedeutenden wirtschaftlichen .Ollfs'? queüen Rußlands in finanziellen Kreisen keine Besorgnis hervor-
Italien.
Der „Secolo“ berichtet, die Kohlenpreise in Italien zeigten wieder Neigung zu stetgen, und die Frachtsäßk- die fiir Genua bis auf 60 Schining gesunken waren, l'“- tm'igen bereits wieder 06 bis 72 SchiUing, während die .Ver-
O ] Mit wieder an die SUUW _] e
Uhren '
deutschen Eisenhahw .
noch in die Sommerzeit säUé “
n s rämien für Mittelmeerhäfen zurzeit 6 Prozent be- FÜNF!!!- ngtan frage si also, was eigentlich an den Ab- ma ungen hiexüber zwichen der englischen und italienischen
' sei, von denen man besonpers in [ester Zeit so viel
prochen habe. Viele könnten es slch nicht erklären, warum England seit EWE MUZ Frankreich günstigere BMngungen für Kahlenliefenmgen stelle als Italien. Das werde besonders damit be kündet, daß die Mittelmeerschiffahrt vielfach vqn neu- tralen SZiffen begorgt werhe, auf deren Frachksäse dee Ver- bandsregiemngen einen Einfluß Hätten. Im laufenden “Jahre hat England nach dem,„Corriere deÜa Sera“ 2451; 162 Tonnen Kohlen an Italien geltefert.
Niederlande.
Einige DamPfscbiffabrtsgesellschaften, deren Dampfer zwischen Rotterdam und London verkehren, nehxpen, da in den letzten Tagen mehrere Dampfer nach Zeebrngac «„ gebracht wztrden, eme abwartende, HFWUUFUU- Der zur Nugfahrl fällige Dampfer der Batamerltme' t)t_ zwar'bel-adxn Horden, aber gestern ZUM, UUSgLführen. Dte .Oarwrglxt'me at ebenfalls vorläustg 1hren Dienst nach London ern-
“ Grieckzenland.
Einer Meldung des „Secolo“ zufolge teilt „Neon Astv“ mit, das; die Verbündeten die_Abslcht hättxn, der gr_iechischen .)zeqieruna ein Ultimatum zu Übexretchen, 111 dem dxe J11_ter- 1161111011 Griechenjlqnds gegen Bulgarien verlangt werde. Außer- dem soUten Ofßzlere 'Und Soldaten. entwaffnet ,und entlassen und das Kriegsmaterml sowie die Eisenbahnen 1n1xerbalb fünf Tagen den Alliierten übergeben werden. Das Ulnmalum soll mit“ Ter Bemerkung gerechtfertigt werden, daß Heer und Flotte (ijechenlands für M Entente wertlos _und sogar gefährlich seien, Nach dem Uebergang des 4. grtechischen Armeekorps wolle man nicht, da!; (Zöricchxnland noch weitere lTxuppen ent- zgqcn und aegebenenfaÜS in feindliche Heere eingereiht Würden.
' Dem „k)kWterschen Bureau“ zufolge ist die gestrige Meldung vom Rücktritt des Generalstabsckxefs Mosckyopuloö verfrüht.
Die Partei des früheren Ministers Gunaris trat unter dessen Vorsiß zusmnmen, um die sich aus der Abreise Venizolos' ergebende Lage zu yxsifet). Der von der Partei qcsasUe Beschluß wurde nicht UekössLnUlcht. ,
' Tie revolnttonärs Bemegnng breitet stck) nach einer Neutermeldung okme Zweifel aus. Der leßte Zuwachs ist Korfn, daI sick) autonom erklärt hat und bereit in, mit dem 111111011111211 Verteidigungskomitee in Saloniki zusammenzugehen.
Wie das „Journal“ meldet, drangen 7000 Kreter, okmc Widerstand zu finden, in Kanea ein, nahmen Besitz von den öffentlichku (Hebäuden, vertrieben die Behökden daraus und er- nannt?" einen vorläufigen Ausschuß zur Abwicklung der ZtaatMescbéifte. Die in Kanea vereinigtcn grie'cbischen Trnppen sind mit Yl11§nahme von einem Obersten, 2-“1-Offizieren nnd ciniaen Soldaten der ausständisclyon Bewegung beigetreten. .';0 000 Kreter sind bis jeßt unter Waffen und vollständig Herren dcr Inseln.
Bulgarien.
Der (Reschäfiöträgcr dcr Vereittiatsn Stcmton in Sofia WiUiam Warfield hat in Begleitung mehrkrer ausländischer Berichterstatter eine Untersuchung über die rumänischen Greneltaten in der Dobrudscha angoslvklt. Wie die „Bulgarische Telegrapbenagentnr“ meldet, trafen die unter- snckxnden .Herren am 17. d. M. in Dobritsck) ein, wo sie vom Bürgermeister, dcn Militärbehörden und zahlreichen anderen Persönlichkeiten empfangen wurden. Sie stellten die von rumänischen Soldaten begangenen Grausam- keiten in einer jeden Zweifel ausschließenden Weise fest. Von Dobritsch aus begaben sie sich in das Dorf Baladscha, das den Flammen Überliefert worden war, und deren Bewohner von den Rumänen niedergemacht oder fort- ncscbleypt worden sind. Ferner besichtigten sie die Dörfer ziaxlms und NaSradim, die gleichfalls durch rumänische Un- taten schwer heimgesucht worden sind. Am 18. SLULMÖLT ful'zren sie 11ach Silistria, wo sie die von den Rumänen bL- gangenon Verbrechen aufs genaueste untersuchten, und be- sichtigten dann die Dörfer Kalipetrowo, Aidemir, Babuck, Balmadsthi, Jenikoej, Kara Omer und Sreberna. M11 Rücksicht (mf die kurze, zur Verfügung stehende Zeit und auf die Schwierig- kcitvm der Verbindungen konnte der Untersuchungsausschuß dic meisten Dörfer 111cht lwsichtigen.
Asien.
Wie aus Soerabaja (Niederländisch blad“ gemeldet wird, hat die Regierung
Indic-n) dem „HandelI- dcn Bericht erhalten,
daß der Aufstand in D'ambi vorzeitig Xn Tambesi aus- gebrochen sein sol]. Es schemt, das; ein Aufstand großen Stil-Z geplant war, der sich über Lampongo, Palembana, Bcnkoolcu und * die Westküste Sumatras erstrecken sollte. Dies wurde durch Briefe mit Plänen bestätigx, _ wurden, die an der Grenze von Dxambi verhaftet worden smd. Es herrschte auch in Kovintji und „Palembang große Unruhe. IZie s(E*Zarnisonen sind verstärkt. Dte Manöver in Java wurden a ge agt.
Kriegsnachri-hten. Großes Hauptquartier, 26. Septomber. (W. T. B.)
Westlicher Kriegsschauplaß.
HeereSgruppe Kronprinz Rupprecht. Zwischen Vlncre nnd Somme haben die Engländer Und Franzosen nach einem die bisherigen Erfahrungen fast noc!) übersteigenden Vorbereitunasfeuer ihre starken Angriffe erneu ert. Auf dem größten Teile der Schlach1f10üt [mt unsere durch die Artiklerie und Flieger wirksam unter- stützte unerfchütterlicbe Infanterie unter den Befehlen der Generale Sixt von Armin, von Huegel und von Schenck" den Feind sie'greick) abacschlagen. Bei Tbiepval und (Mick) von Eaucourt [*Abbaye ist der erbitterte Kampf noch nicht zum Abschluß gekommen. Besonders heftig waren die aus der Linie Morval«-B0uchavc§nes vorqe: traxxenen Angriffe, dke der (»Zegner 011110 Rücksicht auf die bei einem ersten gänzlich gescheitcrtcn Sturm erlittenen blutigem Verluste gegen Abend wiederholte: eingedrungene Abteilungen wurden sofort aus unserer Linie zUriickgervorfen, in kleincn Stellungsteilen nordwestlich von Rancoxxrt und östlich von
Youchaveöncs vermochtc sich der (Gegner zu halten.
Unsere Flieger haben aestern siebcn Flngzengc, davon vier im Sommegebiet, abgeschossen.
Ein kleines liber l)ollä11dische§ (Hebiet an- geflogenes und ebenso zuriickgskeßrtes feindliches Ge- schwader griff Alost erfolglos an. BLi einem ena- lisckwn Bombenangriff auf Brüssel wnrden ].") „Häuser zerstört, ]:; Belgier getötet, 28 verwundst.
Oestlicher Kriegsschauplay. Front des Generalfeldmarsckmlls Prinz Leovold von Bayern.
Schwächre rnsstsckpe Vorstöße (m der An (westlich yon Riga), sowic ,wischen Miadziol: nnd Narocz-See wnrden leicht abgewiechn.
Die im Tagesbericht vom 22. September erwähnten ver- loren gegangenen Teile Unseror Stellung bei Korutnica sind gestern durch einen voll gelungenen (Hegenmmriff der Truppen des; Gex1€ra16 yon der Marmiß nack) schwerem Kampfe Wiedercrobert und darüber kxinatlsnock) Vor- tLi le crrnng cn. Alls Versuche des Feindes, uns wieder zurück: zmverfen, sind aeschcitcrt. Das russische 11'. Sid. Armee: korps hat nach den Meldungen unsersr Truppen Verluste erlitten, die einer Vernichtung des Korps nahe- kommen. 41 Offiziere 2800 Mann sind gefangen in Unsere Hand gefalTen, ein Geschüß und 17 Maschinen- gthre erbeutet.
Front des: Generals der Kavallerie Erzherzog Carl.
Zur Werbeffernng der SteÜnng schoben wir westlich von 'Folw.Kra§nols1ie (zwischen ; lota Lipa und Narajowka) unsere LiniLU vor, nahmon 150 "kussen gefangen und erbeuteten 4. :).)kaschinengewehr9. Gegenstöße blieben ergebniSlos.
In den Karpathen griff der Feind cm verschiedxnen SteUen an und ist zum Teil Erst nac!) _Nahkampf zuriick- geschlagßn. Nordöstlich von Kirlibaba Und Gegenangriffe noch im (“"Jange.
KkiMSsckMuplaß in Siebenbürgen. BLT Hermannstadt wird erfolgroich Und [)artnäckjg
gekämpft. Balkan-Kriegsschauplaß. An den Fronton feine Erekgnisse mm besondersr Ye- deulnng.
die bei Voten gefunden »
Unsere
lieger warfen auf das von den [exten Angriffen noch an me reren StcÜcn brenncndc Vukare
t erneut eine
große Zahl Bomben.
Der Erste Generalquartiermeister: L u d en d o r f f.
Oesterreichisch-11nqariscb er Bericht. Wien, 27.September. (W. T. B.) Amtlich wird ge-
meldet: Oestlicher Kriegsschauplav.
Im Bereich von Petrosent) ist ex, gestern nur auf dem Berge Tulisini zu Gefechtsfiihlung mit den Rumänen ge- kommen, Bei Nagy Szeben (Hermannstadt) nehmen die Kämpfe einen für uns günstigen Verlauf. An der sieben- bürgischen Ostfront stehen an zahlreichen Punkten unsere SicherungItruppen im Gcfccbt.
Im Bistricioarn-(Hebiet wurden rumänische, nördlich von Kirlibaba und in der Gegend der Ludowa Wssische Vorstöße abgeschlagen. Wkiter Uökdlick) nichts von Belang.
Italienischer Kriegsschauplatz. Keine größeren Kämpfe. Auf derKarstkwchfléicbc stoßen Teile Unserer Stellungon zeitweise unter starkem Ax'tillerie: und Mi11€11werf9rfeuer.
Südöstlicher Krisgsschauplav. Lage mwerändert.
Der Steüvertreter des CHefs des Generalstabes. von Hoefer, Feldmarschalleutnanl.
Der Krieg zur See.
Kristinnia, 26. Septembkr. (W. T. V.“) „Finmarkcnö Amtstidende“ teilt mit, das; zwei großc deutsche [,'-2400th einen norwegischen 11110 einen cnglischen Frack)!- dampfer bei (Hnmvik und einen norwegischen Dampfer bei x).)kehavn torpediert hätten. Die Besaßnngen seien 92- rettet wokden.
Berlin, 27. September. (W. T. B.) Amtlich. Am 26.1381)- tember, Vormittags, wurde die Seeflugstation Angernsee dnrch zwei russische Fluaboote ohne Erfolg erneut angegriffen. Unseren Abmehrfsugzeugen gelang es, daß eine Flugboot Über dem Angernsee zum Kampf zu stellen und es nach kurzem (&;cfecls abznschieixem während das zweite ““Flug- bookt, durch ArtiUeriefener beschädigt, in Richtung nnö ent am.
„ London, 27. September. (W. T. V.) Lloyds meldcn, da!; der Fischdampfer „Aphel'ion“ und der Dampfer „Dromoen“ versenkt morden smd.
London, 27. Septembek. (W. T. W.) Lloyds mslden (mH Scarborough 5071126: Elf Fischerfabrzeuge aut.“; Scarbowngl) soÜen VLksLUkk worden sein. Außerdem sind das Fischerfabrzeng „Trinidad“ (1471) und der britische Dampfer „Pearl“ versenkt wordeU. Der fran- zösiscbe Seglek „Marie“ ist nach einem Zusammenstoß mit einem Dampfer gesunken.
Amsterdam, 27. Septembe:. (W. T. V.) Der nieder- ländische Dampfer „Commewijne“ hat in Ymuiden die aus zwölf Mann bcstehende Vesaßung des britrschen Schlepp- dampfers „Cynthia“ Nr. 366 gelandet, der von einem deutschen [.*-Boot versenkt worden war. Der Kapitän des Schleppdampfers teilte einem Korrespondenten des „Algemeen Handelsblad“ mit, der Kommandant des U-Vootes habe ihm erzählt, daß er in den 24 Stunden vor der Versenkung des Fisckwrfahrzeuges 22 Schiffe zum Sinken gebracht habe, die Besaßungén, im 91111an 120 Mann, seien einem 110ch WU"! Hartlepool fahrenden Dampfer Übergeben worden.
Kopenhagen, 27. September. (W. T. V.) Einem bier eingetroffenen Telegramm znfolcxe rettete der Drammcnex' Dampfer „Tromp“ in der Nordsee am 26. September auf der Reise von Rotterdam nach dem Tyne 111 Menschsw
Bern, 27. September. (W. T. B.) Nach einer im „Corriere della Sera“ veröffentlichten Statistik bat KTUZZLU im JUN fiinf Tamvfér nnd zwsi Segelschiff€ m€x eäncm “Jonmsngehalt von 1667] Tonnkn durch den ['-Bootkrße« verloren, im Auqn'sx mehr als 5135 Drsifacbé. 116171115.) siebsn Damvfer und 39 Segler mit zuéammen 51 135 Tonnen. Die italécnisckwn Verluste jm AUZUÜ Übersteigen die engZischen Um ruud .';000 Tonnen.
Hasi Du Gesegensyeié, Dir die Borieile der Kriegsanlet'he zu sichern: billigen Erwerb, hohen Zinsengenuß, größte Sicherheit, bequeme Einzahlungsbedingungen, keine Nebenunkoften.
Schluß: Donnerstag, den 5. Oktober mittags 1 Uhx