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Bekanntmachung.
In Erweiterung meiner Bekmntmachung vom 19. Juli 1916 (Reichankeiger Nx. 172) habe *ab beute ken Inbubem dex-Fitma Rudolx Prany, h::r, Hopfengaffe 29, den Kgufleaun Alfred Und Kurt Prang, Zu? Grund des F" 1 der Bekanntmachung zur Fern- baltung unzuvnlasskaer Personen vom Hagdel vom 23. September 1916 (Reichs-Geseßblatt Seite 603) den Handel mit Gegen. standen des täglichen Bedarfs, insbesondere Nahrungs- und Futtermitteln aller Art,_ sowie rohen Naturerzeug- nissen, Heiz. und Leuchtstoxfen_ sowie mit Gcgenständsn des Kriegsbedarfs wegen Unzuverläjfigkeit untersagt.
Danzig, den 2. Novrmber 1916.
Der Polizeipräsident. Wes sel.
Bekanntmachung.
Dem Händler Wilöelm Schwarze von bier, Friedenstr. 12, geboren am 18. Mai 1862 bierselbst, ist der Handel mit Lebens- und Futtermitteln durcb unferx Verfügung Vom 31. Oktober 1916 untersagt.
Gütersloh, 31. Oktober 1916.
Die Polizeivetwaltung, T u m m e s.
Nichtamtliches.
Teutsckxes Reick).
Preußen. Berlin, 9. November 1916.
_ Der BundeSrat versammelte sick) bcute zu einer VoU- stßuna; vorher hielt der Ausschuß für Handel und Verkehr eine Sisung.
Der Königlich norwegische Gesandte v. Bitten ist nach Berlin zurückgekekzrt und hat die Loitung dsr (Gesandtschaft wieder Übernommcn.
Am 1. November hat der NeickkaanzTer Dr. von Bekl)- mann Hollmeg, wie „W. T. B.“ meldet, eine zweite polnische Abordnung, bestehend aus den ,Herrcn Rechts- anwalt Makowiecki, Schriftsteller Studnicki und Professor Zumnicki, empfangen. Nach der Vorsteüung ergriff der
echtSanwalt Makowiecki das Wort zu folgendxr Ansprache:
Wir sind sehr glücklich, daß wir GelsgeMeiD erhalten, mit Eurer szeüenz perjönlkch zu srrechen. Wir könnsn ankn deshalb unseren böchsxen Dank dmür aussprechen, daß Die Vélbüjldeskn Atmeen und besonders die deutsche Armee Unker Vatcrland von dem rusfiscbsn Joäxe befreit haben. Ießt ist es unser W168, zusammen mit den Zentralmächten gegen Rußland zu kämpfen und schon jcßtmit unserkn Kräften den zukünstkgen volnischen Staat zu erweitern und zu orgasxi- ßeren. Wir haben die Hoffmxng, das; das keutjcbe Reich uns zu diefen Taten vethelfxn wird, damit der zukünftige polnische Staat stark genug wird, nkcht nur für un.“, s["an-rn auch für unsere Befreixr, die, wie wir meinen, auch«unsere Bundeégeyoffen sein wwden!
Der Reichskanzler teilte den Herrsn die Eröffmmgen mit, die er der ersten Abordnung gemacht hatte. Einleitend bemerkte er:
.Es ist mir eine Freude, nachdem ic!) vor Wenigen Taaen eine Anzahl anderer polnischer .Herren rmpfang-xn habe, auch Sie béEc begrüßxn zu können. Es ist mir b-kannt, daß Sie die hls1ori1chen Notwendigkeiten, welche den Anschluß Polens an die Zkr-tralmäcbte fordern erkannt und diesen Gedanken mit Ünerschrocksnbeit VSL- treten Haben.“
Unter Bezugnahme auf die Knndgebung des Klubs der Anhänger des polnischen Staatswesens zur rumänischenKrieas- erklärung und das an den ReichstageZpräsidenten gerichtete Be- grüßungstelearamm fügte er hinzu, daß er in den Herren japfete Vorkämpfer für die gemeinsame Sache und Mithelfer an der bevorstehenden schweren Aufgabe erblicke, auf deren verständniSvoüe Miinrbeit er rechne.
Die englische Admiralität gibt folgendes bekannt: Die deutsche Preffe sucht Kapital aus einer Erzähluna zu schlagen,
die fie als zweiten .Waralong"-Fall b€z51chnet. Einesteils ist dabei vermutlich beabfixhttgt, wicdsr einmal die Öffentlickpe Meinung Amerikas gegen Enaland aufzurkkzen und andernteils Gründe für den .uneinqescbränkten [F-Bootkriea“ zu fcbaffxn. Die Tatsachen stud anz klar. Am Morgen des 24. Sevtkmber 1915 war im westlichen
eil des Kanals „[J- 41“ damit beschäfikgt, ein englisches Handels- schiff zu vUsenken. Während es dies Kat, nähkrls säch cin zxxm Hilfsschiff der Flotte umgewandklter und ausaerüsteter Handels- damofer dem Unterseeboot und dem sinkenden Handéksscbiff. Sein Charakter wurde niÖt sogleich erkannt, und damit das Untersesboot nicbt untertauchte, bewor der Hilfskreuzer in SchUßweite War, Hißte dieser eine neutrale Flagge. Eine vonommeu legtxime KrieZSltst. Als er in SchußwMe war, bißte er die Kriegsflagge, wie 99 69:1 aüen englischen Kriegsschiffen Verlangt wird. Er kaLLtC auf das Unterseeboot und Versankte W. Die unmittülbare Sorge des Kom- mandanten war, die Mannschaft des dnrch das Untk-r- seeboot versenkten englischen Handelsdamvfexs zu retten, die gezwvmaen war, 50 Meilen Vom nächsten Hafen entfsrnt in die Boote zu gaben. Ws dies 9613" war, näherte s1ch dns Hilke;- schiff einem der Boote des gesunkenen Dampfers, welchg zerlrämmert trieb und in das zwei Ukberkebende Von dsr Mannschaft des Untcrseebooxs geklettert waten. Diese Wurden gerettef, aber n::chibren Opfern. Der Gebrauch einer neutralen Flagge, um sich auf Schußweite dem Feinde zu nähern, ist ein anerkanntes Verfahrkn dss Sexkrikgks und 111 Von den Deujscbert selbst in diesem Krieae oft angewendet worden. Die „Mörbe' zum Beispiel hat fich ihre Opfer meist auf diese Weise ge- s1chert- Es ist schwer zu glauben, daß irgend jemand außer einem Deutschen auf diese Tatsackye eine Anklage de_r - ,Brutalität' gründen würde, weil zuetst englische und nicht DSUUÖL Ueberlebende innerhalb wenicxer Minuten aerextet wurden. Die ganz? Anschuldigung bietet ein sehr treffendes Bkiwiel für die 1ypische deutsÖe SinneZart. Für die Deutschen besteht keine gegenseitige Verpflickptuna. Jede Ueber- raschung Oder Krieaslist seitens dsr Deutschen jst legixim, alles wixd aber illeaitim, wenn es gegen die Deutskhen q-übt 113171). Die Behaup- tuna, daß die Admiralliät kaebl geßeben hätje, daß Ukberlebende yon in Not befindlichen deutschen Unterjeebqten nicbt gerettet werden 1011811, ist unbedingte Lüge und wurde avsdrücklikb widerlegt in der Note der englischen Negkerung übst den .Varalong“-Fall Vom 25. Februar 1916. ich , _ierzu wird „W. T. B.“ von zuständiger Stelle gc-
kle en:
Die englische Admiralität bestreitet Von alxen deutschxrseits mkk- geieilten Tatsachen nur eine einzige. Sie bkbauptrt, daß das engllkche Kriegsschiff das deutsche 1T-Bo_ot nicbt bei webendxr amerikanisckoer
agge, sondern unter englijtber Flagge b€schssjen und Vecjknkt abe- Abgesehen hiervon bcsxängt also die englisckye Ad- miralktät den deutschen Bericht Punkt für Punkt durch beredtes Schwrigen. Damit ts! unbestritten festgestellt: Das Boot mit den beiden Uebeelebenden ist ab tlic!) von dem en lischen Kriegs! iff
überfahren worden, um so de [ teu Zeu en inzumorden. le beiden Ueberlebenden wurden, alvevdies nk t gelungen war, er.
barmunaslos und ohne Hilfeleistung für den Schwerverwundeten in emen kteluen käfigartigen Verschlag eingew-m. Den Schwer- verleyten hat man. mit no offknen Wunde" ins Gefängnis gewprfcn. Aüks hat ma?! Jeton, um hn an *keinen Wunden sterben zu lassen. Sech Auslieferun naeh der Schweiz bat man trotz der Befür- wortung durch die weizer Aeratekommisston verweigext, und man hat alle Versuche des Mkßbandelten vereitelt, über die amerikanische Botschaft in London an die deutsche Regierung zu berichten.
Angesichts dieser vabezu Vollen Bestätigung des deutschen Berichts kann die'englische Admiralijät nicbt vexlanacn, da man dem deutschkn Bericht 1" dem einen Punkt, den die Admiralitat als falsch hinzu- steUen versucht, den Glauben versagt. Es war selbswerständlich zu erwarten, daß der Mißbrauch der amerikanischen Flagge zu einer der grauenVollsten Taten der Seekriegsgcschickzte von der englischen Ad- miralität nicht zugegeben werden wurde. Trotzdem bleibt der deutsche Bericht auch in diesem Punkte Wahr. Dieser neue .Varalong“-Fall bestätigt emeut, daß ein Büfebl der Admiralität besteht, nach dem Uebecleöende deutscher 11-Boote nicht gerejtet zu werden brauckzen. Die englische Noie vom 25. Februar 1916 hat dies nicht widerlegt, son- dern nux benrittan; aber auch dies Bestreiten ist nur englischer HeuÖexc: möglich.
In der Presse ist wiederholt darauf hingewiesen worden, daß viele Eigentümer ausländischer Wertpapiere der ihnen durch die Bundeßratsverordnung vom 23. Angust 1916 auf- erlegten Verpflichtung, ihren Basis an solchen Papieren der Reichcsbank anzumelden, um deSmillen nicht nachkommen werden, weil sie diese Papiere ohne Entrichtung der Ikoiclßstempelabgabe in daS In1and eingeführt l)aben und glauben, sich durch die Anmeldung derartiger den deutschen Reichsstempel nicht tragender Papiere der Gefahr aUSzuseZen, in Stempelstrafe ge- nommen zu 1116170011.
Um dieses „Hindernis für eine tunlichst genaus Ermittlung des inländischen Besixzes an ausländischen Wertpapieren zu be- seitigen, haben sich, wie von maßgebender Seite durch „W. T. B.“ mitgekeilt wird, die Regierungen (11101: d-Zutsckwn Bundes- sikmlsn. entschloffen, von der ihnen zustehenden Strafbefugnis insoweit keinen Gebrauch zu machen oder dié etwa wc'gcn Nicht- vcrstcueruna verwirkten Strafen nicht zum Voüzng zu bringen, als solche Wortpapiere der Reichsbank mit dem Vermerk „un- versteuert“ angemeldet werden Und die geschuldete: Abgabe nachcntrübtst wird. Auf die mit der Nichtanmeldung ver- knüpften Skraffolgen - Geldstrafe bis zu 1500 «16 oder (Ge- fängnis bis zu drei Monaten » ssi hingewieseU. Die An- moldungsfrift ist bis zum 15. November verlängert.
Das Direktorium der Reick)-detreidestelle erinnert dnrch „W.T.B.“ daran, das; die zurzeit von dEr Reickw- getrcidestelle gewährte Druscbprämie von 12 91/- auf die Tonne tmr nock) fiir Brolxxc'ireidelicserungen bis einschließlich zum 15. November gewährt wird.
Das Oberkommando in den Marken teilt mit, daß eine Reihe von FäÜen zu seiner Kenntnis gelangt sind, in donen Arbeitgebsr cntqegen den Vorschriften dsr Bekanntmachung vom 18. März 1910 über den Sparzwang für Ingend- liche es unterlassen haben, die vorgeschriebenen Sparabziige von dem sparpflichtigen Lohn zu machen oder aber die Abzüge nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist von fi'mf Tagen an eine öffen11iche Sparkassß eingezahlt haben. In (111211 diesen ("60211 ist die Strafverfolgung eingeleitet. Die Polizeibehörden (Ind angewiesen, derartige Vergehen nachdrücklichft zu verfolgen.
Dcr heutigen NUmmyr de'és „ReichS- und Staatsanzeigers“ liegen die Ausgaben 125211111) 1253 der Deutschen Ver- lUstlisten bei. Sie enthalten die 681. preußische, die 315. bayerische, die 352. sächsische und die 491. württembergische Verlustliste sowie 1319 93. Marineverlustliste.
Bauern.
SLine Königliche „Hoheit dcr Pxinz Heinrich von Vayern [)c1t dM „Heldeytod erlitien. Der Prinz, dar einzige Sohn des 1907 verstorbenen Prinzen Arnulf, des jüngsten Bruders SLincr Majestät des Königs Ludwig, wurde, wie „W. T. B.“ mitteilt, am 7. Novembkr geleaentlick) einer Er- kundung schwer verwundet und ist in der Nacht vom 7. auf den 8. 210132111er gestorben.
Reuß. Seine .Hocbfürstlicbe Durck)laucht der Fürst Heinrick) LLKW], voüendet morgen sein 08. Lebenxsjahr.
Oefterreirh-Ungarn.
Vorgestsrn fand in Wien unter dem Vorsiß des Vize- präsidenten dcs AMeordnetenhauses Romancznk als MME- präsidenten eine Vollversammlung der Ukrainischen parlamentarischen Vertretung statt, an der sämtliche Mitglieder des Reich§rat§klubs sowie deI Herrenhauses teil- nahmen. Der Vorsißende gab den Rücktritt des Präsidenten de?) UkrainischenReichskatsklUbH und des Ukrainischen nationalen Rates bekannt, dEr infolge der angekündigten Sonderstellung Galiziens erfolgt sei. „Hierauf erstattéte der Abgeordnete Kost Lewickyj einen ausführlichen Bericht 1":er die Verhandlungen mit der Neaierung. Nach einer dM ganzen Tag währenden lebhaften Debatte wurde sodann eine Entschließung ange- nommen, in der es nack) einem aeschichklichen Rückblick Über den Anfall Galiziens an die habeurgische Monarchis Bläüer- meldungen szolge heißt:
Dre angekündigte Sondersteauug Galiz1ens Verleßt aufs tiefste die historischen sowie die bkreits erworb-nen Rechte des ukrainischen Volkes mtd llkfert das viertgrößte Volk des Staates der unbe- schränkten Herrschaft (eines nationalen Gegners aus. Die ukrainisch Nation wird die Sonderstellung Galizikns unter polnischer Herrjcbaft nie anerkennen und wird auf das Recht der Selbstwerqung des nationalen Tertitoriums sowie auf die Bildung eines besonderen ukrainischkn Kronlandes im Rahmen Oesterreich nie Verzich1en.
" NUS Anlaß der Proklamierung des Königreichs Polen und der Erweiterung der Landrechte Galiziens fand gestern in Krakau eine große Nationalfeier statt. Vormittags setzte sicb durch die mit Fahnen geschmückten Straßen, in denen die Schuljugend Reihen bildete, unter den Klängen von Musik- ka el1en und den jubelnden Kundgebungen des außerordentlich zaereich angesammelten ublikums vom Rathause zur Wawel- Schloß-Kathedrale ein gro er estzug in BewegunF An der Spiße schritt eine Militärmustkkape e, dahinter eine »hrenkompagnie
der polnischen Legionen, die mit begeisterten quufen begrüßt wurde; es folgten zahlreiche Kmporationen mit thren Fahnen, Vertreter der Zivilbehörden, Reichsmts- und LandtagSangord'nete, der Militärkommandant und der Festungskommandant Mit vielen Offizieren, der Gemeinderat, umringt von den Krakauer Zünften mit ihren alten Fahnen. In „dex Kathehtale zelebrierte der Fürstbischof Savieva mit großer geistlicher Asststenz den Festgottesdienst, der mit Absingung der poltzischen Natxpnal- hymne schloß. Nachmittags fand im prächttg geschmuck'teu Rathaus Festsißung des Krakauer Gemeinderats statt, zu der als Festgäste der Statthalterei-Vizepräsrdent, der Fxstungskom- mandant, der Fürßbiscbof, viele Vertreter des pylmschen Adel,?- mit dem Prinzen Radziwill und Gemahlin forme dre SPW," der Behörden erschienen. Der Stadtpräsident Dr. Leo hob 111 einer Rede die Bedeutung des Tages hervor und schloß mtt den Worten: „Unsere Herzen wenden sich mit Dankbarkert an die Stufen des Allerhöchsten Thronß.“ Die Versammelten st'tmmten in das von ihm auf den Kaiser Franz Joseph aus,- gebrachte dreimalige Hock) begeistert ein. Der (Hemexndecht [)e- schloß dann, ein Huldigungstelegramm an dsn Katser Jmnz Joseph abzusenden.
Großbritannien und Irland.
Sir Edward Carson lenkte vorgestern im UniLrhnus die Aufmerksamkeit auf die vertraulichen Unterredungcn von Ministern mit Journalisten.
Nach dem Bericht des .Nott€.damschen Courant“ War die An- gekeganbeit zuerst zur Sprache gebracht worden, als Harum crsucht wurde, Gslcgerxheit zur Besprechung der Tätiqkstt Balfours in dex Admiralität zu gxbkn. Der Pxemierminister unktb batte darauf geantwortet, daß er 6108 dkrarttae Debatte unter den k-kstehkndcn Vc"?- 115121116311 nicht (119 im Intexcsse des Landks Qelegen betrachte“, wkx=n auä) Balfour felkit kkine Beschwerden dagegen babe. Carson fragw, *.?as Baiwurs 52111161)! geWese-n sei, als er im Laufe dks Nachmittcrgs Mitßlisdsk dsr Prsffe zu sich betief. Akquitb 1chiext Über dicke FULL überrasckyt zu sein, (1111111011816 aber nach knrzx-„r Be-rakxmg mit einigen Mitgliedern des Kabinetts, da[; diesks in UebkxeMstknxnwW mét den bksuhendkn GeWobnhelten gxt'chehen 166 Dalzik! vexlangte, d0ß das Unterhaus *.*-ber die Infyxntationen, die Balfour cKncr großsn Zahl Von Chefredakkeuren gsaeben babe, unkerrkckotet werde. ASqustb Weigxrje fich, disse Ftaße sofort zu beanmthxn, und faßte, daß Frauen übcr geheime Anqclyaenbeéien nur in 611181.“ (190171111811 Sitzung bkantmeet Werden kö:=ntcn. Dis, ::)?imster 1ch16nen übsc den Unwxücn, den diese (811161711119 im Hans" VLNLTsÜChUk, itberraicbt zu !ein. Später brachte Lambert zur Spr, 17121“; Lmd Robürt Ccctl 1eßte Woche gesagt hatte, daf; die RSMCBUUJ die Verantwortusg für die auswärtige Politik nicht Mit dkm [1111615- Hausa jailen kömch. LordRobert Cecil 10th darauf, daß das an:?"- [ändisich System Von Kommissionen, das 1716 Veraniwortung ker Ykknistkr nur abschwäcße, ohne eine“ wixklicbe KVUTTVUS ühxr 1:18 Politik zu geben, Vejkcbrt sci. Er sei aber genex-k-t, em Syitkm in Erwäxxung zu zisbc'n, das 1318 Minister in den Slam) setzen würds, freier, als es in der öffcntlicbsn Sißung möglich sek, die: Mr'smde 1111: ihre Politik darzulkgcn. Carson seyn". fick) dafür 6111, daß die Ver- antwortmm auf dar R-yßicrang ruhen solle, aber er kagte, er chreifs, das; man sich dagéaEn Wende, daß die! Presse Jnformatwncn UthUk, die dem Hause vorenthalten würden.
Eine lebhafte Erörterung fand über den Regiernngsantmxx bezüglich des Verkauf?: des feindlichen Eigentums in Nigeria statt. Nach dsm Antrag der Regierung 1011 _das feindliche Eigentum nur an englische Untertanen odsr (330.211- schaften und ferner an Neutrale unter gewissen Vi'rrgsckwficn verkauft werden. Der Unionist LLSlie Scott brachte ?_ine Emschließung ein, in der erklärt wird, daß das ganze feindlrckw Eigentnm in den e11glischenKronkolonisn und Sckwxzxxebwtcmmxr cm Englische Untertanon und Firmen verkauft xvexdßxt soUe. Carson unterstüZte dies2n Antrag und griff 016 Polrtxk der RL- gierung heftig an. Ueber däe allgemeine Franc der Wehmzd- lung feindlichen Eigentums erfolgten sodann scharfe AUSRÜ- andersexzungen zwischen Banur Lam und Carson. ErsZersr vexteitigte [sbhaft die in Niacria desolate: Politik 1168 871111119, die in der becmtragten Entschlioßung enthallene Politlk “[R-110?» (Regenkeil jeder gesundem HandelSpolitik dcs Reich§ 11718 wuer fiir dic Verbündeten Englands nicht annehmbax "(en). (221? machte die Frage zU einer Ve1trauensfrage. Die E1111_ck)ltcs;1111'g wurdo darauf mit 231 gexgen 117 Stimmen verworsou; DU? Nationalisten und einige Radikalc stimmten mit Carson 1:7. 1701“ Mindkrbeit. „
Von radikaler und konservativer Seite wurde 7119410111121: EreigUisse in Athen am Auswärtigen Amt Krtltk gend). EI wurde der Wnnftl) nack) kräftigeren Maßrchln ((WM 1310, Deutschenfreunde in Griechenland geäußyrt. Einig? N1111801011L16 verlmmten, daß die Verbündeten endgültig mit dem Koma Konstantin brechen solltM. Lord Robert Cycil erkléirts, das; die Verbündeten energischc Schritte tun wüxd-zn, um „2,11 17.01“: Hüten, daß die griechische'n„Patrioten“, die 116) der Salomkr-zr Bewegung anschließen, auf Schmieriaksiwn stoßen. „Jm (x_[lgk- meinen hätten die Regierungen der Verbündetsn kemo. 11r1ackw znr Unzufriedenheit über die Art, wie 1112 griechische Rchcrnng ihren Verpfkichtungen nachkomme.
--- Die irische nationalistischez Partei [mt sick) vor- gestern im Unterhaus? unter dem Vorij Rodmoxids 1321“- sammelt und ein? Entschlisßung angenommen, _111 dek'RkkÜkt wird, das; die Kartoffelmißernte und die riexxaeStergernya dsr Preise für Kartoffeln und 0110er Lebenchitlel cine 0111110 und drinqende Krise mit sich gebracht hätten, die sofnrtxge Maßregeln erfoxdere, unter anderem ein Kartoffelauxzfuhkwcrvot
fiir Irland. Frankreich.
Dem „Temp-Z“ zufolge hat der Abgcordnetc .Bar-311119 dcm Ministerpräsidenten mitgeteilt, daß er ihn in 611191“ der nächsten Kammerstßungen Über die Maßnähmen in ter pe [liercn werde, die die verbündeten Regierungen ergreifsn würden, um der Unab1)ängiqkeit§erklärnng PolenÖ durch Deutsch- land und Oesterreich-Ungarn entgegenzulrelen.
Rußland.
Der Kaiser und der Großfürst-Throyfolger stud gestern von Zarskoje Selo an die Front Üngleijt.
» Der Unterrichtßminifter hat, wie die „St. Petersburger Telegraphenagentur“ meldet, der Duma den Entwnrf eines (Heseßes, das die Einführung der allgemeinen Schul- pflicht in Rußland vorsieht, unterbreiiet.
-- In einer Jusammenkunkt der Vertreter der Bezirke.“:- thschüff-x der mobi isierten Indu trie wurden. im einzelmon (111€ RegierungL-entwürfe über neue Eisenbahnlinien, inSgesamt [)Undert, mit einer Gesamtlänge von 70 000 Werft geprüft. Die Mehrzahl der in AUSsicht genommenen Eisen- bahnen wurde gebilligt. Die wichtigsten davon sind Orel- * Nowgorod 71.1 Werft, Uman-«Nicolajew 461 Werft, Sara- toff-Asowsches Meer 90 Werft und Kertsch-Tuapfe 280 Werft.
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Niederlande.
.. Dic _D (: mpfc r „ T e ru at e.“ (Notterdam-Vatavia) und „ B i l [ it-on “ ( Batavia-Amsterdam) mußten ihre P 0 st in England aucF-schiffen.
Belgien.
Durch eine Verordnung des Generalgouvemeurs sind, wie „W. T. B.“ meldet, in Abänderung der bestehenden Ver- ordnungen zur Verwaltung des Elementarunterrichts, des mitxleren und des höheren Unterricht?- für Wissenschaxt und Literatur im Ministerium für Kunst und Wissen chaft für jeden dieser Geschäftszweige je eine flämische und wallonische Abteilung errichtet worden. Den flämischen Avteilungen liegt die Bearbeixung der Angelegenheiten der Unterrichtsvermaltung für den flämischen Landesteil und der hochdeutschen Sprachgebiete ob, die wallonischen Abteilungen halben die gleichen Obliegenkzeiten für die wallonischen Landes- tei 0.
Norwegen.
Die Antwortnote der norwegischen Regierung ist einer Meldung des „W. T. B.“ zufolge gestern dem deutschen Gesandten überreicht worden.
** Da mehrsre Norwegische Blätter, vor allem „Tidens Tegn“, wiederholt behauptet hatten, die Versenkung des norwegischen Dampfers „Dag“ babe laut seegerichtlichem Vcrhör in norwegischen Hoheitéögewässern stattgefunden, wes- halb die norwegische Regierung bei der deutschen wegen Nen- tralitäi§verleßung Einspruch erheben werde, hat der Vertreter von Wolffs Tclegraphischem Bureau das norwegische Ver- teidigung§deparlement um amtlichen Aufschluß ersucht. Dieses hat ihn ermächtigt, öffentlich mitzuteilen, „daß die AUfschlüffe, die bisher von den militärischen Behörden eingeholt sind, darauf 1)ina11Sge1)(-n, daß die VLrsenkung außerhalb der Terri- torialgrenze vor sick) gegaUgen ist.“ Dieselbe Mitteilung geht der norwegischen Presse amtkich zu.
»- Ein russischer Torpedojäger hat am 2. November ein deutsches Unterseeboot beschossen, als der Torpsdo- jäger 21/2 bis 3, und das Unterscsboot 3 bis 4 Scemeilon von .Öom'o'en bei Vardö entfernt war. Die Regierung [)at, wie das: „Norwegische Telegrammbureau“ meldet, ihren Gcsandten in St. Petersburg beauftragt, gegen die neue Berlcßung der Neutralität E'mspruck) zu LthbM.
Türkei.
Der „Tanin“ veröffentlicht eine Erklärung des Kriegs- ministers, Vizcgeneralissinms (»Zum-r Puscha Über die Aus- dehn'ung des aktiven Militärdienstss auf die Personen, die eme Laskauftaxe bézahlt haben. Enver Pascha erklärt:
(Es ist ciner dec 916€“,th Vorteil?, die die Türkei (1118 dem (38an- wärtigkn Kriege zieht, das;" die Nation NÖ an mililär11ch€n Geist ge- wöhnt bak. Bis jSZt glaubten die gebiloctkn oder retchen 532111]? kas 911171 auf eine Befreiang erworbxn zu babxn. Dank dem Krikge bahey fich die meisten Voréjellungen dkeser Art binnen kurzer Zeit geändert. Dis jungen Männer, die in dis Armee eintretkn, gewöhnen fich and_aßm*.111äc:sch€ Leben, machen fich mit der Hetligkeit der Pflichterfüllung Vernaut und tauchsn in dcr Allgemeknßzit Unter.
Der Minister erörtert sodann des längeren die Wichtigkeit der Mtljtärpfkicht und [)Sbk hervor, daß die Organisation 11111) Vorbereitung der Jugend die Lücken auöfÜÜen, die die häus- 11che unh die Schulerziehung im CharakLLr gelassen Habsn, und ]Zden Jüngling dafür emvfänglick) 111ache11, mit Freuden zu den Fahyen zn eilen. Schlikßlick) erklärt der Mimister, daß die Remerxmg die geeigneten Maßnahmen ergreifen werde, damit 1116 Durchführung des neuen Gcseßes keine wirtschaftliche Krisis [)erb21fü11re, u_nd hinreichende Frist gewähren werde, damit die „211 den Wafxen (Zcrufencn thre Angelegenheiten erledigen onnen.
Griechenland.
Diß griechische Regierung hat nach einer Meldung dEr „TimeS“ Deutschland um Aufklärung über die Bedin- gxxngsn ersucht, die die griechischen Dampfer ("inhalten Uniswn, um von U-LZootsangriff-sn verschmrt zn bleiben.
* Die_(§esandten FrankreichZ nnd Englands [)'aben vorgestern abend dem „Corriers della Sera“ zufolge cmsn neuen wichtigsn Schritt bei der griechischen Regierung nnterngmmen, über dkn die Verbi'mdxten sick) verpflichteten, vorlänstg vöUiges _Stillsc131veige11 zu bewahren.
Inzwischen 111 bekannt geworden, Daß die gricchisch2 R'ogierung dem Admiral Fournet eine lange Note über- rexcht hgt, in der die („Gründe dargelegt werden, aus denen dre Ablehnunq der Forderung erfolgt, die Torpedo- bootsflottiüe den Verbündeten zu Überlassen. Wie der „Sexolo“ mexldet, Hat der Admiral Fournet der griechischen Rßgwrupg eme Note übersandt, in de'.“ die Beseßang chZeng- [muses _m „2116211 und die Besißnahme der gesamten leicht'Ln Flottemtrettkräfw und der Munikion auf der Insel Leros an- gozeixxt mird.
Bulgarien.
Die Sobranje [Ut nach einer Meldung der „Bulgarischen Telegraphenagentur“ das dreimonatige Budgetprowisorium für 1916 angenommen und sich sodann bis zum 22511069111er ver- tagt, wo die Verhandlungen über das Budget für 1917 be- ginnen.
Amerika.
Während die vorgéstrigen Nachrichten über Hughes' Wahl Zum Präsrdenten so bestimmt lauteten, daß sie von Wilson selbst anerkannt wurden, lassen nach einer Neutermeldung die lthen Wahlnachrichten aus dem fernen Westen und auch aus anderen Staaten die Lage ziemlich unklar er- sck)e_inen. Nach einem bei der Londoner Vertretung der „W ociated Vreß“ gestern abend eingelaufenen Telegramm wur en bisher für Wilson gezählt 248 und für Hughes 243 Elektoralstimmen, 40 bleiben zweifelhaft. Die Wahlausschüffe beider Parteien beanspruchten für ihren Kandi- daten den Sieg.
Asien.
Nach einer Meldung der „Agence Havas“ ist der frühere (Hesandte Chinas in den Vereinigten Staaten und in Spanien ZLud Ting Fang zum Minister des Auswärtigen ernannt
or en. '
Kriegsnathrithten. Großes Haupfqua'rtker, “9". MUMM. Westlicher Kriegsscha'uplas. HeereSgruppe Kronprinz Rupprecht. AngriffMbfichten der Engländer und Franzosen zwischen
Le Sars und BouchaveSUes sowie südlich der Somme bei Pressoire erstickten fast durchweg schon im Sperrfeuer.
Oestlicher Kriegsschauplay. Front des Generalseldmarschalls Prinz Leopold von Bayern.
An der Front beiderseits der Bahn Zloczow-Tarnopol lebte der Feuerkampf wssentlich auf.
Front des Generals der Kavallerie Erzherzog Carl.
Im nördlichen Gyergyo-Gebirge wurden russische An- griffe abgeschlagen. Bei Belbor und im Tölgyes- Abschnitt warfen frische deutsche Angriffe die vorgegangenen Russen zurück.
Südöstlich des Roten-Turm-Passes wurde in Fort- seßung unseres Angriffs der Baiesti-Abschnitt Überschritten und Sardoiu mit den beiderseits anschließenden Höhenstellungen genommen. Wir haben etwa 150 (81e- fangene gémackU und 2 Geschüße erbeutet. Rumänische (Hegen- angriffe hatten hier ebensomsnig Erfolg wie im Predeal- Abschnitt und im Vulkan-(Hebirge.
Balkan-KriegsWauvlaß.
HeereSgruppe des (Heneralfeldmarschalls von Mackensen.
In der nördlichen Dobrudscha wichen vorgeschobene Auf- klärungSabteilnngen befeylgemäs; dem Kampfe mit feindlicher
Infanterie auI. Mazedonische Front. Keine Ereigniss e von besond-zrer Bedeutung.
Der Erste Generalqucxrtiermeister. L u d e n d o r 1 f.
Berlin, 8. November. (W. T. V.) Die Meldung über den großen Bombenangriff unserer Flieger im Westen enthält einen sinnentsteüenden Druckfehler. ES muß im lthen Absaß statt ,zwanzig mit Russen belegte Ortschaften und Lager“ richtig [)ei,en: „zwanzig mit Truppen belegte Ortschaften und Lager“.
Oesterreichisch-ungarischer Bericht. Wien, 8. November. (W.T.B.) Amtlich mird gemeldet:
Oestlicher Kriegsschauplaß. Heeresfront "des Generals der Kavallerie Erzherzog Carl.
Südlich und südöstlich des Szurduk-Vasses wurden rumänische Angriffe abgeschlagen, Bei Spini und südryestlick) von Predeal drängten w1r den Feind weiter zurück. Beider- seits der B odza-Straße sind wir wieder im Besiß alLer unserer früheren SteÜungen.
Nordwestlick) von Toelqyes vermochten die Russen abermals etwas Raum zu gewinnen.
Bei Tartarow schoß ein österreichifch-ungarischer Flieger einen russichen Nieuport-Doppeldecker ab.
Heeresfront des Generalfeldmarschalls "*„ , Prinz Leopold von Bayern.
Nichts Nsucs.
Italienischer Kriegsfchanplnß.
Die Ruhe im Görzischen hält an. An der Fleimstal- Front wurdcn Angriffe einzelner italienischer BataiÜone im Colbricon-Gcbiet und an dsr Bocche-Stel[ung abge- wiesen. Drei Offiziere, 50 Mann und 2 Maschinengewehre fielen hierbei in unserß Hände.
Süd 3 stlicher Krieg k.schaup1av. Keine besonderen Ereignisse. Der Stellvertreter des CFM des Generalstabes. von H sei er , ; e dmarschalleutnnnt.
Bulgarischer Bericht.
Sofia, 8. November. (W. T. B.) Bericht des Generalstabes vom 8. November.
Mazedoniscbe Front: Südlich vom Malik-See haben wir abgeseffene feindliche Kawaklerie, die Vorzudringßn versuchte, zurückgeworfen. Oestlich vom Vrespa-See und im Cernu- bogen G21chüßfeuety wie gewöhnlich. An der Moglena- Front (H'eschüßfeuer und Minenkampf; ein feindlichcr Angriff in der. Nacht zum 8. November wurde durch Feuer abgewiesen, und beim Rückzug verlor der Feind einen seiner Gräben. Zu beiden Seiten des Wardar einzelne Kanonenfchüffe. An der Front der Belasica Planina und an der Struma un- wirksames feindlichss Geschüßxeuer anf bewohnte Ortschaften vor unserer Steüung und (Ho echte zwischen Erkundungs- und Z)J?c1kchtabteil1mgem An der Küste des Aegäksckwn Meeres
U)e.
Rumänische Front: Längs der Donau nur an einzelnen Abschnitten Geschüß- und Gewehrfeuer. In der Dobrudscha kleine Gefechte mit feindlichen AufklärungSabteilungen, die gegen unsere Stellungen vorzudringen versuchten. Am Gestade des Schwarzen Meeres Ruhe.
Türkischer Bericht.
Konstantinopel, 8. November. (W. T. B.) Amtlicher Bericht des Generalstabes vom 8. Novexnber. , Kaukasusfront: Für uns gi'm tige Scharmüxzel. Dre Verbindung einer Aufklärunngatroui e, die aus Armemern bestand und die sich unserer Stellan zu nähern vxrsuchte, wurde abgeschnitten und ihre Mannscha?t vernichtet, mxt Aus- nahme von vier Mann, dte zu Gefangenen gemacht wurden. Kein wichtiges Ereignis auf dext „anderen Fronten. Der Vizegeneraltsstmus.
(W. T“. B.) “
Der Krieg zur See.
_ Berlin, 8, November., „(W. HT. B.)“ Außer den bereitß gemeldeten sind in“dén1eßten"Tagenfnoch folgende feindliche Handelsschiffe versenkt worden: die englischen Dampfer „Rap ahannock“ (3871 Vr.-Reg.-To. , „North Wales“ (4072 r.-Reg.-To.), „A. V. Davidson ' (1640 Br.-Re .-To.), „»Barrumble“ (3823 Br.-Neg.-To.), die franzößschen Segler „Jduna“ (165 Br.-Rea.-To.) und „Felix Louis“ (275 Vr.-Nea.-To.1, der italienische Dampfer „Ostmarck“ (4400 Br.-Reg.-To.). .
London, 8. November. (W. T. B.) 210de melden, daß die Schlepper „Caswell“, „Horfatcastle“ und „Kyoto? und der Frachtdam fer „Leatonia“ versenkt worden smd. Die Befaßungen er Schlepper und 15 Mann von der „Leatonia“ wurden von dem dänischen Schlepper „Bragi“ aufgenommen; die übrigen 15 Mann der „Lsawnia“ smddvermutlich von einem englischen Kriegsschiff aufgenommen wor en.
Rotterdam, 8. November. (W, T. B.) Nach einer Londoner Meldung ist der Postdampfer „Nrabia“, (7933 Br.-R.-T.) am 6. November im Mittelmeer versenkt worFen. 21112 437 Passagiere konnten in Sixherhcit gebracht mer en.
Bern, 8, November. (W T. B.) DU„Matin“meldet aus Marseille; Der französische Dampfer „Mogador“ ist versenkt morden; dis Besaßung ist gerettet.
Wien, 8. November. (W. T. V.) Nmtlich wixd ge- meldet: Am 7. d.M. Nachmittags haben feindliche Flieger auf die' Sxädte Novigno, Parenzo und Citta Nuan Bomben abgeworfen. ES wurde nicht der geringste Sack)- schaden angerichtet und niemand verleßt. Eigene Flugzeuge stiegen zur Verfolgung auf. Eines derselbsn, Führer Linien- schiffsleutnant Drakulic, schoß einen feindlichen Flieger ab, der bei in hoher See befindlichen feindlichen Totpedofahrzeugen niederging. Diese wurden von unseren Flugzeugen mit Bomben angegriffen und entfernten sich gegen die feindliche Küste. Am Abend des: gleichen Tages warf ein feindlicher Flieger gleichfaüs erfolglos Bomben bei Umago ab. Eigene Seeflugzeuge bewarfen Abends die militärischen Objekte von Vremialiano und Monfalcone sehr wirkungsvoll mit Bomben und kehrten unbeschädigtzurück.
F1ottenkommando.
Statistik und Volkswirtséhaft
Aus der Bevölkerungsstatistik der europäischn Länder vor dem Weltkriege
teilt das preußische Statistische LandeSamt nacb „Otto Hübk-Lts geo- gravb1schastatistiscben Tabsllsn aller Länder der Erde für1914' die wichtigsten Ergebnisse in einer vergleichenden Uebersicht mit, die in der „Stat. Korr." veröffeutücht ist. Danach haben dit: leßten Zählungen in fast sämtlichen Staaten _Europas mehr Weibliche als männlitbe. Personen ergeben. Aus 1000 Männer kommen in Yortugal 1107 Frauen, in Norwsgen 1099, in Großbxitannken und rlaud 1061, in Dänemark 1058, in Spanien 1049, in Schweden 1046, in der Schweiz 1031, in Oesterreich 1030, im Deutschyn Reiche 1026, in Rußland (bier und im nachstehenden ohne Finnland) gleich- falls 1026, in Frankreich 1022, in Ungarn 1019, in den Niederlanden 1016, in Finnland 1012, in Italien 1010 und in Belaikn 1002. Nur i_n einigen südöstlichen Ländern sind die Frauen in der Ménderbeit. So zahlt auf 1000 Männer BoSnien nur 908 Frauen, Griechenland 921, Serbien 936, Rumänixn 968. Wierveit hier Wanderungen mitsprechen, ist nkcht festgexjeüt; in den Vereinigten StaaTM von Amerika, deren Ziffer Ack aus 952 berechnet, fänd fie jsdenfaÜI von größtem Einfluß. „_ VerbältniSmäßéq dke me1s1eu Eben werden in Serbksn gLs-Hlyssen, jahrlich etwa 102 auf 10 000 Köpfe. Dann folgen Bognien nm 100, die Vereinigten Staaten Von Amerika mit 97, Rußland mit 96, Griechnland mit 88, Un am und Rumänien mit je 86, legieu mit 81, Deutschland und rankreich mit je 79, die Niederlande mn78, Oesterreich und Italien mit je 76, Großbrimnnien und Irland mLt 7.5, die Schweiz mit 74, Dänemark mit 73, Spanien und Pockngal mit je 71, NorWegen mit 62, Finnland mit 60 und Schweden mit 59 Ehen. Ansprucbslosigkeit begünstigt die Eheschließung, und Armut ist nur bei höher stehenden Völkern, die das one Verantworxliäxkeits- axfixhxbefißen, ein Hindernis. Es ist also aus den Ebeziffern an fish kam 'S-kbluß auf die sonstigen Verbälmiffe zu xiebx'n.
Die Jabreöz1ffer dex Lebendgeborenen ist, auf 10000 der Bevölkerung gerechnet, tn Rußland mit 468 am böchsicn und in Frankreich mit 190 am niedrigsten. Dazwischen stolzen Rymänien, « oZnien und Portugal mit 434, 414 und 395, Serbken, Ungarn ur=d Italien mit 381, 363 und 324, OesterreW, Spanien und Fivnland mit 315, 312 und 291, _Grtecbenland, Deutschland und die Nieder- lande mit 288, 283 und 280, Dänemark, Norwexzen und die Schweiz mit 267, 254 und 241, Schweden, Großbritannten mit Irland und Belgixn mit 240, 239 und 226. - Bei den Sterbefälle'n stsbt Rnßland, 1einer hoben GeburtSziffer entsprechend, mit 298 im Jahre auf 10000 der Bevölkerupg gleichfalls an erster Stelle; dann fvlgczn: BWnic-n (274), Un am (233), Spanien (232), Rumänien (229), Portugal .IN“), Oexsxtkrrcicb 6220), Serbien (211), Frankreich (175), Kinnland (1651, Schweiz (158), Deutschland (156), Belgien (148), Großbritannien und Irland, Ifalien (je 142), (Grieckyenlaxd (139), Schweden (138), Norwegen (134), Dänemajk (130), die IÜLDU- lande ( 120).
stden die Länder nach der Höhe des Ueberscbukses der Geburten über die Sterbefälle geordnet, so erhält man folgende Zusammensieüuna:
Lebend- Ge- WbFesKuß
geborene storbene Lebend- geborenen im Jahre auf 10000 Köpfe
Rumänien ........... 434 229 205 Italien 324 142 182 Rußland ............ 468 298 170 Serbien . . . 381 211 170 Yortugal- . . . 395 225 170
lederlande . . . . . 280 120 160 Gris enland . . . . . 288 139 149 BW: en . . . 414 274 140 Dänemark . . . . . . 267 130 137 Ungarn 363 233 130 Deutsches Reich ......... 283 127 Finnland. . . . . . 291 Norwegen . ...... . . . . 254 Scbweden . . 240 Gxoßbritannien und Irland . 239 Oesterrejch ! ! d o ' . o a . 315 Schweiz . . . . . 241 Spanien . 312
Länder
«1 Frankreick_ .,
Belgien. .J. ' 226 .. .W