1917 / 54 p. 1 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 03 Mar 1917 18:00:01 GMT) scan diff

V„ _, _ „„ „... ..... ......„... .. D ' Det Stzugspreig beträgt vierteljährlich 6 „is 30 „5. ' Rlle Uoßanktaiten nehmen Seßellung an; für Berlin außer den postanstalten nnd Ueüungsspeditenren für Selbstabholer am!) die Expedition 877. 48, Wilhelmstraße Nr. 32.

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Einzelne Nummern kosten 25 „Z.

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Inhalt des amtliéheu Teiles: OrdenWerleihungen :c.

Deutsches Reickz.

“.Nitkeilnn übe»: die Antrittsaudienz des österrei“chisch-ungarischen VojscHFtexö. .

Erxrknnunnén 2T.

“L'xeekanptmacbung, betreffend Aenderung der Verordnung über dix“, NMLUWJ det,“: Nexrkclzjész mkt Web:, Wirk, Strick- rmd ZÖUHWÜTSU vom !("), Juni “..)-“5. Dezember 1916.

Veknmwmasznng über Marxgaaerze Und Eisenerze mitniedrigem Vhwspwotqekzakk.

Bskaxxntmaämng, betreffend Auszfübruvgsbestkmmungen zur 'Lxßrordmmg 111181“ MMgaU-zrze mW Eisenexze mit niedrigem P(wsyfmr ehakt.

Vckanntmacmnq. Hetreffsnd Krankenverficherung und Wochen- !)ilfe mäHer dW Krkeges.

Vekanotm-xckxtmq, betryffend Veßimmungen zur Ausführung des ?ck" 7 dos Gese'zes über den vaterländifcben „Hilfsdienst. Ref:.mntmacbung, bexreffend Anmeldxma der Betriebe, die fiel)

mit der HersxßÜUng von Rübenéauerkraut befassen.

Handelßvekvnte,

213232912, 13811“. die Ausxxabe der Nr.40 de;"- Reich§=GeseHblatW

Königreich Preußen.

Emennungxn, Charakterverleihungen, Standeßerhöbungm und so::strqe »Zersonalneräydemngen

Bekanntmachung, betreffend die Taufe des Prinzensoßnes be'er Königlichen Hoheüezn ves Prinzen und der Frau Prinzesym Joaäzim von Preußen.

Vekanntmachuup de_treffexxd dix nächste Prü ng W W ! *I. 4*“*4ÉZÖ“ "'*' ***“?

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ÖKU'vst'.*.-TÄ I"'.“'.- .'..“-_“**_?7*“.*** ' ".* - “' **

" Erste Beilage:

BekaNU! machung der in 927 Woche vom 18 bis 24. Februarzu Kriegs- xvohifaßrtszeQn genehmigten Vertriebe von (Gegexxständen.

Seine Majestät der König Haben Allergnädigst geruht:

deM T“11erbakxn1)ofsvo7steher, Reclmunqswt Czech in Dokt- rmmx) Den NSM Ad*erokden vierter K!affe,

dem (Hehyim-M Hofrat Rickard 'Zäxulz in der Reichs- kanzlei den KönialcÖZn Kronenorden zweiter Klasse.

W111 Etsendgßnxokomoriofübrer a. D. Damerow in Trier Daz Vsrdi-nsikkeUx in Silber sowie

OM Unxeroffézéemm KrÜaer, Look.“: und Franke, den Gefreiter: CH:)Kmmski und Heinze, sämtlich im Jnfanterix :egxment Nr. 52, die Rextungsmedaille am Bande zu verleihen,

Deutsches Reich.

Seine Majestät der Kaiser und König Haben heute den Kaiserlich UNd 1151193941) österreichischchnanrischen außer- ordentlishcn und bevollmächtiqten Botschafter an AUerhöchstJhtem Hoée Prinzen zuHoheUlohe-Schillinqsfi'trst zur Entgegen- nahme 5211126 neuen Veglaubigungsschreibens 'm Audienz zu empfangen KLrUHk.

Der StaatHsekretär des Auswärtigen Amts “Zimmer- mann wohnte der AUdienz bei.

Seine Majestät der Kaifer haben AUergnädigst gerubt:

dem Major der Reserve a. D. Eilsberger für die Dauer seiner Tätigkeit bei der theiU-ng für Kriegswirtschaft im Reich§schaßamte die Dienstbezeichnung Direktor mit dem persönlichen Range der Näke erster Klasse zu verleihen.

Bekanntmachung,

b21reffend Aenderung der Verurdnuna über die

ngelung des Verkehrs m;(t) Few, Wirk-, Strick- , (, uni

UNd Schuhwaren VOMWÉZWZÜTFT 1916 (Neich§3-

Geseßbl. S. 1420).

Vom 1. März 1917.

„_ Der Bundeßrat hat auf Grund des Z 3 des Ges es uber die Ermächtigung des Bundesrats zu wirtschYl' en Maßnahmen usw. vom 4. August 1914 (NeichS-Gefeßbl. .327) folgende Verordnung erlaffen: Artikel 1 Die Verordnung über die Regelung des Verkehr! mit Web-,

Wirk. Strick- und Schuhwaren von: FW 1918 (Reith!-

Gescßßl. S. 1420) wird wie folgt geändert:

1. Im § 18 wird folgender Abs. 2 eknaefü 1: Für die Ueberwachunq det Einhalßunzieder Vorschriften Yer 55 7 bis 9, 10 bis 13 is? auch die 1chobekleioungk- Ueli.- zußändkg. Die nach Abs- 1 als uijändkg bestimmten Behörden im Stnye der §§„ 12, 13 ,wie des H 15 find verpflichtet, der Nnchebeklewungssjelle auf Veriangen Aus-

kunft zu erteilen-

fßr Gesang-

aneigenpreis 1711: den Kaum einer 5 xxsaneueu Einheit!- zeile 30 „5, einer despalteneu Einheitzzeilx 50 e!“

Anzeigen nimmt an:

die Königliche Expedition des Reichs- und Staatsanzeiger- Verliu 8117. 48, Wilhelmstraße Nr. 32.

A *. k“, R

N 1917.

2. Im €) 20 Abs. 1 wird eingefügt: 6. wer zwecks Erlangung eines Bezugascbeius gegenüber einer mit der Früfung der NoWendigkeit der Anfchaffang nach 112115. 3 betrauten Steüe oder einer für M Aus- ertigung des Vezuasxckz-ins zuständigen Behörde vorsäslTÖ unwahre oder unvollständige Angaben macht.

Artikel 11

Die Verordnung tritt am 3 März 1917 in Kraft, kanzler bestimmt den Zeitpmkt des Außetkcafttretens.

Berlin, den 1. März 1917.

Der SteÜoertreter des Reichskanzlers. Dr. Helfferich.

Der ReieHs

Bekanntmachung

über Manganerze nnd Eisenerze mit niedrigem VHoSpborgehaLte.

Vom 1. März 1917.

Der BundeSrat hat auf Grund des ZZ des Gesetzes über die Ermächtigung d-s Bundleats zu wirkschaßlichen Maßnahmen usw. vom 4 August1914(Reichs-Gefeßbl. SZR") folgende Verordnung erlassen:

§ 1 Der Reichskaxtzler bt'zkiÖnet eine SMS, der ck obliegt. die Ver- sorgung des deutschen W171schaftslebens mit Manqanerzen und solchen Etzen, die als manganbajtk e Zuschläae ben-uvbar find. sowie mit Eiskletüerzen mit niedrigem PJosphorgebalte zu fötdern uud Ücker- ju : en.

Die gemäß 5 1 . „-

U'“_ !,_._ .

erttcbfen rnb zu betreiken; * _

. 1312 11 ber!aff .;11-4 kestebender Nux 'm zur Aufsucbung und wamuung sowie solcher zur Auf ereiTung und zur 'abfubr d'r g-nannten Erze zum Betrieb. auf eigene Neckynung zu vrlangsn;

. x_u verla- gen, daß (Erze der bezeichneten Ard-die in einem fremden F-lde in dem Bergwekksbenieb ytattfixxdet, an- fkc'bev, km *:sammenbange mir den dort geförd-rtkn MZÉIdUÜÜM gegen Erkranxwg der ScLÖsjkoß-en mitgefördext we: en.

3

Dem Bergwekksékg-ntümer, vom -Gkunde1aentüm-r ode": sonsikgen Nußungaber-cbtkgtan wird in den Fällen W H 2 Z ffsr 1 und 2 für nix Inanspruchnahme des Verqwerkéekgentums, ker Grundßück- oder exwaig r Anlaq-n Dowie für die ihm dmcb den Betrieb emjjebeuden Nachteile Enjfcbädiaura geu-äbrt.

J" Stryitfällen wild dkyEntfckxädignrg sowéz die Ve*gütung der Selbßkosten (Z) 2 Ziffer .?) von eiuem SchwdsUeückt endgitltig unter 'Uus?chluß des RechtSwegs *Ssfqes'yt. Das Schiedege71cht bejxebt aus fünf Mitglked-rn, die vom Reichskanzler ernmmt werdan. Der R-icbs- kanxle: kann Bsstimmangen über das Verfahren vor dem Scbteds- gericht erlaffen.

„€; 4

Kommt über “eie Ausßbnnq der im § 2 erteilten Befugnkffe eine Einigung zwischen der gewäß § 1 bezeichneten Steüe und dxm Eigen- !ümet oder sonstigen Nuyunasverecbtigten nicht mstande, oker ergeben sich zwi'cben ibn-n Stretxkgk-iten über die Ausübun dsr B'fu nisse, so entschewet die vun der Landsöz-ntkalbcböWe betimmte Veßörke, in deren Bezirk das Be-gweijLtgentum, das Gtunksiück von: die Anlaae Uh befinden. Ste wexst die Srelln soWett erforderjilh, in den Be 3 des Bergwerks, des Grund tücks oder der Anlagen ein.

GLYN! rie Entscbeedunge'n und nordnungen findet Beschwexde an die Landy'zentralbehörd: s'jatt. Die Ve'Qwerde hat keine auf- schiebende Wkrkung. Die LapdkSzyntralb-bötde kann vorläufig? An- yydnunaen treffen. Sie ent1cheidet endgültig unter Ausschluß des Rechtswsgs.

H 5

Der Rekcbskanzler etläßxt die näheren Bestimmungen ur Au!- führung der Vsrotdnunß. Er kann ferner den Verkehr mit angan- men und sojcben Erzen, die ais manganbaktk : Zuschläge venuvbar find, sowie mie Eisensrzen mit niedrigem P esvbotgebalte regeln. Er kann befjimm-n, OY Zuwiderhandlu “en m't Gefänanis bu zu einem Jahre und mit elvmafe bis zu ze ntausend Mark oder mit einer dieser Snaf-«n béstcäft weiden, und das; neben der Strafe die Vorräte, auf die die Zuwiderhandlung Jeb besteht, eingezogen werden können, ohne Unterschied, ob sie dem- Täjer gehören oder nicht.

§ 8 Die Verordnun tritt am 3. März 1917 in Kraft. Der Reichskanz er beßimmt den Zeitpunkt du Außerkrafttretens.

Berlin, den 1. März 1917.

Der Steuvertreter des R ka lers. Dr. Helffericehééh. nz

Bekanntmachung,

betref end Ausführungsbesjimmungen zur Verord- nung berManganerze und Eisenerze mit niedrigem PhoSphorgehalte vomS1.1ZJ,-)är31917 (Neichs-Gesesbl.

Vom 2. März 1917.

Au Grund des ,I 1, § 3 Abs. 2,

_ 5 der Verordnung über ganerze uud E1senerze mii

riscm Phosphol-

gebalte vom 1. März 1917 (ReichS-Geseßbl. S, 19?) be- stimme ich:

§ 1 Als die StxlTy, der es objkegt, die Versorguua de' deutsäm Wirtkckpaftslkbens mit Manganerzen und solchen E*NU- die ck manganbaltiqe Zuscbjäge benußbar sind, wwie mit E:scnmea mit niedrigem Phosphorgebalte zu Lördern und ficberzuftcllen, wixd dio Manganerzgessüxchaft m. b. H. in Berlin bezek'bnet.

§ 2 Für jedes in Vetrkéb befindliche Bergwerk, welches Mangauene aßer solche E*ze, dke als manganbaltiae Zujcbläge bem-ßbak stno, NSL Exseneeze mit niedrigem Phosvborßebalte sö'dert hat der Vugwexks- befitzpr ver Manganerxqeseslsckzaxt myen Krebs Wooden einen BMW über die frübexe und jeßige Betriebétatégkeit einzureichen.

§ 3 Jeder Fund der im H 2 bezeichneten Erze, kvskesondeke auth jeder Fund im fremden Feke, ist unverzüalkcb der Manaankryssell- !cbaft vwcb den Finder anzuzeigen. Den Vertreten: der _MargW gese-Wckmft ist zur Befickpskqung eines Furxdes sowie eines jeden Jug,- ZUM, das auf die bezeichneten Minetalten baut, der Zutritt zu gk Latten.

?) 4 , Der Berawerköbrstßer bat die Vorräte an den HMM die beim “Jxkraxttreten “dieser _Befanntmacbunq 'auf dem * , lagern, der ManganerzgescÜJÖast M zum 21. Marz 1917 Manis!"-

I 5 Der Mangavengeseükzast ist in allen F «e, die M" CIM der in der Vesordnunq gefteüxen Aufgaben" am, Mf VW- Auskunft zu erteilen. 5 K

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diefer Béebökdlk, , , (1) ckmm von dem Dirskkorderuestäubkm anstalt zu !; stimmenden “Mitglied dieß?- 9) einem vom K iegöamt zz: bezeichner-öen“

§ 7 *,;zYFJ; . _, Mit Gefängnis bis zu einem Jabra und mit CW M zu zehntausend Mark oder tmr einer dkeser Sreafen wktWWff: 1. wer *.*-15 nach don §§ 2 3 und 4 vorgescbrkkW- *La-M od“! dw gemäß § 5 von ibm „aefokkxkrten fie“ !: r-cl) zeitig eist-mtet, oder wer waffentlnh falsM over unvoll- standige Angabsn macks', « * 2. Mr einem gemäß „€) 2 dt-r kardnuug oder gxmäß Z 3 Saß 2 an ihn qesteütev Eks'ÄM «Folge letmt. N.“..k'en der Strafe kann auf E nzibW» «,I-"ase, auf die die Zuwidexhandlanq ch bezieht, erkannt werdsn, QW chtetsäpied, ob fta *dem Täter gehören oder mcht.

8 Die Ausführungsbeßlmmunge? treten am 3.März 1917 in Kraft- Verlin, den 2. März 1917. Der Stellvertreter des Reichskanzler]. Dr. Helfferich.

Verordnung,

betreffend Krankenversicherunq uud Wochenhilfe während des Krieges.

Vom 1. März 1917.

Der Bundegrat hat auf Grund des § 3 des über die Ermächtigung des Vundeßrats zu wknscha Maßnahmen usw. vom 4. August 1914 (Reichs-(Heseßbi. . folgende Verordnung erlassen:

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Während der Dauer d-“s «wärtigen K

können die Vor- fiäude der Krawkenkaffen die äbtm! von“ U '

m die der Dienswtdnung unfnßebenden «&: ten der . ck"]! uzkebuvg des Kaffenaueschuffks beszt Die WM kk Zenderangeu dsr Diemw-dnung geltenvkn BMW U! M*- versineruugsfordnunTsFbLFibénbkdaZilunbetübat. _ orause un , a : :tagen _ _ 1. entxedegr auen oder allen denjenögen UnNews“! M !) ßYäMt wYetv, “:th TIFF: Wund MWK?! M emm en eraq n e -, _ 2. für alle beteiligten Angestellten ck den «„In»- säß-n ben" en werden; ja.! ber Auges“ mx dem ck für die MWT?“ Gesa UU erbeiratete und W: sowie die der Angestellte ganz oder bakten hat.

Der BescklUÜ kann in der 41 W _ bb- n-anmsz. „., Meß ÜuYerwÜa" softem „zt vam

tungözulagm an dem in ker 3" rungen der Dienswwauua vorgesßmbmx .“

[! ür Personen, die wärend

Rei e oder einer ibm vetbüvdetrn äbnlkbe Menke lei ea, ruht der F

Krankenkaffe (5 2 ck MU. *