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störung _bcutsckwr Ik-iffo zn verbéndcrn, I“" einor won i[)c L1Lföss211111Ck11611 armlcch Note 10110, Wic „W. “1“. “Y“ meldet, außgefübrt, das; bis d91111chen BLZQJUWM Zcrs1be“1lx:a§- handlungen aegcn diss? Sch1ffe ansqsfübrt bärton, die unter der Gerichtsbmkeit und dem Scbnße der brasxiianiskben Behörden stünden, namentlich seitdbm eine deutsche Ver- tretung dort nicht mehr bestehe. Es seien fermr cnlgegen den Vorschriften dsr Hafenbebörden 5111aschinent€ile und andere Gegexfftände in das Meer geworfen morden, mxcb bätten die Schtffsbesatzungen die Absicbt bekUndet, einige oder alle Schiffe zu _versenken, Die Ausführung dieser AbsiCM könne die bra1ilianische Regierung wegen dsr zn LkWÜkkk-Udén Zchädigtmg der Schiffahrt und der Häfen mcbt zuLaffLn. Sie babs d&ber als Polizei- und Sichernng§nmßwgel, dic Wbt den Cbamkicr einer Vescblagnahme trage, dem Mmrincministcr befohlen, die Schiffe durch Mannschaften seines chsblßbcreicho bcseßen zu lassen, solange diE g-*genwärtige Laas dnacre. Dis 210191311an habe in der besten Otdmmg stalmefnnch, nnd dic denjschcn Schiffsbefaßungen sxion, obrxc das; 1117? frühere LLbMÖWLisE
geändert worden wäre, cm Bord [1911111811 xborbkn.
Der 'bkesige Gesandtb bon (5311a12111a1a bal dem StaatSsekretär DES Auswärti-xen Amts [0111 I.bUbung des „W. T. B.“ im Auftmac scincr ?)Tegikrung mitaetcilt, dms; die diplomatischen Bezixbunxmn 311 Deutschan ab- gcbroclwn seien, und um seine 71411110 gebeten.
Die Vertrktung der dsntscbcn thterussen in Guatemaw bat die spanische Regierung Üb-zrnommbn.
Die ReichentscbädiguxigSkommission in erlin, nach den Verordmmmen des Reick)2«kanzkerI vom “25.311110! ];“) 17. Januar17 bkkaM, die E151schädiau::g für solcb? Güterzu regsw, die auße-balb derIke-chgrenzcn in Ö?" 0017 beub'cb'en Truppen b?- s-«H*en Gebiqten UÜMLUS OLS Mich beschlagnabmt worden sind, ist, wie W T, B.“ mokdyt, etméicbtigt wordyn, im Nabm-Zn ihrer VLfUUUiffL den Einwobnßrn det.“;GUpmlqonbsm':9111971th Wmscbau für die in dsssen Gsbiet entyigmétbn Gkgcnstäude Entschädigung zu gewäbrckj, und zwar im allgemeinen in der vollsn Höh? DEH 02111schkn FÜLÖLUGWLÜG; außerdem sol1en Zinsen nud nachgewies-xny. Kosten in demselben Umfang crsjmt-st w-desn, mis es bei Rßichbemsch und Verbündeten geschiebt. Der er-dgüitigsn Regelung der Entschädignngsfrage nmck) Voendigmnx des Kriegs?» bleibt es vorbebalien, bon Mlch SLEUen :md WiLWOÜ dcr UML!“- schied zwxscben dem deutschen Frisdenézwert UNO dom 312111 Teil höheren russiscben WM LksWÜLÉ M?*ben foU.
Anträge auf Entschädimmg MÜssen béxmen eri Monaten nach der Verkündung diLsLr Bskannjmacbung ober, fab?) die Güter später LUÉÜJULÉ werden, bixmeü drsi Monaten nacb der Enteignung bei der Neichskntfchéidiguwgskom- mission in Berlin oder bei ihren Zweigsteben im GMeral- gonvernement (Entschädiaunqsamt in Lodz, Meiérzeile 2, Kom- missar ber Reich§emschädigun«kommission in Warschau, Wareckiplaß 8) gestellt werden.
Durch die am 19111111 1917 in Kraft gekrotene NachtragS- Bekanntmachung 11 888,3. 17 )( 11 11 zu BLT“ kaanntmuch1mg (ck11. ][ 888,77. 16 X( ]? „1, betreffsxsb „Höchstprsise und Be- sck)lagnak)me von Leder, ist eKne für den Klsikwexksbr mit Leder WichtisjL Bestimmung 111 Weq'sall gekommen.
Während Nämlicb b1sk)cr jede zum Verteilungsplan der Kris4slebcr-Aktiena9s211schmft gebörige Gerbexci, someik LS ibre ve1traalichen Verpflnbbmgen UegLUÜVer der HeereH- Und Maribo- vkrmalnmg ZUliéßelk, im Laufe eins?, jkden R'alondcrmonats fÜr insaesamt 750 «11- Lcdcr der besckWgnathsn Amen an EM:!)- macber, Sattler oder Kleinbändler obne Fleiaabescl)bin Ver“- kaufen durfte, sind vom 1. April 1917 ab Ocmrtige Vexkäufe unstatthaft und strafbar.
Durch eine Verordnung dLH ?)“ksicbßkanz-ers vom 1. Mai 1917 (RGW. Nr. 85) ist, ä[)l1lich wie im Vorjahr? dnrch di? Verordnung W111 17. Januar angeordnet worden, das; die KomnmnaWerbäUde alle .Hafervorräte, die an sie abaeliefcrt oder für sib enteinnbt merdM, entspreckwnd den Anfordernngkn der Reich§futwrmit121stel19 13-1: Zenjraistelle zur B2fchafftmg dcr HeereHverpfiogung zur Vsrfiigmm zu stellen haben. Zar Vornahme des sogouanntcm AUSÜLLÜW innerhalb tbrcr Kreise sit 1) sie, wie das KriegIeWäbrunngt bekannt gibt, mmmebr soweit berechtigt und vxrpbicbtsl, (xls ibuen nacb Befriedigung der Anforderungen dLr 71191ch§fu118rmi1191119119 dafür eräte verfügbar bleiben. Die für Hafer11äbrmittelbetriebe bestimmten Mengen werdsn durch die Veroxdnuna nicht berührt. Ebenso bezieht fick) die Einstbränkung des A11§gleichs nicht auf 010 Stadt- und Industriklandkreise, dic fiir ihrs Pferde von der Zentralstelle Hafer zugewiesen erbaklsm.
Die BozngSvchinign11g der dcnlscben Land- wirte 03.111. 1). „D. (“Bérlin 11". 555) gibt [0111 Meldkxnxx des „V'. T“. B.“ folgendbs bLkanm: „
Seit rem LL:. NUDEUWTT 1011; (Betorbnung N.G,V[„ S ['I-58) unterli-g-n Zucke1rübensamexs1r0b un!) Runkelrübknsamensjrob der Be- kanntmaÉung bbs: den V?xkcbr mét Stroh Und T3chcksckbstt18910bember 1915 (N. 51.331. S. 74.73). ZUchL11ÜÖkaÜMSUstWÜ [md Runkelxjében- sark-enstwk) dürfen ([lso ntcht avgexeyt Wetbkn, obm' borbsr ver BUMI- Ven-inimma zum Kan anöcbofsn zU sém. I)ie szngßberkinigun] zahlt für das Zuckexrübensamensjrob Und „das Nuvéklrübsnsamxwsvok) den pesx-ßlichen Höcbstvkb ux-d [“NRW-s Händbrxn ()?-„Jr KM!- 111iifioxären, welcbe Ve1käufe anf (Hnmd orkn UÜÉU äfzigcr (Wscbäxrs: ab1chlüffe getätigt haben, bcn gcseßlkchen Händlerzustjylcxg bon 00/9 dés
Höcbswrckses.
Hamburg.
Die Vürgersébaft faßte gestern nach einer “1110de BCS „W. T. B.“ öhne Etörtetnna einsjimmia den Beschwß, einen aus zekm Bürge11ck)af1§- und fünf Senawmitgüedern bestsbendsn Ausschuß zur Vorbyreiiuna staatltch9r Maßnahmen einzxxspßgn, die erforderlich sind, um tmc!) bpm Krtkge Handel.eSch1ffal)yt und Industrie die notwendigen Grundlagen zum Wiederaufbau Und erneuter Ausdehnung zu geben.
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Oesterreickx-Ungarn. Der Kaiser hat 'nen meiral Niexxovan uutsr Vc- lbsuna 0117 seinem Posten aks Flotxenkommanbant zum Cbsf dsr Marineskktion ernannt.
-»« Ter Großwesir Talaat Pascha hat gestern abend von Wien auI die Rückreise muh Konstantinopel angetreten.
» Dor ungarische Ministerpräsident (5)ka Tisza hat zmsi Mitgiisdcrn der Vkrfaffxmggpartci, dcm Grafen Moriß Esterhazy und dem Grafen Stefan B e t blen, dkm „Pester LWVI“ zu-olge anq-“botsn, in das Kabincjl einzmreten, und zwar sollte Graf Estorbazy mit der obersten Loitung der im Bereich DLL“ Uebergatmswirtscbaft liegknben Augslegcnbeiten, Graf Ysthlen mit OST Leibmg der lebeiten für den Wieder- anfbmx Siebenbürgcwö betraut werben. Die beiden Mitglieder der Verfassungépartci ersuchten den Minisr-xrpxäswenten, eine ins, Einzelne gehende Antwort auf dus Nncrbietsn erst nach Rücksprache mit dem acgenmättig in Wien wollenden Grafen Julius Andrafft) erteilen zu dürfen.
Großbrüannien und Irland.
Der König wird, dsxm „Alaemeen Handelsblad“zufolge, einen Aufruf zur freiwilligen Einschränkung des B1'0tverbrauck)es LTUÜLXZLickMLU. In diesem Aufrnf wird Mitgétéilt, daß auch bßi Hofe die vom Lord Debobport festgeseßte Rationierung bsfolgt wird. T_er _ Kömg er- mahnt die Bevöleruna, zm“ Vcrmeibumx dcr Eiusübrung von Vroxkarten dem freiwilligen Zvftc'm zum Erfolg zu verhelfen. - --« DieNeichskriengonFerenz geht ibtcmEndezu. Nqck) dcr „Tximss“ ist da?, Jzenl, fiir das die Retchc-konfercnz s1ck) erkiärt bat, ein bxitiscbeb Mick), dns sicb selbst mit 909711, mas: 9-3 Nötig bat, versoraM muß,. Dic: gxfaßten Beschlüjfc bezicbcn 1111) u. (1, auf dic: Jt1stanb1_)(1[tu11g dcr nanlieben HiiquUeUen des Neicbees, an ÖW FöxbcrUng borschied8ner Industriezxveige nud “sie möglichst gri'mmnbe NUIUUHUUJ der vorhandenLn .Pilxs: [?TTLÜLU, ferner darauf. Och Rcäcl) von dEU Leben;":mitteln m1d Robswffcn, déc ans dexn N11».!0nb kommen, unabhängig zu mnchen. Schli2ßlich wnrde dkr W1msch m:»qusere-u, das Rciscn bon dsr aqucjndiWen Sebtffabrt Unabhängig zu machen.
Ten Mitgliedern der MWM;-kriéabkonfexemz, dcm Maha- radscha von Vikancr, bern General Smutés, dsm Prbmicrministvr von Nettfunbland Und den bsidcn Vertrefern Indiens ist «911-3111 das Ehrenbürgerrecht der Londoner City vsrxielxn worden. Der Genom! Smuts fekexte in seiner Tarakesrede die EM) von London als ein Bollwerk der Frelhkét. .
„DW km;!is-be WW:“, sagt?, er, ,erbiekt sicb unbsrdkrbt d::rxk; Rabbéxnn 1:de Luxus. Ob»? I;'*1e*n§'1zwat:g brachwfiL Lin MtÜiovM- brkrér cms, s(b-„x? aus ihrer Frisdt*1*.1,ir1d11st:éc CML Kriegsmdujnie vnd 11321er 1738 ftx:mziel]t', M*bmßscb-K und MOTÜMÖL Haupistüye des Büxzdnisxké. Das sind "c:? 711130218 byr Issibé-if. Won dkn Be- 100111-8111 0-55 „bxätkscbm Rskcbxs wxxßcr Maße lebt ein VieMl jenseits ds» Meczss uud übe-x 14? ganz:: WEU Vélstrkut und [1:71 pra1t2fch fein kakléffkk cm dw,: SUÜUJkeith des alten Europas. Okutscxland rechnete ua?“ die Apathie und vielleicht auf dke Lizc-rekßhmg kkr bxitbchen Tkowinwnx, aber diese haben 1701191119 xkne glänzende Yusjrengung gkmacbt, nicbt sowcb für das ZN..11cr1c*-nd, als Vi1u1x'br fur die Sache der Freiheit, die Ebenso ihrs e_xg-ne Sachs, wi? die S-cbe En,;ianbs ist. (11.9 111 der Wunsch aller Nathen, ihr LWMLS Höll ficb xu e:r„ngen, das nicht unter dem Zwanse 11117) dym T-„rtocxsmus ixsbt, die: Von der irrmer zurmkmenden, imm-Zr frechen)", drobetd-n und cxggrsss'wén willtätixe'lxen Auwkratie aubgcb-ZU. Ww wexdcn niemals die Gxöße der Abstrungung dss Wilsch Reicbc'ö vsr11ebkn, solange wir mehr (mex- 11117231, dax"; dxr „7121111015 111ka xm: ein Kampf der blbßen Sexbstsucbx ist obkr awf [181713 ExfblgL (11311811, WWW., daß «'s c§n KMP? isi, dsr fü: das grbs; :_ cll-r Zi 14- ausscfockxten wir?“. Es ist Ms Dar Mal!, M11 alis 11110771, daß j- e;- (4rö-ßie, uefex101chs1é mb ß!U1“-D1€JLUOÜS Jukexssie der MWT!) ckth auf bc-m &??le MHZ, (s 111 17178 Dcc Ja!], Weil jebe alle Soaps, um déthTT“-ck1ÜS11 M*![lionen in «[J.-7,11 intalle 11 ihr ach opssjtsv, wieder edvmal 111 G fabr ist. Daxür 16-11 disse aus Pcb sc-bkt L;“«lstmdkve (E'b bang nicbt nur unter 13611 Völkkrn des ktitisthen Reiäys, Huben! auc!) DST W841 anen 131-1119. ZLUMJI ab.." Auf “Amerikas Cin- t'iZt in dsr! Kriaa eingsbrnd sagte Smufs: „Gerade wie wir im Auguß 1014 kim: Wahl, batt:n, 10 ist Umxrxka dazu ZLkOMMLU, sicb 6111-51: s91chrm Lage gkgcxübkr zu sehon. Es hatte kerne WW], WO LTU yiäpt die Freibe1t noob ein“»! in Gsfabr gebracbt Werden wUté, Nixbt nur in der alten W111, sondem auch in der renew, W;;- fem 111cht RUßland noc!) einwa! TCT? Reaktion überlicfkrt WSrken 101119, wofkrn 111cht Dsctscblaxxd srlbst sch118ß11ch als für immer 11St- 1oxen an»;,egcb-n werden soUtc', *- und 170-181: Sie Tara“, daß selbst bib. SWW „Veaxtscplands Vor dem Ende bflfk€1t werden soUtx». Sb " wir mcht, wie unter bkm schrkck11chen DrUck dieses Kgnwfés die NOTTM kes mijnäxiscben ijvotixmus, der dicses und (111.812 Vblscc asf-“ffklt bat, Eckwn zu zsrrcißen begimxen, da DaF Eniö !“".th Dcnn das (Ende: kowmt. Es Und nur Noch ?cbwisxixx Wbcben od-r beare 17011 11119, schgicxizzex »"!nger upd MMWVOUC. D(r «sin unsercr Vlrmxc'a an der Frbnt '0'1 giäbzevd in [31mm Verrmuen auf die'. ÉUUÉYLWUUN, Lasskn Tic dcn Weist ÖL? Na'wn gruß «knug ixin, UM dcm seiner Armsen ZU MUPTTÖM. Laff-én Sb- unc; w-der zu übermüiiq dmc!) den Sieg, nocb zu UW'kéer-kÜÉk duxck) Das Ykißaeschick skin, lasskn Sie uns s-L- duldég, b€11ändig und bereit zu jedem OMer fein. Größere Kräfte kämbssn 1117 uns 4212; unjere Akxncen. Der Geist dsr eribcit “cht Mine FUlgc-„l, Lin arcßxr 1chöpfbtiscker (Geist herrscht noch e1nmc11 Unfer kkn _Na1ionen in ibrer 1111au91prcchlichen Angst. LEffSU SLL um,“; stark“ und NrtmuenOboU sein mit der Be: ;]t112kka"0- die «uf? der Uxsacbe kommt, str die wir kämpfen. Und Wenn das (Ende kommt und es kann jetzt gar nicht mehr fern wm ---- [affen SLL 11115 in der Stunde des Steges nicht nur an uns 161130 und unsexc Verbündxt-Zn dLUkM, sonbkrn auch an den gxößten AUiiSrsxn, bon dem ich gesprccbxn hake, und Mr wollen uns bemühen, eiwc nsue Und bkffexe Welt aufzubauen, dxe (UMLÖLU sol]. auf ken bNUr-d-Zn (Löxunblagen ber FreibM, uud Lassen Sie“ (1118 unsere Ein- T'ÖTUUZM Dänkxpälkr sein für den einen wi-kkicben (“sieger m diesem m-Z'Ztén Kamwfx', und [(ckck Sie uns hoffen, das; MS dcr !xßtc Wel!- krieg war. Ic!) babs die UrsaÉM berborgeboben, um derenxwegen wir kämpfen, Weil ic!) mit S1cherbe1t empfin'ok, daß inkden scbwersn (Gk- fabren, die Vor uns liscxén, dic klare Erks-„nntnis drkser Utsache aUain tms stätkcen wkrb, unsnlwegt durclzßzxxbalte-n, Und dés ErfabrungM mcknss 1710811611 Lebkns bab-In mic?) bielleécbx mehr (118 d:: 1111111“! 1397112011718" lUffkR, Was Diks kedcuth. In meinem chen Und in 1112111911: Lande bobo. ich 1313 Freibxit unjßrgeben sehen, was daxz-ials dar Tod und das SLerben eines Volkes zu sein sZHikn, und ich habe Nc wix-der Unzsrsjörbgr, rwig und unskexbléob aukkrstxbkn sehen, ich "bal“c dicß-s ikibL gcsch1agcne Volk wb'der Keb erheben 1613611, um fbr dixjéxbc Frsibeit zu fxÖten, aber nicht Mehr“ für Kick) sbibst aÜein, sondern M die ganze Welt.“
DEL" Maharadscha von Bikaner fübrke- aus;
Dicjnxgpn, die sagkn, „pdieb wem'. durch das Scbw§1t in RUM Jebaltt-n, begehen sowohl gegen Ena1abd 11016 detcn etn scbwcxeä _Umecbx. Dic «1:511sébe Hkrrfcbafx in Jndixn beruht auf 71370791: (ermblag-ZU. STL ist b-xxxünbsx auf de:; Grunbsäßeu der ©181chb€11 und des ehrlichen Spieké. In dem Vexsauf der auf- bauenden und gesunden Entwicklung mußten unvexmridlickpe Meinungs- vers tedenbeiten entsjeben, aber diese bedeuteten nichts mehr als ein Famlienzank, der zu schllchten war zwischen dem Mutterlande und
1 den jüngeren Mitgliedern des Haushalts des Reichs!
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Tc"; P:“cmicmninistcr Morris sprach von 13011 Stolz “.'-kcufunblanbc» 1":er die Rolle, die es im Rricgc smelte, jmd bob dcn 2121120 bkrvor, ben die Dominions OWM genommen hätken wsqen ihrer Liebe zur Freibeät.
»- Bei Einbxingunq des Hausbaltooranscl)lags 17a Unterhaus führte der Kanzler des Schaßamts Bonar Law, [0le Bericht des „W. T. B.“, aus: _
Dte AUMaben des bxraang-nen Zabres Überschriften den Vm: anschlag um 372), Mibéonen Mund Sterlina, was in der Hauptjgchc durcb Munétlonöbcfcbaffxmgen und die den Verbündeten „und Domimonö gewähltxn Daxlebsn 1321111110111 wwrbrn sék. Dcr_Voranschla9, de_r dcn Berbündetßn und Dominikus gkwäbrten Darlehen 1ei um ]0(_)_ Millionen Pfukd Sjsrlma üv-tsch1ttien woxd-v. Dix Vorkcbi-Uz an dix: Verbündeten bslkefen fich auf 540 MiÜion-n Pfund Sterlina und'dkkx Vorschuffe an die Dominions auf 54 Z).)kxütonen_ Pfund Sterlm» was bke Gesamtsuume der sekt Beginn _dea KÜWUÖ an die Alliierten und die Domknkons gewäbncn Vorschüße auf 828 bezw. 142 Mik; lionen Pfund Sterling briagk. Die Nationalsckzuld belaufe fich jkßt auf 3854 !UÜiUibnen Pfuvd Stkrlznp, hiervon könne man aber die Darleben an die Verbunde1€n und Do- miniong abziebcn. Bonar Law bob die bcxrixdigcnd: Cor:- wkc'kiuna der Staatseinkänxte und den Betrag der Außgaben, der aus dkn Steuem bcstrixten Wcrden sei, bsxvor uvd erquttx, lein kräea- sübxer-bcs Land könne so béfcicdkgkndeZablxn auswstsén. Borat Law jchlug line bkuyn Sjkuem vor, jewel) cin? Elböburg der M- gaben auf Vexgnüaunaen, detkn (E*ct-ag er aus wuiksrc andeUbalh 21.70111917611 Pfund Sterling WWW, ferner eine Erhöhgng der TQÖak- MUL]: mn einem Söbiljing 10 PULS für das MMW- HUM Etjrag aof Writkre "(; Nkiöinnen Pfund Sterlkng ge1ckaßr jbnrch. *owle di“ E höhung Tec Steuer «uf üb-zrmäsxigc Gewinne Von. 60 aus 80% vom ]. IMM! 1017 ab. Dke [eßtere wexde 'Öätznng'wse "01272 20 Mtütbnen Pfunv Sxerling ex- bringen. Die Schiffabrtsxxewinne würden durch Rqurxerxmg dex Scwffz zu ejnr'm 1111611 «ay- erfaßt werdev. D'e 'Uuéaaben des [SUchOLU Jobreö 1chätzre det Sck'aykanzxkr auf 2290381000 Pfund Stsßina, dif- (Einpabmen an* (538 600 000 Pfund Skerlmg, [9 daß noch 1601 751000 Pfund Stcrki-g durcb Anleihen gedeckt werben“ müßen. Bonar Law schloß: .Der. Ethiitt, Amerikas in den KUW», [;,-41 kik? finanzLeUc “„“er gkäl-dklt“. Die amsnkantsche Regie.;rung wkrb nctch Maßuabe ib1cc Letstavgsfäbigkeit 1an h-lten, die [mar-z1€11en Lakxen [.us-1er Berbüude1en zu tragev. KLM Makka?! an Geld 1017.» 11-173 kaxan bmdetn, dcn Sicg za crcingen.“
Frankreich.
In der Dcputiortenkammcr che der Abgeordnete Tissicr einen BSÜÉÜ Über die. Tätigkeit der 1135310018 nikber, nach dem bis Ende 1010 3,4“) MM:)Uen Tonnen OckUffÖ- Umm vejsenkt worden sind. darunter 2108000 Tonbcn m_xx Jahr 1916 und 1228 000 Tonnen im Jahr 1915. Für 1911 sei mit einer Versenkung von 6 Milbonen Totznen zu rechnen. DubLi sei uicht bexücksicbtigt, daß seit dem Emlritt des guten Wetterß die Tälicxfeit dk? U-Boote fsk)? zugenommen habe. Der Emst det?- U-Bootkriecxes dürfe mcht mebr'geleugne't _werdcn. Tiffisr xichkeke chm, wic „W. T. B,“ mxldef, befbge Angrzffe gegen. die Marineministerisn der Entenle, d1e mcbtsx getan hatten,. _um; die Gßfabr rechtzeitig bekämpfen, die! sie hätfen exkennen xnußen. Die große Stärke der [J-Boow, fubr ez? fort, lxege darm, daß zu ibrer BekämPfuna ungeheure Vertedeansmtttel 1xnt un- geheuren Kosten aufgewendet werden mnßten. Die b-Boote stünden als ein militärisches Werkzeug von wunderbarer WZrkunF da. Tissier veranlagte fchlikßlick), dasz Seefransporte zur großeren Sicherheit unter gemeinsamem Geleit fahren sollen.
Wie „Bonnét Rouge“ meldet, brachte der Abgeordnexe Hennessy einen Jnterpellationöantrag cin, wonach dux kommandierenden Generale, die vor dem Feinde ein Kommaydo innegehabt baden und des Postens enthoben worden smd, innex-halb Monatsfrist vor ein Kriegögericht gestellt werden
sollßn. Rußland.
Der britische Botschafter in St. Petersburg bat nczcl) eincr Mitteilnng des Blujtes „Nya Dagligbt Allshanda“ 1111 Auswärügen Amt verlangt, das; die im Ausland weilendcxzt Russen nicht mebr beimreisen dürfen, sclbst 11121111le dazu Pässe von russischen Gesaudten oder Koqsulaxen erbcrlten baben. Ebenso sjeUte er die Ford2r1mg aur, dre russtschen Sozialisten 111 der Heimat sollten keine Erlaubnis zur Aubreise erhalten.
Niederlande.
Die „Y)Tedcrlnndscb Telegraaf Ngentschap“ meldet, dass; von zwanzig Niederländischen Sebiffen in England, dre von der durch Deutschland zugestandenen ._ sicheren Fahrt nach Hannd (Hebrauch machen wollten, fünfzehn in Holjand ang'e- kommen sind, fünf fehlen noch; sie weilen vermutlich noch tn
England. Türkei.
Die Bläijer veröffentlichen herzliche Telßgrammc, die aus Anlaß deb“ Geburtsfestcs dcs SUUQUÖ zwéickzen biescm und den verbundetyn Herrschem gewechselt worden smd. Dxr Deutsche Kaiser etwäbnt in seinem Telearmnm, WU! „W. T. B.“,mijteilt, d1e (Hlundstcinlegung des Freundschqsté; hauses aW Sinnbi'd der Treue des dentscb-1Ürklscben Bündmßes und dtückt den Wnnscl) aus, ('H möge zum Mittelpunkt der Beziehungen werden, die die Wafsebbrüderschast o_uck) auf das gemeinsame Wirken der beiden Völker auf streb- licl)em und kultureüem Gebiefe Überleiten soüen. Der Kaiser von Oesterreich gibt dem Wunsche Außdruck, daß es den Zéntralmäcknen und ibrcn Verbündeten bald beschied9n'sein möae, die Wob'jat eines dauernden und den nnverglmchltcch Leistungen der beiderseitigen tapferen Arm ?cngvürdigen Frieden-I zu geni€s3en. In seiner Antwort schließt nch der Stiltan diesem Wunsche an. In seinem Nntworttelcgromm _em ben Deutschen Kaiser gibt der Sultan denselben Wünschen W112 die1er Ausdruck und “fügt seine Glückwünsche zu der so heldcnmütigcn Vertkidigung der Westfront hinzu.
Amerika.
Gestern bat die erste armlicbe Verainng zwischen 'der cnqlifchen Abordnung und Vertretern der amertkn- nischen Regierung stattgefunden. Wie das „Reuterstbc: Bureau“ meldet, wurde über die Lieferung von Lbbens- mitteln an die Entemcländer und über die Frage ch für den Traanort zur Verfügung stehenden Sclziffoaums ver- handelt. Man beschränkte sch darauf, eineU11fs1chtüber dic Lübensmittelbewegung in Washington einzur1chten. Auch die Frage der Ausfuhr nach den neutralen Ländern wurds be- sprochen, Es scheint, daß Norwegen und Schweden, durch die jetzigen AUHsichten beunrubiat, an dbe Einrichtung eines ständigen Bureaas in Washington denken, da?- ihre chens- mittelversorgung aus Amerika regeln oÜe. Lord Percy erklärte, daß der Schiffsbau in England und merika in seinem jeßigen Umfang den Anforderungen, die infolge der [F-Boote an
1die Schiffahrt gesteüt werden, nicht genüge. Von den durch
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die VIrcinkth "Tk“MM zu liefernden xckcbi"* “b “-
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(Hlx'1chqemtcht abhängen. Tas SchiffahrtMmt erkenne die (HWY?! NrGgfabr yolkaxnnenxund „ sei bereit, bcj cker Bc; lamp uzjg mitzymirken. ' _ Dre gmcxikanische Regierung bält sick) obiger Quel)? zm: tolge bereit, enz Expeditionskorps nach Europa zu ent- 1Zr1derx,sowr§ dle Verbündeten es fiär zweckmäßig balken, die fur dre Beforderung der Truppen notwendigen Schiffe dem Lebensnnttelocrsand zu entziehen.
_ In einer vor der amerikanischen Handelskammer e- lmltenen Anspxaxhe hat der Leiter des amériknniscben Schif?s- abssckmffes WlÜtam Denman nacb „Lloyds List“ “seine Pläne fur den Bau von Schiffen dargelegt. Es sollen monatlich 2_00000b gebaut, auSgerüstet und mit ameri- tanischcn Seeleuten bcmannt werden. Die erste Hilfé- leistung der" Amerikaner an die Verbandsmäche soll in dcr Unxexstußung d_er Flotte und in der Vermehrung des ScknffT-raums bestehen. Die Schiff§sachverständigen sind 71ach Denman dxr Aufsgffung, _daß dax? Schiff§raumproblem Yrck) Bau vor),.xdolzschtffen gelöst werden könne, da auf diese «Heise. der Sch1f1sraym schneller vermehrt werden kann, alS die beutscben [L-Boqte 1mstande sind, am2rikanische Schiffe zu ver: 1_e_nkcn. 800 [UFZ 1000 Scbiffe, bis 10 bis 1251110197: die G'tnndeFabfen, konnen in.10 bis 14 Monaten fektiggesteüt werden. DLL Mogltchketten „des, ,wolzschiffbaues und seine Vorzüge seßt Denman alsdann im einzelnen auseinauder. Er ist der festen Uabßrzeugung, daß unter einem so energischen Mann wie General (Hoetbals monatlich 200 000 Tonnen Schiffsraum- vermqbrunJ durcb Holzscbiffbau erzielt werden könnte. Wahr- chcit111ch1burbe man nach _7 bis 8 Monaten von jetzt an gc- recbnet mxt dteser Arbeit beginnen kötmen. Die Schiffe werden
55000 bis 8600 Tonnen Fassungsvermögen haben. Die Leben€:'
bauer eirZLI „HolzscbiffeH _bettägt erfahrungngemäß 18 bis 85 Jahre. OU! Amerika erjt diese Holzschiffflotte, dann werden “Zach Auffaßung der Schiffahrtskammer die Mittelmächte davon nberzeuat" werden können, daß es zwecklos sei, gegen Ame- rtkas Walder, Maschinenfabriken und Arbeit zu kämpfen.
- "Der mexikanische General Carranza, der am 1. März zum Prandetxten gewählt worden ist, hat nach einer Meldung dos „NouoeÜtste de Lyon“ sein Amt angetreten.
, «„Einer Havanledung zufolge wird mit Rücksicht auf dle zw1schen Brasxlten und Deutschland herrschende S'panzzung ber demnachst zusammemretende Kongreß berufen sc1m", 'Wer die gerannte Lage zu beschließen. Ein Erlaß dLeZ erastdentxn scharft den brasilianischen Behörden ein, die Nemralitat zu beobacht_en, solange ihnen nicht das Gegenjeil befohlen fbi. Zn se1xxer bevorstehenden Botschaft an den Hongreß wrrd der'Präyxdent obiger Quelle zufolge die Ansicht anßern, dqß er 111 _der Parapa-Angelegenbeit innerhalb der Grenzen seiner verfqsyungsxnäßtgen Befugnisse handle, indem ex esydem Kongreß 11'be'rlas1e, andere Maßnahmen einzuleiten, dxe dtescr fur zweckmaßtger und notwendig halten sollte.
- _ Afrika.
_ Aus sudgfttkamscben Blättern gibt der „Nieuwe Courant“ eme Rßde wxeder,_ dre der Senator Whiteside im Senat der Sud-afrtkamschen Urxion zur Begründung eines An- trages gehalten hat, daß d1e Ursachen der schlechten Ver- so_rguna und Verpflegung ber Soldaten in Deutsch Ostafrikcx untersucht werden müßten. Wbiteside sagte:
Zn Osic-srika sei vieles Vor fich gegangen, was vicht zugunsten der verantwotjlkckven Pejsönlicbkeiten 1brechl. (Fine strenge Untexsuckjung 1ei notwendjg, waalb vixle Sojdaten in Ostafrika erkrankt und gastorbsn seren. Der Minmer bob? in cirerfrüberkn Sißung auf eirzc-x entsprxÖende Fraue geantwortet, daß anegelmäßigkeiten statt- gcxunb3n battcn 1zr;d daß Maßregeln ergriffen welden sollten, um dékgletch€n in Zukxxnst zu verhüten, aber t-oß der ergriffenen Maß- rcßcsn battkn dle Soidaten bas Notwmdige nicht bekommen. Viele bättcn Mangel an aljem und litten unsäglich an Fieber und Malatia. Als Grund sei TraxxSvortmangel angeführt wvrden. Er l:)Txdncr) babe nicht gehört, daß die Tentscben durcb Transportmangel bkb'mdzrt würdép. Der Gcncral der Dk1ttscken vexsnhe eben kein Ggschajt und set nicbt einmal ein General, sondern nur ein Obxrst. „In dtcser Hinsicht find wir besser daran als die Dentfcben, denn bei uns gibt es mehr Geverale, als in Amerika Richter.“ Der Rednxp sagte ferner, er habe gehört, tas; Besucher an der mililat1schen Bafis den Rat gegeben hätten, Kinen mit Liebes- gaben zu öffnen, die an die Soldaten an der Front Von ihren FZtnilicn (Mundt Worden wären. Das sei ein Skandal. Die Zu- stand: in Ostafrika seien noch geradeso elend wie Vorher. Wbiteside berlas einen kürzlich empfaxtpencn Brief, Wonach viele Soldaten in Deutsch O_Uafrika keine Slrümpfs, «Pojcn und Hemden hätten. Ccnigc mußten Kaffetnlumpkn ?raßen. Leute, die unt Malaxia im Lazarett liegen, müßen dort beinahe verhungern. ». &
DerkMinisier für Post und Telegrapbie ersncbte, dcn Aji- 11'ag zuruckzuzieben, er wurde aber nach Liner Abstimmung an- genommen.
Kriegsnathrithten.
„“I'Zcxlin, 2. Mai, Abends. (W. T. V.) ,
An den Kampffronten im Westen wechselnd starker Fenerkampf. , Im Osten nichts BesondereH.
_. Jm Raume von Arras gestern nur an einigen Steben aasslackernde örtliche Gefechtstätigkeit. Am frühen Morgen/ seßte südlich der Scarpe bis in die Gegend von Buüecourt erneut starkes NrjiÜeriefeuer ein. Nach heftiger Ar- iillerievorbereitung folgten zwei matte englische An- griffSversuche an der alten Angriffsstelle östlich Monchy und bei Fontaine, die schon in unserem Sperrfeuer ver- lustreicl) zusammenbrachen. Auch östljck) Loos und west- lich Lens konnten sick) englische Tetlangriffe in unserem Maschinengewehr: und ArtiUeriefeuex nicbt entwickeln. Die Beute des 28. und 29.914301 hat sich um eine Anzahl Ge- fangene und 27 Maschinengewehre erhöht. Bei klarem Wetter auf der anzen Arrasfront sebr lebhafte Fliegertätigkeit. Der beiderseitg starke Artilleriekampf südlich Arras dauerte den ganzen Tag Über an. Unsere Batterien beobachteten mehrfach gute Wirkung gegen die feindlichen Ziele. Die ganze Nacht über außerordentlich starkes Feuer.
Auch im Raume von Reims standen die Kampfhand- lungen im Zeichen tiefer feindlicher Erschöpfung und gebrochenen Angriffßgeistes.
Jm AiSneabschnitt scheiterte südlich Cerny ein feind- licher Handstreich verlustreich für den Feind. Nach stärkster
Artiüeriovorbereitung brachen abermalige feindlicheTeilangriffe 1
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an dicsxr ;1909, ebenso bei dcr „(nntekise-chme trotz .Ebr- fackxcr Wiederholung jedsEmal vononnnen erfolglos un Uer- kusxreich für den Gegner im deutscbrn Spcmfeuer. oder Nab- lampf zusammen. Vexsckskdenlchb wurden feindliche Bewit- teUungen in den dichtgeiübtku Gräbcn wi": 1';;n9§ooU von unseren Muerwirbeln gefaßt. In der (L_;egend südlich Craonne, zmisckwn Craonne Und YiSUe, wo schon ganze Tankgeschwad2r vernichtet wurden, xrkannten wir eine Anzahl Uön Panzermagen und nahmen ste mit gutem Erfolg unter “euer. Unsere zahlreichen Exkundungx-„vorstöße im dortigen Ab, 711111 waren von Erfolg gekrönt. Unsere Späljxrirupps brachem zablreiche (ZZefangene, dummer auch Offiziers, eine Anzals "bon Maschinengewebren und andere Beute zmiick. NachmiitagH und Abend?; schwoll das feindlickw Feuer wieder bedeutend an.
Ayf dem Champagneflügel vermocbte sich der Franzow nach seiner fck)werenNieber1age am Z0. April bei den Höhen yördlxck) ProSneeZ 311 neuen Angriffen nicht zu ent- schließen. WährLUd das Feuer am Vormntage vorübergehend ermaxtete, schwokl es gegen Abend und in der Nacht zu großer Heftigkeit an. Dis Franzosen sammelten gegen Abend an Uer- schiedenen Abschnitton ihre Stnrmkolonnen in den Gräben, die, durch Unser Vernick)1u1m«37xuer nisdergehalten Und dezimiert, indessen einen Vorstoß nicbt wagten.
Die Meldung dex“: Caffelturms, das; die “Franzosen am 30. Abril bis zur Straße MauroU-Moronvillers, etwa 1 ](111 nördlich vom Hochb8rg, vorgydrnngen seien, ist durch die Er- eignisse überholt. Sie waren voriibergehend bjs dorthin gelaxrgt, MUMM! aber durch einen unmittelbar einfeßenden dquchen Gegenjtoß sofort wieder mxtsr blnligen Vérlusten zurückgeworfen.
, In den lybten Tagen versuchten die Gegner d“11rchMaffen- cmsas starker_ Jagd- Und Kampfgeschwadsr die Vorherrschaft in dxr Luft an 1ich zu reißen. Das führte zu heftigen, mit Er- bxtterung durchgeführten Luftkämpfen, die dem (Gegner schmcr erseybare Einbuße an Personal und Material kosten, ohne ihm jedoch die erwünschten Erfolge näher zu bringen,
Auch unsere Fliegertruppe erkämpfte ihre Siege mit dem Blute manches Tapferen, jedoch siebin ibre Vsrlustc in'gar keinem Verhältniß zu denen der Feinde. Am 1. Mai besiegten sic, wic bereits gemeldet, im Luftkampf 14 feindliche Flug- zeuge. Lcutnank Wolff schoß dabei scinenLZ. 11111129, Leumant Schäfer seizxen 24. und 25. (Hegner ab. Außerdem wurden von Kampfslicgern Z französische Fesselballone brennynd zum Absturz gebracht. Die an den Hauptfronten durchgeführten Erkundungsflüge gaben Aufschluß Über die weiteren Maß- nahmen 11th Feindes. Zahlreiche Lichtbilder bestätigten daS Ergebnis der Augenerkundung. Unsere Flieger durch- bmchen die feindliche Luftsperre und klärlen weit himer den Linien auf. Auf einem dieser Flüge wurden auf Boulogne Bomben abgeworfen. Erkundete TtUppenansammlungen, Lager, sowiß in Marsch befindliche Kolonnen wurden mit Mafchinengewehrfeuer und Bomben angegriffen.
Auf dem Balkan belegte eines umerer Geschwader cin staxk außgebames feindliches Lager mit 2300 Kilogramm Bomben. Ein Betriebsstofflager explodierte hierbei mit 2000 Meter haber Rauchsäule. Gewaltige Brände entstanden, die den ganzen Tag über weithin stchtbar blieben.
Großes Hauptquartier, 3. Mai. (WTB) Westlicher Kriegsschauplaß. HeereSgruppe Kronprinz Rupprecht.
Dem anhaltenden Artilleriekampf de'r leßlen Tage ist auf beiden Scarpe-Uf ern heute früh Trommelfeuer gefolgt.
Dann haben in breiter Front neue englische Angriffe begonnen.
HeereIgruppe Deutscher Kronprinz.
Bei günstiger Beobachtung erreichte die Kampftätigkeit dcr Artillerien und Minenwerfer gestern große Stärke.
Bcsonders an der Vergfwnt zwischen Vauxaillon und Craonne, längS dei:- Yli'ßne-Marnc-Kanalß und an den Häbenstellungen nördltch von Prosxne-I war der Feuer- kampf heftig.
Heereßgruppe Herzog Albrecht.
Keine besondsren Ereignisse.
Die Flugtätigkeit war über und hinter den Steüungen bei Tage und Nacht;?- sebr rege.
Der Feind verlor in Luftkämpfen 8, durch Not- landung ], durcb AbWLk)rfeuer von der Erde 7 Flug- zeuge und 1 Fcsselballon.
Oestlicher Kriegsschauplaß. Die Gesamilagc ist unverändert. . Zwischen SUsita- und Pntnatal ist ein rnssischer Angriff verlustreick) in Unserem "Feuer zusammen-
gebrochen. Mazedonische Front. Lebhaftcs Feuer bei Monastir,“ auf dem Westnfer des Barbar nnd südwestlich des Dojran-Sees. Der Erste Generalquartiermelster. Ludendorff.
Oesterreichisch-ungarischer Bericht. Wien, 2. Mai. (W. T. B.) Amtlich wird gemeldet: Oestlicber Kriegsschauplaß.
Im Raume nördlich der Oitoz-Straße wurde ein Vor- stos; russischer theilnngen restlos abgewiesen. Sonst teilweise lcbbastere Artillerietätigkeit.
Italienischer und südöstlicher Kriegsschauplaß.
Die Lage ist unverändert.
Ter Steüvertreter des Chefs des Generalstabes. v o n H o e f e r , Feldmarschaueutnant.
Bulgarischer Berichb S o f i a , 2. Mai. (W. T. B.) Heeresbericbt vom 1. Mai.
Mazedonische Front. Jm Cerna-Vogen und auf dem rechten Var_dar-Ufer lebhaftes Artiüeriefeuer, auf dem übrigen Teil der Front oereinzelies Artilleriefeuer. Zwei feind- liche lugzeuge" wurden im Cerna-Bogen und in der Gegend von oglena durch unser xeuer heruntergeschoffen.
Rumänische Front. uhe,
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Safia, ?. ;.?ai. (W T.V.: NMlchxr ÖMKIOWÖÄ. *.biazedomW-Z “Front. „171! (Ternaboqsn, im Moa- lcnagebjet 11110 Wxsxlicb vom Barbar lebhafch 21111Uex“zc- - feuer. Auf dem übrigem Teile der Front schwache ArUÜeme- tätigkeit, Zwei fcind11che Erbmdunqsabtei(ungen, we1che gegen die “linke FLanke der Cervena (»:qu vorzurücken suchten,
wurden durch kaer bemieben, _ anänische Front. Bei Tulcea mtb Jxaccea schwaäzcb Feuckgeplänkel z1vischen den Posten.
Der Krieg zur See.
Kopenbagen, ?. Mai. (W. T. V.) „Nalionaixiboybe“ melbét anZ Christiania: 'Nach einer Melbjmg 13cm „Af!€_r1_p_o112n“ uus Pardb' ist bei AlLWUDWWIk ein bewaffneter ru111scher Koblendampfer torpediert worden 22 M2nscbe11_1md umgekommen. Von den drei Uebcx*lebcnden, dieß 001! W191]: Fischdampfer aufgenomm2n wmden, ist einkr (U17 dcm lescl); dampfer gestorben.
Wien, 2. Mai. (W. T. B.) Amtlich mix?) gemeldeb: Am ck10. April (WENDE grkffcn “unsere Seerlugzbube dre Hafenankagem von Valona 11111 fichLbar «mem Q'rxblg an 1111?) kehrkerx W115 starker Gcgsnmirkxmg- vollzählig zurück.
Floktenkommanbo.
London, 2. Mai. (Reutsux Tie Admiraliiäk iwilt mix: Der auf der Heimfahrt bsfinblicbc Truppxntraanort- dampfer „Ballarat“ (11120 t,),_anf dem nch 01132 qrbße Zahl australischer Truppen bafcmb, ist am 25.211301, 30 Mean von Land entfernt, durch ein Untersecboot iorpemert und__vcr- enkt worden. Durch dle gläUzcnbe Diszwlin und Ytckxcre Haltnng der Truppen gelang es, aUs in die 250018 zu bmrzgen, die dann durch Unsere schnell berbcikommenden Vatxomllcnz fahrzeuge in den Hafen geführt wnrden. ES gab fcmerlct
Verluste.
Wohlfahrtspflege.
Die Gkneralversammlnng des Dentsckxcn Zentra!- komitees zur Bekämpfung Mr Tuberkuloze fmbet am 23. Mat, chrmiteags 11 Uhr, im Abc-corknetenbause m B€r11n_tatt. Abgesehen von der Erledigung ge1chäf111cher Angechenksxten, mbcn Votträge über „Berufsberatung uud ArbeitSVermittlzmg für Lungenkranke unter besonderer Bexückfickstkgung der Knxgs- befchädigten“ in Aussicht, die T-bersmbsarzt Dr. Be1cho1n_er-Dresden, und Geheimer Regierungßrat Dr. Freudenfelf-Stcaßburg Übemommen haben. Einladungen geben den_ Mltglierem dmc!) die Post zu; Tür Niäxtmitgneder werden aus _Wunsch Enlaßkarten von der Geschästsswüe, Berlin K*. 9, Lnknraße 29, abgegeben; Der Auk- schuß wird in diesem Jahre nicht embe1uf2_n. Dagegen mudet vor der Gcmralwersammluug (9.1- Ubr Voxwittage) eine Sxßung der Lupus- kommbswn und im A11schluß an dteGeneralverfc-mmlung 21ne Sisuyg der MitlelsjandkkcmmUfion stalt. Nmchmitfags ZUbrxwixd den Teil- ncbmem ker Versammlupg der vom Deutsch-nZentralkomttce bekam?- gegebene Film „Tubejkuloée-Fürwxge' im Umombßmer, Ftterrickx- straße 180, Ecke Taubensnaße (Bavariahaus), vorgcfubtt wexden.
Literatur.
"Eduard Firmenich-Richarß: ,Die BrüderBoisseréc“. 1. Band. Sulpiz und Melchior Votsiexée als Kunstsammler; Ein Br*- trag zur (Gescbkckpte der Romantik. Mit 2 Vildnissen in Kupferdruck. Jetlag von Enaen Diederichs in Jena 1916, ungeb. 16 „16, geb. 20 «16.1 ;i dem Smdium diefes Werkes wwden Wir an kas ©oexh21cko Woxt erinnert, das den auch im kleinstsn gewissenhaften EMW die bingebenke Liebe bei jeglicher Arbeit als den Sobmuck der Deu11chen gxprtesm hat. Die Veröffentlichung des verdienten Bonner Forschers, der mit gxößtcr Sorgfalt einen umfangreichen, nur zum Teil vez- öffentkicbten und weit zerstreuten Stoff zu mejsjérn wußte, bietet fur die Gexcbicbte deatkcber Kunst, Literatur und Kultur mvden Tagen ber Romantik viele, oxt völlig neue Ausklicke. Dje Bruder Boxfferék, bchbte urd frisch zugreifende Söhne der Rb-mlanke, ursvtunchb für den Kaufmannsstand besjimmt, waxen durch F1ied11ch Von Schlcgeis Einfluß künsjleriscksen Intereffen zugeführt worden. Sie wußten die selten günnige Geleßenbeit klug auszunutZ-n, die in dkn beiden xrsten Jahrzehnten des ve1flossenen Jabxbundms aus aufgehobenen KLostem und Stiften, aus niedergelegten Karben, aus den Schlössem des ver- axmtkn Adels Line ungeahnte FÜÜe we1tvoller Kunstgea-vstände auf den theinischen Markt gebracht batte. _ Dte erlescnstxn Wetke konnxe ein kundiger Sammler für Spothebx erwerben. Sulmz Boiffexexe war die treibende Kraft bei den Ankäufen, sein Bruder Melchior mehr mit den geschäftlichen Verbandlnaaen betraut. Beiden sxand ihr Freund J. B. Bertram als Berater zur Selle. Wie die Bt_uder ,ibxe Schäße unter_ dem Spalt und Geläckoxer unserer Mitburger aus Staub und Näxse, aus (“?Pexckxkrn uxxd Kellem geradxzu vom Ve:- derben aetettet haben“, wiffen sie anschauncb und ergöylickp zu Fcbildem. Schon bald battxn rie BoisTerÉes eine du1ch Llnkäxxfe in dyn Nisde1- landen, Franken und (Schwaben ergänzte, Weit über" den Rabmxn tiver PaiVaUammlung binausaeWacbstne (Halexik .altreuiscbsr Bilder" zu- sammengevrocht. Mit einem Schuß bon übst 200 Gemälden fiedelten sie 1815 von Cöln nach Heidelber-über. Die Bedeutung ibrrrSamu-- luna erblickten fie ,scWohl in Rücksicht der Geschichte, wie der Außübung der Malersi '. Dafür batten fie in dkn kamals noch engen Bed [)äUk'Lffsn ibrer Vateksjadt Cöln nicbt den richtigen Boden gefunden. Ibn bot Heidelberg, die Hochburg der Romantik, wo sich die führepden EMM c€r_nemu |itcrarl1chen vaterländiscben BeWegung, an ibrkr Sbiße Görres- Brentano und Achim von Arnim zusammengefuuden baTteU. Doxt wurde die Boiffetéxstbe Sammlung das Ziel tmgezäblter bkgeLsiccter Besucher. Wie in einem Schattenspiel zieht dre qanze vmn-bme Welt jkner Z.?it, die sich von den Brüdern Bcissercßc in die Sckön- beitkn einer bisher unv-tst'andknrn Kunst einführen litß, an "ys vorüb-r. Mehr als das Interesse gekröntxr Häupxer für die „norkUcbe Kunst- blütek galt es aber das etnes Mannes zu gewinnen, deffen Urteil in Kunstfragcn Von böcbster Bedeutung war, nämlich Goexhcs. Deu Bexiebungeu der Brüder Boiffexée 5,11 ihm in ein eigenex, besonders anzieber-ker Abschnitt dcs erkcs gewidmet. Die Bxiefe, db: Sulpiz Boiffexäe _über seinen ersten Befucb in Weimar 1811 m bis Heimat schrieb, [eßen fich wie eine spanUCnde NoVLUe. Beim ersten Empfang stand dsr kluge, jveltgewandte Sulpkz vor dkr alten ExzeUenz, ,bée ekn Gefickt machte, als Wenn fie muh fxsüen wollte“. Zum Akéchch gab ihm Goelbe „einen oder zwei Finger, aber ich denke", wir wemn es bald zur ganzen Hand bxinaen'. Das war auch bexm zwcitcn Bc- fucbe schon der Fal]. Und beim Mixen fiel sogar (Goxtbe, der an kem !cbbaften, kunfjbegeisierten jungen Mann vtekes Gefaükn gcmnden battk, ibm „chcgt um den Hals“. Im Jabra 1814 crschi€n Goethe Xn Heidä- bara ""." bat mkbrere Tage mit wabrcr (Ergriffknbeit vor den SÖäß-n deer BN en-ZZ qemeklt. Später haben fich in Weimar Weber 11me- ztstlscbe inßüffe auf den Altmeister geltend gemacht, so daß der kühle, zurückhaltenrc Ton 1" derVeröffentlicbung Goelbes über dieOoissexéejckpo Sammluna ibre Befißer gewiß stark enttäuscht hat. Besonderes Jnxereffe ve1dimt aucb vk- Datstellung der vielseitigen Bemühungen der Bruder BoYffN-Ze, dn: (Exbaxtuna ibrer erlesenen Sammlung durcb Uebetgatgg m ijaatllchen BMJ “fiir die „Zukunft siclIe-c zu stellen. In diesem Zweck wmden mit Wien, Frannmt', Etuxtgaxt und Berlin Verbandlrwgen angeknüpft. Schinkel, der die Sammlung im Aust: ; der preußischen Regierung xingebend be chligt hgtte, und später an Rauch, empfahlen drkngltcbst xbren nkauf. tur die Summe VM