1917 / 107 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 05 May 1917 18:00:01 GMT) scan diff

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keks MWM 11177171 11.111", dank M' Bérankgk-xx, 518 (11:3 ?*(M VETTUMLM Könißtxxxäp ax'szijmdern 1911140612923, 1xchr§n1a1szk [PETER könnten, 11?!) in Länber'. Ul-LLT 511111che1 Flaaqs ansufiedklxx.

»“ In Beantwortung cincßEinsPrUcHW, der im Ober- hause _vom Erzbisthof von (Tcmtßrburr) und anderen gexxen dre WiedervérgßltmxmeaßregeM KMM dentsäze Gewaltééjtigkeiten erHoben wnrde, s;".gte Loxd Carson, ÖW „Reutetfchen Bureau“ zufolge: *

Die Deujschn visxsucbxkn "7,13 Verse:“;kuna won Ho§pitalschiffkn kam1t zu rechtfcrtkgeérx, doß ße ZW Transpoxt von TUWPM UNd Munition benutzt würdm. Diescs 121 durcHauS Unbkgkündek- Die Reaixrun-g hab?, ebenso wie Fraxxkxéich, das Gefühl aebabt, Daß es kéine c-UDcr-Z WM! geka, als zu VetngkUMSmüßkkgeln ÜÖ_UDU11kk)kU- Frank::ixb ha!? viel kxäßtixxsre Säyxiktx: Wan als Gtoß- bniauniex', SS 5.158 (UTZÉÜRDÜU, kak: eg dsuisäye G:“f*7ÜAÉUk an 2301!) de? sTKUzÖsLsÖen H01511411031ffe nehmen chdc'. Man WMC noc!) nicht sagen, 135 die VSWLÄÉUUÜSMQÜKJUU Erfolg JSbÜbl 111172617, ab:? 1130 dem Füsgetangriff auf Freiburg sei nur ein Hospitaksckkff angkßkkffen wvxden. Lord Curzor: (Mos): „Was gstan wuxdé, W:.“ micht ein Akt der Bestrafuna oder Na», 10:1.«er7: eine Votßäyßknraßrsgcl für die Zukunft Lm JnMsff-Z UnsexSZ VOM."

* Jm Unterhause kündigis der Finanzménäsier Bonar Law fiir DonnerDtag eins Sixzung untsr Ausschluß der Oeffentlichkeit (1111173118 86881011) an und sagie, wie das „Al_aemeen Handelsblad“ mitteilt, die Regiemng werde noch “in Erwägmtg ziehen, ob diese gclxime SiHnnq eventuel] über mehrere Tage ausgedehnt werdeU sol]. AUßerdem teilte er mit, daß, wenn es möglich sein würde, nächste Woche eine Erkläxuna Über die irische Frage abzugeven, der Freitag dafür in Betracht kommen würde.

- Englischen Blättern szolge bat die "Entrüstung über die neuerliche Beschießung von RamSgate, die starke Unzufriedenheit mit der Admiralität erheblich erhöht. Die Behörden in RamSgate haben sich geweigert, die Mitteilung der Admiralitäi', das; das deutsche Geschwader ab- geschlagen wordcn sei, öffentlick) an5111chlag€n. Die Abgeordneten Dillon und Dalziel haben Anfragen imParlamentwegen der mangel- haften Verteidigung der Küste von Kent angekündigt. Der Marine- sachverständiqe der „Daily Mail“ schiebt die Schuld weniaer den Patrouillenschiffen von Dover als denen zu, die die An- legung des deutschen Flottenstüßpunktes in Zeebrügge nicht verhimdert hätten. Von der Wakmidee Chmcbikls, daß 010 Flotte nicht zu kämpfen brauche, erfüUt, habe die Admiralität leider seit KriegHbéginn die Ansicht begiinstigt. daß eine defensive Taktik einer Offsnsive vorzuziehen sei. Ein Ergebnis dieses Verlass-MS Nelsonfcher Metkjoden sei Zkebrügge, das einsn qefährlickwn Punkt für England bilde, gegen den ein energisches Vorgehen notwsndig fei.

-- Die Verlustlisten in der „Times“ vom 25., 26. und 27 April enthaltxn die Namen von 744 Offiöieren (224 gefaUen) Und 5420 Mann, die Listen vom 28. und 30.91pril die Namen von 400 Offizieren und 4880 Mann. Außerdem veröffentlicht die „TimeH“ nach Listen mit Verlusten Überseeischer Truppen.

Frankreich.

Die Eröffnungssißung des gemeinsamen Parla- ments der Verbündeten bat gystern vormitkaa in Paris stattaefunden. DM Vorsiß führte Clemenceau, stellvertretender Vorfißender war Lord Stuart of Worllet).

_ Obwohl noch 18 Tage bis zum Zusammentritt der Deputiertenkammer felzlen, siUd noch wxitere Ju terpellati onen Über die VerproviantierungspolitikderNegkerung und dieFüHrung der leßten militärischen Operationen ein- gebracht WOTÖLN. Der Deputierte Leva; senr wird über die von Vio1ette getroffenen Maßnahmen für die Kohlenvertsilung und die ReglemeUÜerung VES Milchyerkaufs ivterpeUieren Und der *Deputiertc Poucet über die getroffenen Maßnahmen, um den Territorialregimsntern der Infanterie, die sich seit KrieyHbean in der Féuerlinie befinden, einen Erholungsurlaub zu gsstatten

*- Viele Deputierte der Ackerbau treibenden Gegenden- haben vorgestern in der Kammer eine Sißung abgehalken und, wie „W. T. V.“ 1111112111, bcschloffsn. angesichts der für den Hilfsdienst (116 tauglich 71achgemUstertkn Y'kannscbaften den KriegHmiUister aufzufordern, die Einberufung von Ackerbauern zu vsrscbieben. Der Ackerbauminisjer exklärte in der Sitzung, die Freilassung von Nckerbater des Hilfédiensxes der ältesten Klasxe der ReZerve dex Territoriukarmee werde von dem Ober- kommando in Erwäguxa gezogen werden. Die DLPUÜLÜLU betonten "15015, das; die Lösung de'.“ Frage irifolge der „Zufpißung der Wirtslchafx§krise sckzneliftens erfoLgen müsse.

Rußlanß.

Eine telegrapbische Mitteilung des I)iinisters des Aeußem Miljui'ow an die russischsn Vertreter bei den verbündeten Mächten vom 1. Mai besagt laut Meldung der „St. Petersvurgcr Telegrapbcnagentur“:

WoUen Sie der Rygkerupg, bei der Sie beglaubigt ßnd, die folgende Noke üé-esgsbsn:

Die Vorläufige Re,?lemng Rußlanks cr1ie-sz am 27. März (1772 Kunkgéöxma an die Bürger, in der fie die W*1nsche der Régisrmtg des freien Nußlcm'cs für die ZZele ?scs gegenwächen Wirges «.:-s. kinaUdersLHk. Des.“, M-ni'éxéc W ;Fuswäriigen beauftrasxk Mich, Ibnkn daz b-Jsagte Sck-tiftskück mitzuteiLen und es mit folgsndrn Vstrackpmnzxn zu He,.l-xitcn: Unsere Fkinkxe da[).“n stab in [THM Zeit bemÜht, Zwkxtracht zwiscbén dcn Vßrbündetgn zu säen, Ensem 116 unünnige Nacbriclytsn über 131€ Voraeblicbs Abstoß? Raszsarxks VSTHLSÜCTM, e*nen “Syndexfx'éx'dkn mxx den MittklUäcHtxn aszWTii-szen. Der Wortlaut des baigefügten Schkiflstücks wied dsxarkige ElfiUÖUNZLU am be:"ten wéderlkgM. I)ie cUgWEMU Grundsäse, dée darin an der Voxlänstxen Nr'gis-rung anfg-xstellt Morden sind, stimmen (13115114) mkt OEL! erßaökren Gedanksn [there.in, die beständtg von den hervor- TäJLKan Sxaajßmämxem der verbündcken Länder. xum Außdxuck gr- bcacht 75521287. (17.17. Diese Grundsätze fanden (11165 in dkn Worten des Pkäfibünten unsarkr nsnc'n Verbündeten jensaits des ?).)éek'rks einen UÖWOÜSU 2111151315146". Die alte rnsMÖS Regierung war fichexliä) mch! 1:7 Der Laas, 51ch 711,11? 51-11 chMkcn übxr da?! Vekreiurngzkel des Krikgßs, über die Sckxaffung eincr fkstkn Grundlaße für eine (:ikdlkchc Zus4mmenarchkt dxr VÖTket', Über die Frekveiten dkr untsrßröckcen Vöxker usw. zu 13:17:56:ng uud fie zu teilen. Aber das bsfreite N:?Zland kapn ikst eins SPWÖS s1r9chcn, die von den zxxéigynössisÖLn VolkSÖ-krrsÉMZN VLNWVÖLT! WM), und [)x-eilt sick, skins Sjimmc m?! dcr (91- er VStb-smveten z:: 1) rxknkgsn. D11rchDrungs“n Von DieU-m nexasn Hauck)? SMS!? bxfxeite-t DcmckraM, könmen die Erklärungen dex 5505007043211 9181318111169 natüsück) nicbx den geréxqzstsn Borman?) 4,1: der Sch1uß191gerung gemrn, „*)-:s: 071" Zu. sammensinrz de:“; «[re:: G::bändyß riu- LZCcrinMrur-g Mr Anteil- nabmx Rußlands an 54an grmxixsamxn Ka::iW a112r T_Ycr- ÖÜnOLT-Jn nacb fich a&vgen 9008- (Ganz km ***,-1792111211171 dcr VolkSwills, dcn Westkrieq 11111 311714 entxcörxédkn'sen SFM weit:“rzusubxrn, Ensslge 0181450 ('Le-(11111612 dez: Vsrxnféxvoxtkkäzkxit, die, Heuxc allen nnd 15913111 kknlep-„(m 05117511, 11136) vcrÉÉ-ärf!

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cm: 13715277 liegt, nämlkcö, den Fe1nd, der das Gebiet unsrres (B;.71-571and26 1321th bat, zurückzudxängxep. JLU Übrigen ist es selbst- vktxtändlkch, daz beiliegende Schxixtstücyk sagt 43 ausdrückncb, daß 311" vrövksmiscbe Négketung, indem fie die erworbenen Rechte ihres VaterZIndes 111113137, sitikt Den gegenüber den Vexbündijn Rußlands übexnommen-Zn Vecvkliäzxuugen ueu Bleiben wia“. Fest von 06121 ficgkckcben A.::Ißaxége ch gegenwärüch Ktikch überzeugf und in vwllkommrn c;:„Uebcreinuim-mung 11111122?! Verbündeten, 111 die provisorikxyc Regiexung ebenso sichei“, daß die durch dicken Krieg aufgewoxxenen Probleme im Sinne der Schaffung emu daUUbafLen FMOMS M1 fester (Grundlage gelöst werden wexden; ferner daß die VW den gleichen Bestrevungen ertüllten Verbündeten Demokratien das Mküel finden wcrdsu, die notwendigen Bürg- 1chaften und Génugtuungen zu erbauen, um in der Zukunft einer Wlederßoluna blukkgec Zusammensxöße vorzuöcugen.

Die vorgestern rzon den Zeitungen veröffentlichle Note der provisorischen Regxerung hat bei den Sozialisten lebhafte Unzufriedenheit erzeugt. Der ausführende Ausschuß des Arbeiter- und Soldatenrats hat die Note in außerordentlichen Sißungen am 2. Mai Nachts und am Morgen des 3. Mai beraxcn und beschlossen, vor der Fassungirgend eines Beschlusses die NegicrUng um Aufklärungen zn ersuchen Über die Gründe, die sie zur Veröffentlichung dieser Note bestimmt hätten. Zu diesem Zweck" hat der ausführende Ausschuß *der Regierung eine gemeinsame Sitzung vorgeschlagen, was die Régierung an- nahm. Am Nachmittag erhielt der ausführende Aussehuß Nachricht, daß die Note der Regierung auch bei einigen Truppenkörpern Unzufriedenheit erregt habe. Das Infanterieregiment Finnland zog mit Bannern, deren Aufschrift den Rücktxitt der Minister (Hutschow und Miljukow forderien, vor den Maricn-Palaft. Andere Truppenteile schlossen sich dem Regiment an. Der ausführende Ausschuß des Arbeiter- und Soldatenrats traf Vorkehrungen, Um die Soldaten zur Rückkehr in ihre Kasernen zu veranlassen. Er hält irgend eine Gegen- wirkung gegen die Noie de Regierung für nötig, heabfichtigt aber keineswegs, die provisorischs Regierung zum Rücktritt zu veranlassen. Auch in den Arb eiterfreisen hat_ die Note Er- regung verursacht. Im Laufe des Tages (anden Kund- gebungen und Volksversammlungen in der Hauptstadt statt; die Manifestanten zogcn mit Bannern einher mit den Auf- schriften: Nieder mxt der provisorischen Regierung! Nieder mit Miljukow! Nieder mit (Butschkow!

Vorgestern um 10 Uhr Abends begann im Marien-Palast die gemeinsame Sißung der provisorischen Re- gierung und des ausführenden Ausschusses des Arbeiter- und Soldatenrats, um die Note des Kabinetts iiber die auswärtige Politik zn besprechen. Während einer Pause der Sißung hielt 1161: Minister des Aeußern Miljukom vom Söller des Palastes aus eine Ansprache an die Menge, die troß der späten Sjunde fich zahlreich auf dem Plaße auf- gestellt hatte. Er sagte obiger Quelle zufolge:

Bürger! W- ick) etfubr, dasz vem- 11111) Manifestantcn Jahaen Mit der Insch1ift auszogen „Nlédkk mit Miliukow“, füxcbtete ich nicht für ?UéiLjukow, sondern für Rußxand. Ick) steUte mit Vor, falls diese Juscbcist die Mk1nung dcr Véevrb-cx d-r Bürge: darstellt, wie muß dann die Lage Nuß1anra (ein! Was Werden die GesEndten unserkr Vérbünchn- sag»? Eckwn beute würden sie Tklegxamme ar; ibn Regxerungen 711171811, daf; Rußland seine Verbündeten werkai'e und sich _von der Lasie der verbünoeien Mächke gkßrichen babe. Di.? provijorische Negierurag kann (165 niabt auf diesen Standpunkt sieüex. Ick VekÜÖLTL, daß die Provisorische Regierung und ich als Minister des Aeußern eine schbe Haltung einnehmen Werden, daß nismand WMW farm, Rußland vorzu- Werfen, daß es Verrat begangen bade. Niemals wixd Rußland in einen Sonderfriedeu william. Dre provxsoriscbe Regiermng 111 wie ein Segelschiff, das nur mit Hilfe des Windes Jeb bewsaen kann. Wir erwarten daher East Vertrauen, das den Wind damsteUt, der unser Schiff in Benoeguug seßen wird. Je!) hoffe, daß Ihr uns zu diessm Wind Verbelfcn wxrdet *:tnd daß Euer Vertrauen uns bk!- steben wird, Rußland auf dsn Weg der Freiheit uvd des Gedeihens

(zu brknsén und die Würde unjeres großen und freien Vaterlandes

aufreckpt zu erhalten. - Eine Verordnung der provisorischen Regierung gewährt der vaölkLrung Vereins: und Versammlungsfreiheit.

» Der GeneralissimW Alexejew ist an der Front von Riga eingetroffen. Der General Potapoff begibt sick) nach Amerika, um sich dort mit den Vertretern der verbündeten Heere Über die Organisation des Hinterlandxs und über andere wirtschaftliche Fragen 1th Einvernehmen zu fLZen.

- In der finnische71 Kammer hat am 20. April der SsnatSpräsident Tokai 6111? Rede gehalten, in der er zur Frage der Selbständigkeit Finnlands SteUung nahm. Nach einem Rückblick auf die langen Unheilvollen Jahre, die Finnland 1171th dem Druck der Russifi ierungSpolitik durchlebt bat, erinnerte er 1autBerichtdes „A?. T. B.“ daran, daß die zahlreichen Anträge des Landtags, in denen Einspruch gegen diese Ungerechtigkeiten erhoben worden sei, unberück- sichtigf _axxblieben seien. Während des Weltkrieges habe man sich in Finnland aÜaemein davon überzeugt, daß ein Sieg Rußlands daS Unheil Finnlands bedeuten müsse. Hieraus sei es auch zu erk1ären, daß mancher vaterlandsliebende "unge Mann es als ssine PWM auffaßte, seine Kräfte in den ienst der (Hegner RußlandH Zu steÜen, da man angenommen habe, daß auf diesem Wege das Ziel, dis Freiheit Finnlands, zu er- reich2n 112111 würde. Ueber die Gcstaltung der Zukunft Finn- [andS äußerte sick) Tokoi folgendermaßen: -

„Me ganze Entwickwwg urUexes Boxks, s€ine Vergargénheit und sekxae (353101111312 zeugen dayyp, daf: F1rn1ands Volk reif [st, ein selb- s1ändiges Volk zu wexdén, das über seéne eiaenen Angelegenheiten und seine Mäue nut Voller Selbständigkeit entscbxioet. Uasera 90.1138 KukturéniwicUung bat fich im Zeichen der Selb- ständigkeit woÜzo,;en. Unsere w1r1schaftllche Entwicklung ist in 52111 (371MB: selbßändig uwd unsere Gejellstkaftsordnung der- art von derjx'nigkn Rußlands vxrsckieken, daß zwischen ihnen keine solche Verbindung in Frage komun'n darf, daß die eÉne oder die andere darunxer leiden müßte. Ick vkrlaffe mich datauf, daß das Sekbstkestimmunasxecht daS ßnnischen Volkes, die Grundlage der lebsjändigkeit dc-s finnischen Volkes, auf ficherem Boden stebt; es ist xmsere Pflicht, fie une1schüttex11cb und fojgericbiig zu entwickx-ln, damit die Selbsjändigkkü des finnkschen Volkes schon in da: r.ächsten Zakux-fr xsficöext ssin mögen“

Tokai sprach dann von den zu verwirklichendensozia1en Reformcn, von den Aufgaben und der Verantwortlichkeit der fixmischsn Arbeiterorganisationen sowie von der politischen Soli- darität der Regierung und des Landtags. Seine Ausführungen fanden bei der Kammer den stärksten BeifaÜ. Auch in der ganZen finnländifchen Preffe wurde die Rede einstimmig begrüßt.

»" In den gebildeten Kreisen Odessas gewinnt nach einer Mitteilung der „Times“ der WUnsck) nach einem Bundes- staato mkt autonomen Staaten ungefähr nach amerikanischem Muster immer mehr Boden, das diese Staatsform don Focdemuaen (1217 “ve“rsckyieden'cn Nati'onalifät-sn am ehesten ae- Léch'k wexden würde. Am 1. Mai fand in Odessa eins““:iefige

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Straßenkundqebung statt, an der mindestens 150000 Personen teilnaßmen. Auf den Fahnen kon_nte man . Auf- scZÉft-zn lesen, wie: „Wir wollen eine demokrans e Republik!“

eltfriede!“ und „Gebt uns Land und den A tstundentag!“

Niederlande. In der Zweiten Kammer erklärte der Kriegsminister

Bpoom, wie die „Niederländische Telegraphenagemur“ meldet, in Beantwortung von Anfragen u. a.:

Die nicht bexittenxn Waffen des Jahtßangz 1911 und die be- rittenen Waffen des Jabrganas 1909 werken kemnächst mit Aus- nahme der Unteroffiziere nach Hause geschickt DUDEN". Die Ein- schreibuna von Männern zwischen 39 und 40 Iabxen sur den Land- 11urm habe lediglich administrativen Zweck. Solange die Niederlande im Fxtedenszustand bedanken, rrüxder: die Leute n1cht aufgeruken wzrden, falls aber Krieg ausbrßcbe, werde er sofort eine Vorlage, be- txsffend ihr: Einberufuug zum Heeresdienst, einbringen.

Schrueden.

, Die Regierung hat eine Votlage zur Einführung der Ztvildienstpflicht für alle männlichen und weiblichen Stanis- bürger zwischen 15 und 60 Jahren eingebracht, die durch Erlaß der Regierung einberufen werden können. Wie das „Svenska Telegrambnran“ meldet, umfaßt die Dienstpflicht im Prinzip das ganze Wirtschaftsleben; sie soll aber vorläufig nur zur Be- seitigung des Holzmangels in Anwendung gebracht werden.

-- Der holländischen Delegation der sozialistischen Inter- nationale, die die Initiative zu der nach Stockholm berufenen sozialistischen Konferenz ergriffen hatte, hat s1ch die schwedische Delegation angeschlossen. In vollem Einverständnis mit dieser wurde obiger Quel1e zufolge beschlossen, die anderen skandinavifchen sozialistischen Parteien von Norwegen und Dänemark gleichexmaßen ein- zuladen, je einen Vertreter abzuordnen, um sich an den Arbeiten zu beteiligen. Als Antwort auf ein Tele ramm eines franzöfischen Dele ierten wurde beschlossen, daß beLondere Konferenzen der Ausscbüés e mit den ve1sch1edenen Delegationen der übrigen Parteien vom 15. Mai ab stattfinden sollen. Diese Delegationen soklen aber volle Freiheit hinsichtlich der Teil- nahme an der allgemeinen Konferenz haben, die nicht vor dem 10_. uni ?tattfinden wird, um den dsr Internationale axl- gekckd offenen Parteien die Möglichkeit zu geben, die durch dre lthen Ereignisse geschaffone Lage zu prüfen.

Norwegen.

Nach einer Meidung des „W. T. B.“ ist die Mitteilung über das deutsche freie Geleit für die neutralen Schiffe am 1. Mai infolge eines Fehlers beim Telegraphieren zu spät nach Norwegen gelangt, so daß kein norwegisches Schiff da- von Gebrauch machen konnte. Die Depesche der deutéchen 91e- giernng traf in Christiania in so verstümmeltem Zutand em, daß der deutsche Gesandte gezwungen war, die Wiederholung des Telegramms in Berlin zu erbitten.

Schweiz.

Die Verhandlunaen zwischen den deutschen und den schweizerischen Unterhändlern sind nach einer ami- 11chen Mitteilung zum Abschluß Zelanat. Die getroffene Vereinbarung, die der Ratifikation eider Regierungen unter- breitet wird, sieht die Verlängerung des am 2. September 1916 abgeÉchloffenen, am 30. April1917 abgelaufenen Ab- kommens is zum 31. Juli laufenden Jahres vor. Damit ist u. a. die Belieferung der Schweiz mit Kohle und Eisen für die nächsten drei Monate im bisherigen Umfang und auf bis- heriger Grundlage zu erwarten. Außerdem wmde für die durch das deutsche Einfuhrverbot besonders betroffenen schweize- rischen Hauptindustrien die Möglichkeit befriedigender Ausfuhr nach Deutsckyland geschaffen.

Griechenland.

Nach einer Meldung der „Agence Havas“ werden gemäß eiUer Emscheidung der französischen Regierung zwei ariechische Torpedobootszerstörer der provisorischen Regierung übergeben werden. Sie wsrden griechische Offiziere und Bemanmmgen an Bord haben und den Verkehr der provisorischen Regierung mit den ihr unterstehenden Inseln Übernehmen.

Bulgarien.

Der 1ürkische Großwesir Talaat Pascha ist gestern in Sofia eingetroffen und auf dem Bahnhof von einem Vertreter des Königs, sämtlichen Ministern, dem türkischen Gesandten, den Mitgliedern der diplomatischen Vertretungen der ver- bündeten Länder, dem Bürgermeister von Sofia und mehreren Sobranjeabgeordneten empfangen worden. Wie „W. T. B.“ meldet, wird der Großwefir zwei Tage in Sofia verweilen, mit dem Ministerpräsidenten Radoslawow und anderen politischen Persönlichkeiten Besprechungen haben und auch vom König empfangen werden.

Amerika.

' Der amerikanische Staatssekrelär Lansing hat mit dem brztiscben Staatssekretär dss Auswärtigen Amtes Balfour, Str George Foster, dem Admiral de Chair, Sir Richard Grawfoxd, dem kommerzieüen Beirat der britischen Botschaft, dem Vorstßenden des Schiffahrtsrotes Denman sowie ameri- kanischen und vielen britxfcl)en Sachverständigen über die Schiffahrtsfrage verhandelt. Nach einer Meldung des „Algemeen Handelsblad“ wurde über die Verhandlung nichts veröffentlicht, aber es wird allgemein angenommen, daß jeder nur mögliche Druck außgeübt werden wird, um den Bau von Handelsschiffen zu beschleunigen und den für den TranSport über den Atlantischen Ozean verfügbaren SchiffSraum zu ver-

mehren. Asien.

Nack) eknerReutermeldung hat das ch1nes is che Kabinett ein ttmmig einen Beschluß zugunsten einer sofortigen Kriegs- er [ärung an Deutschland gefaßt.

Wohlfahrtspflege.

Eine halbe Million Kinder aufs Land.

Dem Verein „Landaufenjbalt für Stadtkkuder“ in Berlin ist bekanntlnb in dem Ykmisjerialerlaß vom 1. März 1917 u. a. die Vornahme dz? AuGgl-zicbs Von Angebot und Nackoftage zwkscben den

rovkvsen ubetnagen worden, und ferner bildet der Verein die

_ ZenjxsalvermittlungsstLUé zur. Reoelun? von Angebot und Nachfrage

zwisckvrn Prkuszen u.a'o den rer Or an

“r'cutjchethautenx' Socsekr' Pkévß'én 1:1“ "Fraue „x :M-

saxion angeschlo :yen . nderen Fat dk!

'Werbefätigkelt nacb den bisher aus den rovin en eln ekau enen e - dungen das folgende vorläufiqe ErgebnksYebabé. (; 7 M l _ Die Provinz Ostpreußen steüte 68 498 unentgclLLiÖe Pflege- 111311611 zu: Verfügung, sammler 8399 jür katkolisckoe Kmder. Nack) sznq des e:.xxnem Yedaxfs verbleiben für auswärti e Käuder noch 63 692. Diese Steüen werden belkgt mit 40 823 FZmLern aus der YFFYJZBFMFTYHYW 11kn11092u2stxfalen, 2000 aus Heffen-Naffau, „. sr * an wo , „15, aus * ' ' '.- aas LZÜNT. :) ) tem Kbmgreick) Sachsen, 87“) n er Provinz Pommern find bisher 37000 fla «stellen, dzrunter 300-400 füt_katbolitche Kinder, rorbanden. 2900g Werden fur den examen Bedarf gkbxauchf, so daß 34100 S!:Üen 1ür auk- wärtige Kinder Wrbavdsn ßnd. Etwa 9000 Kinder aus der Prodivz Bkandßenbarg, 3000 Kinder aus Wesjsa-en Werden Aufnabnte findet?. l?Xleestubrig-rn Stelxcn werden mit Kindern aus der Rheinprovinz _)_ In_ der Provinz Posen stehen kizher 21 689 Stellen, T-aruntcr 8-79 fur katholijche Kmder, bereit. Der eigene Bedarf beträgi nur exwa 1000 Stkllen, so daß 20 689 schon jxßt auéwärtkaen Kindern zur Verfugung stehen. Die noch stark Tm Gange befindliibe Werbe- Flfkgkekt laßt erwarxenéödos; etWJOinZW Kinder Von auMärts wcrden genzxmmen wezden “nnen. e robin wird a 1 (1115 11011

m€x Kmdern Westfaler-s besetzt werden. z f ? W Z ck

Die Provinz Sazbsen vexzeichyet bisher 15479 Landpflege- stellen, darurzter 289 sur katkoltteke K'inker. Der eigene Bekms der Pxovin: [)'-tragt nur etwa 10404 Sxellcn, ja daß noch 5075 aus- waxtige Kmder uuiekgebmcbt werden könmn. Das Ergkbms wird sia) durck; weiterck Werbeiätigkeit void erhöhev. Die Pwvim wird Ztßtanixxakgen Außnabmen nur Kinxer aus dkm Könixreicb SWsen

Aus Westpreußen und Schlesken [irgen abs [Wende Mxldungen noch nicbt vrt. Judessm kann s::bon jest damktTUFÖnet Kerwe", daß nach Ausxaleich d s eigenen Bedaxfs Westchßen mindestens 10 000, Sch1efi2n 3000-4000 auswärtige Kinder wixd aufnahmen kOnnen.

In der Provinz Brandenburg wird der anderneit untex- zubréngcnd: Ueberscbuß an Stadtkiadem insgefc-mt etwa 62000 be- txaqen, darnnxer etrpa 40 000 aus der Sfadt Berlin. Der grösste 13:21] der Kxnder "and in Osfvreußu und Pommern untexg-„braeht. .)?acb denk Voxbericht der Provinz Hannover wxrdcn von, da berktts aus anderen Provinzen Kinder auf Grund ?:überer Bs- ziehuagen untergebracht woxden find, auswäxtiae Kiwdkr kaum Auf- nahme mehr finden können. In Schleswig-Holstein sieben 14 000 Lanxcpftegesteüen "zur Vexfügunq, denen eine Nach1rage von 13300 Kmyern geaenubetstebt. In der Pwvinz Dessen- Na11au besteht kme Nachftagx für (two 34 600 Stadtkinder. Die Deckxzng dequedazfs tunnbaib der Provirez wird erwirbt rrexken. In Westfalen_137_bt ein Anaebwt yon 14 807 Pfleaesjeüen elner Ngcbfrag: von 7:11:12 Stctdlkmdern gegknüber. Der Ueberschuß be- trggt alw 60945 Kinder, daVon find (Wa 32000 katbolifch. Dit: Kmser wexden in den Verschiedensjen Provinzen unt-rgkbracht, dsr ngptleil kommt nach der Provinz Posen. Die Rheinprovinz Mrd vorausschtlich enen Usbexscbuß yon etwa 40 000 Stadtkinderu habetz. Ein großer Tcil der Kinder kommt nach Poa-mem.

_ Zusammenfassenv kann gesagt noetden, daf; nacb ok-etfiäch]icher Schäsyng schon ]eyt mehr als 300000 Landpflcgestellcn in ren preußixchen Provinzen inkgesamt zur Verfügung gestellt find. Es ist“ „dies wivderum ein höchst erfreuliches Zktcben Vatexlänt;ischer Omerwlükgkeit, und es iütste mit Sicherheit damit gcmknet rvktdxn" kfßnnen, daß die infolge der Fortsexmng der We1bexätig- kxit sjgndtg "och wachsen1§e, erst nach einigen Wochen endaültxg (eststeükars Zahl kaum brnter einst halben Miüion zurückbleiben

*k-üxfte. Bei dieser Zählung bandext es sich nur um Kinder,

die innerkalb dcr gescdaßenen Organisation umergek-jacbt werken und dcsbaw dem ercin „Laudaufcntvalt für Stadtkluder" gemeldet smd. thn man berrxckficbttor, daß Von v1e1en privaten Stellen oduc Ein- gliederung in die Organisation Tausende von Kindéru schon mter- gebracht sind und noch untergebracht Werden, so würde bei Hinzuzäh1ung umb dieser Stellen eine noch wesentlich höhere Zahl dasEndergebnks bUdcn. (W. 17.23.)

Gesundheitswesen, Tierkrankheiteu uud ;Absperrungs- maßregeln.

Gesundheitsstand und Gang der Volkskrankheitev.

(Nach den „Veröffentlichungen des Kaiserlichen Gesundbeisöamtö', Nr. 18 vom 2. Mai 1917.)

Pockew

Deutsches Reick. Jn1er Woche vom 22. 516 28. April Wurden 72 Erkrankungen fesigssteüj, und zwar: 1 in USzxöcknen (Kreis Heydekcuxx, Reg.-Vez- (Gumbinnen), 7 in Berlin, 2 in Berlin- Lichtenberg, ] in Neukölln, 1 in Berlin- R'einickendoxf (Kreis Niederbarnim Req.-Bez. Potsdam), 1 in Möllendorf (Kreis Strelno, RULEZ. Bromberg), je 1 m Ca- wallen (Kreis Breklau) und Breslau, 1 in Grünberg (Rea.-Bez. 217913115), je 1 in Asendorf (Kreis Kalke) und Dießdor) (Kr-ts Salecdel, Neg-Bez. Maadeburg), 14 im Rep.-Bez. Schleswig » davon 7 in Altona, je 1 in Kiel und in Lütjenburg (Kreis Plön),31n Nienstedten und 2 in Mayner- Neuenknogdeicb (Kreis Süderditbmarschen) **, 1 in Earls- torf (Krejs Winsen, Nea-Bex. Lünebura), ] in Daverden (Kreis Achtm, Rxg.-Bez. Stade , 1 in Bakum (Kreis McUe, Rxg..Bez.Oépabrvc1), je 1 in Fkünster und in AmtRbeine (Kleis Steinfmt, RM-Btz- Münster), 1 in Lenacricb (Kreis Tecklenburg, Rrg.-Bez. Minixen), 7 im Reg.-Bez. Arnsberg - davon jsx 1 in Sidudern und tn Sundern (Kreis Arnéberp), 4 in Dorfman d und 11n Vörde (Kreis Schweln1)-, 21a Marburg, 1 in Ottrau (Kleis Ziegenhain, Neg-Bez. Caffej), ie 1 in Urbasr nnd Alken (Kre-s Sf. anr,„Reg.-Bkz. Koblenz), 5 im Reg-Bex. Dklffkléötf -- davvu11n Dusseldorf, 3 in Ratingen (Kreis Düsseldorf) und 1 bx Bremerbeide (Kreis Solirgen) -, 1in Münckzen, 1 in (Grimberg (Bezirksamt Mainburg, Niederbayern), 2111 Leipzig, 2 in Lübz (Mchenburg-Scbtverin), 1 in Ober- voeimar und 2 in Weimar (Oaäpsen-Wetmac), 4 in Dessau (Anhalt), 1 in Lübeck 1121173 in Hamburg. '

Nußexdem wurk'en für dre Voxwoche 42 Erkrankunaen nacbträalicb g“me1det, nämlich 1 in stlöknen (Kreis Heydekrua Req-Bep. Gumbinnen), 2 in Berlin, 4111 Strausberg (Kreis Öbubarmm), 3 in Alt Landsbcra (Kleis Niederbarnim), 1 in Bergsdorf (Kreis Temlen, Reg.-Bez. PotSdam), 1 in Großräschen und 2 in Ikleinräscben (Kreis Kalau, ch.-Bez. Frankfurl), 1 in Büßer und 6 in Scholl ene (Kktis Jk_k'ch0w U- Nkß-ka- Magdeburg), 2 in Hannover, 8 in OSnnbruck, 2inBocho1t(Kreis Borken, Ryg.-113ez. Münster), 1 in Spradow (Kreis Herford, Neg-“Vez. Minden), 2 in Leipzig und 6 in Lemgo (Lippe).

Fleckfieber.

Deutsche! Reich. In der chbe vom22. bis 28. April wurden bei Kriegsgefangenen 14 Erkxankur-gen keyxgesteüj, davon 13 in.! Regierumsbezirk Gumbinnen, 1 in Véüncben. Mr die Vorwoche Wurden 2 Erkrankungkn xrekbUcber Personen im Kreise Kattowis (Reg-Vez. Oppeln) nachträgllch gemeldet.

Kaiserlich deutsches GenerajgouvernementWarschau. In der Woche vom 8. bis 14. Avril wmdm 611 Erkxankungen (und 58 TocesfäÜe) Ermittelt, nämlkcko in der Stadt Warschau 266 (32), im Landircw Warschau 43 (1), in der Stakt Lodz 66 (6), im Landkreis Loox 4, fetner' in den Kreisen Ctechauow 1, Czensipchau15(2), Lomza ], kaow 22, Plock 8, Siedlcc

7 42 (3), W[oclawek 1, Bendxin 7, Blonie 18 (1), Brxcziuv , 4, (Große 20 (3), Gostynin 1, “Kolo 12, Konin ], Kutno 6,

Lask 1 (1), Leyczvca 3 (2), Lowicx 9, 'Uéarow.1(1), Masowieck 1 (1), Ikklnsk-Mazowieckl 1, Ostrnlepka ]?

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1313), Sierpc4,Skieruiew1ce1,Sokolow3, S C"]L'C“ n 1, TMZ 141 (1), ?Zeägrow “12,IWiUe1un;:. 3, M

e etre - nqarn. n n aku wurden in der „kit vom 19. bis “.?“7. Mär! 211 Erkravkungeyg 11723 65 Tndcsfäüc ?emeldet. Von den E1kran1upg-n emfielen a'.) 1712 Siädte Budapest 32, Klausenburg 1,0011 dle Komttate Pes; 13621361!“ 1,Neutra 2 und Sümeg 39.

Genickstarrk. *

Preußen. In der WWU Vom 15. bis 21. Tpril find 9 Er- krankungkn (und 2 Todeéfäüc) in (olaenden Regierungsbezirken [und eriscn] gemeldet Kork-n: Landkspolizetbezilk Berlin 2 (Beflin Stadt], R99. : BSZ. Aurich 1 [Wittxnund], Cassel 1 (Cassel Stadj], Frankfurt 1 11) [Soidiu], Ovpekn Z (1)

Zsaxben Land 1 (1), Oppekn L:.md, Rybnik je 1], Wiesbaden 1 [St. Goarshausen]. Ruhr.

Preußén. In der W063? vom 15. bis 21. APM (“ind 94 Er- krauiungen (und 21 Torcx-fälle) in folgenden Regierungs- bejlrken [und Kreisen] gemejdet worden: LandespolizeibcznkBerlin 2 (1) [Bérlin Stakt 1 (1), Cbaxlr-ttenburg 1], Rea-Myz. “1111811- stein 9 [Aüanste-n Stadt 2, Jokannisdum 4, Löxcn 3], Arns- berg 2 [Gelsenkrchen Svar-f, Säowelm 181), Ankifb] [W111- muud], Breslqu 4 (_1) [Wrtsiau Siadt 2, Frankenstein ], Wohlau 1 (1)], (Hawe! 19 (5) [Cassel Land 9 (4), Wolf- baacn 10 (1)], Koblenz 2 (1) [Maven], Düsseldorf 1 [Elberfeld], Frankfurt 5 (2) (Calau 1, Luckau 3 (1), Kerst. 1 (1)], Köniqsbcrg 2 [Ravendmß Weblau je 1], KöSltn ]. (1) [Rummelsburg], Liegnitz 2 [Liegniß Stadt], Magdevurg 1 [Gmdcleßpn], Marienwerder 24 (4) [Graudenz Loud ], Konis 7x(4), Sch10chau_15, Tuchel 1], Museburg 4 (1) [Haüe a. S.], Mindxn 1 [Lubvkcke], Oppeln 2 ]) [Falkenbera (1), Leobskkvy 2], Posen 6 (1) [Gostvn 1, esens 4 (1), Sawter 1], Yotsoam 3 (2) [ijtocv 3 (1), Brandenburg (1.1). » (1)], SäzlejFrTiZÖ [Sä,ylevwég], Wiesvaden 2- (1) [Lkmburg ], Rhein- gau “xe .

Für dix Woche vom 3. bis 9. September 1916 nach1tägléch ge- meldet: Trnr 1 [Saarlouis].

Verschiedene Krankchen

in der Wockde vom 15. bis 21. April 1917 (jür die deuxiäxen One).

Pocken: Budapcsé, Wien Je 1 Todesfaü, Budapest 15, Wien 1 Exkrankungen; Varizelleu: O_udapes: 20, Wien 49 Erkrankmmm; Fleckfkebxr: Budopx-st, 2 TodeMäUe, Budapest 38, Prag und Vor- orte 1 Erkrankungen; Milzbrand: Reg. : Btz- Gumbinnkn 1 Todeswllx Tollwut: Budapest 1 Todesfal], 1 (151- krankung; Bißwerleßunaen du1ch t011wu1verdächtixxe Tiere: Breilau 2, Re3.-Bezirke Danzig 1, Marienwerrer 3; Influenza: BerUn 4, Budapest, Kovenbagen, Triest je 1, Wien 2 Todesfäüe, Kopkmbagen 125 Erbankungen; Genicknarrsx Mpckl-n- bura-Scdwerig, Bukapcsé, (*Hbtxft'xania i: 1, Kopenöagcn 3 Todecfäüe, Meckleubuxa-SÖwetln 1, Amsjerdam Z, Budapkst 1, K:“vknhaaen 2, niedexländlscbe Otte (11. bis 17 Apa!) Ymeckfrott Z, 4 Orte je 2, 11, Orte je 1, Stockholm 1, Wien 4 Erkrankungen; Krä :; Reg.- Brz. Posen 51, Kopknbagen 108 Erkrankungen; Na rungs- mittelvergistung: Rtg.-Bez. ankfurt 1 Tsdeefaü, 1 Er- kxattkuva. Mehr 015 ein Zebytel allér Gestorbenkn Ut an Masern und Röteln (Dmcbicbvijt ollt-r kkutscbtn BLÜÖW- orte 1895/1904: 1,100/0) gestord-n m Halbprstadt *- Erkrankungen wurden angezeigt in Bmlau 21, Nürnberg 33, Budapest 43, Kopen- baaen 97, Stockholm 32. Fender Wurden Erkravkungm gemeldet an: Scharlach in Berlin 43, Amskcrdam 45, Bukopeft, StvckHc-lm je: 49, Win 32; Diphtherie und Krupp im Lcndcspolézxtbeztrk Berlm 165 (Berlin Stadt 120), in den Req..Bx-zitken DIN!- dorf 103, Pojsdam 101, in Hamdm'a 7], Amsterkam 21, Vudop-zst 62, Kopmvagen 19, Stockholm 26, Wien 49.

Verkehrömesen.

Mit dem französischen und belgischen Etappen- gebiet ist ein beschränkter Postverkehr nach Maßgabe der nachstehenden Bestimmungen zugelassen.

1) Zu'gelaffen find a. Briefe und Postkarien der aus desu: Efavvengebret stammenden französkscbkn und belgischen Zévilarb-kter in Deut7chland an ihre Angeböria-„n km Efapvengeviet und uwgekxbrt. 1). Briefe und Poskkarten gcscbäfjlkcbcn Inhalts deu1scker (Hervexb : trekkender an französksche und belgi1che Händler usw. und umaekxbU. o. Posiauroeksungcn bis zum Betrage yon 800 «16 der in Teuticbland tätrgen französischen und belgischen Zivilarbliter an ihre Angehörigen im Etarpengebict. (1. Pakete bis zum (Gewizt von 5 kx; aus dem Etappena-xbict an die in Deutschland tätigen fxanzösixcher. und bekgk- schen Zivilarbeiter.

2) 21118 Mitteilunaen, die geeignet fink, dle deußscbyn Inth-ffeu zu gefäbyden, sowie Ze1chcn-, Gebeimjcbuften uud Sténcgramme jagsicber Art sind Ve75012n.

_HOie étiefe stud offkn auszuliefern. Geschloffene Briefe Waden zurn “.exe cn.

Postanweisungen dütfeu außer der Adkeffe und außer der An- gabe des Betrages keine schriftlichen Mijteilnvgen enlbaltxr.

3) In der Yn1chtift muß außer dem Wobnmte res Empfängers auck) das Arrondiffenwnt ode; die xvsjänkige Etappenkcmwavdanjur angegeben sein. Zur Vermeidung vcn Veuöaerurgen ist arxßerdem der Vwmerk „Ueber Posjßberwacbunassnlle Nr ..... ' zweckmäßig. Die Nummer kék Posfitbenraäpungésteüe kann bei wiekerkoitem BlieÜWecbiel beim Cmpsängßr erfragt wsrden.

4) Die Gebühren betragen für “Briefe bes 20 Z 20 Pfevnkg, für je wmere 20 J 10 Pfennia, für Posikartkn 10 men'a, Povikarten mit AntWort 20 Pfennig Posmnweisungcn 1111: je 40 „16 20 Pfennig FrankierungszWang. Für quete, rie d€u in Deutxwsand täkigxn Zivilarbeiiern von ibré-n Anxxberaen im Mappenscknt zugesandt werd-n, werden Vom (Empfänger 25 Pfem.ig Porn) exbobeo.

5) Die auf Postawietnmg (*ingkyabl'en Betx-äge wcrdxn im Etapvmgebiet in Frankén nach dem Kurse 100 6-6. :: 125 F*ank-n scxxskzezahlt. Im ftanzöfiscben Etappengcdjct erfolgx Zahlung in Stad?-

e nen.

6) Für Verlust oder Beschädignng einer Sendung wird Sabaden- ersatz knicht gkwäbrt.

7) Jeder andere Posverkehx (avcb Wert: und Einstkreibe- sendxixkxän) sowie der Telcgmmm-, Druckxacbm- und Warenverkehr ist umu «.

8) Die Armeeokerkommandos können ken zugelassenen Posivukebr aus mtliiärisäpen Gründen zeitweise ganz oder zum Teil specten.

Theater und Musik.

Königliches Opernhaus.

In Der gestrigen Ausüwuug oon Verdis „Aä'da' sang d:“rKönkg- "cb bulgarisEe Hofovemkärger Stefan Ykakedonßkt dke Partie ves Rbadames aks kWertst- Der Künstler ist hier nicht mehr unb-kannt; er hat vor ein*ger Zrit an derje-ben SteUe dcn Awred in der „TU- vxaka' gesungen vnd stab auch im Kovzextk'aal böten [affen- Seha unbr fur das Heldxscbe geei,nctes Oxgan kam in dcr ge1;rig-n Au führung noob beffe'r zur Eeltun a1s in der 1vxifchcn Partke des Alfred. Ju dkr Höhe zeichnete es ("1 durch Glanz und Kraft aus. Ganz besondexs put gelanx ibm die gwße Arb". Wiererum konnte man (**-ck) an de: Sangbatkeét der bulgarischen Smacbé Mfo-kn, w-xnn ste amv frsmd an unser Ohr klang und abc!) die Tos*b*1d1:ng xuweisen n'e:kwürkkc bz-m- fluß". Da-sthexi-cb hält fich Hen Makedcnski wie auch die on-“exen in =

übst einer so t-mperamemvoüen MM, wi:- Frau Re'mp eine- 11', be. svp.“st "cus VM (einbeéwisthn Künst“em wirkt,?! rtsken idr voc!) 5745110171 Leixner 019 Anmexis, H-“tr re Sands 012- Odearrdst-r und

"OM SOMÖTÖ- “M 'Liné gekarsgnch nis ca:,snllexixcy bmxmßtnde Leistung

11attschen Künstler, die man 1:12: kem on le" tx, stark jmück. Dax fikl gegen- _

boi ass Amonasw. Die mußkalisÖeLeliuug "war den cherew nden des Kapellmeister? von Strauß anbertraut. Das anükum JS; 25 an Beifall nich1 s-“hsen, dex Wonders bcrzlitb m_:cb “Mx“- ('“-511€ 64"- 117507791 wurde.

„Irn KönialiÖen Opernhaus wir'kz mmgxn, €c14113a, .lectta" mit Fräulein Alfetmann und den Herren Bexgmau Ur.!) BrynSgeest in den Hauptrollen aufgeführt. Dirgent ist der 1145.11- metstcr von Strauß.

Jm Kögiaxicher: Schauspielhauke wärd morgen Wilder:- brnch vatevandixcbes Schauspiel .DE!" neue Wert" mit den Damsn Arnstädt, (Costa und den Herren Kraußneck, Pohl, (Clewin,*, Müh;- dofer,_Leffl:r, Kepp1e_r, von Ledebur, de Boat, Bscttckek, Z:mmerkr und Sachs in den Oauvtcoüen gegeben. SpieUeiT-xc in Da. ch-ck. Di: Voxstellunz beginnt um 7 Uhr.

Am rorgcétricxeu zweiten Abend des Neinbardt-GastspkeLs in Stockholm, das mit Shakespeares ,Otber' eröffnet worden jvak,_ wmde Strindbenxs „Gespensterjonate' gc]pieli._ Das Publtkum zeigt:: Ick, Wie, „W. T. B.“ mekdyt, von “(er TxarsÉLUm-g jxef exgxiffev, und "vie Nescxmt? Strckkyolmer Presse zollt R61! hauts R-aiskymt und 5-11 Leistvng-n dex Schauspiéler große BeroundewW. „Eysnska Dagbladet' 163031111, Stockholm haße bisher nichts key“- Zletchen gesebexn. Ter BorsjeUurg wxhntm ktiedsj', wie am exkten Abend, der König von Schweren nebst zabkekchen Veitglee'cem der Königlichkn Famüie bei. '

Konzerxe.

Die Vergangkne Koxxextaokbe Wards dutch ein im Dom aegebsnes Konzert 186 Königlichen Hof- und Domchors, deffen (&!!an zur Erriäxtunq eiUes (Gxabdcnkmalö für den verstorbeven Dom- organißen Profeffoc Bexxxbmd J-rcang bestimmt is!, wüxdég em- Zeletlot. _Dex Von einer erfolx-r-ZWM Konzertreise m die n01*-:isch-n änder 111x911 zurück,;ckx*b!te («Thor e*jwéckelte unt-r der Leituna Prqf-ffor Hngo Rüoels im &. cappra-(Gefang aue seine fcbcn oft “xxxbmter, Mme: wieder xu bewur-derndcn VOUÜKL, besonkers m dnn ber111ck7n chxbscben Cho al .Gié) 11:1; mfriedW und 181 st lle“ uni) ln Wixh-lm Bergers 1ech2s11mmiakm Chorléed .erfteitzg" mlt seme'n tonma1erisch wirkm-gsvoüen Stxizerun en. Das Chorprogramm wird ferner Wexke Von Scbüxz und AWM Becker aux. Mitwitkend beteiligten fich an kern K'cx'mt die ScpranistinKäte NeugebaULr- Ravxtb, vie dte11chöne Schubertlicder, unter ihnen .Die AQmackt“, mix nrablendcr Stimm Vorxrug, Pertha Debml ow, hexen PLÜÉUUL Xltßimme zn ei grisUicbe NW:: von Irrgang xu NUK GeUt'ug brncbtq sowic ald Instrumenfazisjén der Königliche Korzett- meister Ucobsrt Zeiler uyd drr treffliche Oxganüt der Kaxser- Wilhelm - Gedächtnisktxcbe Walter Finder. Das .Konzert war gut besucht. - Am 28. Avril fand ein Orchejjer- konzert mit neuen Wuken yon Willy vou Möllen- dorff und Karl Blcyle im Beethovensaal staLt. Tie Orchesje [c'tupg batken die Herxen von Möllendoxff und Ho?- kczpuUmeisxer Dr. kapr Raabe avs Wekwar überommen. Vm Anfarg biZkéW eine (»,-Dux-Zyv pbonie von Mölkendmff. Was den Kompovistsn bewvgip hat, sein qunnkka als „Symphonke' zu be- zeichnen, is_t schwxr emzusebeu; ie: düxftége Jr-balt vnd das gar zu locken “Gmüae dieser Mufik berechtigen böäasikrs zu dem Namen „Suite'. Man hat es hier mit außgeWrochener Kapellmeisjn- mußt ju lun; der Vetxaffer bringt seine Einfälle wahllos zu Papier, unbxkümmcn darum, ob sie aus xweiter oder Oriiter „Pano stowmen pcer s1ch überhaupt für e'Lnku vornehmen Rahmen 113112". So wg! der zweire, mit „Lied“ be- zeichnen SW gsnz im Stile des bekannten rübtfeléßen ,Der (Engel Leeb“ vonBrapa gedalten, auch der Waker, deffkn Hauptxoena ÜÖÜYCUÖ Mazuxkaclxarakxer näßt, stieg ziemlich ttef in die Niederanmx: dec Tanzmusik hinab. Vlcmr, dem tie zw-ite Programmbälfte gewidmet war, dxückt sicb en11chieden gewäbljer und vowebwer aus, amd scene Orche11exbebandlung ist persönlickyxr; leider xst séine mejoxücbe foindyng nicht stark genug, um Längere int ;_u fesse1n. So kam die Tondlcbiung .Der Taucher“ (nacb Schillers BFUWe) nicht üocr einz-lve ge1ungene Emzelbeiten hinaus. Ein ge1ch1oßener, bis-znm Schluß fich steigkrnrer Aufbau war nicht crfichtlich. Die erstma'ige erwenda; g des; Möücudoxff chen Mertelton- baxmoniuus enttäuschtk aUgemetr-, dcr erwaxjete Exfola dieser über- ?ckxäßtxn Erfindung klicb infolge der Unrxln klingenden k-iäsromakiscbm Seufzer Dolxiommen aus, wie jamie!) richt anders zu exwartxn w.:k; dc-nn ein wahrer ForlsÉriit der Km-st ist durch solche KUSJeklÜgkskcn Künste noch niemals Lkzielt Wordkn. Dte Tondkchtung ,Flaaellamen. zug“ Wurde bereits vor 9 Jabxen aufae1üb1t, konme sub aker 1n1olge der m vckrbältn19mäx;igen Länge bei mewdiscber Armseligkeit nirgends durcbseßev. 21256101) erq*ng es dem .Enomemanz', der Von eimr Charaktensnk Yes scxnajrig-n GnomenvoWes, wie 99 uns in Saxen _und Maschen ge1ch11dert wixd, garniébts brin;:t, sond-rn mxt [)!-1 gtögxrcm Recht Centauren- oder Gvfloven- tanz beißen könnt?. Eine .Lkgepke' erwies fich als "ck71 inte-eßame, n4cht aÜtäJliche :*Uéusik, körnte jedoch obne SQad-n stark gekürzt werden. Dte Feste Gabe des 2113an war abcr die Ouvartüre zu Goyjbcs .Reineke Fuchs“, ein 1chvupgvxl1xs, WWW und lebendiges Tonstück, das auch ßcker und cigcnc-rng instrvmevticrt ist. Dr. Raabe trat für die Wette mitT:n-peramen1 und Können ein, fas P bilbarmoniscbe D r chester rtanq ibm dakei getxeulxch zur SLM- Das nächs1eMal möchte man jedoch wün1chen, daß er in d_er Auswahl (expes Proakamms ejwas vorsichtiger wäre,; er w:» 19 teldt': empfunden: haben, daß sein Erfolg durch so 171816 111 zrlängliäzkekteu korb zu stark beeinträcbtigt wird. *- Jn e1nxm Komme abend, den Adkldeide Péckett(Gc1at-g) und Alice Eblets (Cembalo) unter Mixwérkung Von Hendrxc! de Vries (Soloflöint der Köpiglécben Kapelle) und Hilda Thaler (F-öte) tm 5111er wo! tb - Scha! we nka - Saal veranstalteten, Warden aussetltcfütch Werke ajtxr Meiser vorget'aaett. Sie offen- baxten ups den Rexicbtam 12er Händelsckpen Uyd Bachécken quxe in der Verschiedenheit ihrer Fo men und exquickendcn Kxavcreize. Zwei Gesänge mit (Cembalob-gi.icur;a Von J. A. P. Schulz teibten ch ar“. Die AusfÜb-ung lteß, 7a jäm11iche Mitwirkende Künstler von Mona n'aren, uichw_zu Muscht'n. _ Im 11]. Abovnemtntskomfrt dxs Chors derStna- Akademie untLr Profeßor Gcorg Schumanns Leixung stand außer Robert Schumanns ,Manfred' (such eine Kamate „Kampf und Ftteve' für acmifcbten (Chor, mitt'ere Skngstkmme, Oxcbestsr und O7gel rack) Wortcn aus der .Offenbcnung Iobaunis“ von Otto Taubnzann anf dim Programm, die ihre Urauffübtung erjebjx. Das mr: aÜem Rüstzeug :: oderxer Klanßreize au5ges1a11ete Werk steht freilécb hinter d-r ,Tcut chen Mess" des- selben Komponisten zmück. Ibm "bl n das einbeitlicbe Gepräpe, der ideale Schwung, wenng1e*ch kor Fachmann auch ron dieser Musik wertvolle Amegungen en-vfälgf. Es ist viel Können und ehrliche Arber: in ihr enibc-lzen, sie läßt aber im Gxunde kalt. Die Vcrwwdung des Blecbs 111 nicht immer zum Vorteil erfolgt, uud der vokalen Aus- malvnq fehlt es an 11a1kcn Impulxon mit AUSnabme der lyrisch fein- gestaltrten Arie: „Urd ich sah den Huxmel offen". Hier zeigt Taub- mavn inniges, :Te'es mefinxcn ur-d vetmag auch zu packen. Die am Schlvß vsxwenketk, vom Orchester in Oktav-“n ae'pielte Hymne ,Deutxckyland, D*evtyckzkavd üker aÜxS', die Vom Chor kann weiter anégexvonncn wrr“, ist nickt rscht am Plays und white ejwos nüchtern Immechin formte der anw:s:r-de verdienstvolle Komponist den Beifall "r vielkörfi,en Zuk'örer entgeßennebmcn. Den zwenen Teil fÜÜte Schumanns „Manfred' mit Tr. Ludwig Wülsner in der T-telroue, Anna Wüllner als Erdgeisf, mel Tscbircb als Erzähler, ren Damen Dor?! Bustb, Wernex-Iensen, den Hsnen C'. Splinter und Van Cka 1:- dem Sojcquartett aus. An der O:gel saß Adolf Schueß, on der Ceteua Max Eschke, ken rtches1mlcn Teil !*atte, wle immer, ra] Phil- harmonische Orchester Merncmmw. (32 gibt trol)! beute nnr * (“(-*.Cn ideaxcn thwter dss Manfxcr, u:;d d-s ift, wie (cb.dn früher wiececkolt betont wurde. Lukwig WÜUMk. ' Seine'Km1s1'*--hielt aaä

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