1917 / 134 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 08 Jun 1917 18:00:01 GMT) scan diff

dcs .JqligesetzeZ vorzxmebmenden Nendcrnnaon x1ewä1n“t. Diese Betemgungeztmr in emäß J“ 12 Abs. 2 des KaliqcsaZcI fiir pas 131-1118 Jam" seit Zlntrefsen dcs KalimgetS, 1)- 41- dtv 5.1.1.1" .11. Mar 1917, um dreißig vom Hunde:"! _mxd für das vierte un fünfte Jahr um zwanzig bezw. zehn vpmßundért zu kürzen. ., , Berlin, den 31. Mai 1917. (Siegel.) Die Verteilunqssteüe für die Kaliindnstrie. I V.: Gante.

Vorstehenhe Entscheidung ist dem Salzwerk Gilten, G. m. b. H., 1:1 Grethem, Post Giften in Hannover, am 4. Juni 1917 zugestellt worden.

I. A.: Ullrich.

Dig Verteilungsstelle für die Kaliindustric [xai in ihrer Stötmg vom 11. Mai 1917 entschieden:

Der Gewerkschaft Neindorf in Neindorf wird für ihr Kaliwerk vom 1. April1917 ab eine endaülsiae Be- teiligungSziffer in Höhe von 40167 Tausendsieln un- beschadet der anf Grund des Z' 18 des Kal' eseßes vor- zunehmJnden Aenderungen gewährt. Dieke Beteliaungszlffer lst_ gemaß 12 _Abs. 2 des Kaligeseses iir das fünfte Jahr fett Antreffen des Kalilagers, d. h. 515 zum 30. November 1917 , um Zehn vom „Hundert zu kürzen.

Berlin, den 31. Mai 1917.

(Siegel.) Die Verteilunasstelle für die Kaliindustrie. I. V.: (Haute.

Vorstehende Entscheidung ist der Gewerkschaft Nein- dorf in Neindorf, Post Hedwigsburg, am 5. Juni 1917 zu- gestellt worden.

J. A.: Ullrich.

Bekanntmachung.

Auf Grund der Verordnungen, betreffend die zwangs- weise Verwaltung französisck er Unternehmungen, „"vom 26. November 1914 RGW. H. 487) und vom 10. Je- hmgx 191.6 (RGW. S 9) ist für dre folgenden Unter- nkhmungen dke Zwangsverwaltung angeordnet worden.

420 Liste.

_ Kreis Mev-Stadt.

Na ,lgßmassen: Die Nachlaßmaffe dsr am 12. Januar 1914 W- _, , gen Wiiwe Joh.S1ef- Chabot, geb. Cbatelot, in St. N'colas da Pax! (Zwangsverwalter: Bürgermeister Dr. Forer in MW).

Sßaßburg, den 1. Juni 1917.

„Ministerium für Elsaß-Lothringen. Abteilung des Inncm. ' ' I. A.: Dittmar.

Bekanntmachung.

Auf *Grund der Verordnun en, betreffend die zwangs- wx-fF-e “Verwaltung franzößscber Unternehmungen, vom 26. November 1914 RGW. S. 4-87) und vom 10. Februar 1916 (RGW. S. 9) ist für die folgenden Unter- nehmungen die ZwangMerwaltung angeordnet worden:

421. Liße.

Kreis Colmar. . Nachlaßmassem Die Nachlaßmaff2 der am 22. November 1915 in, Colmar vJsFOLÖknkn Witwe des Handelxmanns Julius Wey], Marie qeb. See (Zwangsvexwalier: Notar Zustözrat Weber in Colmar). Der stäotksckzeGrunrbefiZ der Erbsassetin, für acxchen durch den Exlaß vom 7. April 1916 1. 7.. 646 Sonderzwanae: verwaltung eingerichtet ist, wird. yon der hier angeotkneten Yackplaßzwangsverwaltung erfaßt, und gelangt d(e bkkbertge wonderzwangwetwaltung bkcrdmck) zur Aufkcbung. Straßburg, den 8. Juni 1917. Ministerium für Elsaß-Lothringen. Abteilung des Innern. - I. A.: Dittmar.

Bekanntmacßung.

Auf Grund d_er Verordnungen, betreffend die zw (11196 m eis e Verwa tung französischer Unternehmungen, vom 26. November 1914 (RGW. S. 487) und vom 10. Februar "1917 (RGW. S. 89) ist für die folgenden Unternehmungen die Zwangsverwaltung angeordnet worden:

422. Liste.

Nachlaßmassen: Dic Nachlaßmaffe 11 des am 10.21p1111912 ver- sfotbenen Notars a. D. Kaxl Alexis Job in Nomeny und Chrnby, ?) seiner am 20. Mat 1890 vetnorbeven Ehefrau (Zw;nqsv8t- walter: No_ar Bertembcurg iu Kar1e1 ). Dic Grunosjücke dkr Erdlaks-r, für 111-1476 nach den Erwss-n Vom 13. Mai 1915 1.3. 7825 rnb 28.51ä1z 1917 1 7. 1392 SonreczwanJWex- waltungen kingexianct find, wxrkcn von den hier angeordneten NaUaßzwangsoerwc-ltunxen etfaßt, und die bisherigen Sond:r- zwanJSvcrwaUunge-n gelang-n bterourch zur Aufhebung.

Straßburg, den IZ. Juni 1917. Ministerium für Elsaß-Lothringen. Abteilung des Innern. Z. A.: Dittmar.

Bekanntmachung.

Der durch Beschluß der unjerzeicbneten Sjelle vom 7. Dezember __1916 vßm Handel mit Rabrungßmktteln und sonstkaen _.Gcgen tä„n-.den des täglichen Bedarfs ausgeschlossenen Witwe tna Kruger, Hamburg, Kielerstraße 110, wird auf Grund 5 .? ds. 2 der Bekanntmachuna zur Fernbaltung "nmverläsß er Pej- sonen vom Handel vom 23. September1915 die Wiedexaußnahme rbres Geschäftsbetriebes gestattet.

Hamburg, den 5. Juni 1917.

Die Deputation für Handel, Schiffahrt und GeWerbe. H. Garrelo.

Bekanntmachung.

Ter Firma Z. Joachimsthal in Leipzig, Dösener Weg 16 und deren anaberL-eo Groß wixd der Handel mii allen Arten von Werkzeugmaschinex sowte mit 1onstigen Eeaknsjänden des KrieaSbedarfs gemaß Bekanntmachun des Bundestats vom 21. September 1915 zur Fembaltung unzuverßässtger Personen vom Handel untersagt.

Leipzig, de_n 20. _Aptll 1917.

Der Kommandierende General. von SQwelnlv.

Vekanntmachung. DM Ky-isauxscbpß des Kreises Gkkßkn bat dxnch 78erxe vom 21. Mai 1917 den Vtehhändler Davk'v"Wexterbabn vun _prde als un Yoexx,ä:sjge Pcryon vgn: Handel mit Vieh ausg's- 'Dloxk'eb.“ 'x." „. * Z . ?" (Gießen, den 2.3. Mai 1917. Großherzogkäcs Knikamt thßen. I, V.: Langermann.

Bekannfmachung.

Dem Fleischermeistsr Linz in Friedrichroda ist auf Grund der BundsSratSverordnung rom 23. Skptemker 1915 über die Fern- baltuug _uaxuvmäsfiger Personen pom Handel wegen Unzuverläsfigkeit die Ausudung dss Fleisckoetetgewerdes sowie 23-25 Handel!;

. mit Fleisch oder Fletscbwaren verboten worden.

W.:!teréhausen, den 26. Mai 1917. Herzogkick; sächsisches LandratSamt. Gläser.

_ck-

Bekanntmachung.

YU)“ (Grund der §§ 1 und :I der Verordnung des Bundeskais vom 233. September 1915 zur Fernbaltuna uvzuver1äsfiqer Pertonen vom Hanrcl und Zkff. 2, 4 uvd 6 dxr Ausführungsanweisung dcs KaUerlichen Ministeriums hierzu vom 11. Oktober 1915 nico dem Kaufmann Moses Strauß in Mußig oerHandel mltGeaeu: ständen des täglichen Bedarfs, insbewndere mit Nab- rungs- uyd Fu_ttermitteln_aller Art,sowie roher Natur- xrzeugntwe, Heiz- und Leuchtstoffe'-oder mit Gegen- ständen des Kriegsbedarfs von heute ab für das Rrkchk- gebket unterfaat. - Die dmc!) das Verfahren verurs ten baren Ayslagen, insbescndcre die Kosten der Veröffentlichung der noronung, faUen gemäß Z ff. 8 01'1. dem Strauß zur Last-

Molsbekm, den 2. Juni 1917.

Der Kreisdicektor. Oexle.

Die von heute ab zur Aus abe gelangenden Nummer 106

des Reicbs-Gesesblatts en_t ält unter Nr. 5874 eine Bekanntm'rachung über den Verkehr mit

Fässern, vom 6. Juni 1917. Bsrlin U17, 9, den 7. Juni 1917. * Kaiserléxhes Postzeitunngf. Krüer.

Königreich Preußen.

Seine Majestät der König haben Allergnädiqst geruht:

den Landrat, Geheimen Neglerungßrat Brinckmann in Schmiegel zum Regierungsrates und

den Leiter dsr Königlichen Realschule in Kiel Oberlehrer Dr. Wilhelm Herß zum Direktor einer sechsstufigen höheren Lehranstalt zu ernennen.

Auf Grund AUerhöchster Ermächtigung Seiner Majestät des_ Königs hat das Staatsmimsterium den RegierungSrat Freiherrn von Ziegesar in Potsdam zum Stellvertreter des Reaierunaöpräfidenten im Bezirksausschuss zu Potsdam, al)- „aesehen vom Vorsxße, auf die Dauer seines „Hauptamts am Siße des Bezirksausschusses ernannt.

Justizminister'iüm. _ Der Rccbtßamvalt Sch111te-Wintrop in Jrißkar ist zum Notar für den Bezirk Yes Oberlandeßgerichts in Caffel mit Anweisung seines Amtsrißes in Frilear ernannt worden.

Ministerium für Handel und Gewerbe.

Bekanntmachung.

Auf Grund der Verordnungen, betreffend die zwangs- weise Verwaltung französischer Unternehmungen, vom 26. November 1914 (RGW. S. 487) und 10. ("ebruar 1916 (RGW. S. 89) ist nach ZZustimmung des Herrn eichskanzlers über das in Deutschland efindliche Vermögen der Firnm Pol Roger &“ Co. in Epßrnav die Zwangsverwaltung angeordnet. (Verrvalter: Kaufmann Otto Kuhfuß in Frankfurt a. M.,

Uhlandstr. 42.) Berlin, den 2. Juni 1917.

s Der Minister für Handel und Gewerbe. I. A.: Lusensky.

Bekanntmachung.

Auf Grund der Verordnungen, betreffend die zwangs- weise Verwaltung russischer Unternehmungen, vom 4. März 1915 (RGW. S. 133) und 10. Februar 1916 (NEU. S. 89) habe ich nach Zustimmung des Herrn Reichs-

'kanéxlers über das in Deutschland befindliche Vermögen der

rusischen Staatsangehörigen Witwe Marie von Tschcbischeff in Bad Homburg 13. d. H.. insbesondere das ihr gehörige, ln Wiésbaden, Geisberastraße 869 und 1), sowie in Kirdorf- Kreis Obertaunus, Brendslstr. 4, belegene Grundeigentum die Zwangs- "Verwaltung angeördnet. (Verwalter: Kaufmann A. ,Ciouth in Wiesbaden, Neroial 14.)

Berlin, den 2. Juni 1917.

Der Minister für Handel und Gewerbe. I. A.: Lusenskt).

Ministerium der geistlichen und Unterrichts- angelegenheiten.

Dem Direktor Dr. Wilhelm Herß ist die Direktion der Königlichen Nea1schule in Kiel übertragen worden.

Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten.

_ Die Forstkassenrendantenstelle für die Ober- zörstereien Kempfel d, Moxback), Dhronecken und Hermes- 1)esilsmit dem Ymtssiß in Morbach ist zum ]. Inli 1917 u eeen.

Bewerbungen müffen "bis zum 23. Juni 11. ' .

"eingehen.

Finanzministerium. Der bisherige Gexeime expxdlermdx Sekretzxr nnd Kal- kulaior im Finanzmini erium Geheime Neäjn'u'ngßrat Albert Schmidt 1 zum Kasfierer der Generalstaaxskaffe ernannt,

Der bisherige Seel)andlunaskaffensekretär K!: (] ppc ist

--

Buchhalter bei der _Gencrakstaatskame ernannt. Mm

DSZ Jatastercx'mt Neuruppin ist zu bcseßen,

Ministerium des Innern.

Der Geheime Regierungörat Brinckmann ist zum Mit gliede des dem Oberpräsidiun; in Potsdam angegliederten Obe verficherungßamts Groß Berlm ernannt worden. d

: .

Bekanntmaäöung."

Der am 20. November 1916 auf Grund der“ BundeSea'öbxrordnmx vom 23. Skpjember 1915, bejreff'end Xernbälkuna- uanVerläsfizn Personen vom Handel, ge1chlossene Betrieb des Fleisch,: meisters Gustav Buttwill in Johannisburg istmitd* heutigen Tage nieder freigegeben irvrden. Die Kosten dke1chw öffentlxcbung trägt dsr Betroffenk. *

Iobannkssbmg, den 26. Mai 1917. Der ankrat. Gottheincr.

Bekanntmachung.

DSM Kaufmann Gottlieb Meyer und seiner Eöefrau, AWZ, geb. Strunzkus, bierjelbst, Kaixexstraße 38, tft dyxck) kasüguug vom heutigen Taqe ans Gland der erordnung des Bundesrats zur Fernbaltuna unzuvsrläjskger Personen vom Handxl vom 23. Sep- tember 1915 der Handel mit Lebenömitteln und sonnigeu (Gegenständen des täglichen Bedarfs und des Kriege. bedarfs untersagt wvrden.

Königsberg, den 1. Juni 1917. Der Polizeipräsident. von Webrs.

Bekanntmachung.

Auf Grund der Bekanntmacknma des sielWZriretenden Herm Reichsranzlers vom 23. S_xptembr 1915 „(“NRW-QMJHL S. 603)1[1 d-“m Müllcrmeister Warn-“r m Ltepe auf Ujedom durcb &. kanntmackpung vom 1 Juni 1917 das Vermab-len von Brot. aetreioe und die Ausübung dxs Müllereigewerbcs weaen Unmoerlä1fi4k81t für dieDauer deo KricJesu-nt exsagtworxen. ““Die Ktsten dieser Oekanntmachang trägt dcr Betroffene. Me Muhle 1ng- schlossen worden. .

Swinemünde, den 1. Juni 1917.

Der Landrat. I. V.: v on Grätze [, Kreisdeputletter.

Bekanntmachung.

Durch Bescheid Vom 2. Mai 1917 habe ich dem Prkvatmeßger Hermann Schürmann, bterselbst,Vusch11raß-2 Nr. 125, den Handel mit Fleisch, Lebens: und Futtermitteln aller Art, Gegenständen-des täglichen Bedarfs sowie die Ver- mittlertätigkelt hierfür untersag t.

.Effen, den 1. Juni 1917. Die städtische PolizeiverWaltung. Dec Obecbürgermeister. J. A.: Dr. H elm.

Bekanntmachung.

Ducck) Bestbeid vom 2. Mak 1917 babe ick) dem Penfionär Her- mann Kreß, bterselbsj, Rheinischestraße 50, den Handel mit Lebens: und Futtermitieln, *Geqenstzi nden des täglichen Bedarfs sowie dxe Vermittlértätigkeit hierfur uytersagt.

Essen, den 1. Juni 1917. Die städtische Polizeivetwaltuug. Der Oberburgcnmlster. I. A.: D:. Helm.

Bekannttuacbung.

Dem Gemüsehändler Bernhard Hannwacker, geboren am 3. Avus 1890 in Oveteifenbelm, uns 1einer Ehefrau. Joschknc aeborcnen Larbig, aelw-en am 20. *T-ktober 1890 in Steinw), wohn- baft in Frankfurt a. M., Tuchmoen 1, Geftbä-ÜSLQUZ ekcnda, wird bietdmch der Handel mit Gegenständen des 1aq11chen Bedarfs, lnSbfsondere Nabrunas- uud Futtetmjtteln aller Art, fcrner toben Naturerzeuqnissen, Hekz- und Lynch!- stofsen, jowie j-glicbe mitjelbare oder unmittelbare Beteilrguna an einem 1o1cheu Handel ws'gxn Unzuvcrläffigkeit in bezug auf M1?" Gewerbebenieb u n t e r sa g t.

Frankfurt a. M., den 4. Juni 1917.

Der Polizeiptästdent. I. V.: von Kle'nck.

Bekanntmachung.

Dem Koblenbändler Ludwig Kirstb, geboren am 8.Noven1ber 1875 in Lamvettsbeim, uno fewer Ebsfxcux, Luise arb. Philivpk- eboren am 1. Novemkec 1884 in' Frarkfun a. M_., wohnhaft in ' rankfu'rt a. M. Niddasttaßc Nr. 105, Ee§chäftslokal ebenda- wird bterdurcb dor Handel mit Gegenstände:: des täglichen Bedarfs, insbesondere Nabru-tgl- und aller Art, ferner rohen Naturerxeugnissen,“Heiz- und L-1tchtstofsen, 1owie jegliche miticlbare oder untmtkeibare Bk- nillgmg an einem foläven Handel w'grn UnzuyertäjfigkUt m beaux; ans oixsen Gewerbebetrieb auto_r'sagt.

Frankfurt a. M., den 4.) Juni 1917. Der Polizejpräfident. I. V.: von Klenck.

Mehtamtxicßes. Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 8. Juni 1917.

Der Geschäftsträger der-Republik Haiti hat dem Staatssekretär. des Auswärtigen Amts eine Note übergeben- m der, wie „W. T. V.“ mitteilt, gegen den uneingesckxränkten

Unterseebootskrieg Einspruch erhoben wird. Zugleich wird Ersatz des Schadens verlangt, der“ dem haitianischen Handel durch die Versenkung mehrerer Schiffe erwachsen sei, und er“ klärt, daß bei den Versenkungen ach hai-t'ia'nische Staaks- angehörige ihr Leben verloren hätten. „. ndiick) werden in der Note Bürgsäxaften für die Zukunft verlangt. _ Da die Forderungen dér [xaiti'unischkn Regierung in emer u_nge_wöl)nlichen Form gesteUt „smd und die“.ErfüÜuna binnen emer Frist vexlangt wird, in der es'nicht „einmal möglich 48“ wesen wäre, die angegebenen Gründe nachzuprüfen, so hat es die Kaisserli eNegierungfümek ei tgehalten,--dém ha'itianiscbe" Geschä istr "ger Kogleichseinp s: e «quußxl-l-en. 5'

Futtermltxeln-

Dmck) dio, "?UU'UL PMW 1111111 kiirzlick) eine “1111129111691 ßer belgischen Rxmcruna. wonach seit Anfang Mai aus Bxüjsyl mtb Umg'ßblmg UW" 30 000 Personen gerwaltsam naä) Deutsch- land abgejckzoébén kyqrdsn 191M.'_ Dnrch„-W. T.. B,“! mj'rd „„ck- Mals 'ausdrückltch s.SstqksteUt, daß die "Z m a ng s ab 561) i eb un g c n nach Deutschland seitodem 10. Februar 1917 vollständig eingestellt smd. Damtk erlcdtgt srch obige Nachricht von selbst.

Die norxvxgtschtx Pkexje hat vor einiger Zeit die in einer amtlichen Veroffentlxchuyq des Ndmiralstabes bereits richtig gestellte Anqxelegenbett des normeaiscben Dampfers „StoraaS“ von neuem zum (Jegeystande gehässiger Anmürfe gMLU „dle Besaßung des_deutschen O-Bootes gemacht. DenAn- mx; hierzu bot Her Umrtand, dasz er Kapitän des Dampfers seine 111 der amtltchen deutschen Verönenilichung als wéssentlick) muvahr gebrandmarkte Behauptung aufreckxt erhalten hat: „er habe einen'Leutnant des U-Yootes an Bord des „Storaas“ bei der Entwendung dem Kaptfän gehöriger Prioatgoaenstände ex-tappt und m1t Gewalt ,aus der Kajüte entfernt.“ Angesichts der zum Teil m mcht Wiederzuqebenden Ausdrücken gehaltenen Jlnslaffunqen, insbesondere des norme ischen, im Dienste unserer Gegner stehenden Heyblaites ordens Gang“, wird duxch „39. T. B.“ nochmals und damit endgültig folgendes fejtgene :

DW Boot, in dem fich das unter einem Leutnant dcs U-Bootes st-bende Sprengkommando an Bord des Dampfers begab, enthielt auxer rem .prenzzkommando nur den Kapitän, den zrvetten Steuer- mann, den Madcbtaisten und den Koch des Damvfets. Zaxäckost ():-gab |J) nur der Okfisier mit dem Sprengkommando an Bord des («chlffes und “ck darauf tea zweiten Steuermann, den Ma- schinisten und dxn Koch an Bord komm-n, während der Kapitän des Scbtsfes 111 dem Boot „an dessen Ruder blieb. Dec Osswixr kes Spkenakommaudos ging auf die Kommandob'ücke kes SMff-s un? be1chlaguabm1e die dort befindlickpen naut1schen Instrumente, Bucher und Ecskartep, die später an Boxd res [T-Boytes gebracht wurden. .Wäbrend dieser Zeit sjand der Mafch1nis11nyec NähZ des Offiaers; obne Einspruch zu erheben, fordert“. er-im Gegenteil zur Bekcbtagnabme mit den Wonen auf: „Nehmen Sie nur (11196 m", sonst geht es dock; vexlorxnk Noch. dem noch cm an Bord des Schiffes sch1afcnd zurückgeblkcbrver Nm- wsgcr geweckt worden war, verUeßen sämtlicbz Noyweger das Schiff vnd hegxken sich zu dem Kav'tän in das Schiffskvooj. tas darauf in elwa 20111-Entfernung likgen blkxb. KLimr von ihnen 11.11 das thiff wie„der betreten. De_r weinte Sachverhalt ist aus der Xm-tlizüm Veroffentlichung des Akmiraistabes bekannt. Der Kuvijan hac danach tc-in Schiff, „nachsem er es in dem Schiffsvoot

1-

dcjlasse-n, „uberhaupt nichk mehr betreten, kann demnach anch keinen dxutschen Okfizixr ,bei der Entwendung von-Geaenständen ertavvt Und aus setnex Kajute entfernt haben". Seine Behauptung-n sind und bleiben eine verleumderische Exfindung.

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Dre xeßte Rede des franzöfischen Marineministers ist in der franzostscben Presse auf Widerspruch gestoßen. So führt der MzmrraluDegoux) im „Journal des Débats“ vom 28 Mai aus, pte Erfullung des Versprechens des französischen Ministers, daß dle U-Bootgefahr Frankreich nicht erschöpfen werde, werde zwar allgemein erhofft, aber die Beweisführung und die Zahlen erschixnen durchaus nicht bemeißkräflig genug. Man habe schon fe1tlangerenyttgelernt, den Stati"1ikern zu Mißtrauen! Dieses Emyestandms tst besonders bemerkenswert, nachdem England seinen Bundesaenossen auch hierin bereits ein Beispiel gegeben hat und „auch dort die tönenden Versprechungen der verantwortlichen Minister nicht überall den Glauben gefunden haben, den die Minister zu finden hofften. Admi'cal Degour) weist ins- h-Zsondere auf das für den Marineminister peinliche stati- 1131che Material des Abgeordneten Cels und die Aus- ruhxungen des Abgeordneten André Hesse [)in, der einen cxbobteq Schuß für die französisch? Küstenschiffabrt und ,Ftscheret verlangt habe. Eine endgültige Besprechung verschiebt der franzöfische Sachverständige bis nach dem 1.J1mi, an welchem Tage die [J-Bootsfmge eingehend im Parlament be- spxochen werden sos]. Ebensowenig wie die Phrasen des bl“lkzschen Premierministers Lloyd George die aewünsckxte „Be- xulngma“ erzielt haben, können also auch die Worte des srauzofischen Marineministers diesen Erfolg erreichen, da den Worten dann doch zu cindruckSvoll die Taten der deutschen Unterseeboote gegenüberstehen.

Großbritannien und Irland.

_ Nach einer Meldung des „W. T. B.“ hat Winston Ql)urch.ill als Nachfolger des zurückgetretenen Viscounts Cawdrex) die Leitung des Luftamts übernommen. George Roberts, ParlamentSuntersekretär des Hande'lßamls, wird Pepstonsminister als Naasfolxxer von Barnes, der ohne Porte- semlTe in. das Kriegskabinelt eintritt.

“* Das parlamentamsche Komitee des Gewerkschaftskongreffes [mt dem „Reuterschen Bureau“ zufolge beschlossen, den Prä- sidenten des Verbandes der Keffelschmkede John Hill und den Loqdoner Sekretär des Verbandes der Postbeamten Stuart Brenntng nach St. Petersburg zu schicken, um den ryssischen Arbeitern .bei dem Aufbau der qewerkschaftlickzen Organisationen zu helfen. Die Abordnung wird keinen polnischen Charakter haben und steh nicht in Stockholm aufhalten.

Frankreich.

„.. Ein vom Präsidenten P oin cars, unterzeichneler und vom Mnanzminister T hierry eingebrachter Geseßentmurf ermächtigt dcn Finanzminister, verbündeten oder befreundeten 7 Mieru ngen Vorschüsse, die sich auf 2 Miüiarden 1.38 Miüiomm belaufen, zu geben. '

Rußland.

Dem russischen Botschafter in London Sas onow ist der Rücktritt bewilligt worden. ' . ** In der vorgestrigen Sitzung devprovisortschen Ne- Qlekung Wurde laut Meldung der „St. Petersburger Tele- Kkuvhenagentur“ “festgesteüt, das; der Zwischenfal1 'von Kronstadt beendet ist. Die Minister Tserstellt und Skobelew teilten mit, daß ihnen in Kronstadt_ein fried- 1!cber Empfang bereitet wurdo. Nach ihrer Ankunft in Frozistadt begannen die Minister Besprechungen mit dym ortl1chen Voklzu'gßausscbuß und vertan ten entschiepejx eme k:are und endgültige Etkläkung, ob Kron ta-dt bereit set, s1ch dér Pkooisortschen Regierung 'in seinen weiteren Entschließungen zu unterwerfen. ' 'Die VorbeXtechunge'n führien zu einer Exn- säxließun , durch die' 'am“ an'nt wird, daß die gegenwärtige zzrovisoriche Regierung mit. der gesamten NeglenmkxsFtyglt oekleldet ist, und daß diese: steh Über das ganze revo utonare

Nnszlcmd erstscckk. 114.6): 9113, daß die renoxutiotxcixe Demokratie die Z-3ntxakgewalt Nen ordne und mit Lkw Nvgkordnete der'Arveiter und Sol- daten bekleidxé. Bis zu dkesem ZeitpUnkt werden sieh die von XM" Regierung getroffenen Maßnakztmn und di? von „ihr 71“- lasse'neti Geseße auf Kronstadt ebenso wie auf all? 'andcren T 11112 Rußlands erstrecken.

- Ein Befehl des Krisgsministers Kerenkxki ordnet an, daß binnen dxci Wochen 01112 im Dienst des Roten Kreuzes oder anderer militärischer faniiärer Einrichtungen stehenden Offiziere sowitx (1119 weniger als 40 Jahre alten Sanitäts- soldaten, die 1ich [321 diesen Einrichtungen befinden, an die Front geschickt werden. Befreiungen werden nicht mehr ge- stattet werden.

- In der Sitzung des Rates der Arbeiter- und S oldaten a bge ord neten 1101114. Juni beantwortete der Kriegs- minister Kerenskk eine Reihe von Fragen über seine nnd des Generals Alexejew Reden über die Vorbereitung der O f fe n s i V, e. Kerenski bemerkte obiger Quelle zufolge zu einer Inter- pellation, Alexejew betreffend, der aegen die Grundlagen der aus- wärtigen Politik der provisorischen Regierung offen aufgetreten sei, die Rede habe ihre Bedeutung verloren weil Alexejew schon dnrch den GeneralBrussilow erseßt wordensei. Dixse Mitteilung wurde mit stürmischem Beifall aufgenommen. Fernxr erklärte Kerenski, feine Reden über die Schlagferügkeit der rusrischen Armeen seien keineswegs als Ausdmck 'von Eroberunasabsichtsn aufzufassen. Nicht Rußland habe bisher deutsche Gebiete besetzt, sondern- Deutschland russische. „Wir haben Grund anzunehmen,“ fügte Kerenski hinzu, „daß die deutschen Jmperialisten auf die Zer- rüttung unserer Armeen rechnen, um ll)re Forderungen zu er- höhen, und anscheinend folgt die deutsche Regierung den Jmperialisten. Die volle Schlaafertigkeit der Armee ist not- wendig, um einen Frieden ohne Annexionen und Enischädi..ungen zu sichern. Wir wären schlechte Demokraten, wenn wir am Ende unserer Debatten" nicht aUSriefen: Es lebe die internationale Solidarität der Demokratie!“ Die Versammlung bereitete Kerenski große Huldigungen.

- Dcr Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten des St.Petersburger Rates der Arbeiter- und Soldatenabgeord neten hat beschlossen, Schritte zu unternehmen, um den Aus- tausch der in Deut)chland internierten russischen politischen Flüchtlinge gegen deutsch Zioilgefangene: in Rußland zu erreichen. Der Ausschuß hofft, die anöländi- schen sozialistischen Organisationen werden ihn in diesen Be- strebungen nach Kräften unterstüßen.

- Der „Daily Telegraph“ meldet aus St.Petersburg, daß die 9.11i11isterHenderson, Thomas,undVanderve1de mit den rusfischen sozialistischen Führern Uerhandelten, um zu erreichen, daß eine Vorbesprechung von Sozialisten der Ver- bündeten in London stattfinde.

Italien.

Die seit Sonntag beschlossene Einberufung des Minister- rates ist auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

» Das „Giornale d'Italia“ teilt mit, das; der Abgeordnete Chief a von dsm Minister des Aeußern "Erklärungen verlangt [)nbe, um die Bedeutung der Unabhängigkeitßerklärunq Albaniens unter italienischem Protektorat kennen zu lernen, sowohl binfichtlich der Regierungsform und der internationalen Vereinbarungen als auch hinsichtlich der Grenzberichtigungen des neuen unabhänaigen Staates und in bezug auf das italie- nische Gebiet von Valona und die umliegendsn Territorien.

Spanien.

Der Militärgouverneur von Algeciras besuchte Zestern, wie die „Agence. avas“ meldet, an Bord des Kanonen- oots „Recalde“ die engli chen Behörden in Gibraltar. Die Forts oon Gibraltar begrüßten den Gouverneur mit einer Salve von Kanonenschüssen zur Genugtuung für den unan- genehmen Irrtum im Zielen, durch den mehrere Granaten auf Algeciras gefeuert wurden.

Bulgarien.

Der Ministerpräsident Radoslawow ist in Begleitung ch Chefs des politischen Kabinetts des Königs und des Direktors der bulgarischen Staatssckxuldenoerwaltung vorgestern nach Berlin abgereist. Ratscho Kossew wurde beauftragt, wäerend dcr Abwesexxhcit Radoslawows die Geschäfte des Ministeriums des Aeußern zu führen.

Amerika.

DQS mexikanische Ministerium [mt durch den Präsidenten Carranza laut Meldung des „W. T. B.“ folgende "Neubildung erfahren: Auswärtige Anaslegenßeiien: (Garza Perez; Inneres: Aguirre Verlange; Industrie und Handel: Alberto Pain: _Oeffenlltckxe Arbexten: Nestor Rouaix; Finanzen: "Nieto; Klieg: Augustin Castro; Verkehr: Rodriguez Gutrerek. Der Kongress hat das Justiz- miuisterium und Unterrichtsministerium aufgehoben. Die Wahrnehmung dieser Aemter wurde dem (Heneralstaatsanwalt der Republik und der Hochschulabteilung übertragen.

»- Die brasilianische Regierung hat der „Agence Harms“ zufolge beschlossen, zur Verteidigung der Küsten elne Erste Artiklerieabteilung zu schaffen Und 870 Contes für die Anfertigung von Waffen und KriegMnaterial ciné-

znwersen, ' Asien.

Nack) dem „Neutersckzsn Bureau“ melden Schanghaier Blätter aus Velina, daß der Rücktritt des Präsidenten Liyuanhung im leytcn Augenblicke durch den Vizxpräsidenten verhindert worden ist. Der Premierminister ist entlassen worden nnd ebenso der Gouverneur der Provinz Kwangsi Liyangting.

Derselben Queüe zufolge erklärte der Militärgouvemeur von Arnboi, (51eneral Nietschitschen, in einer UnterreYÜng, der Präsident müffe entweder das Parlament sofort auflösen oder zurücktreten. WEnn er dc'r Milijärpartel nachgebe, könne er in seiner SteÜung bleiben. Sonst werde Htsxuschitschang, der Diktator der neuen Miliiärreqierunq, zum Präsrdenten aus- aerufen werden. Der genannte General erklärte, es bestünden keine Pläne zur „Wiederherstellung der Monarchie, wenn aber der General Tschangfchun nach Peking ginge, würde es *nicht geschehen, Um den Frieden herzustellen, sondern um den Präffdenten zu, stürzen “und die Mandschudynasiie wiederherzustellm. General Nielschitscheu glaub: nicht, daß es zum Kampf rammen werde, da a-Ue1

Diese Anerkexwmm schlicßt den Wunsck) _; BUMM in Vekin-g, (i]1)ch11cs.1l11) der Leibgarde des Pkäsi-

de'nterk, anf. ":“-«nen der Mtläxcérxxtpi :Uät'en, Ek.:- erzwaxtet uiclm-IM, das; dixKrife bald vorü'wsr sein _wcrde und dax; nach der Wahl dcs neuen Parlaments der „Krieg an Teutyckzland exkéärt mede würde. - , __ Dem „Nieumen Notterdamsxhen Courant“ ZUsQsJe hat x1ch dw chinesisa'ze Provinz Tientsxn fw: unubhängxg cxklart.

Kriegsnachrithtea.

Berlin, 7. Juni, Abends. (W. T. B.) Im WUtfchaete-Vogen ist der Gcanxr vorderste SteUunquone eingebrochen. Der hm-

wogende Kampf ist noch in vollem Gange.

in unsere nnd Der-

Nachdem die Friihjahrßoffenfive der Engländer und „Frau- zosen, die Durchbruch ur1d VlnfroUuyg der deutschen ,chtxront zum Ziele "hatte. vonommen schencrte und 116) verblutete, haben die Engländer am 7. Juni eine meue Offensive ia Flandern begonnen.

Bereits vor Milte Mai steigerte fick) die Feuer1ätigkeif

im Wutsckjaete-Yogen, wo südl:ch Des ?.")pern-Kanals dt? deux- schen Stellungen halbkreisförmig in weitem Bogen 111 du: fUndlichen Linien Vorspringen. Nack) eixxer l_nuzen Feyer- panse vom 16. bis 21. Mai 191512 diexsmtematxxche enßllschL Feuervorbereitung am 22. Mai pamenios ein, um s1ch vom 1. Juni an zu außerordentlicher Heftigkytt zu steigern, die an oerschied2nen Tacxen bereits den. Charakter_ von Trommelfeuer trug. Häufige Erkunduzmsvornöße des Femdes bestätigten die Angriffsabstcht. Vexetts am Abepd des"5. wurden mehrere starke nächtliche PatrouiÜenersthße zurxzck- aemiesen und da und dort eingedrungene Engländer" tm Naßkampfe geworfen. Vergeblich brachte11_ dle Englander Flammknwerfer zur Anwendung, von denen lhnen einer abge- nommen wurde. Am gleichen Abend wurde 21112 etwa mit zwsi Kompagnien unternommene gewaltsame Erksspdx'mg gegen unsere Stcllxmgen südlich des Douwe-Baches verluptrsxch zxzxu'ck- gewiesen. Am frühen Morgen ch 6. „Juni st'xeßen suhltch Messines zmai englische Patrouiüen vor, Ne ebcnmlls v_e1;agt wurden. Am Vormittage des 6. Juni lag nur zeitweise ]tgrkes Feuer auf de:: Angriffsfxont und auf dßm .Hmter- elände, wo die englischen Granaten die belgtsclxen Orte arneton, La BasseoVäÜe und Yesonders Menm stark mltnahmen. Am Nachmittage ging das Feuer zum stärksten Trom1neifeu2r über, und die ganze Nacht zum 7. hindurch tobte ununterbroéen der fchmerste Arttllertekampf. Zahlreiche feindliche Patroui en wurden abgewiesen und Ge- fangene eingebracht. Um 4 Uhr MorgencI _ließen die (_Eng- länder an mehreren Punkten Minen auffliegxn. Dxesen Sprengungen folgte eine Feuerwelle von aUergxdßter Gewalt, und um 5 Uhr Morgens aingen die englischen Sturmtruppen anf der ganzen “Front des WNschaete-Vogens zym Angriff vqr. Die JnfanteriesJlacbt tobt in dem größtenteils flachen, Letl- weise sumpfigsn, von Hccken Und kleinen Wäldern duxchzogßnen Gelände [)'m und hon“. Die Artillerie: und Jlxegermtig- keit ift gesteigert. Unsere Trnpp'en schlagen fich mxt alter Tapferkeit.

An der Artoisfront hat sich das ArtiUexiefeuer am 6. Juni ebenfalls erheblich*»x1esteiger"t, besonders zwischen Loos und Roeux. Auch in der Nacht blieb das Feuer krä_fng. Wo fein01ichePatrouiUen in der Nacht zum 7. Juni vorzuptoßen Jex- suchten, wmden fie Überall unter blutigen „Verlustxn zunch- gewiesen. Bei Hulluch wurde ein nach starker Arterrtevorberet- tung um 2 Uhr Morgens unternommener AngrtffcI-vexstzch in unserem Feuer erstickt. Nordwestlich Hulluch u11o_sxzdosxlich Loos scheiterten die Angriffe feind'icher Patrouiüen, dte m xmer Stärke bis zu zwei Kompagnien oorgingen, in unserem Maschmcn- gewehr- und Artiüeriefeuer. Fcindl_iche Bereitsteklungen wurden in unserem Vernichtungsfeuer _wenltch Elou zersprenqt. Um Z Uhr Morgens wurde östlich Ltéoin ein Vorstoß 1xc_1_rfor_sfe1nd- licher Abteilungen abgeschlagen, ebenso starke Angrisxe norolick) der Scarpe. Von dem schmalen Grabenstück am Bahnhof Noeux, in dem die Eng1änder sich gestern_ fcstseßen ko1_mtc'n, wurde ein Teil zurückgenommen. Der übrtge (Hrgbenabychmtt wurde abgeriegelt und liegt unter unssrem konzentrtschen Artillerix und Minenfeuer.

Bei dem gemeldeten erfolgreichen Vorstoß südlich Pargnt)»-Filain erlitten die Franzosxn schwerst? Verluste bei den [)artnc'ickiaen heftigen Gegenangtincn, besonders zwischen 9 Uhr und 11 Uhr Abends, wo sie unter Vexxvendung von Flammenwerfern und unter Einfaßz dichtcx Mayxcn vcrgcblich die verlorcuen Stellungen zurückzuerobern 1uchten.

Großes Hauptquartier, 8. Juni. (W. T. B.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

An der Küste und Yser-Front blieb die Kampftätigkcil noch gering.

Die nach tagelanaem, starkem 321 störungsfeuer zwischen ?)pet n und dem Ploegsteert-Walde, nördlich von Armentic*:rcs, einseßenden Angriffe der Engländer find südöstlich von Y))pern von niederschlesiscben und württembergiscben Remimentern abge- tvicsen worden; auch auf dem Südflügel des Schlacht- feldes kämpften wir erfolgreich, dagegen gelang es dc111Gegner, beiSt. Eloi,W1)tschaete und Mcssines unter der Wirluna zahlreicher Sprengungen in unsere “Stellung einzu 11rechen und nach hartnäckigen, wechsel.- volien Kämpfen über Wutschaete und Mesfines vor- zudringen. Ein kraftvoUer Gegenangriff von (Harde: und bayerischen Truppen warf den Feind auf Messines zurück, weiter nördlich wurde ihm durck) frische Nc- 1erven Halt geboton. Später wurden unsere tapfer kämpfenden Regimenter aus dem westwärts vorspringenden Bogen auf eine vorbereitete Sehnenstellung zwischen dem Kanalfnie nörd- lich von .Hoüebeke und dem Douvegrund 2 ](111 west- lich von WÜLULWU zurückgenommen.

An der Arras-Front ist in mehreren Abschnitten der Feuerkampf gesteigert gewesen. *

Heereßgruppe Deutscher Kronprinz.

„Am westlichenTeil des Chemin-deskDames-NÜMUS hat “seit mehreren Tagen die Ilrtßlle'kxet' keit ngenom-nen; auch am AiSneJMaxne-Kanal x(t 116 an 861692,