Sammelwerke, Einzklwe1k2, J::gendWinen usw.), Mafi- talien, Zeitungen, ZeijsÖriiikn und fonskigin p-tiodiscb e!“- sbeinenden Dkkcksch11f'kn VZtkrekdct wird, soweit nicht in dén (111171188511 ng**b«zen anker-o 1181111111111 1st* Soneit die K 199-111111ch.11-§1t1*116 2111951111181: [1011 1811 m dsn Be- kann1n1-chu-gen üb-r O.- ckWm-x-r g-axb.'nen Vorschriften in [)er11 aus die Mechpflicbt xuxzeluffen bat, we1den dme Rußnabm-“n (1118811185 a-ig hoben,
. Spi- n- und Ninimvvikr- jedxr 2111, RcbWÖpobe und Dachpappsn j-zder 511.1 181118 alle nanonzeUstoffhalLigen Papiere. 1)
§ -
Mit Gefängnis bis zu 181115 Monutx'n und mit lediiraie bis zu zebn1a1send Mark over mit firm: dte'ec Strafen wird beijraft:
1. wer die ihm nach §§ ], 2 und 6 21131. 2 oblisaenden An- zeigsn nicht erstattet oder nur wissemlich un1ich1ige oder unvollstäniige Angabm macht,
2. w r d-m F 6 Abs. 1 zuwider Büchxr 1111171 oder wiffrntllcb unricbiig 111511.
Jm F1118 der Zawiderbandlung akgen § 1 kann neben dSr Strafe auf Eimbbung dec Gkgensiänoe klkannf werden, auf die fich dre strafbare Handlung bezieyt, obne U11t811chied, ob 118 dem Täter ge- hören oder nicht. S 13
Die Bestimmungen treten mit dem Tage der Verkündung in Kraft. Berlin, den 20. September 1917. . Der Stellvertreter des Reichskanzlers. Dr. Helfferich.
Bekanntmachung
über die Buchführung für den Vezua und Verbrauch von Papier, Karton und Pappe.
Vom 21. September 1917.
Auf Grund des § 6 der Bekanntmachung des Herrn Reichskanzlers iiber Papier, Karton und Pappe vom 20., Sep- tember1917 (Reichs-Geseßbl S 841) wird folgendes bestimmt:
§ 1.
Aus den n-“rcb § 6 Abs. 1 der Bekanntmackuna über Papier, Karton und Pavve vom 20. September 1917 (Reickos-Wescybl. S. 841) zu sübrenden Ansckxieibungcn muß folgendes ersichtlich sein:
1. Name und Woknmt des Lieferers jeder einzelnen Lieferung von Pspter, Karton und Paps)“,
2. der Tau des (Eingangs jeder Liez'ekung von Papier, Kajton und Pappe, '
3. die von jedem Lieferer bezcgyn- Menge in Kilogramm 18181 einzklnen Smt- vm Papier, Kaiton und Pappe,
4. tie in einem Kalendermonat ve.b.a1-chte Menge Kilogramm jeder eipz'lven Satte von Paviei, Kanon und Pappe. Za déesen Aufzeichnuvqeu find Hyritrllsr und Händler vcn Papier nur verpflichtet, wenn sie eine Nebendetrieb der Papiervetarbeitung oder des Druck„ewet es haken.
§ 2.
. Die einzelnen Sorten von Papier, Kation und Pavbe müssen enisprechend den Bezeichnungen, die in den nach § 6 Abs. 2 de! Bekanntmachung über Papier, Karton und Pavdpe vorgeschriebenen Meldcbogen gxbraucht sind, bezeichnet wer en.
. Kommunalbebörken sowie iiéjyniqen Kriegßorganisalionen, ".*-ie von Reicha- oder Staatsbebö1den mit der. Durch- führung kriegswixbcbafilicher Maßnahmen beauftragt find, haben di-“j-xpi-Zen Bx=1eichnuraen anzuwendev, die in dem durch §6 Abs. 3 der Bekannlmzchang über Papier, Karton und Pappe vorgeschriebenen Meldcbogen ge- braucht find.
Berlin, den 21. September 1917. Kriegswirtschaftsstebe für das Deutsche ZeitungSgewetbe.
Reiß.
_
Bekanntmachung-x
iiber die Geltendmachung von Ansprüchen von.Per- sonen, die im Ausland ihren Wohnsiß haben.
Vom 20. September 1917.
Der Bundesrat hat auf «und des §3 des Geseßes über die Ermächtigung des BundeSrats zu .wirtschaftlichen Maß- nahmen usw.“ vom 4. August 1914 (Reichs-(Seseßbl. S. 327) folgende Verordnung erlassen: -'
Die Wirksamkeit der Bekanntmachungea über die Geltenk- mn upg von Ansprüchen von P-xiontu, die im Ausland ihren Wo nfiß haken, vom 7. Augusi und 22. Oktober 1914, 21. Januar, 22. Avril, 22. Imi und 21. Oktober 1915, 6. Januar, 13. Avtll, 13. Juli und 5. Oktober 1916, 4. JUMP, 26 März und 28. Juni 1917 (“Keiehp-Geseybl. für 1914 S 360, 449; für 1915 'S. 31, 216, 4.51, 679; für 1916 S. 1, 273, 694, 1132; für 1917 S. 5, 277, 566) MM m 1177 Weise ausc-e-dcbnt, daß an die Stel]? des 31. Oktober 1917 18: 31. Januar 1918 tritt.
Berlin, den 20. September 1917.
Der Stellvertreter des Reichskanzlers.
Dr. Helfferich.
_“
Bekanntmachung, betreffend die Fristen des Wechsel- und Scheckrechts
für Elsaß-Lothringen. Vom 20. September 1917.
Der Bundesrat hat auf Grund des § 3 des Geseßes über die Ermächtigung des Bundesrats zn wirtschaftlichen Maß- nahmen usw. vom 4. August 1914 (N81chQ:Geseßbl. S. 327) im Anschluß an die Bekanntmachung vom 28. Juni 1917 (Reichs-Geseßbl. S. 566) folgende Verordnung erlassen:
Dic Fristen für 1i:- Vo nabm- eirec Handlung, dercn es zur Ausübung odxr Ecbalim'a Ns„_W-ch1elrechis oder re-1 Regreßrecksts aus dem Scheck bedarf, 1v€r*et1“,*' ssweit sie nicht am 31. Juli 1914 abaelausen 1111118", für dix in Etpaß-Vo [) ix-gen zablbaren Wechsel oder S'ch1“cks in der W'ise v711äng111, daß si“ mit WM 31. Iavuar 1918
* ablaufsn, sofern fich uichx aus anderen Vorschtifien _8ln_ spätexemAb-z
lauf “raibt.
Diese Voricbrüt find8t k-ine Anivendung auf die Frist, innetbalb deren ma') den 9818811111811 21011111711th dcr Regußvfiichtige von der Nicht4ahlung deo chbseis xder Sekeckz zu benach-icbtigeu ist.
Bei Weckoskln, bki denen die Fust 1ur Erhebung des Protestes mangels Zahlung mch AbU] Verlängut is?, ve1jäbti der Wechsel- wäßiae Anyvruck) g-gen den AkzertaUm oder, soweit es sich um eiaene Wuchsel handelt, 51111811 den Yusstpüu f1übcs1ens am 31. Januar 1919.
Berlin, den 20 September 1917. Der Sterertreter des Reichskanzlers.
Dr. Helfferich.
Békanntmatbuna
über Preise für Karpfen und Schleien und deren Mindestgewicht.
Der AuffichtSrat der Kriegsgesellschaft für Teichfisch- verwertung m. b. H. bat beichloffen, bei der noch der Bundes- misverordnung vom 8 August 1916 (Re1chsgesevbla1tSette 925)
von ihm zu erteilenden Genehmigung die folgenden Preise für"
Fische der neuen Ernie von, 1917 zugrunde zu leg'en:
]. Speisefisrbe. Für 18.: Erzeuger wird yer Veikaussvreis für SpeLsefiscbe frei
Eisevbabnwagen der Abgangsiiaiion gemäß den von rec Gesell- scbait festgesevten Téétkauisbedingunaen auf 160,- „,s ,bei Karpfen und 185,- „16 bei Schleim für 50 kg ala Höcbsiprezs festgeseßt. Die Händler werden verpflichtet, bei Abgabe an die Ver- b'aucber bei Knpfeu den Vre's von 2,-- „46 für 0,5 kg und bei Sch18ien von „16 2,30 für 0,5 kg nicht zu überscb.etten. Als Vej- braucber ia diesem Sinne geben außer Hauöbajtunqen auth folcbe Verbraucher, welch: obne Bezahlung abgeben, wie zum Beispiel die Heeresvemaituna; fcrnerbin solche, welch zubereitete Ftsche gegen Bezahlung in 8141811811 Räumlichkeiten abgedchwie Gasthäuser usw. Wo Fxsobe an Ksmmunen oder an solche Handl-r, d_e1en Uher- wach:-ng seit-ns der Kommune außdcückücb übernommen ift, abgeseyt werden, bestimnt die Kommune den Kleinbanre vascbiag, wweit die- selbe nach der Bekanmmachung vom 1. M*a'11916 übkr die Regelung der Jiscbv'eise bikkzu kesc-qt is?. Verkauft ein Handler_im freien Handel in solchen Kommunen, in Weichen ein Höchjwreis furKarprn und Sibirien fsi1ge1e§t 111, der höher ist als 2 ..ié_l*e1w. 2,30 fur Zb kx, so ist dsr Handler an rie Emkaltung dieses Pöcbsjpreises ge-
unden.
- Diese Preäse erhöhen sich beim Nbsaß vom 1. Januar 1918 an in jedem Monat bis (Ende Mai "1918 bei Karpfen um „Fi 3," und bei Schleim um .“ 5,- 1111 50 kg. Sie gelten nach der Ver- orrnung res Präswenten des Wie,.rerräbxuvgsamtes vom 9. Sep- tember 1916 (ReiÖL-Geseßblan Seite 1005) auch für Karpfen und Sibirien aus inländiicben Te1chw11t1chaften bis 3 1111 Größe und aus inländischen Wildaewäffern, die mit Genehmigung der Kriegsgesell- schaft für Teickfi ckvnw-riung v.:kauft werken. Alk Svei1efische dürfen nur Karvien von einem Stückgewicht über_ 0,5 „Y; und Schleien über 100 g. verkauft werden. Solche F11che durfen als Saßfiscbe nicht verkauft werden.
11. Besasfiscbe. Als BesaßfisÖe dürfen nur verkauft werden: ' Katmen bis 0,5 kg Stückgewicht einschließlich, Schleien bis zu 100 g Stückgewicht einschließlich. Für Bejasfisibe wetden die 1achftebenden Richtpreise besximmt:
1. für Besatzkarpfm bci Hetbsilieierung 1917: '
für Mengen bis zu 10 Zentner einschiießlick) . . . . . . . . 200-jöp.50kg fir Mer-gen von mehr als 10 Zentner einsch1icßlich . . . . . bei Xrübiatheferung 1918: für Mengen bis zu 10 Zentner . . . 210 für Mengen über 10 Zentner . . . 200 „ 13. für Besavschleien unsortiert: sür-Herbstliefetung 1917 . . . . . 210 , , „ fiir Ftübjabtsüeferung 1918 . . . . 230 , „, , für 1sömmr. Kmpfen und Schleien werden Richtpreise uicht festgeseßt. Berlin, den 20. September 1917.
KriegsgeseUschaft für Téilchfischverwertung m. b. H. ee.
y'
BekanntmaAhung,
*betreYend Verbot der Herstellung und HJS Vertriebes
ohlenschonern und Sohlenbewebrungen, die ganz oder zum Teil aus Leder bestehen.
Auf Grund der Bekanntmachung, betreffend Ausführungs- bestimmungen zu der Verordnung über den Verkehr mit Schuh- sohlen, Sohlenschonern, Sohlenbewebrunaen und Ledé'rersaß- stoffen vom 4. Januar 1917 (Reichs-Geseßbl. S. 10) *), in Verbindung mit der Bekanntmachung, betreffend Aenderung dieser Ausführungsbestimmungen vom 1.August 1917 (Reichs- Geseßbl. S. 6791. sowie auf Grund der Bekanntmachung über die Auskunprflicht vom 1.2. Juli 1917 (Reicbs-Geseßbl. S. 604) **) wird folgendes bekannt gemacht: -
von
§ 1. Von der Bekanntmachung betroifene Gegensiände.
Von der Bekannjmacbuna werden betroffen alle qam oder zum Teil aus Leder bergesteüten Soblensehoner und Eoblenbewebtung-n beliebiger Axt, Fotm und Herkunft, 11. 1). alle zum Schuß: rer Laui- soble bxstimmten, aan: oder zum Teil aus Lekee bestehenden E1- zemniffe, die n1cht den Zweck baben,-die SoblenlauifläQe in ge- schloffener Fläche zu bedkcken.
2. Herstellungsverbot.
Die gewerwaäßige Hnstellung der im Z 1 bezeichneten Ge en- stände ist vom 30. September 1917 an verbojen. 11
§ 3. Vertrievoverbof.
Der Verkr'eb der im § 1 bezeichneten Gegenstände isi vom 1. Dezember 1917 an vexboteu. Bis zu diesem Zeitpunkte ist der Vextricb mtr unxer folgenden Bedingungen gestattet: a) Der Oe1s18118r darf nicht zu höheren Preisen verkaufen 015 denjenigen, die fich aus der Zusammenrechnung der noi- wer-dig-n Answendunqzn far„Mateti11, Lohn und Unkosjev, zmügdié) böch118ns 10 vom Hundert dieser Summe als Ge- ?innGe'gYUÜ d f 1111 b 1 20 er 411; nd er at 11 me r as vom" undert an seinen Neltpeinkaufe-preis auiicblaaen; H f der Verkaaisvrcis 183111: Hand darf um nicht“ meb- a1s 33 13 vrm Hmdett böbex als der mch Z ffer [) zulässige VerkaufSprets des Großbandlers sein.
') Mit Gefängnis bis zu 6 Monaten oder mit Geld trae bis zehntausend Maik wird besxxafi: ., s f zu 1. wxr den Voxichxtstcn des H 1 ,oder den bei der Genehmigung festgesetzten Bedxngungen zuwiderhandelt, 2. werden Voricbrrften des**§;2 2151. 2 und 3 zuwiderhandelt, -- * Neben der Strafex-kann aufE'mztehung der Geaenstände'e1kannt
,'1v81dcn,1* «uf 1diezfich25 diE'skkafbarexHandlixng.“ bezieht,; ohn8.11nkesschied,“zxob*
sie dcmckTIézizcer gehsörveé bolxxr Zicbté ft 1) „ "' . er vom 1c 18“ us 1111 , zu 81: er nach §§ 1, 2 verpfli ist 1st,_nxcht„1n der gesetzten Frist erxcilt oder 1111681111111» unricbtige odcrém- vollstandtge'AngaHen macht, bder „wer vorxaßlicb der Vorscbr-fc im §3 1'zuwr_J8r„Die Einsicht m dte Geicbaftöbriefe oder Geschäftsbücber 11er dre Bembttgung oder Untersuxbixn dcr Betriebsänricbtunaen oder Ragme vexwe1gert, oder „werkyorsaslt die gemäß § 3 Absaß 2 vorge- icbrtxbenxn Lagerbucln'r emzurrchtcn „oder zu führen unterläßt, wird mit Gefanxxmsbis zx: 6Monai8n und mtiGeldsirafe bis zu zebntaussnd Mm! oder 11111,em8r_d1eiorStraf1-n bestraft: aucb können Vorräte, die verschwiegen worden smd, 1111|Urt1'1l als dem Stgatx verfallcn erklärt werden, ohne Unterschied, ob „sie 581" Auskunftspfltcbngen gehören oder nicbt. „ Wer fabxla'itg DigAuskuqfr, zu der er, gemäß §§ 1, 2 verpflichtet ist nicht in der 9218131911 Frist 9116111. odzr unixcbtige oder umoustäudiae Ana, Naben macht, oder wer fahrläsna die gemay § 3 Abs, 2 vorga'sckniebenen
Lage1bücher einzurichten oder zu führen unterläßt wird mit ' D " ' zu dreitausend Mmk bestraft. . ' G“ st1afe M
Der Nettoeinkaufsvrels sölleßt Fraöt und Verpackung ein; am etwaigen Vergüturgm stub abzuziehen. : LO" reizvxüfunx-sfielm ßtd erfuét m dm, 1 zu “YYY?“ “171: him]? :uläi'figcn Gewinnzascbläge nicht kiibeÜÖZirtFxx werden.
§ 4. Meldepflicht-
Personen und Jirwen, die beim E1ntiitt kes Vett'lcbkverbom (also mit Ablauf des 30. November 1917) Gegensiänre der im § 1 bezeichneten Art im Besiy oder Gewabtiam babev, baben ri-s- Vor- räte binnen 10 Tagen (vväiesters also am 10. Dezember 1917) de: Ersaßsoblen-Geseüs-bast zu melden, scfern die Mengen an Sohlen- 1chonern und Soblenbewebru-g-n aller Artzn zuiaa-men :yir-deste-s 100 kg betragen. Aus der Meldung mussen die von jeder Art vorkandenen Mengen (nach Kilogramm) und die Vukaufspreise
etfichtlich sein.
5. „ AuknabmeZéstimmungen. Dmcb die Bestimmungen der §§ 2, 3 und 4 nicht berührt
Werden: ersteller und Großhändler bez" lick devi" iacn im § 1 be- zeiÖrYteF) Geaenskände, die sie an die &satzsoblY-Eeselisibaft oder
infolge schriftlicher Abmachungen mit dieser Gesell aft an Drit-e m liefetn haben,
b) _die in der Liste der weiter arbeitevxen Vet1ieke des Uebu- wachuuaöausschuffes der Schubiudustrie auf.;efubrten Firm-n, binfiäot- lich derjeniaen Soblenschoner, die fie im eigenen Betriebe zur An- fertigung neuer Schuhwaren verarbeiten.
Anmerkung: Sohlenschoner„ und Sohlxnbewxhrungen, zu deren Herstellung 1113 verwandt wal), durfen nur mtt Zuiitmmung_yer Elsaß- iohlen-Oeiell cbaft gewe1bSmäßig_ bergesteUt, zur ge-we1b6maß1gen Her. stellung oder Ausbexseryng von Schuhwaren oder Schubwarexibeitaxxdteilen vexwandt oder _sonit tt_1_ den Verkehx gebracht“ werden,. Erne Lure de:
irmen, denen diese Zummmung erteilt worden tft, mrd demnächst vex- offentlicht werden.
§ 6. Inkrafttreten.
Diese Bekanntmachüng tritt mit dem 30. September“ 1917 kn Kraft. Gleichzeitig nitt die Bekanntmachung der E:saksobleu-Gesell. schaft Nr. 1 Jahrgang 1917 "vom 27. Januar 1917, „betreffend die Zustimmung zur Hexsieüung und den Vetkrbr mit Ersaßsoblen,
ohlenschonern und Soblenbewebrungen aus Leder“, außex kraft.
Berlin, den 23. September 1917.
l - 11 t . b. . «1111 “1.111.811.“ .
Bekanntmachung.
Auf Grund der Vundesratsverordnung vom 26. No- vember 1914 in Verbindung mit der Verordnung vom 4. März 1915 ist die Hamburger Zweigniederlassung der Firma I. I. Tschurin & Co. in Moskau unter
wangsweife Verwaltung des Kaufmanns Eduard Soltau 1. . Soltau 11. Meincke, Hamburg, gestellt., *- Die bis- hertge Ueberwachung ist an gehoben. * Hamburg, den 15. September 1917. Der Präses der Deputation für Handel, Schiffahrt und Gewerbe. “ Garrels. .
Bekanntmachung.
Auf Grund der VundesraiSverordnungen vom 26. No- vember beziehungsweise 22. Dezember 1914 ist die Firma D. W. Karn, Hamburg, eine Tochterfirma der Fixma Karn-Morris Piano & Organ Co. Ltd., Woodstock (Ontario, Kanada), unter zwangsweise Verwaltung des Kaufmanns W. Janke, Hamburg, Speersvrt 17, gestellt.
Hamburg, den 17. September 1917. Der Präses der Deputation für Handel, Schiffahrt und Gewerbe. Garrels.
Königreich Preußen.
Seine Majestät der König haben Allergnädigst gerubt:
dem Geheimen Registrator, Rechnun Skat Dulce im KriegSministerium den Charakter als Gehe mer Rechnungsrat, . dem Geheimen xxpedierenden Sekretär Greiffenberg ,im Krtegsministerium den Charakter als" Rechnungsmt, dem Remontedepotadministrator. Oberamjmann Reimann inBrakupönen den Charakter als Amlsrat sowie aus Anlaß des Uebertritts in den Ruhestand dem Lazarettoberinspektor S ch 1) [ zin genau, und dem Oberzahlmeisnr von Gahlen vom Lothringis en Fußartillerieregiment Nr. 16 den Charakter als Nechnungsrat zu verleihen. _
Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht:
dem Geheime'n Kanzleiinspekwr im Ministerium des König- kixllöen Hauses Langner den Charakter als Kanzleirat zu ver- e 811.
Ministerium der geistlichen und Unterrichts- angelegenheiten.
' Der bisherige Privatdozent Proeror Dr. Molliso'n in Heidelbera ist zum außerordentlichen rofeffor in der medi- zinischen Fakultat der Uniurfität in Bresmu ernannt worden.
Ministerium für Handel und Gewerbe.
Auf Grund der Verordnungen, betteffend die zwangs- weise Verwaltung britischer Unternehmungen; vom 22- Dezember 1914.(RGB1.-S."5563* und 10."; ebruar 19.16 ZRGBQ STZ?) dave tchj'na Zustimmung des,"! ermReicbW
,“ an*Zlers'“ über ' das in Deut ch1and5be ndli : „*Vermö _enz des?. :bri-UTMZL“ Sisalsangebörigenx; präkk. *?Al'ßt'DF ,HZBT?" E ser'iberi:é
z. Z . unbekannten Aufenthalts, insbe andere“ das Grundstü Gk- Frankfurtersir. 106, Blumenstr., r. 57 in Berlin die: mangsvermaltung angeordnet (Verwalter: Kaufmann Ernst riedrich Kopp, Berlin 17., Eisenacherstr. 23). ' ' Berlin, den 18. September 1917. Der Minister für Hab“! und Gewerbe. I. A.: Huber.
Ministerium des Inneru. Die Tetaüus-Sera mit den Kontrdllnpmmern:
321 bis 323 einschließlich, es rießen: '“Dreisundktteinund zwanzig bis Dreihundertdreiundgszizig ein chkiéßlkch“-
“ büiiÉ'et-e unséä-ixfÉ-TFDÜÉMZÉNÜM
s
325 bis 845 ein chließlich, geschrieben: ,Drei nd " - 1111de1111319, bis Dxeixundektfünfundvierzig elr1schliehlli1 “?rtfunf
349 bis 378 emschließlich, geschrieben: „Dreißun erineun- undojexzig bis Dreihun'dertdreiundfievzig einschließlich“ aus den Höchster qubwerken, fern-r mit den KontroUnummem
111 bis 116 eigschließlickx, 118, 120 und 121, ges rieben: ,Éinhtmder'telf bts EmhunberuechSz'ehn einschließlich, Ein unvert- Üchtzkkn- (xmhundertzwanyg und Emhunyerteinundzwanzig“ aus den BehrmgwerkeZlJ? 211fsarlt1,urgst 11 ck G
sind wegen an „er aa i en ewä rdauer vom ]_ Oktober d. I. ab zur Einziehung bestimm?
Die Diphtherie-Heilsera mit den Kontrollnummern:
1753 bis 1764 einschließlich, geschrieben: „Eintau end ieben- undertdreiundfünfzig bis Emtausendsiebenhundertviersundxechzig einschließlich“i aus den Höchster Farbwerken,
342 bis 345 eipschlwßlicb, geschrieben: „Dreihundertzwei- undoierzig bis Dreck)undertsunfundmerzig einschließlich“, aus der Marckschen “, abxik 111 Darmstadt,
427 „bis 43 eznschlteßlrch, geschrieben: „Vierhundertfieben- undzwanztg bis Viexhundertfunfunddreißig einschließlich“, aus dem Serumlaboxatormm Ruete-Énoch in Hamburg, -
254, geschneben: „Zweihundertvierundfünfzig“, aus dér Fabrik vormals E. Schermg in Berlin,
141 W 147 einsch1ieß11ch, geschrieben: „Einhunderteinund- vierzig bis Emhundertstebenundvierzig einschließlich“, aus dem Sächsischen Serumwierkoin Dresden,
1 bis 4 einschließlich, geschrieben: „Eins bis vier ein- schließlich“, aus yen,Bel1rmgwerken in Marburg
sind, sotht sie mcht bereits früher wegen Abschwächun usw. eingezogen sind, Hsm 1. Oktober 1). I. ab wegen Ablaufs der staatlichen Gewahrsdauex zur Entziehung bestimmt.
Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten.
Dem Stadtgärtner Mohr in Wandsbek ist der Titel Gartcninspektor verliehen worden..
Bekanntmachung.
Ja Verfolg der Verordnung des Herrn Staatssekretärs des Kriegsernährungsamts über die Preise von Schlacht- schweinen vom 15. September 1917 („Deutscher Reichs- und Königl. Preuß._Staatsanzeiger“ 19. September Nr. 223) wird unsere Bekanntmachung über den Handel mit Schweinen und Schweinepreisen vom 5. September1917 dahin abgeändert, daß der zweite Absaß der Nr. 1 lautet wie folgt:
Für sämtliche“ Schweine über 25 kx Lebendgewicht können. vom 1. Oktober bis einschließlich 30. November 1917 für 50 RZ" „Lebendgewicht 75,-- „16 [einheitlich im Verbandsbezixx] gezahlt werden. * '
Berlin, den 22. September 1917.
Brandenburg-Berliner ViebbandelSverband. Der Vorsitzende: Gosling, Regierungsrat.
(Fortseßung des Amtlichen in der Ersten Beilage.)
“ Yichwmtlickjes.
Preußen. Berlin, 22. September 1917.
Die Antrworb 'der :deut's'cben Regierung auf die Frield-ensifwnidgebu-ng !S.*H.1ves Papstes lautet nacb „Wo-bffs Telegrap'henkbüro-“, Wie Folgt:
B e rl i n ., 19. September 1917.
Herr Kardinal,
6,1181»? Eminenz haben die Geneigibeit gehabt, Seine'r Maj-estä1
kem Kaiser und König, meinem Allergnäd'igst-en'Herrn, mit Schreiben vom 2. v. M. eine Kundgebung Seiner Heiligkeit des Papstes zu übermitteln, worin Seine Heiligk8it voll Kummer über die V-8r- beerungen des Weltkrieges einen eindvinglicben FriedenSappell an die Staatsoberbäuptc-r der kriegführenden Völker richtet.
Seinte Majestät der Kaiser und Kögig bat gerubt, mir von 18111 Schreiben Euerer Eminenz Kenntnis zu“ geben und mir die Beant- wortung aufzutragen.
Seit geraumer Zeit verfolgt Seine Majestät mit hvher Ach-Öung und aufrichtiger Dankbarkeik die BemühungLn Seiner Heiligkeit, im GSM? wahrer Unparteilichkeit die Leiden des Krieges nach Kräften zu lindern und das Ende der Feindseligkeiten zu beschleunigen. Der Kaiser erblickt in dem jüngsten Sch'ritt-e Seiner Heiligkeit einen neuen Beweis edler und m-en-schenfreundlich Gesinnung und hegt den leb- haften Wunsch, daß zum. Heile der ganzen W811 dem päpstlichen- Ruf Ekalg beschieden. s-8in möge.
Das Bestreben] bes Paipi'bes BAn-wd-ikt ckck., 81:18 _Versbä-nb-i-gung unier den Völkern anz-ubabnen, konnte um so sicherer auf sympathische Aufnabin-e'und überzeugu-ng-swlle Unterstiißung *du-rch Seine MajestäL Wchnen, als der Kaiser von der Uebernahme der Regierung an Seine bornebmst.e 11111) 1181-1th8 Außgmbe barin gese'he-n hat, dem- *deu-ßscben Volke und der Welt die Segnungen des Friedens zu erhalten. In der eksken Tbron-rede- bei Eröffnung des Deutschen Reichstages am 25- Juni 1888 gelvbte der Kaiser, daß die Liebe zum deutschen Heere Und Seine Stellung zu_,.demselb8n_ Ibn, niemalszin Versu-cbuyg fübxen
.würden , dem:,„La'KbeYdiééWthta'ten zdes . FriydenMux verkümmérn- '; wx'nn
- ... -,- .. -
132113571181;151€leZ81ne,“-d11?,chS.ÄdenZAnsriffF““anZdafoRÉWÄodkkP?NNYPÉU _- YT? „ 111111118111111-315331.111811111618111 1. soUekuns-:den'FZixedenZsiÖéx'n «„U-111797181111181«181,1ü_och,xgchxöcheüxxm11dexx4mch
'köbnis, .das Er 188.555 «lezte:-ini2625111111611-feii'ewéoisesRowieTYW NUN Anfeindungen und Versuchungen“ ungeachbet, durch Tci'ten- erbartet. AUCH in der Krisis, die zu dem gegenwärtigen Weltbrand fuhrte, ist das
Bestreben Seiner Majestät bis zum lebten Augenbxicx dahin gegangen-
Öen Streit durcb friedlicbé Mittel zu- sch1ichten;,nachd8m der, 111181; 928211 Seinen Wunsch und Willen auSgebtochen war, hat der Ka1ser rm Véke'm mit Seinen hohen Verbündeten zuerst die Bereitwilligkert z-um Emtri-tt in Friedensverbandl-ungen feierlich kundgogeben. . Hinter Seiner Majestät stand in werkbätigem Willen zum Frieden 1“? deu-tsche- Vokk. Deukßchibcmd suchte änwerbabb 'der nabioivabm Grenzen W EMÜÜUM seiner geistigen. umd mwteri-MM Güt-sr, außerha-l-b desNÜ-Chsgebiete ungehinderten Wettbewerb _mi-t gleichberech-t'igte'n urid aleichgeachi818n Öäkibiiéäß' “ Ein ungehemmtes Spiel der fr1ed11ch m
- den '“ tr'eb'eü,
der Welt miteinander ringenden Kräfte bätie zur Höchsten Vervoll- kommnung der edelsten Mensckybeiisgüier geführt. Eine unheilvolle Verketkung von Eroigniffm bak "un Jahre 1914 einm bofkyungs- reichen Entwicklungsgang jäh unterbrochen und Europa in einen blutigen Kampfplaß umgewandelt.
In Würdigung der BLdeutung, “die Ur KundgebUNg S81N8r Wiligksit zukommt, bat die K'aiserLich/e Regierung nicht verfebkt, 'die darin enthalie-nen Anregungen ernft8r und gewissenhafter Prüfung zu unterziehen; .die besowdkrefr Maßnabmwxn, die sie in ciigster Fühkung mit der Vcrkretung des d8u1sch8n Volk-xs für 1.118 Beratung und B8- antw-orkung 181: aufgeworfenen Fr»ag8n g8troff8n hat, 189811 Dubon Zeugnis ab, wis sehr es ihr am H8138n liegt, im Einklang mik Den Wünschen Sein-cr H81111gk8'11 und der Friedenskundgebüng bes Reichs- tages vom- 19. Juli 1). J. brauchbare Grundlagen für 8111811 gerechten und 1511811111811 Frbcden zu finden.
Mik 118101118181 Sympathie bogrü-ßt *die Kaiserliche R8g:181ung dM “fühercw Gedankcn des Friédensrufs, worin Sich Seine H8'11'1g- keit "111 1111181 Weise zu Der U-eberzeugun-g beke-nnk, daß küwstig an “die Skell-e der mat-8r'18118n Macht der W-crf-f8n “die moralische Macht des R8ch18s 1181811 muß. Auch wir smd “davon Durchbrungen, daß der kranke 515er 3181: MLn-scbiicben Gesellscbafk mit Durch eine Stärkung der sitUickxcn Kraft des R8chies gesunbe-n kann. H1eraus würde Milk) AnsichtS81n8r H8'111gk8'11 “*die gleichzeitige HLrab'minderung der S-tr8'11- kräfte aller Staaten und die Einrichtung. eines Verbindücheiv Schieds- Verahren-s für iniernationale Streitfragew foi-gen. Wir teilen die Auffassnng Seiner Heiligkeit, daß bestimmke ngLln und gewiss8 Sich81h8118n *für eine gleichzeitige “und gegenseitige Begrenzung Der Rüstungen zu Lande., zu Wasser und- in der wat 1511318 für *die wahre Freiheit und Gemeinsamkeit ber b-ob8n See Wenigen G8g-enstänbe darstellen, 1181 “181811 B*ehanblung der MM Geist, der künstig im Ver- bä-[Tnis der Sfaaien- zueinander b-errschen so-U, [dem ersten" verheiß'ungs- vollen Ausdruck *find8-n müßte. Es würde sich sodann ohne 1118118182; die Aufgabe ergeben, auftauchende iniernaiiaonale Meinungs-Nrs 811185811.- heiten nickxk durch das Aufgebot der Streitkräfte, sondern durch 1fried- liche Mikkel, insbesondere «uch auf dem Wege des Schiebsveriabr8ns e-ntscbeid-en zu "lassen, Tess8n 'hobe, fricd-ensstiffende Wirkung wir mit Seiner Heiligkeib 111111 anerkennen: Die Kaiserliche Regierung wird dabei jeden Vorschlag unterstüßen, der mit den Le-be-nsinteressen “des Deuts-chen Reiches und Volkes vereinbar ist. Deutschland ist “durch seine „geographische Lag1e und seine wirtschaf11ichen Bedürfnisse auf “den friedlichen Verkehr mit den Nachbarn und mik dem fernen Ausland angewiesen. Kein Volk hat: daher mehr als .das deutsche Anlaß zu wünscbe-n, daß an die Stelle des aÜ-gemeinen Hasses "un'd Kampfes ein Nrsöbnlicber und brüderlicher Geist Zwischen den Nationen zur Geltung kommt.
WWU Die Völker, VM “diesem (Geist Feleitet, zu ihrem Heile er- kannt haben werden, daß es gilt, mehr das Ein-igende als das Trennend8 in ihren Beziehungen zu bebonen, wird es ihnen gelingen, auch .die einzelnen noch offenen Streitpunkte so zu regeln, daß jedem Volk “befriedigende Daseinsbedingubgen geschaffen werden und damit „eine Wiedevkebr Deer gr-oßen Völkerkatastrdp-be ausgeschlossen *erscheini. Nur unter dieser Voraussetzung kann ein bawernder Ficiede bßgründet w-er-den, der die geistige Wi-ederannäherung und das wirischafi11che Wiederaufblüben der mensch1ichen Gesellschaxft begünstigt.
Diese ernste urid aufricbüge Ueberzeugung. ermutigt 111116 zu 'der Zuversicht, daß auch unsere Gegner in den von Seiner Heiligkeit zur Erwägung unterbreiteten Ged-anken-eine geeignete Unterlage sehen möchten, um unter Bodi-ngungen, die dem Geiste der Bill" keit und der Lage" Europas entsprechen, d8r Vorbereitung eines ün-ft'1gen FriedMT nähexzutreten. _
Genehmigen Euere Eminenz usw.
(Name des Reichskanzlers.) Seiner Eminenz dem Staatssekretär Seiner Heiligkeit bes Papstes Benedikt 1117. Herrn Kardinal Gasparri Rom.
Der Königlich dänische Gesandte Graf Moltke ist nach Berlin zurückgekehrt und hat die Leitung der Gesandtschaft „wieder übernommen.
Oesterreiih-Wgarn.
Die von dem Minister des Aeu ern dem päPsblichen Nuntius „am 10. 11). M. iib-erg-Gben-e Untwork Setn8r Majestät _des Kaisers „„auf _bie,No_,tere„_s_„H81- [ i g e n V 111 e r s v'om 1.“"A11g1“rst DFI. " lautet; 1n EDeubs-"cher Usbßeyseßung, iwie Wolffs Telegrapibenbüro meldet, folgenber- mLa en:
Heiliger Vater! Mit schuldiger Ehrxrbietung uiid kiefer Be- wegung haben 2811 von dem neuen Schntte Kenntms genommen, 178111 EUreÄßeiligk-eit iw Erfüllun-Zedes Ihnen: void Goth anveerbrauisn beili 811 mtes bei Um? und -i„d8n„Oberbaup18m der andere_n krieg?übr8nden Staaten in der 811181) Absicht untxrn-ommexn haben, die chwergeprüften Völker zu einer E1mgung zu fuhren, 'd18„-1»hnen den * ri-ed-M deerxyin-t. D-an-bare-w Herzens empfangen; .Wir dt-L's'e weuer- iche Gabe väterli er Fürsorge, welche Sie, Herkrger „Vater, allen Völkern stets unter chiedslos aygederben lassen, und be rußen ixus d8r Tieße 1111. erer SQLlC' dern. exgr-exfenden M&bnru-f, ben: *uxa Henbr 11811 an ' ie . egi-erun en der kriegfuhrend'en Volker ergeben ließen., . ak;- xend dieses grau amen „Krieges.„habxn,W1r stets zu Eurer Herb keit
höchsten PexFönriZYxexts MYM“ welche,; kraft“; 1. rer “Yifche ;: hm'gjsxei [nd,en 111 ndung «und.? dank“: rer
_, 8,1le 8111111?
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“5,1111 ““T 118- 781) SeitZBestoig'yzigxéf-des WMF 71U'“8ver“Ahnen'“-dex "'Véran-Wortlichkeit voll*dewuß-t* wesche Wir vor Gott und den Men“ en für, das Uns anvertrautx thicksal der österreichisch-unNrischen onarcäte tra 811, haben Wir me das hohe Ziel aus den ug-en vexloren, nsere olker baldtgst der Seg- nungen des Friedens t-ei-lhaft-ig werden zu lassen; , Unserem „Regierungsantrittte, war es Uns denn auch vergonnt, m Gemems aft mit Unseren Verbündeten emexi schon von Unserem erhabenen or- gän ec, weiland Kaiser und .Komg Frayz Josep!) 1. erwogenen und vor ereiteten Skbritt zur Anbahnun “emes ehrenvyllen und dguer- hafben Friedens unbemebmen. In nsever ber EroffnuMes yster- reichi "n , Rei seats ehaltenen„ Thronrede haben, , diesxm Wan, ? Außdruck verließen und hierbei beiont dakß Wrr J:: Fm- _we“ Jer das férnere MM- der M1 _er boxt. 11 „und Rachedurft be*:re'rt und- der sie M11 Gmeratiopén HMM voir nwen- d'un'g de_r Wa1fen ewaltkstéerß niere, Lememsame „ „. „ _baite *xs Jyzw1schxtx 1111!) unter a en,;m wiedxr o'lten und xiydrmgu en, 111
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der an en W811 hörbaren Kund ebungen Unserxn uni! 1811 Willen der 5 518181 1:8r östexreichisch-ungarJWe'nMoncnchie zum „2111591113111? zn brit . xem Oxlutrngieiyx 111111: emen „FWU, wn ox Cum 11413211 selbst voriclzwebt, ein Ende zu byromn. VM dym Yoda“; eglückt, daß Unsere Wüns-cbe'bon _Anbegmn cm auf Das_glek1chk „31- «richtet warsn, 'das (Luxe HLi11-Jk?1_k 1381118 als das anzuqtr-eoenx-e be- zei nen 11111811 Wir 818 111155 111111511 3119810111111811811811 konkret8n 11:11?) pra 11181811 Anr8gu:ng8w Eurer 298111911811 8111.81 8111Z81-=81188n („r- WÜJUUI UUkangLn,„ die zu 138m folgsnDM („JTJLÖMUL (181111111 (5,11: TUM TCL“ Kraft 1181 wurz81n18r 11811813811911119 999711131? 11811 1811 [8118111811 (6815111811 (911181 .Mi-11111811, 111; dil? 1111171106"JÖQ-ÜWLTNUUJ 1111181? AuÖsÖaltung 181 Wafßn cms ce“; 1111111111117111 2118111nacht 065 R8ch18s, auf dcr Herrschaft Dcr 1111811181181111811 (2818631191811 11710 (V?.- s813mäßigkcir 11117811 müßte“. Au 111117 2811 1111111611 HOUUUUJHUFH- drung8n, dasz 81118 H8bung 1851118811161181511121181115 TW ZYY8Uch17811 s111- licj); kkgknériLTM "1511118. WW 1181811 daSSJ-k-Zr 2111111111111» Cxurer «H8il'1gk8it bci, daß V8rbandlung8n dcr KTLLNUHTLUDLN zu 217161? „1381- 1tändigung darüb8r führcn so'UiM-Ynd 1811111811, Wb? 1111181? _Sebaffuyg 8111sPreckx-8111-Zr S-icbxrb8-118n TW §1T111111111§811 3111- YJU'F-S, „311 WÜ11*Z_“1'11*11O4111 11811 5311an 9181811381129, ir-8ck7-1'81s8'11'1-g und W((SMVL 61111 8111 58111111mchs Maß b8181bzu-s8ßsn 181811 11115 1818 8-18 11011 21811115 11:8(3'211 8111811- VOlkHrn der EWE 118116181118 110118 S88 11011 _der H8rrs§bafr VDST Vorberxsxhaft 81n381n8r b8fr8'11 und 181 g18ichmaß198n B8n1113ung acht zu 8101111811 wär8. T*.“r fri8i-8nst'1ft8n-d8n' B*LÖLUWWFPT-LH 119.11 (811.1-8r 811191811 vorg8schlag8n8n Miti8is, int81nationa18 Str811frag811 183; 0 [111111011- sch8n Sch18dsg8richtsba1k81t zu unteerfM, 1101111811111131, 11711: „Wir be- reit, aucb Üb8r dicse'ri Vorschiag 'EUT'Lk H811191811 111 "VNHMD-(uyg zu 1181811. Wenn 85, w18 Wir von ganzem H8138n Wunschn, (1811ngen 101118, zu V-818'1nba111n118nx8r Firiegsübr8nd8n 511 981111111811, W8lch8d18se 118111811 GLT-Üli'kk'ü- V8M-"1rkb1cky811 11115 11111111 d8r 171181181ck1scb-111ngax1-sckyen Monarchie die Sich-e-rbcik für ibr8 ung81xem-m18 WL11LL€ Cptw1cklung 11811811, dann kann es auch nicht schW8r 11111811, _sonsttgze zrmsch-en den kriegsübrendM Staawn noch zu regelnde Frggcn im (558618 der (3581811;- ligk8it 11111) billigen Rücksichinabm8 auf d1-8 _w8chs81s8111g8n _Das81ns- bedin ungen 81118r b8fri8dig8nd8n Lbsuyg zu ufubr8n. _W8n11 d18_ Voler 1181 (FM- inv Sinne d-18s8r Vorscbigg-I Owner H8111-11k81r_ fr181f-8r111] 1n-1181nan-der in V8rband1un'g8n 11015811, dawn konnfe hieraus Der dauernde Frieden erblühen. Sie können bollk0_mm8ne B-eWg-ungs- freiheit anf hoher S88 erlang8n, schMre matervelle Lasten" kozmten von "11111811 g8i1ommen und 118118 QU-LÜLX] des Wohlstandxs fur [18 er- öffnet werden. Vom ©8501 der Mäßigung 'u'nd Persohnlrchkett ge- 18'1181, erblicken Wir in; Ten 111111 (811181 H811igzk811 g8mach1811 Vor- schläg8n 8811111818 Grundlagen fn? die «111811111111 bon Verbandbungen zur Voxereitung 21.an für alle g818ch18n und _dauerbasten Frrebens und erhsffen lebhafj, daß a11ch unsere heutigen Fembe von 138m gleichen Gedanken 11818811 18111 mögen. In diesem Sinne bittean den All- mächbi-gei1, er möge .das 11011 Eurer H8111Fk611 8111112181161“? er-edews- Mrk “1781111811. Wir 1111811 1:18 Ehre zu- z81chnen als EWU" ÖLbÜgkLÜ sebr g8borsamer Sohn Karl 111. p. - Die Verhandlungen zwischen dem ungarischen Kultus- ministerium und den rumänischen Bischöfen haben laut Mel- dung des „Wolffschen Telegrapbmbüros“ zu dem Ergebnis aeführt, daß der KultuSminister Graf Albert Apponyi die Wiedereröffnug der rumänischen Lehrerbildungs- anstalten am 1. Oktober gestattet hat. Jede ber genannten Anstalten erhält jedoch einen Regierungskommifmr, der den Unterricht und die Erziehung der Zöglinge überwachen sol].
-- Das Präsidium des kroatiscb-slavonisch-dalmaiinis'chen Landtags hat am 17. September dem König eine Adresse des *Landtags überreicht. In seiner An ort auf die An- sprache des Landtagspräsidenten gab der iq seiner Freude Ausdruck darüber, daß die Kroaten als Grundlage ihres politischen Wirkens die alte geschichtliche Vergangenheit und die geseslich gefestiaten Bande bezeichnen, die ein und dieselbe staatliche Gemeinschaft der Krone ,des heiligen Stephan um- fassen. Bei Wahrung dieser staatlichen Gemeinschaft könnten die Kroaten in dem gese lich festgelegtm Rahmen für ihre auf Festigung sowie auch“ an kulturelle wirtschaftliche Entwicklung der kroatischen Nation abzielendé Tätigkeit auch seinerseits auf wohlwollende Gefühle rechnen.
Rußland.
Der General Alexejew ist nach Blättermeldungen aus St. Petersburg von séiner SteUung als GeneralstabSchef zurückgetreten, da Kerenski _darauf besteht, daß alle Offiziere, die verdächtig find, slch an der Verschwörung Kornilows beteiligt zu haben, aus dem Generglslab ausscheiden, ohne zu berücksichtigen, daß es schwierig ist, ste zu erseßen. '
- Der Kriegsminister Werkowski hielt im Haupt- ausschuß des Arbeiter- und Soldatenrates eine Rede, in der er lautMeldung der „Petersburger Telegro benagentur“ erklärte, seine Hauptaufgabe werde der innere iederaufbau eines Heeres sein, das Rußland gegen die_äußeren und inneren Feinde verteidi'gen könne. Die gesamte Obejste Heeresleiiung werde durch Würdige Persönlichkeiten ersetzt werden, die das Vertrauen der Mannschaft genössen. Der,Bestand der leßteren im Hinterlande werde beträch1lich vermindert und an der Front würden diejenigen Bestände aufgesteüt werden, die geeignet seien, den Sieg über“ den Feind davonzuiragen.
-- Nach d8m„„,D,aily Telegraphk versuchen die Bol“-_ schewiki dieL-Verhandlungen der?.d 'em-o kéa-ti-scheiixVersamm- “ “ lung in ihrem Sinne zu beeinflussen. Es ist ihnen darum zu tun, die Versammlung in eine Art Parlament umzuwandeln, das ein sozialistisches Ministerium wählen und alle Macht an fich reißen würde. Die Bolschewiki allein sind nicht zahlreich genug, werden aber durch die Sozialrevo- lutionäre unter Führung von Tschernow unterstüst, der seit seinem Austritt aus der Regierung lebhaft für fich Stim- mung gemacht hat. Das Zustandekommen der demokratischen Versammlung wird hauptsächlich aux seinen Einfluß zurück- geführt. Auch aus anderen Städten ommen Berichte, daß die Bolschewiki an Einftuß gewinnen und die revolutionären Ausschüsse die Macht an fich reißen. Der Arb'eiter- ' und Soldatenrat in Moskau bat erheblich radi- kalere Beschlüsse gefaßt als der von St. Petersburg. Er
.;verlangte- nicht nur; eine„ sozialistische„ Regierung, sondern Yaüchx-Üdie' “Veröffentlichung (der. geheimen Verträge, einen
"1süsoiitigen1Fx1é0eixssch111ß,ö; die;"sofox-tiae :-Ve'„rteilunaxdes- Grund.- Ybesißeséuüterkbie Bauerwund dié Ausstattung“ der demokratischen“
Versammlung mit geseßgeberischer Gewalt. In Charkow und in verschiedenen anderen Städten haben die Som ets sich der Verwaltung bemächtigt und in Tiflis wurden die * egierungs- kommissare für den Kaukasus von sozialistischen Aus- schüxsen abgeseyt. In Finnland halten die Parteien geheime Ver ammlungen ab unter dem Vorwand, * daß fie über die Erklärung der Republik in Rußland beraten wollen. Sie beabsichtigen, ihre Torderung nacb Unabhängigkeit Finnlands zu wiederholen. “'. nzwischen tri t die Regierung ihretseits Maßregeln. Es soll noch diese oche eine Koalitionswgierung gebildet werden, um ,die demokratische Versammlung vor eine vollendete Tatsache zu ste11en. '
, '- Wie die „Petersburger Telegrapbenageniur“ mekdet, hielt der Hetman Kaledin in der allgemeinen Versammlung von Abgeordneten der militärischen Selbstregierung der Kosaken in