'I?§F**§z-s=.é..,x.“x“ - =*: “* * -„ 5.75 **" „Ü? ““ 7 ** :
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4) Das Vermögen des Johann Vidonj, Baugeschäft in Beikkrwics bei Paffau (Verwalter: EktiMskxpxrtkor Awaast Beck in Beidsmr s;).
P?iiukbsn, do". “21" Z 1116111591“ 1911"
KöUing W.,nxrüches 51111115111-7.11191111111 :*.11'2. KT)111.111([)911 33111172?- Und (1813 Il11183111. . J, A.: Der 11. Staatsrat Von Memel
Bekanntmachung.
AUf Grund der V11nde§ra1§verordm1nan vom 26. No- vember und 22 Tszember 1914 sowle vom 10.F-br11ar 1916, bettcffend zwangImeisc Verwaltun 11 feindlxcher 1111181“- ULUMUUJM, ist das 12 1111171111116 Vrrmöxsn de?“ _britt'mben Firma P'ckeriwg & WLL'TUOUO Ltd., *).11a11ck1encr, 11121119- sonderc 091111 1111111111111191 Zn1oi.:11ied9rla1sx-11q nntxr zmanchex'ss' Vy1wc1lt111111 dss.“ 11111111117111121 €1111111 Pkters m Hambur', 518111561191 Stioa .'151 11911111". De» bixbcrige Auf- sicht 111321 13111"? ZMigniederlasTung 11'1 damLt aufgchoben.
Hamburg, den 29. Septsmbsr 1917. Der Vxäses der Deputation fÜr Hmndet, Schiffahrt und Gewerbe. (Barrels.
Bekanntmachung.
Auf Gmnd der Verordrmnaén, betreffend die zwang Smeise Verwaltung französischer Unternehmungen, vom 26 November 1914 (RGW. S. 487) und vom 10. Februar 1916 (RGW. S 89) 111 für die folgenden Unternehmungen die Zwangsverwaltung angeordnet worden.
563 Lifte.
G esamtvktmösxkn: Da.“ 961611118 111 Elsaß-Lojbkwxéu kkfindséckze V€1mög€n rer kra-zöüscbea S-axthxebönge-n: 1)-Ja17n1'1, 21er- 11:1"th t» Spwrxé-„Z-m, 2) “Faunsx, ROFL!", 111 (5121171911114 3) Zaum", R-Wmund, WÜRDE, Magkc-„lkna (119111116119, in Com. 1151111- (Mutter der Cigsnrümer 111 1 1111-11 2) (ZwangsvexwaUer: Rscbtsck1wck1t Tr. V?a11r-*r in Saargemmnd).
St'raßburq, den 25. September 1917.
Ministerium für Elsaß-Lotbringen. Abteilung des Innern. J. A.: Dittmar.
Bekanntmachung.
AUf Grund der Verordnung, betreffend die zwangs- weise Verwaltung französischer Unternehmungen, vom 26. November 1914 (RGW. S, 487) ist für die folJenden Unternehmungen die ZwangMerwaltung angeordnet wor en.
564. Liste. Ländliäoer (Grundbesitz Kreis Meß-Mud. _ Gemeinde Papolsheim. Wohnhaus, Nsd-ngebäude, Hofraum und Garten (38,19 8) der
(5.116- -'rk*.', G-or, Karl Nikoluus_ 11: Erben. Die (Erben sind: 1) mee “K*Égotie, Matbtld- 1-cb.Pil]a, 111 Vincerxnes, Deutsche, 11: Z, 2) Sokn (5111-19 «16,902 f1arzös17cher Kvnsulatbeawxer, 117167. 111 L tttcb, Franzoke, 1112 (Ve1wa11et: Eexichlsyoüzicbn W011 111 113113).
Straßbwrg, den 19. September 1917.
M1n1ste11um für Elsaß Lothrir-akn. Abteilung des Innern. J. A.: Dittmar.
Königreich Preußen.
Seine Majestät der König Haben AÜergnädigst geruht: den Regierungsrat Dr. (Hustav VoUt, Mitglied der König- lichen Eisenbahndikektion in Hannover, und den 1111611111111 Regierungßrat Dr. Krobne in Magde- burg 311 Geheimen ReqierunaHräten und vorwagenden Räten im Mi111ste1111m dpr öffe 111chen Arbeiten zu ernennen sowie DLM BÜrodiwktor, NCÉUUUJMÜT Wahle im Mi11iste1'ium für Handel 11111) GLWLLÖL den Charakter als Gehejmer ReQnungQrat zu Derleihen.
Auf Grund AÜWÜÜÖÜLT E1mäch1ia1ma S 211191 Majestät deI Königs ist 512 WNhl des Di12ktors des Gymnasiums und Nca|c11)1n11c1s111m§ 111 Rendkbqu Weicbardt zum Direktor deß Gummasinms in Dmtmund du1ch das Staalsministerium bss1ätth worden.
Verordnung,
betreffend die Verlänyerung der Amtsdauer der
Beisiser dees Oberschiedßgerichts in Knappjcvafts-
angelegenheiten zu Berlin und des Knapp1chafts- Schiedsgerichts zu Breslau.
Vom 27. September 1917.
Wir Wilhelm, von Goktes Gnaden König von Preußen 2c., verordnen anf Grund des Arlike-l 63 der Verfasunqßurkunde für den Prevß1schen Staat vom 31. Ianuw 1850 (Gefes- samml. S. 17) und auf den Antrag Unseres Staats-
ministeriums, waS folgt:
§ 1.
Die“ Am1Sdauer drr gk-KMWälÜa_ im Amte befindlichen Beifißsr des Oberscki-d§11er1ck1§ in K:.arMcba'rtxangelegsnbxiten zu Bexlin und des Knc-ppsckxafis:.“Zch1.dxg:11ch1s zu Vreklau wird bis zum Schluffe kes Kalenrx-xjabrs stlängm, das dem Jahre 70131, in dem der Krieg becudet 111. “)
§ -- .. Die Vero dnUng 17111 mit ihrer Verkündung in Kraft. Urkur-d'tick) Ultkr Unferck Höchstesgerxhändigen Untexscbrift und bekgodmcktkm Kömglicbm Jnfiegel. Gegeben (Großes Hauptquartier, den 27. September 1917.
(Siegel.) Wilhelm, Michaelis. 11011 Breitenbach. Sydow. Helfferich. von Stein. GrafvonRoedern. von Waldow. Spahn.
Drewes. Schmidt. Hergt.
Erlaß des Staatsministeriums, betreffend Anwendung des vereinfachten Ent- eignunggverfahrens bei dem Ausbau des, Elbtng-
flusses durch die Ziadtgemeinde Elbmg.
Vom 20. Soptember 1917.
Auf Grund des Z 1 der Allerhöchsten Verordjzxmg, betreffend ein vereinfachtes Entkignungsverfahren zur Besckzanung
-
!
:Graf von Roedern.
von Arbeitsgelegenbeit und zur Beschäftigung von Kriegs- gefangenen, vom 11. September 1914 (Gefessamml. S. 159) mit Nacht-ä xen vom 27. Mäz 1915 (Gese8s*.1mml_. S. 57) und vom 25. SWWMOOL“ 1915 (Gx-seßsamm1. S. 141) erd bestimmt, das; daI 6211111f1111111 E11tcig=é1111gsoersabren pack) den Vorschriften der 21116111611111211 2391017111111 bei 09111 va der StadtUemt-inde Esbing 011161111111) enden. du1ch É:laß des Staatsministeriums
vom 12. September 11, J. mit dem Eoteignungsrecht aus-
gestat-eten Grunderwerb für den Ausbau des Elbingfluffes
stattfindet. Berlin, den 20. September 1917. Das Staatsministerium. vonBreitenback). Sydow. Helfferich. von Waldow. Spahn. Drews. Schmidt. von Eisenbart-Nothe. Hergt.
Erlaß des StaatSministeriums,
betreffend A11we11d11nq des vereinfachten Ent-
eignungsverfahrens bei der Erweiterung der Ab-
raumhalde des den-Anbaltischen Kohlenwerken in
Halle 11. S. gehörigen Braunkohkenbergwerks Elisa- beth bei Mücheln im Kretfe Querfurt.
Vom 21. September 1917.
Auf Gmnd des F 1 der Königlichen Verordnung, betreffend ein vereinfachtes Enteignunqsverfabren zur Beschaffung von Arbeitnglegenheit und zur Wefckxäftiguna von Krtegsxxxefangenen, vom 11. September 1914 (Geseßjamml. S. 159) in der Fassung der Nachträge vom 27. März und vom 25. September 1915 (Geseßsamml. S. 57 und 141) wird bestimmt, daß das ver- einfachte Enteignungsverfahren nacb d_en Vo1schriften dieser Verordnung bei der Ausübung des EntergnungNechts, das den Anhaltischen Kohlenwerken in Halle 11. S, zum Zwecke der «weiterung der Abraumhalde 1111123 Braunkohlenbexgmerks Elisa- beth bei Mücbcéln im Kreise Querfurt durch Erlaß des Staats- mimstexiums vom 11. September 1917 verliehen ist, Anwendung zu finden hat.
Berlin, den 21. Sepiember 1917.
- . Das Staatsministeriam. von Breitenbach. Sydow. Helfferich.
Graf von Roedern, von Waldow. Spahn. Drews. Schmidt. von Eisenhart-Nothe. Hergt.
Hauptverwaltung der Staatßschu1den.
In der heute stattgehabjen Auslosung der zum 1. April 1918 zur Rückzahlung gelangenden Serie der auslosbaren 4 vH preußischen Schakanweisunaen von 1914 erster und zweiter Aquabe i t die SerieX? gezogen worden.
Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten.
Der Amtssiß des Kreistierarztes für den Kreis“
Büren, Regierungsbezirk Minden, ist von Fürstenberg nach Büren verlegt woxden.
Ministerium der öffentlichen Arbeiten.
Bei dem Ministerium der öffentlichen Arbeiten ist der Ncgierungékanzlift Wilhelm Reichert zum Geheimen Kanzlei- sckretär ernannt worden.
Bekanntmachung.
'Auf Grund der Bundesratsvnordnung Vom 23. September 1915, bxtteffend k-ieFernbaktung Unxuverläffiger Petsonen vom Handel, wiro dem Kcnfmann Karl Oberbauß, Kolonialwaren- handlung bm", Bochumerstraße 66, der Handel mit Gesen- ständen des täglichen Bedarfs untersagt, weil Obetbaus 111 7811-8111 Pkskhä't 241111121“, derm-Herknr-ft 1111131 t-achUTveisxn ist, das Pfuwd zu 11 ..“ verkruft bat. Tie U zuverlä'fi..keit in bejug (Uf dm Handelsbenieh ist dadurch dar«eta11. - Die Kosjen dieser Be- fanrtmachuna träax Obe1baus. 4.121“ Kunden wejden dkm G.:?schäft Tybaxw, Bochumernräß- 73, überwies».
Gexsenkircßén, den 27. Sept-xmbé". 1917.
Der Oberbürgecmeister. J. W.: von Wedelstaedt.
Bekanntmachung. .
Auf Gkund der Bekannimarbvng zur Fetk-baltung unzuverLässtgx-r Persckükn vom Hanke], vom 23. Sew-mber 1915 wird die Ehefrau des Kaufmanns Häming, (HelsenkUckpen, Rinstr. 29, Vom Handel mit Gegenständen ßes jäßllcben Bedarfs aus e- schlossen, weil fie Nietenöett xu 14 .“ das Pfund verkauft Lat Es ist ?adxsk'ä) 1b'1e Unqucrläsfiykcit 111 bezug auf den Handeldaraetan. _ Di“ 17111111 diesex Mkanntmackzunx: tragen die Eheleute HäMing,
(Heliknkwchv, den. 27. September 1917.
Dkk ObktbürgUMisttt. I. V.: von WeDelstaedt.
Bekanntmachung.
Der Milcbbändlerin Ehefrau des Adolf Wollgatdt, gek. Musch, 111 Men gede, Haßkrlandstraße 8, babe 115; auf Gum!) der Bunkxesmtsverordnuna vom 23. Se'p'umder 1915 (BGBl. S. 603) den Handel mit Milch wegen Unzuvsrläsfigfeit bis auf weitexes untersagt.
Dortmund, de:: 23. Septémbxr 1917.
Der Lankrat. I. V.: Schulze.
Bekanntmachung.
Dem bier, Steinstkaße 23, wobnbaffm Rangieratbeiter Robert Largkr 111 durch Ver'ügung ker biéfigen Polizeiverwaltung Nm 8. Sevtrmb-r 1917 jeder Handel mit Nabrunae- und (Genußmittein und mltsonsjigen Gcgenständen des täg- lichcrx Bedarfs untersagt voxdcn. _ Dxe Kosten der Ver- öffentbckxung désVLkb-Z'Ls hat der Betroffene zu tragen.
Barmen, den 26. September 1917.
Die PolixeLVerwaltung. I. V.: Köhler.
„"-.-_.."-
Bekanntmachung.
Der Eßyfxauß Richard Schneider, bier, Rübensifaße 37 111951111111, 111 1311111; Vstfügung der bitfigen Polizeiverwaltung vom 17. SkMkmbkr dé. Is. jeder Handel mit Nahrungs- und Gknußmtttcln unt-r1agt Worber). - Die Kosten der Ver- öffenjltchung hat Frau Schueider zu tragen.
Barmen, ken 27. Sevtember 1917.
Die Polizeivarwaltuna. I. V.: Köhler.
Bekanntmachung-
Gemäß 5 1 der Bekanntmachung des Bundesrats _xur Fern. balsum ur-zuverlassiger Personin “oom me-l vom 23. erptembe: 1915 (WKM. S. 603) ist ?»" Ebekßuten Knyfmcznn HJk-rkcb Essxr, Burgmxu7r 68 111xhnbaft, dxr4Pa11de1n1etYE-Y-IZr,„Schub- ;;)akkn aller "1121 '.owke den 211 dxeser B1a11che 1111111111111)»- erzeugnUsen unietsagt wor'xen.
Cöln, den 22. September 1917.
DS: Bürgermeister. I. V.: Dr. Best.
“
. Yichtamtllche§n
Deutsches Reich. Preußen. Berlin, 3. Oktober 1917
Die vereinigten Ausschüsse des BundeSrats für ZoUÄ
und Steuerwesen und für Handel und Verkehr sowie der Aus- schuß für Zol]: und Steuerwesen hielten heute Sißungen.
„„._ _
Das Königliche Staatsministerium trat heute zu einer Sisung zusammen.
Der Staatssekretär des Auswärtigen Amtes Dr. von Kühlmann hat gegenüber einem Vertreter des "„Wolffschen Telearaphenbüros“ folgende Erklärung abgegeben:
Der rnsfi1che Kriegkminister Wetchowski hat aus der St.Pciers. burger Demokratischen Vsrfammlung in seiner_Rede behauptet, der deutsche Reichskanzler babe unter anderem erklart, daf; Deut1ch1and bereit sei, FrankreiG Elsaß-Loibringen zurückzugeben. Die Aeußkrungen, die der Rexchskavzler seinerzeit in Stuttgart getan bar, sind allgemein bekanvt; die Behauptung des KUegSmiuisterJ ist crrgnden. Ferner hat Wercbowski gesagt, raf; Deutßblanv die Abfickpt hatte, mit Eng- land und Frankfekcb einen Sonderkrieden auf Kosten von Rhßland za sch1ießen und daß England und Fraukkeich de? russischen Regierung ngeteilt hätten, siv seien bis:?üx nikki zu haben. Ich sjeUe hiermit auSdrücklicb fest, da Deutschland keinerlei Sonderfriedensvorschläge an Frankreich oder ngland gemacht hat.
Troß der sehr scharfen portugiefiscben Zensur bringt der „Commercio do Porto“ vom 13. Septenzber folgende bedeut- same Mitteilungen über den U-Bootkrleg: _
.Der August hat dem Optimismus Von Lloyd George nicht ent- sprochen. Die Wirkung der U-Boote macht sich gerade bei den Schiffen größeren Raumgebalßs bemerkbar. Vor kurzem hat 2711 ein U-Boot an der engltscben Käse szch Schiff: von inSgesamt 4?- 000 t. verxenkt; das macht im Durckschmtt 7000 1. Man begreift aiko, wie mangelhaft die Angaben der amtlichen Veröffentlichungen find, da sie immer nur von Scb'ffm über 1600 ?; sprechen. Die englische Preffe stellt die deutschen Veyöffentlichungeu, die von 6 Millionen Tonnen bis Ende August sp1echen, garnijt so sehr in Abtedy. Man nimmt an, daß die Zahl bis Ende des Jabres auf 10 Millionen Tonnen steigen witd. Da der verfügbare Schiffskaum 23 Millionen Touren ?clkrä-„t, fo begreift man, w:: ernst em weiteres Jahr U-Booxkrieg e 11 würde.“
. „...-„.....„M „.*-
Durch „Wolffs Telegraphenbüro“ wird nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß mit der Bekanntmachung vom 20. September 1917 für den 8. Oktober 1917 eine aÜgem_eine Bestands- und Verbrauchöaufnabme von Papter, Karton und Pappe angeordnet worden ist. Die vorg« schriebenen Anzeigen find nicht nur von den an der Papier- hersteüuna, dem Papierhandel und der Papierverarbeitung bw teiligten Gewerbetreibenden, sondern auch von allen Ver- brauchern zu erstatten, deren Bezug im Jahre mehr als 1000 ](J betragen hat.
Es wird nochmals empfohlen, die für die Meldung vor- geschriebenen Fragebogen unverzüglich von der Kriegswirt- schaftssteüe für daS Deutsche ZeitungSgewerbe, „Berlin (ck. 2 (Breitestr. 8/9), gegen Einsendung von 30 „5 fur 3 Fraqe- bogen, 25 „Z für deren Uebersendung und eines mit der An- schrift des Anzeigepflicbtigen versehenen Aktenbriefumsckzsages einzufordern. Das Unterlassen der Anzeige zieht die in der Bekanntmachung angedrohten Strafen nach fich und kann weitere erhebliche geschäftliche Nachteile für den Säumigen zur Folge haben. 752.715
Ueber die Feier des '70. Geburtstages des Generalseldmarsthalls von Hindenburg
am 2. Oktober !i-ßen arßkr den in der grstüakn Nummer 1). Bl. wiedergegebrnen Meldungen die folgenden Bkiiebte des „W. T. B.“ vor:
Ein farbenfrohes Txesben von Fest und Freude ist mitten in den exnstcn Zeiten dieses Me,;es in dk“! kleinem, von Weinbergen um- ktänzten Stadt, in Wr gegenwärtig das Große Hauptquartier skb befindet und ker Gettecalselquricksaa die Feier EMU 70. (Ge- burtßtages begevt. Fahnen webéÉ“ von allen Häu ern, Blumen- gewinde übeÜpmnen die Straßen, und kein Menrch ist in dem Städtchen , der nicht im besten Fetetkleid einberginge. Den ersten GläWunscb aber brachte Seine Majestät det Kaiser seinem treuen, rubmreichen (Generabtabsäyef des deutschen Feldbemö dar. Fxühmoeaens schon ersch1en Seine Majestät mit seinem Gefolgx in der Wohnung des Generalfelkmarscballs, und was Allethöchsjderkesbe ibm, während die Hände der beiden Männer fich feu umariffen
, hielten, an guten, tiefberxlichen Worten der Zugehör“gkéit, ds! Dankes
und der Wünsche an dieser Lebenßwende in die Zukunft mitgab, war wohl die schönste Gabe, die ein reutschks Soldatenberz von seinem Kaiser empfangen kann. FFW Vértrauen 111 der! kommenden Sieg und die ficbereOoffnung, mit dem verehrten Helfer auch in den Tagen eine! beraureifend-n Friedens aemeinsam zu schaffen, waren der Außaang dieser Wünsche. Als ErinnerungSgesÖeuk übergab Seine Majesjät dem (Generatfeldmaxscball skins in Marmor angefübrte, von dem Bildhauer Bezner uefckzaffene Büste. Außerdem stellte der Kaiser den "»Heneralfeldmarscbxll 11. 11; 511103 deo Oldenburgisäjen Infanterie- tegitx1ents Nr. 91. Während der Kaiser bei dem Generalfelk- marychz-ll weilte, batten fich die Straßen zwischen der Wobnunß von Hindenburgs vnd dem (Gebäude, in dem der Generalsta mbeitet, mit viel-n Tausenden von Menschen gefüüt. Zu beiden Seiten standen fie in vielfachen Reihen, und die schmale Gasse in der Ykitte wmde yon der Jugend steigehaiten, die, festlich mit Blumen geschmückt, nacb Schulen geordnsr, das Ebrensmläer am WeKUes gemerten Mannes hielt. Als der Generaifeidmarscball dann erschien und diese Reiben durchsch1itt, woüte der Jubel kein Ende findep. (Fin Wahrer Blumen- teg-n fiel immer w1eder aus den Reihen der Wartenden, von den chnstern und Balkonen auf denWeg vor seinen üßen nieder. Er dankte mlt sich111cher Ergrjffenbeit für diese uvdgebung ekver vieltausendftmmigen „Liebe, Verehrung Und Dankbatkeit. Vor dem (Generalstanebaude hatten die Offiziere des General- stabes unter Führung des Genexals Ludendorff Aufstellung ge- nommen, um ihren Chef zu erwarten. Als der Generalfeldmmchall
in ihre Mitte getreten wat, ricbtxte der General Ludendorff eine kurze méljtärésche 111171 doch ,von stätknem Gefühle getragene Ansprache an ihn, 11111 die der waiem mit 1chlichten Worxen, 1:1: voll von einm- ergrLULixdkü B-“fcbxtdcnö-Ft 11111111, 1171111191121“, E:; 111er QUf "„New-.'?a: Ludxwaff 111€"; 51211 ireuea VÖZÜÉTÖEÉTW, "»Im “111 gux-r Té'tl 911 OLS; »ZÉÖÜÉ'"; (.;-1111111?) :-:.s 1111111 111111 1.1175111192; 1:5“ f..“WékkL w:- Trréte? “Wixe-r' :Ris'asbxixer aaf, g*«;-*-?i,-11'arr1 11111 ibm 11111 Mtterzuaxbxjtm bis zu1n,lesie11-Six11e, u11d cr schwß mit einem d1eifzchen Poxb auf Seine Makestät den Kaiser und Obexsten Kciegßberrn. Unrvcxt dr-s Gcnexalstabsgebäuves batten dje Vet- tteter der städtixcben Behörden, Avordnungen von Vereinen und Verwundete, ihrer Genexuna entgkgenaebende Soldaten aus den Lazaretten fix!) zu ekuem großen Kreise anfgestellt. Als Sprcckoxr dieser aller, die ibxe Glückwünsäzx: dakbringrn woüten, rederte der Landrat zu dem Gcneralfeldmaxsckpall. Ersagteth, w.); yon Hchn- but,; dem dxutscben Volke geword-n sui, wke das deutschx Volk 1)"- ebrungéßoll und 111711111111 auf 11111 blicke, 111113 er sprach aus, daß er und all“. bier VLTMMMKLWK kxin boffec-S (Gesckxenk zu geben wüßtxn alk) das heilige Grélöbnis trkllkk ©Lf01;schaf; und unbe- dingkxn, k.:mvfxrxadißezx Durcbbéektsns blk! zum ff'greléhen Ende. Ach) [;in antwoxtqte von Hinwenburg. „_ (Zr BMW mit warmen WNW für die WTLWÖL uxid ?Ü': 7“(121 Möwe Vkrsvrecbkn d-r Pkänner, nnd er rief thnen mfc rkbowner Stimme 1:1; „Tan Sie nsch mebk, kämvskn S1? mit mir Mä) JMS" 11-12 Wenig-n im andy, die noch WWW und 1111: fin?" 153111 Manu im Reiche dor? uns 1661811, 1111111 über die Zukunft “des Reiches, über ki? Zakumt unfexer 1111er dq vorn blutig entschwden wkrdx' Und wiedcr 11121, 11118 porös? im, Kre1se söinxx Osfixicxk, wie; & auf Genekal Lakendorff al? 113111611 beslen Helfer und auf das H-er, obné deff-n mm.dxrbare TuchtiZkeit kein Gedanke zux Tut, kein Plan zum Sirae werdé'n kann! 1Tr_schl:*ß mit einem dreimcben Hoc!) auf Sema Maj:stä1 den' Kaiser, das vkelstémxni; aufaenommen widerhaüte. Dann umfcbrctt e: den erkg der FUWäste, sp1ach mit Vielen yon ihnen 11111) Verweklts beßMders lange bei den Verwundeien Kriegern. Immer wiedér wähxenH dicsex erbeb-"ndkn Feier kreisten 68111111): Flésgkr 31103th des Feldmarchxüs im niedtigen Fluge 111181: der Siadt und dem Festplaye.
Tann xrfol-gte die Bkglückwünsäzung dmc?) die Militär- bel)1)111nächtiq1en“der Verbündaten. Seine M&jyskät der Kaiser 11911 O€€121181ch und_Kön1a 171311 Unaarn batte béerzu seknrn Flugeladjutanteu, Obkr'ojxeutnant FrÖthrk! 17011 Cavinelii entéamdf, “ouch den Er dem Gr:“.exalfeldrnxr1“chall Von Hkndenburg eln bssonderkßHandsÖrekben ?oILendkn Wortlaut?! übureicbén ließ:
„Lieber GenekalféWmaxschaU won Hindenburg! MU a11fc1chiiger Frcude ergrxike Ich die (:I-311411111181, um Ihnen aus Anlaß der VoUendung Ihle! fiebzigsten Leb1xckjzbrys Meine und Meine- 11?- samten .Di-„eres aUexherzlkcbste Glückwümcbe auszuspkecben. Duréb Gottes Gnade brgebkn Sie den heutigen Tag in !).-Uster kö p?t- 11ch1r und geistiger Räxjiakeit, ungedeugt auf dem üöxrragenden 5119111111 111581111, auf welchen Sie Ihr erhabener Kaiser und Könkg, Mekn hochverebrt-r Frcund und Bundesacnoffx, in Weiser 11111) 11111cklkch9r Ei11€chäßuna Zbrer arc-ßen Eigenschakten be- 1ufe-n b-xt. Yköt SWL: blicken Sie auf Jhée rubm1eiche Ve:- (11111111-1117211 zurück, mit Zuvetfikyt kömmt Six 111111? 139111313115 stbauen. Möze 611112 9112196 Vorjebung Sie a11ch “semer Ihre hoben Fähig- k-»itcn 12011 Verwerten [affen zum WSUS und Glanz-: unserer yer- bündxten Peers bis 31: einer endgülxigen glücklichen Entscheidung. Dics Mein innige“; Wunsch.
R-sickpenau, 2. Oktober 1917. Karl."
Seine M.".jestät der Sultan und Scéne Majestät dsr König der ?Rulaareu babkn ielegropbisäp Glückwünsche übermittelt, ebenso die Heexsßleitungen der Verbünd-Ften im Namkn_ibrer erecn. Auch Abordnungen, Offiziere und Z).)éanvscbaft-“n der Regimenter, zu denen der Felkmaxstbal] als Cbéf oder 11 111. 511116 Beziehungen bat, warm im **,-331011511 Hauptquaktter eingetroffep. Am Vormktxaq wurde ferner kcer Reichskanzler und Präsident des preußischen Staatßmißisteriums Dr. M tcbaelis erwartet.
Im Anschluß an den täalscben Vortraa des GeneralfeldmarsÖallö,
von thdenbux “ über die Lage auf den Kriegssckoauvläven fand bei Seiner Maj-stät dem als er Mitlaastafel stalt, an der außer dem Gkneral- feldmarschall s.;ine nächsten Mitarbeiter und die zur Vealückwünscbxng Erstbienenen teilnahmen. Bald mch Beginn erhob sich Seine Majestät und feierte den Feldmarschall als Feldherrn und Heros kes deutschen Volk-S- “Gleich König erbelm und jeincn Pai'adinen sei es ihm vxrgönnt, in hohem Alter 1101!) T.“:ten Weltge-s-bickotlichxr Größ! xu voÜbrivgen. Der K11ser dankte tbm dafür 1111 Namen des gmrzen errcs und Volk-“s. Die geliebte und vereb1te Gestalt dss Feldmarschalls werke in kcmm-Uden Jahrhunderxßn fagenba1t umwoökn waren. Seine Majewal 1-1111nsrbie,„daßGotj ihn für weitere Taten erhalte zum fiear-xkcben (Ende des KnUlUskS, aus dem ein stmkes, gemndea und gec1chtetes Deutschland beworgehen WCIDC- In seinxr Antht dankte der FsldmarsÖULl 181118111 Kaiserlichen und Köni lich?" thrn für das "111 Ehn gesxyte VLUMULU, das er 1111! Heer 121) BM rechtfsttfgen wer 8,
Der Bundesrat hat an den Generalfeldmarsäsaü wow Hinden- burg folgendcs Txleqtamm gerichtet: ,
„(Ganz Deuxschlcmo gedenkt heute 111 unauslöchlkchx ijnkbar- keit und mkt beißxn Segeuawünsäun sxines großen Feld1na11chal18. Cure: (Ex:.xllenz sind den dxutxchen Siämmen 111ch11111r der, 1111611911111)- [iche Leitcr des Feldbeetes uno Lenker wxr Schxachten, 'ondekn a11ch Dort und Führer des gßtamlkn Vylch in seinem Schaffen und Tragen, Dknken und Hoffen. Ihr in Goitvxrtrauen vnd lieker Einsicht in res deutscheu Volkes innerstes Wesen Wur1€1nder felsenfester Giaube an Deutschlands Sieg ,und “Hröße schafft und mebrt aürntbalb-n 111 Heer und Hnmat Kmft und Zuversickzt. Möge Eurer Exchenxk 1111111511111 se.?x, das 113111111112 VoLk zum stoßen thl zu Sübren und im Urnen ßxieden noch lar-xg-k die Voüendung Ihres Werks zu ],ch-aucsn. 9701116119 des BundéUats: Dr.Hsleerieb, (Graf von kacbknyeld, von 9191118, Freih-érr von Vambüxer, Nieser, Frelbm vw Biegeleben, Freiherr von Bxanbensjein, Paalssen, vou Eacken-Addenbausen, Boken, Wolf, Sieveking.*
Der Staatssekretär des Auswärtiaen 21th Dr. von Kübl- ntann sandte an den Generalfelkmxrschall von Hindenburg folgendes Telegramm:
„Ruhmestaten Von unvergänglicher Größe gestalten den heutigen Tag zum nationalen Fkst- Die Gesamtheit des deuticben _Volkes ?Eiert den 2. Oktober in heißem Dayk für die Besteiung blubendxr (Haus, in unerschütterlichem Vertrauen auf die machtvo111x Veschtr- mupg der Grenzen des Reichs und in zuwe1fichtlicher Hoffnung auf Deut1chlands glückliche Zukunft. Im Namen meiner Mitarbeiter, denen Eurer Exzellenz leuchtendes Vorbild steter Ansporn zum Einsav aner Kräfte im Dienst des Vaterlandes ist,_ bitte ich, den Ausdruck unserer h_erzltckpen und tiefempfundenen Gluckzvünscve ent- gegennehmen xu woklen. von Kuhlmann.“
Die Glückwünsche des preußischen Herrenhauses zum 70-„Geburtstage des Gensralkeldmarschalls von Hinkxenburg hat der Prasident des Hauses Graf von Amim-Voißenburg ubermixtelt.
Der bayerische Ministerpräfident Graf von Hertling hat an den Generalfeldmacschall von Hindenburg folgendes Gluckwunfcb- telcgramm geriebtet: -
„Ener Exzellenz bitte icb namens der bayerischn Staats- regierung zur heutigen Feixr, bei der das ganze deutsche Volk mit ewunderung und Vertrauen zu Euer Ex1ellenz aufblickt, die knuigsten (Glück- und Skgenswünscbe entgegenzunebmm. J". Euer Exzellem verkörpert sich Deutschlands Siegekwiüe und Sieges. zuversicht, die uns mit Gottes Hilfe baid zu einem ebrknvollen Frieden führen mögen.“
Das .Militär-Wocbenblatt' bringt an seiner Spitze den Maenden Glückwunsch zum 70. Geburtstage:
„Dem aroßen Feldherrn, dessen Name in b-uxfg-r Zelt druch die ganze Welt erklingt, vom Feinde mit oTnmacbtigem Zorne,
von uns Deutschen in tiefsker Verehrung und größter Liebe, von allen aber mit höchster Achtung vvr dem militärischen Genie und der ixbetragxndkn PnsönliclkÜt 9211211111, diesem deufscbén Voiköbkldka (12:1c11 „in “OWL: SUMO. a..- 11521115111-111 Herxen 007€ € 1111151101 W1111sch2 1:11.) HUÖTUUUFLU 311111 70. EcidnctSmge. Möz-k MLU ker Olk“: ÖYÉZCX; 117171311, 111123 zu _rechter Zcit gesankten Mann auch fernerhin e1lx11ch1911 m:?) 66- 1ch1rmen zum Wohle dks vom ibm und aU-n Deutscbsn geliebwn VaterlandeI! Hindynburg 3:1 folsxen und u1txr semkr stufen Hand bis zum glücklichsn Ende des Kxikgcs durchzuha11em das sei unier Wunsch und Gelübde!"
In i'erReiebsbauvtstadt Berlin kam es am Hindevburg-Dcnkmal auf dem Könjgleaxz, an dem schon vom 111112211 Moraen an ein gewal- ttgsr Verkehr 1161) knxwtckelre, im Laufe des Nachmittags zu einer außer- ordentlich eindrucksvollen, wüxoigen Feiea “O:: Kapeüe dek- X1-f1art111etie- regimeznts _in Svandau spielte 1111th Leitung ihres :UIqudirEkxorS “;);ko vatérländUcbe Weisén. Nack; dxm kraftpvl] voraxtxaaereK Altuieder- ländijckorn Dank,;eb-Jx ekgr ff .Ooforcdigxr Lic. Döhring das W911 zu kin-r k1t1zyx1, w11k11111913011€n Ansvrack)“. Er 113111; 'Die 1126) 351111- tausenden zähleude Meage auf d“!-: Tag“: vomAqust 1914 11111, 1115 *i“! o1xp19uf311ch1n Flüchtltnge Z*.:f1uch1 in 181“ RLiÖFHauwstakt g-suckt battkn, und k-rixmert- an die Kunde 131111 12211 219211 S*«zeq 111177112r schwachen Kampfßmt 111 Oßpreußen und daran, 1129 111111613 6111 dsr Name 4911118951111] »OLZSlßmiich gewordkn sei, daß nach Ok!! gewaTtigm C1f9lqe11diejech Feidhxxrn kein Name fick) imm-r 1121-71 111 die Herzrn Oks veutxcben Volkes eingeprägt habe und er 1chließlich 1th Inbeg1iff eine??! Volkshelxen geworden Lek. Ibm gekode das d2u1sche Volk duxchzubalten, wenn auch dur Winter hart und das Brot knapper Werden soUte. Treue gelob: es ihxn, unseres Volkes treuestém Mann, seknes Kaisers neuestem Diener. In das btausende Hurra auf ken Helken Hxndenburg stimmte die: ungeheure Menge jubelnd cin, „Deutschland, Deutsch1and' erklang; und es steigerte die Gegeißternna 1115 Ungcmeffem, als mehrere Flugzeuggescbwader das Denkmal Umkcslßen Und AUf- fordxrunßen znr 3211131111111] der Kriegöanleibe aöwatfsn. Es waren die bekannten Fliegexkarten 11111 der Aufschrift .Und J51? inckonst Kricha11lc1he!'. Das Ergcbnkß der Nagelang am Eisernen Uindcn- bur)“, War, wie am wquangyncn (Sovntag, so auch gsstecn bedeutend: es 113111171311 Übör 6000 Nägsl ei11geschlagcn.
(;ZJLEéÉFaUS am NackyMMag fand im Zkrkus Vusch zu Cbrcn dss GMOMf-“Wmaffc'oaüs 51111 Hkndewburz 8111 Bokkékonzxrt statt, [“as you dea"Ofs?11215611(101151121111säoc11t Veranstaltet 11311“. “Abends folgte im großen Saal der Ph11bc11monie, 1211: W zum [exztsn Play bsseßk War, eine 179111111157. Feier 1785 70. Geburwtags des We11311111elkr11a-1ch11115, die Woh! den Höhepunkt dcr Verlivex Fstexn bildsLe. RMard Wagners HuldigungSUMsä), Vorget-agsn Vom Pbilbartn9n1kch€11 Orchestkr Unter Lkituyg CamZUo Hklckbranhs, eröffnete “Den 2156115 Kurl de Vogt vom Königliäpen Schauspielkaase fpracb elnsn von Joke? Von Lauff Vetfaßten Prolog. Darauf 1111-11 der Wirkliche Geheime Rat, Profeffor I)1.1)on Wilamowixz- Möllendorf die Festrede, in der er das Soldateuscbictsal von Hindenburgs schtldette, die Ereigniffe der sÖWeyen Kriegsjahre 11111) die Verdiensje res Generalfeldmarstbaüs Von Tannenberg bw Riga am Zuhör1r vorbeiziehen ließ ,und Von 11cm deutschen Getste 1x'racb, der darauf beruke, daß umcn NkrstänöUW für das vor- bande" 111,11-119 von rben 1111111111, der die besteSjüße des Webyrsams,der Disziplin, übyrbaupt allerOrganisa'xion sei: „Der deuxscke (Skijt*- immer noch der 12118 Frißisckxe Geist, den man unSn1cht nachmachen kann und den wan uns dssdajb am liebsten abgewöhnen möchte. Wenn wir aber auf diesen Geist Ver11chten, ists 1110 dem Deut1chen Reich vorbei!“ Hindenburg; dankten wir jeyt am besten dadurch, daß wir ausbauen. Die Zeit sei unser Bundeögenoffe, wir müßxen ihn nur gewähren laffen. Mix elnsm dreifachen Hurra auf den Generalfeldmarscball von Hinbenburg besbioß vcn Wilamowiß-Möüendotf seine Rede, die mit 1zürmiicheu1 231111111 amgenommen wurdk.
Das Stadtvxtmdneteukoüegium 61:11 Essen bat kescbx-Iffen, dem HZenemne'tdmarchaU Von Hindenburg tas Ehrenbürgerrecht zu vnletbm und einer bereulsamen Skraße Essens den Namen Von Hindenburg zu geben.
Dem Senat der Freéen Hansestadt Bremen hat der General- fs1dmarschau von Hkndenburg für die erleibung dcs brem1fchcn Ehrenbü-“aerrecbjs m“.»t folgmdem Telegramm gedankt:
„Dem Senat der Freien Hantestadt Bremen sage ich beu- .licb:*n Dank für freundltcbe Glückwünsche und di: mi: erwiesene bobe Ebruxg. Hych rtfreut nehme fck) das mir angkiragene Ehren- bürgerreckt Ibrsr alsebrwürdtaen Skadt an. Meisen Mitbürgern embi-xte ich bekte Grüße. Feldmarxcba'll von Hindenburg."
Auf em 1117111 Elbsrfeldex' Kreiskrieaerverband an den Genemlfeldmaüchsll von Hinkenburg zu seinxm 70. Geburtstage aertchtetc's Glückwmxsaytelegramm hat dieser geantmyttet:
„Den" alten wackexen Kameraden des (Eiberselkec Kxelskrieger- !).-1121111115 herzlichen Daxk für das frcundückp: (Gevknken und die guten Wünsche zu meinem GSHUUET'J“. Ick fseue mich, daß die alten KKMM für Ordnung Dinter ker Fxont sorgen, damit wir Unsexe Böcke uc-be:kümme1t nur 1191111111; auf den Feknd richten kOnnen. Die Zähne sxsammengeb'fscn! Kein Wort mehr Von Frieden, bis die blutige: Arbeit Vollendet und der Sieg unser ist! Das muß des ganzen deutschen Volkes Losung fein.“
In Brüssel fand geséern im großen Saal des K_onserVatoriums eknesch2€chte Feier anläßlich des 70. Geburtstages von O_indenburgs staxt. An der Spitze Wines n11111ä11fche11 und Zivclstabes und der diplomatxschen Vertreter der verbündetsn Staaten war der Generalgouwerneur, Generalobnst von Falken h_ausen er- schi-„nen. Das Ojfizierkorvs und Abotdnungen der B:]aßungSarmee sowie Vejtreier der deutschen Koloni: Waren anwesend. Major Spanvagel enxwarf ein GM) des Gensralfsldmarsäoalks unter Würdi- gung feiner awßen Verdicnsée. Eiu 111111111119, für Um TU ge- ychaffen-s Mufirwerk Frts “Volbacbö beendete die Stunde dankbaren Gedenkens.
52111! Wien Berichtet .W. T. B.“, das; Won am Abend des 1. Oktober zur Feikr 131.5 70. (Geburtstags des Generaxfeldmatscballs von Hin den burg in den Räumen des Vereins .N1ed6rwalo' außer den Z).)kitgiiedern res ,NtedetWaloeJ', des „Vereins der Bayénn' und zahlreichen anderen rüicbsveutschen Gästen Von selten des preußijcben Keiegömmijteriumö der Oberstleutnant von Ornaßki mit den zurzeit nach Wien ksmmandierten deutscb-n O1fi11ere und eine größere Anzahl "511?!- reichksch-ungarifcher Offiziere fich verlammelt hatten. Nach der Begrußung du1ch den Vizepxäfidenten des .Nieder'waldeö' Dr. Zahlen- berg gxkachte der ObexsUeulnaut von Ornaßki der verbundeten Monarchen, wobei er auf die jüngste Zusammenkunft Ihrer Majestäten des Kaisexs W1lbelm und des Kaisers Karl bin- wies und Alletböchttderen gemeinsame Bestrebungen, ibxe Völk-r zu Glück und sicherem Frieden zu führen, hervorbob. Die Festrede hielt Herr Friedel vom Verein .Niederwalv'. Er betonte die Lieie uud Vere rung sowie das unerschütterltcbe Vertrauen der vetbündeten Armeen an der Front und der Völker i1_1 der Heimat zum Generalseldmaescdall von Hindenburg und schloß mit einem heißen Segenßkvunsch für unseren glänjknden Heerfubrer. Von den
Festteilnxbmern wurde ein Huldigungstelegramm an den Generalfeld-
marschall abgesandt.
Kriegsnachrichten.
Berlin, 2, Oktober, Abends. “(W. T, B.).
In Flandern und vor Verdun, mehrfach starker FeuerikZMPf; kleine Infanteriekämpfe verliefen für uns er- olgre .
f In lther Nacht wurden London, Sheerneß, Nams- gate, Dover erneut 'von unseren Fliegern angegriffen.
Im Osten nichts Besonderes.
“*.-.___!
Während des Vormittags lag auf der ganzen Flandern- front Feuer von wechselndßr Stärke, das besonders gegen unsesen Stellunasbogen um Ypern lebhaft war. In Gegend Fonnebyke sécjgex'te es sick) ze1twy1se 511111 Trommelfeuer, Am 5éx1chmittag9 lebte (mch an der Küsje daS Feucxr auf. (73312111)- zeitig wurd? der Beschuß unserer S!e[lungenf am Houthoulster Walde stärker. Von 5 Uhr Nachm11taqs an steigerte sich das Feuer von PoeLkapeUe 111?- Holle-
hefe mehrfack) zu kurz andauerndem Trommslfxuer. Feindliche Vorslöße bei Zonnebeke und Molenaarelsthoek
wurden abgewiesen, 5 Uhr Nachmittags, 9 Uhr 215811132 und 11 Uhr 30 Abends seßte der Feind gegen 11n1ere 111 fr11ch2m Ansmrm neugewom12ne Linie am Polygonwawe heftige (68.1211- angriffe an, die sämUick) blutig avgewiesen wurden.“ ("91211211 Abend untexnahm der Gegner erfolglosS Fléeqerangrvffe auf Ostende 11115 die Schleus-Zn von Zeebrüqge. Emige/Bombep- geschmadcr b€!eaéen Unterkünfte und militärische 211111111911 111 Boulogne und Hazebrouck, Poperinghe und Dänkirchen M11 112- obachtetem guten ExfolQe. _
Die Nacht Über hielt daS lebhafte Feuer an "0211211112 an. 211155.) Wischen La11Jem-1rck' nnd Zandyoérde daaer1e__€s ikn'tgroßer Stärks an und naßm am frü'qen Morgen an Hejtxg- 21 511.
An der Arrasfront war das Feuer nur steUenweise lebhaft. Ein eigenes Patrouiklenuntetnehmexn südlich der Scarpa brachte 111121 Gefangene ein. Feindlichem Bo111b_e11- abwurf auf ValencienneS fielen chderum mehrere Zivilisten zum Opfer.
An der NiSnefront hielt an der Laffaux-Mke das lebhafte Feuex nack) wie vor an und steigerte sich Nucl) vom CQemin-deß-Damcs gegen abend zeitweise zu großer Heftigkeit. Ein'fseindlsckxr Patrouillénvorstoß in Gegend Braye wurde ab- gewre en.
Das bereits gemeldete Unternehmen am 1. Oktober Morgenez östlich der Maas in der Gogend Bozonoaux hatte vsÜen Erfolg. Unsere“: Stoßtrupps dranqen dort in etwa 700 111 Breite bis Über ÖM dritten französischen Graben vor, sprengten 3111111911172 Unters1ä11de 11111) kehrten planmäßig mit Über hundert (?ZZLfanJenLn und Maschinenaewebren zurück. Die b1u11gen Verluste des ngners waren besonders schwer. Zn- folge diLsLS Vorstoßes blieb das Feuer den ganzen Tag über lebhaft und steigerte sick) auch sonst beidersxits der Maas im Laufe des Tages mehrfach zu größerer Heftigkeit. Ewe um 8 11111780 Abends genen Beaumont vorgehende stärkere Ab- teilung wurde dnrch Feuer zurückgetrieben,
Von den Übrigen Fronten smd keine besonderen Ereigniss zu melden.
Großex Hauptquartker, 8. Oktober. (W. 25.23.) Wesxlicß-„r Kriegsschauplaß. HeereSgruppe Kronprinz Rupprecht.
An der Küste und zwischen Langemarck Und Zand- voorde schmoll gestern der Artilleriekampf wieder zu großer Heftigkeit an, bei den mittseren Abschnitten der Schlacht- front auch zu stärksten Feuerstößen.
Am Morgen müßte sich der Gegner erneut, aber vöUig vergebens, das tagszuoor von uns nördlich der Straße Me11in--Ypern erkämpfte Gelände zurückzugewinnen. Alle seine Angriffe wurden blutig abgewiesen.
Heeresxzruppe Deutscher Kronprinz.
Zu beiden Seiten der Straße Laon-Soissons ent- falteten die ArtiUerien wieder lebhafte Kampftätigkeit. Längs der AiSne, bei Reims und in der Champagne brachten uns ErkundungWorsiöße Gewinn an Gefangenen und Beute. "Auf dem Ostufer der Maas gelang es gestern früh württembergischen Truppen, am Nordhang der Höhe 344, östlich von Samogneux, die frau- zösischen (Gräben in 1200 111 Breite im Sturm zu nehmen. Tagßiiber führten die Franzosen acht Gegen- angriffe, um uns von dem eroberten Boden zu ver- drängen; auch Nachts seßte der zähe Gegner noch Anläufe an. In, erbitterten Kämpfen wurden 51? Franzosen sicks zurückgeschlagen; über 150 Ge- fangene von zwei französischen Divifionen blieben in unserer Hand. Die blutigen Verluste des Feindes mehrten sich mit jedem vergeblichen Ansturm.
Der Feuerkampf griff von dem Gefechtsfeld auch auf die benachbarten Frontteile über und blieb während des ganzen Tages und nachtsüber stark.
Die Bombenangriffe unserer Flieger in der Nacht vom 1. und 2 Oktober auf London, Margate, Sheerneß, Dover hatten beobachtet gute Wirkung. Auch auf die englischen Häfen und Hauptverfebrspunkte in Nord- frankreich wurden mit erkanntem Erfolg zahlreiche Bomben abgeworfen.
Leutnant Gontermann schoß den 39., Oberleutnant Berthold den 28. Gegner im Luftkampf ab.
Auf dem
Oestlichen Kriegsschaup las und an der Maz edonischen Front keine größeren Gefechtshandlungen. ' Der Erste Generalquartiermeister. L u d end or ff.
Oesterreichisch-ungarischer Bericht.
Wien. 2. Oktober. (W. TFB.) Amtlich wird gemeldet: Auf allen Kriegsfchaupläßen ist die Lage unverändert.
Der Chef des Generalstabes.
Türkischer Bericht.
Konstantinopel, 2. Oktober. (W. T. B.) Akntlicher Tagesbericht.
Kaukasusfront: Im rechten Flügelabschnitt scheiterte Fer Ueberfaüversuch einer feindlichen Kompagnie in unserem : euer.
Euvhratfront: Der Gegner erlitt beim Angriff gegen unsere Vortruppen schwere Verluste, die ihn veranlaßten, nicht weiter vorzugehen.
Dschalafront: Eine englische Abteilung, die über den Fluß seven wollte, wurde durch unser Feuer vertrieben.