1917 / 237 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 05 Oct 1917 18:00:01 GMT) scan diff

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Artikel ]]

In der Veroxdvx-ng *.":b-r rie RL.]Ssl-Mg da; F11*'1schbcrbru11cbs vom 21. 52111151 1918 (W»ichx-M'eßbl S. 941) weden 1cl,.exdk Aknkkr »! 11“- 1':*k»„1'11*111*-'1:

1. Im F 3 1.11 11: Abs. 1 “€;: 2 1111981 .Esweind bkzirke“ kingßküg': 131 Äwmbme 181 071111111119 oke: Ie11a5u1'g der Haus- schlachcktnngxx€ bnmgyngn.

2. Im § 14 sxbä'n N:. 2 10192111? Fxffupg: wsr dxn VI:!“cer'xkn 1:11 § ;") 17151. 2, (5. 9 Abs. 3, § 95 ;311". 2 oc-r 1211 (1.11 (FWW kes § 91) Abs.1 11112 2 e:!xffe-kn 2821111111711159111 ZUWU'deandIlt.

3. Im Z' 14 Nr. 5 Mrd T*:- durcb Dkk Vzrorkwunxx wm "2. Mai 191€?) (MLLÖI-És17§bl.S.ZZ-") 1111th 211 6111981111318 31111 95 ge- 1111 117.

4. Dem § 15 1,7151. 2 wird fo1gxnde Vorscßrixt angéküat:

A11Zn3bmen bon CinbaltMg rer VorsépxUt im § 9 "151.3, v.n der 1111 §98 Ab). 2 bbrachWbMM "11111111ng- fritt und Ben Workcbxixler "1111 § 95 “15. '.) können 111" Lankest:.tralb-börksx 013118 11116 3511111111415; zulaff-Zn.

Artikel 111

Décsx VéranUnI 11111 an*. 15. Oktobsr 1917 "111 Krakf. Der W01113321161 V-wrk'nung Übkr die ?1ieqxlung ch Fleisckv21braucbs bm 21. “1117111111 1916, 111: Sk 51121) ("11127 1811 Aenbnmg-n rurch dis B-YUermg 50:11 2. M “1 1917 un') ?'UTÖ disse Vermonuna 9.1.2151, 111 1 19r111ufx-nder N.1mm32111c[gö DZrPMQZkQPHM im Reichs-Gekes- biatt bkkUMTYUUQÖEU.

Berlin, den 2. Oktober 1917.

Der Staatssekretär des KriegNrnäbrungSamts. von Waldow.

Bekanntmachung.

D*r Wsn1üs€-, Oksr- und Sükf11JÖt-nbän11er1n Karoline Néndsr 7113 Stauf)?" 597,25, Gruß!). Binxkxamt Gernsbach, zyk- 1111 111 ledba*, 11: 111er 7121155511119 13721 1751113211 Txg»? dk1 Handßl 11711 Nabrungémikaln aÜ-r Ack, insb-wMue mit :'ééx-mü'e, Ob?) und Sndfrüäyten, Wkgen g(xckäßtlécbxx 11115111761- Läßgéeit117151121111110111711.

Neue-bürs, da" 11. Skvbmber 1917.

Könglickyez Ober2mt. Oberamtmann Ziegele.

Tn UN: "1121111- ab zur Abßgabe 11e1angende NUmmer 174 Des ReiÖI-(Heseßblatts enthält unter

Nr 6061 e'me Verordnung über die Regelung des Fleisch- VLkbkÜllchJ 11111) den Handel mit Schweinen, vom 2. Ok- tober 1917,

erlim 117. 9. den 4. Oktober 1917.

Kaiserlkcbss PostzeitungSamt. Krüer.

Königreiä; Preußen.

Some Majestät der 961111] bäben AUerqtÜbiast qerubt:

dom 131119111132'1191111 der M9d131n1110btpi=111g des Mimst- rimnH

d-G F:- 1111, (55 11.111111 anitäMat Dr PUNK) in “Berlin den Ebamkxer a1§ GcbsiMr Medizi- 1111111 zu 118112111211.

Finanxmirmßewuw.

Di.- Nentmeisterstelli- bei der Königlich711KLLinaffL 111 Tor_ga11 RegierUnoSbt-zirk MexsebUrg, “111 voraus11chtiich in 11äch1jer ZM zu 1121213211.

Hauptverwaitunß der Staatsschulden.

Bei der heute öffsntlick) in (5321181111)th eines Notats be- wirkten Auslosupa dmjeniaen SNK der ausloßbaren 411111111811 preußischen Sckmßanwoisungen von 1914 erster und zweiter Außgabe, die am 1. April 19185111 R1'1ckznhlur1g gelangen soll, ist die Serie fünfzehn gezogen worden

Die zu diessr Série (121151111211 Schaßanweisnngen der ersten und der zweiten AuMabe werden den Besißern zum 12111111 1918 mit der Aufforderung gekündigt, die KapitalbeträUe diefer Schaßanweisunqen gegen Quittung und Rückgabe der Sebuldmkunden und der 111111) dym ZNWUUÜL der Rückzahlung fällig werdenden Zinsscbeme Nr. 9 bis 32 bei der Staats- sckmldentilqungskwsje 111 Berlin 117. 8, Taubenstraße 29, 311 er-» Hebyn. Tiefe 5111112 111 wytkjäglicl) von 9 Uhr Vormittags bis 1 11111 Nacbmittags geöffnet.

Die (1111115111111: geschreht auch bei den Regierungshaupt- kassen, der Kreiékaffe 1 in Frankfurt a. M., der Kxeiskoffe 1 in Dor1mm1d und den KreiSkaffen in Mtona, Hagen, Duis- burg und E1521f21d. Tie Wertpapiere können diesen Stellen skbon vom 1. Mä-z 1918 ab eingereicht wetden, die sie der Staatsschuldentilgxmgbkaffe zur Pxüfung vorzulegen und noch der FeststeUung die Vl11§zablung vom 1. April 1918 ab zu be- wirksn Haben. DLT Einlösungsbetrag kann bsi dyn Vermitt- lungsstellen außexbalb Berlins nur dann mit Sicherheit am Fälligkeitstage abgeboben werden, wenn die Schaßanmeisung dcr Vermittlungsml]? wenigstens 1 Woche vorher ein- gereicht wird.

Der Betrag der etwa fehlenden Zinsstbcine wird vom Kapital zurückbehalten. Mit dem 81. März 1918 hört diererzinsung der gekündigten Schaßanweifungen au .

Vordrucke zu den Quittungen werden von sämtlichen Ein- lösungSstellen unentaelttich verabfolgt.

Von den zUm ]. April 1915, 1. April 1916 und 1. April 1917 qykürtdigtsn Schaßamveisungen der Serien 71, 1111111) 1111 ist 2111? große: Anzahl 11911) nick)! zur Einlösung vorgelegt 1110111211. Die? Inhaber werden aufaefordert, d1e§ zur Ver- me1d1mg weiteren ZinHverlusteS schleunigst zu 11111.

Berlin, den 8. Oktober 1917. Hauptve1waltung der Stcmisschulden.

Ministerium für Handel und Gewerbe.

Tie Liandafion ÖLZZ in D91171ch1911d beßnblicben Vsr- mögens 1321211911 E1Lc111c111)9„)1e127 L1mited 111 London, 1m§beso11dere 111121“ 2121211111111111 an der Fama Ö. Aron, Elek- 11131111195äblekfa011k. G. 111.1). 33 , "111 Cbarlolkenburg ts: beendet.

Berlin, den 1. Oktober 1917.

Der 311111111121 für „L*, 411501 11111) Gewerbe. J. A.: Huber.

Ü bab“ 1711 der:

„_:

Die Liquidation der in Deutschland befindlichen Kon)- missionslager folgender Juwelenfirmen: 1) Alfred Weiß 111 Paris, 2) Wakelt) & Wkeeler in London, 8) Aram M. M1- 11assia113 inParw, 4) Adam Levi in Paris, 5) David & Groß- goqeal in 23.1116, 61 Backes & Strauß in London, 7) Nichaxd Fiscboff “111 Penis und 8) Cbaxles Altschueler in Paris 1st beendet.

Berlin, den 1. Oktober 1917.

Der Minister für Handel und Gewerbe. I. A.: Huber.

Die Liquidation der Firma Morganite, Gmb. H. in Berlin ist beendet. Berlin, den 1. Oktober 1917.

Tsr Minister für Handel und Gewerbe. J. A.: Huber.

Ministerium des Innern.

Der Gendarmeriezablmeister (1. Pr. Leschin in Kiel _ist zum Gendarmeriezahlmeister ernannt; ihm ist zum 10. Oktober 1917 die Stelle des Zahlmeisters bei der 9. Gendarmerie- brigabe in Kiel übertragen worden.

VekanntmaÖung.

Dem Wirt Eduard (351111, geboren am 3. Januar 1871 in Niedkrwölsjadt, wohnhaft in Fra1111urt-0.M., Tbeaterplaß 5, wixd bkérdurtb mit Wirkung vom 18. Oktober 1917 ab der Handel mit HegenßändendestäglickyknBedarfs,insbesondereNabrungs- und Futtermitteln aUec Art, ferner toben Naturerzeug- nissen, Heiz- und Leuchtstoifen wieder gestattet.

Frankfurt a. M., den 1. Oktober 1917. Der Polizeipräßdent. von Rieß.

Bekanntmachung.

Auf Grund dea § 1 der BundesratsWrordnuno Vom 23. Sep- t_emker 1915, betxeffeno Fernbaltung unzuverläsfiger Personen vom Oa111':_el (RGW. S. 603), 111 Vetbknduna mit Ziffer 1 und 2 der Yußfubrungbbesjimmungen Horn 27. September 1915 (HMVl. 3.“ 246) wird die Gastwixncbast der Eheleute Karl und xAlwine Btelts 111 Grabowixz hiermit auf die Dauer von 3 Monaten wegen Unzuvkrläsfi.;kkit ge1chlossen und den ßHenannten dex Verkauf von Geträxk'en jkglicbek Art sowie der Verkauf wow *11abr111199-, Genußmittel" und Eebrauchögegenständen Untersagt.

Thorn, den 26. Septembkr 1917.

Der Labdrat. Dr. Klemanrx.

, Bekanntmachung.

DSYKaussan FerMnand 'MißbaÖ 111 LandöbUg (1.253. 114111: *Grund dex N:;nxekratsoewrWU1g 11911. FembaTsWJ 1131111127- 5'711» 511711011911 501.1 Handel bcm 23. Eeptbeer 1915 (RGB!

e11e 603) der „'H-7111771 mit (5151187111-“1nden dee Kriegsbedarfk nd des 1äa11chen Bedarfs untersaat wcrden.

Landkberg a. W., den 30. September 1917.

Die Polizeiberwaliunx. G e tkof f.

Bekannjmachung.

Y_uk G und des § 1 der Rekanntmacbuna 1117 F-rnbaltuna u-- „ab*rlalßger Pérswnkv vom H-mkel, b-«m 23. September 1915, 1181ch§1-1§é1esesb1att 1915 Nr. 129 Seß'e 603 und der b?erzu erlaffene: 1;pfz1b-ung-besji-..m.-n..en Vom 27. September 1915 und Vom 2,2111 1111 1916 _ ').)k'in1s'ktiasb1att der Handels. und (Bewerbe Verw1111111q 1915 Nr. 20 S-ite 246, 1916 Nr. 21 SSW 281, M ;m Bäckermeinet Reinhold Hocke in Liegniy, Goldbch 311.111: 26, der Bäckereibetrieb wegen Unzuverläffigkeit bis auf wcxtrrys untersagt wo den.

Lkegnéy, ren 1. O1t.*ber 1917.

Me Polizeiberwanung. C b a : bo n n 1 ts-

Bekanntmachung.

Auf Grund des Ö 1 der BundesfatsbekanntmaÖuvg zur FEM- 1131111119 "muverlässkger Pe'sonen dom Handel Vom 23. Sebtembe: 1915 _ RGW. S. 1503 _ und der hierzu erganaeuen Ausführurgs- 1e111mman2en babe tlb 11-111 Ha-deWmann Gottfxied Hankel, bi,er, Tischlerkru119r1ße 21, den g»famtkn Handel mit Lebens- mttteln Vom 5. Oktober 1917 ab untersagt.

Magdeburg, den 1. Oktober 1917.

Der Polizeipräfident. von Alten.

Bekanntmachung.

Dem Mykgermeister Max Myzel in Dortmund, Wesjer- b'eicbsjmße 32, haben wir mit Versüauna vom bevtkgen Tage auf Grund der BundLSMatEVecordnung vom 23. September 1915, be- treffknd die Fernbaltunq unzuverlävßaer Personen vom Handel (LGBl. S. 603) den' Handel mit Lebenßmitieln aller Art, wegen Unzuverlässiakett in bezug auf diesen Handelsbettieb anter- sagt. _ Die durch Vetöffeotücbung dieser Bekanntmachung der- ursacbten Kosten find bon dem Betroffenen zu tragen.

Dortmund, den 29. September 1917.

becnémitteWolizeiamt. I'. 91.3 Schwarz.

*

Bekanntmachung.

AU? Grlund der Bundeskatsverordnnng vom 23.Sep1ember 1915. b„e“r.-ffsnd dte Fernbaltung unzuvet1äsfiaer Personen vom „Handel (211119241. S. 603), haben wir dem Kaufmann Otjo Nieweg in Dortmund, Omenbellweg 50, duich Velsügung vom beut1aen Tage den Handel nzit Lebens. und Futtermitteln aller Art wegen Unzuverlasfigkeit in bezug auf diesen Handelsbetrieb unter- sagt. _ Die durch Veröffentlichung dieser Bekanntmachung ber- urjacbten baren Muglageu smd von kern Betroffenen zu erstatten.

Dortmund, den 29. September 1917.

Lebexsmiktäpolizeiamt. Z. A.: Säzwatz.

Bekanntmaäöuug.

Dxm Aßmten Carl Friedrickzs, 51-37, Tannmstxzaße 118, 11111121 ""1 “(Ikakt'Ü-deU kee“: käglicden Bedarf:, “1311111121116 Nahrungs- unk F.:.tteérmitteln aller 5.111 sowie :obsn Natutcrjkuan'issen, Heiz- und Leucht- 11ofk'e-n wsgév Unzyvxr1ä1s101611 aufGruvd 1er Bunkaratsm-rmdnuna 51-1 FernhaUnkg 12nz1Z-exlä1figec PZUOUCU Vom Handel Vom 23. Sex:

femker 1915 untersagt. _ Dke Koßkn dieser Veröffentlichung tteffen inedrich- Creteld, den 25. Sepxemket 1917.

Die Polizeiverwaltung. Der OkelbürgsjmeTstct. I. B.; P: ivUn.

Yichjamtlixhes.

Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 5. Oktober 1917.

In der am 4. Oktober unter dem Vorsis des Königlich bayerischen Gesandten, Staatsrats Dr. (Grafen von Lerchen- feld-Koefering abgehaltenen Vollsißung des Bundes- rats wurde dem Entwurf eines Gesetzes zur Ergänzung des (HeseHeS über die privaten VersicherungMnternehmungen die Zn- stimmung erteilt. Zur Annahme gelangien ferner der Enjwurf eines Geseßes zur"Aenderung des Reichsstempelgeseßes, der Ent- wurf einer Bekanntmachung, betreffend Aenderung der Ver- ordnung Über den Verkehr mit eisernen Flaschen vom 8. März 1917, und der Entwurf einer Bekanntmachung Über die Ge- wäbrung von Sterbegeld und Hintexbliebenenrenten bei (He- sundheiwschädiqung durch aromatische Nitroverbindungen. Dem- nächst wurde über verschiedene Eingaben Beschluß gefaßt.

Die GeschäftSabteilung der Landwirtschaftlichen Betriebsstelle für Kriegßwirtschaft hat ihre Dienst- rämxw nach der Potsdamer Straße 28, 1, und 111. Stock, ver egt.

Polen.

In der Sißung des Uebergangsausschussex des vorläufigen Staatßrats vom 21. September wurde, wie „Wolffs Telegraphenbüro“ meldet, auf Antrag des Direktors der Justtzabteilung bestätigt: Die Liste der Pessotzen polnischer Nationalität, die Angehörige fremder Staaten smd und, zur Ernennung in Stellungen beim königlich polyischen Gettchts- wesen vorgeschlagen werben soÜen, sowie die Liste von Personen polnischer Nationalität und österreichischer Staatsangehörigkett, die die Funktionen von Richtern und Unterstaatsanwälten aueüben soÜen. Angenommen wurde ein Bericht Natansnnéd, wonach an den Arbeiten der Finanzabteilung, betreffend die Organisation des polnischen FinanzwesenL, sieben Fach1eu1e uus Galizien mit Professor Michal§ki an der Spiße teilnehmen werden, wonach ferner die Finanzabteilung fich mit dem Ausschuss: zur Fest- 1'1elluna der Kr1egsschäden bei ihren Vorbereitungsarbeiten zur Festneüung der Aktion des StaatSvermö ens verständigt, und wonach zu diesem Zwecke bereits ein be anderer Ausschuß ge- bildet ist. Im usammenhang mit der Uebernahme dW Schul- wesens werden Ür die Abtetlung für Kultus und Unterricht zu Organisationßaußgabm 30 000 ck16 bestimmt. Man b11ch1oß beim Generalgouverneur von Warschau für die Orgc1nis_ation des Schulwe1ens um einen Vorschuß von 200 000 „46 vorjteklég zu werden.

Nach einer Melbung des Petrikauer „Dziennik Narodowy“ find die von dem Uebergangßausschuß des Staatstats vor- geschlagenen Kandidaten für den Regentschaft§rat 1111111 bestätigt worden. Es fänden deshalb nach zweierlei Rich-

*tungen hin Besprechungen statt. Vor aUen Dingen handle es

fick) um die grundsäßliche vom ReßentschaftSrat abzugebende Erklärung, die die Uebereinstimmung der Politik der poiniscben Reqierung mit der Politik der Mittelmächte sowie die Ein- stellung der Passivität gegenüber Rußland betreffen soll. Diese Erklärung stoße auf keine größeren Schwierigkeiten.

Großbritannien mad Irland.

Der MunitioUSmiwister Church11l_ führte gestern in einer Rede laut Bericht des „Wolfffchen Telegraphen- büros“ aus:

Unsere Gedanken smd notwendig darauf gerichtet, in dem Feld- zuae dm ent1che1denden Sieg zu Urban. Wir alle haben von Herzen den Wunsch, daß Friede auf Erden sein soße, aber es ist jest keine Zeit, um Über den Frieden zu reden. Wir befinden uns in der xrnftesten Phase des Krieges, in der m Kamp! ker Nationen 1ebr heftig seln wird und in der aus Fräcbte für alle Zeiten gewonnen oder scbxmpflicb oder sorglos weggeworfxn werden. Es bestebt kein Unterschied zwischen dem Frieden, den un11b in seiner Rede in der roxigen Woche im Au.:e hatte, und dem ineden, wie ibn Wilson Verlangt. Die beidxn (Er- klärungen werden von allkn aroßen Demokratien untersjüßtUd'xe stub gegen Deutschland im Kriege l'efinden. Ur-Ure Kriegkziele sind n'üchtem, aber fie find ncch n1cht verw11k11cht. Der v1eußische Militartémus ist noch nicht Vernickytet. Es ist keine Uzbettreibung, wenn wir sagxn orer schreiben, daß rie Führer des vreuß11chenYkilitar1§mus die Feinde des Vkenicbenaesäolechts find. Es wäre ein funblbatcr Fehler, Frieden zu schließen, bevor unsere Ziele erreicht find. Wenn die Deutschen e1ne entscheidende Nixderla e erleiden, so daß fie den Glauben an ihr Regie ngssvZem verlxeren, und wenn fie bexxreifen, daß es fie zum EXO führt und daß es fie ju Feinden der Menschheit macht, das; fie as Erbe Biémarcks kekKkUdkt haben, indem fie BlEmarcks Grundsäse bis zum Aeußetsten durcb- 1übren wollten„ wenn fie dazu gebracht werden könnten, dicse Wahl- belten durcb Selbstbefreiung zu begreifen, und wenn sie zu ciner Natkon mit den eribeiten der Demokratien wiedergeboren wütdkv- wenn „dies dqs Erkebnis der harten Lehren dieses Krieges und der Ereigmsst, dte skijz Ende begletten, sein wird, dann 91aube ich, daß ker Fmde kommen wnd, cin wi1klicher riede mzf lauernden Grundlagen, der uns die Möglichkeit teten wrrd, Wenn auch viellenht nicht in umerer Lebenszeit, die -furchcbaren ,Wurden „zu ,beilrn, die uns -im Laufe dis Kampfes gs1ch1agen find, k-in-“Fri'ede,' der nur'kein_,Zwischen- W171 sein 113111“. Wenn dieser Krieg mit einem unbefriedigenden Fxxeden cndkgf, wixd England unter den dann berr1chenden Umi1änden memals 11111111 1e1n, dann witd niemals der gute Wille bestehen- durch den die vrrwüstete Welt wiederaufgebaut wnden kann. Autb Amnita wird n1ch1 11111811, ebe eive enkgünkge Entscheidung ert-icbt 171. So furch1bar bre Fortseßung k'ks Krisges auch 111, wir zaudern nicht bei unserer Wab1. Ihr wißt niema1s, wie uabe ihr dW (Ziege seid„ ebe er kommt. Ihr würrxt in einer Stunde der S_chwäcbe bt“ in dre1 bmten Jabtkn urungenen Ergebnisse aufgebkn- wahrend Ihr nach 18111 Sikgcsp-eis Nur zu greifen babt. 5 111391 11111 ©»:und vor, weshalb wtr die (Gefahren und Entbehrunaen nicht wüten überwipben können, “mern w1r zxrr energisch-n Offensive scbmtten. _er müßen unsere Sckwier15 keiten nicbt übe1t1e1ben und “*b-nstYet-xg bie ms Fe1ndxs ux-tet1cl7äxen. Wix fi-d uocb imstavde- jep»! *LE'wtkliakekt zu überw'ndeu und über aue Güefabkk"„3u t-tumpbixren, 1211: 11115 umringen. Das Ereignis d-r [:Utcn funf, sechs 111101612 sft tie c1f0191e1che Bekämpfung der U-Boote. Es ist 111 kWh zu 1--gcn, d;.ß der U-Boot-Füdzug überunven 111-

in welcher neuen Fynn er ctwa erneuert wetdxn wird odsr wie bakd Gegenmamsgvln wkgen soja)" neuen me wirksam werden können!. Absx es is: nicht 111 f-üb, zu WLW, dsßxder zweite 91032 beut1che k-VVN-Fkldzug a-gen dtese 3111841 in Schack) g:ba1!€n 11111) sOÜar akgkkch1agcu !VOÜSU :st. Unsme Vomate aa stenxmßxeln jmd jest orößsr (119 1111 An- fgng dss Krkeaxs und unser Produktionsvumögen 11.11 öMMommen. Im nächsten IIb“ uxerden uns?“..“vekkk- fÜUs der Krieg “körtbauerk- wzs Gott !).-thats, sxaxker u:“.d bx1)er ausserüsjet sein, wie je. Wir sind voller VMWMU ab" ÜUÖ M DSUUÖM find es. Ske machen ihre Verzweifelteu Aasirenßungen nicht Ohne Grund, denn fie Wiffcn, d“ BM" M' v" Hauptfakwk km Krieae, fie wissen. daß unsere Macht n1cht gebrochen erden kann und daß sie nur wachsen wird.

Rußland.

Nack) Meldungen der,„St. Petersburger Telearapben- Agentur“ 1st der Streitfall zwischen dem Marine- ministerium und dem Hauptausschuß der Flotte infolge Einmeifens des St. Petersburger Arbeiter- UUd Soldatenrates beigelegt worden. Ferner haben die von Kerenski angeordneten energischen Mqßxxabmen bssonde1s die Entsendung einer Straf- expediiion'somw b1e Trxue der muselmanisckxen Bevölkerung dex! sxjedlxchen Zustand 111 Turkesmn und Taskbkent wiede!- thgesLeUt und dte normale Lage ist fast zurückgekehrt.

_- Jn der Demokratischen Versammlung in St. Petersburg teilte der VorsiHende Tscbeidse mit, daß das durch Vertreter der verschiedenen Parteien verstärkte Büro die gestellte Aufgabe verwirklicht habe, eine Höchstmc-ngb von Stimmen zu verewigen, um di? Einheit des demokratiscbsn Willens „zum AuIbruck zu, bringen. Ts eretelli verlas den Bericht, m dem d1e gememsamen Grundsätze auSgearbeitet sind, die von der großen Mehrheit der Versammlung angenommen werden köynen, und schlug im Namen des Büros folgende Entschlteßung vor:

Es 171 unumgänglich no11v'ndxg, 111113 starke rebolutionärx RF,;jexungége-walt zu Waffe“, die das szrumm der Mpukguer V7r1amm1ung vom 27. Rugust auséübxt, und eine aktive POM!“ zur YerWßklecbuwg des aUJZMLiney Ffiedens xu berfslgsn; ferner vor ds? Zusammenbsrnfung ker stfaswr-szgebeuden Vexsammlang mc- Vsrantwmtlickokeit der Nkoiexuua vor einkm den W111?" des Volkes Wkkakjpikgéann r-xpräscntcniéen Olgan 111 1111111119111)». 'Xußudem aus. der Mitte der demokcaxkfcben Versammlung hemab ein ständiges Organ zu schaffen, das an dsr Bildung dex: Regie- 71-n;_,sx;e*wxelt auf den erwäbnjen Grundlagen m1t1uarbe11111 hat. Wenn d1e bürgxklicb-n (Memente in die Regiexung eintrewm 11185 «1111111111911411 7115115, 13136 rcbräwnjanve Organ d1-1cb 11119er. [„ckck :"Kertr'exxer zu rerbolxständüyn, die fich vorwenkigetwcisé 111 der !!!-"111152113711 b:fi11den. D*? 916119111119 111111) 131111 c-beu eWäbr-ten O gan g-FMübe-r _veraniwyUlicb skin. Dkk Veéxfcxmwbma beäuftragt 13116 3131111", 5 NöUchbex zur iinVLIJÜMiÖLU Verwck1111ck111111 der 2111111111“; der NLJÜCTUKJSZLWUU auf dcn angcgkbenM «111111119111 zu CMLlU-U'x.

Auf den Vorschlag des Vorsitzenden beschloß die Ver- sammlung einstimmig, die Besprechung nicht wiedßr zu er- öffnen, und nahm die erwähnte Entschließung mit 829 gegen 106 Stimmen an.

Schweiz.

Die Internationale Gewerkschaftßversammlung in Bern hat gestern laut Bericht des „Wolffstben Tele- nrapbexrbüxos“ den Beschluß gefaßt, (111 die Regiemngcn der kriex111'111121113211VöTk-31 dlls Ersuchen zu richten, der Arbeiterklasse jm Friedcnönértrage ein. Mindestmaß von Schuß 111111 Rechten zu fiebern, das in 1111en Ländern dunkgeführt werden muß. Danach [Men 111 dem Friedensverwag Veßimmungen zur Sicherumx der reizüalqkeit, des Koalitionsrechles und zur Durchführung des rbeiterschußes aufgenommen werden. Die Versammlung hält den Friedensvertrag, der den Weltkrieg einmal beenden wird, für' den geeignetsten AuMangspunkt für ein tatkräftiges Zusammenwirken der Völker auf dem Gebiet der sozialen Neu- qestaltung, und stellte in dieser Frage eine Reihe von Leit- 113211 auf. Die internationale Vkreiniaung für geseleicben Arbeiterschuß in Basel ist im Friedensvertrag autsbrücklick) als Organ zur Durchführung und Förderung des inter- natkomüyn Arbeiterschußes anzuerkennen, das von ihr unterhaltene inler11a11on-112 Arbeiteramt hat aUeH sozialpolitische Material zu sammeln und in den drei Hauptsprachen herauszugeben. Diese Leitsße wurden einstimmig angenommen. Die Ver- sammbmg erwartet von den Regierungen 1111er an den Friedensverbandlungkn teilnehmenden Länder, daß zur Fest- seßung des sozialpolitischen Teiles der Friedenkvereinbarungen auch Vertreter der Gewerkschaften jedes Landes zugezogen werden. Mit der Ammbme diescr Entschließung waren die Geschäfte der Versammlung beendet. *

Bulgarien.

Auf Grund eines Beschlusses der Regierung wbb die Sobranje für den 15. Oktober einberufen werdsp, das ist 13 Tage vor dem für die Eröffnung der ordentlichen Sesfion festgeseßten Tage.

Wir wiffen niébt,

Amerika.

Nach einer Reutermeldunq hat der Präsident-Wilson die Kriegssteuerbill unterzeichnet.

_ Die parlamentariYche Gruppe der argentinischen Sozialisten hat der lgence Harms zufolge beschlossen, Ähre Mandate niederzulegen. 1a der Bruck) mit Deutsch- land beschlossen worden sei, ohne daß die Sozialisten zu- gestimmt hätten.

Kriegsnachrickxten. Berlin, 4. Oktober, Abends. (W. T. B,)

NUf dem Schlachtfeld in Flandern sind die Engländer auch bei dem heutigen Großangriff nur-„etrva 1 11111 1191 'in, unsere- Abmebrzone*-zw11chen, Poelkapel1e *und Gheluvelt' eingedrungen. ' Besonders“, xrbjjtert ;wrrd" noch,“ Ustl1ch7 -von"'Z'o:n 11 Gb??? 'uüd" westlich.). von.V-_e c e_1a er e -.-g„ekampft.-F m lthxon den anderen Fronten ist nichts Besonderes ge-

? e .

Am 3. Oktober gelang es uns, troß sjärkster feindlicher Gegenwirkung unsere vorderste Linie an der Straße Menin_Ype_rn vorzudrücken. . ,

Die Engländer feßten den Tag uber thre plonmaßigen Trommelfeuerüberfälle auf unLeren Stellungsbogen um Ypern 10,"- Üe sich genen Abend zwi chen Poelkapelle und Zandvoorde Wlkdeklwlt zu'stärkstem Feuerorkan steigerten. Besondersuplan- maßiaer Beschuß richtete fich gegen Zonnebeke. Auch wahretzd der Nacht hielt vom Westrande des Youthoulster Waldes 1312- zur Lys, besonders östlich Ypern. stät ßes Feuer an. das am Oktober 5 Uhr 45 Vormittags auf der ganzen Front oon

MMILlaare bis zum Kanal von HUÜLÖkks schlagartig in

wckbesten Feuerwirbel überging und ununterbrochen in größter Starke andauert. Hier erfolgte am frühen Morgen der er- wgriete nene feindliche Großaugriff ge-gen den ?,)pernbogen. Dl? Flanderyschlacht ist wieder in voUem Gange.“

Am? 111111111) des Kanals von Hollebeke bis zur Deule stAgerte. 1ch d1e Feuertäligkeif.

Jex lebhafterem Feuer an der Arrasfront wurden U0kd01111ch Vermelles und südlich Monchr) starke feindliche Patrmnllenpunter 111111111211 Verlusten für den Feind abgewiesen. Ztärkereg sener in Gegend St. Quentin verursachte in der Stadt neueKZRränbe. An der Aisnefront steigsrte sick) gegen Abeub das 252112": (111 ber Laffauxecke 11115 111 Gegend Brave JU 6819112112 91131381: Heftigkeit. “Ju Gegend Braye kehrten unsere Pajromllen, dée bis zum zweiter“. fsindlichen Graben voxgebrungen waren, mit Gefangenen zuriick. 211111) südöstlich NEWS ÖTLMM mir Gefangene ein.

139111111) 1391" Maaß blieb nacb den abgeschlag-snen „111131- re1chen „1211151141111 Gegenanariffén da?: feindLiche FeUer lebbaft 11737) sMAkak 1161) von 8 11111130 Abends zu größter Stärke. HWrauf ejfowten mixderum starke Angriffe BLS Gegneks 111 lief gegxiedertén „5121211211 11111211 uns.“.re dortigsn 11011 gewonbknen Graben. S1? wurden im Sperr- und Maschinsugewebrfeuer 1§n1er schweeren VerlUsten abgewiesen. An einer Stelle vor- 11b§rgebend Ungebrunßener Feind wurde 111 sosorTigem (Hegen- 11015 gcmorfxn. DW SteUung ist restlos in unserem Besitz. DW ZZhl dor"(Hefa1111e11en, die, 111 unserßr Hand blieben, bat sick) auf 170 erhbbt; Die Vsrluste des Feindes sind anfzcerotdentlick) schwer. Zw1schen Mags und Mosel seßte Nachmittag§ au? urzfere Stellungen_ westlich Vont-1'1-M9usson plößlich starkes femdlicbes Feuer em, das jedoch gegen_m111ag wiedbr abfsaute.

_, [Jm Oste11 steigerte sich zeilweüe die Artilleriejätigkeit 1111101111) der Dünn nxxd am Zbrucz. 2111 der Suczawa wurden femdbcbe Vorposten trotz heftiger Gegenwirkuna um etwa ]. Ktkometer znri'tckqsdkückt. Am Unteren Seretk) drangen Sturmtruppéx 1151111111) Maximmi in die fEinblicW S1eÜung ein, spretngen femdbche Minenwerfer, fügten dem Feinde starke Verluste zu und kehrten mit Gefangenen und Maschinen- gewehren zurück.

An der Oberen Donau war die ArtiÜsrietäiigkeif zeit- weise lebhafter.

Berlin, 4. Oktober. (W. T. B.) In der Nacht vom

2. "zum 3. Oktober haben feind11che Flieger in zah1reichen Flugen Anariffe auf das deutsche Heimatsgebiet versucht. Irgendwelche Ergebnisse haben die Angriffe nicbt gezeitigt. Ein feinblicbes Flugzeug kam bis 111 die Gegend vor1 Stuttgart und warf Über Feuerbach 6 Bomben ab, die gxxxmgeg SacMchaden. aber keine Verluste veruxsacbteN. Die offene "L-„tadt Frankfurt a. M. wurde von etwa 10 “Fliegern (1111129111911, die aut.": südlicher und westlicher Richtung auflagen. Dte meinen der abgeworfenen Bomben fielen wirkungleos außerhalb der Stadt nieder. Im Stadtbereich wurden bisher 13 Einschlagsteüen gszäblt. Die Bomben fiean meistens guf Maßen und offene Pläße. .Der angerichtete Sachschaden 111 gemug; 5 Personen wurden leicht verlth. Tote sind nicht zu beklagen. Das lothringische Industriegebiet wurde von zahlreichen Angreifern heimgesucht, die jedoch wie grwöbnlick), bank unsersr gut durchgebiidytsn Abwehrmaßnahmen nur wenig Erfolg hattEN. Biß 111 die Gegend von Dortmund vorzudringén, gelang wiederum nur einem feindlichen Flieger. Er warf boxt auf die Vabnsttecke Dexstfeld_Dortmu11d-Süd 6 Bomben ab, die den Bahnkötper beschädigten. Bei diesem An- riffwurde eine Person getö1et. Zeigt der Angriff auf das west-

älische Industriegebiet erneut, welchen Wert die Gegner auf die

Vernichtung dieses Hauptfißes unserer wi-1schaftlichen Stärke legen, so zeigt er andererseits, daß der Heimax daß von unserem Heer geba1tene feindliche (Gebiet (mä) gegen Luftangriffe Schuß und Bollwerk ist. Eines. der feindlichen Flugzeuge, die in der Nacht vom 2. zum 3. Oktober Frankfurt angegriffen haben, wurde auf dem Rückfluae durch unsere Abwebrmaßnabmen zur Landung Nezwungen. Der Insasse war ein Maréclml] de Logis. Anariffe einzelner feindlicher Flieger (111 der Nacht vom

2. zum 8. Oktober) richteten sich auch gegen Rastatt, Baden- Baden und Tübingen. Auf 0113 beiden ersten Orte fielen drei Bomben. Sie richteten glücklicherweise nirgendS Unbeü an, außer in Tübingen, wo durch erbrocheue Fensterscheiben einiger Sachschaden entstand. Wechen Zweck die Franzosen mit diesen Angriffen auf offene dkutsche Städte verfolgen, ist nicht ersichtlich.

Die neuen Fliegerangriffe auf offene Städte West- de11xsch1ands Haben zwar keinen 1ni1itärischen Schaden hervor- gerufen, beweisen aber von neuem, wie stark die Notwendigkeit für Deutschland war, die „Basis der feindlichen Flieger möglichst weit zmückzudrängen. Hätten die F1iegsr der Entente: beute die _ Maas-Linie oder Belgien (1121 Basis für ihre Angriffe, so müßte damit gerechnet werden, daß nicht nur dLr Westen Dcuisch1ands, sondern 11Uch das Herz des Landes den Bomben der feindlichen Aeroplane guggeseßt wäre. Wie groß das Bewußtsekn für die Notwendigkeit einer nabe gelegenen Basis auch bei dem Gegner ist, beweisen die „Daily News“ vom 26- September. Das Blatt schreibt über den Luft- angriff auf London vom 21. September: . „Was die geforderten Vergeltungsmaßnahmen anbetxifst, so rechtfertigt nichts die Annahme, daß diese Erfolg haben werden, und ebensowenig können Gründe für „einen Vor- schlag befgebmcbt werden. den jeder ansjändtg denkende Mensch mit Abscheu von sich weisen wird. London muß fick)

damitfinden, daß es ein unfehlbares Mittel. gegen Luft-

angriffe augenblicklich n1cht gibt. Die einzige Möglichkeit für, eine wirksame Verteidigung 111291 in dem Uebergangader ,.bel- „gischenxKÜste-[in-unsyren 'Bési .“ . , _ __ 1au§“*"dém “England?" die “=. f(andktscbe . Küste * besrßen *zu 'muffen *glaubt, ist eS für Deutschland eine unabweißltche Forderung der nationalen Selbstverteidigung, daßfBelgtenv-in Zykunft nicht mehr in die politische und militär1sche Abhangigkett der Ententemächte gerät.

GroßesHaupiquartier, den 5. Oktober. (W. T. V.)

Westlicher Kriegsschauplaß. H'eereßgruppe Kronprinz Rupprecht. Ein Schlachttag von seltener Schwere liegt hinter Führern und TWPPLU der 4. Armee; er wurde bestanden! Vom frühen Morgen bis in die Nacht währte das Ringen das durch wiederholte englische Angriffe aus der Gegendnordwesilick; vonLangemarckbissüdlicbderStraßeMenin_Ypern(151(m) immer von neuem entfesselt wurde. Unnnterbrochen wirkten

AUS ;.-demselben- Grunde,“? - englischenLDamPferH"'„Ksudab Castle“ (3885 B.-R.-T.).

die Artilleriemaffen mit äußerster Leistung von Many und (Beschuß in das Gelände, auf dem sich die erbitterten, hm und her wogenden Kämpfe ber Infanwrie absp1e1ten. _ _ Brennpunkte der Sch1ach1warenPoelfavelie, d1e e111zelt12_n Höfe 3 ]M Mstlich von Passtbenbaele, die Wyg-kreuze, 1111- 1111) 11111) südöstlich von Zonnebefe, die Waldxtücke we1111ch von Becelaere und das Dorf Gbeluvelt; "uber diése Linie hinaus; konnte der Feind zwar bomber- gehxnd vorerngen, 5611) sich unter der WUcht, unserer Gegenangriffe nicht behaupten, obwohl ec " bts 211111 späten Abend dauernd fr11che Kräfte 1119 FLULC 1115119. 31521: Gewinn 13931 Engländer bcsckzkcänkt 115.) 1011111 (111s_c_1n€r1 1 bxs 11/2 11111 ÜLfEU Streistn von 2208115112116 Über die ö1t1xchen AUS- läufer bon Zonnebekb 11111) 11111911 der (3011 11011 111111) 211913112 fährenden eraßs. Dies Dorf 17"! 81321119 11114: ÖKB !)211; 1.771- käxbpfte (1511911113211 vol] in unsexsm 24.8113. _. _ T1? b11111aen Verluste byr 2111111161111 2315111911811 _ 111111- 5911951“; 211 WÜWÜ (1119111 beim Fkübungriff aufde1S11)lac1.)1fkont 111198143131 » werden übereTn111111mc-nd 0.26 s-zbr bock) 112111211121. ZWS (11112 Zusammenwirken aller unserer Waffen 1311121112 UUch 13121211 aewaktigen Stoß 13721“ Engländer 311711 ZUsQWMLn- 1:-rechen 1101: dem Ziels,. das 1319129- Mal 1111111, wie _bkbabptet werben 111117), 27.-g, somwern unxweifelkmst recht 111211 geyteckt W111: Tax: Heldentuxn ber 521111111211 Trupper: in Flandern rmrd duxck) Nichts Übertxoffen.

erre-Mruppe Dsujscher Kronprinz. Auf dem Ostufer der Maas führten die Franzosen

Abend?: einen neucn stax'ken Angriff _ " den ' 12. binnen drei Tagen am Nordhang der. Hohe _344 östlick) von Samogneux. TagSÜer be1e11ete henrges

Feuer, vor dem Vorbrecben zum Trommelfeuer ge- steigert, den Skurm ber französischßn 1111111? vor, die von den kampfbewäbxlen Würkxembergexn fast 1111211111 zurückqe§chlagm wurden. 9111 6111113111211 Stellen wurden Gkgensxöße erfoxderlxcl); sie brachten zaereicHe Gefangene in unsere HMD.

Auf dem östlichen Kriegssägauplaß

keine größeren Kampfßandlungen.

Mazedonksche Fwnt. - Jm Becken von Monastir und im Cerna-Bogen war die Gefecht§1ätigke1t lebhafter (119 in den leßten Tagen. Der Ekste Generalquartlermeffter. Ludendorff.

Oefxerreiäßfcb-ungacischer Bericht. Wien, 4. OktObLk. (W. T. B.) NmtlTM wird 11eme1bet: Oestlicher Kr1egsschauplaß und Albanien. Unverändert.

Italienischer Kriegsschauplaß.

Die Kämpfe im Gabriele-Abschnitt ließen gestern nach. Der Vortag hat uns 6 italienische Offizikre, 407 Mann uud 2 Ae'a-“zte 1115 Gsfangene e*mgebracbt. 11n121e F1xcger s(boffen Z feiudliche F111qzeuge ab. , [__

An der Tiroler Front keine beJond-xren Ere1gmne.

Der Chef des Generaismbes.

Bulgarischer Bericht.

Sofia, 4. Oktober. (W. T. V.) Heeresbericbt. Mazedoniscbe Front: Auf der ganzen Front schwaches Artiüeriefeuer, welches etwas lebhafter gegen Anbma': der Nacht wurde. In der Umgobung der Struma-Mündung westlich des Dojran-Sees Würde eine feindliche Aufklärungs- abtcilung durch unser Feuer mrjngt. Im Stmma-Tal Patroniüemätigkeit. Südlich von Serres schoß Lßutk-ant Eschwege im Lufikampf seinen 161832911217 ab. Das femdliche Flugzeug fiel in F1ammen hinter uvseke SteÜung. Rumänische Front: Im Westen von Tulcea und östlich von (Galas Artilleriefeuer. Bei Jsaccea wechjel- seitiges Gewebrfeuer zwischen den Posten.

Türki1chex Bericht.

Konsiaminopel, 3. Oktober. (W. T. B.) Amtlicher Tagesbericht.

Euphratfront. Vier feindliche Vanzerautomobile ver- suchten gegen unsere Stellungen vorzugehen, wurden aber von unserem Feuer überrascht und zurüqurtrieben. .

Kaukasusfronj. Zwei russtsche Kompagnien, du: im rechten F11'1ge1absckmitle emen Ha11dstreich gegen unsexe Gräben unternehmen wolken, wurdxn durch unser Feuer unter Ver- lusten zurückgetrieben.

Sinaifront. An verschiedenen SteUen der “FMK lebte dos ArtiUetiefkuer auf. 511111 iinkeUFlügel kleinere “usammen- stöße mit fuinblicben Kavalleriepatrouillen. .

An den übrigen Fronten keine wesentlichen Ereigmffe.

Der Krieg zur See.

Berlin, 8. Oktober. (W. T. V.) Neue U-Voots- erfolge im Aermelkanal und in der Nordsee: 4 Dampfer, 1 Segler, 1 Fischerfabrzcug, darunter ,drei bewaffnete Dampfer und der neue 1nq1ische Segler „Inde- ;pendence“. Von den drei'bewaffyeten Dampfern fuhr einer kunterk f1*anzösi-scher.Flaage,'--e1n“*andéker mar vom Aussehen des

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

London, 4. Oktober. (W. T. B.) Die Admiralität meldet: Das Kriegsschiff „Drake“ wurde am Dienstag morgen an der Nordküste von Irland torpediert. Es er- reichte einen Hafen und sank dann in seichtem Wasser. Die Explofion tötete eincn Offizier und achtzebn Mann, die übriaen wurden gerettet. „Drake“ ist ein Panzerkreuzer von 14300 Tonnen.

Rotterdam, 4. Oktober. (W. T. V.) Der „Maasbode“ meldet: Der amerikanische Segler „Hilda M. Horton“, der englische Dampfer „Ravensworth“ 1801V.-_T.), die Schlepp- dampfer „Esburg„ und „James Neid“ smd gesunken, der amerikanische Schoner „Emma S. Briggs“ (294 B.-T.)

wurde verlassen, dcr Schleppdampfer „Arion“ ijt