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bruar 1916 (REVL. S. 89“) ist für die folgenden Unter- nehmungen die Zwangslverwaltung angeordnet worden.
575. Like.
Erbanteile' Der Erbaniexl dcs ira-zösiscden Siaatéang-kötigen Hiwicb Viktor Emil Meßgkr, Pthffkk in La T10uche bei Gr noble, am 'Kactiaß d-r am 27. Fsdruar 1913 Versiorbenen Witwe (Fugen Hin ich 217-7594, St-iante Kaibatira Henriette 0-6. A-dog1st, in Straßburg (Zw nggverwaiwr: Exzellenz M nd [. U--tetstaat;1€fr bit 0. D., in Zrmßbarg.)
Straßburg, den 3. Oktober 1917. Ministerium für Elsaß-Lothringen. Abteilung des Innern. I. A.: Dittmar.
Bekanntmachung.
Auf Grund der Verordnungen, betreffend die zwangs- weise Verwaltung französischer Unternehmungen vom 26. November 1914 (REVL. S. 487) und vom 10. Je- bruar 1916 (REVL. S. 89) ist für die folgenden Unternehmungen die Zwangßverwaimng anaeordnej worden.
576. Liste.
Vermögenkmassen: Das Zeiamie im Inland:: befindliche Ver- mögen des fxanzösischen Staat-angebötigen Viktor Kolb, General a. D. in 111911th s/S. D-e zu dem Gcsamwerwögen gehörenden Gtundsiücke in Matkoishsim, weiche duxch Ersaß des Herm Reichskan-ich Vom 4. August 1917 111 „J 7 4124 unter Liquidation geitei]! worden snd, werden von der Vojstkbkvd an- geordneten Zwangsvsrwawung kiwmit ausaepommkn (Zwangs- vera alter: Rechtsanwait C amel in Schlenstatt).
Straßburg, den 3. Oktober 1917.
Ministerium für Elsaß-Lotbringen. Abteilung des Innern. I. A.: Dittmar.
Bekanntmachung.
Die auf (Grund 185 § 1 ier Bkkamtmackuna Vom 23. Stv- txmber1915, bksk. die FCrpbc-ltasg nnzuvUäYsiskr Peasonkn kom Hadel, unter d-m 31. Iult 1917 Vek1ü,11k Unte.saqupg der Foxt- iudtur-g des Hwe-benixdes dcs Kmhct-ibesißms Theodor Ernst Wtcavaß Von bkkk wird wieder aufixedoben.
Krakow (M*cki.), dm 6 Oktobér 1917.
Dkk Mogisfxai. (S tk 11 ck.
Bekanntmachung.
D-m O'i'i., GewüW und S*."rdituchtdändler Maxin": Kor- nelius Ickobu- Kerstens, wobnaakt 11er, Zwingiiijraßx 115, witd qui (Grund de: Buydos e:!w rot!"; 11ng WM 23 (?'eptemixer 1915 der Handel mit O“st,G-müs-“ und T-Üdirückyten untersagt Ui“tk"k 'In-fe lkgmg d ! Kosm] d-*s-s Vexfaiuenk.
Bxkn en, den 6. Oktri'er 1917.
De Poiizckdixektion, Abt. 1. Steengrafe.
Königreich Preußen.
Seine Majestät der König haben Aüexgnädigst gewht:
dem Di'eklor deß Vweins Teuscher Jngerienre, Rxg'e-
fun.,SbaUm-Usti-k a. D. Ticdxick) Mpner in We'linÖeerstroße den C1101'0k19k als Banat zu oe'wxhen
Seine Mujestäj der König baden AUergnädigst perubt: den Schwestern Rosa maxx) Ot orm Alexawdm Ida Bertha HUM ne- Si-qriod Edni) Herwig und Elisabetb-Charlotte xib'arie Enxma Alixandrine Burghardt) Venie Grußdorf in Kiel, Stteitöcmer des verstorbenen Korvettenkapitäns (Hünxher Emanm-i Emil Max Otxo von Zerboni di Sposetti, den ;Ohel unter dem “,Namen von Zerboni di Spoietti zu ver- et en.
Ministerium für Handel und Gewerbe.
Der bisherige Obermaler der Königlichen Porzellan- manufaktur Lana ist. zum Malereivoxsteher bei der Königlichen PorzeUanmanufaktur m Berlin ernannt worden.
Bekanntmachung.
Gemäß Z 46 des Kommunalabaabengeseßes vom 14. Juli 1893 wird „hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß das st-yerpflrchnqe Reineinkommen der Königsberq-Cranzer Eisenbahngesellschast für das Rechnungojahr 1916 140 000 M* beträgt.
Königsberg, Pr., den 8. Oktober 1917.
Der Königliche Eiienbahnkommiffar. I. V.: v on Szymanski.
Bekanntmachung.
Die Eheleute Yeter Bieler, hier, Gosenburastraße 2 wohnhaft, denen du ck Vexiugung vom 30. Juni d. I. jeder Handel mit Nahrungs- und Genußmittel" und drr Betrieb der Drogerie unter- sagt wxroen ifi, find dum Handel wieder zugelassen. - Die Kosten der VeröffeUiichung dieser Bc!ar.ntmachung haben Cheleme Bicker zu tragen.
Barmen, den 6. Lkiober 1917.
Die Polizeivexwaliung. I. V.: Köhler.
Bekanntmachung.
Dem Wirt Johann Schulz, Arnoldstraße 2 wohnhaft, ist durch Varfügung der PoliSiVSrwaitung vom 19. September 1917 jeder Handel mit Na rungs- und Genußmitteln und 1onfjigen Gegknsiänden des täglichen Bedarfs untersagt worden. Gestattet bleibt ihm lediglich die Abgabe von (Ge- t-änken in seiner Wirtschaft. - Die Kosten der Ver- öffentlichung hat der Betroffene zu Tragkn.
Barmen, den 6. Oktober 1917.
Die Polizeiwarwaltung. I. V.: Köhler.
.___-
Bekanntmaéhung.
Gsmäsx § 1 de': *I“)[indesraké'wkkordmmxx vom ZZ-Skbtkwbkr1915 [3152 ich dem ck81er ('I-:Nit “(ip in Norrborn “OM Handel mit N-brunqßmit *in wßi'kn 11 zuv-riä'fizkeit untersagt. »- Die Kosten dieser Bekayntmachung dax K 17 zu tragen.
Bentheim, den 26. Septembkr 1917.
Der Landrat. Kriege.
Bekanntmachunc.
Auf Grund der BundesratSVekcrdnuna vom 23. S-piember 1915, betr. Fernbaituna u-vzuverläsiigar Personen von Handel (Reich- Gei-vdl. Seit': 603), ist durch waüauna vom beutiwn taae dem Bäcker Wilhelm Duwendag und dkffen Cbef-au in .net-Erle, Bismarcknraße 186, ker Handel mtt Backwaren und die Tätigkeit als Bäcker untersagt worden. - Die Bekannt- machungskosten haben die Beitoffxnen zu tragen.
Buer i. W. den 8. Oktober 1917.
Die Polizeiverwaltung. Ruhr, Bürgermeister.
Bekanntmachung.
Gemäß § 1 Abs. 1 und 2 der Verotdnuna des BundeStat] vom 23. September 1915 (REVL S. 603) über die FernbaltunÖ unzu- verläistger Personen vom Haudel babe ich der Ehefrau des ustav Clees, Elise geb. Lampenscberf, geboren am 2. September 1873 in Hilden, hier, BiStnari'straße 77 wobnb'aft, die Auaübung des Handels mit (Gegenständen de] taglichen Bedarfs und des Kriegsvedarfs für das gesamte Reicthediet verboten.
Düffeldorf, den 4. Oktober 1917.
Die Polizeiverwaitung. Dcr Oberbürgetmeister. I. V.: Dr. Tbelemann.
Bekanntmachung.
Dem Händler Karl Schulz, bier, Lebuser Mau-ii'tkaße Nr. 12, ist auf Grund der Bundeskaiéverordnnng vom 23. September 1915 der Handel mit Gemüse und Obst wegen Unzuverläsßgkeit
untersagt worden. Frankfurt a. Oder, den 5. Oktober 1917. Die Polizeiverwaitxmg. Dr. Trautmann.
„._.-«_.-
Bekanntmachung.
Dunk fecbtsktäfxigen Bescheid vom 15. v. M. ist der Cbefyau Auguste Vrünig, geb. Strebe, Hannover, Alte Döbrener. straße 3, der Handel mit Mijcb auf Grund des § 1 der Bund-s-atsverordnuna vom 23. Seytember 1915 unter1agt- *- Die Kosten dixser Bekavujmzchung tragt die Genannte.
Hannoder, den 4. Okwber 1917.
Städtksthx Polizeiverwaltung. F i n k.
Bekanntmachung.“
ka Kobier-bäpdixr Paul Höckendorf, Me!, Lanansegen 19. wird die-rmit auf (Grund der Verordnung des Vundeöwts zur Fern- baltung Unzuv-Üäéfizer Personen vom Handel vom 23. September 1915 w-gen Unxuveriässigkcit der Handel mit Gegenständen ("LS jägiichcr- Bedarfs, insbcsr-ndere mi! Feuerun Smate. rialien untersaat mit der Maßgabe, daß ders-lbe sein eschäft mit Beginn des 10. Oktober 1)- Je. zu schließen und die Kosten des Veviabrevs zu tragen hat.
Kies, den 4. Oktober 1917. . Siädjische Polizeibehörde. Dr. Pauly.
(Fortseßung des Amtlichen in der Ersten Beilage.) “
Yiaztamtriches.
Preußen. Bexiix. 11. Okwber 1.917,
Der Bundesrat v€1sammeite sick) heute zu einer Vou- sißuna; vorher hi-lten die ()mit-mien Ausschüsse für Handel und Verkehr und für „Justizmesen, der Ausscßuß für Handel und Verkehr, die vereinigten Ausschüsse für Eisenbahnen, Post und Telegrapden urrd für das Landbeer und die F.s1ungen die vereinigten Ausschüsse sfür das Rechnungswesen und für das Landbeer und die Fetungen sowie der Ausschuß für Justizwesen Sißungen.
Nach ,einer Meldung des „Wolffschen Teiearaphenbüros“ hat der hiefige peruanische Gesamte dem Auswärtigen Amt eine Note übergeben, worin der Abbruch der diplo- matischen Beziehungen PeruS zum Deutschen Reiche mitgeteilt mud. Gleichzeitig hat der Gesandte um ZusteUung seiner Pässe gebeten.
Aus- und Durchfuhrverbot für Waren des 8. Abschnitts des Zolltarifs.
Durch die Bekanntmachung vom 10. Oktober 1917, be- treffend das Verbot der Aus- und Durchfuhr von Waren des 8. Abschnitts des Zolltarifs (Geflechte und F1echtwaren (zus pflanzlichen Stoffen mit AUSUahme der Ge- spmstfasern), in dieser Nummer des „Reichsanzeigers“ smd folgende Bekanntmcxchtxngen über Aus uhr- und Durchfuhr- verbote erseßt, soweit sie Waren dieses bschnitls zum Gegen- stande haben:
Nymmer _des Reichsanzetgers
Bekanntmachung vom 18. Januar 1916, Ziffer 1 . 15 „ „ 5. Amit 1917 . . . . 83.
Im übrigen ist zu der Bekanntmachung noch folgendes zu bemerken:
Zu Ziffer 111. Die bi-r penannten Gcgenßände sind von dem Verbot unter Ziffer 1 aUSgenommen. Dagegen unterlregen auch sie :uireffendenfans allgemeinen Ausfuhr- uudffDurebYubrverboten, wie dem für Uniformstücke, Heeres- auörustungSstucke und_Teile daddy), vom 24. November 1914 („Reichs- anzeiger' Nr. 277), fur Geräte mw. zum Gebrauche bei der Kranken. pflege und in Laboratxnien uiw., vom 1. September 1915 („Reichs. anzeiger" Nr. 206), fur Waren, zu deren Herstellung Kupfer, Zinn, Aluminium, Blei, Antimon, Nickel, Zink usw. Verwendet worden sind, vom 22. Oktober 1915 (.Reicbßameiger' N'. 251) und 4. Juli 1916 („Reichsavzeicxer' Nr. 156), für Waren in Verbindung mit Kautschuk oder Regenerat, vom 21. Juni 1916 (,ReiäzSanjeigex' Nr. 144).
Zu Ziffer 17: Dem Ausfuhrverboxe neu unterstellt find folgeude Waren: klusfubrnummer des Statistischen Warenverzeicbnisiei ,
HöllsanTUÜte: ungefärbt, gesätbt, aucb gebeizt oder em...,.......... Geflechte_ aus Stroh, aucb gebleicht, gefärbt (Strob- hander usw.), auch bxndariige - utgeflecbte, zum Zwk'cke der Versendung durcb ., usammenschicben 1:1 ewe hntäbnlicbe Form geercbt . . . . . Eeflech1e aus Bait, Baumwurzeln, Binsen, Ginsier, (?ras, ?oizwoüfii, YFmbYÉtlteDtSFgras, Schilf o.:r an eren 1: anal en in en, au „ bleicht, gefärbt. . . . . . . . . .ch'ge.
_!“
587
Aenderung
. r: und Durchiubrverbots für Waren d 5 des YYsZUUJUQ 188. des Zolltarifs (Maschinen). e
Dur die Bekannimachung vom 10- Oktober 1917, be- treffend Kendenmgen des Ve:bots der Ausfuhr und Dm ch1Uhr von Waren des Abschnitts 18,14 des ?allianfs (Maschinen), im heutigen „Reichsanzeiger“ smd insbe andere folgende Waren dem Aus- und Durchfuhrverbote neu unterxxexlt
n : worde AuUuhrnummem
des Statistischen Warenverzelchni'sies:
6 s ie, Kö e Oberteile) von Nähmaschinen; N bmaTéilt; ndavorxfin('-Senduuaen mit einem Rein- gewicbte von mehr als 5 kx; . . . . . „aus 895auch
896a
K 5 liickmai i-en, Köpfe (Oberteil) von solchen Ma- ur e Lchineu;b Teile davon in Sendungen mrt emrm Reingewichte von mehr als 5 kg „aus 8951) und
8965 lle von Näh- und Kurbelsiickmascbinen; Teile davon Geste iu Sendungen mit einem Neidgewichte von mehr
a19251xg ungebrauchte Maschinen für die Vordezeitung der Ver- arbeitung und für die Spinnerei von Seide . . aus 899a ungebrauchte Maichinen zur Vorbereitung der Gespinst: sürdieWeberei . . . . . . . . . . . aus899b nngebraucbte Webstühle, _auch Schait- und Jacquard- vorricbtungen hierfur. . . . ." . . . . . aus 900 ungebrauckite (Gardinen-, EpiZ-en- und Tullmascbinen . aus 901a ungebrauchteStickmaschinen. . . . . . . . . . aus 901c Pumpen für Metsch-n- oder Tietbetrieb zur Förderung von F1ü1figkriten . aus 903 aus 9061)
aus 897
Maschinen der Buchbinderei, Kartonnagen- und Papier- warcr-beriiellung . . . . . . . . . . nicht besonders genannte Maschinen der Nr. 9061), soweit fie bisher nicht verboten waren . . . . aus 9061) Zu bemerken ist noch, daß die gechß der neu gefaßten Ziffer 11 der Bekanntmachung vom 10. Marz 1917 vom Ver- bote der Ausfuhr und Durchfuhr unter Ziffer 1 jener Bekannt- machung auSgenommenen Maschinenteileldennoch zur Ausfuhr bezw. Durchfuhr verboten find, wenn sie Kautschuk oder Regenerat, Asbest, Glimmer, Mikanit,Kork'oder in einer Sendung mehr als 2 kg Zink, Kupfer, Zinn, Aluminium, Blei, Antimon, Nickel oder Legierungen oder Verbindungen dieser Metalle enthalten.
Das österreichiscki-unaarische Generalkonsulat, erläßt folgende
Kundmachung an die österreichischen, ungarischen und -
boSUisch-herzegowinischen Landsturmpfltchtigen:
1) Alle in dev Jahren 1897 bis 1899 g-bonnep ösje'reickoiichen und upgarjsrben Staatkaogedötigen bezw. bomisch-brz-grwßiW-n LandeSangebörigen we'den in der Zeit vom 20 bis 27. Okwber 1917 eiuer neuerlichen Mustexung unterzogen wuden.
Zu ericbeinen byden ohne Ausnahme alle in den Jahren 1897, 1898 und 1899 Gekonnen, die ihren i1äpdigen Aufenthalt in Groß Berlin, in der Provinz Brandenburg, in der Provinz Sachsen bezw. im Her oatum Braunschweig haben, und zwar in ke! LauWebyinWÉic-n, BejliraSibdnebera, General-Papesnaße.
2) (“Fäwilickor AusweiSOapiete (Reisevaß, österr. oder uxgcw.
A'bensiuwb, Heimx-jsich-m, ein polizeiricbet Anmrideicbein uvd zwei;
bkbörkiicb bcstättßta uvauf..exoge1e Pbotoqtavbien sind WUFUÖUUJM- JM: ha! seij-e Primars- (Z -11ä-digkits-) (Gemeinde ttcdlig «. z;-gedrn u:..d „Mixe 1k1üm11che Exntrzgyngen tn dyn Land-
7§111m111ä136tn kxeduE Rich;.i,.st-.llu:2;4 iiciem K. und K. Eenerai- I'
f„.-r;1„usa1e zu meidxn.
3) ".“-x' (churwiabrgang 1900 ist ejst ab 1. Januar 1918 land- stm-u-dfl-cbti-x. Die im Jahre 1865 Gebwtenen, ric sicb wäbnnd tes Kricq-s roch nixmais einer Muimnnc: unterzoa-n haben, sowie die 1866 Keiormxn, die im Jahre 1916 oder 1917 nicht yachßemusjert wurden, sw?“ vum skfotjigen Erscheinen ju dicier Muit_e- xung vetr-fiicbtet; edenio baben aUe riciensgen sofort zur Munc- tung zu etscb-xénen, die den Gebmtsjabtgäpaen 1567 [7151896411- a«'dö_:en uud im Sknné der ftübrrkn Kundmachunaen der neuexiicben M-nwrunxzspfiM! noc!) nicbt entsprach“; bahcn (d. b. nicht im B 1182 ewes Lindiimmsegikimationsblaktrs 1) K.. iüx die Jadxgänge 1892 bis 1896, bmw. 8 “1". für die Jabwänge 1867-1891 sind).
Die Nachzügier dürfen nach dem 27. Oktober 1917 nicht mehr 561 diesem K. u. K. Genexaikonjuiate ua-Qgemusjert werden. wndern
müffen - erfoxdetlicbenfails zwanglweise - den heimatlichen"
Militätbkhörden kur Nachmusteruna überwiesen werden.
Der Kohlenverband Groß Berlin erläßt nachstehende Verordnung über die Aufhebung des Verbotes, Kohle" vor dem 15. Oktober 1917 zur Heizung von Räumen zu verbrauchen.
- Auf Gxund der Acordnuvq der Lmdeöoentraibebörden über die Errichtung des Koblenverbandes Groß Berlin vcm 21. Anga" 1917 wird für das (Gebiet des Koblenverbaudts Groß Beriin, vamlicb dis Stadikseise Berlin, Cbarloktenburg, Neukölln, Verlmeicbter-bera- Berlin-Schöneberg, Beriin-Wilmexsootf sowie die Lmdkteise Teltow und Niederbarnim, folgendes bestimmt: _.
§ 1. Das in § 1 der Verordnung über die Einirbrankßna dk, Kobienvcrbrauchs in Groß Berlin vom 28. Spvtember 1917 anae- ordnete Verbot, Kohlen vor dem 15. Oktober 1917 zur Heizung VM Räumen zu verbrauchen. wird mit der Maßgabe aufgehoben, daß dem Koblenverband Groß Berlin der öffentlick) bekannt zu gebende ZM“ punkt der Wiedereinicbränkung des Koblenverbraucbs zur Heizung VM Räumen vorbehalten bleibt. *
§ 2. Die Verordnung trüt mit dem 9. Oktsber 1917 in K!ask-
Oesterreich-Ungarn.
Der deutsche Staatssekretär Dr. v on Kühlmann ist- Wi? „Wolffs Telegraphenbüro“ meidet, gestern vormittag in Wien eingetroffen und Nachmittags wieder weitergereist.
- Beim, Ministerpräsidenten Dr. von Seidler wurden gestern nachmittag Unterhandlungen mit den Polen in Gegen- wart deß Finanzministers und des EisenbahnmiukfterS, sowie des Mimsters von Twardowski fortgeseßt. Es wurden dk Forderungen einer neuerlichen gründlichen Erörterung unter- zogxn. Die drxisiündige Beratung wurde noch nicht ZU Ende gefuhrt und wrrd heute nach der Abendftßung des Haushalts- ausschuffes fortgeseßt werden. *
Großbritannien und Irland.
' Die englische Regierung hat „Tidens Tegn“ 31110192 dieser Tage das Handelßabkommen mit den nor- wegixchen Importeuren von Kolonialwaren fekündlsk Die ündigungsfrist beträgt drei Monate. Die es ist W dntte HandelSabkommen, das von England gekündigt wird-
Frankreicb.
Die Internationale Parlamentarische Versamm- [ung hielt vorgestern in Paris im Senatsgobaude ihre zweite Si'ung ab und erörterxe das Programm für die Londoner Versammlung vom Mai 1918. Nach einer Meldung des Neuterscben Büros“ wuxden als Taa-Eprdnuna für diese F*olaende Gegenstände angeießt: 1) Ruckvetftcherungen; 2) Ver- allaemeineruna des „Systems Taylor; 3) Zollwesen nach dem Kriege und Orgamsteruna des Kamyfes gegen die deutsche Handelsspionage; 4) Schaffung eines internationalen andels- “xmenverzeichniffes; 5) Doßßuschkffabxt; 6) Spezia ifierung der Industrien in den verbundeten andexn zur Vermeidung des Wettbewerbes unter ihnen; 7) Embelllichkeit der Geseß- gebung in bezug uuf industrielles und geistiges Eigentum.
_. Die Abgeordnetetikammer seizte vorgestern die Be- wrechung der Jnterpellattonen wegen der Versorgung
fort. Nach den Lyoner Blättern griff d-r Abg. Tissier die Regierung wxgen ihrer Haltung zur Landwiztiebaft an und sagte, es fehle an Maschinyn, Arbeitern und „Dungemitteln; da der U-Bootskrieg die Einfuhr von Ammoniakmtraten verhindere, müsse man fie in Frankreich herstellen. Der LandwirtickvaftSminister David er- uzxdexte, der MunitiortSminister werde der Landwirtschaft Ntirate reichlich zuweisen. Per VersorgungSminister Long erklärte, Mehl bxanspruche weniger Frachtraum ais Getreide. Das Wicknigste sei jBk- his zur nachsten Ernte durcbmbalten. Die Einfuhr mache Schwierigkeiten, deshalb sei ein gemeinsames Ankauf- und Fracbtamt der Verbündeten gebildet worden. Man strebe danach, die wirtscha?t- lichen und ktiegeriscben Leistungen gegeneinander aukzuglekchen: Frankreich, das schon auf den Schlachtfeldern mehr leistete, düxiten nicht auch die größten wirtschaftlichen Ausiren ungen zugemutét werden. Der Abg. Ferr ersuchte die Regierung, die ösuna dieser Frage nicht dkm Großen Hauptquartier ju überlaffen, worauf der Veriorgung'minister Lona erwiderte, die Regierung sei derselben Ansicht und werde alles tun, sie durchzuseven; fi: rechne auf die Prcffk, um d-m Lande die Notwendigkeit von Eimcheänkungen begrei'lieb zu machen.. Der Krieg werde nur Erfolg haben, wenn das ganze Volk seine Willenskraft zusammenraffe.
- Die Sozialistenversammlung in Bordeaux hat den Antrag der Mehrheit mit 1552 Stimmen angenommen. Der Antrech der Minderheit erhielt 831 Stimmen, derselbe Antrcxg Lmt einem Zusaß gegen die Kriegskredite 118 Stimmen bei 80 Stimmenthaltungen.
Rußland.
, Die neu gebildeieRegierung veröffentlicht laut Meldung Fkt: „St. Petersburger Telegraphenagentur“ folgende Er-
arung: . Neue Untuben sind im Innern unseres Landes auSgebrocben ir:- ioige der Bewegung Komilows, die, w'ewohl rasch unterdrückt, selbst den Bestand der Republik durch die Umsturzbewegung bedroht, die ße hervorruft. Der Wind der Anarchie webt durch das Land, der Druck des äußeren Feindes wächit, die gegevrevolutwnären Elemente erheben iir Haupt in der Hoffnung, daß die Krise und die Schicksalsschläge, die das anze Land erduldet, ihnen die Ermordung der Freiheit des tussi chen Voxkes erleichtern werden. Es ist eine außer- ordentlich große Verantwortung vor dem Volke, die auf der Voriäufigen Regierung ruht, der von der Geschtcbie die Pflicht auferlegt ist, Rußland bis zur Verfaffunggebenden Versammlung zu lenken. Die B*rantwortung witd erleichtert durcb d-n tiefen Glauben, daß die ertreter aller Schichten des russiicbxn Volkes, geeint durch den ein- muiaen Wunsä». das Vaterland zu reiten uns die Errungenichanen der Revolutaor) [u wahren, 1bre gemeinsame Auigabe verstauen werden, insb-wndere die Regierung zu uuterstüß-n, ihre Mack)! zu stärken und sie feft und fähig zu machen, _durch schdpferiche Arbeit die Lebensfragen des Landks zu lösen und es ohne neuen Umsturz bis zur Verfaffunggeben- den Versammlung zu leiten, deren Einberufung nach der fenen Ueber- zeuaung der Regierung nicht um einen Tag verschoben werden darf. Indem fie der Verfassuuggebeuden er'ammiuna, die die absolute Gewalt _im r111fi1chcn ande bat, die endgültige Lösung al] der großen Fragen uberiäßt, _von denen das (Gedeihen des Volkes abhängt, ist die neugebildete Vorlaufiae Rsaierung dec Anfivt, daß sie nur durch be- barriiche Arbeit in dem Bestreben, die verschiedenen rnticbeidenden Maßnahmen zu finden, die für das nationale Leben maßgebend find, ibre_11'fi'bt_erf-4Üen und den grundlegetidkn Erfordernissen des Volkes, (Genuge 1871... kam“.
Durchdrungen von der Uederzeuguna, daß anein der allgemeine Friede es unsexem großen Vateriande ermöuiichen wird, aUe seine 1chöpf€rischeqn Karte zu entfalten, wird die Reqteturg unexmüdlicb eine tätig“. außen Politik de_rfolgen im (Deifie der demokratiseben Grund- sävk, wie sie von der rusfiicbkn Rewolution verkündet und zu nationalen emacht worden sind, und sie wird den Abichiusz eines aÜgemeinen riedens erstreben unter Aukschl-cß jeder Vergewaltigung. In voükom- m_enem Einvernehmen mit den Verbündeten wird die Reg'erung in aller- Uachsjer Zeit an einer Versammlung der vexbünveten Mächte teilnehmen, auf der sie außer ihren gwöynikchen Abgesandten durch eine Persönliäokeit vertreten sein wird, die das besondere Vertrauen der demokratischen Organisationen genießt. Auf dieser Zusammen- kunft Werden zugleich mit der Lösung der Fragen des gemeinsamen Krieges der Verbündeten unsere Vertreter sich mit den Verbündeten aufder Grundlaw der von der russischen N-volution verkündeten Gylndsäve zu verständigen suchen. Die RegierUng wird alle ihre Kraftekauwénden, um die gerneiasame Sacbe der Verbündeten zu unterstutzen, das Land zu verteidigen und energisäo jeder Unternehmung zur Ecobecun "dez Bodens anderer Nationen und jedem Versuch, Rußland deu illen eines anderen auizuzwingen, entgeaenxutreten, 112115ng wird sick) bemühen, die feindlicb'n Truppen aus Rußland zu
11.
as die Wiederbersielluna der Kampftätigkeit der Armee betrifft, so wird die Regierung den einzigen Weg verfolgen, kek zu befriedigenden Erqebniffen führen kann, den Weg der demo- klakisciien Grundsäse, wie sie der vom Kriegöminister im Namen der Regieruna veaöffentltchte Tagesbeiehl deo Oberkomman- dietendeu verkündet. Die forgiama Auswahl unserer Kom- mandostellen, deren technische Fähigkeiten allen Anforde- kUngen, des modernen Kris -s gewachsen sein müssen und die Rsklizetti?z der Nevublik Erge :nbeat entgegenbringen müssen, ebenso 2111 We uiammenarbeit der Kommandostelien mit den Militär- und arinsvexbanden sowohl an der Front wie im Hinterlande, werden Ye zuvor die Grundlage der Wiederberitellung des Heeres bilden. ikeis Maßnahmen werden die notwendige militärische DiOziplin
wevikbelstellxn, ohne die eine starke Armee nicht bestehen kann. b" Die Erkaärung entwickelt weiter das militärische und sUkiikkUlbe Programm der ngieruna, insbesondere die Herab- Munq der Effektivbestände hinter der Front durch die Entlassung 1er ältere" Goldenen, die nur die Armeekaffe belasien und die in ren Dörfern viel nüßlicber sein können, um die wirtschaftliche Des- Zlkganiiation zu vermindern. Die Regierung wird Preise für die Miike! des notwendiaen Lebensbedarfs fei1ießen. die Betiebungen J sähen Arbeit und Kapital regeln, die Verteilung der Lebensmittel u:"(b Genossenschaften fördern und die industrielle Erkenßung übu- UÜÖ'U "i'd fie ergiebiger zu gestalten suchen. Die Reg erung wird ck Enkxwicklung de: Einrichtung der Arbeitsbörien und der ewerb- w ?" OQiengetichte beitragen und Maßnahmen zur allm blieben LUÜÖÜÜUÖIU Abrüstung vorbereiten, um den unvermeidlichen SUL- diand der Axke'tt vorzubeugen. Was die Agrarfraae anbelangt, kik u"“;“)kk'ixi-etuna der Ansicht, da die Beziehungen der Grundei entümer ia d der Bauern binsicbtli de! Vesikel der Ländm eu von geneMklsäiaitliclsen Aus chüffen geregelt werden können, di“. obne dk? “WWW“! BesiHVer äitniffe anzutasien, slk LM der AUWMUMK
der Ländereien befassen können, um si? zum Anbau taugliche: xu maÖen.
Auf dem G.b:et der Finanzen plant die Regie'runa eine Ceb- '
schafts-xeuer, eiue stufeuwise Steuer axf Gewinne, eine
25mm“ far Luxaxvaun, eine- bssonoew Sience für m'.
nzodilien, Vermehrun aiier indikekten Steuern und in- fudrung mehrerer ' onopole, schließlich Urenae Svmsam- keit in aUen Ausgaben des Staatxs. Die Reaierung
wird Wkiték eie Entwicklung der demokrckti1chen Eivticknunaen auf der .,
Grundlage 'öltlikhkk Seibswerwaltung unter der Auisich: von Regie- rungskommrfimen forts-Zen. Die Regikrung wixd alien Natio-
nalitäten das Recht sug-steben, auf Gryndiaaev, welche die V:r- é: 'affungUEbendc Versammlung ausarbeiten wird, über ihre Zukunit zu '
bestimmen, und wird sogleich einewbesonderm Rat für nanonaie An- Jeiegenbeitkn wähLen, um deren Löiung durch die Vcrfasiunggebende Versammlung zu erleichtern.
Wynn die Regierung sich alle diese Fragen stellt, be reift sie wobl, daß fie sie in dem kurzsn Zeitraum bis zur Vexfaffungggebendxn VersammiUng nicbt säu-tiich wird lösen können, aber d:e Regieruna könn nnr vn'er der Bedingung an ihre Ausfübnma bemnireten, das; fie anf die einhellige Mitwirkung der ganxkn Nation rechnen darf. Zu diesem Zweck und namentlich, um eine enge Verbinduua zwiichkn rer redolutionären Gewalt und den organifietteu Kräften des Landes zu sichern, wird die Regierung die Satzungen eines Vor- iäufiaen Rates der,ru1fischen Republik au€arbeiten und sehr bald ver- öffeytlicben, der bis zur Verf.;ssunggebenden Versammlung sein Amt aus“.!ben soll Und in dem alle Bevölkerungskiaffen Vettreten sein werden. Die Erklärung schließt mit einem Aufruf an die ganze Natron sich eng um die Regierung zu scheuen, um mit ihr an der Verwixklichung der gegenwärtigen Grundprobleme miizuwirkkn, nämlick) Verteidigung des Landes, Wiederberitellung der Ordnung und (Ein- berufung dec Verfaffunggebendeu Versammlung.
- Nach den St. Petersburger Abendblätfern hat der Minister des Aeußern Terestschenko sein'Amt als Vize- prasxdent des Ministeriums niedergelegt, um, wie es heißt, an die (“Z:piße der_Sonderabordnung für die Versammluna der Verbundexen in. Paris zu treten. An seiner Stelle ist dex Mxmster für Handel und Industrie Konowalow zum Vizepräxtdenten des Ministerrats ernannt worden.
e:) H * wird in dieser Gegenwart eroberf. Um Großes gehi's, um alles! Und wenn Du den leizien Groschen dem Vater- landeleibfimrmfelig und kieinbleibi's immer noch gegenüber dem, was draußen im Feld jeder einzelne leistet. «* A ! s o «
fark mii töricjéier Aengsilicbkeié, fort mii „kan “ und „ Aber “,
fort mii Klagen und Zaubern!
Redeä "nicht! Frage nichl! ' ZZ e i ck 11 e *! "7
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- *Der Regi'rungSanzeiger veröffentlicht die Wahl- ordnung, für §rmee und Flotte für die Wahlen zur Verfassun "gebenden Versammlung, die obiger Quelle zufolge 111: die Fronten fünf Wahlbezirke vor- sieht, nämlich estfront, Südwestfcont, rumänische Front, Kaukasusfront, ?ordfront einschließ1ich-Truppen in Finn- land, ferner zwxi Wahlbezirke für die russzichen Truppen in Frankreich ,und auf der Baikan-Yalbinsel; die Marine, wird in,- zwei Wahlbezirke, Ostsee uud Schwarzes Meer, eingeteilt. ,- Jm übriaen Rußland nehmen Militärpersonen in gleicher Weiss an den Wahlen teil, wie die anderen Bürger.
". In deq Sißung des juristischen Ausschusses bei der Vorläufigen Regierung. der der Generalgouverneur ,für Finn- land Nekrassow. bcimohnte, wurden die durch den juristischen Ausschuß .des. finnischen Senats außgearbeitetey Geseß- entwürfe über die Form der repub'ltkanischen Re kerung :Finnlands und der wechselseitigen Be“- zie 'U'ngen wischen Rußland und Finnland besprochen.
..-- Da 11 Regierunqsdekret erwartet wird, in dem die Hauytfordertxnaen der Eisenbahner bewiüiqt werden,_ hat der Ausführend Ausschuß, wie „Reuter“me1det, beschlofien, den Streik getern zu beenden.
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.- Spauieu. .
„„Der Präsident von Portugal ist in Begleitung des Miiüsters des Aeußern, einer Reutermeldung zufolge, vor- Zlestern iét San Sebastian eingetroffen und vom König
[.f-ons Wb dem spanischen Minister des Aeußern empfangen worden. er Präsident und der König hatten eine lange Unterred g. ' Schweden.
N chdem der König vorgestern früh mit den Prä rdenten der de en Kammern Rücksprache genommen Hatte, fü rte er Nachw'ittagg dem „Sonska Telegrambyran“ zufol e ein G?TWCÜ mu Professor Eden, dem Führer der FreisLnnigen.
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[ Schweiz. ' .
Die Noiwendigkeit weiterer Kohleneriparmöf zwmgi 317 7 “iner Einschränkung der Atbeit in den Fabriken. WW „'W- 174 * Wearaphenbüro“ mitteilt, faßt das Voi wiUichafoOepgricmxut diesbezügliche Maßnahmen ins Auge, wybei zuglexci) eine allmähliche Ueberführung zu normalen wirlichastirchZn 9397111431? nissen erleichtert werden sol]. Der in dem NLULÜ ',39.i):*-;kgcx=_'3 - vorgesehene Normalarbeitxtaß von zehn S_tnxiden ww?) Z"" '; sämtlichen Fabriken eingeführt, Nachtarbeit 1011 war 17.1091“ in ganz seltenen AuMahmen bewiUigt werden„_ DLL Yewxllmimg - zur Errichtung neuer Fabriken, dic znr Hernellung vox“. „YMMD- material dienen, soll tmr gegeben WLTDLU, wenn dw (5311271911116; im allgemeinen Interesse erscheint.
Amerika.
Die Regierung der Republik Urnguay hat nach einer Neutermeiduna das.“- Parlament um scaieGen-Zhrwigng znr Verwendung der in uruguayischen Häfen iuieknxertxn deutschen Dampfer ersucht. _
Afrika.
.Der Sultan von Aegypten ist nach Londoner Vkijiter- meldungen am “Dienstag nachmittag gestordkn. Der“„Tt.meH“ zufolge wurde dkr Bruder dxs SuitanS, MMW!) 5599.17, zu seinem Nachfolger bestimmt.
Kriegsnachrichteu. Berlin, 10, Oktober, Abends. (W. T. B.)
, In Flandern wechselnd starke Feuertßxigkeit, _am E'Hauwe- Walde östlich der Maas für un!) erfolgreiche ortlickw Infanterietämpfe.
Im Osten nich1§ von Bedeutung.
Unter Beteiiiaxmg französischer Divisionen Haben die Engländer am 9. Oktober adexmalH durck) Ei“-.".saiz__d2r _Maffe ihres Menichenmaterials, ihrer Artillerie vnd Llnqtixxx-maxcbmen die Emscheidung an der Flandernfront herdeiznsüeren Uer- sucht, die ihnen ihr prahieris-Foer „Sieg“ vom 4. Oktober n1cht gebracht hajte. Auch die evglische Vehauptnng, jeden Tag dcn Bewegungskrieg gegen die deutsche Flandernarwee beg11111e11 zu können, ist gerade durck) *.Hren neuen Angéxfs gegen dic feste deutsche Steklung aufs Klarste widerlegt.“
Nack) tagelangem Zerstörungsfeu-sr seizie am 9. Oktober Morgens stärksws Trommelfeuer ein. (HMM 711er Vor- mittags brachen die tiefgegliederten dicht2n VZQULU' der Engländer und Franzosen in fast 20 ](111 Breite 3W11ch2n Bixschoie und GHLluveit gegen unsere Linien vor„ Schon in die dichtkn AngriFQkoionnen schlug unser vernxwtendßs Sperr- und Abwehrfeuer und riß breite blutige Lucksn m die Reihen der Angreifer, während von unzähligen Pu'rikien aus deutsche Maichinengewehre die Sjurwkolonnen Uikd-Zr- hämmcrten._ Bei ununterbrochener hefngfter iniiixrie- wirkung warf der (Gegner rücksichtslos immer neue Reiswen in den Kampf uvd ließ fie wiedckholt ohne jede Kxäit€ichonung an einzelnen SieiXen bis zu 6ma1 quen unsere Ste-Uungen an- rennen. Den ganzen Tag über bis tixf in die Nacht dauexte der erbitterte Kampf, Durch wuchtige Geaeustößk und un beißen Nahkampie wurden die anstürmendon fe1nd11chen MMM in der Linie Voelkapeüe bis südlich von Gheiuvelt „restlos ab- geschlagen. Bei den wiederholten vergeblichen Angmffe_n gegen diese 13 Kilometer breite Front erlitt der (Hegner aÜer1chwerste blutige Verluste. '
Nur zwischen Draaibank und Poelkapeüe konnie 'die Uebermacbt des anstürmenden Feindes unter gewaltigen Opfern in etwa 1500 Meter Tiefe in dem „zertromnxxlten Triciotergelände Boden gewinnen. Hier verhindert? wfort einseßender Gegenstoß “ede Erweiterung des semdlxchen Anfangserfoiges. Erst sjpät in der Nacht f(auie das femd- licbe Feuer um ein Geringes av, blieb aber auch damx ais kräftigstes Störungsfeuer auf der ganzen Kampszorw liegen. Auch dieser neue Großkampf engiiicdex und fan,:zo- fischer Massen endete mit einem vöUigen Miszexsolg und 69- wies wiederum, wie in den vorhergehenden neu_n Gxoßkampx- tagen an der Fiandernfront, daß auch der stärkste Einsaiz'und die größte Ueberlegendeit an Menschen und Material, nichts gegen die Widerstandskraft der heldenhaften deutsclLen Flandern- armee vermögen. Alien zehn Angriffen, ar) der Fchndexnfront ist jeder strategische Erfolg versagt geblieben und dio Zer- mürbungstaktik der Entente trifft Engländer und Franzosen schwerer am eigenen Leibe als die Deutschen. . ,
Am Abend desselben Tages steigerte sich cm;!) an der AiSnefront das feindliche Feuer zu großer Stärke gxqen unsere Stellungen von La Motte bis Fort Maimariyn, worauf ein starker franzöfischer Vorstoß mehrerer Kompagmen gegen unsere Linien vorbrack). Unter blutigen Verlusten wurde der Feind größtenteils im Maschinengewehr- und Hand- granastenfeuer, an einzelnen Stellen durch Gegenstoß resüoß ab- ewie en.
g In Mazedonien scheiterte nach heftiger ArtiYierie- vorbereitung ein englischer Teilangriff gegen die bulgarisclzen Stellungen südlich Doiran.
Großes Hauptquartier, 11, Oktober. (W. T. B.)
Westlicher Kriegsschauplaß. HeereSgruppe Kronprinz Rupprecht.
Jm flandrischen Küsten-Absckgnitte und „zwischen Blankart-See und Poelkapelle sieigerie sich der Artilleriekamvf Nachmittags zu großer Stärke. „Bei Draaibank griffen die Franzosen erneut an, oiwe emen Erfolg zu erzielen.
Auf dem Kampffelde östlich von Ypern war das Feuer wechselnd stark; die Engländer griffen nicht an.
Bei einer Abends sich über Zonnebeke-Zanivoorde entwickelnden Luftschlacht, an der rund 80 Flugzeuge be- teiligt waren, wurden 3 feindliche Flieger abgeschossen.
HeereSgruppe Deutscher Kronprinz.
Auf dem Ostufer der Maas entriffen nieder- rheinische und westfälische Bataillone nach wirkungs- voller Feuervorbereitung den Franzosen durch kraftvoÜen Ansturm wichti es Gelände im Cbaume-Walde. Der Feind füZrte vier kräftige Gegenangrife, die sämtlich ver ustreicb scheitertxy. Mehr als 100 e- fangene und einige Maschinengewehre stelen in unsere Hand.
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