1917 / 243 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 12 Oct 1917 18:00:01 GMT) scan diff

für den Mascbineuban, Cbaxlotter-Hnm 2, (Rardxnbcmüraße Z, erteilt wird, und zw.:r du1ch einxu Bezuzkscbein, dcr deu Stmnpel kes Be- aufttagten trägt.

Avträge cm* Exiyélnnx. ker E'TkjriÜ'lxuj'Q fi..d Von d:“n Hers1a'Ue1n von Xadrix'asxMxktn-ich,1:n„kn mw BetUkb-anloßkn an d'? Metaü- Be Mum]?- u:1d V-itxxwxgkßka f-r ken Majcbinenkmu, Chm1ouec- bum 2, Hder b-rgsttaßs 3, (11:1 VW 5011 disezx (“312116 zu bkzk'bxkllkén (]Mslisbé'k! derUck-cn UNO in M*scwißt ca'- dje Ö,tlich zujtändige KrLcFaUtÖsteUe zu ticbtkn.

An d'? St-Ue k-eI sz-mkscbxkns 177211 für d(e Auszbr eine N::Zfabxbs:vx11i..umg DIZ Rk1chxko-x;xxxiff.7:6 !*.":r AUC- und (Eknfabr- 581111! 91719, Beklnt, Mr eine vo;lcjufi„-€ “.Zcchxinéaung res Königlich Preuß'kak) " Kr7€g711171111811ur11§ K1ie,19am1, Abteilung für (F n- und 'La-wbt, Bcriin W., Poxsdamsr Snaßc 12111, daß 1712 21-11 uhr Vor- akÖJÖTUÖ gev-ebmigt wtrd.

D-r Einwa (1ng beda7f xs nkcöt für 7513 Instandbzltuna und YUÖÖLfféU-"WI boxvandexer Fab:ikajicnxe'imichtyngsn 9113 Beniebk- anlag-n („'Ersaßtxtle, RefetVLteile für rkgxue und fremke Be!rick€)*) vnd1ür cmen u1ona11*chcn Verbrauch 1) n nicht m-hr als 200 kg der bksäolasnabmxen ngsnstänpe inkarmmt 5117. HUsthnng von neuen FahrtkalionöcinrrMunZ-ea und BÜULÖSÜNZQZM.

§ 8- ,

Meldepflichtige Perwnen, Mekdévorsäpristen.

UWSMSÖMUUKEP, dT: :„(Mkbxmäßia „der für den sigen-n Bedarf Fobrikakwnxcim1chtungsn (“drr thxiekSant-n ketßsllen, bü'en ihre Bewände an den wschlagnawaxn (Hxae'xx11äxxden nur (Uf bescndchs Er'mdern anzume'lécn. Dic ZLkék'Dungtn fwd ch dsw Bsmxftragten ds's Kkkkgxmkx-MCUULRI k-Li Wr JNkTQÜ-ÖTXÜTURJÖ- '»:Ud Vcr'ülupgs: stekle für den Mafapm-anM, Charxoiteuburg 2, deknbaxsfwße 3, auf dessn Erfordern xu xich1cn.

§ 9. Auskunfterteiluxw.

Veaufktagtén der Mil-täk- un') Polezsib-börden isi die Prüfung dcs Lagerbycbcs, dsr Gk'sckyästsbtikfe und GéschäflébüÖer komik dic Besächtkgung und Uax1érsuch n.) der Bstrkebsrin-ichtungen und Räume zu gs-1a“1-n, in denen meldxpfitckxtiJ-x (kaxnUänd-x klkugk, gciagc-rt oder f-“vsge'baltsn WLLDCU 9505 in BMM [01693 LHTg-xnstäpde zu 1281- muth; ßnd.

J 10.

Anfragsxx. Anfraaen sind: ' ]) wtvésx fie dk: auf Bxuwerke bezügliäöen Anor'dnungxrn betreffen, an die zunändige KÜWLÜMWÜEÜS ?) soweit sie de auf Favtikakionscimiéthgen und Betrieb?- anlag-n bxzü„léchsu AUordnungen b l'effen, an den Beauftragten des „??ste'gsmin-smmms bst dpr LkéeTolT-Bkratuugs- und Verteila.n.sstel]e fur dxn Maschéncnbaxx, Chxrwtjendurg 2, Hacdenbcrgntaße 3, 3.1 Achten, 8 11

Inkcmfttreth.

Tiefe Vokanninmcbung tritt mit dem 18. Oktober 1917 in Kraft. Gleichzeitig wird die Bekanntmachung Nr. 12 “.'1091/5. 17 KRA. vom '7. Juni 1917 außer Kraft gesetzt.

Berlin, den 10. Oktober 1917. KriLgHministerium.

KriegSamt. Keiegs-Rohstoff-Abteilung. »oeth.

') Alö'JnsTandbaltUnJ um“» Axxßbesscrun-g im Sinne dieser Vskannt- nzackonngjgtlk Dcr Ez'aß 1111917193181" Teile dumb m'ne Tcile gleicher AUS- subxnng 111 “O_cr WOHL, daf; nas» Einsügxm dEr nsmn Toile wikdsr dsr Jeb WQ) ferngk antcmd [UH Gesamtgßgxmmndks erzislc MRO. RefervUeilc 11110 „1.11: 130.1).1ndcnec Z))Ta'ckÜnQn, Wera'kg und Avvaxate, die besondsrec Alm.; „lng odxr Bxxxcbgcfahr UUTELWNfLU 1ind Und Die deshalb in eine'm xem .Durme nnd DSi 1161311th dc; Gewerbezweigcs entspxklbenvcn Um- fange bkxsikchaLUU werdkn MÜUM.

Nachtrag

zum Verzeichnis der zur Annahme beschlagnahmter Torffasernberechtigie1tTorfwerke. .

Ms SammesteUe zur Anwaßme beschlaanahmtßr, noch nicht aufbereiteter Torfsasern gemäß § 4 dor Betanntmachunq Nx. 17. [ 4100/1. 17. KNÄ., bleOffLtÖ Beschlagnahme und BestandEexhebx-ng von Torffasern (BlaUsch-“iden vom Eriophorum) vom 1492149111917 ist von 1191: .KriegS-Rok)stoff-Ableilung ferne? Uack)sjeße::d bcxanc-tos Torfmerk 51102111ffén morden:

Toxfbausteinwerk Schöninghsdorf, Schöninghsdors“, Kreis MeppM. Berlin, den 10. Okwber 1917.

KriegHminist'erium.

KriegSamt. KriegH-Rol)stoff-Abteiwng. K oe 11).

Bekanntmachung.

„In der Bekanntmachuna vom 15. Septémber 1917, be- treftLnd Zwangsverwaltung 111321? dle Hamburger ZWeignieder- lassung dex Firma J: J; Tscburin u. Co. in Moskau, muß es nicht heißsn „Unter zwangsweise Verwaltung des Kaaf- manns Eduard Soltau in Firma Eduard Soltau 11, Meincke, Hambuxg“, soqdern „unter zwangsweise Verwal- tung des Kaufmanns Eduard Soljau, Ham- bara, Lübeckerftraße 51“.

,Hamburg, den 10. Oktober 1917. Der Präses der Deputation für Handel, Schiffahrt und Gewerbe. S t r a n d c 13.

Bekanntmachung.

Die an (5511271?) déi“ Vm'rdeEthZverokdnunq vom 31. Juli 1916 durch Anordxumg dss Reichskanzlers vom 13. November 1916 eröffnete Léquidation der Firma A. Stirling u. Sohn in Hamburg ist beendet.

HambUrg, den 8. Okcober 1917.

Dsr Präses der Deputation für Handel, Schiffahrk und Gewerbe. Strandes.

___...-

Bekanntmachung.

Die anfGrUnd der Vundeöratcxverordxmm vom 31. Juli 1916 dnrchAnoermng 5.913 RNckwkanzl-rro vom 9. Fkbkuar d. J. cx'Hffxxxtk Ltquidation Herz inländischen Wer:“nögens der Firma T1)? Gsrznan Bottle Seal Company Ltd, in Lonch*=on, “171 562111191.

Harnßnxg, dcn 8. Oktobsr 1917.

Der Pxäsxs dsr Deputaüoxxfür Haudel, Schiffabxl und Gewerbe. Strandas.

Bekanntmachung.

Auf Grund der Verordnungen, betreffend die zwangs- weise Verwaltung französischer Unternehmungen, vom 26. November 1914 (RGW. S. 487) und vom 10. Februar 1916 (RGW. S. 89) ist für die folgende Unternehmung die Zwangsverwaltung angeordnet worden.

577. Liste.

Nackvlaßmassen: Die Nachlaßmafse Der am 8.Juli1917 ver- stoxbenen W-“tw: Ludwig Be07cam, Marie Magdalena geb. Oase!), in Straßburg (Zwangsvzrwalter: Exzellenz Mandel, Unterstaa1€12kretär a. D. in Straßburg).

Straßburg, den 3. Oktober 1917. Ministerium für Elsaß-Lothringen. Abteilung des Innern. J. A.: Dittmar.

«._.-..-

Bekanntmächung.

Auf Grund der Verordnung, betreffend die zwangsweise Verwaltung und Liquidation des inländischen Ver- möaenH landeÖflüchtiger Personen, vom 1.2.Iuli1917 (RGW. S. 603) ist für die folgende 11n1ernehmung d1e Zwangsverwaltung angeordnet worden.

578. Liste.

Gesamtwermögen: Das gcsamte 1m Jnlande befindfkche Ver- mögen des darch E [113 Vom 11. Oktober 1915 außgxburgerten fxübkren Lmdrtckokers Wfred Weil aus Meß (Zwangemrw-tlter: Büxaexmedsier D;. Forst in Meß).

Straßburg, den 4. Oktober 1917. Ministerium für Elsaß-Lothringen. Abteikung des Innern. I. A.: Dittmar.

Bekanntmachung.

AufGrund der Verordnung, betreffend die zmangsweis e Verwaltung und Liquidation des inländischen Ver- möaens von landeßf'lüchtigen Personen, vom 12. Juli 1917 (RGW. S. 603) ist für die folgende Unternehmung die Zwangsverwaltung angeordnet worden.

579. Lise.

Kreis Mev-Lank.

Gesamtvermöaen: Das gesamte im Jnlande bxfindzickoe Vermögen des Lande-flückpttgcn Adolf Pt-tlon in Frekkura m 1er Schwei|, außgebürgers durcb Bcsch1usz vom 7. Juni 1916 (Zwangsverwalter: ©er1chtOlel1icber Reut-t in Mey).

Straßburg, den 4. Okkober 1917.

Ministerium für Elsoß-Lothringen. Abteilung des Innern. J. A.: Dittmar,

Königreich Preußen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruhi:

den bisherigen Regierungsrat in Amick), Mücke, zum Geheimen Finanzrat und Mitglied der Hauptverwaltung der Staat§schulxoen in Berlin zu ernennen.

Minift'erium des Innern.

, Der ArztDr. Scheibe aus Ueckermünde ist zum Kreisarzt m Lauenburg i. Pomm. ernannt worden. '

Ministerium für Handel und Gewerbe.

. Auf Grund der Verordnungen, betreffend die ,zwangs- mmse Verwaltung französischer Unternehmungen„ vom 26 Noveerer 1914 (RGW. S. 487) und 10. Februar 19.16(R(§B1. “O 89) habe ich nach Zustimmung des Herrn N§zchskanz16r§ über das in Deutschland befindliche Ver- moaen„ der Eheleute Rentner Armand und Bertha Hahn tn Neutllt) sur Seine und deren Kinder

Armand Haßn, Bankbeamter in Rouen, Paul Hahn,

Leutnant'm Roanne, CUarleS Hahn, Geseüschaftsbeamter _in/ NeuxÜy, Marthe geb. Hahn, Ehefrau des Verg- maemeurs Edouard Drouet in Liévin, Rose geb. Hahn, Ehefrau des Bankbeamten Paul Michel in St. Germain vn Laye, und Fernand Hahn, Gesellschaftsbeamter in Nemklr) sur Seine, dke Zapangßvexwaltung angeordnet. (Verwalter:Rentner Leo Husch in Coin, Stadtwaldgürtel 45.) Berlin, den 8. Oktober 1917.

Der Minister für Handel und Gewerbe. J. A.: Huber.

, Errichtunngkunde. Met Genehmiguztg des Herrn Ministers dec geisjlicben und Untsrrkckxtsangeleacnbext-n und des Evangelischen Oberkiräoenrats sowie

nach Anhörung der Beteiliateu wird kur die unte: ei neten Be- hörden“ btetdu:ch folgendes festgesxßx: ck 1 ck

1. In der evangelischen* Kirchengemeinde Berlin- Wismerßoorf, Diözese Köll -5.* v [, wid i Pfarrstelle etrkcbtet. 11 an : ene zehnte

§ 2. Diess Uikunde txilt am 1. Dezember 1917 in Kraft. Berlin, den 14. September 1917. Potsdam, den 25. September 1917. „. (.b- 8-) ' (d. 8.)

Konkulizzeo Konfisfojium Königltcbe :rteaierung

der Pcov'inz Brandenburg, Abkiluna tür Kirchen- und Abtejlun B&lin. SÖuiweLen. Steiu aufen. vou Bardeleben.

Bekanntmachung.

Jus ©171an: der Bundesratsvewrdnunq vom 23. September 1915, thr-nßnd WOLLE kXeth-Iltuua unzuv_rlä-fi.xer Pernen vom Handel (NOW. «. 503),- babe ick» dem Potelbeßßer Siegmund Link in Brrltu, ? 578515341147: erasxe 49, W611 Vexfügung vom heutigen Tage de" *Das-Mel mit Textilien und Texttle1sa131toffen wsgen Uxxzuverwkfigkeit in bezug au? Diesen Handelsbetrieb unters agi.

Berlin-Scbö-acßerg, den 8. Oktober1917.

Der Polkwiptäsident zu Berlin. Kriegewuchcramt. I. V.: Machatius.

Bekanntmacbuna-

Den Eöelkuten Mcßaermeister Franz Srbmikt ," Mengede babe ich auf Wrnnd Yer Bundesratsvetmdnyna Vom 23. September 1915 (RGW. S. 603) den Handel_ mit Lebens. mitteln und 4)onsttgen Gegenktanden des taglichgn Bc. darfs wegen Unzuverlälfigkeit bis auf wellercs unterjagx

Dortmund, den 3. Oktober 1917.

Der Landrat. I. V.: Dr. Burchard.

___-_-

Bekanntmachung.

en Eöeleuten Bäckermeister einricb Tiaßeg !. OesYel, BtOmwkmaße 106, habe ich au Gxnnd d-r Bunbeörmßrx verordnung vom 23. September 1915 (RGBX. S. 603) den Hakadel mit LebenSmitteln und sonstigex Gegen fänd?" des täglichen Bedarfs wegen anzuwetwjfigkclt bis auf weixens untersagt.

Dortmund, den 5. Oktoöer 1917. Der Larxdxaf. I. V.: Dr. Baicbard.

Bekanntmachung.

Auf Grund der Bundesratfverordzmng vom 23. SeptewZn 1915, betxeffend die Fernbammg umudetlUskgek Personen hom Handel wiro der Eh-fxau Elisabeth KulsÖ- gkb- W179, und deé Verkäufetin Tbt'odore Heiligers, hier, Kreuzstraße 5, N Handel mit Geacnständen des täglichen Bedarfs, ine- besondere mit Schuhen, nyTersagtv, weil Frau Kmsch xmch ibte *!*“eckäuft'rin ein Paar Ma*chet-schnu:stlefel Nk- 37 zum Preise von 38,75 „16 verkauft uno_au's B.fragen erklärt bat,- raf; jh: Mann die Stiefel vor langer Zei: unter der Hand gekauft und N: den Einkauksmels nicht MM)“! könne- Die SMM rühren allem Nvscbekn nach Jus einem altar: Bestand; 13er und sind zurück.-l)alten, um ße x'ßt ou einem kob-n Preise ve."- kaufeu zu können. Obschon fick) im Schaufenster ein P1aka! mit de: AufsänUt: „Damensjiejcl Nr. 36 ms 40 anzoctkauft' b.fand, U'urdgn bei einst B-säslagnahme noch 10 Paar Dameusjilfel in dcn m):. aenannten Nummern_vvrgefunden, so daß auch dieserbalb die An- nahme begründet 111, raf; Schuhwaren zurückgehalten sin», um sväxerbkn höhere Vexkaufspretje erzielen zu können. Scbzießiich hat 131: Verkäuferin „Hekligns auch ein Paar Herrsr-stiefel für 50 „15- Verkauft, welcbe Frau für 45 „115 überkaffcn find. Aueh bier ]k-gt die bkgrünkete Ver. mulung Vor, daß es fikb ebenfalls um Stiefel handelt, die zur höheren PretSerzkeLUnq zurück.;ebalt-n iind. Die Unjuverläsfigkeit in be ng auf den Handelsbetxieb ist dadurch dar etan. "- Die Kosten diefer Be- kanntchbunq tragen die Frau Kats u nd die Vetkäuferin Hxiiigets als Gesamtjäyuldner.

Gelsenkärcben, den 9. Okicber 1917. Dec Oberbürgermeij'wr. I. V.: von Wedelsiaedt.

Yichtamtsiahes.

_Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 12. Oktober 1917.

In der am 11. Oktober unter dem Vorsts des Staats- ministers, Staajssekretärs des Innern Dr. Helffericy ab- gehaltenen Vollsißunq des BundeSrats wurde dem Entwurf einer Bekanntmachung über Verjährung der Beitrags- rückstände in der Angesteütenverficherung die Zustimmung er- teilt. Zur Annahme gelangten ferner eine Aenderung der Ver- ordnung über die Regelung des Verkehrs mit Web:, Wird, Strick»- und Schuhwaren vom 10. Juni-LZ. Dezember 1916 und einx Ergänzung der Verordnung über die Festsetzung von Pachtpretsen für Kleingärten vom 4. April 1916. Demnächst wurde über Eingaben Beschluß gefaßt.

Der biefige Geschäftsträger der Republik Uruguay hat dem Auswärtigen Amte, wie „Wolffs Telegraphenvüro“ meldet, ein Dekret seiner Regierung mitgeteilt, in dem die Beziehtxngen zum Deutschen Reiche ohne Angabe von Gründen als abgebrqchen erklärt werden. Zugleich hat er um Aushändigung seiner Pässe gebeten.

Die im Gebrauch befindlichen Metaüfreigabescbeine sowohl fur Inlands- wie für Ausfuhrzwecke enthalten die Bestimmung- daß vel Inanspruchnahme von Untexlieferern, diesen polizei- lkch beglaubigte Abschriften der Freinabescheine erteilt werden müssxn. In FäÜen, in denen zur Ausführung eines Auftrages eme größere Zahl von Unterlieferetn heranaezogen werden mußte, hat die Anfertiaung von Abschriften für alle diese Unxerlieferer und die polizeiliche Beglaubigung derselben sowohl für die beteiligten Firmen als auch für die polizeilichen Orgqne eine nicht unbeträchtliche Schreibarbeit und Mühemaltung mix slch aebracbt. Um hierin eine Erleichterung zu schaffen, bot die thegs-Rohstoff-Abteilung, wie „Wolffs Telegraphenbüro“ mtttetl), gedryckte Abschriften von Freigabescheinen eingefuhrt. Dtese Abschriften stimmen in dem gedruckten Text mit den Freigabescheinen überein und sind für die polizeiliche Beglaubiaung nur durch Uebertragung des ungedruckten Textes aus dxr Urschrift zu ergänzen. Wenngleich die polizeiliche Be- glatzbtgunas1ch nach wie vor auf den gesamten Inhalt des Hretqabeschems erstrxcken muß. so ist doch für die polizeilichen HtelTen .einevwesentltche Vereinfachung darin bearündet, daß oer Druck dre wörtliche Uebereinstimmung der Abschrift mit dem gedruckten Teil des Freigabescheins gewährleistet.

Derartige Vordrucke zn Abschriften von Freigabescheinen -

können „bei deznjeniaen Stellen angefordert werden. „von Herten dte Frxtgabescheine ausgeferügt sind. ES empfiehlt srcb, sofern die Zahl der in Betracht kommenden Unter- lieferer von vornherein wenigstens annähernd feststeht, gleich bei der Sjellung des Freigabeantrags die Beifügung der erforderlichezt Anzahl von AbschriftSvordrucken nachst“ suchen. Fur die bei der Krie s-Rohstoff-Abteilung unmitel- bar au§gestel11en Freigabesche ne gibt die Vordruckoer- waltung der Krieqs-Rohstoff-Abteilung, Berlin 817.18, (Verl. He'demannstraße 10) Vordrucke zu Abschriften ab. Da Metallfretgubesckxine verschi9denartiger Fassung im Gebrauch swb, xnnßxder Stellung des Antrags auf Ueberlasfuna von Abschnftsstucken die Vordrucknummer des Originalfreiabgabe“ scheines KMM bezeichnet werden. Für Freigabesckxine ver-

“)[U'kek Fassuna, die noch vereinzelt im Umlauf smd, werden .

Nhschxistsxorvruche nicht Herausgegeben. In diesen wenka?" FÜNF!) mussen sick) dj_e Betrofffenen auch ferner der Mühe eme: voänändrgen Abschrixtsanfer igung unterziehen.

ibr avgeblick) von einer unbekanpten.

TLiirttcm'bcrg. 1

x: “'c Königliäse Holjeit dvaerzog PHTZipM "Älünxttembera, dW äxtesle Mxlglted deS Königltckxen WWsts ist, wie „Wolffs Telsgxapkxeydero“ melüet, _Uncl) [Hälxmexém Leiden gesjexn mitlag m 1emem 79. LebeUZ-xahre

gestorben.

OesterreiÜ-Ungaru.

Der Kaiser Karl heaab sich am Montag mit Gefolge, dmmter der Chef des Generalstabkß Frßikxerr Arz und der déutsche Miliiärbeoollmää)tt.zte Generalmaxor von Craxnon, übe'r Lemberg nach Wolbymcn, um zum ersiemnal seit fernem Négjemngsantritt die höhere'n Kommando? und die Truvyen der HeereSgruppx ,Ltnsmqen zu. h_ejucben. Der Kaxser hielt sich längere Zett m Sokal, Wlammw Wolhynsk, Turyjok und Kowel auf, wo er die Meldungen der Höheren Komman- danten und die Vorstellung von Truppenabordmmgen entquen»: nahm, die an die Bahn gokommen waren, mn dem Kaiser zu [)nldigen. Der .Heereskommandant, Seine Königliche „“SoheitderPrinzonzIoldvonVayern,l)atteseinenGeneral-.. sZabEchef Obersten Hoffmann ejxtsandt. Der Heereßgruppen- fomxnandant von Linsingen, die Armee- und Armeegruppen- kommandamen Generalobersteu Freiherr von Kirchbach und eriherr von Hauer, Genexal der Infanterie von Falken- hayn, General der Kavallerre von Bernhardi und General der Artillerie von Kirchbach hatten sich gleichfaüs an den emzelnen Stationen eingefunden, um sich beim Kaiser zu melden. Am Dienslag nachmittag trat der Monarch von Kowel aus die Rückreise nach Wien an.

-- Das öfterrejchiscbe A b „a e o r d n e t e nk) a u S erlédigte qestern Ausschußber1chte und nahm die Anträge des PreßaUS- schuffes, beireffend Aufhebung der politäsckWn Zens u r , _17ack) “kurzzer Besprechung (111, in der sämtliche Redner für die Wtederemfnhrutm der voÜjtändlgen Preßfceléwit ein- jraten. Im Laufe der Eröxterunq hob der Minister des Innern Graf T o a g e n b u rx: dre außerordentlichen Dienste hervor, welche die loyale'PreUe Oesterreichs in diesen schweren Zeiten dem Staate geletstxt hat, und sagte laut Bericht des „Wolff- schen Telegraphenbüros“: .

DW Regietung möchte j? ebxr j: 1113er auf 1312 Zensur 1331-- zichten, poch könne mit Rückfickyt auf die F.:mde, die mit gtößéer Ausmeckxamkeit ur-ser öffentliches kaea ykrfOLZeN, wwhs noch -sch1v'r d-xrzsn auf dke Krieaßzensur verzkchtet Werden, dio.- Übrigenß MK) iu ken andkren Staaten bestebk. Die Klachn über die DandHaHx-ng der Zensur 161671 vielfach berccbtigt. Um diesen Klaa-n Rcoßmma zu Wu und Oxxsnuwg in dke ansarwrbäktniff- zu bringen, be'abfizbs'kge kichcxkerung xine Rkuregrlung dec Zenmr dahin gebxnd, das; nur dos, was mit den :Inter-«ffkn dec Kr e,;fübrtma in mdstelvarsm ore: un- mittelbakxm Zcxsatmnenkang sjehi', dex Ze'nwr durch politische o-vkr Po1i:xe*b*bötd€n unkexTi-gen so!), gegen deren Erkenntnis der Reebésweg offenxtebt." Fragen rein politischer Natur oder 1olchez die die Krieg- führung ubkrbaupr nicht berühren, sollen der Zensnr nich! unterityaen.

Ju schriftlicher Beantwortung der Anfrage deo."- Süd- [lamen Koxosec und (Genossen. betreffend die verfassungs- |osen Zustände in NoHnien und der Herzegowina. er“- flärte der Ministerpräsident Dr. von Seidler obiger Quelle zufo! 2, daß die Wünsche dsr Interpellanten nach Wieder- berstellung des verfassungömäßigen Lebens dort sich mit den Bestrebungen des gemeinsamen Finanzministers deckten. Da xedock) Boönien und die Herzeaowina größtenteils Kriegsgebiet eien, die Mehrzahl der Wähler an der Front stehe und die schwach besetzten Verwaltungsbebördm bei dem Kriegszustand mit vermehrten Aufgaben überbürdet seien, kötme nicht ohne weiteres mit Neuwahlen vorgegangen werden.

- Im Einlaufe des Abgeordnetenhauses findet fick) ein Geseßéntmurf, durch den das Geseß, betreffend die Be- steuerung des Umsaßes von Effekten, abgeändert wird.

Wie „Wolffs Teleatavbenbäro' myldet, 1011 danach 'die We'- skrurung 111cht mebr nach dym Ncnv-wut der umakseytm Cff-kxen, wude". "“ck lß'em Geldumsay oder Kurswert "folgen Alo Sxeuer- einkekt Sat 527 Betrag von 1000 Kronen des Eßkdumxaßes zu dieren uud beträgt bei Grjcbäftext mit Divkenkenvuvikren und Pcämien- schuldverschrkib1nqm mit Außnabme dér TMM der öste1r€ichtscbsn Staatsv-ämienanleihm 40 Heller, bei (Geschäften mit ö'*erre*ck)1schsn Staate"cbuldverfchreibungen einlchlkeßlick) der von dem österr-icvischm Staate zur Selbstzablunq übernommenen Sch111dversckreibunakn(mit Aux - nahme der Schulwerscbrecbungen der österreickoiscjven KlifgSanlfkbLn) 5 HeUkr für 1000 Kcon-n. Für Prämisngßschäfte ist das Drvv-[te des in den VorstehenweuBestimmungen yotgexebenen Steuerbxtraqs zu exktÜÖtkj', Das neue Gssetz soll eine jäürltck)? Mebxekunabme v'n rund sechs Millionen Kronen bringen. .“an Art. 4 wérd besfsmmt, daß dic-„R-gkeruna ermächtégt ist, für die Zcit bis 11lkWikdktetöffUUUJ der in'andi1chcn Böxsen cmzuordnen, daß" nach Maßgabe durch Ver- ordmmg zu treffender näherer Besiimm:snaen dke Umsäye, die in dem von_ der Regierung zxxgylasseuen b-scbrä: kcen Privatverkebr an einer inlankirckyen Böcke stanfinden, btnsnbvlicb der Auwénduna der Be- sttmmumxm über die Effektenumsaßsjeuer als Vörsenqeschäffe zu be. handeln find. Das Gesetz tritt am 1. Dezember d. J. in Kraft.

***Die deutsche radikale Partei hat in ihrer heutigen SWung beschlossen, aus dem deutschen Nationalverband

auszutreten. _ . Frankreich.

In der Abgeordnetenkammer setzte der Minister für Lehensmittelversorgung Lana in seiner Beantwortung der ver- )chxehenen Interpellationen über die V e r p f [ e g u n g s f r a g en augemander, was er getan habe, um den für die Versorgung des Landes notwendigen Schiffgraum zu vergrößern. Er sagte laut Meldung der „Agence Havas“:

Auf Ertan) der g-qenwärtig F*ankreickp zur Vejfüg'mm stehenden Mengen würde die Bcotratton jedes F-canwsen 150-200 Gramm bkkkaßen- Ick Habe Maßnahmen erg1iffen, um fie auf 250 zu briggen, Werde MW aber mit einer solchen Rajioukecuvg Uicht ÜUUUJLU- 'Und-"rn alles tun, um die Laße zu v-rbessem, somaae die Bundes- I“"Vffen mcbt dem gxsicsoen VU flegungs- und E1nsch1äakungsUdaßstab ""tkkwolfxn fänd. Es finden Interbandlungen statt, um a11e Beför- ““Hat-“gx: "Nd Vetkebemmel au vneink en und vor allen artveren s«x'k'Uksnlssen England, Fraykreicko und talien das täglich? VM zu

che§tn. An den 86 Millionen thnern Verbrauch fehlen noch

20 Millionen. .

T Die Kammer nahm s ließlich durch Handaufheben eine Wesdrdnung an, die das ertrauen ausspricht.

Rußland.

A Der Ministerpräsident Kerenski und die Minister des AÜW"- des Krieges und der Marine haben fi,ch ins Haupt- quartier begeben. Wie die, Petersburger Blätter melden, ver- olgl die Reise der Minister einen wichtigen stkk- nämlich enderungen in der Heeresleitung und eine Umbildung des -aUquuariiekS, das beträchtlich verkleinert werden wird, um

es beweglicher zu machen-

-Dic 120Si159 im Vorparlkxmenf, die der?. nie!)!- soziabjtisMn Gruppen zustehexx, mrletlen sich nach- Blätter; MSWUUMU foégendermaßen: Kadettsn 64, “1.2.7119 fur Handel “11.9 Industrie 31, Amsfthuß Moßkauer Poltnker 1:3, Grund- bUÜHer 7. Dns“; Vorparlament mird ssine Sißxxygen er): auf- nehmen, nachdem diese 120 Mitgliedür gewählt 'Und,

NEC!) Vorläufiger! Angaben werden die Endergebnisse der Landtagswahk in Finnland folgende sein: St_zzral- demokraten 92 Siye, Bürgerlicher Block 61, Agrarparter 26, SchWedisch2 Partei 17 Ziße und 1 Lappe.

Italien.

Das 2111115514211 enthält ein De_kreé, „wonach d;,r 5211521196 Unterstaatssekretär des MunitionSWe1ens (Heueral Alfieri zum Leiter deS dem Ministerium des Innern angegliederten Unter- staatssekretariatß für Verproviantierungs- und Verbrauchs- wesen ernannt witd.

Niederlande.

Dak- Ménistcrium des Auswäriigen teilt wut 931215111141 des „Wolffschen Telearap'HenbüroI“ mit, yam. holländiychen GLsandten in Washington werde b?kl([)t€f, daß die amerikanische Regiernng amtlich bekannt gegetxen Hat, das; Schiffen, die nach einem an 'Deutxchland grenzenden neutralen Lande fahrerx. keme Burxker- kohle geliefert werden kann. InfolgedeUen zwerden medex- [kindische Schiffe, die aus Indien und Südamemka kommen,_m keinem Hafen der Vereinigten Staaten bunkern, könven, außer wenn die amerikanische Ausfuhrbehörde dle Bemtüigung erteilt, das; die Ladung dieser Schiffe nach Holland verfrachtet werde. Da auch in Südamerika ksine Butzkerkohlen zu Haben sind, so ist augenblicklich die Schiffahrt zxv1sch9nßden Kolonien und dem MutterlaUde unmöglich. Der holländncbe Gesandte und der hoÜändischL Ausschuß in Amerika unterhandeln mtt der Regierung der Vereinigten Staaten über em Abkommen für die Schiffahrt und die Ausfuhr von Waren „nach Holland. ES ist ihnen aber bisher nicht gelungen, zu emer Emigung mit der amerikanischen Regierung zu gelangen.

Wie viele Gchneefiocken Lawinen ergeöön, WES vie'äe kleine Ameisen däe Teile zu eiksem großen Bau za:- stsmmensMeWesx, 5.9 mé'sffen bei der 7. Krikgsanle-iße aus Wgezäkpléen kleinen Zeääynungen die Milliarden erwachsen, däe dasBaEsrlandbraursyé, um desu Troß der Feände endgüléig zu örechen. '

Darum zeichne!

Bulgarien.

Gestern nachmittag traf der, Deutsche Kaiser in Be- gleitung des Prinzen August Wilhelm von" Preußen und des Staatssekrciärs ch Aeußern Dr. von Kuhlmxmn in Sofia ein. Zum Empfange des Katsers haxtetx, slch auf dem, Bahnhofe, wie „Wolffs Telegraphenbztro meldxt, der König Ferdinand der Kr'onprmz Barts und der Prinz Kyrill. die Mmistesr, an _ ihrer Spiße der Ministerpräsident Radoslawow, forme „auch dte ehe- maligen Minister, die Mitglieder des hiplomattschen Korps, das Büro der Sobranje. Abgeordnete, dte Generale der Gar- nison und die hohen Würdenträger eingefunden. Nack) herz- licher Begrüßung und nach dem Vorbeunaxfck) der auf hem VahnbY aufgestellten Ehrenkompagnie bestregen dix betden Monat en den Galawagen und fuhren durch die prachtig ge- schmückten Straßen, in denen Soldaten und die Schuler der städtischen Schulen Reihen bildeten, nach dem Paqus. hnen folgten der Prinz August Wilhelm mrt dem Punzen oris und die übriaen Persönlichkeiten. Vor'dem u Ehrexj des hohen Gastes errichteten Triumphbogen re1chte er Burgermeister dem Kaiser nach Landesbrauch Salz und Brot dar und hielt eine kurze Ansprache, in der er sagte, daß dies ein Pfand der Verbrüderung sei, das ihm die Herzen der Bulgaren öffne. Der Kaiser “dankte herzlich, worauf auch der Präfident der deutschen Kolonie und der Direktor der deutschen Schule den Monarchen willkommen “hießen. Dann sevte stch der ug unter dem stürmischen Beifall der Menge wieder in ewegung. Abends fand im Schloß ein großes Festmahl statt.

Schweden. , Dcr Köan Hm,: nach einer 111721511114 Bed „WULNWM Telegrapl)envütoß“ mit der Kabinettsvildung den Lande“?- hauptmann Widen, Präsidenten der Zweiten Kxan127,"5eaux: tragt, der seiner poUUschen Anschauung nach den gemaßigxen Liberalen ÜÜJLhökl.

Kriegönachrickzten. Verlixx, 11. thobxr, Abends. (W T. B.“)- Keine größerkn Kampfhandlungen.

DKD Kampjfeld in Flandern, dexs ixx den xmx-Her- holteU (812waltur1griffen dcr Engländsr mele Hurxdertlauxxnde vsrgeblick) geasn die 1321115659 Tronk amcmxen sah, lag nach dem letzten Großkampstag am 9. _Tktober dauernd umer,1e[ck)aftem Axxiükxiefeuer, das 115) vom NW)- miktage dss“- 10. ab an der Küsta und_zm15,chen Blan- kOUkTsLE Und Poslkupelle 51,21 gr0s3€r SUMO ?teigerzs. Gegen 6 Uhr Avendö géng dms starke Zerstörungsfczrxer m Gegsrzd Draäibamk und nördlick) dex: HoUthoulner-Waldss m Trommelf-zuer Über und dehnte siä) bis 1211 (3199-7111) Poelkqpklle

MUS. Unter gleichzeétiger Emnuviung unserer dorngen Exel-

lxmgen erfolgxs em starkc-r erneuter f;“mzzöstsMr _NWLM bsiderseilö DraQibcmk und zngleicl) der Vorstoß ciner femdk1chen Großpatrouille cm der Bahn Boestnghe--_-_S1adxn. U..]ter stmkm blutxgenVeÜUsten wurden die Angrimsf restlos UbgL- wiesen, wäHrend unsere Stoßtrupps eit: südlué) denk Bayxt Ypern--Roulers vom 9. Okcober verbl'xebenes Englandexnext 17013 stärkster feindlicher ArtiUeriegegenmirkung zum großten Teil säuberten.

Im Arwis und in der Grzgend vonSt.Quen1w m_:d «.*.1 der AiéIrtefront steiaexte sick) zeitweise die Feuertängkßn, dre bssouders in. (98419111) Fort Malmaison und am Cöexmn-des- Tames größete Stä1ke annahm und erst Nachtxabslqute.

Auf dem Ostqur der Maas drangyn Wir pet Tages;- cmbrucb in 700 Meter Breite und 300 Meter Txefx m dxe französischsn “Stellmmen im Chaumewalde ein ,und hxelten me nkugemonnenxxn Gräbkn gegen mshrfack) Wiederholte, starke (Hegenangriffe des Kindes. Bisher wurden 8, Osslzxere, 115 Mann Und 2 Ma chinengewchre eingebrzxcyt. Dre blungea Verluste des FeindeS sind schwer. Infolge meser _Untexmhmyng blieb das Feuer tagsüber und wäßrend der 91-1th ,lebbßster und griff nnch zeitweilig auf die Nnachßarten Awckme? uber. Gegen 8 Uhr “Abends gelang es un?- ach)_ am Noxdhang der Höhe 844, ein weiteres feindliches Gradcnjti'tck zu nehmen und Gefangene einzubringen. ,

Im Osten bis zum KarpathenberJLande war BTL F2uer- iäligkeit an einzslnen SteUen vorübergehend lebhaft. , _

Am untexen Seretb hielt tagsüber reae bxxderseiitge ArtiÜerietätigkeit bis zum späten Abend an. Westlich TulZa wurde bei Parcbes eine in der Morgendämmferung des 10. ?..k- tober über die Donau geseßte feindliéye Abxetlung dmck) Feuer vettrieben. '

Ja Mazedonien steigerte fick) zwiscHLn OHUBJZ 11131) PreSpasee an oexfchedenen Steüen die feindltche Fßuerxmxgkegt. Am Dobropolje und südwestlich Dojran wurden fetrzdltchLPa- trouiÜen abgewiesen, während deu1sche und bulgartsche S_wß- trupps westlich Mafovo und Koruna Gefangene aus den femd- 1ichen Stellungen eiUbrachten.

Großes Hauptquartier, 12, Oktober. (W. T V.)

Westlicher KriechHauplaß. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

Gc-stern beschränkte fick) die AriiÜerietäliakeit_ in Flandern auf starken Feuerkampf im Küstenabschnitt und am Üouthoulster Walde. Während der Nacht lag starkes - irkungsfeuer auf dLm Kampfgelände yon der Lt)?! bxg zur Straße Menin--Ypern; cs steigerte nch heute fruh schlag- artig zum Trommexfeuer. '

In breiten Abschnitten haben dann neue feindltche An- griffe eingeseßt.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Nordöstlich mm Soissong und östlich der Maas schwokl die Kampfjätigkejt der Artiüerien zu großer Heftrpkeit an. Bei Vanxaillon stießen starke fraszä1ische E_r- kundunastrupps vor; sie wurden abgemtesen. Oestltch von Samogneux kam es zu örtlichen Grabenkämpfeu am Osthang der Höhe 344.

Oestlicher Kriegsschauplaß.

Nordöstlich von Riga und am Zwrucz war, die Gefechts- tätigkeit lebhafter als in den1V-3rxagen. Bet Zusammey- stößen von Streifabteilungen fielen zalßreiche Gefangene m

unsere Hand. Mazedonische Front.

Jm Mcken von Monastir und im Cernabogen be- kämpften sich die beiderseitigen BatterYen zeixmeilig stark. _ Am rechten Vardar-Ufer sche-terte der Angriff einer englischen Kompagnie vor den bulgarischen Linien. '

Der Erste Generalquartiermeister. Ludendorff.

Oesterreichisch-ungnrischer Bericht. Wien, 11. Oktober. (W. T. V.) Amtlich wird gemeldet:

Auf keinem Kriegsschauplaß größere Kampfhandlungen. Der Chef des Generalstabes.

Bulgarischer Bericht.

Sofia, 11. Oktober. (W. T. B.) Generalstabsbericbt.

Mazedonische Front: An mehreren Punkten dxr Front Artiüerietätkgkeit, die besonder; im C e r n a v o g e 11 em wenig lebhafter war. Starke feindlrche ExkzxndungSabtetlungen, die südlich der Dobropolje und westltck) des Dojran- sees sich unseren Stellungen zu nähern versuchLen, wurden durch Feuer verjagt. Deutsche und bulgarische Sturmtrupps drangen bei M a k o v o und L i u m n i y a in dix feindlichen Stellungen und kehrten mit italienischen und grtechlschen Ge-

fangenen zurück.