§ 3 '
Die Vor7cb-i-“ten über die Ablxefnung dsr bxrgei'ieäteu Erzeug- ikse an die T:ockeukaxtoF-l-V.'rw-rtrmgs-Wesxllscbaft m. k“. H., die Soirztuszekt'ale ode- drs Süddkuvckse Smrimsindanrie, Kommandtt- Le'ßlZs-bxtt aaf Ustxen, Zweigniedexlaffxng München, bleiben un-
e«u rt.
§ 4 DM" Vérordnunä trétt mit osm Tage 172: Verkündung in Kraft. Berlin, dsn 11. Oktobxr 1917.
Der Staatssskretär dos Krisxxscrnährungsamts. von Waldow.
Bekanntmachung,
bet_reffenb Aenderung der Bekanntmachung über die Be1chlagnabme „von Fässern vom 28. Juni 1917 (Reichs-(Heseßbl. S. 577).
Vom 12. Oktober 1917.
Anf (131111111 der Veroranng bes Bundesraés über den V21k9b1 mit FässerU vom 6.Ju11i1917 (Reichs-(Heseßbl. S. 478) wird folgendes bestimmt:
Artikel 1
Im §5 Abs. 1 Zeile 15 der Bekacntmocbung 11er dis V-Wkocp nabme Vm FÖKe-u vom 28.3011 1917 (Reichs-Gesetzbl. S. 577) w::rden rie W011:
_ €) ejserne Fässér, Kübel, BMW;“ und ähnliche Gebinde ge]tcichen. Artikel 2
Die Bekannimachung tritt mit dem Tage der Verkündung in Kraft. Berlin, den 12. Oktober 1917.
Der Sterertreter des Reichskanzlers. Dr. Helfferich.
".__-
Bekanntmachung
über die Gewährung von Sterbegeld und Hinter- bliebenenrenten bei Gesundheitsschädigung durch aromatische Nitroverbindungen.
Vom 12. Oktober 1917.
Wr Bundesrat hat auf (Grund des § 3 des Géseßes über die Ermächtwunq des VundeSrnts zu wirtschaftlichen Maß- nahmen usw. vom 4. August 1914. (Reichs-(Heseßbl. S. 327)
--
folgende Verordnung erlanen:
§ 1
Wenn kkne nach dem driver BUÖO der inoéskbetsick'krunék- o dmmg v-1s1ch-rte Person bei Heksieüuna bon Krieqsbkdarf M) e pe Ge-uwdbyitx'cbädiauna 1u1ch 111111217113 Koblenwass tsWff? drr (:ro- maß'cb-n Reibe (z. R Dinitrob-r-zol, Trininotoluol, Trinitroanisol) 11111 bt und infolge ihrer Einwirkuna stirkt, s:) sind Skcxbeqcld und H'mkrblieben-prenten 1111181 tnsjpjecbe- dk: anmdung dcr Vo-scbrkften der2Keich9yels1cherum20111111113 auch dann zu gewähwn, wexn kex Tow mcht als Folge (ines 11711111“, ivndcrn als Folge elüer aümäblkcben Einwirkung der geramten Sjcffe anzusehen ist.
§ 2 War der “."-5111131131111: in meh-Uen Betriebxn beschäftigt, Welck): bie km § 1 (1171011111711 Stoff: b-H-xste-Uen Oker verarbkiten, so bär“ de!- xgvige VUÜÖEWUJZNÜZU bie Bezüaa fesnustpen 11:11- zu“ gewähren, dk'm d-r BLTkkb (11417151, 11: we1chcm oer Vexf*1-71bene zaZcßt mi: jxnen Swffen befckpäsxißt woxden is?.
§ 3 *Der RskLskänzk-xr kam besondeke Vorsrbriften xu: Aaofübruna 131??? Vexordnunx, insbejondcre Über die Aufhängung der Mittel ec auen.
§ 4 Diese Ne-or'cmmq aist 1ück1irkemd für die seit dem 1. August 1914 ekx-gekretenkn Todesfäük. Die 5711.11 zur Nyémeloung Von Nm sprühkn aus zurücküegenden Tzdxsfällen läuft fxübesttns mit dem 1. F b11111 1918 ab. Anspyükb- auf SLLTÖUIW und Hinéexbliebk-Nemcnten, die seit dkm 1. AUM!" 1914 rechtskräftig aqulebnt wordkn Ind, Weil die scbädi-„JLm-e É“nwirkchng der km €; 1 1791151111711 St-ffe n1cht dle Foxae eines 111111111 g-meken ist, b.:t bet Verficberunssixäuer nach den VorsÖriften btsse' V“.“!ordnum; 1,11 prüfen. Führt die Prüsuug zu kinem 13cm BkaÖtfg'kkn - [11:55'1qe1en (Ergebnis »der 111111) es von dxm Berechlkgtcn Verlangt, so ift ibm ein neuer Bsscbeid zu e::eiler. § 5 _ Der R-ikxbnzler 1113711111111! den Zeitpunkt des AaßexkxasttreLeNs dicker 2310191111119. '
Berlin, den 12. Oktober 1917.
Der Steüvertreter deo Reichskanzlers. Dr. Helfferich.
“___-
Bekanntmaxbung Über den Nbsaß von Strandaustern.
Vom 18. Oktober 1917.
_Auf Grund des _§ 2 der Bekanntmockxuna 1":er die Be- a11f11chtiguna dcr Finersorgung vom 28. November 1916 iNetchH-Gessßbl. S. 1803) 111111) folgendeS bestimmt:
§ 1. Der Absaß don Strandaustern (Pképaustern), die in ken im § 2 h(zx'ämetxm Küxtkngkbietrn JLWOUUM wkrven, darf nur mut GSMLÖTtkißu-a ke.- nacb “_;7 2 zu's1ö11biax'n SNN? erol-xep. (1:41:18 VO11ch1111 findzx keim- NUWM'OUM auf ben Wcitkkabsaß 131711 Stranvausiern, die 11111 der G.;nebmigung der zuständigen Stsüe angscßt s'md. Ö 2
Ass zuf'IcJtndé-z-s EUR" im Sknnc 192 § 1 wchen bezeichnet für SUIW'ÜUÜEW, .'.“i: gelabdkt n'crk-kn 11:1 Gbxet:
]) 7617 säM'É'wix:bleéIi-kisÖ-n West. fkk SÖsZI-wkg - ?OlsfkdÜsÖZ 111119, 1311 1191111i1s1sch*8n I 11111 K*.“i-éxzs-Zckxalka-Gcseklscbaft ,.n.) des Norvuskrs dsr Eibe mit m. b. .O. 111 Hcibe i. Holst, LlU-nabme des Städtgebietks Vox: x'ämbmg nnd “2111111111
2116- Sübxfem: d.1 E11»; im S1a111- 31c- MuscköedEMkauW-Gk- gebi€1 vo.“; Hambbrg abb ',Utkkkkci nsssenjcbaft r. (33. m. b. 1"). sowie an 'üer Ncrdweküxé'»? 11011 kcr ia Cbxbavkn, (Z'bmübkung biI Kappä (BMW SiadZ
Z)1)11n „Pk?! _Vezirk Stad?) ki; Muscksckvykj?iébsßeseüscbaft 1-11 (Grams bcr o'éFEnknrgisäxxn „1111e1weser' m. b. H. in
_ “216111111 (161161 11:11 411.118! (RekftemünW,
4) 11.711 der (HUM? rkr ol-xnburßksÖ-n 117€ Fisckö- m'?) M::xkhckbar- Amxtch-zxry-K: Va1€1 biz zar 11“Nb?=ß§sé]]schafk 111. 11. P. holländisch (6111.17sz ,Ostfri-eland' in Norder.
Wr Zubaßikvxngxn 11771 É-t-“cxN'aUme, insbesoxderc Sérand- (1111191111111111, beriieUf, dms dix! Zabkrektungen nur mxt memer (H(- nebmigxmg (Lk)“:(ßk'n.
§ 4. Z:wzikc*ba,.1la"s€11 1111911 pv: Vo7sch-1fchen„_71=*s€r B kann?- mk'cbumg 111111811 11.1111 ,L 13 der BekR-nkmaämna 1?*tr dk? BcaaksicÖ-
515 [* jcvntausend Mark oder mit eine: diser Strafen bestraft. Neben der Strafe können die Gegenstände, aus “die sieb die stras-
bore .Oanclgng bezieht, eingezogen werden, ohne Untexschied, oo fie
dkm Tä.er stören orer nicbt.
§ 5. DHL,“: Bekanntmachung im: mit dem 1. November 1917 in Kraft.
Berlm, den 13. Oktober 1917. Der Reichskommissar für Fischversorgung. von Flügge.
B e 1 ck 1 1: ß, betreffend Betriebssperrung der Meßgerei des Leo Eisele in Füssen.
Tie Dksirkkjévolkxeibebörde Füssen besckließt iu obkger Sache: ]. Die mit Beschluß Vom 13. Iult c'“. verfügte polizeiliche Sperre des Meßgekeibétriebes des Leo Eisele in Füsjen wi'rd Pit Wirkung VOM 15. Oktcber ab aufgkboben 11.111 d-m Vorgenannten dte Wieder- aufnahme des Betrieb:; seiner Meßgexei von dieskm Tage ab thstäUsk- ]1. Gewanntec bat die Kosten gegenwärtigen Verfahrens zu tlagrn- ]]k- (Gebühren baben außer Amas zu bleiben. - Dies in der Erwägvna, 1aß mit 15. Oktober fett der Verfügung der Swemmg drei Monate, die Mindestfrist „xine: solchen nach Bundes- rawvermdnuna, VerstriÖ-xn smd, dak: EMU sick) seither obne Bk- anstan1ung aembrt hat und angenorücnen wuden kann, daß die Straf- maßnabme ihren Zweck erreicht bat, ionach fich mit der Mindestsrijt beguügt werden- kann.
Füssen, den 6. Oktobxr 1917. KönigliÖes Bszirksamt Füffen. Freiherr von Kreußer.
Königreich Preußen.
Seine Majestät der König haben AUergnädigst geruht: dem OberkriegSgerichtSrat Hottendorff vom stellver- tretenden Generalkommando 11. Armeekorps aus Anlaß seines Uebertritts in den Ruhestand den Charakter als Geheimer und Oberkriegßgerichtsrat zu verleihen.
*
Auf Grund Allerböchster Ermächtigung Seiner Majestät des Königs ist die Wahl des Leiters des in der Entmtcklung begriffenen Gymnasiums in Berlin-Tempelhof Professors Dr. Hobein zum Direktor dieser Anstalt durch das Staats- ministerium bestätigt worden.
Auf Grund Allerhöcbster Ermächtigung Seiner Majestät des Königs hat das StaatSministerium infolge der von der Stadlverordnetenversammlung in Kreuznach getroffenen Wahlen den Rentner Schneider daselbst als unbesoldeten Bei- geordneten der Stadt Kreuznach auf fernere sechs Jahre und den Stadtverordneten Wenzel daselbst als un- Fexoldetten Beigeordneten der Stadt Kreuznach auf sechs Jahre
e tätig .
Ministerium des Königlichen Hause!.
Dem Kobzertmeister in der Kapelle des Königli en Theaters zu Wiesbaden Nowak ist auf Grund Allerhöcbter «mächtigyng Seiner MaÉestät des Königs der Titel König- licher Munkdirektor verlie en worden.
Ministerium der geistlichen und Unterricht!- angelegenheiten.
Dem Direktor der Königlichen Bau ewerkschule in Aachen (Henzerbeschulrat Hartig ist der Tite Professor verliehen wor en.
Hauptverwaltung der Staatsschulden.
Bei der Hauptverwaltung der Staatsschulden find
der Renoant der Staatsschuldentilaungskaffe, Geheime RechnungHrat Hahn zum Dirigenten der Kontrolle der Staats- papiere und
' der Geheime expedierende Sekretär und Kalkulator, Ge- hetme Nechnunc-Srat Siebert zum Rendanten der Staats- schuldentilgungskaffe exnannt worden.
Jußizminifterkum.
Dem Landgerichtsdirekwr, Geheimen Justizrat Rusche in Stettin 111111 dem AnziMerichtNat, Geheimen Justizrat Nie- mann m Goslar ijt die nachgesuchte Dienstentlaffung mit Rubegebalt, dßm „Notar, Geheimen Justizrat Stephan Fxoblxck) m Coin dre nachgesuchte Entlassung aus dem Amte rmt Ablauf de's 20 Oktober 1917 erteilt.
"In der Ltste der Rechtsanwälte sind gelöscht die Rechts- ampalte: Gehexmer Justizrat Wellenkamp bei dem Land: gerxcbt in OHnabrück, Justizrat Thomsen bei dem AmtSaericbt m Kappeln, Dr. von.50amm bei dem Landgericht ][ in Berlm, Carthaus bet dem Amtsgericht in Rathenow und Dr. Bßrg bei dßm Amthericbt in Wiestmden.
Mit der „Lösc'kxung 1395 Justizrats Thomsen in der Rech1§a11wgltgltsxe Ut zugletch sein Amt als Notar erloschen.
In .die Lnte der Rech1sm1wälte sind eingetragen: der N1111ngr1ch191at a. D. Hoheisel bei dem Amthericht in Jl'teld, der Rechtsbnwalt Dr. von Damm vom Landgericht [[ bél dsm'LandgertM [ in Bexl'm, der Nech1sanwalt Dom- brotvsßt (11113 Brkaunsberq bei dem AmtsUericbt und dem Lanygyrtxcbt m Kömgsberg i Pr. sowie die Gerichtsaffefforen: Erwm S_iber byi dem Lamdgerichte 111 in Berlin, Or Bund- schuh bet dem La1zdgertcht in Magdeburg, Dr. Herbert (Holy bet dem Amthertcbt' und dem Landgericht in Cöln und Dr. Plankemann be: dem Amthericht in Bensberg.
Bekanntmachung.
Gemäß § 46 des Kommunalabgabengeseßes vom 14. uli 1893 (G.-S. S; 152) wird zur öffentlichen KenntniSIge- bracht, daß TM 1111 laufendsn Steuerjahre zu den Kommunal- abgaben exffchäßbare Reinertrag aus dem Betrieijahre 1916 bei 13er Zsäztpkau-Finsterwalder Eisenbahn und der Zwexgbayn Sallgast-Lauchk)ammer auf
_ 170 000 „16 fejtgcseßt wmdcn ist.
Halle (Saale), den 10. Oktober 1917.
Dkk Königliche Eisenbabnkommiffar. I. V.: Scheringer.
Lizung dar Fiéchxsoxng 111111 23. 1711111111681 1916 (NF Ls-Geß'kß'öl.
Seite 1303) mit Gefängnis bis zu einem Jahre und mit Geldstrafe [
Bekanntmachung.
Au Grund der U 6 und 7 der Bundestauvéutbnun 24.- Iunfi 1916 über den Handel m't Lebens- und Futtermlftegln 233, zur Bekämpfung des Kettenbankels (Rsch-GesÉbN S. 581) sow1e des § 1 der Bundeßratsveroxdnung vom 2.3. kvtkmber 1315 Zu Fetndaltung unzuverläjfiger 'Der-foyer! Vom Hanyel (NÜÖk-Geseyvx Seite 603) habe ich der thma Tb. Hahn & Ev., anabec Fami." kant Johanne! Habu 111 Charlyttenburg, Göktbesiraszegx; mit Zweigviederlaffung ln Schwedt dt: Erlaubnis dum Haudej mit Lebens- und Futtermitteln aUer A1! und mit Gegen. Händen des täglichen Bedarfs weg-n Unjuvetläsßgkcit „pd Beteiligung am Kettendgndel entzogen. Auch habe ich der Firma jede Betätigung in dresem Handelsbetrieb mit dem heutigen TM untersagt. *
Angermünde, den 5. Oktober 1917.
Der kommiffarische Landrat. Freiherr von Erffa,
Bekanntmacbukg.
Der Wirtin Gertrud Wimmers ln Crefeld, Vlmmn. straße 84, babe ich den Handel mit LebenSmitteln Wegen Un- xuveriässigkeit untersagt und aleickneitig- die von ihr betriebene Wirtschaft mit Wirkung vom 12. Oktober 1917 qeschlos1en„* Die Kosten der Untersagung fallen der Gertrud Wimmer! zur Last.
Crefeld, den 8. Oktober 1917.
Die Polizeiverwaltung. Der Oberbürgermeister. I. V.: Priußcn,
Bekanntmachung.
Der Gemüsebäudlejin Witwe Heinrich Langen zu Crefeld, Geldernsthe Stra e 37, babe ich den Handel mit LebenSm i tteln wegen nzuverlmfigkeit mit Wkrkunz vom 12. Oktober 1917 untersagt. -- Dte Kosten der Untersagxmg fallen der Wxtwe Heinrich Laugen zur Last.
Crefeld, den 8. Oktober 1917. Die Polizeivetwaltuug. Der Oberbürgermeisier. I. V.: Pkinßen.
Bekanntmachung.
Der Händlerin Ehefrau des Paul Viebme er, Else oeb. Röhricht, in Dortmund, Mublenstraß: 22, oben wir auf Grund der Bunbekratwetordnnpg vom 23. September 1915 b-treffend die Fernbaltuna unxuyerläsfiger Personen vom Hande (RGW. S. 603), durch Verfugung vom heutigen Taae den Handel mit Lebensmitteln aller Art wegen Unzuver. läsfigfelt uutersaat. - Die Kosten der amtlichen Bekanntmachmg sind von der Betroffenen zu erstatten.
Dortmund, den 10. Oktober 1917. ' Lebensmittelpolizeiamt. I. A.: Schwarz.
Bekanntmachung.
Dem Bäckermeister Wilhelm Lagemann in Dortmund Pobensyburgstr. 62, babm wir mit Verfügung vom heutigen Tageauk Grund der Bundeöratsverordnung vom 23. September 1915, betr. die Fernbaxtun unzuver1ä1fizer Personen vom andel (“LGBl. S. 603', den andel mit Lebenömitteln un Artikeln des tä lieben Lebensbedarfl wxg:n Unjuverlässigkeit in bezug auf die en Zandelobetrieb untersa t. - Die durch dre Veröffemlirbung disster ekanntmaebuna verursa ten Kosten stud von dem Betroffenen zu ragen.
Dottmuud, den 10. Oktober 1917. Du Lebensmittelpomeiamt. I. A.: Schwarz.
Bekanntmaebuua.
Der Händlerkn Ehefrau des Viktor Kiehn kn Bottrop, Germania-naße 78, deren Mutter, rau Witwe Maria Berge- mann, geb. Gebaruaever, deren cbxejter, Ehefrau Barbara Bergemann, beide in Bottrop, Onerfeldersiraße Nr. 69, wohn- baft, und der SOwieaexmutm, der Händlerin Kiehn, Frau W1twe Auguste Kiehn. gcb- Grull, in Bottrop, Germanwsiraße Nr. 78, ist auf Gkund d.-r Bundesrauvnmdnuna vom 23. Sep- tember 1915 (NBM. S. 603) und der Ausführungsanweésana vom 27. September1915-ber Handel mit Lebens- und Futter- mitteln und soattiaen Gegxnständen des Fä lieben Be- darfs wegen Unxuverläsfiakeßt in bezug auf diesen andelsbetrkeb untersagt worden. _- Frau Kiehn bat die durch da! Verfahren verursachten baten Auslagen, insbesondere die Gebühren für dieim § 1 der obengenannten Verordnung vorgeschriebene öffentliÖe Bekannt- machung, zu erstatten.
Recklinghausen, den 9. Oktober 1917.
Der Landrat. B ü r a e r !.
YichfamiliÜeS.
Deutsches Reich.
Preußen. Berlin, 15. Oktober 1917.
Die vereinigten Ausschüsse des BundeSrats für Zoll- und Jßuerwesen und für Handel und Verkehr hielten heute eine ung.
Der Reichskanzler Dr. Michaelis hat sich, wie „Wolffs Telegrapbenbüro“ meldet, gestern nachmittag nach den besesten Gebieten des Ostens begeben.
Einer Meldtzng des „Wolffschen Telegrapbenbüros“ zafolae erklärte auf des1en Anfrage der Unterstaatssekretär Freiherr von dem Bußsche:
Die von dcm frayköfiscben Mknlstxrvräüdmten Riba! in seiner Rede in der f(anjkfikaen Kammer vom 12. d. M. aufgestellte Be- bcxgvtung, Deut1chland habe da: französichen Regierung in die Ohren Kunern las1en, fix könne durch Vermittlun eines Politikexs Ver- bsndlungen über die Rückgabe El?aß-Lotbkkngkns ela- 1*tten, enjvehxt jeder Unteüagk. Die Kaiserliche Regierung bat, wo immer Sondierungen über Friedmamögllcbkelten an fie beramrefen, keinen Zweifel „darüber gelassen, daß deutscber Grund und Boden niemals den Gegenstand von Verhandlungen mit einer fremden Macht bilden könne.
Das „NéUlersche Büro“ verbreitet folgende MeldunaT
Der SchiffSraum, der der Reui-xung zur Verfügung steht, RUM YUMÜU durch eine n-uer1ich getwffene Entscheidung, nach der blk ngkérung wkcke Schiffe in britijcöen Häfen in Gebrauch Uebmm MW die KMZ oder vorwieaend brktkfcbes Eigentum find, jedoch bissi“; unter neutraler Flagge fuhren. Nachdem die deutsche Regi-tunßr
P1ise11gerichlsurteilen dubio entschieden bat, daß ungeachtet kek 1.eutralen Flagge diss“ Fahrzeuge «119 kultische behandelt “M können, ist es zum Schuß dcs brknscben Kapitals, va- in de
Sebiffm 97511", notwendw, da e tie en lische Flaggesübkeu' UUf GUM?) dicser Entschewungß Tat die 9Regierung PWM"
if beschlagnahmt: .Spbinx', ;Bellarove', sKYäJk-séned YYY“. Die Eigentümer werden fur die Be.
1-1 Yuna zßxgx Schiffe entschädigt werden.
Hiesz bemerkt „Wolffs Telegrapbenburo“:
Die Yk-[dung des ,R-utcrschn Büros" 111 eine Mustek- x-xuW englischer Heuchelei und Verdrvebung. Durch leit Vemrdnuvg vom 20. Oktober 1915 batte die btttiscte Req1e1_uvg eme111rti.“el57 der Londonxr Deklaration aufgehoben, Wonach uber dx" ?,;ndjjche oder neutrale Nationalijät cines Handelsschiffes Filer Féggae entsÖeidet, die chs_ zu führen bxrecbtiat ist. _An 4t1Ü“ dieses Artikels war die nubere Praxis der “"FAZ“" Pusan- Cészzée wieder eingeführt worden, die auch neutrale Schiffe als gxioklécbe beb-ndelte, wenn fstnvlkcbes Kaviml in *.bnen angelegt war. 571311ka die1e Maßregel wurden_neutta!e Reedereten veranlaßt, deu1sche Beteilkßungen abzustoßen, wahrend kas englische Bestreben, M, „„.-trale“ Reedereirn dmch Kapitalbeteiliaung riensjbar zu machen, ke1nem HÜWUUW ÖIJLMUL- Als :tYwmdige, Vergeltunaemasz. „gsx wurde deshalb Do:: deutscher Skit: eme neue Bestim- mung (Zßffer 11a) in bie Ptijenorkvung aufgxnommen, nxonach neutrale Scbiffe als seindecbe zu behandeln find, wenn überwreaend MUMM; K-pitgl an ibn-n beteiligt ist. Die Reuierme1dung dreht in bekannter Weise den Spkkß um und bezeichnet d're Vergewalti- gungen neutraken SchiffNaumes dmc!) England als Vergrltungs- maßreg-l geben die neue deutsche Bestimmung. Das Manöver ist aber diesmal so plump, daß die deutliche Absicht, den gerechten Zorn rer k-etxoffenen Neutralen auf Deutsch1and abzulenken, schwerlich Er-
folg haben wird.
Durch die Bekanntmachung vom 13. Oktober 11.3. im heutigen „NLWSUUJÜIU“ ist im Anschluß an die Bekannt- machung vom 2. Februar1917, betreffend das Aus-_und Durchfubrverbot für Waren des ]. Abschnitts des
olltarifs, diesem Verbote nen unterstellt: Die Ausfuhr von ZLolfsbunden, lebend, aus 911.125!) des Statistischen Waren-
verzeichniffes. „
Der KriegSauSsehuß für pflanzliche und tierische Oele und Fette, Berlin 11177. 7, wird, laut Mitteilung des „Wolffschen Telegraphenbüros“ während des Monats Oktober 1917 große Mengen von Knochenbrühextrakt, der als Zusatz zu Suppen, Saucen und Gemüse sowohl für den Einzelverbrauch als auch für Zwecke der Maffenspeisuna verwendet werden kann, dem freuen Verkehr übergeben. Der Verkaufspreis des inländischen Knochenbrühextrakts an den Verbraucher ist auf :5_- „16 für. das Kiso, des gemischten dänischen Extrakls auf 5,80 «16 für das Kilo festgeseyt. Bei Abgabe in kleineren Packtmgen (Dosen) ist ein Aufschlag für die Verpackung mit 50 112511). 70 ..Z zulässig. Die Abgabe an Interessenten zum “mecke des Weiterverkaufs“ erfolgt nur . während“ des Monats
ktober "- nach den Weisungen deS KriegSausschuffeS ,für Oele und Fette ?“ durch olgende Firmen:
Gesellscbaft für ewinuunq von Jeff. nnd Nebenprodukten
©. m. b. H., Altona. Königstraße 215/217,
Louis Wolf, Hannover, Ästemsttaße 2,
Pau1 Wasbek, Brmuscbweig, Karl-Scymidtst-raße 16.
A Löwmberq, Mainz, '
Patentverwntungs - Geieüsckzaft m. b. H., kammitsckxau, Sachsen,
MtlixtäkaUsZZOervenfabrk S. m. b. H., Bmw 110. 27, Andwai-
ra ? „, Heine & Co., HaWerstadt.
Die Kriegsamtsstelle in den Marken gibt über die Er- weiterung des Wirkungsbereich» der TranSport- zentrale des Oberkommandos in den Marken folgendes bekannt: Der Wirkungsbereich der Transportzentrale des Oberkommandos in den Marken war durch die Bekanntmachung vom 155 September 1. J. (“übt- la Nr. 51197) genau begrenst worden. Da jeßt zur Behebung von SÖwieügkcijen bei der Güterbfkrderung in Groß Berlin rnehr Pilsakxäfte als bisher 1ugefiche1t find, wird_ der Wtrkunalbexekcb ver Trafnxxxtwrtzentrale derart erweitert, daß er kunftig folgende Bahnhöfe uma : 211.511“, Charlottenburger, Cöpenick, Frankfurter Aüee, Frie- denau,(Hd:11-„;1', Halemee, Hambuw-Yebrtek, Lichtenbera-F11edrichs- felde, Moabit, Neuköün, Neukölln-Trepww, *)Tiederschöneweide-Jo- vannistbal, No:kbab11bof, Oitbabnbof, Pavkow-SOönbc-usen, Pankow- Ve11ch1ebebabnbnft PotSdamer„ Reinickendorf, YummclkburZ bei Berlin, Schlesischer, SOönebem, Scbönebkkü-Mklltarbabnbof, Schön- holz-Reinickendorf, SregUß, Stettinrr, Tsael, Tcmvelbof-Rangier- bUbnbof, Wedding, Weißensee b. Berlin, thralviebbof, Wilmers- dorf-Friedenau, . B b;?“ Hilfßxxisxmg die!!1 dbrthZ odersYbfZZZzu odéir vTon xßesetn
anöfennauenw,a aus e an e kW 91- dentrale bes Oberkommankoz in den Marke:), Berlin W. (Schöne- bekger Ufer 16) zu wenden.
Bei allen anderen Bahnhöfen im chlrk'der Kriegsamtosteae in den Marken können die Gemeinden und nur m einzelnen, bewuders drinallcbxn NotfäUen die Garnisonkommandos oder das zuständige steÜvertretende (Generalkommando um Hilfeleistung angerufen wexden.
Die Gern indrn find verpfl1chtet, den Anfmderungen der «"er- abfertigunaen auf SteUung von Wagen und Gespanncn zur Durch- führung der Güjerabfubr nachzukommen.
Die Güterabfertigungen smd insoweit als Organe der Millkär- gewalt anxunhen. “ _ „
Die früher ergangenen diesbczugliäxen Außfubrungkanwelsungen werden biejdurcb aufgehoben. ,
Kriegsnachrichten.
Berlin, 13. Oktober, Abends. (W. T. B.)
In [andern wechselnd starke Feuertätigkelt, keine Infanterie ämpCe. _ An den 11 rigen Landfronten nichts von Bedeutung.
In gemein amer Unternehmung von Teilen des Heeres Und der Flotte [Haben wir auf der Insel Oesel (Rigaischer Meerbusen). Fuß gefaßt,
(„ Die nußlose Maffenopferung englischen Blutes an der Ylandernfront hält an.
Der fortgesetzte Regen der leßten Tage hat das flandrische KUMpfgelände völlig in einen sumpfartigey See verwquelt. TWO der ungeheuren Schwierigkeiten, die s1ch hieraus fur die
"greifer ergeben, haben die Engländer ihre verzweifelten An- 'WIUUJM fortgeseßt, in Flandern an irgend einer SteÜe der KaWffront einen entscheidenden Erfolg zu erzielen. Durch_ Verringerung der Breite ihrer Angriffsfront anf „0 Mlometer versuchten ste, durcb massterten Einsaß Ybrer arlilleristischen und infanteristischsn Kräfte zwischen en Straßen Lanaemarck-Houtboulst 11de Zonnebekez- MUSleve einen Entscheidungsstoß zu fuhren, der xe-
doé) auch diesmal an dem Heldenhafketx Widerstand der demschsn [andernkämpfer zerschellte. Dre Jeueworberei- tung zu desem Sw kbertraf bei weitem die' dex lezten Tage. Wiederholt rachen die mehrfachen Angrxffe der englischen Infanterie zwrschen' Bahnhof und _Dorx Poel- kapelle unter schwersten bluttgen Verlusten in "unserem Sperr- und Abmebrfeuer zusammen. Durch rückytchtslysen Einsaß immer frischer Kräfte gelang es dem Fetpde schließlich, béer im Trichtergelände i:] unbedeutender Ttefe vorzukommen. Die erbitterten Kämme dmerten bis zum Abend an. Im Verlauf dieser Kämvfe gelana es uns, einen Teil des nördlich Poelkapeüe verlorenen (K*)eländes wieder zu nehmen und erneute feindlich? Angriffe in (53699111) Poel- kapelle und südlich davon abzuweixen. Auch bei Passchenoaele wurde bis zum späten Abend mit größter Erbitterung ge- kämpft. Die geringen Einbuchtungen unserer, Front. 'die der Masseneinsaß der englischen Kräfte, als einz1gcn (Hewmn erzielte, mußte der Feind wiederum m1t den schwersten Blut- opfern bezahlen. Außerhalb der verengerten Hauptkampf- front versuchte der Gegner ebenfaÜs am Morgen- des 12. Oktober einen Teilangriff bei Gheluvelt, der verlustreicl) zusammenbrack). _ __
Auf dem Kampffelde blieb das Feuer auck) Nachts uber sehr stark. Am frühen Morgen des 13. Oktober sthe méederum schlagartig von Merckem bis Zandvoorde, stärkstes lerotmmelfeuer ein, dem bisher keine neuen Infanterteangrtffe o gen.
Im Artois und an der Nißnefront war tagsüber das feindliche Feuer lebhaft. Am Abend des 12. Oktober brachen nach kurzer Feuervorbereitung unsere Sturmtruvyen westlich Craonne in 400 111 Breita und bis zu 500 111 Tika in dre feindliche Stellung ein, fügten dem Feind [(hwere Verluste zu und kehrten mit z-1blrexichen Gefangenen zuruck.
Im Osten und 11: Mazedoniey wurde:) an mehreren StelLen feindliche Patrouillen durch Feuer vertrteben.
M n 1 11 ; *1' 1 113111)
11 1 . 11
' 1 1 , . l & ! ix;::l!1!,k]"| ,- 1 :1'1' ! 11 . 1' 111 1111111111111"
!
1-1 U U.] 1.111? '*'-«111111 " **
11111111111111'1'
! 1 11111 111112111
- 1 1 1 3
]1Y1111'1111111111111111
“-
1
1
"***"1'11111111M'
11111 1:11
|...-
müsfsn *gezeicbnet WLTÖÉR!
Der Frieden kann 1111111 HMM“ 112- schlewnkigk werden, als 1311cm) EMEW großen Erfolg der ?. MWFUNWM. Dxum nocb eéstl a118 KMR 311- ZaMMengenom-inen, 119111 9511111111171 11811 FEÖUÖM «Lzei-Hé, daß méste WEM 5511. Hause gexsau Co gut zu WMW Wr- 178116111952 1111519 HEWLÖMHUJNW draußM! YM 311111 EUMUMpf !
21112 müffsn zeéch1ren1
„kaZZZMYZJMM!ZJZÜZÄZ'N']:' : -- „1 ** : U . ““l"":klli'] .. [05 „1131, ;-. .:x 11 1111111“ -k§11:*-*' " i
. 111111111
! !
111311111"111111111 , 111Ü11U1 *“
Großes Hauptquartier, 14. Oktober. (W. T. B.).
Westlicher Kriegsschauplaß. HeereSgruppe Kronprinz Rupprecht.
Auf dem Kampffeld in landern'sind dem Trommel- feuer zwischen Lys und Deu e am gestrtgen Morgen Angrtffe nicht gefolgt. "
Tagsüber blieb die Feuertäliqkeit an der Kuste und vom Houthoulster Walde, bis Gheluvelt lebhaft und war vornehmlich am Abend gesteigert.
Starke französische und englische ErkundungSabteilungen stießen an einigen SteUen gegen unsere Linien vor; fie wurden abgewiesen.
Im Artois und nördlich von St. Quen_11n lebte das beiderseitige Feuer in Verbindung mit AufklarungSgefechten vorübergehend auf. .
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
Im westlichen Teil des Chemin-des-Dames zeitweilig starker Artilleriekampf an der Straße Laon-Soissons.
Gegen die von uns nördlich der Mühle von Vauclerc genommenen Gräben führten die Franzosen gestern 5 starke Gegenangriffe, die sämtlich ergebnislos und verlust-
: reich scheiterten.
Oestlicher Kriegsschauplas. Nack) wobldurchdachter Vorbereitung ,hat 111 vorzüglicbem Zusammenwirken von Armee und Marme em gemeinsames
Unkernehmen egen die dem Riaaischen Meerbusen vorgelagerke, als Stüßpunkst stark anzaebaute russische Insel Oesel begonnen. - „
NW) Umfangreiäzen Minenräumarbeéten in d_ex_1 Lusten- gewässern wurden am 12. Oktober 1111111119115 1110 BefejttaUnaM auf der Halbinsél Swords, b21511e1k911d an der Tagga- bucht und am Soelesund 1111127 FMK! JLUUMMLUL nach Niederkämprng der rusx-“U'chen BatterZ-Zn 1111210211 TruPP-en gelandet, _ ,
Hierbei 11112 bei denn (5321211 de': TrzuEvoMlgtte duxcl) 1112 russiscb-xn Minenspxrren 11111211 die beteiligten See!:rer- kräfte den frischen Unternehmnngsgoist 11111), Has Können der Flotte tkefflicb bewährt; 9111» jeden SchifvaerlUst ist dieser e1*s1e Teil 1111 Lperaxtom 11911 gelungen. _
Me in Dcr Taaga-Vucht cm dsr Nordwestküye ber .Fr-sel ausßeschiéften Truppkn haben in 1111111211! Drqueben Widerstand der Russen schnell gebrochen und “sind im weiteren Vordrinaen11achSÜdoften.
Zerel, an der Süßspiße der HalbLk-Fe! SWUTW, und Arensbuxg, die Hauptxtadt der Insel Oksel, brennen.
Zwischen Ostsee und Schwarzem Meer ist die Lage
unverändert. Mazedonische Front.
Bei heftigen Regengüffen nur bei M 011 a stir und im C e r n a- B o g e n lebhafte ArtiUerieTätigkeit.
Der Erste Generalquartiermeister. Ludendorff
Berlin, 14. Okwber, Abends. (W. T. B.)
Im Westen wechselnd starker Feuerkampf in FK?.dern und nordöstlich von Soissonö.
„Zis Operationen auf der Insel Oesel verlaufen plan- gemä .
An der flandrischen Front folgte dem starken Trommel- feuer vom 13. Oktober nur ein feindlicher Vorstoß am Hout- houlster Walde, der verlvstreich zvsammenbkacb. Im Laufe des Tages nahm bei zeiTmeise aufklärendem Wekter die Artillerie- jäiigkeit auf dem Hauptkampffclde zu und lag in besonderer Stärke auf mfferen SteUungen von Merckem bit.": Mangelare sowie zkitweise an dem Gelände östxick) und süböstlicl) von Ypern. Gegen 5211121111 drangyn vorüberaebevd bei Draaibank 111111 in Gegend Poélkapelle feindl€che Großpatkouill-Zn in unsere Stellungen ein. Sie wurden im HandYaUatenkampf unter schweren Feindvsrlusten wieder geworfen. _
Bei lebhaftem Feuer im Artois und nördlich St. Quentin wurden feindliche PatrouiUen bei HuUuck) und südlich des La Baffé-e-Kanaw abgemies-Zn.
An der Aignefront hielt das tagsüber mehrfach zu größerer Stärke gésteigerte feindliche ArUUeriefeuer 1111 der L&ffauxecke biI ,“,um Einbruch der Dunkelheit an. Bei den fünf Gegenangriffen, die der Franzose mit starken Kräftxkn gegen dke von MS nördlich der Mühle von Vauc_le1c ge- nommenen Gräben führte, und die restloß scheiterten, hat'te der Feind schwe1e Verluste, während eigene Stoßtrupps m kGegend Broye und Craonne zahlreiche Gefangene eTnbringen onnten. x
Troß ber forLgesthen gewaltigen englisch-franzöfiXchen An- griffe an der Flandernfwnt, in der fast die gesamte englische Armee unter Aufbienmg aller Kxäfte um die Entscheidung ringt, hat die deutsche Führung von neuem -- séch vögige Handelsfreibeit bewahrend -im Otten die Initiative erarisen. Im Benzin mit der Marine wurden auf der als Stüßpunkt stark ausgebauxen russtschen Insel Oesel Truppen gelandet.
Die Vorbereitung zu diesem Unternehmen war mustergültig. In schwieriger, [)mter Arbeit gelang die Räumung des Minen- feldes, und sofort, nachdem diese Arbeit beendet war, setzte am 12. 10. unser konzentriertes Feuer gegen die Befestigungen auf der Halbinsel Sworbe, beä Ktel-Kond, an der Tagga-Bucbt und am Soelesunb ein. Die Wucht unseres Feuers kämpfte in kurzer Zeit die feindlichen Batterien der Befestigqusanlagen nieber. Nack) voUendeler Ausbootung warfen srch unsere Landunastruppen im frtschen Ansturm den fxindlicben Be- !aßungstruppen entgegen, brachen dere_n Widerstand und smd n unaufhaltsamem Vordringen in südöstlicher Richtung.
Großes Hauptquartier, 15. Oktober. (W. T. B.)
Westlicher Kriegsschauplaß. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
Die Kampftätégkeit der Artiüericn in Flandern war wechselnd stark. An der Küste und *in einzelnen Abschnitten der Front zwischen Lys und Deule wurde das Feuer zeitweilig zu kräftiger Wirkung zusammengefaßt. In den ausgedehnten Trichterfeldern kam es mebtfach zu Erkundungs- e echten.
g f Jm Artois griffxn die Engländer mit starken Kräften zwischen der Scarpe und der Straße Cambrai-Arras in 4 11111 Breite: an. Auf den Flügeln scheiterte der Anstqrm im Feuer; in der Mitte drang der Feind in unsere ijen. Von dort wurde er NachtS durch Geaenstöße wieder vermeban.
Bei St. Quentin lebte das Feuer vorßbergehend auf.
Die Kathedrale erhielt wieder 15 Granattrefter.
Heereögruppe Deutscher Kronprinz.
Zwischen Ailetle-Tal und Braye sowie _im mittleren Teil des Cbemin-des-Dames spielten s1ch tagsüber heftige Artilleriekämpfe ab.
Ruck) nördlich von Reims, in der Champagne und an der Maaß steigerte sich zeitweise das Feuer.
Oeftlicher Kriegsschauplaß.
Auf dsr Insel Oesel wurden schnelle Fortschritte erzielt. In ungestümem Vorwärtsbrängen warfen unsere Infanterieregimenter und Radfabrbatmuone, vielfach ohne das Herankämmen der Artillerie abzuwarten, den Fernd, wo er 1 te te. fck s?Die Halbinsel Sworbe wurde von Norden her ab- geschnürt, während das Feuer unserer Schiffe die Landbatterien niedexbielt.
Wir stehen vor dem brennenden Arensburg und sind im Vordringen im 6 tlichen Teil der Insel„nach deren Ostküte die russischen räfte eilig zurückwexchxn, um über en Damm, der Oesel mit der Insel Moon verbmdet, zu entkommen.
. .-.„« «,...,-,. _ .W.«„,„-.».e,.».. , . „..... *