1917 / 246 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 16 Oct 1917 18:00:01 GMT) scan diff

3 Frau IsabeU Potis, 4 Frau Elfie Fwiresier,

5) ana WM.PFN1)W:7_1 & LZD“. ,

i.5:.".11'ch i: Newcaiile On „Tone, sowie"

6) dk? 377711 A1*'r'11[*-1' N-“Vi' &; S“!“- i'" Véiksßvkoqzk. _

(Verwalter: Kmxrmmmn 30643. 35-311) 4.11 Takrzig, L-xngenmarkt 41.) Berlin, den 10. Okwder 1917. Der MinÉÜOr fü? Handel uni“- Gewerbe. J. B.: Tr. GHPPLrt.

Ministerium Für Landwirtschaft, Domänen und Forsten.

DZM Tomävevxxäkxzier Sommer in Hornsei), Regierungs- bezirk Oiwxskxeim, iit der Cßarakter als Königlicher Oberamt- mann vexlteixen worden.

Bekanntmachun:.

D-r am 26. M37“: 1917 auf Gxund der NUUBCZWWVZWTÖUUUJ vom 23. SWme-“r 1915, betreffend Feerballung unquerlässiaet Persmen v.“:x! Han"-'1, assÖUiH-s Wstiieb des Backexs und KMU- 1976 Johann Küpvers in 9112812121, VäumÖeSrrez 55, i!: mit dem keuti4€n Tage wieder irsigegeben worden.

Rheydt, den 10. Oktober 1917.

Die PplizkiNerung. Der Okerbürgérmeiiier. I. V.: Dr. Graemer.

Bekanntmachung.

ka Bäckxr Frikdricl; Giescben in Oyten isi auf Grund des F 1 On kaM-im 671179 zur Fkivbaliuna umuperlässiaer Persoven Vom HMM! wou: 23.Ser-tkuch::1915(*1icich€-*x51€1eßk)1. S. 603) jsdc w-itere Aus:"tlnm- “ms Pavdeis mi? Nabrungßmitfel.) far den Um'a-J drs RSÖSJLJÖWI unteria-gt Wacken. _ Die Kosten der Versffepxxichng hat 'der Bkiryke-r-e zu jablsn.

AÖiU", den 12. Tkkobxr 1917.

Der Köuig1iche Lanert. I. V.: Jon Bonin,

Bekanntuxaa'huna.

Dc“: EHM»: Henkiette Biasik in PocHum, GUM“- siraßs 16, 111 (1117135711115 kkr Bixudesrai€"kr-)rdnilnq Vom "ZZ. Sev- temb-r 1915, 11917. Fer-kcxltxmg urix-rNiic'I-figU Puspn-v vom Handel _kKkHJ*1. S. 603 _, dsr Davis! sowie das GeWetb- mit äIeayniia-“ren des täglichen Bedarfs, insbxsondere NavrungsMiiieln («Uer Art, untersagt workcxk.

Vcchum, den 11. Ökkckkr 1917.

Die StadtpoIzeiDexWaltung. J. A.: Wolf.

Bekanntmachung.

ka Kxufwann inß EMU, [)*87, H-jbkrtussiraiie 15, babe icb ken Hande! rnit Gysenständcn res täalicb-n deakfs, 177613770“??? Nahrungz- u::d Futtermitteln aller Art, WSKLU U'er-rläsßqieif «**f (817-715 dcr Vupkeratöv-rl'rknnng xUkFern- !*almxg uankakässtsk'r Pwswen ?*c'w Ha"“€l "rm 23.57ev'ember 1915 untetsagt. _ Dre KoA-n dixser V:!öffSUlUÄUng treffen Erw.

Crefeld, den 9. Tkwber 1917

*Die Pc113kiVS3niciliUnß. Ter Oberbürgermeister. I. V.: Prinßen.

Bekanntmachung.

Dem Händler Joseph Krieneu, biek, Mariannensiraße 12, baby ck den Fonds] mit Geßknständtn des täalichen Ne- darfO, insbe ondt-re Nahrungs- und Futtermitteln aller Art, weak" U-que»“1äisi,.keit auf Girard der Buvkestane'oranna zur F**rbütung uwzumrtäsfix-r P.“?scnen vom Haide! Vom 23. S-pt-mbIr 1915 untersagt. _ Die Kostxn dxeser Ve1öffentlichung tuffan Ktie kn.

Crefklk, den 9. Oit-ok-ek 1917.

Die Polizeiékiwzktunp. Der Oberbürgermsister. I. V.: Pxinkev.

__

Bekaunttnakhuny.

TSM Kaufmann Willi Zweil, bier, OJWU 170, baße ich dyn Handel mit Gegensjändkxi des täKllcben Bedarfs, insbkscwkerß NÜbTUUEI- nnd Fniiermitto'ln aUer Ati, wyarn 11n-i-verläiii,.k€ii anf Erimd 7.87, B::pdesiatstkrdmwa 11-1 Fern- kastnrg unzx-vktiä sia" P-isnno-n Nm Hanw-l Vom 23. Skptembxr 1915 untersagt. _ Die Kystxn diesxr VeröffenMchar'g treffen Zweil.

Crefeld, den 9. Okt:)ZL-r 1917.

Di? P011ZL1VMw01'ng.

Der Oöerbürxxxrmeistcr. I. V.: Prinßcn.

___-*.-

Bekanntmachung.

Dem Semüs-[Wndk-r August Buäöbinker in Husen Hake ick) aui (Gamo w:; Vundksrnkév-wrdpung Vom 23. Sspiember 1915 (MGM. E'. 603) du: Handsl wit LkbenStnitieln wegen Un- quer1ä1fi,.-,keit bis aaf weiteres unkcrsagx. Dortmund, ken 9. Oktobrr 1917. Mr Landrat. I. V.: Dr. B urchard.

Bekannimaäyung.

Auf (517111111 161? NUMeIroxxv-wtdm-ng Vom 23. Sepikmbkr1915, betrkffcwd die Fé'ks-ÖLÜUUQ 11:13Wtr161s1,icr Psxsynen chm Handel (91155931. ?. 603), kcb-n irir ksm Hän'ier Samuel Brüöand in Durrm-m-d, HSMZY-Ikskviikaß? 16, wms: Verfügung vom bt-utixien Tog" 5-11 ÖäUdLl mit Kléidungssiückkn jeder Art sowie 13811 zur Hersteiluna solckvk'r 511121191 bent-ßteu R01“.- :77ajeria116n n-kg-“U UmanZäMW-it in 593119 aiti_d1ksen Handéls- b-tric-b 11U19110Ü1-_ Die Kosisn dei amtiichm Bekanntnaan sind 13071 rkm BStkOffCskK z:) ixaskn.

Doimund, den 11. Okwßk? 1917.

LebmsmiLi-xl-Poixzeiamf. Z. A.: Schwarz.

Bekanntmackyung.

Auf Ernst; dsc Nuridssxaiswe'orkmMß 65m 23. Sepiemöer 1915, 596-6an die Xerrngkung nmnv-wläifiscxr P&sonkn vom Haniel (1711532351. TS". 603), hab's. 11-11: dkm F*c'ixxdic'r Joski Schn119 ii; T-Ortmix'xxd, 9.71.17ßa'1'1r. 50, d..:ck) VNfl-TÜUUÜ Vom bfutia-n Tage den Haydxzi mit 291111“- 11117“) Fxxttwmittyln Wc'gen UnzizvN. läsÜakk't im km;».i (mf diyi-n Öa'dksDbMi-b unxkrsaaxt. _ Dis KoMa _dyr am11ichvx1 B-kUmftk'aRvna im RUÖSÜPZÜJT und im amt- lichen Kxe-S““1atk sic-v 113,11 56111 Gstsoiéxnen zu img'n.

Dortmnrd, dyn 12. Okioikr 1917. ,

Das Lebénémii.tsi-Polizkiamt. Z'. A.: SÉWarz.

Bekanntmachung.

AU? Grund dsr Bundesraiwerordnung vom 23. September 1915, befreffend di,- Fstnbaltuna unzuvMäifiger Perionen vom _Hankel (NRW. S. 603), ba'vxn wir dem Kaufmann Julius Herzfeld in Dortmunz, Saarbrückernr. 5, durch Verfügung Vom beuti..en Tage dlm Handel mit LebenSmttteln aller Art wegen UanVer- 1ä5fi.:i-it in bezug auf diesen Handelsketriab untersagt. _ Die _dmch das Vria-Srer: vexinsacbten bvren Austagkn, insbesondere die Webubren für DLL V-xrÖiientUikunq re: Untersagung:brkanntmackxunq im Reichs- anzekger und im amtlichen Kreisblatt falxen rem Haxfcld zur Last.

Dortmund, den 12. Oktober 1917. Das chenSmittcl-Polizeiamt. I. A.: Schumm.

Bekanntmachung.

meäf; § 1 Abs. 1 und 2 der Verorinunq des Bundesrats vom 23. 9.15 (RGW. S. 603) über die embaltuna unzuverlässig“ Pe1ionen Vom Handel baie ich dem Wil elm Bayer, gebcxren am 14. Oktober 1574 in N6uira1McueSnet, bier Graf:*ild01iitras3e 4 woßnba't, die Ausübung jeden Handels mit Gegenständen des täglich€n Bcdaris und des Kriegsbedarfs, insbesondere mit Nahrungs- und GenußWitteln, für das gesamte Reichs- gebikt Verboten.

Düffeldorf, den 9. Oktober 1917.

Die Poliwiverwaltung.“ Der Oberbürgermeistet. I. V.: Dr. Lehr.

Bekanntmachung.

Der Händlerin Magdalene Thiel, geb. Sucker, geborxn am 25. Okkober 1871 in Lonnerstadt, wobnbaitin Frankfurt a. M., Töngesxzaffe 34, GeschäftSlckal Marktkaüe 111, witd hierdurch der Handel mit Gegenßänden des täglichen Bedarfs, inf- vesondere Nabrungs- und Futtermitteln aller Art, ferner toben Naturerzeuanissen,He1z- und Leuchtstoffen sowie jeglick): mittelSare oder upmitxelbarc Vekeiliciung an einem, solchen Handel wegen Unzuveiläxfigieit iu bezug auf diesen Gewerke- bejriub uuiersagt.

Frankfurt a. M., den 11. Oktober 1917.

Der Polizeipräsident. von Rieß.

.___-

. Bekanntmachung.

Dem Händier Rickard Öb1ke, geboren am 6. Januar 1867 in Stargmd,wobr-bait in Fr antfurt a. M.,Kiräoqaffe 2 wird hierdurch dzx Hand-l mit Gegenständen des täglichen ' edarfs. ins- beiondere Nadrunas- und Futtermitteln aUer Axt, feiner toben Nai'urerzeugnissen, Heiz- und Leuäytstofsen sowie je.1-chck mitte!b.ne oder unmittelbare Beteiligung an einem solchen Handel weaen Unzuoer!äifigkeit in bezug auf diesen Geweibc- b.txieb untersagt.

Jrakaurt a. M., den 13. Oktober 1917. De: Polizeipräsidch. I. V.: von Klenck.

Bekanntmachung.

D-m Hänibr AugustGrimm, geboren am 29. April 1887 i:? ObUbeygxn, wohnhaft in Frankfurt a. M., Schnurgaffk 10, wird bierr-mch “,v-r Handel mit (Gegenständen des täglicben Ne- “vario, lvébeiond-XE Nahrungs- und Futtermitteln aller Art, im»: toben Naturerzeuanlssen, Heix- und Leuchtstoffen sow";- jmliäse mtttslbxre oder unrqitt-lbare Beteiligung gn einem sx-lchen medel weg-n Unzuvexläisigkeit in bezug auf diesen Ge- werbebetrieb unteri agi.

Frankfurt a. M., den 13. Oktober 1917.

Der Polizeipräsident. I. V.: von Klenck.

Bekanntmatbung.

Noch Voricbrist deo Geseßes vom 10. April 1872 (Gesevsamml. H. 357) sind bekannt gemacht:

1) dk? aui Gxund YUKthöckosier Exmäcbtigung vom 16. August 1914 (Gcseßiawml. S. 153) ergangene Erlaß des StaatSministeriums oom 25. Augxst 1917, betr-ffend Oi! Vriletbung drs Enteignunas- xßcbts an die Uedexladxxntraie Stow, Akiicngsseüsäiaft in Skow- sur diy Aplagen zur Lei-un und Verteilung des yon dem Kraftwerke Mlambockiee erzmmen ele Nischen Strcmss inneibalb des Kreises R-mmeisburg Und 51: Verlänge'ung der (Gültigkeitsdauer des durch AÜ-rböchsten Erlxß Vom 16. Februar 1914 ve1lieber1en Ent-ignungs- rechts 1111: die Kreise Schlawe und Laue-buxg sowie den Landkreis Stow, duxä) das Amjsblatt der König]. Reaikrung in Köslin Nr. 37 S. 189, auSacgeben am 15. SepicmbEr 1917;

2)/der am Grund Allexböcvsjcr Ermächtigung vom 16. August 1914 (;?G-skßsammi. S. 153) emanaene Erlaß des Siaatßmimsteriums Vom 3, Sxpt-mdkr 1917, brt'eff-nd die Verleihung des Enteignungs- r-Öts au dcn Reichs- (Mikttäv) F s-“us iür den Bau einer Priwat- a-75cklgßbabn Vom Yiab'nhofe De-.tich Eyiau nach dem Provianramt DQskibW, dmc!) ?ao Amtkblatt der Königlcky-n Regi-runa in Marien- wexdxr Nr. 38 S. 481, auamgeben am 22. September 1917;

3) der auf Grund Allerhöchste! Ermächtigung Vom 16. August 1914 (Gkieysawml. S. 153) «gangene Erla? des Staatßminisjetiums Vom 4. Saptxmker 1917, betreffend die Be- eihung des Enteignungs- rechts an die Gerveit'chait Chriiwvb-Ftiedxicb in HaÜe a. S. zur Erw-ziterung dyr Adiqe-mbaloe ihres Braunkohlenbe-gwetkes C-cilie bei Lußkenrorf im Kreise Queriurt, durcb rag Amtsblatt dEr Könia- lich€nch Rxgieruna in Mexftbmg Nr. 37 S. 220, ausgkgebeu am 15. S-ptxmber 1917;

4) dkkr auf «rund YUerhöckzster _Etmäcbligunn vom 16. August 1914 (,Gsxysamwl. S. 153) ergangene Erlaß des Staalsmknistctiams Vom 10. Septkmher 1917, betxeffcnd die Verleihung des Recbtcs zur kane'rnyen BZcb-ankur-a des Gra-ndeigeutums an die Aftkengesellsckpaft E1xkkiikche Straßenbahn Bieslau in Breslau behufs Anbringung 0011. Wandbaian an dkn Straß-nwänden der Gkbäuke usw. zur Bc- iscmung der Traaekräbte für die elektrische Obxiieitung, durch das 'Ümjs'olakt ?cr Königlieken Reaiarung 111 Breslau Nr. 39 S. 459, ausgxxgeben am 29. September 1917.

(Fortscßung des Amtlichen in der Ersten Beilage.)

Yichtamtlichés.

Deutsches Reich.

Preußen. Berlin. 16. Oktober 1917.

_ Im Anschluß an seinen Besuch der bulgarischen Haupt- itadt'bssuckzte Seine Majestät der Kaiser und König, begieitet von Seiner Majestät dom König Ferdinand, sein bul- ggrtsches Infanteriervgiment „Balkanski“, Er sah das Re- gim-„mt (11115 dem gyschichtlichen Schlachtfeld von bilippi, nur wenige Kilometer hinter der bulgarisch-englischen ront.

Der BundeSrat versammelte slch bxule zu einer Vokl- fisting; vorher hielten die vereinigten Ausschuffe fur Handel und Verkehr und für Justizweien, der Yussckxyß für „Fandel Und Veikevr sowie die vereiniqten Ansichnffe fur Hande und Vor- kehr und für ZoU- und Steuerwesen SiHungen,

Unter dem VorsiZ des Staatssekretärs des Kriegs- ernäbtunasamts von Waldow fand gestern vormittag, wie „Wolffs Telegraphßmbüro“ mxldet, im großen BundeSratssaaxe des Reichsamts des Innern eine Beratung der Minister der Bundesregierungen statt, in der unsere Er- nährungslage und der Wirtschaftsplan 1917/18 ein- gehende Erörterung fanden.

Der Minister der öffentlichen Arbeiten bat den Re- gierungsbaufiivrern des Hochbaufaches" Hans Gerlach und (Heorq Fritsck), dem Regierungsbaufuhrer des Waffer- und Straßenbauiaches Kur? Frühling, dem Regieruxgsbauführer “1325 Eisenbahn- und Straßenbaufaches August Henkes Und dem Regierungsbauführer des Maschinenbaufaches Wilhka Riemer, die in den Jahren 1914, 1915 und 1916 die Diplomprüfung mit besonders günstigem Erfolge bestanden haben, Prämien von je 900 «16 zur Ausführung von Studienreisen bewilligt.

Der soeben erschienene Geschäftsbericht “des Kaiserlichen Aufsichtsamis für Vrivaiverficherung stellt fest, das; auch im Jahre 1916 die deutsche LebenSVersicherung sich auf derselben Höhe wie in den Vorjahren gehalten habe. Es sei möglich ngV-Lskn, den Betrieb, wenn auch imter Anspannung aÜer Kräfte, aufrecht zu erhalten. BeispielSweije Yat man neue Richtlinien für die Gestaltung der Kriegswerécherung aufgesteUt. Ende 1916 betrug die bei deutschen Geseüschaften versicherte Gesamtsumme rund 16 MiUiarden Mark gegenüber erst 141/4 Miüiarden Mark im letzten Friedensjahre 1913. Ein erheblicher Teil der finanzielLen Kräfte der deulichen Lebensversicherung ist den Kriegsanleihen zugute ge_kommen; auch an der siebenten deutschen Kriegsankeihe find sie wisder hervorragend beteiligt.

Oesterreich-Ungaru.

Der Kaiser ist am Sonnabend an die Front abgerxist. In seinem (Gefolge befinden sich der Che des Generalstabs Frxiherr von Arz und der dentsche Militärbeoo mächtigte General- major von Cramon. Polen.

Bei dem Generalgouoerneur, _General der Infanterie von Beseler, ist gestern, wie „Wolffs Telegraphenbüro“ meldet, folgendes Telegramm eingetroffen:

In Uebereinstimmung mti Meinem eriauchtsn Bundesgenoffkn, Sxiner Majestät dem Kaiser von Oesterreich, Apostokiicben König von Ungarn, sebe Jeb Mich bewoq-n, im Sinne des Artikel 1 des Patentes vom 12.“ September 1917 den Erzbilcbof uud Matia- poltteu von Waciéau Alexaüdee von Kakowkki, den b1s- herigen Stadtvcäsidenten von Warschau Fütsten Luvomirski und den Groß rundbeßßer Josef von Ostrowski alt Mitgiieder des Regenjscda totem im Königreich Polen in ihr Amt einzusetzen, und beauftrage Sie hiermit, diesen Akt gemeinsam mit dem .K- und K. MilitäraouVerneur Grafen Szeptycki zu vollziehen.

Wilhelm 1.11. Frankreich.

Gestern nqchmittag fand ein Ministerrat statt, in dem der Mimsterpräßdent und KriegSminister PainlevS das Er- gebnis der Untersuchung zur Kenntnis brachte, die über die An- schuldigungen betreffs Mitteilung militärischer und diplomatischer Urkunden an den Feind eingeleitet worden ist. Die Regierung hat der „Agence Havas“ zufolge beschlossen, in die Befuaniffe der Gerichtsbehörden, die ihre Aufgabe mit vollständiger Unab- hängigkeit bis zum Ende durchführen werden, nicht einzu- greifen. Sie betrachtet es aber im Interesse des inneren Friedens und der Moral der Nation als ihre Pflicht, die Anschuldigungen, _deren Unrichtigkeit dargetan ist und die sie dexn Urteil des öffentlichen Gewiffens unterbreitet, dem Gericht zu überweisen.

Rußland.

St. Petersburger Meldungen bestätigen die auch von der *

„Nowoje Wremja“ gebrachte Nachricht. daß die Verteidi- gungöanlagen auf der von den deutschen Truppen besesten Insel Oesel unter englischer Leitung stehen.

_ „Dagens Nyheler“ erfahren, daß die Vorläufige Ne- gierung vor einiger Zeit einen Aufruf an St. Peters- buraer Einwohner gerichtet habe mit der dringenden Bitte an alle die, die es irgend ermöglichen könnten, die Stadt zu verlassen und in Städte zu ziehen, wo es mehr LebenSmittel gäbe.. Dex Präsident des RäumungSausschuffes Skarßov [)at sick) ]eßt im Namen der Ausgezogenen an die rusfischen Ver- s1chex_ungsbüros gewandt, um zu erfahren, ob fie für zurücx- aelasxzene Sachen die Verantwortung übernehmen onen. Die Ver ichermiasxzeseÜsMften haben sich dazu bereit erklärt zu einem Tarif von 50 Rubel pro MilLe. SoÜte aber St. PMW" burg von den Deutsckoen beseßt werden, find sie gewillt, den Tarif auf 40 Rubel herabzuseßen.

Bulgarien.

_ Laut Meldung der „Bul arischen Telegraphen-AaenlUk“ ist gestern die NationalverZammlung 'vom König mit folgender Thronrede eröffnet worden:

Meine Herxen Abgeordneten! *

Die 1chick1alsschu3eteu Zeiten, die unser Staat kufolae des aM?- meinen Krieges dmcbiebt, fotdern eine engere Berührung und ZU- iammenarbeit 1wisch3n ken Beitretetn der Nation und meiner Rk- Lk7kuvg. Deshalb sebe ich Sie mit besonderer Befriedigung in einer außerotdxntiichen Sesfion versammelt.

Meine Herren Abgeoidueten! Der Tod' meiner geLiebteu (Gemahlin, Ihrer Majesxät der Königin Eleonore, verfaßt wird “i.? (“ck tr“““;" HMS und die bulgariicbe Naiion in tiefe T*ayer- Dre Svmvalbien, die mir bei dieikr Gelegenheit aus aUrn Teilen. Bulgariens und von seiten der Anne: auchdrückt worden smd """ mir ein Trost in meinym Ecbmkr-e. Sie buen en die tie_sZU' "“SUUS- dk? die Versiorbene Königin du1ch br musNéngÜ'ßks YYY" kbualtch lhre christlichen Tugenden und ihre Barmherzigkeit “'

Meine Herren Abgeordneten! Der Besuch, mit dem SW?

Majestät der Deutsche Kaiser Wilhelm 11. mein Haus und Bukaatien geehrt bat, erfüllt uns alle mit unaussprechlicber Freud?-

mtr ein Beweis der Un1ösbarkeit des Bündniffes,

“denn er YUM??? großen dealschen NathZ xinigf "deren kapier das uns Schulter an Schulipr mic unsecen wurdiam Éo'one- kämpfen,

Daseinorcchx xu s1chety, sondern aucb ein umwkifelbaites

m ik)rter Ackiumx, die W Staatsobetbarpt, die hu'ga-iicbe Nation 3? en hmreicve AUNS? sich du1ch die unetschuttc111cke Fcijwkeit

[. haben rie sie in diesen Tagen der Prüfungen auf allen """“ es Öffentlichen Lebens und besondeis_auf den Sch1achx- _ an den Tag gelegt habxn, wo die bulgariickpe Nation und die ““M" an im Laufe dieses Jahres unfere_ Feinde, die Armexedenen Zivllifationen uud Raffen angehören, ubxr d'“? „Linie mrsch Eroberungsvorstöße mlt Standhaftigkeit und Partnackmkeit lb"); “„.,fo hat. Huldiaen wir also und erweisen wic volle Ehre '"!"qujensten unserer Hilden obnereicben, die durch tapfere Ver- Wmßa unseres Boden! Bulgarien ubm erworben und die Achtung reid?" treuen Verbündeten atwonnen haben, die ihren Ausdruck in ansesxnkunft kes Deutschen Kaisers unter uns gefunden hat.

e Meine Herren Abgeordneten! Der König, die Natwn und unsere

fete Armee, iwi- darauf, die Freiheit und Vekemigung der bu gx- jWen Raff: erkämpft zu haben, nehmen die FriedenSaanbnu-ag ' eiligkett des Papstes Benedikt ck11". ir-udlg cms. 3131 N men des bulaatlscbm Siaates babe mo, ebenso wie es tie

abändetxn Henscber getan haben, mich beeilt, auf den ed1kn vririeoensapixll zu antworten, nacbkem ich, schon im Dezember 1916 ;,x unseren Verbündeten einen Bottcblag nz dieskm Stone an unsexe Keinde gerichtet hatte, und wenn diese fnedliebeude (Geste d(s ('s- habenen Pontifex in Rom von unseren Feinden zurückaewiesen _wird, so werden sie die Verantwortung vor (Gott, Vor der Welt und vor der Geschichte tragen. *

Meine Huren Abgeordneten! Zugleich mit den Maßnahmen, wxlche die Kriegknoiweudiakeitxn eifOtderlich machen und weixh: Gkgenstand Ibtkt klaren Prüfung sein werden, wird Ihnen meme Regierung eine Rei e von Geseßentwürfen unterbreiten, z. B. betreffend die Ver effekuna der materiellen nge der Beamten, ferner betreffend KriegSkredite, die Besteuerung der Kricakaewinne, Schaffung einer medizinisckyM Fakultät an der Unioexfität usw. In der Ucberzeugung, daß Sie bei Ihren Beratungen und Entscheiduvgen den Beweis, der Zuständigkeit, Weisheit und "wer Vaterlandsliebe, sowie der (Einigkeit erbringen werdev, um die hxiiige Sa e, rie unjete Nation mit soviel Opfern Verteidiqt, m_ einezn luFlicben Ende 111 iübm', erbitte ich den Segen hkk Höckz'ieu fur c'ibre Akbektea und erkläre die dritte außerordentktzse Sesfion der X?, ordentlichen Nationalveriammlung für eröffnei. Es lebe

ien ! BWM Amerika.

Der Präsident Wilson hat den verschiedenen Regierungs- ämtern für die Durchführung des (Heseßes über den Handel mit dem Feinde weitgehende Befugnisse ein- aeräumt. Dem Kriegshandelsamt ist die Ueberwachupg der Ein- und Ausfuhr und der feindlichen Gesenschasten mit Aus- nahme der Versicherungsgesellschaften, die pom Schaßamt be- aufsichtigt werden, übertragen worden. 'Die Zensur wird,voq einem Zensuramt auSgeübt werden, in dem -da;s Kriegs- departem'ent, das Marinedepartement, der Generaldirektor de_r Post und des Kriegshandelsamts vertreten sein werden. Die Regelung des ausländischen Kurses und der Gold- unix Silber- ausfuyr wird dem Schaßamt übertragen, das auch uber das Durchlaffen von Postsendungen zu entjcheiden habeiz wird.

Der„TimeI“ zufolge wurden heute alle am erikanis chen Schiffe von 2500 Tonnen und darüber, zusammen 468 Schiffe mit 2818 000 Tonnen, unter die KontrolLe der Realerung ge- ftellt. Sie werden je nach ihrer Größeals Handelxz- oder als Trulpentransportschiffe verwendet werden. Nis nachste Maß-

rege

wird die Einforderung der Schiffe zwischen 1500 und

“ck

? ??Hen, Wenn mcm Kaki der Granaisn SMsM

schieden und Mascisnen WWU könnie! 2119er dazu gehöri Frieden und Ruhe im Lande. Und die drüben wollen uns das nun einmal niciyt gönnen. Habtöhr nicht gelesen, wie sie uns müt unsrenr ehrlickyen Friedénsangebot ausgelacht haben?

So schwer es auch sein mag: es muß noch eine Weile weitergehen! Frauen ckth an Eure Männer, Brüder und Sößne! Früher haßt Ihr daheim für sie sorgen “können. Zeizt bxauciyen sie Euch noch yiel mehr, denn nur mii Briefen und Pakeien iff's jetz? uschi geian.

LOU- unter Euch-könnie wohl ruhig zusehen, wenn die Feinde in hellen Scéparen anstürmen und wenn Eure Männer, (Hure Brüder _und Söhne keine einzige Kugel meHrWins Geweßr zu siecken HäkkM? Würdet Ihr nicks lieber den keézien SpargrosckxQU opfern, damit die Euren 1112115 «917st sind? _

2500 Tonnen erwarlek. Späierhin dürften noch ein- schneidenden Maßregeln getroffen werden.

_ Wie das „Routersche Büro“ meldet, hat der Präsident Wilson den 24. Oktober. zum Freihertag erklärt, an dem fick) die Bevölkerung in allen Städten und Dörfern ver- sammelt und sich untereinander und der Regierung gegenüber verpflichten soi], die Freiheitsanleihe mit allen Kräften zu unterstüßen. In der Erklärung des Präsidenien heißt es:

Sorge! daxür, das; das Ergebnis 19 eindtucksvoü und über- wältigend wirkt, daß das ganze Gebiet unseres Feindes davon wider- bUÜt- was Amerika aufzubringen gedenkt, um Den Kiiea zu einem siegreichen Abschluß zu führen.

Kriegsnachrichten.

Berlin, 15. Oktober, Abends. (W. T. B.).

Im Westen keine größeren Kampfhandlungen. _ , Arensburg, die Hauptstadt der Insel Oesel, in in unserer Hand.

. Am 14. Oktober herrschte an der Flandernfront am Vormittage, abgesehen von kurzen Feuersteiaerung'en in Gegend nördlich und östlich Ypern, nur mäßige ArtiUerietäiigkeit. Erst am Nachmittage lebte das Feuer an der Küste auf und Nr- stärkte sick) erheblich am Südrande des Houthoulster Waldes. Während der Nacht hielt das Zerstörungsfeuer in wechselnder Stärke mit lebhaften Feuerüberfällen besonder? in der Gegend Passchendaele und Becelaere an. Unsere Artillerie faßte ihr Feuer wirksam gegen feindliche Ansammlungen und Be- wegungen zusammen, während unsere Bombengeschwader ver- schiedene feindliche Anlagen mit beobachteten: Erfolge mit Bomben belegten.

* „Jm Artois nahm das Fsuer von 10 Uhr Vormittags (11) gegen unser Stellung zwischen Sartwald Und Stiaße (Tambrai-Arras zu und steigerte sich im Laufe des Nachmittags zu großer Stärke. Gygen 6 Uhr Abends brachen sodann itz 4 km Breite von der Scarpe bis zur Straße Arras_Cambrai feindlick)e Angriffe gegen unsere doxtige Steüunq vor. Sie scheiterten zum größten Teil unter schwersten Verlusten bereits in unserem Sperr- und Nbrvehrfeuer. Nur an einer Stelle konnte der Feind in der Mitte seiner Angriffsfront in unsere Lin??? eindringen. Ein nächtlicher Gegenswß warf ihn restlos zuru . „_

Beiderseits Quentin nahm das Feuer zeitweqe- zu. MF Trümmer der Kathedrale erhielten aufs neue 15 Vol]- tre er.

An der Aißnefront wurde erst in den Nachmiitaq§-.

stunden die feind1iche Artillerietätigkeit in Gegend Uon Vauxailwn bis Royézre-Yerme sowie am Chemin-deS-Dames, nördlich der Mühle von 5 nucleic lebhafter und ließ erst mit Einbruch der Dunkelheit nuch. , '

Auf der Ins el Oesel verlaufen unsere Operattonen weiter planmäßig. _

Von der Ostsee bis zum Karpathenbergland sjetgerte fick) die Feuertätigkeit bei Dünaburg, Smorgon und, an der Suczama. Nördlich der Bahn Kowel_Luck wurde eme staxke feindliche Pairouiüe abgewiesen, während an der Schtschaxa bei Sadvorje unsere Stoßtrupps über den Fluß hinüber in die feindlichen Stellun en eindrangen und dem Gegner erhebliche blutige Verluste zu?ügten.

Westlich Tnlcea scheiierie ein in der Morgendämmerung des „14. Oktober unternommener Versus!) des Gegners, unsere voéaeichobenen Sicherungen zu überfaüen.

Großes Hauptquartier, 16. Oktober. (W. L.A.)

Westlicher Kriegsschauplas. HeereOgruppe Kronprinz Rupprecht, Die gestrige Kampftäiigkeit der Artillerien in Flandern glich der an den Vortagen. (Größere Jnfanteriekämpfe fanden nichi stait; Erkundungs- vorstöße der Engländer wurden an :ns'tzreren SieUcn, auch im Nrtois, abgewiesen.

HeereSgruppe Deutscher Kronprinz.

Wieder war der Artilleriekampf nordöstlich tZon Soissoxis iagHiiver lebZJUft: aiich westlich von Craonne steigerte er 11ch bei 2 neuen wergebliclien Angriffen der Franzosen 7.2.1911 die von uns nördlich der Mühle von Vauclerc kiirzlich gewonnenen Gräben.

Méßrere Erkundiinchgsfeckjte verlisfkn fiir uns giinstig; westlich ÖL!“ Suippes holten sächsisch€ (HTLUÜVWW, westlich der Maas bayerische Stiirmtrupps eine arößere Anzahl vox_1_Ge- fangcnen und mehrere Mxschinengewehre aus den franzöjijchen Stellungen.

Die Feueriäiigkeik an der Nordfconi von Verdun war lebhafter als in («1er Zeii.

Oestlicher Kriegsschanplas.

Die untsr dem Befehl des Generals der Infaxzierie von Kathen auf Oesel kämpfenden Truppen seßten sich gestern vöUig in Besiß d:!» Öaupiteiléz der Jnseb

Auf de:: naä) Süßen auslanenden Halbinsel Sworbe 1017121271 die dort abgeschnéitenen russischen Truppen noch hqri- näck'igen Widerstand. Die 1chweren Küstenbatterien smd dur? das Feuer unserer Schiffe zum Schweigen gebracht mor en.

GSJLU die Ostküste wurde der Feind so scharf gedrängt, daß nur Teile sich über den nach Moon führenden Damm zu retten verrauchten. Bei dkn Kämpfen um dM Brückenkopf von Orriisar am Ostrand von Oesel wirkten von Norden her unsere Seestreitkräfte durch Feuer erfolgreich mit.

BiHher sind mehr als 2400 Gefangene gezählt worden. Beisprengte werden die Zahl noch erhßhzxn. 30 Geschüize, 21 Maschinengxmehre', einige Flugzeuge ur-d yiele Fahrzeuge ftelen bis 1th in die Hcmd unserer Landungßtruppen, die unter vortrefflicher Mitwirkung der unter Befehk VLS Vizxadmirals Schmrdt stehenden Flottevieile den wesentlichsten Tkil ihrer Aufgabe in vier Tagsn erfüllten. _ _ .

Im Nigaischen Meerbuien smd dre Inseln Runs und Abra von uns beseßt worden. _

An der Landfront im Osten keine Ereignisse von Be-

deutung. Mazedonische Front. In der Strum (: - Ebene überließen die Bulgaren den Engländern einige Ortschaften. Der Erste Genraiquartiermeister.

Ludendorff.

Darum helft ißnen bei ihrem schweren Handwerk! Reickxi ihnen zum Scéyisize Waffen und Muniiion hinaus: Zsichnei die Kriegsauseibe!

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11.171111“, denkt an (5er Kixider! Als sie noch ganz klein und hilflos waren, hat sicher jede unier Euch irgend einmal gedacht: „Mein Kind foil“s gut haben im Leben!“ Wie viel mehr g111.das jetzt, Ihr Mütter! Eure Kinder müssen Wffere Zeiten sesxen als wir sie durchmaciyen. Wespe ums, Wenn s-Ze einmal kommen und zu uns sagen: warum habi Zhr's uns nicht leichier gemacht und damals bis zu Ende ausgehalten?

W?WtewjederPfennig,denJßrdemVaierlandeleihi, erieichieri Euren Kindern die Zukunft! “Omni helft, daß sie eiiié'i nicht darben müssen und einfreies,911rkes Volk MWM kösinem Zsichnei die Kriegsanleihe!

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