1917 / 257 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 29 Oct 1917 18:00:01 GMT) scan diff

Auf takakäkniicke Wakcv, kie als (EMU für zigaieiéersiever- pfi1chti„e CrgkuaniJS dtenxn soben, fink-n Tie Vw1chriften des Zigmenensjeuergciekes vom 3. ani 196615. “31111 1909 sowie bon Artikel 11, 111 5-5 «Geeri-S über Criöbung dei Takokabaabtn vcm 12- ZUM 1916 (RkickZ=Éiséißbk- S. 507) sm:*g*mäße Akwanrux'g.

§ 2. Die Verorvnunq tritt am 1. Ncrsmber 1917 in Kraft. Der Reickskxxlexr ksstimmt dkn Zenrunki de! AnßerkrafttreTers.

Berlin, den 27. Oktober 1917. Der Reickxkanzier. In Vertretung: Graf von Noedern.

Bekanntmachung über Höchstpreise für Herbstrüben (Stoppeirüben, Wasserrüben).

Auf Grund des F 4 der Vsrordmmq über Gemüse, Obst und Süöfrücbte vom 3. April 1917 (Reichs-Geseybl. S. 307) wird bestimmt: '

Der Preis für Herbstrüben (Stoppelrüben, Wafferrüben) darf beim Verkauf dnrch den Erzeuger 1,50 «16 je Zentner nicht übersteiqen.

Diese Verordnung tritt mit dem Tage ihrer Verkündung in Kraft.

Berlin, den 27. Oktober 1917.

Reichsste11e für Gemüse und Obst. Der Vorsißende: von Tilly.

Bekanntmachung.

Das am 14. Juli d. I. «19971 den biesißrn Kobkvbändirr .Her- mann Landmann wegen Unzuvx1läsfigk€1t erlassene Verbs! des Handels mit Heizsfofien wsrd aufgehoben.

Cbemniy, den 19. Oktober 1917.

Der Rat der Skadt Chemniß. Gewerbsamt. Dr. Höppner, Stadtrat.

Bekanntmachung.

Dem Bärenwirt Franz Xaver Wörner in Durbach wurike jeglicb-r Handel mit Wein, Branntrvein U'nd ObstWein untersagt.

Offenburg, den 22. Oktober 1917.

Großb. BezirkSamt. Dr. Sauter.

Bekanntmachung.

Gemäß Beschluß des Kreisaussäyuffes Vom 18. Oktober 1917 ist der Meßgmnéister Ludwig Weiler 17. DM Wieseck als unzu- verlässige Person vom Haube! mit Vieh, Fleisch und Fleischwaren auSgescblojjen woxdrn.

Gießen, den 19 Oktober 1917.

Großherzoglichks Kreisamt Gizßxn. L a n 9 e r m a n n.

Bekanntmachung.

Dem Kaufmann Tbeod or Angersbacb bier babe ich den Handel mit (Gegenständen deo täg11chen Bedarfs Wegen Uamberlässigkeit u n 1 e r s a gt (B.:V. v. 23. Septcmke: 1915).

Braunschweig, den 24. Oktober 1917.

Herzogliche Polizeidirektion. v. 5. Bus ch.

___-._-

Bekanntmachung.

Auf Grund der §§ 1 und 2 der Verordnung des Bandearats vom 25. SLth'Mbér 1915 zur Fernbaltuxtg unzuverlässiger P rsoven vom Handel (NHM- S. 603) und der Ziffern 1, 2, 4, 5 und 8 der Anweisung des Kaiserlichen Minisieriums vmn 11. Oktober 1915) 84M1i 1917 zur Ausführung diejer Verordvunq (Z- U- B. A. B]- S. 305, 385) wird dem Seiienbändler Bernhakd Faller, Ka er. ecketbruck; 15,591 Handel mit EJeJenständen des tägli en Bedarfs, insbesondere Nahrungs- nnd Futtermitteln aller Art sowie toben Naturerzeuguiisen, Heix- und Leucht- stoffen und m1tGeger111änden bes Kriegsbedarjs Von heute ab fur das ganze (Gebiet be."; Deutschsn RriÖS untersagt.

Straßburg i. Els., den 17. Oktober 1917.

Der PoLizeipxäsident. v o n L a u 13-

Die von heute ab zur Außgabe gelangendén Nummern 189 und 190 des „Reichs-Geseßblatts“ enthalten

Nummer 189 unter

_ Nr. 6097 eine Bekanntmachung, betreffend Ausführungb- bestimmungen zu der Verordnung vom 20. Oktober 1917 über Zigarettentabak, vom 24. Oktober 1917, unter

Nr. 6098 eine Bekanntmachung, betreffend Zoiierleichterunq für Frucht- und Pflanzensäfte, vom 25. Oktober 1917, und unter

Nr. 6099 eine Bekanntmachung, betreffend Aenderung dsr tAFlagTNY zur Eisenbahnverkeerordnung, vom 24. Ok- 0 er 7 ;

Nummer 190 unter

Nr. 6100 eine Verordnung über Fleischbrühwürfel und deren Ersatzmittel, vom 25. Oktober 1917, unter

Nr. 6101 eine Verordnung zur Abänderung der Verord- nung über die den Unternehmern landmirtschaftlicher Betriebe für die Ernährung der Selbstversoraer und für die Saat zu belassenden F1Üch1L vom 20 Juli 1917 (NLWH-Geseßbl. S. 636), vom 25. Oktober 1917, und unter

Nr. 6102 eine Bekanntmachung, betreffend Aufhebung der Bekanntmachimq iiber die Veranstaltung von Lichtspieien vom 3. August 1917 (ReickM-(Heseßbl. S. 681), vom 26. Ok- tober 1917.

Berlin 117. 9, den 27. Oktober 1917.

Kaiseriickzes Postzeitungsamt. K rüer.

Königreiäx Preußen.

Seine Majestät der König haben NÜergnädigst gerubt: ben Militäcinwnbanjurrat Taubert zum Obermiiitär- intendantursat 10'1118 die etanäszinen Militärintendnnturaffefforen Nitschke und Fechner zu Milikärintendanturtäten zu ernennen.

Seine Majestät der König baben Aüergnädigst geruht: den in die Tberpfarrsteüe zu Greifenberg i. P. berufenen Pfarrer Liz. Meyer, biober cm der evangelischckmherischen Zt. Jobamxis- und Schloßfirche in Ztolp, und den in die Obérpfarr- und promlsthe zu Kyriß be- rufenen Pfarrer Kaeßke, biSher in Wobbermin, zu Super- intendenten zn ernennxn.

Ministerium der geistlichen und Unterrichts- angelegenheiten.

Der bisherige VräparandenanstaltSvorstZi)er Nothing aus cherlingcn ist zum K*.“eisschulixzfpckxor in Liebenwerda ernannt worden.

Ministerium der öffentlichen Arbeiten.

Gemäß F“ 46 des Kommunaiabgabsngvießes vom 14.Juli 1893 (Gssyßsamml S. 152) mixd daI Reineimkommen der Hessischen Staatseisenbabmmternebmung, soweit es der, Be- steuexuna durch die abgabeberecbtiqtkn preußischen Gemeinden im Bereiche der Oberbessiscben Eisenbahnen (Fulda, Großenlüder, Salzschlirf, (Reinhausen, Liebloß nnd Oberbimbach) unterlikat, fiir das Stensrjabr 1917 anf 37283 «16 hierdurch festgxstcÜt.

Berlin, den 26. Oktober 1917.

Der Minister der öffentlichen Arbeiten. J. A.: Offenberg.

Evangelischer Oberkirchenrat.

Dem Superintendenten Liz. Meyer in Greifenberg i. V. ist das proralamt der Diöxeie Greifenbera i. P. und

d-m SUVLÜnl-anc'nlén Kanke in Kyriy das proraiamt der Diözese Kyritz übertragen worden.

Preußische Ausführungxzanweisung zur Verordnuna

Über den Verkehr mit Zucker vom 17.0ktober1917

in derFassung derBekanntmacbung vom gieichenTage (RGW. S. 914).

141. Landeszuckeramt.

Die kiubxiiiicbc kaiung dsr Dmcbiübxunxl d" Z-xcksrvcrsorgung in chuß-n ist auch für das BetxiebWhr 1917/18 Auf,“;abe bk») Laxldekzucksrawts. Dax1 L.;nbeszuckeramt ist beWnd-xr? Veru-ittiunas- s1*:1]e zwisckoen der Rcicbszuck-rstxße un!) den PrxußisÖcn KOMMUUÜl- Verbänden im (“Sinne des F 17 “2151.18 1 Say, 2.

Für rie“. Organisation und die Befüguiffe deo andeSZi-„cksramts bi-iben die Veilimmunuen der Anordm-ng drr Landesxevtralbebörden Vom 31. Januar 1917 in Kraft. Die Aufsicbt über das Landes- zuckeramt wixb vom Staatskommissar für VolkIernäerng gxfübrt.

13. Zuständigkeitsbesjimmung('n. (Z 31 Satz 3 und 4.)

Kommunalbstbändx find die Stadt- up.?) Landkreise. Den KOMMUUÜWSTÖÜUÖSU im Sinne der Verordnung und dIr *Uus1iibruvgs- bestimmungen stehen gleich Vereinigungen bon Stadt- und Landkreiwn zum gemeinsamen Bezug dks Zuckes und zur ngckunx des Vsrbrauchs. Die Oberpräßbenxen und Regterungapräfidcnten, für Groß BerLin der Vmsißende kf“! Staanoben V-rietiungsmüe, können auf Grund der Wekanntyacbuvq über die Errichxung Von Pxeik-präijmasskeiien und die Vnwrgungsre elung vom25. September 1915 lNGSl. S. 607) und der Aasfü rnngSanweLsung der L;:ndeßzentralbebörden Vom 19. Juli 1916 zu der gcnanntm Bekanntmachung cerartige Vet- einigungen anordnkn.

Zn eixigxn Provimxn sir-d die Stadt- und Landkreise unier katung brbbrciiÖer P-ovémiaizuckerséeüen mit rsufmänuiscbcn Ab- lrt_1ungen zu embxititckpcu Vexsorgungsxzebietcn zuicimmcngcschioffen. Tix!; Organisakion, welche sich bewährt bat, wird allmählich auch in den Übrigen Provinzen, soférn die Verhältniss dazu irgend geeignet ersxbeinxn ionen, durchzuführen sein. Sie bietet den Vomii der gie:chmaßigen Zuckxrveriorgung und der Freizüsigkeit der Zuckxtkmte tn größc-rm Nezirkeu. Danzbkxu entlastet sie Wesen11ich die Stakk- umb Lanrkreis: und Gemeinden und schafft die Mögliäzkeit, auch den aegknwc'nteg „21211an aafge1chalteten Großbande! in Anlshnung au Lie: Friebensmstémde Wixder zur Mitwirkung heranzuzixbeo, was bei der Sackokbxxde dxs Grsßbandeiß und dem ihm zur Verfiigung sxebenken g-fcbärllnhen Ekuricbtuncien iru Interxffe der gkatten AbwtckxunZ ter Zucksch-Wrzung erwünscht 111.

2424391602 5911 ProvinziaizucerüsU-xn können, falls ein rinbeiiiicöes Vorgebexx in **,-31; Probinx unttwlich cr;chsi.nt, aach Öszirk55uck31stellxn ln denxinzelnexi Bezirken eingericbtkt Werden.

Die Yetsgniffes dsr Kommunalwcxbände und (Gemeinden 'smd durcb kerén Vorstand waoxz'unebmen. Wer als Vorstand des Kommunal- verbxnbeg, «15 Genme un?) als !.HTmeindKVOxstand anxuseben ist, bexjimmen dye KreisordnuWen 11:71) Gémeixideverfasunssxyseße. Den (HemZLn's-Zn ftrben *.*-ie (Gutsbezirke gleich.

Zustaxidxiic' Bebörde im Sinn: des § 29 ist die Ortspolizei- H„ebörxe. Hobeke Verwaltungsbkbörde ist der RegicrUngcpräsident, fur eriin der Oberpräsibent 121 PotSdam.

0. Verbraucko von Zucker. (§§ 16-22.) 1. Bemesiuxxg des Verbrauchs.

Das Lank-CIzucksramt wird bis auf 7113112186 zum VerbrauÖ der buxéieilxch-U stölkerang bie bikuxige monatiickye Kobfmenge über- wkt en. Um emx auaemeffcnc nnd gisicbmäßißex Vcisorgung zu ficbxtn, kann das LandeSzuckeramt Höxbß- imb Ykindesigrkmxn für Die au die Verbraucbex zu Verabioigendsn Kopfwengkn festsetzen. Für Sänglinge find Mindsstkns 30 Z. Md mögiicht bis zu 50 x,- Zucker täglick) aus- zugebyp. Ueber e“.wchuge Exfbamiffs könneU d:e Kommunalberbändx 11115 1558171111111!!! Uuter Beachtung dsr Vom Landeßzuckxkamt ergebendkn FWHMWWM iu; ZntörkssL dcr Gesamxbz'cforgung ihres Bczixkö

er 1111.52.

Nuri) in der r-ebzn dem BLNÜSanieil für ki: bär etli e e- 115113111111; 5772115100112de Z:.ckermexge zur Vetsoraun? vx? U?U- tbe!ex:, (Gusébäuxer, Bäckxceien, Konditoreien und sonstigem Betriebxn !ritx cinsixoeiLen keine Renderbng ein. Den Kommunalverbänden und Gemeinden 15175 611716 auIreicher-da Zucksriicferimg an diese Betrieb.: zur Pflicht gemacHt.

2. Bezug des Zuck-xxs.

Für der“. WWU] des Zuckers zum angmeinen chbiau 6151723719an Bsslimumngyn aufrechterhalten MWS". Die FST)1111-111110112122 ve'rbande 157-7161) demnach ken auf fie EntsaUenNnZncket selbst bezixben 91721“ die_ ???kxancbxine an den Haube! tvzitxrgxrben 17, Abs. 2),

Qikoglicbste Bejeiliaung des GrOßkanbexs am Zuckerbezuße, des Kl-xinbanbew an 521 örtlichen Verteilung ist dringend geboten. Dis Hkranxxebung des (Ükwß'baßdfls und Kieinbawdela darf nicht zu einer ZLIZWWW ber Kon1umv-Ukine und ibxcr (TinkaufSorganisalionen u ren.

1). Gebühren des Landeszuckeramts. 26 Abs. 2.)

Zur DxckmU seimr 111.671“:er ßibebt “0116 Landexzuckeramt für die Unierxcrtéiiayg drs ZUCkSsS xinen'31sch!aa zi: dsr dxrReicbkzuckexstelle zufließknden (Gebühr 17: Höhe von 5 Pfg. für den Doppeljentner. Der Zuschlag kommt bxl den Bezugscheinkn in Anrechnung, welche das Landeszuckcramt vom Tage der Veröffent1ichung dieser Anwesung

im „Königlich Preußischen Staxanzeigec' “.n- auSaibt. Ter Z!- scbiag is? miammen x_rxit ren Gekubten der Ocetchézuckerßelie an kus Landeszvckxramt akzu'ubrkn.

17.. Rxgeluna dps VethrauÖkzuckerpreises in der Usber LnngZzeit. 28 der *UusfubrunZSÖesti-n-axungen de; Reichskanzlers oom 18.Oktober191-.-RGV1_ S. 924__.

Ti: Kommunaivubände und die Provinziahuckersfküxn wetden znr Erzkelung eim's 8100611111172?! Kiélnbat'ldklcaböchswkejsxs 111 Der Uébexgangsxeit vom alten 51111 neue" Bettlchéjibr ermächtigt, M11!- ordnen, das? der 1117181 135711 Lgndegzuckeramt uberwiesxnk, zum Preise des Bct-iebxj1brxs 1916 17 b*zogenc Zucker zum Prey: des Benisbg. jahr151917/18 für dsn Verbrauch abaeaebim wir's. Sie bay.", in disfm Fall zu bestimme", das; die Großbävdixr und Kieiabäxdlex den ihnen erwackxsknden Mehre-lös an sie abzuliekern haben. Söiem es sich nur Um aering'üxpge Benäge handelt, kann von einer Ein- forderung des Mebrerlöjxs auInabmeveise abgesehen werden. Dj- näbercn Bestimmumkn, trzsbewbdere uber die Verwpndung der Vor; den stß- und Kleinhändiein abzuliefernden Bekräze, "(551 1a: Lax.deSzi;ckeiaMi.

L*". Höcbsivreise für den Kleinberkauf.

Ueber. die 1701 dm KommunaWLrbänben Zestzuseßknbrn Klein- bavdkisßöcbstvreise wird das Landeözuckekexmt nahere Beßimmungen treffen, 1013215 bie Prexefestskßuagcn des Reichs vorliegen.

kj. Inkrafttreten der Auöführungßanweisung_

Diese Ausführungsanwäsuna tritt mit dem Tage ihrer Ver- öffeniiichan; im „Königlich P:eußkschkn _StaatSanzeigec' in Kraét.

Beilin. den 27. Oktober 1917.

Der Staatskommiffar für VolkSernährung. I. V.: Peters.

Bekanntmachung.

Das unterm 12. Juni 1917 gegen den_ Kaufmann Julius Schleim in Ailenitsin - Königstraße Nr. 75- erlassene Verbot des Handels mit LebenGmitteln 1111er Art sowie die Ver. mittiung eines derartigen Händels wird mit Dem 20. Oktober 1917 wieder aufgsboben.

Ailenftkin, den 17. Oktober 1917.

Di: Stadtpolizeiverwaltung. G. Zülch.

Bekanntmachung.

Das nntexm 6. und 24. Juli 1917 gegen den Kaufmann Stanislaus Wojciekbowski in Gnesen,. Warschauerstraße 9, erlaffkne Verbot der Auöübuna des Handelßgerverbes mir Gxgensfänden des jägikchkn Bedarfs, insb-sondere mit Nahrungs- und Jutt-rmiitrln aber Ar! sowie toben Najurerzeuqniffen, HLkz-uud Leuchts1offxn und mit ngenßändxn dss Kriegsbeoarfsk auch der Ein- steiluna des Schankg21chäftH wird unter Auferlegung dkk Kosten auf (Grund des § 2 11137. 2 der Verordnung vom 23. September 1915 (MGM. S. 603) hierdurch aufgehoben.

Gnesen, dZn 21. Oktober 1917.

Die Polizsiverwaltung. Nolsner.

Bekanntmachung.

Dem Mühlenbesiwr Dörfer in Seebni ist, in Abänderung der Aaordnurtg vom 17. Oktober 1). J., 1755 ' ablen von Ge- treide bis auf weiteres wieder gestattet. - Die Kosten dieser Bekannttüachung hzt ber Genannte zu tragen.

Läden, SMAX, 26. Oktober 1917. Lmdrat von Lucke.

-..-_..-

Bekanntmachung.

Den beieuten Emil Berges, bier, Auerscbulstraße 4, wobn- baff, ist durch Vcriügung der Polizeimrrvaitung jeder H„andel mit Nabrunas- und Genußmitteln wegen Unjuverlasißkeit untersagt troxden. - Die Kosten der Veröffentlichung dieses Verbzis haben die Betroffenen zu tragen.

Barmen, den 23. Oktober 1917.

Die Polizeiverwaltung. I. V. : E v e t t s b u 1 ck.

Bekanntmachung. Gemäß § 1 Abs. 1 und 2 der Verordnung des BundeSxats vom

23. September 1915 (MGM. S. 603) über die Fernbaltung 1177111“.

verläisiser Persoxxen vom Haudxl habe 111) dem Haus Schalk. “9?“ boreu am 30.©ev1ember1879 in Offsiein, Kieis Wormk, bier- Alexandersxraßc 29, :vwbnbafs, die Ausübun jeden Handels mit Gegensjanben des täglichen Bedarßs und des Kriexlsx bedarss,in2besondere mTt Nahrungs- und Genußmittelu.1Uk das ßesamte Reiéxssebiet vrtboten.

Düffelrorf, ben 24. Oktober 1917.

Die Polizeiberwaikung. Der Oberbürgekmeister. I. V.: Dr. stk-i

„Bekanntmachung.

;) Gemäß §,1 Abs. 1 u. 2 der Veiocdnung des Bundeskats vom 2.1. _Sebxeurber 1910 (9133231. S. 603) bbs: die Fernbaitung “"I"“ Verla'ßger Personen vom Handys babe ich dem Fubruvternebmek Michael Pielen, geboren am 24. März 1865 in Ametn S!.Avwn- bier, Awsierdameriirafze 50, wohnhaft, die Ausübuna ist Handeis mit Gegenständen des täglichen Bedarfs un_) des Kringbedarf-k, insbksondere mit Naerngs- und Genuß“ mitteln, fur das gesamxe Reichsgebiet verboten.

Düsseldorf, den 24. Oktober 1917.

Die Poltzxiyerwaitung. Dex Oberbürgerm-xister. I. V.: Dr. Lek)!"-

Bekanntmachung.

Dem Kaufmann und Reisenden Benno Jottkowiß in Glei- witz, Friedhofstr. 4, ist der Gewerbebetrieb des Handels mit Satie und anderen (Gegenständen des täglichen Bedarfs Wr die Dauyr des Krieges wegen bewiesene: Umuverläifigkcit in beiuß auf dxssen (Gewexbebetrteb Und diesen Handel auf Grund der Bundes- ratöberordnung uber, die Fernbaltung unquLrlässiaer Personen vom ZanHel vom 23. September 1915 (RGW. S. 603) untersagt

ot en.

leiwikz, den 23. September 1917.

Die Polizeibxrwaitung. J. A.: Dr. Gornik.

Bekanntmachung.

Auf Gmmd der B::ndeSratsverordn-mg vom 23. September 1915 babe ich dym Kaufmann Karl Likke, Glogau, wegen Un- zuveriäiiigken ken Handel mit Zucker untersagt.

(Glogau, den 24. Oktober 1917. Die Stadkpolixeiverwaltung. Dr. Soetbecr.

Bekanntmachu„a_

AufÉ-xund dJ BUUVLZTÜLSVUNÖPUUJ vom 2:z_ S- *iewber*191) ('chch?“Gk?ÉZ-3§'l' (H' 603) 3“? FéLanitapg unzave11ä [Öger Personen y„m Hanbklßlit der Edesran des FUL Heiduser m Reniscbeid', Bismatckxkkasc 145- kék „Handel mit Levinsmltteln Ui-d (Hchnstänben des täglichen Bedarfs ur-tersagt worden. __ DLL KML" der Veköffkn'lkhunß [Tat die Bctrcffsne zu tragm.

Remscheid, den 24. Oktober 1917.

Der Obstbürgermeistcr. I'. V.: Hertwig.

Bekanntmachung.

Auf Grund der §§ 1 und 2 drr Verordnung des Bundxsxgks vom 23. September 1915 zur Zecnbglkung UanVerkäisigec Pkrkonm vom Handel (Rkschak-ikßblatt S-603) Utld der Ausfübrixnxisbestim- mupgsn zx; disser Veroxdnung 170.11 27. ertxmber 1915 wir:) dxm Händler St_efan Popow921 aus Wongrowjß, wobnbaft in Wongwwiß- der Handel „mit Gegenständen des täg- lichen Bedarfs, besondkrß myt chenSmitteln, von soth ab wegen grober Unzuvrrläifigkeu bis auf weiteres untersagt. _- D1c Koxjen der Bekanntmackouna trägt der Pwpokai.

Wongiowiy, den 17. Oktobxr 1917,

Der Landrat. Dr. Dürr.

Yixsztatnikiahés.

Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 29. Oktober 1917.

Seine Majestäx der Kaiser und König empfingen vorgestern, nne, Wolfxs Telegrapbenbüro meldet, den Stell- bertrexexbes RetchSkanzierI Staawminister Dr. Helfferich , den den anter'der öffentlichen Arbeiten Dr. v o n Br 2 ite n b a ck, den Chef bes Zwikabmelts von Valentini und den Minister dW Kömgltchen Hauses Grafen zu Eulenburg zum Vortrag, ferner zur Meldung den Oberpräsidenten von der Schulen- bura, sydann den Justizminister a D. Dr. von Beseler in Absch1ed§audienz, und zur Meldung die Staatssekretäre Dr. Walraff und Dr. Schwander, die Oberpräsidenten von. Lonebell und von Richter, die Unterstaatssefretäre Dr. von 81iu'gel, pon Braun, Schiffer und Delbrück und den Polzzeiprästdenten_ von Potsdam von Zißewiß. Seine Majestät der Kaiser hörten später die Vorträge des General- )tabeß, des Chefs des Ydmiraisiabes und des CbefH „des Martnekabinetts- Gestern nahmen Seine Majestät der Kaiser den Vortrag dek- Generalstabes entgegen.

Ihre Majestät die Kaiserin und Königin empfingen vorgestern, wie Wolffs Telegraphenbiiro meldet, den Staats- sekretär bes Auswärtigen Amjs Dr. von Kii [11111 ann, den Oberpräsidenten vo_n der Schulenburg mit Gemahlin und den Regierungspräsidenten von Massenbach mit Gsmahlin.

In der am 27. Okiober1917 unter dem Vorsitz des Königlich bayerischen Gesandten, StaatSrats Dr. Grafen von LerchenfelO-Koefering abgebaltenen Plenarsitzung bes Bundesrats wurde dem Entwurf einer Verordnung uber tabakähnliche Waren die Zustimmung erteilt. Außerdem wurde über Eingaben Beschluß gefaßt.

Die vereinigten Ausschüsse des BundeSrats für Handel und Verkehr, für das Landheer und die Festungen, für das Seewesen und fiir Justizwesen hisilen heute eine Sißung.

Tex“ Königlich schwedische Gescmdte Freiherr von Essen bat Berlin verlassen. Während seiner Abwesenheit führt der Legationßrat DanielSson die Geschäfte der Gesandtschaft.

§ 30 der EisenbahnverkshrE-ordnuna ist durch das Neicbseisenbahnamt mit (Heilung- vom 15919112111er d. I. für die Dauer des Krieges dahin geändert worden, daß das Gewicht eines Gepäxkstiicks 50 112'n1cht über- steigen darf. Die Maßnahme ist durxt) das Anwachsen schwerer Slücke, die von den weiblichen Hilfskräften nicht be- wältigt werden können, nötig geworden. Für Augnahmxfälle werden im Deutschen Eisenbahn-Personen- und Gepäcktartf -- Teil 1 _ Erleichterungen festgesexzt werden.

Kriegsnachrickjteu.

Berlin, 27. Oktober, Abends. (W.T. B.) In„'Fland'ern heftige Artikletietätigkeit; am Südwestrand des Houtboulster Waldes örtliche Infanteriekämpfe. Vom Oise-AiSne-Kanal nichts Neues. Im Osten keine größeren Kampfhandlungen. ick) iAn der italienischen Front auch heute gure Fort- r tte. Die Gefangenenzabl von 60000 ist um einige weitere Tausende gestiegen, die Zahl der erbeuteten Geschüße hat sich auf mehr als 500 erhöht.

In Flandern hat derHeldenmut deutsche; Truppxn am 26. Oktober der vielfachen Ueberiegenheit engl1sch=franzofischer Massen, die eine Sckxlachtentscheidung suchten„eine außerordent- llch schwere blutige Niederlage bereitet und emen großen Sieg errungen.

Nack) den Kämpfen des 22. Oktober bereitete dauernd starkes Feuer, Das sick) aus tausend Geschiißen wiederholt zu heftigsten Feuerstößen steigerte, die große Schlacht vor. In den Moxgenstunden des 26. Oktober feste Utzter gewaltigem Munitionseinsaß stärksteß Trommelfeuer em,_ das auch Während der Jnfanteriekämlkfe unauMesth anhielt. Gegen dkéZfAbschnitte unserer Ste ungen trat der Gegker zum An- gm an. .

Westlich des Houthoulsterwaldes brachen d1chte Angriffs- kolonnen mit* starken Reserven vor. Troß des vernichtenden dklllschen Abwehrfeuers gelang es hier unter schw'xren Ver- lUsten dem Angreifer, im ersten Atxsturm das Gehoft Bulle- hoer zu erreichen. Kurz darauf traf ck11 jedoch em machtvolier 1

(Zegexqtqß. ber iim nnter erneut schwersten Verlusten in das Wichterxeld zurückwarf. -

Zimschen Bahn Woesingbe-Staden und Bahn Ypern - Roulexß scßte de: Feind feine Haupimaffen an. Die ersten Angrme des Feindes wurden biutig abngiesen und unsere _Sjellung behaupxet. Um 11_1ibr Vormittags erfolgte mit Wschen Kraften ein zweiter starker Angriff beiderseits Pas- schebdaeie, der ebenso verlustreick) scheiterte. Bald darauf bereitste gewaltiges Trommelfeuer einen drith Angriff vor„ der kurz nach 2 Uhr Nachmittags gegen denselben Ab- schytit vorbracb. Hier feste der (Hogner erneut rücksich1§lo§ Wie Masten ein, die von dem Sperrfeuer nnsLrer ArtiÜerie und Mascbxnenqewebrc niWerkartätickit wurden. Gegen 6 Uhr Abenbs Wiederholte der Gegner nördlich Passchendaeie die mzßlow Maffexnopferung stiner Truppen. Erfolgreiche Gegen- stoxze warfixn 1k)n hier bis auf eine geringe Einbuchtung, die in 1111121137 Linien verblieb, vöUig zurück. Bei dsn erbitterten Kampscn und schon voxher beim Heranfiibren seinkr Reserven chLPtjd-er AsiIkLifEk ungeheuere Verlvsie an dieiem Abschnitt

'i “JU.

WJter südlich ranan mehrere englische Divisionen gegen uxisere Front von B?ceiaere bis südlich von Gbsluvelk an. Aue!) bior brach im eritea Anmxrm der (Hegner borübergehend in 5211 quk von Paeze1boek und in (Hheivvelt ein. Nach kurzer Zeit trisben deutsche Gegenstöße auß Dorf und Park die Ein: gedrun'genen wieder hinaus. Am Abend des Tages war die gewaltige Schlacht zu Gunsten der deutschen Waffen entschieden. Unter dem Eindruck seiner schweren Niederlage wiederholte der Feind Nacht§,seine Angriffe nicht. Die feindlichen Verluste ubertrafen bet der Stärke 13921 Einsatzss, bsi den vielfacb wiederholten Stürmen durch das schlammixze Trichterfeid, 1121-0ng unseréxz gutliegend-xn zm'ammenqofaßten AbwehifeuerI “(13211 die Ve11u1t2 der [Wien Kämpfe. 300 Gefaagcne wurden einbébalten.

Link!) auf den nicht anacgriffenen “Fronten des Groß- kampffeides lag d-m ganzen Tag 11er sebr starkes feindliches Feuer. Die weit rüchkrvärtsiieacsnben belgischen Städte und Oriscbafken exhieiicn vielfach FEUer schwerer und schwerster KaLiber. Das Ergebnis:: des 26. Oktober1st eine verlorene Schlacht für England.

Auf dem zweitenHanytkriegE-scbauplaß ithalien Hgben die deutschen Truppsn im Verein mit den tapferen österreichisch:ux1xmr11chen Bundecdenoffen UMLU Nubm geerntet. Außer der bis::berigen Beute von 60000 Gefangenen und 450 (Geschützen und unüberssYarem Kriegsgerät, das noch in den (Heb:rgsschiuchten und »älern steckt. hatte der Feind schmsrste blutige Verluste. In wenigsn Tagen hat Cadorna fast den ganzen Gewinn e'meeZ zweieinhalbjäbrigen Krieges wieder eingebüßt. Seine zweite Armee ist geschlagen, und nach Ueberwindung vielfach zäbcn feindlichen Widexstandes dringen die Verbiindejen unaufhultsam vorwärts.

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Berlin, 27. Oktober. (W. T. V.) Zu der Nacht vom 24.25. Oktober griffen mehrere feindliche (Heschmader das lothringisch-lnxemburgische und das Saar- Jndustriegebiet mit Bomben an. I11E1chin Luxem- burg wurden 5 Personen getötet, 4 verwundet; in Saarbrücken ist 1 Towr, 6 Verwundete zu beklagen. Militärischer Schaden wurde nicht vernrsacbt. Der sonstige Saäxschaden ist unbedsu- tend. 4 F1ugzeuge wurden durch die Abwehrmitkel unseres Heimatluftschuyes abgeschossen" oder znr Landung gezwungen, darunter 1 Handley-Page-Großfluazeug. Die Insassen waren bis auf einen Amerikaner sämt11ch Engländer.

Großes Hauptquartier, 28. Okiobxxr. (W. T. V.)

Westlicher Kriegx-schauplah. HeereSgruppe Kronprinz Rupyreckot.

Z.1Fiandern war die Feuertätigkeit längs der “„User- Niederung wiederum stärker als fxiiher, insbesonderxx bei Dirmude.

Zwischen Biankaart-See Und der Straße Menin- Ypern ?ckon der Artiüeriefampf zeitweilig zu großsr Heftig- kcit nn. YZN'ÜLUS griff der Feind an der flachen Einbruch» ste11e siibwestiick) des Houtboulstcr Walbes erneut an, ohne größere Vorteil? ab:; am Vortage zu erzielexi.

Heereßgruppe Deutscher Kronprinz.

Am Oiie-Aisne-Kanal vsrstéirkie fick) die Feuertätig- keit bei Brancourt und Anizy-le-Cbateau. Nachmittags stießen starke französische Kräfte !iefgegiiedert am Chemin- des-Dame-Z östlich von Filain und nordwestlich von Braye gegen unsere Linien vor; sie wurden überall blnttg ab- ngiesen. . . *

Bei Souain, Tabure und Le Me6n11 m der Cham- pagne fiibrth unsere Stoßtrupps erfolgreiche Unternehmungen du ,

rch. _ Auf dem östlichen MaaH-Ufer zmterhielten die Fran- zosen starkes Feuer auf die von unH im Cbaume-Walde

kiirzlich gewonnenen Gräben.

Auf dem , Oestlichen Kriegsschauplatz

und an der Mazedonischen Front

keine größeren Kampfhandlungen.

Italienische Front.

Die schneile Weiterführung des gemeinsamen Angriffs am Isonzo brachte auch gestern volle Exfylge.

Italienische Kräfie, die unseren Dwrfionen, den Austriit aus dem Gebirge zu vermehren suchten, wurden 111 kraftvollem Stoß znriichgeworfen. ,

Abmds drangen deutsche Truppen m das brennende Cividale, die erste Stadt in der Ebene, ein. _ '

Die Front der Italiener bis zum Adriattscheit Meere in ins WankITUchgekommen; auf der ganzen Lune ind un ere Kor s im a drängen.

s ©er, diepin den Isonzo-Schlqchten vielumkämpffe Stadt, ist heute früh von österreichisch-ungarischen Divi- sionen genommen worden! ,

Die Zahl der Gefangenen lst aixf mehr als 80000

gestiegen, die Zahl der Geschüße hat sick) auf mehr als 600

erl 51 t. ) ) Der Erste Generalquartiermeister. * L u d e n d o r f f.

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Berlin, 28. Oktober. Abeudb. (W. T. V.)

In Flandern [ebbaFte Feuerlätigkeit bei Dixmude und am Houtboulster Walde.

Mn OiseAAW-ne-Kanal bei Filain örkliche Kämpfe.

Im Osten nicht?- Wesentliches.

Die italienische 2. und 3. Armec sind im Riick- zuge nach Westen. '

Unsere Verfolgung ist vom 612bi1*_.;e 1112 zum Meer m schneUem Fortschreiten.

An Gefangenen smd bis jetzt 100000, an Ge- schüßen über 700 gezählt.

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In Italien schreitxn die Verkiinbeten von Erfoxg zu Er- folg. In unerhörten Kampf; Und Marscileeismnaeri b'ab-xn die det:11ch-österrei(biscb-ungarischen Truppen daS 1chWWNKO (Hs: birge ÜbexsciUiUen und die Ebene erreicht. Cibidaic murxc Um 27. Oktober, Abend?), von deutschenTruppen, Görz am selben Abend von österreichisch-Ungarischen Truvpen erobyrt. In wenigen Tagen ist die Gefangenenzahl auf mehr als 80000 Mann yenißgen und Über 600 (Mschüße sind erbeutet. WW sonst an Kriegs- material und Vkute noch in dem 521kliiit€1cn Berggexänbc 111111, läßt sich nicht annähernd iibexs-hen. Bsi dem ichne1l€n 1109,- reichen Vordringen bisibt keine Zeit zur Zählung 11110 Bergbng. In wenigen Tagßn hat Cadorna nicht nur den kamn EMLS 21/2jäbrigen Krieges eingebüßt, in dem er allein 516 zum 1. Juli dieses Jahres 1600 000 Mann liegen 11215, und der Italien bis 1th 23 MiUiarden gekostet hat. sondern (Y_Uh wei?? Strecken italienischen Gebietes dem Feinde iibcrlamm mu1en.

Vor diesen einzig daftebenden Erfolxxen WLWLU 1117 immer dke Lügen der Entente über den gesunkenen Kampfmsrt b211ts_cher uni) österreichiich-ungari)(k)er Trvppen vsrstummen MÜNLU. Enlsprechend dem guten Fortgang ist die Sümmung der Truppen kampfesfroi) und siegeszuoersichTlicb. _

In Flandern wurden an der Küste mehrere" fembiiche Monitore und Zérstörkr von unseren leichten (?:,chreixkräften vnd Seefiieixern vertrieben. Auf zwei der Zexytörer umrden Treffer beobachtet. AUf dém Großkampffelde folgte wach Vqrz mittags einseßendem starken Feuer ci-xt fe€11511cher 211111110 westlich des Houtbonlster Waldes., Starker Masssneinsaß 1ieß Franzosen und Engländer nur einen unbedeuteuden “Strenen Boden?. in dem schlammigen Trichterfelde östlich “.Werckem ge- winnen. Auch dieser Angriff erböhbx wiederum die 1111111113911 Blutopfer unserer west1ichen Gegner. Das feindlickaFeuer blieb auch tagsüber lebhaft und steigerte fich_zeitwm1e am Nachmittag zum Trommelfeuer, ES dehnte sic!) in großer Stärke auch nördlich des Großkampffeldeg besonders.“: beiderseits Dixmuiden aus. Wiederboit wurden rückwärtige béigixckze Ort- schaften planmäßig beschossen.

An der Ai§nefront wurden nördlich Broye ZUHr Vor- mittaqs mehrere feindliche vorstoßende Kompagnien abgeschlagen und beim Nachstoß Gefangene eingebracht. , _

Nachmittag.“: und Abends seßien 11ach_starker AerÜerze- nnd Minenvorbereimog tiefÜegliederte französische Angrisse xm, 1116 unter blutigen Feindoerluften scheiterten. Zahlreiche Gx- fangene, 3 Maschinen- und Schneliadegewehre 1316st m unserer Hand. '

Großes Hauptquartier, 29. Oktober. (W. T. V.)

Westlicher Kriegssthauplas. HeereSgruppe Kronprinz Rupprecht.

Dunst und Nebel schränkten in Flandern die Kampf- tätkgkei't ein.

Troßdem mar längs der Yser das Feuer lebhaft; es erreichte besonders bei Dixmuxde Nachts große .Hcftigkeit. Vorstöße feindlicher “Abteilungen nördlich der Stadt sMiterten.

Zwischen dem Houthoulster Walde und der LUS be- legte der (Gegner unsere Kampfzone mit einzelnen starken Felterweklen. Englische Infanterie, hinter Trommeifener von Rauchgranaten vorgehend, griff nördlich ker Bahn Boesingbe- Studen an; in unserer Abwehrwirkung brachen die Sturmwellen zUFammen.

Heerengruppe Deutscher Kronprinz.

Am Cbemin-deS-Dames stürmten siarkc franzö- sische Kräfte nacb heftiger ArtiÜerTevorbereitung zweimal b-xi Brave an. Von unserem Feuer, an einzelnen Stellen durch (Aöegenstoß unserer Grabenbesaßung gefaßt, mußte "oer Feind zurückweicben; er hatte schwere Verluste umd ließ Gefangene in unserer Hand.

Bei den anderen Armeen nur stelienweise anflebends Gefechtstätigkeit.

Seit dem 22. Oktober verloren die Gegner durcb Luft- kaßwf und Abwebrfeuer 48 Flugzeuge, davon 3 im Heimat- ge iet. '

Leutnant Müller schoß den 30. und 31., Leutnant von Bülow den 22. und 23. feindlichen Flieger ab.

Oestlicher Kriegsschauplak. Keine Ereigbiffe von Bédeutung.

Mazedonische Front.

Jm Becken von Monastir, im Cerna-Bogen und vom Vardar bis zum Dojran-See bekämpften fich die Art'tUerien lebhaft. .

Italienische Front.

Der durch die Erfolge beflügelte Angriffsxxeist dEr deut- schen und b"sierreick)isch-ungarischen Dioijionen der Armee 1226 Generals der Infanterie Otto von Below bat die gänze italciheniickx Jsouzo-Front zum Zusammensturz ge- bra t. .

Die geschlagene 2. italienische Armee ist im Zurück- fluten gegen den Tasiliameulo. .

Die 3. italienische Armee bat sick) dem Angriff auf ihre SteUungen von der Wippach bis zum Meer nur kurze Zeit gestellt; sie ist in eiligem Rückzug längs der adriatischen Küste.

Auch nördlich des breiten Durchbruch ist die italienische Front in Kärnten biI zum Ploecken-Paß ins Wanken gekommen.

Feindliche Nachbuten versuchten bisher vexgebliéb, das ungestüme Vorwärtsdrängen der verbündeten Armeen zu hemmen.

Deutsche und österreichisch-ungqrische Truppen stehen vor: Udine, dem biHherigen Großen Hauptquartier der Italiener.