1917 / 257 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 29 Oct 1917 18:00:01 GMT) scan diff

OeNerreMUÖ-uvaarixääe TXvMoven Haben Cor- »,

mans genommen und täkj-ern fick) im Küstenstrchz der Sandas- 12:32.

_ M!: Strgßetz 175115 von regellos flüchtenden Faßrzeug: .okonnen !*:r ttaltemxckzen Armeen und Bevölkerung bcdcckt; d'ie (Hsfangenen- und Beutezahlen sind dauernd im Anwachsen.

_ Hefti e Gewiéwr, verbmxden mik ickwxren Niedsrfäylägen, entluden :ck) gekem über dem gewaltigen Kampffexde der 12. Jsonzosch1ncht.

Der Crüe Genexaéquaräecmeixséer. LUdendorxf.

Oefterreichisch-ungarischer Bericbx. Wien, 27. Oktober. (W.T.B.) melicéz wird gemeidej: JtalienLsQe: Kriegsfäxauplay.

Dex untér “dsr persönlichen OberLSitung SeinerMajestät unseres KaiserH und Königß gegen die imTZenixckw Haupt- macht geführt? Schlag _L'Sist gewaltkg (1:15. Unsers kampf- erprobten, ruhmreichen Jxonzotruppen und dée mkt unüberwind- licher Stoßkraft vorgeßenden dcmschn Streitkräfte haben einen großen Exsylg erzungen. Die Waffenbrüderschast der chrbün- deten, ge7chmiedet auf ungezählten Schlachtéeldern, bexiegklt durch das Bkut unserer Besten, bewährte sich aufs Neue in unoxrgleichxicher Weése.

Nm oderen Jxonzo l;,uben unsere alpenländisckzen Trnppen *- altbewähxts Znyantcréereginwmer, K-Üserjäger, Schützen aus Steiermark und Txrol - in den Fengsvieten des Nombon und dks Canin und auf dem Monte Stol in zäher Aus- dauer gnd Tatkraft das Gekände und den Féénd Hszwungen. Südwe11lich von Karfreit ertürmtsn Preußisch-Schlesier den hoch aufrageruden Monte Maiajur. Dort, wie westlich fWTZ Tolmein, wird du1chw2g auf italienischem Boden ge: 5 :en.

Yusd:rVainsizza-Hochfläche wehren sich die Italiener Schrrtt für Schrift. In heftiaem KQmpfe w::rden die fsind- 1ichen Stellungen südlich von Vrh, die einst so Heiß um- strzttene Höhe: „652“ bei Vodice und der in Italien als S1ege§preis der elften Isonzoschlacbt so sehr gefeierte Monte Santo erobert. Söhne alIer Gaue Oesterreich und Ungarns wetteiferxen an Anariff-Zfreudigkeif. Bei Canale und östlich davon brachéen .*,wsi K. imd K. Divisionei"; (1118171 16 000 Gefangene und 200 GeschÜße em.

Nördlich von Görz stxhen wir am Jsonzo.

Jm Fajtir Hrb entrkß die ungarische 17. Division, Ze eit _mehr als zwei Jahren am unteren Isonzo siegreiche Wa_t htelt, dem Feind in Übsrraschendem Ansturm seine erste Lime._ ES ßelen 3500 Italiener in ihre Hand.

Dre Gesamtzahl der Gefangenen hat sich auf 60 000, d_1e der erbeuteten Ge chüx§e auf 500 er öht. VMB feindltchen Flugzeugen smd biHher 26 herabges offen war en.

Oestlicher Krießßschauplaß und Aibanien. Nichts NeueH. Der Chef des Generalstabes.

Wien,28.0klober. (W.T.B.) Amtlich wird gemeldet:

Hexxte früh haben xznsere Truppen Görz beseßt. Vom Kaxfeü wehen nach emjähriger Feindeßherrschaft wiede? - wie seit langen Jahrhunderten - unsere Fahnen. Die Italiener smd über den Jsonzo gewickxsn.

Der Chef des Generalstabes.

___-

Wien , 28. Okiober. (W. T. B.) Amtlich wird ge-

meldet: Italienischer Kriegssckzauplaß.

Gestern ist von UUsex'er Jx'oKzofront ch [c,ßte FcJse-l eines seit zwcicikaalb Jahren ebknso rnßmrcick) als opferooll ge- führten Verteidigunxxßkgnwfes gefäüen.

Sowohl auf der Karst-.Hochflächc als im Görzer Ab- schnitt wurde zum Angriff übergegangen.

Die Italiener hielten unserem Ansturm nirgends stand. Am Südflügel wurde Monfalcone durch unsere Vor- truppen gkwonnen. Obekhalb von GradiSca stürmte in der dritten Mokgeusiunde Mäjor Mocsary an der SpTZe seänes tapferen KoeHzeaer Jäcxerbaiaiéloxxs Nr. 11 über die bren;xe:xde Isonzobxücke auf das rxchke Ufer [)jnüber und enlr'sß dem Feinde dsn Monte Fortßn.

Auf dem Kastc-U von Görz héßken kaeilüngen des Kar- lecher J::fanterieregimentI Nr. 96 um 2 UHL? früh unsere

9; ne.

It? rascher FcindvérfolgUng wurde wefi'lick) der bsfceiien

Séadt _der Jyonzo Übexseßt und die Höhe Podgora ekstiégen.

:e Hochfläche von Bainsizzachiligengeist liegt -- den Monte Kur inlwgriffen - hinter unferer Front. Bei Playa erzwangen sich Unsere Truppen in exbitterten Kämpfen den Uebergang Über den ("l' f;.

Cinidale ist in _deutscYer Hand. Unnestüm vorwärts drängend, alTen Widerstand des Feindes brechend, gewannen Yscre Verbündeten hier den AUZJang in die Venezianische

ene.

Die geschlagenen Armeen des Herzogs von Aosta und des Generats Capello haben bxsher 80 000 Mcmn an Gefangenen eingebüßt. Die Zak)! der erbeuteien Geschütze wxrd gexing auf 600 geschäßt.

Oestlicher Kriegsschauplaß und Albanien.

Nichts von Belang. Der Chef des Generalstabes.

Wien, 28. Oktober. (W. T. B.) Amtlicher Abend- bericht vom 28. Oktober.

Der Sieg der Verbündeten über das ikalienische Heer greift immer tiefer. Die Zahl der Gefangenen übersteigt ;_1_(_)0É)_00, die Beute an Geschüßen wird auf 700 ge-

,a .

Bulgarischer Bericht.

Mr_ckéofia, 26. Oktober. (W. T. B.) Amélichcr Heeres- ) . Mazedoniséhe Front: Schwaches Slörungsfeuer. das eitmeise östlich der Cerna cin weuia lebhafter war. wai ?eirzdkiche Vataillcme, die gegen die Döxfer Homondos und Jsxal Mahle vorrückten, wurden durch unsere Sicherungs- abteilungen angehalten:

RumänZTÖe 7778111: M*. eTnxaen SkeUen vekeknze1ke]_

Ka::o:x:::;"ä;i€;"1e. Soéia, „7. Oktober. (*EUR) Heereslzérjäxt. Mazedonisch? Front. Bci Vratindol westlich Bitokäx mmde durch unsere ArÜUorie wäßr-de der Nacht eixx FLUEL'KNgÜff gemacht, der lebbaf: durch dje feindlich221rlillerie beantworwt wuröc. Jm (Ferna-Bogen mehrere kurze Féuerorkanc: nuf dM anzeren I'L'ixstwniéken Sp27rfeucrfamp7. Toßr;157"cha-Front: YM cinzinen Stcléen wechsél- sciéich Akxill-Jrie- und GctvehrchLI. Sofia, 28. Oktober. (W. T. B.) GeneralstabßJerZché. Mazedoniscbe Froxxk: stlJ-kaekes Arinsriefeuer west- lick) vsnBiLolia, imCexW-Vogen Und sxsllenweije auf dkm [WFM Varöarnécx. FEMMES)? ErkUUDUKZSTÖÉQZLUNJM, “31? cm DST umkren _Strnma ké-ZEL'L Tätigkcit exmvickekten, WUVÖLU beim Dorfe Kumli, 71107011) VM Scrrxs, ZUTÜckILÉYZLÖLU. Unsere AufklärunqsathTTnngM fingen mehrer»: Engländkr, darunter eénen Offizier. - Dobr::dschafront: BLZ Tulcsa nnd w:]"xlich von Isaccea schwac-e A?NULriZTäR-„MTT.

._.-.'

Türkifäser VQrZeZ-t.

Konstantinopel, 27. Oktober. (W. T'. B.) Amtlicher Heeresbericht. _

Kaukasusfcont: Kleixere fséndkich? Abteilungen, _dxe am rech1en Flügel gegen unsere Steüungen vorzudringen ver1uchtén, wurden zu:"ückgetrieben. _ _

An den übrigM Fronten keine besonderen Eretgmße.

T KFUTTKKnopel, 28. Okwber. (W. T. B.) Amtluher * ages ori .

Sinaifront: Am 26. Oktober wurdcn an der _(Haza_front Nngréffsabsickzten des stnerxs erkannt. Unser A:“tiÜertsfeuer erYanerte die Ausführxmg. Unstre TTUPPLU, die am 27. Okz tober in der Mixte der Sinaifwnt vorgingen, trafe'a 9117 den Höhen von Koß-LL-Bassal auf fünf feind11che KavaUcrierngenter, die m;.t schwerem Verlusten _f_Ür den (Gegner zurückgeworf-m wurden. Zwei dxxraunol- nende fe'xndlickx Gegenangriffe schlugen fehl. Der Gegner ließ dabei 200 Toko zurück“ , 2 Offiziere _und 10 Mann wurden gefangen genommen sowie ein Ma7ch1yem gewehr erbeujet. Ein feindliches FLUg-zeug erhielt 2117er! Treffer von Unssren Abwehrsekchüßen unD ?Türzte dicht hinter den feindlichen Linien ab.

An den übrigen Fronten keine Ekekgniffe von Be- deutung.

Der Krieg zur See.

Berlin, 27. Oktoßec. (W.T.B.) Jm Nermelkanal und in der Nordsee wurden durch unsere [J-Voote wiederum 18500 B-N.-T. versenkt. Unker den ver- nichtzeten Schiffen befanden sich zWei mTttelgroß-s bewaffnete engltfche Dawvfer, ferner der bewaffnete italietxische Dampfer „Gemma“ (3111Tonnen) und der englische Segler„Eldra“. Yußerdxm wurde ein tZijeiadener Dampfer torpediert, der xedoch schwer beschädigt eing27ch1eppt werden konnte.

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

Stockholm, 27. „Oktober. (W. T. B.) Nach finnis en Meldangen wurde der in .Helsmgfors beheimat-ste Damp er „Tyr“ (334 B.:N.-T.) am 20. Oktober in der finnischen BWT Mrsenkt.

BLW, 27. Oktober. (_W. T. B.) Der „Temps“ meldet, daß dex Jpamsche DampFer „Julita“ am 14. August auf der Fahrt von Nléxandria nack) Baxcelona durck) ein, Untersee- boot versenkt wurde.

Berlin, 28. Oktober. (W. T. B.) Nördlich Ostende kreuzende leickse Streitkräfte des Gegners wurden am 27. Oktober Nachm1t1ags gleichzeitig von unfsrkn Tor- pedobooten mit Artillerie uud einer großen ZW.! von Flugzeugen mit Bomben angegriffen. Obwohl der Femd beschleunigt 11ach Wésten abmarschierte, wurden ihm mehre'xe Treffer beigebracht. Die eigencn StreiTkräfie smd unbeschädigt zurückgekehrt.

Der Chef dss Admiralstabes der Marine.

Berlin, 28. Oktobxr. (W. T. V.) An der englisckzen Westküste wurden dura) unsere C-Voote wiedérum sechs Damyfer ve_rfonkt,_ dzmmter der bswaffnste englische Dampxer„Ma1n“ sowxe dxe englächen Dampfsr „C'Skmere“ nnd -.-,W- M. Y_arkLexZ“. Ersterer hatte, nack) Axt der Explonoy zu urtexlen, Munétion geéaden, leßtexer führte Bier von DUYU _nach Liperpool. Ferner waren unter den ver- senkien Schxßen zwst engläfche tief beladsne Dampfer, von denen einer bewaffnet war.

Der Chsf des Admiralstabes der Marine.

Wohlfahrtspfiege.

Der Nationaléiiftung für die Hinterbliehenen der im KTLSJL Gefallenen smd in leHTc: 3:12 wieder mxbxcre Jrzsße Sprnken angegangen: D“»? Akk1eögks€U1ch6ft Charlotten- ut_te_i.-1N;edekschelien Itkftete 50000 „16, ebenw die: Jktirnacsell- scha?! Y_rcmxrhütte, Weädrnan, Leßte'e gemsiösch2ftlich mlt dxr Firma Storck) u. Schön85829 in Kirch:n. Vom Verband ?SUUÖU Emigfabrikanten wuxde eine Spende von 26000 „Fk- ubaxwercn. Von uxxenannWr Seik€_gi«g€n der Natwnalstifxux:g 100000 ck16 zu. Als Ergebnss einxr Sammlung im Kreise Ritena ?" WeLTfaxen wurden 263 000 ck16 der Stiftung übstwieseu, Badon 150 000 „45 als Spende Der Bankfirma Bass e l:. Selve in Altena.

Theater und Musik.

Jm Könkgliäxen Opernhaus: wird mor en, Dienstä „Ein Mastenbalx mkt den Damen Denera, Lewner ?md den Hew-Y Kixekbcff unh chwarj in den_ Hauptroüen aufgéfülxrt. Mufi- kakisxdcr Least iZt ver Kavxllm21ster Von Strauß. - Am 2. No. vamver fmdet bie E:siauffulkUng der beiden einaktkgxn Werke „Vioxanta' unix .Der N1ng_ des PolvkxateS" von Erick; W:!f- ggng Koxngolv Watt. In ,lexnta“ smd in den Haypxwllcn 'die (.:-“amen Oafgren-Waag, Goes: und dke Herren Hatt Und Armster, im „Ring des Polvkrates' k-i-Z DZm-n Dux, E:;“QÜ und die Huren Brrßxxma, Jenk- und Stock be1chäktiak Dix“ mu kakisäc Leitung bat dex (Hen::a.;z1:1fikdékexfor BW, di? Spielleitung Dr. Bruck.

_ I'm Kanéglicxjkn Schänkvkélbcäuse geb! morgen Hans Müllers Schauspiel .Könige' mk: Frauieén Rioßxer und den Genen ÜraÖßueZ u:_1_d de Vogt in den Hauptrollen in Seene. Spkelletter x r. ru .

It! b-r Kakkek WikReTM-WZZZMNUUM bxrcNsxgßq . „xx ngmxixc 2114223: 72-szsz am nääzkxxxx DN-mrzW, AWM e.“- 135 7 UZI, eie! Oraexkoxxzexf, Ö_€k_d:ks MUM: Y::Üwäz (EWF) UND Ilse VKÖÜ Dntxxmger (kare) mjxwirkrn._ Du PWKkR-t-x enébäl! wefeerlicb ReformatwnSkk:_chenmnsik. Eintrittkath zu 1.445 (S?Uk)11*xc-.Y)__Md 5-0 „5 (._KxirÖ-nx-Tiff) find 5:1 Bote u. YM B.. W:;Tlxe'xm U;:B A:)cnks am E:.«cxang ke: Klubs zu baden. Zn: FeZ-Zr dess Refoxmatiyrxsf-Zste: findet am Mixtwoä; Abén'c-s 8117911, ein Kanxaxxnabkxxd mxt Jem BLÜtbner-QÜÜW' "rn dsr IZM!" aTTR12§11ch3 staZr. M*.LWUZSUDL 11317: Johann,: Béökén'x", Elérie-W Ulti-Fe, GMF FURL“, Arxhur van EMM. “I):r Eintrixt kostet 1 „16. Mannigfaxüges.

Das ZUM, daI chcr: 1521.72? chmses und seiner Dcknbatksit Ja) 13:5“;st “ZI? ?:Ze Vxx-y-anUUg an Kkyystbaanxk ekxxnex, zeig: » !vkkxen dis Höck??? y-xxlé-„béamZ E:;cr-«axx zu :tnxm grauen PWW xu ;xrfalém. MHS (HrTOLTnun-x, “vic; aLs ZXZLUPLSZ bekannt ist, Win b":- 109de6 in 7523“ KW:: ach", Und 19 77.21 ik): aur!) eknft kn eivem kalten Wkr-„tsr das MWhawßdaÖ Von N::LÜZnOurg ob der_Tane: zum I):?"er. ("Fix: Oesxxtégxr ZMF?! 221 auch des öfterßp a_n Béöxkkn von Banka. 35.71?! HSM 711.91 Wdecn, do-F) Fanden :re_oo115nd!échsn Kaufleute 15-de em ZUKtrcT, das :us__löxen Kowmén bezogene Und k-on TZTZ-er KMnéé-KT kkéaKx-ne :,?7 _3-11 hsklxn. SZ,: skßtLU ck eZnZacH Ze“; Wirkm-F d-r-ö SW::cnUÖis QUS UKW konnken sg (:*-„5 dem grazer PUT" e: wéede: _dg? schöne glänxknde Zinn exbaxtex. Die UtsaÖ: dsr Zianpxs: 1111 nun duxéy Aibeiteu ke: Utrechxer CheU-Lksrs nnd UxxMrsaxéoxyseffoc-Z; Ernst Coöen in x,“ Aonxrpée erkNm“: woröen, über die H. HcUer mx .PromeLheuS' 8171155 méijc1l't. Unter AlkotrypTé yxrßebk man das Auftreten :?:-.es Skyffes in We! öder weiß.: PÖysLkaLtij vxrjchiedenen Fortyén. Ein Bei'Tpxel isi dx: Pkeßpöor, der Ils wtsr WJB 123519521: Phosvvor antxcten kaxw, MWS Hexd: F:»xmen fick) Ln Entxundxxcvi'eitß Lößiiäykeit und pbyßoxx, c-„ijlber WiTT'f-IMZUL “DMM: unk-Zscbeiden. So ist der we? ePß-ygyßo-c siaxk gäétka, “Der xotx 121326736115 harmlos. Die Beoöa tungen m Zinn 15221», daß dé: beiden UÜUOPZU Formen Tn bestimmten, v9n eins::de: versck-Ledknrn TémperaturgekaLen besjäudig find. Nüexdings wa?, damLt noch UML erk!art, mssßakb Zénn auchbk1géwö§3nlicher Tsmvexatur w&tsr Férfiél, wcnn eéWaL der ZxrfaU dei tkeéér Temv:rattxr_e?.n9?€rete:_2 Wax. Nun ko-“mte Cohen zxizen, das die Umxx-axxk-Lxmg O_SI Zmns xeKr erkxebltÖW VULHJLLUNJM untsUi-gJ Zo daß ZUWÜLZN bet sxbr sjaxker Abkublng auch fem Zxrsza a::ka'xké, 12513237; €:: „([NDSTM FäUcn 1.7.91! be! wxmßer großer Kälte dSs M:?M ZU YikZVZU wird. WeiTere Veksuckxe era: M, das; dak Zxün eiyén UmwaUZZuvgprth [MIT, dkr 5:1 20 Gxad Ce1fiuz [:e-t. Untxx-Zcüb dlkser Tstpxratu: 4.1“: WS gray: pvsvrige Zivn 5212-5327, obaxhalb da; glänzxvée Zinn. Nun lehrt asm: dn: Etfabrxm-z, daß d::rÖauJ nicht (1116 degeräxz kn unseren! Klima, das ja mixt, ab“- axseßen v.;n VIU 2517537: Semmextagen, clue Temperatxx: von unter 20 (Brad aufw-xisé, zu eknxm uxxanzchnlichen Pulverhänfchen zerfaUea müssen; dun!) dw Vcrzögeruzg Okeibxn fie vielmehr in der „unbe- ständigen Foxm“ besFc-Hen.

MüUcbcn, 28. Ok 35:7. (W. T. B.) Seine Majexjät der Kön i;; hat “::ie Xufstellur-Ü dex: Büße des großen Meiüxu rer Özmisthxu Wissensckyaften JUÜYS chn Lkebia, deffen ÖW Verdiénße um 131: deutsche vaks'wukkcbaxt gerade wäbkxud diesc! Krichon EndruckIvoü hexvokßemien ßnd, in der Walhalxa cm- geor ne .

Bern, 27. Oktobxr. Das Ur-ve_xnti§gen des engTZsäej R ab ! un (; 53 Wii telam tel.:, dUrcT; Bxaurßthi-„xung der baupUä-„blicdxlen LebenSmktd-„s, Un!ers11:ßung der Broxbersnüung aus der SWU- kT; e und anvere äkJ-rxliÖ-x Maßnahmen, die Lesen!- m tteTpr-xise berabzudrücken, erregt laut ,Daiky Mal!" wachsende Unzufriedenheit unter den niederen Klassen. E'm Ausfäpuß von Maschixisten und verwaxdten G- wexöen vexöffenüisqte am 20. Oktober in Leeds eine Erklärung, in der es _ beißt: .Wir verlangen eTne Heraöseßunß dex Lebknßmitiewrxtfe. Falls dies i:“.folge einer tat- 1§ch11ck2n Weltknappßcxk obne Einführung der Zuteixung umuöchh 1:2, muß zu einer Reiche und Arme in gleicher szxe tnffenvcn Zuteilung geschrit2€n w::xmn. Das wäce der jxßrgen Mstboda v-zxzuzkeven, nach der sine V2xbrauchsßxschränkung duxä) Preis."- erböbUUg e'rzwuyrszen wird, die eine Beraubuug der ärmkten VOLLZ- ZTaF€?,_ei'-11chließitch der Aygeöörkgen von Soldaten und Seeleuten, edeue .'

(ForjseZung des Nich1amtlichen in der Ersten Beilage.)

W?KÜLW

Kömchxze IümxfoTL-le. Dienstag: Overnkpaus. WWW- bezugsvorstcüung. Diünst- und Freipläße md au" eboben. Eik Maxkeylxaü. _Oth in dxei Wien. Must von - iuscppe Vexdk- Mxxyxkaüsaxr Lsxtung: Herr Kapellmséster von Sitauß. Swel- _s_e_11:_x_1__g: Herr Bachmann. Cßöxc: Heu Pxofcjsor Rübel- Ansaüa r.

Scl: SY-gYspkelFaysÄ _230. DauchezquFijFeUuan _?lötxige. HM «' „au B:? m ..rex uLü-xen von aus ' :ü-er. «* e :ian : M Dr. BWK. Anfang 7.';- Uhr. p a S Mixtwocb: Opsrnhaus. 235._ Dauerbexuasvorstellung. Fidel“- »pcr _in_ J!!)ci Aklxn won LUBW van Beethoven. Text nach dem Franzos1:ch6n von Ferdinand Trektsthke. Anfang ?ck Uhr. Sßauspiellßxté. 237. Dauerbszugsvorstellung. Nathan Uk Wexse. DramathxL-ss chiäyt in ?swf Aufzügen von Lexsina- SHIEL- Letxung: Hört Dr. Bruck. Anfang 7 Uhr.

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Fatxxilienusäxriäxten.

Verkobt: Frl. Elixabexb Renner mit rn. Fabrikb er "kd Lqunaut d. L. Bruno Masur(Jre21au-HNawitsch). *leßl. Gekka BYR?) H:!!- mesrkaUr Dr. Georg Hamburger (DMW _- U ' ,

Vereheltäst: HyFmstaffx or, Oberlkutnant :k Barckkkvis FU. EY!) Herm'mnn (BeFliu-Landeck, SMS.)? - 53!- Makka“ Obexmsfftenzarzt d. R. D:. Tracmski mit Frl. Eva Tore:?! (1- 3" MünÖeu). -- Hr. Refermdar. Leutnant d. R. Otto RWK?! ""t Fr]. Erna KTU:“:e (kasdam). *- Hr. Leutnn? d. N. M“?) Reimxß mit Fr.“. Elxrkede Sptxlvog-xl (Neißs-Neulaud)-

Geboren: Eine Tother: Hrn. Rittergutobefißer CleveMeddeLS- 201 L*. Trebbin, z. Z. Rostock). _ Hrn. Reßérrunaépiafidkuke“ Uxiedricb von Schmörin (Wustrau). - Hm. Bekgaffkffok ck (Z))" ;_;?nzkckzb vonOWZlFtbaunn (Effen). » Hrn. Nfieffor L-uL-k'

norn urg .tw. .

Gesxorben: Hr. Landricßter Er::st Kötbiß (Berlin). ** Hk“ 3“ geküeuk, _. auptmann _d. L. Eugen Schwuler (Berlin). ““ PALM“ dame Lux.: von Moltézre (Groß P;“aféen). '

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Veraniw-rélicber Sekristl'eiter: Direktor Dr. T y r o t , CbarloLWW Verantwoxtlicö für dzn Anzei enLcil: Der Vorsteher der GesÖäfkksU-a'“

ReÖnungsrat . e n g e r i n g 'm Berlin. VMM de; Geschäftsstcüe (M e n g e r i n g) in Betl'm- [)'-'qu Hex Norddentscben Buchdruckerai und WlKZSMßKÜ

. („... -.--.-' Berlin. Wilbexmßraß: 32. _ „*!*-.?“

Fünf Beilang

ZUM MUMM. NLZÉYÉMZYYJW 131-313 KHUZZZZÜ YTLUJMW 'SÜUUÉLUUZLÜJW

Yithtamtliches. Vaheru.

In der vorgxstrigen Sjßung der Abgeordnetenkammer erwiderte der Mmisterpraftdent Dr. Graf von Hertling auf die Beézazxpttxng deß Abgeordneten _Dr. 21.11üUer-Hof ([ibc-ral), daß das Mupstermm slch m der größten Uneinigkeit befinde, und sagte, wre „Wolffs Telegraphenbüro“ meldet:

(Er alaube, daß in der Bebauvmng eine große Uebertreibung lkxae. Meknunakvet[(Hiedmbékten wüxden in jedem Mimsjerium vor. kommen. Es sei kem (Mück, wenn so;.cbx Meinungswcrkckxicchxit-n verkikig in dke Oeffenilkchkcit käm-kn. .Wir find bestcekt", fuhr d-r Mixxlsterpräsident fort, .die Meinuvgov:r*ch*cdinbelten schi-«d1€ch. friedlich auszutrassn. _Das wird gewiß auch in diesem Taxi: gx- sch*b?n'- Graf Hertlxva bemerkte, dgß er bsabficwigr, “zu: Am?- qcichng dcr Meinungsvuschiedenhcitkn eincn MLNiststrat riv- zuberufan. Das werde geschehen, sobald es mögliä) kei. („Zr bxtje dringend, dieser Sache n1cht soviel Ysteutunq heiZUlegen, wke es der Votredner und aucH ein Teil der Presse !.ue. DexM'nister- vxästdent bestritt Weiter, daß da:) jyßtge bayerische Minisz'erkum eln Parteiministerium sei.

An die _Erklärung des Ministerpräsidenten schloffen sich lebhafte Außemandexseßungen, in deren Verlan dcm Verkshrs- minister von Seidlexn von liberaler und sozialdemokratischer Scite der Vorwurf emer Reffortpolitik gemacht wurde, während ein Redner _des Zentrums mahnte, die Sache nicht aufzu- bauschen. Dre _Bestxebungen des VerkeHrIministerI, die Vsr- kehrsanstalten fmanztell günstig zu gestalten, könnien ihm nicht zumVorwurf gemacht werden. Schließlich hat der Minister- präsrdent nochmals, die Angelegenheit mit Ruhe zu behandeln. Die entstandenen Mxinungswerschiedenbeiten zwischen dem Ver- kebrs- und dem Fmanzminister wegen dEr Verwendung der Mittel des" Post-_ und EisenbahnauMleichsfoxxds und anderer FraÖxen wurden tm Schoße des Ministeriums ausgeglichen wer en. .

Polen.

Im Kolonnensaal des alten Warschauer Königsschloffexs fand vorgestern vormittag die feierliche Kundgabe der Einseßung des Polnischen RegentschaftSratS statt. Nachdem die beiden Generalgouoerneure. General von Weseler und Graf Szeptycki, sowie der Regentschaftsrat den Saal betreten hatten, erklang eine Begrüßungsfanfare des Warschauer Philharmonischen Orchesters. „Hierauf verlas General vonBeseler, wie „W.T.V.“me1det,da§ bereits gemeldete Telegramm Seiner Majestät des Deutschen Kaisers, durch welches der Erzbischof Kakomski, Fürst Lubomirski und der Großgrundbesißer von Ostrowski als Mitglieder des Regent- schaft5rats des Königreichs Polen in ikr Amt eingese t werden. Auch der Generalgouverneur Gra zept cki verla die Er- nennungßurkunden des Kaiseks arl. anach sprach der Generalgouverneur von Bekeler dem RegentschaftSrat seine

Lückwünsche aus, indem er agte:

.Die Emsegun in Ihr bobes Amt bedeutet ekpen entscheidenden Sänitt auf der abu ker Bildung des polnischen Königteichs. Möge er Ihrem Vaterlande zum Segen ae7e1chcn urrd e! dsr in der Rüerböchsten Kundgebung Vom 5. November 1916 bekundeten juwexfichtöichen Erwartung entjprecbend -- in freier_ Enxyalxung seiner Kxäfte sm_Anséluß an die beiden verbündeten MWK dem Ziele seiner staatlichen und nationalen Entwicklurg zuführen."

Nachdem Graf Hutten-Czapski die Worte des General- gouvemeurs polnisck) wiederholt batte, drückte auch der General- gouverneur Graf Szeptycki in einer Ansprache dem Regent- schaftsrate seine Glückwünsche aus. Nach Ueberreichung der Emennungsurkunden brachte Generalaouvemeur von Veséler ein dreifaches Hoch auf das Köni reichPolen und de:) Regent- schaftsrat aus, in das uns Y_nweYndey, Deutsche mte_Polet_1, freudig einstimmten. Daß Phtlharmomsche Orchester sptelte dte Nationalhymne: „Gott, der du Polen“. Nunmehr verlas das Mitglied des Regentsckyaftsrats von Ostxowski die folgende Rede, die von dem Prälaten Chelmicki m deutscher Sprache wxederholt wurde:

.Exzellemen, hocbvrr-brte Herren vaeralgouvemeuch A1! Yen erertern der AÜerdurcbl-uäotigsjen Verbündeten Monarcven druckt der Reg-ntfckpafkörut des Königreichs Polska Euren Exzellenzen seinen Dank für Die Einführung in [61:1 Amt aus. YUM gegen- Wärtigen bedeutsamen Augenblicke an treten wtc in (Ge- mäßheit der Artikel 1 und 6 des Paxents Vom 12. Sep- txmber 1917 in die Ausüßung der Obetsten Staajsgewalt im Hönkgrekb Polen ein, und wir werden in dcr Köniqökathedxake Mm Mklkgen Johannes einen feierlichku Eid lelstey. Wir WoUen dos Wolf seiner staatlkchen Unabhängigkeit entgegenwbten auf der Grand- [aaa dcr vsn deu MouarÖc-n der beiten Zeutxalwächte (In den dsnk- wüxdigen Tagen Vom 5. November 1916 und 12. Septembxr 1917 _etlcaffenkn Akte. Auf diesen Vodtn stellen wxr kms W der- 15ngen Loyalijät, dk.“. des Ernstes uud der Größe des Historkschsn Augenblicks, der Ehre des polnischen Volkes Wurdkg_ Tft. Dissen Entsch1uß sowie das Ges'ülsl tiefer DZr-koatkext dtück-sn wir aus in unferen an die MonarÖEU getixbxkten Schreiben, dk“- bcufe Euren Exzellenzcn übergeben Werden. WU danken aucb Jßnev, hochvmbrte .Herren, für Ihren Anteil an dsm Zustanßk- ??mmen dks Werkes, durch das Polsku seinerstaatlicben und nalkoncüen antwlcklung entgegengebracht werden sol]. _ Von der Wichtiakeit des heutigen Tages durchdrungen m:?) der großkn Vrrantworxlichkext vor dk! polnischen Naléon bewußf, Vektrauen _wic in Gott, daß er uus er- '"Zbcn wir-*, einen s1cheren und festen 21559 in dieser neum Epoche WMS poUtlschen chen! zu geben.“ _ _

. Zum Schluß brackzke 'Herr von Ostrowßkx em Hoch auf 010 beiden verbündeten Monarchen (zus, _das dre Festversamm- [Wg begeistert aufnahm. Dem sekerltcben Akt im Schloß UM ein Festgoiteßdienst in__ der St. IohanneS-Kalhedrale. Nax!) einem feierlichen Pontifikalqmt nahm der Bischof von Kajawien Zdzitowiecki den Mitgltedern dxs Regentschaftsrats. dM Eid av, worauf der Prälat Chelmxckt von der Kanzel herab eine Botschaft des Reaentschaftßrats an das Polnische Volk verlas, die der Bevölkerung Wmschaus m_;xl) dure!) Anschlag am heutigen Tage bekanntgegeben worden ut.

.Wir 1chwuun', heißt es u.a. karin, „(Hort mw dem polnisckoxtn VW?- das; wir unsexe RegiecungWewalt o_usxxbm wcxdxy znr fesken WMti'xnvxm der Unabhänatxkeit, der Freibmt und des Giuckes _un1erea Polnischen Vaterlandes, zur Wahrung des Frixden! und der Emttacht “U81; Bürger des Lande!- ij onen die Nation ihrer staaflicben Un- “bh“UQkaeit entgegmführen auf der Brandlast der von den Monaxchen

«2717154? WEÖÜUÉZÉ

Berlin„ Montag, dM 29.ka91161“

). _. ,

der h_ei-Ien ZrUtralmäcbke an den denkwürdigen TaJen Vom 5 NOIemb-r 1911) und 12. Sevxcmbc'r 1917 erlassenen Aklk. Dicse beiden '.".ka von Mi!- tragendxr Bzdeutuna haben Poéen ein-n WU «öffnes', w-e er ihm sZit120 Jabtcu niÉ-t gegeben war. Wkr _soUen dsn Grund 17an fax emen unabhänzhgen mäMégkn polniW-U Staa: mit cimr sta'xken Rexiexuna und mit eigener Webrmzchx, wie es unssre ergaüganxit sowie: die BCÖQÜUUJ exfsröexn, wklthe Polen in (er künfx'quu Laatlkckscn GxstQltuW Endopakk [.'- tommen fol]. Lasset uns dem Bkisoieke unsem Vorßthen folzen, eingedemk uxxsercr Txeue zur katholischen Kixche, eiugxdch 13er Toxerqnz, vx: dem polnisÖen “Geiste sms eiqx'n wa?, und der dems- kratisQ-n dee, die nmner 1165er in die po1pi1chleügemeinbeit dringt; möge eirxc gemexnicxme große Tat der Aats-xluavme am Van de; polnischen Sxaates erYtebcn. PM:)! Euch al:! ohne UnterscOL-kd drs MMS, des Standes 1.1.21) des (Glaubens fordkkn wkr im Ranzen des Wobleö des Vaserlan'oes aus, durch Séankbuftigkeit und durch Disxivlén zur tätigen Untsrsküßunxx dss NegemscvaftSraiL Ww'se d'r von ibm ins L*:den zu rufSk-den Regierung und dés Staaerais. Dich, polmkckzxs Volk, das seit I.;hxbunderkkn unseren Wo?.“en bebaut, das in Fabriken,_ Werkstäkten und Gruben schwer arbeitek, tufen wir axxf zur gemeinmmm Arbeit für das heiß geliebte Polen. Auf drr gemsänsamen Arb-it wsxd (GoLtes SUM ruhen.“ _ _

Nack) Schluß des Gottesdienstes fuhren dte betden General- aouoerneure nebst Gefolge nack) dem Schloß Belvedere znrück. Der RegentschaftSrat begab sich in feierlicbem Zuge nach dem Schloß zurück, um die Glückwünsche zahlreicher polnischer Nb- ordnungen entgegenzunehmen.

Oefterreickx-ngaru.

Im Laufe der vorgestriaen Sißung des österreichischen Herrenhauses verlas der Präsxdent Füxst thdisch-Gräß olgendes an ihn gelangte Telegramm:

Seine Exze-Ueux dex Clock deI Genekqlséaßs _bßaustragt „11:13, Eurer Durchlaucht mitzulciken, daß die Heldcnkamvfe der Ver- bündcfen im Sawyesten nach wie vor üßeraus 9117111713 verkaufen. Der Canin, der Monte Stok, der Matajur und 1721: in Italien (:ck Stege-preis der elften Jsonzafchkacht_ so überschwerxglick) gefxtme Monte Santo find genommen. Die Zahl der Gefangenen über- steigt 60 000, die der erbeutetxn Keskhüße 500. Seine Majestät unser Kaiser und König führt pe:sönlkch ken Obexbsfch üVcr die operierenden Armeen.

Für den Chef des GKneralswbs Frekbexr von Waldstätten, ©ene:a1major.

Die Verlesuna dex- Telegramms wurde mjt stürmischem anhaltenden Beifall m_1d Händeklatschen und Hochrufen auf- genommen. Der Präftdent fügte hinzu:

Die A*;fnakme, di: meine Ycltteikung be! Ihnen, me1ve Hoch- vereinten Herxen, “Lsunden bat, gikt auc» den treuen, Verbündeten, wklche an der SMe unserer berrléxcherz Arm-e _(xjn d(eU-U Exfoxgen teilnebmxn. (L.“,bbafter Beiéal] u:!d Dändeklaxxchen.) Die *qu- nabme, die meine Worte ge unden baken, gilt als_ ein begeißkrrer Gruß für unsere bexrli-ébe, fiegxeiche Armee (S:u;_w11cher Bet'all und Hänbeklatscker.) und fie llt als eine Hulöiguyg Tuc de_n Obersten KkiegWetrn, unskren alIeng diastkn Katsxr und YerrL (ngc-istsrtkr, anhaltender Neifall und Händeklatschen), aus den :ck) Sie emkade', ew dreifachks Hock; auszubringen.

Das Haus brachte darauf ein dreimaliges begeistertes

Hock) aus.

Das.“- Herrenbaus begann vorgestern die Verhandlung des vorläufigen HaughaltSplanS.

Der Mimsterpräfident D!. Von Seidler erklärt.? wke .W91ff3 Telegrapbenvüro' bex1chtet, da das Programm der Regierung in finampolitiscber thfitbt eine u Zcstaltung weade erfahren muffen. In den leisten Jahrs" habe fis; zwiseden Volksw-rtretung und Re- f?rung mxmcbe Entfrt-mduna und mambes M*ßersxändnis gezxkgt, either sei aksek manäch besser «worden und_ der Gefunvyngsprozeß des öffxntliéoen Lehrn; im Fortschrekt-a bxg«tffen. Das Hewenbaus trete tn «inen: Nugewblkck v:)U bis10r21cher Beweutung fn die B-ratqu dcs Voxanfchlaas ein. .Wir st-bey', sagte der Ministetpräfikent, „im victim Jahre eines Ringe- 5, wie die ©e1chtchtc ixkneslexéckzen nicht kxnnk. Unsere Kliegßlagx, ich der- wUse auf bis (211: Omen stürmich) bewegenden lcßkxn Nackovcbtßn vom südwestlicbxn Kriegsschauvlay, _ ist dke denkbar beste. Was in unserkn und unserer erbündexen Händen war, ist hkhauptxt worden. Darüber hinaus hat 11:13 der Kreis unserer militärijchen Ausbreitung an manchm und sxbr wickti.4en Punkten verheißuvgsvoü erweitert. Unsere Ziele find dkescibkn qeßxjebrn. für die wir in _deu Kampf gxxreten smd: die Verteidigung unsere! Existenz geck-„en xis ??indliche Bedrohung, die Sicherun unserer Freiheit vny Sex!!)nb-sitmmuna, die Wahrung unseres "spruchs auf glekchberschtigte B*teixigung an_ Dem frixdiicben WetxbeWbe einer besseren Z:!kuqu. Unsere miiijczrisch Erfolge und die. Pxoben unserer unbezwkngllchkn, innekcn_ Widerstandskraft, die, gemessen an den so wen? fcktxdlxcben uvd Fur den (Gegner so we-ig bedrobllcben Zielen, a S Mit übkrrugend betrachtet werden müssen, haben uns bexecbkxgt, als erste das Wort Frieden aussu-

“svxechen nnd Unsexe Vexeitwülkgkeit zu Verhandlungen kxmdzuaébkn.

Wir haöen den Standpuvkk der FrledenIbexeiisÖmt seither fs-stxe- ballen, und wir klkiben bereif. uus mix dem (Gegner axx den Ver- handlungsxlsch zu setzen, sofern er von ben gleichea Absjchwn bewcst ist, d. b. uns v1cht eknseitig _KriegSzikle auxzwwgcn, sondan die Grundlagen für eén friedlxcbcß und 91: ckbercch- tigtes Verhältnis der Staate!!! schaffst! wiA. L-éider And -- g-genüber den Kare", einfachen und versöhnliMn erlen auf unserer Exits - die osfizieUen ZéeTe unserer Gegner vielfach dUnTel und yer- worren, zngl-xich aJer mn Einer Tendenz der Vngexvaltigung bxbaftet und in erner so herausfordemden Spracbe Verkündet, daf; ryan swb dxs Eindrucks nicbt ermebxen kann, es handle s1ch hierbei Wentger um das eine oder anderepofitive Kriegßzicl, als eben darum, Fsrdemngen aux- zusvrechcv, Die die Verhandluva wn Voxnbercin unmözzsicb machen sollen. Wenn solche Abficlxtsn festg-balten werden, _so köume ihnen ezenübcx unssre grundsäsliébe Fricde-csbexeixsäzaft naturliÖ kei_ne e_md_exe ( esta1t aunebmcu als die der e::FJÖloff-eostsn uyd nqchdtucklxchjtcn Kriegführung, durcb diekar dxm Graner schlixßlrch dre Unverrxunft kxgendwekcber Vergemaltigungspfaxxe Vor Augen [uhren und ibn 11M- zcuaen würden, das! wir, wenn es darauf ankomwt, auch den Frxcden zu ernv'maen wkrmözen. (Lx-bbafter VxlleX.) Und wir fiyd gewiß, daß es uns (;elingen wir:), in nnctfcbuttexlkthex EemeinW-"t mit unsexen durch alte Freundjcbaft nnd !" dkn Leiwungsn des KÜSJLS herrlich bewährten Bundesgenossen (_iebbaftex Beifaü), diesen Beweis iu uvzweséelbaster und schlagender Wene zu erhuugen." (Labbaster Beifau.) Der Mknksterpräfident betovte dxe Nolweadißkeit dcs innigen Zn- sammenwicfeus zwischen der Reaicxung und der_VolksvettretUng und erklärt?, so wie die Völker beute se1b1t KKW fuhrten, seien fie auch selbst zu den Werken des Frickens beruéen. Der Ministervräfident schloß: „Wer unter der Demokratie nicbt ekne Summe_lauttönender SÖlagworte, nécbt das Ausspielen einer YevöLketungsschtcbt gegen die andere, sondern die Heranziehung und Uraanificruna der gejswtm Voxkskräste für die gkmeinsamen arxßen Zäch des Staates versteht, der wird das Beste, das unsere Zeit zu bieten vermag, aus ihr zu Nehmen wissen. Er wkxd ihr abe7_ auch nicht schuldig bleibkn, was fie von ihm zu fOlkCTU kerccbtkgt 111“. (stvaftcr Beirau.)

395?-

Frekberr Von Gaulsck) bélUth, daß dsr M'nistér de; Aeufem

- “rip (&):uxdlaqe xür die Friedensverbaudwngen nochma1s ?SQJELCQT

b?bk, ein Uebereifkr im thonen unserer Frxekenxrexenséxxfx _k_*-7-; “.“.Ueyt-Tmä-„bts wär-e äber schädlkch. F1e*b9rc von. Duyxbx YMUVW VO: 41.1.1511: mit 1751121: LILÉri-xdkuvg dis Worte desYk*n11151U“Q11-*37-lkn, woiiq «r die u11er1chü1tkrlich8 (Z-'n1*'is.fch;§t 7xit_ zm“. (suk'cH-xz er'mksözcnsffcn bkio..t babs. (Beifalj) “.F.-ie U:?!(tarxsxsx7, 79.1“- :1?ch?n "41571“, wersÉfoiMn JutcrcffWt O5?“erxk1ch-Unga!ns 1111: kW DEU11ch611 RUHR seixn so tnrsg m:! T::ansxr v rkmxpsx, daf; [“We (“'H-1227811 z.Hmmen neben _ oxer zu!.xnmxx', faken mfxßésn. (3111 w::itechk «eb: LS richt. (Zaxtimm-xW.) _ 11; nr- wandelbm- Treue zUm dentsckoen Enn-x's,er.;ss_cn !ki_a1:ch km t):*--;b.:c der Selbst-rvalung, und man müffe dxm MrnqxezprcWD-nt-n dsntezx, daß €*: m ]“0 ha?:iémmtex uud unzw-Ydeurtger W :x: dies 9 Neux FUL- balten an dym deutsäsen Büntniße betsnt h_nby. Der R37»: vk- grüßt: c:“, das; 'LH-raf Czeruin dumb die? “Qufsthuwg dcs Ixustxugs- Urogramms sät,!) an d»: Spise der vaz€fi12i§chen Vew-gu-YZ gsswUf b&be und Oßrwkes auf die Schwierißkaxtsn, mit Welchen xte («LU?Ö' führxmg eines solchen Programms zu tämvstn babs, wxgbajb de 11er Wexlvrdrmng, für die Graf Czernin mjt sein-m Pro..ramm Voranggeeiit sei, vielleicht exst mcf? etner Generation zur Verwirklichung (Elangen wexde. Der NedUer fuhr fort: .Zwetfs-x stage", ob :cnn die Ver- eini tsn Staaten von Amerika, die 1:7an ein *U-“miw-kdec-t VIU drei tiükamm Danr und für Flugzeuge aüekn 1250 000 000 1 911» bewiUixxt haben, auf einmal in dyn Stillstand der RüxjunJe-n stxmmc-n werden'.) Nach meixxer „!?-nt'lnis ver am-rika- iscv-“n Verhältniss ist aber bei allxm, wxs “smsxxka tut, zwn Drxttel Blvff. “.."-zs ist gar nicht geaxein', düß diese drei Mtllxarden aus..,egeben werdé'n sollen; dxnn dée Schiff9werftey fis-d gar _1§1=1;t :m- staude, in weniger (119 vier odyr fünf „Jahren pte “.“-rMffz ZU bauen, dix auf dcm ame'rilaniscben Schxff9vrogramm sjehen. Es w'rö für Amerika kein :wßss vaer, jonwern nur eine ngsnehme Er“ leichteruug für dke Skeuerträzer 1ein, diese gxoßen_P1ane a-Uzugeb-xk. Und Cngkand, Verliert es, wenn es in die Besch a;:TUr-g des Floxlex- budgets eénwiüiqt, [CWC Sreberrjcbast? Bebäék es 11th (:*-161811»; Stüxz- und SchlüsselpMckte? Wird es nicht ixnmer noch eine zwanzig- Mal so große Handclel-x-tte, als vie meiwen anderen Staate», e_rnx drci- oder yxermal fo roße Kriegsfiotte haben? DagYen bat vl:“lletcbt E:: [and ein JutercÉ daran, daß die deut1chen 11-5 ooie nicbt f_oxt_z rend zunehmen. m den Frieden zu erlangen brauchen wir zunach_n militärische Erfolge auf unserxr Site, und dke be!1_en Grunde 7111: den Frieden sind unsere Erfolge auf der Südwestrxont. Anderer- seits aber ist auch eine Aktion notwendig, die auf eine psychologiscbz Maff-nwirkung aue? bei den Feinden abzielt. Eine solche ist ca_dmch möleicb, daß die _UediiÖen Elemente im feindliäxen Lager aenäctr werden und meine Ueberteugung in es auch, daß mes geschtebt. Es wäre ein Fehler, Wenn Gras Czernin seine N-den wiederholen ocer mrt Friedcnsangeboten rmmmen würde. Der Abg. Helmer beo dauerte die Catenlofigkeit der RegierUng egenüber deu staatercbt- licheu Bestrebungen dsr Tschechen and Südjlaven und vcrwabrte fi namens des ganzen deutsch-böbmischen Volkes da..e.en, daß die Deutschen sich je in tswecho-UavUMn Staaten _Wer-zxx el-Oerleiben laffew Er glaube nicht, daß die Ruhe m Böhmen und der Neuawbau in Ossterreicb vom 'ldgeordoetenbaufe ::)-rd“.- dU*ch.e?üb:t Wenden. In Besprechung der Fnedenanage Warutcxr davor, in zu x;rr*ß*r B-reit-«iümken auf die W msche der Feinde_em- zugxb-co, und ia te: Dic." Mittel, die m-ser Katser Kasi tm SWM und Hxndenburg m N-co-„t- mit w großem Erwäg- «wenden, fuhren immer noch ficherer zum Frteden, als die scbömen Fücdenöxeven. (8etfal1.) Graf Erwin Noyiß v-tlan.te eine klare und unzwei- deuttge Ablehnung der offi-kÜen Tschechenpolittk

- Im ungarischen Ministerratexklärte vorgestern der Minister des Innern Ugron dem „Ungaxxschen Korrespondxnz- büro" zufolge, daß er infolge der Absttmmung am Fre_ttag zurücktrete. Der Ministerrat faßte darauf den _einstimmrqen Beschluß, sich mit Ugron für solidarisch zu erklaren und den Rücktritt aus Anlaß dieses Zwischenfalleß nicht anzunehmen, da die Regierung sich als Minderheitßregterung geb11det_k)a§e und ihre Aufgabe die Schaffung emes Wahlrechtkz ser; ne daher nur den Umstand als RÜcktrttZE-grund gelten [affen konne, daß ste zum Abgeordnetenhause m der Wahlrechtsfcage in Gegensaß geriete. _ _

Gestern nachmtttaq fandm Budapest unter dem Vorfitz des Ministerpräsidenten Dr. Wekerle ein gem_eins am e_r Ministerrat statt. (Gegenstand der Beratung btldeten dze Vorschläge des gemeinsamen Kriegsministers, Yetreffend _dte Familienzuschüffe der Offiziere und Untexofstziere, wertxr mehrere mit dem Kriege und der Lebensmrtxelverjyrgung m Zusammenhang stehende Fragen. _Heute voxmutag nnderx Be- sprechungen der österrekchischen Mmister Mit den ungarxsckzen KoUegen über andere Fragen statt.

- Jm Finanzaxxsschuß des Malgnatenhauses er- klärte der Ministerprästdent Dr. Weker ? vorgestern uuter anderem:

Der AuSgleicb mit Oesterreich sei von seinem Aryl;- Wrgänger mit der österreichisäben Regierung auf zwanzig Jahre ses?- ÉLZUÜT worden, könne aber [).-ute nikut in Kraft geseßt wxroen, nichk etwa wesen dsr Ünßkwißbkik der L„ge, jondcra aas t§ch7112chxn Gründen. Die ngkerung plane daher eine vorläufige Ordnung bin- ficbtlkcb des Aquleickpes, wie des Privi'eaiums der Oestsrreichikch- Ungarischen Buuk, auf mindestens anderthalb J cbre schon w-gen dsr einjäbxigen Kündigungsfrist dcr wichtiguen V-rträxe mix dem Aus- lande. Mit Dsutjcbland seien gleichfalls Verhandlungen über einen eknbeitlicbun Zykltarif und eine erklist' im ZugF, abcr noob n1cht abgeschloffen. Die Ansicht der Interkffsntxutrkjje: dczrüber Werde gehört werden

Der Ministerprästdent Dr. Wekerle teilte obiger Quelle zufolge ferner in einer Beratung der großen Geldinstitute _mit, daß die Regierung die siebente KriegSanleihe Ansang November aufzulegen gedenke. Es würde eine 6 und 51/2 VH. nicht tilgbare Rente ausgegeben werden. Die Rente würde eine besondere Begünstigung bei der Vermögenssteuer ge- nießen.

Frankreich.

Der Ministerratunter dem Vorfiß Pqincaréx- ift gystern abend zusammengetreten, um die militärijche Lage zu pxüfen und über die Mitwirkung der Verbündeten an der italienischen

ront zu beschließen. F Rußland.

Nachdem der General Alexejew es abgelehnt Hat, sick) zur Beratung 11 ach Paris zu begeben, entsendet die Re- gieirung den Professor der Militärakademie, General Golowin da )in.

- Im Vorp ar lament erklärte der Ministerpräsident Kerenski bei der Verhandlung über die Frage einer Räumung Stid ;Petersburgs. wie die dortige Telegraphenagentur me e :