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kek-uutmajung.
Oe- .ttufusann ßm'il Eduard 'lkoLf Cubrmann in Zittau, !döauer Straße 24 w-bnbafs, in mit Ve:fü..ung vom 26. OW“! 1917 auf Grand der Vuadeerqtsvewrduuug v.;u- 23. Septembet 1915 (RGW. S. 603) in Verbindung ml! der Eäcdffcbcn Amkübrunqs- !» ordnung hierzu (Sächfi*che Stamszenunz Nr. 236 vom 11. Okwb-r 1915) der Hanhel mit Heiz- uud Brennstoffen aller Art wegen Unxuverläkfiak-it in bezug auf di-sen Handelsbetrieb unter- sagt wotden. -- D*e rurch VexöK-vtlxchg dieser BekannimaÖuna verursachten Kofjen sind von dem Ynexdatm zu tragen.
Zum, am 1. November.,1917.
De: Stadtrat. J. A.: Auaußln.
Bekanntmachung.
Det Gemüsebändlerln Bernhard Brun] Wwe., Katharine geb. Tietjen, wohnhaft Bremen, Buchensiroße 43, isl gemäß Verordmm des Bundes-ats vom 23. Sem-mber 1915 der
ande! mit Ob? , G-müw und Südfrücbten für die auer eines Monako vom Taxe der V bänki ung des Bescheides an untersagt unter Aufexlegung dx! Kosten die?“ Verfahrens.
Bremen, den 30. Oktober 1917. Die Polizeidirektion, Abteilung 1. Steengrafe.
Königreich Preußen.
Seine Majestät der König haben AUeranädigß gerubt: den Gene'alsekrejär Adam Stegerwald in Cöln auf Grund des § 3 Nr. 3 der Verordnung vom 12. Oktober1854 zum Mitglied des Herrenhauses auf LebenSzeit zu berufen. '
Selm Majestät der König haben Allergnädigst geruht:
dem Bürgermeister Adenauer in Cöln den Titel Ober- birgermeister zu verleihen.
„_.-»
Seine Majestät der König haben Allergnädigsi gembt: dem Sekretär Friedrich Müller bei dem Königl1chen Heroldsamte sowie den Oberbabnbnfßvorstehem Schäfer in Wetzlar und Lemken m HaÜe (Same), „diesen bei dem Uebertxitt in den Ruhestand, den Charakter als Nechnungßrat zu verleihen.
B'ekanntmachung.
Gemäß §46 des Kommunalabgabenaeseßes vom 14 Juli 1893 (Gefessammlung Seite 152) wird znr öffentlichen Kenntnis ge- bracht, daß der im laufenyen Steuerjahre zu de,n Kommunal- abaab-n einschäßbare Relnertra aus dem Betriebkjabre 1916/17 bei der Westfälis en Landes: Eisenbahn 541830 «ck beträgt.
Münster (Westf.), den 29 Oktober 1917.
Der Königliche Eisen bahnkommiffar. I. V.: Gerstberaer.
Bekanntmachung.
Auf Grund des §2 Absaß 2 du Bundesratsvnordmma vom 23. SepLember 1915 (R PB]. 771. 603) habe 14 de: ewäß meiner Bekanntma-dung dym 26 km":; 1917 vom Handel mit kot, Semmkt, Kuchen sowae mit Backwarn atis: A*t tu] escha ossenen Bäckeeimbaberin Frau Ma-ic LariW, bier, Feld krasse 29, sowie ihr m Ehemann- Kari Laukch die Ausübung oe] Handels mit Backwaren alle1 A1! wiede! aestattet.
Breslau, den 30. Okic-b-r 1917.
Der Polizeipräsident. I. V.: Sa ! 6 m o a.
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Bekanntmatbuna.
Der Frau Karoline Reuter, arborene Stsmitt, geboren am
2. Septembn 1890 in Neunkinben, wohnhaft in Frankfurt a.M.,
Labnnroß- Nr. 24, wird hierdurch derandel witGegenständen
des tägl1chen Berarfa, insbekond-re Nabrungi- und
Zuüetmttteln all-r Art, mne! toben Naturerzeugnissen,
Up und Leuchtstoffen vom heutigen Tage wieder gesjattet. Frankfurt a. M., den 29. Oktober 1917.
Der Pokzeipxäfident. I. V.: von Klenck.
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Dekanntmaekuna.
Die Mühle deo Mühlenbefiyer! August Danieloik, Dry- Zasl-n, ist wieder geöffnet woxdep. -- Die Kosten dieser Ver- ffentlichung trägt der Betroff ne. Johannisburg, den 22 Oktober 1917.
Der Landrat. Gotthekner.
Bekanntmachung.
Dem Meßa-r Anton Buchleitnkr, geboren am 10. Okioker 1886 tn Mönche", wobndajt in Frankfurt a. M, Johannit-r- snaxe 26, wird bt-rkurcb der Hansel mit Geacnijänden des täglichen Bedarfs, insbeso-sdcre Nahrung:. und Futte:- mittel:: aUex Art, ferner toben Naturerjeugpissen, Heiz- und Leuchtstoffen Lowie-jeglicbe mittelbare oder upmittelbare Belelllaung an einem solcbcn Handel wegen Unzuverlä|figkeil in bezug auf diesen Gewnbebetrieb untersagt.
Frankfurt a. M., den 27. Oktober 1917. Der Polizeipräsident. I. V.: von Klenck.
Bekanntmaäxunq.
Der Frau Floxa Sixberstein, geb.Leßc1inski, e- fcbiedene Rosenjbal, gebor-n am 5.Mai1873 in Ladis in, und deren Tochter Bettv Rosenthal, gebo-en qm 10. Dkz-“mber 1896 in Batlin, b-kde wobnba't kn Fran'kxurt o. M., Elkenbackz- straße Nr. 17, &GksÖäf'Slkkal Bergexstraße Nr. 4, wird hierdurch der Handel mit (Heq-nsiänden destäglickoen Bedarfs, ins.- besondere Nabrungß- und Futtermttteln alice Art, ferner rob-n Natureroeuanissen, Heez- uud Leuchtjioffen !owie je.!nbe Mistelbxsfk oder uekwiticlbare Beteil'igung an einem olcben Ha-del wegen Unzuvckrläffigkeit in bezug auf diesen Gmunde- betrieb u-xtersagi.
Frankfuxt «. M., den 29. Okt:;ber 1917.
Der Polizsipräsident. I. V.: von Klenck.
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Bek-nutuaöung.
Der Schülerin Cb'arlotte "label, Inhaberin des Grünwareug-stbäft! Holzma1k123 der, ist durch Verfügux-g vom bruligen Tage auf Gaund der Bundesraksvcrordnung vom 23. Sepiemver 1915, bklfkffend dle ernbalnmg unzuverläsfiger Zersonen vom Handel (Reich ges.-Bl. . 603), bar Handel mit
bst und Gemüse mit Wnkung vom 3. November 1917 unter- iagt, weil fie sich in B-folgung der Pfi-cbten als (Gescbäxts- inbaberin in bezug an? diesen Handelsbemeb un;uverlä)ßa er- wiesen bat.
Halbetstadf, den 31. Oktober 1917.
Die Polizeiverwaltung. Dc. Gerkardt.
Bokanntmaehuna.
" “'Auf Grund drr kaanntmaÖ-mg des Rekcbskanzkm vom 23, Sep- tember 1915 (RGB1. S. 603) üker die Fexnbaltun mtxuvexlä figer Person-n vom Hmoel babe ted dem Kxusmann dmynd Leven sowla seiner Ebrfcau Maria geb. Ohki, beide wobnba't in Ham- born, Lobstcaßö 7, vom 18. Novembyr ds. J!. ab j-glicben Handel mit Nabennqs- uno Futtermitteln aUee Art sowie Gegensiänden des Lä lichen Bedarf; und der Vermittler- tätigkeit hierzu unterkagt. - Die durch das Verfahren vuur- sackten ba-en Auslagen, insbesondere die Gebühren für die vorge- schtiebene öffentliche Bekanntmachung, fal1en den Beteiligten zur Last. Hamborn am Rhein, den 30. Oktober 1917.
Der Oberbütaermcister. Schrecker.
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Bekanntmachung.
Dem Kaufmann Gustav Woebs, wohnhaft in Mel. S:!)ehen- brücke Nr. 4, wird hiermit auß Grund der Bekanntmach um zur Fernbaltuna unzuverlässizer erjoaen vom_Han1el vom 23. Sxp- tember 1915 Wegen U-qWerläMkul der Handel mit (Gegen- ständen des täglichen Bedarfs, insbesondxre mit Lebens- und Futtermitteln s-«wie “Sämereien, untersagt mit der M ßaabe, daß derselbe skin Geschäftslokal mlt Sonnabe-td. den 3. November (7. I., zu schließen and die Koftsn des Verfahren: zu tragen hat. -
Kiel, den 30. Moser 1917.
Städtische Polizelbsbörde. Dr. P a u l y.
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Bekanntmaäuua.
Auf Grund daß 5 1 de: Vekanntmachunq x'tr Fernbxltunq unjuve-läLger Personen vom Handel vom 23. Sevi mher 1915 (REVL «. 603) und der biexzu ergang-nen V :Sfadrungjbesttmmungen vom 27. S ptember 1915 und vom 2. Augmt 1916 (“kin“steriawlatt der Oand-l- und Geweih v-twaltung 1915; Nr. 20 S. 246, 1916: Nr. 21 S-281d ist dem Bäck tmeister Kurt Baducke in Ltrgntß, Nauoacbsttaße 26, der Bäckereibetrkeb wegen quuvchäxstgkett untersaqt woxden.
Liegniß, den 1. November 1917. Die Panzeiv rwaltung. Cdarbon-nicr.
Yiehtamtsiches.
Deutsches Reith.
Preußen. Berlin. 2. Novembér 1917.
Seine Majestät der Kaiser und König empfingen, wie „Wo'ffs eleqraphenbüro“ meldet, gestern nachmittag den bayerischen Ncinisterpräsidxßten Grafen von Herning und hörten den Vortrag des Generalstabes.
Der Bundesrat vexsammelie fick) beute n einer Voll- fißunq; vorher hielten die vekein-gten Ausschü e für Handel und Verkehr, für das Landbeer und die Fenun en, für das Seewesen und für Justizwesen, die vereinigten ußschüffe für Handel und Verkehr und für Justizwesen sowie _der Ausschuß ür Justizwesen Sisungen.
Der Generalfeldmarscball von Hindenburg hat an Seine M" estät den Kaiser und König laut Meldung des „Wolffs en Telegraphenbüros“ folgende. Telegramm ae-
richtet: An Sei-e Majsßät den Kaiser!
Dank unserer schnellen Scbkäge im Osten, da.";k bes [ähm Aus- bexltenj unser»: tapfe'xrn Truppen an auen F*onten, knobewndere im Weinn, ist g-“g-n Italien wceder em gsoßer Sieg erfrcbten worden. De- erfolguygdkamvf in der frtault!ch-u Ebene hat am 31. Oktover zu einem reuen gewalt*g-n Exfolge det yejbünd-eten Waffen geführt. Deumhe und ös1e1reichisch-uug-ri!chc Divtfionen stießen gegen den Untmiax- v-s Tagliame-w vor und r-abtr-eu bort m*ndestena 60 000 talien-r mit mehreren hundert Ge1chützen gefangen. Der G-wmn der wöiften Jsonjosck-lacbt erreicht kadutch neben der Be- s-vuna vou beritaUen einra bio mm 'To- liamenw die ab! von 180 000 (514-fangenen mkt garbr «119 1500 Sek 17 en. Eure ' jestät bitte 1ch aüeru-vtettänigst sur d-n 1. November Haager: und Viborta- schießen in Preußen und Elsaß-Loxhringen befebien zu wollen.
von Hindenburg.
Das Antworiteleqramm Seiner Majesiät des Kgisers an den Generalfeldmarsäzall von Hinbenßurg lautet, obtger Quelle zufolge:
Genetalkclkmarkcbaü von Hindenburg, Großes Hauptquartier.
Die Nackr1cht von dem neuen gewaltkgen Erfolge deutscbev und öséerxeitdisQ-ungatiscbe» vapen am Tag(iamenio wird, wie von Mit, von der gesamtm deutkcben Armye, unserem Vaterlande und unseren lr-uen erk-Hm'ceten mit Meade und Stolz vernommen werden. Der genialen Leitunü, *en vorausschauenden Maßnahmen des (H-uqra'stobes, der Umsicht und Tatkraft der Fühler und der Tapferkit dex Trupven alLer deutschen Stämme verdanken wir diksm Sieg und sehen mit Gottvrrnauen in du Zukunft. Ich keauixrage Sve, Mom li-“bxt Feldmarschall, Meinen Kaisetkkchén Dank ken auf italieni'cbem Boden fechtenden deuticben Truppen zu übermitteln. ch babe befohlen, daß aus Anka]; dietes großen Sieges arflagßt wird. Gott hat gebol'en- Ibm sei die Ehre!
Eurer Exzellenz wohlgeneigter Kaiser und König ' Wilhelm, 1. R..
Juxckeick) hat Seine Majestät derKaiser an den General derich nt anterie Otto von Below folgendes Telegramm ger te :
Auf den yberitakkcmkseb-m Schlachtfeldem Haben dmtsekxe Truppen Seite an Sikk mxt ummen waffeutreuen österreichiscb-uuaaxiiazm Ve-bür-det-n nx-ter Jßr-r Führung die stcnkm und zähe verteidigten (Hebn'aQslellungn km: JtaL-ener am mitslerkn Jfonzo durchbrochen uno Fc!) d']! *La-“711111 aus den IuUfÖM Alden enwungw. In rast- josck Vexfolanma dmc!) pte Fr'aukivcbe Ebene ist der Taxxieamenw etrekcw. Vorzweifpjt Ick w-hrende Nachkwtm der Jtalkenex, strömevke: R-*gen und gxxmdloje Msge konnten den schneUkn Steger-
lav nr Anne nikki aufbalten. Unser imloser ekeuuli tr Vu- büufdäkr kat erfahren, wu deutske Draft nd boutschu ont _n leisten vermag. Mt Mit dxnkt m Batorkud seinen u-vergskiK. lichen Söhnen. Weiter mit Gott! Wilhelm 1. R..
Der Präfident des Reichstages Dr. Zaempf hat an Seine Majestät den Kaiser und König _[omie an den Generalfeldmarschal] von thdenburg nachstehende Tele- gramme gesandt: ,
Eure Kaiserlicbe uud Königlkcke Majessäx bxtt: ich, an _?em mbmreichen Tag?, an weichem Eurer Ma'xesiat bkidenmuftge Truppen mit m vexbändeten österreichkicko-unqarifcken Armee m unverglekälttbem Siegedlauf bis an den Tagllamen'o !)»rgcwrunyen urid da] Heer des treuwsm ItaLienZ 1318 mx Vexniäytana gesxblagen bahnt, die wärmsten Muckwünsche deo Reich!- tage! entgegennevmen zu wollen. Dem Slegxßzuge, _der die deuticbm Truppen nach Riga, und auf "€ Jun!!! des R1aa1schrn Meerbusen] g-fübst, 10 me, stolz: Offeßßv: det vcrbündeteu Armeen in den venklianlfcben Fluten cbenburtkg (3e- fclgt. In battem Rsngen bxetxt gleichzeitig unser- Wenfcon! dem in seiner Gewalt nl-mals dagewesenen Annurm unserer Feinde tod:Smutig T-oß. Unsere Gegner haben'gUlaxxI-t, daß dxe milixärlscbe Kraft Deuajeblanvs und keiner Vecomadetsn zur Neige uebk. Die Hexdeutaten von RW nnd yon Tolujekxz bw um Tagliamento haben diesem trügeriscben Glauben ein. jab-s nde bereitet. Unsere Gegner, haben sich der Hoffnuyg bing-geben, daß unsere wirtschaftliche Kraft gxbrocbea s-l. Dte ßebente KcieF-k- anleibe bat e belehrt, daß finanziell und wirtscbaßliäo das d-utzäze Volk unets üttert urid uaer1chütterlich dasjebt. Mit berext gtcm Stolz blicken Eure Kaiserliche und Köaizzliäox: Majestät auf die alänjeuden Sie : in Hm: und Flwtte, am den winskhafaicben Séeg in der Heime . Gon segne Eure Kasmlkcbe und Köaiglscbe M-jesjät, Gott schöße ume: uuVergletcbliches Volksbeer, Gott schüs- Unser geliebte] Vaterland.
Dr. Kaemvf, Präfieeut des Reichstaak.
Herr Generalseldma' Wall !
kin gewaltiger Abscbntn des W lsk-ikges isi unker Ihrer gxor- reichen Führung wiederum fie reich beendet. Am Tagliamenw hat vor der unvnglekblicben Flldßexrnkunst der Obersten errdzslkituné und vor dk! Heldenkraft unserer und unsexer V-tbündeten tapferen Truppen ein große;- Teil der italienischen Armee die W.ffen g“- streckt. Sie eafrob und tovcsmung in der Abwehr unsenr Feinde, denen die x) lfomittkl fast der ganzen Welt zur Verfügung ix-ben,
haben drei lan : K-l-gsjabre zum Erskunen rer W211 die Offensw- '
kraft unsexer :meen mehr zu buchen vevmocht. Gjämeno wie is zuv-xr bestäti t fich dte Stoßkraft des d-utscbca Volksvexeres, ,deffen Kübrmg Se ne Majeslät der Kaiser in Ihre cbexe Hand gclegl bat. Welch gewaljige Kraxt bat ßch von neuem :) "bnt'm u::jerkr „ny unserer Verbündeten bermatht. Weka; Bmspxei eisernen W „(!.-ns auszubauen bis zum gxüa'ltchen Ende hat nicht mt; der die «mat dmg-k-oten durch den naunenswcxten Erfolg der siebenten *!*-gs- anleibe, der Weithin leuckpend der ganzen Welt den BMW ge- !ieferx hat, dF das deunche W1rtfchaftsjeben imstande und ent- schl-Len M, a ck biRugeben ür dxe Ehre, die Zxakunst und das Elf: des Deutschen et a. te, Herr Genemlfewmarjcbal], fino
uns ein Voxbilo dcr uners ütterlicven Willenskraft, ker zj-lbswußten Feldherrnkanst uno ter ngrbung an Kmser und Rexel). Mögen Ste dem de..ts en Volke in Ihrer Sch1ffmöfnudégten noa; lange Jahre erhalten leiden zum Segen des Vaterlandee. „ . Dr. Kaemps, Pcäßdent dcs Reichxtagk
Sachsen.
Zwischen Ihren Majestäten dem König August und dem Kaiser Karl von Oesterrei Meldung des „Wal schen Telegraphenbüros“ Telegrammwechsel tun;;efunden:
““S-me: Aponotas ..n '1éaje11at dem Kaiser und König. . v. K. Haupxq-vartter.
In dem Augenbltckx, wo unter Dekncr benlickoxn Führung, Deine und deutsch Truppen uns-rem rhemaligen heimtücktxcksm Verbündeten eiue vernichtende NieDEtlIge beibringen, bj-tex Jö Dich, als eicbm wärmste: Anerkennung und innimter Freundkwaft das Gro ceux Meinel Mtlltät-St. Heinricb-Orkens anzunehmen, d-ffen Rittertum Du für die Eroberung von Arstero erhiellest. Deinem Stabschef babe ich da! Ritt-r- und Kommandeurkreut ver-
rieb rich -' bat laat- folgender *
li-ben. Em alm kriegmprobter General wird Dir den Orden
Übetbkln en. Doms Gnade bes ü : mvs _weiter. “ ck 3 Friedrich August.
Seiner Majestät König Friedricb Au ust von Sachsen. ck Mit besonder] tiefer Rührung dan : 313 Dir, lieber Obelm. für Deinen großen ßreudeafnbewek], der Mit!) und Mem ge- samte Armee außerordentlich cbrt Sehr gxrn werde Ich Deine» Abgesandten empfxnßkn und das Großkteux des Heinrich-Otdens mit Stolz tragen. ' uch die Verleihung des Ninet- und_Kom- wavdeurkxeu es an General der Infanterie Bawn Ar] Ut eme
Aufmeaksam eit, die nicht nur der Begnadete, sondern ebenfalls die *,
gesamte Armee vou emvfirden und würdigen wnd. Dein austicbtme: Neffe Kar [.
Großbritannien und Irlanv. Der Finanzminister Vonar Law teilte vorgestern im
Unterbause mit, daß die Pariser Versammlung der
Verbündeten die Aufgabe haben wird, über die allge- meine Kriegdlaae zu beraten und Maßregeln für die weitere Zusammenarbeit der Vexbündeten zu treffen. Auf den Ein- wand Trevelyans. daß Kerenski dock) gesagt habe, die russischen Abgeordneten würden sich bemühen, eine Einigun über die Krieasziele zu erreichen, erwiderte Bonar Lam, da daflzr walzvsdcheinlich noch eine zweite Versammlung veranstaltet wer en w r e. .
Der Erste Lord der Admiralität Geddes sagte gestern im Unterhause überdie Veröffentlichung der Schiffs- verlu te, wie „W. T. B.“ meldet, u. a. folaendes:
I bedauere Frhr. sagen 11 müffen, daß es stb als unmöqkicb herausgestellt bat, zu einer be eren Form der Veröffemlicbung diem: VerXuste zu kommen, die nicht zugleich dem Feinde sebr weribolle Kenntnisse vetmittelae, die er jest nicht besitzt. * Der Fe'nd :'(? nk'chtd nur in UnxexZntnis ne?)“;übk? was vetseÉtlbiffwotdm
, on em er was er a wr ein die Staum- v-1bälimfse "?elmäßig Monat Tü Ökonat, Woche ür Woche oder sons für bestkmwte Zeitabschnitxe erfahren. Die Deutscém
behaupten, daß urser Schiff8roum so stark zurückgeaangen sei, daß '
picht genug Schiffe auf See [ein, um ihre Unterseebootkvmmawanten mftand zu seven ibxe Jagdbeuie auf gleicher Höhe zu halten. Geddes e:?!äne fcdam, daß im Gegenteil Schiffszab'. und Eck) ffs-
raum gesnegex. ssi und fügte bknzu: Wett Ap"), dem Mopar, in dem “'
die englischen Vr-luste am böchnen waren, find fie brständig herab- chanqen und Wert leßtbtn in bemmk-ncwértem Maße. Dcr Sep- tc'mber war am ventadkgmdstep, der Oktober, wenn auch nickt gam so gut, doch nur wenig schlechter.
-- Blättermeldungen zufolge smd in Dublin 10 Mit- _
glieder der Sinnfein - Partei verhaftet woxden, die an „aeseßlixb verbotenen miiijärisckn-n Uebungen teilgenommen und 1000 Mann militärisch athgebildet hätten.
„ Rußland.
Ein“ Erlaß der Vorläufiqen Regierung ftekli St. Peter]- burg, Kronstadt und ganz Finnland unter den Befehl des Oberkonzmandierenden der Nordfront.
' Inwlge bartnäckiner Gerüchte, daß die Maximalisten zMschen dem 2, und 7. November ein bewaffnetes Vor- gehen beqbsrckuigen, um die Macht an sich zu rcißen, richtete der Arbetter- und Soldatenrat einen Aufruf an die Arbaiter Und Sojdaten, in dem sie der- „Petersvurger Telegraphenagentur“ zufolge ermahnt werden, nicht in die FaUe zu g-ben und fich durch die Herausforderxmg nicht bin- reiße'n zu lassen, sondern die Ruhe zu bewahren. Gleicvzeitia schretbt der Arbeiter- und Soldatenrat den Arbeiternußschüffen in den Werken und Fabriken vor, an niemand, wer es auch sei, Gewehre oder Waffen ohne bestmdere Ermächtigung des Arbeiter: und Soldatenrates außzulxefern.
, «- Die Regierung hat die Schaffuna einer Sondersielle betm großen wrrtschaftlichen Ausschuß des Staates befohlen, der Vertreter aller Ressorts angehören sollen und die sich mit _den Fragen der wirtschaftlichen Abrüstung be- schäfttgen soll.
' -- Das Finanzministerium hat einen Gesetzentwurf für em Teemonopol ausgearbeitet, das dem Staate jährlich „100 Millionen Rubel eintragen fol].
-- Die nach Moskau für den 2. November einberufene Hauptversammlung 'der _Arbeiter- und Soldaten- rätx ganz Rußlands 1st nur den 7. November verschoben wor en. '
- Infolge der Loslösungsbestrebungen, die das Goneralsekretariat der Ukraine immer betont, hat die vor- läufige Regierung obiger QueUe zufolge, als eiste Maßnahme der Vergeltung _bexfyhlen, der Ukraine alle (Geldmittel zu verweigern, dre ste bisher zur Bestreitung ihrer Verwaltung empfing.
- Der Außftbuß für die Staatsgrundgeseße bat die Aus- arbeitung des Geseßentwurfs über die neue politische Ordnung in Finnland been et. Dieser bestimmt unter anderem. daß mit der Veröff'entlickmng dieses Gese es, mit der es zugleich in Kraft tritt, der Senat Maßna men zur Wahl des Präsidenten der fintxischen Republik treffen wird. Die Amtstätigkeit des Prätidenten wird einstweilen von dem stellvertretenden Prästdenten des Vollzugsausschuffes des Senats aUSgeübt werden.
Spanien.
Laut Meldung des „Wolffschen Telegrapbenbüros“ hat Garcia Prieto, der beauftragt war, ein Konzentrations- kavinett unter Einschluß von Mitgliedern der Linken zu bilden, diese Aufgabe ablehnen müssen, weil die Regionalisien und Reformisten nicht einig waren. Der König beauftragte Maura, ein Kabinett zu bilden. ,
Schweden.
Der König Gustav ist vorgestern abend von Stockholm nach Skabersjö in Südschweden abgereist und wird, wie die „Nerlingske Tidende“ meldet, in der nächsten Woche dem König von Dänemark in Kopenhagen einen Besuch abstatten.
Türkei.
Die Parlamentssession ist gestern in Gegenwart des
Sultans, “des Thronfolgers- und der-anderen Prinzen," der Leiter der diplomatischen Vert'retunqen der Verbündeten und der neu- tralen Staaten, hoher Offiziere und Würdenträger, der geist- lich-n Ove-häupter und anderer hervorragender Persönlichkeiten sowie der zu Besuch in Konstantinopel weilenden deutschen Journalisten in feierlicher Weise eröffnet worden. Der Groß- mesir Talaat Pascsm verlas die Thronrede. Die Steno, betreffend die Siege über die Engländer bei Gasa, ferner die Stelle, wo der Sultan die Hoffnung auSspricht, daß die tapferen onapiseb-m A'meen den Feind in Mesopotamien und an der KaukÜsUHleZ “Über die (Grenze zurückjagen werden, sowie die Stellen, betreffend den Besuch des Deutschen Kais-rs und be- züglich Perseus. wurden von den Mitgliedern des Parlaments met lebhaften: Beifall begleitet.
Amerika.
Nach Vlättermeldungen hat der Präsident Wilson den Auftrag gegeben Nachrichten aus erster HMM zu fummeln, damit er sich em Bild von der öffent1ichen einung in aUen Ländern Europas über die Friedens- und Kriegsfrage und uber die Kriegsziele bilden könne.
" -- Der Staatssekretär Lansing hatte. wie das „Reutxrscbe Vuro“ mitteilt, eine Beratung mit dem italienischen Bot- schafter über die italienische Lage.
„ - Großbritannien hat vom amerikanischen Schayamt nbtger Queue zufolge einen „Kredit von 25 Millionen Dollar bewilligt erhalten.
Asien. ' Die Zugeständnisse, die China in seiner Antwort au die Note der Verbündeten gemacht hat", werden nach einer Meldung der „Agence HavaS“ in dlplornatischen Kreisen für "Wk genügend gehalten. Nack) neuen Verhandlungen willigxe di'e chinesisOe Regierung ein, Enaland neun feindliche Schiffe Mit einer Gesamttonnage von 30 000 Tonnen zum Gebrauch dxr Verbündeten auszuliefern. Die Zugeständnisse der Ver- bundÉen an China“ enthielten den Nachlaß von fünf Prozent des Schadenersases für den Boxeraufstand für einen Zeitraum von fünf Jahre . *
Kriegsuachrichten.
Berlin, 1. November, Abends. (W. T. B.)
Im Westen und Osten keine wesentlichen Ereignksfe.
Am Ta liamento wurde der auf dem Ostufer bei Pinzano un Latifana noch haltende Feind geworfen oder gefangen. .
Das Drama des von seinen Verbündeten im Stich gelassenen italienischen Heeres wächst fich immer mehr zu einem welterschütternden Ekel nis aus.
In einer kurzen Woche fin zwei große stMke italienische Armeen fast vöÜig aufgerieben, über 180000 Mann gefangen, mehr als 1500 Geschüye ekbeutet. Die in die Welt hinaus posaunte ?offnunq des italienischen Volkes, westlich Udine den Sieaeelan der Verbündeten aufzuhalten, ist nach dem leßten großen Sieg am Tagliamento zusammengebrochen. Noch
“Gegend Dixmuide starkes
bat die italienische Heerexleiiuua und Regierung nicht den Mut, dem Volke die ganze Größe der Niederlage einzuaestehcn und klammert fich krampfhaft an die erwartete Hilfe der Eng- länder und Franzosen.
In dret Tagen haben die Vérbündeten die für unein- nebmbar erklärten starken italienischen Gebirgs- und Felsen- sxxllungen, Vanzerwerke und Forts gestürmt, am vierten Tage sich den Austritt in die Eßene exkämpft, Udine, Görz,
Monfalcone erobert und die in der Ebene des Taaiiamento"
sich zux Sch1acht stellende Nachbutarmee Cadornas vernichtend und entscheidxnd geschlagen. Tausende von Ortschaften, eine große Anzahl bcdeutender Städte sind genommen, und über 4000 QuadratkiloMeter Landes dem Feind enfriffen. Zu der gewaltigen Gefangenenbeute treten die schweren blujißen Ver- luste, die der an vielen Punkten zähe und tapfer fechtende Feind erlitlen hat. Die Zahl der eroberten (Gescbüße, zum größten Teil unvsrsyhrt uno moderner Art, übertrifft fast Um das Doppelte den Friedensstand des amerikanischxn YTÜÜLÜL- materials.
Die ungxzähiten gläanWen Abwslxrsiage in 13er momm- langen Schlacht im Wxsten, die dsuxsche Trupken trxtß der vsrzwxsifeltsn Anstrenaungen der EnglänOcr und Franzoskn er- kämpften, sowie die Erfolge im Osten schufen die Grundlagen zu' der neuen gewaltigen Operation. Jeder deutsche Soldat in Ost, West und Uebersee hat darum Anteil an den Erfolgen in Italien, die im vierten Kriegsjahr 11ach einem Kampf fast gegen die ganze Welt aÜes bisher Dagewesene übertxeffen. Die lügnerifche Berickxterstatnmg !eindlicher Funkfprüche wird erneut durch den französischen Funk ptuch Lyon erhärtet, der nockx am 1. November meldet, die Italiener hätten lediglich den Jwtxzo verlosen, den weilexen feindlichen Voxmaxseb aver aufgeyaltcn.
In Flandern lag auf dem Gtoßkampffelde vor alLem in euer, das von nördlick) Dixmuide "biS zum Südwsstmnd des Houthoulster Waldes nachts anhielt.
Am Nachmittags des 31 Oktober wurden aus Voelkapelle vor,-
breckxende feindliche Kompagui-n blux-ig abgewiesen. DeSgleichen scheiterten unter hohen Feindverlusten Angriffe größerer feindlicher PatrouiUen, die nach starkem Troxnmelfeuer östlich Merckem votstießqn. Im Artois beiderseiw St. Quentin und nmdösxiich Vraye herrschte tags und zum Teil während der Nacht starre Feuertätigkeit.
Sündlich Veaumoxxt drangen unsere Stoßtrupvs bis zum zweiten französischen Graben vor, sprengten feindliche Untersiände, fügten dem Feind schwere Verluste zu und kehrten mit Gefangenen'zurück.
Zwischen Maas und Mosel wurden nach kurzer Feuer- vorbereitung vorstoßende stärkere feindliche Abteilungen südwestlich Thlaucourt geworfen und Gefangene zurückbehalten.
kZxoßex Hauptquartier, 2. Novxmber. (W, T. B.)
Westlicher Kriegsschauplaß. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
Der Artilleriekampf in Flandern war gestern im Féußaebiet der Yser, insbesondere bei Dixmuide stark; zwischen dem Houtboulster Wald und der Lys lag leb- haftes feindliches Störungsfeuer auf unserer Kampfzone.
Englische ErkundungWorstöß: scheiterten an mehreren SteUen dsr Front. “
HeerUgruppe Deutscher Kronprinz.
Am Oisé-Aksne-Kanal und läims des Rückens des Chemin-deS-Dames hat die Kampstäigkeit der Artiüerien bedeutend Fu «nommen. Nack) mehrsxüudigem Trommekfeuer griffen star Französische Kräfte bei Braye an. Ihr Ansturm brach vor'unseren Linien blutig zusammen.
Oest1icher Kriegsschauplaß. Keine wichtigen Ereignisse.
Mazedonische Front.
Nordwestlich von Monastir wurde ein Vorstoß feindlicher Bataillone verlustreich abgewiesen.
. Italienische Front.
Längs des mittleren und“ unteren Tagliamento stehen unsere Armeen mit dem Feinde in Gefechtssühlung.
Italienische Brigaden, die auf dem Ostufer des Flusses noch standhielten, wurden durch Angriff zum Zurückgehen geo zwangen oder gefangen.
Vom Jeller-Tal bis zum Adriatischen Meer ist das linke agliamento-Ufer frei vom Feinde.
Der Erste Generalquartiermeister, L u d en d o rff.
Oesterreichisch-11ngnrischer Bericht. Wien, 1. November. (W. T. B.) Amtlich wird gemeldet: Italienischer Kriegsschaupla3. Das Vordringen der Verbündeten in Oberitalien ift
.nestern durch einkn neuen gewaltigen Erfolg gekrönt worden.
Das Auftauen der . zurückmczichenden feindlichen Massen nordöstlich von Latisana bot der ührung Géleaenheit starken italienischen Kräften durch Um assung den Rückweg zu verlegen. Deutsche und österreichisch-ungarische Divisionen, die sich westlich von Udine dem Tagliamenw nänerten, wurden von Norden her angeseßt. Gleichzeitig stießen öster- reichisch-ungan'sche Kolonnen längs der Lagunen gegen Latifana vor. Zahlreiche, in vol1ste Verwirrung geratene italienische Verbände in der Gesamtstärke von zwei bis drei Armeekoxps wurden zum größten Teil abgeschnitten. In wenigen Stunden waren über 60000 Mann gefangen genommen und mehrere hundert Geschüße erbeutet. Oesterreichisch-
ungarische und deu1sche Truppen stehen überall am unteren '
und mittleren Tagliamento.
Vereinzelte Versuche des Feindes, im Mittellauf Brücken- kopfstellungen zu behaupten, wurden durch ungesäumtes Zu- greifen deutscher Regimenter vereitelt. Die im (Gebiete des oberen Tagliamento vordringenden österreichisch-un arischen Armeen überwinden qebirgSgewohnt in ähem Wo en alle Schwieriqkeiten des Geländes. Solcher rl bat die zwölfte Isonzoschlacbt in achttäaiaer Dauer zu einem über alles Maß glänzenden Erfolge geführt. Die 6 terreichischen Küsten- lande sind befreit. Weite Sire en venezianifchen Bodens liegen hinter den Fronten der Verbündetxn. Der Feind hat in einer Woche über 180 000 Mann an Gefangenen und 1500 Geschütze eingebüßt. Der große Sieg an den
südwestlichen Toren der Monarchie ist eine neue unvergleichliche
Kraftprobe der verbündeten Mächte und_ Völker, eine Kraft- robe, die eine stärkere Sprache reden nnrd als alles, wn “ xen lrßten Wochen bei Freund und Mind _über Gegenwart und Zukunft geredet und gexchrieben worden lxt.
Oestlicher Kriegsschauplas und Albanien. Nichts Neues. Der Chef des Generalstab".
Wien, 1. Novembsr. (W. T. B) Aus dem Kriegs- preffequartier wird am 1. Novemdkr Abendß gedeet:,D1e Säubsrunq des önlichen Tagliamento nimmt. thru: Fortgang. VeiLatisana und Pinzauo wurden stärkere :tal12111sche Abteilungen aufgerieben. Zah!reiche Gefangene.
Bulgarischer Bericht.
Soéia, 1. Novémber. (W, T. B) Generalstabßbexicks. Mazedoniscye Front. (5311le vom Dobropolje mw zxv1schen Vardar- 11111) Dojran-Sée etwa?: lebHaftereS ArLillexiefeuer. Bei Nonte in der Gegend von, Moglxnz und bei Kalenra im Stkumatal wurden einige femdltche Aux- klärunqsavteilunaen zurückgeworfen. „ _ Dobrudscha-Front. Schwache Feuertangkeü.
Türkischer Bericht.
Konstantinopel, 1. November. (W. T. B.) Heeres- bericht vom 31. Oktober. ' An allen Fronten keine besonderen Ereigmffe.
London. ].. November. (Neutermeldung) Amtlicher Bericht aus Aegypten. Wir besesten gestern Beerseba.
Der Krieg zur See.
Berlin, 1. November 1917. (W T. B.) In dev Bchaya und in der Nordjee wurdsn durch unsere U-Boote wiederum zwei Dampfer, neun Seglxr und zwei Jischerfuhrzeuge versenkt, darunter em bewaffneter
ampfer mit Kartuschüksen als Deckslnduna. und ein Dampfer, der Kohlen von- Shields nach London geladen hatte; ferner der englische Sckwner „Percy Z.“, anschemend mit Petroleumladung, sowie me franzöyischen_ S2gler „Edouard Dedtaille“ mit 3000 Tonnen Wetxen für Frankreich, „Bon Premier“ mit Rumladuna, „Eugénie Fautrel“ mit 3000 Tonnen Getreide für Frankreich, „Mchotte“, „St. Pierre“, „Stella“ und „St. Antonie“. Die [eßtgenanmen vier SeLxer hatten Fische aelaoen. Außerdem wurden die französischen ,ischkutter „Gloire“ und „Jeane Mathilde“ verxttcytet. Ein anderer der versenkten Segler hatte Oel in Fässern an Bord. “ Der Chef des Admiralstabes der Marine.
Paris, 2. November. (Meldung der „Agence Hanus“) Der Transportdampfer „Finnland“ ist tqrpediext woxden; etwa 50 Mann werden vrrmißt. Das Schlff hat mtt eigener Kraft einen ausländischen Hafen erreicht,
Nr. 34 de! .Zentxalblatls für das Deuisébe Reich“, herausgegeven tm Rei Samt des Innern, vom 29. Oktober 1917 ha! folgenden JubaUpZo - und Stemrwejeu: AukfübxursöbeftWmunzen zur Vaordnu-U über Kalkstickuoff.
Wohlfahrtspflege.
Am 24. November findet km 61 mKssa-Te des p*e11f,ischen xexrcnbauies in Berlin die 17. Preuß s e Landejkonferenx ür Säuglincßiskhuy' stau, xu der die Preußische Landeéjxnkxale für Säuglingss uv ximadxt. . :fur (Feönerumxxck stehen: ]. dix Bc- reitstelsunq der elldebnndlunq für ie Säuglinge und Kleinkinder der . rankenversicberten durcb dieKrankxu. kajken (Vortragende: Pcofesjor Dr. Kmutwig-Cöln, Geheimer Sanitätsrat Dx. Mppr-Lcwzla und Eduard Graek-Frankxurt a. M.) und 11. die Stellung von Arzt und Färsorgerjn Yes der Organisation der Gäugliuaß- und Kleinkinderfurjorae (Boctrésoender: Stadtrot M7. Gojtstein*Cbaclottenburg)., Jm kn- ichluß an die_ Kommen. findet di: Mitgliedervcryalmmlunq der Preußljeden Landedzxutrale !ür Säuglingsjchy und eine Sitzung des Großen Au51chusses stats. Ruwxlduugea zur Teil- nahwe werdet! an Wie Geschäftöftsue der Pr-ußi1chen Lankeszentmie für LäugUnchhuß, Charlottenbutn .“), Mobwyß-Privatsitqke, erbeten. De: Eixtrktt tsi konenfxei. Die T*:Unabme «'m der Mttqliednvm sammwng und an der Skßuvg des Großen Ausschuß! ist nur bei MttaU-dcm gestattet.
Kunst und Wiffmsihastc
Au! Anlaß dss Reformationéfeska bat die jur1kiische Fakultät der Universttät Berlin den Wixklicben Gabeimea Odnkonßs-orlY-at, fxüberen Vizevräüdenten kes prxußascbea Evan- aelisch-n Ovc'cl'ichr-ratcs Braun, j-ßt tm Rubesxcmd in Hild» beim, in Ankrkeexpupa sei:.ex ausgeo-tchzeten gifsmt'cvaftlkchen Axheiken und“ seiner [:ngjäbrlgen bedeutenden Tätigkett für kas Wohl der evangelicßen Landcßtirckze sun“: Ehrendoktor dér Rechte pxomoviert.
Theater und Musk.
Im .Köniallcben Opernhause wird morg-n, Sonnabend. .Margcmte' mit vw Damen von Granfelt, von SÖeele-Müller und den Hema Javtowkec und Bohnen in den Hauptrollen auf- (Txleszbrt. 7 Musikalischer Leiter ist der Kapeumekstxr von Strauß.
nfanq :. Jm Könknlicben Sebausvlelbause aebi moraen .Nalban der Weise" in Sienn' BesÉäfligt sind darin die Hvren erußneck, Sommerstotff, Bteqsfxldt, Clewing, Eichholz und PIN!) sowie die ;OatnxkanZonrad, Com und Sujsin. Spirlletter ist Dr. Bruck. An- ang :.
Der 2. „ Symphonkeabepd der Köni lieben Kapelle findet am 6. November. Abends 7x Übe, im Kön glichen Opernbause unter der Leüuna de! Generalmustkdixekcora Dr. Richard Strauß statt. Das üblirbe Symphonie-Mittagskonxert ke,;innt an demselbm Tast, Mittags 12 Uhr. Das Programm lautet: Ouvertüxe za „Benvenuto Cellini“ von Berlioz, 17. Symphonie in F-Dur von Weingartner (zum ers'en Male in diesen Konzerten), 11. Sym- phonie in D-Dur von Beethoven. -- Ei-trimkarten zum Mittag!- koruert fivd m der Hufmufikalienbandlana von Vote 11. VIX, Lei diaet Straße 37 und Taumpienßraße 7, und m Konurtt-ge im lan- [Scheu Opernbause, von 11 Uhr an, zu habm.