Kent bak in seiner Erviderun bnvqr, daß die ößekalsckp- unanisxm 3651th sj au; 0 en Häm- 5111115311,“ ie Q an; bei In a zu fördern m bn Soden für die künsttge wlalsäe Nesiem-a vmubereitm. Der 'euenlaouvernur wick auf die Vernachlä'kau-“a det La-des dmeb med: als Hundert Jahre ker russischen Wmsebaft und auf die kultureUeu Leistungen der lekten Iabte bin, die durch die Besevungobeböxdeu im Verein mit der einheimischen Bevölkerung so erfreu11che Erfolge zeit! ten. Die Rede m Gmerakaouvemeurs wurde mit großem Bxifa aufgenommen. Auf eine Ansprache des Sprecher! der israelitkjcheu KultuSgemeinde vexßcherte der Generalaouverneur, daß die jÜQlsÖL Bevölkerung volle büraexücbe Gleichberechtigung aenk-ße, jedoch mit allen Kxäften brftrabt sein müsse, sich als vollwsrtiße Bürgerschaft des 501111119111 Landes 111 bewähren, dem fie seit Generationen angJöre. Du älteste der beim Btückcnkau beschäftigten einheimisxheu meister namen! Renke btelt an den (Generalaouverneuc eine polnische Ansprache in der er dankbar der gwßen Wohltaten gedachte, die seit dem Vektando des östeneich1sch-ungarischen Generalgouvernemenu durch solche großen Unternehmungen Abertaußnöen ver d'arbenden Bevölkerung erwiesen werden, und erklärte, daß es ihm 1114 CinbumisÖtm eéne besondere Genugtuung 1:1, dem Generalaouverneur auch die gro eu Miftunaen der doctigen Arbeiter beim Bau der Brücke feierlich xu (: et- aeben, deren VolleUksuna der österreichisä-un ariscbxn Monaxckzie und den öslmeichisäx-unaari! en Eeböröen xu esonderer Ehre gereiäke, dle allerorten keine Aus aaen scheuten, um iu den: beseytsn Teile Polens alje Verkehrsstraßen instand errichten. Det Werkmeister bat den GeneralseuVerneur, er 1115 e Polen nach dem Musier der antralsiaaten eiurich1en, wokür ihn die polnijcden Geschlechter durcb Zahrtaus-nde segnen wiirken. Det Generalgouvetueur erwiderte, _ez bereite ibm 01111 0111 besondere Genugtuuna, aus drm Munde eines Mannes aus dm 017: dieées Lob der österreMTsch-ungatischen Behörden ver- nommen ou ba en, die immer beftrebt gewexeu seren, kt: Bevölkerung des beseUeu Gebiete! dahin ou brkngen, dry : ihr neue! Vaterland selbständig erbauen lerne und auf eigenem oben mi: ekaener Hand kaffe. Die neuerbauta Brücke, eln Meisierwexk westlicker Kultur, (ck: grell ab von der VernachläMgung der Veckebr-wege, w':- ße dle östeneiÖisE-unguisMn Beböxden bier angetroffen hätten. In kaum rr-i Jahren sei nunmehr die dritte große Brücke über den Weichselsirom gesch1aaen worden. Der Generalqouverneur jok besonders den erzieher11chen Wett so großer Bauten hervor,. die die einheimischen Arbeit:: mit den neuesien Errungenschaften westluber Kultur bekannjmaobten, und (chloß mit den Worten: „Nur auf diese Weise köimt Ihr datt]: Selb ternehuna selbständig werden und Euer Vamland auf jene öde bringen, 111 der wir Euch empotsübren mam.“ Stürmische undgekunaen folgten den Worten des General- gouverneuu.
Lyon, 6. NoVsmHer. (W. T. B.) .DévLI: de 20011" me!?et aus Brest: Der Schlevpdamvfet „Atlas ist 111 der Nahe der Hafeneinfahrt mit dem enalisGen Kohlendampfer .Me- nddio' zusammengestoßen. 25 Mann von der Vesakuna des „Mereddw' werden vermißt.
Skopje, 5. November. (19. t. B.) Der Em sana der deutschen Gäste axstaltete xd!- in Skopke, im Herzen azedoniens, besonden erbebsnd. Die Bev lkkrung der Stadt nud der umlie enden Döxfer begrüßte sie warm. Während ihres ganzen Aufenlba te] in dk-ser Hochburg de! bulqatisch-n Nationalgeistei bewunderten die Gäste bssoudm oje künstXerischen Trachten der Bulgaxen dieser Gegend. Der General ouvnneu: Toscheff beherbergte fie im Regierungs- wbäude, wo buen eln Fesjmabl axaehen wurde. Gestern abend vmnstaltete dieStadtqemeinde xu ihxen Ehren ein Festmahl, an dem die angesehensten Bürger m Stadt teilnaömon.
xu 501101 und neue zu
Handel und Gewerbe.
,Die “7. Krieg?;mleihe wiederum eine Volksanleihe.
Das Zeichnungsergebnis der 7. KrieJSanleihe fest sich, wie „W. T. B.“ meldet, nach den neuesten Meldungen aus 5,2 Millionen Einzelzeichnungen zusammen, gegen 6,8 Millionen bei der lessen FrühjahrSanleibe. Dieser Rückpang hat nichts Auffallendes an steh, da bekanntlich die Stückzahl der Zenk)- Uungen bei den ervstanleihen immer hinter der der Frühjahrs- anleibe zurückzub eiben pffegt. Die Gründe hierfür, find nicht schwer zu erraten. Erfahrungsgemäß schreitet die Kapttalbildung im Sommer, deren Auswertung dle Herbstanleihe bringt, „aerade in den Kreifen der kleineren Zeichner nicht in dem- selben Maße fort wie in den Wintermonaten, die in der Regel erst dem Landwirt den Erlös seiner Ernte zur Ver- fügung steUen und auch anderen breiten Schichien der Bevölke- rnna gxößere zum Sparen geeignete Summen (Weihnach18-, Abschlußzuwendung, Gewinnanteile usw.) bringen. Diese können naturgemäß erst bei der Frühjahrßanleihe in die Er- scheinung treten. Immeruin ist dieses Mal beachtenömert, daß das Verhältnis der Stückzahlen von der 7. zur 6. Anleihe 77 033 beträgt, während bei den entjprechenden Anleihen-“oes Vorjahres (also von der 4 zur 5.) dte Verhältniszahl 72 vH betrug, das ist also ein Rückgang von nur 23 vH ge enüber 28 013 im Jahre 1916. Mit voÜym Recht kann da er die neue Kriegßanleiße wiederum den Anspruch auf 11811 Ehrentitel einer Volksanleihe erheben.
Einzelheiten zur 7. Kriegöanleibe.
Bij der Präsident des Reich95ankdirekxoréums ["er-ck18 in der SZHUng de] Zentralaus'cbuffeo der R61ckxsbarck vom 30. 1). M. aus- aeßubrt bat, bkträgt dak bi b:!ige Eraebnis der ?. Krixgßanleib: rund 12 458 Millionen Mark. Da die Feldzeichnungßsteüen Zeichnungen 110111 bis zum 20. November 5. I. entgegennehmen, fexner noch Meldunaeu aus dem neutralen Auslande aussjeben, durfte das Jdßüxltiae Ergebnis den Betrag von 125 Milliarden Mark
2! * am. Bei den verschiedenen Gruppen der Vetmütlungsstellen wurden
: ut:
'" ck In Millionen Mark: kel der Reichsbank . . . „ . . . . . bei den Banken und Bankiers . . . . bei den Sparkaffen. . . . . . . . bei den Lebensverfiä'oerungkqeseüscbaften bet den KceditgenoffersÖasten . . . . bei den Postanstalten . .
b . ' 752 . . . 6946 . . . 3199 . . . 383 . . . 1 09“ . . . . . , “' !* . É Zusammen. . 12458 Von dem Gesamterqébnll von 12 458 Millionen Mark entfallen auf 59/0 Ne1chsanlekbestücke . - . . . „ 86555 Millionen Mak auf Schuldbucheintragunam mit Spun bis zum 15. Oktober 1918 . . . 25019 . „ auf 41 %ige Reichswavanwisunaen . . 1 300.6 . . 12 458 1 101011 ' ar
An älteren Meajnnkeüen Wurden jun: Umtau1ch 1a 41 %ige Sekavanweisuxxaen der 7. Krieannlekbe angemeldst: 115 364 800 .“. Diese 115,3 Mklliouen Mark fand in der obigen Gesamtjumme nicht
ck b 1 . ' n eg! ffm einmlüaa Beteilisuus “"“ BevölkerunakslhkÖtm ist
. Durch die amd die ?- KriegSanleibe wiederum zu einer Volköanxekbe geworden.
Dies trilt deutliöesutage, wenn man die Zahl der Zeicknungen nach ,
der Höhe der aezei neten Beträge zusmmenstellt.
ctk- “
Cs 5 ipkgesami eingegangen:
elöuunael Stückzahl kk „zz .“ Z:!ebuuuges
xa 3 223 472
693 7“ 1 586 623 2 264 871 5 233 542 0 100 781 20 42 732 0 33 914 100 0 12 169 _ 100 100 500 000 9 145 * 500 100 1 000 000 ] 363 über 1 000000 ., 1 0_32 5 213 373
über inkassm 1- «15
108 (B8 080 294 840 691 530 796 198 461 217 350 867 567 880 817 813 460 697 429 400 1 188 878 400 1 023 848 100 2 092 039 782 1 129 854 946 3 145 616 933
12 457241 200
300
6 1 100 2 100 5 100 10 100 20 100 50 100
" n der cstrigen Au 1chtsratsstkung der Direktkon der DUconFo-GesIllschast, Herlin, wurde [001 MeLdung kes .W. T. B.“ auf Antrag der Geschäftsmbaber beschloffen, e1ner auf Montag, den 10. D::embet 1917, cimuberufenken außerordentlichen Generawerfammlung den Votfchlag zu unterbreiten, dss Komman- bitkavital um 10000 000 64 vom 1. Januar 1917 ab gewinn- anteilberechtigter Kommanditanteile xu etb öben und eine von 5611 De- !ckpäftsir-babern mit dem MagdeburgerBanf-Verein vereinbarte Bcrschmeljung auf der Grundlage herbeizuführen, daß das gesamte Vermögen des Magdeburger Bank-Verelns als (Ganzes obne Liquidation aeaen Gewährung von 10 200 000 „M mit Gewinnante11berech11gung vom 1. Januar 1917 ausgestattenn Kommanditanieilen übernommen wird, 10 daßZkauf e 6000 .“ des 17 000000 «ck betragenden Grundkapitals de] agde uraer Bank-Vereins 3600 „Fi Diskontokommanditanteile entfallen. -- Der Aufsichtsrat genehmigte ferner die von den Ge- schäftsinhabern mit der Westfäilsch-Lippischen Vereinsbank !!,-G. in Bielefeld, mit der Westdeutsckpen Vereins- bank Kommandjt-Gesellscbaft auf Aktien ter Horsi & Co. in Münßer 1. W., dem Gronauer Bankverein Ledeboer ter Horst & C0. in Gronau und dem Rheiner Bankverein Ledeboer, Drießen u. Co. in Rheine 1. W. getroffenen und von den Aufficbtßräten de_rselben uenebmipten Vereinbaruvgm, wonach das Vermögen auch die1er Ge- ellscbaften, von denen die drei leytgenannten untereinander in eksger "bindung stehen, als Ganzes obye Liquidatkon auf die Dis- oonto-Gesellschaft argen Gewabrung von Kommanditanteilea überqeben s oll, sobald diese Verschmeljuyg von den zu dissen: Zwecke alsbald einzubervfendeu GemxaLVexkammlungen enebmi-t sein wird. Hlubei sou den Aktionaren der esxfälü - Lirp1schen Vereinsbank, die über ein Aktienkapital von 7 000000 016 verfügt, ein Um taus “cd im Verhältnis von 2:1 angeboten werdeu; den 2161771676: der Westdeutschen Vereivs- bank, die über ein Aktienkapital von 2250000 „66 verfügt, ein solcher im Verhältnis von 2:1 und eine Barzahluna von 10 vH ihres Aktienbefises; den Aktionären des Gronauer Bankvereins, der ein Aktienkapital von 800000 .“ besißt, etn solcher im Verhältnis von 5:8 und eine Barzahlun' von 10 vp ihres Aktienbesiyes und „den Aktionären de] Rheiner ankvereinß, der ebenfalls ein Aktienka 1101 von 800000 «“ beßßt, ein solcher im Verhältnis von 5:3 wä -end dle Geschäfikm aber der dreileßtgenannten KommanditgeseUMaften auf Akxien für ihre apitolse1n1agen vmchbxsondere Vereinbarung abgefunden werden. Und: Berücksichtiauva der Akikenbestände, welche die Disconw-Geseas aft sub geficbert bat, nxnäßtat s1ch de: su: Du'- - führung dickes mtauscbes aller voretwabnten Aktien erfordeali „ chtag an Kommandimnteilen der esjolt, daß die Crböbuna des Kommandttkapitalk der Dichnto-Ge ellschaft auf 10000000 .“ he- atent weiden konnte. Die Genebwiauna der Regierung zu dieler Kap tallerböduu? vitd beantragt werden. Die neu auskuaebender. Kommanditanteie dienen lediglich ]um Umtausé, so daß eine In- anspruchnahme des Kapitalmarktes nicbt stattfinvrt. Det au! diesyn Verschmelzungen s'tcb ergebende Gewinn wird den offenen Neseusn der Disconto-GeseUschaft zuaefübrt werden. Der Generaw-tsammluna soll die Zuwahl des Herrn (Geb. Kommerzienrat. Wilhelm Zuck. schwerdt, Mitglied des T*exrenbausek, in Magdebuxg in den Auffach»- rat der DiMonto-Gesellscbaft ia Vorschlag gebracht werden Die Leitung der an die Stelle der Banken tretenden Zwekaniederlassungen det Disconto-Gesells aft wird in den bisherigen Händen verbleiben.
- Die Graz- dflacber Eisenbahn veremnabmte tm Sep. tember 1917 : 365511 Kronen (September 1916: 351005 Kronen). Vom 1. Januar bk! 30. September 1917: 2894 981 Kronen (1916: 3057 441 „Kronen. Die Einnahmen für Januar 515 Mai 1917 find endgütltlttg, die Elanabmeu für Juni bis September 1917 vorläufig ermit e .
- Die am 3. November abgehaltene Generalverfammlung der Bank für Oxlentalische Eisenbahnen, Zürich, hat den Ge- scksäftsbeticbt des Verwaltungsraks tür das GesÖäUéiabr 1916/17 entgegengenommen, die ihr vorgelegke BU-cmz und Gewinn: und Be:- lustncbnung zum 30. Juni 1917 gutgebxißen und den Antrag des VerwaltungSrals, deu Reinyewinn 11011 106 613,09 F1 es. ohne Aus- schttiurxg eines Gewinnante 10 auf neus Rechnung vorzutragen, ge- ne 10 g .
Brüssel, 6. NOVember. (W. T. B.) Ausweis des Noten- depmtemeuts der Société Générale de Belgique vom 31. Oktober (in Mammern vom 25. Oktober). Aktiva. Metall- bestand und deu1sches Geld 29 377 366 (28 533 707) Fr., Gut. haben im Auslande 448 360 323 (447127106) Fr., Darxeben genen (8111505711 im Auslande 91 078 894 (91055586 Fr., Datleben 91 an SÖWscbelne „d-r belmschen Paovémen gemä Auikcl 6 Zäch: 7 der ,Vorscknften) 480000000 (480000000) r., Weebsel und SÖecks auf 9319111118 TTW“ 93 696 202 (92 987 843 Fr., Daxleben gegen inländi'che erwaviere 2667 962 (2 676 56'*) Fr., soniüae 2111111611 24 984 662 (25 156 535) Fr., Zusammen 1 170 165 409 (1167537339) Fr. -- Pa111va. Botta der umlaufenden Noten 1 045 924 639 (1048 110 883) Fr., iroautbaben 85 653 811 (83 872 983) Hr., sonstige Passkven 35 586 959 (35 553 473) Fr., zusammen 1 1 0165 409 (1167 537 839) Fr.
Börse in Berl!" (Notierungen m Börsenvotsjandes)
vom 7. November von! 6. November für Geld Brief Geld rief
.“ .“ .“ .“ New 0:1 1 Dollar -- - -- - Hollen: 100 Gulden 3074 807 3071 307 Dänemark 100 Kronen 232 232 231 231 Scbwedeu 100 „Kronen 258 259 257 258 233 232 23 1554 155k
Norwefex 100 Kronen 233 "FM! 100 Franken 155 155 * '. en- “ Budapest 100151111611 20 64,30 64,20 , 30 Bus arion 100 96011 8 811 801 311 100 Master 20,35 20,45 20,55 1841 UN
20,45 (1er und Barcelona 100 Pesetu 1841 1361 “
Die Börse ftand beute unter den Ekudnu! ber sckpwäöeren Miene; Böcsenbnicbte, die bier 1117500110712 auf die diesem Einfluss untetlxegeuden Werte wie Türkische Tabakaktien und Orientbabnaktien einm Muck auxibten. Daknxao wmve auch der übtige Markt 21181: oder Uniqa tn Mitleldenschafx gezogen, der irfolgodeffen im 01190! meinen schwächer lag. Der Skluß war ziemlid behauptet.
Kursberichte von auswärtigen Fondsmärkken.
Qian, 6. November. (W. T. B.) Der Börsenvetkebr gokakun |S weitaus rubiqe: als 211611. Dle Stimmung war a:- favs! wieder gedrückt, da neuerli ,: Löiunaen vorgenommen wurden und entsprecbende Nachfrage fehlte. Sowohl in der Kultffx 1171: im Schranken erfuhren die Kurse einen weiteren emvfindl! en Ruckzcb'ag; späterbin bewirkten örtliche und Budapester Rücktäufe :! Verbindung mit der Nachxtcht über die Bese' ang von Cortina d'Ampezzo dmch dle östmeichuchen Truppen eine cbolung, dle fiz indes; auf die Ku1lffe beschränkte, während die Haltung des Schranken! anpauerud schwach blieb. Unter anderen Werten haben tüxktscbe Werte Embußen erlitt-n. DerAnlagem-nkt verbaute bei ruhigem Veekebr in un-
verändert fester Haltung.
Paris, 6. November. (M.TB.) 5% Franzöfistbe AMY: 87,55, 3 0/0 Französische Rente 60,25, 4 0/0 Span. äußere Ansel e 112,35, 5 9/0 Ruffen von 1906 65,05, 3 9/0 von 1896 -,-, 4 0/9 Türken uvif. -,--, Suex-Kanal 4650, Rio Tinto 1880.
Amfterd am 6. November. (W. T. B.) Tendenz: Rudis. „Wechsel auf Berlin 32,05, Weck; el auf Wien 20,00, We !:: aux Schwei 51,00, Wechsel auf Kopenhagen 81,25 M er an Stockbo m 97 00, Wechsel auf New_York 226,50, Wechsel aus London 10,773, Wußsel auf Paris 39,75. -- 5 9/0 Niederländlsäe Staatsanleibe 10V, Ob]. 3 % Niederl. W. S. 71 König!. Niederländ. Petroleum 563k. Holland-Amerlka-Lluie 4265. iederländ.- Iudkscbe Handelsbank 249, Atckzison. Topeka 11. Santa F6 93, Rock Island -, Southern Pacific 89F, Southern Railway 231, Union Pacific 121, Anaconda 134, United State!“ Steel (110; . ZZ, Französisép- Enalinhe Anleihe --,--, ambura aAmer
n e "_,"-
New York, 5. November. (W. T. B.) (Schluß.) An der Effekfenbörse Teyten fich heute die umfarYreicben Lösunaen anae- 91513 der unbefriedigenden Nakkricbtm aus uropa weiter fort. Der Druck der Abgaben wurde noch durcb ungünstige Gewinnanteisgerüchte erhöht. Z-itweikig bewirkten teilweise Rückkäuse elne 1eichte Erbvlu:'g, doch 1101110 sick; der Scblnßvexkehr bei erheblich niedrigeren Kursen in matcer „170151119. Umgesetzt wurden 1170000 Aktien. Tendenz für Gsld: Stetig. Geld auf 24 Stunden Durchschnittssav 4, Geld auf 24 Stunden leYes Dakleben 4, Wechsel auf London (60 MM 4 71,50, Cable rausferk 4,7645, .e sel auf Paris 2167: 5,7550 Wechfel auf Berlin auf S': t -,- Silber in Barren 872, 30/9 Northern Paeißc Bonds ", 49/6 Verein. Staax. Bonds 1925 --,--, Atebison Topeka 11. Santa Fs 85, Baltimore and Ohio 502, Canadian Pacific 134, Cbeseveake u. Ohio 45, Cbkca o, Milwaukee 11. St. Paul 39ä, Denver 11. Rio Granve hk Jumos Cyntral 931, Lomsvme u. Nashville 114, New Yot1 Cenxral 66k, Norfolk 11. Wesketn 1001, Pennsylvania 481, Reading 611, Southern Pacific 791, Union Pacific 110k, Anaconda (&wa 9211111an 53i, Umted States Steel Corporation 92, da. Dre . .
KuribetiÖte von auswärtia'sn Wuenmärkten.
Liverpool 5,November. (W.T.B.) Baumwolle. Ums 4000 Ballen, Éinfubr 4300 Ballen, davon 1800 Ballen m . kaniseke Baumwolle. - Für Januar 21,02, für Febmar 20,90. -
Bradford, 5. Novembxr. (W. T. 98.) Wollmarkt. Das private Geschäft am "olluxarkt ist ruhig in der Erwmtuna de! OELgebZXÜes 1121110118) des Grunde] um die Versorgung des Zivil- : a1 . - msterdam, 0. November. (W. T. B.) Oele notlelos.
New York, 6. N0vcmber. (W. T. B.) (Schluß. Baumwolle (010 middllug 28.90, 50.111; Novbr. 28,41, do. für Dejem er 27,41, do. Für Januar 26.74, New O:!eans do. loro 11115le9 27 38, eteoleum refined (in Cases) 15 50, do. Standard white 111 eu: York 10,45, do. in tank- 5,50, do. Credit Balance: at O1: 6101 3,50, S mals prime Western -,--„ do. Robe & Brothers ---, Zu er entxifugal --,-, Weizen Hard Winter Nr. 2 226, Mehl Opring- heat class neu) 1015-1025. Getreidefrach1 nach Livet- pool nom., Ka ee Nr. 7 loko 8x, do. für Dezember 7,16, so. für Januar .24, do. fü: März 7,40, Zina --,-.
(Fortsehung del Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)
Theater. »
Königlirhe Zrhatispkele. Donnerst.: Opernhaus. 2425301115- bezugsvotstellung. Dicnn-ynd Freivläßefind aufgehoben. Violauta. Oper in einem Akt von Hans Müxler. Mufik von (8111!) Wolfgang Komqold. Mufikalische Leitung: Herr Gencralmusikdirektor Blech. Sv1-11eituna: Hex Dr. Bruck. - Hierauf: Der Ring des Polykrates. Heitexe Oper in einem Akt frei nach dem g1e1chnamigxn 5301110111 016 H. Teweles. Mufir von 181115 Wolfgar- Koroaold. MusikalisÖe Le1tana: Herr Gsneralmuüfoirekwr Ble . Spiel- leitung: Herr Dr. Bruck. Anfang 76 Uhr. *
Sckpausvielhaus. 245. DauerbezugsvorsteUung. Dienst- und Freivläse fiyd aufgehoben. Nathan der Weise. Dramatisches (Heriéßt in funf Aukzügen von Leßfing. Spielleitung: Herr Dr. Bruck.
Anfang 7 Uhr.
Freitag: Overanus. 243. Dauerkezugsvorsiellung. Dienst- und Frriviaße sind aufgehoben. Rappelkopf. (Bellmer Fassung von „Alp-nfönig und MenscbanUi-d'.) Over in drei Aufzügen nach F. Raimund von Richard Batka. Musik von Leo Blech. Anfang 71 Uhr.
Schauspielhaus. 246. DauerbezugsvorsjeUung. nalistcu. Lustspiel in 01er Aufzügen von Gustav Freytag. leitung: Herr Oberspielleiter Patty. Anfang 7 Uhr.
Die our- pie!-
Familienuaéhriclxten.
BerLobt: Fe. Dorothea vonRekSUer, gkb. Seeliger, mit Hrn- Rkit- ,
meister d. N. Wallp: Frhr. von Richthofen eidmdor Kr- Nimpxsth - 1. It- Leiv1v, Kr. Nimvtich). (H f“ Geboren: Ein Sohn: Hrn. Domkapitelvetwalter, Makor a. D. von Derscbau Brandenburg «1. Z). -- Hrn. Grafen Kalck-eutb (Saga). -- wei Söhne: rn. Erich Wendenbur (Schloß ((HS? 11111017). Eine Tochter: Hm. Reg.-Baumel e: Ewig * . an e . ' Gestorben: Hr. Major und Kämmerer a. D. einrich Graf Matusakka (Schw Gr. Hoscbüs). » Hr. Obexsiléutnant Oanr Scbaubert (Obern gf). * Hr. GericHtSa effor Gerhard Wagner Jönigsbera 1. Pr.). -- Hr. Stabsarzt d. ., Profe 0: Dr. Paul Zemer (Geeikswald). - Fr. Oberstleutnant uise Gräfin Kle-manaeqo, geb. de Marsa. “_ Fr. Oekonomketat Hermine Kuba (Sydow).
Verantwortlicher Sckprifileiter: Direktor Dr. T „y r o l ; Cbarlollenkura. Verankvortlicb für ' den Anzei enteil: Der Vorsteher dxr Geschäftsstelle-
Rechnung8rat engorlng 'm Berlm. Vorl? vH; YAKM TKonatrina) 111 Berlin. * Wx: gr or an en 11 drucke el und V 1 lt, ...-„;„ ““___“ Berlin, Wilbelmstox-ßq 32. „KWE „..ck-e
Drei Veilagenx
(911112 BeUagÉ:
ZUM,„„DeytschchNeZchsanzeich 111111K0111g'1ic1) Preußisäxeü F'S1aatsanzäge1é.
Oefferreickx-nngarn.
Die gestrige Sißung des österreichischen Abgeord- netenhaxses wurde 00111 Präsidenten, wie „Wolffs Tele- graphenburoékmeldet, mn folgender Ansprache eröffxxet:
In der ießtsn Stßuna dek. Hau1k5 bau- 111) (*HULgék-bxik, die „Hoffnung und den WMW nusz110tüch:n, daß dis Efwlge U01kkkk hejdsnmütkgen Heere sich 1111111: 0089111011211 mö-*€n. Disser Wankel) ist in einem Wider alles (381101111511 auéf-xll-xnden Maß“ 111 (811111111110 gegak'ßkn- (Leßbafier Bn'aU und Händekla11cken.) Gemewsam mit den 10PfekkanNbÜndelen Heeren ka'xen u6f€1c ATMEL?" vas Küsten- jand ur-d Karvlen von der fe1rdlichen J1150sion befreit und Unsere fisgrelchen Fahnen tief in Feindesland getxagen. (S1ü1m11cher Beifall und Händeklatfcben.) Nach den mir zuoecxangepen MitteißuMen haben unis": Heere weuere Erfolg: erzielt. Ick Habe 1035611 diefolgende Nack;- rtcht erhalten:
Im Auftrage Seiner ExZ-Uenz, des (65fo 576 (5211610196569, beebre ich mkcx), Euer H0chwoh1geboxen dé; 3011111111101; zu machen, daß die Verbundeten den Tagliamsmo ühcral] übstsäpxittxn h6ben und daß der Feind die ganze Dolomitenscont vom Kreuzberg bis über den Roljebacb binau-Z räumen mußte. (5718111111653! Bejfall und Hsndeklatscben.) Unsere Truppen smd in Cortina dAmpe-zo und San Martino di Castrozza eingetückf. Seine Maj9s1ät dsr „False: und König Wohnte_ dem Tagliamenwübergana bci Codroipo bei. Fur den Chef des! Gkneralsiabes:
Freiherr von Waldstätten, Generabnajox.
(Stürmischer, immer erneuter BekfalT und Händeklatschen.)
Jbr Beifall beweist die hohe Fr Ude, dle wir 01113 5112: 515 Etfolge unserer fixgreickxkn Armecn empfi ben, die unter der unmitt-xl. baren Oßerleitnng SeinerMajestät des Wersten Kriegsherrn stehen. Nicht allein können wir 0118 über die affenerfolge freuen, wir können uns vox allem auch darüber frx'u daß die 2111511151111 für den Frieden starker gewordxn smd (1955015: Veikaü), daß der eivstige Verbündete, dex naa“) schmahlichem Treubruch 011111) mybr 015 zwei bere unsme sudlicben Grenzen bart bedrängt bat, hoffenllich bald aus der Liste unsßrer Gegner 912111115111 fc1n wird, und wir 105-1111 5911; „krfebnten, Lbrenvoüen F-iedcn näbexkommexx, Jeb birke um die Ermachligung, karxkr Majxstät unsere Glückwün1che im Drabijge übermitteln zu durfen. (Lan; 011500111181, lébhafter Beifall“ und Händeklatfäyen.) _
" 'Der Prästdept bringt dem Hause zur Kenntnis, daß an- laßlxck) der srearx1chen Offeufive der verbündeten Armeen gegen Jta„lxen der Prästdent Joes Deutschen Reichstages “sowie der anndent der Sobranxe byndesfreundlich Grüße und Glück- wunsche des Deutschen Retcvstages bezw. der Bulgarischen Kammer tele raphtsch zum Ausdruck gebracht haben, und er diese Kundge ungen gleichfaüs telegraphisck) im Namen des Hauses dankend erwidert habe. '
' In einer Zuschrift des Ministerpräfidenten wird von der Emberufung der Delegationen auf den 3. Dezember 11. J. Mitteilung gemacht'xmd um Vornahme der Delegations- wah1en ersucht.“ Der“ Pxäßdent-erklärt, er werde die Wahlen in'dle Delegation auf die TageWrdmmg einer der nächsten Sitzungen stellen.
Das Haus erledigte sodann eine dringende Anfrage des tschechtschen Sozialdemokraten Winter, der sich darüber be- schwerte, daß 31 Arbeiter _der Prager Ringboffer Fabrik wegen Verhrechxns der Meuterer und Subordinationéöverlexzung ver- urte1lt seten. '
Der Landesverteidkgunaxmitzkstec Czapv wies darauf bin, daß !die Entscheidung des Obexsten Landwebrgericbts über die eingexegten Nechtsmittel nock) ausstehe. Er müffe den größten Wert darauf legen, das; auch der bloße Schein einer Beeinflussung der Mtlitärgnicbte vern11eden werde. Tro); dcs Pfllchteiteks der Arbeiter hätten immer schwtsriqere Lebénsvexbaltnksse und damit xußammenbänaend Lohnfragen in lcßter Zeit zu Nusständen aesuhri', welche im Juteteffedersteigenden LE*sk*lrlßöfcikügkeit der Kliegsbetriche eine aUmäbliche Aufstellung von Landsturmarbeaterabteilungen pothndkg machten.
Dgs HMH begann sodann die Verhandlungen des Verkchts des soztalpolitnchen Ausschusses, betreffend die Kaiserliche Ver- ordnxmg wegxn Bewilligung 0011 Au8nahmen der Vor- 1chUften uber Sonntags,;arbvit und Lohnzahlung beim Bergbau.
Der Aab 1191111111116: Homan sprach sch gegen die Einführung von Mtndestlöhnxn aus, die unter den gegenwärtigen Ve1bä1tniffen [u den bxdenMchjt-sn Folgen führen könnten, namentlich anqkficbts des 11e1711Ruckganges der Leistungen der VMgKtbÜtkÜckMst, tros deren reUSr, opferwtlliqer nnd hingebungsvouer Arbeit. Der Minister k!ö_1t9rte eingehend die Fraue der Kob1enVersoxgung und stellte fest, daß Oesterreich aucb du1chbaltav könne und werde, wenn die cvölkerung hierbei Hüfe leistc.' (Lebhafter Beifxu.)
Die nächste Sißung wurde auf Freitag, den 9. November,
UMcseßt. Großbritannien und Irland.
," Der Staatssekretär des Auswärtigen Amtes Balfour erF-arte vorgestern im Unterhause, wie „Wolffs Telegraphen- buro“ meldet, er hoffe, daß die Beratung der Verbündeten, die 1111) mit der FortseHung des Krieges beschäftigen werde, Mitte No'vuxyber stattfinden werde. Im Augenblick könne er keine Mttwtluygen über die Kriegßziele machen. Er hoffe, daß bei ,dFk Ulsslschen Regierung kein Mißverständnis bezüglich des ')!vecks der Beratung herrsche. - -
N91, die Anfrage des Abgeordneten Hunt, ob die Matrose es 11r1t1schen Unterseebootes „12. 17“, da?- vor einiger Zeit UUßekhalb der niederländischen Gewässer gestrandet sei, in Hoüand .intexniert worden seien und ob das deutsche Untersee- 901, daS seznerzeit in . olland interniert sei, ebenso wie seine Lsaßung wreder freigel“ ssen worden wäre, erwiderte Balfour:
Dre erste Frage könne er bejahen. Was den-zweiten Fal] be- 1015 Jo seien die deutschen Matrosen freigelassen worden. weil die', [“de-landjsche Rrgierung nacb eincr UntersUÖt-nq vor dem intex- 16116nalen Gerichtshof entschieden habe, das; das Uutetskeboot zu 1111- Wt interniert worden sei. Die Gründe fük vie Freitaffung 585 6"MW Unterseebootes seien der britiscbsa Regierung (;.-genüber nicht “Wuend aufgxkläxt Morden und di-, ganze Angelegenheit werde im Usammenbana mit dem Faüe des „122. 17“ weiter erwogen. ,
, Im Laufe 5le Besprechung über eine friedensfreund-
'ck)? EUTschliexzung, die Lees Smiths und Ramsqp
Zinalcf 2311015 eingebxaeht hatten, sagte der StaatSsekretar .1':
Nach seiner Ansicht tr en Cröttetun eu dieser Art wenig zur kkk1chung eines el'otemwüefr:a und möglickzgst baldigen Friedens bei.
kk Hauptinhalt der Ausführungen der Vorangegangenen Redner fei
' rußfische
Verlni. Mittwoch, den 7, November
aewssen, daß das 53005 im Kriege f-sfg-halken würde zu dem Zweck, ElsoßzLMbrmgen an Fkanktricky zurückzubringen. Das bedeute ein- voxüstsxndigc Vekfxnnung der aUJemekn-n Axfichteu der gegen- wartian uxd der'vorb-ra-benden 911914111153 11110 des 9111065 in sei.;er „1611101115311 kufiHtlicb dsr 8“r1exg?,:,:e11-, Anscheinend wü: [411-311 die Fm 5611211211111“: dkn Krieg so1ange 1011501615111, i-is jékks Land demokraUsisrt ssl. (3111116010119 11-15 (Geläajtex) Sie wünkckuen, dax; dsr K-ixg als ZUCUÜSl 985106151 1111106, um 54.6 demoftcksriscb,o Rexxie-Unßsfotm auf 011€ euroväxscbkn Skaat-n 011sz15856111. 810110611 chxonald habe die deuvcben Sozi,.lxst“rn als Beweis dafür a'“- aefubrt, daß ,nxcbfs Deut§ckland 0395-11 seine gegmwäcklxxcn Feinde msbc mwgm könne ale? der Gedanke, daß die leßtkren 1760515511918", idm «Jen feioeN W;Uen eine Regietuna'form aufzyzwingen, die sp'we Feinde, a?.er nicht Deutschland 1101111161 5312111101112, B,:lsour 10016 MTM, er se1 einer von den- jxmgkn 0111091811, 1:16 letwenschaftlic!) gewüuxcbt bänen, daß die fxeibejx. 11611611 Emrichtungen Über 51603 Emopa aukpedvhnt wütdrn, aber er habe niemals geglaubt, das; es klug 0:11“ möglich 1Ür ein Land 6611, eknem 6n5e1en Lande Vorzuschreiber', upter We1cher Regiern-gsfnrm 0118 Land leben 1131]?- (Zusjimmung.) Lees Sm1tbs babe die Re- gkemng (zugegriffen, wei! säeibxe eregsziele so weit gespannt habe, daß dm: jede Art von Zielen in 9.11) einschlösfen, an Melchén England ein ssl): gerinaes, uumitr-lbarks Jvteresse hätte, und er b-1be dem Hause zu verstehen gegeben, er befixze glaubnüxdkge Mn- teilungen kacüber, daß die erbünveten dure!) einen akhximen Vs!- traggkbxnden wärep, Fravkreitb 0016 einem unabkängkgxn Staat dsn 10110chlich deutschxn Teil Deuschlanxs auf dem [1111611 Rbeknufcr aUHzUHandigen. Das sei Vollständtg-r Unsinn. Es 5211111011510 derattäger Vernag, noch däcbte er, daß irgend ein solcher Vertrag be- sjanden habe. Es sei bedauerlich, daß Lees Smiths ein solches Argument gebraucht babe, das natürlich in Deutxcbland ohne den Widetspruch wtederbo'ck tvexden würde (Zustimmung) und das 1ur Grundlage bätsk, daß die' Ziele der Vcrbündetm nicht diejenigen wären, 5111 fie laut vkrkündeten, näml'cb die Befreiung der kleinen Vö1"ker und die möalkcbst baldige Schaffung von Verfassungs- zusianden in den eurorätscxen Staaten, doe, soweit als möglich, im Einklang mit den Wünkchen ihre! Bewohner s1ünden. Aber ein an- erkannT _deutsches 025111 wegzunebmen und 76 Vom Deutschen Reiche [0930181YÉW das sei nicmals das Ziel der Verbünde1en gewesen. Es sekßnicht 5613 ZU tec Verbündeten und tem Vertrag, uecher 116 111101111111051606, habe für 651611 Augenbiick anaerkgf, das; es ein Ziel ware, Wofür dix Verbündeten kämpfen müßten. Man könnte aus den (3611011111811 Reden schließen, daß die Ragmunq plötzlich zu dem Schluß gekommsn sei, daß von allen erklärten Krkegszkelen Elsaß- Lothrlngkn 81118 besondexe St-Uung einnebme urid uiwtlm Zusammen- bange nünde mét ktgendwelcben anderen Kriegseielen. „Natürlich wünkchen wir "111? Rückkrjtattng Elsaß-Lothrkngens', fuhr Balftur fort, „dafür kampfen wic zweifellos, aber nicht dafür allein, noch nimmt es unter den KriegszieLen eine besondere Stellung ein.“
Rußland.
Ein Erlaß der Reaierung beurlaubt aus Gesundheits- rücksichten den Kriegsminister Werchowsky auf unbestimmte Fit und entbindet ibn gleichzeitig von seinem Amte. Der
eneral Manikowsky, der Gevülfe des Ministers, wurde zum vorläufigen .Steüvertreter des MknTsters ernannt unter der aUgemeinen Leitung des M*nisterpräsidenten Kerensky.
-*-- Laut Meldung der-„Vetersburger Telegraphenagenlur“ stimmte die Regierung den Geseßentwürfen über die politi- schen Beziehungen zwischen Rußland und Finnland und ihrer Prüfung durch den Landtag zu. Die Geseße be- stimmen, daß Finn1and 1n seinem Gebiete mit Rußland ver- einigt bleibt, aber unter emener gesesgebender und Re.4ierungs- gewalt. Finnland ist Rßpublik und hat einen eigenen Präsidenten und einen eigenen Mmisterrat. Die Mjnister, die sich mit Kriegs- und Friedensfraaen befassen, smd aemeinsam für Rußland und Finnland. Verträge mit fremden Ländern werden durch die rufs11che Regierung geschlossen.
»Das, Vorparlament feste die Aussprache über die äußere Politik fort. Ueber den Verlauf der Sitzung be- richtet die oben genannte Telegraphenagentur wie folqt:
Der Fülner der Partei der" populären EoziaUsten Priescbe- konow erklärte„es sei zweckmaßkg, dle Verbündeten aufzufordern, ihre wirklichen Kusaszkele genau zu bezeichnen und der Welt zu sagen, das; ße nur einen Verjeidjqungskcieq führern Wem die Feinde dies anerkannten und ihre Zustimmung gäben, die Grundbedingungen der Verbündeten anzunebmen, dann könnte man ihnen vorschlag-n, in Friedensvexbandlunaen etnzutreten. Daraus sprqaß der zukünftige Vertreter der rusfikcben Demokratie auf der Pariser Tagung Sko- belew. Ec knüpfxe an das historische Datum 519 12. März an und zog dyn Trennunqßsjricb zwischen der auswärtigen Politik des neuen und des alten 911111101102. Die Fahne des ersteren hätte die Jgscbrift: Eroberungep, 5101319 zweiten: Verteidigung. Die alte Regierung erstkkbte vie Verlangerung des Ktieges, die rxeue ent- faltkte Etfer für swfortmen Friedenßscbluß." Das Progsamm der re001utkopären Demokratie vom 27. März ski von der R-aterung angenommen worden und lege ihr gebieteriscb die Nxtwendia- keit, eine veue Politik einzuleiten, auf. *Unglücklicbctrvei-e, so sagteSkobelew, mache der Minister des Aeuß-rn, der Miljukow 211th hat, ksinc: gxnügend krängen Anstrengungen, die Politik in diesem Sinne zu änder". Der Redner e1k1ä1xte es für sehr gesä5111ch, daß der etste und wicbfkgsje 23-11 der
demokratischen FriEdensformel, namentlich ibte soforiiae Verwirklichung, -
in Vergessenheit (19701811 sei. Die russische Demokralie erachte den Krieg 1111111019 018 Queue der Zivilisation, sondern suche immer die durch den Kcisg aameworfmen Fragen im Eeaste der Zivilisalion zu lösen. Sofoxt nach KriegSende müßten wir allen unterdkückcenLändnn die Vexstchetung gegeben werden, daß das alte Rußland, dessen Ne- gimenter die polnischen Aufstände und die ungarisckoe Re- volution 1848 untexdrückten, n1cht mehr vochanden set. Aae im Kkkkngetlan entstandenen Fraaen, so erklärte ferner Skobelew, müßten im Sinne deu russischen Demok-atle und in- fnlqedeffen in dem aller Demokraüm der Welt gelöst Werde". Das MrsWerständnis 1111er dle bylgiscbe Frage sei durch die Anmeisung des Arbeiter- und Soldaienrat; entstanden; es sei aber aufgeklärt und die darüber vom Arbeiiek- und Soldatemat gegebenen Erklä'ung-n gäben dem belaiscben Gesandten 0011- (Henugtuunxx. Ueber Exsaß- 5301511110611 bestehe zwischen der :usstxchen und franzöfi1chen Demokratie keine Meinungsversäpledenbeü. Was Polen anbetreffe, so habe die rusfische Demokratxe ihr Möglichstes getan und wexde es auch in Zukunft tun, damit das polnische Volk auf dem Schauplaß der Welt so einig als möglwh und als unab- hänßiger Staat auftreten könne., Das armenische Volk werde 111311110113 die Gewähr 1etner küx-stiat'n 110111011110 Freiheit babex", wenn es nur (,enug Kraft 1111 ein Unabhängiges Da1eiu besitzen weyde Serbken wxrde von neuem aufrecht stskb-n müssen. Schließlich sei noob eine Reihe: anderer nationaler angen, die mittelbar oder unmittelbar im Zusammenhang mit dem Krieg“ stehen, auf dem künftigen Friedenökongreß in demokratischem Geiste zu entscheiden.
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Za di-sem Zweck spanne die russäscbe Demokratke alle Kräfte an, um tm Lande den demokransÖ-nGein Unsrecbt zu erhalten, der Unerkäß11ch 171, um es biz zu dem Fliedenxkougteß zu sii!) en. DW N One: 0100 dann zu dm Anwei'ungkn des Akbe1181- un') SolkatMraks über und 5110.12 vor aÜkm anderen den beworwaend-n “Liest, die fie b-sondyrs dakurch g-lristet kästen, 0.17“; 172 die Krkeas- und Frk-densfragen » auf die Tag-Socknnkg 11110 zur öff/r-jlicben Elöclkkunc gest-Ut bätlen. D'e Mktheder 021: “5250111111113 dsr ruxßscbe-n Republik z-tr Pa is;r Daum.; winden em; z::1ammenhaltkn müsssu; denn sie würden 01-13 Willen US 191) lut*o--ärcn Und geetnigten Lanres zum Auxdmck 111 51119711 baker?- U-n jsxes Mißverständnxs a 1; dem WSJ? zu :äumep, 81111? e7t: 310311010 5 rm, raf; rie Neg'er-Una kümxtcb erklärt 50119, 11. 12052 unter den auderen Vestretem a:*ch,durch al:“en Vexuft-apten rer *usüscben Demokratie venr-f-“n skin. Zum Schluss:? sagte er „(811118 111 unbemeiobu, nämlich wß der W1l1- dsr ru-fi1chxn Tex: 0kr01ie 0117 Dem Gebieje der 0011111111811 Framen 01e 111711211116 21e110'1klrchung kes Friedkns erstrebt. Zu diesrm Zweck müßte 019' 191-311: (3 1111011111111!) den BundeLgrnoffcn Umschlazyn, die Ziele,.„für die 11-07: de-- Krieg WT“11811Übtt, mit eknanrer in Einklang zu' drxncxen 11110 0111 einer Politik des HintU-dem-V-rgk-H [tens 111 offensn Schrt1t-n 1152712?- 075111, indem die aegner-sthe Serie im Namen aller Yerbkxndsxen zur Besprechung dsr Friedensbedingungen ausgewroert wird."
Darauf hielt re: Minister des A:»ß-rn Teresjsrhenko ekne _ Redk, 1:1 der EL" sagte: „Ick Muß einiae, im übrigen 60111 k qe E*n- wmdungxn m0ch-n. Man hat der russitcven au-wärtigen Poxnk 001- 0eworfen, daß fie n1ckt 16110 genug sei und bäi'fi4 1111017161 vora-„hk. Aber ich habe hier schon ert ärt, das; unsxre außwäukzePol-Uk eng Von unseren 11-11-1111 Angelegenb-iten abhängt. 11-11: baden info1ae einer langen Anarchie, die (111) tmm rzu Ve1schärkte, 5:6. 011- gemeine Leben des Sm-tes .zu diesem pe.n11chen Ztckjackkuxs qezwunaen. Ich erklä 6, daß “das Mtx-„istexium des Aexß-m entsckkkeden gegen dieses Uebel ar-gekämpft bat, indem es die im Monat Mai eingenommene SieUung zu behaupten suchte. Es hat diese auch nicht aufgegeben, wte dies gewisse Vereinigungen qetan 110500, wenn man ihre im Mäx abgegebenen Erklärungen mit den heutigen Vergleicht. Wir babkn di-se Sulluna Verteimgt, und ich er- kichs offen, daß der F1ieve vor dem 16. und 18. Juli und Vor unsster Nxxderkage nabe vor. Aber es kam-n rann peinliche Erc1gniffe und danach der Herbß, der uns. mit allerlei Unzzem.ch bedwbtk. Ich konnte nickt dux beenßinterkffen Ruß1ands opfern. Freilich wäre es falsch, zu glauben, daß die kliegfübren“en Länder --1ch spreche von denen der Entente -- nicht den Frieden wollen. deer er- st1ebt ibn, und wir müssen unsere Anficbten über die1e ange, sobald wir ihr näbettreten, streng mneinander in Einklang 5117 ge". Wtr müssen - aber auf allen Seiten - einen Fneden obne A:-n-xionen ersjreben, was ind1ff*n jede Seije, um dieses Ziel zu erstreben, wird erklären müffen. Es sind zwei Vorbedingungen notweing. Erstens znaß das Werk des inneren Wiedexaufvaues des Heeres fongewßt werden, wir müssen fühlen, daß, dieses Heer nicbt tm Stich a-xassxn , 11110 zu einem Gegenstand des asses wird. ZweUens müff-«n rie- jenigen, die sich auf der Tagung efinken werden, mag es der 1111011181: ves A-„ußern oder der Abge*andte der Demokratie sein oder beide, - fühlen, daß das game Land bmter ihnen steht und daß alle denk-n, daß das Ru land, welches fie Vertreten, ein einiges Volk 0066111. (Ledbaftet eifall.) Alle vyrvünftYea politischen Elxmente müssen diejés Gewissen im Volke i_cbaffen, das kämpft und leidet, aber mcbt in die Knie stürzt und erklart, daß es jeden Frieden annimmt. (An- baltender Betfall.) Wir Vertreter der Regierung wxllen nickt, daß die Worte, die die Deutschen gegen-rättkg in ihren Z-ttun.;en nciedex- holen, gerechtfertigt werden, nämlkcb, daß dte Revolmion die Usacbe unserer Niederlagen gewesen ,sei.' Der Mintster s los; mit den Worten: .Wir empfinden ein um so schmer.licheres efüh1, wenn wir an Frankreich denken, wo sich im Aug---bl:ck dec Wefabr vor der Marne1ch1acht,alle Klaffen zur Vextetdigung d-s Vanrxandes mängten, wenn von an England dknken, wo fünf Mlllionen 17:61- 11019101? zur Verteidigung des Landes aumanden, selbst Unterd-ückie Nationalitäten, schließlich an Ztalxen, wo die unversöbnltcbsten of!!- ziellen Sozialisten angesichts der tödlichen Gefahr auf den Slreit ver- dichxeten, um das Valerian!) zu retten. Wir müssen alle dieses Bewußtsein von den Interessen des Landes und dry Interessen des Friedens haben. Wenn wir dies nicht erreichen, werden unsere Bc- mübunaen unfruchtbar bleiben. Ez wird von der Athen derjenigen, die dorthin gehen, die Axbett derjenigen abhängen, die hier bleiben."
Nach der Rede Terestschenkos wurde die Erörteruna der auswärtigen Politik unterbrochen, um eine dringende Inter- peUation darüber zu erörtern, weshalb die Vorläufige Regierung den verbündeten Staaten nicht die Ausrufung Rußlands als Republik mitgeteilt habe. Nach „Erklärungen des Ministers des Aeußern nahm die Mehrheu pes Vorparlaments den Uebergang zur TageSordnung an. Dre Sisung wurde darauf aufgehoben.
-- Die „Petersburger Telegrapbenagentur“ berichtet in Ergänzuna ihrer géstxigen Meldung über die Veranlassung zu dem Aufruf des jüngst von dem Petersburger Arboiter- und Soldatenrats geschaffenen revolutionären militäri- schen_Ausschusses, daß in der Nacht vom 4. November die Mitglreder des Ausschusses beim Generalstab erschienen und das Recht verlanxxten, alle seine Befehle zu kon1roÜieren und an seinen militärischen Beratungen teilzunehmen. Der Oberbefehlshaber der Petersburger Truppen, Oberst Polkown1kow, lehnte dieses Ansuchen ab. Der Arbeiter- und Soldatenrat berief darauf- hin alsbaly eine Versammlung von Abgeordneten der Garnison em, die an 0116 Regimewer durch Fernsprecher ein Telegramm versandte, das den Soldaten mitteilte, daß der Arbeitxr- und Soldatenrat infolge der widerseßlicben Haltung des Generalstabes, der den revolutionären militä- rischen Ausschuß nicht anerkennen wolle, mit dem General- stab breche, der von 1th an als eine der Demokrat» feind- liche Oxganisation betrachtet 102152. Das Telegramm be- sagt, dte Truppen hätten einzig solchen Befehlen zu ge- horchen, die 'vom militärischen revolutionären Ausschuß unterzeichnet seten. Zualeich veröffentlichte der revolutio- näre Ausschuß emen Aufruf an die Soldaten,. die Ar- beiter und die Bevölkerung der Hauptstadt, in dem ange-
kündigt wird. daß der Ausschuß zur milttärischen L-itung der
wichtigsten Punkte St. Petersburgs und seiner Umgebung besondere Beauftragte_ ernannt habe, die der Ausschuß hier- mit für unv'erleßlick) e1kläre. Nachdem die Vorläufige Regie- rung von dtesen Verhandlungen des Ausschusses Kenntnis genommen hatte, forderte s1e ihn auf, den Inhalt des Telegramms 0113 null und nichtig zu erklären. Der Aus- schuß lehnte d'te Erfüüung dieser Aufforderung jedoch ab 11nd beschloß. 1517 Widerstand zu leisten. Zu diesem Zweck lresz der Arbeiter- und Soldatenrat Truppen mit Maschinen- Jweßren u seinem VersammlungSorte kommen. Dre
orlaufige egierung faßte den Beschluß, vorläufig nicht zu