1917 / 267 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 09 Nov 1917 18:00:01 GMT) scan diff

') ibn; Ari und Umfan dev Herstellun vo_n Mjlcherzeugni en own Wer die Mxlcb ikferungen an "elrtebx, m denen so che rzeu mffe hergestellt werken, und uBer dte,Re?e1u,ng„des Berkeßrs und des Verbrauch6 sol e_r Erzeugmsse ome _uber dze Mil lieferung an Margarmef, rxken,u11d anYexe Betrtebe,

_ 'die zux ersteUung ihrer Erzeugmsse M11ch benottgen. _

, Dte Vertexlungsstellen, Kommunalberbändß und Gemxmden sowie dle nach „8 9 Wbibdeten Verbände haben„ 1011111 1511811 512 Regelung des MnlckwexkOkyrs iöbertragrn ist, dsr Retchsstelle com Verlcmgen Aus- kunft zu ertexlen und 117an Wéisunskn Folge 2!" letstM. Dte Rexchs- stelle 1st befugt, mit ihnen unmittelbar zu ver ehren.

§ 12 , _ Kuhbalter sowie Untsrnkbmer „oder Leiter bon Belrteben, “die Milch gewerblich Verwerten odkr verar-bextkn, haben .

a) den Anordnun-Nen der RLiÖZstLÜ-e, der VerFeckurngellen und der Kommunaler'bänd-e zu endspxschwn; 51.169111 a-uckx ckckm- sich111ch dcr A_r_t u-nkd Hemteüuan-g der Verrbettun so'tme der Zur HNWUsÖÜWUTW v-on M11ch erfoxßerlrchkn Ma- bmxen;

b) „zum wsck-s Ws NQÉMMÉ De_rr Crfuüung der 1511211 0511292111- Den erpf1€ch111119cn Wr RUÖMLÜL, 'der VLrtAlungsst-LÜL awd dem KommunaMrband _a1xs Vequng-e'n A„11_*skun11_zu gsben, dercn Bsxawftrag-ch' Emssbt, 111 “O1? GsscbasYSa-u-fzexckp- n-ngzen» zu (TCWÜHWN UND 161? B*SslÖtlgUWg der Ge-schaftscraume

_ . und der VorräF-L zu g-e-sta11-9n. _, . . _

Dxe B-eauftvaaten sind 6611911116191, *uber “dr-e C1nch1ch1u11g5n und Geschäferyälinisse, “oke béerbxi zu vhrer Kennkms kommen, Ver- 1chw1eg€wheit z'u “beoba-ÖW § 13 '

Die KommunalWrbänd-e können mi-t Zustimm-wng 'der Laydes- senfrakbkbör'dkn- 51 timmxn, das; ZZYxx-en- unB ScHas'balter 119611 151971 Mshalts- umd ck i-r1scka.ftsa*ngchsrxgen vqn Ter *kbn'Ln wach Ma ga'be “dissex Verokdn-ung r*OCr der auf Gvunid dWs-xr V-M-ordnung €r1_a *Enen Un-ordnwngen zustehknden Bcfu-gnäs, Voollmtlch «er Mag.?xm-pch „zu beziehen, .n oder 113111112112 ÜUZMJsÖWss-Cn 1132113211, und HochstprexFe bexm Ver au-e von Z1€ELN1 0161 Schafm-xlch durch Den Evzeuger s-vie im Gk-p*ß- und K-T-Limba-nTel fsétseßen.

Dae xxleick'e BkäUNnis 11151 5211 La-rvds-Szentrakbshord-en .f-ur alle kommynaWe'rbäU-Be 151.16 Bezirk-ss zu. '

D.:? Rexcksstxüe kann weitere V-Ksßmmmdge-n _uber kden Yerkexhr 11-111 Z1egen- und SÖafm11ch treffen. Sie kann diese BerJms auf Ne LämdessenirakbxWrTC-n u-bertragen. .

§ 14 Bei der Durchführmtg diess-er Verordnu'ng haber) dte Verkerlungs- Polen, Kom-m-uwalxverbän'ke un1d Gem-ein-dkn mitzwwvrkew. § 15 Die Land-es-enkraW-Obörkden 2116 en- 'die BEFöimmu-n'g-zn Jux Aus- "brung dieser Lrordnuna. Sie önrnen best1mmen, daß dxe den omm-un-alDekbänkden und Gemeinkden Wbsr-tragenkn Anordnungen "OUTÖ deken chstände erfo-k-gen. , _ twn-gébcvh'örk-e, z1'1'1-änd1118 BK-Hiörde, Kom_m.una1w€rban*d u-yd meemde angu-sthn ist. STe könnkn “die 14511811 que-henden BerJn-xsse 91611113 Mr sum Terl 'auf anDere Stellen übertragen.

711. Strafworschrifjen.

_ § 16 Mit „Gefängnis 616 zu ein-em Jahre UND m'it “Geldstrafe Bis zu ßhntausensd MQlk 131.27 mxt e'inN d-Ws-er Stx-af-en W111; bestxrafb: ]. *wer den Vo “chriffen im § 10 z'uerban-deykt, 2. wer den guf rund Der §§ 3, 6, 7, 9, 11 his 13, 15 getroffe- nen Be ttjmmunaen oder Anordnungen zUWrderbandelt. Der Versa 1st strafbar. Neben dex «111111? kann auf Einztehuwg de_r Erzeugnisse erkannt“ werhen auf M sicb dge strafibarx Handlung Bezteht, ohne Untersch'wd, tk ste Lem Täter gehören oder-mckyt.

UU]. Ueberßangsvorschriften

ken Verkehr mit M11 vom 3. Oktober 1916 (Reichs-GesehN. S. 1100) tritt Wuß-er KW 1.

Dl? an Grund der Bekanntmachung Vom 3. Okwber 1916 er- lassenen Be 11mmungen bleiben, soweit sie nich1Durch dle Vorschriften dieser Verordnung aquboben sind, so lange m Kraft, 1116“ sie durch die auf Grund dieser, erovdnung zu erlasserzden neuen Bsstxmmungen effekt werden. Zuwrkerhandlunéxen gegen 116 werden 11111 Gefängnis 516 311 einem Jahre und mit Ge dstrafe bts zu zehntausewd Mark oder unt emer d1eser Strafen Vßstraft.

§ 17 Die Bekanntmack'unc? über *die Bewirtschaftung von MM!) und

§ 18 1 Diese Vewrdnamg Witt 11111 “Tem TWS Ver Verkünsdumg *in "K“ccxft.

*Berlin, den 3. November 1917.

Der StaaWsekretär des KriegsernäbrungSamts. v o n W a l d o w. -

Bekan-ntmachung,

letr-ef end Ergänzun? der Bekanntm'achun lber 'r-garettentaba. vom 20. Oktober 191.

Vom 6. November 1917.

Der Vunde-Nat hat auß Grund des § 3 des Geseßes über die Ermä big-un-g des Bun WWW zu wirkschaxtli'ckzen Maß- nahmen um. vom 4. Au .ust 1914 ,(Reichs-GeWbl. S. 327) folgende erordnung erlasFen:

Artikel ! Die Verordnung9 über Zigarettentcvbak vom 20. OMober 191'7 (NeiZs-Geseßbl. S. 45) erhält im § 10 als A*bsaß 4 folgenHen Zusaß: r kann Vor-schmften über Die Durchfubr von ngaretfentabak

erlassen. A r 11 k e'[ 11 Die Vérorfdn-umg tritt mit Wm Tang? 'der VerTÜndu-ng in Kraft, Berlin, 6. November 1917.

Der Reichskanzler. In Verkrecung: Dr. S (1) w a n d e r.

Bekanntmalchuäg.

!*“f Grund des § 1 211. 1 der Bund-ßratsverotknuna über die Frnbal una umuv- läsfiaer Personen vom Hmd-l vom 23. Sep- temb ! 1915 (RGW. €)*. 603) mb res § 15 2111. 1 der Bundes- tatov ro-dri na üb-r die R (; luog des Verf b's mtt Wel», Wi k-, .!rick- u d Eckonbwaten vom 10. Juni 123. De 'mber 1916

“KEM. S. 1420) 1st dm Karl Zwißler, c nbaber der

rrma Dont ieh V-ck in Reutnnaen, Boüwetkst-aße 2, der Handel mit Schuhwaren we.en UanVetläs't.1k-it in bezug aaf den Hanke sbesreb untersapt und der Schubbandelo- betr1-b g-1cbloss-n wndem we11 sich der Inhaber in Befolgung der PI ck“", pie ibm da-kb dw oben gmantte Bundeßmsövucrorung vom 10. Iuni/ZZ. D-zemb-r 1916 md dle xu ib er. Aukföbkwg et- lafjenen Bestimmung-n 0ufe11egt sind, unzuoexläsfig gezeivt bat.

Neutl'ngen, den 3. November 1917. .

Kö-eialiakes Overamt. Oberamimann Nägele.

Die von heute ab zur Augaabe gplangende Nummer 198 des ReichseGeseßblatw enthält unter

Nr. 6122 eine Verordnuva über die Bewirtscha tung von "Milch und den Verkehr mit Milch, vom 3. Novem er 1917,

und unter

Sie 5111me111, Wer als 555271 Ver-wqs- , T

“tragen.

Nr. 6123 eine Bekanntmachung, betreffend Ergänzung der Bekanntmachung über Yigarejl-mabak vom 20. Oktober 1917, vom 6. November 191 . -

Berlin 77. 9, den 8. November 1917.

Kaiserlicheo PostzeitungSamt. Krün.

Königreijh Preußen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst gerubt:

dem Reaierungsßauvtkaffenkasfierer Koch in Erfmt, den Regierungosekretären Liersch in Erfurt, Busse in Magde- bura, Tepohl in Potsdam, Krüger in Oppeln, Weng- hoffer in Gumbinnen, Danielsen in Schleswig. von Sendliß in Ftankfmt a. O., Cruse in Münster, Oehike in Posen Benthin in Schlesw1g, dem exoedlerenden Sekretär und Kalkulator bei der "1111nisterial-, M1111är- und Bau- komm1ssion Schmidt in Bellin, den Regierungkhaupjkaffen- buchhaltern Arnina in Mmden, Röhr in Magdeburg, dem expedierenden Sekretär bei der Mmisterial-„ Militär- und Bau- kommisfion Piske in “Berlin, den RegierUa1gssekretären Werner in Minden, Schade in Hildesheim, Vreßer in Düsseldorf, dem Regierungssekretär bei der Minis1erial-, Mimär- und Baukommission Hoffmann in Berlin, den Regierungssetretären S chmldt in Lüneburg. Lin te in Hannover, Heyfelder in Lüneburg, dem Realerungshau jkaffenbuchbaltck B-uchmüller in Flankfurt a. O., dem egierungswkcetär' Zähle in Schleswig, dem Regierunqshou rkaffentasfierer Vaxtenfeld in Wiesbaden, den Re.1ierungsse1etären Krug in Cassel, Leißring in Wiesbaden, Heller in Marjenwerher, dem Regierungshaupttaffenbucha1ter Hoppe in“ Htldesbetm, demLRegierungysckretär Heinrich in Potsdam, dem Regis. runashauptkaffenvuchhalter Eloge in Potsdam, den Regie- rungss'ekretäten Danielomski 111Lieams, Lenski in Marien- werder, D örin g in Pos. 11. Wenz el in Minden, dem Regierungs- vauptkaffenbuchvlterJqckowski m Hannover, den R&äerunqö- sxkretä-enHildebranotinK'öslin,Bauerm-isterinHan-aover, Wohlfahrt in Bromberg, Greipel in Posen, S_cvoppan tn ngnrß Hartmann in Cassel, Knoop in Cöln, Kxämer in Ar-«sberg, “Straßburger in Arnsberg, de-m Regierungs- bauptkaffenbuchha'ter Rischer in Breslau, den Regierungs- sekr-tär-n Hannemann in Brombetg, Sebulß in Stettin, ' ieße'k in Oppeln, Marx in Liegniß, „Kutbe in Vte'slau, Ocharrenbro1ch in Coin, erext in Oppeln und Hoppe in Düsseldorf den ““Chaxakter als Rechnungsmt zu verleihen.

Auf Grund Allerböchster Ermächliaung Seiner Majestät des Königs hat das Staatsmimsterium infolae der von den sjäotksebeu Kolleaien in Geestemünde getroffenen Wahl den Stadtsyndtkus Dr, Delius aus Bremerhaven als Bürger- meister der Stadt Geestemünde bestätigt. ' '

Iuftizmtntsterium.

Der Landgeriädtspräffdent, Geheime Oberjusiizrat Kirch ner in Tufi't ist an das Landgericht in Danzig versevt woxd'en.

Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten.

Die Forstkassenrendantenstelle für hie Oberförstereien Sieber, Lamm und H-rzverg 'mit dem Amtsstg i_n Herzberg am Harz ist zum 1. Februar 1918 zu besetzen. Bemuhungen müssen bis zum ].. Dezember 1917 eingehen.

Ministerium der öffentlichen Arbeiten.

Es smd verliehen planmäß1ge Stellen:

für Vwsjände der E11e11boh11me1kställevämter dem Re- gierungsbaumeister dee- Maschinenbaufachs Wischmann in Witten und ' - .

für Regierungsbaumeister dem Regierunasbaumeister' des Eisenbaufacbs Nanafier in N enburq (Wesex) und dem Regierungsbaumeister des Maschinenbaufachs Happel in Blomberg. *

Dem Regierungsbqumeister des Maschinenbaufachs Köttqen, bisher Vorstand des E11enbabnma1chinenamts Cöln, ist die Verwaltung des E1senbahnma1ch1nenamts Cöln-Deuh und dem Regierungsbaumeister des Moschinenbaufochs Doren“- berg, bisher Vorstand des Eisenbahnmaschmnamls Cöln- Deus, die Verwaltung des Exsenbahnmaschinenamts Cöln über-

Bekanntmachung.

Der Händlerxn Gertrud Wanders, Barmen Weslkniser Straße 85 Wohnhaft, m dmcb Vek'ügu-va vom 24. Öbcber 1917 jedér Handel mit Nahrungo- und Genußmitteln vnd unt 1onstigen Gegensjänden des täglichen Bedarfs weqen Unzuv-tiä-fißk-it untersagt worden. -- Die Kosten der Ver- öffentl:chang dicses Verb "to bat die Betroffene zu tragen.

Barmen, den 6. November 1917.

Die Polixesverwaltung. I. V.: Köhler.

Bekaunitmacbünq.

Auf Grund der Bund-sratöverordxung vom 23. Sepmnber 1915, betkeffend Fer! haltung umumrlässtae- Pe1sonen vom Handel (RGW. S. 603) bake ich dem Händler Nachmann Isserles blerselbst, Metze-"raße 8, dmcb Verfügung vom bea.t1qen Trge den Handel mit Me'allen 1»:wi m1t allen Gegenständen des Kriegs- bedatfs und des 11chen Bedarfs Wegen Unzuvetläsfigkeit in bezug auf diefen Hand-lsbenieb untersagt-

Berlln, den 27. Okwber 1917. Der Pol1ze1p äfident. I. V.: von Rönne.

Fliehtamtliajes.

Deutsches Reith. Preußen. Berlin. 9. November 1917.

Seine Majestät der Kaiser und König Hörten gestern, wie „Woiffs Telemavbenbüro“ melöet, den Vortrag des Generalstabs und empfingen den' Re1chlkans1or Dr. Grafen von Hertliag. .

In der am 8. November unter dem Vorfiß des Königltch bayerischen Gesandten, Staalsrats Or. Grafen von Lerchen- feld-Koefering abgehaltenen Vollsihuna des Bundes- rats wurde dem Enjwmf einer Veroxdnuvg Über Vox- nabme einer Vieb,ählung am 1. Dezember 1917 dm Zunimmung erteilt. * ur Annahme gelangten ferner der Entwuxf einer erordnung über Yeyderung der Bekanntmachung, betreffend Verbot von Mmetlunaen über Preise von Wertpapieren usw., vom 25 Februar 1915 und der Entwurf einer Békanntmachung, betreffend Ausvehngng der Verordnung über die Bewiüiguna von Zahlngßfrmen an Kriegsteilnehmer vom 8. Juni 1916 auf Knegstejlmhmxr ver- bündeter Staaten. Demnächst wurde über die Gc-wabkvng oon Reichebeihilfen zur Untejstüßung der Gemeinden und Ge- meindeverbände auf dem Gebiete der Kriegswohlfahrtspfiege

und über Eingaben Beschluß gefaßt.

!

Die für den Bereich der preußischen Heereßverwaltung auf Grund des Geseßes über den Belagerunaßzustand „bestehenden Verordnungen der Milikärbefehlshaber' uber Be; schränkungen desterdebandels werden, w1e„W.T. V. m111e111„ mit dem 11. November außer Kraft gesseßt rxxtden.

Diese Maßnahme läßt eawatten, daß durch dt.: Betatmung des freien Handeis der notmendiae Nukaleich zw11chen psexde- reicheren und pferdeä1meren Bezixken geschaffen tmrd. Tie da- durch zu erzielende gleichmäßigere Verteilung der vorhandenen Pferdebestände über das ganze Land soll den f(tcßenden Fort- gang unseres angemeinen Kriegswirtschaftxlebens fördem.

Ueber Maßnahmen zur Behebung der Wohnungs- not nach dem Kriege haben die Minister veruö'ffent- lichen Arbeiten und des Innern an den Oberpxgstoenten der Provinz Brandenburg und des Stadtkreises Berlm sowie sämtliche R-gierunqsmäsioenten einen Nunderlaß geächtet, in dem folgendes aUSgefühtt wird:

Nach dem Er„evmo der 11atl"71scken Exmittlungen und den Ießsiellungen, d1e in einzelnen größeren Stadtgemeinden und

ndumiegeqenden g-txoffen s1nd, kanu tie Befü-cbtuvg eines be- renklxcben Mangrw an mjuleren, kesonders aber an kleinen 1Wnbnun,.en 6-1 F:?ereueschxuß nicht mehr von der Hand ge- wesen thden. Wenn aua; d1e Mlitätbebärden jugeka.t kakeo, bet der Ge'mltunq und dem Foxtschkeiten der Exilaffu gen d1-ser BefüxchtUna Rechnung 11! tragen, 1o daß im all.eme1nen mit einer Rückkehr der zur Etl-ffung G:!anaenden an ihren Wohn- ort vor der Mobilmach-nu gnecbnet we-den dms, io uscbeént doch unabbän *g von et-oataen Verwaltun l- und gele - gkbenschm MaFnobm n mit we*t ren Jena die ?osortlgk Jnangti - nahme vm Vo k-brunaen erfoxdetlrcb, die geeignet sind, emen: W hnungsmanqel nnd samen r-acht-ingen Folgen für dre aus dem Kriege Petmkevreaden vachdrückltchst zu beqegren, um den Ein- t-itt von Z ständen zu verhindern, wie fie M) nach dem Kriege von 1870/71 in einzelnen g1ößerrn Stä ten geze1gt haber. Die Statistik d-o Kai1e111chen Statinisäven Mangel an den vor-ebn:1ch in ö*t11cb sebr ver1chiedeu 111, k-aß indxfttieu Und nach det Bevölkerm-godicbtigkext aleicbgeartcte Germ: e1ne auffallende Ver*ch:e?=enke1t in dem Ummna ker lceanebxvdeu Wobnunaen äpfwe-seu. Es folgt hieraus daß neben den an emetncn Ur- sacken der oeting-n Vautäti kit in den loben Ja r-n vor du: th-ae und des nme! v:?jeb-dden Bauboff- und B.;uaxbenet- mangels ncch audete, m den mnchen Vejbälmiksen de;,ründeke !- sache'n den Wobnunmmang-l kemnken müßen. Co folgt hieraus 0 er

weater daß u-mitmlbare, am B kämprna di-ses Mangen ab i-lende

Etnm1ffe der Zentral- oder P ooinzialbebdtden allein unlunjtch ßnd- d-ß velmebr anf cine inte-swe Mttmbett der örtlicb-n “ommunal- debö;den g*rrchnet w-kd-n mt. , [umal da diese vtmöae ihm ein- a-bel-den Kernints der Vetb lkviße ibm Vetwaltunchbe111kk am besten jut EKaretfuna der notwendigen Abwebrmaßnabm-n befähigt find 111?!) t] fick auch in erster Reibe um eine Gemeindeanaelegeubeit vano- . .

. Bestimmte Vorscbriften in welcher Ricbtung d1e1e Maß- nahmen KG zu beweg"! busen wüjden, [offen fich weg-n r-er Ver- s-biedenbeit dk! Bet-üxftffe und der zur Ve-tüaung stehenden UnkerkunftsmöaUÖkexten nicht geben; nur aügeamne Richt- linien können g-z'ogen werden. Es wird xunäcbft „darauf ankommen, fx" unellev, mit ne1chem Raumbevütfuw in dem Gemeindechzilk na Friereleuß aetcchnet werden muß, um die aus dem Felde Heimkebtenven, und zwar die Vexbetratetev wie“ die LedLgen, auf- nevn en zu können. Zadies-m Zwecke bedarf es neben der Jest- ftelluna der leerstehenden Wovn-naen der Erörterung, wieviel Haushaltunasvorstände fich im Felde befi.dru, ob ihre Familien die Wohnung aufrecbmbalten babe", wieviel Kricgsbeiraten geschlossen fiad, mt-vlel gleicbz-ltka einen Hausstand 1a emener Wohnung Pkgkündkk bab-n, 1111! we viel Neugrünrungcn von Haukba tungen alsbald 1ach Kalcgss-dluß zu reaznen m, w1e vi-l Ldiße aus dem Felde envmnt werden müßen, ipw'eweit diese Unterkuntt in best-beuren Hamb-ltm fi-.den werden oder anf aovcrweite Unterkun't r-chnen müssen. In buückfickpxkgen ird ferner der sebr e-heb11ch: Abgang "wohl der Verbeitateten als auch der Ledigen durch Tod 1m_ Kriege sekn. Endltcb muß die ör211che La e der Indunrte vor, dem Kriege, 1bre Gestaltung während des riese! und ihr murm;ßl1cher MMU oder Nuebau ur.- mitt-lbar nach dem K-iege in Be 1ebung auf die “15- oder . unabme der mbeltenoen Bevölkerung in UZkÖUUUK gestellt werden. m ri f: Fesjsielluvaen oder SEäßungen voraun-bm'n, wird es Zeit und Arvett beansvrvcbender Erb-bm-m n!cht"bedürfen, de: M Kammunen im wesenviaen bereit] au! Veranla mg der Dutcbsübruna der Volks- ernährum fich im Gesty der Z:!) -n bfiaden.

Ergibt 11:17 aus decsen Ejörterungen,' d-ß die vorhandenen Leet- wobnungen für den B-darf an Kletnwob Mugen n1cht aukte1cb1-n, so nird de:! 'lugenmevk in erster Linie aus die Zerlegung größerer Wohnungen ju richten sein. Bei der atoß-n Zahl [eerst bender größere: und cbgroßer Wohnungen w1rd anaefich der Steigerung drt Renke dur Ve|m1etxmg aks Kleinwobnungen eine fauiamte Verhandlung mit den Hausbefiß-rn txoß der be- ü'ch=eten stärkeren Abnußung ke! Hauses wobl sum _Z1e1e führen. Sollte zur Beseitigung eine! Notstand“ vorüberaébend gelege--1lich die sonst unzulässige E1michtun§ von Dach “uno Kellet- wobuunaen jugelaßxn weiden, so st unbedingt ka'auf zu bxlten, kaß mit der Behebung des Notsiandes auch die Dacb- und Keüerwobnumen w1e-der befevtkgt werden. Des weiteren wären öffentliche (Gebäude - Schulen -- für die Aufnahme von quiüm sow1e TirnbaUen und La e-räume für die Aufnahme von 'Ledtgen auszuwählen und lb" etwa notwendige Etnticbkung, sowen möglich, vorzubereiten, auch die Beschaff1mg vm Baracken wäre fichec- zustellen. Pietbei sel bem-rkt, daß auf cine Britstellung von Baracken und Gekangenmlagern dumb die Militätve'rwaltuug n1cht ge-etbnet werden kann, da dieselben auch nach dem

“_tedensschluß aunächst noch militärischen Zwecken d1enen müssen.

te Gem-i-Oen werden aber vor allem es 4 ck angelegen sein lassen müff-n, einem sokortigen Einsetzen der Val-täjigmt web Yi densicbluß omcb Fért'qsienuna beabßGt'ate-r BebwuumEmäpe und * urcbfubruna der Nmfgbzen web wäkretd kes Krieau die We": m ebn-n. Dte .'mexcden müffen ferm: [w:ckmäßk die.,1r pte Durchsübrunß der oben erwähnten bauucbeu“ !ßkaßnakmm Me an tür ie Bautätigkeit lieben austoffe übnscbläalith zu

ermittelt“: suchen und

Antes exq-bt, daß der , Benacht kon menden chi--w- bnun.en *

in der ersten Zeit écfokdsra.

»." __

*a-

„jt den _Ktiegsmtsüesm wegen Zuwyisanx dieser Bau- stoffe nach Krieqknde |ck schon j-tzt ins Benebmm sehen. SMW- ],ch w1rd rxchlzs _ ein axnayujhwbnuxasyachwen cinmticbtm sei!, der; ätesieys bc! Mek: det kasten K.!téaer ku WbUamko büro, „,n n. und ldezw'avg versehen sein und so stets einen Uebu-

bjjck (11er di'e" “bl der Wohnungen jeder Art gestatten müßte,

geeimetenksllk Knö'mbréke b nachbarte Gemeinden mufaFen 76mm.-

Der Oberötäsk'ßxx-Z “,der“ aovmz Brandenburg und dt] Stadt- kreis-Fk B1r_1in_ und_ samtliche Regierunqopaaßoemen werden ujuckot, blernach umgehend die Stadt- und “Landgdmejnden mit emwretbender Weisung m_ vxxsxhey _pnd ihnen die sofott-ge Inanatiffnabme vot- deugender Maß wen im Sinne vorstehender Ausführungen gegen eine nach Fyaeßkankuß drohende Wohnungsnot zur etnßen Pfl-cbt zu nzcchey, fiz auch von Kommunalaufßch wegen von dem Fm-xdcbkekten dieser Mäßxabmen xu überzeugen. Dabei jedoch darauf Vedacbt zu nehmen, .daß “die Nachprüfung der gemeindlichen Anordnungen .u1cht xu einer Belastung 13er Kommunen m1i Berühren und zemaubeudén Zusammen- s1ellun..en fubxt. Es parf exwaxter wetdw, daß d1e Gmeinden s1ch dieser Aufgabe unt besonderkm EF-“r npd besondenr Gewsffen- bafttakext unterziehen wetdsn, d.: es fick; neben dem allgemeinen und fojialca vornehm-lnh auch um ein kommunales Intueßc handelt.

Der Oberbefehlshgber in den Marken, Generaloberst von Kessel setzt“ mit Rückstchx WFL die Bekanntmachung des Herrn Reichskommkffars für dte ohlenv'erteilung über die Ein- schränkung des Verbrauchs elektrischer Arbeit vom 2. November 1917 seine Verordnung vom 16. Iun1 1917 (Seck. 0. Nr. 185 752) außer Kraft. „,

Da die okmanißchen Untertanen, die ohne die Ge- nehmigung der Kaisexiäj oonxaniscben' Regierung in andere als militärische Dxenste eme» fremden Staates treten, gemäß Gesch vom 3. April 1333 (1917) aus dsm QSmanischen StgatSvexbande ausaesjokzen werden können, wtrd vom btes1gen Kaiserlich türke chen Genkralkonsulat nr allgemeixep Kenntnis gebracht, daß die im suslande apsgsstgen Osmanen, die in fremde außermilitä- xische Staatsdtenste treti-n woüen, fich unverzüglich bei dem Generalkonsulat in Berlin melden imd eine Erklärung abgeben müssen, wobei gleichzeitia drei Photo raphien kleinen Formats obne Kaplan abzuaeben sind. „Diejen gen Oßmanen, die vor dem 3. YLkU-133 (1917) aus eigenem Antrieb in remde außermilttarische Staatsdienste getreten find, müssen sax ohne Verzug, spätestens innerhalb von 14 Tagen von heute an ge- rechnet, bei „dem Generalkonsulat melden und dies zur „Kenntnis

bringen.

Neuß.

Seine“ Hoch ürlli'che O ( t “: Heinrich ““"")?! 111191-1121: sein HÖFNER. L'" F* rst

Bremen.

Anläßlich du Ablebens - des Bürgermeister! Dr. Bark- hausen ging dem Senat“ von Seiner Majestät dem 1141 er und König, wie „W. T. B.“ meldet, nachstehendes Telegramm u: '

Dem en“ der „rekm läßl1ch de] “wem"": ckden feine! ;vetotekstes, und aus . von,

' * ansestadt Br my spreSe Ick an- erluke , den der 'enat duub !; Hin- Mit bochge1 & teu

Yüraemelstyk Dr"- Varkh'iufm erlitten hat, Mein herzliche! e1--

ew au!- Wilhelm 1. 11.

Am!» StineMaÖestät der Könlg-von Bayern und- qh_'eit_- dex Prins Hesnric'h vmk

Seine Königliche „- Preußen sandten Beilxidstelegramme.

Oeßerrekch-ngarn.

Orr Kä1ser hat an d'en-Sultan ein Telegramm gez

richtet, Worin er dafür dankt, daß er. den Prinzen Osman Fuad bestimmt_babe, ihm den verliehenen höchsten türkischen Orden als Zetchen der kostbaren Freundschaft und Waffen- btüderscbaft zu überreichen.

Oo war mir, fuhr der Kaiser kaut Meldung des „W. T. h." .

fort, besonders angenehm, den Prinzen 111 Meinem Hauptquauler |U empfangen und ihm (:I-legenheit diejen zu können den Kämpfen der tap eren knappen ju folzkeu, die mit b-svnderen Erfolgen für unsere aw e und gerechte SW“- streit'eu. Ick bewahre das beste Andenken an dxesey an enxbmm Vesna: und Mühe Mu!) überaus lücklick) “scbäven. soba d .es Mit, die Umstände gestalten„ persönlich einen YFZ" Dank ßuree-Majestät in Ihrer Hauptstadt wiederholen m

Der Sultan erwjderte mit folgender Depesche:

3? var über den quäww-n vafana sebr etübrt, deu Eure M41€111„Me1-»em Neffen ju hneiten qe ubt aben. Ick danke Ihnen aufuchxlq füt dre sr-MdsDMULIm Sorte, dte Sie an MW F-ichtet haben, sowie für den Wansch, den S1: autsuwretben die

Zitebmt-u, nach Konstantinopel m kommen. Ick wäre überaus Ynckl'kb, Eure Maj-siäl tn Meiner bnen münvl'tb den Ausdruck der berx1chen Freuud1chaft zu wiedex- holen, die ich für Sie hege. “U Herzen, Meine wä-msteu G-ü ün1che zu der Reihe von MMB!" erneuern, die Ihre tapferen Heere weiter über den Féind *- Die „Wiener Z-1tuna“ veröffentlicht eln Kaiserliches andschkeihen an "den Minister des Aeußem und die beiden -“1 inisterprcifidenten, durch das. die Delegationen auf den -- Dezember nach Wien einberufen werden.

«- Der Minister des Muß'ern Graf Czernin ist gestern morgen aus Berlin wieder in Wien eingetroffen..

cwßbrimnkén und Irland.

Am Mittwoch abend ist die amerikanische „Koma,

Miskion in London angekommen, an deren Spin der" Oberst e steht, der den' Titel* eines außerordentlichen “Bot-

ou Lasters hat. . Fraukeiih.

In der Kammer verlas der „Präsident Deschanel Estern eine Adressx. .in der es laut Bericht des „Wolffk'ch?n BklearaphenbüroS“ heißt. daß die Kammer den Eintritt

rasilienj in den Krieg begrüßt und dem Volke, dem

xZßl'ästk'enten, der Regkeruna und der Volksvertretung Braüliens das (Gefühl der Brüderlichkeit, Solidarität und Erkenntlichkeit Les franzöfiscben _lekes zum Anspruck brin t. Nach Reden seygues und Barthous, die 2111) Tür „klo M“"? aus- kkacbeL, n [;ck KuKYnerxkÉjn t?nx MZ. 51 "leich a B an a' MS "e e

Abr e einßkmmia «:ck-auxer;- s

uvtstadt zu empfangen und" Be1 di- er Gelegenbeu tieat es Mit.

' der Rache oder der politischen Vergeltung sei.

', ***" * «"-_“- *"- 4- _ . „LY .- "*.*

Rußland.

Du Lorparlament bai vocaekun „ua 1 in Beant- wortung der Vjettrauensfra e, die der Mlaißüpri dnn Kermki gelegentliäs) semer Rede f: er das Vorgehen des Heeres der Maximaliten stellte, mit 128 gegen 102 Stimmen bei 26 Stimmenthaltungen eine EntschlieÉung angenommen. “m der [gut Meldung der „Petersburger elearavbena MWT“ die soforttge Bildung eines öffentlichen WohlfahrtsauSLchUffck ge- fordert und ferner zur Vermeidung des Bürgerkrieges verkannt m1rd, den Agxarausschüffen Land zu übergeben und die russische D1ploma11e zu entscheidenden Schritten zu veranlassen, damit dte Verbundeten froh über die F?:iedenxbedmgungen aussprecheu und Friedensunterhandlungen e nlelten.

Im Lewie der Nackot und vorgestern früh verschärfte sich der Streitfall zwischen der Regierung und dem Ar- be„1ter- und Soldatenrat noch weiter. Das Neulersche Buro „erhielt eine Depesche der oben genannten am1lichen „Te1egraphen-Agentur“, die in den Händen der Moximaüsten 111, m der es heißt, daß die Maximausten die Stadt in ihrer Gewalt haben xmd die Minister verdafteten. Der Leiter der Bewegung Lentn verlangte sofortigen Waffenstillstand und Frieden.

Die durch die lessen Ereignisse gxschaffene Lage wird, wie „Wo1ff6 Telegraphenvüro“ meldet, deutlta) duxch folgenden Aufruf des St. Petersburger Arbeiter- und Sol- datenrates gekennzeichnet;

1) An alle Nrmeeaujfchüsse der operierenden Armee und an alle Räte der Soldatenabaeordnetcn!

Die Petersburger Earn1son und das Proletariat haben 51: Re- gierung Kerendkis, die fich g-gen d1e Rewo11«1ion und argen da] Volk aufgelebnt ba“, gestärkt. Dcr Umstux; 9e1chab obr-e BlutveküWSk- Det Arbeiten und Solxaexnrat bat cen Umm"; sentlich Dkgtixßt Und bis zur Ekpjtßyng r1ner Repieruyg dec Räte Tie Macht ch Kriegs-NcVoli1tcouoaus1chuffes anexkannt. Die Soldaten werden auf- Jfordert, rav Benehmen der Kommandobedöaden zu überwachen; , sfiziere, welche 11-1; nieht cffeu und déxekk der Revolution ange- 1ch1offen haben, müssen a!!! Femde vjrbaßet wcrden.

Programm; :. Sofomger Vor1ch1ag e1nes demrkcalistken Frieden!. 1). Uebe*gabe des Bodens dxr Guwdbeßßer an die _Bauem o. Uebergabe der Macht an die Räte und jxfoxtige Einberukung der verfaffunqgebenden Vexsamm1una.

L_)ie Absendung anzuderläkfiaer Truppenlekle aus der Front 111 un1u1a1s19. Dis Absendung ist gegebeyrnfam mkt stbommgkloser Gewalt x_u,verb1ndc1n- Eine Vetheémvchug die)“ Jef b s vor den Soldaten wurQe dsm , schwersten Verbrechen gegen die ROOWÜQU gxe1chen und mkt allet Str-nge der revolutionären (Geseke geahndet werden. _

Soldaten! Für den Frieden! Für Bret! Für Land! Fur die VolksmaQU

2) An alke Kompajnle- und Geliebtjaulscbüsse!

Der allrusfiscbe Kongreß bat besckloffen: Die von Kerenkki w1eder einaxfübrte Tokeostrafe on der F*ont ist aufzudeken. AUe revolutionaren Soldaten und Offiziere, die 112 !reqen politischer Vet- ebvn in Haft befinden, 11:1) sofort zu befreien. 5.1.1: früderen * ktmster KoyoValokv (Minister für Handel vnd Jndustxie), KUchtin L))?imsjer fux öffen111che Uüxsotge),.Tere11chenko (M1n111er kek eußetu), Maliauww-tséh (Justizminiset),

Innern, des Posj- und Telegravbenweseus) usw. find vom :evc- !utionäten AuU-huß verhaftet worren.

Kerenskt ist geflohen. Cc etakbt an alle Armeecr an1sat1onen der Befehl, Maßmbmm für die sofortige Vndafmna exenakko zu treffen und ihn nach St. Petersburg einmliefern. Jede K_erenxka zu- !ell gewmd'ens Hüft uird au Uwatec GthxbreLea [Man.

3), An alle liseübaknjna'esxelten! In St. Petetxbura bat die: Ar beiter- uud Soldatem evo1u11on

* Resear- D-t Verkehrsmimster 111 unter der Zahl dex _avdkseu vex-

baftetxn ;M1n1stet7 De": aumsfiscsje Kongress der Arbeiter- imd Soldatenabaeo'rdn'eten drückt die-ueberulzqnn? an?, daß die'ßlsevbabn- arbeiter uno -beamten Maßnahmen sui Au reckpterbaltuna der vollen Ordnun auf deq kksenba nen treffen werden. Der Verkehr darf nicht 1 : ente Mmute einaesteUt werden. 'beöbte Aufmerksamkeit muß auf die ungehinderte Zufuhr von Proviant an die Städte und e_“n 1e' Front gelenkt werdén. Die tevolutwnlre M-St der Räte nixnmt d1e Sorge zu: Verbeffetynx dex Materiellen Lage der Elfen- haonet auf 1115. In dax Verkehrsminifleüum werden Vertreter der

Eisenbxbnen b::ufen werden. Der allrusfiseke Kongreß der Räte.

4. An alle Armeediviskonsankfchüfse!

Heute wird der Kongreß der Räke eröffnet., T1: Arfnee-uMbüße lehnten e] ab, Vertreter zwecks Aeußerunß ve! Willem der Armee zu entsendxn. WU [Glagen Euch vor, A geordnete aus Eurer Mixte unverzugüäo ou entjrnden. Die Teilnahme an_der Lösung der Frage

ber das Los der Revolution abzulehnen, 111 eine Sünde, die die escbichte 1:1th verzeihen wird. Wählt je einen Abgcadaeteu auf 25 000 Mann und sendet 11,11 zum Kongreß. * Der St. „Petersburger Arbeiter: und Ssldatenrat.

An dem Hauptkonarex der Arbeiter- und Soldatenräte aus ganz Ru land, der vorgestern abend eröffnet wurde, nehmen 560 Abgesandte teil. Der vorläufige Vorstyende schlug vor, ein Büro zu wählen. in das 14 Maxi- malisten, darunter Lenin, Zinowiew und Troßky, und sieben revolutionäre Sozialisten gewählt wurden. Der Kongreß 51111111: darauT folgende TageSordnung: 1) „OrganiTsxation der Macht, 2) F1 eben und Krieg, 3) Verfassungaebende ersammlang, und richtete einen Aufruf an alle russischen Armeen, in dem er fie auffordert, vorläufige revolutionäre Ausschüsse zu schaffen Und diese verantwortlich für die Aufrechterhaltung der reoolutionärxn Ordnuna und der Festigkeit an der Front zu machen. Die Befehlshaber müssen “den Befehlen des Aus- schusses Folge leisten. Die Kommissare der Regérung werden abgesetzt und solche des Kongresses der Arbeiter- und Soldaten- räte reisen an die Front.

. In der Sihung des Hauptkonqreffes erklärte der Vor- ßßende des St. Petersburger Arbeiter- und Soldatenrates Txovky, daß die Verhaftung der ehemaligen MMW?“ skeiin “9,111

e oz a 1- schen Minister sowie die ganze Regixrung würden wegen Teil- nahme an“ der Verschwörung Kormlows vor Gericht gestellt. Der revolmionäre militärische Ausschuß hätte indessen mit Rückficht auf die politischen Parteien, deqen d1e sozialistischen Minister angehörten, beschlossen, über fte dle Haushaft zu verhängen. _

"- Der amtliche Gesandte'deo finnis en Senats Professor Dr. Georg vonWendt, der ftch au enbl (klick) in Kopenhagen aufhält, bat nach einer Meldung ey „Nisauschen Büros:“ folgendes Telegramm an den Ptästdenten W111 un, den Premierminister Lloyd George und den früheren Premier- minister A'Squith 9xZesanbt:

Der äußerst; ots stand, in dem mein Land sich befindet, er- mutknt wkcb, mich unm [telbar an Sie zu wenden und Ihre Auf- muksamkeét daraus zu lenken, daß mit gazeublmlieve ilfe uoitut.

111111111" Notoustand isi voasiindix abuealei ou, N-z

ec aum aukuamsbulkek "1 alückm' "te, aller &"qu

1 entblößt und uns selbst über aßen ln verzweifelter Hoknukst-

11711111 ("minister de!"

-7, -.n1U...xé.-T.„ ;“ - “x““-

loßgkeit in unserem kalten abgelmnen Land", mit einer Hungersnot 11a kommenden Winter vor Augen, rufen w1c um H11f: und nur um Ihre Hilfe. Falls die beenemütel vou dzn Bereinigien

* :taann oder anderen Hikkkqueßea 111-171 mmreffen, fjeben M1: dem “USU geaenöber. Gott gebe, daß IbuHUf: nicht zx 1pä1 TomM. ,

- Italien. . Am Montaunackxmittag trafen der englische Prema??- minister Lloyd George in Begleitun? der General: Smut!) und thson und der französische Miniterprä11d§nt Parnleo'e. in Begleitung des Mitglied!; des Kriegskomneeß _"ranßxu Bou'illon in Rapallo ein und wurden vom thjéxprcsxx: denten Orlando, dem Minister des Aeußexn _Sonntno und den Generalen Robertson und Fach, me_ nchsbereitß 171 Italien befanden, empfangen. Wie die „Agenzm Skefam“ meldet, fanden Besprechungen statt, an denen auch Der italienische Kriegßmimster General Alfieri, der Unterstavg- chef der italxenischen Heeresleitung, Genekal Potro, und dc): franzöfische Botjckwster Barréxre teilnahmen. Me am (). und 7. abgeballenen Besprechungen prüften du: Ma_ßnahr_x_1eu, die mit Hinsicht auf die gegenwärtige Lage zu treffen 11111). Fernerwurde beschlossen, einen Interalliierten Obersten Politischeßn Rat für die gesamte Westfront zu Waffen, den ein ständiger militärischer Zentralausschuß zur Serre stehen soll. Zu Teilnehmern an diesem militäyschen Aus- schUH wurden General Fock) für Frankmch, (Hemral Wilson für Ena1cmd und General Cadorna 1in „(311111211 er- nannt. Am Mittwochabend verließen die Mimster Rapallo. Um den General Cadorna im italienischen Over- kommando zu erseyen, ernennt ein Königlicher Erlaß zum Ctzef des Generalstabs der Armee den General Dia; und zu11mer- chefs die Generale Badoglio und Giardino.

Niederlande.

Ein Amsterdamer Blatt ,meldet aus dem Haag, daß die holländische Regierung dem engltschen Ministexium des 211215- wärtigen durch den boUändischen Gesandten m London eme neue Note 11er die Sand- und KieforageÜat zu- kommen lassen, worin Holland nochmals darauf vermtxß, daß die holländische Regierung 11131: die Durchführung 1311161? bé- schränkten Menge Sand und Kies gestattet und 13181695 Quantum später auf Wunsch Deutschlands vergrößert habe.

Schweiz.

In der Schweiz tagt gegenwärtig e1ne litauische Yer- sammlung, die von den BeooÜmächtigten des ÜWUL)chEU Landeßrats in Wilna und den lttamschen AuslandHorgani- sationen der Schweiz, Rußlands und Amerika?; besckxickt worden ist. Den Vorsip fühlt Smetong, der Präudent dxx litauischen Landesrats, der mit verschiedenen anderen Mti- gliedern dex- Landedrats kürzlich aus lena 1a der S11316eiz eingetroffen ist. Wie „Wolffs Telegraphenbüko“ hort, besteht zwischen den verschiedenen cm der Versammlung vertretenen Parteien vöUige Einigkeit. er litau11che_ Landes- rat (Tariba) ist als oberste Instanz des gesamten lttamschen Volkes und aller seiner Or anisationen von der Versgmmlxmg anerkannt und ein ausfü rliches Programm für seine Zu- ständiakeit ausgearbeitet worden. Die Versammlung ist der Ansicht, daß der LandeSrat in erster Linie eine energische praknsche Tätigkeit im Lande beginnen müsse, die dazu drenen soll, die Lage des Volkes zu verve ern und seine Entwicklung zu fördern. Dadurch würde der Landesrat gkeichzxüig 1111219 innen und m_:ßen seine Autorität vergrößern, auf dxe gestzxßt, er die Verfaffunasfragen lösen würde, die die Errichtung «1143 künftigen litauischen Staates voraussepten. *

TüLkeko

Der Senat hat an den deutschen Bundesrat so_mie an das österreichische Kerrenhaus und das ungar11che Magnaten aus Glü wunschdepeschen aus ?lnlaß der glänzenden «lege der verbündeten Heere in Italien gesgndt, in denen er den Wunsch ausdrückt, daß die vetbündeterx Yeare stet» von äAhnlicben Triumphen gekrönt sein mögen bm zum siegreichen ukgang des gegenwärtigen Krieges.

Kriegsnathjrithten.

Berlin, 8. November. Abend]. (W. T. V.) In Flandern verstärkte Artlüeüetätigkeii bei Oixrnuiöe uud Yasschendaele. , 11 Italien vorwärtsschreitende Kämpfe im Cebtrge und in der Ebene.

Unaufßalisam nimmt der Sieges1auf der Verbündeten in Italien seinen Fortgang. Während im Gebirge die Italiener eine Stellung nach der andern räumen, die in jahrelanger Arbeit zu fast uneinnehmbaren Stüßpunkten ausgebaut waren, ist in der Ebene nach Ueberwindun des Tagliamenw auch der Uebergang über den Livenza-Abs nit! im Kampf e*zwungen, und unsere fiegreiche'n Truppen seßen dort westwärts ihren Vormarsch fort. Hier wie dort haben die Italiener bei den dauernden Kämpfen weilexhin Gefan ene und Geschütze verloren und die gewaltige Siegesbeute hat 6311) innerhalb von 14 Tagen auf über eine Viertelmxllion an Gefangenen und auf mehr als 2300 Geschütze gesteigert. Die Leistungen der verbündeten Dimfionen in dauernden Kämpfen und anstrengenden Märschen

- find übe'r edes Lob erhoben.

1) -_landerxn hat nach dem blutigen Zusammenbruch des einbuchen Ansturms am 6. November der Feind bisher , seine Angrtffe n1cht„wiederbolk. Der Artilleriekampf dauert edoch an und erreichte bei Passckzendaele große Heftigkeit.

uch auf der übrigen Front war längs der Yser von Nieuport- Kanal b1s zum Plankaartsee und besonders in Gegend Dixm:1ide die Artillerietätrgkeit gesteigert. Vorstoßende feindliche Pa- trouiüen wurden im Nahkampf geworfen. -

Wiederum hat der eind weithinter der Front qäegene za'hlrexche belgische Orts affen durch Bombenabwürfe hsim- ge u .

m Yrtoi] wurden bei Armentiéres eine feindliche Großpatrouxüe und an mehreren“ anderen Steam schwächere Patroumen' blutig abgewiesen, während eigene Stoßirupps in Ge end St. Quentin bei vier verschiedenen Unternehmungen Ge angene einbrachjm.

* Nordöstlich So'issonx wurde die tagsüber zeitweise leb- Zastm Feuertätigkeit beidersem Courteem eam Lbnd stirker. 1: hier wurden weit im Antergelinde leseade Ortschaften

"du den Feind beschaffen.