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Ministerium der geistlichen und Unterrichts- angelegenneiteu. *
Der_n MUM: UNd GLTQNZZLHM" cm dxr K. U. K; Militär- oberrea11chule m Marvwrg «. d. Tx'au Fülkckrnsz in Nr S' .. - . * -, ; . x '. . *
Quel Komgljcher MUNtOxxsxxor ULWLHM worxcn.
Ministerium für HMM! und Géwcrbe.
Der Géwerbeaffxßor Schillénq in Jßskwe ist zum 15. No- vember d. J noch Lppkxn verscxt nnd mit der Verwaltung der S1202 eines gew21dck€chni€chen Héxféarbeitsrxs bei ON“ K.“)Mg- lichen Regierung in Oppsln beauftragt worden.
__ Die am 13. Sspjembxr d I. für das in Preußen be- ßndliche Vérmögen ch britischkn StaaWanQekxörigen Wfred Morgan augsordnete Zwangsverwalxung ist aufgehoben. Berlin, den 12. 9205871159: 1917. Der PÜUÜÜLL' für Handel und kaerbe. J. A.: Huber.
Minifjerkum des Innern. Bekanntmachung.
Nachdem der Herr Reichskunzler mit Ermächtigung des BUUdeSkats einen dritten NacHtraa zur Deutsehen Arznei- taxe 191? herauSgegkbsn [)at, bestimmsick), das; dieser Nachi'rag mix W1rk1amßkeit vom 1. November d.I. ak) für das König- relck) Preußen in Kraft tritt.
Die amtliche Aux, «be 17ka NacHtragS erscheint im Verlage der Weidmaynschen Buchbandluna in Berlin 817.68, Zimmer- straße 94; ste ist im Buchhanüel zum Lannpreise von 60 „H zu beziehyn.
Berlin, den 14. November 1917.
Der Minister deS Innern. J. A.: Kirchner.
Bekauntmachung.
Auf Grund der Bundesralsvcro'dnung vom 23. Septembsr 1915 zur Xerr-baltung unzuxverläsfiakr P-rsonen vom Hand [ (NEM. S. 603) habe ?ck der Hänkl-rtn Pauline Wendlandt, Berlin, Andxeasstraßc Nr. 25, dmc!) Verffigupg Vom heutisen Tage den Landei mit sämtlichen GegenstänH-n des tägxiclzen
etdarsss ;vxgeu UanVerlässigkekt in bezug auf dkescn Handelsbetrieb an er ag .
Berlin-Scköneberg, Ben 10. November 1917.
Der Polizeipräsäoe'nt zu BMW. Ktie58wucheramk I. V.: Machatkus.
Yixßt-Mtfickjes.
Dentsches Reich.
Preußen. Bsrlin. 15. November 1917.
Der Bundeßrat versammelte sich byute zu einer Voll- fißuna; vorher hielten die vereinigten Ausschüsse für Handel und Verkehr und für Zustizwesen, der AuIschuß für Handel und Verkehr, die vereinigten Ausschüsse für Rschnungswesen und für Handel und Vexkehr, der Ausschuß für Rechnungs- wesen sowie der AuIschuß für Iustizwesen Sißungen.
Sachsen.
' (Gestern _mittag fand im Nesidenzschlvß in Dresden die feter_11che Eryffnung des ordentlichen Landtages durch Setne Maxestät den „König statt.
Die vcm Kömq vexlestne Tbronrede gedenkt laut Meldung des .Wolffschen Telegmpber-büros' zuväkkst da:.kbar dcr Unverglsxäö- lieben Heldentaten unsurer Kämpfs'r zu Wassér und zu Lande mw betont, daß dem Helvenmut der Truppen dramsxen auch 1112 Aus- dauer der Dabeimgebltebxncn M) eßxnbüytkg kxweksen müsse. Den Ausbau der errgswntséksaét werde die Regiernug im Ein- vernehmen mit den Re'scbsbebörden nacb wke TM" fördern. Cive planmäßige Vorratskvirtfcbakt und die gute Karkoffelernte geben die Sichczbeit des n*irischa?tlkch9-7 Durckpbaltens. Die bekmistFW ©'- zeuamksc'seisn s1r_c1ff xu LTfQffZn und gewinnsüchiine Eigean un- nachstch1rg zu verfolgen. Die Bestimmungen de? Vexfassung über die Zujammenseßung der Ersten Kammer ständen nach Ueberjeugung der Rksierung ntch2 tmbr 1751119 im Einklang mit der wirtséhastlkcbm und sozialen Entwicklung des Landes. Es werde dem Landtage einc EeseßcQVorlage zugehen, duxch die eine dieser Entwicklung, knsbx-sondrre dem Erstasken yon Handel, Industrie und Gewsrbe ReckonUUJ tragende Ver- anderung in dex Zusammenseßung der Erste'n Kammer Vorgeschlagen werde. Hoffsntlich Wekde es trotz der zu überwindevden Schwierigkeitan gelxngen, ekn Einv-rnebmen über diese wichtkge Neuerung zum Segen des Landsxs bexbekzukübren. Auch d'ie Land- tagSordnung bedüufe in mancher Hinfich-t der Abänderung un d Erg änzu ng, worüber ebensxüs em Entnwrf dcm Landtaga :uaeben kad?. Die Tbronrsde zählt dann einige der in Boxbexeitumg befindlchen Entwüxfe auf und fährt fort: „(Ein wenig bkfxisdigsndys Bild zckgte die Entwicklaan dx'r St.“.ats “finanzen insolae der Witkung-n des Krux Ss. ie Stéuerkraft des Landes muß in ver- stärktem Maße: in ..nsvrucb Levommen w-zrden. DLE NeuregeLung des KoblenbergbaUs Und dv." einhwétlichx? (Elkktxizitätsvsrsmgung ch Landes Werden duxcb bcsond-kre (5551113 ntwürfy angesfrebt.“ Die Tbronrede_ zoÜt dEr uyermüdlitxöcn Arbeit drr (Oeksjléckzksit upd Lebrerscha7t im 77911: und in der Héimat Anetkcnpung. An der Lapbekunvkoerfif-Zt Léépzkg sei die Begrünhung eines ,SüdoU- Europa und leaM-Jnsüfutß' Vorgessben, durch das das Verxxändßw der akadktUisckzen Jugend 711.7 die Vs:!)ältniffe des in treuer Woffenbrxidersebaft mit dem Deutschen Reiche Verbundenen nabnn Ostens («MM und wertwfi' Werden solls“. Dis Tb75vrede_ gibt sodann der Hoffauna Nuswruck, daß das j-ßige lebende Gkbcblekvt s'xcb WM.? und fähig zxiaen Werde, die groß-sn tbm gcsKeern Aufgab-a zu mkistern und schließt mit dcn Worten: „Möge aus dcm bsldenba'ten Rkngen upd ber und-arenxten Hknqebuncs 1111161581: Käapfsr drwxßsn und drinnxn ein k-aéwyljkr Friede entstehen, Dy? UUWTLM 9,70ka M unserem engeren Vaterland die notwendigen (Hnmdlaxxen ibrc-r geficherten und gesunden Fort-
entwicklung bietet.“ Oldenburg.
Seine Königlich? Hoheit der Großherzog voUendet morgen sein 65. Lebensjahr.
Polen.
Dieser Tage fand in Warschau die Landestagung des nationalen Zentrums statt, an der über ZSO Ver- treter der Pro:.MzsxäW umd Landkrekse Polens teilnahmen. DSU VorfiZ führte an ZTKÜS des znt'xcit in Stockholm Milewdsn VorsißmMn Fürsxen DruckiLnbscki dcr Dekan Parezenxski. In dsr BegUißrMchrcde gab d?!" Vorsißsnde der HUldigung 7"in den Regsmséyaftsrat AUZdruck und verlas eTne HuldigungHadrcffL, die namenß des nmionalen Zentrums dsm Neuentscimftczrat Übermittelt wurde. Von den Rcdnern seien erwäHnt Graf Ronikier, der über die Taktik des nationalen Zentrums in Fragen der inneren und äußeren Polrtik sprach, und Dr. Kulczycki, der in Ergänzung dieses Vortrag?- die letzten Zustände in Rußland und deren Einfluß auf die polnisckw Frage behandelte. Die Versammlung nahm laut „Godzina Polökf“ folsende Beschlüsse an:
Ds polxxiWS Ministerkaöimtf ums; einheitlich und akxivistisäo sein. Ds: STangrat 11121"; aksivijtékck) sem und vom RegeutfchMsrU berufen w-ITDT'U. 9er POTIU müssn embeitliub zum polndcben Staate- bau beitra-zsn. Me R-krutcnausbebunq “sowie die Vorbereituvg dss entfpxechcndsn bsböxklkcb-n Apparates soll sofort in Anzxrfff gxnommen wsrdcn. Dies: B:?Ölstßs smd dxm Regentschaftsxat yorzuxegs .
Oesterreich-ngaru.
Der MiNZsjsr dss Aeußern Graf Czernin hatte während eines zMitägiqen Budapester Ilmfenthalts Gelegenheit, mit führendkn Polixikern eiuzémer Parteien Befpreéhungen zu pflegen Und in dsren Verlauf ihre Auffassung über d'ie Fragen der äußexren Politik kennen zu lernen, währénd er sie anderer- seits 1"!er d'xe ÜUSWÜTÜKL Lage unterrichten konnte.
- Der Jmmunitätsau€:schuß dys österrsichischen Ab- geordnetsnlmnßks behandelte gestern die Anträge, bejréffend die Gültigkeiteexflä'kwng der Mandate der gewesenen Nbgeordnpten Kramarsch, «ckle und Genossc'n. "»Le „Wolffs Tele- grapkzenbüro“ mekdet, stmeteU bsi der Abstimmung über die Axxtxäge dks Ne:icht21stotter§, daes Mandat Burionl als zurecht bestchcnd zu e-klärsn und den Präsidenten des Abgeordneten- hauses aufzufordern, ihn zu den Sißungen des Hauses einzu- laden, 8 gegen 8. “De“; Ovmmm Bukvai (Tscheche) stimmte zugunsten 13923 Antrages, sodaß er anaenommen wurde. Der Axxtrag auf GültigkeTKH-srklärung der Mcmdate Kramarsch und der übrigen tsch2chxsch2n Abgeordneten, die ihre Mandate ve:- loren haben, wurde abgelslmt. Der Antrag des Sozialdemokraten Rieaer, die Regierung aufzufokdern, für die erled1gten Mandate sofort Et'saßwahlen ausznschreiben, wurde mit 11 gegenSStimmen angenommen.
- Wie aus dkm Kriegßpreffequartier gemeldet wird, wird die militärische Verwaltung in den beseßten Ge- bieten Italiens deZLit durch die Quarliermeister-Abteilungen der betreffsnden Armcen UefÜhtf, Während die Stadt- bevölkerung zum größtxn Tkile mit den abziehenden T*.uppen gefiüchtet ist, ist die Masse der Landbewohner in ihren HeimstättM zurückgeblieben. Vielfach Wurden hier unsere Truppen von der Bevölkerung in deutscher und slowenischer Sprache bkgrüßt, was darauf zurückzuführen ist. daß es sich hauptsächlich um Nachkommen von Leuten handelt, die hier zur Zeit der altösterreichxschsn Herrschaft lebten. Die mili- 1ärischen Behörden haben alle Vorkehrungen eingeleitet, um die Verhältmsse tunlichst bald wieder zu fa-stigen und besonders die durch den Überstürzten Rückzug der Italiener niedergedrückte Bevölkerung der Segnungen einer geordneten Verwaltung baldmöglichst wieder teilhaftig werden zu (affen.
Großbritannien und Irland.
Die Paris er Rede dez Premierministers Lloyd George bat im Parlament und im Publikum außerordentlich gwße Aufregung verursacht. Dem „Algemeen Handelsblad“ zufolge erklären die Parlament?)berichterstatter der Blätter, daß die Ansichten darüb-zr auseinandergingen. Einige seien der Mei“ mmg, dgß, wenn ekne s01che Rede Überhaupt notwendig ge: wesen, fte in einer gthmen Sißung des Unterhauses hätte gehalten mkrden müssen, andere erklären, daß Lloyd George fiir die Verbündeten gesprochen habe. Nach dem „Daily Telegraph“ wird in unionistischen Kreisen und unter den äußersten Radikalsn von Liver bevorstehenden Krise gesprochen.
----- Jm 17171121715ng erklärte der Premierminister Lloyd George„ nne „Wokns Telegrapbenbüro“ meldet, in Beant- wortung xine; Anfrage ASquiths, ob der Premierminister über den beabstchlrgFen obßrsten Kriegsrat der Verbündeten, insbesondere uber seme militärische Zujammensesung genaue Anguben “machen one:
Am besten (".exe ?ck anf disse angc Antwort, Wenn ?ck) dem HMFZ dée ;]sgerchxxti-zzßn Bedkugunßen des Abkommens zwischen der 74xanzcyfischety tta118n37chen Und britischen Regierung über die «chnffung Wes oo-riien Kriegstates drr Verbündetxn vor- lest. Zum b-ffexen Zusammenwirken der milktätiscben Aktionen an der wesjlichen Front m ein oHerst'er Kriegskat gßscHaffen worden, der gsbleet wird aus dem Premwxmknistsr und einem Régiernyggmttglisd ei-k-er jeden Großmacht, deren Heere an diyser „Front kämpfen. Dic AUSIehnnng tmr Machtbefugnkffe dieses Rates ay? die anderen Fronten muß einer Besprechung mit den aöderen Großmaclthn Vorbkkxletax: bleiben. Der oberste Kriegskat soll über die gngzxmeme Krikgwßrung waÖen. Er bereitest Ra1schläge für die En1|chxtduna der ckRegkerungeu wur, hält Ücb Über ibre Ausführung Zxxfxcm LQUféUdEU und L=cr1chtet darüber an dke betreffcnden Rs-„arerungen. Der Generalstab und die militäriscksen Kommando- steklen 'der Atmsrn eim'r jxden Macht find mic der Führung der Mtli'kä7"kschkkv OPZWUOUSK bxtraut und bleibxn ihren Regie- TUNJM bafnr veraniwortlick). Die von den zuständigen militä- rischen Behörden entworfenen aUgemeknen Kriegspläne werden dem o_be'csjen Kriexzsxat untekbreil'k'f, der unter der Auwrität der Regierung 1er Uebsretnst'mnmm fiéxexsteüt und «11:2 etw.“: nötichn Aenderungen VOkniuM'._ JET“: M..-cht'_kntsendet in den obersfen Krikqswt LFXZLU 11qudlaen 7n111!ärrjchen Vertreisr, dessen ausscbxieß- [i_cxyé Ausgab; es ist, als technijcher Berater dcs Rates tatig zu som. Dce mkxitäxisäxen Beratsr erha'étxn von dr chYerurz-a „ und dM Zuständigen mklitäyischcn Behördeu OJ: „ dic: Krtgfabrung betreffkndkn Sebristixückc. Die mxll- taxiJÖen" Vertretex „ ü'ocrprüfen tagtäglich die Lage dxr Stretxkxasxe und aUe fdte MUM, über dre dxe Heere dc-r Verbündelen undMe Heere d-S F-Mkvés ykkagen. Der obkrste Kriegxxat tagt für F*wvwnlkcHMLnkV-rfaiüss, wo die Jändigsn militärischen Veetreker Und ihre Sjäve ißxen (Silz haben.“ Er k-mn aber auch an (MÖUSU Ortxen ;Usazvmenkomkxxen, "wie es je? nach den Umständen bescbloffen wirs. DW Znsnmmenkztnkte des obkrstsn K:i?g6ratks finden Mnkgséens einmal im Moaat statt. Aus dem Vorberakhenden WM) ßrÜeÜ-n, daß der Rat keine ExekutiVJc-„walt bat. “Dre lercn Entscheidurgm in Sachen dsr Strategie und der Rege- !12279 Ter Bexrxgupg der versckskxdewen Axmoxen werven bei den Re(xis- 111110871 der chbündckcn [Wen- Dék "ändisen militärischen Ver- txeter trexben auß 7771 bestehenden Nach-ichtetabt-ixunqen der Ver- hand-t-zn glx: Nachrchxen exbaltkn, “ie NWR KTW- Um sie in den «Und zu ik en, llzren Rat _dem O.Öexslen Rat desrVUbündeten zu er. teilen. Die dficbt der Verbundeten ist CWSsen, eine zentrale Köxper-
schaft einzuse en, der die Pflicht obliegt, ständig die xlko .- '
als Eames Yu übertracben durch Miltkilurgen vm: FxüjenpÖYxnm aÜkn Regirrunaen und Staate", die kyr- den Vélsch1812nx M"“ jxäbxn voxkereitefen Pläne in UebcninstlmmUk'A ?U kÜMxn und Z.“, ' 'xörxx, ihre eigxmn Yoxsckäße für éknö btfiere Krisxkükru," „nn mache:1. Soüte das Haus exne Gekcgenbeit wünsche", *dkesengsbu wich:i,xen (Ikg-Instand und Weine Rede in Paris ZU eröxtern ex WIH»! ri: Reginung vor, den nächslen Montag das.]: MZUZSLZM.“ '
Frankreich.
Der Ministerpräsidpnt Painlxvéz verlas vorgestern in der Kammer eine Erklärung, du: der „Agence HÜMI“ 'u- folgeClautet: d E i iff d l t [t V-
c-chwcrwiegen e »re gn e er es en Ze verpflichten gieruvg, eine Erklärung abzugebe"; Einerseits 595€" ??? ITT- Exkrsmtséen Von PeterShurq diexsr Stadt vorübergebknd ÖLU1Üch151je Ovslxicb die _!eyten Nachr1chten anzunehmen geßattxn Ökßß die Cimstwsilige Regierung “iwc Mach [);-t Wjßßex, b-r “??ellkn können, werkam die Rückwirkungen diessr ErsÉütteruk- doch noch eénige Zeit fühlbar jein._ ANdererseits bat dw v-rbältvj's mäßige Bewegungbfrelbext an dxr O:ifrx*n!, wklche die m1fi7ch€n H...; dkn deutsckoén Hexren gelassen haben, den leßtkren erlaußt, vx-xls Owt- swnen auf den italteni7chen Kriegsschauplaß zu Lk-tfepden. die italient1che Nordostfront ist unter noch nicht au7g-11ärjsn Um.) sfänken durchbrochen worken und die smeite italßenikcy: 531111128, die einig? Wochsn zuvor auf kerHoÉfl-äch: von Wainfizza xkvén Nläk-LMM “Ste.; cx70chtex1 batte, h.“.t auf tbkem beklagenIWert-xn RÖckngé Nbeku. 1ich3Ver1411e erlnjeo. Vcnetim stand dem feindliche!) EinerÖ [)|-;, Dixsa xrnüe und unerwartet? Lag? vtrlangte sown eixi4e Ylkaßxgz'xjn' und (ohne auch U:;r auf einkn Ruf zu warten, sind franzöxjszze' TcUppen herbekqeeilt und h&bsn ihren Platz km der italienischen Froxt ringenommxxn Mittels einer Bave-qur deren 1chuekle und ([t-naue Ausfübxung die Bekanxerung M:“ die davyn haben K:'::ntnis nx-k-Mn köuneß, ensN. chté X?“.eßrn stch nun englische Txuwpennxassensensxiks ver * PEU- Sleexigkeiten keine Mmute Vejloxen wordkn sik, und WH, die Seelsngröße und das rubiu: Urieél des franzöüscbxn Walken |ck) *xaxin gezetgt hätten, daß k:in Tadel dM-gen fick) erboden babe“, das). Fr.:nk.
rexck) mit dem Feinde im Lande T*.usende won Landesktndern (!Ußkr
Londrs s-nde, daß vielmehr die Bündnikpflicbt diese- Tre-pvxxt-séndung auf einxn Von jeher fü: Flankreich ruhmvoüen KMZII'MU- pxaß e.*sordert hätte. Die Nationen, die die Westfront Von der "skondsee bts znr Adxia hkemn, könnten nur an Grund (ines gemeinsamep Planes uad durch enge Vkrbindäna ck12: HM und ihrer Htlfsquellcn ihre Aufgabx durchfühixn, wie ja cm!: die Kammer Vor zwei Monaten der Absicht der Regierung zuzeßimmt bätll, aus den Verbündeten eine Nation,eine Armee uwd ekve «ipbxit. lieb.? Front zu machen, da ja doch jede Nisderlaae und jsdxr Sxeg auf alle wirkén würde. Dieses Ve'jreneo habe nunm-k): zur V::- einbei-lxcbung der kxicgeriscben Tätigk-it Evglmxds, annfr ichs und Italiens in einem gemeinsaa-en Oberst-n Kriegskat gssiWrt, Dem die Vereinigten Staaten fich *WeLfSUOZZ anjch1€eßen würden. Ver- handlungen über "eine ädnkicb: Eimrkckytung wütdkn wit N-ß'xand und Japan gefuhrt. Dieser Oberste Krieger, sagte Painlcvé, sol], nicht die Einzelbeitsn dcr Kxikg :pxmtonen vorschreib§n, sondern die aUgemeine KriegSpolikik lexxen und d_ie genmwsamen Plän: der Verbündeten entwe'fen und ihren Pllquuellen und Mitteln dergestalt anpassen, daß dxssc die qkößtmögltÖS Leistung ergeben. Der Rat besteht aus zwei “Rattretern jeder Reg'eru-g, tritt gewöhnlkcb mindcfxens eixmaltm Monat in Frankrewh zusammen und wird von einem sjändigen ge. meinsamen “Generalstab der Verbündeten unters1ützt, der zualeiäo Sammel- steÜe xür alle NachriÖten uud Fachbeirat in. Die EntsÖsidungen ves KriegSrats wcrden nkcht'-durch ngendwelcben Partukolarism she- einfiußt werden; fie b'kseffen das ©e1amtbild jeder Schlacht, wsrden aber von der betnffenden Regierung im einzylnsn axszzearbeitet. (He.;enüber dem Einw-rf, daß man nicht eine beratCnde Köxpéxscbast, sondern ein einbeitlkches Oberkommando aebra11ch-,en klärte Painlevé, dei emem so schwierigen Gegenstar-de ssi co klug, sofort das Mögliche ins W::k zu seßen, ansjatt monaxekang auf das Base'te zu warten; werde ein einheitliches Oberkommando eines Tages Znögltcb, so rvttbe es gerade solchen Generaksjab nölia babeu, wie er ]Sßt g-bildex ssi, und Vielleicht wude gerade dieser in sxinsr Tätig- keit tatsächltch, wenn auch nicht dmx Namen nach, die Einheit des Kommandos verwitk-icben. Auch England und Fraxxkrefch sähen [eme ErrickotUng als einen ungeheuren Foxtscbritt an, dem andxre fol.;en könnten; die itolisnische Presse zeigte sub g-tröxtst und bygeistext, und die Engländer urteilten mit Léoyd 551207516; Eigenbtödelei Verlängert dcn K*risg, Zusammengehen kürzt ihn ab. Zu dex anderen großßn militärisa'ßen Frage, wxlcbk das Palla- ment beschaftige, d-“r Verlängerung der engli1chen Front- erklärte Patnlevé: Ekn vorlä:-fig*s Eiuvarkxäaduis ist awxstbkndm bekden Ob:1b:feblsbaberxt getroffen worden xm!) wird sebr volk) -dcn Zeikpunkt zu nenn-n ist nakürlich untaulkck; - durchgeführt WUW- Weiter Hat der Sie.] an der WSW, ciNer der glänzendsten diem Kris es, durcb Geradekegung unserer Front und Verbefferupa "Uskkkk Sje unaen einige Diviskonen Verfügbar gemacht, aber (1116 Wslr bier ix!) Hause sieht ein, dcxß gerade jest und angxßcbts dsr K:i_egövo1- gange keine Rede davon sein kann, der Front weitzre J.;bfs-MJ? 331 enstzjehen. Dkk äzxßerstxn Anstrengung des Feindes, meir-te PuklllEVS- mußteg dle Verbunketen ebensolche Kcaftanstrenqungen gkgeuxmstÜM und durften keinen Bruch1eil ihrer kriegeriscksea Kraft Unvenußt lqffkn- Aber nicht nur auf dem militärischen, sondern auf allen Oebxexen, besonders dem wirtschaftlichen, suche die Regierung eine vlanznaßkae Zusammenarbeit und völlige Etnbeit der Ziele mit den VUbUUMM jz: exreicben; die schw-benden Verhandlunoen mit England sollten dt-s binficbtlich dsr Vexvflegung beider Länder, Italieixs un_d dx! andxren kuroväiscben Alliierten ermöglichen, und ein E?xjr-Mandn's. däruber sei bereits crrckcht; vie bexden Länder würdkn blnfilbklik-b W Verforgurg mit den volwendigstcn LrbenSmitteln einheitlich bkßandklk werden. Den vorläufigen Maßtegeln für die Not des AUKTUÖUÜ werde; ein gemeinsames planmäßiges Vorgebenfolgen, weÜÖUZ, die not“ Wendtge Swajsamkeit VorauschZt, jede plößltckxe Sehwi-UMU ““s“ schließen wexde. Uxbrigepß, fügte Patulevé binxu, Ist Svä'saknkeu unbedingt nötig, um Schiffsraum für dleUeberfüHrung amsrtkamsÖTr Truppen fcekzumachen. Die Mitarbeit der Vereinigten Staaten an dieser Politik aemeénkamcr Ajbeit. erklärt:? PÄMWÖ fur unentbehrlkcb, unütärxscß wü" wirtschaftUcb, und denkqtms werde das aröße amcrikankscbe Volk an der nächsikn Be- ratung der Vexbündeten teélnkbmm; ssiu sttreter, OÖN" Honse, „wxerde_ bclfsn, en'ZU-F) dkx Einheitlichkeit W V"" gehens aur Wirtschaftlicbem und fmanziellem Gebiß? du errcichew,_in derselbeu (Hefinnung, dlz Frankreich kei ÖM Ve- bMdek'IM "b“ die VWckade, diele furchtbate Waffe, ausxder oke Perhundeten nun endlich VoÜ-n Nußen zu zicb-kn gedächten, und uber die Herstellung Von KriegSmaterial und Flugzeugkn gezkiak ÖW?- „ babe lavgsr Bemübuygen ker aegyuwärtizxm und frübrrsn RM?“ kung?" bedukfk- um die' six!) nahe bexübxenden und verwéckelten Pläne, dJe |ck bald. siberscbnijiev, ban) Lücken !ießen, IUsamULen '" sjtmmeu, aber lkßt wüxden die großen Mixtel, Welche die BemlkJUUZ AmxrikasJ am Kriege freigemacht bälle, planmäßig wxrwandt, 9 da die Verbundeten in kürzester Flist neue chre ausrüstxn könnten. ASS? ebevso schr wie [).-„11 11:7: notwendisen Evtwkcksuna "User“ Luftwaffe, k'lklälke Painlevs, bäng't unsere Zukunft von unsekkk Auödauer und Entschlo1fenbeit angeßcvxs eines so langen Kri-aes ab. Unvermeidlick) müffen außsrxewöhnlick) schwere Stunde?; WZ'ÜUEWM werden, und unsere Zuvetück-t Und Unsrfcbkockenhkt mussen Ick ve1dovveln. Reken ken uvgcbeuren Mitxsln, UWS !.Wner, » d-n Wbänxeten zur chfüzxung Münden, bedütfe es OZ" Nilkgm-EMÜNk-U zwifchm den verbündetenVöikem. Dkkss wers bcrb*i9eruwt- Geduld uvd Rabe würden trotz der bevotsjde“? Wirk-Terz Monate aufrcépéerhalten werden. Die luxwuuderusmer
Trauzöüche Nation werde fich dura") keine Drohung des FeindeS- d'“
Paknlevö steUte TesF, dQß im ÄUgénbklck kk!“ ;:rößxgn-
,: , Lauve dechleiJÜ-“xlücks "Wülker" lassen,ka : die ordern" n T.;*“-.««.«ch«:»«re*t ,und ihren Wilken durcbaesevtßhätte:.F (LLbbasYr BMU) 'Pakxl-Pt: erklärte dann„er' nehme jede Injerpeliajion diyiomaxiscber odcr militartscher Natur an, Wejgcre M ab:?, Fragen der innerem Pwl'itik zu erörtern.
(Oer Abg. bel FTU!) ?(!875, die Bildung eines geweinsamen Gensraéséabs d-“r Vexbundelen ziele _nur auf die Herstellian einer NZ-mginscunen Gahékmkxnzlei dec V-“rbundetsn ab. Die Einbait dsr HMYung-Zn werde man nur _durch die Versckpmrlzung der Sngjmäftg und die geM-knsükkls OWM'ÜUUYJ ?“k Lölglksch-französisckyen Front sxxgngen. VLS [“It ski fi? kll-“ÜKW in zwei Teile ßeswolten. Rde-kr etinnorté!" an dk? AUÜTMJUMLU Frankreichs zur Uxxter- WWU"?! de' thbund-txn und Fordkrteadw Kammer auf, 5:1 Tamm ob 1)?! gegkxiWästiUC Regiemkxg wurdkg sst, Frankreich zu vettrxjen, _- Der AN. Lemerv bcfyrworXete die Bildung einer gemeknsamen .Gesrkékesswé, die UY'MJLMJUÖ notwendka sei infolge der 11n9ätkgkeit Rußlands. Man mnffs unt Ren Menschkn,_ dem (Selbe und der :).)Lunitkon „Mghgxtxn, - Der Aba. Diaqne warf Painlcvé Uuentsch1offenb9it „zr. - Dcr ebemalkae Kriegsminisxkr Miller an d bemerkte, jedermann ken-xe dc'n Gknxcalisfimus, der dre dsutßcb: Offensive gegen Jtali-sn kite, „md fxagte, wann die Enteyte fich evtschließen Werde, die Führuna dsr Operationkn_einem Gemralisfimus anzuvertrauen. (Velka!) auf „„schxxedxnen Banken , deersprucb auf der äußyrften Linkev.) zykierand erk1ä7te Wkitek, wenn d::s Krisgskomitke ein AuskunftWrgan sein solle, so habe seinx Einrichtung seinen Beifall. Aber Mm“. es pio intnna 'der Operatwr-"en babkn solLé, so Uißbiüiae er st.». Ein Rat der Vertspter der R-rbundeten würde für Die Leitung ker Operationkn djs gxxicb-n Mänxxel bab'n wie das Kricßskomitee, außerdem aber noch („(o.-re Nackztkile. (Lkhbaftxr Bsifall anf verschikdenen Bänk-xn, LIZH-71swr'1cl) auf dk! altßeöten Lénksn.) - Der Abg. Renandes fotkafe Painlkvéx auf, die Kammoc kik" Politik wiss-n zu lassen, bis ex in London und Jtalkcn 'betrlkben babx. -- „Der Minksterpräfident Pajnxkvé antwortcke, dtsKummu 19118 !clbst erkkären, Ob die Negkarsma die Nötiae Auxoxijak baby, um Frankreich auf der gemein- samsn Beratang'dkr Ve'büy;dktkn zu VLTTWÜM- Der gemeinsame döU-andx (General"ab der V-tbünkeeen WSK? JK) nick)? mit den Cipzsß [).-M!] de:- milLtärsscbkn Operationpn Lefassen und soUe niäot dieNolls e5n=5 Oberkk-mxnandkerknderx svkelen, er wkrde vielmehr die antral- sFc-llx dsr mög7ichst Vollfjandmen Erkundungen sein, das KOUÜOU- büro der Amegungen llx-d dctg t-cbniscbe Werkzeug Tür *:?Ln Oßprstkn Kriegßrat, er werde bis Auffassungen der vfrscßßkx'deWU RQÜAUUJLU einander 115th11, Um fie in dem einheitlxcben chwpfsx miixinmxdcr Zu v-reiniJen. Wynn dkxfsr dauernde Gevexc-"mb bestanßkn hätte, wäxden die N-benfsontm vielleicht vernach1ässkat wo-dan sein. Er w-erde die Laas? im ganxrn st. dieren, obne dic ekn- ]élk'L BWormgux-g dsr großen Fwnken. Paénl-véz fuhr fort: Selbß wenn wir di“ Ernennung ci»es Oberbefeblghabkrö eneicben wüxdsn, könne diessr doch nur mit dem sjän?*kgs'n Ukureinsamen Generalstab zus-UUMLk-äkbküen- Der aemyinfame Genercxlstab werde! d'xe axöMn Dienste leisten. Painlevé spruch ÜbLf sßine Rebe nach London, erklärt?, dcxß er sich dort mit der Vervflsuung dss WWS be- schä'tkg't bxbe, und fuhr fort: „In Ikalicn babsn wir eine peinliche LMS vorae'sxmßcn, dk,- skck: von Si'unde zu Skunke änkerxe', und die Hixfx beschlofsyn, Welche: wir unkerxm VerkündeWn, unserer itallsnisckpen ScPeßter in der sckzwierigen LIZZ, in der fis KG befindet, bxinaen müxyn. Die Re kerung wird Vor ksinx-r Vsranjworjuna zurück- sch-ecken, um d-r Lage _mit (111-311 möxxlichcn Kräften die Stirn zu bieten. Wenn ankreich nicbt zög-rt, feine Plet ganz zu erfÜUen, sr) Jvexden Die Vkrbün'ßet-n nicht zögern, ibra PfliTI-t zU tun, Die där Muh!, dis Frankreich getan hat.“ Painlevé !cvkoß, ködern er die Kammxr auffordette, ohne jedes Kameradschafthefübl und in polls]? Frrkbyi! ihr Urteil abzugeben, ob die Reai-rurxg die nötige Aufmixät babs, Frankreich auf der ge'münsamxn BkMth-g Zu Vertretkn. - Der Abg. Tergnier fraßte, wvzu die' E*vbkit der Front bestkbc, wénn bei den Verbündeten die alten Jahgänge nickt aufgerufkn worden seien, wäbrknd die alten französischen Jabrgänae nicht ent- chen werden könnten. -- Pain [ eyes antwoxtete, mcm könne 1th nicht dararz denken, Soldaten von der Front zu nehmen, aber die Maßreael sci n(ckot endaültig. Man v-rfolae mit Vesna auf den Mannschafts- ersaß die Politik, die allen Verbündeten gemeinsam fei.
Hierauf nahm die Kammer mit 250 Stimmen egen 192 die Tagesordnung Gardet an, die von der Regie ng ange- nommen worden war.
„ Der Abg. Accambray wünschte sodann, den Kriegsminlsxer uber die SÖmäbung-n, die gegen ihn yokgxbracbt worden seien, zu bk.- frngen. - Pai" levé. erklätte, da die genaue Untetfuchung Accambray von Men Beschuldigungen gereinig habe. » Accamb'av antwortete, das; Er ki“. Bestrafung der Schusdigsn erwarte. Die Kammer ist sehr ?rrkat. Me R9chte wlx'ft chambrav vor, daß er in der waesenbcit von Ybarnk,4araos rede», der doch der Ankläger Accambrays gewesen sei. Endäcko unter g-oßem Lärmen vcxrscbiebt Accambxay seine InterpeUatkon bis nach Baendtgunq der Unterxucbung,
„ Auf der TageSordnung standen darauf Interpellgtiopen nber mnere Politik und über verschi2dene schwebende ger1chtl1che Vfoabren. Der Ministerpräsident Painleoé verlangte, das; die Fejtlegung deS Zeitpunktes dieser Interpellationen [ns nach der Beratung der Verbündeten verschoben werden 7002. Immitxzn des" Lärms verlangten vexschiedene Abgeordnete eme sofortige Ekortxrung. Painlevé bestand auf der Verschiebung der Inter- Panttonen auf den 30. November und stellte, die Vertrauen?- fraqe. Die Vertaguna der Interpellattonen wurde mrt 277,S11mmen aegen 186 abgelehnt. Die Mitglieder der Regterung verließen inmitten großer Bewegung den Saal.
Rußland.
_ Ueber die Vorgänge in St. Petersbura vexlautet lmmer noch nichts “ uverlässiges. Die telegraphische Verbindung m_tt'der russischen auptstadt ist seit gestern nachmittgg wiedxr WWA unterbrochen. Aus den verschiedenen Bemchten m
sÖWÄÜsTkwn Zektungen läßt sich nicht erkennen, wer Sieaer in-
dem Kampf um die Herrschaft geblieben ist. Nach einer Queüe W?) ,die Bolschewiki von Kerenski geschlagen, dem es geluygen sel- steh mit Kornilow *und Kaledin zu vereinigen. Im Wtder- spruch hierzu erfährt „Stockholms Tidningen“, Zerepskr babe MMU“! das Spiel verloren, weil er sich bet senzem Vor- UWsÜ)? gegen St. Petersburg auf VerhandYungxn emgelaffen HNW Ex: stehe noch in “Gatschina, während slch dte Bolschewiki zur Verte1diam1g St. Pstersburgs rüsteten.
_ Da? „Reutersche Büro“ verbreitet folgénden Bericht Wer dre angebliche Niederlage Kerenskiß, wre er in emem drahtlosen Telegramm gemeldet wurde:
Gkskkrn bat die reVolmionäre Axntee nach einem etbitterten “TMM bei Zatskoje Sselo die gegenrevolulionärcn Truppen unter Kerenski nnd Korailow vollständig besiegt. .
'Im Namen der revolutkonären Re keruna befehle tcH, allen F&den der revolutionären Demokratie kdersiand zu bketcn und ZUK fur die Verhaftung Kerendkis notwendigen Maßregeln zu treffen. ["ck verbiete ich ähnliche abenteuerliche Untexnebmungen, die daß Geli"(xen der Revolution und den Triumph der Levolutlonären Armee in Gefahr bringen. (gez.) Murawiew,
Obarbef-blsbaber der gegen Koxnilow kämpfenden Truppen.
A Die Nacht vom 12. November wird in der Gefchichte foktkébLU- EU,? Kerenokis Versueh, aeger-revolutionäreTrvpven “kg?“ die HWP" „LLM vonücken zu lassen, ist eine entschxidende Anth gegeben. ' arersU Wbt sich zmück und wir ergxeifen die Offen )e- Di- SOT- Latm, Matrosen und 2125er“: von St. Petersburg wi en, daß fit mit „M Waffen in der Hand ihren Willen und der Demo eat" mu Siege “heli?" Uüksen, und ße werden das tun. Die Bourgeoiße hat ae-
tracbket, die Armee von der Revolution zu scheiden. Kerenski bat verfycbt, sie durch die Macht des Kofakentums zu Vernichten. B-ide Verwkbe fiUd miez-„lückt. Athener und Bauern! Der r-ße Gekanke der Ob??- bevrscbafx der Demokratie hat (2112 Ränge n der Armee ymeimgt und ibxen Willen gesxäblt. Das ganze Land wird sebey, VIS Di? .Pe'crschMt des Sowjet nicbt nnr Voxübergkbemer Nakux L;?- WWW! (ine unabänderüche Tajsacbe, und daß sTe die Uebx1mckcht dsr Arbeiter, Soldaten und Bauen“. bedeutet. Kesenßki Wiwerstünd [EMW, heißt den Grundbesäyem, Bowrgeois und Korvilow Widerßand ZKM?"- Kcrensk! bekämWen bedeUtet auch die Befsstiguna ch Rechts ds Volkeés auf Frisden, Freiheit, Land, Brot und Macht. Die TLUÖPÜU' abtxxlung aus PuTkowa bat durcb einen tapferen SMM. die SVÖ? der Remxlnncn ler Arkeiter und Bauexn gestärkt. Es darf keiue Rückkehr zur VergcmgenbeIt mebr geb-n. Wir müßen noch kämpfen und 17119 auf- opfern, urn die Hinderniss: aus dem Weg zu räumen, abrr der Weg ist j-xzt frei und dsr Sika Lebst. Das kevoluxipnäre Rußkand ur-d 1:12 Soszw haben ekn Reckdt darauf, auf Ehre Puxkowa-theiL-an- die unter dem BefeD-l Hes Obkrstén WaLd-Zn skand, stolz zu Mu. Laßt uns alle int dsr GefaUencn gkdenkxn nnd die Kämp_sex:de;1 Vex- h-rxli-ben! Lang lebe das keVolqunäre, demokrakische Und Loziairsttsäz': RUJlanD! , Jm NMUN: der VolkskomMiffare: (gez.) Troßki.
Wie „Reutsr“ weiter meldet, sei an maßnebender Steüe ein vom 13. d. M. datiertes Telegramm auI Stockholm ein- getroffen. dsmzufolge das finnische Telegrammbüro mil- tcilt, daß Kerenski jeßt in St. Petexßburg sei und so gut mke die ganze Stadt beseßt babe, Moskau sei daS Hauptquar- tier der Vorläufian Regierung. Die Leuinisten bxhaupteten nur noch einen kleimrn Teil St. Petersburgs. Sonst sei ganz Rußland in den Händen der Vorläufigen Regierung. Die Kosaken bäxten die Rote Garde aufgerieben.
„_ AUS dem österreichiseß-nngarkschen Kriegsvreffequartter wird folgender Aufruf mikgLWilk:
52111 (1118 im N.]Men Mx 11:7mtxgen Liqukdierung der KMK, des er- fol-grcicho-n Kampßxx 28127! W Lw.:xcbie, dks Zu1ammen1ch111ffys Mett demokcatkscbxn Zkrö-„fXä «29821 "I.“. Anwax'vscn der Gefaßr yon "(blk und der" (Erbalkunn dsr Nabe m-d d-xr Einigkeit an der From: Umcxsjützt das AiMememe 'ernkskwmééce in dsr Bildung eme! rinßßkßlicben Rexxierung, in dcr Zusämwcnésßxxrg von Ankinational-SoinListen 1315 einFckoiissZlicb der Bolschewik'xs, abcr auf der Grundla.e 17-21“ unverzug- Licben Einberufung dor V-téaffunggebenden Versammlxwg, 1195 so- foxkaén Vorschlaxézs eines aUgemeirax-n Friedens und der Usbergabe des Byoens (".' die Bodcnkomktess!
RusMcHes Hauptq-xartier, am 14. Nowember.
Dcr Vorstßende des Allgemeinen Armee-Koniilees. P : rekt e sto , Hauptquartier.
Italien.
Die „Agenzia Stefani“ vexöffentlicht die Mitteiluxjg, daß die vier ehemaligen Ministerprästdenten, Abgeordneten thlittt, Luzzatti, Salandra und Basell'i unter dem Vors1ß „des Kammerpräsidenten Marcora und m Gegenwaxt' des je§1gen Ministerpräsidenten Orlando zusammengetreten smd mzd, ein; Tagesordnung abgefaßt haben, die betont„ daß dxe Exntgkett ?er Nation nötig ist, um dem Feinde Wtdersmnd [elften zu
önnen. „
_ In der Kammer hielt Ministerpräsrdent Orlando eine Rede, in der er laut Bericht des „Wolffschen Telegraphen- büros“ unter anderem sagte: _
.Die militärixchen Ereignisse der lcßten drei Wochen haben 721: Italien eine L ge geschaffen, deten außeroWentxicbx-x Ernst nicht be- schönißt wexden kann. Urmlücklich Ereigrxiffc: witkten zusammen, um die NotMndiakcit zum Rückzug italienixcher Strexthäste zu be- stimmen, damit die Hauptwacht der Armee . gereU-Zt werd-n, komme. Aus strategischen Gründen mußten dke ös1lichen Einfaüswre Italiens dem Eindringen des Feixdes ßeöffnet Werden und der innd lagert in Städten, die Vslxwerke der italienischen Treue waren. Die italienische Armee erlitt einen Sch1cksalsschlag, dem sick) se'lbst die kriegsqewobntesten und rubmvollsten Heere nicbt entzleoen können. Die Regierung ist sich des Ernnes der Stunde von bewußt und wünscht exne gründliche und schnelle Besprechuug der Lage. Aber jest muß gehandélt tmd nicht geredet Werden.“ Orlando betonte däm! dk: Einigkeit zwischen Italien und seinen Vkrbündetcn Fran?- rekcb und Engxand, die sofoxt Hüfstruan entsandt hätten, und er- wähnte dir: Exgebnkffe der Beratung in RavaÜo, b=Zreffend Einskßung eixn-s polétischen Rats dcr Verbündeten und eines staubigen beratmden militärischen A1§5schuffes aus hervotraaknden “Généraleu. Yuki) Amerika werde in diesen Räten vertretkn sein. Die Regierung fublte außerdem, daß es ihre Pflicht wäre, séäudig mit der Armee und dem Oberkommando in Berührung xu bleibsn. Ste behält fich vor, schnell Mittel anzuwsnden, die dteje Beziehungen beff-zr rcgsln und organi- ficren können.
Dänemark.
In der gestrigen Sitzung des Folkethings wurde von dem Justizminister ein Geseßentwurf eingebracht, wofnaci) nicht naturalisiertc NuSländer zukünftig außgewtxsen werden können, auch wenn sie sick) zwei Jahre lang m Dane- mark aufgehalten haben.
Amerika.
Die Verhandlungen mit den neuiralen StaateZ Nord- europas und Japan über die Bereitstellung von Schszs- raum find, wie Reuter meldet, zum Abschluß ngtehen. Die Vereinigten Staaten haben es übernommen, mehrere hunderttausend Tonnen Schiffraum zur Beförderung von Truppen und Vorräten für die Verbündeten zu liefern. Die Neutralen versprachen den Ver- einigten Staaten und ihren Verbündeten, Schiffe geqe'n LebenSmittel zu überlassen, die die Vereinigten Sjaaten a1_1em [ieéern können, Die Mengen der zu liefernden Nahrungßmtttel so en später festgesteüt werden. Aber die Neutralen «Welten die Versicherung, daß ihnen genügende Mengen gegeben würden, um alle notwendigen Bedürfniffe zu befriedigßn. “Japan sagte zu, eine große Menge Schiffsraum gegen yte'Ltcferung von Stahl ohne weiteres zu verkaufen. Der emztge noch uner- ledigte Punkt ist der Preis, den Japan zu erhalten hat.
- Die argentinische Reaierung bat nach einer Mel- dung der „Agence Havas“ einen Tojpedobootzerstöxer abgejch1cht, um den Grafen Lnxburg von ._der Insel Martm (Harem ab- zuholen, damit er Anstalten treffen könne, ftcZ an Bord des Dampfers „HoÜandia“ nach Anxsterdam zu egkben. Graf Luxburg wird bis zu seiner Abretse überwacht werden.
Australien. In einer Rede in Bendigo führte vorgestern der Premier-
minister Hughes laut Bericht des „Wolffschen Telegraphen- büros“ aus, daß diePolitik der australischen Regierung sich
n er?:"rkun en . _ ?Dirdéwirß duriZb Ausbebunc: aufng-racht. T*:e “1111-2511an ",k?!" sch mtr anf Ledige szÉ-kn 20 und 44 Jab'xpn uxd 7.13Zn:.e-r,§31e er.o;;rxos, Witwer oder g:!ckoikden find, exsjrccken.' _ , , mabmen bei Gewanisenken zugelaff-en, d:e ]sdccb n!!! w; »? karnpkknken Truppen gektsn. , ., ! _ Richtsr, (Héiftxichk, A-vaksTZUte 'm notwenhizkn ygt-onxlsn «“.:WYeslJ-xn und dkijniaen, denn Einveßéuug tür iHre 21119229!th LMT “*g*-«1.115: Härte bedeuten würde.
* a:; teiwilli knsyst'em wird fortbxstckxek. I)er TZZZx-ÉTÜLZL-“mrf D F gde: dmäy das Fretwillkgmiystyux 745531 gsxeät
Frrnex "12:1 ;) .,.-4“.
WUt-sre “Äukxmbmen fänd z»1;ä*§7:-;x füx
DIe Regierung ist überzeugt, daß di-Jskr Man 91112 gr:-
nügeUde Anzahl von Rekruwn auf zwei Jahre bez'chaffxxn wixd.
lebte cm einzéln-sn FrontsteUen das Xeuer auf.
Höhensteüungen dar Italiener erstürmt. _ * dem Monte Ziffer sowie die Orte Prxmolano “und F-slxre wurden genommen.
wachsenden Forderungen nach' Mannschaften füx die Front gegenübersehe. Das reiwilligensystem rercheofür die Gegenwart nicbt aus. ür seine nationale Sicherbert müffe Australien seine Diviswnen iu kamthiger Stärke aufm!"- erhalten. Die Wähler Australiens wür um ihre Zustimmung
zu folgenden Vorschlägen erjucht werden;
Kriegsnachrirlßten.
Berlin, 14. Nowembcr. Abends. (W. T. B.) Im Westen und Osten keine größexren Kgmpfhandlungen. In Italien erfolgreiche Kämpfe 1m (Hebrrge.
In Flandern steigerte fich vom Abénd 1322-13 Novcsmbxr
ab die femdliche Artillerietätigkeit Von der Küstk bis Blmxfaaxvee zu beträchtlicher Stärke. die Steljungen nördlich Zerstörungsfeuer. , „ „ „ ?tarker Patroukllcnvorstoß abgeschlagen und tm NaMWZZ Were Linie vorverlegt.
Bksonders die Stadt Dixmxxiidsnyny davon lagen unjer starken) femdlxckzen Nördlich Paßschendaßle wnrde ew 4*11-.;chx)-_-r
Seit 7 Uhr hat am 14. November vom HouMc-Mster
Walde bis südlich Vassthendaele Trommcifzeucr eimxesexxzx.
Feindliche Lager und Bahnanlagen ianem und Fourneö
wurden erfolgreich mit Bomben belegt.
In (GLNLUD St. Quentin und nordöstlich Swissons
Wkstlick) der Maas griff am Nachmittaa lebHafw fémv-
liche ArÜÜLÜOTÜÜleü auch auf da;: östxiche MaWnyT HTH 'in Gkgénd BMUMLUT über und htelt 1312- zum (ÖZU'iO-MTY der Dunkelheit nn.
Regen weiTech starke
(. ' d bi Sck e [Md In Italien fin e )ne Das Paüzermkrk auf
...-__..."
Großes Hauptquartier, 15. November. (W. T.V.)
Westlicher Kriegsschauplay. Bei Dunst und Nebel blieb die Artillerietät'xgkeit im all-
gemeixxen mäßig; siesteigerte sich'beiDixtxxude undin einzelnen Abschnitten des flandrischen Kampfseldes am Abend zu größerer Stärke.
In erfolgreichen Erkundungsgefechten blieben kacmgene
und Maschinengemehre in unserer Hand.
Oestlicher Kriegßschauplaß. Keine größeren Kampfhandlungen.
Mazedonische Front. In Albanien räumten die Franzosen HöhMsteUUUg-m
westlich vom Ohrida-See.
Italienische Front. Unsere im Gebirge von Fonzas o und Feltre sühwärts vorigedrungen Abteilungen stehen in Gefeckztsberülyung mu dem e nde. F An der unteren Piave nichts Neues. Der Erste Generalquartiermeister. Ludendorff.
Oesterreichischsungarischer Bericht, [Wien, 14. November. (W. T. B.) Amtlich wkrd ge- me det :
Unsere Truppen find gestern in Feltre eingerückt.
Bkiderseits des Suganertales hat pie Armee dss Feld- zeugmeisters Grafen Scheuchenstuel die m den lefxzqun Tagen errungenen Erfolge mächtig MSgebaut. Ihre DMPZnn er- reichten Primolano und erftürmten, nachdem 717,2 vor- gestern den Monte Longara genommen _ hatten, 1191 hohem Schnee mehrere Verteidigungsanlagen östlich, von Anago und das Panzerwerk auf dem Monte Ltsser. “„ „
Die gegen Italien kämpfenden verbündetxn _Ctreijkrafie stehen somit von der Adria bis zum Pasubto uberaU auf feindlichcm Boden. „_, '
Nm Ledrosee warfen unsere Stoßtrnvpen _den JLMÖ aus zwei Stüxzpunkten, wobei Gefangene und Maschmengewchre m unserer Hand blieben.
Im Osten und auf dem Balkan nichts von „Belang.
Der Chef des Generalsxabes.
Wien, 14. November. (W.T.B.1 Aus dem Kriegs-
preffe'quartier wird am 14. November Abends mitaetrilt: In
Italien keine wesentliche Aenderung der Kampftage. Im Osten nichts Neues. '
Bulgarischer Bericht.
Sofia, 14. November. (W. T. B.) Heeresbericht vom
13. November.
Mazedoniscbe Front: Wes1lich des Ohridaseeö und im Cernaboaen lebhaftes Artiüeriefeuer mit Unterbrecbuna. In der Gegknd der Moglena wuxden feindliche Exkundmags- abteilungen vexjagt.
Dobrudschafront: Auf der ganzen Front schwache Artillerietätigkeit, die in der Nähe deS Dorfes Pri-Zlava etwas länger andauerte.
Sofia, 14. November. (W. T. B.) _ Amtlicher Bericht. Maz'edonische Front. An der gemmten Front schwaches StörungSfeuer. Jm obexen Teile des Skumbitales .Pr- streuie eine österreichisch-ungarische ErkundungSabteilung eine
feindliche Großpatr'ouille. Dobrudsch ccfr ont: Nichts von Bedeutung.
Türkischer Bericht.
Konstantinopel, 14.November. (W.T.B.) Amtlicher
Tagesbericht. Sinaifront: Artillerie- und Infanteriekämpfe nehmen
ihren Fortgang. An den übrigen Fronten keine Ere-kgniffe von V-
deutung.
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