1917 / 276 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 20 Nov 1917 18:00:01 GMT) scan diff

Bekanntmachung, betreffend Liquidation französischer Unternehmungen.

Auf Grund der Vcrordnumg, betreffend Liqnidqtion fravzöstschex Untermbmnnacn, vom 149115173 1917 (Netchs- Geseßbl. S- 227) babe ick) die Liquidation für folgende Unternehmungen usw. an ge ordnet:

47) J. S!1v-1n in Hon bur; (53 quidäwx: keeikigier Bücherrevisor P. Woldemar Mdljer, Oambmg),

48) Cb. Vaiwn & Cie. 111 Hamburg, Lffcve Handellaeskn- schaft, Zwetgviekcrlaffnng der ajeichlaute-den Firma in PMW thuédatJr: beeidigtkr Bücherrevisor P. Wo1demar Möller,

am Uk“ ,

49) P- A. Rev & Söbne in Hamburg, Offene Handclßaesen- Wuff, und das inländische Vermögen ibres Stamwbauses .A. FO Z!- I)ils in La Rochelle (Liquidator: Kaufmann Job!. Ham tuch,

am uro ,

50) O. Petit & Boifferie in Hamburg, Offene Hsnkelsßksksl“ schaft, und das inländische Vermöxen der Gkse'Uschast Geox !! PCM und André Boxßsrie (Léqukkatoc: ?:cufmann E. von S iUcr in Hamburg).

51) Louis Dreyfus & (CLI. in Hamburg, Offene Handelöaeseü- Wust, ZWeignkkderlaffUk-g der aleicblautende'n Firma in P.:ris (Ltqui- dator Recht|anwa1t Dr. H. Poelchau in Hamburg),

52) Hecht & Cy. G. m. b. H. in Hamburg und die inlandkscben Vermögensrvette dsr Firmen Hecht fxéres & Sie. in Parks, 1Alcon & Cix. in Paus uud Hecht, Levis & Kaba in London und Libexpsol (Ltquikator: bekidigtet Bücbcrxevisor Amandus Lange in ÖKMHUW),

53) Société (165 ZZSUKSZ UQÜUWSZ Henry Lesage, Zwetß- niederlaffunxx Hamburg der glekckojautenden Firma in Paris (L*qui- dator: de-id Fer Vüayerrevisor Axtbur Hamel in Hamburs),

54) J- orabans in Hamburß, Zweigniedetlasuna Yer Firxna J- Borgbans & Eke. Zn Parks (quuikawr: bseidkgter Bncherrevijor Arthur Hamel in Hamburzx), ,

55) das Hauptgrundstuck des Alfred Georges Louis Mtcbel Jean Derov in Paris, belrgen in Hamburg, ngesma 22, eingetragen im Grundbuch vou Hambur (Eppendorf Band 29 Bxatt Nt.1450 (Ltquikator: HauSmakler arl G. A. €chumacher in Hamburg).

Berlin, den 16. November 1917.

Der Reichskanzler (Reickzswirlschastsamt). Im Auftrage: von Ionqm'eres.

Bekanntmachung, betreffend Liquidation britischer Unternehmungen.

Au!) Grund der Verordnung, betreffend Liquidation britischer Unteme mungen, vom 31. Jul: 1916 (Reichs-(Hesosbl, S. 871) babe tcb die Liquidation folgender Unternehmungen usw. angeordnet:

237) Der britischen Firma White, Child &. Beney, Sirocco- Werk, Oberlickytenau in Oberltcbtenau bei Chemnitz.

238) Drr dem britischen Staatkangebötlgen W. A. Bench in London Zebörigen, im (Grundbuch für Oberlicbtenau verzeichneten Erundstü e.

(Liquidatoren: Fabrikbefißer Franz Klinguer in Oberlicbtenau &?ezkrbtzébtmniy] und Justizrat Dr. Arthur Seyfert in eum .

Berlin, den 14. November 1917.

Der Rei Hkanzler (Reich§wirtschaft§amt). Im 5 uflrage: von Jonquiéres.

Bekannjmachung, beireffend Liquidation britischer Unternehmungen.

239) Auf Grund der Verordnung betreffend Liquidation britischer Unternehmungen, vom 31. Iulé 1,916 (Reichs-Gese bl. S. 871) habe ich die Liquidation des inländischen er- ens des Engländers Thomas Willis, Hamburg, zurzeit in Rußleben, insbesondere seiner Beteiligung an der Kommandit- gesellschaft WiUis & Co. in Hamburg angeordnet (Liqui- dator: Kaufmann F. A. Helm in Hamburg, Raboism 5/13).

Berlin, den 15. November 1917.

Der Reichkanzler (ReichswirtschaftSamt). Im Auftrage: von JonquiSres.

Bekanntmachung, betreffend Liquidation britischer Unternehmungen.

240) Auf Grund der Verordnung, betreffend Liquidation britischer Unterne mungen, vom 31. Juli1916 (ReichwGesT/Fbl. S. 871) habe 1 _ die Liquidation des inländ1schen er- mögens der International Plasmon Limited, London, an- Zeoxdnet (Liquidator: Syndikus Dr. Koch in Neubranden-

urg .

Berlin, den 15. November 1917.

Der Reichskanzler (Reichswirtscbaftsamt). Im Auftrage: von Jonquiéres.

Bekanntmachung, betreffend Liquidation britischer Unternehmungen.

241) Auf Grund der Verordnung, betreffend Liquidation britischer Unternehmungen, vom 31. Juli1916 (NeichS-Geseßbl. S. 871) habe ick) die Liquidation der britischenBeleiligungen des A. G. Holzapfel, des Max: lchlfzapfc'l und des Ernst Maempel an der Norddeutscben Far en abrik, Holzapfel G. m. b. H., Hamburg, jth Farbenfabrik Joost G. m. b. H. in Hamburg, anneordnet (Liquidator: Kaufmann W. Janke in

amburg, Speersort 17).

Berlin. den 14. November 1917.

DLT? Reichskanzler (NeickzswirtschaftIamt). Im Auftrage: von IonquiSres.

Bekanntmachung, betreffend Liquidation britischer Unternehmungen.

242) Auf Grund der Verordnung, betreffend Liquidation britischer Unternehmungen, vom 31. Juli 1916 (NeichS-Gesetzbl. S. 871) habe ich die Liquidation des inländischen Ver- mögens der englischen Staatsangehörigen Kaufmann August Ries und seiner Ehefrau, Alice geb. Hirschhorn, angeordnet (Liquidator: Agent Ludwig Messer in Stuttgart, Lehen- straße 48).

Berlin, den 15. November 1917.

Der Reichskanzler (Neichöwirtsckzaftsamt). Im Auftrage: von Jonquiéres.

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Bekanntmachung.

Die “? wanggyerwaltung des inländischen Vermögens und der Wasenvorräie der Firma Goodchtld & Co. zu London

ist aufgehoben. Hamburg, den 13. November 1917.

Der Präses der Deputation für Handel, Schiffahrt und Gewerbe. G ar r el S.

Bekanntmachung.

Auf Grund der Verordnung, betreffend, die zwangszveise Verwaltung und die Liquidation des inländischen Vermogens landesflüchtiaer Personen, vom 12. Juli 1917 (RGW. S. 603) ist für die folgende Unternehmung die ZwangSverwaltung an-

geordnet worden. 617. Liste.

Gesamtbermögen: Das im Inlanbe befindlickZe Vermög-n des durch B1schl11ß vom 14. *Im! 1916 ausgebnrqerten Landes- flücbtigen Karl Krafft, gebeten 26. Juni 1883 zu Hayingen (Zwangsvsrwalter: Bürgermeister Burgen in Payivgen).

Straßburg, den 15. November 1917.

Ministerium für Elsaß-Lothringen. Abteilung des Innern. I. A.: Dittmar.

Bekanntmachung.

Auf Grund der Verordnungen, betreffend die zwangs- weise Verwaltung französischer Unternehmungen, vom 26. November 1914 (RGW. S. 487) und vom 10.Februar 1916 (REVL. S. 89) ist für die folgenden Unternehmungen die Zwangsverwaltung angeordnet worden.

618 Liste.

Nachlaßmassen und Vermächtnisse: 1) Di: Nachlaßmaffe der am 20.391111: 1917 zu Habßbcém versjotbeuen Rentnerin Rosa Münch, 2) das Vorausxmmächtnis der franzö schen Staat“ augebörfgen Marke Joachim in Belfoxt am Na laß der unter 1 Genannten (Zwangsverwalter: Notar Justizrat Bom in Hünlngen).

Straßburg, den 16. November 1917.

Ministerium für Elsaß-Lotbringen. Abteilung des Innern. J. A.: Dittmar.

Bekanntmachung.

Auf Grund der §§1 und 2 der BekanntmaÖuna des Bundes- rats vom 25. September 1915 ist dem Handelsmatm Karl Heinrich Zebmisch, hier, der Handel mit Ge euständen des täg- lichen Bedarfs wegen Unzuverläsfigkeit is auf weiteres unter- sagt worden.

Zwickau, am 12. November 1917.

Der Rat der Stadt Zwickau. Münch, Bürgermeister.

BekanntmaÖuna.

Mein Besabluß vom 13. Dezember 1915 - abaedruckt in Nr. 296 der ,Weint. Zyituna' vom 18. Dezember 1915 und in Nr. 298 des .Reiasanzeigers' vom 18. Dezkmber 1915 - wird dahin erweitert, daß der Fkrma M. Goldschmidt in Vacha, Inhaber: Handelsmann Moses Goldschmidt bas-lbft, gxboren am 16. Nobemder 1856 in Wehrda, Kreis Hünfeld, und Kaufmann Hermann Goldschmxdt daselbsé, gebmen am 24. Juni 1886 in Wehrda, Kreis Hünfeld, akmäß § 1 der Bekanntmachun§ des Reich!- kamsers vom 23. September 1915 (RGW, S. 60 ) und der Ministerialnewrdnung Vom 16. Oktober 1915 (Reg.-Bl. S. 254) du Fortbetrieb *bres Handelsgewerbeo insoweit unterlsagt z:“;vird, als es sick) um den Umsaß von Häuten, und Xe len aller Arten andclt, die dnrch Bekanntmachung des Militär- befeblsbabers bes lagnabmt find.

Dermdach, den 15. November 1917.

Der Großherzogs. S. Bezirksbirekwr. Baron von Groß.

U Bekanntmachung.

Der am 18. ebruar 1870 in Bal -, Kreis Kehdingen, Re „Bez- Stade, eborenen b-frau Adelbejd' nna Jeske, verw. rufe, geb. S marie, je t wohnhaft in Lübeck ist auf Gxund der Bundes- rativen): nung zur ernbaxtun unzuverläskfiaer ersonen vom Handel vom 23. September 1915 der Handel mit Le ensmitteln aller Art untersagt worden.

Lübeck, den 16. November 1917.

Da! Polizelamt. J. A. : l b r e n s.

Die von heute ab zur Auggabe gelangenden Nummern 204 und 205 des Reichs-Geseßblatts enthalten

Nummer 204 unter

Nr. 6137 eine Verordnung zur Abänderung der Ver- ordnung über Fuckerbaltige Futtermittel vom 5. Oktober 1916 (Reicbs-Gesevb .'S. 1114), vom 15. November 1917, unter

Nr. 6138 exne Bekanntmachung, betreffend Ergänzung der Ausführungsbesttmmungen vom 24. Oktober 1917 zu der Ver- ordnung über Zigarettentabak, vom 15. November 1917, unter

Nr. 6139 xme Bekanntmachung, betreffend die Verlänge- runn der Priorttätsfristen in Dänemark, vom 15. November 1917, und unter

Nr. 6140 eine Bekanntmachung, betreffend wirlschaftlicbe Vergellungsmaßnahmen gegen die Vereinigten Staaten von Amerika, vom 10. November 1917,

Nummer 205 unter

Nr. 6141 eine Bekgnntmachung über die Kraftloserklärung von Aktien bei der quuidaiion feindlichen Vermögens, vom 15. November 1917.

Berlin 77. 9, den 17. November 1917.

Kaiserliches PostzeitungSamt. Krüer.

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Die von heute ab zur AuSgabe' gelangende Nummer 206 des YeickZTZGesießbÖattsd enthält blnteé

- r. ene eror nun 11 er a eeer a mittel v 16. November 1917, und unter g ff s B , om

Nr. 6143 eine Bekanntmachung über die Unfalloersicherung der Betriebsbeamten, vom 15. November 1917.

Berlin W. 9, den 19. November 1917. Kaiserliches PostzeituugSamt. Krüer.

Königreich Preußen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst gekubt.

den bisherigen vortragenden Rat bei der Oberrechnmßs-

kammer, Geheimen Oberregierungßrat Hoeppener zum Ti- reklor bei der Oberrechnungskammer zu ernennen.

Ministerium der geistlichen und Unterrichts- angelegenheiten.

Der Asfistent am Hygienischen Institut der Friedrich- WilhelmI-Universität in Berlin, Privatdozent Dr. Korff- Petersen ist zum Abteilungsvorsteher an demselben Insxjjut ernannt worden.

Evangelischer Oberkirchenrat.

Dem in die erste Pfarrsixüe zu_Bunzlau berufenen Super; intendenten Dahlmann, blShek 1„n Hoyerswerda, ist Wg Ephorcxlamt der Diözese Bunzlau [ ubertragen worden.

Nusführung2anweisung zu der Bekanntmachung über Herstellung von fett; armem Hartkäse vom 30. März 1917 (RGW. S. 297), Die" in § 1 der Bekannimachuna den LaydeSzentralbsbördsn übertragene Befugnis wird den Oberprästdenten übertragen mit der Maßgabe, daß eine Weiterübertxagung der Befucmis auf die Regierungspräsidenten mit Genehmtgtxpg d_es Prcußiscyen

Staatskommiffars für Volksernährung zuläsxtg ijt.

Berlin, den 19. November 1917.

Der Preußische Staatskommiffar für VolkSernäbrung. I. V.: Peters.

' (Fortseßung des Amtlichen in der Ersten Beilage.)

Yiehtamtliches.

Deutsches Reich. Preußen. Berlin, 20. November 1917.

Der Ausschuß des BundeSrats für Handel und Verkehr hielt heute eine Sißung.

Das Königliche Staatsministerium trat heute zu einer Sißung zusammen.

Der Funksprucb Eiffelturm vom 10. November behauptet nach einer Mitteilung des „Wolffschen Telegraphenbüros“ er- neut, Deutschland abe 1914 dasVölkerrecht gebrochen, indem es schon vor er Kriegßerkiäruna Bomben auf französ- sches Gebiet abwerfen ließ. Diese Behauptung ist falsch. Das erste deutsche Flu zeug hat am 3. August 1914, 6 Uhr Nachmittags, unmittel ar nach Eintritt des Kriegözustandes, die Grenze überflogen und Bomben auf LunéviUer Kasernen abgeworfen. Dagegen hatten französische Flieger seit dem 31. Juli deutsches Land überflogen und so das Völkerrecht schwer verlevt.

Die Kommission zur Nachprüfung der Kriegs" lieferungsverträge ' feste am 17. d. M. ihre Ve- ratungen unter dem Vorfis des Ministerialdirektors im Reichs- amt des Innern Dr. Lewald weiter fort. Wie „Wolffs Telegraphenbüro“ mitteilt, kamen die über leichte Streitkräfte für Minen- und Vorpostendienst, Torpedo: und U-Boote sowie Torpedoarmierung der Schiffe und Boote abgeschlossenen Ver- träge zur Besprechung. Damit haben die aUgemeinen Mit- 1eilungen der Heeres- und der Marineverwaltung über die Art des Abschlusses der Verträge an den einzelnen in Frage kom- menden Gebieten ihr Ende errei t. Die Kommission wird ihre Beratungen weiter fortseven, nachdem die Einsicht einer Reihe

'von Verträgen durch einzelne Mitglieder der Kommission er-

folgt" ist.

Nach einer im ReichMersicherungSamt gefertigten Zusammensteüung find von den 31 LandeSversicherungs- anstalten und den 10 vorhandenen Sonderanstalten bis ein; schließlich 30 September1917 2 657 262 Invalidenrenten, 326 70:1 Kran enrenten, 709 720 AlterIrenten, Witwerrenten, 3151 Witwenkrankenrenten, 364 356 Waisen- renten (Rente an Waisenstamm), 170 Zusa renten bewil_ltgt worden. Davon sind in dem le ten alendervierteljabre 27 325 Jnvalidenrenten, 19 708 Kran enrenten, 13123 Alters- renten, 4384 Witwen- und Witwerrenten, 257 Witwen- krankenrenten, 23 522 Waisenrenten, 15 Zusaßrenten„ fest- eseßt worden. Infolge Todes oder aus anderen Grunden md bereits 1650 292 Jnvalidenrenten, 252 018 Krankenrenten, 499 236 AlterSrenten, 7151 Witwen- und Witwerrenten- 1221 Witwenkrankenrenten, 25 090 Waisenrenten, 49 ZUsUH“ renten weggefaüen, so daß am 1. Oktober 1917 noch 1 006970 Juvalidenrenten, 74 687 Krankenrenten, 210484 Alters- renten, 51 152 Witwen- und Witwerrcnten, 1930 Witwen- krankenrenten, 339 266 Waisenrenten, 121 usaHrenten liefen. Danach hat sick) im leßten Vierteljahr der Bestand an Altersrenten um 7069, an Krankenrenten um 2423, an Witwen- und Witwerrenten um 3609, an Witwenkranken- renten um 108, an Waisenrenten um 20 859, an Zusabrenken um 17 erhöht und der Bestand an Invalidenrenten um 5213 vermindert. Bis einsck ließlich 30. September 1917 ist Witwen- geld in 118 988 ä en (davon entfallen 7986 auf das lebts Vierteljahr) und aisenaussteuer in 7747 Fällen (davon entfallen 908 auf das [este Vierteljahr) bewiÜigt morden.

Großbritannien und Irland. Der britische Oberbefehlshaber in Mesopotamien, General- leutnant Maude ist vorgestern gestorben. , ““ Pressemeldungen zufolge sind umfangreiche Ein- ztehunqenbngeordnet worden. Die Maßreael erstreckt st?!) auch auf 181äbrige und auf alte Leute bis 11 50 Jahren. De

neuen Mannschaften werden im wesentli en den Ausfuhr- *

58 303 Witwen- und '

. ,„xien,entno,g1men, die bisher zux Aufrechterhaltun der IRMUÜWM Stellung Englands mogllchst geschont erden.

Jm Unterhaus e erklärte der Staatssekretär des Aus- - ' en Amts Balfour, wie das „Reutersche Büro“ [ warllq , , me det, „,x eine Anfraae, „daß dre Lage in Rußland noch ungeklärt sei, obwohl es scheme, daß diJExtremisten in St. Petersburg und Moskag dte,Lacce, vollstatzdtg bkhßxrschten. Die Ver- handlungen „uber dre thbung "elner anltnonsregierung hätten bisher zu kemem Ergebms gefuhrt. Dle Anfang voriger Woche unterbrochene Telegrapbenverbindung mit dem britischen Bot- s after 111 St. Petersburg, der auf semem Posten bleibe, sei wieder hergesteUt.

Hierauf wurde dieuErortexuna über den neuen Rat der Verbündeten und uber dte Rebe Lloyd Georges in Paris vgn ASqUikh Mit dem formellen Antrag auf Ver- tagung erOffnet-

quuétb belonte die_ Notwendigkeif, daß die Regierung die äußerste Verantwortung fur das, was getan oder nicht gktan 1-1, übernehme, und hob die großekBedeutung häußgec vertraulicher Be. syrechun9kn zwischen den Verbundeten Staatsmä-„nern und Heerführern mit den britischen sowie die Badeatung Möglichst vollsiänquxx Zusammxnarbeit hervor. A?anrtb_ bewnke fcrner die 5-1!- ständige Kontrolle_ Deutschxands ubezr seine chbündeken in Polixir und, Heerfubruna und lxbute ]cde Organisakion ab, die dsr Verantwortßäzkeit der Gcneralstabe vor ihren Regierungen znwkder [Wen oder das Ansebep und die Verantwortlickokeix jeder Resicrur-g der Verbündeten bor ihrem eigenen Volke schmälern würde. Mit Bezug auf die Rede Lloyd Georges in Paris sagte ASquijh, Lr Wolle zwar jeden unnöxigen Streit verMetden, doch würde er gegen seine Pflicht versjnoßen, wenn er diese Rede außer acht ließe. Er drückte Zweifel daruber aus, ob ein Rat in Versailles im letzten März die Lage in Rußland beeinflußt haben würde, und fragtk', ob es nicht Tattacbe sei, daß bis zum Vorabknd dcs dgutsÖM Angxlffs_gegen Italien Cadorna darauf berjraut habe, daß er den Triumph uber ibn davontraaen werde. Bezüglich anderer Stellkn rer Rebe sagte ASQUÜÖ, Lloyd (George habe zu verstehen gr- geben, das; britische Tapfexkeit und britisches Blut ve1fchwenbet worden seien, während fie in strateqiscber Hinficht anderöwo besser bättkn vxrwcnder werden können. Er ]Wkiflk, ob irgyndein Rat der Ver- bündeten fich in Zinc der beiden großen Offenstven im Westen ein- gzmi1cht haben Wurdx. um Schluße seiner Rede wies Akquijb unter BeixaU auf dre edeutung der brit1sch8n Mitwixkung am Kriege bin.

G In ferner Antwort auf Asquiths Rede erklärte Lloyd eorge:

Die Sache der Verbündeten leide an dem Mangel an Zu- sammenarbeit und seine Ausstellungen an dem, was geschehen sci, hättsn fich nicht gegen irgend einen Generalstab oder den Höcbsikom- mandxkrenden der englijchen oder einer anderen Armee gerichtet. Er batte nur eine gewisse Beleuchtung des Umstandes eben wollen, daß „der Manuel an Zusammenarbeit bei den Ver ündeten ein Unpluck zur „Folge gehabt hätte. Man habe dies für einen Vexsuxh der Ztvilijten exkläxt, fich in die 'Ung-zlegenbeijen des Militärs zu m1schen, aber das sei schon von Kstchener Vorgeschlagen worden. Deern, betreffend eine gemeinsame Lsitung, sei gefaßt worden bei einer Tagung der Generalstabsckßefs, bei welcher En land, Frankretch und Italien vertreten gewesen seien. Der rncunung eines Generaltsfimus habe er fich auks äußerste widersetzt; fie würde keinen Nuvrn schaffen, vielmehr Reibunaen bewirken. Auf Alquitbs Fragen wegen der italienischen Hroni und Wegen Cadornas Erhä- rungrn, sei es schwerzuantWo1ten. „Nau könntesebr vielsaaen über das, was Cadorna gxsaat hätte, und darüber, was man in England denke. Cnabmd fei fur die italientcbe Front nicbt veran wortlitbx die englische Regierung babe man etlci gewußt, geglaubt oder vermutet, und dke italienische Regierung babe einigeq davon gewußt, aber Si: William Robertson habe die Awelegenbeitm inb-treff einer azxderen Front als der englischen ni t mit Nachdruck betxeiben konnen. "Wenn es _iedock) einen gemeinsamen Rat in Versatües Fgeben hatte, so batte Roberkson seine Ansichten mit Hilfe der ectreter der Regierung n,achdxücklich vertreten können und würde ihnen so Beacblung verjchafft haben. ,Die italienische Front,“ sagte Lloyd George, ,ist von Wichtigkeit für unsere Fw:.t. :: der italieniYch-n Front hat ein Zusammenbrucv stattgefunden, und wir styd doxtbiu geeilt und die Franzosen ebenso, um dikfes nglück wteder 011111! machen. V-einflu t das unsere Operationspläne an unserer HW"? nicht ebenso star ? Wir sind zu dem Schluß ge- kommen, dap, ein System von Verbindungsoffizieren und_ gk- learnilxcbenZafammenkünften der Minister und der Generalstab!- cbefs durch«x-g unwltkjam und ungenügend für die Sicherung ein_e3 wirklichen Zusammenwirken! sein würde. Wir en eine ftaWkge Körperschaft haben, die andauernd aufpat, An- kkßunaen gibt und an die Regierung dexkcbtet, aleicbaültig, ob unsere ront oder die franzöfisäze, italienische oder :uffisxbe Front in_erster L nie in BetraÖt kommen. Die Möglichkeit von Reibungen maßte ausgeschaltet Werden, und wenn Meinungsverscbiedenhelten Wischen dcn Ratgebern unserer Armee und denen anderer Armeen auftreten, so wird diese Körvexsäpaft der Re kerung. helfen, Fragen ;und abweichende Gesichtskunkte, die unserer egiexung oder anderen Negisrungen zur Beurteluna untevbreitet werden, miteinander in 'knklanq zu bringen. Akquitb bat esagt, die end ültige Ent- scheidung müsse der Regierung verblei en. Das ist 14 jxßt der Fall gewesen und würde fich aucb nieht ändern, wenn d1e1e Ein- Lichtung getroffen wird. Ich mag niebw von militärisckoec Strategie verstehen, doch ich vecsjeke einiges von volitisÖer Strategie (Laaber: und Beisaü) und davon, wie man die öffentliche Meinung bei einem skJanlebenden Vorsch1aoe gewinnt und wie man sie von seiner Et- Zkuns theft überzeugt. Ich habe m1ch entseblo en, elne unangenehme Rede zu halten (Beifall); da! um te alle Wet zwingen, von diesem M“" in wrekben, und man at davon gesprochen, in zwei, in drei Erdteilen. Das Erge ni! meines SERUM ist- daß Amerika, Italien. Frankxeicb und England eingeweiht find, Ynd daß die öffentliche Meinung eingeweiht ist; das ist von außeriter Wichtigkeit. (Beifuß) All kao Gerebe über Ostler und Weßler"ist bloßes Gewäscb; unser Schlackstseld ist im Nordxn "W SWM, im Osten und Westen, und unsere Suche 1st “'- dsn N'eknd von allen Richtungen der thdrose der unter

ckck zu setzen und ihm Schläge vemtbringen, wo wir können. Das. Ut unsere Aufgabe und der Grund, warUm wir diesen QEmersnjamen Rat wünschen: Er soll dieses ganze Operations- "ld UbUWaÖen und nkcht nur einen Teil davon. Wir brauchen aUSEUMrungen und alle Hilfe, die wir bekommen können, und Unskre ZZt-rbündeten biauchen sie auch, Md *hk Bedarf danach ck Jeaknwartlg gtößer als der unsrige.' Wkr wünschen den Sieg WJd MÜ“?! ibn erreichen, aber ich wünsche. nicht, daß die ganze Last dafur “i'anqlarzd falle. Deshalb wünsche ich einen gemeinsamen Rat ler Yxrbundetev, der den gamen Kriegsschauplaß so einteilen Wkid- 1aß samtlicbc Hilfsmittel der" Verbündeten im Kampfe elvgesskt derben, um den Druck auf den Feind stärker du machen.“ Bezugmbmend “?fdikvsrscbiedenen Angriffe in der Presse meinte Lloyd George, ;; kümals in der ganzen Kriegsges icbte des Landes hätten die Militärs eine w0_s1ändigere wirkliche Zurü haltung der Politiker errei_chk- als Vahrend dieses Jabrcs, sei es beim Transport von Geschußen- bei Wiffungen oder sonstwie. ,Ich spreche,“ sagte Lloyd George, MtUkUcb nkcht von bloßm Reden. Wir erwarten ein Zusammen- r*jtken nicht nur zwischen Zivilisten und Militärs, sondern Tn“ sdchen Verbündeten und Verbündeten. SMM Wk? MUMM Lande Leute dulden, die aus rein politischen odr: r-1 "W811 Gründen Mißtrauen oder Eifersulkt gegen Jl'Uk' 15111 in die Herzen der Engländer streuen? Ich sage, Mk arb Z' dem bier jetzt ein Ende machen. Seit ich in diesem Kriege e e- babe ich nicht nur “nach Zusammenwukeu zwiscken de_n Ber-

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bündeten, sondern nacb mehr gesirebt, nacb Freundstbaft, nach gut-m Wllen und Kameradsckpast, und ich habe mein Bejtes gctan, uns dicke Völkkr zu Freundm xn macken. Das ist das Geheimnis unsexes Erfolges, und es ist wesentlich, dkelen vollständigen guten WLUen zu baden. Und wie sieht es um Frankreich, das arme Frantre'ch, das so niedergetrtten ift, um seine ihm für immer Vél- lorenen Söhne, um skins rerchsten, ibm entwanbten Provinzxn? Frankrsicb wunschx niäols, als die Befjeiung von der täglichen 25-- drobuna, die flm'nig Jahre lang auf ihm gelastet bat. Ick hoffe, was auch immer aefcheben möge, daß man aufhören werde, mit Händev, Zungen oder Federn zu ber1uchen, weiter Argwohn und'EUcksuÖl dtvlschen un: und Frankreich auSzustreuen. Ich habe keine Anast vor dem, Was kommen wird, wenn wir e1nträcblkg handeln. Jeb jebc B'sorgniffe am Horizont, die ich niemals verheimlicht babe. Es ist besser, dem Volk: zu sagen, was vorgeht. Aber icbfebe keine Be- sorgniffe, die meine Zubetsicbt Wandeln könnten. Es gibt nur zwei Dinge, die uns eine Niederlage bäxten beivrmgen können. Das; eine war der Unterseebootskrieg. Wenn er uns dw Freiheit der Meere genommen hätte, dann wäten in der Tat unsere Hoffrungen erschüttert worden, aber jkßt babe ich keine Furcht meh: bor ren Unierseebooten. Und das andere Dina“.- Das ist nur der Mangel an Einigkeit! Ich unterstüße jeden Plan, der un! auf dem Wege kum Siege weiterbilst, zu einem wirklichxn Siege, einem überwaltigenden Sieg, der der blutigen Welt den Fcked-xn und Wohlxabrt bringen wird.“ (Lauter Beifau.)

' Nachdem noch mehrere Redner gesprochen hatten, wurde dre Besprechung geschxoffen.

Frankreich.

Nach einer Mleung der „Age"ceHavas“ hat der Finanz- minister dem Ministerrate eine Vorlage über die Eröffnung von Kricggkrebiten fiir das erste Vietteljabr 1918 vor- gelvgt, die sich auf 9 Milliarden und 263 Miüionen Francs belaufen. Davon sollen 8 MiUiarden 639 MiUionen auI- schließlich für militärische Aquaben verwandt werden.

Rußland.

Der frühere Minister 5921 Aeußern Nerakow ist einer Reutermeldung zufolge von;; den Maximalisten verhaftet worden.

- Die leßten in Stockholm eingetroffenen Nachrichten aus Rußland betonen häufiger als bisher, das; Kerenßki das Spiel verloren habe. Am Sonntagabend traf nach „Stock- holms Tidningen“ sein Privatsekretär in Stockholm ein, dem es gelungen war, mit falschem Paß aus Rußland zu entfliehen. Auch er bestätigte die Behauptung anderer Reisenden, da[; KerenIki geflohen sei und die Bolschewiki Peteerurg beherrschen. Die Nachricht von Kornilows Teilnahme am Kampf bezeichnete er als unrichtig. Dagegen sei es wahr, daß Kaledin daS Don- gebiet beherrsche.

Das Vorgehen des Kosakengenerals Kaledin tritt in den Berichten immer mehr in den Vordergrund. Der ganze Kampf zwischen Lenin nnd Kerenski scheint von einem sol en zwischen Lenin und Kaledin abaelöst zu werden. Der Ko akenqeneral geht nach verschiedenen AuSsagen daran aus, einen regelrechten Hungerkrieg gegen St. Petersburg zu ühren. Darum hat er die Kohlengebiete des Donez besevt, wei er dadurch einen Druck auf den ganzen Eisenbahnbetrieb Rußlands ausüben kann. Auch Charkow ist von seinen Truppen genommen. Diese kxieltcn dort 200 Eisenbahnwagen Lebenßmittel zurück, die für St. Petersburg bestimmt waren. Die LebenSmittelnot in der Hauptstadt sol] schon sehr groß sein.

Ueber das Stärkeverhältnis der Gegner erfährt „Daily Chronicle“. das; die Truppen der Bolschewiki, die die 1500 Kosaken Kerenskts zwisehen (Hatschina und ZarskojE Sselo geschlagen haben, 16000 Mann zählten. In Moskau, wo der Kampf am 10. November begann, bestanden die Truppen der Regierung aus 3000 Soldaten, Kadetten und Studenten. Sie verfügten über 3 Kanonen, eine große Anzahl Gewehre und einige Maschinengewehre. Von den 100 000 Mann der Garnison waren ungefähr 15000 auf der Seite der Bolschewiki, die übrigen blieben in den Kasernen. Der revolutionäre MilikärausschUß beschoß mit 15 Kanonen aydauernd das Zentrum der Stadt. 2116 zum 14. November smd 3000 Per- sonen, hauptsächlich friedliche Bürger, ums Leben gekommen. Die Kathedrale i_m Kreml wurde zerstört und die Vasrliudkircbe in Brand geschosstn. -

Das „Reutersche Büro“ meldet aus St. Petersburg vom 18. d. M., daß die Arbeiterzeitung eine Kundgebung ver- öffentlichte, in der verlangt wird, daß a11e politischen (83e- fangenen in Freiheit geseyt, die Schreckensherrschaft beendigi, die Preßfreibeit wiederhergestellt wird und für die öffentliche Sicherheit Maßregeln getroffen werden. Ferner wrrd ge- fordert, daß dem Gemeinderat eine auSreichende bewaxfnete Macht zur Verxügung gestellt x_vird, _um die Ordnung zu and- baben. Inzwi chen richten dre Bewobn'er von St. Peters- burg einen eigenen Sicherheitsdienst en), um die Häuser während der Nacht zu bewachen. In eimgen Tagen werden die Vorräte an Lebensmitteln und Viebfutter infolge der all- gemeinen Unordnung und der Zerstörung von Eisenbahn- anlagen aufgebraucht sein. Die Beamten des Finanzministeriums haben sich geweigert, die Staatska en den Maximalisien aus- zubändiaen. Die Direktoren der Staatsbahnen smd verhaftet, aber später wieder in Freiheit geseßt worden.

Aus einer Reihe in Kopenhagen eingetroffener Telegramme aus Haparanda geht hervor, daß der Maximalistenrat das Recht der verschiedenen Nationalitäten, sich von Ruß- land zu trennen und ihre Unabhängigkeit zu erklären, ver- kündet habe. Die Ukraine habe s1ch bereits für unabhängig erklärt.“ 4

Portugal.

Die Nachricht, wonach die Vereinigten Staaten von Amerika die militärische Verteidigung der Azoren über? nommen und in Punta Delgada mit Be estigungsarbeiten be- gonnen hätten, wird. einer Meldung des emps“ zufolge, von der portugiesischen Gesandtschaft in Mabrid für unr cbtig er- klärt. Zwischen Portugal, den Vereimgten Siaaten und den Verbündeten herrsche vollkommene Zusammenarbeit, so daß die Azoren wie alle anderen Punkte des portugiesischen Gebiets den Vereinigten Staaten natürlich als Stüßpunkte zum Zwecke des Vorgehens gegen den Feind dienen könnten.

Sthweiz.

Die auf den 19. November nach Bern zusammenberufene internationale Studienberatung ist, der „Agence Havas“ zufolge, auf einige Wochen vertagt worden. Eine Anzahl her- vorragender Teilnehmer die zum Teil bereits in Bern einge- troffen maren, beschlosfen die Abhaltung einer reien Vor- besprechung über die künftige Gestaltung der Völker oziebungen nach Friedensschluß. ,Die __Vorbxsprechzmg ist gedacht als eine Vorbereitung auf dt: fur em spateres Datum angeseste

Studienberatung. Die Voüversammlung der „T_eilnebmor umb die Besprechung findet nach verschiedenen Kommtsnonsberatvngen Donnerstag, den 22. November, in Bern statt.

Türkei.

In der Adresse an den Sultan bebt dxe Kammex laut Meldung des „Wolffschen Telegraphenburoxz“ ervor, da[; der Widerstand der heldenhaften onanifchen TWPUSU «Wen die mit überlegenen Kräften unternommenen wxederboLotcn An- griffe der Engländer bei Gaza die Ueberzeugunq bxxeßrge, daß die Eindrinalinge, die unter Aanüßung des 1111111571025, 51175 die onanischen Armeen an verschiebenen 7515111211 mx Kampfe stehen, ihren Fus; auf onamsck)e§ (1513191)szon konnten, durch die Kraft, die fester Entschluß 11110 CMULU der Handlung verleihen, über die Grenze zurUckg-xworfyn werden. Die auf die edle Anregung des Papstes, 925-3er34? Antwort war dem nationalen Ziel entspxecbend, DJH darm besteht, mit den Verbündeten im Gleichaermckzt der-Mackxt; 5555 FriedenSelement darzusteÜen, die uneingescbrcmkte Unabk)anxna,- keit, das Dasein, die Einheit und die souveränen Rechte *ab-zx Gebiete im Rahmen einer unein eschränkter) Unabbarxßxgksxt zu verteidigen und die freie Entwi lung vox ]eder Emmxstbxxxg zu sichern. „Wir sind bereit, unter 011?on Be0111g111102n ; rieden zu schließen und ebenso entschlonen, ben KMZ fortznseßen, bis unsere geseylicyen Rechte anerkan_11t Wsrbez). Die Adx'esse begrüßt den Beyuch des Deutschen KmserH, dc11en Bedeutung die Kammex vol! würdige. und wiederholt die Vex- sicherung, die Najion wünsche im Kampfe zu verharren mxt ihrer durch Jahrhunderte bewährten Ausdauer.

Der Senat drückt in der Aerffe d1e Uebcrzeugung aus, die treuen erbündeten und Wasseubxüder wurbeg vox keinem Opfer zurückschrecken, um das mit Unabbangxgkext und Souvsränität verknüpfte Ziel, dux; dre Bekrßmng der besetzten Gebiete zum Gegenstand hat, zu errexcixn, und nimmt die Antwort der Regierung Ws d-1e Anregbng dLH Papstes mit Befriedigung auf, indem ne dreselbxn Bor- bcbalte wiederholt, wie sie in der Tronrede ausgejprockwn waren. Wenn die Feinde balsstarrig 'auf Fortsßßung des Krieges bestehen soÜten, werde die Türkei 5165 zum Ende asm!- balten. Die Adresse spricht vom Besuche 02.5 Temkstyßn Kaisers, durch den die aufrichtigste Bunderreunk-sclwst 5er: beiden Länder ihren Ausdruck gefunden und daH'mxt „gemem- sam vergoffenem Blute verfolgte gemeinsame ZU! LM,? Bo;- kräftigung erfahren Yve. Schließlich lenkt, die ARM]: ble Aufmerksamkeit der egierung auch auf dze Notweudxgkett, Maßnahmen zu ergreifen, um die Leben?;mxttclverforgung zu

erleichtern. „Amerika.

Der Erlaß des Präsidenten Wilson, betryffend Maß- regeln gegen feindliche AusländbU' fordertwndem „Reuterschen Büro“ zufolge, daß sick) alle femdlxchen Aquander in Listen eintragen [affen und für Reisen um Erlaubml; nach- suchen müssen. Er verbietet ihnen, stcl) innerhalb von 100 Yard?- der Küste, Docks, Eisenbahnkopfstationen und Vorratéshansexn zu nähern sowie das Gebiet von Columbia zu betreten oder sul) dort niederzulassen.

- Der Präsident Wilson bat den Obersten House, den Führer der amerikanischen Gesandtschaft und Sondewertretxzng des Präsidenten in Europa, obiger Queue zufolge teelcgrapbtsch benachrichtigt, daß die Regierung der Vereinigte!) Staaten dre Einigkeit im Vorgehen und Kontrolle zwrschen all_en Verbündeten und den Vereinigten Staaten als mcsemlxcbe ,' orderung dafür betrachtet, einen gerechten und dauernden

rieden zu erreichen. Der Präsident betont die Tatsache, daß diese Einigkeit vervollkommnet werden müffe, wenn die großen Hilquuellen der Vereini ten Staaten gut und vorteilhaft auSgenth werden so ten. Er ersucht' House, sich mit den Führern der verbündeten Negterunaen zum Zweck eines möglichst geschlossenen gemeinsamen Vor- gehens zu beraten, und bat ihn beauftragt, der ersten Beratung des Obersten Kriegörates mit General Bliß, dem StabBches der Armee der Vereinigten Staaten, als militärischem Berater, beizuwohnen.

- Die „Associated Preß“ erfährt aug Presidio (MWG), daß zwischen Villa und mexikanischen Regierungs- truppen ein Kampf begonnen hat. Villas T_ruppen, dre südwestlich O'inaga ßVrovinz Cbiuahua) anqegrinen wurd_er_1, zogen sich na mehr tündlgem Kampf zurück. Neue Angrtfte werden erwartet.

Kriegönachrickzten.

Berlin, 19. November, Abends. (W. T. V.)

In Flandern lebhafter Feuerkampf vom Houtboulster Walde bis Zandvoorde. Ein Tetlangriff der Franzosen am Chaumewalde wurde abgewiesen. Im Osten nichts Besonderes, P' Heftige Kämpfe im Gebirge zwischen Brenta und tave.

In Flandern steigerte sick) am 18. November 'auf der Hauptkampfstont das euer zeitweise zu .rößerer Stärke. Be- sonders in den Na ittaas- und A endstunden war daß Artilleriefeuer, verbunden mit kräftigen Feuerüberfällen und planmäßiqem Zerstörunasbeschuß durck) schwere Kaliber in Gegend Nieuport, wesentlich lebbafter als an den Voxtagen. "Zwisehen Straße Poelkapelle-Westroosebeke nnd Balm J))Pern- Roulers sowie bei Dixmuide blieb das feindliche Fenkr auch Nachts stark und hat sich am Morgen des 19. November östlich Paßschendaele weiter gesteigert. An Bahn Boesingbe-Staden und nördlich Passchendaele vorswßende feindliche PatrouiUen wurden unter schweren Verlusten abgewiesen, während eigene Patrouiüen Gefangene einbringen konnten.

Auch im Artgis sowie in Gegend St. Quentin lag auf verschiedenen Jronnteüen lebhafteres Feuer.

Nordöstli Soissons “„war gegen Abend und im Laufe der Nacht die ?Zeuertätigkeit ebensalls lebhafter als an den Vorlagen. In er Champagne gngen nach heftiger Feuer- vorbereitung westlich Tahure feindliche Vatrouiüen gegen unsere Stellungen vor. Sie wurden bereits durch unser gutliegendes Sperrfeuer abgewiesen.

Nordöstlick) von Asiago und zwischen Brema und Piave versuchten die Italiener, teils durch Maffenanßriffe frischer Kräfte, teils durch zähen, verzweifelten Widerstan , das weitere

_Vordringen der Verbündeten mit allen Mitteln aufzuhalten.

Während in der Gegend von Asiago die mehrfach wiederholten