Fünffe Klass_e. | Zck111ß ?(“r (4111112610013: 211201ka1, 1. INKL 1918.
ZZYWNMJNZX 119 3. JW 1918;
Prämien 2 zu Gewinne 2 zu
24
36
100 240
3 200
6 500
8 894 154 984 ,
„16 300 000
500 000 200 000 150 000 100 000 75 000 60 000 50 000 40 000 30 000 15 000 10 000
5 000
3 000
1 000 500
240
„44 600 000
1 000 000 400 000 300 000 200 000 150 000 120 000 200 000 240 000 720 000 540 000
1 000 000
1 200 000
9 600 000
6 500 000
4 447 000
37 196 160
174 000 Gewinne Und 2 Prämien 64 413 160 U 5 1 ck [ U Ü * Einnabms.
A n z a b l der zu begebenden
Einsaß abzügliÖ der Schreib- gsbühr und der _Reiclys- 1161111381- abgabe. «16
Nachzahlnng anf ÜL Vorklaskn dcr Freilose.
Gesamt-
einnahme.
„16 “FC
. 418000 . 418000
13 838 667 13 515 333 13 515 333 13 515 333 13 515 334
ZumAngeicy D.SÖLUFMMM -
In Einnahme u. Angabedurch
13 833 667 13 838 667 14 162 000
970 000 14 485 333 1293 332 14 808 FZZ
325333 646 667
67 900 000
3 233 332 71 133 468
Au9gabe.
[uufsnder Bßtrag d. Freilosé
1 293 332
Ueberhaupt
72 426 800
der baren Gewinne. „16
Bet
rag
der Freilose. 466
Gesamtausgabe. „46
761 100
1 340192 1 953 864 2 665152 64 413 160
323 333 323 333 323 333 323 333
1 084 433 1 663 525 2 277 197 2 988 485 64 413 160
71 133 468
1293 332
Uebsrhauvt
72 426 800
„Dße Lose erstex Klasse dieser Lotterie werden von den zustandtgen Lotterxeemnehmem vom 5. Dszember 1917 ab aus-
gegeben werden.
AUSgleick) Waffen. blätter bxaclzten in der Mitte des Monats Oktober Bemerkungen,
Berlin, den 20. November 1917.
Königlich Preußische Generallotteriedirektion.
Ulrich. Gramms. Ministerium der geistlichen un
Groß.
d Unterrichts-
angelegenheiten.
Dem, Organistey und Kantor Lichet) in Königsberg i.Vr. ist der Tttel “Königltcher Musikdirektor verliehen worden.
Ministerium für Handel und Den ('arbwerken vorm Meist
Gewerbe. er, Lucius und
Yrüqina m Höchst a. M. ist das Recht verliehen worden, fur die Vexngßerung ihrer Werke Grundstücke in der Ge- markung Smdltngen, Kreis Höchst a M., im Wege der Ent-
eignung zu erwerben oder, soweit dies dauernden Beschränkung zu belasten.
Berlin, den 16. November 1917.
ausreicht, mit einer
Der Minister für Handel und Gewerbe.
Sydow.
Die am 11.'September 1917 angeordnete Zwangsver- waltung Über d1e russische BQeilignnq an der Firma Heinrich Maske, G. m. b. H., jLHt Danziger Holzhandel G. m. b. H.
in Danzig, ist aufgehoben. Berlin, den 16. November 1917.
Der MiniZerAfür Handel und Gewerbe.
: Lusensky.
Ministerium ke! Innern.
Der KreiSUssrstenzarzt Dr. Althoff
in Warendorf ist
zum KreiSarzt in Warendorf ernannt worden.
Justizministerium.
Der Rechtsanwalt Dr. Alfred Wertheimer in Bad
Homburg v. d. H. ist zum Nokar für den
Bezirk des Ober-
lgndngerichts ckFrankfurt a. M. mit Anweisung seines Amts- stßes tn Bad Homburg v. d. H. ernannt worden.
(Fortseßung des Amtlickzsn in der Ersten Beilage.)
YithtamflicheS.
Deutsches Reick).
Preußen. Seine Majestät der Kaiser und
„Berlin, 23. November 1917.
Kö nia hörten vor-
gestern nachmiltaa, wie „Wolffs Telegraphcxnbüro“ meldet, die Vorträge 1326 Chef?» des M1litärkabinetts und des Chefs des Marinekabmettz UUd gestern vokm'xttag den Genexalstabßvortrag.
In der am 22. November 1917 unter dem Vorsiß des Staats- sekretärs dex; IkéiÖSschnßakUiS, Staatsministers Grafen von Roedern 01302111111st71 Plenarsißung des BundeSraiS wurden die Entwsnfe von Bekanntmachungen über die Verjährunqsfristen, dokreffend Aenderung der Verordnung über den Verkehr mit CUmaronharz vom 5. Okwber 1916, he- treffend Kxankcnoersickzermg und Wochsnhilfe während des Krieges, Über die. 573651211 nach dem Ve1sicherungsxzesetz für Angestellte, betreffend Aenderung der Verordnung Über die Besteüung einss Reick)€*kommiffars für Ueberga1mswirtschast vom 3. August 1916, und betreffend Ergänzung der Verordnung über Nohtabak vom 10. Oktober 1916 angenommen; ferner fawden die ustimmung des BundeSratB die Vorlaaen, bétrcffend Ent- wur? der Saßung für dieOberste militärische Vermxffunqssteüe im Deu1sch911Re1che und in seinen Schußaebieten, Übxr die (Héwährung mm Beihilfen an Gemeinden für Krankenwohlsahrts- pflege und Üb?!" die Gewährung von Beihilfen an Gemeinden für die Erwerbsloßnfsjrsorge in der Textilindustrie.
Wie „Wolffs Telegraphenbüro“ erfäert, hat der Kriegs- minister an sämtliche ihm unterstellte Dtenstfteüen folgsnden Erlaß gerichtst:
Jeder einzklne im Voxke Lxägt an Der Not des KÜWLI, niemand 791] ihm die Last unnüß Vcrgrößxrn. Das ge1chisht aber, wenn DZLQUÜLUM im Vérkc'er wit deux Publikam dcm Gesuch- steller nick)! Ln scbn-ÜLr, böfsichxr Art 561161, sondern den Verkehr zur QueUc VM Mißheäigkxitxn uns MißUi-Jmungkn machen.
Wsr so bandan, !cbäWt Has Vateklaud und zeigt, daß er seinxr Aufgaße vlcbt genmcbsxn 111. Persönlichkeiten, die auch nczch erfolgter Belxbrnng fort7ahr6t3, ihren I!.WitmeUsÖcn das in diem; Zeit an 96) scknverx Daxeix». knrcb 11): Benehmen noch mehr zu ersÖMren, dücssn cm 018161“! Steven n1cht gebuxdet Nerven.
Don Stein.
Mit den im Monat Oktober versenkten 674000 Br.- N.-T. (siehe Krixgsnachrichten!) übersteigt die Zahl des 1811 Kriegsbeginn vsrnichtstyn féindlichen 11115 im FeindeEdiemk tätigen neutralen Handslsscksffsraames 12,6 Millionßn Vr.-R.-T. Wie „Wolffs Telégrapbenvüro“ meldet, entfallen hiervon mehr als 7,6 MtUionen Br.-R.-T. auf die ersten 9 Monate des un- eingeschränkten U-Bootöktieges. Man kann fich einen Begriff von der Größe dex, vernichteten Schiffs- raumes machen, wenn man den Schiffgraum der Welt, Ssgler und Dampfer zusammen, belrochtet, der bei Kriegßausbruck) sick) auf 49,09 MiÜionen Br.-R.-T. be- ziffexte. Heute ruht also bereits ein reichliches Viertel des- selben auf dem Meewsgrunde. Zum AuSgleick) dieser Ver- luste stehen den Gegnern nur Neubauten und von Neu- tralen in ihre Dienst? gepreßTer Schiffchaum zur Ver- fügung. Was die NeubaUten anbetrifft, ist es den Feinden bisher nicht möglich gemefen, die gewaltigen Verluste auch nur annähernd auIzngleichsn, und 0112 Hoffnungen, die sie auf die amekikanischen SchiffHneubanten seHen, wsrden ebenfaüs keinen auch nnr im entferntesten hinreichenden Diese Ansicht spiegelt sich in der Heind- l1chen Presse fast 169.116) wider. Besonders die Schiffahrt-
dqß sich über die Schiffsnknbauten ein auffäUiges Schweigen zetge_ und daß die Erwartungen au die Hilfe der amerikanischen Schiffswerften fick) nicht verwxrkli )en.
Was die Vermehrung durch Erpressungen Neutraler an- betxifft, so läßt sich diese Schraube auch nur bis zu einem ge- wißen Punkte anspar-nen, der, wenn auch nicht ganz erreicht, keine nennenswerte Steigerung mehr erhoffen läßt. Auch das neutrale Auskand hat im Laufe deH Oktober diese Tat- sachen als richtig einer Reihe von Betrachtungen zugrunde gelegt. Auch die Bewertung unserer und der feindlichen An- gaben über die Erfolge des Unterstehandelskticgeß wird in einer HoÜändischen Zeitung dahin beurteilt, daß die deutschen Angaben über die Erfobe sébr wahrscheinlich richtig, die An- gaben der Gegenpartei (1 cr bsstimmt falsch und irreführend sind. ES steht außer allem stifel, daß dxr p1anmäßig fort- aesxßte Y-quthicg dis Schrffe schneUer vernichtet U16 unsere Femde 112 mxt dem größten Kräfteaufgebot zu bauen vermögen.
Ermächtigung der Zollstellen, die Ausfuhr gewisser Waren ohne besondere Ausfuhrbewilligung zuzulassen. *
_ Durch Verfügung de?» Reich5kommiffars für Aus- und Etnfukzrbewiüiaung vom 15. November 1917, R.-K.-Exp. 6863, snzd d1e ZoUsteUen ermächtigt worden, die Außfnhr von Kinder- smelzeng (11161? Art und Teilen davon, auch Christbaumschmuck (Nr. 946 des Statistischen Warenverzeichniffes), soweit verboten, b12» [311111 25. Dezsmver 1917 ohne besondere Außfuhrbewilligung zuzu (1 en.
Soweix Sendungen der genannten Waren mehr als 2 kg Kup'fer, Zmn, Aluminium, Blei, Antimon, Nickel oder Legterungen, und Vervmdungen dieser Metalle enthalten, ist eitze Beschemigung ,der zuständigen Handelskammer darüber bßzzubrtngen, daß die Waren aus nicht beschlagnahmten Be- standen der genannten MetaUe [Jurgesteüt worden sind.
Baveru.
Der bisherige Staatsminister dLS Königlichen Hauses urid des Ayußcrp; der nunmehrige Reich§kanzler Dr. Graf von Hertlrna, Ut vonseiner Funktion als BevoÜmächtigter BayernH zu'm BundeSrat Unter Anerkennung der von ihm auch in dieser Etasnschaft gclxrjtcten treuen und auMezeichneten Dienste ent- bczben und, Wie die „Korrespondenz Hoffmann“ meldet, an ferner Statt der nunmehrige StaatSminister des Königlichen Hauses und des Ayxxßern und Vorsitzende im Ministerrat von Dandl zum stollmächtigten Bayerns zum BundeSrat ernannt wordßn.
Polen. Wie Warscßauer Blätter berichten, wird fich in den nächsten Tagen eineAbordnungvonVertretern der aktivistischen Paxtsien (je zwei vox1jeder (Hmwpe) in die Hauptstädte der Mittelmächte begeben. Der Zweck dex: Reise ist der, nähere Byziekmngcn zu den deutsthen und österreichisch-un- gamschen Parlament,“;riern anläßlich ch ZUfammenTrittS des T21111chen Reichstags Und dex österreichischeunqarischen Dele- gationen anzuknüpfen. Me Abordnung hat auch die Aufgabe,
1 die Mitglieder der Parlamente über die inneren polnischen Ver-
bältniffe zu unterrichten. Der Seniorenkox1ye'1xt der (111161111ng Parteien hat über den Sxandpunkt, den dre Abordnunq nach Deutschland 13111) Oesterreich gebt, L_ZUULHmen wird dem Ministerpräsxdenten von Kucharzewsk1 unterhand9[t_
Oesterreich-ngarn. Der Kaiser hat sich vorgestern Nachmittag an dZe Süd- westfront bcgeben.
-- Jm ungarischenAbgeordnxtenbause ttntßkbreitete der Ministerpräsident Dr Wekerle eme GoscHeT-vorlane übor die vorläufige Verlängerung „„des AUSJleicy'g Mit Oesterreich und des Bankprivilegiums.
Großbritannien und Irland.
Gestem abend ist, einer__Reu12rmeldung zufolge, Uachstchcnde amtliche Erklärung veröffentlrcht worden:
Es ist dEr Köxiigltchen Regierung bxfannt geworken, das; [W[[än- 1711556 Firmen Firmen in England gebeten habkx, für 113 TÜLJTÜKZMO die nicht Durch die Sperxe xür bollaudifcbe Hanths: telegramme durchgehen würdkn, anzunehmen und w:?iterzubsfördcrn. Die enaxisch-n Firm-“n wexden in ihrem eigenen JnTexeffe gewarnt diesen Betten zu cntxvrechen, xa dies unweigerlick; dazu_ führen Würde, daß Der eigene geseßllch geUattetc Schl1111128ch1k1 1olchzr 31751971 vondden englischen Zznsurbekxötden a'.s verdachtkg behandelt :vcxyen wür e. „
- Die Friedenßwerbetätngeit die yon dsn Krisgg- gegnern Und KriegéZmÜd-en in _Cngland betrteben wird, hat lthhin einen so beDLUtenden Umstmg angenymmen, daß die englische Regierung mehrfach ersucht worden ist, dagegen Maß- nahmen zu ergreifen. Eine dabm gehende Anfrage wnrOe im Unterhans am 15, November gesteUt.
Der Skaajskekrejär des Innern Cave Erklätte laut Bercbt dss .Wo1ff1chen T-[earavben1»ü_ros' in Beagtwortuyg der An'rage, dj: Regietucg babe Tausendk 1olcher Flugblatter beschlagnahmt und Ver- vichtet. Gegen einige Urheber sei ein Strajoerfabten eingeleitet Worden. AUßexdem werde er dem Parlamxut eme neue Verordnung auf Grund des Rcichsverte1diguvgsgeseßes vorleaen , „Wonach d-rartigß Flukxblätter fünkag den Namen der Versaffer Und Dxucker nagen und die Genehmigung des Pressebürcs er- balxxn müßten. Outbwaite ri:f ihm zu,_ die Oovcßtion gegen dw“. Fricdenswerbetätigkeit komme bauptxäch11ch roa dcn Kriegspwfitmachem und ihren Schakalen. Lxes Smith fragte, krmum kie Rxgiexung den FriedenNcbxifteu nicbt offcn entakgeujrete, anstatt die Polizei darauf zu baTen. Ponsonbv betonte, der voriße Pkemierminisjer habe im Unter ,ause erklärt, daß das Eintrsten für den Frieden durcb Verhandlungen kein ergevcn 989161 die Reichsvettcidigungsgeseße darsteUe, Und fragte an, ob die j-ßiae Regierung einen andxjeu Sjandpunkt ekvnthe. Snowden beantragte 1ch11es311ch d1e Vertagung des HaU'es, um dia Agf- Uxeiksamkeit auf eine dringende Angklezenbett Von ,öffen111chcr Be. deutun zu lenken, nämlich auf das Eingreifen der Régikrung gegen die vo itiscbe Werbctätigkeit jowie auf dis Von ihr angekündxgten Maßnahmen zur Bexbinderung einer Befürwortung de:? Friedeys und einer Exörterang der öffentliäskn Politik. Der Antrag gelangte in- deffen, da er nur von 33 Mitgltedern, anstatt von der Vorgeschxisbmun Mindesjzahl Von 40 unterstüßt wurde, n1cht zur Abstimmung.
Der „Manchester Guardian“ weist auf die vor) dem Staatssekretär Cave angekündigte Verordnung hin„ dte er erste Schritt zu einer Zensur der öffentlickZen Memung sei und ihre logische Außdehnung in der Zen ur dersMeinung der Presse haben werde. Schließlich würden die Tages- ze,itungen nur drucken dürfen, was die Zustimmung dex Re- gtexung habe, wodurch die für den Sieg notwendige Prsß- fretheit vernichtet werde.
«* Im Nationalliberalen Club hielt Lord Buckmaster eine Rede über den Völkerbund, in der er, dem „kaumen Rotterdamschen Courant“ zufolge, sagte:
Der Bund, der ein Friedenshund sein müßte, müffe alle kr1sg- fübxenden und neutralen Staaten, die ihm beizutreten wünschtxu, nuter gleichen Bedingungen in fich aufnehmen und durch em- jräsbtkch Auftreten dafür sorgen, daß seine Grundzäße h_e- achtet würden. Wenn dieser Plan durchgeführt wuxde, 1o würde der preußische Militari§mas beseitigt und 611160 der wichtkgsten KxiegNikle erreicht sein. Ein Friedk, obne vollkommene Wiederhststeüung Besgkens, Räumung Franktechs und Grenzwer- beßCrunaen, die (LULU Völkern Skcherheit geWäbrl-isteten und DT" nationa1en Ueberlieferungen und Ermartungen gewebt würden, waxe Verfrübt. Ab:? ein Frikde der diese Forderun en erfülle, könne nicht ra1ch genug kommen. Jedes Vylk babe 1eine AUdeutscheW die Jaubten, daß Stxeitkgkeiten nur mit Gewalt beigelegt_werden töxmten- „_n dsr Zerstörung dicses Glaubens liege die einzige Hoffnung fur das tuajtise Glück der Menschheit.
Frankreich.
Der Finanzmin Fier Kloß legte dem Parlament, 11719 der „Progrés de Lyon““meldet, mit Genehmigung deskMxmster- rats den Entwurf der vorläufigen Kredite militärtschxn Charakters für das erste Vierteljahr 1918 vor. Der bereUS dem Parlament vorgeleate Haushaltentwurf für 1918,umfc113t nur die gewöhnlichen AUSgaben aussch1ießlich der Kriegsaus- qaben. Die militärischen Kredite für das erste Viertel1ahr 1918 betragen 9639 039 420 Francs.
- In der Kammer brachte
- die , Mit
Malvy einen Antrczg 21"- einen Ausschuß von 33 Mitgliedern zu ernennen xxut dxm Auftrag, zu prüfen, ob Grund vorhanden wars, 11)“ J.Malvy) vor den Staatsgerichtsbof zu steüep. Die . ammer nahm den Antrag an und beschloß, die Mttglkeder dieses Ausschusses sofort zu ernennen.
- Wie ,Wolffs Telegraphenbüw“ meldet, find' 8000 der Zn Frankreich eingeseßten Russen zwangsweise "Ack Saloniki tranSportiert worden. Der Rest wird zu Wege- bauten und ähnlichen Arbeiten verwandt.
Rußland.
Nach einer Meldung der „Times“ ist der Herzog von Leuchtenberg verhaftet worden. M dß _ _, a
- Das „Reutersche Büro“ meldet vom 20. d- dex Bruck) zwischen den Maximalisten und den ge- maßi'gteren Sozialisten voUzoaene Tatsache zu sein scheme. In en; paar Tagen werde das Datum für die Wahlen zm; VerfaÜUnggebenden Versammlung bekanntgegeben werden., BU der ]eßxaen Anarchie werde aber ein einigermaßen unparte111che0 ordentltcher Verlauf kaum möglich sein. „ . Ays- Anlaß der bereits auSgebrochenen und moalrck)?" Nu'sstände im Staats- und Gemeindedienst hat der Re VU lgttoqäre Militärausschuß einen AufrUf exlassen, der 011? bes1Henden Klassen warnt, mit dem Feuer zu sprelen. wurden in Erster Linie unter" einer Hungerßnot zu leiden haben. Es würde ihnen das Recht, LebenSmtttel zu beziehen, MUMM
und ihre Vorrate be1chlagnahmt werden. aparanda
ioerstand
Der Vertxeter des „Svenska Telegramb rand“ in meldet, das; dre Trupéwen Kerenskis nac? langem e
auf die Seite des Vol 5 übergegangen se en und das Dekret
der Nationalkommiffarien angenomumen hätten. Die Truppen, die “ur Umexstüßung de_r revolutionaren Bßsaßung nach Moskau Jßgesandt worden'seten, kehxtcn nach Petersburg zurück. In Moskau babe dre Revolunon des Volkes unveokngt aesiegt. Der Schaden 11) Moßkau durch Zersjörung einer Anzahl Häuskr ssi beschranth ein Teil des Kreml sti anch befchädigt. Die Zahl der Getotxten upd Verwundetén sei noch unbe- kmmß Gegen „Kalekxin feten150000 ukrainische Soldaten qesandt worden, tm Nucken Ka'ledms hätten starke Abtßilungen den Erfolg der Revolution gestchert.
- Das „Svenßka Telegrambyran“ meldet, der finnische Landtag habe mtt 127 gegen 68 Stimmen beschlossen, die früher dem Zaren-Großfgcsten zustehende Macht künftig selbst auszuüben. "Die Mehrhett habe aus Sozialisten, Agrarien und etwa 10 Burgerkchen bestanden. Sodann habe der Landtag die (HLmeindeverwaltungsgeseße mit 147 gegen 45 und das Geseß über den gchtstupdiaen Arbeilstag mit 149 gegen 42 Sümmen genebmtgt; em Teil der bürgerlichen Abgeordneten habe Widexspxuck) angemeldet, da der Landtag zu diesen Be- schlüssen kem Recht habe.
Die künfnge Zufammenseßung des Senats stehe noch nicht fest; es handle slch darum, ob er ausschließlich oder nur überwiegend aus Sozialisten bestehen soÜe.
Norivegen.
Nach einer Meldung Yes „Wolffscben Telegraphenbüros“ hat der VersorgungSminixter Vik sein Abschkengesuck) ein-
gereicht. Schweiz.
Der neunte Neutralitätsbericht des BundeSrats an die BundeSoersammlung ist erschienen. „Wolffs Telegraphen- büro“ teilt daraus folgendes mit:
In der ernen Abteilung wird in dem das AUSwärtige bxtreffenden Abschnilt der hxrzlicbe Empfang hervorgehoben, der dem Neuen Ge- sandten in den Vereinigten Staaten, Sulzer, dkm Dele- gierten der Sondermüfion, bexektet wurde. Aus dun rin- laufenden Berichten geke hervor, daß skcb in den Vereinigixn Staateu und in do1tig€n Régierungskreisen in angxsprochsner Weise der Wunsch geltend mache, achs mög11che zu tun, um den bekecbtialeu Wün1chen der Schweiz Rechnung zu traqey. Es sei 51: Hoffen, daß die no&") schwebeyden Schwierigkrijen, betreffend die Verladung der Waren, die in den Häfxn unückgebalten Werden, temuächs: behoben wer,!)en können. Gegenüber einem Ansuchen der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amer1kain Rom an die dortige Schweizer Gesandtschaft wurde die Bereitwiüigkeit aus- gesprochen, die Interessen der Union in Venedig durck) uvser dortiges Konsulat wahrnehmen zu laffcn, falls 00) M Räumung Venedigs all? notwendig herausstellen sollte.
Dte Zahl der M1litär- uud Ziv111ntem1ertkn in der Scbw-Kz br- trug am 31. Oktober 24136, daruntsr 12 376 Franzosen, 8594 Deutsche, 1822 Belgier und 964 Briten. Im Zeitraum Vom 16. August 519 zum 31. Oktober wmden 4746 Zntkrniette henn- axschafft, darxmte: 2399 Franzosen und 1271 Deutjcbe. Die Ver- handlungen zwischen der Schweiz und Dsutschland und Frankreick; auf einen gtößeten direkten Austauxcko ron KxieaMefangenen zwischen beiden Ländern haben bis jetzt kein enkgülti es Er- g3b7-1s aezßitiat. Fcanzöfischerseiis wurdc immerhin dem Wunsche Ansdruck verlieben, „dke die Jnxerntexung betreffenden Fragen in nächsser Zeit einer endgültigen Lösung entcxeg-mufübren, zu welchem Zweck die franzdfische ngiecunq Verlreter nnr besonderen Vollmachwn nach Bern entsenden wkrd. Vom 21. Anamt bl; 31. Oktober wurden 87 Züge mit 40 303 Evakuiexten aus defraukceich durch die Schweiz nach F-ankreich befördext. Es sollen noéb xund 150 000 Personen zur Hekmschaffuna voxgefeben sein. Vom schweizerischen Roten Kreux wurden vom 25. August bis 2. Novswber 2027 Invaliden verschiedener Kriegfübrendeu durch unser Land be1öcder1.
In bezug auf die Bwlversorgung srellt dpx Bericht fest, daß die Verschiffung Von thgetrekde aus Awejika nicht besser geworden 01. Wxizen konnte seit August 1)?! beute" weder vxrladen noch üb“rbaupt gekauft chden- In bezug auf die Brotrationieruna 1aat der Vericbt, d:ß heute die Quoten der Mühxen noch unZefäbr 500/0 derjenigen vor dem Krickae betragea.
Dem Bericht des Finanx- und ZoUdepartements ist zu entnehmen, daß 11-11 [*.-“1: Mesamtbetraa der festen und schwebenden Mobilisations- schuld CUT? Öéfober auf 960 800 000 Franken k'el1ef.
Aus kern Bericht der Abteilung für Hanke! vwd indu1'1rie11e KriegßwittsÖast des Volkswirtschaftßdevattements gebt bewor, daß die Koblßnxufubt Teutscbxands im Auqust 189103 Tonnen, im Sep- tember 179 015 Tonnen und im Oktober 156244 Tonnen betrug, gkgMÜbEk der vorgesehenen Meng? von monatlich 200000 Tonnc'xu. DieAusfubr Von Zucbivkeb bewegte fick) in sehr bejcbeidenm Grenzen. Die Nachfrage aus Frankreicb und Italien ist fast 111111. Auch Oeséerreiäo und Deutschland bkellen mit dem Bezug zuruck. Ein größerer Einkauf für Deutschland bat erst Anfanch-vember ein- Kkskßt. Bezüglich der Fettversorgung betont der Verlobt die Not- wendigkeit der Einführung der Fettkarte sowie der Festseßung amt- ltcher Höchstpreise.
- Der Bundesrat hat auf den Entwurf des_Just1z- und Polizeidepartements hin eine Verordnung erlaßen, dte die (Grenzpolizei und die Ueberwachung der Ays- länder regelt. Die Verordnung enthält, obtger QueÜe zu- 10106,Beftimmungen über die Grenzüberwachung und 1719 Ueber- WUchUng im Innern des Landes, Strafen, adm1mstratioe Landesverweisung usw. "
Pässe und gleichwertige Ausweispapiere muffen dm Siebivermetk kes Gesandten oder des .KonsuLS des leßten Wohnortes des Eitt- wandsrnden- tragen sowje ein LeumundNeugnls und einen Auszug aus Yem Strafregister der Zureisenden enthalten und endlxcko einen Nachtveks uber den AufenthaltSzweck und einen AuSweis uber die Unter- baltnngömittel. Im Innern ist 24 Stunden nach Eintreffen An- meldung erforderlich zur Erwerbung e1uer Aufenthalts- und Nieder- lassungx-bewilligung oder einer Kontroukarte. Bereits in der SÖWLU fiéh aufbaltende AUSländer haben fich binnen acht Tagan a"smnelven, sofsrn fie keine Aufenthalto- _ und Niederlansfungs- «1111011110 beskßen. Das schweizeriicbe Juséixdeparkement„ubt die Oberaufficht über die Grenzpolizei und di: Ueberwachung uber die Ausländer aus. Dem Departement wird ekne Zentralstelle für die Fremdenpolizei angegliedert. ,
Die Verordnung tritt am 20. Dezember in Kraft.
Griechenland. „
Die Unterbandlungen zwischen den Verbundxten UU? Griechenland bezüglich der Veförperung 'der Yrsher z"kalkßaltenen Lebenßmittel und Munxtion smd Lyoner Yläüekn zusjolge nunmehr zu Ende geéuhrt worden. Die MMSPorte onen künftig regelmäßig vor 1ch' gehen.
Asien.
Der japanische Minister des Aeußern ist aus dexn Haßpkquarüer der im Manöver befindlichen Armeen nach Tokw zurüxkgekehkt und hatte, wie die „Daily Mail“ meldet, eine ."dtenz beim Kaisek, die mit einer Erhöhung der ahl der Zapanischen Vertrteter auf der Pariser Versamm ung kn
“iehkna fleht.
KriegSnachrichten.
Berlin, 22. November, Abends. (W. T. B.) Südwestlich von Cambrai sind neue, nach starkem Feuer vorbrechende “englische Angriffe gescheitert. Im Osten nichts Besonderes. AUS Jtalisn bisher nichts Neues.
Der große Durchbruch§versuch der Enqiänder auf Cambrai ist unter gewaltigen Verlusten ge- scheitert.
Am ersten Tage, am 20. November, hofften sie nach stärkster, _aber kürzerer ArtiU-Zrie'vorbereitnnq wie sonst, unter rücksichtslosem Masseneinsaß dmc!) Ueberraschung hier den Durchbruch zu erzielen, der ihnen innerhalb des ganzen Jahres troß der tmgeH-zuren Riesenopfer in Flandern ver- sagt blieb. An diesem Tage war ihnen nur der übliche, fast immer mit mathematißcher «cherheit eintretende Anfangs"- erfolg beschi-Zden. Am 21. November festen sie erneut mehr als sechs Infanterjkdwisionen und drei Kavaüeriedivisionen ein, um diesen AnfangSgewinn strategisch zu erweitern. Wiederum trieb der englische Führer frische bunderttausc-nd Mann gegen unsere Steüungen vor. Um 11 Uhr Vor- mittags begannen seine neuen Angriffe, die von überaus zahl- reichen starken Tankgeschmadern unterstüßt wurden. Unsere Arjiüerie und Maschinengewehre rissen immer wieder breite blutige Lücken in die feindlichen Angriffsweüen, dis nach- einander zu Boden sanken, jedoch aus starken Reserven stets rücksichtslos aufgefüüt wurden. Den so unter schweren Opfern langsam Boden gewinnenden Feind traf sodann der wuchtige Gkgenstoß unserer Jnfantexie. In erbittertem Ringen wurde der Feind auf Anneux und Fontaine zurück- geworfen. Seine Tanks, von unserex: Fliegerbomben und unserer Ariiüerie getroffen, fruchten bersiend zusammen und blieben auf der ganzen Front vexstreut bewegungßunfävig liegen, während die Bedienung bei den Explosionen verk01)lte.
Die in voreiliger Hoffnung zahlreich eingeseßte Kavallerie wurde zum größten Teil in unserem Feuer vernichtet. Westlich Noyeüe wurde eine engliche Kavalleriebrigade änzlick) zu- 1ammengeschossen Infolge dieser blutigen Verlute und an- aesichts der Aussichtßlosigkeit seiner Gewaltanstrengung hat der Feind bisher seine Angriffe nicht wiederholt. Die Nacht verlief auf dem Hauptkampffelde im aklgemeinen ruhig. Der englische Traum, hier einen strategischen Ueberraschungsdurchbmck) er- ringen zu können, ist bereits nach zwei Tagen ebenso kläglich gescheitert, wie die vielmanatlichen Durchbruchßversuche in Flandern. Vergeblich haben die Engländer bei Cambrai die Entsch-idung gesucht und nur die Riesenopfer dieses Jahres um viels Tausende gesteigert. *
InSFlandern hat am Abend KW 21. November das befiiae törunaneu-er des Tages zwischen Poelkapelle und Passebendaele sich erneut gesteigert.
Im Artois gingen nach kräftiger Feuervorbereitung dicht nördlich Lens feindliche Großpatrouillen gegen unsere Linien vor, die im Feuer und Gegenstoß restloS geworfen wuxden. Sie maßlen Gefangene und Maschinengewehre in unxerer Hand lassen.
Auch nordöstlich Soiffons steigerte sich von 8 Uhr Vormittags ab nördlich Chermßzy 1chlaqartig das Feuer. Nach kurzer Artillerievorbereitung erfolgten starke ranzöfische Vorstöße Nachmittags 4 Uhr zwischen Corbeny und Juvincourt. Unter schweren Verlusten wurden die Franzosen zurück- geschlagen. Westlich Juvincourt sind an einer kleinen Stelle im vorderen Graben örtliche Kämpfe noch im Gange. Im Anschluß hieran lag auch nördlich 'Reims lebhaftes Feuer auf unseren Stellungen. Auch h_ker wurde ein Nach- mittags erfolgender feindlicher Teilangrifs im Gegenstoß blutig abgewiesen, während auf dem Ostufer der Maas am frühen Morgen erkannte feindliche Ansammlungen südöstlich vom Chaume-Walde durch unser Vernichtungsfeuer zersprengt wurden.
In Italien Haben österreich1sch-ungarische und deutsche Truppen dem Feinde erneut zwischen Brenta und Piave zäh verteidigte stark ausgebaute Höhensxeüungetx auf dem Monte Fontana Secca und Monte Spinuccm entrisyen.
Großes Hauptquartier, 23. November. (W. T. B.) Westlicher Kriegsschauplaß.
HeereSgruppe Kronprinz Rupprecht.
In Flandern erreichte der Feuerkampf nur in den Nach- mittagstund-en größere Stärke.
Auf dem Schlachtfelde südwestlich von Cambrai waren Moeuvres und Fontaine die Brennpunkte des gestrigen Kampfes.
Gegen Moeuvres und die westlich anschließenden Stellungen rannte der (Gegner mehrfach vergeblich an. Kleinere Anfangserfolge wurden durch unsere Gegenstöße wettgemacht.
Zu beiden Seiten von Fontaine und aus Fontaine heraus führte der Engländer starke Kräfte gegen unsere Linien vor. Es kam zu erbitterten Nahkämpfen, in denen der Feind unterlag. In angriffsfrohem Drauf- gehen warf ihn unsere Infanterie zurück und e'rstürmte das Dorf Fontaine. Der Wald von La Falte wurde vom Feinde gesäubert.
Gegen Rumilly, Banteux und Vendhuille gerichtete englische Angriffe brachen verlustreicl) zusammen.
Niederschlesische und posensche Truppen haben an dem erfolgreichen Auggang der gestrigen Kämpfe besonderen Anteil.
Während der Nacht blieb der Artiüeriekampf nur in ein- zelnen Abschnitten des Schlachtfeldes stark. Seit dem frühen Morgen sind am Südrande von Moeuvres neue Kämpfe im Gange.
HeereSgruppe Deutscher Kronprinz.
Bei guter Sicht lebte das Feuer zwischen Vauxaillon und Craonne, in der Champagne und auf beiden Maas-
ufern auf. nd Oestlicher Kriegsschauplaß u mazedonische Front
1 keine größeren Kampfhandlungen,
1
Italienische Fxont.
Im Gebirge zwischen Brenta und Piave für uns günstig fortschreitende Kämpfe. An dcr unteren Piave nichts Neues.
Der Erste Generalquartiermeister. Ludendorff.
Oesterreichisch-ungarischer Bericht.
Wien, 22. November. (W. T. B.) Amtlich wird gemeldet: Westlich des Monte Meletta wnrden italien11ch2 An- griffe durch Gegenstoß abgemiasen. Zwischen Vxenxa und Piave erstürmten KaiserschÜHen vom ]. Neg1mcnt und Württemberger den Monte Foytana Zecca und den Monte Spinuccia. Anf der «Fontana (Zecca 1165117:th wir 200 Alpini gefangen. Im Osten und Albanien nichts Neues. Der Chef des Generaxstabes.
Bulgarischer Bericht.
Sofia, 21. November. (W. T. B.) Generalstabsbvricht vom 21. November. “ .
Mazedonische Front: Wesklick) vox! Vitalia und beiderseits deS Vardar leöhafte ArtiUxxiekätißkéit mix Untex- breckmngen. Drei feindliche Fkuazeuas wurden im Luxtkamxxne zwischen Cerna und Vardar abgeschoffen, ein viertes wurde von Unserer Artillerie im Strumatal heruntsrgeschoffen. _,
Dobrudscha-Front: Bei Tulcea da?) gewökzxillax Störungßfeuer.
Türkischer Bericht.
5 ick)Ktonstantinopel, 21. Novembsr. (W. T. B.) er . Von k-ziner Fxont sind besondsre Ereignisse gemeldet word-m.
Heeres-
Der Krieg zur See.
Berlin, 22. November. (W. T. B.) Im Monat Oktober sind durch krieqerifche Maßnahmen der Mittel- mächtc ianesamt 674000 Vn-Z-T. deI für unsere Feinde nutzbaren Handelsschiffsrauynx: vxr- senkt worden. Hiermit erhöhen sich die 1316 erigen (xr- folge des uneingeschränkten [**-Boot rieges auf 7649000 Br.-R.-T.
Der Chef des Admiralstabes der Marine.
Kopenhagen, 22. November. (W. T. B.) Wie das Ministerium des Aeußern mitteilt, ist der dänische Dampfer „Adolf Andersen“ am 1.7. November im Kanal vsrsenkt worden. Ein Heizer ist umgekommen, die Übrige Bxsaßung in Brest gelandet.
London, 22. November. („,Reuter“.) Die Admiralität meldet, daß ein englisches Patrouillensckiff durch ein feindliches Unterseeboot am 18. November im MitteLmesr versenkt worden ist. Vier Offiziere und fünf Mcmn wurdén getötet.
Haag, 22. November. (WT. B.) Das „Korrespondenz- büro“ meldet: Auf Noordhinder Leuchtschiff wurden 23 Mann des gesunkenen niederländischen Dampfers „Megrez“ (2695 Bruttotonxxen) gelandet. „Maasbode“ _meldet hierzu, daß Schiff sei Mittwoch früh mit einem englischen Gsleitzng in See gegangen, um Kohlen zu holen. Ob, es auf eine Fkkine gelaufen oder torpediert worden sei, set noch nicht e annt.
Amsterdam, 22. November. (W. T. B.) Aus Hoek van 1“ olland wird den Blättern gemeldet, da[; der nieder- ländtsche Dampfer „Nederland“ (1832 Bu-T.) Yes niederländischen Lloyd in Rotterdam drei Meilen nordwestltch vom Noordhinder Leuchtschiff von einem U-Boot “versenkt worden ist. Der englische Dampfer „Lapwmxx“, der leßte Woche mit einem Geleitzug von Rotterdam nach England ausfuhr, ist, wie jeßt bekannt wird, ebenfaklc, toxpedtert worden. Das Schxff führte eine Ladung Marggxine tm Werte von 150 000 Gulden und Stückgüter.
Rotterdam, 22. November. (W. T. B.) ,.Maasbods“ meldet: Das schwedifche MotorLchiff „Cbarlotte“ 1st Ysunkep. Der engti1che Dampfer „Winnie“ (2532 Vr.-Reg.-)2.o.) _xst gestrandet und wrack. Der gestrandeie dänische Dampfer „Skalhold“ (525 Vr-Reg-U.) ist wrack geworden.
Uatiftik und Volkswirtschaft.
- Zur Arbeiterbewegung.
Nac!) kiner dcn „W. T. V.“ wk-d-“rgxgcbenen Mekéuna Der Lyoner Blättsc aus Paris Wurde durch Schieds1pruch deZ Munitko'us- ministers der Bauarbeiteraussiand in Paris am 19. No- vember beendet. Den Bauarbeitern wird, so_fern (12 kn Krie'gs- bedarfsfabriken arbeiten, eine Lohnaufbefferuna ngoabrt. Ferner wird die Arbeitézeif auf 10 Stunden täglich festgeseßt.
Wohlfahrtspflege.
Die Nationalsammlung von Kunst- und Wertgegen- ständen bereitet nunmehr die zweite Ausstellung und Ver- steigerung von Gemälden, Skulpturen, Bronzen Ic. yor- Dke erste, im S-ptember d. J. vorgenommene Vexstxigerung hatte das erfreuliche Ckgebnis von 260000 „46, die den Zwecken der Natiov al- stiftung für die Hinterbliebenen der im Krixge Ge- fallenen zugute gekommen find. Es ist bereits jcßt eme größere Anzahl von (Gemälden, alten Porzeüanen, GebrauckpMegenstönk-Zn ans Marmor sowie Vnschiedevar21gen Erzeugmffen der Kle1nkunst, :. B. eire kunstvoll gearbeitete Takadeose des alten Wrangel, eknacgangen. Auch eine Reihe wertvoller Kupferstiche siebtjur Verfügung. Die die:- maliae Veranstaltung wird eine besondere Abteilung .Kunstmöbel' auxweisen, für dke ein Sonderausfcbuß in Bildung begriffen ist. Q ne alten Familienbesiß in Anspruch 11! nehmen und ohne (Galerien zu plündern, mögen die Befißer von Kunstgegenstänbeu gedacbter Axt durch reiche Spenden das Liebeswetk an den Witwen und Waisen unserxr heldenhaften Krieger unterstützen. Die Sammelstelle befipdet fiel) in Berlin, Ioachkmsthaler Straße 1.
“.*-,..."-
Dec Cenualdkrektor dae Stahlwerke Becker “!.-S.), Dv-Jng. R. Becker in Willich, hat, wie „W. T. B.“ beti tet, im Anschluß“ an die Ueberweisung von 100000ck6 an das Versorgungs- und Justiz-