1917 / 281 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 27 Nov 1917 18:00:01 GMT) scan diff

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des Großherzoglich Vadiiäzxn Kreuxes für freiwillige Kriegshilfo 1914-1916. der Te1egraphengchilfin Tiedke m 2.11a11nhei1n; des Großherzoglich Zäklpischon Allgemeinen Ehren- zeichens in Silber: dem Oberbricfträgcr Angust Müller in Eisenach;

des Kreuxes des" Horzoglick) S-achsex1:-Meiningischen Ehrenzeichens fur, V-r_di=1xst im Kriege am Bande fx'xk NtchkkäMk-fcr: dem Oberpostsckretär Unger in 2011115111); des dem erzogxich Sachson:Ernestinischen Haus- orden angeychlosstnen silbernen§1§exdienstkreuze§: den Po1's9112t6r2n Dilljnq und b [er Und dem Telearaphen- )ekrctar Pe rv1t, sämjlich in Yllenbu-g (Sachs.-Alt.); der demselben Orden angeschlossenen silbernen Verdienstmedaille; dem Pwtagenten Stengel Und dem Oberpostschaffncr Dörste- belde 111,2[11911burg (“Zackxs-ALQY den Oberponschafxnem Korrmann in Eisenberg (Sucks.- Ait.) L_omc; („Fehmann in SchmöUn (Sachf.-A1t.) und Wolf 111 Gösmß (Sachs.-Alt.); ferner:

des Großkreuzes des Kaiserlich Oesterreichiscben Franz ;osephordet-s und deo Großkordons des Großherrllcv Türkischen Medschidjeordcns: dem Direktor im RyickU-schaßamt Dr. Scl) ! oeder und dem Wirk:1chen thximcn Oderregiemngsrat Dombois daselbst sowie

des Großherrlick) Türkischen Eisernen Halbmonds am weißroten Bande:

dem Postsekretär Jank in Konstantiuopel.

Deutsches Reich.

Seine Majestät der Kaiser haben AUergnädigst geruht:

dem Obe'postfek1e1är Karl Schneider in Berlin den Charakter als Rxclwunzsrat zu verleihen.

Auf. Grund NUerböckvst-r Ermächtigung Seiner Majest ät

des Katsersyhat der Reichßkanzker " zUm P-cJ'n'denten der Kxnserlicben Diszip'inarkammer in

Coln ven Koxnaltck) p*enß1sch:en Senalépräsidenten bei dem Ove landesge-xtcht zu Cöln, Gohsnnen Overjusüzxat Linde- mann daselbst.

und zu Mitgliedern der Kaiseriichcn Disziplinnrkammern 111 Frankfurt a,; O. den Königlich pxeußischen Geheimen Re- g12111196101,Ö11ger daselbst fü: die Dauer des Krieges und d§11 Kwr [[ck p e11ß1schen Kr'icgsaetichtStat Scheffler daselbst fur die Dauer des Krieges sowie in Oppeln den Oberposnat Op_pen1n Breslau auf die Dauer des von ihm bekleideten Rclch6am16 ernannt.

Bekanntmachung,

betreffend Aenderung der Veroxdnnnq über den Verkehr mit Cuimaronbarz vom 5. Oktober 1916 (NerchsYHeser S. 1123).

Vom 22 November 1917.

Der Btmdesxat hm auf Grund des § 3 des Geseßes über die Ermäcvngung des Bundeßraiß zu wirtschaftlichen Maß- nahmen usw. vom 4. Auxxust 1914 (NeichS-Gesesbl. S. 327) folgende Verordnung erlassen:

Artikel [

ß 5 Abs. 2, § 6 und § 7 der Verordnnv üöer de V k 1 (Tuma onbarz 1) m “5. Oktobe- 1916 (ReiÖL-chséßbl- nS- 811-2231:ka ballen folgt:.de Fassung:

§ 5 Abs. 2

Ist dsr Erzeuger miT dem angebotenen Preise rde: der Erwérber wit_ dt'm you dem Kriegßansmousse q fmdprtsn P;"eise nicbt ein- ve ".*-nd 11, so nxi:d drr Pre]; v: n d-m R_e,chssch1céssx«richtefür Krikgs- w*r1sch_af1 endgn1tiq flstgkk'Bk. “.Das inäWchi-"dsber cbt entscheidkt axcb uber ali: xonst'tgen S1rcxtichitsn, die fich zw1schkn den B(- teimgken aus der 'Liuffocde'mU 3111 käuflick) n Uedexlaffung sowke aus der Ukbeliasung u»d aus der Abgabx des Cumuronbazcé durch den KtegSausjcbuß exgyke-n. Es 531111111111 auch dmüber, Wer die baren Auslagen des Vexkahckns zx: t:agcn hat.

I' 6

Du V-rpflkchUte bat Obllk ?!:“ücksixlot auf di? epdgülliae Fkk“- seJUxa kes Uevenabm-vreises 111 111f1rr7. Der Kriegeauswuß hat vorläufw d-n f'on'tim tür ayqqneff n Wackmton Preis zu javxcn.

Das Rschf, ern: Pre s 1111311. ;; ("urch das Re9ch§sch1ersch11cht zu Veklan.kn, t:]!sckxt, rren:: ker Verfänkkr oder der Yb-ebmet n1cht un- verza,.1tch n1ch Mi't611xma 1411 P «115751113075 odkr dcr Pcewwcderung s.ites.s des Kriegsaxsjäpnfses davon Geb1atxch machen.

„6 7

Der R-ickyskanzlcr kr'äfxt Besiimmunaen dötübkk, in We1cker Zusammenskxzuna das Rezisroskbied-“g-PM für K iéwai'tscbaft in den ihm durM dteje Vcrokdnung überwtejynkn Sachen entsche.det.

Artikel ][ Dk-se Verordnwy trktt m:: d-m 26.910VLm5er 1917 in Kraft. Berlin, den 22. November 1917.

Der Steüvyxtreter dxs Reichskanzlers. Graf von Noedern.

Bekanntmachung,

betseffendAeUderungderAusführungsbestimmunaen zu der Verordnung über den Verkehr mit Cumaron- harz vom 5. Oktober 1916 (Reichs-G'esexzbl.-S.*1125).„

Vom 22. November -1917.

Auf Grund des § 9 der Vexordnung über den Verkebr mit Cumuronbarz vom 5.0ktober 1916 (Reichs Geseßbl. S.].123) wird folgendes bestimmt: Artikxl [ Dkk » 1, 3 [md 4 rer "1111955:unqßbxsjimwupge" mr V-Tr- o7dn n;; Übe: oe- "71 rk br 111“! Cumawndarz vorn 5. Ok1ober 1916 (N,jch„.Gesebe. S. 1125) exßaltyn “ol,;m'oc Fassung:

(5 1 Das “*)-36639671511th fu. Kfegßwkxksksaft enjscbeidkt in den 91111211 “4 K" 5 JW 2 de" 'Retoxdn-zna nber deu Vr'tkebr mit ; Ca7arontza . 111. km Bxesu-q VW 0181 Mxtgltkdern. Den Vorsiß

Alkohol neben

führt der Voxsisende Oekkkkeich91chiecsg“'tich11 oder sein Vertreter. Die beiden Bstsiscr 11:11) dyn Y.!tglMcm dcs ständigen Ausschwsscs :*

für (äumaronbacj („Z .'?) ]u cutucbmkn, mit der Maßgabe, daß ie ein Bknfi'Z-r dkm Km.: (91: E“x€ux1cr und dem Kléije, oer Vatbtaucber ong-bö en 1011. Auf das Zéerfgbren finden 171- Vorwbrift-n üver das Gexfabren Vor dem R€'ch.schiék9g€11ch( entxprechxnde NuWes-dung.

§ 3

Die Preise gelten für Licxrungen aukschlicß1ich Verpackung- Dkr ständige 2111576717; für C::maronbarz besbxnmt, welcbe Verpackuna jew iltg amuwenden ist und wxlcbe Pietse daxür in Ankay gebracht werden f-x.

Die Mitglieker OTS '.Uussch=„-ffes werdcn vom Ryixkskanzler er- nannt; fie s. 11€n dk" Krcksen der PeriteUer und der Verbraucher vvn Camaronbarz MTnommen wevdev. De'n Vorfisenden steUt der Kcéch- au91chus1 für pfizrzlicbr und txeriscko- Oele und Fette.

W113 eim? Vervackuna 6211181081, 1118 den auf Grund kes Abs. 1 erkafienen Bestimmungen niaot 81111P11cht, so a-bt ein während der Be*ör Leung etw.: kntmandcner Vexlust zu Lasten des ExzeugUs, es 181 des-n, daß der Verlust a.ch bei der Verwendung der Vorge- 1chti€bemn Vexpxckung Entstanden. [Töne.

ck

Die Vorschriftsn dex §§ 2 md 3 sind am?: für die Entscheidung

kes Rcichsschiechgertchts für Krtea5w1111chatt bindend.

Artikel 11 Die Beßimmnngen kreten wit dem 26. Novcmöer 1917 in Kraft. Berlin, den 22. November 1917. - D*r Reichskanzler. Im Auftrage: Müller.

Bekanntmachung über die Verjährungsfristen. Vom 22. November 1917.

Der Bundesrat hat auf Grund des: §3 des Geseßes iiber die Ermächtigung des Bundesrats zu wirtstaftlichen Mos;- nabmcn usw. vom 4. August 1914 (NeichS-Geseßbl. S. 827) folgende Verordnung erlaffen:

Die Verordnungen über die Verjährungßstisten vom 4. November Und vom 9. Dexember 1915 (ReichQ-Geseßvl. S. 732 811) wetdon im Avschlus; an die! Verordmmg vom 26 Oktober 1916 (Neich§-Gesetzvl. S. 1198) weiter dahin ge- äwdext, daß die Vexjälxmxg nicht vor dem Schlusse des Jahres 1918 vollendet wird.

Bellin, den 22. November 1917.

Der Re1ch2k1nzler. In Vertretung: Dr. von Krause.

Verordnung über die Preise von Schlachtschweinen. Vom 23. November 1917.

Auf Grund des §8 Abs. 2 der Verordnung über die Pr-ise der lar-dwirtscl)aftlichen Erzeugnisse aus der EMU 1917 und für Schlachwick) vom 19. März 1917 (ReichsGeseHbl. (5.243) wird in Ahrweichung von „6 2 Abs. 1 der Vérordnung über die Schlachwteh- und Fleischpreise für Schweine und Rinder vom 5. April 1917 (Reickw-Geseybl. S. 319) folgendes

bestimmt: A! tikel [

Die in der V-ro-knuna über die Preise von €ch1achtschweineu vom 15. September 1917 (R“cbs-Gefkybl. S. 837) zunächst 'is zum 30 Nvea-ber1917 -inschlteßlich fesmeseßten Pöchs1vre11e für den Verkauf von Sch|acktschwe nen sureb ken Webdattec dürfen bis zam 15. Inna: 1918 einjcbli-ßltck; weil-rgewäbxt werden. Daneben -,x"tr'en bas zum gleichen invankt fur j-des zum V::kaufe gelangevde Schwem, v.:s mehr als 15 und nicht mehr als 75 Kiloqramm Lebechgewickpt hat, folgende Besräge (Stächuscbläx) zugeschlagen wer en:

wenn das Lebendgewkcbt des Schweines bet:ägt:

mehr als 15 6111 cinjch1ieß11ch ZL Kilogramm 18 Mark ' 4

: ',45: : 60 : 10 : . „60 . . 75 , 6

Ariikel ][ Diese Verorknnnq tritt mii dem Tage der Verkündung in „Kraft. Berlin, den 23. November 1917.

Der Staatssekretär des-KüegsernährungHamts. U o n W a l d o w.

Bekanntmachung,

betreffend Verarbeitung von Gerste und Gemenge v_onl(§Ze1ste mit Hafer in Brennereien, die mit der pr'rttus:In0Ustrie, Kommanditgesellschaft auf Aktien, Zweigntedetlassung in München verrechnen.“

Brennereien, die mit der Spiritnsindustrie, Kommandit- gesellschaft guf Aktien, Zweigniederlassunq in München ver- 7211211211, ward für das Betriebsjahr 1917/18 durch Ver- mxttlmm der znständigen Kommunalverbände diejenige Menge Gerste 1)de Gemenge von Gerste mit Hafer aus ejgemr Ernte_ freigegeben oder geliefert werden, die sxe zur Verqrbettung der nachweislich in ihrem Besiße befiwd- 1161911, zur „VerstoÜUUg von Spiritus bestimmten Rohstoffe be- nottaen. Als erforderlich zur Hersteüung von Spiritus gilt Gerste oder_Gemenge von Gerste mit Hafer hierbei nur für dte Vexatbettung von Kartoffeln und Rüben.

Dthrennereien haben bei der zuständigen Steuerbehörde nachzuwetsen, welche Mengen Kartoffeln oder Rüben fie besißen und zur „Vera betlnng auf Spiritus bestimmt haben. Auf Grgnp dteseJ Nachweises stellt die Steuerbehörde eine Be- schem1guyg uber den Gersienbevarf der Brennereien aus. Dabei wxro angenommen, daß zur HersteÜung eines Hektoliters

22 Ztr. Kartoffeln oder

25 Zuckerrüben

60 ( utterrüben _ 30 ];,c; Gerste erforderlich find. Die B€scheinigung der Steuer- behorde 1st dem Kommunaloekbande ,mit '1der. Etklärung einzu- re1chen, ob Freigabe von Gerste oder Gemenge von Gerste mit Hafer aus etgener Ernte oder Lieferun von Gerste durch den Kommuna'verband beant'aat wird. er Kommunalverband veranlaßt hierauf das weitere, .

Vorv-hqltlich der vorstehend angeordneten Regelung er. mocbtmpn xmr v1e Bronnexexen, die im eigenen landwirtschaft- ltchen Betrtebe Genste odcr Gemenge 'von Gerste mit Hafer geebmztex [IaanH vorläufia

91911191“ 0 rk-Mrzeugcmg 5165111011191110 olbis u 6

bsi einer Iah-esenzeuaung bis zu 30111 Aikoßol bis In 188 11T?“

(Herne oder Gemenge «gener Emte im Betriebe ihrer Brennerei

zur Herstellung von Aikovol, aver ni t m eincn HekOliter zu vermxnden. ck ehr at! 90 kJ für

Die vorläufig freigegebenen Mengen sind auf don „. samtbodarf anzurechnen. Berlin, den 14. November 191".

Direktorium der Neich6getreidestelle. Dr. Wach.

BekanntmachNng.

Anf Grund des § 2 der Verordnxmg deS Steklvertreiers des Reichskanzlers über die Verarbettung von Obst vom 5. Au.:ujt 191624. August 1917 und der Bekanntmachung der Reich§stelle fiir (ermüse und Obst über die Hersteüung von Pflaumenmus, Dörrobst und Obstkrauz vom 3. September1917 wird Unter Hinweis auf die Strafbesnmmunaen in diesen Ver: ordnungen mit Zustimmung des Bevollmächtigten des Reichs- kanzlers in Abänderung unserer Bekanntmachun? vom 5. Ok- 1ober 1917 (Reichsanzeiger Nr. 241) folgendes be annt gegeben:

AÜer 21131118 17111 rrobn i!! Verdoxen. Dxe vorhandenen Bestände an Dörtoblt werden von" den zustawigen Landes., PM- va1- uvd Bezirksnellen für (Gemuse und Obst aufg-kauft wer en.

Lobuverträ über das Dünen von Otzst bedurfen in jedem einzelnen Falle der Genebmxgung der Z*„'siandkgen Land», Pw. vinzial- oder Bezirksstelle fur Gemüse und Obst.

Außgenommen yon den vvcnebknden Vor1chr1ften ist der Absaß von Dörrobst an die ster-rtretende Jntendantur des 1T Acm-eroxpz in Altona und an die Zemrale für die Be1chaffuug der Vxxpfi-gung der Matine in Berlin 97. 10, Königin-Augustasjraße 38/42, sowext abge1chloff-ne Verkräge auf Lieferung von Dörrobst an di-se Seilen bereits vorlieaen. Der Abjchla-ß neu:: deraxtigec Lteferungsveruäge ist unzuläjfig. _, _

Daß das vorstehende Abfaßverbot fur alle gewerbsmaßigen und nitbtgewerbßmäßigen Hersteller von Döcrobst gilt, wixd besonders hervorgehoben. ,

Nur wer im Iabre_ weniger als 20 Doppelzentner Döxrobst nicht gewerbsmäßig herstellt, bleibt vom Absaßverbot unketübrt. Doch wind a-smückllcb damuf binaemesen, daß jeder Weiterabjaß von Dönobst, das von ft)]cbcn Herstellern erworben wurde, verboten und strafbar ist wie jeder Handel unt Dörrobst überhaupt.

Berlin, den 20. November 1917.

KriegSgesellschaft für Obstkonseroen und Marmeladen m. b. .O. Berlin 8117. 68, Kochstraße 6 [. Hartwig. Dr. Lehmann.

Bekanntmachung.,

ES wird beabfichtigt, die nachbezeichneten Akten des Kaiser- lichen Patentamts zu vernichten:

a. Die Akten der erteilten Patente, die infolge Zelt- ablaufs, Verzichts, Nichtzahlung der Jabreögebübren erloschen sind, soweit nach A"lauf des Jahres, in dem der Schutz erloschen ist, 15 Jahre ve1flo en find,

b. die A ten der Gebrauchßmusteranmes-dungen, die nicht zur Einnagung in die Rolle geführt babkn, soweit 5 Jahre nach Av1aaf des Jahres vexfloffen stud, in dem die Anmeldung erfolgte,

0. die Akten der gelöschten &Gebrauchmuster, soweit vom Ablauf des Jahres, in dem der Schuß erloschen ist, 10 Jahre vetfloffen find, mitAuSnabme der zur öffent1ichen Emficht bestimmten Teile dieser Akten,

01. die Akten der Warenzeichenanmeldungen die nicht zur Einjraßung in die Ze1chknroUe gefühlt, haben, koweit 10 Jahre nach *a 1an des Jahres ve-floffcn sind, in dem die An- me1dung ibre Erlevt„ung gefunden hat, _

fck. die Akten der gelöschten -Warenzeichen, soweit vack Absam des Jahres, in dem dae Löjchung erjoigte, 10 Jahre VLifl: ffkn smd.

' Etmqjqe Ayträae zu diesen Akten sind von den Beteiligten, dxe slch uber :hr Interesse an der Sache auszuweisen haben, bfts zum 1. Februar 1918 bei dem Kaiserlichen Patentamt etnzureichen.

Berlin, den 23. November 1917.

Der Präsident des Kaiserlichen Patentamtx. Robolski.

Bekanntmachung.

Auf Grund der Bekanntmachung des Stellvertreter; des Yeichsxanzlers vom 26 November 1914 Reichs-Gesevbl. 53. 487) und vom 10. Februar 1916 (Reichs- eseßvl. S. 89) 19 fur pax?- gesamte im Inland befindliche Vermögen der brtttschen Staatsapgehörkgen Eheleute Allan und Mary Steward dre zwangsweise Verwaltung angeordnet worden. (Verwalter ist Bezirkßnotar Marquardt in Ludwigsburg).

Stuttgart, den 23. November 1917.

Kögigliches Ministerium des Innern. Fur den StaatSminister: :) on H a ag.

Bekanntmachung.

Auf Grund des Art 3 der Bekanntmachung, betr. wirt- schaftltche Bergeltunqßmaßnahmen gegen Portugal- vom 14. Mar 1916 (RGW. S.Z75) ist die zwangsweise YJt-Wltung de;- „TUUÜSEWZkbebäUsLS G. m. b. H.“ in Braun-

exg angeor ne und er an mann Miel iner ier- selbst als Verwalter bestellt. f 5 h

Braunschweig, den 5. November 1917.

Herzoglich Braunsck)weig-Lüneburgisches Staatsministerium. H. Krüger.

Bekanntmachung. betreffend Liquidationxfranzösischer Unter- nehmungen. _

M11 Zuslmeung des Herrn Generalgouve'rneurs in Belßken habe [ck gemaß den Verordnungen über die Liquidation fe nd- "Fh,“ Unternehmungen vom 29. August 1916, und vom 194 Aprtl-x1917__- (Heses--und Verordmtngsblatt für die okku- pisrten Gebiete elgienS'-' Nr:“253 “voni “13.“Septé'mber 1915 11111) Nr. 335, vozn 19. April 1917) die Liquidation des in ?elgten heftnkxlrchen Vermögens der Firma PSM"?- NsaUlk & CW, Paris, insbesondere deren Zwekgnieder- lqssUpa m Brussel, Rue Vanderborght 28, angeordnet. Zum Ltqmdator 111 Herr Leutnant Maas in Brüssel ernannt worden. Nahere Auskunft ertei1t der Liquidator.

Brüssel, den 23. November 1917. . Der Chef der Abteilung für Handel und Gewerbe

bei dem Generalgouverneur in Below"- , .: Rohrer.

___-*

Bekanntmachu-na.

AU! Grund der Verordnung, betreffend die *wan- - weise Verwaltung aux) Liquidation des inläKdischsn Vermögens landesflychtjgex Personen vom 12. Juli 1917 (RGW. S. 603) itt für die folgenden Unternehmungen die Zwangsjserwaltung angeordnet worden.

620, Lis“,

Gesamtvermögen: _ Das gesamte im Inland bk'd1 Vermögen der daidcb (Erlaß Vom 18. Apa! 1916 1. 3.e6624f12nl9§? bürgeklen landesfluchtkgen Ozitwe Adele Wertheimer, geo. W611, g-horen am 8. September 1863 kn Herlisbtim, zuletzt in Straßburg 119911155377 (Zwangsverwalter: R3ch1Sanwalt Steinhardt in Strai- burs-

Straßburg, den 21. November 1917.

Ministerium für Elsaß-Lothringen. Abteilung des Innern. I. A.: Dittmar.

Bekanntmachung.

Auf Grund der Verorhnungen, betreffend die zw angsweis e Verwaltung fran ös1scher Unternehmungen, vom 26. November 1914 (_ GBL S. 487) und vom 10. Februar 1916 (RGW. S. 89) Ut fur die folgenden Unternehmungen die Zwangßoerwaltung angeordnet worden.

621. Liste.

Vermächtnisse: Die Vermäckvtniffe der französischen Staats- angehörigen 1) Iulemx Emma, Zeichenkünsiletin in Belfort; 2) Juteau Ernst, Angejteüter iu Timon les Voßges; I) Juteau Lucie, Privatlebrerin m Lamannr, 4) Marchal Fernand Ehefrau Tbe1esk, ged. Juteau, in Epinal; 5) Juteau Albert, Cbemffer in Rouen am Nach1aß der am 11. Juni 1917 zu Mülhausen Ver- storbenen Witwe Peter Juteau, Eugenie aeb. Ridlee (Zwangs- verwalter: Notar (Großmann in Mülhausen).

Straßburg, den 21. November 1917.

Ministerium für Elsaß-Lothringen. Abteilung des Innern. I. A.“ Dittmar.

___

Bekanntmachung.

Auf Grund der Verordnungen, betreffend die zw an gsweise Verwaltung französischer Unternehmungen, vom 26. November 1914 (RGBl. S. 487) und vom 10. Februar 1916 (REM. S. 89) ist für die folgenden Unternehmungen die Zwangsverwaltung angeordnet worden.

622. Liste.

Besondere Vermögenswerte: Die Bcieikiauug des französischen StaatSangebörtgen Heinrich Iuillard-aus Mülhausen, j. Zl. un- bekannten Aaf-ntbalts, an der offeneu Handelßgeselisäoafr Iu1uard & Wezs; tn Mülhausen (Zwangsverwaiter: Notar Großmann m Mülhausen).

Straßburg, den 21. November 1917.

Ministerium für Elsaß-Lothringen. Abteilung des Innern. J. A.: Dittmar.

Bekanntmachung.

Auf Gmnd der W 1 und 2 der Verordnung des Bundeßraik vom 25. September 1915, zur Fernbaltuna unzuverlässige! P rsoven vom Handel (RGBl. S. 603) und der Ziffem 1, 2, 4, 5 und 8 der Anweisung des Kaiserlichen Ministeriums. vom 11. Oktober 1915/ 8 Mal 1917 zur Ausführung diesex Verordnung (Z.u.B*11B1. S.305, 385) wird dem Josef Asfenberger, Speserelbändle1, Straßburg-Neudorf, Lazarettstraße 14, der Handel mit Gegenständen des tägliaoen Bedarfs, insbesondere Nab- rungs- und Futtermitteln aller Art sowie rohen Natur- erxeugnijsen, Heiz- und Leuchtstoffen und mit Gegen- ständen des Kriegsbedarfo, von heute ab für das ganze Gebiet des Deutschen Reich untersagt.

Stxaßbmg 1. Els., den 14. November 1917. Der Polizeiptäsident. I. A.: Dr. Bünger.

Die von,.beute ab zur AUHgabe gelangende Nummer 207 des Reichs-Geseßblatts enthält unter

Nr. 6144 eine Verordnung über Sämereien, vom 19. No- vember 1917, unter

Nr. 6145 eine Verordnung zur Abänderung der Verord- nung über die Malz- und Gerstenkontingente der Vierbrauereien sowie den Malzbandel vom 7. Oktober 1916 (Reichs-Geseßbl. S. 1137), vom 20. November 1917, unter

Nr. 6146 eine Bekanntmachung der neuen Fassung der Verordnung über die Malz- und Gerstenkontinqente der Vier- brcttuereien sowie den Malzhandel, vom 20. November 1917, an er

Nr. 6147 eine Bekanntmachung, betreffend Ergänzung, der Veroxdnung über Nohtabak vom 10. Oktober 1916 (Netchs- Gesevbl. S. 1145), vom 22. November 1917, unter

Nr. 6148 eine Bekanntmachung, betreffend Aenderung er Verordnung über die Bestellung eines Reichskorymiffars fur Ueberaangswirtsckmst vom 3 August 1916" (Retchs-Geseßbl. S. 885),-vom _22."November 1917, unter -

** Nr. 6149 eine“ Bekanntmachung, belxeffendAénberung der,

Verordnung .über den- Ve'rkéhr 'mit" 'Cümäronhärz vom; 5. Ok-" tober 1.916 ,'(Reichs-Geseßbl. S. 1123), vom 22. November!

. .1917, unter

"Nr. 6150 eine Vekanntmachung._betreffend Yenderung der AuSführungdbestimmungen zu der Verordnung uber den Ver- kehr mit Cuma'ronharz ". vom 5, .O_kt“ober*_1916 (ReichS-Gesesbl. S. 1125), vom 22. November 1917, un'd-untex _,

Nr. 6151 eine Bekanntmachung über dte Verjährungs- fristen, vom 22. November)].917. , Berlin W. 9, den 24. November-1917. _

Kaiserlichés Postzeitungsa'mt. Krün.

Die von heute ab zur Aussabe gelangende Nummer 208 des Reichs-Gesesblatts enthält unter

Nr. 6152 eine Bekanntmachung, betreffend Vorschriften über Krankheitserreger, vom 21. November 1917, und unter

Nr. 6153 eine Verordnung über die Preise von Schlacht- schmeinen, vom 23. November 1917.

Berlin 17.9, den: B;,qumzbyr 19,117.

'Kaäorlichs PMWSW KUW

Königreith Preußen.

Seine Majestät der König haben YllergnäNgjt gernhL; NÜkkhöckst Ihre außerordentlichen Gesandten und bevoll- mächtigten Minister Graf von Schwerin in Dresden und Kammerherx Dr. von Humbracht in Oldenburg zu Wirk- ltchen Gehetmen Räten mit dem PrädikatExzellenz zu ernennen.

Seine Majestät derK'önig Haben Allergnädigst (1011131:

„de.rj Regierungk- und Baurat Schumacher, Mitglied der Kömgltchen Eisenbahndirektion in Münster (Westf.), zum (5-32- heimen Baurat und vortragenden Rat im Ministermm der öffentlichen Arbeiten zu ernennen und

dem Generaldirektor der Deutschen KontinentalaaSges-xkl- schaft. Regierungsbaumeister a. D. Heck in Dessau den Charakxer als Baurat zu verleihen,

Seine Majefjät der König haben Allergnädigft geruht: den technischen Eisenbahnobersekretären S ch u [ ze in Münster (Westf.) und Neidt in Stettin, dem Eisenbahnrechnunasrevisor Jghn und dem Eisenbahnhauptkaffenkassierer Kaulbact) in E11en„den Eisenbahnobersekxetären Schubert und Heine- vurg m Halle (Saale), Bonacker in Danzig, Hochapfel, Petri und Plöger in Cassel, Wittlich in (Frankfurt (Main), Neumann und Januschek in Breslau, Flach, Clauß, Nolte, Menzerath und Weber in (Töln, Plöß in Steltin, Gustgv Schmidt, König, Selling und Winniger in Bexlm, Fleischmann und Sauer in Elberfeld, von Eber- stem in Hagen (Westf.), N ie ru ann , R ad e m a ck, e r , Gustav Fischer, Hartmann, „Henze, Schlösser und Thiemann in Hannover, Trockels in Dortmund, Urban inBromberg, Rücker, Kapphartwig, Nabich, Neukirchen und Schöning in Essen, Nehls in Stendal, Bergmann und Schrader in Leinbausen, Peters in Crefeld, Borsdorf in KölÜUSbekg (Pr.) und Williger in Wesel, dem Eisenbahn- obermaterialiknvorsleher Scharff in VreIlan, dem Eisenbahn- betriebC-ingenieur Noble der in Mülheim (Ruhr)-Speldorf, dem Eisenbahnbetriebskontroüeur Jungebloedt in Esssn, den EisenbahnverkehrekonttolXeuren Ehlers in Hamburg und Halle in Cassel, den Oberbahnhofsvorstehern Lenz und Jüngling in Berlin, (Herstmann in Breslau und Bayer in 912111110210, den Eisenbahnobergütervorstehern Dintner in Beuthen (Obsr- schlesien), Bernd in Wießbaden, Granholm in Berlin und Hammers in Düsseldorf, dem Eisenbahnoberkaffenvorstehkr Dau in Danzig, dem Overbahnmeister Krause in Coburg und dem Eisenhahnwerkstättenvorsteher Wilke in Effen den Charakter als NechnungSrat zuverleihen.

Auf Grund AUerhöchster Ermächtigung Seiner Maj estät des Königs ist die Wahl des Oberlehrerß, Profeswrs Kortum cm der „Humboldtscbule in Hannover-Linden zum Direktor der Kaiser Wilhelm-Realschule in Odenkirchen, Kreis (Gladbach, dnrch das StaatSMinisterium bestatigt worden.

Finanzministerium.

Das Katasteramt ] in Mühlhausen i. Tk). und das Katasteramt Soldan sind zu beseyen.

Ministerium der geistlichen und Unterrichts- angelegenheiten.

Der bisherige Assistent am Physkalischen Institut der Universität in Breslau, Privatdozent Profeffor Dr. Waey- mann ist zum Abteilungsvorsteher an demselben Institat er- nannt worden.

(Fortseyung dex: Amtlichen in der Ersten Beilage.)

Yichtamtliches.

Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 27. November 1917.

Das Königliche StaatSministerium trat heute zu einer Sißung zusammen.

Zusammenfassung der sogenannten allgemeinen Ausfuhr- und Durchfuhrverbote.

Durch die Bekanntmachung vom 26. November 1917, be- treffend die sogenannten aÜgemeinen Verboxe der Ausfuhr und Durchfuhr, im Heutigen „Reichsanzewer“ smd insbesondere folgende Bekanntmachuqaen Über Ausfuhr? und Durchfuhr- vervote ersetzt, soweit ste Waren der betreffenden Arten zum Gegenstand haben: *

Nummerdes _ ReichSanzeigcrs

- ma un vom 12. September1914 . . . Sonderausgabe “Bekannt ck (; 24._November-1914_ . . . 277 ., 31. Dezember 1914 . . . 1 von 1915 1. September 1915 . . . 206

22. Oktober 1915 . . . 251 *

23. März 1916 . . 72

21. Juni ' 1918 . . . 144

4. Juli 1916 *. . . 156

8. 1916 . . . 160

24. Septembxr-1916 226.

Im übrigen ist zu 'der Bekanntmachung “noch. folgendes zu bemerken: , * *

dur Vér ü una " des Reichskanzlers vom 4. September 1915 gen:?)en, fing Nr. 70 der „Nachrichten ,für Handel, Industrie und Landwirtschaft“ von 1915 veröffentltcbt und ebenda in „den Nummern 77 und 96 von 1916 sowie 45 von 1917 erganzt worden. .

Ein Verzeichnis der Gegenstände, welche als Unifomp- stücke, HeeresauSrüstungsstücke unh a1S er'kennbare, Texte von solchen anzusehen find, ist im mch1am111chen Tetle des

und ebenda in Nr. 108 vom 10.911111 1915 sowie in

r. M . tober 1.915 amtli er Teil) ar (inst worden. „W Ye Zumeist“ N(den -1äuterunger? zu den Aus- und

[Durchfuhroerboten im nichtamtlichen Teile des „Reichs-

-M.

', Eine Erläuterungsz den"Verboten für äkztli-cbe' Instrumente -u_ud *“,(Hexräte. sowie*=-Vev,b“a-nd-m;it-t-e_l. . ist,“

„Reichsanzeigets“ Nr. 6 vom 8. Januar 1915 vetö entkicht.

mmeigch“ auf die nlMomeincm “11116: 11111) Dnrchfnhx- twcrboiw behalten 1111. 621111111911 mit dcr T'1c715971111g, “(11.115 (110 heutige Bekanntmachung cm die (51011: 501“ oor1 anxxefuhrten Bekanntmachungen tritt.

Aenderung der 2111-5- nnc- DuerHrverk-oée

für Erzeugni'sée aus Jink.

TUNE) dix BekUnmknacbxm-x !*.“)?!1 27. 2110605562: 19,7 7, HZ- trßffend 212115211th 591“ 2181111272671.::.-5117111 vom I;“; ,)er 191], in dieser :!äammer "()-Is „?;(ß?ch:ch:11-x-:1«18“6“ WLW 111? (5175111111119, die Zink 11115 Desfex: 9291211111g1zn «:xszxxltexx, Dix: 23-311 'LH-._.“:- "3.115 Durcyfuhrverbots nick)! 11111€1*1L,)!fx“-112 ;*_?10n::2 5134352111: ".'-1:1). (52- 512112, von 5125211 25- 1.47 cm? 2 1x“.- “11: 911191." (5811011211 de_rab: (1212151. Sind in ein?? SM.";UW “:]-„13.271 Zi»? “:“.2'11 MR:: 103.12- nmmtxz SpÜkMLtCLUS (_Älumi11112121, 251131, ;ka221, 2111114314, KUMA- AUÜMOU) vorQansx-xx, so ist Dis 21112x'111)r xm“; TurMUHr mm- mchr Uérboteu, sokvald O:?r (ZUTIMLZZLQÜU an 512121191121511211 einschließlick) dcs innkes Mähr (116 2 1.7.7 112171191.

Tas: „Renkechbs BW)“ hat Die Nach7icht verbr-Zikxét, daß seitens der amcxrikanisäwn 7119-118ng sint: VexchlagZ xrabmo dee:- feindlichen EigsmumZ erfolgt und 5913 weiterhin die Freixmbs Dsr in éeinülicßezy 1561113 befindlichen Pa12n1€ vorfüxxt sei. Dem 1315211011011, wvte der Deutsch-Amerikanischc: W;.riséxzafiéyverband mitteZkt, „em Telegramm der „Assoxiaiso Presz“, dahin [aUt-end, dax; keme Beschlaqnakxme OLS Elgsntumg 1.197,70. der P0101111ck* Der Feinde im Ylnslande seitens der ctmexWaniW-Zn RMNrung verfügt worden sei.

Mit den am 6. November vom VUxxdéchate aebiUigl-zn (Jrundsäsen für die Regelung d::s .Hebammenxvesells [)Us mittßn im Kriége die VWölkerunaLpoMik 11-3:- N-ickxß 121112 michxige Maßnchme zum 2113115511"; gtebracht. Wie „Wolns Telegraphsmbxjro“ 7111116111, WMA! b.?rMH gemume Zeit vor dem Kriege seitens 112€“: ReicMamt-Z ÖL?) Jcmcrn 518 Voroerhand- lungsn fiir die jth 0011181101108 Exxtsch1iss31mg des medesz'zrats eingeleiLet. Klagen MM 018 Unglkéchmäßigkei1 er VZrtetlUng der HLÖÜMMLU im 9121432, BLfÉHWUdKn über den bei eimem Nam- baftenTeile von ikmen beobachtetsn Mana.":l anWiffen und Köxmen, Wünsche L1Üch einer wirtschafclichen Sicherung der Hebammen nack) ihrer AlterH-, Krankheitxz- und vaalidennersorgung, dzeren Erfüslung den ganzen Stand hebch würde, (111 5115 11.1112 „emen Niederschxag von AnreqUngen gebilwet, deren Verkehttgung seitens d'ék zuständigen Stellen im Reich und in den Bundes- staaten nichr verkannt wurde. Andererseits standcn einer durch1 arsifenden r€ichsxxcseleichen Regeluna de?» gesamten Hébammen- wesens bei 0011 eänzeln-zn Bundeöregierungen erhebliche Bc- dLnken gcgenüdkr, die in der VerschiedynheW der örtlicbxn Ver- hältx-isse tief begründet sind,. Damit war der Weiterbehandlung der Angelegenheit durch das Reichsamt "des Innern die 911cht= schnur gegeben. Nachdem die zu be'k).m,de[nden Fragen im Nejchß- aesundheitSrat unter Betsiligung von besonderen ärztltchen Sachv-zrständigen und von Vertreterinnen des Hebammenstandes zur eingehenden Erörterung gelangt waren, ist nunmehr mit

Annahme der Grundsäße für die Regelung des Hebammenwesenß

111.112!" der BundeSregierung eine Uebereinstimmung er1€[1,w_élche die Mindestforderungen umfaßt, die gleichmäßig bet der „“Z“-"Zulassung zum Hebammenunterricht, bLi der Berufsvtldung der

,ebammen und bei der Ausübung Ns Hebammenverufs gsstellt werdkn soUen. Dagegen ist die Axt “und Weise. wie die": Grundsäse bei der 1anchrechtlichen Regelung durchzufükzren sind, dem Er-

weffen der Landesxegierungen überlassen, wie es auch dem

Befinden dieser Regierungen anheimgegeben bleibt, aUe die- jeniaen Punkte zu regeln, die in den Grundzügen nicht be- rücksichtigt werden konnten. Und Hierbei wird ['S von 9an besonderem Werk séin, diejenigen Maßnahmen zu erwägen, dle geeignet find, die Hebammen in ihrer wirtschaftlichen Lage sicher zu stellen und namentlich die von ihnen so dringend erbetene Versorgung im Alter und im FaUe der Juvalidttät herbeizuführen.

Kriegsnachrichten. Berlin, 26. November, abends. (W. T. B.)

Von den Fronten sind bisher keine besonderen Ereignisse gemeldet worden.

In F 1 andern lagen am frühen Morgen des 25, No- vember unsere SteUungcn westlich de§_Houtc)oulster Waldes zeitweise unter starkem feindlichen Zerstörunggfeuer. Nach- mittags richtete der (Hegner zwischen Westx'oosebeke und Gheluvelt starke Feurrüberfälle. anf unssre dortigen Stellunaen. Am Spätavend griff der Feind ohne besondere Artiklerie- vorbereitung in BataiÜonssiäcke nordöstlich Pasichendaéle an. Der Angriff brack- verlustreick; für den Feind zusammen. Während der Nacht zum TOLL [eßbafteres Feuer. Die? Stadt Dixmuide erhielt erneut starken Beschuß.

_Jm- Kampfgebiet «von, Cambrai, verbl1.1tete sich. der- (Hegner nachseinen mehrfach mißglückten Durchbrnch3versuchen erneut am Nachmittag in wiederholtenInfanterieanariffen beider- seits der Straße Jnckw-“Louveran ,Sie wurden sämtlich unter schweren Verlusten der Engländer abgewiesen. Westlich der Straße. gelang es unserer tapferen Infanterie im Nachsroße die deutschen Stellungen vorzuoerlegen und'unscre fxübere vordßrste Linie wieder zu beseßen. Weiter östlich war wiederum die Genend von Bourlon der Schauplaß erbitterter Kämpfe. Nachdem 9;U[)r 15-Vormittags .stärfstes Feuer auf Vourlon eingeseßthatte, brachen bierabermals diebtémasfierte Angriffe vor, die restlos abgewiesen wurden. Südlich Bourlon vor- Tstoßende ; eng1iche Infanterie wmde gleichfaüs zu-ückgeworfen. Die Engländernester, die vom Vortage noch im Dajfe verblieben waren, wurden im blutigen Nahkampfe gesäubert. In diesen Kämpfen sowie inxder Nacht vom 24 zum 25. hatte der Gegner schwerste Verluste. Außerdem blieben 8 Offiziere, über 300 Mann und einige 20 Maschinengeméhre in unserer Hand. Unfer'e Artiüerie faßte meh1fach ihr Vernichtungsfeuer gegen erkannte feindliche Reserven und bereitgestellte Tank- bataillone zusammen. Bei Graincourt schlug es verheerend mitten in 40 zusammen ezogene Panzexkraétmagen. Auf dem Bdllchen Kam ffelde Josie auf unsere Kanalstellung von

anteux nach ordoftm bis halbwegs Etivkcoeur 8 Uhr Vor- mittags kräftiges Tromryelfeuer ein. Ein feindlicher thriff "wurde hier im Gegenstog verlustreich abgewiesen.