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74) de] cus Gemakag Lörrach (Vodka) bekeger-en Grundb-ßye! der französischen S!aat9an.;ebötiocn (&:rmxx d RLSler m *Neu* und der R-üd-r (Fu,)“n Fachcs uno »My-v Rrélxr (L“qutkawr: Rxch1€arxwalt “Omi“ ln Lörxacko),
70) 29 zu L*MZMW)? kk1, B*xkxk “3.21", b-“Te-senkn (5111179115176 der fra Msnäoe» S aWaU-bö 1.19" chix Wmv»- Mamba, W:1w: des Paul M.: 1137, Nb. “W.Nrmokk-Ho-WWK, Paris (L-qutdalor. Rats- sHreiY-Zr Emil Stexnbz-ssr in VangknrrU-kc'X),
ab) der_fwn-ÖÜTÖM Firma '!1, Navmwnp, Lörrakk, Metx-Uknovf- fabrtk tn Yorr-cb [L:quidawx: YTCWlkann'axt Ftickliä) V:"rkt1ch in Lörrach).
Berlin, den 24. November 1917.
TU“ Reichskanzler (Ncichswirischnflkxamt). Im Auftrage: von Jonquié-rcs.
Bekanntmachnng.
Auf Grund der Verordnungen, betreffend d1e zwangs- weise Verwaltung französ:1cher Unternehmungen, vom 26. Novexnber 191.4 1REW1.S.487) und vom 10. Februar 1916 (RGW. S 89) 111 für die folgenden Unternehmungen die Zwangöverwaltung angeordnet worden.
623. Liste.
Nachla_f;massen und EssumLDermögen: 11 Die Nachlaß- MÜUYÖSL' am 26. S pckmycx 1904 vexjtmbener' Ebestau Tvpoüt A1xgn1t S1k'30n„Lu1'e Eugknic asb. chaukt; 2) 1a; gesamte lm :Iuwrxke_b-fi:»dltchk Vcrmögen 165 franzöfi ch-n Staatsangebötigen Ül1gu'1_VVOc111 Stmoa in Glämoaxt (VecwaLter: Rcckktxauwalt Dr. Pm-nkl tn Saaxburg»).
Straßburg, den 21. November 1917.
Ministerium für Elsaß-Lothrinqen. Abteilung des Innern. ' I. A.: Dittmar.
Bekanntmachung.
, Auf Grund der Verordnungen, betreffend d1e zwangs- wetse Verwaltung französischer Unternehmungen, vom 26 Noven1b9r1914 (RGM.S.487) und vom 10. Fcbmmr 1916 (RGW. S 89) ist fiir die folgenden Unternehmungen d1e Zwangsverwaltung angeordnet worden.
624. Liäe.
Vermächtnisse: Die Vermächtmffe der franzöfiscben Siaats- anzebörigen: 1) Hafner Emma in Parks, 2) Duvuks L1na Wit-ve, gkb. Hafner, 111Par1s, 3) Merck Aline Witwe, arb. Dafuer, in Paris, 4) Duan Paul in Paris, 5) Wkiß-Ckére, Markt, Ebkfrau, obne bskar-ntsv Wohn- und Anfrntbaltgy 1, am Nattlasse d-s anz 12 März 1917 yxtftorbenen Jngenieuxs Emil MTW ans Mulhauxen (Zwangsmrwaltcr: Notar Blcyier in “ ulbausrn).
Straßburg, den 21. November 1917.
Ministerium für ElsaßLotbringen. Abieilung des Innern. I. A.: Dittmar.
Die von heute ab zur Ansaabe gelangende Nummer 209 des Reich6-(Heseßbla116 enthält unter '
Nr. 6154 eine Verordnung über Höckysjpseise für Hafer pnd Gerste v_om 24. NQVLMÖLL' 1917, und unter I Jskr. ZW?) eine Verm-(Zmung über den Ausdrusck) und *die
nan oru na me von etrcide und dül'en rü ten vom
24. November 1917. L ' f ch ,
Berlin W, 9 den 27. November 1917.
Kaiserlickoes Vostzeitunasamt. Krüer.
Königreith Preußen.
Seine Majestät der König haben AUergnädigst geruht:
den biöerigqn Krei§1chulinspsktor Berg, zurzeit in Memel, zum Sommardirektor zu ernennen.
Ministerium der geistlichen und Unterrichts- angelegenheiten.
Dem Seminardirekwr Berg ist das Direktorat des Lehrer- seminars m Meme1 verliehen worden.
Ministerium für Handel und Gewerbe.
Die axn Z. Hktobcr d, I für die franzöfiscbe Bete111gung an der G9)c111chast für selbsltätige Z11gsicher1mgen und Patente der Elson: und Stahlindustrie m. b. H. in Berlin, Universität- stmße 81), angeordnete Zwangsverwaltung ist auf- gehoben.
Berlin, den 22. Nov:»mber 1917.
Der Minister für Handel und Gewerbe. J. A.: Lusensky.
' 'Die am 27. Februar d. Z. für das in Deutschland be- fmdl1che Vermögen der Firma L. Pawen & Co. in Lyon an- geordnete Zwangsverwaltung 111 aufgehoben.
Berlin, den 28. Nooembsr 1917.
Der Minister für Handel und Gewerbe, J. A.: Hagen.
Auf Grund der Verordnungen, betreffend die zwangsweise Verwaltung britischsr Unternehmungen, vom 22. Dszcmber 1914 (RGW S. 530) und 10 Februar 1916 (RGBl. S. 89) irt nack) Zustimmung ch Herrn 9121chQkanzler§ über die 11ritische Beteiliguna an dym Nachlaß der am 31. März 1917 ver- storbenen 3111112212211?! dieZwaanverwaltung angeordnet (Verwalter: Kaufmann Peter Bkckcr in Kirn).
Berlin, den 22. November 1917.
Der Minister für Handel und Gewerbe. Z, A.: Hagen.
Bekanntmachung.
Das Von mir mcg-“n FYau Karoline Köhler, Berlin, Greisquldersjraße 218, „erl-.n-nx Verbot des Handels mit Gegennänksn des tnglwchn Bedarfs brbe ich auf Grund dkSK§ 2 Jhs. 2 dxr BnndkérTWVCrordnung Vom 23. Skpt-mber 191.5 (ROW. S. 603) druck) Vmuixxmg vom heutigen Tage w1eder auf- gehoben.
Berlw-SÖ-Znékc'rxx, VM 22. NOV-"wbkk 1917.
* Dcr Py11zs.p:ä1"1d€nt JU Tkkklkp._ K71kaÉccuchkcäMk I. F.: M uchä11uß
...-._.,“-
Bekanntmachung.
Auf Grund des „5. 2 Abs. :? drr Bunkoxmtsvewrdmma vom 23. Ssptember 191.5 zur Fcrrba1t! ng u:19u1)e*r1ä*figer chsoncn Vom Qandel (11: »Bj. S. 603) babs ich dem Kmsmann Hermann BreyntckxinVerltn, Dkrck'): 11r1ß7'23,d1- Wiederaufnahme des Yanocls 11111 Gegenständen des tämtchyn Bedaxss, tnc-dewnere m:.t ka-, Wirk- und Strickwaren, gcsjattet 1Dandc]9v:r1ot vom 16. Jani 1017 :)ieg.-Amtsk-laxt Pmsdam, Stuck 225, Rr1ch20nzeigkr Nr. 144).
Berlin-Scbönebcrg, den 24. November 1917.
Der P911ze1pxäfidcnt zu chl1n. Kklegswucbxrawt. I. V.: Yéacbakius.
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Bekanntmachung.
Auf Grund des §2 Abs. 2 der BundeßmtIVIrox-dnung vom 23. S-pkember 1915 zur Fernballung unzuyyrläffiger Personen vom Handel (REVL S. 603) babe ich Dem Kammann Hkrmann B1eber in Berlin, WaUnerbcatetjttaßk 25, 1:18 W1eder- aufnahme des Haurels mit Wew, Wirk- und Strick- waren durF) Ver?1"1,1un«x vom beut1gen Tage gestattet (Handylo- Verbot vom 19. Juni 1917, Reg.-Am:xb1a11 Stück 26, Rckchs-
anzeiger Nr. 147). Berlin-Sckcönxberg, dm 24. NOVIWÖCY 1917. Der Polixcipräßdknt zu 23811111. kaeg§n*11chetan1t. J. B.: Macbatius.
Yichtamtliches.
Deutsches Reich. Preußen. Berlin, 28. November 1917.
Die vere1nigten Ausschüsse des BundeSrats für Handel und Verkehr, flir daS Landheer und die Fostungen, fiir das Seewe'j'cn und für Instizmoscn, die vereiniaten Ausschüsse für Zoll: und Stenemvesen Und für Handel und Verkehr sow1e die vereinigten Ausschiisse 1111“ Rechnungswesen und für Handel und Verkehr hielten heute Sißungen.
Unter dem Borsiß des bayerischen Staatsministers von Dandl fand vorgestern, wie die „Korrespondenz Hoffmann“ meldet, eine Sißuug des Ausschusses des Bundesrats Für die auswärtigen Angelegenheiten im Reichs- anzlerpalais statt.
In Maschinenbau- und sonstigen Konstruktionswerkstätten sowie in Betrieben der Meinll- und Holzwarenindustrie usw. lagern noch exheblickx Bestände gebrauchter Pausleinwand. Wie durch „Wolffs Telegraphisckws Büro“ mitgeteilt wird, können diese Mengen fiir die Kriegswirtschaft nußbnr gemacht werden. Die beanftragten Sortierbetriebe, deren Ver- zpickwis bei der Kriegs:Rohstoff-Abtciluna des Königlich PreußischenKriegsn11nisteriums, Bel lm 8117.48 (Verl Hedemann- straße 10), Sektion 17. 117, erhältlich ist, sind angewiesen, Angebote derartigen Pausleinens entgegenzunehmen und die angebotenen Mengen zu günstigen Preisen nach Anordnung der KriegS-Rohstoff-Avteilung anznkaufen. Zu einer Befüjchtung, daß die in dem Bausteinen befindlichen Zeichnungen unbefugt vechxtet werden köm-len, liegt bei der Art der beabsichtigten Verarbeitung kein Anlaß vor.
Wie „Wolffs Telegrapbenbüro“ erfährt, ist die Lage der in der deutschen Krieaswirtschaft tätigen pol- nischen Arbeiter in mehreren Sißungen der zuständigen ReichWehörden und Ministerien sowie der militärischen SteÜen unter Beteiligung von Vextretcrn aUer Par- te1cn des Reichstags eingehend beraten worden. Da- nach sollen die erforderlichen Maßnahmen getroffcn werden, um 1312 vom Kricg-Iministcrium e1lassenen Bestim- mungen znr Jebung der Ardeitofreudigkeit der polnischen Axbciter an (1 en Stchn zur Durchführung zn brinaen. ES werden bei den stellvqrtretenden Generalkommandos alls deren Organe ständige Fürsorgestellen für die po1n1sche Arbeiterschaft gebildet. Außerdem werden beim Krtes§a111t,_nack) Bedarf Kommissionen unter 13111sz ziehung po11111cher Vertrauensleute zusammengeseßt werden, die die verschiedenen Bezirke bereisen. Boi Streitigkeiten Über den beabsichtigten Wechsel dsr Arbeitsstelle soUen in 3111111111 von den entschsidenden SteÜen polmsch sprechende Arbeitervertretcr herangozogen werden. Auch fÜr die Ge- :vährzan' von_ Urlaub nnd, soweit die Verkehrsverhältniffe und dre Krregwantschafc es erlauben, wesentliche Erleichterungen vorgesehen; hierbei 1011-11 in erster Linie beriicksichtigt werden verheiratexe Arbeiter und Arbeiterinnen, die von ihrer Familie getrennt 1111, und solche die während des ganzen Krieges noch temen Hejmatsurlayb gehabt haben. Dieser soll für die in der peutschen Landwrrtschaft bcschäftlatsn Arbeiter in der Regel 111 _dte 3211 der Wintemnoyate verlegt werden. Bei der aUge- m'em bekannten, außerordentlick1stmken Inanspruchnahme der Eisenbahnen 11nrz'_der,grotzen Zak)! der polnischen Arbeiter muß jedoch naturgxmaj; mtt Bkschränfungen der Beurlaubungen aus VZrkehrHrÜckyrchtcn gerechnetwerden. Aus dem aleichen (Grunde Muffcn ]a auch die Beurlaubunxen der cm der Front stehenden Lextschen HeereSangehörigen zeitweise stark beschränkt werden. 51.11“ pen Besuch des Gottesdienstes, faÜs da- mtt em Or1sweck71el verbundW ist, sol] künftig die durch 911112, langfrtsttqe Beschßinigung erteilte Genehmigung genügen. WexZer 1011 das polizeiliche 9.11leeverfabren für die polmschen Arbeiter nach MöngcNeit erleichtert werden. Es darfxrwartet xverden, daß (111€ Beteiligten, besonders auch die polmsche Arbetterschaft_ selbst, d€m wohltätigen Zweck dieser Neuregelung unter _Ausgabe von übértriebenen Wünschen Ver- ständniS entgegenbrmgen.
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Das Oberkommanduo in den Marken hat auf Grund dex; § 91) "YES Geseßes uber_ dcn BelagerungSzustand vom 4. Juni 1801 fur das Gebiet der Stadt Berlin und der Prochz Yranhenburg folgxnde Bekanntmachung erlaffen:
" F 1. In gchxrbkbrt-ievsxn, 111614176 1218 (Erteilung voaAuskünfken ubxx VermogenW-rhältyiffs oder persöxlicbe Angelkgenbeiten zurn F5;,;rf?stande haben, duxstn keine Auskünfte exteilt Werden, die *.* l€_ 5117 “Q) WÜRFÖTÉS E11 zkcbuvgex', .)). ren ray ekngkwxech *kakiWkkéÉk“ 1x 11. 1 indujwellcn Betrieben, ' t ck 1 a "WM UW
(') Aufträse der Heeres- und Mar1neverwaltuvg, (11Tatxawexx, yon denen der Aukkgnn-tteilende w.-11': oder den * 11m'7änden nacb ann-"bmen muß. daß s1e als Anbanxvunkte für An1ch1ä,xe auf Anlagc-n und V-t-iebe dienen formen, die W 1316 L-zndesvkrtcidigung oder Erika„xwicßckogxt von Bedemu .I find. Amd die E1n31ebuna 1olcher Au.kanfte ist den genannten Gew-xbekenwben untersagt. . § 2. '11u21'ü:fxe ükkr Bcznvung-n einer keu11chen Fama ZUm Aaslat:re küxfen nur mit dsren Zustimmung gegeben werken. § 3. Zuwidw 1,1 xndlunge'n g-gen die ror11ebenken Besümmxngkn wexden mit (Gefänguio bw zu einem Jahre bksnaff. Sind mildernde Uu-stände vorhanden, 10 kann auf Haft oder aI-f Ge1dsnafe bis zu eintax:sendfün1bundert Mark erkannt we1den. Außerdem kann rec Eewerbcbetüeb ganz over zum Teil untersagt werden.
Oesterreixh-ngarn.
Der Kaiser bat die Er11ch1ung eines MinFsteriums für Volksgesundheit genehmigt uyd den Mmisterpräfi- denten ermächtigt, einen hierauf bezügltchen Geseßentwurf im Neichörnte einzubringen.
- In einer Besprechung m1tAbgeordneten des Herren- hauses äußerte sick) der Minister des Aeußern Graf Czernin über die durch die Fricdensbestrebungen per geganwärtiaen russischen Regierung geschaffene Lage. BZW- pie „Slavische Korrespondenz“ meldet, betonte er die Berenwultgkeit und Be- reitschaft der Monarchie, in Verhandlungen über einen ehrlichen und annehmbaren Frieden einzutreten. '
Großbritannien und Irland.
Der Premierminister Lloyd George ist gesiem vor- mittag nach Paris abgereist, um an bzw S1Huna Hes Ohersten Kriegsrats teilzunsbmen. ' Auch dex grtechische Mimfterprästdent Venizelos ist nach Parxs abgeretst.
* Jm Unterhause ist dem „Nieuwen Rotte1_dan1schen Courant“ zufolge von 46 Mitgliedern, meist Paziftsten oder unabhängigen Radikalen, ein Antrag gegen Hze geplante Ver- ordnung eingebracht worden, die Zensur kunftig auch auf politische Flugschriften auszudeznen.
- Der Unterstaatssekretär im Auswärngen Amt Lord Robert Cecil hat in Norwich eine Rede gehalten, in der er, dem „Reuterschen Büro“ zufolge, ausführte:
Es gebe keine S1chervrtt für England,_ bis Deu11ch1and endgült“g gesck1agen 191. Der d-ut1cbe Vortckplas, Dorveleben e1nzufüb1en, zeige es in seiner wahren Gestalt; er sei der A*!“fiuß dssselben Geiejes, der nicht du1de", daß ein Gesetz der Moral ??nd Religwn den deutschen Staatsintenssen 1m Weg- mehr. (33111196 glaubtcn, das deutsche Volk Verlange nach Fc1eden. Eine Probe dafür wäre di“. Bereitwilngkeit, Belg1en wieder herzustellen Und es 7ür die ihm zugefügten Unbilden zu rnt1chäxigcm D1e Dcuticben seien anfgeforoert worden, a1s BMW 111: die Ausrichtig'elt ihres Fried-nSevunscdes darauf zu anjwonen, aber von ,der denttchen Req1erung sei keine Ankvort gekommen. Niemand könne daher zw-zlfeln, daß der Geist der keuxscben Rea1erung genau derselbe 1e1, w1e [u der Zeit, als sie Europa in den Klilg stürzte. Wenn diejer Geist fich vicht ändere, wäae es _Verbrcchcrtsck) zu denken, daß mit einer solchen Macht ein kauetnder Fxtede gkfcblofftn werden könne. Das obmste der Kriegözitle der Vexbündeten sei und müsse sein: der Si-g. Vor einigk'n Tag-n ernärte etn deutscbcr Staatsmann, die Deutschen seien übeml] sixgreich; aber wenn man d19 La,;e r1chtig betrocbte', kmme man zu genau dem gegenteiligen Schlussk. In den beieen lernen Jahren ode- noch1ängerbabe es reine Schlacht zwischen br1111chn und deutschen Truppen gego'ben, Worin d1e Dmdskben fix.;rricb cwwe-en 1e1en. Der V:-r1u11 » Kolonien und die b11111chen S1eae 1n Palästina gäben den Deut1cben sicher Uc1a-be nachzudenken. Das1elbe ge1te für Mesopotamien. Englano könne jcdensaüs sagen, daß die Dqucben nicht einen Qumat-oll britischen Bodens besetzt hielten. Die Vlockad-* habe ihre Kr111ker; man könne. aber sagen, daß in der gacyzen Weljgeschichte nichts, was dieser Bwckade gleichkäme, geleistet
worden sei. Frankreich.
Bei der Eröffnung der Beratung der Verbündeten in Paris wird die französische Regierung, wie der „Temps“ meldet, vorschlagen, dnrch eine gemeinsame Exklärung die Ge- fahren festmsteÜen, denen Rußland durch die Usurpatoren, die augenblickltcl) in St. Petersburg herrschen, ausgeseßtist. Es wird sich auch darum handeln. die Verlexzung der von Rußland ein- gxganaenen Verbindlichkeiten zu brandmarken, da Rußland Sonderverständiaungen mit dem Feind einzuleijen sucht und Dokumente veröffentlicht, die nur auf aUgemeinenVesch1uß ver- öffentlicht werden dürften. Der „Temps“ fügt hinzu, daß Frankreich, das mit Rußland vor dem Kriege verbündet war, tnfolgeoeysen besonders schwerwiegende Gründe habe, sich zu beschweren, und volTkommen entschlossen sei, Proteste zu bean- traaxn, denen es seine besonderen Beschwerden hlnzufügk" wer 2.
*- Der Ausschuß für die Angelegenheit Malvy hat, der „Agence Harms“ zufolce, mit 18 gegen 5 Stimmen die Beschlüsse gebilLiat, die durch den Bejicht Forgeots begründet WWU, wonach Malvy zur Avurteilung dem obersten Gerichts- hof überwiesen werden soll. Die Kammer wird den Bericht am 28. November besprechen.
Rußland.
Von maßgebender Seite in St.'Petersburg erfährt die „Times“, daß, tn einer Zusammenkunft der Botschafter apf der amerikamschen Botschaft besch1osken wurde, Troßkks Note, die als nicht empfangen gelten 1ol1, unbeachtet zu lasse"-
7 Der maxtmalistische Oberbefehlshaber Krylenko ist gn dre Front abgegangen, nachdem : er an Armee und FM“ eme Frixdenskundaebung erlassen hatte. Die Maximalmen Welden dte Verhaftung des (Generals Ryabtsew, des früheren Kommandenrs im Moskauer Militärbezirk, der den VersUch machte, (116 Bauer verkleidet zu entkommen.
*- Der Kongreß der Städtevertreter und der
Semstmos hat einem Amsterdamer Vlatte zufolgé' be1ch10ffe"- *
eikne neue demokratische Parteiorganisation mit folgendem Programm zu gründen:
)) Cisnspruöb gegen die Aneignung der MaÜt durcb d1e Maxk- malistm',
2)„d1e Verfaffunggebende Versamm1ung wird als die einzige "
Mach1queüe angesehen, 3) Oerfchung aller Freilos",
4) Uebkttragung dcs Grund uwd Bodens an die AgraraUSscbüssc- ,
_ 5) Beschleunigung der FriedenSverbc-ndlunaen- , Bts zur Bildung eines neuen Kabinetts soll jede Regie-
IZYgewalt in Händen der Städtevertreter und der Semstwoö
-- Nach einer Meldun der étersbur er Zeitung „PMWÜU“ 113111de sieb u. a. 1§lnsnde Ytäbte ign der G?“
walt der Bolschewiki: St. Peterßburg, Moskau, KMF
Nischnij Nowaorod, Charkow, Odessa, eka “
K...... R...... Wladimé1121111713191“;- Krasnojarsk Tobolsk, Serpuchow und Tsaritsßn - m ,
Die „Daily NewS“ meldet, da de ,- '
"skyliche" FM" beunruwgend ßsei. rÉZUssZZ "ZuÖg'erF? herrschen. „E1ne„Woche lang gab es dort kein Brot Jm1ebach max nur fur zwei bis drei Tage vorhanden. An der (?rJnt von Dunaburg hunger" die SWW“ EbenfaUeZ. Maß befürchtet
Unruhen unter den Truppen. Ansta "
nötigen Waggonladungen kamen höchsthsd'ZZ ZLndeZietinrÉJ mir'rupg lm Verkehrswesen nahm durch 'die jünqfteé Eremmsse noch zu. Truppen, die nach versch1edenen Plätzen Zeschickt workxen waren, wurden angehalten, da die Eisenbahn- tmen aufgertssen waren, um den Vormarsch nach Petersburg
u verhindern. Sie befinden ' ., -- ,
--- Zn Kiew ist nach einer Meldun des a'1 Chronicle“ dre Macht, 11) den Händen dsrgxtkra111,i,ésDc11:2l11 Rada,“ die die ukra1nxscheRepublik ausgerufen hat. Dte Republik wird _mttRußland vereinigt bleiben und um- faßtdieGouvernements Ktxw, Podolien, Wolhynien, Tscherniqow Poltawa, Charkow,kaaterxnoIlawCherson und Tauris. AUé Ne: g1erung§steUen itz“ Ktenx smd in den Händen der Ukrainer und d)“ rnsjtfchen Blatter smd beschlaanahmt. Am 20. d. M. hat die Rada eine Kundgebtxng erlassen, in der die Republik aus- gerufen, aUe Yrivaten Landereien, der Grundbesiß der Klöster uthanDeLknljäartTM 115 dem dkazliÜnischM Gebiet als Smats: e „ wer ?" un 6 gesexaebende Ver am der Ukraine fur den 22. Januar einberlsjfen wird. s mlung
Einer von „Wolffs Telegraphenbüro“ verbreiteten Mel- dnna aus Haparanda zufolge habe sich Kaukasien schon von JFÉaY [&sagrelkjiffentund €)an eigJesRegierungSmackn gegründet
men gema) . ie em e "t 40 ' an, unter diesen sei nur ein Bolschewiki.g hor M Soz1a11sten
_ Von den durch die bolschewistis e Re 1erun v - offe'ptlichten theimdokumentench seiengdie fUXgeUF-xn ausfuhrlich mitgetetlt: An erster Stelle wird in der „Pramda“
tel1xj1gt21ktenstück veröffentlicht, das im Blatte die Ueberschrift
.Uebereinkommen, betrc e 1) den Sund“. ((Eine Information,)ff n Konstantinopel und
Am 19. Fxbruar (4. März) 1915 übergab der Au 2nm1n11-r den franzöfischen" und englischen Botschasten eine Zexxk1chrsifd in der als tvunsckzeuswextes 3161 ausgesprochen wurde, das; als (ngebnts des gegenwamgen Krix'grs folgende Gebiete Ruß"- lavd, uberlaffen wetdea möchten: Die Stadt Konstantknovel- dk? webstxicben Küsjen des Bekporus bis zun1Samra1af1uß und emem 1vater Näher zu bestimmenden Punkt am Jomidsund, die Inseln im Marmmameer und die Inseln meros und Tenebos. Frmnkreiaps und Englands Sondervrivtleqien innerhalb der angegebenen Gebiete soUen unangetastet bleiben. Sowohl Frankreichs wie Englands Regieruyg gaben ihre Bere11w1111gkc1t zu erkennen, unsere als wunscbenöwert beze1chne1en Ziele guxzubeißen unter der Vorausseyung, daß der Krieg glückl'uh endete, und anderer- seits einer ganzen Reibe französircber und englischer Focde- rungen entgegengekommen werde, die sich teils auf Gebiete des Osxnauisiben Reiches, teils auf andere Gebiete b-czogen. Diese Forderungext waren, soweit sie der Tüxkei galten, folgende: Konstantinopel wird als ein Freihafen anerkannt zur Durchfuhr von Waren, die weder von Rußland kommen noch nach Rußland g-ben, und Handelsschiffe sollten frere Durchfahrt durcb deri Sund haben. England und Frankreich sollten tn *der afiattsckpen Tütkei Rechte zuerkannt werden, Welckoe durch ein Sonderübereinkommen zwischen Frank- reich, England und Rußland genau bestimmt werden sollten. Die heiligen Stätten der Mobammedaner lund Arabien sollten einem unabhängigen mobammedan11chen «Kelche untersteUt kretd-n. Die durch das englisch-tussiscloe Ueberein- kommen vom ber: 1907 neulralisierte Zone in Persien sollte als du Englands, Jnlereffensvbäre gehörig anerkannt werden. Die russische Regteruna, die 1111 Prinzw anerkannte, daß d1e1en Forde- rungen entgegengekommen werden müss, machte gleichwohl einige Vorbeba.1e. “Ja der Formulierung unserer Wün1che, betreffend d1e beiltgen (Statten der Mohammeoaner, müßie unmittelbar klar- YesteÜt werden, ob diese Stätten unter türk1scker Obkrbobeit verbleiben und der (Sultan weiter das Kalifat behalten some, oker ob man eiuige neue unabhängige Reiche gründen soUte. Nack) unserer Meknung wäre es wünscheanert, da[; das Kalifat von der Turkei getrennt würde. Auf aUe Fälle müßten rie Wallfahrten nach den heiligen Själten [181 bleiben. Rußland geht darauf ein, die neutrale Zone 111 Persien, als unter Englands Jr1tereffen1phäre gehörend anzuerknnrn, bält gleichwob1denVordeba1t furantxedracht,daß d1eGeb1etederStädteJSpabanundIeSk-a Rußland zugesichert werden und daß der Teil der neutralen Zone, we1cher wie ein Keil zwischen die rusfiscxe und afghanische Glems eingeschoben 111 und sich Rußlands (Grenze bki Sulgafar 11111611, der ruffi1chen Jntereffenspäre zugewiesen wkrd. Die rujsi1che *)Winung hä1t es für wünschenswert, daß außerdem gle1ch58111g Ent- chc1dung getroffen wird über das an Rußland grenzende nö:d- "ck12 Afghanistan in der Richtung der von rer Regierung bei xkn Verhandlungen des Jahres 1914 auSgesvrocheuen Wünsche. 11ach Eintritt Italiens in die Re1he der kriegfübrende Mächte xvurden unsere a]s wünschenswert bezeichneten 3121: auch der 11a11enischen ;Kkgkkrung mitgsteilt, Welche 1b1e E1nw1lligung auswrach unter der Voraussesung, daß der Krieg mtt Steg enden, das; Italiens WlZnsck)? im allgemeinen und im Osten 1m besonderen (Entgegenkommen 1anden und daß w1r in den uns zufallenden Gebieten Italien dieselken Rechte zuerkenmen, wie Frankrelxy und Emgland.
Geheimtelegramm an den Botschafter in Paris vom 9-Marz1916:
Auf der bevors1ebenden Beratung können Sie folgende aUgemekne GZdesäve zur Richtschnur nehmen. Die zwxscben den Bundesgenyffen Wahrend dcs Kxiegxs eingegangenen po11111chen Uebereinkommen mussen ""Ungetastet bleiben und dürxeu keiner Revision unterworfen werden. MW (1111 unserem Abkomunxn mit Frankreich und England, be- treffend Konstantinov'el, ven Sund, Syrien und Kleinasien, 191131? dem Londonvertrag mit Italien. Aae Vorschläge, betreffend Fkßlxaung der zukünftkgen Grenzen Mitteleuropas, stndzumit "MW?- im aÜge-metnen muß man eingedenk sein, daß wir bereit NW, Frankreich und England Volle Freiheit zu lassen. DLUUÖlands Westgrenzen zu bestimmen, da w1r darauf “ckW- daß die BundeSgenoffen uns ihrerseits volle Frei-
e" lassen, unsere Grenzen gegen Deutschland Und Oesterre1ch zu bestimmen. Notwendig ist es vor “ULM, zu fordern, daß die polnische Frage von den GEgenstanben der internationalen Verhandlungen ausgenommen Und alle" Vexsuche, äpolens Zukunft unter die Garantixnkontrolle der Machte zu sie en, verhindert wexden. Was dte skandi- "kavjscben Reiche angeht, mus; man dabin streben, Schweden von "'Im gegen uns feindlichen Auftreten abzuhalten, und ebenso rech!- 1e111g an Maßnahmen denken, Norwegen (7) auf unsere Seite zu KMW fur den Fall, daß ek nicht gelingen sante, einem
'ieg MU Säjwedeu vorzubeugen. Rumänien sind bere1ts 9114: die polltijSen Vorteile vu1prochm worden die es ver- ;Uöäku können, zu den Da am zu greifen, Md d-sßalb tft es voll- kommeWnnötis, J dieset 1chtuna ueueLockmittel ou brauchen. Die
““S- NMUUO 5 erdränguna der Deutschen pom ch1ne111chm Markt.
bat sébr große Bedeutung; ab-r da dke Entscheidung d1e1er Frage obne Japans Mittyitkung unmögücb, 111 es ratsam, die Erörterung derselben [ck16 zur Htonom11chen Beramug zu verschieben, anf der japanische Vertxeter anwesend sein Werdrn. Dies schließt nicht aus, daß kin vorberettxnder MUnungxa-xstausä) auf diplomanschem W--ge zw1schsn Frankreich und England in dieser Frage wüx1Ye?Iw-rt 111. a onow.
. Gebelmtekegramm an den russischen Botschafter in Paris:
„St. Pktersburg, 30. Januar 1917. 507. Kovié. In aUSrböchs1er Audrenz hat Herr Ooumergue Sekret Maj-stät dem Kaim den Wuusch Frankreichs mltg-te1lt, s1ch der Rückgaße von Elsaß und Lothringen nach dem Sch1uß des Krieges zu verstehen!. )OWkk einer Sonderstellung im Tale kes SaarflU1sLS, Md es dahin zu bringen, daf: d1e Gebiete westlich dcs Rheins von Deutschland loggerlssen M1) 11) regulisrx werden, daß dsr Rb-ein in Zukunft ein daxtc'rndks strFL'LJUÜÜ HMMMTS 171811811 e1_n deutsches Vordrlngen bilden 1110.18- „ Doumergne svtacl) die Hoffnung an?, S§1ne Ka118111che Majestat 1nöcht2 nicbt abl-bnen, j-yt )'of:“-1t sell:? Zu171mmnm1 122 73761111 Vorschlaße auIzu1prtchcm Seine Ka1scrl1che Majestät «ccubte, 1m Prinzw 1eine ZusUmmung auSzusprecben, und ich ersucht“ 11110111?- dessen, köß Doumerguz naä) Mnte1lupg mit sxiner 1113912111119 mtr * 21mm Vorschlag zu 7111€m ULOLkKMkOMMCU 111111711811 'VW-(', Mxckoss aus der (Grundlage des Notcnwecbkexs WMW?! dkm franxoß'ckocn Bo11chafler und mir gejcbloffen werd?" könnte. Indkm wir jonxit den Wünschen unserer Bundks-JLWÜM entgkgknkou1mckn,_ glaube 11!) gle1chwobl an cinen Gefichtéwunkx ex- 1nne:n zn muffcn, welcher von der KÜWTUÖM Régierung im Telegramm Vom 24. FekrUar 1916 Nr. 918 darg-ZY-kgt Wurde und„nach dém „wxr, wenn w1r Ftankresch und Englünd UULWJI' 1chtanktss Rxcht 1n der FMM dsr Fksjstkllung von Dcu-"schanvs w21111chen anzen zuerlcnnen, dUrauf rechnen, das: 191: Bandes- genossen 1brctsc:ts uns ein Entsprechenkes Recht zumke'nne-n Werden, was 11: Fe11s1el111pg unyer-r Grcmcn mkt Demscip land und OLstcrxeick) anbelangt.“ D/r berwrsiebende Nojsn- WWW 111 W von Douxmkgus angmeg1en Frage gibt uns somu Vkranla111.t_y'a zn criuckwn, daß die französische nygjerung URS g1e1chzc1113 111113111111111111111171»; dazu vcrsichcr!) das; Roßlau!) 111 dcn Frage der Bc111mmut'a 1131-21: 111kfix1ft1ch4n Grenzen 1mWe1xen Oandlup gsfre1bxit erbäLt. GxnaueAngaben 111 dieserFr-xge werden wir xu stimer Z-'1t dem Paxxser Kabinett mitleilen. DKS Fernkren glguben wir uns der Einwilligung Frankccicbs verücbkru zu mUssen, da); nach dem Schlusses des Kr'xcßks die Sexv1tut über 1118 Aalandö- injeln aufgehoben w1rd. kate [casu S1e d1e oben dakcxcsttllten Gesichtspunkte Briand dar und telchapbiecen Sie über das (Eraebnkx.
Pokrowski.
In der „Soldatskaja Prawda“ werden folgende Tele- gramme des Außenministers Terestschenko veröffént- ltcht, _dte eine Episode in der Geschichte des Verhältnisses zmi_schen Rußland und seinen BundeSgenossen be- treffen, und ein Geheimtelegramm des diplomatischen Agenten Rußlands in Bern.
Gebeimtelegramm an die, Vertreter in Paris, London, Rom vom 9. Oktober 1917:
Der französische, englische und italienische Botschafter hatten den Wunsch ausgedtückt, gletcbzeitkg vom M11.1112rp1äfideulen empfangen zu werden und machten ibm eiue Mittet1ung, in der hervorgehoben wurde, daß die letzten Ere1gn1ffe Befüxchmnaen ertvecken, betreffend die Wtdetstandskrast Rußlands und dessen Fähigken, den Krkeg fort- zusetzen; aus d1-sem Anlaß kann die allgeme1ne Vo1k6me1mmg 1n den" verbündetkn Länrern Von ihren Regierungen An- gaben uber die mate1ielle Hilfe fordern, die Rußland ge- währt worxen ift. Um dcn Verbündeten Reßietungen die Möglichkeit zu geben, die aüxxemeine Stimmung zu berub1acn und ihr neue Zuverficht einzuflößen, ob11cgt es der rusfisckpen Re“- gierung dmc!) dte Tat ibre Län11ch1offenbe1t zu ze1gsn, alle Mittel anzuwenden, um die Diszivl'n wiederberzusjellen und der Armee e1nen wirklichen Krieger eist eknzufiöfzen fow1e das regelreckpte Funktionieren des RegierungLap arals vor und hinter der Front zu fiebern. Die vxrbündetxr] Reg1erungen drücken endl1ch die Hoffnung aus, daß dre russrxche Regierung diese Aufgabe erfüllen und fiel) somit der Unlerstüßung der Vundcöaencffen yetficb-rn wbb. Der Minister bob in seiner Antwort an die drei Bot- schafter bertwr. das; die Jutetimßreglerung Maßnahmen 111 der Richtung ergxcist, daß der (Schritt där Botschaftkr bei der AÜqemein- beit nicht eine Y_uswcxung erfahre, die geeignet wäre, Unwlllxn gegen d'e Bundesgenosnn zu eryegev. Er w1es dabei darauf b1n, daß d1e gegenwärtigeschw1er1qe Lage Rußlands iu bedeutendem Maße mit der von dem alten Regkme übernommenen E-bschaft zusammenhängt, desen Reg1erung zurzeit im Auslande eine Unteri-üßung und Un Vm trauen gemssen haben, die vkelle1cht ihren Verdiensten nicbtentsprocben hätte. Er lenkte auch die Aufmerksamkeit_auf die gefäb111chen Fo1gen, welche ein Schwanken drr Bundesgenoksssen m der Frag: 1er Vetsebung der Armee mit ihren .Kr1€,.sbedürfni en zur Folge haben müßte; diese Folgen 12mm s1ch zwei, drei Monate nachdem ein derarxixxcs Schkvanken vérspürt wtro. Was den Kr1kg anlangt, so bob Ketenßki hervor, daß man diesen in Rußland immer noch als eine aUqcmelne nationale Angslegenbeit betrachtet, und d;:ß er es deshalb für unnötig halte, die von dem rusfischcn Bo1k gebrachten Opfer besonkets b:!Vor- zubeben. Dkk Imperialismus der Zentralmäckple bildet d1e größte Gefahr fürRußland, und der Kampf gegen die1en Jmperlalißmus muß im nahen Anschluß an die Bundesgenoßrn gefühxt werden. Ruß1and, das mehr als andere vom Krikge gelitten hat, kann die)?" nicht bcendigcn, ohne seine trnitoriale Jntegr1tät nnd Unabhängigkeit qefiche1t zu baby", und wird den Kampf foxtseßev, wie auch die internationale Spannung werden 121598. Was die Maßnahmen zur Wiederauf-icb- tung der Kampfxäbigkeit der Armee anlangt, bob der Minisjetpräfident bcivor, daß diese Aufgabe (Gkgenstand der ganzen Aufmerksamkeit der Regierung bilde, und daß die am gleichen Tage vom Kriegßminkker und Außenminisjer an die tFrom unternommene Reise qerade von der Notwendigkeit e1n eutwte endes Programm außzuarbsiten, bkxvor- Lemken tvar- Zum Sch1uß wies KerensU bir-fichtlich dkykoüekrivzn 11:1 des Schrittes der Botschafter darauf hin, daß Rußland immer noch eine Großmacht 111. Terestschento.
Gebeimdokument an den Botschafter in Washington vom 9.0ktober 1917: _.
Der englische, der französische und der italienische Botschafter wurden heute vom Ministerpräsidenten empfangen und hohen ihm gegenüber im Namen ihrer Regierungen die Notwendigkeit hervor, Maßnahmen zur Wiederhersiellung der Krkegsfabqueit der Armee zu ergreifen. Dieser Schritt hat auf die Vorläufige Reg1erung einen peinlichen Eindruck machen müssen, umsomehr, als au: unsere Bundesgenossen die Anstrengungen kennen, die dxe Negkerunq macht, um den Kampf gegen den gemeinsamen Feind fortzuseßen. JchKb1tte Sie, streng vertraulich, Lansing mitzu1e1len, wle hoch die VorlaUfige Regierung es geschätzt hat, daß der amerikanische Botschafter sich
einer Teilnahme an dem fraglichen Schtitt enthaxten bat. Terestschenko.
Gebeimdokument vom 11. Oktober 1917:
Der gemeinsame Schritt der drei Votscha1ter hat einen peinlichen E1ndruck auf uns gemacht, sowohl durch seinen Inhalt wie die Form, in der er gemacht wurde. Unsere Bundeßgenoffen kennen_ sebr wohl die außerordentlicben Anstren ungen, welche die Vor1aufige Re- gierung gemacht hat, um de Kriegsfäbi keit der Armee wieder- berzustellen. Weder militärisches Mlßaescb' noch innere Unrnden, noch die gewalt1aan materiellen Gebwkerigkeiten find imstande “ewesen, während der leßten se-bs Monin: Rußlands unbeug- Hame Enischloffenbe1t |U brechen, den Krieg mit dem gemünsamen
Müffen wir uns verwunkext fragen, wxlcbe Motßve unssre BMBF- sknoffen zu einem solchen Aoftxeten Vermögcn fönnL', md mel; [; teeüen Etgxbviffe fie daVon «Warten. thte, 1211er! *::fo denFILnF des vorl1egenden Telegkamws dem Aezßenminiséer mlt, YYY: «.F., idm auch mein eindringliches Ersuchen k-czr, daß er den «“O-t., er Bundesgynoffen nicht anders durytellen möge, als das (&a-511115 717.12r Vorhergehenden Verbandkuug, uniéizwar, url? elxxe' FMHMM U.!f- ' * :1 : n uennä- regung der allgemen-en 1116 nu (; a s z Tsresjxchknko. Gebeimtelegramm d-S Kdiploma111cb-n -Y“e1«1tch NUßlands in Bern vom 4-(17-1'Scptember 1511- „Tr. 107. In der Lokasprcße 111 r1n Fühlkr etsch11nen, 7.211» w,?1r_1)erra einkge Finanjleute aus b:1k-en 1-n Kriege mn e1na710chr ()en-113- 11chsn Lagern kürzlich in der Schw21z weilaebenve g-mctnwme «Led- )Vrkrbungen aefübrt Haben. Wer die Bexatungstkilnebtm-T “pn; welckes die Ziele der Beratung geweskn, w1rd 11r-ng gcbe17111194a-„Ma. Zwe1fellos 11110 jedoch folgende Mkwnen dabe1 .»ewesek': J-„LÜYl-O 971-1216 V"" der NievklkändUcken Bank 1nPa-15, Tuckmann con »“ Pa..:er Abte-Unna dcr vad-Bank. Fükstenberq. Di-cktor ker DMYchM Dwkonwzé-selU'chakt (“.“). AufZ-rcem ein Vcrtrcte: d-_r d9321ch6n ..KQétk und 7111711 östcrxcichtscben (.Anstwbank'). Die Cng[:1ndkr 11.111911 ;.)-vu ?ka Teilnahme an den Beratungen be1tr1tten, aber ZN 2.71151-))ck7?i tkmber traf in GM:? aUs London dEr Dkrektor_der Tijd-DUÖ. c. mner dem Bmwanke der 1573111 ,dung etner 751111112 tn drk »My-„11 kin. WW gerüchtcvcise v-Zrlaatét, hat man als "(“I'XFWZJJLTU11FE UebxéleirLLOMMMS fo1aendc Mözltchxelth Lrortorx: „1111.3- Lokbringi'u sc-llkc annkrkicb zurückgegeben uwd- I1ch11711s Foxderunaexn sollte CULMULUWTUMWCU wcrden N1ch1s ;YFÜTMth-s 1:1 bexrsffs Rußiands fcstaestcllt w-rdyn; es find nur LWWTUFÉ?" ausaesWOÖM worden, daß d1e aniralmächtx e1nc- 211811)? Onk- 1chäd1gunacn im Osten exba1txn können. Me dexisckm TAWch-r an dkn Bexa1unaen fotderten iusbcsc-nderr dis Be1a11ung dcr 1111111111161: Provknzcn an Deutsäxland und UnäbbäslngUt fur Finnlmzd. * (Hierzu bemerkt „W. T. V.“, das; ow Taxjackze (1911? Zu- sammenfunft bsreils von deutscizer SOUL in Abrede ge11€111 111.)
Italien. _ _ ,
Der Ministerpräsident Orlando, die' M111111cr 911111,
Dall Olio und Bianchi sowie der Kommjffar fur das 5511111-
mesen Chiesa sind gestern abend zur Teilzmhme (111 ,der Be-
ratung der Verbündeten nach Paris abgere1st. Sonntno Hat sich schon vorgestern dahin begeben.
Der „Aoanü“ cnthälthchr1ch1enübcr eine große L and- arbeiterbcwegung 111 der Provianom.m1tbsr Wahr- 1cheinlich die bereits erfolgte Auflösung znblrcxchxer Gemeinde- verwaltunaen im Zusammenhang steht. „Viel? *.*,“rau'en ryxxrdsn MMM Gefährdung der freien Landarbett» mxt GÜÜZ'MÜ. be- straft. Das Blatt richtet eine Mahnung an alle (205191111211, in den beseßten Gebieten zu bleiben und (zuck) dort mc1)t zu fliehen, wo ein Einfall droht. Eine ähn11che Aufforderung richtet die Mailänder sozialisüscbe Stadtverwaltung an alle (Hemeindebeamten im Kriegsgebiet.
Spanien.
Nach einer am111chen Mitteilung wurden am Sonntag im ganzen Lande Versammlungen zugunsten einer Amnestte abgehalten. Zwischenfälle werden nicht gemeldkt.
Asien.
E1ner Neutermeldung aus Peking zufolge nimmt die Y_n- ordnung in Cbarbin zu. Die Fremden werden anaearxffen
„und beraubt. Die Konsuln haben den russischen Behörden
mitgeteüt, daß sie, falls keine Bürgschaften für den SchUt§lder Fremden gegeben werden, englische, amerikanische und japamsckze Truppen herbeirufen werden, um in 'Verbmpxmg nztt dep russischen und chinesischen Verwaltern dte öffentltchc Stcherhett
aufrecht zu erhalten.
Kriegsnackzrichten. Berlin, 27. November, Abends. (W. T. V.) Auf dem Schlachtfelde bei Cambrai sind starke
englische Angriffe zwischen Bourlon und Fontaine ge- scheitert. Erbltterte örtliche Kämpfe dauern noch an.
Im Osten und an der italienischen Front nichkéz Ve- sondereS.
Bei Sturm und Regen verlief in Flandern der Vor- mittag des 26. November mit geringer beide11eitigcr (chechts- täjigkeit. Erst Nachmittags steigerte sich von Wesiroosebeke bis Zandvoorde daS Artilleriefeuer zu großer Heftigkeit. Y_m Abend trat von der Küste bis Houthouister Wald erneut Feuxrjtcigerung ein. Westende Bad, Stadt Dixmuide erhielten lebhaften Be- schuß. Verschiedentlich vorswßende englische PatrouiUen wurden restlos abgewiesen.
Auf dem Hauptkampsfelde von Cambrai wurden am Vormijtag mehrfach erkannte feindliche Ansammlungen im Bahnhof Meßniéxres nnter wirklamstes Vernichtxma€zfsuer genommen. Am Nachmittage seßte besonders in Geacnd Bourlon und Fontaine starker Arjilleriekampf e1n. Auch hier faßte unsere AriiUerie ihr Fener gegen Ansammlungen bei (Yraincourt und Annenx zusammen. Sech§3 «Men Fontaine auffahrende Panzerwagen wurden durch ihr Feiler zur schleuniqen Umkehr gezwungen. Südlich Inch ent- w1ckel1en sich 6 Uhr Abends bei lebhaftem Feuer schwerer Kaliber für uns günstig verlaufende Handgranotcnkämpfe. Unter dem Schuße der Dunkelheit bereitgesteüte, starke eindlicbe Infanterie brach um 7 Uhr ;30 Abends.": gegen
ourlon Dorf und Wald zum Angriff vor., In exbittertem hin- und herwogenden Nahkampf wurden die Engländer unter schwersten Verlusten abgesch1agen. In der Südspive des Bourlonwaldes ist ein Engländernest verblieben. Jm übr1gen ist Dorf Bourlon sowie der Bourloywald entgegen dem Poldvu- bericht fest in unserer Hand. An dieser Stelle des Haupt- kampffeldes haben die Engländer bei ihren wiederholten miß- lungenen An riffen und in unseren wuchtigen Gegenstößen außerordentli schwere Verluste erlitten. Ihre überlegene Zahl und Masse unterlag jedesmal dem Heldenmut unserer tapferen Infanterie.
Ein in Gegexxd La Folie gegen 8 Uhr Abends sich vor- bereitender Angriff kam in unserem Vemichtungsfeucr nicht zur Durchführung,. Auf dem ganzen Kampffelde erleiden die Engländer vor edem Angriff schwere Verluste durch das flankierende Arti eriefeuer unserer Batterien, die jedesmal in dem überschtlichen Gelände in der Lage find, schnell ihr ver- heerendn Feuer auf die maffierten Ansammlungen zu Achten.
Nordwofilkch 601111111! nakmx zeijweffe d1e ArtiUerietätig- keit auf unserer Südfront zu und steigerte sich weltexßin am
Wemd- h» zum Schlafs: zu führen., Unter, svliken Verhältnissen . Spätnachmjttage,