1917 / 283 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 29 Nov 1917 18:00:01 GMT) scan diff

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“(Gemeinde Sorbach. Wohnhaus, Nebengekcjude, Hokrostk, Acker, WLess, (Fakten (139841112) dk??- Hex-n-lmeßxz'w'g Maxi.) Each, GkWäftkäuMk 1" NU NIMH bk"! PWS (V kwaljer: Notar Hübsch in Wallkrsberg); Acker, Wtete (0,819) 1111) *97 57al1-71n, Lukwig Adolf, „Ja:.dsxsmann in AMAG, Franfchrch (V-rWZ'M 71.777119): ' Wobxxbauß, N:"keßßebx, 1307151176, "2,7172: (0,1491 113) dcr Va11é, Makka, Schaetderin n'. ');»in ('I-:!chr. Z-:r1:lb-3_). GEWINNE Traracb. Wiesx (4,0336 119.) dxs 18 BI::éxie d: Pinkxxxx L::“wig Ant?" NEON Gr.M Rkntner „(511-0211 211927261 Cbnlolte (Z“ch Séb- ke T7ch1xxv de (571.131; in 5191-11-19", (Hemelnxe Buß (Ver- tralter: Notar 431111111) in WaUersbexg). Gemsinde Wieblingen. Acker; Wkese (0,8127 1.3) der Parksot, J.1+u§, Hauvémauu Ehefrau Maria KLF“. Rcmmel, md Mtrm-niümxr ic: St. PLM (VW Walker: ']th Bstxembourg, Kurzs1); Acker ((),-914118) bsc J0715, 212141111 WDM; (:((-sss. LINUX? (““ck“ko- A'xpalte Mar1a_ gxb. BMI:", in vatbairMs (Fraukreiäp) ( *,? TZ,! S1“: d9r161b=); ' Acker§)(0,2„62 118) 777-91") Tb-"nwr, UZMUÖT (Schrot! LWL 065- „Léa,.um, ix! Vx11€xxaxxchx 1; Rx-x:chr,;e1_V-:xw.:lter: Notar Weltem- bourg in K'uxzcl). Straßburg, den 21. November 1917. Mimsterwm für Elsaß-Loibrmqen. Abteilung des Innern.

I'. N.: Dittmar.

Bekanntmachung.

Auf Grund der Vexordnung, betrxffsnd die zwangswyise Yßrwaxtkquunfd LHauidation des inländiscben Ver-

aen an EI 11": 11497 Personen, vom 12. Juli 1917 (RGW. S 603) ist für die folaenbe Unternehmung die Zwangsverwaltung angeordnst WOMEN.

6.26. List:.

Gesamtbermögen: 75766 927.711"- éxU Jrk-an'do. ksfindlicbo VU"- wöxen dxs :*urcb CAM)“; 1371-11 22 Mär- 1917 1. „4. 3712 ans- aebukacrtep Lak-dkxfxüäotxgkn Hkinr'sä) SÜW, geborm 4. Auax-st 1882 z:; Saar,;smund, Jpacnieur, xul-Zßc in Saar,].omüxd (annxSVexwalkx-r: NxckxfkamwM Tr. Mamer in Saargemünb).

Straßburg, den 21. November 1917. Mtnistermm für Elsaß-Lolbringen. Abteilung des Innern. I. A.: Dittmar.

Bekanntmachung.

Auf Grund der Verordnung, betreffend die zwangs- wxise Verwaltung und die Liquidation des Ver- rpogens _Lan_desf_[üchtiger, vom 12. Juli d. J. (NGBl. S. 608) 1st fur dle folgenden Unternehmungen bie Zwangs- verwaltung angeordnet worden.

6227. Liste.

Gesatpth-rmögen: Das_ gesamte im Inlanke bcfic-dlicbe Ver- mögen Ykr du1ch (Erla); Vom 18. April 1916 auM-„bükgerten Laansflucbxigen ]) Dr. J:;lkus Bosckcl, aeboren 26. Oktober 1848 zu H„traßburg, Proxsffoc und prakt. Arzt, 2) )c'in-r Ebefrau, Matbtlde ()eb. Loos, b-kdc zuleyt in Straßburg (Zwangsvex- chkter: Rechtsa1;wa1t Dr. Zeimc in SkküßbUk-Z).

Stmßburg. den 21. November 1917. Ministerium für Elsaß-Lothrinqen. Abjeilung des Innern. I. N.: Dittmar,

Bekanntmachung, betreffend Liquidation französischer - Unternehmungen.

Mit Zustimmung des Herrn Gcneralgouvernéurs in Belmen babe 1ch gemäß den Vsrordnungen über die Liqui- dationen femblicbey Unternehm'nngen vom 29. August 1916 und “15. Aprrl _1917 (Gvsyß- und Verordnungsblatt für die okkumerjen (Heb1ete Belgiens Nr. 253 vom 13. September 1916 uzxd Nr., 385 vom 19. April 1917) die Liquidatxon des 111 Belgten bsyndlrcben Vermögens der französischen Beteili- gung an der Firma Cie. Anglaise, Chaque & Zorn in Brüssel angeordnet. (Zum L-qnidator ist Herr Leutnant Maas in vBrtuffel ernanm worden.) Nähere Auskunft erteilt der Liqui- aor.

Brüssel, den 23. November 1917. Der Chef der Abteilung für Handel und (Gewerbe

bei dem Generalgnuvernenr in Belgien. I. V.: Rohrer.

Bekanntmachung,

betreffend »quuidation französischer Unternehmungen.

Mit Zustimmung“ de§ Herrn Generalgouvemeurs in Belgren babe ick) gemäß den Verordnungen über die Liqui- dationen feindücher Unternehmungen vom 29. August 1916 und vom 15. April 1917 (Geseß- und Verordnungsblatt für die okkupiertcn Gebiete Vplgißns Nr. 253 vom 13. September 1916 und 911-833 vom 19.211171! 191,71- die Liquidation des in Belaien vefmdiickwn Vormöuens des franxösischen Staatsange- börigen Jules Ollier in Charlekoi, Marchienne au Pont und Chätelxt angeoxdnct. (Zum Liquidator ist Herr Leutnant Maas m_ Brussel ernannt worden.) Nähere Nquunft erteilt der Ltquidator.

Brüssel, den 23. November 1917.

Der Cb'ef dor Abteilung für „Handel und kaerbe bst dem (Henckalqonvkrneur in Belgien. I. V.: Robrer.

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Bekanntmackpuug.

Dkk Fro)! Martha J0k1qnna Irma verybes. Kahlert, geb. GörsaÖ, in (Mancbau, Ayndtkkraßp 2, wohnhaft, ist gemäß dm: BekaUntmochUna D-s Stküvmtretc-s dk? RUchSkavzlers Vom 23. Sep: Zember 1915 mit Rücksicht auf 11718 Unznvctläkfiakekt der Handel mit Gegenständen dss iäglicbkn Bedarfs verboten worden

Gkaxxchau, den 27. Nobember 1917.

Der Stadtrat. Brink, Bürgermeister.

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Bekanntmaöhung.

Dem Drogisten JobanneI Kahlert in_Glaucbau,Amdt- straße 2, wohnhast, ist, aa-fxxr dem Vsrbot *ks Handels mit Lébens.

werblichen Betri-ben, in Krankenhäusern und ähnlichen Anstalten,

kanzlers vom 23. September 1915 auch die Herstellung und der Vertrieb von Gegenständen des täglichen Bedarfs ver- boten wotden.

Glauchau, den 27. Novembxr 1917. Der Stadtrat. Bxink, Büxgermekster.

Bekanntmachung.

Der Milchbändlkrin ETise Hoffmeisier, geb. Ko_lke, bier, babe ich den Handel mit Nabrunaömkttpln auf Grund der Bundeßratsvewwnung Vom 23. Ékptembcr 1915 untersagt.

Braunfcbrvekg, den 20. Novémker 1917.

Herzogliche PoLizCidirektton. v. 1). Busch

Königreich Preußen.

Finanzministerium.

Bei dcr Preußischen Central-Genosfenschafts- Kgsse simd dsr Buchba1ter Rechnungörat Triscbler zum ersten Kassierer und die Bürohilfsarbeiter von der Heide und AugUstin zu Buchhaltern ernannt worden.

Ministerium der geistlichen und Unterrichts- angelegenheiten.

Dem Obkrlebrer am Prinz Heinrich-(Hymnasium in Berlin- Schöneberg Dr. phil. Kappus ist_ das Prädikat Professor beigelegt worden.

Ministerium für Handel und Gewerbe.

- Die am 1. Juli 1917 für das in Deutschland befindliche Vermögen der Firma Terrail, Payen & Co. in Lyon ange- ordnete Zwangsverwaltung ist aufgehoben.

Berlin, den 24. November 1917.

Der Minister für Handel und Gewerbe. J. A.: Lusensky.

„Auf Grund der Verordnungen, betreffend die zwangs- werfe Verwaltung rumänischer Unternehmungen, vom 28. September 1916 (RGW. S. 1099) und 26. No- vember 1914 (MGM. S. 487) habe ich nach Zustimmung des Herrn Reichskanzlers über die in Deutschland befindlichen Warenläger der rumänischen Firmen: Alcalat) & Co. in Bukarest, Nicolai Barbatescu in Braila, F. I. Dogaru in Vraila, Jancu Reiß in Falticeni, Siegmund Rosenthal in Braila die Zwangsverwaltung angeordnet (Verwalter: Herx Haydeisrichter Martin Loose in Charlottenburg, Sybel- straße 66).

Berlin, den 24. November 1917. Der Minister für Handel und Gewerbe.

J. A.: Lusensky.

Bekanntmachung

über denHandelmitSchweinen und die Abgabepflicht bei Hausschlachtungen.

Auf „Grunb der Verordnunq über die Schlachtvieb- und leiscbpre1se für Schweine und Rinder vom 5. April1917 MGM. S. 319 ff.) sowie auf Grund der Bekanntmachung der Fassung der Verordnung über die Regelung des Fleischver- branches und den Handel mit Schweinen vom 19. Oktober 1917 (RGW. S. 949) und__ der dazu gegebenen Ausführungs- anwe1sungen der preußtkchen Zentralbehörden sowie der §§ 1 und 4 der Saßnna des Brandenbnrq-Berliner Viebbandels- verbandes “00131 4. Dkzcmber 1916 (Rea-Amthlatt Potsdam 1916 S. 609 ff.) wird_ für den Bezirk der Pryvinz Branden- burg und denn Stadjbeztrk Berlin folgendes angeordnet:

]. ]) (Famkktzde Schwekne find den Kretsorganimtionen in den L'an- unk) (Stadtkreisßn wr Ab iefemng an den Btavdcnbmg-Berliner VtkhkT'aUdlléVSlband anzubistsu. Alle anderen An- und Vexkäufe von Schweinen smd Verbotsn.

2) DLT Aw _an 216!ka bon Schweinen zur Masi sowie von ZUÖT- un_d Länfc'UÖWMSn, die nachweisiicb zur Zucht Verwendung findkn, 111 nur du1ch dkn LLitékk dks Kommunalverbaudks und mit ycffeq GenebmkgmU zUlä1siJ. Hierbei gijt beim (Enverb von Zucht. 1chwerßen aus den Herden der von fer Landwirtkckpafiskammer der Provmz Brandenburg anwkavpken Hocbzükbt-r als Nachweis eine Bssäxeinkauna des Kommunalv-rbcmdes de'“ Orcs, wcbiu das Zucht- schceeix1 9ekracht werdsn 1911, Omübef, daß das Tier zur Zach; Bcr- WMÜW ?""di so““ klick) Sub i b

. ) ür ,äut ?. *.vk ne “71 er 15 kx (30 Pfund Lebend- a-wlxbt, auck) wem: sie? zm“ Mast bestimmt 71 d, bLstélbk )bis zum 15. Iamxar 1918 einsch1iaßlich der Höchsjpréis von 75 „xs für 50 kg Lebknbaekpicbt Zusschlkéß11ch Proviswn, Fracht und Spesen. Dieser HöchIPr§tks BWV 11“. dé? KFc-Tsyn L:!rckaxj, Kalau, Coktbus (Stadt- unk.) IM re , Goran, or" Stadter undS rembe 7 50 kx Lebendaewickot. ) p rg 6 ““ fur 2) Zu diesem Preis triff, wenn die Tiere zum Schlakbten an die Kreisorganisatwnen, deren Veauftmgte oder den ViehhandelWerband 0exkan1t werden, bis zxxm 15. Januar 1918 folgender Zu'cb'ag: bei einem SchWe1n von Mehr (11-5 15 bis 30 k); . . . 18 „%

, ! [ ' ' „30-45-"'14r *]- ' r r . „45-60-"'10-

„„ . , . „60,75,...6, furdasTier.

3) Für Zuchtsch'weine und Läaer weine ur keine1HöchZpkein "ck . f fck z. Zucht bestehen 11. * «S e der. Ferkxl (bis 30 Pfd.) ist fleisrvkartenfrei, 131€ Schlacht11ng dixsc-r Tiere ist anzeigepflkchtiq und unterliegt dem Bescbauzwarg. Fexkel düxfen von den mit AuSWeiskarten des Ver- Zax-kZeßser-bkevée? ZHßnth-JrZOfrei FebaLdeltherden, bder Stanöäpst. re ur **rk era.) , «46 ür as und Le end w: - scbl-eleich Pxovißon, Fraß)! und Spesen. f ge cht aus 17. 1) Fur die chuésckolacbtung von Schweinen im Lebend- gxwiäxt von ubsr 30 Pfand 111 die Genchmiauna des Leiters des Kommunalvxrbandks exforberlich. Diese Genehmigung darf nur er- LAZER, i?_?enn Za? (f??!)weiiZ iknil eLg-Znexl: Hauéhalt 3 Monate lang ge- a en !. an krexia 5 -e Henk miguna der kovi 11. . steUeqka. deleontlxßrxalverbanbes erfoxxerliä). P nza Fleisch „. Lk as a sjpersorgcr ein BchW2m schlacbtet, ba ls Z));liétibttmcnge Von jedem Schwein abzugebkn, falls das SchlachthwkTHt e1 )) : m-br015606i670lxx: . . . . . . . . . mebrals70515801ch§ . ........= mehr als 80 ](J für je 10 angefangene kg weitere 0,5 15:3. Ist das Schwein früher zur Sucht benu t worde , 0 MS (Gewichts in Sbeck un) Fett ?szrwnxbrnx)3 n so sind 3 /o 3) Von 1.21: Abgabepflicbi befreit sind Haußstblacbtungen in ge.

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kittcln, gemäß dec Bekanntmachung des SteUVertrsters des Reichs-

der Ilbgabepflicbt befreit diejenigen Selbsivetsorger, denen nach den geltenden Vorschriften bei besonders anjtrengender kötvet11cher Arbexr im Verwaltungsweae Fettzulygen gewahrt werdw können odcr "u deren Haushalt! solche Pnsonxn geb-r-n. '

4) Abzul'e'ern find Bauchspeck, R1ckcn7pck und Lieser! (171931an Die väbeten Anordnungen über die Axt vnd Zeit der Ablieferung und die Steaen, an die die Abliefeknng stattzufin-«en hat, werden für jeden Kommunalverband von dcffen Lei!er erlassen. Die Kosten dcs Vexsandes hat der Sklbsiv-Z-sorger nicht zu tragen.

d ZH)) isFür den ganz::n Bezuk der PloVinzial-Fleisckpstxlle bxnägt er re für grünen Speck und Fett in unzukereitetcm Zustande 1,75 «15 für ge1äucherten Rückenspkck . 2,75 für geräucherten Bauchspeck . . . 2,25 für ck kg (1 Pfund).

6) Das dem Selbstversorger verbleibende Fleistb wird auf die Fleiscbkanen derart angerechnet, daß für die Prison als Wochenmeuge betecbnxt werden:

bei Schweinen bis 50 kJ . . . . . . . = 700 g, bei Schweinen 0511 mehr als 50-60 kg . . = 600 g, bei Schweinen von mehr als 60 ]!Z . . . = 500 ;_;,

Die abgegebenen Msngen bleiben bei der Gewichtsbetecbnung außcr Betracht.

7) Fleiss!) zur Selb“*v-1sotgunq darf aus Hausscblachtungen, die zwiscbm dem 1. Stptcmbkr und 31. Dezembsr ersoqun, nur für die Dauer eines Jahres, aus Haussaolacbtungen in der übrigen Zeit böcbdstens für die Zeit bis zum Schluffe des Kalenderjahres belaffen wer en.

1". Für die Ausfuhr yon Schw:inen (lebend und geschlachtet) aus dem Bezirk dsr Provinz Brandenburg und dem Stadt- bezirk Berlin ist in jedem Falle unsere vorherige Genehmigung ex- fordrrlich. '

171. Zukpkdqbanblungen gegen d'e vorst'henden Bestimmung". werden um Gekäx'gnisstkase bie,= zu einem Jabra oder (Heldsjrafe vis zu 10000 «16 auf Grund vvn § 6, 1 des Gkses-s, betreff-vd HSM?- prelse, Vom 4. August 1914 in “ver Faffupg vom 23. März 1916 (!KHB1.S.183) «nd Art. 1, Nr, 2 der Bekanmmackoung vom 22. März 1917 (NEM. S 253) bestraft. Auch kavn n-ben der Strafe auf Einzxebung der Gkgknständk, an* dke fich kie strafbaw Handlung bezieht, erkannt werden, ohne Unterschied, ob fie dem Täter gebör-n oder nicbt.

711. M*: Bekanntmachung vom 3. Nobember d. J. über den Handel mit Schwein-n und di: Abgabepfiecbt bei Haus1chlach1ungen (Nekckßanzeigkr Nr. 263) mitd hiermit vom 1. Dkzemer 1917 ab aufgebobsn, von webem Tage an obige Verordnanz in Kraft Mtr.

Berlin, den 28. November 1917.

Königlick) Preußische Provinzial-Fleischsleüe. Der Vorstßende: (Hosting, Regierungsrat.

Bekanntmachung.

Das gegen die Gemüsebändlerin Frau Emma Naebse, Berlin 0. 17, Stralauer AUee 36, erlassene Verbot des Handels mit Gegenständen des täglichen Bedarfs babe ich wieder aufgehoben. .

Berlin-Scböneberg, den 26. November 1917.

Kriegswucberamt. I. V.: Macbatius.

Bekanntmachung.

Das aeaen den (Gemüsehändler Wilbem Schulze, Berlin 117. 15, Uhlandstraße 160, erlassene Verbot des Handels mit Gegenständen des täglichen Bedarfs habe ich wiederauf- gehoben.

Berlln-Scböneberg, den 26. November 1917.

Kriegswuckeramt. I. V.: Macbatius.

Bekanntmachung.

D!: am 21. Juni 1917 auf chnb der Bundesratsverotdnunq “vom 23.September 1917, betr. Fernbaltunq umuvetlässger „Personen" vom Handel, gescblossene Betrieb des Kolonialwarenbändws Wilhelm Pungs zu Rbeydt,N-u“ßers1raße Nr. 36, ist mit dem heutigen Tage wieder freigegeben wo.den

Rheydt, den 22. November 1917.

_ Die Polizeivekwalmng. Der Oberburgermeisjer. J. V.: Dr. Graemer.

Bekanntmachung.

Auf «und der Verordnung des Vund-Sxats vom 23. September 1915, betrkfxend die Fembaltung unzuverlässige! Personen vom Handel (VGM. (O. 603), babe ich dem Gemüsehändler Engelbert Kuppers, bier, Pontdrisch Nr. 15, durch Verfügung vom heutigen, Taxe den Handel mit Gegenständen des täglichen Be- darfs, insbejonvere Nahrxxngs- und Futtermitteln aller Art, yoben Naturerzeugnisjen, Heiz- und Leuchtsioffcn uud mit Gegenständen des Kxiegsbedarfs sowie jeplicbe mitte!- bare oder unmittelbare Beteiligung an einem solchen Handel wegen Unzuverläsfigkeit in bezug auf dkesen Handelsbelrleb bis auf weiteres untersagt. **

Aachen, den 24. November 1917.

Der Königliche Polxzeiptäfident. vo n Ha m m a ch e r.

Bekanntmachung.

Auf Grund des § 1 der Bundeskatsverordnung vom 24. SS))- tember 1915, betreffend Fernbaltuna unzuverlä'fiaer Personen vom Handel, Ut unterm 23. Nobsm-bek 1917 dem Vtebbändler “301ka Pampe in Berlin - Hohenschönhausen, Frk-dbofslraß"- der Handßel mit Fleif_ch und Fleischwaren wegen Unmverläsfiakkit cer Fubrung dieses Handelsbetriebes untersagt und stud ihm 8104"- :eitig die Kosten des Verfahrens auferlegt worden.

Berlin, den 24. November 1917.

Der koutmiffa-iscbe Landyat des Kresses Niederbarnim. J- A: von Burkeröroda, ngierunzérat.

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Yichtamtlithes.

Deutsches Reith.

Preußen. Berlin, 29. November 1917.

. Der BundeSrat versammelte sich heute zu einer Voll- stbunßa; vorher hiel'xen die vereinigten Ausschüsse für Hanudel "ZW Berkebr UNd fur Instizwesen, die vereinigten Anidsckwffe fur HUM MW Verkehr und für Rechnunaswesen. der Ausschuß

für andel und V k " " SiHden. er ehr sowie der Ausschuß fur Justizwese

Dach) Bekanntmachung des Reichskommiffaks fü? dis

wenn diese als Selbstbersorger anerkannt find; deögleickpen find von

Kohlenoerteilung (Reichsanzeiger Nr. 277) vom 20.'Novembek

werden gewerbliche Verbraucher von mehr als 10 Tonnen“

Monatsbedarf an Kohle, Koks und Vr" Monatsmeldung auch tm Zeixraum vom 1.-«5.153k)eetztesmbzx1; wieder aufgefordekt- Hierzu sm?) nur Dezemberkarten mit grünem Druck zu benußen, Ste sind für 3 „( dag Sjück und 15 „:ck das Heft von 5 Karten bei der zustätibigen Orts- Kohlenk, KkieUSMkischaftS-_oder Kriegsamtsstelle erhältlich, Die Hefte enthalten dix vollständige Bekanntmachung. ' Im Dezember sm_d auch di9_ Gaswerke meldepflichtig. Auch Vetrixbe- denen dre Brennstoanfuhr qesperrt ist bleiben meldHrldflfichttqz b t t t di ' n__ragen LFU wyr 2. *! zuständi e Kris samts 1eÜe. UnterlaUM der PUUktllck)?" Meldung ist Znter Stgrafe geijétellt.

Die kürzlick) in Kopenhagen ur Bés re un von Gefanqenenfragep abgehaltene Vzersammplunckz, Sie von Deutschland, Oesterretch:Ungarn, dchüxkei, Rußland, Rumänien, Dänßmark und Schxpeden sowie von einer Anzahl Rote Kreuz- Veremigungon. besch1ckt worden ist, Hat ihre Arbeiten abge: s.chloffxn. Ww dle, „Norddeutsche AUgemcine Zsitung“ mit- teilt, 1st.,das Ergebms der Verhandlungen, die sick) im unmittel- bqren Verkehr der Vertreter der kriegfübrenden Parteien abge- smelt haben. in einer Reihe von Vereinbarungen zusammen- gefaßt, uber deren Genehmiguna die beteiligten Regierunaen sxck) innerhalb einer „bestimmten Frist zu erklären haben. Die Vereinbarungen'bezteben sich der Hauptsache nach auf den Austausch, dre Internierung und die Bel1and1una voy KriegSgefangenen sowie auf die Entlassung eines Tells der in feindlicher Gewalt bofindlicben Zivilpersonen, darunter auch dear, nac!) Rußland verschleppten Ost- preußen. Derndamschen Reaierung Und dem dämstben Roten Kreuz gebührt "fur bie dxnUbgcordneten gewährte Gastßeund- schaft sowie fur die wnkm'me Mitarbeit an den Berntunaen der Versammlung der aufrichtige Dank des deutschen Volkes.

Sachsen.

Im Laufe der Beratung des HausbalfsPlanes in der Zweiten Kammxr sante der Staatsminister Graf Vitzthum v.,on Eckstädt', kme „Wolffs Telegraphenbüro“ berichtet, be- znglich des Wahlrechts und der auswärtigen Politik:

Der Vizspräükent Fräüdwf hat aus der Thronxede! eine Heraus- forderung_ dxr Sozialdemokrajie entnommen, weil die wamede n1chts uber die (Einführuna des allgemeinen gleichen Wahlrecht; entbaxte. Daß die Rkßierung eine diesbezüchbe Vor- laae nkcbt bnngen wurde, war schon daraus zu Entnehmen, daß die Mehrbett des Hauses elr-em solchen Amma ablxbnend gemenübersiand. Ein Wahlarzt, das ausschließlich den breiten Massen die anscbeidung im" Staatz uberlaffen und andere Scbkcbten diesen Mzffen ausliefern wurde, ware ein ur-billkgxs und ungerxckzt-s Wabkxecht.

Ueber die a'uswäxtige olittk bemejkxe der. Mmister: Ueker die KriegSziele haben fich zwei keinungen ßkbkldkk. Dietinen vexlangeu, kaß ein Friede erkämpft wir'd, ber uns Ersoy der Oviec b1ingt; die anderen meinen, daß wir a:.f cinen möglichst baldigen Fti-dancbluß hinwirken, damit der Opfer nicht mehr würden. Die Reickswgz- entfchließ-jng vom Juli 1917 kann unmöglich die Kriegslaße beurteilen, die steh im Oktobct unk)“ November gkstaltet bat. Wir stehen du1ch.:us auf dem Standpunkte, baß wic xu einer Verstäudi- gang mit unseken Gkgnem bereit NM“, ab:“r die Rekcbsjaukberk-ffe Werden uns nicht abhalten, dem Gegner, der eise Ve;ständmung ak“- )chnt, die Folgen 141an Tuns in )etner ganzen Schwere aufzuer'lxgen. Wir bxaucben ykcbt zu be'ü-cbten, daß wir mit unserem östlichen Nack;- bar in absebb-rér Z-Zit nicht zu einer Verßändiauna gelanpe-n könnten. ' Es handelt sicb nur darum, daß s1ch dort eine Reaierung bildet, rre1che die Macht in den Händen hat “und du: deutschen Regietnna ein etnink FriedenßaWebot m2cht., Von einem solchen in bi-ber noch'nkcht die Rede aeköesen. Wir Haben“ keiren Grund, die Newen zu vetlterev. Unsere Lage ist auf allen Fronten außgezeicbuet, und wir dürfen der Obersten Heeresleitung das Vérirauen entgeo-nbringen, daß se die weitere Entwicklung der militärlschen Exelgniffe voll auSnußen wird.

Baden.

Der Landtag ist gestern durch den Minister des Innern Freiherrn von Bodman an Stelle des erkrankten Stgats- Ministers Freiherrn von Dusch im Namen Seiner Königltchen Hoheit dex; Großherzogß eröffnet worden. Nach Bekanntgabe emiger Geseßvorlagen sagt die Thronrede, nne „Wolffs Telegraphenbüro“ meldet:

Beim Abschluß kes Kriegks werden wir an der Schweüe einer neuen Zeét stehen. Du: Ve1fassunx1, Gesetzgebung und VeMaltung des badi'vcven Staates weisen eine stetige. EntwicklunJ auf im Sinne einer starken Beteiligtxng aUer Volkdkteffe an der e1tuug und Ge- staltung der öffentlichen Angelrgenbeiten. Unter E15a11ung der be- iväbrwn Grundlagen unsews Staatswesens werden dn: Einrichtungen des Staates, der Krekse und der (Gemeinden in vertrauensvollem" Zu- sammenwirken von Füxsé, Volk und Rkaierung und den Bandnamen eint'r Weiterbildang zuzujühren fein, wclche dem Geist de: must: Zeit R chnuug trägt.

Großbütannien und Irland.

Nach einer verspätet eingetroffenen Reutermeldung steht eine zum H„aushaltßplan einaebrachie Ergänzung die Ein- stellung von wiederum 50000 Offizieren undMann- schaften fiir die Marine vor. Der Haupthaußhaltßplan forderte 400 000 Mann aller Grade. ,

Im Unterhause fragte Richarb Lambert exsiens, ob , die rusfische Regierung oder irgend _eme Person, dre vor ibt, die rusfis “e' Regierung zu vertreten, emen „sofortigen Waf en- 1 stillstan an aUen Fronten zur Emlettung von Frjedens- verbandlungen vorgeschlagen habe. Zweitenx, wenn dtes der FTU sei, welche Antwort hierauf gegeben nxare. Der Staats- sekretär des Auswärtiaen Amtes B a [four bexghte die erste Frage und erklärte hinsichtlich der zweiten Frage, das von der engltjchen RWiernng keine Antwort gegeben worden sei unb, sowett es ihm bekannt wäre, auch nicht von einem der Verbundeten.

Auf eine Anfrage bezüglich der aus Petersburg stammenden *

Meldung von einer angeblich im. September in der Schwetz stattgebablen internationalen Beratyng v'on Fmanz- leuten erklärte der Unterstaatssekretär tm Ministertum der auswärtigen Angelegenheiten, Lord Robert Cectl:

Wenn eine solche Zusammenkunft stattgefunden haben sollte, so bat meines Wissens kein englischer StaatSaugeböriger daran teil- Kknommyn. Sicher ist keinem ein Paß gegeben worden, um ihm die

Lilnahme zu ermögliäoen. Auch find keine Mitteilungen irgend- WLlchr Art über den (He enfjand zwischen der engbscben und der französischen Regierung e:?olgt. _ *

** Lord Robert Cecil führte in seiner in Norwich ge-

meldet, nach „olgmbss M-

baltenen Re _? 'zym; Schluß, ww das „Neutersche Büro“ ck lweixoe night daß Iniümer begangen wurden, aber wir

I “sübrten die strengste Blockade dnrch, die jemals bestanden hat, und .

icb_ kann mit Rxcbt bebaupfen, daß wir niemals kie Grundsätze des Völkerrechts vetlkvt haben, zu d-ffen Nexteidiaung wir in den Krieg zogen. Der tRana ker Er-ianiffe in Rußland war zweifellos pin großes Mißgeschick. Wir können nur hoffen. daß das große russische Volt nnch etnmal z-igen wird, daß unser rückbaltloses Bernauen mehr unanaebracht war. WaZ 11:17 in Jt a [ ien eietgnete, !st viel weniger exnst. Obwohl der uns zugesagte Schaben nicht gerixa war, war der Vor- keil unserer Feinbe nicht gtoß,und wenn, wxe wiralle hoffen, dieitalie- nischen Armeen [ey! standzuhalten vermögen, so brauchen wir nicht anzun bmen, daß die Ecxmnisse in Italien den (Gesamtausgang res Krieges ernstlich verscbxscbjctn. Die "n):este aÜer Fragen 111 die ScthLraumfrage. Ich glaube nicbt, daß wir von sofortiger Hungerönot bedroht find, daß wir vielmehr, Wenn dxr [:*-Boolkrieg fich weit-r entwickklt, wie er ficb zu ex1tkvickcln scheint, das Vertrauen ZFFLiannen, daß wir imstande sein werden, jede ernste (Gefahr zu 11 en.

Kyiegsnackstickztcn.

Berlin, 28. November, Abends. (W.T. V.)

Von keiner Front sind biler besondere Ereignisse gemeldet worden.

In F1andern seßte am 27.21.1vember gegen 41111r Morgens starke fLindlickw Artillerietätigkcit gegen unsere Küsten- sielbmgen ein, die biH 8 Uhr Vormittags anhielt. Sie erreicbte um 6 Uhr 30 Vormittags größte Stärke, obne das; Angriffe erfolgten. Narbmittaas steigerte sich das feindliche FMM“ vom Houtboulster Walo bis Zandvoorbe und schmoll besonders auf nnser€m Steüungsboacn um Ypern erheblich an. Um 5 Uhr setzte auf di? SteUungen von Passelzendaele halbsjüxxdiges starkes Fkner cin. Zu gleicher Zeit erhielt auch die Gegend von Becelaere bis (336491110911 stärksten Beschuß. Nacbts lagen unsere Stellungen in Gegend Dixmuide bis Houthoulster Wald unter starkem Slörunaßfeuer. Aua) nach Süden bis Zand- voorde währte die gesteigerte Vl1tiUerietätigkeit bis in die Dunkelheit und schmal] mehrfach zum Trommelfeuer an. Feindliche skarke PatroniÜen südlich der Bahn Boesinghe- (“Zischen und nordxvesxlich PaHschendaele wurden resxloö abge- w e en.

Bci erhöhter Feuertälkgkeik im Artois wurden starke feindlkche Patrouillen an der Bahn ArraH-Douai zurück- geschlagen, während eigene Stoßtruppß westlich Deulemont Gefangene einbrachten.

Auf der Kampffkont südwestlich Cambrai lag in den frühestxn Morgenstunden des 27. November starkes Féuer, das sich von 7 Uhr Vormittags ab von BUUccourt bis Fon- taine zu stärkster Heftigkeit erhob. Kurz darauf entbrann- ten auf der Front von Bourlon bis Fontaine außerordentlich erbitterte: Kämpfe. Der Gßgner führte siarke tiefgeglie- derte Infanteriemassen mit zahlreichen Panzerkraftmagen in den Kampf. In immer wiederholten Angriffen stürmte er ohne jede Rücksicht auf Verluste gegen unsere SteUungen an. Es gelang ihm schließlich, fick) in den Besiß von Bourlon Wald und Dorf zu soßen und auch in Fontait-“c ein- zudringen. Umsere rechtzeitig angeseßten und kraftvoll durcb- gefiihrten Gegenangriffe warfen ihn in heißem Kampf aus Dorf Bourlon in den Wald zurück. Zahlreiche zerschossene Vanzerkrastwaaen liegen hier in und vor unserer Steüung. Auch aus Fontaine wurde der Feind in erbittertem Ringen "wieder hinauSgeworfen. Hier brach erneut eine Anzahl feindlicher Tanks vor unseren Gräben zusammen, andere wurden zur schleunigen Rückkehr gezwungen. Ueber 200 G2- fanaene, von denen ein Teil der englickwn Garde an- gehört, sowie zahlreiche Maschinengewehre blieben .in unserer „and. Die erbitterten Kämpfe. zu denen immer wieder Fische englische Reserven eingeseßt wurden, dauerten bis zum Einbruch der Dunkelheit. Bis auf den Südteil des Bourlonwaldys wurden sämtliche SteÜungen den Engländern wieder entriffcn, die bei ihrem Anariff Und unserem (Hegenstoß außerordentlich hohe blutige Verluste erlitten. .

Auch auf dem Abschnitt von Moéuvres bis Buüecourt und im Süden von Rumi!!!) über Grevecoeur bis Banteux lag starkes feindliches Feuer, das erst am Svätnachmittage nach- ließ. Ein wischen Moeuvres und Voulon nnternommener schwächerer ?eindlicher Angriff brach in unserem Abwehrkeuer völlig zusammen. Die Stadt Cambrai wurd? vom Gegner beschossen und mit Bomben belegt. Dreifranzößscbe Einwohner sind hierbei getötet,

Auf der übrigen Westfront an vielen Steüen lebhaftere Feuertätigkeit.

In der Champagne erfolgten am Morgen des 27. No- vember nach kurzer heftiger Feuervorbereitung Vorstöße zweier starker französischer Erkundungßabteilunaen gegen unsere Stellungen nordwestlich Tahure. Unser Gegensioß warf den eingedrungenen Feind unter Zurückbehaltung von Gefangenen

;sofort wieder hinaus. Die Behguptung des gesicigen Eiffel- : berichts, westlich von Tahure emen erfolgreichen Handstreich ? durchgeführt zu haben, ist unwahr.

An Mehreren anderen Stellen der Westfront wurden gleich- falls französische Patrouiüenvorstöße blutig abgewiesen.

Großes Hauptquartier, 29. November. (W. T. B.)

Westlicher Kriegsschauplaß. HeereSgruppe Kronprinz Rupprecht.

Bayerische Sturmtrupps holten östlich von Mexckem 1 Offizier 46 Mann und 2Maschinengewehre aus den belgtschen Linien. Tagsüber lag starkes Feuer bei Poelkapelle und

- zwischen Becelaere und Gheluvelt.

Oestlicb von Arras erhöhte Artillerietätigkeit.

Südwestlich von Cambrai ruhte gestern der Kampf. Jmischen Moeuvres und Vourlon, bei Fontaine und Crevecoeur war das Feuer zeitweiljg gesteigert; „auch Cambrai wurde von den Engländern beschossen. Kleinere Votfeldgefechte brachten Gefangene und Maschinengewehre ein.

HeereSgruppe Deutscher Kronprinz.

Auf beiden MaaSUfern lebte das Feuer m_n Nach- mittage auf. Eigene Erkundungen verliefen erfolgretch, Bei Dieppe wurde ein franzöfischer Vorstoß abgewiesen.

Oestlicher Kriegösckzauplaß

Mazedonisckze Féont keine größeren Karnpfhandlungen.

und

, Nabnwg.

Italienische Front. Italienische Angriffe ge-gen Unsere Gebirgsstxünngen auf dem Westufer der Brenta und auf dem Monte “Tomba

s ch e it e rte 11. Der Erste Generalquartiermeister Ludendorff

Oesterreichisch-ungarischer Bericht.

Wien, 28. November. (W. T. B.) Amtlich wird gemeldet:

Nirgends besondere Ereignisse. _ Der Chef des Generalstabes.

Bulgarischer Bericht.

Sofia, 28. November. (W. T. B) bericht. _ _

Maxedoniscbe Front: Westlich von Biiolra, auf den Höhenstellungen im Cernaboqen und in der 9110218716- aegénd südlich vom Dorfs (51radeschnixza 51911 dn». lcbbajte Artillerietätigkeit an. Im Strumatale Tätiakat in bxr 81171. f Dobrudschafront: Bei Tulcea uud Jsaccea (ZIMM- euer.

Generalstabs-

Der Krieg zur See.

Berlin, 28. November. (W. T. V.) Tllkch die Tätig- keit unsor-xr U-Boote wurdmr auf dem nördlichen Krieg» schauplaß neuerdings 3 Dampfer und 1 Segler yer- nicbtet, darunter ein englischer Frockxdampfyr von mmbcxiens 5000 b sowie der engliscbe Motorschoner „211101111119 Star“ mit 180 & Tonerde von Ponomb nacb Roucn. Eitwr der Dampfer wurde aus Geleitzng herausgesckwffsn.

Der Chef des.“. Admiralstabss dsr Marine.

Rotterdam, 28. November. (W TB.) Der„Maasbodc“ meldet: Das norwegische Segelschiff C c'. d a a r b a n k (2825 Vr.-To.) wird seit 9, Mai vermißt. Der Unrmygische Dampfcr Thor“ (4789 Br.-To.) ist auf der Reise von San Francisco nacb Yokohama untergegangen. Die Dampfer „Rizal“ (2744 Br.-To) und „Villena“ 1955 Vr-To.) sind im Mittelmeer totpediert worden. Die Dampfer „Halifar“ (1875 Vr.-To.) und Rio de Janeiro“ (3583 .IN-To.) sind versenkt worden.

Parlamentsbéritht.

Ter Bericht über die gestrige Sisuna des HaUseS der Abgeordneten befindet sick) in der Ersten Beilage.

In der heutigen (98.1 Sißung des Hauses der Abae- ordneten, welcher der Staatsminister, Staatssekrßthr de.“ Kriegsernährvnngts von Waldow und 'der Mimnkr für Landwirtschaft, Domänen Und Forsten von Etsenhart-Notbe boiwobnten, wurde die Beratung der Anträge [Jer oer- stärkten Staatshausbalwkommisßon, betxefsxnd die Sicherstellung der VolkSernäbruna, und d'er zu ibnext gesteUtcn Abänderungsanträge in Verbindung nut der Be- ratung des Antrags der Abga. Hammer xmd Gen., betreffend Wiederherstellung der Freizügigke1t des Handelß, fortgeseßt.

Ab.“). Skull (ISMN): Was ich im Frübjabr in me1ner Etats- rede gesagt babe, zur Sicherstellung unseres Existenzkampfes gehöre zuerst Produkiion, zweitens Produktion und dxinens Produktion,“ aklt jetzt in bersärktem Maße. Daneben müssen die Vorhandknen Vorräte res11os Ergriffcn, rich1ig behandelt und WM: verxeilt werd-n zu Preisen, die sowohl dem Podt'z-nten wie dem Kon- sumenten ger-cht Werder. Es 111 nicht zu leugnen, daß wir in pen ernen zwei bis zweieiubalb Jahren d-s Krieges der Produkt*on mck-th * diejenige Nufmkxkfamkctt g(1v1dmet haben, wie es hätte gesxbebcn sollen. (Z-xsjimml-ns'.) Wir hatten *.*-icht mst einer so iavgen 5111-110- dauer gerechnet, und die Zsit hat nicht für uns (19011361161- Wcr mUff-n nns mit der Ta1s.7-che abfinden, daß die Ernährungsjckwixrig- tenen auch nach dem Krkcge fortdauern werden, Weil 1112 in der (tanzen Welt vmbat-den Kn». Dekbalb darf chck) nicbt. elne 7171115112 Maßregel unaußnefübxt bTEibxn, bie geeign-t is?, die Prvdukxmn xu fördern. Das Ern'eera-bvls ist noch nicht abgekcblcssen, dock) ist nach den Erklärungen res Staatssi-kcctöns die Btotgetreidecrnte a1s_eiua knappe Mittsle'tnts zu berickynen; an Futikrgrnetde stehen nur maßigs Quanten-zur Verfügung, die Fxühdrnßavv'ämiz hat, wie wir gestern hörten, gürsikg gcwbkt; es ist *nfolqedeffcn keine Lücke in der .Er- näbruvg cntstandm. Die kleinenLar-dwine, denen nicht die Ma1chmen zur Verfügung standen wie den gwßen, mixsstn cmsckädigt werden. Ve;- derben Von ontgetreide muß unter aÜen Umständen vermieden, werden. Leider ist die Karioffelbcsiandkaufnabme hinter der 'ScbäZvng zmückgeblfeben. Da der Viebstand zurückgegangen tsj, bixdet neben tem Brot die Karwffel den Haupiteis. unserer Das erforkexliéhe Saatgut muß zurückgeßellt werden; acht Jenkner Saatkartcffeln für den Morgen 1110) un)mcicbend, selbst thn Z.?njner bieten kaum Sicherheit für die Ernte. Von einer Pxämiw für den Anbau ver1prcchen ßck) mc-1ne Freunde nichts, vielmehr wijd der Landnitt dadmcb zum Anbau angereizt, paß das Saatgut fük die Bewixlscbastung in der Landwirtschaft frei;;egebsn wird. Die- falsche Preißbesüfnmvng hat im Laufe des Somnxsrs den sta1k-*n Rückgang dks Vixbbesjanbes verurwcht; auch das bekacbtgcwicbt gebt infolge dLO Futtermang-ls und des Streumangels zurück. Ein (Gewalt- mkttel zur Erzeugung von Milch und Fett gibtks leider nicht. Mit dem dtobenden Rückgang ch Jiekfchratton werden wir uns abfinden müssen. Der Antrag, wenigstens so viel Kartoffeln anzubauen, als für die Emäbrung der Bevölkerung notwendkg ist, ist selbstverständlitb; die Kartoffel muß auf jebtm geekgneten Voten angebaut werden. Wir müffen aus jedem Quaymjmktcr Boden ven böckzsten Ertrag zu zxeben suchen. Die Klasen über die Vcrjeilung der Viebabgabe find nicht unbegtündet, denn da der Großgrundbesitz vEtbältnißmäßiq einen zu geringkn Vieb- bestand bat, wird er bei der Verteilung der Viebabaabe nach der Kopf- xabl begünnigt ßegmüber d.-m Kieingrundbefiy. Das erregt Erbittkrung. Auch der kleine Landwirt wiÜ seine Pflicht gegen das Vaksrland kk- fükien, aber er will nich! gegen den Großbesißer benachteiligt werden. Die Viehhandelsvetbände reißen die Viebvetstcbexung an fick). Wir babm 600 kleine Viebverficherung99escwcbaften, die für aüe Landwirte ausreicbcn. Man könnte höchstens die ViebWrfiÖerung aenoffcnscbaftlieb ausbauen. Die Viehhandelsverbäude sind ein Gebilde der Kriegs- zeit, man soÜte ste nach dem Kriege nicht bestehen lassen. Die Erklärung des Landesfleücbamw, daß eine Vexsitberung nicbt v..*r-

*lieg-, kann ich nicht gelten lasen, denn die Uebernahme eines

Risikos gegen einen bestimmten Betrag ist eben eine Ver- s1chetung."ir können uns mit diesem Besiseben der Viehhandew- verbände nicht einverstanden exklären. Die Schafzucht, die Ziegenzucht nnd die Geflügelzucht dürfen nicht vunach1ä1figt wexken. Gs wixd nicht

*) Ohne Gewähr.