Bekanntmachung.
GemZß § 46 des Kommunalabgabengeseßes vom 14. Juli 1893 GO. S; 166) wird zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß 1e E11enbabnstrecken Landesgrenze-Elster- wer'da der, dem Kötxiglich sächsischen Staat gehörenden Limen„Zettbain-Emterwerda und Dresden-Elster- werda 1111 RechnungHjahr 1916 ein zu den Kommunalabgaben einschäßbares Einkommen von 109 618 „46 67 ,I für den Bahnhof Elsterwerda und 7762 „16 ;34 «I für den Bahnhof Prösen gehabt haben.
Halle (Saale), den 5. Dezember 1917.
Der Königliche E1senbahnkommiffar. S e 1) d e [.
Bekanntmachuug.
Das g'gen den Händler Psier Josef Moll, Werther Straße 64, unterm 27.311111 1917 ausgesprochene Handels- verbot babe ich heute zurückgenommen.
Barmen, den 6. Dezember 1917.
Die Polizeiverwaltung. I. V.: Köhler.
Bekanntmachung.
Auf Grund des § 1 der Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 23. September 1915 zur Fernbaltung unquerläsfign Pmsonen vom Handel ist der Händlerin Wilhelmine Hein in Allen- stein_Os1pr., Obetquetsjraße 4,15, der Handel mit Obst und Gemuse aller Art wegen U:zuoer1.11fi„keét unterjagt und die Schließung des Geschäfts angeordnet, aua; Werden ihr die durch dieses Verfahren Lnts1chenken Ko'jen auferlegt.
Allenstein, den 29. November 1917.
Die Stadtpolizeiverwaliung. 3111ch.
Bekanntmachung.
Anf G-und des § 1 der Bekanntmackmng des Re11bskamlers vom 23. Sxptember 1915 zur Fetnhaltung Von unzuvmläjfigen Personen vom Handel w rd „
1) 11erb vérebeliämn Tischletfrau Rosa Sommerfeld,
gk . ange, 2) der Händlerin Margarete Koepke, geb. Droese, beide 1n Allenstem, Obetquerstraße 3, der Handel mit Ob" und Gemüse aller Art wegen Unzuver- lä“figke1tb1e1m11untersagt 111.1) ihnen d1e h!e1du:ch entnebenden Kosjeu auferlegt. All:!nstein, den 29. Nov-mber 1917. Die S1ad1po113e1521wa11ung.
G. Zülch.
Bekanntmachung.
Auf Gtund des § 1 der Bundeömfsverordnung vom 23. Sep- tkmber 1915, betreffend Fernbaltxma unzuvetläjfißer Personen vom Landei, 111 unterm 6501111111121 1917 der Milchbändlerin A. Jäger,
erltn-Pankow, Yinzstr. 6, der Handel mit Mtlch wegen Umuverläsfigksit rer Fubrung d eses Handelsbetrubes untersagt, und find ihr gleichzeitig die Kosten des Verfahrens auferlegt wolden.
Berlin, den 6. Dezember 1917.
Der kommiffa ische Landmt kes Krekses Niederbarnim. Z. A.: von Burke15roda, Regierungßrat.
Bekanntmachung.
Auf Grund der Bundesratsverordnupg WN 23. September 1915, Betxeffend die Fernbaltung unzuverlässige: P:-rsonen vom Handel (RGVl. S. 603), habe tcb'den Bäckerxxeister Wilbelm Hiöscöen in Watt-n1cbeid, Kxisecnraße Nr. 46, 511111) Vexfügung vom heutigen T1-1e von h_emHandelmitNabr11n.1smitteln aller Art wegen U;*1u51er1a-s1qkeit in hema auf diesen HandeWbetrleb auf die Dauer 5-9 „Krieges ausaescbloss-n.
lesenktrchen, den 5. Dezember 1917. Der Königliche Landrat. Dr. zur Nieden.
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Bekanntmachung.
Au? Grund der Bundesratwerordnung vom 23.Septem5er 1915, betreffend die Feinbaltnng mzuvnläkfigex Person-“n Vom Handel, wnd dem Händler Franz Threts don [)!-t, Ringstraße 79, der Handel mit ngensjanden des täglichen Bedarfs untersagt, weil er ein Schwein verkauft hat, ohne tm Bess? der Handelöerluubnts 111 sein, ferner dieses Schwein 111111 WetlerVerkauf angekauft hat, ohne im Befioe einer Außweikkarte des Westfälischen Viehhandelsverbanrs 111 sein. Nach Annahme des hiesigen Gerichks bat er Weiterhin mit 8 _Sckpwetn-v, die er aus Borken, und nut 4 Schwemen, die er aus Sud1ohn bezoaen bat, Handxl betrieben. Sodann bat er 14 Schweine zum bt,:figen Vrebkataster mcbt angemeldet. Eckzli-ßlicb bat Tvreks 2 Schweine obne (Genehmiawng geschlachtet. W-gen dieser Simf- taten ist er durch Urteil hiesigen Gerichts vom 27. September 1917 311 180 .“ Geldstrafe verurtetlt.
Die U-zuvetläsfigkei' in bezug auf den Handelsbetrieb ist da: du1ch dargetan. -- Dte Kosjen dicser Bekanntmachung trägt Tbreis.
Gelsenkirchen, den 4. Dezember 1917. Der Oberbürgermeister. I. V.; von Wedelstaedt.
Bekanntmachung.
Dem Viebbändler Schuricb a?;s Brome ist der Handel mit Ferkeln und Sebwelnen aemäß der Bundxsrataverordnung vom 23. September 1915 über die Fernbaltung unzav-rläsfiger Yersouen vom Handel untersagt worden. - cschurwh hat die
osten der Bekanntmachung zu trauen.
Isenbagen, den 3. Dezember 1917.
Der Landrat“. I. V.: von Weyhe.
Bekanntmachung.
Auf Grund der Bundeorßtsvewrdnnng vom 23. Syvtemb-r 191.) zur Fernbaltuna urzu11e11ä1s1ger Personen vom Handel (Reichs- Geseßbl. .S. 603) babkn wir dem Saue1koblfabrikanten Heinrich Me1ßner 11191", VW'rri-«siruße 2611, di- gewerbs- mäßige Herstellung von Saue1kcaut und den Handel mit Sauerk1aut weaxn U*"1uver*ä'sigkeit in bxzug auf dies-n Bewerbe- b-t-ieb untersaat. -- Die Kosten dieser Bekanntmachung find vou Mcißner zu 1ra.en.
Lmden, den 5. Dezember 1917.
Der Magistrat. L o d c m a n 11.
Bekanntmachung.
Dcr »,)äudlerin Emma Thomas 111 Hund!?eld 111 der Handel mit Geflügel auf Grund der Verordnung 1111111 “2.1.Sep- tember 191.771 uuterjagt worden. - Die Kosten der Veroffentbcbung dieser Unterjagung fallen der Genannten zur Last.
Oels, den 27. November 1917.
Der Königliche Landrat. Rojabn,
Bekanntmachung.
Gemäß „S 1 Abs. 1 und 2 der Verordnung des Bundesrats vom 23. September 1915 (RGW. S 603) über die Fernbaltuug u-qzu- verläsfiger Personen vom Hanccl babe ich dem Händxer Hermann Meyer in Langerfeld, Barmerstraße 8, die Außubunxx jeden Handels mit Gegenständen des täglichen BCdarss und des Kriegsbedarfs, inshesondere 11111 Nahrungs- und Ge- nußmitteln, für das gemmte Deu11che Reich verboten. -- Die Kosten der Veröffentlichung sind von dem Genannten zu tragen.
Schwäm, den 4. Dezember 1911“.
DL! Landrat. I. V.: Möller. (Fortseßung 1116 Amtlichen in der Ersten Beilage.)
YichtamtlicheS.
Deutsches Reich.
Preußen. Berlin, 8. Dezember 1917.
Das Königliche Staatsministérium trat heute zu einer Sißung zusammen.
Die Haltung der italienischen Bevölkerung im befeßten Gebiet Venenens beweist, wie „Wolffs Telegmphen- büro“ mitteilt, e1neut, daß der Krieg gegen die ebemaltgen BundeSgenoffen durch die Politik der Reaiexuna und einer Partei der Kriegsheßer, nicht aber vom VolkSwQen entfesselt wurde. Die Deutschen und Oesterreicl)er,_1)on f1überber du1ch lange Beziehungen mit Italien verknüpft, werden auf ihrem Vormarsch nicht als Feinde cmyfangen und begegnen tbrerseits der Bevölkerung durchaus freundlich. Nicht mit dem italienischen Volk, nicht mit den italienischen Kuvstschäßen führen die Mittelmächte Krieg, sondern mit der Regierung, die ihnen den Kampf aufzwang. Die gute Gemeinschaft, die sich zwischen der Bevölkerung und den Siegern angebahnt bat, läßt 1121 als getmß erscbe-inen, daß. wenn daz italienische Volk seme Heyer und Aufwiegler abgeschüttelt und das Heer der Ve1bündeten die italienischen G1enzen nach dem Kriege wieder verlassen hat, die alten Beziehungen von Volk zu Volk wieder aufleben werden.
Zur Beseitigung von Zweifeln wird durch „Wolffs Jelegxaphenbüro" darauf aufmerksam gemacht, daß als tabak- Zhnl1cher Stoff im Sinne der Bekanntmachung über tabak- ahnliche Waren vom 27. Oktober 1917 jeder' Stoff gilt, der an S_kdeÜe von Tabak bei der Herstellung von Waren Ver- wendung 1111001. die ohne Mitoerwendung von Tabak bereitet find und als Ersoy von Tavakerzeugniffen in den Handel ae- bracht werden sollen (tabakähnliche Waren). Ob der Stoff dem Tabak__ähnlich oder gleicharti ist, oder ob er seiner Natur 111111 Boschanenheit nacb geeignet it, den Tabak zu erseßen, ist h1exbe1belanglos. Die Hersteüung tabakähnlicver Waren, ist in xedemFgÜe nur mit Genehmigung des zuständigen Haupß umts zuläfstg.
Die Saßungen des Margarineverbandes sind, wie „W91ffs Telegrapbenbüro“ mitteilt, vom Neichswirtschaftsamt bestaUgt worden. Margarine: und Speisefettmerke, welche dem Margarmeverband noch nicht angehören, wollen fich bis zum 31. Dezembex 1917 zur Aufnahme melden. Spätere An- meldungen konnen nicht berückfichtigt werden.
Polen.
D1e pol'nische V11njsterliste ist vom Regentschaftßrat gestern v__orm111ag bestättgt worden. Wie „Wolffs Tele- qraphenburo“'11121det. setzt 11ch das Ministetium, wie folgt, zu- sammen: _Prastdent; Jan von Kucharzemski, Inneres: Jan Steck1, Justn: Stanislaus Bukowiecki, Finanzen: Jan Kann) _Steczkowski, Kultus und öffentlicher Unter- rtcht: Antom Ponikowgki, Verpflegung: Stefan Prza- nowskt, „Ackerbau und Krongüter: Josef Milkulotvski- Pgmocxßkt, (Gewerbe und Handel: Jan Zaglentsznt), sozmle zursorge 111111 Arbeiterschuß: Stanislaus Stani Szew S ki,
Oesterreich-Ungaru.
Zu „der am111chen Mexdung, daß der Oberstkommandierende der russ1sch=rumamschen" .1ruppen zwischen Dniestr und dem Schwarzen Meere dem osterreichisch-ungarischen Oberstkommaw dterenden vorgeschlagen habe, über einen Waffenstillstand zu verhande_1n, 1v1rd dem „Neutetsckxen Büro“ zufolge in London amtlich erkla1t,* daß an diesex schändlichen Erklärung nichts Waßres sei._ Wie das „K*. K. Telegrapben-Korrespondenz- buro meldet, andert diese Ableugnung nichts an der Tat- s ach „e,. daß thandlungen' über einen Waffenstiüstand an der rumamscben Front einsch11eß11ch der rumänischen Truppen gestern begonnen haben. SzeZMIZTrif(éesarxdteÉnthTopenhaqenfund Kristiania Graf ' un er 'n e un von einem oten in as Mimsterium des Aeußern berufeß worden. P s d
- In der vorgestrigen Sißung des Ausschusses für Auswar'tige _. Angelegepheiten der ungarischen Delegatwn fuhrte der Mmzfter des Aeußem Graf Czernin 111 FortseßUng seiner Rede, w1e „Wolffs Telcgraphenbüro“ 11e- rtchtÉ, folgendes aus: -
wer" der _Herren bat die' Liebenswürdi keit ebabt, ml 11 !rqgen,sw1x „lch uber eine amextl'anisÖeKriZqSergflärung ZULE- 111ch1 oe17 11111112 Nachrichten lasstn die Möglickokeit offen, daß Aamika Uns ebxnsogut 11112 111117an beiden Bundesgenoffeu, der Türkei und Bulgarwn, den Krkea erklarsn könnte. Ich sap? nicbt, es we1de sein, sondem nur, es könnte seim Aber sollte der t***-'all aucb eintreten, dann wxerdcn wir dennoch ntcbts von dem bedauern können, was wir in der Vergangenbet getan babsn. Wir babxn wegen unserer tceuxn Vu: 5719-11"- ffcxsayaft 11111 Dkvtscbland wie der 1chxgnerschaft Aumifas 1111111711 muff-u. Wenn Amecika dns“ F?.mscq-12nzeu steht, so ist das, 1115 “eke 111 111, schmerxl1cb wagen der Oesjerretcher und Ungarn, die 111
Wenn 11!) von Amerika spreebe, möchte ich die Herren immerhin anf die Rede desPräsidenten Wilson ankmerksam "111151211,ij in mancher Bkziebung unvsrsjä11511ch und uuk.aris1, die aber ÖW einen beherzigenswerteu Fortsebritx in deffen Y_nxcbauuvosweise 111 einer Richtung enthält. Der Plast'ent bat MMK; .Wäx müFen bermnbebev, daß wir Oeste-reicb-Ungqrn 111 fewer W111: lchädißen wollen uud da?; es nicht unsexe SWS tsk- Uns MÜ deu Insibmionen der Völker zu befasen. Wir wollen ihnen in Yeiner We1se ihr Ver- halten vorschre1ken, wünschen aber, daß fie ihre Angelegeybemn' 1118 großen und die kla'men, selbst ordnxn.“ Wenn man dme Asf- 1assu11g vergle1cht mit 121129 welche 1116 Entente in die MOUUchU bioeingeworfen bar und dée mit dem Schlagworke -S?lb11- bestkmmungUecht der Völker“ bezeichnet wird, uad das, 5111;- dr Frlsdenöostsammlung mit Hilfe dec_ Entente verwixtliÖt Werden sul], so finde ich in der heutigen Auffassung des Prafidentea der V-Jr. einigten Staaten einen großen bedeutenden Fortschtitt, eiue" Fort- schritt, den wir anerkennen und den festzuhalten wir [e_bbafreg Interesse haben. Wenn ich_ die Ge1egenbe1t ergrxifen dms, übe; dus Schlagwort „Selbstbestimmungsrcäat der Volker" noch ein Wort zu verlieren, so möchte ich meinen Standpunkt viesvezüglicb, wie folgt, feßlegen. Das Wort vom Se:bst- bestimmungsncbt der Vöéker 111 im Kriese, 1111 RahmM rer Kriegsneluörtnung, ztem11ch spat aufgetaucht. Eine allgemem gültige Bra'iffsbestimmuna dafür zu geben, ist unmöglxkb, da fan jeder der Stamkmänner, die von demselben Gebrauch mach cn, khm einen anderen Begriff zugrunde legte, sodaß man sagen kann, xs 11-1): so viel Begüffsbenimmuugen dieses Wortes als Aeußerungen 1111111111. Wenn wtr dem Ursprung des Sch1agwo11es naageh n, 19 finden wir, daß es an das von de: Entknte sen Krieg;- beginn vorgeschüßse .KtiegSziel .Schutz de: kleinen Nationen" anknüpft. Die kkeinsn Nationen, 1195 waren 1118 kleinen Staaten, 1118 von den Mittelmackzten angeblub vzx. qewaltigt wurden, das waren Serbien, Montenegro usw., zu deren Schuß und Rettung die Entente vorgab, zu den Waffen gegnffen 111 haben: das war das Seldstbestimmunzerecbt der kleinen Staaten, Noch in seiner an d1e Kr1eqfüdrenoen ge11ch1eten No1e vom 18. D;. zember 1916 hat es der Präfident WiUon als Zinks dcr vornehmsten Friedenkz'ele b-z-icknet, ,die Neckar: und Privilegien der kleimn Staaten 111 sichern". Ja dar hierauf erteilten Antwo1t an W1lson wurde fie durch die brutale Formel ergänzt, daß der Krieg auch zur B-sreiung der Italiener, Serbe", Rumänen, Tschechen uno Slowaken von der Fremdbens-kaft geführt werde._Der Samy der kleinen Staaten trat in 11:11 H1n1e1grund; die gewaltxame Abtrennuvg ein. zelner Nabonalitäten von der Moncncbie stand vorne (111, und zwa die gewaltsame Abtrennung obne Cimäumung des_Se1bs1bestimmuugs. 1111119 11" die Nationaliéatev. Zu der Boc1cha1t vom 22. IMuar 1917 :)c111og der P1äs1dent Wilson eme gewxffe Annäherm-g an den Ententestandpunkr, indem er 11111 KM nach innerenUznd-Wnam in einzelnen Staa1en erhob und 10 die innervylimkhen Ye1hä11n1ffe der etr-zelnen “St.“aten in die intunatio-ale Erö:t*1ung embrzog, gleich. zeitig (1511: erklärte, ks geb: kein Rxcbr, ,die Völker von Machthaber 111 _Macbtbabzr abzutreten, als ob 1716 deren Ergemum wären". In 11111131: Botfckyzft drs Präsidenten der Vereinigten Smatcn W111) 11111) dEr Gedanke auxgewrocben, dar"; die Abkretang von Hebiktzten-n eines Staat-s an einen andern nick); er.!vungsn werden dülfe, welter aber die Zustimmum rer ngierten zur Regierung dersangt. Das „Se,!dst- bestimmun1191xcht der Völker“ ist also hier bereits ein zéemlta) 11er. Wortenes 111131111111 0011190811611]: in territorialer Beziehung das SelbsWessmmu-gUecht eines Staates über 1einen tetrnortalen Be- stand, glkckueitia aber auch sÖOn ein unter imernationalen Sebuv ge- sjeutes Mitbestimmungsrrcbt der Nattonalität-n binfichtltch ibrer tqnerstaatlkcbxn Buicbungen. Am 11. Awil 1917 erklärte die vor. lÜUfie tvsfi1che Regkemng, fie lehne die Akficht ab, andere Völker 111 bebcrrscben und 1bnenibrna11opales Erbewexznnebm-n. Sie 1111-1111! den kriegsübmwep. Stamm das ReÖt 311, das Schicksal ibrer Vö1ker bei Friedenisckskuß 1e1kst zu bestimmen. Dies ist das Selbnbestlmmungsrecbt
Nationalitäten Subjexte, dann wi-der Objekte des Selbstbesümmungk-
m5ß1g mun-ener Autonomie und von einer europäischen Beratung mr_1ieh1'ner stoajlicber S. lbsiändi..k-11: fchwanken. U17jer AuMüßung die!:x Begriffsverwirxuvg hat das Selbstbestimmungörecht der Völker in den Reden d-r Ee-tentesta-atomänner langsam be111mmtere Gestalt angenommen. C1; ist zum Teckwort fü? die brumle Fordervng der Eutentemäexte auf gkwaüsame 'White-11111111 einzklner T-lle Oestexreicb- 1111131113 geworden. Hinter diefem Wo:: ve1birg! sicb sklbst die For- dsru-g naeh Verzicht te: Mkonarayie auf idr Recht, 1158]; ihren tecriwrialen Bestand zu Verfügen, und die Forserung des Ver- zichts auf tbr Recht, das Berßältnis dec Natkovalttäten unter- tinand-sr und zum Staate sei!»? zu regeln. Cs 111 eknk L-ug-
stand und die innerstaatlichen Wexhältnksfk O-*1“txr1eich-Ungarns einem Votum, sei es dem einer europäischen Versammlung, sei ss dem eines Plcbisüts 111 übx-rlasen. So aber, wie das Selbstöejtxmmungchbt der Völk-r in aller Zslt etk1ärt wurde, wo Volksversamrnlungen uno Zarteiwchlüffe, ja sogar einzelne Préfféäußerungen zu internationaler
edeutung erYoben werden, führt es zu reiner Anarchie, zur V1:- wirrung des Staatsbeguffs und mr Anerkennung eines fait 1117011 das einzelne JUIWkdimm bekückfichtigenden Regionalxsmus. Das (11161, m ine Hérren, ist S*?lbsWSsÜMWUUKSTSÜt dar Völker, und mit diesem ngriff oder richtiger mit diesem Sch1agwort soUen wir ov-r1eren und ernstlicko Politik machen? Zu all dem kommt, das; 118 Entente das Sklbxtbestimmungsrecht der V01ker in 11111211
Wo die (Entente ein Bedürfn's nacb Ant-cxionen-oder Degannexioven
an, hierüber 1:1be zu entscheiden, ja auch nich! da! R-cbt der zu anzugliedandkn Völkexsckxafjen, bei dieser Amputaüon mitzusvrecben- Als die Freimaurer 111 Paris den Gedanken durchleuchten ließen, daß über das Schicksal der von Italien beanspruchten Gebiete ein Plebixzit ihrer Bewohner entscheiden so!], erhob M) ein Sturm der Entrustung in Jealk'n, und ebenso wnrde 111 Frankreich der Gedanke eme: VolkSabstimmuna 111 Elsaß-Lolbringen zurückgewiesen, da dort eben nur das alte Unrecht autz*1machen sei. An Vorwändea dazu, die Yuwepdunq 11:6 Selbstbestimmunasreäzts der Völker in ötesem Stnne an1 sich ßlbst au51usch1ießen, 511 es die Entente nke fehlen lassen. Wenn ich nun zur Frage Stellung nehme. in welchem 11111sanae ich da; Reckot der Völkr, über sich selbst iu be- stimmen, anetkeure, so vermag ich mich bteiüber im „Rahmen meiner Z1ständiakeit natürlich nur so weit 111 äußern, als die ange in-xerna1ionalen Cbarattyr hat. Das R-ebt eines Staatss- yber_ 1einen territorialen Bestand zu verfügen, steht außsk Zweifel, außer Zwetfel sieht es, daß ein fremdcr Staat nicht M MM bkan1p:uchen kann, fich in die waeren Verhältnisse des anderen einzuuxnaen. Das find die Grenzen für das Selbstbestimmunaslkckkt eines Staates vom intemationalen Geficbtwunkte au]. Sowe.t es karuu_1 handelt, daß innerhalb der einzelnen Staaten die Nationalitaten idr Verhältnw untereinander zum Staat: zu regeln haben, liegt (1119 keine internationale, sondern. eine 11111e1s1aa112che F-age Vor. In dieser Richtung s1ebt nur ein NW! 111: Aeußerung mit Bezug auf die östnre1ch1schzunaarksche Monarcbxe nur ivsof-rn zu, US die btlreffrnken Fra mausdks aus- wartiae Po1itlk Ebflus; nehmen könnten. Ick ste : n'rbt an„iu erklärek, daß ich im Rahmen 1112116 mit zustcbeuken ReÖ'Ss "Le äaßere E 1-f1ußnabme au? die Gestaltung unserer icneren Verbältntne mit aüer Entschiedenheit ablebne und es umaekebrt clblkhl"?!l maß, wenn der Gxdanke auftavcbt, daß gewisse innexsiaakkickkk ang-n eine internationale Lösung erfahren können. Das VW baltnis der Glteder der Ocstcneicbisch-Ungarifckzen Monarchie 11" e1nan1er mbt auf “MUMM Gmßdxag," nnd die Mzgtakeinn. etner Aenderutm dktselben find dmch verfassungsmäßig: E1n1ich-„ "WKM v'käkskbkn- Wo Wünsche 11ach derartigen Aenderungvn a11f-_
"2111113116: fix'd" 11111 die 1a 11113 pe1n11chs1e Laas gelangen. An dem K11ezschgebnins jexocb wird das nicht 11.18 GUingste ändern.
1121111, müffcn ße auf verfaffunq9mäßigem Wege unter Mitwirkuna dkk gcsexzvebenrcn Kölpsksckßaften, welcha eben tas Selbstbestimmungötecbk
[
der StaUen über 1bre Nationen. So sind also da!!) die St1a1en, bald die ,“
recbkes, das äußern *wecbselndeZele verfolgt, “die zwifchxn verfassungs-
nung jeder staatlicb-n Souv-ränität, 111 101111111, den ienitorialen Be- '
diejen Auffassungen nur für ihre Gegxar gelten läßt, für sich aber “, steks An1aß ftnvet, um d-ffen (Geltung auf tbteVe1bältn1sse auszu'cblkeßcn. .
fühlt, e1k-nnt fie nakürlicb nicht das Recht bis zu schmälewden Staates „
11 im Rahmen dcs Staake gewährleisten, gelösi wesden. 1 * beidm beaie11.der Oestexrcilbijcko-Ungmisäsen Monarch1e
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m gleichfalls alle Yköalichkeiien zur Neg-lung i Andexe Lösyngkmögliäjtciten anzue1kenne11, bin ich außer-
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stand?-
-- “ 'm ozeknén * REDE- 1u der Der Laß: bi"-
Belgiens abzugeben,
. in [1111 mit kt [.;er WM- 111169 anderen agi die
1111111 118112711 m ksépv und
Elsaß-Lotbkinaev.
“ Unklarheit jdäcrxzakkk- 11) v “ck über den
klar sein. (9111111)?
1712 191"; B-ispwle bat rieselke
2151601511811: gefßlslt b*n-
klmer äußcre-
' 1 die Ebro ZFH Folge leisten kann, weil ich auf rem Standpunkt stehe, daß die
11 11111 en der Aukfb g klar und uvzweideulig find, und weil man 11013 des Verkältniffes zu den Verbünketm keine Ratkchläge kxker derartige pmktiscbe Frage geben kann. Ich möchte die Herren an ein Wmt Bismmcks erinnern, vor- welckem Graf Katolyi ganz ckckck; sagte, daß wir alle sehr Viel von 1bm1nnen können. B1smarck bat e111mal, als 111111 die Zumutung gesteUt wurde, fich 1111 einen be- frkundeten Staat mit 11mm 4 „ Abgeordnetenhause geantwortet: Ra1sch1age an f1emde Regierungen, (ben oder zu unterkaffen haben,!)aben immer ejwas Miß-
Vollkommen 11111111 eine
11:11 KL du ma 111111, weil 11:
Eine Anfraae, die der Abg. Graf Katolyl an wie!; gericblet bat, wieso es komme. daß im Bericht Spanien an der Steüe ausgelaffen Korken ski, wo der neutralen Staaten Erwähnung Keton 1111111. D1e1e Bemukuvg des Grafen Ka1o1yi be1 wbt auf einem _cffen. ficht1ich1n Jrojum oder Mißverständms. Jm Berndt find namlich
fragt OMN-
jene neutralen Finsmge für
gxfanaenkn-„_ J 111: Invaltde
Ursenden Gründen derart1aes unternommen und au _ Schuvstaa1en Wurde im ericht zusammen gedacht, na1111"11ch auch Syanu-ns, dem wir ebenso wie den übrigen Staaten fur selne 111111111 awf diesem Gebiete zum größten Danke ve1pf11chtet 111111. Graf Karolvk hat aber, ohne diese Antwort abzuwarten, zu meinem Bedauern angeblick: in emem Jntnview, das. heute erschieyen ist, bemerkt, daß mein Nichtantwoxten auf 1e1ne Anfrace zu dem Scbluffe be11ch1ige, die Beziehungen zwischen der Monarchie und Sp.:uien
111111 getrübt. '
1111 Entsch1edenste widerspreche; , ßndsoauögezeiÖnef, als fie uberhaupt nur sein können. Es gibt keinen neunalen Staat, zu dem wir beffere Beziehungen unterbauen.
Der Abgeordnete Lovasw bat gestern eine gewisse Verfch1edem
1111 zwischen
Andrassy einerseits und meiner Wenigkeit audeterseits in bezug auf unser Verhältnis zu Deutschland konßruiert. Er bat, soweLt 1ch folaen konnte, den Stankpunkt festgenageit, daß ich in dem V.-r-
hältnisse zu
ös1e1reick1sch-unaarlscke Monarchie für vorteilhaft haste, während die Gtafen T 11,11 111111 Andras!) darüber binaukgeb-n. Zcb glaubs, daß in
diesem Punm
1111111111 besteht. Wir aUe wollen nur machen, was wir als im Interesse der österreiäpisckpungari:thevMoparcbie a"legen ansehen,abe1 w1rglau§eu eben, daß eine Ve1tiefung des politischen und wittschaf111chen Bunpniffes mit Deutschland den Zntereffen der Monmchie entsvxicbt. Wir alle baben den für mich ganz ungemein wertvollen Eindruck erhalten, daß dieMebrbei! der bobeu ungarischen Delegation im großen und gamen meine Politik zu billigen sch2int. Ich sage es ganz offen heraus, daß ich den Zusammenxrm der Delegationen von ganzexu Herzen erssbnt Wk. W111 111 einer Zeit, wie der Heutigen, ein Mimster des Aeußern ""NRW die (Geschäfte 1übren kann, wenn er nicht die feste U-berxeuguna hat, daß die Mehrheit der beiden Delegationen seins Politik stußt und 111 stüßen bereit “ist. Ick babe seit Beainn des Krieges keinen 'zu-en- blkck daran gezweifelt, daß wir diesen Krieg in ebxenvo1ler
Weise been
Weichen, das wir uns gesteckt baben, daVon kia ich Jester denn xe Aber ich bin auf der anderen Seite auch ubetzeugt, daß Lvl noch nicht am Ende ünd und noch manche schwlkti_ge Aufgahe zu uberwältigen haben werden, bis wir end11ch 111 den 1151186111211 Hafen 2111141211?"- Es 111 aus genau bekannt, daß die westliche (Ewiente m-t allen Mitteln ve1suchen wird, die Ftikdenebestrebungen Rußlands 111
1111111111161.
Uräxfceuzen, Sßwteéigkextk mussen. Wir Wie wollen 11 abweudtg zu
wohl nur über Rußland führen, weil Rußland dsr UW? Staat "'“ der zum Frieden geneigt ist. wir heute zu verhandeln bneit find, s,")d vons1ändkg bekannt-
sind die, daß
das; Wir auf dem Standpunkte stehen, daß ebenso wie Rußland auch wir das sonyeräne Recht der Reqkemng in Ansvxuch nehmen, m-sere Angkl-aenbelten selbständig zu reaeln. den Fsleden will, und es ist kein ZWeifel, so ist es in der “Lage, ein Bild ck "(11 111
. ara er e'en. sTUrmiscb-m Meere.
U!“ eren
ibn Wil] Westenteéte
We .
ks [Hin Noch korb des es wiss
w"rden. bis
[“"an können. Aber erreiebm werden wir einen ehrenvollen wenn nur eine Parole gilt: Durchhalten! (Langanbaltender, stürmischer
Beifau.)
Das U ' ds Reuter- schen 76111173131 Urban“ hat gestern laut Meldung e „
Ke!*men. Durch
Manner, di . U ane ledein Mindestalter von 21 Jahr'
und 19 Jahren
Gestern vormittag hielt der Minister *des Aeußern Graf
Abgeordnete Lovaszy hat auch gestern gefragt, ob ick: m der im Ramm des Deutschen Reiches eine Erk1äru11g 1115111111111
“entlich abgegebenen, aUaemeln bekavmen und zu-äng. . en NZFYrungcn der deutschen Staatémänner, insbesondere (1111 die
klar e1k1ä1t bat, es gebe kein Friedenshindemw außer
xrneine W 1125 entschieden. Standpunkt Deutschlauds in diessr Frage voÜkommen Auch kann die Entente jercn Tag die Pmbe aufs [ machen, dieses Wort des Staatss-ktetärs zum Aus,“,angß „(11111 nehmen und verlangen, daß es 111 vw Tat 111111121th 111131119. DMU wird sich
tchland oder 1111 Deu ,fvesUÜÖ" Entente für den Frieden nicht teif ist, sabl-
dke Papstnote nicbt eivmal bean_1wo11:t? Prekiaen die Minister annkreicßs und Englands nicht tag11ch den Krieg".“ Der
Lovasxy bat femer, Wenn ich seinen Außfübtungyn 11117119 den Wunsch ausgesprochen, icb möge in irgend einer Form aus Deut'cbland einwirken, damit es fich 1:1 der bklgisasen Ftage
und bxr im Aufruhr der Elemente, Scbtffes aus sieht man Land. en, daß wir noch viel zu kämvfen und ausvubalten haben
ic einzelnen Nationalitäten durcb verfassunßkmäézge ret * e-
U Veisäkk)
Ausschuß für auswärtige Angelegenheiwn eine er obiger Quelle zufolge unter anderem sagte:
Ick kann auf diese Frage selbs1vns1ändlich antworten. Es ist international nicht ein Zang. daß ein StaatSmann eines R11ches für 1211 eine Erklärung abgibt. Ick bkrust m1ch je-kych
311121113 Aeufzeruvg des Staatssekretärs yon Küblmann,
Ich gebe weiter und sa e: Wenn man glaubt, Frage bei der r-tente deu Kcieg 1111-
über diese * _ D1e Ententemachte müffen
Wer den Frieden
1111171 will, ob Entente ist.
Es ließen fick; dafür,
erWeisen, die
anführen, die allen Herren bekannt find. Watum
Schon aus den Yusjübtungen, die ich gesjem zu ent. batte, 9111111111791, 11113 1111 111111 in diesem Punkte
deutschen Staatxmämer in d1e11m Punke
Rajsäxxag zu wenden, im preußischen
sehr leicht zur Wechselkeitigkeit führen.
Staaten namemllch aufgezäküt, weche die humanitäre unsere Staatsangehörigen, Höfe für unsere Kriegs- nte1ven11onen in Ho'pltabfiemvgsstagen und Fürsorge usw. geleistet baben. Spanien hat aus nabe- infolge seiner geogtapbischen Lage 11111716 ch nicbt unternehmen können. 5211111
ch bedauere diesen voreiligen Schluß, dem 11!) auf Unsere Benebungen zu Spanien
den Anschauungen der Grafen Lissa und
Deutschland nur so weit gebe, als ich es für die
nicbt der geringste Untersetied zwischen den kekden Herren
den werden. Daß es 11115 911111an wird, das Ziel zu
und 1111 bin fest überzeugt, daß wir bier noch_ auf große t! sioßen werden, die wir ebm, Werden, ubsrwmden
wollen ,s-fortiaen, wenn möglich aÜg-munxn Füeden. icht versuchen, Rußkand von den insbexigen Ve1b1111dcten machen, aber ker Weg zum aUgemeineu Frieden kann
Die Ftied-nsbedingungen, unter devm Sie
wir weder Annexionen 111111) Entschädkßuvgen fordern,
Wenn Rußland daß es seinen Stankpunkt der 5" WWU!- Unsere heutige Lage möchte fcb durch Die Monarchie gleicht einem Schiff auf Von Tod und Gefahr uwdrobt, zieht es seinen hat es viele Gefahren zu überwinden. Nocb 1chwankt aber von dem hoben Mast- Alle Mann an Bord sollen
in den schüvenden Hafen des Friedens werden ein-
wir Frieden,
Großbritannien cmd Irland.
die Wahlreformvorlage in dritter Lesung an-
, ut wie alle das neue Geseß erhalten sTrrgejcht haben-
aten und Seeleute mit einem Mindestalter von
3,“ Jahren aufwärts wahlberechtigt. Auch die Wahlkreis- WYSYMZI wird unter Zugmndelegunß der (Einwohnerzahl nd ge n er .
Rußland.
.- Dix Erklärung Troßki-Z, Mtlttärverjreter, lautet nac!) maßen:
„_Der V-rtrcter drr Vkrkinizxtcn Staaten von Amexik: beim 1U1111chen Geveralfiabe Major Kerth 1111!) der Führer dsr skanzöstkcben Misston Layern? haben es für ang-bracbt gcbaltsn, |ck in Noten 11-111 Neskrivten 11111 Vor1chlägen «11 den (1112181511711 Oberbrkebxébaber Duchonin 111 wende“, kk“? eme_ Aufreizung goaen 1712 gegenwärüge Repierung 611155111111. Dicxes Ychben kann ich 1117111 1111562111181 laff'n. D1e (197.111- wä111116 1111911111111: 11111191 11191 (111,1 11118 Anerksnnung “durcb 111€ Bo:- 1ch911€r und Agenten der Verbündkten, fie macht diefe aber darauf aunnerksqm, daß ein Entaegeua1beiten mcht 912511112131 wird, und m?; die Fo1112ßung der [3191111111111 1111111 sehr schwere Folgen nc1ch 1"1ch ziebxn 1131111, für die des: Tat “ch Volkskomm1ffare im voraus je:: Beta:.twortlicjxkcit ablehnt.
** Nack) einxr Meldung des „Daily Chronicle“ 111152 Troßki 160 r111111che Konsulate und diplomatische Missionen im Auxxlande, die sich geMigert Häjten, die maxima11s11sche Regierung anzuerkennen, aufgeboven. Lenin Habe ein Dekret erlassen, 111143 aUe Geburtstijel, Berufstitel und Standerorrechte abschaffe und bestimme, daß jedermann Bürger der tuffijchen Republik heißen solLe.
- In Fortseßung der Veröffentlichung von Geheim- urkunden teilt das „Wolffsckw Telegraphenbüro“ folgende Griechenland betreffende Urkunden mit:
Angebot Südalbaniens, eines Gebiets in Klein- asien und Von (Tawalla.
Am 20. Januar 1915 gab WenisxWß tem engliscben Eksandfcn 111 21111811 13115 Einvexstänrnés des Königs mit der Usbergabe 111111 (ÉaVaUa on Bulgarien bekannt, 111115 diejes fiel) der Enfants anxcbließe. Nack) d€111 Rücktri1t von Weniselos änderte sich die Amficht ['Es g1iech1sch111 Remctung: fie erhob Eknsvrucks (Note Dom 13. Mai 1915), obne Antwort 311 erhalten, u.".d erhob abmnais am 30. Juli gegen das zweite Angebot von CayaÜa cm Bulgamen Ein1pruch, bei 111111 dx: Umfang des Hinterlandes abhängig gemacht wmde von der ©1511: der grlecbischen Erwerbung 111 K1e1nas1en.
Abtretung des Bszirkes Dojran-Gewgeli Serbien an Griechenland.
Weräsclos Verlangte am 8. Sevtemöer 1915, daß Serbikn nacb Erfolgen der AÜiictten gegen Bulgmien keine Forderungen auf 1111: Snumisa kthkbc- Am 11. Sevttn1ber1915 111111111111 die setbifcbe chkerung für den Fall emes glückucben Krieges ,in beiden 2311111er ein. Nach chiseloS 111111111111 und der Betbehaltung 11011 (:*-11111121.- lanvs Neutrolität im Oktober 1915 wurde die angeregte Beseßung des Dojtan-Brzirkes 1111111 vollzogen, weil Griechenland sic!) "in des bulgatiscks-sc1b11cven .Kr'engcrmjoncn nicht 6111111111111th wunschte. Am 11. Oktober 1915 erklärte der König von Griechenlaud vos Gerücht von einer Ads1cht Griechen1ands,- einen Teil des serb11chen Gebietes zu be1eßen, fiir unwahr; Griechenland betrachte fich weiter als Verbündeter Serbiens.
Angebot von Cypern an Griechenland.
Am 7. Okzober 1915 stimmte *Engwnd zu, faUs die (TUM!) grkecbiscbe Armee Serbien zu Hilfe 12111. Am 12. Okwber 1915 wurde dieses Angebot jür kraßtws erklärt, weil die Bedingung nicht 21111111 wmde.
Am 10. November 1915 Ve1pf11ch1uugen det Entente, betrxffend Salomli: Nück„abe aller bcseßiMGeblew und Schadene11aß fur die Beseyung. '
Weitere Urkunden.
An Dip'odir ("K). Großes Hauptqumtker. Belieben Sie dem Mimstenräfidenten Folaendes |U übergeben:
In N1.150 der Moskauer Zettung „Sozialdemokrat“ 16 21:1 Aergernis errkgende1 Arjikel abgedruckt unter der gewaltigen Ueber- sch111t .Der zariscbe Henker Alexejew wurde aus Fordexung der Verbündeten zum KommandTerendeu ernannt.“ Unter anderem wird darm gekagt: „Dcr englxsthe Botschafter Buchavan ist noch immer in St PeterObwg.“ Ter 21111121 endet wiefolgt. .Die Kornikowjade m.sz man jeßt schon vicbt_ mehr in Mobilen) suchen, sondem in St. Preitersburg, und deten Haupt trägt einer- sebr bekannten Namen Kereno .' .
In .Nr. 4 der Z-ijung .Rabatsckvi Put“ beißt es untsr der Ueberschrift; ,Die Kräfte der Verschwörung": .Es ist 11111111 cht kein Zweifel mkbr, daß als direkte Komplic-n der Kornilowscben VersQwöngchdSefiKadietten End die osfisiellen Vertreter der ver- bündeten & te gur eren uw. „
Ick bijte um Mineiluna, welas: Maßnahmen der Premier fur
1 lt 1: die 1151den encmnten Zeitunaen. erfoldexl ck hä geg 11 g , Terestschenko.
Paris
betreffend die fremden der „Prawa“ folgender-
von
Gebeimtelegramm an den Botschafter in
Nr. 398. m vom 2“. No 111 erhalten. Zugleich hiermit eraxbt Telegtam 0 “s F1ancs an Boticha1t 11'1r
Versüauwg Wegen Ueberweisung von 51200 . die Zourr-aUslcn Honkgmann und Fagur. Unmschrlst Petraxew.
Ge elmtelegramm an den Gescb'äkisträgar 111 Loud on , minuten? den Verttetern 111 Paris und Rom, vom 16. Oftcer 1917. (4797) , "
Un1er Bezugnahme auf Ihr Tekegramm Rz. 365. Anxasz11ch Zbrer [Lnte1reduvg wit Balfour halte ich es für 110111), zu„basja1igen, daß nach Unserer Ansicht die bevorstehende Beratung der Verbundetrn die Würdigung ker aUge-x einen Lme und Hersteüuxa völliger Soleikät zwischen den kabündeten in ihren Ansichten 115 r die Lage zur Auf. gabe haben muß. Hie1mit zugleich wird die B1ratu11gdie Mttkkl und Wege für 111“ Fortführung des Krieges und die gegemeltijze Unter- siüyung, Welche die Verbündeten einander. werden errveiken muffe'n, zu bestimmen haben. Hin ckckck der Bctetligung eiuer das Vernauen unserer !!)-“mokratie gen cßenden Person an der Beratung wixd man etrgedenk sein müssen, daß diese Person zum Bxstande ker rusfisÖen RxgietUnngelegalion gehört, in deren Namen 131111111111 ,nur ihr Happt spréchen wird. Der Außenminister Tereßscbenko.
Italien.
Das Amtsblatt enthält _einen. Erlaß," durchden die Pro- vinzen Como, Bergamo, M91land, Modxna, Novara, Parma, Pavia und Reggio nell'Em1l1a sofort m die Kriegszone einbezogen werden.
DäUemark.
Nowveaen. Ww uus (“1111111111116 gcm-„10e1 11111341, F&M 111 [Eßicx „Z-Ze11 nunärts unzutreffende M111e11U1111e11 1111er die nor- wegisckw Schifsal1rt 921€é€f9n111cht 111975211, 1125011111215 über Jnansvxuckwahmc 1101W6s115ch€k (51112111: 1111111; 117.13 (3111114111521; AUS 5911211191126 „1131211211 1311111111 „2713121 Tx-1211111mbi1ro“. 11111; die 211,11111112 9121112111119 1111121 BLT'UZUW; 11111 OSI ??_[1111121'187178M 111211121“, 9:5 norwegische Schiffe 1112111 5191111131111 (Yrökxs 1111.“ 131112111 Gesamxgßkzakt 111111, ]:500011T01111211 1111526113211 1111119. Dex be;- troffenen normegisckxén BeQßunasn 1511'1121111g8712U1, 1111231 DPM 1111 21.111) 111.121“ 11111111ch121 IMMS 111112? 131151115154. 1'111111"11.-.„1?-.1Be- 1111111111111211 1511611115111, (111131 *.“.3 221.1 WKN 101119, [11116 111-3511: k2'1.1:2 1511131111 B91115111111 51'11011 (11.35151111) 1115121332, 113513111 116 61112211 26 1131591113911, 11-51 «5111111191551 :).; L-ZLTM 111 111111132111 7151112 1112 9111111111)? ;)ékgékruxxß, 1.1? 512115311 2:21 ÖeWr-x-LFE Und 1111111 11111111111131111111, 110111 ".J.-71319 “091 “2111111171F1 “121 1181 .*")1111111 112- 113ch1121, (1116511511. 71211121 1111111-: 1111112112111 111515211, 1111; N'Zcht 13111 1311151111315 SQLff 1111191111151 1113143911 11-1, 1113117911 quxwxgen 1111: 121112 9111911811. Z11f11111211 11213111ft 1311111. [1152111211131 1131 1111111 be- 1911111111, 50111116111123211, 5111“; 1111111)(er'1ch111111_1 1:21" 'Z'»91_111ch11111ch1H- 3211111112 “Oer SerWrcc-Ker 21111: 1111?“ “1151121911211 13-311*=.9.O1,.-ende 3712111111111] dEr Zch1116W111111111,.12 111211111 1150111611 121, „T1? 1101“- 11111112'1'1112 N12che1111111 Habe, (112 151151151111 1101211:J1)É)9 Zch1112 He- 1191111211 [)QÖS 111 211111111116) 7,11 1125111211, 518 1151111811 “511111118 111111911 der V21€1111131111g dichsr 9212115121111 1127. 1121 engUwJen RegierUng getan. Amerika.
Zur Botschast des Präsidenitzn Wilson anNTZen Kongreß weröen vom „Nenterschen Büro“ 111111) fo1gen112 311311 nachgetragen : W111 CI 17111! 151 11113 *.:m 6111111 Krieg 110111911 5511 hskcn Und UMZZMWZWM Zieken, in 5:41:11 1:11? f(LTcn Völker 531 W111 ve1bz1uden 11111) 1111 Eßeltenrm0ch11ng des 1111111165, um (111.811 KM,; zur Aufrecht- €rba11una unscrrr Natéon 11111) (111113 dksen, was 1br an Grunksäßen 11111) Zwecken Tsuxr ist, fühlen 11111 uns dem 31816 111711111312 verpflichr-t, 1111"; 111111 (9111111117715 des Krieges 11111 ein s1élch1s 111, 1111“; ge16ch1 111111 von 111.1;1dkébuxte11 Abficbtkn 111 für unsere Feinde Zowo'le wie 1111 unsere erunde. D1 die SW: geyecht 11111) 111211111 111, 111111“; auch die Sch11chtunc1 ebevso beg1111=dét und be1chaff€n sein._ 111111: 1611er wir kämpfen und für niKt-“z, das wsnissr 1256111115u111ererUeTe111e1erungen wen1ger 1111115141 wä-e. Für dtexe Sache 11111) 11111 in den Krieg ein- 911111111 111111 für dies? Sache werken wir kämpfen, 519 12115 111316 Ge- 1chÜ13 abgrfeu:tt ist. -- Jm amerikanischen Repräfenta11te111111use legte der Aus:,schus; für auswärtige Angelegenhetken vor- gestern eine Entschließung vor, in der Oesterremf) Ungarn der Krieg erklärt wird, und einen formellen Ber1cht des 9111611511629. Ter Vorsißende Flood exkläx'te obmer Quelle zufolge unter begeisterten: BeifaU, daß der 3 Jrä11de111 den Kongreß ersuchen werde, aucb der Türkei und Bulgarun spater den Krieg zu erkLären, faÜs dies für zweckmäßtg ?rÜckÜFt werde, d-..f; Wilson aber einen Folchen Schritt augenbl1ckl1ch fur unklyg halten würde. Nach FloodS Erklärung beschloß das Haus em- st'mnniq, die Entschließung am folgendcn Tage zu berczten und möglichst sofort zu erledigen. In dem formeüen Bertcht dex Aussäsuffexz für außwärtige Angelegenhenen 1111111 , an_ d1e Menschenverluste und Recht§verleßu11gerz d_urch d1e oster- reicknsclzcn Seestreitkräfte erinnexf, d1e 111 eznem Maße, ge- schehen seien. d(xß dadurch der Kr1eg§zustcznd nz11den Vere1n1g1en E1aa1en geschaffen wurde. DerVer1ch1s1ch11 1ernerdenSchr1ft- wechse1m11W1en 111 den leyten drer Jahren an, “11116 dem [)ervorgshe, daß Oesterreich-Unqarn Deu1schland6Pol111k dex schrankenlosen U-Bootkrieges unterstüße. In Ita11en 111?de W Sache der Verbündeten, die auch die Sache, der Verxtmgxen Staaten sei, bedroht. Die Verbündeten „seten nach, Imken aeeilt. Die KriegSerkZärung der ,ereimgten Staqctey an Oesterreich-Ungarn werde dem ital1e111sche11 Volke,. das durch böswiUige Werbetäügkeit der Deutschen m1ß1e1tet worden set, neuen Mut einflößen. Sie werde die ganze Sache'-per Ver- bündeten militärisch stärken. ;ck .
- Der Senat Hat gestern nach kurzer Außsprgche d1e En1sch11eß1mg für die Kriegserklärung an Oejterxeich- Ungarn angenommen. * *
Kriegsuachrichten.
Berlin, 7. Dezember, Nbénds. (W T. B.). , Im Westen waren örtliche Kämpfe 1121312172116 von
Graincourt für uns erÖolgreick). ' Von dM anderen Fronten n1ch1§ Neues.
Mr deutsche. Sieg in der Sch1ach,t_vvn__C11'mb_x-ai ist seit der Ypernsch1acht 191.5 1121“ 1121121621156? Ossemwersolq 111111111121: Waffen gegen 211111111136 11852112119115211 1111 Zahl und Material. Auch am 15.De1ember errangen wir dort we11ezeErfo1ge. Tie Smdt Markoing wurde vom Fe'mde 1111111111811 11111) em befnqxr Gcgknanqriff nördlich La Vacquerie unter schwe1en Verlusten fur den Feind abgeschlagén. In den leßten Tugen “1111115911 den Engländern Graincourt, Bourlon, 2111119111), (5111111111111, ZI-zwelle, I)iaSnéereH, Ma1170'11111 entriffen, nachdem 1112 schon 17111 22. No- 1111111191: 111103 Fontaine 112111011211 maren. „ D1e slamrxxyden Wände dieser von den Engländern angezündxten franzoj11chen Dörfer und Städte sind em Zeichen für M Art e11gl1scher Kriegführung, die ohne _zwingenden Grynd, da? Land Zhres französischen B1mde§genos1en 1121111116211. 11111: ernst 111 „Rumanien und in Belgien. Wicderlwlt bestätigen neu emgel-aufejne Meldunaen die schweren blutigen Verluste der 78111211, 11111 hter unter Einsatz stärkster Kräfte eimxn en1sche1denden E'fy'g suchten und nach kurzem Anfangssérsylg den schwerßen Ruck- schlag des Krieges erlitten. Die Hoffnung der Englander, den Eindruck der dauernden Niederlagen in Flandetn im eigenen Volke,“ bei Verbündeten *nnd Neutralen durch den Vorstoß aqf Cambrac zu verwischen, ist 11511111 fehlgeschlagen und hat m1t einer schweren Enttäuschung der Engländer geendet.
Auf der ganzen Flandernfront Lag am Morgerz des 6. Dezember Störungsscuer wechselnder Stärke, daS zm1schxn Becelaere und dem Kanal von HoUebeke von 9 Uhr Vormu-
Die zwischen den deutschen und dänischen Abaeordneten
nächsten Monaten zwischen Dänemark einerseits, Deutschland
unYdOesterre1ch-l11nglc)nn det et, nunme r een . " . Faßptsächlich um die Versorgung Danemarks mtt Kohlen, Salz,
1 "l und Ei enerz darunter Schiffsbaumaterial, sowie énéYeeréoßreise für ssüdwärw aussuführende dänische Landwirt- schaprrodukte. Die Ve1handlungen wurden dänischerseiis vqn den Abgeordneten für Landwirtschaft, Handel und Industme
das Wahlrecht. Außerdem werden die Frauen von
gemeinsam gefiihrt!
geführten Verhandlungen über Warenaustausch in den -,
andererseils find, wie „Riyaus Büro“ . Die Verhandlungen drehten fich .
tags ab an Heftigkeit zunahm. Das zeitweilig stärkere e'Éeeuey dehnte fich auch nach Süden bis zur Lys aus. In der acht zum 6. Dezember wurde eine starke feindliche Erkundungs- abteilung südlich Houthoulster-Wald abgewiesen.
Oestlich der Maas [aa stärkeres Störungsfeuer auch schwerer Kaliber auf unseren SteUungen zwischen Beaumont und Bezonvaux,
“ Bei dem erfolgreichen Unternehmen im Walde von Apremont am Morgen des 6. Dezember hatte der Feind außer der Einbuße an Gefangenen schwere b11111ge Verluste.