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1916 (RGW. S. 89) habe ich nach Zustimmung des Herrn Rei 8- kan'zlers, „über den Antei1 des britischen StaatSangehöriFen Er1ch Ktlltsch von Horn m Buln-Buln (Australien) an dem Nachlaß semer verstorbenen Mutter Frau Killisch von Horn YTrkeerYZjnngZwCérltsung Kangeordnet (Verwalter: o . . nt v n ' ' " ' ' -
straße 19). z o racht m Berlm U. 62, Kletst Berlin, den 10. Dezember 1917.
Der Minister für Handel und Gewerbe. I. A.: Lufensky.
KriegSminisierium.
Der Militärintendanturrat Simon von der sterertreten-
den Jntendantur deo )']. Arm ek s 't ' - Ruhestand versest worden. e orp js mit Penswn m den
Bekanntmachung.
Auf Grund der Bundesratsvewrdn'tng vom 23 September 1915, betrcff-nd Fernbaliung uvzuvet1ä*figer Psrsonen vom Handel (RGW. S. 603), babe ich dem Kauxmann Isaak Bendel (Janas Abuszh) bier, Blonkenfclkesnaß: 5 , und dcm Kausmann Adolf Paarpuder in Neukölln, Kottbxserdamm 86, durch Ver- fugung vom heutigen Tage den Handel mit allen Gegenständen des Kriegsbedarfs und des täalicben Bedarfs, und xwaraucb YFYQFFFZ unte? k12er FirwÜ: J. Abuse!) oder etner anderen
eteenwr,ween t-uv8r1'-k ' Handelsbetrieb untersagtéZ * assis eit in bezug Mf diesen
Berlin, den 29. November 1917. Der Polizeipxäfident. I. V.: Von Rönue.
BekanntmaÖung.
Der Cbefrau des Christoph Schwarz kn Bu '“ -Erle Mmktßr. N'. 16, ist du eh Userfügung drr bießgkn Polkzek e1wajtuné jeder Handel _mit Milch wkgxn Unzuverlässigkeit ve1boten worden. _ Die Kcsjen der Bekarntmackmrg find von 1er Betwffenen zu zahlen.
Buer i. W., 11. Dezember 1917.
Der Magistrat. B S ck e r.
__
Bekanntmachung.
e!*er (xbefrau dtp Hmwann Lipnemavn in Casito Kos stcß- 32 bob- stb aus (Rund ker Vunkekratkvejoxknung vokx: 121131ttS1v11'njjber11Z15 (YAM!. S. 603) den Handel 11111 Lkbens- ! e 1 t :: untersagt.g e : kgm UanVClläjfizkeis bis aus weitetes Casxrcp, den 3. Dezember 1917.
Der Bürgermeitxer. W v n e n.
Bekanntmachung.
Dem Betpmann Hexmann Linkemann in Ca Fro Hojzstx.ße 32, lnb? ick) avf (Gn-nd det ankesmtkvewrknmsg vo? FZttSelpt njnxet111c3h15 (?'AGtBl. S. 6123) den Handel mit Lebens-
7 n r w . untersagt. 9 ; ! exeu «ubexläsigkeit bis auf weiteres
Castrcp, den 3. Dezember 1917.
Dx! 25-111er eisjer: M y n eu.
Bekanntmachung.
Dem Gemüsehändler Johann Tbc'mas in Cre o'ld Hardenbyxgsnaße 16, z. Zt. irn Getkckptsgefängnis in Haft, bakfxe ick; den Handel mit Iiabtungs- und Futtermit!e1_n auf Grund ker Bundenatkrerorrvuna zur Fkrni-altung unzuverläsfixer Pexsoneu vom Handel vom 23. Sevemker 1915 untersagt. - Die „Kosten dteser Vélöffeknickyung mffen Thomas.
Crefeld, dm 7. Dezember 1917.
Die Polizeivetwaltung. Der Oberbütgetmeisier. IV.: Prin'ßen.
*
Bekanntmachung.
Den Ebeleuten HändlerHeknricb Albrina in Merkl - Wilienetsltaße 78, habe ich auf (Grund der Bundes-atéverortizxxknß vom 23. September 1915 (RGBl. S. 603) den Handel mit Lebenömttteln und sonstigen (Gegenßänden des täglichen Bedarfs wegen Unzuvelläsfigkeit bis auf weitexes untersagt.
Dortmund, den 7. Dezember 1917.
Der Landrat. I. V.: Dr. Burchard.
Bekanntmachung.
Durch Bescheid vom 26. Oktober 1917 babe ich dem 5? Alfred Ibing. biet, Echnutenbaussttaße 2, den Handaeulme? Seife und sonstigen Waschmit1eln,Lebens- und Futter. mitteln aller Art und Gegenständen des täglichen Bedarfs fowke dle Vermittlertatigkeit bietfür untersagt.
Effen, den 7. Dezymber 1917.
Die Ssädtische Polizeinrwaliun . Der Obérbürgermeißer. I. V.: Rgath.
Bekanntmachung.
Dureb Bescheid vom 26. S-vtember 1917 babe leb dem Wirt P eier Reuter, Kobr-kaft bier, Alienefsener Straße 269, die Ver. abreicbung von kalten und warmen Speisen sowie den Handel mit Lebens- und Futtermitteln aner Art und Gegenständen_des täglichenBedarfs sowie dieVermittler- tätigkeit hierfur uuxersagt.
Essen, den 7. Dezember 1917.
Die Städtische Polizeiverwaltun . Der Oberbürgetmemer. I. V.: Kath.
Bekanntmachung.
Durch Bescheid vcw 25. September 1917 habe ich dem Händler Karl Zwanzig bier,Pos1aljce 45 wohnhaft, den Handel mit Lebens- und Futtermitteln aller Axt undGegenständen des
täglichen Bedarfs sowke die Vexmittlertättgkeit hietfür untexsagt. - Essen, den 7. Dezember 1917.
Die Städtiskbe Polizeiverwaltuna. Der Oberbütgermck1sie-. I. V.: Rath.
Bekanntmachung. Durch Besche1d vom 29. Sevtember 1917 habe ick; der Händlerin
Gegenständen des täglieken Bedarfs sowke'die Ver- mittlettätigkeit bkxjfür untersagt.
Essen, den 7. Dezember 1917.
Die Städtische Polizeiverwaktung. Der Oberbürgermeister. I. V.: Rath
Bekanntmachung.
Durch Besxbeid vom 22. Oktober 1917 babe ich dem Bernhard Helfer, bier, Krablerstmße 277, den Handel mit Lebens- und Futtermitteln aller Art und Gegenständen des täglichen Bedarfs sowie die Vermittlertätigkeit hierfür untersagt.
Effekt, den 8. sz-smber 1917.
Die Städtische Polizeiverwaltung. Dcr Obexbürgetmeimr. I. V.: Rat
Bekanntmachung.
Durch Bestbeid vom 1. November 1917 babe ich dem Dreher Karl van Eickels, bier, Hagenbecksnaße Nr. 58, den Handel mit Leben!. und Futtermitteln aUer Axt und Gegen. s1_änden des täglichen Bedarfs, [Wie die Vermittler- tatigkeit hierfür untersagt.
Essen, ken 8. Dezember 1917. „
Die Städtixche “Wlizeivcrwaltuug. Der Oberbürgetmelster. I. V.: Rath
Bekanntmaäpung.
Durch Besckeid vom 31. _Oktoker 1917 habe 1ch_ den Ebeleuten Adolf Meißner, bier, Kaßtsjraße 17, den Handel mit Lebens- und Futtermtkt-eln aller Axt und Gegenständen des täglichen Bedarfs ?owie die Vermittlertätigkeit Ua- für untersagt.
Essen, den 10. Texembcr 1917.
Die Städtische PolizekVerwaltung. Der Obexbürgnmeqter. I. V.: Rath.
Bekanntmatbung. .
Dureh rechtskräfxigen Befchkd vom 26. November *st dem Richtm-isi-r Tbeodqr Lohmann, Arndtstr. 35, z. Z. in Gr. Ilseder Hütte b. Pstne, der Handel mit Schmierseifeersaßmlttelu auf Grund § 1 der Bund-Statsverordnuna vom 23. September 1915 wegen Unzuverläsfigkcit untersagt. _ Die Kosten di:ser Bkkanm- machung ttä„t der Genannte.
Hannover, den 8. Dezember 1917.
Städtische Polizeiverwaltung. Fink.
Bekaunjmachung.
Auf (Grund der Vundekraksvrrrrvnung Vom 23. September 1915, bxtrkff-nd Fernhaltuvg unzuvetlä fi».er Pexsonen vom Handel (REVL. (?. 603), ist durch Verfügung vom heutig-n Tage dem Kaufmann Martin Haase_in Bernstein Nm. der Handel mit Gegen- sjänden des taglichen Bedarfs, inßbesondere mit Lebens. mitteln, untersagt worden. _ Die Bekanntmachungskosten hat der Betwffene zu tragen.
Soldkn, den 11. Dezember 1917.
Der Landrat. Dr. KrummcÖer.
Bekannt'matbung.
WMn Unzuverlässtgkxit wird dem Händler Franz Grunwald aus Schwarzenau der Handel mit Petrol-um auf (G und der Bundesratxverordnung Vom 23. September 1915 Unterjagt. Witkowo, den 11. Dezember 1917.
Der Landmt. I. V.: von Wachholß.
(Fortseßung des Amtlichen in der Ersten Beilage.)
W Yichtamtliches.
Deutsthes Reich.
P r e u s; e u. Berlin, 15. Dezember 1917.
Die vereinigtetx AuUchüffe des Bundesrats für Handel uyd Vetkehr und fur Justizwesen, die vereinigten Ausschüsse fur Zoll- zmd Steuerwesen und für Justizwesen sowie der Ausschuß fur ZoU- und Steuerwesen hielten heute Sißungen.
Zu der Bekanntmachung Nr. 117. ]. 1772/5. 17. K. R. A. vom. 1. Juli 1917, betreffend Beschlagnahme und sebst- pxetse von, Trerhaaren, deren Ahgängen un Ab- ;allllen Zwre fAlll)fälletJ 54:zmld Abgängen von Woll- e en, aar e en un e en, treten am
folgende Abänderungen in Kréxft: heutigen Tage 1. Die Besckolagnabwe Nemäß § 1 dkeser Bekanntmacbuna er-
YZFeiFeForZFTU-Zuwnst auch auf jieriscbe Boxster: einschließlich
2. Die nach § 4 zusäsfige Veräu erun der vo !) * . machung betroff-nen Gegenijänke dmfß vom9 15. Dez,?mbeex 2139171175 nur noch an solche Per1onen und Firmen er*okgen, die sich lediglich 311251 T?MsKZIJeUFZM, WaÉÖFeia und Trocknen beschästiaeuZ dagege'n ! nen un m , v ZuriétetÖbcsorgt Fkkds-t ck F 1 en on denen das Aussondern uud '. xmgxmä et 1e“t Ödie in „ 5 der k 1 . ZesßbeFe VerereanJSetllHnsxxnis ach an auf dYSLYRQTbYTZJn n etmen teten er e 'a rm mt " ' Aussondsm uud Zuricbten nichtgzuläss'iegtji Gegenßande, dagegen sind Der genaue Wortlaut der Bekanntmachung ist bei de _, „ „ „ n zLuastletcjttSamtern, Burgermetsieramlern und Polizeibehörden ein-
Bayern.
In der Kämmer der Abgeordneten erwidert - gestern der Minister des Innern von Brettreich auf ck?!er- hauptung des Abgeordneten Osxl (Zentr), daß Bayern schwerer Schaden d1olze durch die beabstchttgte Aufhebung des Zoll- schußes zwischen Qestexrxich und Bayern, wie sie von den deu1schen und os1erre1chtsch-unsarischen Unterhändlem ge- ?)ertnzvxrde, laut Bericht des „Wolffschen Telegrapheybüros“ . e : Dts- Landwirkschaft brauche den oll ck) . R . ZIYUMUZFYMMÜUZYIFYWUKF"sAFäbetHYkguxßiLX-ZUVFQ ;: ung ur. _en 0 1- vetä11 wi OesierreiÖ-Ungarn 7eit länaetex3 Ze;t nsjsxßändseF n YFUYFLZMY
Jbefrau des Otto Berg bier, Rüttensckocidetsiraße 59, den ande! mlt Lebens- und Futtermitteln aller Art, und
Landwirtschaft sei bei der Gestaltung der Zoll- und Handelsverträge
Okel babe ab?? die dermglige Lage für Bczvern viel zu upxünszza "rd zu sckxwatz gcseben. Tre bayetijcke Regtexung Werke die Intejxs, der baykrtscben Landwirncbaft bet den Vexbandkungkn mit Pl]! a Nach::xuck wabten. Er glaube, daß sch eine Annähexung in den 113671 Sch=11tiichen Benkhungen zu OesFerteicv einejsekts und ein ausre1ckendu SÖutz re: heimischen Landwirtschaft andererseits Wohl „WZ
baren lasse. Sachsen.
Seine Majestät der König emvfjng gestern Mitlag wie „Wolffs Telearaphenbüro“ melöet, den SWatssekretäc des“ Innem Wallraff in Audienz.
Baden.
'In der Ersten Kgmmer hielt vorgestern der Pkäsident Setne Großherzogl1che„Hobeii der Prinz Max eine Ansprache, in der er zunachst der -tapfe_ren Brüder déaußm tm Felde gedachte und dann laut Bericht des „Wolffschen Telegraphenbüros“ fortfuhr:
,Wt- treten in einem devkrrürdigen Augenblick zusammen. Zum ersten Male seit drei Jahren fuchte eme feindliche Großth einen direkten Meknungßauötausch mit den Mittelmächxen. Die Herren Lloyd George und Clemenceau aber wolken mch ws: vor die Entscheidung auf dem Schlachkfelde herbexsübren. Der Versuch, Zw:etracht in unser Voit zu 1äen, ist Mjßxupgyl] Uusexe Heimajsfront sjebt fester denn je." Der Redner beleuctmé dxn poliisckxen Verleumdungsfeldzua der Gegner vnd betovtr, *taß n*cb rem Suchomlinow-Prozeß das Märchen von der übexfaüerien Unschuld fich nieht mehr halten lasse. W'lson habe kein Recht, als Weltxich1er aufzutreten, doch dürfe man s1ch keiner Täufcbung darüber. bjngeben, daß das amertkanikcbe Volk glaube, daß der Weg um der von thson vexkündfgten Ideale wlüen fo-tgeskßt Werdxn musse. Dj; demokratixch L-gende der Gegner babe fich als npg-h-ure Lüge er- wiesen. In Frankreich und England 1eten gleichfaüs Kräjxe am Werk, die feinn GéwaLtnieden Woutekx- .Wir müßen" ' subr Seine GryßberzogliÖe Hoheit der Prmz fort, „unsexe ganze; nationale Kraft zusammenraffen zu dem schweren Kampfe, der uns noch bevorsteht. Wie müssen aber zugleixh danach streben, K!arbeit zu Waffen, mit we1cher G-finvung wtr an die Otdnupg de: Dinae beranzvtreten entscb'offen sind. Wonen wir diese chnbeit ickaffm, so dürfen wir allerdings den Kampf der Meinungen in Deutschland nicht scheuen. Der echte Burgfrieden foxdert jkdkÖ, kaß Menschen nicht miteinander :eckten in eir-em verachtendén uud vexleyenden Geiste. Mit tiefem Schmerz haben wkr das Sebauspicl wieder erleben müssen, das; Deulfch€ 11a; mit denselbkn vetgifteteu Waffen belämpft haben, wie vor dem Kriege. Aber die Erinnerung an das große befreixnde Gemelnscbaüögefübl der ersten KriegSmonate fordert urs heute mit alier Eindringkicbkeit auf, das Kaiyexwojt zu er'neuem und es so zu „fassen, wie es verstandensein wrl]: wobl gibt es Parteien, aber es find alles Deutsche." Der Präsident schloß mit Ausblicken in di: nkue Zeit, sich dahin zujammemaffend, daß Macht aUein unsere Stelluvg nicht zu fichern, das Schwert die mo1all1chen WidUUände gesen uns nicht niedexzuretßen vermöge. Die Feinde müßten aerrabr werden, daß hinter unsejer K!axt em Weltgewiffen stehe. Dieses Zeichen solle Deutschland getwsj auf seine Fahne 1chreibxn, in MW inchen werke ES siegen. (Beifal!)
Polen.
Der'Oberste Rat des Nationalen Zentrums hält Zurzeit eme Tagung, in Warschau ab. Unter den Verband- lungegegenständen befmdet sich die Erörterung des politischen Berxchts Parczewskis und die FeststeUurg des Vethältmffes zur Ryaiexung. Laut „Glas“ wurde eine Entschließung ange- nommen, in der das Nationale Zentrum die Untetsjüßung des Kabn etts abhängig macht von der Annahme des Programms des .Mßr-is1erpxästder-ten durch das Kabinett und von der un- verzugltchen erfolgrejchen und aufrichtigen Dmchführung dieses Promamms. Graf Ronikier erstattete Bericht über die Reise der Aktmtstenaboxdnung noch Vetlin, Wien und Budapest. Die Cntschlreßg'ngxn 111 dieser nnd in anderen Fragen werden nach x_brer endgulngen Abfassung vom ausführenden Ausschuß ver- , offentlicht werden.
Oesterreich-ngarn. “.
„ Der Kaiser hat heute in Baden den preußischen General? major von Seeckt in besonderer Audienz empfangen. *
- Der Haushaltßauss'chuß des "österreichischen Abgeordnetenhayses beaann gestern die Beratung des Voranschlages fur das Ministerium der öffentlichen Arbeiten.
Laut Bechlyt dcs „Wo]ffscbkn Telegraphenöüroö“ ketcnte'der Arbeitsminister Homann die Notwendkgteit eim: gésjeigrrtcn Ays- keutung der Mtncralsagerßä'ten des Landes und erklärte, es sei nicht notwendig, aus Oberfcbleßen fo gwße Mengen Kohle zu kk- zxeben wie vor dem Kriege, da das Land so reiche Lagerstätten vor- zuglicher Kohle bestse. Nach Friedensfcbluß werde es eine Haupt- arvext sein, die zu ibrcr Ausreutung rrfotderlichen Wexke zu enin'M- Der Minister bob den gewaltigen Aufschwung,- den die staatlichen Montanwetke in_den letzten Jahren c-enommen haben. bejvor, US nicht nur m'usterguUWe Ansmlten, sordexn aucb ertragreiche Betriebe geworden je::u. Er wixs ferner auf seine Bestrebungen zur C" w-itetung des ffaancben Koblenbexgwerköbefises bin und betonte tie Pfiwht des Staatex, auf dem Gebieke desB-rgbaues unabbämlkÜ v')" Privatuntemebmvngxn die nötigen Etzyugniffe zu gewinnen und ans djese Weise p'ekSreguliewnd und richtunaa:bevv aufzutrxten. Er kundigte schließlich unter lebhaften: BMW die Einbringung UW cheUe zum Koblengeseß an. *
Großbritannien amd Irland.
Auf der am 29. und 30. November unter dem Vorsitz von Gxoraes, Leygues 111 Paris abgehaltenen Beratung, an der Str EngGejdde'H sowie die englischen, franzöfischen, amerika- mschen, ttaltemschen und 'apanischen Admirale _ teilnahWen- wurde dem „Neuterschen Büro“ zufolge beschlossen, emqn FlotLtFnrat derVerbündeten zu schaffen- um die enge_ zuhluna und die vollständige Zusammenarbeit dex verbundeten , Zotten zu fichern. Die besondere Verantwortlichkelk der _General tabe und des Oberbefebls auf See ist unverändert geblreben; Es wurde ferner beschlossen, daß der Rat aus den Marinemmistern der vertretenen Nationen und den General- stczben bestehen'soü. Da der Rat in Europa zufammentketm mird, soUe-y' dre Vereinigten Staaten und Japan durch die“ Flaggenofftztere der betreffenden Regierungen vertreten werden.
- Bei emezn in London den Leitern des LUftdieUstkS .““- nebeneneMahl htelt der Premierminister Lloyd George eme Rede, m der er, dem „Reuterschen Büro“ zufolge- "* a. sagte: Der neue, dmcb k'e neue Waffe des Luftdiensbs in den Krieg hineingetrag-ne Sch eckm wird in der Welt eine vexmebrte Ab- neigung ceacn einem neuen Krieg hervorrufen. Dube! ist es WMW“ denn je, dgß her Friede ein ger-ckxter, ehxevvollet, wobltätiaer FU.?“ wird. Ku zlxch hat ein hochangeß mer Edelmann, der dem Staate in vielen Zweigen ausgezeiämeta Dienste sskistet hat, dig Nation „duns einen Brief erschreckt, d * elne sebr ““ ttachtliche Besurchtuug bei denen hervorrief. deren Fauptsorß? ist- "
mit Oesterreicb-Ungam ganz wesentlich bsteiligt. Der Abgeordnete
*ß dieser Krieg mit einem dauernden Frieden, nicht mit einer “Uk"
. ederla e enten möge. Ich weiß jest, daß alle unsere d'112"d;?ffé1)kzü al,?bdjeses Briefes gkundlos Wmv, daß Lanswwne “'“!geg'in vollem Einversxändnis mit dem Präfidenten Wilson WR» „„,; genau dassexve sagen onte, wie rer Pxäfirent warsknér küqlkcben großen Rede im Kongxesz. Wie die
“ in voller Uebereinstimmung mdt dieser Rede be-
wist es zwslfellos UUch die „englxscbe Nation, und da auch
Zowne'exklärt hat, daß er mit tbr ubereinnimme, rebme kch an, ackd1eAuslegung, dle Lankdownes Brief gefunden hat, n€cht nur "“ß“" sjsengen Anbängexn der Sache der V-rbündetxn, sondern beich bei ihren Geßnetn in unserem Lande, in Axnerika, Frant-eicb ““" aub in Dtmscbland uud Oestexre1ch nicht tm gUi-qsten dem Mtb tach was Ldeowne außzudrycken wünschte. Ick) wünsche “" Streit brrvouurufm, wenn em solcher nicht besjebt. Lans-
„e monte einfach dasselbe sagen wie Pxäfident Wiksou, und “w'", ein großes Unxxlück, daß er diese Abfiäpk nicht ausge- 'an at. Ick vm auf der Pariser Tagung dxr Heerbündeken, als "r Wef erxchien. Er wmde dort mit 1chme:z[ich-.r Bestürzung auf- "ommkn- aneffkn ist es befriedia-nd zu w1ffen, daß Langdowne «eh! von erunden wie Krilikem mißverstanden worden ist und daß M ganze Gewicht sr-ines Anseberas und E*nflaffes für die Dunb- ng der Wi-sonschen Politik_ in Betracht kommt.“ Llovd Géorge wxes weiter anf etne rubrige Minderheit im Lande bin, d„therlfstkg und baxtnäckig ibre Anßcbten zu vxtbreiten suche „" der Ahstévt, das Lavd zu einem vyrzeiligen Unterwerfung-friedxn zu wZnALW , ée Gcfah: ist“, fuhr Lloyd Géyrge fort, „nicht der “WWW Pzzxfist, ibn fucchxe 1ch nkapt. AM ich rate der Nation, vor „j,.em Mann auf dar Hut zu skin, der glaubt, daß es ein Mtttelding zwischen Sieg und Niederlage asbe. EI «ißt kein thxelviua zwisehen Sieg ynd Niedexlage. Es gibt Lxut-U die alauken- ske könnten den Krteg jxtzt rmch eiue Art von sogenanntem Fliedensverxrag beendigm, durch Errichtung einer Liga der Nationen mxt Schiek§g31icht, Abrüstung unp eincm fsxer11ch2n Vaxtrcxge Zwischen «neo Nationen dergexxaLt, daß dtefe ihn nicht nur sekbst btobacbteten, sondern ihn axcb dqrcbfeytsn gßa-n jede Nation, die es Wagte, ibn zu breche"- Das 111 dix ucbtkge Politik nxcb dkm Siege, abkk ohne Siea wäre es eme Paffe. Wacum find wir in den Krieg gtngktkkskn? Weil ein ebenso feixrlkcbec Vertrag axs Feßxn Papier behandelt warde. Wer wüxve jeßt einen Vertrag umsrzekckpnen? Vermutlich unter anderem das Volk, das den lasten gedrccben bat. W-r würde den neuen _Vert-aq durchseßen? Vermutlich die Nationen, denen es vicht geglückt Uf, d-zn !eßten d-xtcbzufeßen. Dsn K1icg, der begonnen wurde, um einen Verkrag duxchwse'tzen, obne Entschädtaung für den Vertraysbruch xu beruhen, wndern nur durch Abschluß eines nachDrück11cheren Vcrtmqes - das Wäre in der Tat eine Puffs. Wir düxFen uns nicht durcb bloße Worte Von einer Liga der Nationen, Abrü11ung, Schteds.*eylcht und Sicherbejt mißleieen [offen. Das sind alles schöne, große Redenßarten, aber ohne die belebende Ktaft des Sleaes bleiben 11-3. nickxts als Worte. Wir
hätten nieMals in den Krieg eintreten sonen, wenn wir die Auf."
gxhe nicht unter allen Umständen durchfübren wollten. Ich kann die Haltung der wenigen Leute verstehen, wenn ich fie auch picht bkllkge, die von Anfang an sagten: Miscbt euch unter keinen Umständen ein, laßt die Deutschen Belgien überrennen, laßt unsere Freunde und Nachbarn, die freie Republik ankreich, in dyn Schmuß néten, laßt jedes mögliche Verbrechen vexüben, wlange es nicht gegen m.ser Land und gegen uns selbst verübt wird. Aber ich kann den Mann nicht verstehen, der damals, als er zuerst die Schändlicbkelten sah,“ in einer edlen Seele entßammt mix gerkchter Empörung ausrkef: . n des Himmels Namen, laßt uns dieser Schmach ein Ende tnachen, die Verbrecher bestrafen“, und der, WWU er dazu beigetragen bat, die Nation auf diesen Weg der Ebro xuführ-n, jekt, bevor die Aufgabe erst zur Hälfte erfüllt ist, plöyltcb sagt; „Ick habe gkmsg, jetzt ist es 3211, daß ein. Eude gemacht wird, laßt uns dcn Uebeltätern die Hände reéchen, laßt uns mit ihnen zu unserem gegenseitigen Vorteil Handel treiben“.
- Jm U-n-te tha us e führte dexMinisier für den Natiopolen Dienst Sir Eric Geddes bei Besprechung der “engltschxn Schiffba ut ätigkeit lautBericht des „Neute1schen Burns“ aus:
Me Ausbeute an Echiffkmudauten und solcden Scknff-m, die in d-n Trcckrndocks wiederbejgeßeüt würderv, sei 1:12! 48 vH. die Wiederherstellur-g schwimmender Ech1ffe um 45 vx). im Verglezcb zum ]evten Juni gesüegen. Im Jahre 1913, das e'n Rekordjahr in bezug auf die Vruéwfonnogepon Handew- "ud Kriegsécbkffen, bedeutk, seéen 2282000 Tyxxnen gebaut worden, davon 360000 Tonnen Kriegssthifte. Wenn die Dezemher- a'csbeute fick so groß exweise wie die des November, w wurde die gkm-vrrärtiae, 1917 feriiggesteme Tonnagex der Ausbeute des Rkko!dj.br-I 1913 gleichkowmen. .Wir bauen,“ fuhr Sir Eric EMI 1011, „deute Mkbl' Sclnffe al! 1913 und uxtsere Plane sebm eine noch gxößere Stekgsrung vor. Dmcb Velbesserung der _Eiurich- WM und sorgfältige Auswahl der vossendsteu Arbkiten fur jede GckyiffHWLrst b-ffen wkr die j-“ß'ge Auxbeuts. noch weiter "kiqekn zx! können. Wir mocheu ausgedehnte Versuche mit Leixbiern von 1000 Tonnen Tlagfähikat und mit EMM)- 1chlffeu, aver nicht mit größeren Schiffen. We'nn wir umpr- aanlkn Mittel dem Bau von Handelsich»ffen widmen, vbne gleichzeitig Unseren Bau in Kriegsschiffen zur Abwehr der Unte1seebooie" zu entwickeln, so fördern wir ledigxkcb die Torvedierung unserer Schiffe durch die sländkg zunehmende feindliche Unkerseefjrettmaävt. Drei Nationalwerften wexd-n jest am Skdern michtet tür den Bau von mehr Skandatd-Schiffkv- als bkiber oebaut wurden, und es ist zu hoffen, daß der erste Kiel auf ihnen im Laufe des Frühjahrs wächsken. Jahres geleat wenden kann. Dkk Bau voa Handelssch=ffen wird mlt H'lfe von kaegsgefmgknen mlt einxm Ge1am1kostenaufwand von 3887 000 Pfund Sterling Rförkert werden. Zusammenfassend sagte E*ddes: Der Bedarf “" Handelsschiffen in arößer als jk. Die U-Bootsdrohung ",k nach mkiner Meinung in Schach arbalten, ab:; noch xnkbt überwunden. -D1e SMffkbauteu ersetzen nuch WM 112 Werlufte, aber es dürfen weder gute urch sxküscbte Sch1üffe aus ekn|e1nen Wochen gezogen werden. Die Abwanßbewegung der e"Usie sowohl bei urs wie bei unseren Vexbüxdeken ist koridauervd befrixdxgend, Die Ausnängbewegung des Hzndcwsäztff-baues wird Me"“"ks ankirbt e1halten Werken. Die Zunahme der Vernichtung von U tersecbo en daumt gleichfalls in befriedigendex Weise fotk.
Zweirexlos wixd diese BeWkgung stufenweise mncbmen- Wenn das *
LM“ stk'MeEvatsamkeit übt und acmäsz den U'betliefexungen unserer
Raffeenlsazlossen ist, alle seine Kraft anzuwenden, und keine An..-
FWW untetläßt, „m den I.Booteangxiff ßbzuxchlagen, so ist wegen es Endemekntß-s nichts in besü7cht9"'*
! _ Für den 28. Dezember ist von dem Gewerkschaftsx 0klares; und der Arbeiterpartei“ wie der „Daily Chronjcle meldet, ein Kongreß einberufen worden, auf dem die Krtegs- 1er Englands und seiner Bundesgenossen besprochen nxerden Lo F", Am 29_ De ember wird dieser Kongreß stch mtt der
? ensmittelfrage be?chäftigen. *
er ür die An ele en eit Caillaux un on a e Fnannte UniersuchugngJaZSschuß hörte gestern die Aus- ge'ZI?01;jClemenceau und Ignace. d
e e -A ' ' b Clemenceau em JFZWH einzelnzeenZkathsnd m-TFL'KthäFY des Ministeriums des mUWÜU'aW, all-rdlngs nicht solche, die fremden Regierungen gehörten,
' s ware Vertrauensbruch :- enübcr diesen MÜÖÖSU- Mk Ermäch- mächt1gung dazu wird von den Üthten e*beten wem", fans eine Unter-
" WWU eröffnet wird. Ignace erkläxte zu dem Aktknßück“ der Amt““
““Ükbeficb auf Be uldi 1 v 1“ dni es mit den“: Femb- ?belckaetheäFYÉ-Éixßgea TWMSFEYMZX STUDER: YK?
zwe ver dene a a xn, ** ' [Mb eiten Almeyreda, BoloFÖÉc-vaalni und die von dem diplo-
. heit des Ministers Nitti mit 15 egen 9 Stimmen den Regierungs-
mat1scheu Dienst festaesieUten Umtriebe in Italien, die Caillaux zur Lgst gelegt werden. Die ijcrp'xbung wird ergeken, vor welche Zu- standkgkeit diepericbtltcb fengesteliten Cutscchxn gehören.
*- Der Bericht des Senat§ausschuffes spricht sich für die Aufhebung der parlamentarischen Immunität Hum- bertS wegen Beihilfe zum Verkehr mit dem Feinde *aus,
Rußland.
„ Die „Petersburger Telegrapbenaaentur“ teilt mit Er; machtigung der Botschaft Großbritanniens mit: die englischz Regterung erklärt angesichts der Er äuterungen, die ihr von dem englischen Botschafter Über die Zurückhaltung Tschit- s chirins, Petrowö und anderer Personen in ähnlicher Lage gegeben worden sind, daß sie geneigt sei, die Frage dvr Zurück- haltuna der oben genanntM Vérsonen und ihrer Rückkehr m ihr Vaterland erneut zu prüfen. Im Hinblick aufdiese bestimmte Exklärung hat der Volksbeaustragle für auSwäktige Anaelegen- 11811211 angeordnet, daß Staatsangehörigen Großbritanniens, welches die von jedem Bürgsr jkdes verbündeten und neutralen Landes geforderten aÜngeinen Bürgschaften zuficherte, das yngehinderte Verlassen Rußlands gestattet werde. Auch scheint stch der Konflikt, betreffend die diplomatischen Kuriere, zu“ regeln. Kapitän Smith erklärte dem Volks- kommiffar, der BotschafLer Buchanan hoffe, im Laufe der kommenden Woche die Ermächtigung zum freien Eintritt der diplomalifchcn Kuriere der Sowjet-Regierung nach Ettx1k19nd und zu ihrer Durchreise durch England erteilen zu onnen.
- Nach einer verspätet eingetroffenen Reutermeldung teilt der OberbefeblSlmber Kruleßk o mit, daß der General Scheremifow sich geweigert habe, zu ihm nach Pskom zu kommen, und deßhalb abgesetzt worden sei. nylenko süate hinzu, die ganze Garnison Pskow sei auf seiten der Bolschewiki. Der Armeejührer General Boldyrcfs ift ebenfaUs abgefeßt und zugleich verhaftet wordxxn.
_ Viele revolutionäre Sozialisx'en der Linken haben auf ihrem Kongreß ihre Beziehungen zur Verfassung- gebenden Versammlung dargelegt. Der Führer der revo- lutionären Sozialisten Karelin erklärte obiger Queüe zufolge, das Volk werde für die Verfassunggebende Vetsammlung sein, wenn diese für das Volk sei. Wenn siesic11weigere, die Macht des Volkes anzuerkennen, werde dieses über der Verfassung- gebenden Versammlung stehen. Ein zweiter Führer erklärte:
Wenn die Tagesordnung der Verfaffanggebenden V,»:sammlung damit begivnt, die angen d(s Friedens Und des Landbeüyes zu er- örtern, so wird der ,Krnßxkt vermieden We1den. Wynn sie aber ibxe Erörterungen über die Oruanifiexung dEr Regterungs “walt dawtt be- „innt, die Rechte der Arbeiter- und Soldaxenräte exabzuxeyen, so werden Zusammcnsjöße Mücken den Arbeiter- unv Soldatemä'en und ver anffuvggsbexxden Vexfammlung u:1vermeid1ich sein. Die Re- :xiexunßsgcwalt in dem Augenblick aus den Händ-n der Atbeitey- und Sonalenräte zu geben, wo die Klaff-n scharf miteinander im Kampfe liegen, in dem Augenblick, in dem Kornilmw ux-d Kaledin T-uppen gegen Moskau und Chaxkow führen, das würde gleichbedeutend sein mit poltxifcbem und sozialem Sklbstmord. ,
- Die führenden Mitglieder des Rates der Ver- cinigung der Kosakentruppen find obige! Qu-lle zufolge in St. Petersbmg im Auftrage des dem Sowjet angegliederten Kosakenkomitees verhaftet worden.
--- Der Volksbeaufiragte für Nationalitäienangeleaenbeiten. Dschong Aschwili Kalin, hat in einkr Zusammenkunft von Vertxetern der sozialdemokratischen Partei, der Ukraine mit der Arbeiter-, Soldaten- und Bauerntegierung das Recht der Ukraine voll anerkannt, ihre Beziehungen zu Rußland selbst zu ordnen, und zwar würden das die Yrbeitermassen und nicht das Bürgertum tun. welches die Verfaffunggebende Versamm- lung, die sogenannte Rada, leitet. Der Rat_ der Volksbeauf- tragten fordert die ukrainischen Arbeitermaßen auf, überall Abgeorkmete für bie Arbeitsr- und Bauern-Somjets zu wäylen, die das Mittel seien, dem Bürgertum die Macht zu entretßen.
-« Die „St. Petersburger TelegraphenagenturX vom 13. d. M. besxäligt die Reutermelduna, daß Korn1lows Sturmtruppen durch Abteilungen, der Roten Garde mxd Armeetruppen geschlagen worden smd; Kotnilow habe d1e Frucht ergriffen, und Kaledins Abteilungen hätten Kalqga ge- räumt, das von den Regierur-gstruppen besejzt worden set. Dre Schwarze Meerflotte stehe ganz auf seiten der Regierung der Arbeiter und Bauern und habe Torpedoboote zur Be- kämpfung Kaledins in den Don entsandt.
Italien.
Der Senat hat mit Zustimmung der Regierung be- schlossen, eine Gebeimsißung abzuhalten. Der Zeitpunkt der Sißung wird später bekannt gegeben.
- Eine in der Kammer eingebrachte Tagesordnung Giacomo Ferres verlangt schärfste Bestrafung der an der Katastrophe an der Front schuldigen Persynen, auc!) derjenigen, die die Veranjwortung von fich abzuwalzen suchen.
Der katholische Abgeordnete Longinotti hatt_e an den Minister des Neußern die Anfrage gerichtet. ob dre Klausel, die eine Intervention des Heiltgen Stuhls in den künftigen Friedensverhandlungen unh beim FriedenS- schluffe ausschließe und die durch die. Veröffentlichung der Gebeimnrkunden in St. Petersburg bekannt, gewyrden sei, verbürgt sei. Der Unter'staatssekretär des Mtntstextums des Aeußern, Borsarelli, gab der „Agenzia Stefan!“ zufolge nach112hende schriftliche Antwort:
In dem Abkommen zwischen Italien und seinen Verbündeten [&ckth die Gkbeimtlausel nicht, die nach .Havas-' und .Stefani'- Depeschen in St. Petersbmg vexöffentlicbt wurde und in der ver- ficbett wird, daß Frankreich, England und Rußfand d_en Widerspruch Italters ge,:zen die Zulaßuna jedes dkploxxlatisckerx Sckprittes seitens des Vertretexs des HeiligenStubls untersiußen wmden, der s'ccb auf den Friedensscbluß oder auf die Lösung der Fragen bezieht, die mit
dem Krieg im Zusammenhang stehen. , " Der HaushaltsPrüfun gs ausscbuß hat in Anwesen-
vorfchlag angenommen und w rd somit der Kammer ein Pro- visorium bis 30. Juni 1918 vorschlagen.
Pörtngal.
“ 'ner Meldung der ,Agence Havas“ fest ein Erlaß den IZlFbäseitbenten der Républik Machado ab. Ein Sonderzug wird den abgeseßxen Prästdenten außer Landes bringen. - ck -- DieWablen für die verfaffunggebendeVersammlung find Lyoner Blättermeldungen zufolge auf den April 1918 fest-„,.
Niederlande.
Die Erste Kammer bat die Vorlage wegen Aufnahme “einer Anleihe von 500 Millionen Gulden 11110 Ronoex- tierung der fünfprozentigen Anleihe vom Jahre 1914, Wie „WolffS Telegraphenbüro“ meldet, angenommen. =
Schweiz. .
Bei der Behandlung des Neutralitätsbßrxcßts 1m Ständerat verlas der Bundesrat Ador (sz eme Ayfraxxe daS Abg. Winiger-Luzern die Note Amemk'as, worn] du: Vereinigten Staaten die Neutxalität der SchwUz „JU vsrhuygxn versprechkn. solange die Schweiz selbst neutml pletvt unomchre Néutralität von anderer Seite nicht verleßt wrrd, 12311) 7115112 laut Mexdung der „Sch)meizerischen Dßpestßenagentur“ MS:
Tie Foxmel der V-xeinxstén STEUUU w-tcb“ vwn T€]? oo: 13-71 audexea Stcatc'n gebTaUÉLe-„n Forms! (:(-. Dec BUNISÉTQT Fuß““ 117.1: Empfang der Now b-ssäxigt und dé? VetfiÖ-myg angax-bsp, dax; (173 Schkvkiz den festen Wiljgn Zakk, ?b-e NeuitaUtcxt und Urve-syhrtch um j-xdm Preis aufrecbt-xrerhaltkn und gc-gxu 18er AUZLTff MYST- teikéigen, und daß die Schmutz als sonyemnxr Stanju'x “».-71 33411, daß ihre Neutralfxät VUlCHt würds, selbst “daruber «xx;ch-2?x-x waxzkk, ob und Wann sis die HLM eines katUk)!!! Sta--t;s gkaen ('m-N 1.847;- dtimzüng cmmstén 1170116. In 917:le redaktionc-Ü_allew-t-erI-ZU NOT: babe glciädzeitég (:“-ck F:,ar.kxeicb Ur 1chwxizertxchen ij'chxmxng dm Acht1wg ihrer Ncuiraüsäk' zugüßckert, die m 918169617 WM? 1116 ds .xmexik.an1sch8 beanthxet w:;rvex'. fei. „ ,
Zu dem Exaeknés dsr wixtxchaftlxcben Ve-xbandlungen d(r GEWA; Mit Awexika hab.? der Bundeßxax WF) Muc Skellung aenc-ann. Aus Mittsikungen der schwxizexk7chen Abgesandten gebe hLTVOk, da:: Amewka bei, den wkrtsckafxlicbea Uutexbandxungeu danrrzMn W;.ll-"n 11110 den aufriästi-sen Wach!) zekge, der Lage dEr Scx-xyxxz geZccht za 1V6?k*ev, und auch 1.1? franxößscbe und ex-lesche Regtcrnnj» :eTen m vanksnsw-rtxr Weise für di? 1chwe132rffchen .;znterks'jeu_ x::ngetxxz-zn. *ümuik-x habe 15 übernmmmen, rer Sébwsiz 1316 zum 71.7163?"sz (“,-T'- tembrr 29 000 WQYLU GMeike zu lie&xn, und MK? 3000 155511 in zissx-m Monat. Damm: hab? die Broi- nud,M«:l;lran_on 's»: dun nächsxen Januar die glechc [)'-elk?" können wie 121,31. Auw 51:'-fi“cktlich "oer Transporte woüe *Umerkka 85211116), few. Der N.“.dlexr wms) Dann seknen Dank aus “für ;das Entg-genkommen AMrkfas.
Der Interpoüant Winiger dankte für dte Auskunft und erklärke sich für befxicdiqt. Dc-r Sjändexat begann'fodtann mit der Bsratung der Vorlage, betreffend Erhöhung der Mxtglxederzahl des Bundesrats von slebLU auf neun, d1e 1xjfolge dsr 1161121- lastung der Regierung notwendig geworden ijt.
Kriegsnachrichten. Berlin, 14. Dezember, Abends. (W. T. B.), Ein italienischer Angriff gegen dyn Mynte Pertica ist gescheitert. Einige Hundert Gefangsne blieben
in unserer Hand. Von den anderen Fronten nichts ques.
In Flandern richtete am Morgen des 13. Dezember der Feind mehrere Feuerüberfälle gegen unsere Stellungen östlich Passchendaele und in (Gegend Becejaere-(Hbylurslet. Vom Mitkag ab steigerte sich das Feuer vom Hmnhyxzxxier Wald ab bis HoUebeke mit besonderem großyn MunonTJH- aufwande auf unsere SteUunaen Nördlich HOÜ€bka Nordlick) Dixmuide und südlich Blankaartsee wurden 111 der Nacht 11,011: 12. zum 13. Dezember unter erheblichen Verlusten femdltche Patrouillen abgewiesen. -
Auf dem Abschnitt westlich Cambraßunh dxn angrenzen- den Fronten wiederho|te die feindliche Axterme un Laufe des 13. Dezember ihre heftigen Feuerüberfcjüe. 5 Uhr Nach-. mittags erfolgte ein englischer GegenangUff auf uxtsere neyen Stellungen östLick) Bullecourt, der unter Hohen Femdoexlyjten abgewiesen wurde. Gefangene wurden „embehalten. Yetöer- seits der Straße Atras-Cambrai, ber La Vacherxe und südlich St. Quentin war das feindliche Stöxungsfeuex im Laufe des Nachmittags zeitweise lebhafter. Südlrch Pronmüe wurde eine Anzahl (Héfanaener eingebracht. DeSxxletchkn warsz) hei mäßtaer feindlicher Artiüerietätiqkeit eigene Stoßtrupps sudltch) Juvincourt erfolgreich. Sie brachten 9 Gefangene und em Maschinengewehr als Beute ein. _ , „ . _ „' '
Oestlich der Maas lebte dte femdltche Artxüe'rreJxxgke1t tagsüber und in den Abendstunden zeitweise auf. D!? Flieger-_ tätigkeit war rege. Ein feindlicher Feffelbaüon wurde abge-
o en. _ fck ffDer gestern nachmittag im Eiffelberichte erwähnte deut1che Vorstoß im CauriSreswalde ist wieder einmal fret erfund-xn.
Großes Hauptquartier, 15. Dezember. (W. T. B.)
Westlicher Kriegsschauplay. HeereSJruppe Kronprinz Rupprecht. ,
Seit mehr als 4 Wochen hat der Eygländex seme Angriffe in Flandern eingestellt. Seme gewgltige auf den Bestß der flandristhen Küste. .und dw. Ver- nichjun unserer U-BootS-Basts hmztelende Offetxswe kann omit vorläufig als abgeschlossen gelten. Fast das ganze englische Heer, verstärkt durch Franzosen, hat über ein Vierteljahr lang mit unserer in Flandern sxebenden Armee um die Entscheidung gerungen. Deut_sche Fuvrqng und deutsche Truppen haben auch hter den Steg davongetragen, während wir an anderen 'StelLen dmc!) ae- waltige Schläge den Feind niederwarfen. DLL Mißerfolge des englischen Heeres in Flandern werden vcrscharst- durch die schwere Niederlage, die es bei Cambrai cr11tt.
„
Nördlich von Gheluvelt wurden bei erfolgreicher Unter- nehmung gegen die englischen Linien am Sckxloßp-gxk _von Poezelhock 2 Offiziere und 45 Mann gefangen. Em nachtltcher englischer Gegenangriff zur Wiedergewmnung des vsxlorenen
ländes s eiterte. Ge Van de? S carp e bis zur O ise war die feindliche NrtilXexie-
tätigkeit rege. „ Starke Feuerüberfäüe lagen am Abend, während
der Nacht und am frühen Morgen auf unseren Stellungen. Die Absicht eines englischenAngriffs östlich von Bullecourt
wurde erkannt, seine Ausführung durch unser Vermchtungsfsucr
verhindert. HeereSgruppe Herzog Albrecht.
. Im Thannertal wehrte unsere Grabenbefaßxtng den' Vorstoß einer stärkeren franzöfischen Erkundungsabtexlung ab.
Oeftllcher Kriegsschauplaß.
Die Waffenstillstandsverhandlungen wurden
e eßt. Die verfaffunggebende Versammlung m_.ird die nationale LTxexrjaffung abändern und den endgültigen Prafidenten wählen.
forkgesevt.