1917 / 298 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 17 Dec 1917 18:00:01 GMT) scan diff

Wobnbzus mit Nebengedäiide und Gär-“i-u (28,24 a) der ]) Hiiffon, Vital, Handiungs*edilfe ir- Pnis, 2) Pot 19", EKW, Cbauii-M, Ehefrau, Maria Ro'a geb Yusson, in Paris, in Mitxigenmm je zur Hälfte (Verwaltet: d-rikid ).

Straßburg, den 13. Dezember 1917. Ministerium für Eiiaß-Loihrinaen Abiexxung des Innem J. A.: Dittmar.

Bekanntmachung.

Auf Grund der Verordnungen, betreffend die zwangs- weise Verwaltung französischer Uniernehmunaen, vom 26. November 1914 (REVL. S. 487) und vom 10. Februar 1916 (NEW!. S. 89) ist für die folgenden UnternehmunZen die ZwangSverwaltung angeordnet worden.

641. Lisxe.

Besondere Vermöaenkwerte: Die vaoibekenfrrderuna von 38 000 .“ mbit 50/9 Zinsen dx! fonzösiich"n StaaiSanqxbörig-n Ehefrau Vadis, Luder» Hkinrick, Wos r- und FotixdüisiiiipikTQQ Picnic Lutse Pauline Kloia, gib. Mairi', in St. SOWI 1119?" Peintiäo Quartier in Hattingkn (ZvangeWaliex: thaiiats- s-kre'är Manqin i:“. chingzn).

Straßburg, den 13 Dezember 1917.

Ministerium für Eisaß-Lotvringen. Abteilung des Innern. I. A.: Dittmar.

Die von heute ab zur Außgabe gelangende Nummer 214 des Reichs-Geseßblaiis enthält umer

Nr. 6168 eine Bekanntmachung über “die Wahlen nach dem Versichemng§ges23 für Angestelite, vom 11. Dszember 1917, unter

Nr. 6169 eine Bekanntmachung über Lohnpfändung, vom 13. Dezember 1917, unter

Nr. 6170 eine Bekanntmachung über Besckiaffimg von Papieibolz für Zeitungsdruckpapier in Elsaß-Lothrmgen, vom 13. Dezember 1917, und unter

Nr. 6171 eine Bekanntmachung, betreffend Anwenduug der Vertragszoiisäye, vom 13. Dezember 1917.

Berlin W. 9, den 15. Dezember 1917. „Kaiserliches Postzeitungsamt. Krüer.

Königreich Preußen.

Seine Majestät der König haben Aliergnädiqst geruht:

dem Oberbabnhovaorst-her Berger in Bromberg den Charakter als Rechnungstat zu verleihen.

Die von dem außerordentlickien 54. Generailandiage der Ostvteiaßisckien Lmidickmft am 24. Oktober 1917 voUzogen-Z Wahl des Wirklichen Geheimen OberkeqierunciSrais Dr. Kapp auf Pilzen ziim (Hexetaiiandiciiaiisdirektor für dyn Zeiiraum bis zum 1. Inti 1922 ist vom Königlichen SMÜtÉ-Mikiisiejium auf (Grund Alleidöédster Eimächiigung umeim 27. Nooimber 1917 bestätigt worden.

Iustizministerium.

Dem Oberlandesgetichtsrat, (H heimen Jui-izrai Mulerii in Naumburg 9. S., d m Li-n*aekichikd1kik107 (H-heimen Justizrat Sebi öde; in Reuther! i O-Sch1., dem Amingicb-ts- roi, GthMkn Imt'ziai Cohn bei dem Amtsaericdte Birlm- Mitte uvd dem Am1srichter Dr. Mei-gel in Magdebmg ist die nachgesuchte Dienstenileiffung mit Ruhegehalt eiieilt.

Der YmieZiichter Mende in Königshütte ist aus dem Amte aesghieden.

Es und versetzt: der StaatSatwaiiichafixx'at Boldt von der Odeistaaismiwalticiwft bei dem Kammergericht an die Oberstaatßanwaliichast in Breslau, dsr Siaatsanmalt von Clausermß oon det StaaißanWitsMft des Landqerickits [[ *in Be-lin an die Oby;staotdanwalischaft bei dem Kammergericiite und der Staatsanwalt'Wilhelmi in Bielefeld nach Vochixm.

In der Lite der Richtsanwälte sind gelöscht die Rechts- anwälte: FTUMW von Unruh bei dem Landgexicht ] in Berlin, Dr. Gaßner bei dem Amtsgericht in Hannover und Dr. Siawski dei dem Amtsgericht in Posen.

In die Liste der Rechtganwälte sind eingetragen: der Rechtsanwalt Kathe aus Göttingen bei dem Amisxieiickit und dem Landgericht in Lüneburg , der frühere Rechiganwalt Warmbrunn bei dem Anithericixt und dem Landgeiicbt in Essxn und der frühere Rechtsanwalt Küster bei dem Amts- gericht und dem Landgericht in Münster.

M

Yiehtamtliches. -

Deutsches Reith.

Preußen. Berlin, 17. Dezember 1917.

Amilicherseiis wird durch „Wolffs Telegraphenbüro“ mii- geteilt, daß von den bevollmächtigten Vertretern der russischen Obersten Heeresleiiung einerseits und den Obersten Heeres- leitungen von Deutschland, O2sierreich=Ungarm Bulgarien und der Türkei andererseits am 15. Dezember 1917 in Brest Litowsk der WaffenstillstandSvertrag unterzeichnet worden isi. Ter Waffenstiüsiand be- ginnt am 17. Dezember Mittags und gilt bis zum 14. Januar 1918. Faüs er nicht mit siebentäaiger Frist ge- kündigt wird, dauert er automatisch weiter. Er erstreckt fick) auf aUe Land-, Luft- und Seestreitkräfte der gemeinsamen Fronten.

Nach Artikel 1); des Vertrags beginnen nunmehr im Anschluß an die Uniexzeichnung des Waffenstilistandes die Verhandlungen über den Frieden.

Das Königliche StaatSministerium trat heute zu einer Sißung zusammen.

Am 18. Dezember 1917 verstarb in Beriin-Wilmeksdorf an den Folgen eines Schlaganfalls der Geheime Oberteaierungs- rat und voriragende Rat im Ministerium der geistlichen und LLnterrich12anqeiegeniieiien Dr. Max Klatt. Er War geboren am 17. Mai 1853 in Braiwisn, RégietUNUSbezikk Marienwerder, als Sohn eines Großarundbesißers und Deichgtafen, besuchte nach dem fiühen Tode seiner Eltern _das Gnmnasium in (Hraudenz und das F2jed11ch2- Gymnaiium in Berlin bis 1872, studierte an dyn Universitäten zu Berlin, Bredlau und Göttingen vornehmkick) Geschichte und Germanistik und PWMOVZEUS an ießterer Universiiäi 1877 als Schüler CUT“! Wachsmuch mit einer Wissenschaftlich be- deutsamen Arbeit üdcr griechische (Heschichte, die später ermxitert in Buchform erschien unter dem Titel „For- schungen znr Geschichte dzes achäischen Bundes“. Nach- dem er im Jahre 1878 seine Staathrüfung, gleichfaUs in Göttingen, und in Berlin und Frankfurt a. 11. O. sein päda- gogisches Probejahr abgyieqt hatte, war er von 1879 ab als LEhr'er jätig am Königlichen Friedrichsqymnasium in Frank- furt (: d. O, an der Sophienrsalicbiiie und dem Lsssing- gymnasium in Bexiin. Durch umfi-ffende und erschöpfende statistische Untersachungen Über die Alters- und Sterblichkeiisverkiälimffe der Lehrer der höheren Schulen Preußens, die eine entscheidende Bedeukimg gewannen, wurde die Aufmerksamkeit des damaligkn Ministerialdirekwrs Alikwff auf ihn gelenkt, der seine Berufiing in das Köiiigliche Vroninziaisihulkoüegium in Berlin im Jahre 1903 veranlaßte. Von hier wurde er im Jahre 1910 als Gineimer Regierungs- rat und vortragender Rat“ in das Ministerium berufen. Im Jahre 1914 erfolgte seine Beförderung zum Geheimen Oberregierungsrai. Klatt hat als Lehrer, wie einer seiner Direktoren von ihm byzugi, den seiiensikichsten Einfluß auf die Jugsnd angeüdt, die mit Verehrung und Liebe an ihm hmg. Als Verwaltunasbeamter hat er dem Staate hervorragende Dienste geleistet und sich duxch Umsicht, Besonnenheit, praktischen Blick und eindriu..ende§ Verständnis a11§uezeichnei Bei der Oberlebdersckzast Preußcns, die zu ihm ais einem, idrer Führer emporsah, genoß er un- geteilte Liebe und undkaienzies,' wohlverdiixntes Vertrauen Das Andenken an seine charaktervolle, iiedenßwürdige Persön- lichkeit wird wie in de_r preußischen Unterrichtßverwaltung, so auch unter seinen Berufsgenosißn unvergeßlicl) bleiben.

Die französische Regierung hat, wie „Woiffs Tele- graphenbüro“ mitteilt, verboten, den kriegßgfa'ngenen und ziviliniernierten Deutschen Zinsscheine französischer und auch xussischer Wertpapiere auszuhändigen. Den Angehörigen Kriegßgefangener und Zivilinternierter wird daher empfohlen, deiaxiige Zin2scheine auf diesem Wege nicht mehr nach Frank- reich zu senden.

Eine entsprechende Anordnung aegen die feindlichen kriegs- gefanqenen und zioiiinternierten Franzosen in Deutschland ist veranlaßt worden.

Dein Entwiirfe der am 13. d. M. vom BundeSrate verabich1edeten, inzwischen im R?ick)S:(§iesii§blatt veikiindeten und im amtlichen Teile der heutigen Nummer des „Reichs- anzeiaerg“ Mröffewtlichten Verordnung üb er Lohnpfändung war folgende Begründun4 beigegeben:

Di:. isxr-„wun. sur “.!ijdeiii-n ode-t Di-n'ie, wéiche auf Grund *iv-“s mivate-n Arb its. odkr Diensii'e häiirifiss .el-imt werdén, isi nch § 4 N'. 4 des “o'?“kißes, "rei; ff-1d rie B-iciixlaanadmZ 5-39 Ack*xi-'*“-_0di“r TiMßÜ'h-S, vom 21. Indi 1869 iBum-kp- R-sß'i. 1869 S. 242 md 1871 'S. 63, R“»"Ökz-W-st-Zbi. 1897 S.159, 1598 S, 332) der Piänd-nq mib-Wriinfl Unie:- ivmin, komen ds: ©65-m1betrag („*-r Va.:imog 13 Summe v n eithui niiümbvncmi !!)-ait für MS thk Übkkßelßt- Mi R-ckiicvt (U! die duni) din .Di-*g b-ii'eigefiihiie Tewrung ist duch wi: ?*ekanniuiciixung ubyr die Einich7änfiinq ver Psänkbakkkkl von 53.1)», (Gebaitß- 1119 ä5nlt en iiniixrached v-m 17. Mai 1915 (:ii-iM-(Éeikßbl. ?. 285) di? Pianoiwgag-iuie «ui di» Summe oon zwsitauiend Ma 1 bixa-inzmirck- wo kik" . Dee gi-icde (Grenze bat die Bekmvnimaäoung vom 22. März 1917 (Re-W-Gkikybl S. 254) iiir

sonen déiiimint. SU dym iit dis fixicdseit-n e *.*.se-t Uklmg ker wrciptigsin LsdanbeoiiÜns- wixiiacbe Wäpich: n0ch iii-er weinr- geb-ndan Eixirchxankuni4 de-r Piänoda-f-it 1871er Ansprüche "ge Werd-n lass-n. Der Richsia] ba" sicb di-ien Wünschen ange- 1ch1osen und am 26. März 1917 iolg-nvr Eoiichxießuna (OUicks- des WeiQStags 13. Le.,„Per. 11. Sxsßon 1914/1917 511?- 665 unter 11 4) Angenommen :

dM Neicbßi'anzier zu ers- ch ", zu de7a1'iaffen, daß die Pic'md- iißxkeit kon LZim-, «abalts- Ui1d ähnlikhen Anspriichkn weiier _ein; esäpiankr we'de, als es dm-ch dis B-ékannimacbung vom 11. Mai 1915 (Reicipi-(Heseybl. S.2§5) geschehen ist.

Es mvs; Unerkannt wxrden, daf; fiir eine anderWKit-e Nagelung der PfJndUnUSJlköze ein di::„gxuch Bedürfnis besteht. Die nach den aeg-nnaiigiy Vorschriften Psaiidf'ch bisibsnde Samme reicht ins- ixeiondcte fur _Schuidner, [ck16 Liner zubireicben Familie Unicr- dalt “zu geivadwsu _bcid-in, k.:um z::r Bxiäsaffung drr not- wx-ndigiien kcdcnsdeduxfnsn-r auß. Den kxxsi-hendxn Schwierig- keiien durcb“ eme umiasicnde gciexlicbe Neuregelang' des Lohn- pfandungsweiens zu bkgegxisn, erich int mitunlich. Abgeskhen davon, "daß sie chiim mit ist erforderiichen Besckpleunigurxg iuxchaxfubir werden konntk, cHiÖ'errsn dic außergeiröbnlicbeu Pieisc !)eidalinifie der .si'rißßßzeit tie Befi mmung einex auch für die Friedens- zeit zu'ireffxxiden Piandungsgrenzk. Es ericbeint daher geboten, im Wege x-ex Bundesxaisokwrdnuna Abhilfe zu schaffen.

Fur «irie Weitere, Einichrä-iung der Pfändbatkcit von Lohn- cmspriicben bieixt sic!; einmal der 21355; einkr weiteren Hinauf ückung dsr j-éxzt beiiedcmekz imrrsii Pfäudiin,9at€nz-, etwa auf einen Jahreo- xeirag 179,1 zivciiccuiendsunfcuiidert Mark, zum andern der im“§ 850 LM," 1 Mk. 8, Libs. 2 der Zivilprozeßoxdnuvg für die Pfändung des (331-1255 Und der Pknsionen von BcaWten hyscbriitene W-g der Smffelung durch Fesiisßung xine! Pfandsieieruote dss Geiamicixi- ki“;xn!UL!s, sow-it es einen kestinimien J:)breébxtraq übxrsteiat. Die priibezeickziieie „Regeiung wüxde dnn System dfß Geskßes vom 21. Juni 1869 am miiiien enisprecbkn-und *in die Pfakiiickkk Handhabung den Vorzug dex Einfacbbeit diele» Anderseits läßt sich nicht verkennen, daß ei-.e_ fur (1112 Schuldner aleich bmeffene fiatrc Piändungsgrenze die Beiuckiiibiixniiigder Veriäyiedexbxiten in der Lags der einzelven C-Z-cizuidner ausschiicßi. Sie deläßi zahlreichen Sckouidnern, die nur fur sich zu 10:an baden, Sin-n ciröiisxcu Tcil ibxes Einkommens algxur Bisiri:itung des LJÖSUÖi-Wtktbaiik bci der Kkboikmn (Ein.“ sch-anskung exforderiicb iii, und ::immt (?Öuidnem mit zabiteickxsr Fanmik medi“, 0115 sie entbebr-n iön=-*en. Auch dem Umsiaßd, daß nicßi silly, dxm "BWI LMS iÖdkrcn “*I-013379 PfiiÖteu gegenüberstehen, deren Eiqu-tng einen gjswiffm Aufarmid e-fdrdert, ttä-t sie nicht Rechnung. Endlich" 'chwacbt fie das Int.*rcffe des Schuldnets an der Erlangung eine-s iobeten Etykommens ab. Dipi'c Nachtei1e weiden dukch eine Staff inna dor Piäxduvgsxirknze vitmieden, und zwae in der voükomm nstcn Weise dann, wum die Siaffeluna sich iiicht darauf beschränkt, eine nach den Unierbaitc-pfl chten des Schuldners abgeijufte,

aber immerhin UUbWLUUÖS GTM“: zu ziehen, sondern den vfand rcf'en Teil des Lohnes nacb Bruchieiien des gesamten Lohneinkommenkf, so-

dxe P'äni-ung de? Rub g::dixß rei, im Triv-idt nn angksirliten 'Per- *

Mit 1? eich besiiumi-n Jabreékeitaa ibétstkiak, kkmiszi. Te

wmf xchxä9t „„,-„ Mm; U-g zu beschreiter'. Er gebt kewaxmx Ent- dcr jfßt beiikbcndm PsänkungSgrenze ais unterer Gren von xn» ]äLt von dem sie übecneigenden Loisneinkommcnze W nich J“ _4 Nr. 4 de; Geseses VW 21. Zum ' [His j-Zi der Piandung unbesckoraiikt unterliegt, gew1ffe Bruckzteile fox 69 pkaidfrei, 016 da ge'amte piandirei bleideide Bktrag besiimmte abuge erkzkn nicbt übe11chr itct. Die'e Regelung gestattet die aus soir" und bevöik-rungkyoiinickien Erwägungen exwüxichte Rückßckztnßzal' axf die Yerdäitr-iff- kickeckecbek Familien und fördi-rt das «ck "" Inkfréffe der (€*.äubsger iiégende Streben dcs Schulines Lm St-Üung, ans dc'r er !ein Eiikimmen bezieht, zu bebalisx u-ds [ie Lag: duicb Erteickpxng einxs böb ren Verdi nstks zu veibeff-xn LF!" rie endaüiiige Genaiiu- a des Lchnpiändur-göreckpis, die xéx Ö'd "* lichen Ggicxxgedung voxdehaiten bleiben muß, werden die Eriabxxdfmz dde bet der Handhabung der Vewxdnung gemacht Wkldev TM“ Wert sein. ' M

Zu den einzelnea Vorschriften ist folgendes zu d'emerken: Der

§ 1

sieht die? erforderlichen Vmscbiifien für die Beiiimmx'ng des ps-nd fieien Loknistraas vor.. Soweit der Lohn die Summe Von z::zej- t.,iuf-nd Malk für das Jahr nicht üdeisteigt, bekäit es bei ren 1». stsbendxn Vorschriften sein Vewenpen. Von dem Mehrdxnag if? eje- Zednkel in 1-kem Faiie pfandirci. Um j8 ein weiiercs Zkanl Libbbr; sich die Unpiänobarfeit, soweit der Schuldner seinem vagailen cdx xb:-lichen Abkömmlingen untex sechzehn Jahren Unterhaii zu gkwährexx dat, 1:20:19 csrgestalt, daß hdchiikx=s funf Zebnel des Mchrbctrags der Pfanduva nicbt untenvorsen sind. Durch diese Erweiterung der Pfänrur-aSbeW-aniung soil die Eriüliung der Unterbaitkpfijä): zu- g::niien dexjxmgen P_ tionen sicherges1elithrdem die in rer NSL?! den ngsiiand des Schulhaus ieilen iwd im evgéren Sinne 16111? Familie bilder.. Diesem Zweckgeiankcn dkr Vcioxdnm. entiprickysvd ist der K-eis Dkk eoeiiaxen Adfömmlik-ge xu ua:? grenzen. Er beschränkt siv nicbk auf die durch kb€i1ch€ Zypguzg yon dem SÖuidnxr abstammendem, sondern umfaßt die P::io:icn die auf Grixnd g€schiich3r Voxickyiifi dxm Schuldner gcgenüvyr kii- Ücht- 1iche Sicüing ebe-licher K nder haben ocer dxcb wie TbilCÖL KFW: Unte-balt von ihm verla-qen können. Es wird d;-bek z. B, eme Schuldnerin, die ihr unebeliÖks Kind unte:bäit (zuvergieiäiei: §1705 des Burgeriichm Gestsbuchx) dis Pfandfreibeit eincs weiteren Zemjeis dss den Beiraa von *weiiausend Mink iibersteigende-i Lohnes ebeoso i. Anspruch nein:: 11 kön en, wie ein Schuldnxr, der einem 1,9,» mieten, iiem iin kbe11ch e-kiäiten vier an Kindes Smit an- dencmmeuen x_kinde oder auch euern Kinde aus einer vicbngen Ehe Unte-baitgewadnt izu dexgleicben §§ 1719, 1736, 1757 Abs.1,§1699 Libs. 1, § 1703 des Burg-z-lich-"n Gesesouchk). Handölt es Mv um einen Enkel des Schuldners, so sey! icine Berücksichtigung daS Be- st:th eines .Unterhaitßansviucioo gegen den Großvater vmaus, der nur dann gegebxn 117, wenn _sich die Witkung dss kabäünißks, in welchem der Et-kel zu se*nem Baie: s1:h1, auf din Großvarereisireckt. Dxmchnäß Wird die Unterhaltsgewäbruna an das legitimierte Kind eines Sohnes des Schu1dn_ers, soweit für den leßiemi eine Unter. balispffrcht ieijebt, die Psanofrcibeit einxs weiferen Z-bntels vom M-hrbetrage de_s Lohnes begrütiden, nich! aber die Unte-baiturig eines igt ehelich crkiaiten oder an Kis-d-s Siatt apgenomMenen Kindes des _Sohnes (zu Vergixicbxr) § 1737 Abs. 1, § 1763 des Bükgcxiicb-n (lelscZßblÖÖlTZ- Dem (Ehegatten ist der geschiedene (Ehegatte nicht g e ge -. .

Da die Vorschriften des Geseßes vom 21. Juni 1869 auf die Lobvteiie, die durch die Verordnupg _der Pfändung entzogen find, ent- sp e::hende Anwendxir-g fi::den, io_eiliicht auch die dmch die Vetorvnung gewahrt? Piand7kéibelt, wenn die Lezstung der Arbeitin over Dienste eiwigt und der Tag, an welchem die Vexgütung «escßiiih, v'rtragk- Odkk gewihnbeitsnraxig zu ki*tk1ckt_én war, abgel-ufen ist, ohne daß dex Ve ZUt-anglbkkkchligte sie „eidgekkrdctt bat. ,

Jm Abs.„2"fino ver Pianofreibeii absolute obere Grenzen ge; zog-n; dem Glaubiger ist, wenn dab uvpiändbaxe (Einkommen drs

Filie ds Ads. 2 Satz] von dreirauienrlechsbundett Malk übwsieigen trucde, die Zugriff2m6„iichkeit auf den vollen Uebe1schuß gesiche1t. Der

§ 2 ordnet die Ziscxisfdiq-n. Wir!" die das Maß der Piandfreibeii be,- dingsiideii Tielbaiklffe sich ändern. (E11? Aindmung in diesen Vit- ka tntss-Zn ioll naa: Oetzi Eniwurfe krafi Geieses dir Erneiierung oder Einichrank«.rg ker Piandi:ng von dem auf ti“ Aen-erung folgenden Fan.kciiOtag- d-s L links ab nach sich ziehsn. Ve-mindert sich retÜm'ang _ds p'änddaren Lohnes, so kcscbiänken fich die VW- 1ie.cn n Psandungen vb-S weiteres auf den Lobnteu, der nach dem Eintritt kfx Arnderuriq rer Piändun; unterwo feu bieibt- Umgekehrt eiweitern sich die Pfändungen obne Weiteres, wem: z. B. idfoige des Wyifab's untexbäitxdncioiigter Abkömu-iir-g-r ier piändbare Tri] des L.b111s sich Vergrößeri. Wüidcn in diesem Falie di- vo'iitxgenvext Pfandungen mir auf den bisher von ibmn etfäßtin Loimreil bricinantt bieiben, io wüxder- thbfk pfar-dfxete, nunmehr aber pfanddare Te lk des _lehneS entsieb-n, iie ern duni) eine r-eue Pfändung e*cgriffcp. ivxxdeu müßten. Dies würde beim Zusamwentreffen mehrerer P andkzcbte, deien Rang fich nac!) dex Zeit der Pkävdung richtet, iu Urizatragiicbkxiteu inscf-«rn führen, als jsncr Lobnteil yon nacbftebendeii anndgiaubmern fcüder als von vorgehenden gepfändet werden und kann bszüglich der einzeln-n Teile dxs pfänddaren Li-bnes cin vetschie-dener Rang der Pfgnd echte Piaß griiien könnte. Der Eni- w,urf sieht dabkr vor, daß ein Lobi.tii1, drr neu der Pfändung zu- ganglich wird„ automatisch von den bercits ausdebxach-en Piänmngm erg.;iffcn wird. Durch eine ledigiicb dekiaraiori'cbe Bericht'gunß kes Picznrungsbxscbiuffks, die bei einer Erweiikrung der Pfändsatfcit vom Glaubiacr, tm Folie eiiier Besch änkung aber vom Schuldnerzue1wirk2n iii, wixd dsr neue Umfang der Pfändung festgestellt, da im ZMMÜS ier Réchtgsicbxtbeit der DrittsÖul-dner bis zur Zustellung eines Bk- tich1igunasbeichluffes nach Maßgabe der bisherigen Pfändung m" bkfréiéndék Wiitung leisten kann. Zuständig für den Erlaß de! Berichtigungsbesch1uffes ist die Behörde, die die Pfändung bewiitt hüt-

Der

§ 3 ordnet die enisprcckiknde Anwenduna der in den §§ 1, L gegebenen

Vorschriften auf die Pfändung dis Rubkaeldes rer Pelsonkn M- die in einem ptivaien Arbeits- oder Dienstveihäitnisse drschäfkißt MWM" sind. Da dies;: Ruhyaelder hiiisichiiich ke: Pfäiiduna dmc!) W B““ kamxtmachung vom 22. Mäiz 1917 (Reicbs-(Gese-ßdl. S. 254) drt," Arbeits- oder Diensilobn gleiciigeftelit find, erscheint ks Lkbotk"-,m durch die Verordnung bxrbeiaefübrte weitere Einschränkung der PWW“ barkeit auch auf die Rudlgeider außzudebnen. *

Im

4

iii ein Vordehait zu,“;unsien gefe§slicher Votskktiften vorgesebkn- dk“ uber die Pfanduwa des Rub-cieidcs der im § 3 bezeiäznetkn 2!" “b“ pseichende Befiimmungen treffe". Die Vorschrift entspricht deijenkak" :m der Bekanntmachung vom 22. Mäxz 1917 (Reickis' GeseSbi. S. 254). Der § 5 enthält die erforderliiben Vorscbtiften über den Zeit- punkt des Inkraftretmx und des Außerk-afttretepsxdcr Verordnung- _ Da sie im Vergleiche mit den bisherigen Vdriibtiftsu du'ÖwiF eme w-iisre (Einschränkung der Pfändbarke't des Lohnes mi,; 1 bringt, ist die entsprechknde Anwenpung decVorschriste" des § vor- aesehen, um drm Schuldner die Möglichkeit zu geben, U? AnpaffuKß bkkekks béstebender Pfändi-naen an die Vo-ichriften der VerordnunZ WWZÜY 212M- AF 2 Saß 2 eniiprich71 dH? ZioZinkift (M?N-

- a der eroronun vom ], . a ., Geseybl. S. 285).

Die Neichßbekleidungssielle gibt durch „Wolffs W?- graphenbüro“ folgendes bekannt;

ÄÖUldk-L's den Zadie b-ttag vm zweiiauitndfiin'bundri over im

Die „ck nicht zum Einkauf, verwendetem B-zuqsscheine () 0 1 'r bochw5ktige Luxusrieiduiiq verlieren mi_t Ende di-seg Monats 1th ÖüleigksU- Nite Abgabebe„cheinigungen iur Yuxiisiebubwaren _iömen iir „ckck bis ebendavin in B*z g'chsine "13 im Lux -9sch.h-a-eg tin- ! werd-xn. Die Vexuacsäseic-e ]) fur Lsxusicyuhwarm vcriieien

TWK:- Fbxaar 1918 lire Güitizkeit.

Oesterreich-ngarn.

Am Freiiag voriger „Woche fand laut Meldung des Wolff chen Telegraphxnburos“ unter dem Vmsiß des Kaisers und Körii'gs und in Anwesenheit des ösiei- rezchxschen Ministeixprastdenten Dr. v on S eid le 1", det,“; ungmiichen Ministerpräfidenten Dr. Wekerle, des KriegHmimiiers von Stoeger-Steiner, des Chefs des „Generalstabes Freiherrn von “Arz, „sowie mehrerer ösierre1chisch2r und ungarischer Reffoitmtmfter ein Kronrat über laufe_nde Ancieleqenheiten statt. Vorgestern vormittag empsixig der" Kaiser in Gegepwaxt des M'inisieipräsidenien Dr von Seidler mehrere polnische ,und ukrainische Reichsraisadgeordnete, mit denen er Über derschiedene akiuelle Landesangelegenheiien sprach, Genern Wkllte'Seliie Majestät in Olmütz, Um der Einmiiiiung der Garnisonkirche zur Maria Schi-ee und des Heloenfriedhofes in Cier_noWier beizuwohnen. Nachmittags traf der Kaiser wieder in Wien ein und begab sick) vom Bahnhof direkt ins Ministerium des Aeußern, wo er dem Grafen Czernin einen längeren Besuch absiattete.

» Im kroatischen Landtag ist die Vorlage über die- Wahlrechtsänderung eingebracht worden. Diesem Geseß- entwurf liegt, obiger QueUe zufolge, ein aUgemeines gleiches und gedeimes Wahlrecht zugrunde, dock) hält er sich in gewissen GieniiLU. So ist von einem Frauenwahlrecht abuesehkn worden und nur Männer über 24 Z re werden wnhibereckiiixii sein. Die Zahl der Wähler wird au dreihunderilausend erhöht, 011ch die Zahl der Nbgeordnetenmondaie erfährt eine große Ver- mehrung. Das vielfach voigeichlagene Proportionalwahlrecht ist als den Verhältnissen des Landes nicht entsprechend ver- worfen worden.

Großbritannien und Irland.

Der Premierminister Lloyd George führte in seiner Rede bei dem- den Leitern des Luftdienstes gegebenen Festmahl laut Vericht des „Wolffschen Telegraphendüros“ weiter aus: „In der Weltgeschichte hat es oft verbxeckmiicbe Staaten gegeben. Wir babx-n jest mit einem von ihnen zu tun. Es wiid immer ver- brecherische Staaten geben, bis der Lohn für Vöikerverbrechen zu unsicher wird, um sie lohnend zu macbxn, und bis die Straie für riese Verbrechen zu (bier fehlt in dim Telegramm ein Woti) wicd, um sie re-zvoü zu machen. Wir haben zwiickpen zwei Wegen zu wählen und wir wolixn uns darüber nicht im Unkiaien sein.. Der eine Weg fuhrt dahin, einem niumphierendkn Vetbrecber leichte Be- dinaungen zu gewähren, wie man es in Lärdern, in denen das Geseß nicbt durchgeiübrt weiden kann, tun muß, um sich Sichexbeit zu er- kaufen. Das ist der eine Weg. Er bedeut-t, daß wir uus in der Furcht vor der Gesehlosigkeit erniedrigen. Ec bedeutet levien Endes eine Welt, die von erfolgreichen Banditen in Furcht gejagt wirr. Dir andere Weg isi, unsere gönlicbe Aufgabe, der Gerechtig- keit Achtun zu verschaffen und einen gerechten und immer- währenden Frieden für uns und unsere Kinder zu euicbien, zu Er-de zu führen. Sicheriich kann keine Nation, die an ihre Intereii-n, ibrc Selbsiaäsiung und ihre Ehre ienki, nur eiiien Augenblick in ihrer Wahl zögern. Der Sieg isi wesentlich für die Freiheit der Weit» Wenn aber krine Aussicht beiiände, daß die Lage sich bei einer Vuiängerung des Kampfes i-ffert, dawn wäre es schändlicb, den Kiieg zu verläp ern. Weil 111 aber fest überzeugt bin, das; wir uns lsieiig un stem Ziele nähern, würde ich Fricdenkangebote an Preußen in demselben Uigknbiick, in dem der preußische Militärqeiit von Prablerei itunken ist, als einen Vermt an der oroß-n Aufgabe, die uns an- iertraui ist, benachten. Viel von dem Foxticknitt, den wir machen, mag nicht etsichtiicb sein, außer für diejenigen, deren Aufgabe 11 ist, die Tatsachen fesijusirlien. Die Siege Deuiicklards weiden (111? in die WM binauegeicbrien, aber Deuischlands Schwiexi„iiiic,u erscheinen in kkinen Prcfiebericbien oder drahtlosen Meldungen. Aber wir kennen sie. Der 11511112: Griff der briiiicbm Matin: tut seine Wixiung, und die Tapferkeit unserer Truppen ruit einen Drück briiwr, der lt'ßkkn E W sieb äußern Wikd- Wir legen zwk1fi'11115 die Gi-uvdsiiißen zu eine! Brücke, die nach ihrer Volixndung u::s in eine neue Wk" fübxen wird. Der Fluß fluiex fur den Augenblick über ieine Ufer, ein Teil des Brückenwrrks iii hir-we'g- icsibwrmmt, viel von dem, was wir gebaut haiiem ist unter Wasser und außer Sicht, und es gibt Leute, die da sagen: Lakt uns das Uitetnebmen gänzlich avfgcben, es kostet uns zu viel, eir-x Dutch- 1Ubtuvg ist ungangbar, laßt uns lieber eine Ponionmucke aus U?Ukn Vernägen, einer Liga dir Nat'onkn und der Veisiändigung WWU." Eine solche Briicke iönnie eiriae Zcit haitc-n- Ib": si: ivuide iwmer sciswank-“nd und unsicher sein, fie wurde nicht viel Druck und keine schwere Beiaiiuug veriragrn und daß erste Blut würde sie hinwegscixwemu-en. Laßt uns daher liebes U11 mm Rammen fortfahren und einen wirklich festen und dauernien Bau erricbtxn. Wir leben nicht in der qlückveÖeißendkn Stunde. Rußlar-d d'obt fick) vom Krüge zurückzuziehen und die fraxxzösiscbe Demokiaiie, die in die Schrecken dieses Krieges geiiürzt wurde, weil sie ihrem Nußiapd veipfänkeien Worte treu blieb, sicb selbst zu uberiaffen. Ick W111- den Ernst dieser Lage keinekwegs vexkieinern. Wäre Rufz- land imiiande gewesxn, in diesem Jahre seine Kraft zur Giltung du brncen, w wären wir jo-yt vielleicht in der Lag“, biUige und üng-Meffene Friedensbrdingungen aufzuerlegen. Du1ch'1ekn AUE" 1cheid9n stärkt Rußland das Hohenzoüermtum und sÖWiicbt die Kräfte der Demokratie. Sein Vorgehen wird "uns uicht, Wie es 81an2, „m einem allgemeinen Frieden fuhren, cs Md [EMIL ck das Ringen-der Welt verlängern ur-d es wird Rußland ikibsi unvermeidiicbe-weiie in di- Bande der drkUJischkn MUMM!" 11111111 schlauen. .Wenn etwa R.-ßland auf sein'er Ansicht beharrt- wknn der Feind von seiner Oiifwnt, die bisher mehr als ein DMU seiner Kräfte in Anspruck) nahm, Hundetiiausende von Truppen und

kikgsmaietial in Massen zmückziebcv kann, um England, Frankreixh uvd Itaiien anzu reifen, dann bedeutet das einen ernster) Zuwachs fur "1121? Ansgabe, dJe icbon gewaltig genug war. Es ware 15111171.- die Gefahr zu untsrsäzäyen, es wäre aber ebenso toricbt, 11er uber- :!eiiien. Die glößte To'beit aber winde sxin, ihr nicht entgegenw- Kkeien. Worm dia tui iche Demoltatie sicb evtscbio ck hat, den

W171 Mien die Miiiärautokratie aufzugeben, so ummt auf der

?W'En Seite die- ameiikanistbe Demokraiie ihn auf. Dies dai! denkwürdigsie' Ereignis des Jahres. Es bai die ZZV? Lace veiändeit. Die Russen iind ein boädbekdiks lolk, fi? haben tapfer in diesem Krieg? gekämpft, aber sie ba M mm“ "Kd baben zweifelXos in diesem Kriege den am mangelhaftesken "79811111?!th Staat in Emova gehabt. Großbxitannien, deffen Bevölke- Yng mit ein Dtities derjenigen Rußlands auswacbt, ist in den 1781211 MÜZWM für Deut chlaud ein stä-keres (GegengewicbtgkwesW- Hä"? “" Deüiicbiand nicht nur beute, sondern sogar ,scbon vor eioem .,an gkfragi, ob ihm Engjandg oder Rußlands Ausstbtidkn aus dem kak "?ka ski, so glaube jch k.knen Imeifel über die Aniwnt baden Y'OUM- Wix si-ht ca, mm mit Amnika? Es gibt kein mä-bkmet's "d in de: WSU ais Atriexika mit ieinm gewaiiiam Hilfsqueiiou "nd

samm-vbrucb Rußlands und dis zeitweilige Ni-derkaqe Italiens

zveiiellos einen ichwexen Anteil an der Würde auf, bis Amerika bereit

ist, sie Kragen zu helfen. Wir müssen uns daher auf" c;!ösiere An-

itlkngungeu md Opfer vorderEiien. Es ist Zeit, daß die Nation sicb

!eiier ais je auf die Füße silit und ibie Seboliern reckt, um die

J'Éßük? Last zu trauen, die i'cr die Ereignisse auferiegt haben.

*«rcßbti-aiiniens WiUe ist gl-ich gedä mem Skadi, 71 wird de:

M k-r'-n Svch=nnuna bis zum (Ende stundbalien. Tie Ma-nécbaitx-

““i“-("WOL massen tiefer aukaeschöwt werdcn, um die Lxst zu traben, bis

Die amxrikani'che ".'-“imee eintrifft. Wir müffxp g-nu-i Ieuie habev,

m die Lnkcn zu vsrleidig-xn, die wir drei Jahre bindu1ch JTS"!

xvi=den Aniiurm gehalten haben, und wir müffep ein Manövriexoeer

k)]bLki, das uns in den Stand setzt, mit geringstem Zeitperlust an

ikgxt-dein-m Punkt des gemauigen Sckiachtielies zu _e sibsmen, wo

.inmier es, not im. Es [16-1 137,» Grund für eine'Panik v_ox. Selbst

ißt i-ndin 1131 Italien Truppen zu Hilfe. Die VcrbuWeien sind

"1 Franke ck und Flandern in der Uiberzabl, uni) wir bgben eibev-

iicbe Res-iven in der Heimat. Umere Mannschaftsbeitande haben„ 1e-onders in den lktzien Miknaien, erheblich zugenomnien, Mehr als

chund und Feind Miß; aber sie gxnüzen roch nicbt, ov; e SOUL den

nkucn Krieiszuiäiien gegevüberzutretkn, es isi denn, wir ergreifen

Maßnaan, Um unsere: NeseWi-n an ausgpbiidetyn Leuten xr?iter FU

vi'rmevrep. “!).-s Kabineit be::it-„t Morxcbäge für die Auibcingurig

waiterer Mannichaften vor iind untersaDt gieich,eiiig 81119!!!)2110 die besten Meibodeu sur Scho:-ung dir bereits Voibandenen Bcßaiidik urisexes Heeres, um di: KliegsVthusW ju veiringetn. Der Sieg iii xy! e;x_-e Frage des Schiff6raums. Das Eintreten der Vmeixügien Staaten in d-n Kxieg bat die“ Nacbiraße danach außsroidsnxkicb Heinigeu; SchiffSraum muß beschafft werden iür die Uebe:fndtung und dix: Us-teihaitung von Amerikas rissenbaitem UCULU erre. Wir beide, Ameiika und England, werden unsere Hilfsmiital aufs äußerste anzuspannen haben, um den Schiffskaum zu vexmcbren- Wir find entswlossen, das zu weichen, indem wir unsexen Beibraucb noch mehr einsxliränken urd die Exzku; ng des Lcmdes an Nabiunciß- mitteln noch weiter steigen". Wir aden in dicssm Iahie UUfkkS bcimiickie Lebenkmittelerzxugurig um sivei oder drei Miliion-n Tdnraen vermehrt. Wir sind 'das einzige kriegfübtexde Voii, Wekches die Ledeyy- milieierzeuguna während des Kriezxes vexgiößert bai, aber wir iziuiien weitere drei V,)?illionen Tminxn an Lebßvsmiitexieinfubrjim nachiien Jahre sparen. Wir haben eine iixisierc Macht in die (_Säyrankin „JE- fordeit, wcickoe'die Welt mit Sklaverei bedxobt. Großbiitanmen, Europa und die Welt von disscm Schicksal zu beiteien, uiuß das Ziel jedes Mannes und jsdir Frau biiiexx, die die Piiiäst uber eigenes Bebagen iieiii. Dies ist die Schick|a1ssiunde der MC211ch9211. Wenn wir des Schicksals w:»ért sind, weisises sie in_ iich biigi, thden Un- gezäblte Meuickpengesäyleéotkr (Gott danken fur die Krafx, die er uns gab, bis zum Ende durchzubaiten.“

-- Eine Abordnung des parlamentarischxiiA11Zschuffes des Gewerkschafiskongreffes trug dkm Piemiermimiier 'am 12. d. M. im Beisein von Lord Rhondda und der der _Arbsiierpariei an- gehörigen Mitglieder des Kabinettß eine Reihe „von Wunsckien und Beschwerden der Arbeiterschaft _vor. Gegeniiber den Be- schwerden über die Lebensmrttelvers'orgung gab der Premierminister, wie „Wolffs Telegrapbenburo“ mitteilt, eine 111? Stockung der amerikanischen Zufuhrxn andentxnde Er- klärung ab, man verhandle gerade mit einem amerikaziischczn Vluöscduffe iiber die Einräumung von Krediten in Amerika fur

die LebenSmitieleinkäufe daselbst.

Frankreicho

Der parlamentarische Untersuch1mg§au§schuß „in Saxben Caanux verhöate vorgestern vormittag Caiüaux uber feinen Aufenthalt in Italien und beschloß der „Agence Havok?“ zu- folge, Clemenceau in seiner Eigenschaft als Krio'gsmmister und Chef der Militärjustiz zu hören. Dieser erklarte unter Hinweis auf die diplomatischen Schriftsiucke, daß die An- wesenheit Caillaux' in Rom die itaiieniicde Regierung beun- ruhigt habe. Sonnino habe dies den Botschafie'rzi Frank- reichs, Englands, Rußiands und dem ruxnamichen Ge- sandten mitgeteilt. Clemenceau seßte hinzu: Wenn die gegen Caiüaux vorgebrachten V?xmuiungen . irgend “einen einfachen Bürger beträfen, so wurde es keine Er- örterung geben. Die „Regierung hat ihre Verantwortung übernommen, die Kamrrier wird die ihr:: tragen. Wenn die Kammer eine Strafverfolgung Cailiaux ablednen ioiite, wiirde die Regierung zurücktreten. Der Au§ichuß horte hierauf Cailiaux',an. Er stimmte sodann'fiir die Aufhebung der JmmunitätCaanux' und beschloß, die von der Regiermig mit- geteilten Schriftstücke sowie den stenograpiiischiin Bericht des Ausschusses zu veröffentlichen. Die„C'rö'rierung m der Kammer wird am Donnerstag oder früher stattfinden.

Naßlanb.

Die Volksbeauftragten haben einen Erlaß veröffentlicht, der laut Meldung des „Reuterschen Büros“ die Trepnung von Kirche und Staat festseßt und gleichzeitig die Kixckwn- und Klonerqüter sowie Gold, Silber und Edelsteine m den Mitren und Kreuzen der Geisil-chkeii eixizieht. Ferner wird die Geistlichkeit verpflichtet, in den mcht zum Kampfe ver- wandten Teilen des Heeres zu dienen.

--Der General Nowiny der Oberbefehlshaber an der Nordfront, ist verhaftet und nacß der Peter-PaulS-Festung ge- bracht worden.

-- Der Kongreß der Sozialrevoluiionäre hat hin- sichtlich des politischen Programms der Verfaffunggebenden Versammlung beschlossen, das Programm des zweiten Zion- greffes der Sowjets und seine ExiaLe und Rechte zu verteidigen. Die Enischließun g seßt, wie die t.PetersburgerTelegraphen- aaentur“ meldet, folgendes fest: „"Jeder Versuch einer Umgestaltung der Verfassunggebenden „Versammlmig in eine Kampforganisation gegen die Sow1ets und die Ab- geordneten 'der Arbeiter und Soldaten, die die 'Oxgane der Macht bilden, wird als ein Anschlag gegen die Erxungen- schaften der Revolution. betrachtet werden, und es mird al? dringend notwendig erachtet, entschlossen dagege'n yorzugeben. Die Entschließung versichert: „Das .revolutioxiare russische Volk wird seine Misfion erfüUen, wenn die YearerungSaewalt ausschließlich und unwiderruflich in den Hari'den des Volkes -liegen wiid. In der Periode unserer gegenwartigen sozialen, ununterbrocheiien Revolution darf das russische Volk die Macht nicht mit anderen Klassen teilen.“

„« Am 13. Dezember fand eine Kosakenversamm- lung im Smola institut in St. Petxrsburg' statt, in der der Ausschuß der“ Ko aken, der am Arbeiter- und Soldatenrat ggnz Rußlands teilnimmt, sowie Abgeordnete der Bauern, Arbeiter und Soldaten, der Dom und Kubanreg-imenter und der an der Nordfront verteilten Batterien vertreten waren. Die Ver- sammlung nahm obiger Quelie zufolge nachstehende Ent- schließung an: . »

' Die Mi glieder des obersten Organe der Kosaken „des Rats dec Militätvneiniaungem machen seit Beginn ib'er Tatigkeit [egen- revoluiionärx Werb-täiigkeit mid drängey die Kosaken mut Bruder-

Trupven die sofortige Veriasixrg der Mitzlieder drs Rais 2er Militärvereiniqungeu an.

Die Mitglieder machten fich bkw_aFtiei znr Vekhaiiimg der Mitgliedxr des Rats der Miiitäwereimgung auf,

- Die Regierung hat ein Dikret erlassen, wonach alle landwirtschaftlichen Maiebinen und Werkzeuxzx dem Staate gehören. Die öriiichen Ausschizne der" _SomwiH werden die Verteilung vorpehmen, Der Voritaud dees Liideiter- und Soldatenrais von Moskau hat einen Beickxlußoerlaffen, durch den die Vermietung Und der Verkau'f ieder „*in you Grund und Boden sowie der .Hamdei damn verdoien Wird. » Wie „Neuter“ meldet,1)atiich der russische (9 (* n ;( ak Skalon einige Stunden nacb der Ankunxt'der WILLK- iiiilsiandßabgeordneien im deutschen .Haupiquxxriier «Women,. Hierzu erfährt „Wolffs TelZcirapiienburo“ foigend-x niihexe Umstände: General S_iaion (batte waizrend der gemeinsamen Reise der rusiiichen AddrdnUng _azi: deren Beratungen unmittelbaren und langen Anieii genommen. Einige Stunden nach Ankunft und 12173 vor Eröffnung der gemeinsamen Beratung QMM“) yx sich auf sein Zimmer, um eine Kurie zu h01611, hier wzxrde: er von dem der russischen Adordmiiig 314991811193 dexxtxckieii Offizier exsckwffen aufgefunden. Cm hllieraiiika 211)- 1chied§brief an die Frau OLS Gesnerqls gad iidex seins: Biweggxünde keinen Aufschluß. , DW Yiltaliédkk ;: der, russischen Abordnung vermuten eme!) NLTVLjizi1saci'113U("Ui,kilch' und haben eine DarsteÜung disses Voriailes .der ru.iiichea R2- gierung Übermittelt. Bci Uederfiiiiruyg des Verstorbenen czm: Bciim unter Beteiligung russischer Getstiicher ermißsen diddckze Txuppen die militärischen Ehren. » Meldungen der „Si. Petersdurger Telegrapdenaqcniux besagen, daß Rostow, Nachiischeman und TÜJLUUOJ M. den Händen dex revolutionären „Trnppenßi-mo. Der Gcrieml Kaledins, PototIkr), ist rnit seiriem “ONO? _ver- iiaftei morden, Kalcdin hat dsn Viirgcrmeisisr voxi Roiiom nac!) Nomoticherkask zwecks einer Beiyreciwng uber im» (211.11- stellung der militärischen Unternehmungen em- geladen. '

Am 15. Dezember kiat im Kaukasus ein erbitierte?» Gefecht zwischen den Eingeborenen des Landes)“ mid Kosaken stattgefunden. Dar erickitersiatier ch „Dien teilt. mit. daß Kaledin sich w:?igere, den Kosaken Tryppen znr Vér- 1eidiaung zu schicken. Die ernste Lage Kaledms mache das unmöglich. Derselbe Berichterstatter, de,ML1UKܧ[L'de sym- pathifiert, erkläit, daß der kritische AUFLUbl!ch„fi-W Kaxedm sehr "abe sei. Das Blatt „Socialdemokrgten „meldet, der Bolschewikiqesandte in Stockholm WQWWÖÜ hade eiii Teiegrdnim aus St. Petersburg ei'halten, daß Kaledin m Nr Nahe von Moskau verhaftet worden sei. .

*- In Irkutsk fand ein Kongreß der Sowxets und der Arbeiter-, Soldaten- und Bauernadgeq'rdn'eten aus ganz Sibirien statt. Der Kongreß sqrach sich fur die 19- fortige Ueberaabe der Gewalt an die Sowxets cms, worquf, die Linke unter Protest den Saal verließ. Wegxn der schrdierigen Lage des Ernährungswesens bitten die ortlichen Sowxeis die Regierung, die ZöUe auf Getreide und “LEHLUÖMMÜ abzu- schaffen und eine Anleihe von fiinf Millionen Rubel zu ge-

währen. Italiens

Auf die Ueberprüfung der italienischen Kriegs- ziele, die unter dem Druck der ungeheuren dxuiichßn und österreichisch-ungarischen Waffenerfolqe einsetzt, sant em be- sonderes Licht durch die Bebaudlunthal-ietid ,c-iuf der Pariser Beratung. Wie „Wolffs Telegraphenburo meldet, bestand nach zuverlässigen Nachrichten, Amerika ,mzf der Zyruck- nahme des Versprechens, Italien die dalmattmiche Ku'iie zu überlassen. Darüber hinaus wurde beichioffen, den Italienern auch die versprochenen Vorteile in Kleinasien vorzuenthaiien.

Spanien.

Der frühere Präsident der Republik Portugal Machado ist mit seiner Familie in Madrid angekommen.

Türkei.

Die Kammer hat einen Geseßeniwurf, betreffend die Erhebung einer Verbrauchssieuer auf Zigarettenpapier, ange-

nommen. Amerika.

Einer Meldung der „Times“ zufolge teilie der Staats- sekretär Lansing vorgestern Preffevertreterri nut, daß er ein Telegramm von dem amerikanischen Konsul m Wladiwostok, erhalten habe, wonach dort ein heftiges Gefecht ziviichin Wr- sciÜedenen russischen Militärgruppeti im Gange sei, Der Konsul hade darauf gedrungen, amer1k_a nische Txuppeix ab- zusenden. Nach einer weiteren Mitteilung Laniings iii noch kein amtlicher Bericht über die__Landung japanischer T r up p en in “Wladiwostok eingetronen.

!

Kriegsnathrichten.

Die große, fast viermonatiae Flandernoffensive der Engländer kann als vorläufig beendet betrachtet werden. Schon der englische Angriff auf Cambrai, der; in den _exsien Dezembertagen zu einem schweren Rückschlag fur das britische Heer wurde, war das „Eingeständnis der dauernden schweren englischen Niederlagen in Flandern.

' Das Ziel der 16 großen Flandernichlachic-n war nach englischen öffentlichen Berichten die Eroberung dex deuisxhen U-Bootsbasis, da troß alier Ableugnung von englischer Seite eixi Mittel gegen unsere WWW nicht geiunden tpar, die langsam, aber sicher die LedenSader des britischen Jiiieireicizes zu durchschneiden droben. Fiir den Maxschali Haig schien der Erfolg sicher zu sein. Bereits im Frubxaiir 1917 [)aixs er selbst seineti baldigen Einzug in Bruiel öffeiitlicb veriundet. Fast das gesamte englische Heer, aUSgerüsiet nut Material und Munition der Kriegsindustrie von vier Fünftein der Welt, stand in gewaltiger Ueberiegenbeit an Zahl und" Material einem Bruchteil deutscher Kräfte'in Figndern gegenubex.

Bis ins kleinste waren in fteberhaster Arbeit unter Hexan- ziehunq a11er fremden Hilfskräfte die Vorbereitungen zu dieser gemaliiaen Offensive, die die Entscheidung des Krieges bringen soUte, getroffen. Ungeheure Artilleriemaffen von den kleiniien bis zu den schmersten Kaiibern waren in ausakba'uten Stellungen bereitgestellt. Ueberall türmte fich die' Munition in solcher Kabi. wie sie bisher nicht gekannt war. Alia ent- behrlichen räfte, alles entbehrliche Kriegßaerät von anderen

moxd. In der Abiiäit, eine Einmischung anderer in die Angelegen-

1e1nem unbezwin baren oik d wenn Ru land ausscheidsk' so uiii Amerika miL'beidenYHäned'e-nußin. Immer!) n legen uns der'Zu-

he'iteii der Kosaken zu Vermeideu, oidnct die Versammlung der

Fronten war zu dieser Flandernoffensive herangezogen, neu

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